DE10220530A1 - Datenspeicherbandkassette mit einem Bandspulenanordnungs-Zentriermittel - Google Patents
Datenspeicherbandkassette mit einem Bandspulenanordnungs-ZentriermittelInfo
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Abstract
Eine Datenspeicherbandkassette mit einem Gehäuse (12), einer Bandspulenanordnung (14), einer Verriegelungsanordnung, einer Zentriervorrichtung und einem Speicherband. Die Bandspulenanordnung (14) umfasst eine Nabe (44), einander gegenüber angeordnete obere und untere Flansche (40, 42) und Antriebszähne (60). Die Antriebszähne (60) erstrecken sich in axialer Richtung relativ zu der Nabe (44) und können mit einem Bandlaufwerksfutter in Eingriff gebracht werden. Die Zentriervorrichtung hält die Bandspulenanordnung (14) in einer verriegelten Stellung in einer zentrierten Position relativ zur Bandspulenöffnung (34). Die Zentriervorrichtung umfasst eine rippenförmige Erhebunng (80) und eine zugeordnete Nut (70). Der Steg ist entweder durch den unteren Flansch (42) oder das Bodenelement (26) ausgebildet, wohingegen die Nut (70) entsprechend durch das Bodenelement (26) oder den unteren Flansch (42) ausgebildet ist. Die Nut (70) kann wahlweise die rippenförmige Erhebung (80) aufnehmen, wodurch die Bandspulenanordnung (14) in der zentrierten Position gehalten ist. Die Zentriervorrichtung verhindert, dass sich die Bandspulenanoardnung (14) lateral relativ zur Bandspulenöffnung (34) anhebt, wenn die Datenspeicherbandkassette vertikal ausgerichtet ist.
Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Datenspeicherbandkassette.
Genauer gesagt bezieht sich die Erfindung auf eine Datenspeicherbandkas
sette zum Halten einer Bandspulenanordnung in einer mittleren Position re
lativ zu einer durch ein Gehäuse ausgebildeten Öffnung, wenn sich die
Bandspulenanordnung in einer Verriegelungsstellung befindet.
Datenspeicherbandkassetten werden seit Jahrzehnten in Computer-, Audio-
und Videobereichen verwendet. Die Datenspeicherbandkassette ist auch
weiterhin eine sehr populäre Form zum Aufnehmen großer Informations
volumina zum anschließenden Abspielen und Gebrauch.
Eine Datenspeicherbandkassette umfasst im wesentlichen ein äußeres Ge
häuse, das wenigstens eine Bandspulenanordnung und ein Magnetspeicher
band bestimmter Länge aufnimmt. Das Speicherband ist um einen Naben
bereich der Bandspulenanordnung gewickelt und wird durch ein Bandlauf
werk über einen definierten Bandweg angetrieben. Das Gehäuse umfasst
normalerweise ein separates Deckel- und Bodenelement, die im zusammen
gesetzten Zustand in einem vorderen Bereich eine Öffnung (oder ein Fen
ster) ausbilden, so dass mittels eines Schreib-/Lesekopfes auf das Speicher
band zugegriffen werden kann, nachdem die Datenspeicherbandkassette in
ein Bandlaufwerk eingelegt wurde. Diese Wechselwirkung zwischen
Speicherband und Kopf kann innerhalb des Gehäuses stattfinden, wie bei
spielsweise bei einer zweispuligen Bandkassette, bei der das Band nicht aus
der Kassette herausgeführt wird, oder das Speicherband kann aus dem Ge
häuse herausgeführt und zu einem benachbarten Bereich geleitet werden, in
dem sich der Schreib-/Lesekopf befindet, wie beispielsweise bei einem
Speicherband mit schräg verlaufenden Aufzeichnungsspuren oder einer ein
spuligen Kassette, aus der das Band zum Schreib/Lesezweck herausgeführt
wird. Wenn bei einem Bandkassetten/Laufwerksystem das Speicherband
aus dem Gehäuse herausgeführt wird, so wird normalerweise ein Aufbau mit
einer einzelnen Bandspule verwendet. Umgekehrt wird normalerweise ein
Aufbau mit zwei Bandspulen verwendet, wenn das Bandkasset
ten/Laufwerksystem derart ausgelegt ist, dass die Wechselwirkung zwischen
Kopf und Speicherband innerhalb des Gehäuses oder sehr nahe an diesem
stattfinden soll.
Ungeachtet der Anzahl von Bandspulenanordnungen, die von der Art der
verwendeten Datenspeicherbandkassette abhängt, umfasst die Bandspulen
anordnung selbst im wesentlichen drei Basiskomponenten, nämlich einen
oberen Flansch, einen unteren Flansch und einen Nabenkörper. Der Naben
körper bildet eine äußere Bandaufwickelfläche, um die das Speicherband
aufgewickelt ist. Die Flansche sind an gegenüberliegenden Enden der Nabe
angeordnet und etwa um die Breite des Speicherbandes voneinander beab
standet. Schließlich weist die Bandspulenanordnung Antriebszähne auf, die
mit entsprechenden Zähnen eines Antriebselements in Eingriff sind, um die
Bandspulenanordnung nach dem Einsetzen in ein Bandlaufwerk zu drehen.
Nach der Endmontage fluchtet die Bandspulenanordnung im wesentlichen
mit einer durch das Gehäuse ausgebildeten, kreisförmigen Bandspulenöff
nung, die normalerweise in dem Bodenabschnitt angeordnet ist. Diese
Bandspulenöffnung ist derart dimensioniert, dass eine Wechselwirkung zwi
schen dem Bandantriebselement und den der Bandspulenanordnung zuge
ordneten Antriebszähnen stattfinden kann. Wenn sich die Datenspeicher
bandkassette nicht im Gebrauch befindet, ist die Bandspulenanordnung
normalerweise "verriegelt" oder auf andere Weise an einem unerwünschten
Drehen gehindert. Zu diesem Zweck ist eine Verriegelungsanordnung für
jede Bandspulenanordnung vorgesehen. Die Verriegelungsanordnung kann
eine Vielzahl von Formen annehmen, wie beispielsweise mehrere Verriege
lungskörper, die wahlweise mit einem Außenumfang der Bandspulenanord
nung in Eingriff sind. Eine gängigere, preiswertere Ausführung umfasst
einen einzelnen Verriegelungskörper und eine Feder, die innerhalb einer
Mittelbohrung der Bandspulenanordnung angeordnet ist. Der Verriegelungs
körper ist gleitbar mit einem durch das Gehäusedeckelelement ausgebilde
ten, gegenüber der Bandspulenöffnung angeordneten Vorsprung oder
Stützelement angeordnet. Ferner drückt die Feder den Verriegelungskörper
in den Eingriff mit der Bandspulenanordnung, so dass der Verriegelungskör
per die Bandspulenanordnung über das Stützelement starr mit dem
Deckelelement verbindet. Beispielsweise kann der Verriegelungskörper eine
gezahnte Oberfläche aufweisen, die mit inneren Verriegelungszähnen in Ein
griff kommt, die durch die Bandspulenanordnung ausgebildet sind. In dieser
Verriegelungsstellung ist dann die Bandspulenanordnung "verriegelt" an
dem Gehäusedeckelelement gehalten und kann sich somit nicht drehen.
Es stellte sich heraus, dass die zuvor beschriebene Verriegelungsanordnung
eine Drehung der Bandspule sehr effektiv verhindert, wenn sich die Daten
speicherbandkassette nicht im Gebrauch befindet. Allerdings richtet die Ver
riegelungsanordnung im wesentlichen nur die Bandspulenanordnung relativ
zur Mittelachse der Bandspulenöffnung aus. Es ist somit unausweichlich, das
Herstellungstoleranzen in Verbindung mit unterschiedlichen Antriebskompo
nenten eine laterale Bewegung oder ein Anheben der Bandspulenanordnung
innerhalb des Gehäuses erlauben. Dieses Problem wird noch größer, wenn
die Kassette aus einer horizontalen Position herausbewegt wird. Beispiels
weise ist es bei der Handhabung und/oder der Lagerung der Kassette nor
malerweise erforderlich, die Kassette auf ihre Seite zu drehen (d. h. vertikal
auszurichten). Bei dieser Bewegung, oder wenn die Kassette über einen
längeren Zeitraum vertikal positioniert ist, kann sich die Bandspulenanord
nung innerhalb des Gehäuses lateral bewegen oder anheben, so dass die
Bandspulenanordnung nicht länger mit der Bandspulenöffnung fluchtet. Im
Fall eines relativ starken lateralen Anhebens können Probleme dahingehend
entstehen, das Bandspulenelement während des sich anschließenden Ge
brauchs mit den Antriebszähnen der Bandspulenanordnung in Eingriff zu
bringen.
Bei neueren Datenspeicherbandkassettenkonstruktionen wurde versucht,
das zuvor genannte Zentrierproblem durch Ausbildung einer geneigten
Kante an dem Gehäusebodenelement an der Bandspulenöffnung zu lösen.
Dabei umfasst der untere Flansch zusammen mit der Bandspulenordnung
einen abgewinkelten Vorsprung, der die geneigte Kante in der Verriege
lungsstellung berührt, wodurch theoretisch die Bandspulenanordnung relativ
zu der Bandspulenöffnung zentriert wird. Jedoch ist die zulässige Federkraft,
die durch die Feder der Verriegelungsanordnung erzeugt wird, durch Pro
duktspezifikationen begrenzt. Deshalb gleitet der abgewinkelte Vorsprung
zusammen mit dem unteren Flansch leicht entlang der geneigten Kante.
Daher wird sich die Bandspulenanordnung weiterhin quer oder lateral bewe
gen bzw. anheben, wenn die Kassette vertikal ausgerichtet ist.
Datenspeicherbandkassetten sind wichtige Hilfsmittel, die zum Speichern
großer Informationsmengen verwendet werden. Mit der allgemeinen Weiter
entwicklung der Kassette und der Antriebskomponenten werden Ausrich
tungsabweichungen, wie beispielsweise die Ausrichtung der Bandspulenan
ordnung relativ zu der Bandspulenöffnung in dem Gehäuse, immer weniger
tolerierbar.
Es daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Datenspeicherband
kassette zu schaffen, bei der eine transversale Bewegung der Bandspulen
anordnung in der Verriegelungsstellung verhindert wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird mit der Erfindung eine Speicherbandkas
sette gemäß Anspruch 1 vorgeschlagen; verschiedene Ausführungsformen
der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Datenspeicherbandkassette
mit einem Gehäuse, einer Bandspulenanordnung, einer Verriegelungsanord
nung, einer Zentriervorrichtung und einem Speicherband. Das Gehäuse
umfasst ein Bodenelement und ein Deckelelement, die zusammen einen
Raum definieren. Das Bodenelement bildet eine Bandspulenöffnung aus. Die
Bandspulenanordnung umfasst eine Nabe, gegenüberliegende obere und
untere Flansche und Antriebszähne. Die Nabe definiert eine Bandaufwickel
fläche. Die einander gegenüberliegenden oberen und unteren Flansche er
strecken sich radial von den jeweiligen gegenüberliegenden Enden der
Nabe. Die Antriebszähne erstrecken sich axial relativ zu der Nabe und die
nen dazu, mit einem Antriebselement in Eingriff zu kommen. Die Bandspu
lenanordnung ist drehbar innerhalb des Gehäuses gehalten, so dass die An
triebszähne durch die Bandspulenöffnung zugänglich sind. Die Verriege
lungsanordnung umfasst eine Feder, die einen Verriegelungskörper in eine
Verriegelungsstellung vorspannt, in welcher der Verriegelungskörper eine
Drehung der Bandspulenanordnung verhindert. Die Zentriervorrichtung hält
die Bandspulenanordnung in der Verriegelungsstellung in einer zentrierten
Position relativ zu der Bandspulenöffnung. Dazu umfasst die Zentriervor
richtung eine rippenförmige Erhebung und eine entsprechende Nut. Die rip
penförmige Erhebung ist entweder am unteren Flansch und am Bodenele
ment ausgebildet, wohingegen die Nut entsprechend am Bodenelement oder
am unteren Flansch ausgebildet ist. Diesbezüglich kann die Nut wahlweise
die rippenförmige Erhebung aufnehmen, wodurch die Bandspulenanordnung
in der zentrierten Position gehalten wird. Schließlich ist das Speicherband
um die Bandaufwickelfläche gewickelt. In einer bevorzugten Ausführungs
form ist die rippenförmige Erhebung am unteren Flansch und die Nut am
Bodenelement ausgebildet. Alternativ ist die rippenförmige Erhebung am
Bodenelement und die Nut am unteren Flansch ausgebildet. Die Zentrier
vorrichtung verhindert, dass sich die Bandspulenanordnung lateral relativ zu
der Bandspulenöffnung anhebt, wenn die Datenspeicherbandkassette verti
kal ausgerichtet ist.
Ein weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung bezieht sich auf eine Band
spulenanordnung für eine Datenspeicherbandkassette. Die Bandspulenan
ordnung umfasst eine Nabe, Antriebszähne, Verriegelungszähne, einen
oberen Flansch und einen unteren Flansch. Die Nabe definiert eine Band
aufwickelfläche, ein oberes Ende und ein unteres Ende. Die Antriebszähne
sind am unteren Ende der Nabe angeordnet. Der obere Flansch erstreckt
sich radial von dem oberen Ende der Nabe. Der untere Flansch erstreckt
sich hingegen radial von dem unteren Ende der Nabe. Somit definiert der
untere Flansch eine Außenfläche und eine Innenfläche und bildet ein Zen
triermittel. Das Zentriermittel ist radial von den Antriebszähnen und den
Verriegelungszähnen beabstandet. In einer bevorzugten Ausführungsform
handelt es sich bei dem Zentriermittel um eine rippenförmige Erhebung. In
einer alternativen Ausführungsform ist das Zentriermittel eine Nut.
Noch ein weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung bezieht sich auf ein
Verfahren zum Halten einer Bandspulenanordnung in einer mittleren Posi
tion relativ zu einer Bandspulenöffnung in einem Gehäuse einer Daten
speicherbandkassette. Dieses Verfahren umfasst das Versehen der Band
spulenanordnung mit einem ersten Zentriermittel. Ferner umfasst das Ge
häuse ein zweites Zentriermittel. Das zweite Zentriermittel ist im Inneren
des Gehäuses ausgebildet und von der Bandspulenöffnung beabstandet.
Dabei ist eines der ersten und zweiten Zentriermittel eine rippenförmige Er
hebung und das andere Zentriermittel eine entsprechende Nut. Die Band
spulenanordnung ist in Richtung einer Verriegelungsstellung vorgespannt, in
der das erste Zentriermittel mit dem zweiten Zentriermittel in Eingriff ist.
Bei diesem Verfahren verhindert das Zentriermittel bei einer Bewegung der
Datenspeicherbandkassette aus einer horizontalen Ausrichtung heraus, dass
sich die Bandspulenanordnung in der Verriegelungsstellung relativ zur Band
spulenöffnung bewegt.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand mehrerer Ausführungsbeispiele
unter Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung beschrieben. Hierbei ist:
Fig. 1 eine perspektivische Explosionsansicht einer Datenspeicherband
kassette gemäß der vorliegenden Erfindung,
Fig. 2A eine perspektivische Ansicht eines unteren Flanschbereiches einer
Bandspulenanordnung gemäß der ersten Ausführungsform der vor
liegenden Erfindung,
Fig. 2B eine perspektivische Ansicht eines unteren Bereiches gemäß einer
ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung,
Fig. 3A eine Querschnittansicht einer ersten Ausführungsform einer Daten
speicherbandkassette, welche die in den Fig. 3A und 3B gezeigten
Komponenten in einer Verriegelungsstellung zeigt,
Fig. 3B eine Querschnittsansicht der Datenspeicherbandkassette der Fig.
3A in einer Verriegelungsstellung,
Fig. 4A eine perspektivische Ansicht eines unteren Flanschbereiches der
Bandspulenanordnung gemäß einer zweiten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung,
Fig. 4B eine perspektivische Ansicht eines Bodenelements gemäß der
zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung,
Fig. 5A eine Querschnittsansicht einer zweiten Ausführungsform einer
Datenspeicherbandkassette mit den in den Fig. 4A und 4B ge
zeigten Komponenten in einer Verriegelungsstellung und
Fig. 5B eine Querschnittsansicht der Datenspeicherbandkassette der Fig.
5A in einer Verriegelungsstellung.
Eine bevorzugte Ausführungsform einer Datenspeicherbandkassette 10 ist in
Fig. 1 gezeigt. Allgemein gesagt umfasst die Datenspeicherbandkassette 10
ein Gehäuse 12, wenigstens eine Bandspulenanordnung 14, ein Speicher
band 16 und eine Verriegelungsanordnung 18. Die Bandspulenanordnung 14
ist drehbar innerhalb des Gehäuses 12 angeordnet. Das Speicherband 16 ist
wiederum um einen Bereich der Bandspulenanordnung 14 gewickelt und
umfasst ein freies Ende 20, das an einem Stift 22 befestigt ist. Schließlich ist
die Verriegelungsanordnung 18 mittig innerhalb eines Bereichs der Band
spulenanordnung 14 positioniert und mit einem Bereich (nicht gezeigt) des
Gehäuses 12 verbunden.
Das Gehäuse 12 ist gemäß eines in der Industrie verwendeten Lauf
werknormformats dimensioniert und ist vorzugsweise quadratisch ausgebil
det. Alternativ sind auch andere Formen, wie beispielsweise rechteckig,
möglich. Das Gehäuse 12 ist durch einen ersten Gehäuseabschnitt 24 und
einen zweiten Gehäuseabschnitt 26 definiert. In einer bevorzugten Ausfüh
rungsform umfasst der erste Gehäuseabschnitt 24 ein Deckelelement, wo
hingegen der zweite Gehäuseabschnitt 26 als ein Bodenelement dient. Es
sollte klar sein, dass dieser Beschreibung richtungsabhängige Bezeichnun
gen, wie beispielsweise "Deckel", "Boden", "obere", "untere", "oben",
"unten" etc. nur zu Darstellungszwecken verwendet werden und in keiner
Weise einschränkend sind.
Die ersten und zweiten Gehäuseabschnitte 24, 26 sind derart aufgebaut,
dass sie wiederholt miteinander gepaart werden können, um einen Raum 28
(allgemein in Fig. 1 gezeigt) zu definieren, in dem weitere Komponenten der
Datenspeicherbandkassette 10 untergebracht sind. Beispielsweise bildet das
Gehäuse 12 ein Ausgangsfenster 30, das in Verbindung mit einer Stift
sicherungsvorrichtung 32 den Stift 22 hält und als eine Öffnung für das
Speicherband 16 dient, um dieses aus dem Raum 28 zu führen. Nach Öffnen
eines Türmechanismus 33 kann das Speicherband 16 zu einem Bandlauf
werk (nicht gezeigt) geführt werden, wenn der Stift 22 von dem Ausgangs
fenster 30 entfernt ist. Umgekehrt ist das Ausgangsfenster geschlossen,
wenn der Stift 22 an der Stiftsicherungsvorrichtung 32 befestigt und der
Türmechanismus 33 geschlossen ist.
Zusätzlich zu dem Ausgangsfenster 30 bildet der zweite Gehäuseabschnitt
26 weiterhin eine Bandspulenöffnung 34 und ein Zentriermittel 36
(allgemein in Fig. 1 gezeigt). Die Bandspulenöffnung 34 schafft einen Zu
gang zu dem Raum 28, und genauer gesagt, zur Bandspulenanordnung 14
für ein Antriebselement eines Bandlaufwerkes (nicht gezeigt). Das Zen
triermittel 36 ist im folgenden genauer in Bezug auf einen entsprechenden
Bereich der Bandspulenanordnung 14 beschrieben. Allgemein gesagt hält
das Zentriermittel 36 jedoch die Bandspulenanordnung 14 in einer zentrier
ten Position relativ zur Bandspulenöffnung 34.
Der erste Gehäuseabschnitt 24 umfasst ein sich von seiner Innenfläche er
streckendes Verbindungselement (nicht gezeigt). Das Verbindungselement
ist gegenüber der Bandspulenöffnung 34 angeordnet und dient zum Zurück
halten eines Bereiches der Verriegelungsanordnung 18. Wie Fachleuten be
kannt ist, ist das Verbindungselement in einer bevorzugten Ausführungs
form als ein Stützelement ausgebildet, das einen Bereich der Verriegelungs
anordnung 18 gleitend hält. Alternativ kann das Verbindungselement auch
andere bekannte Formen aufweisen, wie beispielsweise eine Reihe von Zäh
nen.
Bei dem Stift 22 handelt es sich um eine bekannte Komponente, die nor
malerweise hantelförmig ausgebildet ist. Der Stift 22 ist derart dimensio
niert, dass er wahlweise mit der Stiftsicherungsvorrichtung 32 sowie mit
einem automatischen Aufwickelapparat eines Bandlaufwerkes (nicht gezeigt)
in Eingriff gebracht werden kann. Alternativ kann es sich bei dem Stift 22
um einen Führungsblock handeln, wie es im Stand der Technik bekannt ist.
Ferner kann auf den Stift 22, abhängig von einem gewünschten Aufbau der
Datenspeicherbandkassette 10, verzichtet werden, wie es beispielsweise bei
einem zweispuligen Aufbau der Fall ist.
Die Bandspulenanordnung 14 ist im folgenden genauer beschrieben und
umfasst allgemein einen oberen Flansch 40, einen unteren Flansch 42 und
einen Nabenkörper 44 (in Fig. 1 teilweise verdeckt). Das Speicherband 16
ist um eine Bandaufwickelfläche (nicht gezeigt) des Nabenkörpers 44 ge
wickelt, der lateral von den Flanschen 40, 42 eingeschlossen ist. Ferner defi
niert die Bandspulenanordnung 14 eine zentrale Öffnung 46 zur Aufnahme
der Verriegelungsanordnung 18. Innerhalb der Nabe 44 sind Verriegelungs
zähne 48 ausgebildet und derart dimensioniert, dass sie wahlweise mit
einem entsprechenden Bereich der Verriegelungsanordnung 18 in Eingriff
kommen, wie zuvor beschrieben. Weiterhin, obwohl nicht gezeigt, umfasst
die Bandspulenanordnung Antriebszähne, die sich axial auswärts relativ zu
einem unteren Flansch 42 erstrecken und mit einem Bandantriebselement
(nicht gezeigt) in Eingriff gebracht werden können. Nach der Endmontage
fluchtet die zentrale Öffnung 46 axial mit der Bandspulenöffnung 34 in dem
Gehäuse 12.
Bei dem Speicherband 16 handelt es sich vorzugsweise um ein bereits be
kannte Magnetband. Beispielsweise kann das Speicherband 16 ein ausge
wogenes, auf Polyethylennaphthalat (PEN) basierendes Material aufweisen,
das auf einer Seite mit einer Schicht aus einem magnetischen Material be
schichtet ist, das fein innerhalb eines geeigneten Bindersystems verteilt ist,
und auf der anderen Seite mit einem leitenden Material beschichtet ist, das
fein innerhalb eines geeigneten Bindersystems verteilt ist. Akzeptierbare
Magnetbänder sind beispielsweise von Imation Corporation, Oakdale,
Minnesota, erhältlich.
Die Verriegelungsanordnung 18 ist aus dem Stand der Technik bekannt und
umfasst vorzugsweise eine Feder 50 und einen Verriegelungskörper 52. Bei
der Feder 50 handelt es sich vorzugsweise um eine Schraubenfeder, die den
Verriegelungskörper 52 innerhalb der zentralen Öffnung 46 der Bandspulen
anordnung vorspannt. Dazu umfasst der Verriegelungskörper 52 vorzugs
weise eine verzahnte Oberfläche 54, die mit einem entsprechenden Bereich
der Bandspulenanordnung 14 in einer "verriegelten" Stellung in Eingriff ist.
Die Datenspeicherbandkassette 10 dient zum axialen Ausrichten und zum
Halten der Bandspulenanordnung 14 relativ zur Bandspulenöffnung 34 mit
Hilfe des Zentriermittels 36 und eines entsprechenden Bereichs der Band
spulenanordnung 14. Eine bevorzugte Technik zur Erzeugung dieser Wech
selwirkung ist in den Fig. 2A und 2B gezeigt. Fig. 2A zeigt eine Unteran
sicht einer bevorzugten Ausführungsform der Bandspulenanordnung 14 mit
dem unteren Flansch 42. Der Nabenkörper 44 ist in Fig. 2A verdeckt und der
obere Flansch 40 ist in Fig. 2A zur besseren Darstellung weggelassen. Fig.
2B zeigt eine bevorzugte Ausführungsform des Bodenelements 26 mit dem
Zentriermittel 36, die der in Fig. 2A gezeigten Bandspulenanordnung 14
entspricht.
Insbesondere unter Bezugnahme auf Fig. 2A umfasst die Bandspulenanord
nung 14 den unteren Flansch 42, Antriebszähne 60, einen mittleren Bereich
62 und eine Zentriervorrichtung 64. Wie es aus dem Stand der Technik be
kannt ist, erstrecken sich die Antriebszähne 60 auswärts in einer im wesent
lichen axialen Richtung (relativ zu der Nabe 44 der Fig. 1) und sind derart
aufgebaut, dass sie mit den entsprechenden Zähnen eines Bandlauf
werkfutters (nicht gezeigt) in Eingriff gebracht werden können. Die An
triebszähne 60 können auch andere Formen annehmen, als diejenige, die in
Fig. 2A gezeigt sind, wobei sie jedoch normalerweise kreisförmig angeordnet
sind. Beispielsweise müssen die Antriebszähne 60 nicht intermittierend von
einander beabstandet sein (beispielsweise ein durchgehender Zahnring).
Wie zuvor beschrieben, sind in einer bevorzugten Ausführungsform die An
triebszähne 60 durch den unteren Flansch 42 ausgebildet, der wiederum an
dem oberen Flansch 40 (Fig. 1) an der Nabe 44 (Fig. 1) befestigt ist. Andere
Konstruktionen sind ebenfalls möglich. Beispielsweise kann die Nabe 44 die
Antriebszähne 60 ausbilden, wobei der untere Flansch 42 einen Durchgang
zum Zugriff auf die Antriebszähne 60 definiert. Alternativ kann der obere
Flansch 40 die Antriebszähne 60 als Vorsprünge durch entsprechende Aus
sparungen in dem unteren Flansch 42 ausbilden. Ungeachtet dessen ist in
einer bevorzugten Ausführungsform eine Außenkante 66 der Antriebszähne
60 aus Gründen geneigt, die im folgenden beschrieben sind.
Der mittlere Bereich 62 ist vorzugsweise innerhalb eines Innendurchmessers
der Antriebszähne 60 definiert und nimmt vorteilhaft ein magnetisches Teil
(nicht gezeigt) auf. Wie es im Stand der Technik bekannt ist, vereinfacht
das magnetische Teil den Eingriff zwischen der Bandspulenanordnung und
einem Bandlaufwerkfutter während des Gebrauchs. Ferner ist eine Mittel
bohrung 68 innerhalb des mittleren Bereichs 62 ausgebildet. Durch die
Bohrung 68 kann das Bandlaufwerkfutter (nicht gezeigt) aus dem Eingriff
mit der Verriegelungsanordnung 18 (Fig. 1) kommen.
Schließlich handelt es sich bei der Zentriervorrichtung 64 der in Fig. 2A ge
zeigten bevorzugten Ausführungsform um eine kontinuierlich ausgebildete
Nut 70. Die Nut 70 bildet einen Kreis und erstreckt sich von einer Außen
fläche 62 des unteren Flansches 42 axial einwärts. Die Nut 70 definiert
einen Durchmesser, der größer als ein durch die Antriebszähne 60 definier
ter Außendurchmesser ist. Somit ist die Nut 70 radial von den Antriebszäh
nen 60 beabstandet bzw. ist außerhalb von diesen angeordnet.
Unter Bezugnahme auf Fig. 2B handelt es sich bei dem Zentriermittel 36,
das mit dem Bodenelement 26 verbunden ist, um eine rippenförmige Erhe
bung 80, die hinsichtlich der Größe und Form der durch den unteren Flansch
42 gebildeten Nut 70 zugeordnet ist. Genauer gesagt erstreckt sich die rip
penförmige Erhebung 80 bei der in Fig. 2B gezeigten bevorzugten Ausfüh
rungsform axial von einer Innenfläche 82 des Bodenelements 26 und bildet
einen kontinuierlichen Kreis mit einem Durchmesser, der einem Durchmes
ser der Nut 70 zugeordnet ist. Beispielsweise definieren in einer bevorzug
ten Ausführungsform die rippenförmige Erhebung 80 und die Nut 70 im
wesentlichen identische Innendurchmesser. Der durch die rippenförmige
Erhebung 80 definierte Kreis fluchtet koaxial mit einem Mittelpunkt der
Bandspulenöffnung 34. Ferner weist der durch die rippenförmige Erhebung
80 definierte Kreis einen Durchmesser auf, der größer als ein Durchmesser
der Bandspulenöffnung 34 an der Innenfläche 82 ist. Genauer gesagt ist die
rippenförmige Erhebung 80 radial von der Bandspulenöffnung 34 beabstan
det und ist außerhalb von dieser angeordnet. In einer bevorzugten Ausfüh
rungsform umfasst die rippenförmige Erhebung 80 eine Innenwand 84 und
eine Außenwand 86. Die inneren und äußeren Wände 84, 86 können sich
axial relativ zu der Bandspulenöffnung 34 erstrecken (d. h. senkrecht zu
einer Ebene der Innenfläche 82) oder sie können andere aufeinander abge
stimmte Formen aufweisen, wie beispielsweise dreieckig, rund etc.
Die Fig. 3A und 3B zeigen die Wechselwirkung zwischen der Nut 70 und
der rippenförmigen Erhebung 80 nach der Endmontage der Datenspeicher
bandkassette 10. Genauer gesagt zeigt Fig. 3A die Datenspeicherbandkas
sette 10 in einer "entriegelten" Stellung, wobei die Bandspulenanordnung 14
mit einem Bandlaufwerkfutter (nicht gezeigt) in Eingriff ist. Umgekehrt zeigt
Fig. 3B die Datenspeicherbandkassette 10 in einer "verriegelten" Stellung,
als wäre die Datenspeicherbandkassette 10 nicht im Gebrauch.
Die Fig. 3A und 3B zeigen genauer eine bevorzugte Ausführungsform der
Bandspulenanordnung 14. Erneut umfasst die Bandspulenanordnung den
oberen Flansch 40, den unteren Flansch 42, die Nabe 44, die Verriegelungs
zähne 48, die Antriebszähne 60 und die Nut 70. Der untere Flansch 42 bil
det sowohl die Verriegelungszähne 48 als auch die Antriebszähne 60, wobei
sich die Verriegelungszähne 48 axial einwärts relativ zu einem unteren Ende
87 der Nabe 44 erstrecken und sich die Antriebszähne 60 axial auswärts
relativ zum unteren Ende 87 der Nabe 44 erstrecken. Weiterhin bildet der
obere Flansch 40 mehrere Ösenelemente 88 (von denen eines in den Fig.
3A und 3B gezeigt ist), wohingegen der untere Flansch 42 mehrere den
Ösenelementen 88 zugeordnete Beine 90 aufweist (von denen eines in den
Fig. 3A und 3B gezeigt ist). Die unteren und oberen Flansche 40, 42 sind
derart zusammengebaut, dass die Ösenelemente 88 mit den entsprechen
den Beinen 90 innerhalb der Nabe 44 in Eingriff sind. Alternativ können viele
andere Konstruktions-/Anordnungstechniken für die Bandspulenanordnung
14 verwendet werden, die im Stand der Technik bereits bekannt sind. Die
Nut 70 definiert dabei einen Durchmesser, der größer als ein Außendurch
messer sowohl der Verriegelungszähne 48 als auch der Antriebszähne 60
ist, so dass die Nut 70 radial von den Verriegelungszähnen 48 und den An
triebszähnen 60 beabstandet ist.
Insbesondere unter Bezugnahme auf die in Fig. 3A gezeigte entriegelte
Stellung ist die Verriegelungsanordnung 18, und insbesondere der Verrie
gelungskörper 52, gleitbar an einem Stützelement 90 befestigt, dass durch
das Deckelelement 24 des Gehäuses 12 ausgebildet ist. Der Verriegelungs
körper 52 ist ferner koaxial innerhalb der zentralen Öffnung 46 der Band
spulenanordnung 14 angeordnet. Schließlich bildet das Bodenelement 26 in
einer bevorzugten Ausführungsform, die am besten in Fig. 3A gezeigt ist,
eine geneigte Oberfläche 92 an der Bandspulenöffnung 34. In der entrie
gelten Stellung ist die Vorspannung der Feder 50 gegen den Verriegelungs
körper 52 überwunden (durch den Eingriff eines Bandlaufwerkspannfutters
(nicht gezeigt)). Somit ist die gezahnte Oberfläche 54 des Verriegelungs
körpers 52 nicht mehr im Eingriff mit den Verriegelungszähnen 48 der
Bandspulenanordnung 14 und die rippenförmige Erhebung 80 nicht mehr im
Eingriff mit der Nut 70. In der entriegelten Stellung kann die Bandspulenan
ordnung 14 frei drehend mittels des Bandlaufwerkfutters angetrieben wer
den.
Umgekehrt drückt unter Bezugnahme auf Fig. 3B die Feder 50 den Verrie
gelungskörper 52 gegen die Bandspulenanordnung 14, so dass der untere
Flansch 42 abwärts (relativ zu der Ausrichtung der Fig. 3B) in Richtung des
Bodenelements 26 gezwungen wird. Wenn die Bandspulenanordnung 14 aus
der entriegelten Stellung der Fig. 3A in die verriegelte Stellung der Fig. 3B
bewegt wird, berührt die geneigte Außenkante 66 der Antriebszähne 60 die
geneigte Oberfläche 92, die durch das Bodenelement 26 ausgebildet ist,
wodurch die Bandspulenanordnung 14 in eine koaxial mit der Bandspulen
öffnung 34 fluchtende Position bewegt wird. Weiterhin greift die Nut 70 in
die rippenförmige Erhebung 80, wobei die Nut 70 derart aufgebaut ist, dass
sie wenigstens teilweise zumindest eine der Innen- und Außenwände 84, 86
berührt (am besten in Fig. 3A gezeigt), die durch die rippenförmige Erhe
bung 80 definiert sind. Beispielsweise berührt die Innenwand 84 in der in
Fig. 3B gezeigten bevorzugten Ausführungsform eine Wand, welche die Nut
70 definiert, wobei ein geringfügiger Zwischenraum zwischen der Außen
wand 86 und einer gegenüberliegenden Wand, welche die Nut 70 definiert,
erzeugt wird, wodurch ein anschließendes aus dem Eingriff bringen der
Komponenten 70, 80 vereinfacht wird. Bei diesem Aufbau verhindert die
Wechselwirkung zwischen der rippenförmigen Erhebung 80 und der Nut 70,
das sich die Bandspulenanordnung 14 lateral relativ zu der Bandspulenöff
nung 34 verschieben kann, sollte die Datenspeicherbandkassette 10 aus der
in Fig. 3B dargestellten horizontalen Ausrichtung bewegt oder gedreht wer
den. Wiederum, wie es am besten in den Fig. 3A und 3B gezeigt ist, defi
nieren die Nut 70 und die rippenförmige Erhebung 80 identische Durchmes
ser, die größer als ein durch die Bandspulenöffnung 34 an der Innenfläche
82 des Bodenelements 26 definierter Durchmesser sind.
Eine alternative Ausführungsform der Bandspulenanordnung 100 des
Bodenelements 102 ist entsprechend in den Fig. 4A und 4B dargestellt.
Erneut ist zu Darstellungszwecken ein Bereich der Bandspulenanordnung
100 nicht dargestellt. Die Bandspulenanordnung 100 ähnelt sehr der Band
spulenanordnung 14 (Fig. 2A), die zuvor beschrieben wurde, wobei gleiche
Bauteile mit gleichen Bezugsziffern gekennzeichnet sind. Die Bandspulenan
ordnung 100 umfasst einen unteren Flansch 104, die Antriebszähne 60, den
mittleren Bereich 62 und eine Zentriervorrichtung 106. In der Ausführungs
form der Fig. 4A ist die Zentriervorrichtung 106 als eine kontinuierliche,
kreisförmige rippenförmige Erhebung 108 ausgebildet. Umgekehrt umfasst
das Bodenelement 102 ein entsprechendes Zentriermittel 110 in Form einer
Nut 112. Bei der Nut 112 handelt es sich um eine Einwärtsvertiefung relativ
zu einer Innenfläche 114 des Bodenelements 102 und definiert einen
Durchmesser, der größer als ein Durchmesser der Bandspulenöffnung 34
ist.
Eine alternative Ausführungsform der Datenspeicherbandkassette 120,
welche die Bandspulenanordnung 100 an dem Bodenelement 102 umfasst,
ist in den Fig. 5A und 5B dargestellt. Die Datenspeicherbandkassette 120
ähnelt sehr der Datenspeicherbandkassette 10, die zuvor beschrieben
wurde, und ist in Fig. 5A in einer entriegelten und in Fig. 5B in einer verrie
gelten Stellung gezeigt. Fig. 5A zeigt eine Querschnittsansicht der rippen
förmigen Erhebung 108, die durch eine axiale Innenwand 122 und eine
axiale Außenwand 124 definiert ist. Die Nut 112 nimmt sowohl die axiale
Innenwand 122 als auch die axiale Außenwand 124 auf und berührt diese.
Ferner definieren die rippenförmige Erhebung 108 und die Nut 112 einen
Durchmesser, der größer als die Bandspulenöffnung 34 an der Innenfläche
114 des Bodenelements 102 ist, wodurch die rippenförmige Erhebung 108
und die Nut 112 radial von der Bandspulenöffnung 34 beabstandet sind.
Entlang der gleichen Linien ist die rippenförmige Erhebung 108 radial von
den Antriebszähnen 60 und, den Verriegelungszähnen 48 beabstandet, die
durch die Bandspulenanordnung 100 ausgebildet sind.
Wenn die Bandspulenanordnung aus der entriegelten Stellung (Fig. 5A) in
die verriegelte Stellung (Fig. 5B) mit Hilfe der Verriegelungsanordnung 18
bewegt wird, berührt die Kante 66 der Antriebszähne 60 die geneigte Fläche
92 des Bodenelements 102, wodurch die Bandspulenanordnung 100 axial
mit der Bandspulenöffnung 34 fluchtet. Weiterhin greift die rippenförmige
Erhebung 108 in die Nut 112 ein. Somit stützt die Nut 112 die rippenförmige
Erhebung 108 entlang wenigstens einer der axialen Innen- und Außenwände
122, 124, so dass sich der untere Flansch 104 und somit die Bandspulenan
ordnung 100 nicht lateral relativ zur Bandspulenöffnung 34 bewegen oder
anheben können, wenn die Datenspeicherbandkassette 120 aus der in den
Fig. 5A und 5B gezeigten horizontalen Ausrichtung bewegt oder gedreht
wird. Beispielsweise berührt die Außenwand 124 in einer bevorzugten Aus
führungsform eine Außenwand, welche die Nut 112 definiert, wobei ein klei
ner Zwischenraum zwischen der Innenwand 122 und einer gegenüberlie
genden Wand, welche die Nut 112 definiert, gebildet wird. Alternativ kann
die Nut 112 derart ausgebildet sein, dass sie beide der Wände 122, 124 be
rührt.
Die Datenspeicherbandkassette und die Bandspulenanordnung der vorlie
genden Erfindung schaffen eine merkliche Verbesserung gegenüber bisheri
gen Konstruktionen. Insbesondere das Gehäuse und die wenigstens eine
Bandspulenanordnung umfassen Zentriermittel in Form einer rippenförmi
gen Erhebung und einer Aufnahmenut. Die Zentriermittel sind relativ zu
einer Bandspulenöffnung, die in dem Bodenbereich des Gehäuses ausgebil
det ist, aufgebaut und positioniert, wodurch verhindert wird, dass sich die
Bandspulenanordnung während Handhabungs- und/oder Lagervorgängen
lateral verschiebt. In einer Ausführungsform ist die rippenförmige Erhebung
durch das Gehäuse und die Nut durch den unteren Flansch der Bandspulen
anordnung ausgebildet. In einer alternativen Ausführungsform bildet der
untere Flansch die rippenförmige Erhebung, wohingegen die Nut durch das
Gehäuse ausgebildet ist.
Obwohl die vorliegende Erfindung hinsichtlich bevorzugter Ausführungsfor
men beschrieben wurde, sollte Fachleuten klar sein, dass Änderungen in
Form und Detail durchgeführt werden können, ohne den Schutzbereich der
vorliegenden Erfindung zu verlassen. Beispielsweise wurde die Daten
speicherbandkassette in Bezug auf einen Aufbau mit nur einer Spule be
schrieben. Alternativ können die beschriebenen Ausführungsformen auch in
einer Datenspeicherbandkassette mit zwei Spulen verwendet werden.
Claims (4)
1. Datenspeicherbandkassette (10, 120) mit
einem Gehäuse (12) mit einem Bodenelement (26) und einem Deckelelement (24), die zusammengesetzt einen Raum (28) defi nieren, wobei das Bodenelement (26) eine Bandspulenöffnung (34) aufweist,
einer Bandspulenanordnung (14, 100) die aufweist
eine Nabe (44), die eine Bandaufwickelfläche definiert,
gegenüberliegende obere (40) und untere (42, 104) Flansche, die sich jeweils radial von den gegenüberliegenden Enden der Nabe (44) erstrecken,
Antriebszähne (60), die sich axial relativ zu der Nabe er strecken, wobei die Bandspulenanordnung innerhalb des Ge häuses angeordnet ist, so dass durch die Bandspulenöffnung auf die Antriebszähne zugegriffen werden kann,
einer Verriegelungsanordnung (18) mit einer Feder (50), die einen Verriegelungskörper (52) in eine verriegelte Stellung vorspannt, in welcher der Verriegelungskörper eine Drehung der Bandspulenan ordnung verhindert,
einer Zentriervorrichtung (36, 64, 106, 110) zum Halten der Band spulenanordnung in einer zentrierten Position relativ zur Bandspu lenöffnung in der verriegelten Stellung, wobei die Zentriervorrich tung aufweist
eine rippenförmige Erhebung (80, 108), die entweder durch den unteren Flansch oder durch das Bodenelement ausgebildet ist,
eine Nut (70, 112), die wahlweise die rippenförmige Erhebung aufnimmt, wobei die Nut entweder durch das Bodenelement oder den unteren Flansch ausgebildet ist, und
einem Speicherband (16), das um die Bandaufwickelfläche der Nabe gewickelt ist.
einem Gehäuse (12) mit einem Bodenelement (26) und einem Deckelelement (24), die zusammengesetzt einen Raum (28) defi nieren, wobei das Bodenelement (26) eine Bandspulenöffnung (34) aufweist,
einer Bandspulenanordnung (14, 100) die aufweist
eine Nabe (44), die eine Bandaufwickelfläche definiert,
gegenüberliegende obere (40) und untere (42, 104) Flansche, die sich jeweils radial von den gegenüberliegenden Enden der Nabe (44) erstrecken,
Antriebszähne (60), die sich axial relativ zu der Nabe er strecken, wobei die Bandspulenanordnung innerhalb des Ge häuses angeordnet ist, so dass durch die Bandspulenöffnung auf die Antriebszähne zugegriffen werden kann,
einer Verriegelungsanordnung (18) mit einer Feder (50), die einen Verriegelungskörper (52) in eine verriegelte Stellung vorspannt, in welcher der Verriegelungskörper eine Drehung der Bandspulenan ordnung verhindert,
einer Zentriervorrichtung (36, 64, 106, 110) zum Halten der Band spulenanordnung in einer zentrierten Position relativ zur Bandspu lenöffnung in der verriegelten Stellung, wobei die Zentriervorrich tung aufweist
eine rippenförmige Erhebung (80, 108), die entweder durch den unteren Flansch oder durch das Bodenelement ausgebildet ist,
eine Nut (70, 112), die wahlweise die rippenförmige Erhebung aufnimmt, wobei die Nut entweder durch das Bodenelement oder den unteren Flansch ausgebildet ist, und
einem Speicherband (16), das um die Bandaufwickelfläche der Nabe gewickelt ist.
2. Datenspeicherbandkassette (10, 120) nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, dass die Zentriervorrichtung (36, 63, 106, 110) in der
verriegelten Stellung eine laterale Verschiebung der Bandspulenanord
nung (14) relativ zum Gehäuse (12) verhindert, wenn die Datenspei
cherbandkassette vertikal ausgerichtet ist.
3. Datenspeicherbandkassette (10, 120) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, dass die rippenförmige Erhebung (80, 108) und die
Nut (70, 112) derart aufgebaut sind, dass die rippenförmige Erhebung
und die Nut in der verriegelten Stellung koaxial zu einer Mitte der
Bandspulenöffnung (34) angeordnet sind.
4. Datenspeicherbandkassette (10, 120) nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bandspulenöffnung (34)
einen Durchmesser aufweist und dass weiterhin sowohl die Nut
(70, 112) als auch die rippenförmige Erhebung (80, 108) einen Durch
messer definieren, der größer als ein Durchmesser der Bandspulenöff
nung ist.
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- 2002-05-07 JP JP2002131499A patent/JP2002343056A/ja active Pending
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|---|---|---|---|
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