DE10218307A1 - Verschlusssystem für ein Cabrioletverdeck - Google Patents
Verschlusssystem für ein CabrioletverdeckInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Verschlusssystem (10) für ein Cabrioletverdeck, mit einer Antriebseinrichtung (12), die zumindest zwei Verschlusselemente (14, 16) betätigt. DOLLAR A Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass zur Betätigung der zumindest zwei Verschlusselemente (14, 16) zwischen der Antriebsvorrichtung (12) und jedem der zumindest zwei Verschlusselemente (14, 16) ein Antriebskabel (18, 20) vorgesehen ist, das eine Seele (22, 24) aufweist, die zur Übertragung von Druck- und Zugkräften geeignet ist. Weiterhin betrifft die Erfindung ein Ringlager zur Verwendung mit dem erfindungsgemäßen Verschlusssystem sowie eine Dachkonstruktion für ein Cabriolet und ein Cabriolet.
Description
- Die Erfindung betrifft ein Verschlusssystem für ein Cabrioletverdeck, mit einer Antriebseinrichtung, die zumindest zwei Verschlusselemente betätigt. Weiterhin betrifft die Erfindung ein Ringlager zur Verwendung mit dem erfindungsgemäßen Verschlusssystem, eine Dachkonstruktion für ein Cabriolet und ein Cabriolet.
- Sowohl bei Cabriolets, die eine Falt-Dachkonstruktion aufweisen, als auch bei Cabriolets, die eine Hard-Top- Dachkonstruktion aufweisen muss die Dachkonstruktion zumindest in ihrer geschlossenen Stellung verschlossen beziehungsweise mit der Karosserie des Cabriolets verriegelt werden. Cabriolets mit Hard-Top-Dachkonstruktion weisen zwei oder mehr stabile Dachbestandteile auf, die zumindest in der geschlossenen Stellung der Dachkonstruktion ebenfalls verschlossen beziehungsweise miteinander verriegelt werden müssen.
- Zum Verschließen der jeweiligen Dachkonstruktion werden die gattungsgemäßen Verschlusssysteme eingesetzt.
- Ein gattungsgemäßes Verschlusssystem ist beispielsweise aus der DE 196 34 511 C1 bekannt. Diese Druckschrift betrifft eine bewegliche Dachkonstruktion für einen offenen Personenkraftwagen mit einem formstabilen vorderen Dachteil und einem formstabilen hinteren Dachteil, wobei das hintere Dachteil um eine fahrzeugfeste Schwenkachse zwischen seiner geschlossenen Funktionsposition und seiner geöffneten Ruheposition schwenkbeweglich gelagert ist und das vordere Dachteil mittels eines doppelseitigen Parallelogrammgestänges zwischen seiner geschlossenen Funktionsposition und seiner geöffneten Ruheposition verlagerbar ist. Um die bewegliche Dachkonstruktion dicht an den Windschutzquerträger heranzuziehen und die vordere Dachschale mit dem Windschutzquerträger zu verriegeln, ist in der vorderen Dachschale eine Verriegelungsvorrichtung vorgesehen, die über die Fahrzeugbreite zueinander beabstandete Verschlüsse aufweist, die jeweils mit Zentrierhilfen und mit Sperrklinken versehen sind. Um ein gleichzeitiges Öffnen und Schließen der beiden Verschlüsse zu gewährleisten, sind die beiden Verschlüsse miteinander synchronisiert. Zu diesem Zweck ist von jedem Verschluss aus eine Koppelstange zur Fahrzeugmitte hin geführt, die auf gegenüberliegenden Seiten einer Drehachse eines zentralen Drehhebels gelagert sind. Die gegenüberliegenden äußeren Enden der beiden Koppelstange stehen mit den Sperrklinken der Verschlüsse in Wirkverbindung. Der Drehhebel wird durch einen Hydraulikzylinder um die etwa vertikale Drehachse verdreht, wodurch die Sperrklinken und damit die Verschlüsse entsprechend dem gewünschten Öffnungs- oder Verriegelungsvorgang betätigbar sind. Dabei ist weiterhin vorgesehen, dass einer der beiden über die Koppelstangen betätigten Verschlüsse einen Bowdenzug betätigt, um beim Öffnen der Verschlüsse einen Sperrmechanismus zu lösen. Zu diesem Zweck überträgt der Bowdenzug beim Öffnen der Verschlüsse eine Zugkraft auf den Sperrmechanismus, der durch Federn in seine Sperrstellung vorgespannt ist.
- Das die Verschlüsse über Koppelstangen betätigende Verschlusssystem gemäß der DE 196 34 511 C1 ist aufwendig und daher teuer. Um das Verschlusssystem bei unterschiedlichen Dachkonstruktionen einsetzen zu können, sind darüber hinaus konstruktive Änderungen erforderlich, beispielsweise hinsichtlich der Länge der Koppelstangen und so weiter.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein gattungsgemäßes Verschlusssystem anzugeben, dass einen einfachen Aufbau aufweist, kostengünstig herstellbar und flexibel einsetzbar ist. Dieses Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
- Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
- Das erfindungsgemäße Verschlusssystem baut auf dem gattungsgemäßen Stand der Technik dadurch auf, dass zur Betätigung der zumindest zwei Verschlusselemente zwischen der Antriebsvorrichtung und jedem der zumindest zwei Verschlusselemente ein Antriebskabel vorgesehen ist, das eine Seele aufweist, die zur Übertragung von Druck- und Zugkräften geeignet ist. Durch den Einsatz von vorzugsweise flexiblen oder leicht biegbaren Antriebskabeln kann auf komplizierte Kraftübertragungsgestänge und dergleichen verzichtet werden, was den Aufbau des erfindungsgemäßen Verschlusssystems extrem vereinfacht. Durch die Flexibilität beziehungsweise Biegbarkeit der Antriebskabel ist das erfindungsgemäße Verschlusssystem ohne konstruktive Änderungen mit unterschiedlichen Dachkonstruktionen verwendbar. Die Richtungen der zur Betätigung der einzelnen Verschlusselemente erforderlichen Druck- und Zugkräfte können durch die Flexibilität beziehungsweise Biegbarkeit der Antriebskabel in beliebigen Richtungen verlaufen. Das erfindungsgemäße Verschlusssystem kann sowohl bei Falt- Dachkonstruktionen als auch bei Hard-Top- Dachkonstruktionen dazu verwendet werden, das Verdeck in seiner geschlossenen Stellung mit der Fahrzeugkarosserie zu verriegeln. Bei Hard-Top-Dachkonstruktionen kann das erfindungsgemäße Verschlusssystem darüber hinaus dazu eingesetzt werden, einzelne Verdecksegmente untereinander zu verschließen beziehungsweise zu verriegeln. Dabei kann das Verschlusssystem sowohl in oder an der Dachkonstruktion als auch karosserieseitig montiert werden. Insbesondere im Zusammenhang mit Hard-Top-Dachkonstruktionen kann das erfindungsgemäße Verschlusssystem zusätzlich oder alternativ dazu eingesetzt werden, das geöffnete, zu einem sogenannten Ablagepackage zusammengelegte und in dem dafür vorgesehenen Stauraum abgelegte Verdeck zu sichern. .Je nach Ausführungsform kann hierzu ein der Dachkonstruktion zugeordnetes Verschlusssystem und/oder ein im Stauraum angeordnetes Verschlusssystem verwendet werden.
- Bei vielen Anwendungsfällen ist es vorteilhaft, dass die Antriebseinrichtung die zumindest zwei Verschlusselemente synchron betätigt. Selbstverständlich ist es ebenfalls möglich, dass die Antriebseinrichtung mehr als zwei Verschlusselemente synchron betätigt oder dass unterschiedliche Gruppen von Verschlusselementen vorgesehen sind, die jeweils synchron betätigt werden.
- Bei dem erfindungsgemäßen Verschlusssystem kann weiterhin vorgesehen sein, dass die Antriebseinrichtung elektrische und/oder pneumatische und/oder hydraulische und/oder mechanische und/oder manuelle Antriebsmittel aufweist. Auch wenn zur Betätigung der einzelnen Verschlusselemente Druck- und Zugkräfte in unterschiedlichen Richtungen erforderlich sind, ist es in vielen Fällen ausreichend, wenn die Antriebsmittel lediglich eine Linearbewegung ausführen, was beispielsweise durch hydraulische Antriebsmittel einfach zu realisieren ist.
- Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verschlusssystems ist vorgesehen, dass die Antriebseinrichtung einen von einem Führungselement geführten Gleiter aufweist, der mit den Seelen der Antriebskabel in Verbindung steht. Das Führungselement kann beispielsweise durch Gehäuseabschnitte der Antriebseinrichtung gebildet werden. Um die Seelen der Antriebskabel mit dem Gleiter zu verbinden, kann dieser beispielsweise Ausnehmungen aufweisen, in die die entsprechenden Enden der Seelen eingehakt werden können.
- Eine vorteilhafte Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verschlusssystems sieht vor, dass die Antriebseinrichtung den möglichen Verfahrweg des Gleiters begrenzt. Zur Begrenzung des Verfahrweges des Gleiters sind vorzugsweise entsprechende Anschläge vorgesehen, die durch das Gehäuse der Antriebseinrichtung gebildet werden können. Die Begrenzung des Verfahrweges des Gleiters ermöglicht insbesondere einen zentralen Endanschlag, der den Verfahrweg für alle Verschlusselemente bestimmt. Sofern die Antriebseinrichtung hydraulische Antriebsmittel verwendet, ist es besonders vorteilhaft, wenn die Anschläge durch das Gehäuse der Antriebseinrichtung gebildet werden, da in diesem Fall auf einen definierten Anschlag im Hydraulikzylinder verzichtet werden kann.
- Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verschlusssystems sieht vor, dass die Antriebseinrichtung eine Raste aufweist, die in zumindest einer Stellung des Gleiters mit diesem zusammenwirkt. Die Raste kann insbesondere dazu vorgesehen sein, das gesamte Verschlusssystem im verschlossenen Zustand gegen unerwünschte Bewegungen zu sichern. Dies ist insbesondere bei drucklosem Hydraulikzylinder oder bei einem nicht-selbsthemmenden elektrischen Antrieb vorteilhaft.
- Bei bevorzugten Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Verschlusssystems ist vorgesehen, dass zumindest ein Verschlusselement Verriegelungsmittel aufweist, die einen Zapfen und/oder einen Haken umfassen, der dazu vorgesehen ist zum Verschließen des Cabrioletverdecks in ein Lager einzugreifen. Das oder die Lager können dabei entweder als separates Bauteil gefertigt oder in ohnehin vorhandene Komponenten integriert werden.
- Bei einigen Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Verschlusssystems kann es vorteilhaft sein, wenn vorgesehen ist, dass zumindest ein Verschlusselement zumindest eine Feder aufweist, die die Verriegelungsmittel in Richtung einer Verschlussstellung vorspannt. Beispielsweise wenn die Verriegelungsmittel durch einen Zapfen gebildet sind und ein Anschlag des Zapfens in Längsrichtung erwünscht ist, kann eine derartige Vorspannung in vorteilhafter Weise vorgesehen werden.
- Eine bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verschlusssystems sieht vor, dass zumindest ein Verschlusselement einen zumindest abschnittsweise zylinderförmigen Zapfen aufweist, an dem die Seele des dem Verschlusselement zugeordneten Antriebskabels angreift, um den Zapfen axial hin und her zu bewegen. Zur Verbindung der Seele des Antriebskabels mit dem Zapfen kann der Endabschnitt der Seele beispielsweise einen Nippel aufweisen, der form- beziehungsweise kraftschlüssig in eine Ausnehmung eingreift, die in dem Zapfen vorgesehen ist.
- In diesem Zusammenhang kann in vorteilhafter Weise weiterhin vorgesehen sein, dass der zumindest abschnittsweise zylinderförmige Zapfen einen sich verjüngenden Endabschnitt aufweist, der dazu vorgesehen ist, zum Verschließen des Cabrioletverdecks in beziehungsweise durch ein ringförmiges Lager bewegt zu werden. Der sich verjüngende Endabschnitt des Zapfens erleichtert das Einführen des Zapfens in das Lager und bewirkt eine Zentrierung.
- Die Erfindung betrifft auch ein Ringlager zur Verwendung mit dem erfindungsgemäßen Verschlusssystem, wobei diesbezüglich vorgesehen ist, dass es eine Innengeometrie aufweist, die eine Ringanlage eines zylinderformigen Abschnitts des Zapfens ermöglicht. Durch die Ring- beziehungsweise Punktanlage zwischen Lager und Zapfen wird ein Verkanten und Verklemmen des Verschlusssystems in wirksamer Weise verhindert.
- Allgemein betrifft die Erfindung auch eine Dachkonstruktion für ein Cabriolet, bei der vorgesehen ist, dass sie zum Verschließen von zumindest einem Segment der Dachkonstruktion zumindest ein erfindungsgemäßes Verschlusssystem aufweist. Der Begriff Dachkonstruktion kann dabei beispielsweise auch den zur Ablage des geöffneten Verdecks vorgesehenen Stauraum umfassen, sofern dort ein oder mehr erfindungsgemäße Verschlusssysteme vorgesehen sind, um das Verdeck im geöffneten und abgelegten Zustand zu sichern.
- Insbesondere bei einer Hard-Top-Dachkonstruktion kann vorgesehen sein, dass sie ein Frontsegment, ein Dachsegment und ein C-Säulensegment aufweist, und dass zumindest ein Verschlusssystem in dem Dachsegment angeordnet ist, um das Dachsegment mit dem Frontsegment und/oder dem C- Säulensegment zu verschließen. Dies schließt nicht aus, dass beispielsweise auch in dem Frontsegment ein erfindungsgemäßes Verschlusssystem vorgesehen ist, um das Frontsegment beispielsweise mit einem Windschutzquerträger zu verriegeln.
- Als besonders vorteilhaft für die in Rede stehende Dachkonstruktion wird es erachtet, wenn vorgesehen ist, dass sie zumindest zwei Lager, insbesondere zwei der erfindungsgemäßen Ringlager, aufweist, die dazu vorgesehen sind, mit jeweils einem Verschlusselement zusammenzuwirken.
- Die Erfindung betrifft auch ein Cabriolet, bei dem vorgesehen ist, dass es zumindest ein erfindungsgemäßes Verschlusssystem aufweist.
- Dabei kann in vorteilhafter Weise vorgesehen sein, dass das Cabrioletverdeck im geschlossenen Zustand durch zumindest ein mit entsprechend angeordneten Lagern, insbesondere erfindungsgemäßen Ringlagern, zusammenwirkendes Verschlusssystem verschließbar ist.
- Eine besonders bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Cabriolets sieht vor, dass das Cabrioletverdeck im geöffneten und abgelegten Zustand durch zumindest ein mit entsprechend angeordneten Lagern, insbesondere erfindungsgemäßen Ringlagern, zusammenwirkendes Verschlusssystem verschließbar ist. Bei Hard-Top-Dachkonstruktionen können dadurch beispielsweise ungewünschte Bewegungen der in geöffneter Stellung des Dachsystems im Kofferraum abgelegten Dachschalen vermieden werden. Zu diesem Zweck kann beispielsweise ein an einem Verdeckkastendeckel angeordnetes Verschlusselement vorgesehen sein, das durch das Antriebssystem der Verschlusselemente des Verdeckkastendeckels angetrieben werden kann. Die Antriebseinrichtung für die Verschlusselemente des Verdeckkastendeckels kann dabei baugleich mit der Antriebseinrichtung für das Cabrioletverdeck sein.
- Eine besonders effiziente Lösung wird erzielt, wenn vorgesehen ist, dass zumindest ein Lager sowohl zum Verschließen des Cabrioletverdecks in seiner geschlossenen Stellung als auch zum Verschließen des Cabrioletverdecks in seiner geöffneten und abgelegten Stellung mit einem Verschlusselement zusammenwirkt. Beispielsweise kann vorgesehen sein, dass der Zapfen eines am Verdeckkastendeckel befestigten Verschlusselements in ein ohnehin vorhandenes Lager eines Frontsegments eingreift, wobei das am Verdeckkastendeckel befestigte Verschlusselement baugleich mit den anderen Verschlusselementen sein kann.
- Die Erfindung ermöglicht einen zentralen Antrieb von mehreren verteilt angeordneten Verschlusselementen, wodurch auch eine einfache Notbetätigung des Verschlusssystems ermöglicht wird. Weiterhin erfordert das erfindungsgemäße Verschlusssystem nur einen geringen Bauraum, was sich positiv auf die Größe des Ablagepackage auswirkt. Die Verschlusselemente müssen nicht unmittelbar an der Antriebseinrichtung befestigt sein, wodurch eine bessere Ausnutzung beispielsweise des Verdeckbauraumes erzielt werden kann, da einzelne Baugruppen in nicht benutzten Bereichen angeordnet werden können. Da der Toleranzausgleich in vorteilhafter Weise über die Verschlusselemente erfolgt, ist ein Toleranzausgleich im Gesamtsystem in einfacher Weise möglich.
- Die Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen anhand bevorzugter Ausführungsformen beispielhaft erläutert.
- Es zeigen:
- Fig. 1 eine schematische Längs-Schnittansicht einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verschlusssystems für ein Cabrioletverdeck, umfassend eine Antriebseinrichtung und zwei von dieser über Antriebskabel betätigte Verschlusselemente;
- Fig. 2 eine Längs-Schnittansicht der Antriebseinrichtung von Fig. 1 in einer ersten Arbeitsstellung;
- Fig. 3 eine Längs-Schnittansicht der Antriebseinrichtung von Fig. 1 in einer zweiten Arbeitsstellung;
- Fig. 4 eine Vorder-Schnittansicht der Antriebseinrichtung von Fig. 1;
- Fig. 5 eine Längs-Schnittansicht eines Verschlusselements von Fig. 1 in einer ersten Arbeitsstellung, angeordnet in einem Dachsegment einer Hard-Top-Dachkonstruktion;
- Fig. 6 eine Längs-Schnittansicht eines Verschlusselements von Fig. 1 in einer zweiten Arbeitsstellung, angeordnet in einem Dachsegment einer Hard-Top-Dachkonstruktion;
- Fig. 7 eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Ringlagers;
- Fig. 8 eine Längs-Schnittansicht einer weiteren Ausführungsform eines Verschlusselements, angeordnet in einem Dachsegment einer Hard-Top- Dachkonstruktion; und
- Fig. 9 eine schematische Darstellung einer Hälfte einer erfindungsgemäßen Dachkonstruktion für ein Cabriolet.
- Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verschlusssystems für ein Cabrioletverdeck in einer schematischen Längs-Schnittansicht. Das dargestellte Verschlusssystem 10 wird über eine zentrale Antriebseinrichtung 12 angetrieben. Über die Seelen 22, 24 von zwei Antriebskabeln 18, 20 wird die Betätigungsbewegung und -kraft zu den eigentlichen Verschlusselementen 14, 16 geleitet. Die Verschlusselemente 14, 16 umfassen einen Stift beziehungsweise einen Zapfen, der zum Verschließen in ein in Fig. 1 nicht dargestelltes Lager geschoben wird. Die in Fig. 1 dargestellten Komponenten werden nachfolgend näher erläutert.
- Fig. 2 ist eine schematische Längs-Schnittansicht der Antriebseinrichtung 12 von Fig. 1 in einer ersten Arbeitsstellung, Fig. 3 ist eine schematische Längs- Schnittansicht der Antriebseinrichtung 12 von Fig. 1 in einer zweiten Arbeitsstellung und Fig. 4 ist eine schematische Vorder-Schnittansicht der Antriebseinrichtung 12 von Fig. 1. Die in den Fig. 2 bis 4 dargestellte Antriebseinrichtung weist eine obere Gehäusehälfte 64 und eine untere Gehäusehälfte 66 auf. Die oberen und unteren Gehäusehälften 64, 66 können ein- oder mehrteilig ausgebildet sein und aus einem oder mehreren Materialien bestehen. In der Antriebseinrichtung 12 sind insgesamt mit 26 bezeichnete Antriebsmittel vorgesehen, die im dargestellten Fall durch hydraulische Antriebsmittel 26 gebildet sind. Die hydraulischen Antriebsmittel 26 umfassen einen nur schematisch dargestellten Hydraulikzylinder 50 der mit einem Hydraulikkolben 52 zusammenwirkt. Am bezogen auf die Darstellung der Fig. 2 und 3 linken Endabschnitt des Hydraulikkolbens 52 ist ein Hydraulikkolbenadapter 54vorgesehen, der in geeigneter Weise mit dem Hydraulikkolben 52 verbunden ist, beispielsweise durch eine Schraubverbindung. Der bezogen auf die Darstellung der Fig. 2 und 3 linke Teil der oberen und unteren Gehäusehälften 64, 66 bildet bei dieser Ausführungsform ein Führungselement 28 für einen Gleiter 30. Der Gleiter 30 ist bezogen auf die Darstellung gemäß den Fig. 2 und 3 innerhalb der Antriebseinrichtung 12 von links nach rechts verschiebbar, geführt durch das Führungselement 28. Bezogen auf die Darstellung von Fig. 4 bewegt sich der Gleiter 30 in die Darstellungsebene hinein und aus dieser heraus. Der Gleiter 30 weist ebenso wie der Hydraulikkolbenadapter 54 eine Bohrung auf, durch die sich ein Verbindungsstift 48 erstreckt. Somit liegt eine kraftschlüssige Verbindung zwischen dem Gleiter 30 und dem Hydraulikkolben 52 vor, der den Gleiter 30 antreibt. In der oberen Gehäusehälfte 64 ist ein erster Schlitz 60 vorgesehen, während in der untere Gehäusehälfte 66 ein zweiter Schlitz 62 vorgesehen ist. Der Verbindungsstift 48 weist oben einen Kopf auf, dessen Durchmesser größer als die Breite des ersten Schlitzes 60 ist. Gleiches gilt für einen Sicherungsring 56, der im unteren Bereich des Verbindungsstiftes 48 vorgesehen ist. Der Verbindungsstift 48 wird somit in dem ersten Schlitz 60 und dem zweiten Schlitz 62 verschoben, wenn der Gleiter 30 von dem Hydraulikkolben 52 bewegt wird. Die linken und rechten Enden der ersten und zweiten Schlitze 60, 62 bilden auf diese Weise einen Anschlag für den Verbindungsstift 48. Dadurch wird der Verfahrweg des Gleiters 30 und somit der Verfahrweg der Verschlusselemente begrenzt und es kann auf einen Anschlag im Hydraulikzylinder verzichtet werden. Verbindungsmittel 68, die die obere Gehäusehälfte 64 mit der unteren Gehäusehälfte 66 verbinden, umfassen einen Verbindungsstift, der ähnlich wie der Verbindungsstift 48 ausgebildet ist, jedoch zumindest keine Translationsbewegung ausführen kann. In Fig. 2 befindet sich der Verbindungsstift 48 an seinem durch die ersten und zweiten Schlitze 60, 62 festgelegten ersten Endanschlag, während sich der Verbindungsstift 48 bei der Darstellung von Fig. 3 an seinem ebenfalls durch die ersten und zweiten Schlitze 60, 62 festgelegten zweiten Endanschlag befindet. Entsprechend ist der Gleiter 30 in Fig. 2 in seiner rechten Endstellung dargestellt, während er in Fig. 3 in seiner linken Endstellung dargestellt ist. Der Gleiter 30 weist Ausnehmungen 58 auf, in denen die Seelen von zwei in den Fig. 2 bis 4 nicht dargestellten Antriebskabeln befestigt werden können, beispielsweise über einfache Steckverbindungen. Weiterhin sind Antriebskabelaufnahmen 70 vorgesehen, in denen die Mäntel der Antriebskabel festgelegt werden.
- Neben den zumindest teilweise bereits anhand der Fig. 2 und 3 erläuterten Komponenten der Antriebseinrichtung 12 ist in Fig. 4 eine der Antriebseinrichtung 12 zugeordnete Raste 32 zu erkennen. Die Raste 32 ist als Kugelraste ausgebildet und dient dazu, das gesamte Verschlusssystem im verschlossenen Zustand bei drucklosem Hydraulikzylinder 50 gegen ein unerwünschtes Verschieben zu sichern. Zur Verwirklichung der Raste ist im Seitenbereich des Führungselements 28 eine Bohrung vorgesehen, in der ein Rastenkolben 74 hin und her beweglich gelagert ist. Der Rastenkolben 74 weist eine Ausnehmung auf, die an die Abmessung einer Kugel 76 angepasst ist. Der Rastenkolben 74 wird über eine Rastenfeder 72 derart vorgespannt, dass die Kugel 76 auf den Gleiter 30 drückt, wobei sich das von dem Rastenkolben 74 abgewandte Ende der Rastenfeder 72 an einer Abstützplatte 80 abstützt, die an der oberen Gehäusehälfte 64 und/oder der unten Gehäusehälfte 66 befestigt ist. Der Gleiter 30 weist eine Vertiefung 78 auf, die derart angeordnet ist, dass die Kugel 76 in die Vertiefung 78 einrastet, wenn sich der Gleiter in der Stellung befindet, die der Verschlussstellung des Systems entspricht. Soll das Verschlusssystem aus der Verschlussstellung gebracht werden, so muss die Kugel 76 aus der Vertiefung 78 gedrückt werden. Die Vertiefung 78 ist dabei derart ausgelegt, dass die Antriebsmittel 26 die Rastkraft aufbringen können, ein unerwünschtes Verschieben des Gleiters 30, beispielsweise durch auftretende Massenkräfte (Vibration, Beschleunigung, Bremsen des Fahrzeugs und so weiter) jedoch nicht möglich ist. Alternativ zur dargestellten Raste 32 könnte die Rastfunktion beispielsweise auch durch eine angespitzte integrierte Feder im Gleiter verwirklicht werden, was eine einfache und günstige Lösung darstellt.
- Die schematischen Längs-Schnittansichten gemäß den Fig. 5 und 6 veranschaulichen den Ein- und Aufbau des Verschlusselements 14 von Fig. 1. Dabei ist das Verschlusselement 14 in Fig. 5 in seiner Öffnungsstellung dargestellt, während es in Fig. 6 in seiner Schließstellung dargestellt ist. Das Verschlusselement 14 ist in ein Dachsegment 44 einer Hard-Top-Dachkonstruktion integriert. Bei der dargestellten Einbaulage dient das Verschlusselement 14 dazu, das Dachsegment 44 mit einem ebenfalls zur Hard- Top-Dachkonstruktion zählenden Frontsegment 42 zu verriegeln. Zu diesem Zweck ist in dem Frontsegment 42 ein Lager 36 vorgesehen, was mit dem Verschlusselement 14 zusammenwirkt. Weiterhin ist eine hier nicht näher interessierende Dichtung 82 dargestellt, die das Frontsegment 42 gegenüber dem Dachsegment 44 abdichtet, wenn sich die Dachkonstruktion in ihrer geschlossenen Stellung befindet. Das Verschlusselement 14 weist ein Verschlussgehäuse 84 auf, das ein- oder mehrteilig ausgebildet sein kann. Der Mantel des Antriebskabels 18 ist in geeigneter Weise mit dem Verschlussgehäuse 84 verbunden. In dem Verschlussgehäuse 84 ist ein Zapfen 34 verschiebbar geführt. Die Bewegung des Zapfens 34 erfolgt durch die Seele 22 des Antriebskabels 18. Um sowohl Zug- als auch Druckkräfte ausüben zu können, weist der dem Verschlusselement 14 zugeordnete Endabschnitt der Seele 22 einen Nippel 86 auf, der form- und/oder kraftschlüssig in eine in dem Zapfen 34 vorgesehene Ausnehmung eingreift. Der Zapfen 34 nimmt die in Fig. 5 dargestellte Stellung ein, wenn sich der Gleiter 30 der Antriebseinrichtung 12 in der in Fig. 2 dargestellten Stellung befindet. Entsprechend nimmt der Zapfen 34 die in Fig. 6 dargestellte Stellung ein, wenn sich der Gleiter 30 in der in Fig. 3 dargestellten Stellung befindet. Der Zapfen 34 weist einen sich verjüngenden Endabschnitt 38 auf, der das Einführen des Zapfens 34 in das Lager 36 erleichtert. Das Lager 36 kann sowohl einstückig mit beispielsweise dem Frontsegment 42 ausgebildet sein als auch als separates Teil vorliegen. Im zuletzt genannten Fall sind dem Lager 36 geeignete Befestigungsmittel zugeordnet, damit das Lager 36 an der jeweiligen Komponente befestigt werden kann. Das Lager 36 weist eine Einführungsschräge auf, die das Einführen des Zapfens 34 ebenfalls erleichtert. Über die Einführungsschräge am Lager 36 und dem sich verjüngenden Abschnitt 38 des Zapfens 34 werden zum einen die Toleranzen in Quer- und Vertikalrichtung aufgenommen, zum anderen wird über die Schrägen eine hohe Verschlusskraft erreicht. Auftretende Toleranzen in Längsrichtung (bezogen auf die Darstellung horizontal) des gesamten Verschlusssystems werden durch den frei verschiebbaren Zapfen 34 komplett abgefangen. Dadurch treten keine Toleranzen in der zentralen Antriebseinrichtung 12 auf, wodurch mehrere Verschlusselemente problemlos angetrieben werden können. Im dargestellten Fall wird ein Verschließen in Längsrichtung nicht benötigt, da die Kinematik das Frontsegment 42 und das Dachsegment 44 zueinander fixiert. In Fällen, in denen dies nicht ausreichend erscheint, kann zusätzlich ein Zentrierstift in Ausheberichtung der Dachschalen montiert werden. Vorzugsweise ist der Zapfen 34 in der in Fig. 5 dargestellten Öffnungsstellung vollständig in das Verschlussgehäuse 84 eingefahren und steht nicht über dieses vor.
- Fig. 7 zeigt eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Ringlagers. Das dargestellte Ringlager 36 weist neben der bereits erwähnten Einführschräge eine weitere Schräge auf, so dass sich nur an den durch Pfeile gekennzeichneten Stellen eine Anlage zwischen dem Lager 36 und dem Zapfen 34 ergibt. Diese Punkt- beziehungsweise Ringanlage dient dazu, ein Verkanten und/oder Verklemmen des Zapfens 34 beziehungsweise des gesamten Verschlusssystems zu vermeiden.
- Fig. 8 zeigt eine Längs-Schnittansicht einer weiteren Ausführungsform eines Verschlusselements 14, angeordnet in einem Dachsegment 44 einer Hard-Top-Dachkonstruktion. Die Ausführungsform des in Fig. 8 dargestellten Verschlusselements 14 entspricht bis auf eine zusätzlich vorgesehene Vorspannfeder 88 der der Fig. 5 und 6. Die Vorspannfeder 88 stützt sich mit einem Ende an dem Verschlussgehäuse 84 ab und spannt den Zapfen 34 in seine Verschließstellung vor. Dies kann beispielsweise vorteilhaft sein, wenn ein Anschlag des Zapfens 34 in Längsrichtung benötigt wird oder ein Anliegen der Kegelflächen zwischen dem Zapfen 34 und dem Lager 36 erwünscht ist. Der in diesen Fällen benötige Toleranzausgleich in Längsrichtung kann dann über die Vorspannfeder 88 realisiert werden.
- Fig. 9 ist eine schematische Darstellung einer Hälfte einer erfindungsgemäßen Dachkonstruktion 40. Bei der dargestellten Dachkonstruktion 40 handelt es sich um eine Hard- Top-Dachkonstruktion, die ein Frontsegment 42, ein Dachsegment 44 und ein C-Säulensegment 46 umfasst. Wenn sich die Dachkonstruktion in ihrer dargestellten geschlossenen Stellung befindet, werden die einzelnen Segmente 42, 44 und 46 durch ein erfindungsgemäßes Verschlusssystem verschlossen beziehungsweise verriegelt. Die Antriebseinheit 12 des Verschlusssystems ist im dargestellten Fall mittig in der Dachschale 44 befestigt. Zwei Verschlusselemente 14, 16 sind am Rand im Dachsegment 44 angeordnet und dazu vorgesehen, mit Lagern 36 zusammenzuwirken, die in dem Frontsegment 42 und dem C-Säulensegment 46 angeordnet sind. Die Länge der Antriebskabel 18, 20 muss nicht an die jeweilige Einbaulage der Verschlusselemente 14, 16 angepasst werden, da die Antriebskabel 18, 20 gegebenenfalls mit Schlaufen verlegt werden können.
- Das erfindungsgemäße Verschlusssystem ist vielseitig einsetzbar und kann zum Beispiel auch zur Sicherung der Segmente 42, 44 und 46 im Ablagepackage herangezogen werden. Dadurch ist der Einsatz vieler Gleichteile möglich, was die Kosten senkt. In geöffneter Stellung der Dachkonstruktion können die Segmente 42, 44, 46 hierzu im Kofferraum abgelegt werden. Um unerwünschte Bewegungen der Segmente 42, 44, 46 zu verhindern, ist es vorteilhaft, diese in der Ablage zu verriegeln. Hierbei kann ein weiterer Zapfen 34 in ein vorhandenes Lager 36, beispielsweise im Frontsegment 42, eingreifen. Selbstverständlich ist es ebenfalls möglich, dass ein oder mehrere Zapfen 34 von in einem oder mehreren der Segmente 42, 44, 46 angeordneten Verschlusselementen 14, 16 in Lager 36 eingreift, die in dem Stauraum vorgesehen sind, in dem das Ablagepackage abgelegt wird. Dieser Stauraum kann sowohl durch den Kofferraum als auch durch einen separaten Verdeckkasten gebildet sein. Selbstverständlich ist es ebenfalls denkbar, dass im Bereich des Stauraums für das Ablagepackage ein separates erfindungsgemäßes Verschlusssystem angeordnet wird.
- Die in der vorstehenden Beschreibung, in den Zeichnungen sowie in den Ansprüchen offenbarten Merkmale der Erfindung können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination für die Verwirklichung der Erfindung wesentlich sein Bezugszeichenliste 10 Verschlusssystem
12 Antriebseinrichtung
14 erstes Verschlusselement
16 zweites Verschlusselement
18 erstes Antriebskabel
20 zweites Antriebskabel
22 Seele des ersten Antriebskabels
24 Seele des zweiten Antriebskabels
26 Antriebsmittel
28 Führungselement
30 Gleiter
32 Raste
34 Zapfen
36 (Ring-)Lager
38 sich verjüngender Endabschnitt
40 Dachkonstruktion
42 Frontsegment
44 Dachsegment
46 C-Säulensegment
48 Verbindungsstift
50 Hydraulikzylinder
52 Hydraulikkolben
54 Hydraulikkolbenadapter
56 Sicherungsring
58 Ausnehmung
60 erster Schlitz
62 zweiter Schlitz
64 obere Gehäusehälfte
66 untere Gehäusehälfte
68 Verbindungsmittel
70 Antriebskabelaufnahmen
72 Rastenfeder
74 Rastenkolben
76 Kugel
78 Vertiefung
80 Abstützplatte
82 Dichtung
84 Verschlussgehäuse
86 Nippel
88 Vorspannfeder
Claims (18)
1. Verschlusssystem (10) für ein Cabrioletverdeck, mit
einer Antriebseinrichtung (12), die zumindest zwei
Verschlusselemente (14, 16) betätigt, dadurch gekennzeichnet,
dass zur Betätigung der zumindest zwei Verschlusselemente
(14, 16) zwischen der Antriebsvorrichtung (12) und jedem
der zumindest zwei Verschlusselemente (14, 16) ein
Antriebskabel (18, 20) vorgesehen ist, das eine Seele (22,
24) aufweist, die zur Übertragung von Druck- und
Zugkräften geeignet ist.
2. Verschlusssystem (10) nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, dass die Antriebseinrichtung (12) die
zumindest zwei Verschlusselemente (14, 16) synchron betätigt.
3. Verschlusssystem (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, dass die Antriebseinrichtung (12)
elektrische und/oder pneumatische und/oder hydraulische und/oder
mechanische und/oder manuelle Antriebsmittel (26)
aufweist.
4. Verschlusssystem (10) nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die
Antriebseinrichtung einen von einem Führungselement (28) geführten
Gleiter (30) aufweist, der mit den Seelen (22, 24) der
Antriebskabel (18, 20) in Verbindung steht.
5. Verschlusssystem (10) nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, dass die Antriebseinrichtung (12) den
möglichen Verfahrweg des Gleiters (30) begrenzt.
6. Verschlusssystem (10) nach Anspruch 4 oder 5, dadurch
gekennzeichnet, dass die Antriebseinrichtung (12) eine
Raste (32) aufweist, die in zumindest einer Stellung des
Gleiters (30) mit diesem zusammenwirkt.
7. Verschlusssystem (10) nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein
Verschlusselement (14, 16) Verriegelungsmittel aufweist, die
einen Zapfen (34) und/oder einen Haken umfassen, der dazu
vorgesehen ist zum Verschließen des Cabrioletverdecks in
ein Lager (36) einzugreifen.
8. Verschlusssystem (10) nach Anspruch 7, dadurch
gekennzeichnet, dass zumindest ein Verschlusselement (14,
16) zumindest eine Feder (38) aufweist, die die
Verriegelungsmittel in Richtung einer Verschlussstellung
vorspannt.
9. Verschlusssystem (10) nach Anspruch 7 oder 8, dadurch
gekennzeichnet, dass zumindest ein Verschlusselement (14,
16) einen zumindest abschnittsweise zylinderförmigen
Zapfen (34) aufweist, an dem die Seele (22, 24) des dem
Verschlusselement (14, 16) zugeordneten Antriebskabels (18,
20) angreift, um den Zapfen (34) axial hin und her zu
bewegen.
10. Verschlusssystem (10) nach Anspruch 9, dadurch
gekennzeichnet, dass der zumindest abschnittsweise
zylinderförmige Zapfen (34) einen sich verjüngenden Endabschnitt
(38) aufweist, der dazu vorgesehen ist, zum Verschließen
des Cabrioletverdecks in beziehungsweise durch ein
ringförmiges Lager (36) bewegt zu werden.
11. Ringlager (36) zur Verwendung mit einem
Verschlusssystem nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass es
eine Innengeometrie aufweist, die eine Ringanlage eines
zylinderförmigen Abschnitts des Zapfens ermöglicht.
12. Dachkonstruktion (40) für ein Cabriolet, dadurch
gekennzeichnet, dass sie zum Verschließen von zumindest
einem Segment (42, 44, 46) der Dachkonstruktion zumindest
ein Verschlusssystem (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 9
auf weist.
13. Dachkonstruktion (40) nach Anspruch 12, dadurch
gekennzeichnet, dass sie ein Frontsegment (42), ein
Dachsegment (44) und ein C-Säulensegment (46) aufweist, und dass
zumindest ein Verschlusssystem (10) in dem Dachsegment
(44) angeordnet ist, um das Dachsegment (44) mit dem
Frontsegment (42) und/oder dem C-Säulensegment (46) zu
verschließen.
14. Dachskonstruktion nach Anspruch 12 oder 13, dadurch
gekennzeichnet, dass sie zumindest zwei Lager (36),
insbesondere zwei Ringlager (36) nach Anspruch 10, aufweist,
die dazu vorgesehen sind, mit jeweils einem
Verschlusselement (14, 16) zusammenzuwirken.
15. Cabriolet, dadurch gekennzeichnet, dass es zumindest
ein Verschlusssystem (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 9
aufweist.
16. Cabriolet nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet,
dass das Cabrioletverdeck im geschlossenen Zustand durch
zumindest ein mit entsprechend angeordneten Lagern (36),
insbesondere Ringlagern (36) nach Anspruch 10,
zusammenwirkendes Verschlusssystem (10) verschließbar ist.
17. Cabriolet nach Anspruch 15 oder 16, dadurch
gekennzeichnet, dass das Cabrioletverdeck im geöffneten und
abgelegten Zustand durch zumindest ein mit entsprechend
angeordneten Lagern (36), insbesondere Ringlagern (36) nach
Anspruch 10, zusammenwirkendes Verschlusssystem (10)
verschließbar ist.
18. Cabriolet nach Anspruch 16 und 17, dadurch
gekennzeichnet, dass zumindest ein Lager (36) sowohl zum
Verschließen des Cabrioletverdecks in seiner geschlossenen
Stellung als auch zum Verschließen des Cabrioletverdecks
in seiner geöffneten und abgelegten Stellung mit einem
Verschlusselement (14, 16) zusammenwirkt.
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