Die vorliegende Erfindung betrifft Halbleitervorrichtungen zum Messen einer physikalischen Größe
wie beispielsweise Drucksensoren, Beschleunigungssensoren und ähnliches, die in verschiedenen
Arten von Vorrichtungen zur Verwendung in Automobilen, im medizinischen Bereich, im industriellen
Bereich etc. verwendet werden, und insbesondere Halbleitervorrichtungen zum Messen einer
physikalischen Größe, die eine Konfiguration aufweisen, welche eine Empfindlichkeitseinstellung,
eine Einstellung von Temperaturcharakteristika, eine Offset-Einstellung etc. mittels einer elektri
schen Einstellung bzw. elektrischen Trimmens unter Verwendung eines EPROMs ausführen.
Als Verfahren der Einstellung der Ausgangscharakteristika von Sensoren für physikalische Größen
wurden in jüngster Zeit elektrische Einstellverfahren verwendet, die eine Einstellung nach Abschluß
des Zusammenbaus ermöglichen, da herkömmliche Laser-Einstellverfahren den Nachteil aufweisen,
daß sie keine erneute Einstellung ermöglichen, selbst wenn eine Variation in den Ausgangscharakte
ristika beim Zusammenbauprozeß nach der Einstellung auftritt. Die elektrische Einstellung weist
jedoch das Problem erhöhter Herstellungskosten auf, die durch eine Zunahme der Anzahl an
Drahtverbindungspunkten aufgrund des Bedarfs an zahlreichen Steueranschlüssen zum Einge
ben/Ausgeben von Einstelldaten, Schreiben von Daten in das EPROM etc. verursacht werden. Um
dieses Problem zu lösen, wurden Vorschläge gemacht, um eine elektrische Einstellung mit einer
kleinen Anzahl an Anschlüssen auszuführen, indem eine Mehrzahl von Anschlußbetriebsschwellen
spannungen unter Verwendung von Widerstandsspannungsteilung und Bipolartransistoren geschaf
fen wird, (vergleiche beispielsweise JP 6-29555 A).
Bei dem vorgenannten Vorschlag unter Verwendung von Bipolartransistoren wird jedoch aufgrund
des Mischens von CMOS-EPROMs mit Bipolartransistoren der BiCMOS-Prozeß erforderlich, der den
Nachteil aufweist, daß er zu höheren Kosten führt. Um dieses Problem zu lösen, wurde die Verwen
dung von MOS-Transistoren anstatt der Bipolartransistoren erwogen. In einem derartigen Fall ist
jedoch die obere Grenze der Schwellenspannung, die bei MOS-Transistoren eingestellt werden
können, niedriger als bei Bipolartransistoren, so daß der Abstand zwischen der Mehrzahl von
Schwellenspannungen kleiner wird und der Nachteil besteht, daß es wahrscheinlich ist, daß
Fehlfunktionen auftreten. Um derartige Probleme zu vermeiden, ist es erforderlich, die obere Grenze
der Schwellenspannungen auf ein Niveau zu erhöhen, das gleich demjenigen von Bipolartransisto
ren ist, aber um dies zu tun, ist es erforderlich, MOS-Transistoren mit einer höheren Spannungstole
ranz zu versehen und neue Schutzschaltungen hinzuzufügen, was wiederum zu einer Erhöhung der
Kosten führt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Halbleitervorrichtung zum Messen einer physikali
schen Größe zu schaffen, bei der eine elektrische Einstellung bzw. elektrisches Trimmen ausgeführt
werden kann, die durch den CMOS-Prozeß herstellbar ist, kostengünstig ist und außerdem eine
kleine Anzahl an Anschlüssen aufweist.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird mit einer Halbleitervorrichtung zum Messen einer
physikalischen Größe gemäß Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind
Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
Um diese Aufgabe zu lösen, umfaßt die erfindungsgemäße Halbleitervorrichtung zum Messen einer
physikalischen Größe ein Sensorelement, eine Hilfsspeicherschaltung wie beispielsweise ein
Schieberegister, die bzw. das vorläufige Einstelldaten speichert, eine Hauptspeicherschaltung wie
beispielsweise ein EPROM, die bzw. das die finalisierten Einstelldaten speichert, und eine Einstell
schaltung, welche die Ausgangscharakteristika des Sensorelements auf der Basis der in der
Hilfsspeicherschaltung oder der Hauptspeicherschaltung gespeicherten Einstelldaten einstellt. Diese
Elemente und Schaltungen sind auf dem gleichen Halbleiterchip gebildet, und sie werden nur aus
aktiven Elementen und passiven Elementen aufgebaut, die mit dem CMOS-Prozeß hergestellt
werden können. Außerdem weist die erfindungsgemäße Halbleitermeßvorrichtung einen Ausgangs
anschluß, einen Einstelldateneingangsanschluß, einen Anschluß zum Liefern eines Massepotentials,
einen Anschluß zum Liefern einer Betriebsspannung, einen Anschluß zum Eingeben eines externen
Takts, einen Anschluß zum Eingeben eines Steuersignals für die interne(n) digitale(n) Schaltung(en)
sowie einen oder zwei Anschlüsse zum Liefern von Spannungen zum Schreiben von Daten in die
Hauptspeicherschaltung bei insgesamt sieben oder acht Anschlüssen auf.
Erfindungsgemäß ist die Konfiguration so getroffen, daß durch Messung des Sensorausgangssignals
unter allmählicher Änderung der in der Hilfsspeicherschaltung gespeicherten vorläufigen Einstellda
ten die im gewünschten Sensorausgangssignal resultierenden Einstelldaten ermittelt und diese in
der Hauptspeicherschaltung gespeichert werden. Im normalen Betriebszustand wird das Sensoraus
gangssignal mittels der Einstellschaltung unter Verwendung der in der Hauptspeicherschaltung
gespeicherten Einstelldaten eingestellt. Diese Elemente, die Hilfsspeicherschaltung, die Hauptspei
cherschaltung und die Einstellschaltung sind nur aus aktiven Elementen und aus passiven Elemen
ten in CMOS-Technik aufgebaut und sind zusammen mit den sieben oder acht Anschlüssen auf dem
gleichen Halbleiterchip gebildet.
Weitere Vorteile, Merkmale und Besonderheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung vorteilhafter Ausführungsformen der Erfindung. Es zeigen:
Fig. 1 ein Blockschaltbild eines Beispiels der Konfiguration einer Halbleitervorrichtung zum
Messen einer physikalischen Größe gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Er
findung;
Fig. 2 ein Blockschaltbild eines Beispiels des Gesamtaufbaus einer Halbleiterdruckmeßvorrich
tung, die unter Anwendung der vorliegenden Erfindung auf einem Halbleiterchip gebildet
ist;
Fig. 3 ein Diagramm, das in vereinfachter Form ein Beispiel der Schieberegisterkonfiguration bei
einer Halbleiterdruckmeßvorrichtung mit der in Fig. 2 gezeigten Konfiguration zeigt;
Fig. 4 eine Tabelle zum Beschreiben der Betriebsmodi einer Halbleiterdruckmeßvorrichtung mit
der in Fig. 2 gezeigten Konfiguration;
Fig. 5 ein Zeitlagediagramm, das die Betriebszeitlage einer Halbleiterdruckmeßvorrichtung mit
der in Fig. 2 gezeigten Konfiguration zeigt;
Fig. 6 ein Zeitlagediagramm, das die Betriebszeitlage einer Halbleiterdruckmeßvorrichtung mit
der in Fig. 2 gezeigten Konfiguration zeigt;
Fig. 7 ein Zeitlagediagramm, das die Betriebszeitlage einer Halbleiterdruckmeßvorrichtung mit
der in Fig. 2 gezeigten Konfiguration zeigt; und
Fig. 8 ein Zeitlagediagramm, das die Betriebszeitlage einer Halbleiterdruckmeßvorrichtung mit
der in Fig. 2 gezeigten Konfiguration zeigt.
Nachstehend werden Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung unter Bezug auf die Zeichnun
gen beschrieben.
Fig. 1 ist ein Blockschaltbild, das ein Beispiel der Konfiguration einer Halbleitervorrichtung zum
Messen einer physikalischen Größe gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt.
Diese Meßvorrichtung 1 umfaßt beispielsweise eine Betriebsauswahlschaltung 11, eine Hilfsspei
cherschaltung 12, eine Hauptspeicherschaltung 13, eine Einstellschaltung 14, eine aus Sensorele
menten gebildete Wheatstone-Brückenschaltung 15, eine Verstärkungsschaltung 16 und acht
Anschlüsse 21 bis 28, die als erste bis achte Anschlüsse bezeichnet werden.
Der erste Anschluß 21 ist der Anschluß, über den die Meßvorrichtung 1 mit dem Massepotential
versorgt wird. Der zweite Anschluß 22 ist der Anschluß, über den die Meßvorrichtung 1 mit der
Betriebsspannung versorgt wird. Der dritte Anschluß 23 ist der Anschluß, über den die Ein
gabe/Ausgabe der seriellen digitalen Daten (seriellen Daten) ausgeführt wird. Der vierte Anschluß 24
ist der Anschluß, über den der externe Takt eingegeben wird. Der fünfte Anschluß 25 ist der
Anschluß, über den das Steuersignal an die interne digitale Schaltung eingegeben wird. Der sechste
Anschluß 26 ist der Anschluß, über den eine Spannung geliefert wird, die größer oder gleich der an
den zweiten Anschluß 22 angelegten Betriebsspannung ist. Der siebte Anschluß 27 ist der An
schluß, über den eine Spannung geliefert wird, die größer oder gleich der an den zweiten Anschluß
22 angelegten Betriebsspannung ist und die sich von der an den sechsten Anschluß 26 angelegten
Spannung unterscheidet. Der achte Anschluß 28 ist der Anschluß, über den das Signal der
Meßvorrichtung 1 nach außen abgegeben wird.
Die Hilfsspeicherschaltung 12 setzt nach Maßgabe der auf dem vorgenannten externen Takt
basierenden Betriebszeitlage die von außen gelieferten seriellen digitalen Daten in parallele digitale
Daten (parallele Daten) um, die intern verwendet werden. Außerdem setzt die Hilfsspeicherschaltung
12 die intern verwendeten parallelen Daten in serielle Daten für die Ausgabe nach außen um. Des
weiteren liefert die Hilfsspeicherschaltung 12 Steuerdaten an die Betriebsauswahlschaltung 11.
Nach Maßgabe der an den sechsten Anschluß 26 und den siebten Anschluß 27 angelegten
Spannungen speichert die Hauptspeicherschaltung 13 die Einstelldaten, welche die von der
Hilfsspeicherschaltung 12 gelieferten parallelen Daten enthalten.
Die Betriebsauswahlschaltung 11 liefert auf der Basis des am fünften Anschluß 25 eingegebenen
Steuersignals und der von der Hilfsspeicherschaltung 12 gelieferten Steuerdaten ein Signal zur
Steuerung die Eingabe/Ausgabe von Daten an die Hilfsspeicherschaltung 12 und die Hauptspeicher
schaltung 13. Die Wheatstone-Brückenschaltung 15 erzeugt ein Ausgangssignal in Antwort auf eine
physikalische Größe des gerade gemessenen Mediums. Die Verstärkungsschaltung 16 verstärkt das
Ausgangssignal der Wheatstone-Brückenschaltung 15 und gibt dieses über den achten Anschluß 28
nach außen ab. Die Einstellschaltung 14 führt auf der Basis von aus der Hilfsspeicherschaltung 12
oder der Hauptspeicherschaltung 13 gelieferten Einstelldaten eine Empfindlichkeitseinstellung bei
der Wheatstone-Brückenschaltung 15 unter Berücksichtigung der Temperaturcharakteristika aus und
führt eine Versatz- bzw. Offset-Einstellung bei der Verstärkungsschaltung 16 unter Berücksichtigung
der Temperaturcharakteristika aus.
Fig. 2 ist ein Blockschaltbild, das ein Beispiel der Gesamtkonfiguration einer auf einem Halbleiter
chip gebildeten erfindungsgemäßen Halbleiterdruckmeßvorrichtung zeigt. Diese Druckmeßvorrich
tung 3 umfaßt eine Eingabe/Ausgabe-Umschaltanordnung 31, ein Schieberegister 32, eine Steuerlo
gik 33, ein EPROM 34, eine Signalauswahlschaltung 35, einen D/A-Umsetzer 36, eine Empfindlich
keitseinstellschaltung 37, eine Temperaturcharakteristika-Einstellschaltung (nachstehend "TC-
Einstellschaltung") 38, eine Versatz- bzw. Offset-Einstellschaltung 39, eine Meßschaltung 40 und
eine Signalverstärkerschaltung 41. Die Eingabe/Ausgabe-Umschaltanordnung 31, das Schieberegi
ster 32, die Steuerlogik 33, das EPROM 34, die Signalauswahlschaltung 35, der D/A-Umsetzer 36,
die Empfindlichkeitseinstellschaltung 37, die TC-Einstellschaltung 38, die Offset-Einstellschaltung
39, die Meßschaltung 40 und die Signalverstärkerschaltung 41 sind auf dem gleichen Halbleiterchip
gebildet und sind nur aus aktiven und passiven Elementen aufgebaut, die mittels des CMOS-
Herstellungsprozesses hergestellt wurden. Damit die Halbleiterdruckmeßvorrichtung 3 Strom von
außen aufnehmen und Signal nach/von außen übertragen kann, sind ein GND-Anschluß 51, ein Vcc-
Anschluß 52, ein DS-Anschluß 53, ein CLK-Anschluß 54, ein E-Anschluß 55, ein CG-Anschluß 56,
ein EV-Anschluß 57 und ein Vout-Anschluß 58 vorgesehen.
Der GND-Anschluß 51 und der Vcc-Anschluß 52 sind Anschlüsse zum Liefern des Massepotentials
bzw. des Speisestrompotentials von 5 V, wobei dieser Wert als Beispiel und ohne besondere
Beschränkung zu sehen ist, an die Druckmeßvorrichtung 3. Der DS-Anschluß 53 ist vorgesehen, um
serielle Daten zwischen der Druckmeßvorrichtung 3 und externen Schaltungen zu senden/emp
fangen. Der CLK-Anschluß 54 ist ein Anschluß zum Liefern eines externen Takts an die Druckmeß
vorrichtung 3. Ein "Freigabe"-Signal wird von außen an den E-Anschluß 55 geliefert, um den
Betriebszustand der digitalen Schaltung(en) in der Druckmeßvorrichtung 3 zu steuern. Der Vout-
Anschluß 58 ist ein Anschluß zum Ausgeben des Erfassungssignals der Druckmeßvorrichtung 3
nach außen.
Wenn gerade Daten in das EPROM 34 geschrieben werden, wird eine Spannung, die höher als die
an den Vcc-Anschluß 52 angelegte ist, als Beispiel und ohne Beschränkung seien hier 26 V
angenommen, an den CG-Anschluß 56 angelegt. Außerdem wird, wenn gerade Daten in das
EPROM 34 geschrieben werden, eine Spannung, die höher als die an den Vcc-Anschluß 52
angelegte Betriebsspannung ist und sich auch von der an den CG-Anschluß 56 angelegten
Spannung unterscheidet, wobei hier als Beispiel und ohne besondere Beschränkung 13 V ange
nommen seien, an den EV-Anschluß 57 angelegt. Die Anordnung kann auch so getroffen sein, daß
der CG-Anschluß 56 und der EV-Anschluß 57 gemeinsam verwendet werden, das heißt, als gleicher
Anschluß, so daß auf der Basis der an einen angelegten Spannung die an den anderen angelegte
Spannung erzeugt wird.
Die Eingabe/Ausgabe-Umschaltanordnung 31 führt eine Umschaltung zwischen dem Modus, in dem
Einstelldaten, die serielle Daten enthalten, die von außen über den DS-Anschluß 53 geliefert
werden, in das Schieberegister 32 geliefert werden, und dem Modus aus, in dem vom Schieberegi
ster 32 gelieferte serielle Daten über den DS-Anschluß 53 nach außen geliefert werden. Das mit
dem vorgenannten externen Takt synchronisierte Schieberegister 32 setzt die von außen gelieferten
seriellen Daten in parallele Daten um. Außerdem setzt das Schieberegister 32 die Einstelldaten, die
im EPROM 34 gespeicherte parallele Daten enthalten, in serielle Daten um.
Das EPROM 34 speichert Einstelldaten, die vom Schieberegister 32 gelieferte parallele Daten
enthalten. Die Signalauswahlschaltung 35 wählt entweder Einstelldaten, die vom Schieberegister 32
gelieferte parallele Daten umfassen, oder Einstelldaten, die vom EPROM 34 gelieferte parallele
Daten umfassen, aus und liefert sie an den D/A-Umsetzer 36. Die Steuerlogik 33 erzeugt auf der
Basis eines vom E-Anschluß 35 eingegebenen "Freigabe"-Signals und vom Schieberegister 32
gelieferten Steuerdaten Steuersignale und gibt sie an die Eingabe/Ausgabe-Umschaltanordnung 31,
das Schieberegister 32, das EPROM 34 und die Signalauswahlschaltung 35 aus, um ihren Betrieb
zu steuern. Hier wird, um die Beschreibung zu erleichtern, das von der Steuerlogik 33 an das
Schieberegister 32 gelieferte Steuersignal als Schieberegistersteuersignal 65 bezeichnet. Der D/A-
Umsetzer 36 setzt parallele digitale Daten in analoge Daten um.
Die Meßschaltung 40 ist aus einem Halbleiterspannungsmesser aufgebaut, der ein Ausgangssignal
in Antwort auf beispielsweise den angelegten Druck erzeugt. Die Signalverstärkerschaltung 41
verstärkt das von der Meßschaltung 40 erzeugte Signal und gibt es über den Vout-Anschluß 58 nach
außen ab. Die Empfindlichkeitseinstellschaltung 37 stellt den an die Meßschaltung 40 angelegten
Strom nach Maßgabe des Ausgangssignals aus dem D/A-Umsetzer 36 ein. In ähnlicher Weise stellt
die Offset-Einstellschaltung 39 die zum Einstellen des Offsets der Signalverstärkerschaltung 41
verwendete Referenzspannung nach Maßgabe des Ausgangssignals aus dem D/A-Umsetzer 36 ein.
Die TC-Einstellschaltung 38 führt eine Addition/Subtraktion die Ausgangssignale der Empfindlich
keitseinstellschaltung 37 und der Offset-Einstellschaltung 39 nach Maßgabe des Ausgangssignals
aus dem D/A-Umsetzer 36 aus.
Hier bilden die Eingabe/Ausgabe-Umschaltanordnung 31, das Schieberegister 32, die Steuerlogik
33, das EPROM 34, die Signalauswahlschaltung 35 und der D/A-Umsetzer 36 den digitalen
Schaltungsteil. Im Gegensatz dazu bilden die Empfindlichkeitseinstellschaltung 37, die TC-Einstell
schaltung 38, die Offset-Einstellschaltung 39, die Meßschaltung 40 und die Signalverstärkerschal
tung 41 den analogen Schaltungsteil.
Bei der vorgenannten Konfiguration führt das Schieberegister 32 die Funktion der Hilfsspeicher
schaltung 12 aus. Das EPROM 34 führt die Funktion der Hauptspeicherschaltung 13 aus. Die
Eingabe/Ausgabe-Umschaltanordnung 31, die Steuerlogik 33 und die Signalauswahlschaltung 35
führen die Funktion der Betriebsauswahlschaltung 11 aus. Der D/A-Umsetzer 36, die Empfindlich
keitseinstellschaltung 37, die TC-Einstellschaltung 38 und die Offset-Einstellschaltung 39 führen die
Funktion der Einstellschaltung 14 aus. Die Meßschaltung 40 führt die Funktion der Wheatstone-
Brücke 15 aus. Die Signalverstärkerschaltung 41 führt die Funktion der Verstärkungsschaltung 16
aus. Außerdem entsprechen der GND-Anschluß 51, der Vcc-Anschluß 52, der DS-Anschluß 53, der
CLK-Anschluß 54, der E-Anschluß 55, der CG-Anschluß 56, der EV-Anschluß 57 und der Vout-
Anschluß 58 einem jeweiligen des ersten bis achten Anschlusses, das heißt des Anschlusses 21 bis
28.
Fig. 3 ist ein Diagramm, das in vereinfachter Form ein Beispiel der Konfiguration des Schieberegi
sters 32 zeigt. Die Anzahl der Bits des Schieberegisters 32 beträgt, als Beispiel und ohne besondere
Beschränkung, 51 Bits. Von diesen speichern zwei Bits Steuerdaten 61, die an die Steuerlogik 33
geliefert werden. Nach diesen zwei Bits werden 48 Bits dazu verwendet, entweder an das EPROM
34 gelieferte Daten 62, an die Signalauswahlschaltung 35 gelieferte Einstelldaten 63 oder an das
EPROM 34 gelieferte Daten 64 zu speichern. Das verbleibende eine Bit wird als Puffer verwendet.
Als nächstes werden unter Bezug auf die Fig. 4 die verschiedenen Steuersignale und die Beziehung
zwischen den angelegten Spannungen und den Betriebsmodi der Druckmeßvorrichtung 3 beschrie
ben. Wenn ein externer Takt am CLK-Anschluß 54 eingegeben wird, sich sowohl der CG-Anschluß
56 als auch der EV-Anschluß 57 im "nicht-geladenen" Zustand NC befinden, die Eingabe am E-
Anschluß 55 sich auf dem L-Pegel befindet und die zwei Bits der Steuerdaten 61 (A und B) sich auf
dem L-Pegel befinden, dann geht nach dem Eingeben serieller Daten am DS-Anschluß 53 das
Schieberegister (SR)-Steuersignal 65 auf den L-Pegel, die Signalauswahlschaltung 35 wählt das
EPROM 34 aus, und die Eingabe/Ausgabe-Umschaltanordnung 31 geht auf "Eingabe". Als Folge
werden serielle Daten von außen in das Schieberegister 32 eingegeben (Modus Nr. 1).
Wenn ein externer Takt an dem CLK-Anschluß 54 eingegeben wird, sich sowohl der CG-Anschluß
56 als auch der EV-Anschluß 57 im "nicht-geladenen"-Zustand NC befinden, die Eingabe am E-
Anschluß 55 sich auf dem H-Pegel befindet und die zwei Bits der Steuerdaten 61 (A und B) sich auf
dem L-Pegel befinden, dann geht das Schieberegistersteuersignal 65 auf den L-Pegel, die Signal
auswahlschaltung 35 wählt das EPROM 34 aus, und die Eingabe/Ausgabe-Umschaltanordnung 31
geht auf "Ausgabe". Als Folge werden serielle Daten aus dem Schieberegister 32 nach außen
abgegeben (Modus Nr. 2).
Wenn sich die Eingabe am E-Anschluß 55 auf dem H-Pegel befindet, sich die Eingabe am DS-
Anschluß 53 auf dem L-Pegel befindet, die Eingabe am CLK-Anschluß 54 sich auf dem L-Pegel
befindet, das erste Bit (A) und das zweite Bit (B) der Steuerdaten 61 sich auf dem H-Pegel bzw. dem
L-Pegel befinden und sowohl der CG-Anschluß 56 als auch der EV-Anschluß 57 sich im "nicht-
geladenen" Zustand befinden, dann geht das Schieberegistersteuersignal 65 auf den L-Pegel, die
Signalauswahlschaltung 35 wählt das Schieberegister 32 aus, und die Eingabe/Ausgabe-Umschalt
anordnung 31 geht auf "Ausgabe". Als Folge wird eine Einstellung unter Verwendung der im
Schieberegister 32 gespeicherten Daten ausgeführt (Modus Nr. 3).
Wenn die Eingabe am E-Anschluß 55 sich auf dem L-Pegel befindet, die Eingabe am DS-Anschluß
53 sich auf dem L-Pegel befindet, die Eingabe am CLK-Anschluß 54 sich auf dem L-Pegel befindet
und sowohl der CG-Anschluß 56 als auch der EV-Anschluß 57 sich im "nicht-geladenen" Zustand
befinden, dann geht das Schieberegistersteuersignal 65 auf den L-Pegel, die Signalauswahlschal
tung 35 wählt das EPROM 34 aus, und die Eingabe/Ausgabe-Umschaltanordnung 31 geht auf
"Eingabe". Als Folge geht die Vorrichtung in einen stationären Zustand mit der Ausführung der
Einstellung unter Verwendung der im EPROM 34 gespeicherten Daten (Modus Nr. 4).
Wenn die Eingabe am E-Anschluß 55 sich auf dem H-Pegel befindet, die Eingabe am DS-Anschluß
53 sich auf dem L-Pegel befindet, die Eingabe am CLK-Anschluß 54 auf dem L-Pegel befindet, die
zwei Bits (A und B) der Steuerdaten 61 auf dem H-Pegel befinden und sowohl der CG-Anschluß 56
als auch der EV-Anschluß 57 sich in dem "nicht-geladenen" Zustand befinden, dann geht das
Schieberegistersteuersignal 65 auf den L-Pegel, und die Eingabe/Ausgabe-Umschaltanordnung 31
geht auf "Ausgabe". Als Folge werden im Schieberegister 32 gespeicherte Daten in das EPROM 34
übertragen (Modus Nr. 5).
Wenn die Eingabe am E-Anschluß 55 sich auf dem H-Pegel befindet, die Eingabe am DS-Anschluß
53 sich auf dem L-Pegel befindet, die Eingabe am CLK-Anschluß sich auf dem L-Pegel befindet, die
zwei Bits (A und B) der Steuerdaten 61 sich auf dem H-Pegel befinden und sowohl der CG-Anschluß
56 als auch der EV-Anschluß 57 sich in dem Zustand befinden, in dem Schreibspannungen angelegt
sind, dann geht das Schieberegistersteuersignal 65 auf den L-Pegel, und die Eingabe/Ausgabe-
Umschaltanordnung 31 geht auf "Ausgabe". Als Folge werden im Schieberegister 32 gespeicherte
Daten in das EPROM 34 geschrieben (Modus Nr. 6).
Wenn die Eingabe am E-Anschluß 55 sich auf dem H-Pegel befindet, die Eingabe am DS-Anschluß
53 sich auf dem L-Pegel befindet, die Eingabe am CLK-Anschluß 54 sich auf dem L-Pegel befindet,
das erste Bit (A) und das zweite Bit (B) der Steuerdaten 61 sich auf dem L-Pegel bzw. auf dem H-
Pegel befinden und sowohl der CG-Anschluß 56 als auch der EV-Anschluß 57 sich in dem "nicht
geladenen" Zustand befinden, dann geht das Schieberegistersteuersignal 65 auf den H-Pegel, die
Signalauswahlschaltung 35 wählt das EPROM 34 aus, und die Eingabe/Ausgabe-Umschaltanord
nung 31 geht auf "Ausgabe". Als Folge werden im EPROM 34 gespeicherte Daten an das Schiebe
register 32 übertragen (Modus Nr. 7).
Als nächstes wird die Prozedur zum Ausführen der Einstellung der Druckmeßvorrichtung 3 beschrie
ben. Die einzelnen Anschlüsse der Druckmeßvorrichtung 3 sind so beschaffen, daß die Vorrichtung,
wenn eine Spannung, welche die Speisebetriebsspannung ist, beispielsweise 5 V, über den Vcc-
Anschluß 52 angelegt wird, automatisch in den stationären Zustand des vorgenannten Modus Nr. 4
geht. Im Anfangszustand, in dem noch keine Einstellung erfolgt ist, befindet sich das EPROM 34 in
einem "alles null"-Zustand, in dem nichts im Speicher gespeichert ist. Zu diesem Zeitpunkt befinden
sich die Signalverstärkerschaltung 41 und der Vout-Anschluß 58 in einem gesättigten Zustand, das
heißt einem Zustand bei oder nahe entweder dem Speisespannungspotential oder dem Erdpotential.
Gemäß dem in Fig. 5 gezeigten Zeitlagediagramm werden durch Eingeben von Einstelldaten von
dem DS-Anschluß 53 unter Eingabe eines externen Takts am CLK-Anschluß 54 und durch Einstellen
des E-Anschlusses 55 auf den L-Pegel Einstelldaten von außen im Schieberegister 32 gespeichert
(Modus Nr. 1). Dann erfolgt durch Einstellen des CLK-Anschlusses 54 und des DS-Anschlusses 53
auf den L-Pegel und durch Einstellen des E-Anschlusses 55 auf den H-Pegel die Einstellung unter
Verwendung der im Schieberegister 32 gespeicherten Einstelldaten (Modus Nr. 3). Zu diesem
Zeitpunkt wird das Sensorausgangssignal aus dem Vout-Anschluß 58 gemessen. Dieser vorläufige
Einstellvorgang wird wiederholt, bis das gewünschte Sensorausgangssignal erhalten wird. In
anderen Worten können durch Messen des Sensorausgangssignals unter allmählicher Änderung der
von außen eingegebenen vorläufigen Einstelldaten diejenigen Einstelldaten ermittelt werden, die zu
dem gewünschten Sensorausgangssignal führen.
Sobald die Einstelldaten ermittelt worden sind, werden die finalisierten Einstelldaten von außen in
dem Schieberegister 32 gespeichert, indem die finalisierten Einstelldaten über den DS-Anschluß 53
eingegeben werden, während ein externer Takt über den CLK-Anschluß 54 eingegeben und der E-
Anschluß 55 zusätzlich auf den L-Pegel eingestellt wird, wie in dem in Fig. 6 gezeigten Zeitlagedia
gramm dargestellt (Modus Nr. 1). Als nächstes werden durch Einstellen des E-Anschlusses 55 auf
den H-Pegel, des DS-Anschlusses 53 auf den L-Pegel und des CLK-Anschlusses 54 auf den L-
Pegel die finalisierten Einstelldaten aus dem Schieberegister 32 an das EPROM 34 übertragen
(Modus Nr. 5). Danach werden "Schreib"-Spannungen an den CG-Anschluß 56 und den EV-
Anschluß 57 angelegt, und die vom Schieberegister 32 übertragenen Einstelldaten werden in das
EPROM 34 geschrieben (Modus Nr. 6).
Bei Beendigung des Schreibens ist der Einstellvorgang abgeschlossen. Danach wird die Druckmeß
vorrichtung 3 in ihrem Anfangszustand verwendet (Modus Nr. 4). Auf diese Weise können die
gewünschten Sensorcharakteristika immer auf der Basis der im EPROM 34 gespeicherten Einstell
daten gewonnen werden.
Außerdem werden, vor dem Starten des vorläufigen Einstellvorgangs, durch Eingeben vorläufiger
Einstelldaten von dem DS-Anschluß 53 unter Eingabe eines externen Takts an dem CLK-Anschluß
54 und unter Einstellung des E-Anschlusses 55 auf den L-Pegel vorläufige Einstelldaten von außen
in dem Schieberegister 32 gespeichert, wie in dem in Fig. 7 gezeigten Zeitlagediagramm dargestellt
(Modus Nr. 1). Danach können, wenn der E-Anschluß 55 auf den H-Pegel eingestellt wird, die im
Schieberegister 32 gespeicherten vorläufigen Einstelldaten über den DS-Anschluß 53 ausgegeben
werden (Modus Nr. 2). Dies bewirkt, daß die über den DS-Anschluß 53 eingegebenen vorläufigen
Einstelldaten unverändert über den DS-Anschluß 53 ausgegeben werden, nachdem sie durch die
Eingabe/Ausgabe-Umschaltanordnung 31 und das Schieberegister 32 geleitet worden sind. Als
Folge liefert dies eine Qualitätsüberprüfung des Betriebs des Schieberegisters 32 und die Ein
gabe/Ausgabe-Umschaltanordnung 31. In anderen Worten ist es durch Ausführen des in Fig. 7
gezeigten Zeitlagediagramms möglich, eine Qualitätsüberprüfung des Betriebs des Schieberegisters
32 und die Eingabe/Ausgabe-Umschaltanordnung 31 auszuführen. Außerdem sind unter den Bits
des in Fig. 7 gezeigten Zeitlagediagramms jene mit "Ignorieren" bezeichneten solche Bits, die sich
nicht auf die Einstellung beziehen und somit ignoriert werden können. Das gleiche gilt für Fig. 8, die
später diskutiert wird.
Außerdem können durch Einstellen des E-Anschlusses 55 auf den H-Pegel, des DS-Anschlusses 53
auf den L-Pegel, des CLK-Anschlusses 54 auf den L-Pegel, wie in dem Zeitlagediagramm von Fig. 8
gezeigt, die im EPROM 34 gespeicherten Einstelldaten an das Schieberegister 32 übertragen
werden (Modus Nr. 7). Nach der Übertragung können, wenn der E-Anschluß 55 auf den H-Pegel
eingestellt wird, während ein externer Takt am CLK-Anschluß 54 eingegeben wird, die im Schiebe
register 32 gespeicherten Daten am DS-Anschluß 53 ausgegeben werden (Modus Nr. 2). Auf diese
Weise können die im EPROM 34 gespeicherten Einstelldaten über den DS-Anschluß 53 ausgegeben
werden, wodurch es ermöglicht wird, die Betriebsqualität des EPROMs 34 zu überprüfen, das
Datenhaltevermögen des EPROMs 34 zu untersuchen und Fehlerquellen bei den Sensorcharakteri
stika nach dem Einstellen zu studieren. Dies ist sehr effektiv für die Qualitätssicherung und die
Qualitätssteuerung von Halbleiter-Druckmeßvorrichtungen 3.
Bei der vorgenannten Ausführungsform ist die Konfiguration dergestalt, daß durch Messung des
Sensorausgangssignals unter allmählicher Änderung der im Schieberegister 32 gespeicherten
vorläufigen Einstelldaten die im gewünschten Sensorausgangssignal resultierenden Einstelldaten
ermittelt und im EPROM 34 gespeichert werden und im normalen Betriebszustand das Sensoraus
gangssignal durch die Empfindlichkeitseinstellschaltung 37, die TC-Einstellschaltung 38 und die
Offset-Einstellschaltung 39 unter Verwendung der im EPROM 34 gespeicherten Einstelldaten
eingestellt wird. Da jedes dieser Konfigurationselemente nur aus aktiven Elementen und passiven
Elementen gebildet ist, die durch den CMOS-Herstellungsprozeß hergestellt werden, und da diese
Elemente außerdem mit den sieben oder acht Anschlüssen auf dem gleichen Halbleiterchip gebildet
sind, wird eine Halbleitervorrichtung zum Messen einer physikalischen Größe geschaffen, die das
elektrische Einstellen (bzw. Trimmen) kostengünstig und mit einer kleinen Anzahl an Anschlüssen
ausführen kann.
Die vorliegende Erfindung ist, wie oben beschrieben, nicht auf Halbleiterdruckmeßvorrichtungen
beschränkt, sondern sie kann auch auf Meßvorrichtungen für eine Vielzahl physikalischer Größen
angewendet werden, wie beispielsweise für die Temperatur, die Feuchtigkeit, die Geschwindigkeit,
die Beschleunigung, das Licht, den Magnetismus oder den Schall.
Erfindungsgemäß ist die Konfiguration so getroffen, daß durch Messen des Sensorausgangssignals
unter allmählicher Änderung der in einer Hilfsspeicherschaltung gespeicherten vorläufigen Einstell
daten die im gewünschten Sensorausgangssignal resultierenden Einstelldaten ermittelt und in einer
Hauptspeicherschaltung gespeichert werden und im normalen Betriebszustand das Sensoraus
gangssignal mittels einer oder mehrerer Einstellschaltungen unter Verwendung der in der Haupt
speicherschaltung gespeicherten Einstelldaten eingestellt wird. Da das Sensorelement, die Hilfs
speicherschaltung, die Hauptspeicherschaltung und die Einstellschaltungen nur aus mittels des
CMOS-Herstellprozesses hergestellten aktiven und passiven Elementen gebildet sind und da diese
Elemente zusammen mit den sieben oder acht Anschlüssen auf dem gleichen Halbleiterchip gebildet
sind, wird eine Halbleitervorrichtung zum Messen einer physikalischen Größe geschaffen, welche die
elektrische Einstellung (bzw. das Trimmen) in kostengünstiger Weise und mit einer kleinen Anzahl
an Anschlüssen ausführen kann.