DE10219782C1 - Verfahren und Hilfseinrichtung zum Testen einer RAM-Speicherschaltung - Google Patents
Verfahren und Hilfseinrichtung zum Testen einer RAM-SpeicherschaltungInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft das Testen einer RAM-Speicherschaltung, die eine Vielzahl von Speicherzellen enthält, welche jeweils in Gruppen von n >= 1 Speicherzellen durch eine angelegte Adreßinformation selektierbar sind, um Gruppen von jeweils n Daten an ihnen einzuschreiben oder auszulesen. Erfindungsgemäß wird in einem Testschreibzyklus eine Mehrzahl i = j È m der Speicherzellengruppen selektiert, wobei j und m jeweils ganze Zahlen >= 2 sind, und an allen Speicherzellen von jeweils m selektierten Speicherzellengruppen wird das gleiche Datum eingeschrieben. In einem anschließenden Lesezyklus werden die im Schreibzyklus selektierten i Speicherzellengruppen in einer derartigen Folge selektiert und ausgelesen, daß die ausgelesenen Datengruppen aus jeweils m Speicherzellengruppen, an denen das gleiche Datum eingeschrieben worden ist, gleichzeitig oder unmittelbar nacheinander als ein Lesedatenblock bereitgestellt werden, der m È n Daten umfaßt. Bei Bereitstellung eines Lesedatenblockes wird ein komprimiertes Testresultat ermittelt und bereitgestellt, welches anzeigt, ob alle m È n Daten des bereitgestellten Lesedatenblockes mit dem eingeschriebenen Datum übereinstimmen.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Hilfseinrich
tung zum Testen einer RAM-Speicherschaltung gemäß dem Ober
begriff des Patentanspruchs 1 bzw. des Patentanspruchs 2.
Das Akronym "RAM" (hergeleitet aus "Random Access Memory")
wird üblicherweise verwendet zur Bezeichnung eines Datenspei
chers, der eine Vielzahl von Speicherzellen aufweist, deren
jede ein Datum speichern kann und auf welche mittels einer
Selektionseinrichtung selektiv und direkt zugegriffen werden
kann, um Daten wahlweise einzuschreiben oder auszulesen. Die
Speicherzellen sind in einem oder mehreren getrennten Zellen
feldern, sogenannten "Bänken", zusammengefaßt. Die Selekti
onseinrichtung enthält Adressendecoder, ein Netz von Selekti
onsleitungen und ein Netz von Datenpfaden und ist üblicher
weise zusammen mit den Speicherzellen und weiteren Hilfs
schaltungen auf ein und demselben Chip integriert. Die so ge
bildete gesamte RAM-Speicherschaltung hat äußere Anschlüsse
zum Ein- und Ausgeben der zu schreibenden bzw. gelesenen Da
ten, zum Anlegen von Adreßinformationen zur Identifizierung
der für das Schreiben bzw. Lesen zu selektierenden Speicher
zellen, sowie weitere äußere Anschlüsse für Kommandosignale
und Taktsignale zur Initiierung und Steuerung verschiedener
Betriebsabläufe.
Die erwähnte Selektionseinrichtung spricht auf die jeweils
angelegte Adreßinformation an, um die hierdurch identifizier
ten ("adressierten") Speicherzellen für einen Schreib- oder
Lesebetrieb zu selektieren. Diese Selektion erfolgt im Prin
zip dadurch, daß die Selektionseinrichtung abhängig von der
Adreßinformation ausgewählte Selektionsleitungen erregt, um
zugeordnete Schalter im Datenpfadnetz zu betätigen und da
durch Datenübertragungswege zwischen den adressierten Spei
cherzellen und einem internen Datenbus durchzuschalten, der
zu den äußeren Datenanschlüssen führt.
Infolge dieses Selektionsvorganges finden Schreibdaten, die
beim Erscheinen eines Schreibkommandos auf dem Datenbus be
reitgestellt sind, ihren Weg in die adressierten Speicherzel
len, und beim Erscheinen eines Lesebefehls finden die in den
adressierten Speicherzellen enthaltenen Daten ihren Weg zum
Datenbus. Typischerweise ist der Datenbus ein Parallelbus zur
gleichzeitigen Übertragung von n Daten, und die Selektions
einrichtung ist so ausgelegt, daß mit einer Adreßinformation
jeweils eine Gruppe von n Speicherzellen gleichzeitig adres
siert und zum Schreiben oder Lesen selektiert werden kann.
Zur Überprüfung der Funktionsfähigkeit einer RAM-Speicher
schaltung sind verschiedene Tests in verschiedenen Stadien
der Herstellung notwendig. Solche Tests bestehen im Prinzip
darin, in jede Speicherzelle ein jeweils bestimmtes Datum
einzuschreiben und bei anschließenden Lesezugriffen zu prü
fen, ob die ausgelesenen Daten mit den zuvor eingeschriebenen
Daten übereinstimmen. Insbesondere bei der Endprüfung am fer
tigen Chip kann es zweckmäßig sein, das gleiche vorgewählte
Datum in jeweils eine Teilmenge von Speicherzellen zu schrei
ben, die mindestens eine Gruppe von n gleichzeitig selektier
baren Speicherzellen umfaßt. Bei jedem Lesezugriff werden je
weils alle n Speicherzellen einer solchen Gruppe gleichzeitig
ausgelesen, und es wird geprüft, ob alle n ausgelesenen Daten
dieser Gruppe mit dem vorgewählten Datum übereinstimmen oder
nicht. So werden mit jedem Lesezugriff jeweils n Speicherzel
len gleichzeitig geprüft.
Speichertests werden mit Hilfe externer Testgeräte durchge
führt, welche nach einem wählbaren Testprogramm arbeiten, um
die jeweiligen Adressen- und Dateninformationen für die Se
lektion der Speicherzellen und für die einzuschreibenden Da
ten bereitzustellen, außerdem Kommandobits zur Vorgabe der
jeweiligen Betriebsart der Speicherschaltung zu liefern und
Strobesignale für die Abfrage der Testresultate zu erzeugen.
Die Arbeitsgeschwindigkeit solcher Testgeräte ist nach oben
begrenzt. Dies betrifft insbesondere die maximale Folgefre
quenz der Strobesignale. Da mit fortschreitender Entwicklung
der Speichertechnik die Datenraten von Speichern immer höher
werden, ergibt sich zunehmend das Problem, daß die Strobe
signale vorhandener Testgeräte dem Takt der Lesezugriffe am
Speicher nicht mehr folgen können.
Unter dem Begriff "Datenrate", die zur Spezifikation einer
Speicherschaltung gehört, versteht man die Folgefrequenz, mit
welcher Daten bzw. Gruppen paralleler Datenbits nacheinander
an den Datenanschlüssen der Speicherschaltung ein- und ausge
geben werden können. Bei RAMs, die mit einfacher Datenrate
(SDR) arbeiten, entspricht die Datenrate der Zugriffs-Takt
rate, d. h. der Folgefrequenz, mit welcher verschiedene Spei
cherzellen (oder Speicherzellengruppen) nacheinander zum
Schreiben oder Lesen selektiert werden können. Bei RAMs, die
mit mehrfacher Datenrate arbeiten, entspricht die Datenrate
einem ganzzahligen Mehrfachen der Zugriffs-Taktrate, zum Bei
spiel dem Doppelten (DDR) oder sogar dem Vierfachen (DDR-II)
dieser Taktrate.
Testgeräte sind sehr teuer (in der Größenordnung von einigen
Millionen Euro), und zwar umso mehr, je höher ihre maximale
Arbeitsgeschwindigkeit ist. Um die Anschaffungskosten für
schnellere Testgeräte zu sparen und mit einem langsamen Test
gerät auszukommen, hat man bisher Kompromisse schließen müs
sen. Ein möglicher Kompromiß wäre, den Speicher im Testmodus
mit einer niedrigeren Datenrate als dem Nennwert zu betrei
ben, was jedoch den Nachteil hat, daß der Test die tatsäch
lich vorgesehenen Einsatzbedingungen des Speichers nicht be
rücksichtigt. Ein anderer Kompromiß ist, den Speicher im
Testmodus mit seiner schnellen Nenn-Datenrate zu betreiben
und das Testprogramm so zu gestalten, daß bei den Abfragen
der Testresultate innerhalb eines Testlaufs einzelne Lese
zugriffe übersprungen werden, indem die Prüfergebnisse nur
jedes zweiten (oder nur jedes dritten oder vierten, usw.) Le
sezugriffs abgefragt werden. Dies hat jedoch den Nachteil,
dass der Testlauf einmal (oder mehrmals) wiederholt werden
muss, um die Prüfung der übersprungenen Lesezugriffe nach
zuholen.
Aus der US 4,860,259 ist ein Verfahren zum Testen einer RAM-
Speicherschaltung und eine entsprechende Testhilfseinrichtung
bekannt, bei der zum Einschreiben von Daten in Gruppen von
Speicherzellen, die durch eine angelegte Adressinformation
selektierbar sind, folgendermaßen vorgegangen wird. In einem
Schreibzyklus wird eine Speicherzellengruppe selektiert und
dann in allen Speicherzellen der Speicherzellengruppe das
gleiche Datum eingeschrieben. Anschließend wird in einem
Lesezyklus die im Schreibzyklus ausgewählte Speicher
zellengruppe ausgelesen, um einen entsprechenden Lesedaten
block bereitzustellen, wobei zusätzlich ein komprimiertes
Testresultat ermittelt und bereitgestellt wird, das anzeigt,
ob die Daten des bereitgestellten Lesedatenblocks mit den
eingeschriebenen Daten übereinstimmen.
Aus der DE 198 18 045 A1 ist weiterhin bekannt, parallel n-
Gruppen von m-Daten in n × m Speicherzelle einzuschreiben,
diese Daten dann parallel wieder auszulesen und die n ausge
lesenen Datengruppen daraufhin zu überprüfen, ob sie mit den
eingeschriebenen Daten übereinstimmen.
Beide genannten Kompromisse bedeuten natürlich, dass die Ge
samtzeit für einen vollständigen Speichertest relativ lang
wird. Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Schaffung ei
ner Technik, die es ermöglicht, diese Gesamtzeit zu verkür
zen, ohne die Folgefrequenz der Abfrage der Prüfergebnisse
erhöhen zu müssen. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst
durch das im Patenanspruch 1 angegebene Verfahren und die im
Patentanspruch 2 angegebenen Merkmale einer Testhilfseinrich
tung (das verwendete Symbol . steht für Multiplikation).
Demnach wird die Erfindung realisiert durch ein Verfahren
zum Testen einer RAM-Speicherschaltung, die eine Vielzahl von
Speicherzellen enthält, welche jeweils in Gruppen von n ≧ 1
Speicherzellen durch eine angelegte Adressinformation selek
tierbar sind, um Gruppen von jeweils n Daten an ihnen einzu
schreiben oder auszulesen. Erfindungsgemäß umfasst das
Verfahren folgende Schritte: Zunächst wird in einem
Schreibzyklus eine Mehrzahl i = j.m der Speicherzellengruppen
selektiert, wobei j und m jeweils ganze Zahlen ≧ 2 sind, und
an allen Speicherzellen von jeweils m selektierten
Speicherzellengruppen wird das gleiche Datum eingeschrieben.
In einem anschließenden Lesezyklus werden die im
Schreibzyklus selektierten i Speicherzellengruppen in einer
derartigen Folge selektiert und ausgelesen, dass die
ausgelesenen Datengruppen aus jeweils m
Speicherzellengruppen, an denen das gleiche Datum einge
schrieben worden ist, gleichzeitig oder unmittelbar nachein
ander als ein Lesedatenblock bereitgestellt werden, der m.n
Daten umfasst. Bei jeder Bereitstellung eines
Lesedatenblockes wird ein komprimiertes Testresultat
ermittelt und bereitgestellt, welches anzeigt, ob alle m.n
Daten des bereitgestellten Lesedatenblockes mit dem
eingeschriebenen Datum überein
stimmen.
Die Erfindung wird auch realisiert durch eine Testhilfsein
richtung für das Testen einer RAM-Speicherschaltung, die eine
Vielzahl von Speicherzellen, eine Eingabe/Ausgabe-Einrichtung
zum Empfangen und Ausgeben von Speicherdaten und einen Adres
seneingang zum Anlegen von Adreßinformationen enthält und
eine Selektionseinrichtung aufweist, um Gruppen von jeweils
n ≧ 1 Speicherzellen abhängig von der angelegten Adreßinforma
tion zu selektieren und an der jeweils selektierten Speicher
zellengruppe eine Gruppe von n Daten einzuschreiben oder aus
zulesen. Erfindungsgemäß sind eine Teststeuereinrichtung und
eine Auswerteeinrichtung vorgesehen, wobei die Teststeuerein
richtung ausgebildet ist zum Anlegen derartiger Steuer-, Da
ten- und Adreßinformationen an die Selektionseinrichtung, daß
in einem Schreibzyklus eine Mehrzahl i = j.m der Speicherzel
lengruppen selektiert wird, wobei j und m jeweils ganze Zah
len ≧ 2 sind, und an allen Speicherzellen von jeweils m selek
tierten Speicherzellengruppen das gleiche Datum eingeschrie
ben wird, und daß in einem anschließenden Lesezyklus die im
Schreibzyklus selektierten i Speicherzellengruppen in einer
derartigen Folge selektiert und ausgelesen werden, daß die
ausgelesenen Datengruppen aus jeweils m Speicherzellengrup
pen, an denen das gleiche Datum eingeschrieben worden ist,
gleichzeitig oder unmittelbar nacheinander als ein Lesedaten
block bereitgestellt werden, der m.n Daten umfaßt. Die Aus
werteeinrichtung ist so ausgebildet, daß sie bei jeder Be
reitstellung eines Lesedatenblockes ein komprimiertes Test
resultat ermittelt und bereitstellt, welches anzeigt, ob alle
m.n Daten des bereitgestellten Lesedatenblockes mit dem ein
geschriebenen Datum übereinstimmen.
Die Erfindung hat den Vorteil, daß schnelle Speicher unter
Betrieb mit einer gemäß Spezifikation erlaubten hohen Takt
rate in entsprechend kurzer Zeit auch mittels relativ lang
samer Testgeräte getestet werden können. Somit ist es mög
lich, zum Testen modernster Speicher die langsameren, bereits
vorhandenen oder billiger zu erwerbenden Testgeräte zu ver
wenden, ohne die bisher üblichen langen Testzeiten in Kauf
nehmen zu müssen.
Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in Unteran
sprüchen gekennzeichnet. Zur näheren Erläuterung werden nach
stehend Ausführungsbeispiele anhand von Zeichnungen beschrie
ben.
Fig. 1 zeigt in einem Blockschaltbild schematisch eine An
ordnung, enthaltend eine SDR-DRAM-Speicherschaltung mit einer
erfindungsgemäßen Testhilfseinrichtung und ein angeschlosse
nes Testgerät;
Fig. 2 zeigt ein Zeitdiagramm zur Erläuterung des Betriebs
der Anordnung nach Fig. 1;
Fig. 3 zeigt in einem Blockschaltbild schematisch eine An
ordnung, enthaltend eine DDR-DRAM-Speicherschaltung mit einer
erfindungsgemäßen Testhilfseinrichtung und ein angeschlosse
nes Testgerät;
Fig. 4 zeigt ein Zeitdiagramm zur Erläuterung des Betriebs
der Anordnung nach Fig. 3;
Die in der Fig. 1 schematisch dargestellte Speicherschaltung
70 ist ein für einfache Datenrate (SDR) konzipierter dynami
scher Typ (SDR-DRAM) und bildet mit allen ihren innerhalb der
gestrichelten Umrahmung gezeichneten Teilen eine integrierte
Schaltung auf einem einzigen Halbleiterchip. Rechts ist sche
matisch und bruchstückhaft eine DRAM-Speicherbank 10 darge
stellt, enthaltend eine Vielzahl von Speicherzellen (nicht
gezeigt), die matrixförmig in Zeilen und Spalten angeordnet
sind. Auf die Speicherzellen kann mittels einer Selektions
einrichtung 11 selektiv zugegriffen werden, um Daten einzu
schreiben oder auszulesen. Die Selektionseinrichtung 11 ist
so konzipiert, daß sie jeweils eine Gruppe von n Speicherzel
len gleichzeitig selektieren kann. Die jeweilige Speicherzel
lengruppe läßt sich vorgeben durch eine Adreßinformation, be
stehend aus mehreren Zeilen-Adressenbits, die aus einem Zei
len-Adressenpuffer 12 über einen Zeilen-Adressenbus 13 gelie
fert werden, und mehreren Spalten-Adressenbits, die aus einem
Spalten-Adressenpuffer 14 über einen Spalten-Adressenbus 15
geliefert werden. Die Zeilen- und Spalten-Adressenbits werden
den Adressenpuffern 12 und 14 von außen über Adressenan
schlüsse A[0:k] des Chips angelegt. Die Selektionseinrichtung
11 enthält einen Zeilen- und einen Spalten-Adressendecoder
(nicht gezeigt), um die Adressenbits zu decodieren und daraus
geeignete Aktivierungs- und Steuersignale für die Selektion
der Speicherzellen abzuleiten.
Wie an sich bekannt, sind in der Speicherschaltung 70 nach
Fig. 1 Maßnahmen getroffen, um aus einer Adreßinformation,
die von außen an den Adressenanschlüssen A[0:k] eingegeben
wird, intern einen "Burst" von mehreren aufeianderfolgenden
Adressen zu erzeugen, so daß nach Eingabe der externen Adreß
information automatisch mehrere Speicherzellengruppen nach
einander selektiert werden können. Hierzu ist üblicherweise
ein Adressenwechlser in Form eines Adressenzählers vorgese
hen, der im Takt des Lese- oder Schreibbetriebs betätigbar
ist, um an seinen binären Zählwertausgängen einzelne Bits der
Zeilenadresse und/oder der Spaltenadresse über verschiedene
Bitmuster fortzuschalten. In der Fig. 1 ist dieser Adressen
zähler symbolisch durch einen Block 22 im Wege der Adressen
busse 13 und 14 dargestellt. Der Adressenzähler 22 ist durch
ein "Burststart"-Signal BST voreinstellbar zur Lieferung ei
ner Startadresse, die durch die externe Adreßinformation be
stimmt wird, und zählt dann unter Steuerung durch ein Schalt
signal S3 in Form von Zählimpulsen mit der Taktrate CLKi, um
nacheinander die folgenden Adressen des Bursts an die Selek
tionseinrichtung 11 zu liefern. Die sogenannte "Burstlänge"
gibt an, wie viele Adressen pro Burst geliefert werden. Bei
SDR-Speicherschaltungen gibt die Burstlänge auch an, wie
viele Speicherzellengruppen pro externer Adreßinformation
selektiert werden.
Zur Eingabe und Ausgabe von Daten sind n Datenanschlüsse
D[1:n] vorgesehen, die über einen schaltbaren bidirektionalen
Datenport, der symbolisch als n-poliger Leitungsschalter 16
dargestellt ist, mit einem internen Datenbus 17 verbunden
sind, der n parallele Datenleitungen enthält. Der Datenbus 17
ist mit der Selektionseinrichtung 11 über eine n-Bit-Latch 18
verbunden, welche die über den Datenbus 17 gelieferten
Schreibdaten bzw. die von der Selektionseinrichtung 11 gelie
ferten Lesedaten so lange hält, bis jeweils neue Schreib-
oder Lesedaten eintreffen.
Zur Steuerung der Betriebsabläufe für das Schreiben und Lesen
von Daten ist ein Steuerteil 19 vorgesehen, der einen Eingang
zum Empfang eines internen Taktsignals CLKi hat und außerdem
die üblichen Kommandoeingänge zum Empfang von c externen Kom
mandobits CB[1:c] hat. Das interne Taktsignal CLKi wird von
einem internen Taktgeber 20 geliefert, der durch ein externes
Taktsignal CLK synchronisiert wird, welches ebenso wie die
erwähnten Steuerbefehle über zugeordnete Steueranschlüsse am
Chip zuführbar ist.
In Ansprache auf das interne Taktsignal CLKi und die Komman
dobits CB[1:c] liefert der Steuerteil 19 über ein Bündel von
Steuerleitungen 21 die erforderlichen Steuersignale an die
Selektionseinrichtung 11 zur zeitgesteuerten Durchführung der
diversen Schaltoperationen, um die durch die Zeilen- und
Spaltenadressen vorgegebenen Speicherzellengruppen selektiv
zum Einschreiben und Auslesen von Daten mit der Latch 18 zu
verbinden. Der Steuerteil liefert ferner ein Testmodus-Ein
stellsignal TM, das bereits erwähnte Burststartsignal BST und
außerdem eine Schreibbetriebssignal WRD und ein Lesebetriebs
signal RDD. Aufbau und Betrieb des Steuerteils 19 und der Se
lektionseinrichtung 11 brauchen hier nicht im Detail erörtert
zu werden, da geeignete Implementierungen allgemein bekannt
sind.
Um zu testen, ob eine Speicherschaltung die eingeschriebenen
Daten unverfälscht wieder ausgibt, werden Testgeräte verwen
det, welche mit den Adressen-, Steuer- und Datenanschlüssen
der Speicherschaltung verbunden werden können, um ein Schrei
ben und Lesen von Daten an den Speicherzellen entsprechend
einem auswählbaren Testprogramm zu veranstalten. Ein typi
sches Testgerät ist im unteren Teil der Fig. 1 schematisch
dargestellt und insgesamt mit der Bezugszahl 90 bezeichnet.
Es enthält einen eigenen Taktgeber 91 zur Lieferung des Takt
signals CLK an den Taktsteueranschluß der zu testenden Spei
cherschaltung, eine Ablaufsteuereinrichtung 92 und eine Mel
deschaltung 93. Die Ablaufsteuereinrichtung 92 liefert unter
Zeitsteuerung durch das Taktsignal CLK und entsprechend dem
jeweiligen Testprogramm die Steuerbefehle und die Adreßinfor
mationen für den Lese- und Schreibbetrieb an die betreffenden
Anschlüsse der Speicherschaltung sowie eine Testdateninforma
tion an einem Testdatenausgang TD zur Vorgabe der jeweils
einzuschreibenden Daten. Die Meldeschaltung 93 hat einen
Testresultat-Eingang TR, um von der Speicherschaltung ein
Testresultat zu empfangen, welches angibt, ob ein Test "be
standen" oder "nicht bestanden" ist. Die Meldeschaltung hat
ferner einen Abtasteingang zum Empfang eines Strobesignals
STR, das von der Ablaufsteuereinrichtung 92 geliefert wird,
um die Meldeeinrichtung 93 zu veranlassen, das empfangene
Testresultat nach jedem einzelnen Testvorgang zu melden.
Speichertestgeräte wie z. B. das Testgerät 90 liefern übli
cherweise nur die externen Kommando- und Dateninformationen
für den Speicherbetrieb sowie das Taktsignal CLK zur Synchro
nisierung des Speicherbetriebs mit dem Testgerät, während die
Ermittlung des Testresultates von einer gesonderten Hilfsein
richtung vorgenommen wird, die speziell auf die Architektur
und die Spezifikationen der Speicherschaltung abgestimmt und
vorzugsweise auf dem gleichen Chip integriert ist wie die
Speicherschaltung. Bei den neueren Speicherschaltungen, die
für zunehmend höhere Betriebsgeschwindigkeiten konzipiert
sind, ist auch die besagte Testhilfseinrichtung für entspre
chend hohe Geschwindigkeit ausgelegt. Wie bereits eingangs
erwähnt, ist es jedoch häufig aus wirtschaftlichen Gründen
nicht sinnvoll, entsprechend schnelle Speichertestgeräte an
zuschaffen.
Die vorliegende Erfindung sieht vor, eine Speicherschaltung
in einem Testmodus derart zu betreiben, daß die Speicherzel
len einerseits genau so schnell geprüft werden, wie es der
für den Normalbetrieb vorzusehenden Datenrate entspricht, an
dererseits aber die bei der Prüfung ermittelten Testresultate
in Echtzeit und lückenlos mit einer Folgefrequenz bereitge
stellt werden, die wesentlich niedriger ist als die Daten
rate. Somit kann auch ein langsames Testgerät mithalten und
eine lückenlose Abtastung aller bereitgestellten Testresulta
te schaffen.
Ein erfindungsgemäßer Testmodus wird nachstehend zunächst am
Beispiel der in Fig. 1 gezeigten Speicherschaltung 70 be
schrieben, die wie gesagt eine mit einfacher Datenrate arbei
tende DRAM-Speicherschaltung ist (SDR-DRAM). Zur Realisierung
des Testmodus in der Speicherschaltung 70 ist eine Hilfsein
richtung vorgesehen, deren Elemente 30-46 zusammen mit dem in
Fig. 2 gezeigten Zeitdiagramm beschrieben werden, das die Be
triebsabläufe des Testmodus veranschaulicht.
Der Testmodus wird durch wirksamen Zustand des Testmodus-Ein
stellsignals TM aktiviert, das vom Steuerteil 19 aus den vom
Testgerät 90 gelieferten Kommandobits CB[1:c] decodiert wird.
Der Testmodus beinhaltet einen Schreibbetrieb und einen dar
auffolgenden Lesebetrieb mit Auswertung der gelesenen Daten.
Die Adressen-, Steuer- und Taktinformationen werden hierbei
aus dem internen Adressenpuffer 12, dem internen Steuerteil
19 und dem internen Taktgeber 20 abgeleitet, die ihrerseits
an das Testgerät 90 angeschlossen sind, welches das Testpro
gramm vorgibt. Der Takt CLK des Testgerätes, der auch den in
ternen Taktgeber 20 synchronisiert, ist eingestellt auf die
halbe Frequenz des vom internen Taktgeber 20 gelieferten in
ternen Taktsignals CLKi, das seinerseits die Datenrate be
stimmt. Der Taktgeber 20 wird durch das aktive Testmodus-Ein
stellsignal TM so eingestellt, daß er das interne Taktsignal
CLKi mit der doppelten Frequenz des externen Taktsignals CLK
erzeugt.
Zunächst sei der Schreibbetrieb des Testmodus erläutert. Der
Testschreibbetrieb, dessen Ablauf im linken Teil der Fig. 2
veranschaulicht ist, läuft für die Dauer eines vom Steuerteil
19 bereitgestellten Schreibbetriebssignals WRD. Während des
Testschreibbetriebs ist der n-polige Leitungsschalter 16
durch ein Schaltsignal S1 geöffnet, so daß der Datenbus 17
von den Datenanschlüssen D[1:n] abgetrennt ist. Im Takt des
externen Taktsignals CLK liefert das Testgerät 90 aufeinan
derfolgende Testschreibdaten q1, q2, q3, usw., jeweils beste
hend aus einem einzigen Bit mit dem Binärwert "0" oder "1",
an den Dateneingang D1. Von dort gelangen diese Daten über
eine den geöffneten Schalter 16 überbrückende Leitung 31 und
einen n-poligen Schalter 32, der nur während des Testschreib
betriebs durch ein Schaltsignal S2 geschlossen gehalten wird,
jeweils auf alle n Leitungen des Datenbus 17 gegeben. Die n-
Bit-Latch 18 stellt somit jedes der Daten für die Dauer von
zwei Perioden des schnellen internen Taktsignals bereit, und
zwar als ein n-Bit-Datenwort, in welchem alle Bits den Wert
des Testdatums haben. Somit kann nacheinander, in zwei auf
einanderfolgenden Perioden des schnellen Taktsignals CLKi,
das jeweils gleiche Datum "0" oder "1" in alle Speicherzellen
zweier verschiedener Gruppen geschrieben werden.
Um bei diesem schnellen Testschreibbetrieb die einzelnen
Speicherzellengruppen zu selektieren, müssen die an die Se
lektionseinrichtung 11 gelegten Adressen planmäßig, und dem
schnellen Takt CLKi folgend, geändert werden. Da das Testge
rät 90 aufeinanderfolgende Adreßinformationen über die Adres
senanschlüsse A[0:k] nur mit dem langsamen Takt CLK liefern
kann, müssen aus jeder gelieferten Adreßinformation zwei ver
schiedene Adressen schnell aufeinanderfolgend abgeleitet wer
den. Dies kann in einfacher Weise z. B. durch Nutzung des oben
beschriebenen Adressenzählers 22 geschehen, wobei die
Burstlänge auf einen Wert r ≧ 2 eingestellt wird. Bei dem hier
beschriebenen Ausführungsbeispiel ist für die Burstlänge der
Wert r = 2 gewählt. Das heißt, der Adressenzähler 22 wird bei
jedem Anlegen einer externen Adreßinformation auf eine Start
adresse entsprechend dieser Adreßinformation eingestellt und
nach einer Periode des internen schnellen Taktes CLKi durch
das Signal S3 einmal weitergeschaltet, um eine Folgeadresse
zu liefern.
Mit einem ersten Taktimpuls des schnellen Taktsignals CLKi
wird also das erste Datum q1 in alle n Speicherzellen einer
ersten Gruppe G11 eines ersten Speicherzellengruppen-Paares
geschrieben, entsprechend der Startadresse, die durch die
erste externe Adreßinformation vorgegeben wird. Mit dem
nächsten Taktimpuls wird das erste Datum q1 in alle Speicher
zellen einer zweiten Gruppe G12 des ersten Gruppen-Paares G1
geschrieben. Dann folgt in ähnlicher Weise die Einschreibung
des zweiten Datums q2 zunächst in eine erste Gruppe G21 und
anschließend in eine zweite Gruppe G22 eines zweiten Gruppen-
Paares G2. So geht es weiter, bis nach insgesamt i Zyklen
mehrere oder alle Speicherzellengruppen der Matrix 10 paar
weise (und mit dem gleichen Datum "0" oder "1" innerhalb je
des der i Paare) gefüllt worden sind.
Nach diesem Testschreibbetrieb beginnt der nachstehend be
schriebene Testlesebetrieb, dessen Ablauf rechts in der Fig.
2 veranschaulicht ist. Während des Testlesebetriebs, der für
die Dauer eines vom Steuerteil 19 bereitgestellten Lesebe
triebssignals RDD läuft, bleibt der Schalter 16 nach wie vor
geöffnet, der Schalter 32 ist hingegen geschlossen. Ein wei
terer n-poliger Schalter 41, der während des Testschreibbe
triebs geöffnet war, wird durch ein Schaltsignal S4 geschlos
sen gehalten, um den Datenbus 17 nunmehr mit einem n-Bit-Sig
naleingang eines Vergleichers 42 zu verbinden. Der Schalter
41 und der Vergleicher 42 sind mit weiteren, noch zu be
schreibenden Elementen Bestandteil einer Auswerteeinrichtung
40.
Auch im Testlesebetrieb liefert das Testgerät 90 aufeinander
folgende Adreßinformationen im langsamen Takt CLK. Gleichzei
tig mit den Adreßinformationen liefert er mit den steigenden
Flanken des Taktsignals CLK die zugehörigen Testdaten q1, q2,
usw., von seinem Testdatenausgang TD an den Datenanschluß D1.
Das Testprogramm sorgt dafür, daß hierbei die Zuordnung des
Binärwertes dieser Testdaten zur Adreßinformation die gleiche
ist wie beim oben beschriebenen Testschreibbetrieb. Vom An
schluß D1 gelangen die Testdaten wegen des geöffneten Zustan
des der Schalter 16 und 32 jedoch nicht auf den Datenbus 17,
sondern über eine Leitung 46 zu einem Referenzeingang des
Vergleichers 42.
Der Adressenzähler 22 wird durch das schnelle Taktsignal CLKi
in der gleichen Weise gesteuert wie beim Testschreibbetrieb.
Somit werden beim Anlegen der ersten Adreßinformation zu
nächst die Daten aller n Speicherzellen der ersten Gruppe G11
des Speicherzellengruppen-Paares G1 als ein n-Bit-Datenwort
R11 in die Latch 18 geladen, und dann werden die Daten aller
n Speicherzellen der zweiten Gruppe G12 des Gruppen-Paares G1
als n-Bit-Datenwort R12 in die Latch 18 geladen. Anschlie
ßend, beim Anlegen der zweiten Adreßinformation, werden zu
nächst die Daten aller n Speicherzellen der ersten Gruppe G21
des zweiten Gruppen-Paares G2 als n-Bit-Datenwort R21 in die
Latch 18 geladen, und dann werden die Daten aller n Speicher
zellen der zweiten Gruppe G22 zweiten Gruppen-Paares G2 als
n-Bit-Datenwort R22 in die Latch 18 geladen. Dieses Spiel
geht weiter, so daß die Latch 18 im Takt des schnellen Takt
signals CLKi nacheinander ausgelesene n-Bit-Datenwörter R11,
R12, R21, R22, R31, R32, usw. bereitstellt.
Der Strom dieser n-Bit-Datenwörter gelangt über den Datenbus
17 und den geschlossenen Schalter 41 zum n-Bit-Signaleingang
des Vergleichers 42. Der Vergleicher 42 liefert an seinem
Ausgang eine logische "1" genau dann, wenn alle n Bits am Si
gnaleingang den gleichen Wert haben wie das Testdatenbit am
Referenzeingang. Dieses Testdatenbit liegt jeweils für die
Dauer einer ganzen Periode des langsamen Taktsignals CLK an,
während welcher am n-Bit-Signaleingang zwei aufeinanderfol
gende Datenwörter eintreffen, die aus zwei Speicherzellen
gruppen ausgelesen sind, welche zuvor mit dem gleichen Test
datum gefüllt worden sind.
Der Vergleicher 42 vergleicht zunächst das Datenwort R11 mit
dem Testdatum q1. Liegt kein Fehler vor, dann sind alle n
Bits von R11 gleich q1, und der Vergleicher liefert als er
stes Teilergebnis X11 eine "1" ("Test bestanden") an seinem
Ausgang, andernfalls wird eine "0" geliefert ("Test nicht be
standen"). Anschließend, beim nächsten Taktzyklus von CLKi,
vergleicht der Vergleicher 42 das Datenwort R12 mit dem Test
datum q1. Liegt kein Fehler vor, dann sind alle n Bits von
R12 gleich q1, und der Vergleicher liefert als zweites
Teilergebnis X12 eine "1"; andernfalls wird eine "0" gelie
fert. Dieses Spiel wird in ähnlicher Weise fortgesetzt, um
nacheinander die Datenwörter R21, R22 mit dem Testdatum q2 zu
vergleichen, dann die Datenwörter R31, R32 mit dem Testdatum
q3 zu vergleichen, usw..
Zum Zwecke der weiteren Auswertung enthält die Auswerteein
richtung 40 zusätzlich ein RS-Flipflop 44, dessen S-Eingang
(S-Eingang) zum Empfang des Burststartsignals BST angeschlos
sen ist. Der Ausgang des Vergleichers 42 ist invertiert mit
dem R-Eingang (Rücksetzeingang) des RS-Flipflops 44 verbun
den. Mit Beginn eines jeden Adressenbursts, also mit dem An
legen einer externen Adreßinformation zu Beginn jeder vollen
Periode des langsamen externen Taktsignals CLK, erscheint das
Signal BST, wodurch der Ausgang des Flipflops auf "1" gesetzt
wird. So lange der Ausgang des Vergleichers 42 auf "1" steht
und somit Teilergebnisse "Test bestanden" anzeigt, bleibt der
R-Eingang des Flipflops 44 auf "0" gehalten, und das Flipflop
ändert seinen Zustand nicht. Sobald der Vergleicher ein Teil
ergebnis "nicht bestanden" (also eine "0") liefert, geht der
R-Eingang des Flipflops 44 auf "1", und der Ausgang des Flip
flops 44 geht auf "0" und behält diesen Zustand bis zum Ende
der begonnenen Periode des langsamen externen Taktes CLK.
Erst mit Beginn des nächsten Periode des langsamen externen
Taktes CLK, also mit Beginn des nächsten Adressenbursts, wird
das Flipflop 44 erneut durch das Burststartsignal BST ge
setzt.
Der Ausgang des Flipflops 44 zeigt also jeweils für die Dauer
der zweiten Halbperiode des langsamen Taktes CLK das gemein
same "komprimierte" Testresultat TR jeweils eines Blockes von
2 gelesenen Datenwörtern, die aus zwei Datenzugriffen stam
men. Der Ausgang des Flipflops 44 ist über den Datenanschluß
Dn mit dem Testresultat-Eingang TR des Testgerätes 90 verbun
den. Die Abtastung des Testresultates kann also an der Melde
schaltung 93 in jeder zweiten Halbperiode des langsamen Tak
tes CLK durch das entsprechend langsame Strobesignal STR mit
der halben Folgefrequenz der Datenzugriffe erfolgen, und
trotzdem wird keiner der Datenzugriffe übergangen.
Zur Erzeugung der Schaltsignale S1, S2, S4 für die Schalter
16, 32, 41 und der Zählimpulse S3 für den Adressenzähler 22
enthält die Testhilfseinrichtung einen Schaltsignalgeber 30,
der durch das Testmodus-Einstellsignal TM veranlaßt wird,
diese Schaltsignale aus dem internen Taktsignal CLKi und aus
den Schreib- und Lesebetriebssignalen WRD bzw. RDD abzulei
ten, die ihrerseits vom Steuerteil 19 der Speicherschaltung
70 geliefert werden. Im Normalbetrieb der Speicherschaltung
70 wird das Signal TM unwirksam gehalten, so daß der interne
Takt CLKi frei läuft oder (im Falle eines synchronen DRAM)
durch einen externen schnellen Takt synchronisiert oder er
setzt wird. Hierdurch wird der interne Taktgeber 20 veran
laßt, CLKi mit der gleichen Frequenz wie CLK zu erzeugen, und
der Schaltsignalgeber 30 wird veranlaßt, die Schaltsignale
derart zu erzeugen, daß die Schalter 32 und 41 offen gehalten
werden und daß der Schalter 16 (Datenport) in einer mit dem
Takt CLKi synchronisierten Weise getastet wird, um die Ein-
und Ausgabe der Daten zu takten.
Nachstehend wird ein erfindungsgemäßer Testmodus am Beispiel
der in Fig. 3 gezeigten Speicherschaltung 80 beschrieben, die
eine mit doppelter Datenrate arbeitende DRAM-Speicherschal
tung ist (DDR-DRAM).
Die Speicherschaltung 80 ist auf einem Halbleiterchip inte
griert, dessen Grenzen mit der gestrichelten Umrahmung veran
schaulicht sind und der in ähnlicher Weise wie die Speicher
schaltung 70 nach Fig. 1 Datenanschlüsse D1 bis Dn zur paral
lelen Ein- und Ausgabe von n parallelen Datenströmen, Adres
senanschlüsse A0 bis Ak zum Anlegen von Adressenbits, einen
Anschluß zum Anlegen eines externen Taktsignals CLK und Ein
gänge für Kommandobits CB[1:c] aufweist.
Zu den bekannten Komponenten der Speicherschaltung 80 gehö
ren: eine Speicherbank 10 mit einer Vielzahl von zeilen- und
spaltenweise angeordneten Speicherzellen, aufgeteilt in zwei
Speicherbereiche 10a und 10b; ein symbolisch als n-poliger
Leitungsschalter 16 dargestellter Datenport zwischen den Da
tenanschlüssen D[1:n] und einem internen Datenbus 17 zur pa
rallelen Übertragung von n-Bit-Datenströmen; ein als n-poli
ger Umschalter 23 dargestellter Demultiplexer/Multiplexer zum
Verbinden des Datenbusses 17 wahlweise mit einem ersten n-
Bit-Zweigbus 17a, der zu einer ersten n-Bit-Latch 18a führt,
oder mit einem zweiten n-Bit-Zweigbus 17b, der zu einer zwei
ten n-Bit-Latch 18b führt; Zeilen- und Spalten-Adressenpuffer
12 und 14 zur Bereitstellung der über die Adressenanschlüsse
A[0:k] empfangenen Zeilen- und Spalten-Adressenbits auf einem
Zeilen- und einem Spalten-Adressenbus 13 bzw. 15; einen auf
das Taktsignal CLK und die erwähnten Kommandobits ansprechen
den Steuerteil 19 zur Lieferung verschiedener Steuersignale;
eine Selektionseinrichtung 11, die auf Steuersignale vom
Steuerteil und auf die jeweils bereitgestellten Adressenbits
anspricht, um Verbindungen herzustellen zwischen selektierten
Speicherzellen der Bereiche 10a und 10b und den Latches 18a
bzw. 18b für das Einschreiben und Auslesen von Speicherdaten
über die Zweigbusse 17a bzw. 17b.
Zusätzlich zu diesen bekannten Komponenten enthält die Spei
cherschaltung 80 eine erfindungsgemäße Testhilfseinrichtung,
bestehend aus einem Schaltsignalgeber 50, zwei n-poligen Lei
tungsschaltern 52a und 52b und einer Auswerteeinrichtung 60,
die einen 2n-poligen Leitungsschalter 61 und einen Verglei
cher 62 enthält. Der Schaltsignalgeber 50 kann durch ein
Testmodus-Einstellsignal TM in einen Testmodus gebracht wer
den, in welchem er Schaltsignale in einer zeitgesteuerten
Weise zur Betätigung der Schalter 16, 52a, 52b und 62 für ei
nen Testbetrieb liefert. Bei unwirksamem Signal TM
ist der Schaltsignalgeber 50 in einem "Normalmodus", in wel
chem er die besagten Schaltsignale in einer anderen Zeitsteu
erung liefert, um den normalen Speicherbetrieb zu erlauben.
Das in der Fig. 4 gezeichnete Zeitdiagramm veranschaulicht in
seiner oberen Hälfte den Normalbetrieb und in seiner unteren
Hälfte den Testbetrieb der Speicherschaltung 80.
Im Normalbetrieb der Speicherschaltung 80 werden die Schalter
52a, 52b und 60 geöffnet gehalten. Der Normalbetrieb einer
DDR-DRAM-Speicherschaltung des in Fig. 3 gezeigten Typs ist
allgemein bekannt und braucht deswegen nicht bis ins letzte
Detail erklärt zu werden. Deswegen hier nur eine kurze Zusam
menfassung dieses Normalbetriebs:
Im normalen Schreibbetrieb werden die zu speichernden Daten in Form von n-Bit-Parallelwörtern an den Datenanschlüssen D[1:n] mit einer Datenräte (Folgefrequenz der Datenwörter) angelegt, die gleich dem Doppelten der Rate des Taktes CLK ist. Der Schalter 16 wird synchron mit der Datenrate getas tet, indem er sowohl bei der steigenden Flanke als auch bei der fallenden Flanke des Taktsignals CLK vorübergehend ge schlossen wird, um die Datenwörter nacheinander auf den Da tenbus 17 zu geben. Von dort gelangen die Datenwörter an den n-poligen Umschalter 23, der in diesem Fall als Demultiplexer arbeitet und von einem Schaltsignal S23 in einer mit dem Taktsignal CLK synchronisierten Weise gesteuert wird. Syn chronisiert mit den steigenden Taktflanken geht der Umschal ter 23 in die fett gezeichnete Stellung a, bei welcher er den Datenbus 17 mit dem Zweigbus 17a verbindet. Synchronisiert mit den fallenden Taktflanken geht der Umschalter in die ge strichelt gezeichnete Stellung b, bei welcher er den Datenbus 17 mit dem Zweigbus 17b verbindet. Somit werden die Datenwör ter abwechselnd in die Latch 18a und die Latch 18b geladen. Innerhalb jeder zweiten Takthälfte, also mit einer Folgefre quenz entsprechend der einfachen Taktrate, wird die Selekti onseinrichtung 11 vom Steuerteil 19 über Steuerleitungen 21 veranlaßt, eine n-Bit-Schreibverbindung von der Latch 18a zu einer selektierten Gruppe von n Speicherzellen im Bereich 10a herzustellen und gleichzeitig eine n-Bit-Schreibverbindung von der Latch 18b zu einer selektierten Gruppe von n Spei cherzellen im Bereich 10b herzustellen, wobei die Selektion abhängig von den Adressenbits erfolgt, die in diesem Augen blick auf den Adressenbussen 13 und 15 bereitgestellt werden. So werden jeweils zwei aufeinanderfolgend empfangene n-Bit- Datenwörter gleichzeitig an verschiedenen Speicherzellengrup pen der Speichermatrix 10 eingeschrieben.
Im normalen Schreibbetrieb werden die zu speichernden Daten in Form von n-Bit-Parallelwörtern an den Datenanschlüssen D[1:n] mit einer Datenräte (Folgefrequenz der Datenwörter) angelegt, die gleich dem Doppelten der Rate des Taktes CLK ist. Der Schalter 16 wird synchron mit der Datenrate getas tet, indem er sowohl bei der steigenden Flanke als auch bei der fallenden Flanke des Taktsignals CLK vorübergehend ge schlossen wird, um die Datenwörter nacheinander auf den Da tenbus 17 zu geben. Von dort gelangen die Datenwörter an den n-poligen Umschalter 23, der in diesem Fall als Demultiplexer arbeitet und von einem Schaltsignal S23 in einer mit dem Taktsignal CLK synchronisierten Weise gesteuert wird. Syn chronisiert mit den steigenden Taktflanken geht der Umschal ter 23 in die fett gezeichnete Stellung a, bei welcher er den Datenbus 17 mit dem Zweigbus 17a verbindet. Synchronisiert mit den fallenden Taktflanken geht der Umschalter in die ge strichelt gezeichnete Stellung b, bei welcher er den Datenbus 17 mit dem Zweigbus 17b verbindet. Somit werden die Datenwör ter abwechselnd in die Latch 18a und die Latch 18b geladen. Innerhalb jeder zweiten Takthälfte, also mit einer Folgefre quenz entsprechend der einfachen Taktrate, wird die Selekti onseinrichtung 11 vom Steuerteil 19 über Steuerleitungen 21 veranlaßt, eine n-Bit-Schreibverbindung von der Latch 18a zu einer selektierten Gruppe von n Speicherzellen im Bereich 10a herzustellen und gleichzeitig eine n-Bit-Schreibverbindung von der Latch 18b zu einer selektierten Gruppe von n Spei cherzellen im Bereich 10b herzustellen, wobei die Selektion abhängig von den Adressenbits erfolgt, die in diesem Augen blick auf den Adressenbussen 13 und 15 bereitgestellt werden. So werden jeweils zwei aufeinanderfolgend empfangene n-Bit- Datenwörter gleichzeitig an verschiedenen Speicherzellengrup pen der Speichermatrix 10 eingeschrieben.
Im normalen Lesebetrieb erfolgen die selektiven Zugriffe
ebenfalls mit der einfachen Taktrate von CLK, und zwar je
weils gleichzeitig auf zwei verschiedene Speicherzellengrup
pen (eine im Bereich 10a und die andere im Bereich 10b), ähn
lich wie im Schreibbetrieb. Somit stehen in den beiden Lat
ches 18a und 18b immer zwei gelesene Datenwörter für die
Dauer einer Taktperiode bereit, die jeweils nacheinander über
den Umschalter 23, der in diesem Fall als Multiplexer wirkt,
mit der doppelten Taktrate an die Datenanschlüsse D[1:n] ge
liefert werden.
Es sei nun der erfindungsgemäße Testbetrieb der Speicher
schaltung 80 beschrieben. Zur Realisierung des Testbetriebs
dient die bereits genannte Hilfseinrichtung, deren Elemente
mit den Bezugszahlen 50-66 bezeichnet sind. Der Testbetrieb
wird realisiert durch Anschließen eines Testgerätes 90, wie
es bereits anhand der Fig. 1 beschrieben wurde, und durch An
legen des Testmodus-Einstellsignals TM an den Schaltsignal
geber 50.
Der Testmodus beinhaltet einen Schreibbetrieb und einen dar
auffolgenden Lesebetrieb mit Auswertung der gelesenen Daten.
Die Adressen-, Steuer- und Taktinformationen werden hierbei
aus dem angeschlossenen Testgerät 90 über die internen Ad
ressenpuffer 12, 14 und den internen Steuerteil 19 abgelei
tet. Der Takt CLK des Testgerätes ist halb so schnell wie die
Datenrate, für welche die Speicherschaltung 80 spezifiziert
ist.
Zunächst sei der Schreibbetrieb des Testmodus erläutert. Der
Testschreibbetrieb, dessen Ablauf im linken unteren Teil der
Fig. 4 veranschaulicht ist, läuft für die Dauer eines vom
Steuerteil 19 bereitgestellten Schreibbetriebssignals WRD.
Dieses Signal veranlaßt den Schaltsignalgeber 50, die Schal
ter 16 und 61 mittels der Schaltsignale S1 und S6 geöffnet zu
halten und die Schalter 52a und 52b mittels des Schaltsignals
S5 geschlossen zu halten. Somit sind alle Datenanschlüsse
D[1:n] vom Datenbus 17 abgetrennt, und der Datenanschluß D1
ist über eine Überbrückungsleitung 51 und die geschlossenen
Schalter 52a und 52b gleichzeitig mit allen n Leitungen des
ersten Zweigbusses 17a und mit allen n Leitungen des zweiten
Zweigbusses verbunden. Im Takt des Taktsignals CLK liefert
das Testgerät 90 aufeinanderfolgende Testschreibdaten q1, q2,
q3, usw., jeweils bestehend aus einem einzigen Bit mit dem
Binärwert "0" oder "1", an den Dateneingang D1 und aufeinan
derfolgende Adreßinformationen an die Adressenanschlüsse
A[0:k].
Jedes Testschreibdatum q1, q2, q3 gelangt vom Datenanschluß
D1 über die Leitung 51 und die beiden geschlossenen Schalter
52a und 52b jeweils gleichzeitig auf alle n Leitungen des
Zweigbus 17a und auf alle n Leitungen des Zweigbus 17b. Die
Latches 18a und 18b stellen somit jeweils für die Dauer einer
Taktperiode gleichzeitig zwei n-Bit-Datenwörter bereit, deren
Bits alle den gleichen Wert "0" oder "1" haben, abhängig vom
Binärwert des jeweiligen Testschreibdatums. Somit wird in je
der Periode des Taktsignals CLK das jeweilige Testdatum
gleichzeitig in alle Speicherzellen derjenigen Speicherzel
lengruppen in den Bereichen 10a und 10b geschrieben, die
durch die jeweilige Adreßinformation bestimmt sind.
Nachdem in dieser Weise mehrere oder alle (allgemein: eine
Mehrzahl i) von Speicherzellengruppen-Paaren der Matrix 10
mit dem gleichen Datum "0" oder "1" innerhalb jedes Paars ge
füllt worden sind, beginnt der nachstehend beschriebene Test
lesebetrieb, dessen Ablauf rechts unten in der Fig. 4 veran
schaulicht ist. Während des Testlesebetriebs, der für die
Dauer eines vom Steuerteil 19 bereitgestellten Lesebetriebs
signals RDD läuft, bleibt der Schalter 16 nach wie vor geöff
net, und die Schalter 52a und 52b sind ebenfalls geöffnet.
Der 2n-polige Schalter 61 ist geschlossen, um alle 2n Leitun
gen der beiden Zweigbusse 17a und 17b nunmehr mit einem 2n-
Bit-Signaleingang des Vergleichers 62 zu verbinden.
Im Testlesebetrieb liefert das Testgerät 90 von seinem Test
datenausgang TD wiederum die aufeinanderfolgenden Testdaten
q1, q2, q3, usw. mit der CLK-Taktrate an den Datenanschluß
D1, und mit gleicher Rate liefert es die jeweiligen Adreßin
formationen an die Anschlüsse A[0:k]. Das Testprogramm sorgt
dafür, daß hierbei die Zuordnung des Binärwertes dieser Test
daten zur Adreßinformation die gleiche ist wie beim oben be
schriebenen Testschreibbetrieb. Vom Anschluß D1 gelangen die
Testdaten wegen des geöffneten Zustandes der Schalter 16, 52a
und 52b jedoch weder auf den Datenbus 17 noch auf die Zweig
busse 17a und 17b, sondern über eine Leitung 66 zu einem Re
ferenzeingang des Vergleichers 62.
In der ersten CLK-Taktperiode des Lesebetriebs wird durch die
erste Adreßinformation ein erstes Paar von Speicherzellen
gruppen in den beiden Speicherbereichen 10a und 10b selek
tiert, und zwar genau dasjenige Paar, in dessen Speicherzel
len das erste Testdatum q1 eingeschrieben worden ist. Diese
beiden Speicherzellengruppen werden gleichzeitig ausgelesen,
und die n Lesedaten der Gruppe des Bereiches 10a gelangen als
n-Bit-Datenwort R1a in die Latch 18a, während die n Lesedaten
der Gruppe des Bereichs 10b als n-Bit-Datenwort R1b in die
Latch 18b gelangen. Anschließend, in der zweiten Taktperiode,
beim Anlegen der zweiten Adreßinformation, wird ein zweites
Paar von Speicherzellengruppen in den beiden Speicherberei
chen 10a und 10b selektiert, und zwar genau dasjenige Paar,
in dessen Speicherzellen das zweite Testdatum q1 eingeschrie
ben worden ist. Diese beiden Speicherzellengruppen werden
gleichzeitig ausgelesen, und die n Lesedaten der Gruppe des
Bereiches 10a gelangen als n-Bit-Datenwort R2a in die Latch
18a, während die n Lesedaten der Gruppe des Bereichs 10b als
n-Bit-Datenwort R2b in die Latch 18b gelangen. Dieses Spiel
geht weiter, so daß das Latch-Paar 18a, 18b nacheinander ein
zelne 2n-Bit-Lesedatenblöcke von jeweils 2 gleichzeitig er
scheinenden n-Bit-Datenwörtern R1a + R1b, R2a + R2b, R3a + R3b,
usw. bereitstellt.
Der Strom dieser 2n-Bit-Datenblöcke gelangt über die Zweig
busse 17a und 17b und den geschlossenen 2n-poligen Schalter
61 zum 2n-Bit-Signaleingang des Vergleichers 62. Der Verglei
cher liefert an seinem Ausgang eine logische "1" genau dann,
wenn alle 2n Bits am Signaleingang den gleichen Wert haben
wie das Testdatenbit am Referenzeingang. Somit vergleicht der
Vergleicher 62 in der ersten CLK-Taktperiode den 2n-Bit-Da
tenblock R1a + R1b mit dem Testdatum q1. Liegt kein Fehler vor,
dann sind alle 2n Bits dieses Datenblockes gleich q1, und der
Vergleicher liefert als erstes Testresultat X1 eine logische
"1" ("Test bestanden") über eine Leitung an den Datenanschluß
Dn, der mit dem Testresultat-Eingang TR des Testgerätes 90
verbunden ist; andernfalls wird als Testresultat X1 eine "0"
geliefert ("Test nicht bestanden"). Anschließend, in der
nächsten Taktperiode, vergleicht der Vergleicher 62 den Da
tenblock R2a + R2b mit dem Testdatum q2 und liefert als näch
stes Testresultat X1 eine "1" oder eine "0", je nachdem, ob
alle n Bits des Datenblockes mit dem Testdatum q1 überein
stimmen oder nicht.
Dieses Spiel wird in ähnlicher Weise mit den folgenden 2n-
Bit-Datenblöcken und Testdaten fortgesetzt. Somit erscheinen
am Testresultat-Eingang TR des Testgerätes 90 "komprimierte"
Testresultate jeweils zweier Datenzugriffe mit der Rate des
Taktsignals CLK. Die Abtastung des Testresultates an der Mel
deschaltung 93 kann also durch das Strobesignal STR mit der
CLK-Rate erfolgen, und obwohl die Speicherschaltung 80 so
schnell wie im Normalbetrieb läuft, also zwei Datenzugriffe
in jeder Taktperiode leistet, wird keiner der Datenzugriffe
übergangen.
Da im erfindungsgemäßen Testbetrieb die Funktion des Multi
plexschalters 23 weder während des Lesens noch während des
Schreibens nötig ist, wird dieser Schalter vorzugsweise wäh
rend des gesamten Testmodus im Ruhezustand gehalten. Diese
Stillsetzung im Testmodus kann durch ein entsprechendes Si
gnal vom Schaltsignalgeber 50 veranlaßt werden.
Die Erfindung ist natürlich nicht auf die anhand der Figuren
beschriebenen Ausführungsformen beschränkt, die lediglich
Beispiele sind. Abwandlungen sind unter anderem möglich hin
sichtlich der Anzahl m der Datenzugriffe bzw. Speicherzellen
gruppen, die jeweils von einem einzelnen komprimierten Test
resultat umfaßt werden. Diese Anzahl m ist bei den beschrie
benen Beispielen gleich 2, kann jedoch auch höher sein, vor
zugsweise eine ganzzahlige Potenz von 2. Entsprechend
vervielfacht ist dann natürlich das Verhältnis der Taktraten
von CLKi und CLK und die Burstlänge im Falle einer für ein
fache Datenrate ausgelegten Speicherschaltung und die Anzahl
der Zweigbusse und die Breite des Vergleicher-Signaleingangs
im Falle einer für mehrfache Datenrate ausgelegten Speicher
schaltung.
Bei einer für mehrfache Datenrate ausgelegten Speicherschal
tung kann eine erfindungsgemäße Test-Hilfseinrichtung natür
lich ebenfalls einen internen Adressenzähler nutzen, wie es
in der Fig. 3 mit dem dort gestrichelt gezeichneten Adressen
zähler 22 angedeutet ist. In einem solchen Fall kann dem
Vergleicher 61 in der Auswerteschaltung 60 eine ähnliche An
ordnung eines RS-Flipflops 44 nachgeschaltet werden (in Fig.
3 gestrichelt angedeutet), wie sie oben anhand der Fig. 1 be
schrieben wurde. In einer solchen Ausführungsform ist der
"Kompressionsfaktor" m, also die Anzahl der Speicherzellen
gruppen, die mit dem komprimierten Testresultat umfaßt wer
den, nicht gleich der Anzahl der Zweigbusse, sondern zusätz
lich um einen Multiplikator erhöht, der gleich der Burstlänge
r des vom Adressenzähler 22 abgezählten Adressenbursts ist.
Das heißt, der "Kompressionsfaktor" m ist dann gleich dem
Produkt p.r, wenn p die Anzahl der Zweigbusse ist und r die
Burstlänge ist.
Statt des in den Fig. 1 und 3 gezeigten RS-Flipflops 44
kann auch irgendeine andere Schaltungsanordnung verwendet
werden, um die r Teilresultate eines Bursts von r aufeinan
derfolgenden Lesezugriffen miteinander so zu verknüpfen, daß
nach dem Erhalt aller dieser Teilresultate das komprimierte
Testresultat bereitsteht. So ist es auch möglich, alle r
Teilresultate eines Bursts zu speichern, etwa durch Eingabe
in ein r-stufiges Schieberegister, und sie am Ende des Bursts
parallel in einem UND-Gatter zu verknüpfen.
Für alle Ausführungsformen gilt, daß die Reihenfolge der Ad
ressierung im Testlesebetrieb nicht unbedingt genau die glei
che sein muß wie beim Testschreibbetrieb. Wichtig ist nur,
daß bei jeder Leseadressierung das gleiche Testdatenbit be
reitgestellt wird wie beim vorherigen Schreiben an der selben
Adresse.
Die inhärenten Systemverzögerungen infolge von Laufzeiten und
Einschwingvorgängen sind in der Beschreibung und in den Dia
grammen der Einfachheit und Übersichtlichkeit halber unbe
rücksichtigt. In der Praxis werden natürlich dem Fachmann ge
läufige Ausgleichsverzögerungen in den Signal- Takt- und Da
tenpfaden vorzusehen sein, um das genaue und korrekte Timing
der Schaltfunktionen zu gewährleisten.
Im Falle mehrerer Speicherbänke innerhalb der Speicherschal
tung kommt zu den Zeilen- und Spaltenadressen natürlich noch
eine Bankadresse, um die einzelnen Bänke für den Testbetrieb
selektiv anzusprechen.
Die verwendeten Leitungs- und Umschalter sind in den Fig.
1 und 3 symbolisch als mechanische Schalter dargestellt. In
Wirklichkeit werden Halbleiterschalter verwendet, zumeist in
MOSFET-Struktur.
10
Speicherbank
11
Selektionseinrichtung
12
Zeilenadressenpuffer
13
Zeilenadressenbus
14
Spaltenadressenpuffer
15
Spaltenadressenbus
16
Leitungsschalter
17
Datenbus
17
a,
17
b Zweigbusse
18
,
18
a,
18
b Latches
19
Steuerteil
20
Taktgeber
22
Adressenzähler
30
Schaltsignalgeber
31
Überbrückungsleitung
32
Leitungsschalter
40
Auswerteeinrichtung
41
Leitungsschalter
42
Vergleicher
44
RS-Flipflop
46
Testdatenleitung
50
Schaltsignalgeber
51
Überbrückungsleitung
52
a,
52
b Leitungsschalter
61
Leitungsschalter
62
Vergleicher
66
Testdatenleitung
90
Testgerät
91
Test-Ablaufsteuereinrichtung
92
Test-Taktgeber
93
Meldeschaltung
Claims (7)
1. Verfahren zum Testen einer RAM-Speicherschaltung, die
eine Vielzahl von Speicherzellen enthält, welche jeweils in
Gruppen von n ≧ 1 Speicherzellen durch eine angelegte Adreßin
formation selektierbar sind, um Gruppen von jeweils n Daten
an ihnen einzuschreiben oder auszulesen,
gekennzeichnet durch folgende Schritte:
in einem Schreibzyklus wird eine Mehrzahl i = j.m der Speicher zellengruppen selektiert, wobei j und m jeweils ganze Zahlen ≧ 2 sind, und an allen Speicherzellen von jeweils m selektier ten Speicherzellengruppen wird das gleiche Datum eingeschrie ben;
in einem anschließenden Lesezyklus werden die im Schreibzyk lus selektierten i Speicherzellengruppen in einer derartigen Folge selektiert und ausgelesen, daß die ausgelesenen Daten gruppen aus jeweils m Speicherzellengruppen, an denen das gleiche Datum eingeschrieben worden ist, gleichzeitig oder unmittelbar nacheinander als ein Lesedatenblock bereitge stellt werden, der m.n Daten umfaßt;
bei jeder Bereitstellung eines Lesedatenblockes wird ein komprimiertes Testresultat ermittelt und bereitgestellt, wel ches anzeigt, ob alle m.n Daten des bereitgestellten Leseda tenblockes mit dem eingeschriebenen Datum übereinstimmen.
in einem Schreibzyklus wird eine Mehrzahl i = j.m der Speicher zellengruppen selektiert, wobei j und m jeweils ganze Zahlen ≧ 2 sind, und an allen Speicherzellen von jeweils m selektier ten Speicherzellengruppen wird das gleiche Datum eingeschrie ben;
in einem anschließenden Lesezyklus werden die im Schreibzyk lus selektierten i Speicherzellengruppen in einer derartigen Folge selektiert und ausgelesen, daß die ausgelesenen Daten gruppen aus jeweils m Speicherzellengruppen, an denen das gleiche Datum eingeschrieben worden ist, gleichzeitig oder unmittelbar nacheinander als ein Lesedatenblock bereitge stellt werden, der m.n Daten umfaßt;
bei jeder Bereitstellung eines Lesedatenblockes wird ein komprimiertes Testresultat ermittelt und bereitgestellt, wel ches anzeigt, ob alle m.n Daten des bereitgestellten Leseda tenblockes mit dem eingeschriebenen Datum übereinstimmen.
2. Testhilfseinrichtung für das Testen einer RAM-Speicher
schaltung, die eine Vielzahl von Speicherzellen, eine Einga
be/Ausgabe-Einrichtung (D[1:n], 16) zum Empfangen und Ausge
ben von Speicherdaten und einen Adresseneingang (A[0:k]) zum
Anlegen von Adreßinformationen enthält und eine Selektions
einrichtung (11) aufweist, um Gruppen von jeweils n ≧ 1 Spei
cherzellen abhängig von der angelegten Adreßinformation zu
selektieren und an der jeweils selektierten Speicherzellen
gruppe eine Gruppe von n Daten einzuschreiben oder auszule
sen,
gekennzeichnet durch
eine Teststeuereinrichtung (30-34; 50-52) zum Anlegen derar tiger Steuer- Daten- und Adreßinformationen an die Selekti onseinrichtung (11), daß in einem Schreibzyklus eine Mehrzahl i = j.m der Speicherzellengruppen selektiert wird, wobei j und m jeweils ganze Zahlen ≧ 2 sind, und an allen Speicherzellen von jeweils m selektierten Speicherzellengruppen das gleiche Datum (z. B. q1) eingeschrieben wird, und daß in einem an schließenden Lesezyklus die im Schreibzyklus selektierten i Speicherzellengruppen in einer derartigen Folge selektiert und ausgelesen werden, daß die ausgelesenen Datengruppen aus jeweils m Speicherzellengruppen, an denen das gleiche Datum eingeschrieben worden ist, gleichzeitig oder unmittelbar nacheinander als ein Lesedatenblock bereitgestellt werden, der m.n Daten umfaßt;
eine Auswerteeinrichtung (40; 60), die bei jeder Bereitstel lung eines Lesedatenblockes (z. B. R11, R12; R1a, R1b) ein komp rimiertes Testresultat (z. B. X1) ermittelt und bereitstellt, welches anzeigt, ob alle m.n Daten des bereitgestellten Lese datenblockes mit dem eingeschriebenen Datum übereinstimmen.
eine Teststeuereinrichtung (30-34; 50-52) zum Anlegen derar tiger Steuer- Daten- und Adreßinformationen an die Selekti onseinrichtung (11), daß in einem Schreibzyklus eine Mehrzahl i = j.m der Speicherzellengruppen selektiert wird, wobei j und m jeweils ganze Zahlen ≧ 2 sind, und an allen Speicherzellen von jeweils m selektierten Speicherzellengruppen das gleiche Datum (z. B. q1) eingeschrieben wird, und daß in einem an schließenden Lesezyklus die im Schreibzyklus selektierten i Speicherzellengruppen in einer derartigen Folge selektiert und ausgelesen werden, daß die ausgelesenen Datengruppen aus jeweils m Speicherzellengruppen, an denen das gleiche Datum eingeschrieben worden ist, gleichzeitig oder unmittelbar nacheinander als ein Lesedatenblock bereitgestellt werden, der m.n Daten umfaßt;
eine Auswerteeinrichtung (40; 60), die bei jeder Bereitstel lung eines Lesedatenblockes (z. B. R11, R12; R1a, R1b) ein komp rimiertes Testresultat (z. B. X1) ermittelt und bereitstellt, welches anzeigt, ob alle m.n Daten des bereitgestellten Lese datenblockes mit dem eingeschriebenen Datum übereinstimmen.
3. Testhilfseinrichtung nach Anspruch 2 für das Testen einer
RAM-Speicherschaltung, die einen Taktgeber (20) zur Erzeugung
eines Taktsignals (CLKi) aufweist und für einen Normalbetrieb
mit einer Datenrate gleich der Rate des Taktsignals konzi
piert ist und in welcher die Eingabe/Ausgabe-Einrichtung
(D[1:n], 16) über einen n-Bit-Datenbus (17) mit der Selekti
onseinrichtung (11) verbindbar ist,
gekennzeichnet durch
einen Adressenwechsler (22), der aus jeder Adreßinformation eine Folge von m verschiedenen Adressen zur Selektion von m verschiedenen Speicherzellengruppen mit der Rate des Taktsig nals (CLKi) erzeugt,
Schaltmittel (32, 41), die alle Leitungen des Datenbusses (17) im Schreibzyklus mit einem Testdatenanschluß (Dn) zum Anlegen eines Testdatenbits verbinden und im Lesezyklus mit der Auswerteeinrichtung (40) verbinden,
Mittel (42-46) in der Auswerteeinrichtung (40), um im Lese zyklus alle Bits der n-Bit-Datenwörter, die in m direkt auf einanderfolgenden Perioden des Taktsignals (CLKi) auf dem Da tenbus (17) erscheinen, mit dem selben Testdatenbit zu ver gleichen und das Ergebnis am Ende dieses Vergleichsvorganges als komprimiertes Testresultat bereitzustellen.
einen Adressenwechsler (22), der aus jeder Adreßinformation eine Folge von m verschiedenen Adressen zur Selektion von m verschiedenen Speicherzellengruppen mit der Rate des Taktsig nals (CLKi) erzeugt,
Schaltmittel (32, 41), die alle Leitungen des Datenbusses (17) im Schreibzyklus mit einem Testdatenanschluß (Dn) zum Anlegen eines Testdatenbits verbinden und im Lesezyklus mit der Auswerteeinrichtung (40) verbinden,
Mittel (42-46) in der Auswerteeinrichtung (40), um im Lese zyklus alle Bits der n-Bit-Datenwörter, die in m direkt auf einanderfolgenden Perioden des Taktsignals (CLKi) auf dem Da tenbus (17) erscheinen, mit dem selben Testdatenbit zu ver gleichen und das Ergebnis am Ende dieses Vergleichsvorganges als komprimiertes Testresultat bereitzustellen.
4. Testhilfseinrichtung nach Anspruch 2 für das Testen einer
RAM-Speicherschaltung, die für einen Normalbetrieb mit einer
Datenrate gleich der m-fachen Rate eines Taktsignals (CLK)
des Taktsignals konzipiert ist und in welcher m parallele n-
Bit-Zweigbusse (17a, 17b) vorgesehen sind, die zur Selekti
onseinrichtung (11) führen und über einen mit der Datenrate
schaltbaren Multiplexer (23) zyklisch mit der Ein
gabe/Ausgabe-Einrichtung (D[1:n], 16) verbindbar sind, wobei
die Selektionseinrichtung (11) mit der Rate des Taktsignals
(CLK) steuerbar ist, um gleichzeitig aus m disjunkten Berei
chen (10a, 10b) der Speicherbank (10) jeweils eine Speicher
zellengruppe für jeden der m Zweigbusse (17a, 17b) zu selek
tieren,
gekennzeichnet durch
einen Vergleicher (62), der einen m.n-Bit-Signaleingang hat und einen Referenzeingang zum Empfang eines Testdatenbits besitzt und am Ausgang als komprimiertes Testresultat an zeigt, ob alle Bits des m.n-Bit-Signaleingangs mit dem Test datenbit übereinstimmen,
Schaltmittel (52a, 52b, 61), die alle Leitungen aller m Zweigbusse (17a, 17b) im Schreibzyklus mit einem Testdaten anschluß (Dn) zum Anlegen eines Testdatenbits verbinden und im Lesezyklus mit dem n.m-Bit-Signaleingang des Vergleichers (42) der Auswerteeinrichtung (40) verbinden.
einen Vergleicher (62), der einen m.n-Bit-Signaleingang hat und einen Referenzeingang zum Empfang eines Testdatenbits besitzt und am Ausgang als komprimiertes Testresultat an zeigt, ob alle Bits des m.n-Bit-Signaleingangs mit dem Test datenbit übereinstimmen,
Schaltmittel (52a, 52b, 61), die alle Leitungen aller m Zweigbusse (17a, 17b) im Schreibzyklus mit einem Testdaten anschluß (Dn) zum Anlegen eines Testdatenbits verbinden und im Lesezyklus mit dem n.m-Bit-Signaleingang des Vergleichers (42) der Auswerteeinrichtung (40) verbinden.
5. Testhilfseinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß m gleich 2 oder eine ganzzahlige
andere Potenz < 1 von 2 ist.
6. Testhilfseinrichtung nach Anspruch 2 für das Testen einer
RAM-Speicherschaltung, die für einen Normalbetrieb mit einer
Datenrate gleich der p-fachen Rate eines Taktsignals (CLK)
des Taktsignals konzipiert ist und in welcher p parallele n-
Bit-Zweigbusse (17a, 17b) vorgesehen sind, die zur Selekti
onseinrichtung (11) führen und über einen mit der Datenrate
schaltbaren Multiplexer (23) zyklisch mit der Ein
gabe/Ausgabe-Einrichtung (D[1:n], 16) verbindbar sind, wobei
die Selektionseinrichtung (11) mit der Rate des Taktsignals
(CLK) steuerbar ist, um gleichzeitig aus p disjunkten Berei
chen (10a, 10b) der Speicherbank (10) jeweils eine Speicher
zellengruppe für jeden der p Zweigbusse (17a, 17b) zu selek
tieren,
gekennzeichnet durch
einen Adressenwechsler (22), der aus jeder Adreßinformation eine Folge von r verschiedenen Adressen mit der Rate des Taktsignals (CLKi) zur Selektion von r verschiedenen Spei cherzellengruppen in jedem der p Bereiche (10a, 10b) der Speicherbank (10) erzeugt,
einen Vergleicher (62), der einen p.n-Bit-Signaleingang hat und einen Referenzeingang zum Empfang eines Testdatenbits besitzt und am Ausgang eine Teilresultat "Test bestanden" ge nau dann anzeigt, wenn alle Bits des p.n-Bit-Signaleingangs mit dem Testdatenbit übereinstimmen,
Schaltmittel (52a, 52b, 61), die alle Leitungen aller p Zweigbusse (17a, 17b) im Schreibzyklus mit einem Testdaten anschluß (Dn) zum Anlegen eines Testdatenbits verbinden und im Lesezyklus mit dem p.n-Bit-Signaleingang des Vergleichers (42) der Auswerteeinrichtung (40) verbinden,
eine Einrichtung (43-46), die als komprimiertes Testresultat anzeigt, ob alle r Teilresultate, die in r direkt aufeinan derfolgenden Perioden des Taktsignals (CLKi) geliefert worden sind, "Test bestanden" anzeigen.
einen Adressenwechsler (22), der aus jeder Adreßinformation eine Folge von r verschiedenen Adressen mit der Rate des Taktsignals (CLKi) zur Selektion von r verschiedenen Spei cherzellengruppen in jedem der p Bereiche (10a, 10b) der Speicherbank (10) erzeugt,
einen Vergleicher (62), der einen p.n-Bit-Signaleingang hat und einen Referenzeingang zum Empfang eines Testdatenbits besitzt und am Ausgang eine Teilresultat "Test bestanden" ge nau dann anzeigt, wenn alle Bits des p.n-Bit-Signaleingangs mit dem Testdatenbit übereinstimmen,
Schaltmittel (52a, 52b, 61), die alle Leitungen aller p Zweigbusse (17a, 17b) im Schreibzyklus mit einem Testdaten anschluß (Dn) zum Anlegen eines Testdatenbits verbinden und im Lesezyklus mit dem p.n-Bit-Signaleingang des Vergleichers (42) der Auswerteeinrichtung (40) verbinden,
eine Einrichtung (43-46), die als komprimiertes Testresultat anzeigt, ob alle r Teilresultate, die in r direkt aufeinan derfolgenden Perioden des Taktsignals (CLKi) geliefert worden sind, "Test bestanden" anzeigen.
7. Testhilfseinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß sie mit allen Teilen der Spei
cherschaltung auf dem selben Halbleiterchip integriert ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10219782A DE10219782C1 (de) | 2002-05-03 | 2002-05-03 | Verfahren und Hilfseinrichtung zum Testen einer RAM-Speicherschaltung |
| US10/429,579 US7278072B2 (en) | 2002-05-03 | 2003-05-05 | Method and auxiliary device for testing a RAM memory circuit |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10219782A DE10219782C1 (de) | 2002-05-03 | 2002-05-03 | Verfahren und Hilfseinrichtung zum Testen einer RAM-Speicherschaltung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10219782C1 true DE10219782C1 (de) | 2003-11-13 |
Family
ID=29225012
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE10219782A Expired - Fee Related DE10219782C1 (de) | 2002-05-03 | 2002-05-03 | Verfahren und Hilfseinrichtung zum Testen einer RAM-Speicherschaltung |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US7278072B2 (de) |
| DE (1) | DE10219782C1 (de) |
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| DE102004043051A1 (de) * | 2004-09-06 | 2006-03-30 | Infineon Technologies Ag | Loop-back-Verfahren zur Vermessung des Interface-Timings von Halbleiterspeichervorrichtungen unter Verwendung des Normal-Mode-Speichers |
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- 2002-05-03 DE DE10219782A patent/DE10219782C1/de not_active Expired - Fee Related
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- 2003-05-05 US US10/429,579 patent/US7278072B2/en not_active Expired - Fee Related
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Also Published As
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|---|---|
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| US7278072B2 (en) | 2007-10-02 |
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