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DE10218793A1 - Verfahren zum Reinigen eines Fadenabzugskanals eines Spinnaggregates - Google Patents

Verfahren zum Reinigen eines Fadenabzugskanals eines Spinnaggregates

Info

Publication number
DE10218793A1
DE10218793A1 DE2002118793 DE10218793A DE10218793A1 DE 10218793 A1 DE10218793 A1 DE 10218793A1 DE 2002118793 DE2002118793 DE 2002118793 DE 10218793 A DE10218793 A DE 10218793A DE 10218793 A1 DE10218793 A1 DE 10218793A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thread take
channel
thread
open
spinning rotor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE2002118793
Other languages
English (en)
Inventor
Gerd Stahlecker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rieter Ingolstadt GmbH
Original Assignee
Wilhelm Stahlecker GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wilhelm Stahlecker GmbH filed Critical Wilhelm Stahlecker GmbH
Priority to DE2002118793 priority Critical patent/DE10218793A1/de
Priority to ITTO20030286 priority patent/ITTO20030286A1/it
Publication of DE10218793A1 publication Critical patent/DE10218793A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H4/00Open-end spinning machines or arrangements for imparting twist to independently moving fibres separated from slivers; Piecing arrangements therefor; Covering endless core threads with fibres by open-end spinning techniques
    • D01H4/40Removing running yarn from the yarn forming region, e.g. using tubes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Abstract

Beschrieben wird ein Verfahren zum Reinigen eines Fadenabzugskanals, der bei Betrieb mit einer Fadenabzugsdüse in einen Offenend-Spinnrotor eines Spinnaggregates ragt. Die Reinigung soll während einer Unterbrechung des Spinnvorganges erfolgen. Zu diesem Zwecke wird die Fadenabzugsdüse durch Öffnen des Spinnaggregates vom Bereich des Spinnrotors entfernt und dem Fadenabzugskanal ein Reinigungselement zugestellt, vorzugsweise eine Druckluftdüse.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Reinigen eines bei Betrieb mit einer Fadenabzugsdüse in einen Offenend-Spinnrotor ragenden Fadenabzugskanals während einer Unterbrechung des Spinnvorganges an dem betreffenden Spinnaggregat.
  • Verfahren dieser Art sind durch verschiedene Druckschriften bekannt, beispielsweise durch die DE 196 24 537 A1, die DE 24 58 538 C2 und die deutsche Offenlegungsschrift 24 10 269. Beim Verfahren der zwei erstgenannten Druckschriften ist vorgesehen, anlässlich eines Wartungsvorganges Druckluft in den Fadenabzugskanal einzublasen. Gemäß der letztgenannten Druckschrift ist es bekannt, ein rüsselartiges flexibles Reinigungselement durch den Fadenabzugskanal hindurch bis in den Spinnrotor einzuführen. Sämtlichen bekannten Verfahren ist gemeinsam, dass primär ein Reinigen des Spinnrotors vorgesehen ist, wozu der Fadenabzugskanal zwar mit gereinigt wird, jedoch in erster Linie dazu dient, die Reinigung des Spinnrotors möglich zu machen. Dies ist dadurch der Fall, dass die Reinigung nach den bekannten Verfahren bei geschlossenem Spinnaggregat erfolgt, wobei eine einen Teil des Fadenabzugskanals enthaltende Fadenabzugsdüse in das Innere des Spinnrotors hineinragt.
  • Die Fadenabzugskanäle moderner Spinnaggregate sind heutzutage mit diversen Hindernissen" behaftet. Beispielsweise ist in der Regel die Fadenabzugsdüse gegenüber einer Fasersammelrille des Offenend-Spinnrotors einstellbar, so dass zwischen der Fadenabzugsdüse und der Fortsetzung des Fadenabzugskanals in einem Fadenrohr häufig ein zusätzlicher Spalt entsteht. Ferner ist im Fadenabzugskanal zur Erhöhung der Spinnsicherheit häufig ein Drehungsstopp integriert, der je nach dem zu verspinnenden Fasermaterial austauschbar ist. Dieser Drehungsstopp ragt mit Falschdrallrippen in den Fadenabzugskanal hinein. Aufgrund der genannten Merkmale ist die Oberfläche des Fadenabzugskanals in der Regel sehr stark "zerklüftet", und in den dadurch gebildeten Spalten kann sich Schmutz ansetzen, der zwar während des Spinnvorganges in der Regel keinen negativen Einfluss auf den Garnausfall hat, der jedoch nach einem eventuellen Fadenbruch in sich zusammenfällt und ein automatisches Anspinnen oftmals beeinträchtigt. Insbesondere kann es sich nachteilig auswirken, wenn auf Grund dieser Schmutzhindernisse eine anzuspinnendes Fadenende eine mehr oder weniger lange Zeit benötigt, um in das Innere des Offenend-Spinnrotors eingesaugt zu werden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, dafür Sorge zu tragen, dass bei einem Anspinnvorgang im Fadenabzugskanal immer die gleichen Verhältnisse vorherrschen, damit die zeitliche Abfolge während eines Anspinnvorganges konstant bleibt.
  • Die Aufgabe wird dadurch gelöst, dass die Fadenabzugsdüse durch Öffnen des Spinnaggregates vom Bereich des Spinnrotors entfernt und dem Fadenabzugskanal ein Reinigungselement zugestellt wird.
  • Die Erfindung geht zunächst von der Erkenntnis aus, dass für die Reinigung eines Fadenabzugskanals, der "Hindernisse" aufweist, eine besonders intensive Reinigung erforderlich ist, die aber nicht dazu führen darf, dass der entfernte Schmutz sich eventuell im Innern des Offenend-Spinnrotors festsetzt. Auf diesem Grunde wird ein Reinigen des Fadenabzugskanals bei geschlossenem Spinnaggregat dadurch umgangen, dass durch Öffnen des Spinnaggregates die Fadenabzugsdüse aus dem Bereich des Spinnrotors entfernt wird. Nunmehr wird es möglich, durch Zustellen eines Reinigungselementes den Fadenabzugskanal, gegebenenfalls von beiden Seiten her, besonders gründlich zu reinigen. Zweckmäßig ist es jedoch dabei, das Reinigungselement dem der Fadenabzugsdüse abgewandten Ende des Fadenabzugskanals zuzustellen, da die Oberfläche der Fadenabzugsdüse aus spinntechnologischen Gründen besonders empfindlich ist, so dass von dort das Zustellen von Reinigungselementen nach Möglichkeit nicht erfolgen sollte.
  • Das Reinigen des Fadenabzugskanals kann vorteilhaft mittels Druckluft geschehen, jedoch ist es ebenso möglich, den Fadenabzugskanal mittels eines flexiblen Rüssels oder einer länglichen Bürste oder dergleichen zu reinigen.
  • Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung zweier Ausführungsbeispiele.
  • Es zeigen:
  • Fig. 1 eine teilweise geschnittene Seitenansicht durch ein Offenend-Spinnaggregat während eines pneumatischen Reinigens des Fadenabzugskanals mittels einer Druckluftdüse,
  • Fig. 2 eine Teilansicht der Fig. 1 mit einem mechanischen Reinigungselement.
  • Das in Fig. 1 nur teilweise dargestellte Spinnaggregat 1 zeigt mit durchgezogenen Linien die Betriebsposition und mit strichpunktierten Linien die geöffnete Position in einem Wartungsfalle. Zustellbare Elemente eines verfahrbaren Wartungsgerätes sind für den letztgenannten Fall gepunktet schematisch angedeutet.
  • Das Spinnaggregat 1 enthält einen Offenend-Spinnrotor 2, der bei Betrieb in einer Unterdruckkammer 3 eines Rotorgehäuses 4 umläuft. Ein Schaft 5 des Offenend-Spinnrotors 2 durchdringt die Rückwand des Rotorgehäuses 4 und ist außerhalb davon in nichtdargestellter Weise gelagert und angetrieben.
  • Die offene Vorderseite des Rotorgehäuses 4 ist bei Betrieb von einem deckelartigen Schwenkgehäuse 6 unter Mitwirkung einer Ringdichtung 8 abgedeckt. Im Wartungsfalle lässt sich das Schwenkgehäuse 6 um eine stationäre Schwenkachse 7 in eine das Spinnaggregat 1 öffnende Position 6' überführen, wobei auch die Ringdichtung 8 dann eine Position 8' einnimmt.
  • Bei Betrieb ragt in den Offenend-Spinnrotor 2 eine am Schwenkgehäuse 6 angeordnete Fadenabzugsdüse 9 hinein, die einen Anfangsteil eines Fadenabzugskanals 11 enthält, der nach der Fadenabzugsdüse 9 von einem Fadenrohr 10 fortgesetzt wird. Beim Abschwenken des Schwenkgehäuses 6 in die Position 6' werden die Fadenabzugsdüse 9, das Fadenrohr 10 und somit der Fadenabzugskanal 11 in die Positionen 9', 10' und 11' überführt.
  • Bei modernen Spinnaggregaten 1 ist vorgesehen, dass die Fadenabzugsdüse 9 bezüglich einer im Innern des Offenend-Spinnrotors 2 befindlichen Fasersammelrille einstellbar ist, beispielsweise mittels nicht dargestellter Unterlegscheiben. Dies kann dazu führen, dass gegebenenfalls zwischen der Fadenabzugsdüse 9 und dem Fadenrohr 10 ein kleiner Spalt 18 entsteht. Außerdem ist im Fadenabzugskanal 11 häufig ein so genannter Drehungsstopp 12 vorgesehen, bei welchem so genannte Falschdrallrippen in den Fadenabzugskanal 11 im Bereich einer Krümmung hineinragen, die dem Zweck dienen, durch Erzeugen einer vorübergehenden zusätzlichen Drehung die Spinnstabilität zu erhöhen. Der Spalt 18 und der Drehungsstopp 12 bilden im Fadenabzugskanal 11, dessen Durchmesser bei modernen Spinnaggregaten 1 ohnehin sehr klein ist, zusätzliche "Hindernisse", an denen sich Schmutz absetzen kann, der bei einem erforderlich werdenden Anspinnvorgang das Zurückführen eines Fadenendes durch den Fadenabzugskanal 11 hindurch in das Innere des Spinnrotors 2 behindern kann. Aus diesem Grunde ist erfindungsgemäß vorgesehen, den Fadenabzugskanal 11 in seiner im Wartungsfalle abgeschwenkten Position 11' durch Zustellen eines Reinigungselementes 13 eines nicht dargestellten verfahrbaren Wartungsgerätes zu reinigen.
  • Gemäß Fig. 1 wird dem der Fadenabzugsdüse 9 abgewandten Ende des Fadenabzugskanals 11 eine Druckluftdüse 14 zugestellt, die Druckluft gemäß den gepunktet dargestellten Pfeilen durch die abgeschwenkte Position 11' des Fadenabzugskanals 11 hindurchbläst. Bei diesem Reinigungsvorgang wird das Innere des Offenend-Spinnrotors 2 nicht mit beaufschlagt.
  • Bei einer in Fig. 2 andeutungsweise dargestellten abgewandelten Ausführung wird dem Fadenabzugskanal 11 in seiner abgeschwenkten Position 11' ein mechanisches Reinigungselement 15 zugestellt, beispielsweise in Form eines flexiblen Rüssels 16 oder dergleichen, der in den Fadenabzugskanal 11 bis zur Fadenabzugsdüse 9 hin eingeführt wird. Hierfür ist in dem verfahrbaren Wartungsgerät eine in beiden Drehrichtungen antreibbare Speicherrolle 17 vorgesehen.
  • Durch die Maßnahmen nach der Erfindung wird sichergestellt, dass im Zusammenhang mit einem Anspinnvorgang der Fadenabzugskanal 11 zunächst gründlich gesäubert wird, und zwar dann, wenn die Fadenabzugsdüse 9 aus dem Bereich des Offenend-Spinnrotors 2 entfernt wird. Nach anschließendem Schließen des Spinnaggregates 1 durch Zurückschwenken des Schwenkgehäuses 6 wird der Ansetzvorgang nicht mehr durch Schmutzhindernisse beeinträchtigt, so dass ein anzuspinnendes Fadenende ungestört und mit konstanten Zeiten in das Innere des Offenend-Spinnrotors 2 zum Ansetzen an einen dort befindlichen Faserring zurückgeführt werden kann.

Claims (4)

1. Verfahren zum Reinigen eines bei Betrieb mit einer Fadenabzugsdüse in einen Offenend- Spinnrotor ragenden Fadenabzugskanals während einer Unterbrechung des Spinnvorganges an dem betreffenden Spinnaggregat, dadurch gekennzeichnet, dass die Fadenabzugsdüse durch Öffnen des Spinnaggregates vom Bereich des Spinnrotors entfernt und dem Fadenabzugskanal ein Reinigungselement zugestellt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Reinigungselement dem der Fadenabzugsdüse abgewandten Ende des Fadenabzugskanals zugestellt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Reinigungselement eine Druckluftdüse enthält, mit der Druckluft durch den Fadenabzugskanal hindurch geblasen wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Reinigungselement einen flexiblen Rüssel oder dergleichen enthält, der in den Fadenabzugskanal eingeführt wird.
DE2002118793 2002-04-22 2002-04-22 Verfahren zum Reinigen eines Fadenabzugskanals eines Spinnaggregates Withdrawn DE10218793A1 (de)

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