DE10221184A1 - Röhrenförmiger Faltenbalg und Vorrichtung zu seiner Herstellung - Google Patents
Röhrenförmiger Faltenbalg und Vorrichtung zu seiner HerstellungInfo
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Abstract
Der Faltenbalg (1) enthält einen Rumpfteil (2) aus geformtem Polymermaterial, dessen Querschnitt eine längliche Form aufweist und dessen Aufbau ziehharmonikaartig ist, mit einer Vielzahl von am Umfang gelegenen äußeren Falzen (3), die mit am Umfang gelegenen inneren Falzen (4) abwechseln. Die größeren seitlichen Teile oder Flächen (2a, 2b) des Rumpfteils (2) sind innen durch eine Schar von parallelen röhrenförmigen, einstückig mit dem Rumpfteil (2) ausgebildeten Querstegen (5) miteinander verbunden. Diese röhrenförmigen Stege (5) sind miteinander über eine Verbindungszone (7) verbunden, deren Dicke (T) im wesentlichen gleich dem Doppelten der Wanddicke (s) der röhrenförmigen Stege (5) oder größer ist.
Description
Die Erfindung betrifft einen röhrenförmigen Faltenbalg und insbesondere
einen Faltenbalg, der bestimmungsgemäß zwischen zwei Teilstücken einer
Luftansaugleitung für den Brennkraftmotor eines Nutzfahrzeugs eingefügt
wird.
Im einzelnen betrifft die Erfindung einen röhrenförmigen Faltenbalg mit
einem Rumpfteil aus geformtem Polymermaterial, der einen länglichen
Querschnitt und einen harmonikaartigen Aufbau hat, mit einer Vielzahl von
abwechselnd außenliegenden und innenliegenden, am Umfang
angeordneten Falzen, wobei die größeren seitlichen Teile oder Flächen des
Rumpfteils innen durch eine Schar von parallelen, einstückig mit dem
Rumpfteil ausgebildeten röhrenförmigen Querstegen miteinander verbunden
sind.
Bekannt ist ein derartiger röhrenförmiger, aus einem Polymermaterial
mittels der Technik des Schleudergusses geformter Faltenbalg.
Dieser bekannte Faltenbalg ist in der Herstellung ziemlich kostspielig,
sowohl wegen der den verwendeten Materialen selbst innewohnenden
Kosten (Ester-Äther-Copolymere), als auch wegen der besonderen
Formungstechnik.
Bei diesem Faltenbalg nach dem Stand der Technik sind die röhrenförmigen
Stege, die dazu bestimmt sind, das Einbauchen nach innen und das
Ausbauchen nach außen des Faltenbalgs zu unterbinden, wenn sich in
diesem ein Unterdruck bzw. ein Überdruck einstellt oder er in axialer
Richtung zusammengedrückt wird, voneinander getrennt und gesondert.
Die Form des röhrenförmigen Faltenbalgs nach dem Stand der Technik
ermöglicht es nicht, diesen mittels der wirtschaftlich vorteilhafteren
Technik des Spritzgießens herzustellen.
Ein Ziel der Erfindung ist die Vorstellung eines röhrenförmigen Faltenbalgs,
dessen Gestalt seine Herstellung mit kostengünstigeren Materialien und
Technologien, insbesondere mit einem Elastomermaterial wie dem EPDM,
und mittels der Spritzguß-Technologie ermöglicht.
Dieses und weitere Ziele werden erfindungsgemäß mit einem
röhrenförmigen Faltenbalg erreicht, dessen wesentliche Merkmale in dem
beigefügten Anspruch 1 erfaßt sind.
Ebenfalls Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung für das
Spritzgießen eines solchen röhrenförmigen Faltenbalgs, dessen wesentliche
Merkmale in dem beigefügten Anspruch 4 erfaßt sind.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung gehen aus der nachfolgenden
ausführlichen Beschreibung hervor, in der anhand der beigefügten
Zeichnungen ein Ausführungsbeispiel erläutert wird. Es zeigen
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Luftansaugleitung für den
Brennkraftmotor eines Nutzfahrzeugs, die einen erfindungsgemäßen
röhrenförmigen Faltenbalg enthält,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen
röhrenförmigen Faltenbalgs,
Fig. 3 eine teilweise im Schnitt gezeigte Frontansicht des Faltenbalgs
nach Fig. 2,
Fig. 3a einen vergrößerten Ausschnitt aus Fig. 3,
Fig. 4 einen längs der Linie IV-IV der Fig. 3 geführten Schnitt,
Fig. 5 einen längs der Linie V-V der Fig. 3 geführten Schnitt,
Fig. 6 eine schematische perspektivische Darstellung einer Vorrichtung
zum Formen eines erfindungsgemäßen röhrenförmigen Faltenbalgs,
Fig. 7 einen Schnitt in vergrößertem Maßstab durch einen Teil der
Formungsvorrichtung bzw. des Formwerkzeugs nach Fig. 6 und
Fig. 8 einen Schnitt in vergrößertem Maßstab durch eine abweichende
Ausführungsform des in Fig. 7 gezeigten Teils des Formwerkzeugs.
Fig. 1 zeigt eine Luftansaugleitung für den Brennkraftmotor,
beispielsweise einen Ladermotor oder Turboladermotor eines nicht
dargestellten Nutzfahrzeugs. In an sich bekannter Weise enthält diese
Ansaugleitung einen ersten Bestandteil oder Kamin D, der
bestimmungsgemäß in einer in der hinteren Seite der Fahrzeugkabine
vorgesehenen Nische befestigt wird. Der Kamin D ist in seinem oberen Teil
mit einer Reihe von seitlichen Ansaugöffnungen E versehen. Dieser Kamin
D ist über einen insgesamt mit 1 bezeichneten Faltenbalg mit einem
weiteren Teilstück F der Luftansaugleitung verbunden.
Die Kabine eines Nutzfahrzeugs wird vom Fahrzeugrahmen mittels
Aufhängung, d. h. flotierend bzw. schwimmend getragen.
Während der Kamin D fest mit der Kabine verbunden ist, ist das untere
Teilstück F der Ansaugleitung fest mit dem Fahrzeugrahmen verbunden.
Der zwischen dem Kamin D und dem Teilstück F der Ansaugleitung
eingefügte Faltenbalg 1 kann gemäß der Relativbewegung zwischen Kabine
und Fahrzeugrahmen gedehnt oder verkürzt werden.
In an sich bekannter Weise ist das Teilstück F der Luftansaugleitung mit
einem Filter G verbunden, dessen Auslaß über eine Leitung H mit dem
Ansaugkrümmer des Fahrzeugmotors verbunden ist.
Bezugnehmend auf die Fig. 2 bis 5 enthält der Faltenbalg 1
erfindungsgemäß einen Rumpfteil 2 mit einem länglichen Querschnitt und
einem ziehharmonikaartigen Aufbau.
Wie nachfolgend noch deutlicher werden wird, kann der Rumpfteil 2 aus
einem spritzgegossenen Elastomermaterial, wie etwa einem Kunstgummi,
insbesondere EPDM, hergestellt werden.
Der Rumpfteil 2 des Faltenbalgs 1 weist eine Vielzahl von außenliegenden,
am Umfang befindlichen Falzen 3 auf, die mit innenliegenden, am Umfang
befindlichen Falzen 4 abwechseln (siehe insbesondere die Fig. 3 bis 5).
Dank dieser Falze vermag sich der Rumpfteil 2 in axialer Richtung zu
verkürzen oder zu verlängern.
Wie weiter oben erwähnt und wie insbesondere in Fig. 4 zu sehen ist,
weist der Rumpfteil 2 des Faltenbalgs 1 einen Querschnitt länglicher Form
auf, mit zwei größeren seitlichen Teilen oder Flächen 2a und 2b, einer
vorderen und einer hinteren. Diese größeren seitlichen Teile oder Flächen
des Rumpfteils 2 sind im Inneren durch eine Vielzahl von Querstegen 5
miteinander verbunden, die einstückig mit dem Rumpfteil 2 ausgebildet sind
(Fig. 3 bis 5).
Jeder Steg 5 erstreckt sich zwischen einander gegenüberliegenden Teilen
des gleichen innenliegenden Umfangs-Falzes 4 des Rumpfteils und weist
einen röhrenförmigen Querschnitt auf, so daß in seinem Inneren ein in Fig.
3 mit 6 bezeichneter Durchlaß entsteht.
Diese Stege 5 verbinden die Hauptflächen 2a und 2b des Rumpfteils 2 des
Faltenbalgs, ohne im übrigen zu verhindern, daß dieser in einem
bestimmten Maß in axialer Richtung zusammengedrückt oder gedehnt
werden kann.
Die Stege 5 verhindern insbesondere, daß die Hauptflächen 2a und 2b des
Rumpfteils 2 des Faltenbalgs sich nach innen einbauchen können, wenn in
dem Faltenbalg ein Unterdruck entsteht, und sich nach außen ausbauchen
können, wenn der Faltenbalg druckbeaufschlagt oder in erheblichem Maße
zusammengedrückt wird.
Vorzugsweise ist in an sich bekannter Weise die Wanddicke des Rumpfteils
2 an den außenliegenden Falzen 3 größer als an den innenliegenden Falzen
4. Außerdem weisen die außenliegenden Falze 3 im Querschnitt
vorzugsweise einen größeren Krümmungsradius auf als die innenliegenden
Falze 4.
Die innenliegenden Falze 4 sind daher nachgiebiger als die außenliegenden.
Wie insbesondere in den Fig. 3 und 5 zu sehen ist, sind die
röhrenförmigen Stege 5 untereinander so verbunden, daß sie eine Schar
von einstückigen Stegen bilden. Die in den Fig. 3 und 3a mit 7
bezeichneten Verbindungszonen zwischen nebeneinanderliegenden Stegen
5 weisen eine Dicke T auf (Fig. 3a), die im wesentlichen gleich dem
Doppelten der Dicke s der Wand der Stege 5 oder größer ist. Wie
nachfolgend noch deutlicher werden wird, ist dieses Merkmal zweckmäßig,
um das Abziehen des Faltenbalgs 1 von dem eindringenden bzw.
männlichen Teil des Formwerkzeugs zu ermöglichen, das im folgenden
näher beschrieben wird.
In Fig. 6 ist mit 10 insgesamt eine Vorrichtung bezeichnet, die für das
Spritzgießen eines wie oben beschriebenen röhrenförmigen Faltenbalgs 1
einsetzbar ist.
Die Vorrichtung zur Formung bzw. das Formwerkzeug 10 enthält einen
aufnehmenden bzw. weiblichen Teil, zu dem zwei Halbformen 11 und 12
gehören, die miteinander koppelbar sind und dann einen Hohlraum 13
bilden, dessen in geeigneter Weise geriefte Oberfläche im wesentlichen der
seitlichen äußeren Oberfläche des herzustellenden Faltenbalgs 1 entspricht.
Von der inneren Oberfläche der Halbformen 11 und 12 erstreckt sich
jeweils eine Schar von Vorsprüngen oder Kernen 14, 15, deren Querschnitt
im wesentlichen dem der Durchlässe 6 im Inneren der röhrenförmigen
Stege 5 des Faltenbalgs 1 entspricht.
Das Formwerkzeug 10 enthält außerdem einen eindringenden bzw.
männlichen Teil, zu dem zwei eindringende, im wesentlichen symmetrische,
nebeneinander angeordnete und an einem Ende mit einer Kopfplatte 17
verbundene Bestandteile gehören.
Die eindringenden Bestandteile 16a, 16b können im Inneren des Hohlraums
13 des aufnehmenden Teils 11, 12 seitlich zu der Schar von Vorsprüngen
oder Kernen 14 und 15 angeordnet werden.
Die seitlichen äußeren Oberflächen der eindringenden Bestandteile 16a und
16b sind in einer der gewünschten Riefung bzw. Fältelung der inneren
Oberfläche des Faltenbalgs 1 entsprechenden Weise gerieft.
Die einander gegenüberliegenden Oberflächen 19a und 19b dieser
eindringenden Bestandteile (Fig. 7) sind in der Weise gewellt, daß
zwischen ihnen und den seitlichen Oberflächen der Vorsprünge oder Kerne
14 und 15 Zwischenräume 20 (Fig. 7) entstehen, deren Form der Form
der oben erwähnten röhrenförmigen, untereinander verbundenen Stege 5
des Faltenbalgs 1 entsprechen.
Wie in Fig. 7 gezeigt, entspricht der Mindestabstand T zwischen den
einander gegenüberliegenden gewellten Oberflächen 19a, 19b der
eindringenden Bestandteile 16a, 16b im wesentlichen der Dicke T der
Verbindungszone zwischen nebeneinanderliegenden röhrenförmigen Stegen
5 (Fig. 3a) und ist im wesentlichen gleich dem Doppelten der Wanddicke
dieser röhrenförmigen Stege 5 oder größer.
Mit den der Kopfplatte 17 entgegengesetzten Enden der eindringenden
Bestandteile 16a, 16b wird eine Gegen-Kopfplatte 18 (Fig. 6) gekoppelt.
Die Darstellung des Formwerkzeugs in Fig. 6 ist schematisch und
vereinfacht. Sie ermöglicht jedoch die Beurteilung, daß ein röhrenförmiger
Faltenbalg 1 der erfindungsgegenständlichen Art durch Spritzguß
hergestellt werden kann. Zu diesem Zweck wird, sobald einmal die
Halbformen 11 und 12 übereinander geschlossen sind, nachdem zuvor die
eindringenden Bestandteile 16a und 16b positioniert wurden, in den
insgesamt entstehenden Formhohlraum ein Elastomermaterial in flüssigem
Zustand, das dann den Faltenbalg bilden wird, eingespritzt.
Sobald der Formungsvorgang beendet ist, wird das Formwerkzeug 10
geöffnet, indem die Halbformen 11 und 12 und die Gegenplatte 18
voneinander entfernt werden. Der Faltenbalg bleibt dann an den
eindringenden Bestandteilen 16a und 16b haften. Dieser Faltenbalg kann
von den erwähnten eindringenden Bestandteilen unter Ausnützung der
relativen Elastizität des Materials, aus dem er besteht, abgezogen werden
mit einer im wesentlichen senkrechten, sich von der Kopfplatte 17
entfernenden Abzugsbewegung. Bei dieser Abzugsbewegung nähern sich
die gegenüberliegenden Wandteile der einzelnen röhrenförmigen Stege 5
einander an, um durch die an den Punkten geringsten Abstands zwischen
den einander gegenüberliegenden gewellten Oberflächen 19a, 19b der
eindringenden Bestandteile entstandenen Engstellen hindurchtreten zu
können. Das Abziehen wird insbesondere durch den Umstand ermöglicht,
daß, wie oben ausgeführt, der Mindestabstand zwischen den einander
gegenüberliegenden gewellten Oberflächen 19a, 19b der eindringenden
Bestandteile im wesentlichen gleich dem Doppelten der Wanddicke s der
röhrenförmigen Stege 5 oder größer ist.
In Fig. 8, die eine der Fig. 7 entsprechende Ansicht ist, ist eine
abweichende Ausführungsform gezeigt, bei der die einander
gegenüberliegenden Oberflächen 19a und 19b der eindringenden
Bestandteile 16a, 16b und das Profil des Querschnitts der Vorsprünge oder
Kerne 14, 15 der Halbformen 11, 12 jeweils Wellungen derart aufweisen,
daß die seitlichen Wände der bei der Formung entstandenen
röhrenförmigen Stege 5 in der Ruhelage einen sinuskurvenartigen Verlauf
und eine Ausdehnung haben, durch die eine deutlichere Dehnbarkeit der
von den Stegen 5 gebildeten Kette ermöglicht wird, wenn der Faltenbalg 1
druckbeaufschlagt oder einer axialen Zugeinwirkung unterworfen wird.
Selbstverständlich können bei gleichem Erfindungsgedanken die
Ausführungsformen und die Einzelheiten der Verwirklichung weitgehend
von dem beschriebenen und dargestellten Ausführungsbeispiel abweichen,
ohne daß deshalb der Bereich der Erfindung, wie er in den beigefügten
Ansprüchen umrissen ist, verlassen wird.
Der Faltenbalg enthält einen Rumpfteil aus geformtem Polymermaterial,
dessen Querschnitt eine längliche Form aufweist und dessen Aufbau
ziehharmonikaartig ist, mit einer Vielzahl von am Umfang gelegenen
äußeren Falzen, die mit am Umfang gelegenen inneren Falzen abwechseln.
Die größeren seitlichen Teile oder Flächen des Rumpfteils sind innen durch
eine Schar von parallelen röhrenförmigen, einstückig mit dem Rumpfteil
ausgebildeten Querstegen miteinander verbunden. Diese röhrenförmigen
Stege sind miteinander über eine Verbindungszone verbunden, deren Dicke
im wesentlichen gleich dem Doppelten der Wanddicke der röhrenförmigen
Stege oder größer ist.
Claims (4)
1. Röhrenförmiger Faltenbalg (1), insbesondere für die Einfügung
zwischen zwei Teilstücke (D, F) einer Luftansaugleitung für den
Brennkraftmotor eines Nutzfahrzeugs, enthaltend:
einen Rumpfteil (2) aus geformtem Polymermaterial, dessen Querschnitt eine längliche Form aufweist und dessen Aufbau ziehharmonikaartig ist, mit einer Vielzahl von am Umfang befindlichen außenliegenden Falzen (3), die mit am Umfang befindlichen innenliegenden Falzen (4) abwechseln,
wobei die größeren seitlichen Teile oder Flächen (2a, 2b) des Rumpfteils (2) innen durch eine Schar von parallelen röhrenförmigen Querstegen (5) verbunden sind, die einstückig mit dem Rumpfteil (2) ausgebildet sind,
wobei der Faltenbalg dadurch gekennzeichnet ist, daß die röhrenförmigen Stege (5) miteinander in einer Verbindungszone (7) verbunden sind, deren Dicke (T) im wesentlichen gleich dem Doppelten der Dicke (s) der Wand der röhrenförmigen Stege (5) oder größer ist.
einen Rumpfteil (2) aus geformtem Polymermaterial, dessen Querschnitt eine längliche Form aufweist und dessen Aufbau ziehharmonikaartig ist, mit einer Vielzahl von am Umfang befindlichen außenliegenden Falzen (3), die mit am Umfang befindlichen innenliegenden Falzen (4) abwechseln,
wobei die größeren seitlichen Teile oder Flächen (2a, 2b) des Rumpfteils (2) innen durch eine Schar von parallelen röhrenförmigen Querstegen (5) verbunden sind, die einstückig mit dem Rumpfteil (2) ausgebildet sind,
wobei der Faltenbalg dadurch gekennzeichnet ist, daß die röhrenförmigen Stege (5) miteinander in einer Verbindungszone (7) verbunden sind, deren Dicke (T) im wesentlichen gleich dem Doppelten der Dicke (s) der Wand der röhrenförmigen Stege (5) oder größer ist.
2. Faltenbalg nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er aus
einem Elastomer-Material, insbesondere Kunstgummi, hergestellt ist.
3. Faltenbalg nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß er
mit der Technik des Spritzgießens hergestellt wird.
4. Vorrichtung bzw. Werkzeug für das Spritzgießen eines
röhrenförmigen Faltenbalgs (1) nach einem oder mehreren der
vorausgehenden Ansprüche, enthaltend:
einen aufnehmenden bzw. weiblichen Teil (11, 12) mit zwei miteinander koppelbaren Halbformen (11, 12) zur Bildung eines Hohlraums (13), dessen Oberfläche im wesentlichen der seitlichen äußeren Oberfläche des Faltenbalgs (1) entspricht, wobei sich von der inneren Oberfläche mindestens einer Halbform (11, 12) eine Schar von Vorsprüngen oder Kernen (14, 15) erstreckt, deren Querschnitt im wesentlichen dem der Durchlässe (6) entspricht, die im Inneren der röhrenförmigen Stege (5) des Faltenbalgs (1) vorhanden sind, und
einen eindringenden bzw. männlichen Teil (16-18), der zwei eindringende Bestandteile (16a, 16b) enthält, die im Inneren des Hohlraums (13) des aufnehmenden Teils (11, 12) an den Seiten der Schar von Vorsprüngen oder Kernen (14, 15) nebeneinanderliegend angeordnet werden können, wobei die einander gegenüberliegenden Oberflächen (19a, 19b) dieser eindringenden Bestandteile (16a, 16b) in der Weise gewellt sind, daß sich zwischen ihnen und den seitlichen Oberflächen der Vorsprünge oder Kerne (14, 15) Zwischenräume (20) ergeben, deren Form der Form der miteinander verbundenen röhrenförmigen Stege (5) des Faltenbalgs (1) entspricht, und wobei der Mindestabstand (T) zwischen diesen gewellten Oberflächen (19a, 19b) der eindringenden Bestandteile (16a, 16b) im wesentlichen gleich dem Doppelten der Wanddicke (s) der röhrenförmigen Stege (5) oder größer ist.
einen aufnehmenden bzw. weiblichen Teil (11, 12) mit zwei miteinander koppelbaren Halbformen (11, 12) zur Bildung eines Hohlraums (13), dessen Oberfläche im wesentlichen der seitlichen äußeren Oberfläche des Faltenbalgs (1) entspricht, wobei sich von der inneren Oberfläche mindestens einer Halbform (11, 12) eine Schar von Vorsprüngen oder Kernen (14, 15) erstreckt, deren Querschnitt im wesentlichen dem der Durchlässe (6) entspricht, die im Inneren der röhrenförmigen Stege (5) des Faltenbalgs (1) vorhanden sind, und
einen eindringenden bzw. männlichen Teil (16-18), der zwei eindringende Bestandteile (16a, 16b) enthält, die im Inneren des Hohlraums (13) des aufnehmenden Teils (11, 12) an den Seiten der Schar von Vorsprüngen oder Kernen (14, 15) nebeneinanderliegend angeordnet werden können, wobei die einander gegenüberliegenden Oberflächen (19a, 19b) dieser eindringenden Bestandteile (16a, 16b) in der Weise gewellt sind, daß sich zwischen ihnen und den seitlichen Oberflächen der Vorsprünge oder Kerne (14, 15) Zwischenräume (20) ergeben, deren Form der Form der miteinander verbundenen röhrenförmigen Stege (5) des Faltenbalgs (1) entspricht, und wobei der Mindestabstand (T) zwischen diesen gewellten Oberflächen (19a, 19b) der eindringenden Bestandteile (16a, 16b) im wesentlichen gleich dem Doppelten der Wanddicke (s) der röhrenförmigen Stege (5) oder größer ist.
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT2001TO000451A ITTO20010451A1 (it) | 2001-05-15 | 2001-05-15 | Soffietto tubolare ed apparecchiatura per la sua fabbricazione. |
Publications (1)
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|---|---|
| DE10221184A1 true DE10221184A1 (de) | 2002-11-21 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE10221184A Withdrawn DE10221184A1 (de) | 2001-05-15 | 2002-05-13 | Röhrenförmiger Faltenbalg und Vorrichtung zu seiner Herstellung |
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10221184A1 (de) |
| IT (1) | ITTO20010451A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10330332A1 (de) * | 2003-07-04 | 2005-01-20 | Grohe Water Technology Ag & Co. Kg | Spülbehälter für ein WC, mit einem als Faltenbalg ausgebildeten Ablauf |
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2001
- 2001-05-15 IT IT2001TO000451A patent/ITTO20010451A1/it unknown
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2002
- 2002-05-13 DE DE10221184A patent/DE10221184A1/de not_active Withdrawn
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10330332A1 (de) * | 2003-07-04 | 2005-01-20 | Grohe Water Technology Ag & Co. Kg | Spülbehälter für ein WC, mit einem als Faltenbalg ausgebildeten Ablauf |
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| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ITTO20010451A1 (it) | 2002-11-15 |
| ITTO20010451A0 (it) | 2001-05-15 |
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| 8141 | Disposal/no request for examination |