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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Hydraulikbagger, insbesondere
auf eine Verbesserung bezüglich
der Pedale zum Fahren oder Drehen eines Laufwerks und auf einen
Hebel zum Fahren oder Drehen des Laufwerks.
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Herkömmlicherweise
sind innerhalb eines Fahrerhauses (Fahrerstandes) eines Laufwerks
zum Bedienen eines Hydraulikbaggers ein Paar hervorstehender Hebel
zum Fahren/Drehen des Laufwerks (vehicle) auf einem Bodenbereich
des Fahrerhauses vor und abseits von einem Sitz vorgesehen, wobei die
Bedienperson, die auf dem Sitz sitzt, einen linken Hydraulikmotor
eines darunter liegenden Fahrsystems über einen linken Fahr-/Dreh-Hebel aktiviert, währenddessen
sie einen rechten Hydraulikmotor über einen rechten Fahr-/Dreh-Hebel
aktiviert.
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Auch
sind dort ein Paar Fahr-/Dreh-Pedale vorgesehen, die integriert
unterhalb der Fahr-/Dreh-Hebel
vereinigt sind, d.h. in einer Position nahe dem Boden, wobei die
Bedienperson die gleiche Funktion, wie sie über den linken Fahr-/Dreh-Hebel
erzielt wird, durch Betätigen
eines linken Fahr-/Dreh-Pedals erzielt wird, und die gleiche Funktion
erzielt wird, wie sie über
den rechten Fahr-/Dreh-Hebel durch Betätigen eines rechten Fahr-/Dreh-Pedals erzielt
wird.
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Entsprechend
bestimmter Typen von Hydraulikbaggern sind jedoch die Fahr-/Dreh-Hebel und die Fahr-/Dreh-Pedale
voneinander getrennt, da anderweitig die Fahr-/Dreh-Hebel die Sicht der
Bedienperson beeinträchtigen
würden.
Bei einigen Typen davon sind ein Paar Fahr-/Dreh-Hebel kompakt auf einer
Seite des Sitzes gesammelt angeordnet.
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Wenn
jedoch die Fahr-/Dreh-Hebel von den Fahr-/Dreh-Pedalen getrennt
sind und kompakt auf einer Seite des Sitzes angeordnet sind, ist
es notwendig, dass die Bedienperson die beiden Fahr-/Dreh-Hebel
mit einer Hand betätigen
kann, was den Vorgang kompliziert machen kann.
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Wenn
zur Lösung
dieses Problems das Paar der Fahr-/Dreh-Hebel auf jeder Seite des
Sitzes installiert sind, erfordern sie die Handhabung beider Hände der
Bedienperson, was ein Problem in bestimmten Situationen aufwerten
kann.
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Aus
der
US 5,529,134 ist
ein Radlader bekannt, dessen Geschwindigkeit über ein Fahrpedal bestimmt
und die Fahrtrichtung über
Fahrknäufe
eingestellt wird. Ein Fahr-/Dreh-Hebel
steuert das Fahrzeug entweder gemäß den Signalen der Knäufe oder des
Pedals. Befindet sich dieser Fahr-/Dreh-Hebel in einer neutralen
Position, werden die Signale der an ihn angegliederten Links- und
Rechts-Fahrknäufe
in entsprechende Vorwärts- oder Rückwärtsbewegungen
umgesetzt. Gleichzeitig werden eventuell vorhandene Signale des
Fahrpedals ignoriert. Befindet sich der Fahr-/Dreh-Hebel nicht in
einer neutralen, sondern in einer vorderen oder hinteren Position, führt eine
Steuerung sowohl die Signale der Links- Rechts-Fahrknäufe als
auch des Fahrpedals aus. Dabei gibt die Steuerung die Signale der
Links- Rechts-Fahrknäufe
an einen linken oder rechten Motor weiter und die Bewegungen des
Baggers werden abhängig
von dem Fahrpedalsignal ausgeführt.
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Die
Bewegungsrichtungen des Fahrzeuges gemäß der
US 4,699,239 werden durch einen Hebel vorgegeben
und die Geschwindigkeitsangaben erfolgen über die Tasten eines Steuergerätes.
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Eine
weitere Baumaschine ist aus der
EP 0 628 665 A1 bekannt. Änderungen der Fahrtrichtungen
werden durch ein Lenkrad initiiert und die Geschwindigkeiten über ein
Gas- bzw. Bremspedal
gesteuert. Zwei weitere Pedale steuern die Motorleistung der Baggerschaufel.
Alternativ zu diesen Pedalen werden an den Arbeitshebeln Schalter
für diese Auf-
und Ab-Regelung des Motors vorgesehen.
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Aufgabe
der Erfindung ist es, die Bedienbarkeit eines Hydraulikbaggers zu
verbessern.
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Diese
Erfindung ist gekennzeichnet durch Fahr-/Dreh-Pedale, durch welche
ein Laufwerk fährt, bzw.
sich dreht, einen einzelnen Hebel, welcher separat von den Fahr-/Dreh-Pedalen installiert
ist und welcher in gleicher Weise zum Fahren/Drehen des Laufwerks
verwendet wird, und eine Steuereinrichtung, welche entweder das
Bedienen der Fahr-/Dreh-Pedale
oder des Fahr-/Dreh-Hebels zur Bedienung in einem vorgegebenen Moment
gestattet.
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Entsprechend
dieser Erfindung, die wie oben angegeben konfiguriert ist, kann
die Bedienperson einen Hydraulikbagger durch Betätigen der Fahr-/Dreh-Pedale
mit ihren Füßen in einer
gewünschten
Richtung bewegen oder ihn auf der gleichen Stelle drehen,
oder
kann die gleiche Bedienung durch Betätigen des Fahr-/Dreh-Hebels
mit ihrer Hand ausführen.
Da der Fahr-/Dreh-Hebel aus einem einzelnen Hebel besteht, kann
die Bedienperson leicht den Hebel mit ihrer einen Hand betätigen, wodurch
sie von den Kompliziertheiten und Schwierigkeiten entlastet wird,
auf die sie bei dem herkömmlichen
Hydraulikbagger stößt. Dieses
verbessert die Bedienbarkeit des Hydraulikbaggers.
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Diese
Erfindung ist gekennzeichnet durch ein Paar eines linken und rechten
Fahr-/Dreh-Pedals, welches
ein Fahrsignal für
eine Vorwärts-
oder Rückwärts-Bewegung
abgibt, wenn die beiden Pedale gleichzeitig vorwärts oder rückwärts gedrückt werden, oder ein Schwenksignal
(turn signal) zum Schwenken nach links oder rechts abgibt, was der Fall
sein kann, wenn eines der beiden Pedale vorwärts oder rückwärts niedergedrückt wird;
einen einzelnen Fahr-/Dreh-Hebel, welcher ein Fahrsignal für eine Vorwärts- oder
Rückwärts-Richtung
abgibt, wenn der Hebel nach vom oder nach hinten schräggestellt
ist, ein Lenksignal abgibt zum Schwenken nach links oder rechts,
was der Fall sein kann, wenn der Hebel gedreht wird, währenddessen
er nach vorn oder nach hinten schräggestellt bleibt oder ein Drehsignal
abgibt zum Drehen des Laufwerks, das auf einer Stelle steht, wenn
der Hebel gedreht wird, währenddessen
er in einer Neutralposition gehalten wird; und eine Steuereinrichtung,
welche gestattet, dass entweder das Paar der linken und rechten
und Fahr-/Dreh-Pedale oder der einzelne Fahr-/Dreh-Hebel in einem
vorgegebenen Moment betätigt
wird.
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Entsprechend
dieser Erfindung ist es, wie in dem vorangehenden Absatz offenbart
ist, es möglich, das
Laufwerk eines Hydraulikbaggers durch Betätigen des Paares der linken und
rechten Fahr-/Dreh-Pedale durch die Füße zu fahren oder zu drehen
sowie durch Betätigen
des einzelnen Fahr-/Dreh-Hebels zu fahren oder zu drehen, was dazu
dient, die Kompliziertheiten, die bei dem herkömmlichen Hydraulikbagger auftreten,
zu verringern und die Bedienbarkeit der Maschine zu verbessern.
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Entsprechend
dieser Erfindung ist der Fahr-/Dreh-Hebel auf erstrebenswerte Weise
nahe der einen Seite des Sitzes der Bedienperson installiert.
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Entsprechend
der obigen Konfiguration kann die Bedienperson, die auf dem Sitz
sitzt, leicht den Fahr-/Dreh-Hebel betätigen, was zusätzlich zur
Verbesserung der Bedienbarkeit beiträgt.
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Entsprechend
dieser Erfindung sind auf erstrebenswerte Weise Konsolen auf beiden
Seiten des Sitzes vorgesehen, wobei eine von diesen darauf den Fahr-/Dreh-Hebel
trägt.
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Wenn
entsprechend der obigen Konfiguration die Konsolen so platziert
sind, dass sie eine geeignete Höhe
haben, dienen sie auch als eine Armstütze für die Bedienperson, welche
ermöglicht,
dass die Bedienperson, die die Maschine bedient, eine entspannte
Haltung einnimmt.
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Entsprechend
dieser Erfindung erteilt die Betätigungs-Steuereinrichtung
auf erstrebenswerte Weise dem Fahr-/Dreh-Hebel eine Priorität vor den Fahr-/Dreh-Pedalen,
wenn ein Fahren bzw. Drehen des Laufwerks erforderlich ist.
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Auch
wenn entsprechend dieser Konfiguration der Fahr-/Dreh-Hebel und
die Fahr-/Dreh-Pedale gleichzeitig
betätigt
werden, wird die Betätigung über den
Fahr-/Dreh-Hebel vor der Betätigung über die Fahr-/Dreh-Pedale
angenommen, was das Auftreten falscher Arbeitsvorgänge verhindert.
Zusätzlich kann,
während
die Bedienperson einen Arbeitsgerät-Betätigungshebel betätigt, welcher
natürlich
links oder rechts von der Bedienperson angebracht sein muss, um
ihr zu ermöglichen,
eine Hydraulikbaggerschaufel zu betätigen, d.h. währenddessen
die Bedienperson an einem Arbeitsgerät arbeitet, kann sie das Laufwerk
durch Betätigen
der Fahr-/Dreh-Pedale fahren.
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Entsprechend
dieser Erfindung ist auf erstrebenswerte Weise der Fahr-/Dreh-Hebel
mit einer Signalausgangseinrichtung versehen, welche ein Signal
an die Betätigungs-Steuereinrichtung
abgibt, wenn das Laufwerk fährt
oder sich dreht, und die Betätigungs- Steuereinrichtung
arbeitet so, dass der Bedienperson ermöglicht wird, das Laufwerk durch
Betätigen
der Fahr-/Dreh-Pedale zu fahren oder zu drehen, solange kein Signal
von der Signalausgangseinrichtung abgegeben wurde.
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Da
entsprechend dieser Konfiguration die Betätigungs-Steuereinrichtung mit
einem Signal von dem Fahr-/Dreh-Hebel versorgt wird und somit schnell
und sicher den momentanen Betätigungszustand
des Fahr-/Dreh-Hebels erfasst, kann sie augenblicklich ermitteln,
ob die Betätigung über die Fahr-/Dreh-Pedale
ausgeführt
werden sollte oder nicht.
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Entsprechend
dieser Erfindung ist die Signal-Ausgangseinrichtung auf erstrebenswerte
Weise ein Greifdetektionssensor, welcher überwacht, wie der Fahr-/Dreh-Hebel
ergriffen wird und gibt ein Signal basierend auf dem überwachten
Ergebnis ab.
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Entsprechend
der obigen Konfiguration wird ein Signal abgegeben, sobald der Fahr-/Dreh-Hebel ergriffen
wird, auch wenn für
eine bestimmte Betätigung
der Fahr-/Dreh-Hebel
nicht betätigt
wird. Entsprechenderweise wird, auch wenn die Fahr-/Dreh-Pedale
betätigt
sind, die Anforderung über
die Betätigung
der Fahr-/Dreh-Pedale gesperrt, solange der Fahr-/Dreh-Hebel durch
die Bedienperson gehalten wird. Wenn somit z.B. die Bedienperson mit
einer Arbeit befasst ist, welche absolut ein Stoppen des Laufwerks
erfordert, wird die Bedienperson auf sichere Weise gegenüber der
Gefahr des Fahrens des Laufwerks durch ein falsches Betätigen der Fahr-/Dreh-Pedale
durch Zufall geschützt,
solange er den Fahr-/Dreh-Hebel für jene Arbeit verwendet.
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Der
Fahr-/Dreh-Hebel nach dieser Erfindung umfasst einen Hebelgrundkörper, welcher
schräggestellt
werden kann, und einen Drehknopf, der an dem Hebelgrundkörper angebracht
ist, wobei, wenn der Hebelgrundkörper
nach vom oder nach hinten schräggestellt
wird, ein Fahrsignal abgegeben wird, um zu bewirken, dass das Laufwerk
vorwärts
oder rückwärts fährt, wobei,
wenn der Drehknopf gedreht wird, währenddessen der Hebelgrundkörper nach vorn
oder nach hinten schräggestellt
ist, ein Schwenksignal (turn signal) abgegeben wird, um zu bewirken,
dass das fahrende Laufwerk nach links oder rechts schwenkt, oder
wenn der Drehknopf gedreht wird, während der Hebelgrundkörper in
einer Neutralposition gehalten wird, wird ein Drehsignal abgegeben,
um zu bewirken, dass sich das Laufwerk auf der Stelle dreht.
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Da
entsprechend der obigen Konfiguration die Bedienperson das Laufwerk
lenken kann oder das Laufwerk auf der Stelle drehen kann, durch
einfaches Betätigen
des Dreh knopfes, ist es möglich, das
Laufwerk auf sichere Weise zu lenken oder zu drehen auf einfache
Weise durch Gebrauch des einzelnen Fahr-/Dreh-Hebels.
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Entsprechend
der Erfindung ist der Hebelgrundkörper des Fahr-/Dreh-Hebels
auf erstrebenswerte Weise so konfiguriert, dass, wenn der Hebelgrundkörper nach
links oder rechts schräggestellt wird,
ein Einstellungssignal abgegeben wird, um zu bewirken, dass der
Abstand zwischen der linken und rechten Raupenkette (track) des
Fahrsystems verändert
wird.
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Wenn
eine Betätigung
wirksam zum Einstellen des Raupenkettenzwischenabstandes eingeleitet wird,
wird der Abstand zwischen der linken und rechten Raupenkette des
darunter liegenden Fahrsystems eingestellt, und dieser Vorgang erfordert
nur, dass der Fahr-/Dreh-Hebel in zwei entgegengesetzte Richtungen,
d.h. nach links oder rechts, schräggestellt wird. In Übereinstimmung
damit ermöglicht
der einzelne Fahr-/Dreh-Hebel,
dass die Bedienperson das Laufwerk fährt oder dreht sowie den Raupenkettenzwischenabstand
einstellt, wenn das System z.B. so konfiguriert ist, dass das Schrägstellen
des Hebelgrundkörpers
nach vorn oder hinten bewirkt, dass das Laufwerk vorwärts oder
rückwärts fährt, während das
Schrägstellen
des Hebelgrundkörpers
in andere Richtungen bewirkt, dass der Raupenkettenzwischenabstand
verändert
wird.
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Entsprechend
dieser Erfindungen sind Führungsnuten
auf erstrebenswerte Weise vorgesehen, um die Schrägstellungsrichtung
des Fahr-/Dreh-Hebels zu beschränken.
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Da
entsprechend der obigen Konfiguration die Schrägstellungsrichtung des Fahr-/Dreh-Hebels durch die
Führungsnut
beschränkt
wird, wird die Gefahr einer falschen Einleitung der Fahr-/Dreh-Betätigung statt
der Einstellung des Raupenkettenzwischenabstandes oder umgekehrt,
auf sichere Weise vermieden.
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Entsprechend
dieser Erfindung ist der Fahr-/Dreh-Hebel auf erstrebenswerte Weise
mit einer Steuereinrichtung versehen, die die Betätigung, die
bei der Einstellung des Raupenkettenzwischenabstandes involviert
ist, steuert.
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Entsprechend
der obigen Konfiguration führt das
einfache Schrägstellen
des Fahr-/Dreh-Hebels nicht
zu der Einstellung des Raupenkettenzwischenabstandes, solange die
Steuerung, die durch die Steuereinrichtung aufgezwungen wird, nicht
freigegeben ist und die Gefahr einer falschen Einstellung des Raupenkettenzwischenabstandes
durch Zufall, während
das Laufwerk fährt,
wird auf sichere Weise vermieden.
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Die
Erfindung wird anhand der Zeichnungen näher erläutert. Darin zeigen:
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1 eine
Draufsicht eines Fahrerhauses (Fahrerstandes) eines Laufwerkes für einen
Hydraulikbagger, der eine erste Ausführungsform dieser Erfindung
darstellt,
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2 eine
Perspektivansicht eines Sitzes, die in dem Fahrerhaus der oben genannten
Ausführungsform
befestigt ist,
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3 eine
vergrößerte Draufsicht
eines Fahr-/Dreh-Hebels, der an dem Sitz der obigen Ausführungsform
installiert ist,
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4 eine
Draufsicht des Fahr-/Dreh-Hebels der obigen Ausführungsform, die zum Zwecke der
Darstellung teilweise weggeschnitten ist,
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5 eine
schematische Darstellung, um eine Steuerschaltung zum Steuern eines
Hydraulikbaggers der obigen Ausführungsform
zu zeigen, und
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6A und 6B Tabellen,
um darzustellen, wie die Betätigungs-Steuereinrichtung
der obigen Ausführungsformen
der die Inhalte der verschiedenen eingehenden Signale ermittelt.
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Eine
bevorzugte Ausführungsform
dieser Erfindung wird nachstehend unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen
beschrieben.
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1 zeigt
eine Draufsicht eines Fahrerhauses (Fahrerstandes) 1 eines
Laufwerks für
einen Hydraulikbagger; 2 zeigt eine Perspektivansicht
eines Sitzes 2 einer Bedienperson, der in dem Fahrerhaus 1 befestigt
ist; 3 zeigt eine vergrößerte Draufsicht eines Fahr-/Dreh-Hebels
(running/rotation lever) 7, der zum Zwecke der Darstellung
teilweise weggeschnitten ist; und 5 zeigt
eine schematische Darstellung einer Schaltung, die zum Steuern des
Hydraulikbaggers (hydraulic shovel) notwendig ist.
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Wie
in 1 gezeigt ist, sind innerhalb des Fahrerhauses 1 des
Laufwerks für
einen Hydraulikbagger, der eine erste Ausführungsform dieser Erfindung
darstellt, ein Paar Fahr-/Dreh-Pedale 3 (3L und 3R)
auf einem Bodenabschnitt vor dem Sitz 2 vorgesehen („vor" bedeutet eine Vorwärtsrichtung
vom Standpunkt einer Bedienperson, die auf dem Sitz sitzt, und später angegebene
Ausdrücke,
die sich auf die Richtung beziehen, werden hinsichtlich des Standpunktes
der Bedienperson, die auf dem Sitz sitzt, eingeführt). Die Fahr-/Dreh-Pedale 3 ermöglichen
durch Niederdrücken
nach vorn oder hinten durch die Füße der Bedienperson, das Laufwerk
frei zu fahren oder zu drehen, wobei die Ausgänge und Drehungen der linken
und rechten Fahrhydraulikmotoren 9 (5), die
an dem darunter liegenden Fahrsystem befestigt sind, sich in Abhängigkeit
von den niedergedrückten
Beträgen
und Richtungen der Pedale 3 verändern. Fußstützen 4 sind auf beiden
seitlichen Rändern
der Fahr-/Dreh-Pedale 3 vorgesehen, wobei beide Fußstützen 4 einstückig aus
Kunstharz gegossen sind, was eine verbesserte Designqualität gewährleistet.
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Wie
in den 1 und 2 gezeigt ist, sind auf beiden
Seiten des Sitzes 2 eine Vielzahl von Schaltern und Anzeigen
vorgesehen, die hier nicht dargestellt sind, sowie Konsolen 5 (5L und 5R)
vorgesehen sind, welche auch als Armstützen für die Bedienperson dienen.
Auf dem Vorderteil jeder Konsole 5 steht ein Arbeitsgerät-Betätigungshebel
(implement Operation lever) 6 (6L und 6R)
eines Pistolengrifftyps hervor. Ein Arbeitsgerät-Betätigungshebel 6L oder
ein Hebel auf der linken Seite vom Standpunkt der Bedienperson,
die auf dem Sitz sitzt, wird zum Bedienen eines Arms oder eines
Bauteils verwendet, die für
die Bodenbefestigung eines Arbeitsgeräts verwendet wird und zum Drehen
eines oberen Rotationskörpers,
der das Fahrerhaus 1 und das Arbeitsgerät trägt. Der rechte Arbeitsgerät-Betätigungshebel 6R wird
zum Betätigen
eines Auslegers oder einer Ladeschaufel verwendet, welcher auch
für die Bodenbefestigung
erforderlich ist.
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Weiter
links von dem Arbeitsgerät-Betätigungshebel 6L neben
der linken Konsole 5L ist ein Fahr-/Dreh-Hebel 7 an
einer Position vorgesehen, welcher der Bedienperson ermöglicht,
auf einfache Weise den Hebel mit ihrer linken Hand zu betätigen. Wie
in den 2 bis 4 gezeigt ist, umfasst der Fahr-/Dreh-Hebel 7 einen
zylindrischen Hebelgrundkörper 71 und
einen Drehknopf 72, der drehbar an der Oberseite des Hebelgrundkörpers 71 befestigt ist.
Der Hebelgrundkörper 71 ist
schräg,
währenddessen
der Drehknopf 72 mit der Hand gehalten wird.
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Wie
in 4 gezeigt ist, kann der Hebelgrundkörper 71 entlang
von Führungsnuten 74,
die etwa wie ein Kreuz aus einer Draufsicht geformt sind, schräggestellt
werden, welche auf einer Führungsabdeckung 73 ausgebildet
sind. Wenn der Hebelgrundkörper 71 aus einer
mittigen Neutralposition am Schnittpunkt der Führungsnuten 74 nach
vorn (durch einen Pfeil F angegeben) schräggestellt wird, fährt das
Laufwerk vorwärts.
Wenn der gleiche Hebel zu der Bedienperson hin (wie durch einen
Pfeil B angegeben ist) schräggestellt
wird, fährt
das Laufwerk rückwärts (zieht
sich zurück).
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Es
ist auch möglich,
den Abstand zwischen linken und rechten Raupenketten (tracks) (dieser Raupenkettenzwischenabstand
wird nachstehend als „Spurweite „gauge
width") bezeichnet)
des darunter liegenden Fahrsystems zu vergrößern durch Schrägstellen
des Hebelgrundkörpers 71 nach
links (durch einen Pfeil L angegeben) aus der Neutralposition, sowie
den Abstand durch Schrägstellen
des Hebelgrundkörpers 71 nach
rechts) durch einen Pfeil R angegeben) zu verringern. Diese Betätigung befasst sich
mit der Vergrößerung/Verringerung
der Spurweite, wobei die Betätigung
aus dem Schrägstellen
des Hebelgrundkörpers
in eine geeignete Richtung besteht, währenddessen ein Spurweiten-Einstellungsknopf 75,
der auf einer Vertiefung 72a vorgesehen ist, die auf dem
vorderen linken Ende des Drehknopfes 72 (3)
ausgebildet ist, niedergedrückt
wird, wobei der Knopf als eine Steuereinrichtung dient. Da das Schrägstellen
des Hebelgrundkörpers 71 in
die Vorwärts-Rückwärtsrichtungen
nicht gleichzeitig mit dem Schrägstellen
des gleichen Hebels in Querrichtungen wegen der Begrenzungen, die
durch die Führungsnuten 74 aufgezwungen
werden, kann die Bedienperson die Spurweite nicht verändern, während das
Laufwerk fährt,
wobei sie nicht das Laufwerk fahren kann, während sie die Spurweite ändert.
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Wie
in 3 gezeigt ist, ist der Drehknopf 72 ausreichend
groß,
um der Bedienperson zu ermöglichen,
sie von oben mit der Handfläche
ihrer Hand zu ergreifen, und ist wie eine Computermouse geformt. Wenn
der Hebelgrundkörper 71 nach
vom oder hinten schräggestellt
wird, ist es möglich,
das Laufwerk nach rechts durch Drehen des Drehknopfes 72 in Uhrzeigerrichtung
(wie durch einen Pfeil CW angegeben ist) zu schwenken, oder das
Laufwerk nach links durch Drehen des Drehknopfes in Gegenuhrzeigerrichtung
(wie durch einen Pfeil CCW angegeben ist) zu schwenken. Auch wenn
der Hebelgrundkörper 71 in
der Neutralposition ist, ist es möglich, das Laufwerk auf der
gleichen Stelle durch Drehen des Drehknopfes 72 zu drehen.
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Der
Drehknopf 72 beinhaltet einen druckempfindlichen Sensor 20,
welcher als ein Greifdetektionssensor dient, um ein Signal abzugeben,
wenn der Knopf ergriffen wird, und die Oberfläche des Drehknopfes 72 dient
als eine druckempfindliche Oberfläche 72B. Solange die
Hand der Bedienperson auf dem Fahr-/Dreh-Hebel 7 während der
Betätigung ruht,
ermittelt der Sensor, dass die Hand der Bedienperson auf der druckempfindlichen
Oberfläche 72B des
Drehknopfes 72 ruht.
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Zusätzlich zu
dem Spurweiten-Einstellungsknopf 75 beinhaltet der Drehknopf 72 dieser
Ausführungsform
einen Schaltknopf 76, welcher die Leerlaufbetriebsart der
Motoren von hoch nach niedrig und umgekehrt umschaltet.
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Wie
oben beschrieben, sind entsprechend dem Hydraulikbagger dieser Ausführungsform
die Fahr-/Dreh-Pedale 3 und der Fahr-/Dreh-Hebel 7 zum
Fahren oder Drehen des Laufwerks vorgesehen und es ist möglich, die
Spurweite durch Gebrauch vom Fahr-/Dreh-Hebel 7 zu verändern.
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Die
Steuerung der Fahr-/Dreh-Pedale 3 und des Fahr-/Dreh-Hebels 7 werden
nachstehend unter Bezugnahme auf die 5 und 6 beschrieben.
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Unter
Bezugnahme auf 5 geben die Fahr-/Dreh-Pedale 3L und 3R,
die durch die Bedienperson aktiviert werden, Fahrsignale PL und PR an das IC-basierende
Steuergerät 8 ab,
welches als eine Steuereinrichtung dient. Der Fahr-/Dreh-Hebel 7,
der nach vorn oder hinten durch die Bedienperson zum Fahren schräggestellt
wird, gibt ein Fahrsignal SD an das Steuergerät 8 über ein
Potentiometer, das hier nicht dargestellt ist, ab und gibt ferner
ein Schwenksignal (turn signal) SS ab, wenn
eine Betätigung
des Drehknopfes zum Schwenken des Laufwerkes nach links oder rechts
hinzugefügt
wird.
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Das
Steuergerät 8,
welches die Laufwerke PL, PR,
SD und SS empfängt, gibt
Aktivierungssignale FL, FR,
BL und BR an die
Magnetspulen 11 ab, die an einem Paar Steuerventilen 10 (10L und 10R)
befestigt sind, wodurch verursacht wird, dass Hydraulikdruck über eine
Hydraulikpumpe 12, welche durch einen Motor angetrieben
wird, an die Hydraulikfahrmotoren 9L und 9R abgegeben
wird. 5 stellt jedoch einen Zustand dar, wo keine Fahr-/Dreh-Betätigung eingeleitet
wird, d.h., die Steuerventile 10 mit vier Anschlüssen und
drei Positionen, die verfügbar
sind, sind in einer Position, wo kein Hydraulikdruck an die Hydraulikmotoren 9L und 9R aufgebracht
wird.
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Der
Fahr-/Dreh-Hebel 7, solange er durch die Bedienperson betätigt wird,
ermittelt das Greifen der Bedienperson über den druckempfindlichen
Sensor 20 und gibt ein Greifdetektionssignal SK an
das Steuergerät 8 ab.
Er wird auch aktiviert, wenn der Spurweiten-Einstellungsknopf 75, der an
dem Drehknopf 72 befestigt ist, niedergedrückt wird,
und gibt ein Einstellungsknopf-Aktivierungssignal SO ab,
und immer, wenn der Fahr-/Dreh-Hebel 7 (Hebelgrundkörper 71)
in Querrichtungen für
die Einstellungen der Spurweite schräggestellt wird, gibt er ein
Spurweiten-Einstellungssignal SG ab.
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Übrigens
führt das
Niederdrücken
des Schaltknopfes 76, der an dem Drehknopf 72 befestigt ist,
zum Hervorrufen eines Umschaltsignals. Da jedoch dieses Signal keinen
beachtenswerten Effekt auf die Steuerung hat, die später beschrieben
wird, wird dessen Darstellung und Beschreibung hierbei weggelassen.
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Wenn
das Steuergerät 8 ermittelt,
dass das Spurbreite-Einstellungssignal SG Gültigkeit
hat, gibt es ein Ausdehnungssignal GE oder
ein Verengungssignal GC an die Magnetventile 14,
die an den Steuerventilen 13 angebracht sind, ab und bewirkt,
dass die Hydraulikpumpe 12 einen Spurzylinder 15 mit
Hydraulikdruck versorgt, wodurch ermöglicht wird, dass die Spurbreite
verändert
wird. 5 stellt jedoch einen Zustand dar, wo keine Veränderung
der Spurbreite eingeleitet wird, d.h., das Steuerventil 13 mit vier
Anschlüssen
und drei Positionen ist in einer Position befindlich, wo kein Hydraulikdruck
an den Spurzylinder 15 aufgebracht wird.
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6 ist eine Tabelle, die die Logikverarbeitung
am Steuergerät 8 zeigt,
d.h., es wird schematisch gezeigt, wie die Signale SK,
PL, PR, SD, SS, SO und
SG, die in das Steuergerät 8 eingegeben werden, dort
verarbeitet werden.
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Um
es speziell auszudrücken,
wenn (IF) wie in 6(A) gezeigt ist,
ein Greifdetektionssignal SK nicht „Null"(0)" ist, d.h., wenn
der Fahr-/Dreh-Hebel 7 durch die Bedienperson zum Fahren/Drehen
oder für eine
Einstellung der Spurbreite (oder wenn die Hand der Bedienperson
in Kontakt mit der druckempfindlichen Oberfläche 72(B) ist) betätigt wird,
ermittelt das Steuergerät 8,
auch wenn die Fahr-/Dreh-Pedale 3L und 3R durch
die Bedienperson aktiviert sind und Fahrsignale PL und
PR in das Steuergerät 8 eingegeben werden,
dass jene Fahrsignale PL und PR „Null" sind, und sperrt
die Betätigung,
die durch die Fahr-/Dreh-Pedale 3L und 3R angefordert
werden durch Blockieren der Übertragung
der Signale FL, FR, BL und BR, die für die Aktivierung
der Steuerventile 10 notwendig sind.
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Wenn
im Gegensatz dazu ein Greifsignal SK „0" ist (oder tatsächlich einem
Zustand entspricht, wo kein Greifsignal SK abgegeben
wird), und wenn der Fahr-/Dreh-Hebel 7 nicht betätigt wird
(die Hand der Bedienperson ist nicht in Kontakt mit der druckempfindlichen Oberfläche 72B),
werden Fahrsignale PL und PR wie
sie sind („PL = PL, und PR = PR") anerkannt, die
Betätigung,
die über
die Aktivierung der Fahr-/Dreh-Pedale angefordert wird, wird zugelassen,
und die Signale FL, FR,
BL und BR, die zur
Aktivierung der Steuerventile 10 notwendig sind, werden
abgegeben, um die Hydraulikmotoren 9L und 9R zu
aktivieren.
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Einem
Fahren/Drehen oder einer Veränderung
der Spurweite, die über
den Fahr-/Dreh-Hebel 7 eingeleitet
wird, wird eine Priorität
eingeräumt
gegenüber
dem Fahren/Drehen, das über
die Fahr-/Dreh-Pedale 3L und 3R eingeleitet wird.
Solange das Laufwerk fährt,
das über
den Fahr-/Dreh-Hebel 7 betätigt wird, wird eine Anforderung
zum Fahren, die über
die Fahr-/Dreh-Pedale 3 eingeleitet wird, gesperrt, was
verhindert, dass das Steuergerät 8 oder
andere falsche Arbeitsvorgänge
zulassen. Eine Anforderung zum Fahren, die über die Fahr-/Dreh-Pedale 3 eingeleitet
wird, wird auch gesperrt, solange eine Änderung der Spurweite im Gange
ist, damit das Laufwerk keine unerwünschte Fahrt machen kann, solange
die Spurweite verändert
wird.
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Andererseits
wird, solange der Fahr-/Dreh-Hebel 7 nicht betätigt wird,
die Betätigung oder
Aktivierung der Fahr-/Dreh-Pedale 3L und 3R zugelassen.
Somit, solange die Bedienperson mit der Betätigung der Arbeitsgeräte-Betätigungshebel 6L und 6R beschäftigt ist
und nicht den Fahr-/Dreh-Hebel 7 hält, wird zugelassen, dass sie
das Laufwerk durch Betätigen
der Fahr-/Dreh-Pedale 3L und 3R fährt oder
dreht, was es möglich
macht, dass sie das Laufwerk fährt
oder dreht, während
das Arbeitsgerät betätigt wird.
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Wie
in 6(B) gezeigt ist, wenn (IF) die
Bedienperson den Fahr-/Dreh-Hebel 7 hält (oder ein Greifdetektionssignal
SK nicht „0" ist) und dann den Hebel 71 nach
vorn oder hinten schräg
stellt oder den Drehknopf 72 dreht, um dadurch ein Fahrsignal
SD oder ein Drehsignal SS zu
erzeugen, akzeptiert das Steuergerät 8 das Fahrsignal
SD oder das Drehsignal SS wie
es ist und läßt zu, dass
die Bedienperson das Laufwerk über
die Aktivierung des Fahr-/Dreh-Hebels 7 (des Hebelgrundkörpers 71 und
des Drehhebels 72) fährt
oder dreht, was zur Abgabe von Signalen FL,
FR, BL und BR an die Steuerventile 10 führt, um die
Hydraulikmotoren 9L und 9R zu aktivieren.
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Wenn
jedoch die Bedienperson den Spurweite-Einstellungsknopf 75 niederdrückt, während sie
das Laufwerk fährt,
betrachtet das Steuergerät 8 ein
Einstellungsknopf-Aktivierungssignal
SO, das dadurch hervorgerufen wird, als „0", um dadurch zu verhin dern,
dass die Spurweite während
der Fahrt des Laufwerks verändert
wird und sperrt die Abgabe von Raupenkettenausdehnungssignalen GE und GC an die Steuerventile 13.
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Wenn
die Bedienperson das Laufwerk durch Schrägstellen des Fahr-/Dreh-Hebels 7 nach
vom oder hinten fährt,
wird verhindert, dass der Hebel nach links oder rechts schräg gestellt
wird wegen der physischen Begrenzungen, die durch die Führungsnuten 74 aufgezwungen
werden, wie oben erläutert wurde,
und die Eingabe eines Spurweite-Einstellungssignals
SG in das Steuergerät wird strikt verhindert. Daher
wird eine Änderung
der Spurweite während
der Fahrt des Laufwerks in dieser Betriebsart ebenfalls verhindert.
Darüber
hinaus wird entsprechend dieser Ausführungsform ein Spurweite-Einstellungssignal
SG, das in das Steuergerät 8 eingegeben wird,
als „0" ermittelt, wenn
der Drehknopf 72 zuerst gedreht und dann der Fahr-/Dreh-Hebel 7 nach links
oder rechts schräggestellt
wird.
-
Zusätzlich akzeptiert
in einem Zustand, wie in 6(B) dargestellt
ist, wenn (IF) die Bedienperson den Fahr-/Dreh-Hebel 7 hält (ein
Greifdetektionssignal SK ist nicht „0") und den Spurweite-Einstellungsknopf 75 niederdrückt, um
dadurch zu bewirken, dass ein Einstellungsknopf-Aktivierungssignal So
in das Steuergerät 8 eingegeben
wird, das Steuergerät 8 das
Einstellungsknopf-Aktivierungssignal SO wie
es ist oder „SO = SO".
-
Wenn
in einer nachfolgenden Stufe die Bedienperson das Laufwerk durch
Betätigen
des Fahr-/Dreh-Hebels 7 fährt oder dreht, wodurch bewirkt
wird, dass ein Fahrsignal So oder ein Drehsignal SS in
das Steuergerät 8 eingegeben
wird, ermittelt das Steuergerät 8,
dass das Fahrsignal SD oder das Drehsignal
SS „0" ist, d.h., das Steuergerät 8 verhindert,
dass die Bedienperson das Laufwerk fährt oder dreht, während sie
den Spurweite-Einstellungsknopf 75 niederdrückt.
-
Wenn
im Gegensatz dazu die Bedienperson den Fahr-/Dreh-Hebel 7 nach
links oder rechts schräg
stellt, während „SO = SO" ist, um dadurch
zu bewirken, dass ein Spurweite-Einstellungssignal
SG in das Steuergerät 8 eingegeben wird,
akzeptiert das Steuergerät 8 das
Spurweite-Einstellungssignal SG wie es ist
oder ermittelt, dass „SG = SG" ist und gibt ein Ausdehnungssignal
GE oder ein Zusammenziehsignal GC an die Steuerventile 13 ab, um
dadurch zu bewirken, dass ein Spurzylinder 15 die Spurweite ändert.
-
Wenn
(IF) alternativ dazu in einem Zustand, wie er in 6(B) dargestellt
ist, die Bedienperson den Fahr-/Dreh-Hebel 7 hält (ein
Greifdetektionssignal SK ist nicht „0") und dann den Fahr-/Dreh-Hebel 7 nach
links oder rechts schräg
stellt, um dadurch zu bewirken, dass ein Spurweite-Einstellungssignal
SG in das Steuergerät 8 eingegeben wird,
ermittelt das Steuergerät 8 das
Spurweite-Einstellungssignal SG als „0" und verhindert die
Abgabe eines Ausdehnungssignal GE oder eines
Zusammenziehsignals GC an die Steuerventile 13.
Dies ist deswegen so, da das System solcherart konfiguriert ist,
dass die Änderung der
Spurweite nur ausführbar
ist, wenn der Spurweite-Einstellungsknopf 75 gleichzeitig
niedergedrückt wird,
oder mit anderen Worten, solange das Steuergerät „SO =
SO" im
Ansprechen auf den vorhergehenden Eingang eines Einstellungsknopf-Aktivierungssignals
SO ermittelt.
-
Daher
wird eine Anforderung, die über
das Niederdrücken
des Spurweite-Einstellungssignals 75 nachfolgend
zum Schrägstellen
nach links oder rechts des Fahr-/Dreh-Hebels 7 als
ungültig
betrachtet und ein Einstellungsknopf-Aktivierungssignal SO, das in Verbindung damit eingegeben wird,
wird als „0" ermittelt.
-
Da
ferner der Fahr-/Dreh-Hebel 7 nicht nach vor oder hinten
schräg
gestellt werden kann, während
er nach links oder rechts schräg
gestellt ist wegen der physischen Begrenzungen, die durch die Führungsnuten 74 aufgezwungen
werden, wird kein Fahrsignal SD in das Steuergerät 8 in
diesem Zustand eingegeben. Auch wenn außerdem der Drehknopf 72 in
diesem Zustand betätigt
wird, ermittelt das Steuergerät
ein Drehsignal SS, das dadurch eingegeben wird,
als „0".
-
Die
vorliegende Ausführungsform,
die wie oben konfiguriert ist, sichert folgende Verteile ab.
- (1) Entsprechend dem Hydraulikbagger dieser Ausführungsform,
welcher die Fahr-/Dreh-Pedale 3L und 3R zum
Fahren/Drehen des Laufwerks umfasst und den einzelnen Fahr-/Dreh-Hebel
umfasst, der separat von den Pedalen installiert ist zum Fahren/Drehen
des Laufwerks, ist es möglich,
dass die Bedienperson einen Hydraulikbagger durch Betätigen der
Fahr-/Dreh-Pedale 3L und 3R durch die Füße fährt sowie
durch Betätigen
des Fahr-/Dreh-Hebels 7 mit Hand fährt. Wenn eine Betätigung des
Fahr-/Dreh-Hebels 7 erforderlich ist, kann die Bedienperson
leicht den Hebel mit seiner einen Hand betätigen, da der Hebel aus einem
einzelnen Hebel besteht, was die Bedienperson von komplizierten
Betätigungen und
Schwierigkeiten entlastet, die bei einem herkömmlichen Hydraulikbagger auftreten
und verbessert die Bedienbarkeit der Maschine.
- (2) Da der Fahr-/Dreh-Hebel 7 nahe der einen Seite
des Sitzes 2 der Bedienperson installiert ist, kann die
Bedienperson, die auf dem Sitz sitzt, leicht den Fahr-/Dreh-Hebel betätigen, was
zu einer weiteren Verbesserung der Bedienbarkeit führt.
- (3) Da die Konsolen 5 auf beiden Seiten des Sitzes 2 in
einem Niveau vorgesehen sind, das genügend hoch ist, um als Armstützen zu
dienen, und da der Fahr-/Dreh-Hebel 7 vor einer der Konsolen 5 installiert
ist, kann die Bedienperson den Fahr-/Dreh-Hebel 7 betätigen, während sie
den Arm auf der Konsole 5 ruhen läßt, d.h., sie kann das Laufwerk
fahren oder drehen, während
sie eine entspannte Haltung einnimmt.
- (4) Entsprechend dem Hydraulikbagger dieser Ausführungsform
wird einer Betätigung über die Aktivierung
des Fahr-/Dreh-Hebels 7 eine Priorität über das Gegenstück eingeräumt, das über die Aktivierung
der Fahr-/Dreh-Pedale 3L und 3R eingeleitet wird.
Daher wird, auch wenn die Fahr-/Dreh-Pedale 3L und 3R gleichzeitig
mit dem Fahr-/Dreh-Hebel 7 betätigt werden und Fahrsignale
PL, PR und SD und ein Schwenksignal SS gleichzeitig
an das Steuergerät 8 abgegeben werden,
eine Gefahr, dass das Steuergerät
einen falschen Arbeitsvorgang einnimmt, sicher verhindert.
- (5) Solange der Fahr-/Dreh-Hebel 7 nicht verwendet
wird, sind die Fahr-/Dreh-Pedale 3L und 3R für eine Betätigung verfügbar. Daher,
wenn die Bedienperson den Fahr-/Dreh-Hebel 7 hält z.B., wenn
sie mit einer Arbeit beschäftigt
ist durch Betätigen
der Arbeitsgerät-Betätigungshebel 6L und 6R,
kann sie das Laufwerk durch Betätigen
der Fahr-/Dreh-Pedale 3L und 3R fahren oder drehen.
- (6) Wenn die Bedienperson die Fahr-/Dreh-Pedale 3L und 3R kontinuierlich über einen
langen Zeitraum betätigt,
fühlt sie
sich angespannt, da ihre Füße durch
die Pedale eingeschränkt
sind. Um einer solchen Situation entgegenzutreten, kann die Bedienperson
die Arbeitsweise über
den Fahr-/Dreh-Hebel 7 schnell umschalten. Da der Betätigung über den
Fahr-/Dreh-Hebel 7 Priorität eingeräumt wird, kann die Bedienperson
auf sichere Weise von den Anstrengungen, die von den Pedalbetätigungen
herrühren,
entlastet werden, und fühlt
sich weniger angespannt, als bei der herkömmlichen Maschine.
- (7) Die Oberfläche
des Drehknopfes 72, die an dem Fahr-/Dreh-Hebel 7 angebracht
ist, dient als eine druckempfindliche Oberfläche 72B, und der Fahr-/Dreh-Hebel 7 gibt
ein Greifdetektionssignal SK an das Steuergerät 8 solange
ab, wie er durch die Bedienperson gehalten wird. Durch Eingeben des
Greifdetektionssignals SK kann das Steuergerät 8 schnell
und sicher für
einen vorgegebenen Zeitpunkt ermitteln, ob der Fahr-/Dreh-Hebel durch
die Bedienperson gehalten wird. Daher kann das Steuergerät sofort
in dem vorgegebenen Moment ermitteln, ob die Fahr-/Dreh-Pedale 3L und 3R für eine Betätigung verfügbar gemacht werden
sollten.
- (8) Ein Greifdetektionssignal SK wird
solange abgegeben, wie der Fahr-/Dreh-Hebel 7 durch die Bedienperson
gehalten wird, auch wenn der Hebel nicht in eine tatsächlich Betätigung involviert ist.
Daher wird die Betätigung über die
Aktivierung der Fahr-/Dreh-Pedale 3L und 3R gesperrt,
solange der Fahr-/Dreh-Hebel 7 durch die Bedienperson gehalten
wird. Wenn entsprechenderweise die Bedienperson die Spurweite durch
Betätigen des
Fahr-/Dreh-Hebels 7 ändert
und durch Zufall das Fahr-/Dreh-Pedal 3L oder 3R niederdrückt, kann
das Laufwerk sicher an einem Fahren oder Drehen gehindert werden,
was eine sicher erzielende Änderung
der Spurweite absichert.
- (9) Die Bedienperson kann das Laufwerk vorwärts oder rückwärts durch Schrägstellen
des Hebelgrundkörpers 71 oder
des Fahr-/Dreh-Hebels 7 nach vorn oder hinten fahren und
das Laufwerk durch Drehen des Drehknopfes 72 lenken. Das bedeutet,
die Bedienperson kann das Laufwerk durch einfachen Gebrauch des
einzelnen Fahr-/Dreh-Hebels 7 fahren
und lenken.
- (10) Nur ein Schrägstellen
des Hebelgrundkörpers 71 (oder
des Fahr-/Dreh-Hebels 7) nach vom oder hinten ist für das Fahren
des Laufwerks zuständig,
und ein Schrägstellen
des Hebelgrundkörpers
nach links oder rechts wird nicht in die Arbeitsweise des Laufwerks
einbezogen. Dieses ermöglicht,
dass eine seitliche Schrägstellung
des Hebels zum Ändern
der Spurweite verfügbar
ist. Daher kann die Bedienperson das Laufwerk fahren bzw. drehen
sowie die Spurweite ändern durch
einfaches Ändern
der Spurweite durch einfaches alleiniges Betätigen des Fahr-/Dreh-Hebels 7.
- (11) Da die Schrägstellungsrichtung,
die der Fahr-/Dreh-Hebel 7 einnehmen kann, durch die Führungsnuten 74 begrenzt
ist, wird die Gefahr, dass der Hebel nach links oder rechts schräggestellt
wird, während
der Hebel nach vorn oder hinten schräggestellt wird, oder umgekehrt,
die Gefahr, dass der Hebel nach vorn oder hinten schräggestellt
wird, währenddessen
er nach links oder rechts schräggestellt
wird, strikt vermieden. Entsprechenderweise wird die Gefahr, dass
die Spurweite verändert
wird, während
das Laufwerk fährt
oder die Gefahr, dass das Laufwerk fährt, während die Spurweite geändert wird,
auf sichere Weise mittels einer physischen Einrichtung vermieden.
- (12) Das Steuergerät 8 bestimmt
ein Einstellungsknopf-Betätigungssignal
SO und ein Spurweite-Einstellungssignal
SG als ungültig, solange es ein Fahrsignal
SD oder ein Schwenksignal SS empfängt. Daher
verhindert die Steuereinrichtung 8 strikt, dass die Spurweite
gleichzeitig mit dem Fahren des Laufwerks verändert wird.
- (13) Zum Ändern
der Spurweite ist es notwendig, dass die Bedienperson den Spurweite-Einstellungsknopf 75 niederdrückt und
dann den Fahr-/Dreh-Hebel 7 nach links oder rechts schräg stellt.
Somit, auch wenn ein Ausgang eines Spurweite-Einstellungssignals SG durch
einfaches Schrägstellen
des Fahr-/Dreh-Hebels 7 nach links oder rechts auftritt,
wird das Signal als ungültig bestimmt.
Eine ungewollte Änderung
der Spurweite wird auf diese Weise ebenfalls sicher verhindert.
-
Übrigens
ist diese Erfindung nicht auf die obigen Ausführungsformen begrenzt, sondern
kann verschiedene Varianten einschließen, solange sie für das Erreichen
des Zieles dieser Erfindung eingeführt werden. Zum Beispiel sind
die folgenden Varianten in dieser Erfindung eingeschlossen.
-
Entsprechend
der obigen Ausführungsform empfängt, solange
der Fahr-/Dreh-Hebel 7 verwendet wird, das Steuergerät 8 ein
Greifdetektionssignal SK und bestimmt die
Fahrsignale PL und PR,
die in diesem Zustand eingegeben werden, als „0". Parallel zu dieser Steuerung kann
eine andere Steuerung hinzugefügt
werden, wobei ein Schalter zu der Ausgangsleitung von den Fahr-/Dreh-Pedalen 3 hinzugefügt wird
und wobei die Abgabe eines Greifdetektionssignals SK ein
Relais aktiviert, welches den Schalter öffnet, um die Ausgangsleitung
zu unterbrechen, um dadurch die Abgabe der Fahrsignale PL und PR zu unterbrechen.
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Die
obige Ausführungsform
ist so konfiguriert, dass die Bedienperson das Laufwerk vorwärts oder
rückwärts durch
Schrägstellen
des Fahr-/Dreh-Hebels 7 nach vorn oder hinten fahren kann
oder das Laufwerk durch Drehen des Drehknopfes 72 lenken
kann. Das System kann jedoch solcherart konfiguriert sein, dass
die Bedienperson das Laufwerk durch Schrägstellen des Fahr-/Dreh-Hebels 7 nach
links oder rechts lenken kann. In die sem Fall muss der Hebel in
seitliche Richtungen schräggestellt
werden, während
er in antero-posterior-Richtungen schräggestellt ist, und ist somit
inkompatibel mit der Verwendung der Führungsnuten 74, die
unter Bezugnahme auf die obige Ausführungsform vorher beschrieben
wurde. Darüber
hinaus muss die Änderung
der Spurweite über
eine zusätzliche
Einrichtung, wie z.B. einen Hebel erzielt werden, der sich von dem
einen Hebel unterscheidet, der b1ezüglich der obigen Ausführungsform
vorher beschrieben wurde.
-
In
welcher Weise die Signale SK, PL,
PR, SD, SS, SO und SG, die durch den Fahr-/Dreh-Hebel 7 abgegeben
werden, durch das Steuergerät 8 verarbeitet
werden sollten, kann beliebig bestimmt werden, solange die Verarbeitung
der Signale mit dem Ziel dieser Erfindung kompatibel ist, und ist
durch die Inhalte, die bezüglich
der obigen Ausführungsformen erläutert wurden,
nicht beschränkt.
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Der
Greifdetektionssensor, welcher als eine Signalausgangseinrichtung
bei dieser Erfindung dient, ist nicht auf einen druckempfindlichen
Sensor begrenzt, wie er oben unter Bezugnahme auf die obigen Ausführungsformen
beschrieben wurde. Er kann ein beliebig gewählter Sensor, wie z.B. ein
optischer Lichtdurchlässigkeits-
oder Lichtreflektions-Sensor sein.
Die Signalausgangseinrichtung kann zusätzlich zu den Sensoren ein
Potentiometer einschließen, welches
ein Fahrsignal So im Ansprechen auf die Betätigung des Fahr-/Dreh-Hebels
zum Fahren oder Drehen abgibt oder eine Signalausgangseinrichtung einschließen, welches
ein Lenksignal SS abgibt, dessen Wert proportional
zum Drehwinkel des Drehknopfes ist, welcher zum Lenken erforderlich
ist.
-
Die
spezifischen Formen und Betätigungsbetriebsarten
der Fahr-/Dreh-Pedale 3, des Fahr-/Dreh-Hebels 7 und
der Arbeitsgeräte-Betätigungshebel 6 können auf
geeignete Weise verändert werden,
um für
vorgegebene Anwendungen angepasst zu sein.