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DE1022028B - Teleobjektiv mit bildseitig verlegter Pupille - Google Patents

Teleobjektiv mit bildseitig verlegter Pupille

Info

Publication number
DE1022028B
DE1022028B DEO4587A DEO0004587A DE1022028B DE 1022028 B DE1022028 B DE 1022028B DE O4587 A DEO4587 A DE O4587A DE O0004587 A DEO0004587 A DE O0004587A DE 1022028 B DE1022028 B DE 1022028B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
individual
lenses
positive
lens
negative
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEO4587A
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Schlegel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Optische Werke G Rodenstock
Original Assignee
Optische Werke G Rodenstock
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Optische Werke G Rodenstock filed Critical Optische Werke G Rodenstock
Priority to DEO4587A priority Critical patent/DE1022028B/de
Publication of DE1022028B publication Critical patent/DE1022028B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B13/00Optical objectives specially designed for the purposes specified below
    • G02B13/02Telephoto objectives, i.e. systems of the type + - in which the distance from the front vertex to the image plane is less than the equivalent focal length

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Lenses (AREA)

Description

  • Teleobjektiv mit bildseitig verlegter Pupille Die Erfindung betrifft ein Teleobjektiv mit möglichst weit nach dem Bilde zu verlegter Pupille und zeigt die Maßnahmen auf, durch die bei einer solchen Bauart eine besonders gute Korrektion der Bildfehler erreicht wird.
  • Um ein gleichmäßig ausgeleuchtetes Bildfeld zu erhalten, muß bei Kameras, deren Zentralverschluß hinter dem Objektiv angebracht ist, die Austrittspupille desselben und damit seine Blende möglichst weit hinten liegen. Bei Teleobjektiven, die auf einem dem Gegenstand zugewandten Positivglied und einem dem Bild zugekehrten Negativglied bestehen, wird der zwischen beiden vorhandene beträchtliche Luftraum im allgemeinen durch die Blende etwa halbiert. Es sind aber auch Systeme bekannt, bei denen der Abstand der Blende von der letzten, also innersten Fläche des Positivgliedes das 0,6fache und mehr dieses Luftraums beträgt. Um eine deutliche Verbesserung im Hinblick auf die Bildausleuchtung zu erzielen, ist es erfindungsgemäß erforderlich, daß der genannte Blendenabstand aber mindestens das 0,7fache des Luftraums ausmacht.
  • Solche Objektive sind bereits bekannt, ihre Abbildungsleistung erscheint aber in jeder Hinsicht verbesserungsfähig.
  • Es bedeutet einen Hauptteil der Erfindung, daß in einem solchen Teleobjektiv, dessen Blendenabstand von der innersten Fläche des Positivgliedes mehr als das 0,7fache des Luftraums beträgt, die Linsen des Negativgliedes mindestens einen Luftraum einschließen und sämtlich Menisken darstellen, deren Hohlflächen der Blende zugekehrt sind. Nur eine solche an sich bekannte Bauform erlaubt es, den Astigmatismus und die Verzeichnung in dem in Frage kommenden Winkel von etwa 28' bei einem Öffnungsverhältnis von 1 : 4 einwandfrei zu beseitigen. Die Aufgabe läßt sich dann mit zwei einzelnen Linsen des Negativgliedes lösen.
  • Es ist in dem Zusammenhang erfindungsgemäß wichtig, daß das Radienverhältnis der der Blende benachbarten Negativlinse des Streugliedes zwischen 1:3 und 1:7, bevorzugt aber bei 1 : 6 liegt, während für die folgende, dem Bild zugekehrte Sammellinse dieses Verhältnis zwischen 30: 1 und 5 : 1, bevorzugt 10: 1 liegt.
  • Zur Behebung der Koma und der Verzeichnung muß auch das Positivglied einen bestimmten Durchbiegungzustand aufweisen. Es besteht aus zwei verkitteten Linsen, deren Gläser erfindungsgemäß einen Brechzahlunterschied von mindestens 0,15 haben, wobei die v-Werte mindestens im Verhältnis 1,6:1, bevorzugt 1,75: 1, stehen.
  • Unter diesen gegenüber dem Bekannten extremeren Voraussetzungen können die genannten Bildfehler durch eine vergleichsweise flache Kittfläche im Positivglied behoben werden, die ihre konvexe Seite der Blende zukehrt und deren Radius, absolut genommen, erfindungsgemäß größer ist als die halbe Objektivbrennweite und der außerdem größer als der innerste Radius des Positivgliedes oder ihm gleich ist. In der Zeichnung ist ein Querschnitt des Objektivs nach der Erfindung gezeichnet; seine Daten, bezogen auf f = 100, sind folgende:
    @#1 = -i- 23,30
    dl = 10,1 1,63930/45,0
    - - 65,75
    d2 = 1,47 1,80518/25,5
    r3 = + 58,70
    h = 18,9+7,4
    12,69
    d3 = 1,0 1,60738/56,7
    s@ - - 79,92
    L2 --- 0,12
    i-6 _ - 200,0
    d, = 2,0 1,70154141,1
    r; _ - 21,15
    s' = 44,5

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Teleobjektiv mit innenliegenden Streulinsen, dessen Positivglied aus zwei Linsen verkittet ist und dessen Negativglied aus zwei einzelnen Linsen besteht, dadurch gekennzeichnet, daß der Blendenabstand von der innersten Fläche des Positivgliedes mindestens das 0,7fache des Blendenluftraumes beträgt, daß die Linsen des Negativgliedes zur Blende hohle Menisken sind, deren Radienverhältnis für die Negativlinse zwischen 1:3 und 1:7 und für die Positivlinse zwischen 30: 1 und 5 : 1 liegt, daß ferner die Brechzahlen der Gläser des Positivgliedes sich um mindestens 0,15 unterscheiden, das Verhältnis ihrer v-Werte mindestens 1,6 beträgt und der absolute Wert des Radius der Kittfläche größer als die halbe Gesamtbrennweite und gleichzeitig größer als der Radius der innersten Fläche des Positivgliedes oder ihm gleich ist.
  2. 2. Teleobjektiv nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch folgende Daten in beliebigen Einheiten, wobei einzelne Krümmungen bis um 5 ° jo der Gesamtbrechkraft, einzelne Dicken oder Abstände bis um 10 °/o der Gesamtbrennweite, einzelne Brechzahlen bis um 0,03 und einzelne v-Werte bis um 5 vom genannten Wert abweichen dürfen y1 = -f- 23,30 dl = 10,1 1,63930;'45,0 65,75 d2 = 1,47 1,8051825,5
    y3 = -Y 58,70 11 = 18,9 -r 7,4 12,69 d3 = 1,0 1,60738,I56,7 79,92 1, = 0,12 r6 = - 200,00 d, = 2,0 1,701541;41,1 r7 = - 21,15 S' = 44,5
    In Betracht gezogene Druckschriften Deutsche Patentschrift Nr. 444150; Französische Patentschrift Nr. 963 689; USA.-Patentschrift Nr. 2 631497.
DEO4587A 1955-11-26 1955-11-26 Teleobjektiv mit bildseitig verlegter Pupille Pending DE1022028B (de)

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DE1022028B true DE1022028B (de) 1958-01-02

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ID=7350393

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DEO4587A Pending DE1022028B (de) 1955-11-26 1955-11-26 Teleobjektiv mit bildseitig verlegter Pupille

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DE (1) DE1022028B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1156249B (de) * 1960-07-19 1963-10-24 Zeiss Carl Fa Photographisches Objektiv
DE1282310B (de) * 1953-11-23 1968-11-07 Voigtlaender Ag Teleobjektiv

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE444150C (de) * 1925-02-18 1927-05-24 Voigtlaender & Sohn Akt Ges Photographisches Fernobjektiv
FR963689A (de) * 1950-07-18
US2631497A (en) * 1952-02-21 1953-03-17 Harry J Graw Telephoto objective

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