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DE10218365A1 - Mehrscheibenkupplung - Google Patents

Mehrscheibenkupplung

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Publication number
DE10218365A1
DE10218365A1 DE10218365A DE10218365A DE10218365A1 DE 10218365 A1 DE10218365 A1 DE 10218365A1 DE 10218365 A DE10218365 A DE 10218365A DE 10218365 A DE10218365 A DE 10218365A DE 10218365 A1 DE10218365 A1 DE 10218365A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coupling
intermediate plate
plate
pressure plate
arrangement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE10218365A
Other languages
English (en)
Inventor
Andreas Dau
Mario Lory
Andreas Orlamuender
Sebastian Vogt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ZF Friedrichshafen AG
Original Assignee
ZF Sachs AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ZF Sachs AG filed Critical ZF Sachs AG
Priority to DE10218365A priority Critical patent/DE10218365A1/de
Publication of DE10218365A1 publication Critical patent/DE10218365A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D13/00Friction clutches
    • F16D13/58Details
    • F16D13/70Pressure members, e.g. pressure plates, for clutch-plates or lamellae; Guiding arrangements for pressure members
    • F16D13/71Pressure members, e.g. pressure plates, for clutch-plates or lamellae; Guiding arrangements for pressure members in which the clutching pressure is produced by springs only
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D13/00Friction clutches
    • F16D13/22Friction clutches with axially-movable clutching members
    • F16D13/38Friction clutches with axially-movable clutching members with flat clutching surfaces, e.g. discs
    • F16D13/385Friction clutches with axially-movable clutching members with flat clutching surfaces, e.g. discs double clutches, i.e. comprising two friction disc mounted on one driven shaft
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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    • F16D2013/706Pressure members, e.g. pressure plates, for clutch-plates or lamellae; Guiding arrangements for pressure members the axially movable pressure plate is supported by leaf springs

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Abstract

Eine Mehrscheibenkupplung umfasst eine um eine Drehachse (A) drehbare Schwungmassenanordnung (12), eine mit der Schwungmassenanordnung (12) verbundene Gehäuseanordnung (16), an der die Schwungmassenanordnung (12) und die Gehäuseanordnung (16) umfassende Baugruppe (18) eine durch einen Kraftspeicher (22) beaufschlagbare Anpressplatte (20) oder/und wenigstens eine Zwischenplatte (26), wobei die Anpressplatte (20) und die wenigstens eine Zwischenplatte (26) durch wenigstens ein Kopplungselement (62) einer Drehkopplungsanordnung bezüglich der Baugruppe (18) im Wesentlichen drehfest und im Wesentlichen in Richtung der Drehachse (A) verlagerbar gehalten ist, wobei das wenigstens eine Kopplungselement (62) mit wenigstens zwei Organen aus einer Gruppe von Organen verbunden ist, welche Gruppen von Organen die Anpressplatte (20), die wenigstens eine Zwischenplatte (26) und die Schwungmassenanordnung (12) umfasst, und wenigstens zwei Kupplungsscheiben (38, 42), wobei jede der Kupplungsscheiben (38, 42) durch die Kraftspeicherbeaufschlagung in Reibwechselwirkung mit jeweils zwei Organen aus der Gruppe von Organen bringbar ist. Dabei ist vorgesehen, dass durch das wenigstens eine Kopplungselement (62) bei hergestellter Reibwechselwirkung derjenigen Organe aus der Gruppe von Organen, mit welchen das wenigstens eine Kopplungselement (62) verbunden ist, mit der oder den jeweils zugeordneten Kupplungsscheiben (38, 42) eine diese wenigstens zwei Organe aufeinanderzu vorspannende ...

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Mehrscheibenkupplung, umfassend eine um eine Drehachse drehbare Schwungmassenanordnung, eine mit der Schwungmassenanordnung verbundene Gehäuseanordnung, an der die Schwungmassenanordnung und die Gehäuseanordnung umfassenden Baugruppe eine durch einen Kraftspeicher beaufschlagbare Anpressplatte und wenigstens eine Zwischenplatte, wobei die Anpressplatte oder/und die wenigstens eine Zwischenplatte durch wenigstens ein Kopplungselement einer Drehkopplungsanordnung bezüglich der Baugruppe im Wesentlichen drehfest und im Wesentlichen in Richtung der Drehachse verlagerbar gehal­ ten ist, wobei das wenigstens eine Kopplungselement mit wenigstens zwei Organen aus einer Gruppe von Organen verbunden ist, welche Gruppe von Organen die Anpressplatte, die wenigstens eine Zwischenplatte und die Schwungmassenanordnung umfasst, und wenigstens zwei Kupplungs­ scheiben, wobei jede der Kupplungsscheiben durch die Kraftspeicherbeauf­ schlagung in Reibwechselwirkung mit jeweils zwei Organen aus der Gruppe von Organen bringbar ist.
Eine derartige Mehrscheibenkupplung ist hinsichtlich ihres prinzipiellen Aufbaus in Fig. 1 dargestellt. Man erkennt, dass die dort gezeigte Mehr­ scheibenkupplung 10 allgemein eine Schwungmassenanordnung 12 auf­ weist, die in ihrem radial inneren Bereich an eine Antriebswelle, beispiels­ weise Kurbelwelle einer Brennkraftmaschine o. dgl. fest angebunden wer­ den kann. Im radial äußeren Bereich ist die Schwungmassenanordnung 12, die selbstverständlich auch als Zweimassenschwungrad oder Teil eines Zweimassenschwungrads ausgebildet sein kann, über einen Zwischenring 14 mit einer Gehäuseanordnung 16 drehfest verbunden. Letztendlich könnte der Zwischenring 14 auch integral mit der Gehäuseanordnung 16 oder der Schwungmassenanordnung 12 ausgebildet sein. Bei der in der Fig. 1 erkennbaren Ausgestaltungsform ist funktionsmäßig dieser Zwischenring 14 einer Baugruppe 18 zuzuordnen, welche sowohl die Schwungmassen­ anordnung 12 als auch die Gehäuseanordnung 16 umfasst. Insofern im vorliegenden Text von einer "Schwungmassenanordnung" die Rede ist, sei darauf hingewiesen, dass dieses Bauteil bzw. diese Baugruppe im Wesentlichen die Funktion hat, eine Reibungskupplung bzw. eine Druckplattenbaugruppe an eine Antriebswelle, beispielsweise eine Kurbel­ welle eines Antriebsaggregats, anzubinden. Die Masse bzw. Ausgestaltung eines derartigen Bauteils bzw. einer derartigen Baugruppe ist für die Prinzipien der vorliegenden Erfindung von untergeordneter Bedeutung. Dort, wo die konkrete Ausgestaltung der Schwungmassenanordnung im Zu­ sammenhang mit den Prinzipien der vorliegenden Erfindung von besonderer Relevanz ist, wird darauf speziell hingewiesen.
In dem durch diese Baugruppe 18 gebildeten bzw. umschlossenen Innen­ raum ist eine Anpressplatte 20 vorgesehen. Die Anpressplatte 20 ist, wie im Folgenden noch detailliert beschrieben, bezüglich der Baugruppe 18 im Wesentlichen drehfest, jedoch in Richtung einer Drehachse A verlagerbar gehalten. Ein beispielsweise als Membranfeder ausgebildeter Kraftspeicher 22 ist in seinem radial äußeren Bereich an der Gehäuseanordnung 16 abgestützt und beaufschlagt in seinem radial mittleren Bereich die Anpress­ platte 20. Radial innen ist ein Ausrücklager oder Ausrückermechanismus 24 vorgesehen, durch welchen bei ziehendem Angreifen, d. h. Bewegen desselben in Richtung von der Schwungmassenanordnung 12 weg, die Kraftbeaufschlagung des Kraftspeichers 22 an der Anpressplatte 20 gemin­ dert oder aufgehoben werden kann.
Axial zwischen der Anpressplatte 20 und der Schwungmassenanordnung 12 liegt eine Zwischenplatte 26. Diese ist ebenso wie die Anpressplatte 20 bezüglich der Baugruppe 18 im Wesentlichen drehfest, jedoch axial ver­ lagerbar gehalten. Die Anpressplatte 20, die Zwischenplatte 26 und die Schwungmassenanordnung 12 weisen jeweilige Reiboberflächen 28, 30, 32, 34 auf. Zwischen der Reiboberflächenpaarung 28, 30 der Anpress­ platte 20 bzw. der Zwischenplatte 26 liegen die Reibbeläge 36 einer ersten Kupplungsscheibe 38, und zwischen der Reibflächenpaarung 32, 34 der Zwischenplatte 26 bzw. der Schwungmassenanordnung 12 liegen die Reibbeläge 40 einer zweiten Kupplungsscheibe 42. Die beiden Kupplungs­ scheiben 38, 42 sind in ihrem jeweiligen radial inneren Bereich mit einer Abriebswelle 44, beispielsweise Getriebeeingangswelle, drehfest, in Rich­ tung der Drehachse A jedoch im Wesentlichen axial verlagerbar gekoppelt. Ferner erkennt man, dass beispielsweise die Kupplungsscheiben 38, 42 mit einem Torsionsschwingungsdämpfer ausgeführt sein können und eine Belagfederanordnung aufweisen können, d. h. so ausgebildet sein können, wie dies aus dem Stand der Technik bei Kupplungsscheiben bekannt ist.
Bei einer derartigen Mehrscheibenkupplung kann selbstverständlich auch eine Kupplungsscheibenanordnung zum Einsatz kommen, wie sie in Fig. 1a dargestellt ist. Hier sind die beiden Reibbeläge oder Reibbelagbereiche 40, 36 über eine gemeinsame, beispielsweise einen Torsionsschwingungs­ dämpfer 43 enthaltene Trägeranordnung 39 mit der nicht dargestellten Getriebeeingangswelle koppelbar. Jeder der Reibbelagbereiche 40, 36 ist über eine Reibbelagträgeranordnung 41 bzw. 37, beispielsweise jeweils gebildet aus durch Stanzen und Umformen erzeugten Blechteilen, getragen. Diese Teile 41, 37 sind über zwei durch Verzahnungen 47, 45 miteinander drehfest gekoppelte Trägerteile 49, 51 miteinander drehfest, in geringfügi­ gem Ausmaß jedoch bezüglich einander axial verlagerbar verbunden. Das Trägerteil 49 erstreckt sich nach radial innen und bildet ein Zentralschei­ benteil des Schwingungsdämpfers 43. Eines von zwei Deckscheibenele­ menten 53, 55 des Schwingungsdämpfers 43 erstreckt sich weiter nach radial außen und bildet mit seinem radial äußersten Bereich eine Axialkopplung für die beiden Trägerteile 51, 49.
Ein wesentlicher Vorteil derartiger Mehrscheibenkupplungen ist, dass bei gleichbleibender Beaufschlagungskraft durch den Kraftspeicher aufgrund der Verdoppelung der zur Verfügung gestellten Gesamtreibfläche auch eine entsprechende Vergrößerung des maximal über eine derartige Kupplung übertragbaren Drehmomentes erzielt werden kann. Von Bedeutung ist hier, dass nicht zum Erhöhen des maximal übertragbaren Momentes auch die durch den Kraftspeicher bereitgestellte Anpresskraft erhöht werden muss, mit dem Vorteil, dass letztendlich auch keine entsprechend erhöhte Aus­ rückkraft zum Ausrücken dieser Mehrscheibenkupplung bereitgestellt werden muss.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine gattungsgemäße Mehr­ scheibenkupplung derart weiterzubilden, dass ohne Erhöhung einer durch den Kraftspeicher bereitgestellten Anpresskraft eine weitere Erhöhung des maximal übertragbaren Kupplungsmomentes erzielt wird.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird diese Aufgabe gelöst durch eine Mehrscheibenkupplung, umfassend eine um eine Drehachse drehbare Schwungmassenanordnung, eine mit der Schwungmassenanordnung verbundene Gehäuseanordnung, an der die Schwungmassenanordnung und die Gehäuseanordnung umfassenden Baugruppe eine durch einen Kraft­ speicher beaufschlagbare Anpressplatte und wenigstens eine Zwischen­ platte, wobei die Anpressplatte oder/und die wenigstens eine Zwischen­ platte durch wenigstens ein Kopplungselement einer Drehkopplungsanord­ nung bezüglich der Baugruppe im Wesentlichen drehfest und im Wesent­ lichen in Richtung der Drehachse verlagerbar gehalten ist, wobei das wenigstens eine Kopplungselement mit wenigstens zwei Organen aus einer Gruppe von Organen verbunden ist, welche Gruppe von Organen die An­ pressplatte, die wenigstens eine Zwischenplatte und die Schwungmassen­ anordnung umfasst, und wenigstens zwei Kupplungsscheiben, wobei jede der Kupplungsscheiben durch die Kraftspeicherbeaufschlagung in Reib­ wechselwirkung mit jeweils zwei Organen aus der Gruppe von Organen bringbar ist.
Dabei ist erfindungsgemäß weiter vorgesehen, dass durch das wenigstens eine Kopplungselement bei hergestellter Reibwechselwirkung derjenigen Organe aus der Gruppe von Organen, mit welchen das wenigstens eine Kopplungselement verbunden ist, mit der oder den jeweils zugeordneten Kupplungsscheiben eine diese wenigstens zwei Organe aufeinanderzu vorspannende Kraftwirkung erzeugbar ist.
Durch das Einführen einer die Anpresskraft verstärkenden Funktion im Bereich des wenigstens einen Kopplungselementes wird letztendlich eine selbstverstärkend wirkende Mehrscheibenkupplung erhalten. Infolgedessen kann beispielsweise bei gleichbleibender Anpresskraft des Kraftspeichers eine erhöhte Gesamtanpresskraft und somit ein erhöhtes maximal übertrag­ bares Drehmoment erzielt werden. Andererseits ist es selbstverständlich auch möglich, bei einer derartigen erfindungsgemäß ausgestalteten Mehr­ scheibenkupplung die Anpresskraft, welche durch den Kraftspeicher bereit­ gestellt wird, und somit auch die zum Ausrücken der Mehrscheibenkupp­ lung erforderliche Ausrückkraft etwas zu senken, dies jedoch durch die erfindungsgemäß integrierte selbstverstärkende Funktion wieder zu kom­ pensieren.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltungsvariante der erfindungsgemäßen Mehrscheibenkupplung kann vorgesehen sein, dass die mit den verschie­ denen Organen verbundenen Bereiche des wenigstens einen Kopplungs­ elementes in Richtung der Drehachse und in Umfangsrichtung um die Drehachse herum zueinander versetzt liegen.
Ein besonders einfacher Aufbau mit einer vergleichsweise geringen Anzahl einzelner Bauteile kann dadurch erzielt werden, dass das wenigstens eine Kopplungselement in einem ersten Kopplungsbereich desselben mit einem ersten Organ aus der Gruppe von Organen, vorzugsweise der Schwung­ massenanordnung, verbunden ist, in einem zweiten Kopplungsbereich mit einem zweiten Organ aus der Gruppe von Organen, vorzugsweise der Anpressplatte, verbunden ist und in einem dritten Kopplungsbereich mit einem dritten Organ aus der Gruppe von Organen, vorzugsweise der wenig­ stens einen Zwischenplatte, verbunden ist. Um hier für die verschiedenen Kupplungsscheiben jeweils speziell angepasste Kraftverstärkungseffekte erzielen zu können, wird vorgeschlagen, dass der dritte Kopplungsbereich zwischen dem ersten Kopplungsbereich und dem zweiten Kopplungsbereich liegt und dass das wenigstens eine Kopplungselement in seinem zwischen dem ersten und dem dritten Kopplungsbereich verlaufenden Abschnitt eine andere, vorzugsweise größere, Neigung bezüglich einer zur Drehachse im Wesentlichen orthogonalen Ebene aufweist als in seinem zwischen dem dritten und dem zweiten Kopplungsbereich verlaufenden Abschnitt.
Bei der erfindungsgemäßen Mehrscheibenkupplung kann vorgesehen sein, dass das wenigstens eine Kopplungselement wenigstens ein Blattfeder­ element umfasst. Alternativ ist es möglich, dass das wenigstens eine Kopplungselement ein Kopplungsstangenelement umfasst, welches mit den verschiedenen Organen aus der Gruppe von Organen schwenkbar ver­ bunden ist.
Bei einer alternativen Ausgestaltungsart der erfindungsgemäßen Mehr­ scheibenkupplung kann weiter vorgesehen sein, dass in Richtung der Drehachse wenigstens ein Teil der Schwungmassenanordnung zwischen der Anpressplatte und der wenigstens einen Zwischenplatte angeordnet ist und dass die Anpressplatte und die wenigstens eine Zwischenplatte jeweils über wenigstens ein Kopplungselement mit dem Teil der Schwungmassen­ anordnung verbunden ist. Dabei ist es dann vorteilhaft, wenn die der Anpressplatte beziehungsweise der wenigstens einen Zwischenplatte zugeordneten Kopplungselemente in einem ersten Kopplungsbereich mit dem Teil der Schwungmassenanordnung verbunden sind und in einem zweiten Kopplungsbereich mit der Anpressplatte beziehungsweise der wenigstens einen Zwischenplatte verbunden sind und sich ausgehend vom ersten Kopplungsbereich in der gleichen Umfangsrichtung erstrecken.
Eine weitere alternative Ausgestaltungsart der erfindungsgemäßen Mehr­ scheibenkupplung kann derart aufgebaut sein, dass wenigstens ein Kopp­ lungselement in einem ersten Kopplungsbereich der Baugruppe, vorzugs­ weise mit der Gehäuseanordnung, und in einem zweiten Kopplungsbereich mit der Anpressplatte verbunden ist oder/und dass wenigstens ein Kopp­ lungselement in einem ersten Endbereich mit der Baugruppe, vorzugsweise der Schwungmassenanordnung, und in einem zweiten Kopplungsbereich mit der wenigstens einen Zwischenplatte verbunden ist. Um hier in dem Falle, dass bei der Anpressplatte oder der wenigstens einen Zwischenplatte keine selbstverstärkende Funktion vorgesehen sein soll, in einfacher Art und Weise eine Drehkopplung an die Baugruppe zu erlangen, wird vor­ geschlagen, dass die Anpressplatte oder die wenigstens eine Zwischen­ platte mit der Baugruppe durch wenigstens einen Drehkopplungsvorsprung drehfest verbunden ist, welcher eine Durchgangsöffnung in der Anpress­ platte beziehungsweise der Zwischenplatte im Wesentlichen in Richtung der Drehachse durchsetzt.
Bei einer weiteren besonders bevorzugten Ausgestaltungsvariante der erfindungsgemäßen Mehrscheibenkupplung kann vorgesehen sein, dass das wenigstens eine Kopplungselement mit der Baugruppe über ein Zwischen­ element verbunden ist, welches bezüglich der Baugruppe im Wesentlichen drehfest gehalten ist und bezüglich der Baugruppe in Richtung der Dreh­ achse durch Reibungskraftschluss festhaltbar ist. Diese Ausgestaltungs­ variante ist insbesondere daher vorteilhaft, da sie im unbelasteten Zustand eine Axialverschiebung des Zwischenelementes zulässt und somit auch eine Anpassung von dessen Lage an verschiedene Verschleißzustände ermöglicht.
Vorzugsweise ist bei der erfindungsgemäßen Mehrscheibenkupplung weiter vorgesehen, dass das wenigstens eine Kopplungselement ein Blattfeder­ element umfasst.
Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend mit Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen anhand bevorzugter Ausgestaltungsformen detailliert be­ schrieben. Es zeigt:
Fig. 1 eine Längsschnittansicht, welche prinzipiell den Aufbau einer Mehrscheibenkupplung zeigt;
Fig. 1a eine alternativ ausgebildete Kupplungsscheibenanordnung;
Fig. 2 eine Teilansicht von radial außen einer ersten Ausgestaltungs­ form einer erfindungsgemäßen Mehrscheibenkupplung;
Fig. 3 eine der Fig. 2 entsprechende Ansicht einer alternativen Aus­ gestaltungsform der erfindungsgemäßen Mehrscheibenkupp­ lung;
Fig. 4 eine weitere der Fig. 2 entsprechende Ansicht einer alterna­ tiven Ausgestaltungsform der erfindungsgemäßen Mehrschei­ benkupplung;
Fig. 5 eine Schnittansicht geschnitten längs einer Linie V-V in Fig. 4;
Fig. 6 eine weitere der Fig. 2 entsprechende Ansicht einer erfin­ dungsgemäßen Mehrscheibenkupplung;
Fig. 7 eine Abwandlung der in Fig. 6 dargestellten Ausgestaltungs­ variante;
Fig. 8 eine weitere der Fig. 2 entsprechende Ansicht einer erfin­ dungsgemäßen Mehrscheibenkupplung;
Fig. 9 eine Abwandlung der in Fig. 8 dargestellten Ausgestaltungs­ form;
Fig. 10 eine weitere der Fig. 2 entsprechende Ansicht einer erfin­ dungsgemäßen Mehrscheibenkupplung;
Fig. 11 eine Abwandlung der in Fig. 10 dargestellten Ausgestaltungs­ form;
Fig. 12 eine Teil-Axialansicht der in Fig. 9 dargestellten Ausgestal­ tungsform;
Fig. 13 eine weitere der Fig. 2 entsprechende Ansicht einer erfin­ dungsgemäßen Mehrscheibenkupplung.
Der vorangehend mit Bezug auf die Fig. 1 beschriebene grundsätzliche Aufbau einer Mehrscheibenkupplung trifft auch für die im Folgenden be­ schriebenen erfindungsgemäßen Ausgestaltungsvarianten grundsätzlich zu. Es wird daher hinsichtlich des grundsätzlichen Aufbaus auf die vorange­ henden Ausführungen verwiesen.
Bei der in Fig. 2 dargestellten Mehrscheibenkupplung 10 ist die Gehäuse­ anordnung 16 im Wesentlichen plattenartig ausgebildet und ist an axialen Vorsprüngen 50, welche an der Schwungmassenanordnung 12, d. h. bei­ spielsweise einem herkömmlichen Schwungrad integral ausgebildet sein können, vermittels mehrerer Schraubbolzen 52 festgelegt. Der Kraftspei­ cher 22 ist hier an der von der Schwungmassenanordnung 12 abge­ wandten Seite der Gehäuseanordnung 16, also außerhalb des von der Baugruppe 18 umschlossenen Raumbereichs angeordnet und vermittels einer Mehrzahl sogenannter Distanzbolzen 54 und zweier Drahtringe 56, 58 an der Gehäuseanordnung 16 gehalten. Die Anpressplatte 20 weist meh­ rere axiale Vorsprünge 60 auf, welche zugeordnete Öffnungen in der Gehäuseanordnung 16 durchsetzen und durch den Kraftspeicher 22 beauf­ schlagt werden. Man erkennt, dass bei der Ausgestaltungsvariante gemäß Fig. 2 eine Kupplung des gedrückten Typs vorgesehen ist, bei welchem also im radial äußeren Bereich der Kraftspeicher 22 die Anpressplatte 20 beaufschlagt und im radial mittleren Bereich vermittels der Distanzbolzen 54 an der Gehäuseanordnung 16 abgestützt ist. Für die Prinzipien der vorliegenden Erfindung ist es letztendlich von untergeordneter Bedeutung, ob die Kupplung vom gezogenen oder vom gedrückten Typ ist.
Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausgestaltungsvariante sind über den Um­ fang verteilt mehrere als Blattfedern ausgebildete Kopplungselemente 62 vorgesehen. In einem ersten Kopplungsbereich 64, welcher auch an einem ersten Endbereich der Kopplungselemente 62 liegt, sind diese beispiels­ weise vermittels eines als Nietbolzen ausgebildeten Befestigungselementes 66 an einem entsprechenden Anbringungsabschnitt 68 der Schwung­ massenanordnung 12 festgelegt. Im anderen Endbereich, welcher in Um­ fangsrichtung bezüglich des ersten Kopplungsbereichs 64 versetzt liegt und auch in Achsrichtung bezüglich diesem versetzt liegt, ist mit einem zweiten Kopplungsbereich 70 jedes der Kopplungselemente 62 wiederum vermittels eines Befestigungselementes, beispielsweise Nietbolzen 72, an der An­ pressplatte 20, beispielsweise einen nach radial außen vorspringenden Anbringungs- oder Armabschnitt 74 festgelegt. In einem mittleren Bereich weist das Kopplungselement 62 einen dritten Kopplungsbereich 76 auf. In diesem dritten Kopplungsbereich 76 ist es vermittels eines Befestigungsele­ mentes 78 an einem Anbringungs- oder Armabschnitt 80 der Zwischen­ platte 26 festgelegt.
Werden im Drehbetrieb die in Fig. 2 nicht erkennbaren Kupplungsscheiben bezüglich der Baugruppe 18 bzw. auch der Zwischenplatte 26 in Richtung der Pfeile P verlagert bzw. gedreht, so führt dies aufgrund der vermittels des Kraftspeichers 22 erzeugten Anpresskraft und der in den verschie­ denen Reibflächenpaarungen vorhandenen Reibwechselwirkung zu einem Mitnahmeeffekt, bei welchem durch die zwischen der Schwungmassen­ anordnung 12 und der Zwischenplatte 26 wirkende Kupplungsscheibe (42 in Fig. 1) die Zwischenplatte 26 in der Darstellung der Fig. 2 nach rechts bezüglich der Schwungmassenanordnung 12 mitgenommen wird. Dabei wird das Kopplungselement oder jedes Kopplungselement 62 in seinem zwischen den beiden Kopplungsbereichen 64 und 76 liegenden Abschnitt 82 gestreckt bzw. es wird versucht, den Winkel a, mit welchem dieser Abschnitt 82 bezüglich einer zur Drehachse A orthogonal stehenden Ebene E grundsätzlich geneigt ist, zu vermindern. Da jedoch letztendlich der erste Kopplungsbereich 64 als Fixpunkt zu betrachten ist, führt dieser Versuch, den Winkel α zu verringern, zu einer verstärkten Anpresskraft der Zwischenplatte 26 gegen die Reibbeläge 40 der Kupplungsscheibe 42, d. h. es wird eine Kraftkomponente erzeugt, welche die Zwischenplatte 26 in Richtung auf die Schwungmassenanordnung 12 zu vorspannt.
Entsprechendes gilt auch für die zwischen der Zwischenplatte 26 und der Anpressplatte 20 wirkende Kupplungsscheibe 38. Auch die vermittels dieser Kupplungsscheibe 38 induzierte Mitnahmetendenz hat zur Folge, dass versucht wird, den Neigungswinkel β, mit welchem ein Abschnitt 84 zwischen den beiden Kopplungsbereichen 70 und 76 bezüglich der Ebene E geneigt ist, zu verringern. Somit wird eine die Anpressplatte 20 in Rich­ tung auf die Zwischenplatte 26 und somit auch die Schwungmassenanord­ nung 12 zu vorspannende Kraftkomponente erzeugt. Es sei hier darauf hingewiesen, dass aufgrund der Tatsache, dass an der Zwischenplatte 26 beide Kupplungsscheiben 38, 42 reibend angreifen, die auf die Zwischen­ platte 26 einwirkende Mitnahmekraft größer ist als die auf die Anpress­ platte 20 einwirkende Mitnahmekraft, mit der Folge, dass letztendlich auch die zusätzlich eingeführte und die Zwischenplatte 26 in Richtung auf die Schwungmassenanordnung 12 zu vorspannende Kraft größer ist als die entsprechende Kraft, durch welche die Anpressplatte 20 in Richtung auf die Zwischenplatte 26 bzw. die Schwungmassenanordnung 12 zu vor­ gespannt wird. Auch wird über den Abschnitt 84 eine zusätzliche Ziehkraft auf den dritten Kopplungsbereich 76 ausgeübt, mit der Folge, dass im Bereich des Abschnitts 82 eine noch verstärkte Neigung zur Verringerung des Winkels α erzeugt wird und somit eine weitere Anpresskraftverstärkung in diesem Bereich erzeugt wird. Um bei den beiden Kupplungsscheiben 38, 42 den unterschiedlichen Verstärkungseffekten in der Anpresskraft Rech­ nung tragen zu können, d. h. die verschiedenen unterschiedlichen Anpress­ kräfte. so effektiv als möglich ausnutzen zu können, ist es vorteilhaft, im Bereich der Kupplungsscheibe 42 Reibbeläge 40 einzusetzen, die eine höhere Flächenpressung aufnehmen können, als im Bereich der Kupplungs­ scheibe 38. Hier kann beispielsweise bei er Kupplungsscheibe 42 metalli­ sches Material für die Reibbeläge 40 zum Einsatz kommen, während im Bereich der Kupplungsscheibe 38 organisches Material im Bereich der Reibbeläge 36 zum Einsatz kommen kann. Auch die bereits angespro­ chenen Winkel a und β, von welchen in der dargestellten Ausgestaltungs­ variante der Winkel a der größere ist, haben einen Einfluss auf die Größe der erzeugten zusätzlichen Kraftkomponente.
Die in Fig. 2 dargestellte Ausgestaltungsvariante ermöglicht eine konstruk­ tiv sehr einfache Kopplung der Anpressplatte 20 und der Zwischenplatte 26 mit der Baugruppe 18 letztendlich vermittels desselben Kopplungsele­ mentes 62, von welchem in Umfangsrichtung verteilt natürlich mehrere vorgesehen sind oder sein können. Es werden zusätzliche Kraftkomponen­ ten eingeführt, die einen deutlichen Anstieg des maximal übertragbaren Drehmomentes zur Folge haben, mit der Folge, dass einerseits ein Einsatz einer derartigen Mehrscheibenkupplung 10 bei stärkeren Antriebsaggre­ gaten möglich ist oder/und dass andererseits ein Kraftspeicher 22 mit geringerer Anpresskraft und dementsprechend auch geringerer Ausrück­ kraft Anwendung finden kann.
In Fig. 3 ist eine Ausgestaltungsvariante gezeigt, bei welcher die Schwung­ massenanordnung 12 zumindest mit einem Teil derselben, beispielsweise einem schwungradartigen Teil, axial zwischen der Anpressplatte 20 und der Zwischenplatte 26 liegt. An der Zwischenplatte 26 sind nunmehr axiale Vorsprünge 90 vorgesehen, über welche die Gehäuseanordnung 16 mit der Zwischenplatte 26 fest gekoppelt ist. Bei Beaufschlagung der Anpressplatte 20 vermittels des Kraftspeichers 22 wird die Anpressplatte 20 in Richtung auf die Schwungmassenanordnung 12 bzw. den angesprochenen Teil derselben zu vorgespannt. Infolge dieser Kraftbeaufschlagung wird in der Darstellung der Fig. 3 die gesamte aus Gehäuseanordnung 16 und Zwi­ schenplatte 26 gebildete oder diese umfassende Baugruppe nach oben gezogen und somit die Zwischenplatte 26 in entsprechender Weise gegen die Schwungmassenanordnung 12 bzw. den angesprochenen Teil der­ selben gezogen. Die Schwungmassenanordnung 12 kann drehfest, jedoch axial beweglich auf einem nicht dargestellten Eingangsteil, beispielsweise der Kurbelwelle eines Antriebsaggregats, angeordnet sein. Um beim Ein­ leiten einer Ausrückkraft eine Verlagerung der gesamten Baugruppe in Achsrichtung zu verhindern, kann dann die Zwischenplatte 26 an diesem Eingangsteil drehbar, jedoch axial über ein Axiallager o. dgl. abgestützt sein. Grundsätzlich ist es auch möglich, die Schwungmassenanordnung 12, bzw. den zwischen der Anpressplatte 20 und der Zwischenplatte 26 liegen­ den Teil derselben so wie an sich bekannt an dem Eingangsteil, also bei­ spielsweise der Kurbelwelle, fest anzubringen.
Man erkennt in Fig. 3, dass sowohl für die Anpressplatte 20 als auch für die Zwischenplatte 26 nunmehr gesonderte Kopplungselemente 62', 62" vorgesehen sind, von welchen selbstverständlich in Umfangsrichtung verteilt jeweils mehrere wirken können. Die Kopplungselemente 62', 62" sind mit ihrem jeweiligen ersten Kopplungsbereich 64 an beiden axialen Seiten der Schwungmassenanordnung 12 angeordnet und vermittels des Befestigungselements 66 daran festgelegt. Mit ihren zweiten Kopplungs­ bereichen 70 sind die Kopplungselemente 62', 62" an der Anpressplatte 20 bzw. der Zwischenplatte 26 vermittels der Befestigungselemente 72, 78 festgelegt. Man erkennt, dass ausgehend von den ersten Kopplungsbe­ reichen 64 beide Kopplungselemente 62', 62" sich in der gleichen Um­ fangsrichtung erstrecken und axial abgekröpft sind, d. h. ausgehend von den ersten Kopplungsbereichen 64 jeweils von der Schwungmassenanord­ nung 12 weggebogen sind. Um hier eine stärkere Krümmung zu erreichen, sind vorzugsweise die beiden zweiten Kopplungsbereiche 70 an den von der Schwungmassenanordnung 12 bzw. dem zwischen der Anpressplatte 20 und der Zwischenplatte 26 liegenden Teil derselben abgewandt liegen­ den Seiten der Anpressplatte 20 bzw. der Zwischenplatte 26 angeordnet. Werden die hier nicht dargestellten Kupplungsscheiben 38, 42 in Richtung der Pfeile P bezüglich der Zwischenplatte 26 bzw. der Anpressplatte 20 bewegt, bzw. wird durch Einleitung eines entsprechenden Drehmomentes versucht, eine derartige Bewegung zu erlangen, so werden die Blattfeder­ elemente bzw. Kopplungselemente 62', 62" mit ihren zwischen den beiden Kopplungsbereichen 64, 70 liegenden Abschnitten 92 gestreckt, so dass durch die entsprechenden Kräfte und die Anbindung der Kopplungsele­ mente 62', 62" in den ersten Kopplungsbereichen 64 wieder die Anpress­ platte 20 bzw. die Zwischenplatte 26 in Richtung auf die Schwungmassen­ anordnung 12 zu beaufschlagende zusätzliche Kraftkomponenten einge­ führt werden.
Die in den Fig. 4 und 5 dargestellte Ausgestaltungsvariante entspricht im Wesentlichen der Ausgestaltungsvariante gemäß Fig. 2. Anstelle des blattfederartigen Kupplungselementes 62 der Ausgestaltungsvariante gemäß Fig. 2 sind bei der Ausgestaltungsvariante gemäß Fig. 4 und 5 über den Umfang verteilt mehrere Kopplungsstangenelemente 100 vorgesehen. Diese bilden wiederum den ersten Kopplungsbereich 64, den zweiten Kopplungsbereich 70 und den dritten Kopplungsbereich 76 mit jeweiligen nach radial innen vorstehenden Kopplungsschenkeln 102, 104, 106, die in entsprechende Ausnehmungen der Anbringungsabschnitte 68, 74, 80 an der Schwungmassenanordnung 12, der Anpressplatte 20 bzw. Zwischen­ platte 26 eingreifen. Um eine Halterung in radialer Richtung zu erlangen, kann beispielsweise radial außerhalb des Kopplungsstangenelementes 100 ein sich im Wesentlichen axial erstreckender Wandungsabschnitt der Ge­ häuseanordnung 16 vorgesehen sein. Man erkennt, dass die beiden Ab­ schnitte 82, 84 bezüglich einander abgewinkelt verlaufen, so dass der Winkel β größer ist als der Winkel α, was letztendlich gleichzeitig zur Folge hat, dass bei gleicher Dicke der Reibbeläge 36, 40 der Abschnitt 84 kürzer ist als der Abschnitt 82. Werden zur Drehmomentübertragung die beiden in Fig. 4 nicht dargestellten Kupplungsscheiben in Richtung der Pfeile P be­ züglich der dargestellten Komponenten verlagert bzw. beaufschlagt, so tritt wieder dis vorangehend bereits angesprochene Streckwirkung ein, mit der Folge, dass aufgrund der schwenkbaren Verbindung des Kopplungs­ stangenelementes 100 mit den verschiedenen Organen Schwungmassen­ anordnung 12, Anpressplatte 20 und Zwischenplatte 26 wieder die ange­ sprochene Kraftbeaufschlagung dieser verschiedenen Organe aufeinanderzu erzeugt wird.
Es sei hier darauf hingewiesen, dass wieder im Bereich der Zwischenplatte 26 unter anderem aufgrund der Wechselwirkung derselben mit zwei Kupp­ lungsscheiben eine stärkere Anpresskraftverstärkung auftreten wird, als im Bereich der Anpressplatte 20. Dies kann wieder durch die vorangehend bereits angesprochene Anpassung oder Auswahl der Reibbelagmaterialien im Bereich der Kupplungsscheiben Rechnung getragen werden, wobei beispielsweise wieder die Kupplungsscheibe 42 mit metallischen Reibbe­ lägen und die Kupplungsscheibe 38 mit organischen Reibbelägen ausge­ stattet sein kann.
Da bei dieser Ausgestaltungsform durch das oder die Kopplungsstangen­ elemente 100 letztendlich keine Lüftkraft erzeugt werden kann, was beim Einsatz von Blattfederelementen der Fall ist, können zusätzliche Feder­ elemente vorgesehen sein, welche zum Übergang in den Ausrückzustand die Zwischenplatte 26 in Richtung von der Schwungmassenanordnung 12 weg beaufschlagen und die Anpressplatte 20 in Richtung von der Zwischenplatte weg beaufschlagen.
Bei einer derartigen Mehrscheibenkupplung, wie sie beispielsweise in den Fig. 4 und 5 gezeigt ist, jedoch auch bei allen anderen erfindungsgemäßen Ausgestaltungsformen, wird bei Drehmomentübertragung in einer Richtung, also beispielsweise im Zugbetrieb, bei welchem vom Antriebsaggregat ein Drehmoment auf angetriebene Räder übertragen werden soll, eine Ver­ stärkung der Anpresskraft erzielt. Bei Drehmomenteinleitung in entgegen­ gesetzter Richtung, welche letztendlich zu einer Stauchungsbeaufschlagung der verschiedenen Kopplungselemente führt, kann eine entsprechende Minderung eintreten mit der Folge, dass Drehmomentschwankungen in Spitzenbereichen abgedämpft werden können bzw. ein schlagartiger Über­ gang in einen Motorbremszustand vermieden werden kann.
In Fig. 6 ist eine Ausgestaltungsvariante dargestellt, bei welcher wiederum die Anpressplatte 20 und die Zwischenplatte 26 über separate Kopplungs­ elemente 62', 62" an die aus Gehäuseanordnung 16 und Schwungmassen­ anordnung 12 im Wesentlichen gebildete Baugruppe 18 angebunden sind. Man erkennt, dass das Kopplungselement 62", über welches die Zwischenplatte 26 an die Schwungmassenanordnung 12 angebunden ist, in seinen beiden Kopplungsbereichen 64, 70 an den voneinander jeweils abgewandt liegenden axialen Seiten der Schwungmassenanordnung 12 und der Zwischenplatte 26 angeordnet und vermittels Niet- oder Befestigungs­ elementen 66, 78 dort festgelegt sind, so dass eine relativ starke Neigung in dem Abschnitt 92 bezüglich der eingangs bereits angesprochenen Ebene E vorhanden ist.
Das Kopplungselement 62', über welches die Anpressplatte 20 an die Baugruppe 18 angebunden ist, ist in seinem ersten Kopplungsbereich 64 vermittels eines Schraubbolzens 52 an die Baugruppe 18, insbesondere im Bereich der Gehäuseanordnung 16, derselben angebunden. In seinem zwei­ ten Kopplungsbereich 70 ist dieses vermittels eines Nietbolzens oder son­ stigen Befestigungselements 72 an der Anpressplatte 20 festgelegt, und zwar an der von der Schwungmassenanordnung 12 abgewandt liegenden Seite. Auch dadurch ergibt sich eine vergleichsweise starke Neigung im Abschnitt 92 bezüglich der angesprochenen Ebene E, wobei deutlich er­ kennbar ist, dass die Neigung im Abschnitt 92 des Kopplungselementes 62" größer ist als die entsprechende Neigung im Abschnitt 92 des Kopp­ lungselementes 62'. Bei Bewegung der beiden in der Fig. 6 nicht erkenn­ baren Kupplungsscheiben in Richtung der Pfeile P werden die beiden Kopp­ lungselemente 62" und 62' bzw. die jeweiligen über den Umfang verteilt liegenden Gruppen von Kopplungselementen im Sinne einer Streckung beaufschlagt, so dass wieder eine zusätzliche die Anpressplatte 20, die Zwischenplatte 26 und die Schwungmassenanordnung 12 aufeinander zu und somit die Kupplungsscheiben zwischen diesen verstärkt einspannende Kraft erzeugt wird. Da auch hier die Zwischenplatte 26 mit beiden Kupp­ lungsscheiben in reibmäßigem Kontakt steht, wird diejenige Kraft, mit welcher die Zwischenplatte 26 in Umfangsrichtung bezüglich der Schwung­ massenanordnung 12 mitgenommen wird, deutlich größer sein als diejenige Kraft, mit welcher die Anpressplatte 20 mitgenommen wird. Dement­ sprechend wird auch die Anpresskraftverstärkung, welche im Bereich der Zwischenplatte 26 auftritt, größer sein. Selbstverständlich hat auch die bereits angesprochene Neigung der Kopplungselemente in den jeweiligen Abschnitten 92 einen Einfluss auf die erzeugte axial gerichtete Kraftkom­ ponente, so dass durch verschiedene Parameter hier ein Einfluss auf die tatsächlichen Reibverhältnisse bzw. Reibkräfte genommen werden kann.
Es sei noch darauf hingewiesen, dass zum Erzeugen einer Lüftkraft alter­ nativ oder zusätzlich zu der Wirkung der Kopplungselemente selbst, welche beispielsweise als Blattfedern ausgebildet sein können, zwischen der An­ pressplatte und der Zwischenplatte oder/und zwischen der Zwischenplatte und der Schwungmassenanordnung wirkende Lüftfedern, beispielsweise Schraubendruckfedern wirken können.
Eine Abwandlung zu der in Fig. 6 dargestellten Variante ist in Fig. 7 ge­ zeigt. Man erkennt, dass das Kopplungselement 62' hier separat an die Gehäuseanordnung 16 vermittels eines Niet- oder Befestigungselementes 73 angebunden ist. Des Weiteren ist an der Zwischenplatte 26' im Außen­ umfangsbereich und in dem axial dem Abschnitt 92 eines Kopplungsele­ ments 62' gegenüber liegenden Bereich ein Lüftbewegungssteuerelement 110 für die Zwischenplatte 26 vorgesehen. Bei Durchführung eines Aus­ rückvorgangs wird durch die beispielsweise vorangehend beschriebenen Lüftfedern die Zwischenplatte 26 in Richtung vom Schwungrad 12 weg beaufschlagt. Auch die Anpressplatte 20 wird in Richtung von der Zwi­ schenplatte 26 weg beaufschlagt. Durch das Vorsehen des oder der Lüft­ bewegungssteuerelemente 110 wird eine definierte Relativaxialpositio­ nierung zwischen Anpressplatte 20 und Zwischenplatte 26 erlangt, da die Lüftbewegungssteuerelemente 110 am Abschnitt 92 des bzw. der Kopp­ lungselemente 62' anstoßen und somit einen Bewegungsanschlag für die Zwischenplatte 26 bilden, welcher sich letztendlich zusammen mit der Anpressplatte 20 verschiebt. Auf diese Art und Weise kann sichergestellt werden, dass die Zwischenplatte 26 näherungsweise den halben Abhub­ weg der Anpressplatte 20 zurücklegt.
In Fig. 8 ist eine Ausgestaltungsvariante gezeigt, bei welcher lediglich die Zwischenplatte 26 vermittels mehrerer Kopplungselemente 62" mit der Schwungmassenanordnung 12 in derartiger Weise gekoppelt ist, dass eine Anpresskraftverstärkung im vorangehend beschriebenen Sinne auftritt.
Zum Erhalt einer Drehkopplung zwischen Anpressplatte 20 und der Bau­ gruppe 18 dienen hier die Vorsprünge 50 der Schwungmassenanordnung 12. Man erkennt, dass diese Vorsprünge 50 jeweilige Ausnehmungen oder Aussparungen 120 in der Anpressplatte in Achsrichtung durchsetzen, so dass hier eine Umfangsmitnahmewechselwirkung erzeugt wird, gleichzeitig jedoch die Anpressplatte 20 in Richtung der Drehachse verschiebbar ist. Zum Erzeugen einer Lüftkraft können hier wieder die vorangehend bereits beschriebenen Federelemente, beispielsweise Schraubendruckfedern, vorgesehen sein, die wenigstens zwischen der Anpressplatte 20 und der Zwischenplatte 26 wirken. Da auch bei dieser Ausgestaltungsform letzt­ endlich im Bereich der Anpressplatte 20 einerseits und der Zwischenplatte 26 andererseits unterschiedliche Anpresskräfte auftreten, ist es ebenso wie bei den vorangehend beschriebenen Ausgestaltungsformen vorteilhaft, die Kupplungsscheibe 42, welche zwischen der Schwungmassenanordnung 12 und der Zwischenplatte 26 angeordnet ist, beispielsweise mit metallischen Reibbelägen auszustatten, während die zwischen der Anpressplatte 20 und der Zwischenplatte 26 angeordnete Kupplungsscheibe 38 mit organischen Räbbelägen ausgestattet wird. Wie bereits ausgeführt, ist dies von Vorteil, da die metallischen Reibbeläge einer größeren Flächenpressung ausgesetzt werden können, welche letztendlich auch im Bereich zwischen der Zwischenplatte 26 und der Schwungmassenanordnung 12 auftreten wird. Aufi diese Art und Weise kann in jedem Wirkungsbereich eine optimale Funktion und somit eine Optimierung des maximal übertragbaren Dreh­ moments erlangt werden.
Die Ausgestaltungsform gemäß Fig. 9 und 12 entspricht im Wesentlichen der in Fig. 8 dargestellten Ausgestaltungsform. Das heißt, auch hier wird eine Anpresskraftverstärkung im Wesentlichen nur im Bereich der Zwischenplatte 26 erzeugt, da die diese mit der Schwungmassenanord­ nung 12 verbindenden Kopplungselemente 62" relativ stark in Achsrich­ tung abgekröpft sind. Die Kopplungselemente oder Tangentialblattfedern 62', welche die Gehäuseanordnung 16 mit der Anpressplatte 20 verbinden, sind nahezu in Umfangsrichtung geradegestreckt, d. h. relativ wenig abge­ kröpft, so dass eine selbstverstärkende Wirkung hier im Wesentlichen nicht auftreten wird. Des Weiteren erkennt man auch hier wieder ein oder meh­ rere mit den Kopplungselementen 62' zusammenwirkende Lüftbewegungs­ steuerelemente 110, welche dafür sorgen, dass die Zwischenplatte 26 einen definierten Abhubweg zurücklegt, welcher vorzugsweise dem halben Abhubweg der Anpressplatte 20 entspricht.
Die Ausgestaltungsform gemäß Fig. 10 zeigt eine Mehrscheibenkupplung 10, bei welcher nunmehr nur im Bereich der Anpressplatte 20 durch die axial abgekrümmte Konfiguration der Kopplungselemente 62' eine Anpress­ kraftverstärkung induziert wird. Die Vorsprünge 50 der Schwungmassen­ anordnung 12 durchsetzen nunmehr Aussparungen oder Öffnungen 122 in der Zwischenplatte 26 und sorgen somit für eine Drehbewegungskopplung zwischen dieser Zwischenplatte 26 und der Baugruppe 18, wobei auch hier gleichzeitig eine Axialbewegung der Anpressplatte 26 zugelassen ist.
Die im Bereich der Anpressplatte 20 eingeführte zusätzliche Anpresskraft wirkt letztendlich auch auf die Zwischenplatte 26, so dass hier im Bereich der Anpressplatte 20 einerseits und der Zwischenplatte 26 andererseits nahezu gleiche Gesamtanpresskräfte vorherrschen. Hier können letztendlich auch gleiche Reibbeläge bei beiden Kupplungsscheiben zum Einsatz kom­ men.
In Fig. 11 ist eine Abwandlung der in Fig. 10 dargestellten Ausgestaltungs­ variante gezeigt. Die angesprochene Anpresskraftverstärkung ist hier durch die axial stark abgekrümmte Ausgestaltung der Kopplungselemente 62' für die Anpressplatte 20 vorgesehen. Die Kupplungselemente 62", über wel­ che die Zwischenplatte 26 an die Baugruppe 18 hier unmittelbar an die Gehäuseanordnung 16 angebunden ist, verlaufen in Umfangsrichtung nahezu geradegestreckt und dienen im Wesentlichen lediglich der Drehmit­ nahmekopplung bzw. der Lüftkrafterzeugung.
In Fig. 13 ist eine Ausgestaltungsvariante gezeigt, bei welcher eine An­ presskraftverstärkungswirkung wiederum lediglich im Bereich der Anpress­ platte 20 erzeugt wird, wobei, wie vorangehend beschrieben, diese zusätz­ liche Kraftkomponente selbstverständlich auch auf die Zwischenplatte 26 übertragen wird. Diese Zwischenplatte 26 ist hier wiederum durch die Vorsprünge 50 der Schwungmassenanordnung 12 und die Aussparungen 122 in der Zwischenplatte 26 an die Baugruppe 18 drehfest angebunden, jedoch axial bewegbar gehalten. Es ist ein ringartiges Übertragungselement 130 vorgesehen, welches im Wesentlichen axial zwischen der Gehäuse­ anordnung 16 und der Anpressplatte 20 liegt und mit welchem in Umfangs­ richtung verteilt mehrere der Kopplungselemente 62' in ihren jeweiligen ersten Kopplungsbereichen 64 durch Befestigungselemente 72 o. dgl. fest verbunden sind. In ihren zweiten Kopplungsbereichen 70 sind die Kopp­ lungselemente 62' mit der Anpressplatte 20 fest verbunden, Das Über­ tragungselement 130 ist grundsätzlich innerhalb der Baugruppe 18 drehbar angeordnet, weist jedoch in Umfangsrichtung verteilt mehrere Bewegungs­ anschläge 132 auf, die in Umfangsrichtung an jeweils einem zugeordneten der Vorsprünge 50 zur Anlage kommen können. Wird also im Drehmoment­ übertragungsbetrieb vermittels der Kupplungsscheibe 38 eine Drehmit­ nahmewirkung in Richtung des Pfeils P für die Anpressplatte 20 erzeugt, so wird über die Anpressplatte 20 und die sich strecken wollenden Kopplungs­ elemente 62' auch das Übertragungselement 130 zur Bewegung in Um­ fangsrichtung mitgenommen bzw. vorgespannt. Dabei kommen die Bewe­ gungsanschläge 132 in Anlage an den zugeordneten Vorsprüngen 50. Infolgedessen ist eine weitere Bewegung des Übertragungselements 130 nicht mehr möglich, so dass dann die angesprochene Kraftverstärkungs­ wirkung vermittels der schräggestellten Kopplungselemente 62' auftreten wird. Durch die zwischen den Bewegungsanschlägen 132, welche bei­ spielsweise lappenartige Abbiegungen eines aus Blech gebildeten Über­ tragungselements 130 sein können, und den Vorsprüngen 50 vorherr­ schende Reibwechselwirkung ist im Drehmomentübertragungsbetrieb letztendlich auch eine axial feste Positionierung des Übertragungselements 130 vorgesehen. In einem Zustand, in welchem über eine derartige Mehr­ scheibenkupplung kein Drehmoment übertragen wird, oder beispielsweise auch im Schubzustand ist diese Reibwechselwirkung nicht vorhanden, so dass grundsätzlich das Übertragungselement 130 sich zusammen mit der Anpressplatte 20 verschieben kann. Es ist insbesondere vorteilhaft, wenn im Bereich der Reibbeläge einer derartigen Mehrscheibenkupplung 10 Ver­ schleiß auftritt und ebenso verschleißbedingt die Anpressplatte 20 sich näher an die Schwungmassenanordnung 12 heranbewegen wird. Das Übertragungselement 130 kann dieser Bewegung bei Durchführung von Aus- oder Einkuppelvorgängen folgen, so dass letztendlich unabhängig von vorhandenem Verschleiß die Relativlage zwischen Übertragungselement 130 und Anpressplatte 20 gleich bleiben wird und somit eine gleich­ bleibende Anpresskraftverstärkung auftreten wird.
Vorangehend sind verschiedene Ausgestaltungsformen von Mehrscheiben­ kupplungen beschrieben worden, bei welchen im Bereich von zumindest einem Organ von Anpressplatte oder Zwischenplatte eine Verstärkung der Anpresskraft durch entsprechende Ausgestaltung der Kopplungselemente, beispielsweise Tangentialblattfedern, erzeugt werden kann. Es können somit im Zugbetrieb deutlich größere Drehmomente über eine derartige Kupplung übertragen werden, ohne dazu eine stärkere Membranfeder o. dgl. einsetzen zu müssen. Im Schubbetrieb kann eine entgegengesetzte Wirkung, also eine Minderung der Gesamtanpresskraft auftreten, mit der Folge, dass Drehmomentschwankungen in ihren Spitzenbereichen gedämpft werden können.

Claims (12)

1. Mehrscheibenkupplung, umfassend:
eine um eine Drehachse (A) drehbare Schwungmassenanord­ nung (12),
eine mit der Schwungmassenanordnung (12) verbundene Gehäuseanordnung (16),
an der die Schwungmassenanordnung (12) und die Gehäuse­ anordnung (16) umfassenden Baugruppe (18) eine durch einen Kraftspeicher (22) beaufschlagbare Anpressplatte (20) und wenigstens eine Zwischenplatte (26), wobei die Anpress­ platte (20) oder/und die wenigstens eine Zwischenplatte (26) durch wenigstens ein Kopplungselement (62; 100; 62', 62") einer Drehkopplungsanordnung bezüglich der Baugruppe (18) im Wesentlichen drehfest und im Wesentlichen in Richtung der Drehachse (A) verlagerbar gehalten ist, wobei das wenig­ stens eine Kopplungselement (62; 100; 62', 62") mit wenig­ stens zwei Organen aus einer Gruppe von Organen verbunden ist, welche Gruppe von Organen die Anpressplatte (20), die wenigstens eine Zwischenplatte (26) und die Schwung­ massenanordnung (12) umfasst,
wenigstens zwei Kupplungsscheiben (38, 42), wobei jede der Kupplungsscheiben (38, 42) durch die Kraftspeicherbeauf­ schlagung in Reibwechselwirkung mit jeweils zwei Organen aus der Gruppe von Organen bringbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass durch das wenigstens eine Kopp­ lungselement (62; 100; 62', 62") bei hergestellter Reibwechselwir­ kung derjenigen Organe aus der Gruppe von Organen, mit welchen das wenigstens eine Kopplungselement (62; 100; 62', 62") ver­ bunden ist, mit der oder den jeweils zugeordneten Kupplungsschei­ ben (38, 42) eine diese wenigstens zwei Organe aufeinanderzu vorspannende Kraftwirkung erzeugbar ist.
2. Mehrscheibenkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mit den verschiedenen Organen verbundenen Bereiche (64, 80, 76) des wenigstens einen Kopp­ lungselementes (62; 100; 62', 62") in Richtung der Drehachse (A) und in Umfangsrichtung um die Drehachse (A) herum zueinander versetzt liegen.
3. Mehrscheibenkupplung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Kopplungsele­ ment (62; 100) in einem ersten Kopplungsbereich (64) desselben mit einem ersten Organ aus der Gruppe von Organen, vorzugsweise der Schwungmassenanordnung (12), verbunden ist, in einem zweiten Kopplungsbereich (70) mit einem zweiten Organ aus der Gruppe von Organen, vorzugsweise der Anpressplatte (20), verbunden ist und in einem dritten Kopplungsbereich (76) mit einem dritten Organ aus der Gruppe von Organen, vorzugsweise der wenigstens einen Zwischen­ platte (26), verbunden ist.
4. Mehrscheibenkupplung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der dritte Kopplungsbereich (76) zwischen dem ersten Kopplungsbereich (64) und dem zweiten Kopp­ lungsbereich (70) liegt und dass das wenigstens eine Kopplungs­ element (62; 100) in seinem zwischen dem ersten und dem dritten Kopplungsbereich (64, 76) verlaufenden Abschnitt (82) eine andere, vorzugsweise größere, Neigung bezüglich einer zur Drehachse (A) im Wesentlichen orthogonalen Ebene (E) aufweist als in seinem zwi­ schen dem dritten und dem zweiten Kopplungsbereich (76, 70) verlaufenden Abschnitt (84).
5. Mehrscheibenkupplung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Kopplungsele­ ment (62) wenigstens ein Blattfederelement (62) umfasst.
6. Mehrscheibenkupplung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Kopplungsele­ ment (100) ein Kopplungsstangenelement (100) umfasst, welches mit den verschiedenen Organen aus der Gruppe von Organen schwenkbar verbunden ist.
7. Mehrscheibenkupplung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in Richtung der Drehachse (A) wenig­ stens ein Teil der Schwungmassenanordnung (12) zwischen der Anpressplatte (20) und der wenigstens einen Zwischenplatte (26) angeordnet ist und dass die Anpressplatte (20) und die wenigstens eine Zwischenplatte (26) jeweils über wenigstens ein Kopplungs­ element (62', 62") mit dem Teil der Schwungmassenanordnung (12) verbunden ist.
8. Mehrscheibenkupplung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die der Anpressplatte (20) be­ ziehungsweise der wenigstens einen Zwischenplatte (26) zugeord­ neten Kopplungselemente (62', 62") in einem ersten Kopplungs­ bereich (64) mit dem Teil der Schwungmassenanordnung (12) ver­ bunden sind und in einem zweiten Kopplungsbereich (70) mit der Anpressplatte (20) beziehungsweise der wenigstens einen Zwischen­ platte (26) verbunden sind und sich ausgehend vom ersten Kopp­ lungsbereich (64) in der gleichen Umfangsrichtung erstrecken.
9. Mehrscheibenkupplung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Kopplungselement (62') in einem ersten Kopplungsbereich (64) mit der Baugruppe (18), vorzugsweise der Gehäuseanordnung (16), und in einem zweiten Kopplungsbereich (70) mit der Anpressplatte (20) verbunden ist oder/und
dass wenigstens ein Kopplungselement (62") in einem ersten Kopp­ lungsbereich (64) mit der Baugruppe (18), vorzugsweise der Schwungmassenanordnung (12), und in einem zweiten Kopplungs­ bereich (70) mit der wenigstens einen Zwischenplatte (26) verbun­ den ist.
10. Mehrscheibenkupplung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Anpressplatte (20) oder die wenigstens eine Zwischenplatte (26) mit der Baugruppe (18) durch wenigstens einen Drehkopplungsvorsprung (50) drehfest verbunden ist, welcher eine Durchgangsöffnung (122) in der Anpressplatte (20) beziehungsweise der Zwischenplatte (26) im Wesentlichen in Rich­ tung der Drehachse (A).
11. Mehrscheibenkupplung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Kopplungsele­ ment (62') mit der Baugruppe über ein Zwischenelement (130) ver­ bunden ist, welches bezüglich der Baugruppe (18) im Wesentlichen drehfest gehalten ist und bezüglich der Baugruppe (18) in Richtung der Drehachse (A) durch Reibungskraftschluss festhaltbar ist.
12. Mehrscheibenkupplung nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Kopplungsele­ ment (62', 62") ein Blattfederelement umfasst.
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