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DE10216067A1 - Deckelendkopf aus Polymerwerkstoff - Google Patents

Deckelendkopf aus Polymerwerkstoff

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DE10216067A1
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DE
Germany
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lid end
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flat
polymer material
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Withdrawn
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DE10216067A
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English (en)
Inventor
Peter Gujer
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Maschinenfabrik Rieter AG
Original Assignee
Maschinenfabrik Rieter AG
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Publication date
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    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G15/00Carding machines or accessories; Card clothing; Burr-crushing or removing arrangements associated with carding or other preliminary-treatment machines
    • D01G15/02Carding machines
    • D01G15/12Details
    • D01G15/14Constructional features of carding elements, e.g. for facilitating attachment of card clothing
    • D01G15/24Flats or like members
    • DTEXTILES; PAPER
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    • D01G15/02Carding machines
    • D01G15/12Details
    • D01G15/28Supporting arrangements for carding elements; Arrangements for adjusting relative positions of carding elements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)
  • Reinforced Plastic Materials (AREA)

Abstract

Deckelendkopf mit einem Befestigungsbereich für den Deckelstab und mindestens eine Gleitfläche für die Fortbewegung auf einer Gleitführung einer Karde oder Krempel, bestehend aus einem Polymerwerkstoff.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Deckelendkopf eines Deckelstabes für einen Wanderdeckel einer Karde oder Krempel.
  • In gattungsgemässen Karden oder Krempeln werden eine Vielzahl von Deckelstäben auf einer Gleitführung über die Kardentrommel geführt. Diese Anordnung nennt man auch Wanderdeckel. Sie sind durch ein Endloselement, zum Beispiel ein Riemen oder eine Kette, verbunden und werden durch ein Antriebselement fortbewegt. Sowohl die Deckelstäbe als auch der Tambour haben eine Garnitur, zum Beispiel feine Nadeln oder in Form eines Sägezahns, die miteinander in Wechselwirkung für die Reinigung und die Parallelisierung der Fasern massgebend sind. Um ein Kardierergebnis zu erzielen, ist es besonders wichtig, dass die Abstände der Deckelstäbe zu der Kardentrommel, bzw. der Abstand der Garniturspitzen, exakt eingehalten werden. Der Kardierspalt zwischen den beiden Garnituren beträgt höchstens ein paar Zehntelsmillimeter.
  • Die Deckelstäbe weisen an ihren Enden jeweils je einen Deckelendkopf auf. Der Deckelendkopf hat ein Befestigungsbereich für die Befestigung mit dem Ende des Deckelstabs und mindestens eine Gleitfläche. In der Regel hat der Deckelendkopf auch noch eine Vorrichtung, um das Endloselement zu befestigen, zum Beispiel eine Aussparung. Ein Beispiel für solch eine Kombination aus Deckelstab, Endloselement, und Deckelendkopf findet man in der Patentschrift EP 0 627 507 B1.
  • Die Gleitflächen der Deckelendköpfe sind gleichzeitig die Flächen, womit der gesamte Deckelstab auf den Gleitführungen aufliegt. Sie haben weiter die Aufgabe, mit der Gleitführung zusammenzuwirken und für einen reibungsarmen und massgenauen Lauf des Deckelstabes zu sorgen. Es ist deshalb wichtig, dass der Deckelendkopf und die Gleitführung genau auf einander abgestimmt sind, so dass der Abstand zwischen Deckelstab und Trommel (Jeweils der Garniturspitzen) in einem vorgegebenen Toleranzbereich gehalten werden kann.
  • Durch die gleitende Bewegung des Deckelendkopfes auf der Gleitführung unterliegt die Gleitführung und/oder die Gleitfläche des Deckelendkopfes einem Verschleiss. Im wesentlichen ist der Verschleiss der Gleitführung oder die Gleitfläche der Deckelendköpfe eine Frage der verwendeten Materialpaarung. Der Verschleiss kann auch durch den Einsatz von Schmiereinrichtungen reduziert bzw. minimiert werden (z. B. Ölschmierung).
  • Die Gleitführung an der Karde ist traditionellerweise aus Gusseisen. Der neuere Stand der Technik offenbart Gleitführungen mit Gleitstreifen aus Polymerwerkstoff, beispielsweise EP 620 296 oder EP 361 219. Letzteres offenbart nicht, welches Material für den Deckelendkopf gebraucht wird. EP 620 296 offenbart für die Deckelendköpfe Gusseisen oder stabiles Metall. Neben diesen Werkstoffen werden auch noch massiver Stahl (US 4,827,573) oder eine Aluminium/Aluminiumlegierung (US 4,300,266) für die Herstellung der Deckelendköpfe genannt. In diesen Patentschriften wird allerdings keine Angaben über das Material für die Gleitführung gemacht.
  • Um die Gleitfähigkeit dieser Deckelendköpfe zu erhöhen, sieht der Stand der Technik auch Gleitschuhe vor, die am Deckelendkopf befestigt werden. Patentschrift US 4,300,266 zum Beispiel zeigt einen Deckelschuh, der bei Bedarf austauschbar ist. Allerdings wird dieser Deckelschuh in axialer Richtung auf den Deckelkopf aufgeschoben und mittels Klipse befestigt. Ein Nachteil dieser Lösung ist der erhebliche Aufwand beim Umtausch der Deckelschuhe. Das Spiel in der Richtung senkrecht zur Längsachse des Deckelstabes, das gebraucht wird um den Deckelschuh auf den Deckelstab zu schieben, ist nachteilig für die exakte Zuordnung des Deckelstabes zur Trommel.
  • Andere Beispiele von Gleitschuhen findet man in der Patentschrift US 4,300,266, die als Werkstoff für den Gleitschuh Phosphor/Bronze oder einen Polymerwerkstoff, zum Beispiel MoS2/Nylon oder eine Kombination die PTFE enthält, vorschlägt. Patentschrift DE 198 34 893 veröffentlicht einen Polymerwerkstoff Gleitschuh zum Beispiel aus Polyamid.
  • In der Praxis werden Gleitschuhe auch geklebt. Nachteilig bei einem Austausch ist nicht nur der Mehraufwand, um den alten Gleitschuh und Klebstoffrückstände zu entfernen. Sondern beim Kleben von dem neuen Schuh können auch Klebstoffverschmierungen entstehen, die den Deckelstab in seiner Funktion erheblich beeinträchtigen können. Nur durch sehr präzises Arbeiten können diese Verschmutzungen verhindert werden, dieses bedingt aber einen erheblichen Mehraufwand.
  • Zusammenfassend werden bei den jetzigen Deckelstäben Deckelendköpfe aus Stahl oder Gusseisen verwendet und zum Teil mit Gleitschuhen versehen. Obwohl diese Kombination den Anforderung der Deckelstäbe genügt, ist diese zum Herstellen nachteilig. An einer Maschine werden je nach Typ rund 100 Deckelstäbe eingesetzt. Jede zusätzliche Komponente an einem kompletten Deckelstab erhöht den Produktionsaufwand.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, den Deckelendkopf zu optimieren unter Berücksichtigung der Materialpaarung und der oben beschriebenen Problematik.
  • Eine erfindungsgemässe Lösung sieht vor, den gesamten Deckelendkopf aus einem Stück aus einem Polymerwerkstoff herzustellen.
  • Interne Untersuchungen haben gezeigt, dass bei der Materialpaarung Gusseisen/Polymerwerkstoff ähnliche Verschleissmechanismen spielen wie bei einer Materialpaarung Stahl/Polymerwerkstoff.
  • Für die Erfindungsgemässe Lösung wird vor allem eine Gleitführung aus Gusseisen oder Stahl bevorzugt. Gleitführungen ganz oder Teilweise aus einem Polymerwerkstoff könnten aber auch als Partner dienen für einen Deckelendkopf aus einem Polymerwerkstoff wie diese Erfindung sie vorschlägt.
  • Ein Deckelendkopf besteht aus mehreren Bereichen: der erste Bereich ist zuständig für die Befestigung mit dem Deckelstab, der zweite Bereich besteht aus dem eigentlichen Kopf der auf der Gleitführung aufliegt und zusätzlich entsprechende Gleitflächen vorweist. Einer dieser Bereiche könnte auch noch zusätzlich eine Vorrichtung für die Befestigung des Endloselements aufweisen.
  • Als Basis für den Deckelendkopf verwendet man als Polymerwerkstoff vorzugsweise:
    • - einen Werkstoff aus der Gruppe der Polyamide, beispielsweise Polyamid 66;
    • - ein Werkstoff aus der Gruppe der Polyoxymethylene (POM). Die Homo- Polymere (POM-H) und Co-Polymere (POM-C) können beide erfindungsgemäss eingesetzt werden. Beispiele sind Delrin® oder Hostaform®.
    • - einen Werkstoff aus der Gruppe der Terephthalate, vorzugsweise Polyethylenterephthalat (PETP) oder Polybutylenterephthalat (PBTP).
    • - einen Werkstoff aus der Gruppe der Polyetheretherketon (PEEK);
    • - oder einen Werkstoff aus der Gruppe der Polyimide (PI), beispielsweise Polyamidimide (PAI).
  • Eine weitere erfindungsgemässe Lösung sieht eine Faserverstärkung des Polymerwerkstoffs vor. Damit kann die Festigkeit des Deckelendkopfes erhöht werden. Der Ansatz zwischen dem Befestigungsbereich und dem eigentlichen Kopf ist während des Betriebs der Wanderdeckel mehreren Kräften ausgesetzt. Der Deckelstab wird nur von seinen Deckelendköpfen getragen. Um eine genaue Massführung zu gewährleisten dürfen diese Deckelendköpfe nicht durchbiegen. Zusätzlich sind sie, durch die seitliche Bewegung der Deckelstäbe durch das Antriebselement, auch noch Torsionskräften ausgesetzt. Eine Verdrehung des Werkstoffs würde die Massführung ebenfalls negativ beeinflussen.
  • Ein zusätzlicher Aspekt ist, dass der gesamte Deckelendkopf aus einem Material hergestellt wird, der verschleisst. Das gewählte Fasermaterial kann dadurch an die Oberfläche der Gleitfläche gelangen. Abrasive Fasern könnten dann ein unerwünschtes Scheuern der Gleitführung verursachen. Erfindungsgemäss werden vorzugsweise Kohlefasern (zum Beispiel PAN- Fasern®) oder Aramidfasern (Polyamidimid Fasern, zum Beispiel Kevlar®) verwendet.
  • Eine Mischung beider Fasern könnte auch verwendet werden. Vor allem da die Aramidfasern ein günstiger Verschleissverhalten gegenüber der Gleitpartner aufweisen und die Kohlefasern eine bessere Festigkeit erzielen. Durch kombinieren ergibt sich eine optimale Lösung.
  • Für die erforderliche Festigkeit ist ein gesamter Faseranteil von 5-60 Gewichts-%, vorzugsweise 30-50 Gewichts-% gefragt. Wenn nicht anders angegeben, Gewichts-% ist in der gesamten Offenbarung immer berechnet auf das Endgewicht.
  • Bei einer Mischung von Aramidfasern und Kohlefasern, ist ein Aramidfaseranteil von minimal 10 Gewichts-% bevorzugt.
  • Eine zusätzliche erfindungsgemässe Lösung ist ein Deckelendkopf aus einem Polymerwerkstoff mit Festschmierstoffzusatz. Versuche haben gezeigt, dass nicht jede Kombination aus einem Basispolymerwerkstoff und Festschmierstoff auf Gusseisen eine optimale Gleitfähigkeit und Schmiereigenschaften zeigt. Bevorzugte Kombinationen sind in Tabelle 1 gezeigt, in Spalte 1 sind wieder die bevorzugten Gruppen von Basispolymerwerkstoffe aufgeführt und in Spalte 2 die bevorzugten Festschmierstoffe, die sich für die Aufgabe des Deckelendkopfes als die meist geeigneten zeigen.
  • Um die gewünschten Gleiteigenschaften zu erhalten werden 1-15 Gewichts-% Festschmierstoffe benötigt, vorzugsweise 5-12 Gewichts-%, sehr bevorzugt 8-11 Gewichts-%. Bei Molybdändisulfid (MoS2) und Polysiloxan genügt schon ein geringere Menge an Festschmierstoffe, bevorzugt sind für diese 2 Festschmierstoffe 1-6 Gewichts-%, vorzugsweise 1-3 Gewichts-%, zum Beispiel 2 Gewichts-%.

  • Die Deckelendköpfe können mit einem Spritzgussverfahren hergestellt werden.
  • Für das gleichmässige Auflegen eines ganzen Satzes Deckelstäbe auf die Trommel werden oft Deckelstab und Deckelendkopf, nachdem sie zusammen gesetzt sind, behandelt. Mit den gewählten Kombinationen der Materialien ist Fräsen oder Schleifen der Gleitfläche möglich.
  • Anhand der Figuren wird die Erfindung weiter erläutert.
  • Fig. 1 Schematische Darstellung des Deckelendkopfes in der Karde
  • Fig. 2 Schematische Darstellung des Deckelendkopfes auf der Gleitführung
  • Fig. 3 Unteransicht Deckelendkopf
  • Fig. 4 Seitenansicht Deckelendkopf
  • Fig. 5 Unteransicht Deckelendkopf mit Rillen für Schmutzentfernung
  • Fig. 6 Seitenansicht Deckelendkopf mit Rillen für Schmutzentfernung
  • Fig. 7 Verfahren und Vorrichtung für die Auswechslung der Deckelendköpfe.
  • Fig. 1 zeigt, wie der Deckelendkopf mit dem Deckelstab und der Gleitführung auf einer Karde zusammenarbeitet. Der Deckelstab ist durch ein Hohlprofil gebildet, ein teil dient als Aufnahme für den Deckelendkopf. Der Deckelendkopf (1) wird in den Deckelstab (8) bis zum Anschlag eingeschoben. Mit den Gleitflächen 2 liegt der Deckelendkopf samt Deckelstab auf der Gleitführung (6) auf, (In Fig. 2 ist diese von der Seite des Tambours gezeigt. Es ist klar zu erkennen, dass die Gleitführung in Form eines Bogens der Krümmung der Trommel folgt.) Der Kardierspalt (12) ist der Abstand zwischen der Garnitur (11) des Deckelstabes und der Garnitur (10) der Trommel (9). Diese soll masshaltig sein.
  • Fig. 3 und 4 zeigen den Deckelendkopf im Detail. Ein Deckelendkopf besteht aus mehreren Bereichen: der erste Bereich ist zuständig für die Befestigung mit dem Deckelstab (1), der zweite Bereich besteht aus dem eigentlichen Kopf (5), der auf der Gleitführung aufliegt und zusätzlich entsprechende Gleitflächen (2) vorweist. Einer von beiden Bereichen könnte auch noch zusätzlich eine Möglichkeit haben für die Befestigung des Endloselements, beispielsweise eine Aussparung (3) im eigentlichen Kopf.
  • Fig. 5 und 6 zeigt die gleiche Deckelendköpfe wie Fig. 3 und 4. In dieses Beispiel werden aber vorteilhafterweise und erfindungsgemäss vorgeschlagen, dass die Gleitfläche wenigstens eine, vorteilhafterweise mehrere Reinigungsnuten (4) aufweist
  • Diese Reinigungsnuten haben die Aufgabe, Verunreinigungen, welche auf die Gleitfläche gelangt sind, abzuführen oder zusammeln oder abgeführt werden. Die Reinigungsnuten sind derart bemessen dass sie ausreichend Verschmutzungen aufnehmen können, bis sie bei der Deckelreinigung ausgebürstet werden.
  • Die Reinigungsnuten weisen zusätzlich eine ausreichende Tiefe auf, wodurch Sandkörner oder andere Verschmutzungen keinen weiteren Kontakt mit der Gegenfläche, d. h. der Gleitführung haben. Dadurch ist ein Abführen der Verunreinigungen ohne Beschädigung oder Verkratzung der Gleitführung oder der Gleitfläche des Deckelendkopfes möglich. Dadurch wird eine gleichmässige Oberfläche der Gleitführung gewährleistet und so ein gleichmässiger Abrieb der Gleitfläche.
  • Für einen festen Halt des Deckelkopfes im Deckelstab kann erfindungsgemäss ein Profil (17) am Befestigungsteil des Deckelendkopfes angebracht werden, beispielsweise an mindestens einer Längsseite, erhöhte Längsstreifen (sehe Fig. 4 und 5, (17)). Dieses Profil hat die Aufgabe Ungenauigkeiten im Hohlprofil des Deckelstabes durch Gegendruck aufzuheben und erhöht die Klemmung des Deckelendkopfes im Deckelstab.
  • Fig. 7 zeigt schematisch eine Vorrichtung für den Austausch des Deckelendkopfes. Diese Vorrichtung besteht aus
    • - Anschlagblöcke (15 oder 16), deren Aufgabe es ist den Deckelstab in seiner Position zu fixieren während der Demontage oder Montage des Deckelendkopfes;
    • - eine Vorkehrung mit welcher der Deckelendkopf festgehalten werden kann, beispielsweise einen Halter der in die Aussparung (Fig. 1, (3)) passt. Diese dient sowohl für die Montage als auch für die Demontage.
    • - eine Kolbe oder Zylindereinheit (13) die ein Kraft in die erforderlichen Richtung erzeugt, während eine der Anschlagblöcke ((15) für die Demontage und (16) für die Montage) für eine Gegenkraft sorgt.
  • Erfindungsgemäss braucht man mindestens ein Anschlagblock. Demontage erfolgt dadurch das der Zylinder (13) sich in Längsrichtung vom Deckelstab entfernt, wobei der Halter (14) den Deckelendkopf festhält und diesen aus den Hohlprofil herauszieht. Um sicher zu stellen, dass der Deckelstab nicht mitgezogen wird, versperrt ein Anschlagblock (15) den Weg.
  • Montage erfolgt dadurch dass der Zylinder oder Kolbe (13), mit dem neuen Deckelendkopf festgehalten durch den Halter, sich in Richtung des Deckelstabes bewegt und dadurch der Deckelendkopf in das Hohlprofiel des Deckelstabes bis zum Anschlag hineindrückt. Der Anschlagblock (16) verhindert in diesem Fall, dass der Deckelstab nicht weggedrückt wird. Erfindungsgemässe Abrundungen der Kanten und Anschräkungen des Deckelendkopfes können diesen Prozess vereinfachen. Legende 1 Befestigungsteil des Deckelendkopfes
    2 Gleitfläche des Deckelendkopfes
    3 Aussparung für die Befestigung des Antriebselements
    4 Reinigungsnut für die Schmutzausscheidung
    5 Aufliegender Teil des Deckelendkopfes
    6 Gleitführung (auch Flexibelbogen oder Flexbogen genannt)
    7 Führungsrillen
    8 Deckelstab
    9 Trommel
    10 Garnitur der Trommel
    11 Garnitur des Deckelstabes
    12 Kardierspalt
    13 Zylinder
    14 Halterung
    15 Anschlagblock für die Demontage
    16 Anschlagblock für die Montage

Claims (32)

1. Deckelendkopf mit einem Befestigungsbereich für den Deckelstab und mindestens eine Gleitfläche für die Fortbewegung auf einer Gleitführung einer Karde oder Krempel dadurch gekennzeichnet, dass der Deckelendkopf aus Polymerwerkstoff besteht.
2. Deckelendkopf nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass der Deckelendkopf aus einem Stück angefertigt ist.
3. Deckelendkopf nach Anspruch 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, dass der Deckelendkopf mittels Spritzgussverfahren hergestellt wird.
4. Deckelendkopf nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsbereich ein längliches Element umfasst dass in einen Aufnahmeteil das Deckelstabes eingeschoben werden kann.
5. Deckelendkopf nach Anspruch 4 dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Längsseite der Befestigungsbereich ein erhöhtes Profil aufweist.
6. Deckelendkopf nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitfläche mindestens eine Reinigungsnut aufweist.
7. Deckelendkopf nach Anspruch 6 dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigungsnut vorzugsweise in einem Winkel von 30° zur Laufrichtung geneigt angeordnet ist.
8. Deckelendkopf nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass der Polymerwerkstoff faserverstärkt ist.
9. Deckelendkopf nach Anspruch 8 dadurch gekennzeichnet, dass als Faserverstärkung mindestens eine der folgende Fasern, Kohlefasern, Aramidfasern verwendet wird.
10. Deckelendkopf nach Anspruch 9 dadurch gekennzeichnet, dass der Anteil an Aramidfasern bei einem Fasergemisch mindestens 10 Gewichts-% beträgt.
11. Deckelendkopf nach Anspruch 8, 9 oder 10 dadurch gekennzeichnet, dass für die Faserverstärkung 5 bis 60 Gewichts-% Fasermaterial verwendet wird.
12. Deckelendkopf nach Anspruch 11 dadurch gekennzeichnet, dass für die Faserverstärkung 30 bis 50 Gewichts-% Fasermaterial verwendet wird.
13. Deckelendkopf nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass der Polymerwerkstoff aus einem Werkstoff aus der Gruppe der Polyamide gewählt ist.
14. Deckelendkopf nach Anspruch 1 bis 12 dadurch gekennzeichnet, dass der Polymerwerkstoff aus einem Werkstoff aus der Gruppe der Polyoxymethylene gewählt ist.
15. Deckelendkopf nach Anspruch 1 bis 12 dadurch gekennzeichnet, dass der Polymerwerkstoff aus ein Werkstoff aus der Gruppe der Terephthalat gewählt ist.
16. Deckelendkopf nach Anspruch 15 dadurch gekennzeichnet, dass dieser Polymerwerkstoff vorzugsweise Polyethylenterephthalat oder Polybutylenterephthalat gewählt ist.
17. Deckelendkopf nach Anspruch 1 bis 12 dadurch gekennzeichnet, dass der Polymerwerkstoff aus einem Werkstoff aus der Gruppe der Polyetheretherketon gewählt ist.
18. Deckelendkopf Anspruch 1 bis 12 dadurch gekennzeichnet, dass der Polymerwerkstoff aus einem Werkstoff aus der Gruppe der Polyimide gewählt ist.
19. Deckelendkopf nach Anspruch 18 dadurch gekennzeichnet, dass dieser Polymerwerkstoff Polyamidimid gewählt ist.
20. Deckelendkopf nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass der Polymerwerkstoff ein Festschmierstoff enthält.
21. Deckelendkopf nach Anspruch 20 dadurch gekennzeichnet, dass der Festschmierstoff mindestens einer der folgenden Werkstoffe ist Polytetrafluorethylen, Graphit, Polyethylen, Molybdändisulfid, Polysiloxan.
22. Deckelendkopf nach Anspruch 20 oder 21 dadurch gekennzeichnet, dass die Menge an Festschmierstoff 1 bis 15 Gewichts-% beträgt.
23. Deckelendkopf nach Anspruch 22 dadurch gekennzeichnet, dass die Menge an Festschmierstoff 5 bis 12 Gewichts-% Polytetrafluorethylen, Graphit oder Polyethylen beträgt.
24. Deckelendkopf nach Anspruch 23 dadurch gekennzeichnet, dass die Menge an Festschmierstoff 8 bis 11 Gewichts-% Polytetrafluorethylen, Graphit oder Polyethylen beträgt.
25. Deckelendkopf nach Anspruch 22 dadurch gekennzeichnet, dass die Menge an Festschmierstoff 1 bis 3 Gewichts-% Polysiloxan oder Molybdändisulfid beträgt.
26. Karde mit einer Gleitführung auf welchem eine Vielzahl von Deckelstäben geführt sind die jeweils zwei Deckelendköpfe aufweisen, welcher mit dem Deckelstab verbunden ist und welcher in Betrieb der Karde zusammen mit dem Deckelstab über die Gleitführung gleitet, dadurch gekennzeichnet, das der Deckelendkopf gemäss einem oder mehreren der vorherigen Ansprüchen gebildet ist.
27. Karde nach Anspruch 26 dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitführung aus einem Polymerwerkstoff ist.
28. Karde nach Anspruch 26 oder 27 dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitführung ein Festschmierstoff enthält.
29. Vorrichtung für die Montage und Demontage der Deckelendköpfe, die gemäss Anspruch 1 bis 25 gebildet sind, auf den Deckelstab dadurch gekennzeichnet, dass diese eine Vorkehrung enthält um den Deckelendkopf festzuhalten, eine Vorkehrung enthält um Kraft in der Längsrichtung der Deckelstabachse ausüben zu können und eine Vorkehrung enthält um den Deckelstab zu fixieren.
30. Verfahren für die Montage der Deckelendköpfe, die gemäss Anspruch 1 bis 25 gebildet sind, auf den Deckelstab dadurch gekennzeichnet, dass der Deckelstab fixiert wird, während eine Kraft den Deckelendkopf, der festgehalten wird, in der Längsrichtung in den Deckelstab bis zum Anschlag hineinschiebt.
31. Verfahren für die Demontage der Deckelendköpfe, die gemäss Anspruch 1 bis 25 gebildet sind, auf dem Deckelstab dadurch gekennzeichnet, dass der Deckelstab fixiert wird während eine Kraft den Deckelendkopf in der Längsrichtung aus dem Deckelstab herauszieht.
32. Verfahren für die Montage der Deckelendköpfe, die gemäss Anspruch 1 bis 25 gebildet sind, auf den Deckelstab dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigung des Deckelendkopfes mit dem Deckelstab durch ein Presssitz gebildet ist.
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