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DE1021684B - Vorrichtung zum Schraenken von Saegeblaettern, insbesondere mittels Handbetaetigung - Google Patents

Vorrichtung zum Schraenken von Saegeblaettern, insbesondere mittels Handbetaetigung

Info

Publication number
DE1021684B
DE1021684B DEV8828A DEV0008828A DE1021684B DE 1021684 B DE1021684 B DE 1021684B DE V8828 A DEV8828 A DE V8828A DE V0008828 A DEV0008828 A DE V0008828A DE 1021684 B DE1021684 B DE 1021684B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
setting
lever
cam
cams
movements
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV8828A
Other languages
English (en)
Inventor
Richard Kaiser
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vollmer Werke Maschinenfabrik GmbH
Original Assignee
Vollmer Werke Maschinenfabrik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Vollmer Werke Maschinenfabrik GmbH filed Critical Vollmer Werke Maschinenfabrik GmbH
Priority to DEV8828A priority Critical patent/DE1021684B/de
Publication of DE1021684B publication Critical patent/DE1021684B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D63/00Dressing the tools of sawing machines or sawing devices for use in cutting any kind of material, e.g. in the manufacture of sawing tools
    • B23D63/02Setting saw teeth by means of hand-operated or foot-operated devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Dovetailed Work, And Nailing Machines And Stapling Machines For Wood (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Schränken von Sägeblättern, insbesondere mittels Handbetätigung Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Schränken von Sägeblättern, insbesondere mittels Handbetätigung. Es ist bereits eine größere Anzahl von Handschränkapparaten bekannt, bei denen in Verbindung mit einer Meßuhr eine hohe Schränkgenauigkeit erzielt wird, die jedoch trotz des Meßgeräts noch weitgehend vom Gefühl des Arbeiters abhängt. Um diesen Nachteil zu beseitigen, hat man bereits Maschinen geschaffen, bei denen bei jedem Schränkvorgang an einem Sägezahn mehrere aufeinanderfolgende Schränkbewegungen mit sich steigernder Größe der Schränkweite erfolgen und zwischen den einzelnen Schränkbewegungen die bleibende Schränkung gemessen wird. Der Nachteil dieser bekannten Konstruktion ist jedoch in ihrem außerordentlich komplizierten Aufbau zu sehen. In den meisten Fällen ist man sogar gezwungen, elektrische Schaltungen zu Hilfe zu nehmen, was außerordentlich kostspielig ist. Derartige Konstruktionen sind daher bei billigen Handschränkgeräten nicht tragbar, da hier nur einfache Ausführungsformen mit geringer Störanfälligkeit bei einem geringen Herstellungspreis in Betracht kommen.
  • Um die Nachteile der bekannten Vorrichtungen zu vermeiden, werden erfindungsgemäß die Schränkbewegungen in an sich bekannter Weise über Schränkhebel ausgeführt, deren Steuerung durch Nockenscheiben erfolgt, die einzelne aufeinanderfolgende Nocken aufweisen, deren Abstände von der Scheibendrehachse sich jeweils um einen der Größe der Steigerung der Schränkweite entsprechenden Betrag unterscheiden und wobei die Nocken in gleichen, als Vertiefungen ausgebildeten Abständen voneinander liegen. Die einzelnen verwendeten Teile, wie Schränkhebel, Nockenscheiben, Nocken od. dgl., sind bei Schränkvorrichtungen als solche zwar bereits bekannt, jedoch ist eine derartig einfache Verbindung dieser Konstruktionselemente bisher noch nicht geschaffen worden.
  • Bei einer derartigen Vorrichtung zum Schränken mit auf die Zahnteilung in Längsrichtung des Sägeblattes einstellbaren Schränk- und Tasthebeln ist vorzugsweise die Breite mindestens einer der Nockenscheiben in Achsrichtung größer als die der Anlageflächen der Schränkhebel. Dadurch kann man die Vorrichtung der jeweiligen Zahnteilung der zu bearbeitenden Säge ohne Schwierigkeiten anpassen, indem man die Schränk- und auch die Tasthebel längs des Sägeblattes verschiebt.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar eine Handschränkvorrichtung in Ansicht und teilweise schematischer Darstellung.
  • Das erfindungsgemäße Gerät entspricht in seinem grundsätzlichen Aufbau den bekannten Konstruktionen. Der Bedienungshebel 1 ist mit der Welle 2 fest verbunden, auf welcher wiederum das Zahnrad 3, das mit dem Zahnrad 4 in dauerndem Eingriff steht, kraftschlüssig angeordnet ist. Auf der Hauptwelle 6 sind sowohl das Zahnrad 4 als auch die Nockenscheibe 5 fest angeordnet. Wird nun der Bedienungshebel nach oben bzw. nach unten geschwenkt, so bewegt sich die Nockenscheibe 5 entgegen der Drehrichtung der Welle 2, wobei der Verdrehungswinkel der Hauptwelle 6 und damit der Nockenscheibe 5 vom übersetzungsverhältnis der beiden Zahnräder 3 und 4 bestimmt ist. Die Nockenscheibe 5 weist auf einem Teil ihres Umfanges Nockengruppen 7 und 8 auf, während der übrige Teil der Scheibe als Zylinder ausgebildet ist. Mit der Nockengruppe 7 arbeiten die Rolle 9 und der Schränkhebel 10 zusammen, während die Nockengruppe 8 auf die Rolle 11 und den Schränkhebel 12 einwirkt. Die beiden Schränkhebel 10 und 12 sind auf der Achse 13, die in der Ebene des Sägeblattes, jedoch oberhalb desselben angeordnet ist, drehbar gelagert und werden durch die Kraft einer (nicht dargestellten) Feder an die Nockenscheibe 5 angedrückt. Bewegt sich nun die Nockenscheibe entgegen dem Uhrzeigersinn entsprechend einer Betätigung des Bedienungshebels 1 nach unten, so gleitet die Rolle 9 über die Nockengruppe 7, während die Rolle 11 über den zylindrischen Teil der Nockenscheibe 5 gleitet. Infolgedessen bleibt der Schränkhebe112 in Ruhe, während sich der Schränkhebel 10 entsprechend der Höhe der einzelnen Nocken 7 ca bis 7 d bewegt. Wird der Bedienungshebel 1 dagegen nach oben gedrückt, so ist das Verhältnis umgekehrt, und es bewegt sich der Schränkhebel entsprechend der Nockengruppe 8, während der Schränkhebel 10 in Ruhe bleibt. Um einen Sägezahn einwandfrei schränken zu können, muß dieser vorher bis an die Schränkstelle der Zahnspitze schraubstockartig festgeklemmt werden. Hierzu dienen der feststehende Klemmbacken 14 und der beweglich gelagerte Klemmbacken 15. Zur Betätigung des beweglichen Klemmbackens 15 dient ein Führungsbolzen 19, in dessen zwei Einfräsungen der untere Arm eines Hebels 17 eingreift. Dieser Hebel 17 ist drehbar auf der Achse 18 gelagert und weist an seinem oberen Ende eine Rolle auf, die auf einer Kurvenscheibe 16 gleitet. Die Kurvenscheibe 16 ist fest mit dem Zahnrad 3 bzw. der Welle 2 verbunden. Sobald der Bedienungshebel l geschwenkt wird, erfolgt je nach Lage der Kurvenscheibe 16 eine Zu- oder Wegführung des Klemmbackens 15 und damit ein Öffnen oder Schließen der Sägeblattklemmung. Die Kurvenscheibe 16 ist so gestaltet, daß bei Betätigung des Bedienungshebels 1 nach oben oder unten zuerst das Sägeblatt festgespannt wird und dann erst der jeweilige Schränkhebel 10 oder 12 durch die Nockengruppen 7 und 8 in Bewegung gesetzt wird. Während des gesamten Schränkvorganges. also während der Bewegung der Schränkhebel, bleibt die Blattklemmung dann geschlossen. Die waagerechte Lage des Bedienungshebels 1 ist durch eine (nicht dargestellte) Rastvorrichtung gesichert, so daß, von dieser Stellung ausgehend, man entweder nach links oder nach rechts schränken kann.
  • Der Arbeitsvorgang mit diesem Gerät spielt sich so ab, daß man zuerst z. B. den Bedienungshebel 1 nach oben bewegt, woraufhin, wie bereits erläutert, der Klemmbacken 15 die Schließung der Klemmvorrichtung bewirkt und anschließend die Nockengruppe 8 den Schränkhebel 12 betätigt, so daß dieser die anliegende Sägezahnspitze nach links aus der Sägeblattebene biegt. Anschließend wird der Bedienungshebel 1 wieder waagerecht gestellt und dann nach unten geführt, worauf die Schränkung der davorliegenden Sägezahnspitze nach rechts aus der Sägeblattebene erfolgt. Mach der daraufhin erfolgten Zurückführung des Bedienungshebels 1 in die waagerechte Stellung ist die Sägeblattklemmung wieder gelöst, und das Sägeblatt kann durch einen an sich bekannten (nicht dargestellten) Vorschub um zwei Zähne weitergeschoben werden" so daß sich der Arbeitsvorgang wiederholen kann.
  • Da der Abstand der beiden Schränkhebel 10 und 12 der jeweiligen Zahnteilung entsprechen muß, ist der Schränkhebel 12 auf der Achse 13 verschiebbar gelagert. Außerdem ist die Nockengruppe 8 so breit ausgeführt, daß die Zusammenarbeit mit dem Schränkhebe112 in jeder Stellung gewährleistet ist. Den verschiedenen Sägeblattdicken ist durch ebenfalls nicht dargestellte exzentrische Verstellmöglichkeiten der Achse 18 Rechnung getragen.
  • Durch die Anordnung einer Nockengruppe erfolgt bei einer Abwärts- bzw. Aufwärtsbewegung des Bedienungshebels 1 nicht wie bei den bekannten Geräten lediglich eine Schränkung. sondern mehrere hintereinander. Das Wesentliche hierbei ist, daß jeder folgende Nocken höher als der andere ausgeführt ist. und zwar vorzugsweise um einen Betrag, der dem zulässigen Toleranzmaß des jeweiligen Sägeblattes entspricht. Im Normalfall beträgt die Höhendifferenz 0,05 mm. Infolgedessen besitzen jeweils die Nocken 7 b bzw. 8 b einen um 0,05 mm größeren Radius als die Nocken 7a bzw. 8a. Das gleiche gilt selbstverständlich für die Nocken 7 c und 8 c im Verhältnis zu den Nocken 7 b und 8 b. Die Zwischenräume zwischen den einzelnen Nocken 7 oder 8 bewirken nach jedem Schränkvorgang ein Zurückgehen der Schränkhebel 10 bzw. 12 in die Ausgangslage, damit die geschränkte Sägeblattzahnspitze um das Maß ihrer Elastizität zurückfedern kann. Hierbei erfolgt dann gleichzeitig die :Messung der Schränkung.
  • In den beiden Klemmbacken 14 und 15 sind jeweils in einer Einfräsung die beiden Tasthebe121 und 22 genau gegenüber den Schränkhebeln 12 und 10 angeordnet. Diese Tasthebel liegen jeweils an der Sägeblattzahnspitze an und sind durch Wellen 23 und 24, die in Paßbohrungen der Klemmbacken 14 und 15 gelagert sind, mit den Meßhebeln 25 und 26 verbunden. Diese Meßhebel 25 und 26 wiederum wirken auf die beiden Meßuhren 20 und 27 ein. Bei jedem Zurückschwenken der Schränkhebel 10 und 12 kann daher das genaue Maß der tatsächlich erreichten Schränkung abgelesen werden.
  • Der Schränkvorgang mit der erfindungsgemäßen Anordnung geschieht demnach in folgender Weise: Nach dem entsprechenden Vorschub des Sägeblattes in die Schränkstellung wird der Bedienungshebel 1 wie üblich entweder nach oben oder unten bewegt, wodurch sich die Blattklemmung schließt und der erste Nocken, z. B. 7a, mit der Rolle 9 in Berührung kommt. Dadurch wird die vordere Zahnspitze nach rechts aus ihrer Blattebene gebogen, worauf der Schränkhebel10 wiederum zurückgeht und nach Zurückfedern der Sägeblattspitze die erste Messung erfolgt. Reicht die Schränkung nicht aus, so erfolgt eine weitere Bewegung des Bedienungshebels 1 in der gleichen Richtung, worauf die Rolle 9 auf den Nokken 7 h aufläuft. Hierdurch wird eine weitere Schränkung um 0,05 mm erreicht. Eine weitere Bewegung des Bedienungshebels 1 erfolgt je nachdem, ob die Schränkung bereits ausreichend war oder nicht. Eine innerhalb der Toleranz liegende Bearbeitung wird auf jeden Fall erreicht, da jede zusätzliche Schränkung dein Wert des Toleranzmaßes entspricht. In gleicher Weise kann daraufhin der zweite Zahn durch Zurückführen des Bedienungshebels in die Ruhelage und Schwenken in die entgegengesetzte Richtung bearbeitet «erden.
  • Da der Schränkhebel 12 auf der Achse 13 verschiebbar angeordnet ist, kann ebenfalls der Klemmbacken 14 mit dem Tastliebel 21 verschoben werden, so daß man die Gewähr hat, daß der Tasthebel21 immer genau gegenüber dem Schränkhebel 12 liegt.
  • Durch die Erfindung ist es nunmehr möglich, unabhängig vom Gefühl und von der Geschicklichkeit des Arbeiters ein genaues Schränkergebnis zu erzielen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zum Schränken von Sägeblättern, insbesondere mittels Handbetätigung; bei der bei jedem Schränkvorgang an einem Sägezahn mehrere aufeinanderfolgende Schränkbewegungen mit sich steigernder Größe der Schränkweite erfolgen und zwischen den einzelnen Schränk-Bewegungen die bleibende Schränkung gemessen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Schränk-Bewegungen in an sich bekannter Weise über Schränkhebel (10, 12) ausgeführt werden, deren Steuerung durch Nockenscheiben (5 bzw. 7) erfolgt, die einzelne aufeinanderfolgende Nocken (7a. bis 7d, 8a bis 8d) aufweisen, deren Abstände von der Scheibendrehachse sich jeweils um einen der Größe der Steigerung der Schränkweite entsprechenden Betrag unterscheiden und die Nocken in gleichen, als Vertiefungen ausgebildeten Abständen voneinander liegen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1 mit auf die Zahnteilung in Längsrichtung des Sägeblattes einstellbaren Schränk- und Tasthebcln, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite von mindestens einer der Nockenscheiben (5 bzw. 7) in Achsrichtung größer als die der Anlageflächen (9, 11) der Schränkhebel (10, 12) ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 470 527, 558 700, 592 472, 597 366, 661414; schweizerische Patentschrift Nr. 195 389.
DEV8828A 1955-04-22 1955-04-22 Vorrichtung zum Schraenken von Saegeblaettern, insbesondere mittels Handbetaetigung Pending DE1021684B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1090492B (de) 1958-01-20 1960-10-06 Coburger Holzbearbeitungsmasch Verfahren und Vorrichtung zum Schraenken gehaerteter Saegeblaetter
DE1127687B (de) 1959-10-23 1962-04-12 Friedrich Pieper Maschinell angetriebene Schraenkeinrichtung fuer Saegeblaetter

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE470527C (de) * 1926-02-25 1929-01-17 Heinrich Vollmer Schraenkmaschine fuer Saegeblaetter aller Art und beliebiger Dicke
DE558700C (de) * 1930-01-12 1932-09-10 Philipp Mutter Verfahren zum Schraenken von Saegeblaettern
DE592472C (de) * 1932-08-10 1934-02-09 Vollmerwerke Maschinenfabrik A Saegenschraenkmaschine mit beweglichen, das Saegeblatt zwischen sich festspannenden Gliedern
DE597366C (de) * 1932-09-01 1934-05-23 Carl Eduard Dominicus Fa Schraenkvorrichtung
CH195389A (de) * 1937-04-13 1938-01-31 Hans Eisenhut Verfahren und Maschine zum Schränken von Sägeblattzähnen.
DE661414C (de) * 1936-10-15 1938-06-17 Erich Martin Saegenschraenkmaschine mit einem hin und her gehenden Schraenkstempel

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