DE10218365A1 - Mehrscheibenkupplung - Google Patents
MehrscheibenkupplungInfo
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Abstract
Eine Mehrscheibenkupplung umfasst eine um eine Drehachse (A) drehbare Schwungmassenanordnung (12), eine mit der Schwungmassenanordnung (12) verbundene Gehäuseanordnung (16), an der die Schwungmassenanordnung (12) und die Gehäuseanordnung (16) umfassende Baugruppe (18) eine durch einen Kraftspeicher (22) beaufschlagbare Anpressplatte (20) oder/und wenigstens eine Zwischenplatte (26), wobei die Anpressplatte (20) und die wenigstens eine Zwischenplatte (26) durch wenigstens ein Kopplungselement (62) einer Drehkopplungsanordnung bezüglich der Baugruppe (18) im Wesentlichen drehfest und im Wesentlichen in Richtung der Drehachse (A) verlagerbar gehalten ist, wobei das wenigstens eine Kopplungselement (62) mit wenigstens zwei Organen aus einer Gruppe von Organen verbunden ist, welche Gruppen von Organen die Anpressplatte (20), die wenigstens eine Zwischenplatte (26) und die Schwungmassenanordnung (12) umfasst, und wenigstens zwei Kupplungsscheiben (38, 42), wobei jede der Kupplungsscheiben (38, 42) durch die Kraftspeicherbeaufschlagung in Reibwechselwirkung mit jeweils zwei Organen aus der Gruppe von Organen bringbar ist. Dabei ist vorgesehen, dass durch das wenigstens eine Kopplungselement (62) bei hergestellter Reibwechselwirkung derjenigen Organe aus der Gruppe von Organen, mit welchen das wenigstens eine Kopplungselement (62) verbunden ist, mit der oder den jeweils zugeordneten Kupplungsscheiben (38, 42) eine diese wenigstens zwei Organe aufeinanderzu vorspannende ...
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Mehrscheibenkupplung, umfassend
eine um eine Drehachse drehbare Schwungmassenanordnung, eine mit der
Schwungmassenanordnung verbundene Gehäuseanordnung, an der die
Schwungmassenanordnung und die Gehäuseanordnung umfassenden
Baugruppe eine durch einen Kraftspeicher beaufschlagbare Anpressplatte
und wenigstens eine Zwischenplatte, wobei die Anpressplatte oder/und die
wenigstens eine Zwischenplatte durch wenigstens ein Kopplungselement
einer Drehkopplungsanordnung bezüglich der Baugruppe im Wesentlichen
drehfest und im Wesentlichen in Richtung der Drehachse verlagerbar gehal
ten ist, wobei das wenigstens eine Kopplungselement mit wenigstens zwei
Organen aus einer Gruppe von Organen verbunden ist, welche Gruppe von
Organen die Anpressplatte, die wenigstens eine Zwischenplatte und die
Schwungmassenanordnung umfasst, und wenigstens zwei Kupplungs
scheiben, wobei jede der Kupplungsscheiben durch die Kraftspeicherbeauf
schlagung in Reibwechselwirkung mit jeweils zwei Organen aus der Gruppe
von Organen bringbar ist.
Eine derartige Mehrscheibenkupplung ist hinsichtlich ihres prinzipiellen
Aufbaus in Fig. 1 dargestellt. Man erkennt, dass die dort gezeigte Mehr
scheibenkupplung 10 allgemein eine Schwungmassenanordnung 12 auf
weist, die in ihrem radial inneren Bereich an eine Antriebswelle, beispiels
weise Kurbelwelle einer Brennkraftmaschine o. dgl. fest angebunden wer
den kann. Im radial äußeren Bereich ist die Schwungmassenanordnung 12,
die selbstverständlich auch als Zweimassenschwungrad oder Teil eines
Zweimassenschwungrads ausgebildet sein kann, über einen Zwischenring
14 mit einer Gehäuseanordnung 16 drehfest verbunden. Letztendlich
könnte der Zwischenring 14 auch integral mit der Gehäuseanordnung 16
oder der Schwungmassenanordnung 12 ausgebildet sein. Bei der in der Fig.
1 erkennbaren Ausgestaltungsform ist funktionsmäßig dieser Zwischenring
14 einer Baugruppe 18 zuzuordnen, welche sowohl die Schwungmassen
anordnung 12 als auch die Gehäuseanordnung 16 umfasst. Insofern im
vorliegenden Text von einer "Schwungmassenanordnung" die Rede ist, sei
darauf hingewiesen, dass dieses Bauteil bzw. diese Baugruppe im
Wesentlichen die Funktion hat, eine Reibungskupplung bzw. eine
Druckplattenbaugruppe an eine Antriebswelle, beispielsweise eine Kurbel
welle eines Antriebsaggregats, anzubinden. Die Masse bzw. Ausgestaltung
eines derartigen Bauteils bzw. einer derartigen Baugruppe ist für die
Prinzipien der vorliegenden Erfindung von untergeordneter Bedeutung. Dort,
wo die konkrete Ausgestaltung der Schwungmassenanordnung im Zu
sammenhang mit den Prinzipien der vorliegenden Erfindung von besonderer
Relevanz ist, wird darauf speziell hingewiesen.
In dem durch diese Baugruppe 18 gebildeten bzw. umschlossenen Innen
raum ist eine Anpressplatte 20 vorgesehen. Die Anpressplatte 20 ist, wie
im Folgenden noch detailliert beschrieben, bezüglich der Baugruppe 18 im
Wesentlichen drehfest, jedoch in Richtung einer Drehachse A verlagerbar
gehalten. Ein beispielsweise als Membranfeder ausgebildeter Kraftspeicher
22 ist in seinem radial äußeren Bereich an der Gehäuseanordnung 16
abgestützt und beaufschlagt in seinem radial mittleren Bereich die Anpress
platte 20. Radial innen ist ein Ausrücklager oder Ausrückermechanismus
24 vorgesehen, durch welchen bei ziehendem Angreifen, d. h. Bewegen
desselben in Richtung von der Schwungmassenanordnung 12 weg, die
Kraftbeaufschlagung des Kraftspeichers 22 an der Anpressplatte 20 gemin
dert oder aufgehoben werden kann.
Axial zwischen der Anpressplatte 20 und der Schwungmassenanordnung
12 liegt eine Zwischenplatte 26. Diese ist ebenso wie die Anpressplatte 20
bezüglich der Baugruppe 18 im Wesentlichen drehfest, jedoch axial ver
lagerbar gehalten. Die Anpressplatte 20, die Zwischenplatte 26 und die
Schwungmassenanordnung 12 weisen jeweilige Reiboberflächen 28, 30,
32, 34 auf. Zwischen der Reiboberflächenpaarung 28, 30 der Anpress
platte 20 bzw. der Zwischenplatte 26 liegen die Reibbeläge 36 einer ersten
Kupplungsscheibe 38, und zwischen der Reibflächenpaarung 32, 34 der
Zwischenplatte 26 bzw. der Schwungmassenanordnung 12 liegen die
Reibbeläge 40 einer zweiten Kupplungsscheibe 42. Die beiden Kupplungs
scheiben 38, 42 sind in ihrem jeweiligen radial inneren Bereich mit einer
Abriebswelle 44, beispielsweise Getriebeeingangswelle, drehfest, in Rich
tung der Drehachse A jedoch im Wesentlichen axial verlagerbar gekoppelt.
Ferner erkennt man, dass beispielsweise die Kupplungsscheiben 38, 42 mit
einem Torsionsschwingungsdämpfer ausgeführt sein können und eine
Belagfederanordnung aufweisen können, d. h. so ausgebildet sein können,
wie dies aus dem Stand der Technik bei Kupplungsscheiben bekannt ist.
Bei einer derartigen Mehrscheibenkupplung kann selbstverständlich auch
eine Kupplungsscheibenanordnung zum Einsatz kommen, wie sie in Fig. 1a
dargestellt ist. Hier sind die beiden Reibbeläge oder Reibbelagbereiche 40,
36 über eine gemeinsame, beispielsweise einen Torsionsschwingungs
dämpfer 43 enthaltene Trägeranordnung 39 mit der nicht dargestellten
Getriebeeingangswelle koppelbar. Jeder der Reibbelagbereiche 40, 36 ist
über eine Reibbelagträgeranordnung 41 bzw. 37, beispielsweise jeweils
gebildet aus durch Stanzen und Umformen erzeugten Blechteilen, getragen.
Diese Teile 41, 37 sind über zwei durch Verzahnungen 47, 45 miteinander
drehfest gekoppelte Trägerteile 49, 51 miteinander drehfest, in geringfügi
gem Ausmaß jedoch bezüglich einander axial verlagerbar verbunden. Das
Trägerteil 49 erstreckt sich nach radial innen und bildet ein Zentralschei
benteil des Schwingungsdämpfers 43. Eines von zwei Deckscheibenele
menten 53, 55 des Schwingungsdämpfers 43 erstreckt sich weiter nach
radial außen und bildet mit seinem radial äußersten Bereich eine
Axialkopplung für die beiden Trägerteile 51, 49.
Ein wesentlicher Vorteil derartiger Mehrscheibenkupplungen ist, dass bei
gleichbleibender Beaufschlagungskraft durch den Kraftspeicher aufgrund
der Verdoppelung der zur Verfügung gestellten Gesamtreibfläche auch eine
entsprechende Vergrößerung des maximal über eine derartige Kupplung
übertragbaren Drehmomentes erzielt werden kann. Von Bedeutung ist hier,
dass nicht zum Erhöhen des maximal übertragbaren Momentes auch die
durch den Kraftspeicher bereitgestellte Anpresskraft erhöht werden muss,
mit dem Vorteil, dass letztendlich auch keine entsprechend erhöhte Aus
rückkraft zum Ausrücken dieser Mehrscheibenkupplung bereitgestellt
werden muss.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine gattungsgemäße Mehr
scheibenkupplung derart weiterzubilden, dass ohne Erhöhung einer durch
den Kraftspeicher bereitgestellten Anpresskraft eine weitere Erhöhung des
maximal übertragbaren Kupplungsmomentes erzielt wird.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird diese Aufgabe gelöst durch eine
Mehrscheibenkupplung, umfassend eine um eine Drehachse drehbare
Schwungmassenanordnung, eine mit der Schwungmassenanordnung
verbundene Gehäuseanordnung, an der die Schwungmassenanordnung und
die Gehäuseanordnung umfassenden Baugruppe eine durch einen Kraft
speicher beaufschlagbare Anpressplatte und wenigstens eine Zwischen
platte, wobei die Anpressplatte oder/und die wenigstens eine Zwischen
platte durch wenigstens ein Kopplungselement einer Drehkopplungsanord
nung bezüglich der Baugruppe im Wesentlichen drehfest und im Wesent
lichen in Richtung der Drehachse verlagerbar gehalten ist, wobei das
wenigstens eine Kopplungselement mit wenigstens zwei Organen aus einer
Gruppe von Organen verbunden ist, welche Gruppe von Organen die An
pressplatte, die wenigstens eine Zwischenplatte und die Schwungmassen
anordnung umfasst, und wenigstens zwei Kupplungsscheiben, wobei jede
der Kupplungsscheiben durch die Kraftspeicherbeaufschlagung in Reib
wechselwirkung mit jeweils zwei Organen aus der Gruppe von Organen
bringbar ist.
Dabei ist erfindungsgemäß weiter vorgesehen, dass durch das wenigstens
eine Kopplungselement bei hergestellter Reibwechselwirkung derjenigen
Organe aus der Gruppe von Organen, mit welchen das wenigstens eine
Kopplungselement verbunden ist, mit der oder den jeweils zugeordneten
Kupplungsscheiben eine diese wenigstens zwei Organe aufeinanderzu
vorspannende Kraftwirkung erzeugbar ist.
Durch das Einführen einer die Anpresskraft verstärkenden Funktion im
Bereich des wenigstens einen Kopplungselementes wird letztendlich eine
selbstverstärkend wirkende Mehrscheibenkupplung erhalten. Infolgedessen
kann beispielsweise bei gleichbleibender Anpresskraft des Kraftspeichers
eine erhöhte Gesamtanpresskraft und somit ein erhöhtes maximal übertrag
bares Drehmoment erzielt werden. Andererseits ist es selbstverständlich
auch möglich, bei einer derartigen erfindungsgemäß ausgestalteten Mehr
scheibenkupplung die Anpresskraft, welche durch den Kraftspeicher bereit
gestellt wird, und somit auch die zum Ausrücken der Mehrscheibenkupp
lung erforderliche Ausrückkraft etwas zu senken, dies jedoch durch die
erfindungsgemäß integrierte selbstverstärkende Funktion wieder zu kom
pensieren.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltungsvariante der erfindungsgemäßen
Mehrscheibenkupplung kann vorgesehen sein, dass die mit den verschie
denen Organen verbundenen Bereiche des wenigstens einen Kopplungs
elementes in Richtung der Drehachse und in Umfangsrichtung um die
Drehachse herum zueinander versetzt liegen.
Ein besonders einfacher Aufbau mit einer vergleichsweise geringen Anzahl
einzelner Bauteile kann dadurch erzielt werden, dass das wenigstens eine
Kopplungselement in einem ersten Kopplungsbereich desselben mit einem
ersten Organ aus der Gruppe von Organen, vorzugsweise der Schwung
massenanordnung, verbunden ist, in einem zweiten Kopplungsbereich mit
einem zweiten Organ aus der Gruppe von Organen, vorzugsweise der
Anpressplatte, verbunden ist und in einem dritten Kopplungsbereich mit
einem dritten Organ aus der Gruppe von Organen, vorzugsweise der wenig
stens einen Zwischenplatte, verbunden ist. Um hier für die verschiedenen
Kupplungsscheiben jeweils speziell angepasste Kraftverstärkungseffekte
erzielen zu können, wird vorgeschlagen, dass der dritte Kopplungsbereich
zwischen dem ersten Kopplungsbereich und dem zweiten Kopplungsbereich
liegt und dass das wenigstens eine Kopplungselement in seinem zwischen
dem ersten und dem dritten Kopplungsbereich verlaufenden Abschnitt eine
andere, vorzugsweise größere, Neigung bezüglich einer zur Drehachse im
Wesentlichen orthogonalen Ebene aufweist als in seinem zwischen dem
dritten und dem zweiten Kopplungsbereich verlaufenden Abschnitt.
Bei der erfindungsgemäßen Mehrscheibenkupplung kann vorgesehen sein,
dass das wenigstens eine Kopplungselement wenigstens ein Blattfeder
element umfasst. Alternativ ist es möglich, dass das wenigstens eine
Kopplungselement ein Kopplungsstangenelement umfasst, welches mit den
verschiedenen Organen aus der Gruppe von Organen schwenkbar ver
bunden ist.
Bei einer alternativen Ausgestaltungsart der erfindungsgemäßen Mehr
scheibenkupplung kann weiter vorgesehen sein, dass in Richtung der
Drehachse wenigstens ein Teil der Schwungmassenanordnung zwischen
der Anpressplatte und der wenigstens einen Zwischenplatte angeordnet ist
und dass die Anpressplatte und die wenigstens eine Zwischenplatte jeweils
über wenigstens ein Kopplungselement mit dem Teil der Schwungmassen
anordnung verbunden ist. Dabei ist es dann vorteilhaft, wenn die der
Anpressplatte beziehungsweise der wenigstens einen Zwischenplatte
zugeordneten Kopplungselemente in einem ersten Kopplungsbereich mit
dem Teil der Schwungmassenanordnung verbunden sind und in einem
zweiten Kopplungsbereich mit der Anpressplatte beziehungsweise der
wenigstens einen Zwischenplatte verbunden sind und sich ausgehend vom
ersten Kopplungsbereich in der gleichen Umfangsrichtung erstrecken.
Eine weitere alternative Ausgestaltungsart der erfindungsgemäßen Mehr
scheibenkupplung kann derart aufgebaut sein, dass wenigstens ein Kopp
lungselement in einem ersten Kopplungsbereich der Baugruppe, vorzugs
weise mit der Gehäuseanordnung, und in einem zweiten Kopplungsbereich
mit der Anpressplatte verbunden ist oder/und dass wenigstens ein Kopp
lungselement in einem ersten Endbereich mit der Baugruppe, vorzugsweise
der Schwungmassenanordnung, und in einem zweiten Kopplungsbereich
mit der wenigstens einen Zwischenplatte verbunden ist. Um hier in dem
Falle, dass bei der Anpressplatte oder der wenigstens einen Zwischenplatte
keine selbstverstärkende Funktion vorgesehen sein soll, in einfacher Art
und Weise eine Drehkopplung an die Baugruppe zu erlangen, wird vor
geschlagen, dass die Anpressplatte oder die wenigstens eine Zwischen
platte mit der Baugruppe durch wenigstens einen Drehkopplungsvorsprung
drehfest verbunden ist, welcher eine Durchgangsöffnung in der Anpress
platte beziehungsweise der Zwischenplatte im Wesentlichen in Richtung
der Drehachse durchsetzt.
Bei einer weiteren besonders bevorzugten Ausgestaltungsvariante der
erfindungsgemäßen Mehrscheibenkupplung kann vorgesehen sein, dass das
wenigstens eine Kopplungselement mit der Baugruppe über ein Zwischen
element verbunden ist, welches bezüglich der Baugruppe im Wesentlichen
drehfest gehalten ist und bezüglich der Baugruppe in Richtung der Dreh
achse durch Reibungskraftschluss festhaltbar ist. Diese Ausgestaltungs
variante ist insbesondere daher vorteilhaft, da sie im unbelasteten Zustand
eine Axialverschiebung des Zwischenelementes zulässt und somit auch
eine Anpassung von dessen Lage an verschiedene Verschleißzustände
ermöglicht.
Vorzugsweise ist bei der erfindungsgemäßen Mehrscheibenkupplung weiter
vorgesehen, dass das wenigstens eine Kopplungselement ein Blattfeder
element umfasst.
Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend mit Bezug auf die beiliegenden
Zeichnungen anhand bevorzugter Ausgestaltungsformen detailliert be
schrieben. Es zeigt:
Fig. 1 eine Längsschnittansicht, welche prinzipiell den Aufbau einer
Mehrscheibenkupplung zeigt;
Fig. 1a eine alternativ ausgebildete Kupplungsscheibenanordnung;
Fig. 2 eine Teilansicht von radial außen einer ersten Ausgestaltungs
form einer erfindungsgemäßen Mehrscheibenkupplung;
Fig. 3 eine der Fig. 2 entsprechende Ansicht einer alternativen Aus
gestaltungsform der erfindungsgemäßen Mehrscheibenkupp
lung;
Fig. 4 eine weitere der Fig. 2 entsprechende Ansicht einer alterna
tiven Ausgestaltungsform der erfindungsgemäßen Mehrschei
benkupplung;
Fig. 5 eine Schnittansicht geschnitten längs einer Linie V-V in Fig. 4;
Fig. 6 eine weitere der Fig. 2 entsprechende Ansicht einer erfin
dungsgemäßen Mehrscheibenkupplung;
Fig. 7 eine Abwandlung der in Fig. 6 dargestellten Ausgestaltungs
variante;
Fig. 8 eine weitere der Fig. 2 entsprechende Ansicht einer erfin
dungsgemäßen Mehrscheibenkupplung;
Fig. 9 eine Abwandlung der in Fig. 8 dargestellten Ausgestaltungs
form;
Fig. 10 eine weitere der Fig. 2 entsprechende Ansicht einer erfin
dungsgemäßen Mehrscheibenkupplung;
Fig. 11 eine Abwandlung der in Fig. 10 dargestellten Ausgestaltungs
form;
Fig. 12 eine Teil-Axialansicht der in Fig. 9 dargestellten Ausgestal
tungsform;
Fig. 13 eine weitere der Fig. 2 entsprechende Ansicht einer erfin
dungsgemäßen Mehrscheibenkupplung.
Der vorangehend mit Bezug auf die Fig. 1 beschriebene grundsätzliche
Aufbau einer Mehrscheibenkupplung trifft auch für die im Folgenden be
schriebenen erfindungsgemäßen Ausgestaltungsvarianten grundsätzlich zu.
Es wird daher hinsichtlich des grundsätzlichen Aufbaus auf die vorange
henden Ausführungen verwiesen.
Bei der in Fig. 2 dargestellten Mehrscheibenkupplung 10 ist die Gehäuse
anordnung 16 im Wesentlichen plattenartig ausgebildet und ist an axialen
Vorsprüngen 50, welche an der Schwungmassenanordnung 12, d. h. bei
spielsweise einem herkömmlichen Schwungrad integral ausgebildet sein
können, vermittels mehrerer Schraubbolzen 52 festgelegt. Der Kraftspei
cher 22 ist hier an der von der Schwungmassenanordnung 12 abge
wandten Seite der Gehäuseanordnung 16, also außerhalb des von der
Baugruppe 18 umschlossenen Raumbereichs angeordnet und vermittels
einer Mehrzahl sogenannter Distanzbolzen 54 und zweier Drahtringe 56, 58
an der Gehäuseanordnung 16 gehalten. Die Anpressplatte 20 weist meh
rere axiale Vorsprünge 60 auf, welche zugeordnete Öffnungen in der
Gehäuseanordnung 16 durchsetzen und durch den Kraftspeicher 22 beauf
schlagt werden. Man erkennt, dass bei der Ausgestaltungsvariante gemäß
Fig. 2 eine Kupplung des gedrückten Typs vorgesehen ist, bei welchem
also im radial äußeren Bereich der Kraftspeicher 22 die Anpressplatte 20
beaufschlagt und im radial mittleren Bereich vermittels der Distanzbolzen
54 an der Gehäuseanordnung 16 abgestützt ist. Für die Prinzipien der
vorliegenden Erfindung ist es letztendlich von untergeordneter Bedeutung,
ob die Kupplung vom gezogenen oder vom gedrückten Typ ist.
Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausgestaltungsvariante sind über den Um
fang verteilt mehrere als Blattfedern ausgebildete Kopplungselemente 62
vorgesehen. In einem ersten Kopplungsbereich 64, welcher auch an einem
ersten Endbereich der Kopplungselemente 62 liegt, sind diese beispiels
weise vermittels eines als Nietbolzen ausgebildeten Befestigungselementes
66 an einem entsprechenden Anbringungsabschnitt 68 der Schwung
massenanordnung 12 festgelegt. Im anderen Endbereich, welcher in Um
fangsrichtung bezüglich des ersten Kopplungsbereichs 64 versetzt liegt und
auch in Achsrichtung bezüglich diesem versetzt liegt, ist mit einem zweiten
Kopplungsbereich 70 jedes der Kopplungselemente 62 wiederum vermittels
eines Befestigungselementes, beispielsweise Nietbolzen 72, an der An
pressplatte 20, beispielsweise einen nach radial außen vorspringenden
Anbringungs- oder Armabschnitt 74 festgelegt. In einem mittleren Bereich
weist das Kopplungselement 62 einen dritten Kopplungsbereich 76 auf. In
diesem dritten Kopplungsbereich 76 ist es vermittels eines Befestigungsele
mentes 78 an einem Anbringungs- oder Armabschnitt 80 der Zwischen
platte 26 festgelegt.
Werden im Drehbetrieb die in Fig. 2 nicht erkennbaren Kupplungsscheiben
bezüglich der Baugruppe 18 bzw. auch der Zwischenplatte 26 in Richtung
der Pfeile P verlagert bzw. gedreht, so führt dies aufgrund der vermittels
des Kraftspeichers 22 erzeugten Anpresskraft und der in den verschie
denen Reibflächenpaarungen vorhandenen Reibwechselwirkung zu einem
Mitnahmeeffekt, bei welchem durch die zwischen der Schwungmassen
anordnung 12 und der Zwischenplatte 26 wirkende Kupplungsscheibe (42
in Fig. 1) die Zwischenplatte 26 in der Darstellung der Fig. 2 nach rechts
bezüglich der Schwungmassenanordnung 12 mitgenommen wird. Dabei
wird das Kopplungselement oder jedes Kopplungselement 62 in seinem
zwischen den beiden Kopplungsbereichen 64 und 76 liegenden Abschnitt
82 gestreckt bzw. es wird versucht, den Winkel a, mit welchem dieser
Abschnitt 82 bezüglich einer zur Drehachse A orthogonal stehenden Ebene
E grundsätzlich geneigt ist, zu vermindern. Da jedoch letztendlich der erste
Kopplungsbereich 64 als Fixpunkt zu betrachten ist, führt dieser Versuch,
den Winkel α zu verringern, zu einer verstärkten Anpresskraft der
Zwischenplatte 26 gegen die Reibbeläge 40 der Kupplungsscheibe 42, d. h.
es wird eine Kraftkomponente erzeugt, welche die Zwischenplatte 26 in
Richtung auf die Schwungmassenanordnung 12 zu vorspannt.
Entsprechendes gilt auch für die zwischen der Zwischenplatte 26 und der
Anpressplatte 20 wirkende Kupplungsscheibe 38. Auch die vermittels
dieser Kupplungsscheibe 38 induzierte Mitnahmetendenz hat zur Folge,
dass versucht wird, den Neigungswinkel β, mit welchem ein Abschnitt 84
zwischen den beiden Kopplungsbereichen 70 und 76 bezüglich der Ebene
E geneigt ist, zu verringern. Somit wird eine die Anpressplatte 20 in Rich
tung auf die Zwischenplatte 26 und somit auch die Schwungmassenanord
nung 12 zu vorspannende Kraftkomponente erzeugt. Es sei hier darauf
hingewiesen, dass aufgrund der Tatsache, dass an der Zwischenplatte 26
beide Kupplungsscheiben 38, 42 reibend angreifen, die auf die Zwischen
platte 26 einwirkende Mitnahmekraft größer ist als die auf die Anpress
platte 20 einwirkende Mitnahmekraft, mit der Folge, dass letztendlich auch
die zusätzlich eingeführte und die Zwischenplatte 26 in Richtung auf die
Schwungmassenanordnung 12 zu vorspannende Kraft größer ist als die
entsprechende Kraft, durch welche die Anpressplatte 20 in Richtung auf
die Zwischenplatte 26 bzw. die Schwungmassenanordnung 12 zu vor
gespannt wird. Auch wird über den Abschnitt 84 eine zusätzliche Ziehkraft
auf den dritten Kopplungsbereich 76 ausgeübt, mit der Folge, dass im
Bereich des Abschnitts 82 eine noch verstärkte Neigung zur Verringerung
des Winkels α erzeugt wird und somit eine weitere Anpresskraftverstärkung
in diesem Bereich erzeugt wird. Um bei den beiden Kupplungsscheiben 38,
42 den unterschiedlichen Verstärkungseffekten in der Anpresskraft Rech
nung tragen zu können, d. h. die verschiedenen unterschiedlichen Anpress
kräfte. so effektiv als möglich ausnutzen zu können, ist es vorteilhaft, im
Bereich der Kupplungsscheibe 42 Reibbeläge 40 einzusetzen, die eine
höhere Flächenpressung aufnehmen können, als im Bereich der Kupplungs
scheibe 38. Hier kann beispielsweise bei er Kupplungsscheibe 42 metalli
sches Material für die Reibbeläge 40 zum Einsatz kommen, während im
Bereich der Kupplungsscheibe 38 organisches Material im Bereich der
Reibbeläge 36 zum Einsatz kommen kann. Auch die bereits angespro
chenen Winkel a und β, von welchen in der dargestellten Ausgestaltungs
variante der Winkel a der größere ist, haben einen Einfluss auf die Größe
der erzeugten zusätzlichen Kraftkomponente.
Die in Fig. 2 dargestellte Ausgestaltungsvariante ermöglicht eine konstruk
tiv sehr einfache Kopplung der Anpressplatte 20 und der Zwischenplatte
26 mit der Baugruppe 18 letztendlich vermittels desselben Kopplungsele
mentes 62, von welchem in Umfangsrichtung verteilt natürlich mehrere
vorgesehen sind oder sein können. Es werden zusätzliche Kraftkomponen
ten eingeführt, die einen deutlichen Anstieg des maximal übertragbaren
Drehmomentes zur Folge haben, mit der Folge, dass einerseits ein Einsatz
einer derartigen Mehrscheibenkupplung 10 bei stärkeren Antriebsaggre
gaten möglich ist oder/und dass andererseits ein Kraftspeicher 22 mit
geringerer Anpresskraft und dementsprechend auch geringerer Ausrück
kraft Anwendung finden kann.
In Fig. 3 ist eine Ausgestaltungsvariante gezeigt, bei welcher die Schwung
massenanordnung 12 zumindest mit einem Teil derselben, beispielsweise
einem schwungradartigen Teil, axial zwischen der Anpressplatte 20 und
der Zwischenplatte 26 liegt. An der Zwischenplatte 26 sind nunmehr axiale
Vorsprünge 90 vorgesehen, über welche die Gehäuseanordnung 16 mit der
Zwischenplatte 26 fest gekoppelt ist. Bei Beaufschlagung der Anpressplatte
20 vermittels des Kraftspeichers 22 wird die Anpressplatte 20 in Richtung
auf die Schwungmassenanordnung 12 bzw. den angesprochenen Teil
derselben zu vorgespannt. Infolge dieser Kraftbeaufschlagung wird in der
Darstellung der Fig. 3 die gesamte aus Gehäuseanordnung 16 und Zwi
schenplatte 26 gebildete oder diese umfassende Baugruppe nach oben
gezogen und somit die Zwischenplatte 26 in entsprechender Weise gegen
die Schwungmassenanordnung 12 bzw. den angesprochenen Teil der
selben gezogen. Die Schwungmassenanordnung 12 kann drehfest, jedoch
axial beweglich auf einem nicht dargestellten Eingangsteil, beispielsweise
der Kurbelwelle eines Antriebsaggregats, angeordnet sein. Um beim Ein
leiten einer Ausrückkraft eine Verlagerung der gesamten Baugruppe in
Achsrichtung zu verhindern, kann dann die Zwischenplatte 26 an diesem
Eingangsteil drehbar, jedoch axial über ein Axiallager o. dgl. abgestützt
sein. Grundsätzlich ist es auch möglich, die Schwungmassenanordnung 12,
bzw. den zwischen der Anpressplatte 20 und der Zwischenplatte 26 liegen
den Teil derselben so wie an sich bekannt an dem Eingangsteil, also bei
spielsweise der Kurbelwelle, fest anzubringen.
Man erkennt in Fig. 3, dass sowohl für die Anpressplatte 20 als auch für
die Zwischenplatte 26 nunmehr gesonderte Kopplungselemente 62', 62"
vorgesehen sind, von welchen selbstverständlich in Umfangsrichtung
verteilt jeweils mehrere wirken können. Die Kopplungselemente 62', 62"
sind mit ihrem jeweiligen ersten Kopplungsbereich 64 an beiden axialen
Seiten der Schwungmassenanordnung 12 angeordnet und vermittels des
Befestigungselements 66 daran festgelegt. Mit ihren zweiten Kopplungs
bereichen 70 sind die Kopplungselemente 62', 62" an der Anpressplatte
20 bzw. der Zwischenplatte 26 vermittels der Befestigungselemente 72, 78
festgelegt. Man erkennt, dass ausgehend von den ersten Kopplungsbe
reichen 64 beide Kopplungselemente 62', 62" sich in der gleichen Um
fangsrichtung erstrecken und axial abgekröpft sind, d. h. ausgehend von
den ersten Kopplungsbereichen 64 jeweils von der Schwungmassenanord
nung 12 weggebogen sind. Um hier eine stärkere Krümmung zu erreichen,
sind vorzugsweise die beiden zweiten Kopplungsbereiche 70 an den von
der Schwungmassenanordnung 12 bzw. dem zwischen der Anpressplatte
20 und der Zwischenplatte 26 liegenden Teil derselben abgewandt liegen
den Seiten der Anpressplatte 20 bzw. der Zwischenplatte 26 angeordnet.
Werden die hier nicht dargestellten Kupplungsscheiben 38, 42 in Richtung
der Pfeile P bezüglich der Zwischenplatte 26 bzw. der Anpressplatte 20
bewegt, bzw. wird durch Einleitung eines entsprechenden Drehmomentes
versucht, eine derartige Bewegung zu erlangen, so werden die Blattfeder
elemente bzw. Kopplungselemente 62', 62" mit ihren zwischen den beiden
Kopplungsbereichen 64, 70 liegenden Abschnitten 92 gestreckt, so dass
durch die entsprechenden Kräfte und die Anbindung der Kopplungsele
mente 62', 62" in den ersten Kopplungsbereichen 64 wieder die Anpress
platte 20 bzw. die Zwischenplatte 26 in Richtung auf die Schwungmassen
anordnung 12 zu beaufschlagende zusätzliche Kraftkomponenten einge
führt werden.
Die in den Fig. 4 und 5 dargestellte Ausgestaltungsvariante entspricht im
Wesentlichen der Ausgestaltungsvariante gemäß Fig. 2. Anstelle des
blattfederartigen Kupplungselementes 62 der Ausgestaltungsvariante
gemäß Fig. 2 sind bei der Ausgestaltungsvariante gemäß Fig. 4 und 5 über
den Umfang verteilt mehrere Kopplungsstangenelemente 100 vorgesehen.
Diese bilden wiederum den ersten Kopplungsbereich 64, den zweiten
Kopplungsbereich 70 und den dritten Kopplungsbereich 76 mit jeweiligen
nach radial innen vorstehenden Kopplungsschenkeln 102, 104, 106, die in
entsprechende Ausnehmungen der Anbringungsabschnitte 68, 74, 80 an
der Schwungmassenanordnung 12, der Anpressplatte 20 bzw. Zwischen
platte 26 eingreifen. Um eine Halterung in radialer Richtung zu erlangen,
kann beispielsweise radial außerhalb des Kopplungsstangenelementes 100
ein sich im Wesentlichen axial erstreckender Wandungsabschnitt der Ge
häuseanordnung 16 vorgesehen sein. Man erkennt, dass die beiden Ab
schnitte 82, 84 bezüglich einander abgewinkelt verlaufen, so dass der
Winkel β größer ist als der Winkel α, was letztendlich gleichzeitig zur Folge
hat, dass bei gleicher Dicke der Reibbeläge 36, 40 der Abschnitt 84 kürzer
ist als der Abschnitt 82. Werden zur Drehmomentübertragung die beiden in
Fig. 4 nicht dargestellten Kupplungsscheiben in Richtung der Pfeile P be
züglich der dargestellten Komponenten verlagert bzw. beaufschlagt, so tritt
wieder dis vorangehend bereits angesprochene Streckwirkung ein, mit der
Folge, dass aufgrund der schwenkbaren Verbindung des Kopplungs
stangenelementes 100 mit den verschiedenen Organen Schwungmassen
anordnung 12, Anpressplatte 20 und Zwischenplatte 26 wieder die ange
sprochene Kraftbeaufschlagung dieser verschiedenen Organe aufeinanderzu
erzeugt wird.
Es sei hier darauf hingewiesen, dass wieder im Bereich der Zwischenplatte
26 unter anderem aufgrund der Wechselwirkung derselben mit zwei Kupp
lungsscheiben eine stärkere Anpresskraftverstärkung auftreten wird, als im
Bereich der Anpressplatte 20. Dies kann wieder durch die vorangehend
bereits angesprochene Anpassung oder Auswahl der Reibbelagmaterialien
im Bereich der Kupplungsscheiben Rechnung getragen werden, wobei
beispielsweise wieder die Kupplungsscheibe 42 mit metallischen Reibbe
lägen und die Kupplungsscheibe 38 mit organischen Reibbelägen ausge
stattet sein kann.
Da bei dieser Ausgestaltungsform durch das oder die Kopplungsstangen
elemente 100 letztendlich keine Lüftkraft erzeugt werden kann, was beim
Einsatz von Blattfederelementen der Fall ist, können zusätzliche Feder
elemente vorgesehen sein, welche zum Übergang in den Ausrückzustand
die Zwischenplatte 26 in Richtung von der Schwungmassenanordnung 12
weg beaufschlagen und die Anpressplatte 20 in Richtung von der
Zwischenplatte weg beaufschlagen.
Bei einer derartigen Mehrscheibenkupplung, wie sie beispielsweise in den
Fig. 4 und 5 gezeigt ist, jedoch auch bei allen anderen erfindungsgemäßen
Ausgestaltungsformen, wird bei Drehmomentübertragung in einer Richtung,
also beispielsweise im Zugbetrieb, bei welchem vom Antriebsaggregat ein
Drehmoment auf angetriebene Räder übertragen werden soll, eine Ver
stärkung der Anpresskraft erzielt. Bei Drehmomenteinleitung in entgegen
gesetzter Richtung, welche letztendlich zu einer Stauchungsbeaufschlagung
der verschiedenen Kopplungselemente führt, kann eine entsprechende
Minderung eintreten mit der Folge, dass Drehmomentschwankungen in
Spitzenbereichen abgedämpft werden können bzw. ein schlagartiger Über
gang in einen Motorbremszustand vermieden werden kann.
In Fig. 6 ist eine Ausgestaltungsvariante dargestellt, bei welcher wiederum
die Anpressplatte 20 und die Zwischenplatte 26 über separate Kopplungs
elemente 62', 62" an die aus Gehäuseanordnung 16 und Schwungmassen
anordnung 12 im Wesentlichen gebildete Baugruppe 18 angebunden sind.
Man erkennt, dass das Kopplungselement 62", über welches die
Zwischenplatte 26 an die Schwungmassenanordnung 12 angebunden ist,
in seinen beiden Kopplungsbereichen 64, 70 an den voneinander jeweils
abgewandt liegenden axialen Seiten der Schwungmassenanordnung 12 und
der Zwischenplatte 26 angeordnet und vermittels Niet- oder Befestigungs
elementen 66, 78 dort festgelegt sind, so dass eine relativ starke Neigung
in dem Abschnitt 92 bezüglich der eingangs bereits angesprochenen Ebene
E vorhanden ist.
Das Kopplungselement 62', über welches die Anpressplatte 20 an die
Baugruppe 18 angebunden ist, ist in seinem ersten Kopplungsbereich 64
vermittels eines Schraubbolzens 52 an die Baugruppe 18, insbesondere im
Bereich der Gehäuseanordnung 16, derselben angebunden. In seinem zwei
ten Kopplungsbereich 70 ist dieses vermittels eines Nietbolzens oder son
stigen Befestigungselements 72 an der Anpressplatte 20 festgelegt, und
zwar an der von der Schwungmassenanordnung 12 abgewandt liegenden
Seite. Auch dadurch ergibt sich eine vergleichsweise starke Neigung im
Abschnitt 92 bezüglich der angesprochenen Ebene E, wobei deutlich er
kennbar ist, dass die Neigung im Abschnitt 92 des Kopplungselementes
62" größer ist als die entsprechende Neigung im Abschnitt 92 des Kopp
lungselementes 62'. Bei Bewegung der beiden in der Fig. 6 nicht erkenn
baren Kupplungsscheiben in Richtung der Pfeile P werden die beiden Kopp
lungselemente 62" und 62' bzw. die jeweiligen über den Umfang verteilt
liegenden Gruppen von Kopplungselementen im Sinne einer Streckung
beaufschlagt, so dass wieder eine zusätzliche die Anpressplatte 20, die
Zwischenplatte 26 und die Schwungmassenanordnung 12 aufeinander zu
und somit die Kupplungsscheiben zwischen diesen verstärkt einspannende
Kraft erzeugt wird. Da auch hier die Zwischenplatte 26 mit beiden Kupp
lungsscheiben in reibmäßigem Kontakt steht, wird diejenige Kraft, mit
welcher die Zwischenplatte 26 in Umfangsrichtung bezüglich der Schwung
massenanordnung 12 mitgenommen wird, deutlich größer sein als diejenige
Kraft, mit welcher die Anpressplatte 20 mitgenommen wird. Dement
sprechend wird auch die Anpresskraftverstärkung, welche im Bereich der
Zwischenplatte 26 auftritt, größer sein. Selbstverständlich hat auch die
bereits angesprochene Neigung der Kopplungselemente in den jeweiligen
Abschnitten 92 einen Einfluss auf die erzeugte axial gerichtete Kraftkom
ponente, so dass durch verschiedene Parameter hier ein Einfluss auf die
tatsächlichen Reibverhältnisse bzw. Reibkräfte genommen werden kann.
Es sei noch darauf hingewiesen, dass zum Erzeugen einer Lüftkraft alter
nativ oder zusätzlich zu der Wirkung der Kopplungselemente selbst, welche
beispielsweise als Blattfedern ausgebildet sein können, zwischen der An
pressplatte und der Zwischenplatte oder/und zwischen der Zwischenplatte
und der Schwungmassenanordnung wirkende Lüftfedern, beispielsweise
Schraubendruckfedern wirken können.
Eine Abwandlung zu der in Fig. 6 dargestellten Variante ist in Fig. 7 ge
zeigt. Man erkennt, dass das Kopplungselement 62' hier separat an die
Gehäuseanordnung 16 vermittels eines Niet- oder Befestigungselementes
73 angebunden ist. Des Weiteren ist an der Zwischenplatte 26' im Außen
umfangsbereich und in dem axial dem Abschnitt 92 eines Kopplungsele
ments 62' gegenüber liegenden Bereich ein Lüftbewegungssteuerelement
110 für die Zwischenplatte 26 vorgesehen. Bei Durchführung eines Aus
rückvorgangs wird durch die beispielsweise vorangehend beschriebenen
Lüftfedern die Zwischenplatte 26 in Richtung vom Schwungrad 12 weg
beaufschlagt. Auch die Anpressplatte 20 wird in Richtung von der Zwi
schenplatte 26 weg beaufschlagt. Durch das Vorsehen des oder der Lüft
bewegungssteuerelemente 110 wird eine definierte Relativaxialpositio
nierung zwischen Anpressplatte 20 und Zwischenplatte 26 erlangt, da die
Lüftbewegungssteuerelemente 110 am Abschnitt 92 des bzw. der Kopp
lungselemente 62' anstoßen und somit einen Bewegungsanschlag für die
Zwischenplatte 26 bilden, welcher sich letztendlich zusammen mit der
Anpressplatte 20 verschiebt. Auf diese Art und Weise kann sichergestellt
werden, dass die Zwischenplatte 26 näherungsweise den halben Abhub
weg der Anpressplatte 20 zurücklegt.
In Fig. 8 ist eine Ausgestaltungsvariante gezeigt, bei welcher lediglich die
Zwischenplatte 26 vermittels mehrerer Kopplungselemente 62" mit der
Schwungmassenanordnung 12 in derartiger Weise gekoppelt ist, dass eine
Anpresskraftverstärkung im vorangehend beschriebenen Sinne auftritt.
Zum Erhalt einer Drehkopplung zwischen Anpressplatte 20 und der Bau
gruppe 18 dienen hier die Vorsprünge 50 der Schwungmassenanordnung
12. Man erkennt, dass diese Vorsprünge 50 jeweilige Ausnehmungen oder
Aussparungen 120 in der Anpressplatte in Achsrichtung durchsetzen, so
dass hier eine Umfangsmitnahmewechselwirkung erzeugt wird, gleichzeitig
jedoch die Anpressplatte 20 in Richtung der Drehachse verschiebbar ist.
Zum Erzeugen einer Lüftkraft können hier wieder die vorangehend bereits
beschriebenen Federelemente, beispielsweise Schraubendruckfedern,
vorgesehen sein, die wenigstens zwischen der Anpressplatte 20 und der
Zwischenplatte 26 wirken. Da auch bei dieser Ausgestaltungsform letzt
endlich im Bereich der Anpressplatte 20 einerseits und der Zwischenplatte
26 andererseits unterschiedliche Anpresskräfte auftreten, ist es ebenso wie
bei den vorangehend beschriebenen Ausgestaltungsformen vorteilhaft, die
Kupplungsscheibe 42, welche zwischen der Schwungmassenanordnung 12
und der Zwischenplatte 26 angeordnet ist, beispielsweise mit metallischen
Reibbelägen auszustatten, während die zwischen der Anpressplatte 20 und
der Zwischenplatte 26 angeordnete Kupplungsscheibe 38 mit organischen
Räbbelägen ausgestattet wird. Wie bereits ausgeführt, ist dies von Vorteil,
da die metallischen Reibbeläge einer größeren Flächenpressung ausgesetzt
werden können, welche letztendlich auch im Bereich zwischen der
Zwischenplatte 26 und der Schwungmassenanordnung 12 auftreten wird.
Aufi diese Art und Weise kann in jedem Wirkungsbereich eine optimale
Funktion und somit eine Optimierung des maximal übertragbaren Dreh
moments erlangt werden.
Die Ausgestaltungsform gemäß Fig. 9 und 12 entspricht im Wesentlichen
der in Fig. 8 dargestellten Ausgestaltungsform. Das heißt, auch hier wird
eine Anpresskraftverstärkung im Wesentlichen nur im Bereich der
Zwischenplatte 26 erzeugt, da die diese mit der Schwungmassenanord
nung 12 verbindenden Kopplungselemente 62" relativ stark in Achsrich
tung abgekröpft sind. Die Kopplungselemente oder Tangentialblattfedern
62', welche die Gehäuseanordnung 16 mit der Anpressplatte 20 verbinden,
sind nahezu in Umfangsrichtung geradegestreckt, d. h. relativ wenig abge
kröpft, so dass eine selbstverstärkende Wirkung hier im Wesentlichen nicht
auftreten wird. Des Weiteren erkennt man auch hier wieder ein oder meh
rere mit den Kopplungselementen 62' zusammenwirkende Lüftbewegungs
steuerelemente 110, welche dafür sorgen, dass die Zwischenplatte 26
einen definierten Abhubweg zurücklegt, welcher vorzugsweise dem halben
Abhubweg der Anpressplatte 20 entspricht.
Die Ausgestaltungsform gemäß Fig. 10 zeigt eine Mehrscheibenkupplung
10, bei welcher nunmehr nur im Bereich der Anpressplatte 20 durch die
axial abgekrümmte Konfiguration der Kopplungselemente 62' eine Anpress
kraftverstärkung induziert wird. Die Vorsprünge 50 der Schwungmassen
anordnung 12 durchsetzen nunmehr Aussparungen oder Öffnungen 122 in
der Zwischenplatte 26 und sorgen somit für eine Drehbewegungskopplung
zwischen dieser Zwischenplatte 26 und der Baugruppe 18, wobei auch hier
gleichzeitig eine Axialbewegung der Anpressplatte 26 zugelassen ist.
Die im Bereich der Anpressplatte 20 eingeführte zusätzliche Anpresskraft
wirkt letztendlich auch auf die Zwischenplatte 26, so dass hier im Bereich
der Anpressplatte 20 einerseits und der Zwischenplatte 26 andererseits
nahezu gleiche Gesamtanpresskräfte vorherrschen. Hier können letztendlich
auch gleiche Reibbeläge bei beiden Kupplungsscheiben zum Einsatz kom
men.
In Fig. 11 ist eine Abwandlung der in Fig. 10 dargestellten Ausgestaltungs
variante gezeigt. Die angesprochene Anpresskraftverstärkung ist hier durch
die axial stark abgekrümmte Ausgestaltung der Kopplungselemente 62' für
die Anpressplatte 20 vorgesehen. Die Kupplungselemente 62", über wel
che die Zwischenplatte 26 an die Baugruppe 18 hier unmittelbar an die
Gehäuseanordnung 16 angebunden ist, verlaufen in Umfangsrichtung
nahezu geradegestreckt und dienen im Wesentlichen lediglich der Drehmit
nahmekopplung bzw. der Lüftkrafterzeugung.
In Fig. 13 ist eine Ausgestaltungsvariante gezeigt, bei welcher eine An
presskraftverstärkungswirkung wiederum lediglich im Bereich der Anpress
platte 20 erzeugt wird, wobei, wie vorangehend beschrieben, diese zusätz
liche Kraftkomponente selbstverständlich auch auf die Zwischenplatte 26
übertragen wird. Diese Zwischenplatte 26 ist hier wiederum durch die
Vorsprünge 50 der Schwungmassenanordnung 12 und die Aussparungen
122 in der Zwischenplatte 26 an die Baugruppe 18 drehfest angebunden,
jedoch axial bewegbar gehalten. Es ist ein ringartiges Übertragungselement
130 vorgesehen, welches im Wesentlichen axial zwischen der Gehäuse
anordnung 16 und der Anpressplatte 20 liegt und mit welchem in Umfangs
richtung verteilt mehrere der Kopplungselemente 62' in ihren jeweiligen
ersten Kopplungsbereichen 64 durch Befestigungselemente 72 o. dgl. fest
verbunden sind. In ihren zweiten Kopplungsbereichen 70 sind die Kopp
lungselemente 62' mit der Anpressplatte 20 fest verbunden, Das Über
tragungselement 130 ist grundsätzlich innerhalb der Baugruppe 18 drehbar
angeordnet, weist jedoch in Umfangsrichtung verteilt mehrere Bewegungs
anschläge 132 auf, die in Umfangsrichtung an jeweils einem zugeordneten
der Vorsprünge 50 zur Anlage kommen können. Wird also im Drehmoment
übertragungsbetrieb vermittels der Kupplungsscheibe 38 eine Drehmit
nahmewirkung in Richtung des Pfeils P für die Anpressplatte 20 erzeugt, so
wird über die Anpressplatte 20 und die sich strecken wollenden Kopplungs
elemente 62' auch das Übertragungselement 130 zur Bewegung in Um
fangsrichtung mitgenommen bzw. vorgespannt. Dabei kommen die Bewe
gungsanschläge 132 in Anlage an den zugeordneten Vorsprüngen 50.
Infolgedessen ist eine weitere Bewegung des Übertragungselements 130
nicht mehr möglich, so dass dann die angesprochene Kraftverstärkungs
wirkung vermittels der schräggestellten Kopplungselemente 62' auftreten
wird. Durch die zwischen den Bewegungsanschlägen 132, welche bei
spielsweise lappenartige Abbiegungen eines aus Blech gebildeten Über
tragungselements 130 sein können, und den Vorsprüngen 50 vorherr
schende Reibwechselwirkung ist im Drehmomentübertragungsbetrieb
letztendlich auch eine axial feste Positionierung des Übertragungselements
130 vorgesehen. In einem Zustand, in welchem über eine derartige Mehr
scheibenkupplung kein Drehmoment übertragen wird, oder beispielsweise
auch im Schubzustand ist diese Reibwechselwirkung nicht vorhanden, so
dass grundsätzlich das Übertragungselement 130 sich zusammen mit der
Anpressplatte 20 verschieben kann. Es ist insbesondere vorteilhaft, wenn
im Bereich der Reibbeläge einer derartigen Mehrscheibenkupplung 10 Ver
schleiß auftritt und ebenso verschleißbedingt die Anpressplatte 20 sich
näher an die Schwungmassenanordnung 12 heranbewegen wird. Das
Übertragungselement 130 kann dieser Bewegung bei Durchführung von
Aus- oder Einkuppelvorgängen folgen, so dass letztendlich unabhängig von
vorhandenem Verschleiß die Relativlage zwischen Übertragungselement
130 und Anpressplatte 20 gleich bleiben wird und somit eine gleich
bleibende Anpresskraftverstärkung auftreten wird.
Vorangehend sind verschiedene Ausgestaltungsformen von Mehrscheiben
kupplungen beschrieben worden, bei welchen im Bereich von zumindest
einem Organ von Anpressplatte oder Zwischenplatte eine Verstärkung der
Anpresskraft durch entsprechende Ausgestaltung der Kopplungselemente,
beispielsweise Tangentialblattfedern, erzeugt werden kann. Es können
somit im Zugbetrieb deutlich größere Drehmomente über eine derartige
Kupplung übertragen werden, ohne dazu eine stärkere Membranfeder o. dgl.
einsetzen zu müssen. Im Schubbetrieb kann eine entgegengesetzte
Wirkung, also eine Minderung der Gesamtanpresskraft auftreten, mit der
Folge, dass Drehmomentschwankungen in ihren Spitzenbereichen gedämpft
werden können.
Claims (12)
1. Mehrscheibenkupplung, umfassend:
eine um eine Drehachse (A) drehbare Schwungmassenanord nung (12),
eine mit der Schwungmassenanordnung (12) verbundene Gehäuseanordnung (16),
an der die Schwungmassenanordnung (12) und die Gehäuse anordnung (16) umfassenden Baugruppe (18) eine durch einen Kraftspeicher (22) beaufschlagbare Anpressplatte (20) und wenigstens eine Zwischenplatte (26), wobei die Anpress platte (20) oder/und die wenigstens eine Zwischenplatte (26) durch wenigstens ein Kopplungselement (62; 100; 62', 62") einer Drehkopplungsanordnung bezüglich der Baugruppe (18) im Wesentlichen drehfest und im Wesentlichen in Richtung der Drehachse (A) verlagerbar gehalten ist, wobei das wenig stens eine Kopplungselement (62; 100; 62', 62") mit wenig stens zwei Organen aus einer Gruppe von Organen verbunden ist, welche Gruppe von Organen die Anpressplatte (20), die wenigstens eine Zwischenplatte (26) und die Schwung massenanordnung (12) umfasst,
wenigstens zwei Kupplungsscheiben (38, 42), wobei jede der Kupplungsscheiben (38, 42) durch die Kraftspeicherbeauf schlagung in Reibwechselwirkung mit jeweils zwei Organen aus der Gruppe von Organen bringbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass durch das wenigstens eine Kopp lungselement (62; 100; 62', 62") bei hergestellter Reibwechselwir kung derjenigen Organe aus der Gruppe von Organen, mit welchen das wenigstens eine Kopplungselement (62; 100; 62', 62") ver bunden ist, mit der oder den jeweils zugeordneten Kupplungsschei ben (38, 42) eine diese wenigstens zwei Organe aufeinanderzu vorspannende Kraftwirkung erzeugbar ist.
eine um eine Drehachse (A) drehbare Schwungmassenanord nung (12),
eine mit der Schwungmassenanordnung (12) verbundene Gehäuseanordnung (16),
an der die Schwungmassenanordnung (12) und die Gehäuse anordnung (16) umfassenden Baugruppe (18) eine durch einen Kraftspeicher (22) beaufschlagbare Anpressplatte (20) und wenigstens eine Zwischenplatte (26), wobei die Anpress platte (20) oder/und die wenigstens eine Zwischenplatte (26) durch wenigstens ein Kopplungselement (62; 100; 62', 62") einer Drehkopplungsanordnung bezüglich der Baugruppe (18) im Wesentlichen drehfest und im Wesentlichen in Richtung der Drehachse (A) verlagerbar gehalten ist, wobei das wenig stens eine Kopplungselement (62; 100; 62', 62") mit wenig stens zwei Organen aus einer Gruppe von Organen verbunden ist, welche Gruppe von Organen die Anpressplatte (20), die wenigstens eine Zwischenplatte (26) und die Schwung massenanordnung (12) umfasst,
wenigstens zwei Kupplungsscheiben (38, 42), wobei jede der Kupplungsscheiben (38, 42) durch die Kraftspeicherbeauf schlagung in Reibwechselwirkung mit jeweils zwei Organen aus der Gruppe von Organen bringbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass durch das wenigstens eine Kopp lungselement (62; 100; 62', 62") bei hergestellter Reibwechselwir kung derjenigen Organe aus der Gruppe von Organen, mit welchen das wenigstens eine Kopplungselement (62; 100; 62', 62") ver bunden ist, mit der oder den jeweils zugeordneten Kupplungsschei ben (38, 42) eine diese wenigstens zwei Organe aufeinanderzu vorspannende Kraftwirkung erzeugbar ist.
2. Mehrscheibenkupplung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass die mit den verschiedenen Organen
verbundenen Bereiche (64, 80, 76) des wenigstens einen Kopp
lungselementes (62; 100; 62', 62") in Richtung der Drehachse (A)
und in Umfangsrichtung um die Drehachse (A) herum zueinander
versetzt liegen.
3. Mehrscheibenkupplung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Kopplungsele
ment (62; 100) in einem ersten Kopplungsbereich (64) desselben mit
einem ersten Organ aus der Gruppe von Organen, vorzugsweise der
Schwungmassenanordnung (12), verbunden ist, in einem zweiten
Kopplungsbereich (70) mit einem zweiten Organ aus der Gruppe von
Organen, vorzugsweise der Anpressplatte (20), verbunden ist und in
einem dritten Kopplungsbereich (76) mit einem dritten Organ aus der
Gruppe von Organen, vorzugsweise der wenigstens einen Zwischen
platte (26), verbunden ist.
4. Mehrscheibenkupplung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass der dritte Kopplungsbereich (76)
zwischen dem ersten Kopplungsbereich (64) und dem zweiten Kopp
lungsbereich (70) liegt und dass das wenigstens eine Kopplungs
element (62; 100) in seinem zwischen dem ersten und dem dritten
Kopplungsbereich (64, 76) verlaufenden Abschnitt (82) eine andere,
vorzugsweise größere, Neigung bezüglich einer zur Drehachse (A) im
Wesentlichen orthogonalen Ebene (E) aufweist als in seinem zwi
schen dem dritten und dem zweiten Kopplungsbereich (76, 70)
verlaufenden Abschnitt (84).
5. Mehrscheibenkupplung nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Kopplungsele
ment (62) wenigstens ein Blattfederelement (62) umfasst.
6. Mehrscheibenkupplung nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Kopplungsele
ment (100) ein Kopplungsstangenelement (100) umfasst, welches
mit den verschiedenen Organen aus der Gruppe von Organen
schwenkbar verbunden ist.
7. Mehrscheibenkupplung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass in Richtung der Drehachse (A) wenig
stens ein Teil der Schwungmassenanordnung (12) zwischen der
Anpressplatte (20) und der wenigstens einen Zwischenplatte (26)
angeordnet ist und dass die Anpressplatte (20) und die wenigstens
eine Zwischenplatte (26) jeweils über wenigstens ein Kopplungs
element (62', 62") mit dem Teil der Schwungmassenanordnung (12)
verbunden ist.
8. Mehrscheibenkupplung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, dass die der Anpressplatte (20) be
ziehungsweise der wenigstens einen Zwischenplatte (26) zugeord
neten Kopplungselemente (62', 62") in einem ersten Kopplungs
bereich (64) mit dem Teil der Schwungmassenanordnung (12) ver
bunden sind und in einem zweiten Kopplungsbereich (70) mit der
Anpressplatte (20) beziehungsweise der wenigstens einen Zwischen
platte (26) verbunden sind und sich ausgehend vom ersten Kopp
lungsbereich (64) in der gleichen Umfangsrichtung erstrecken.
9. Mehrscheibenkupplung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Kopplungselement
(62') in einem ersten Kopplungsbereich (64) mit der Baugruppe (18),
vorzugsweise der Gehäuseanordnung (16), und in einem zweiten
Kopplungsbereich (70) mit der Anpressplatte (20) verbunden ist
oder/und
dass wenigstens ein Kopplungselement (62") in einem ersten Kopp lungsbereich (64) mit der Baugruppe (18), vorzugsweise der Schwungmassenanordnung (12), und in einem zweiten Kopplungs bereich (70) mit der wenigstens einen Zwischenplatte (26) verbun den ist.
dass wenigstens ein Kopplungselement (62") in einem ersten Kopp lungsbereich (64) mit der Baugruppe (18), vorzugsweise der Schwungmassenanordnung (12), und in einem zweiten Kopplungs bereich (70) mit der wenigstens einen Zwischenplatte (26) verbun den ist.
10. Mehrscheibenkupplung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, dass die Anpressplatte (20) oder die
wenigstens eine Zwischenplatte (26) mit der Baugruppe (18) durch
wenigstens einen Drehkopplungsvorsprung (50) drehfest verbunden
ist, welcher eine Durchgangsöffnung (122) in der Anpressplatte (20)
beziehungsweise der Zwischenplatte (26) im Wesentlichen in Rich
tung der Drehachse (A).
11. Mehrscheibenkupplung nach Anspruch 9 oder 10,
dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Kopplungsele
ment (62') mit der Baugruppe über ein Zwischenelement (130) ver
bunden ist, welches bezüglich der Baugruppe (18) im Wesentlichen
drehfest gehalten ist und bezüglich der Baugruppe (18) in Richtung
der Drehachse (A) durch Reibungskraftschluss festhaltbar ist.
12. Mehrscheibenkupplung nach einem der Ansprüche 7 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Kopplungsele
ment (62', 62") ein Blattfederelement umfasst.
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|---|---|---|---|
| DE10218365A DE10218365A1 (de) | 2001-03-24 | 2002-03-04 | Mehrscheibenkupplung |
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|---|---|---|---|
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ID=7690217
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| DE (1) | DE10218365A1 (de) |
| FR (1) | FR2822509A1 (de) |
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2002
- 2002-03-04 DE DE10218365A patent/DE10218365A1/de not_active Withdrawn
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