DE2458085C3 - Flachstrickmaschine mit Vorrichtung zum Einstellen des Versatzes - Google Patents
Flachstrickmaschine mit Vorrichtung zum Einstellen des VersatzesInfo
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- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04B—KNITTING
- D04B15/00—Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
- D04B15/10—Needle beds
- D04B15/12—Shogging devices therefor
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04B—KNITTING
- D04B7/00—Flat-bed knitting machines with independently-movable needles
- D04B7/08—Flat-bed knitting machines with independently-movable needles for domestic use
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Description
Die Erfindung betrifft eine Flachstrickmaschine mit einer Vorrichtung zum Einstellen des Versatzes, das die
Stellung der Nadelbetten zueinander anzeigt.
Bekannte Strickmaschinen dieser Art (DE-PS 41 836) bestehen aus zwei gegenüberliegenden Nadelbetten,
denen je ein Strickschloß zugeordnet ist. Über eine Versatzvorrichtung kann ein Bett in seiner
Längsrichtung über eine bestimmte Distanz verschoben werden. Dies geschieht in den meisten Fällen über einen
Hebel oder dgl., der mit einem Zahnrad fest verbunden ist. Das Zahnrad ist im Gestell der Maschine gelagert
und treibt über eine Zahnstange das Nadelbett an. Eine Rasteinrichtung, deren Rasterteilung gleich der Nadelbetteilung
ist, sorgt für die Arretierung des beweglichen Nadelbettes in der jeweiligen Stellung.
Will nun die Strickerin ein Versatzmuster stricken, muß sie die Stellung der Nadelbetten entsprechend der
Mustervorlage ändern, wobei die Anzahl und Richtungen der Versatzschaltungen im Strickprozeß äußerst
variabel sind. So kann es z. B. vorkommen, daß sie erst zwei Raster- bzw. Nadelteilungen nach rechts, dann eine
nach links und dann eine nach rechts schalten muß. Das heißt, die Schaltvorgänge brauchen sich nicht periodisch
zu wiederholen.
Für die Strickerin bedeutet es somit, die durch das Muster bestimmte Zahl der Versatzvorgänge sowie ihre
Richtungen aus ihrem Gedächtnis bzw., was weitaus das
üblichere ist von einer Vorlage auf die Maschine zu übertragen. Bei einem möglichen Versatz über drei
Nadelteilungen von einer O-Stellung aus nach links und
nach rechts, kann die erste und auch die zweite Teilung auf dem Schaltwege von rechts nach links oder von links
ίο nach rechts erreicht werden. Damit ist die Definition des
Versatzes keine eindeutige Aussage für die Strickerin. Zu diesem Zweck benötigt sie an der Maschine
Orientierungspunkte. Bei einigen Maschinen kann sich die Strickerin nur unmittelbar anhand der augenblicklichen
Stellung der Nadelbetten oder der Lage des Versatzhebels orientieren. Für ungeübte Strickerinnen
bedeutet dies erhebliche Schwierigkeiten bei der Herstellung von Versatzmustern. Aber auch für eine
geübte Strickerin geben diese Orientierungspunkte nur einen geringen AnhaJt, so daß der Versatz Vorgang ihre
ungeteilte Aufmerksamkeit erfordert. Es sind Strickmaschinen bekannt, bei denen eine Erleichterung insofern
geschaffen wurde, daß zur Orientierung der Strickerin an einer übersichtlichen Stelle eine Bezugsbasis
angebracht wurde. Wenn auch die Ausführungen unterschiedlich sind, so bestehen sie doch im. Prinzip aus
einem am beweglichen Nadelbett angebrachten Symbol, beispielsweise Dreieck, dem eine ortsfest angebrachte
Skala zugeordnet ist. Auch die Umkehrung der Anordnung ist üblich. Jedem Teilstrich auf der Skala ist
eine Versatzstellung zugeordnet. Bestimmte Kennzeichen, wie Zahlen, sorgen für eine optische Unterscheidung
der einzelnen Teilstriche, so daß die Strickerin in der Lage ist, zu jedem Zeitpunkt sofort den Versatz
abzulesen. Solange die Strickerin ununterbrochen strickt wird es ihr weniger Schwierigkeiten bereiten,
jedesmal die notwendige Richtung einzuhalten. In den
meisten Fällen, insbesondere bei großen und komplizierten Gestrickteilen, wird der Prozeß öfter und über
einen längeren Zeitraum unterbrochen. Dann muß die Strickerin bei Wiederbeginn jedesmal gedanklich den
vorangegangenen Vorgang rekonstruieren, um feststellen zu können, in welcher Richtung die Versatzvorrichtung
beim weiteren Stricken zu betätigen ist. Ein Versa'z in die falsche Richtung ändert das Motiv des
Musters in ungewollter Weise, und es bedarf einiger Mühen, dies wieder zu bereinigen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die eingangs genannte Strickmaschine mit einer Einrichtung
zu versehen, die es der Strickerin gestattet, in jeder Phase des Strickprozesses die Richtung des Versatzes
zu bestimmen.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch einen zwischen den einzelnen Versatzstellungen ständig
anzeigenden Richtungsweiser gelöst. Dieser Richtungsweiser besteht aus einem am beweglichen Nadelbett
angebrachtem Gehäuse, welches ein Sichtfenster aufweist, das mit einem Symbol eines Schiebers
zusammenarbeitet. Dieser Schieber gleitet auf einer gegenüber dem beweglichen Nadelbett ortsfest angeordneten
Führung. Zwei im Gehäuse angebrachte Anschläge sorgen für eine Mitnahme des Schiebers in
beiden Richtungen durch Anlage an die Schiebekanten. Um ein Voreilen des Schiebers beim Schalten zu
vermeiden, ist eine Bremse vorgesehen, vorzugsweise in Form einer Blattfeder, die zwischen der ortsfesten
Führung und dem Schieber gelagert ist.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung
sind in den Unteransprüchen wiedergegeben.
Der Vorteil der Erfindung liegt darin, daß durch den
an der Strickmaschine angebrachten Richtungsweiser die Strickerin in die Lage versetzt wini, zu jedem
Zeitpunkt des Strickprozesses ohne große geistige Potenz die notwendige Richtung der Versatzbewegung
zu ermitteln.
Die Erfindung soll anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert werden. Dabei bedeuten die Zeichnungen
F i g. 1 Strickmaschine mit Richtungsweiser
F i g. 2 vertikaler Schnitt durch den Richtungsweiser entlang der Linie A-A gemäß F i g. 1
F i g. 3 Ansicht in Richtung Xgemäß F i g. 2
Fig.4 Einzeldarstellung des Sichtfensters und Lage
der Pfeilsymbole bei links- und rechtsseitigem Anschlag
Fig.5 Richtungsweiser mit von der Traverse getrennter Gleitführung
F i g. 6 Versatzanzeige und Richtungsweiser als Baueinheit.
In der F i g. 1 ist eine aus zwei Nadelbetten 1 und 2 bestehende Strickmaschine dargestellt. Eines der beiden
Betten, in vorliegenden Fall das vordere 2, kann über eine bekannte Versatzeinrichtung gegenüber dem
anderen versetzt werden (F i g. 2). Diese Einrichtung besteht normalerweise aus einem Hebel 4, der mit einem
Zahnrad 8 fest verbunden ist, das eine Zahnstange 9 antreibt. Zahnstange 9 ist mit dem vorderen Nadelbett 2
über Schrauben 10 verbunden, die gleichzeitig gemeinsam mit den Schrauben 11 eine Führungsplatte 29
halten. Beim Schwenken des Hebels 4 wird die Bewegung auf das vordere Nadelbett übertragen. Eine
nicht näher dargestellte Rasteinrichtung sorgt für eine Arretierung des Nadelbettes in den einzelnen Versatzstellungen,
denen auf dem vorderen Nadelbett Zahlen 6 entsprechend der Versatzmöglichkeit zugeordnet sind.
Ein pfeilartiges ortsfest angebrachtes Symbol 7 dient als Bezugspunkt. Beide bilden die Versatzanzeige. An der
Vorderseite der Strickmaschine ist in unmittelbarer Nähe der Versatzeinrichtung der Richtungsweiser 3
angebracht. Er kann an jeden beliebigen Ort montiert werden, vorausgesetzt, die Strickerin kann ihn bequem
beobachten.
Dieser Richtungsweiser besteht aus einer ortsfest angebrachten Gleitführung 12, die nach diesem
Ausführungsbeispiel über ein Winkelprofil mit der als Strickmaschinengestell ausgebildeten Traverse 13 starr
verbunden ist. Auf dieser Gleitführung 12 gleitet ein Schieber 14, der an seiner oberen Seite ein Plättchen 15
trägt, in welchen zwei mit der Spitze zueinander angeordnete Dreiecksymbole 16 eingraviert sind.
Zwischen Gleitführung 12 und Schieber 14 ist eine Blattfeder 17 angeordnet, die so im Schieber eingebettet
liegt, da3 sie sich seitlich nicht verschieben kann.
Gleitführung und Schieber werden von einem Gehäuse 18 umfaßt, welches über zwei Schrauben 5 am
vorderen Nadelbett befestigt ist. Dieses Gehäuse besitzt zwei beidseitig des Schiebers angebrachte Anschläge 19
und 20. Ihre Lage zum Schieber und der Symbolik ist so bestimmt, daß bei wechselseitiger Anlage der Schieberkanten
an den Anschlägen 19 oder 20 entweder das eine oder d^s andere Dreiecksymbol in dem auf der
Oberseite des Gehäuses angebrachten Durchbruch 21 sichtbar wird (F i g. 3 und 4).
Die Wirkungsweise ist wie folgt:
Nach Fig.3 liegt der Schieber rc-chtsseitig am
Anschlag 20 an. In dieser Stellung ist im Durchbruch 21 der nach rechts weisende Pfeil sichtbar. Das bedeutet,
daß die Strickerin im vorangegangenen Schaltvorgang den Hebel 4 von links nach rechts bewegt hat, so daß das
vordere Nadelbett von rechts nach links gewandert ist. Das Symbol zeigt damit die Stellung an, aus welcher das
Nadelbett in die Iststellung gelangt ist. Kehrt die Bedienperson die Bewegung um, daß heißt, bewegt sie
den Hebel von rechts nach links, so wandert das vordere Nadelbett von links nach rechts. Dabei bewegt sich das
Gehäuse 18 ebenfalls nach rechts. Der Schieber 14 verharrt dabei in seiner Ruhelage, unterstützt von der
Blattfeder 17. Während dieses Vorganges wird der in der unteren Abbildung der Fig.4 gestrichelte Pfeil
sichtbar, während das schwarz gezeichnete Symbol 16 unterhalb der Gehäusewand verschwindet. Dieser
Vorgang wird beendet, indem der Anschlag 19 die äußere Kante des Schiebers erreicht und diesen
mitnimmt (F i g. 4 und F i g. 5).
Bei Beibehaltung der Richtung verharrt dabei ein Dreieck des Symbols immer relativ zum Gehäuse in der
gleichen Stellung. Erst bei Umkehrung erfolgt eine erneute Verschiebung des Pfeils in der eben beschriebenen
Art, nur in entgegengesetzter Richtung.
Bei einer weiteren Variante der erfindungsgemäßen Lösung besteht die ortsfeste Gleitführung aus einem
Teil 22, welches eine Nase aufweist, die in eine Ausnehmung der Traverse 13 greift. Diese Variante
ermöglicht einen nachträglichen Anbau des Richtungsweisers, da zur Anbringung nur unwesentliche Änderungen
notwendig sind. Zu diesem Zweck weist das Teil 22, an der dem Nadelbett abgekehrten Seite drei Stege 23,
24,25 auf. Der der Oberseite des Gehäuses zugewandte Steg dient der Führung des als U-förmig ausgebildeten
Schiebers 14. Entgegen der Variante nach F i g. 2 und 3 ist hier die Blattfeder 17 außerhalb des Schiebers
angebracht, wobei sie sich gegen den Steg 24 abstützt. Steg 24 bildet zusammen mit Steg 25 eine Führung, die
einem im Gehäuse angebrachten Steg 26 umfaßt. Nach dem Anschrauben des Gehäuses 18 mittels der
Schrauben 5 an die Wand des vorderen Nadelbettes wird über den Steg 26 ein selbsttätiges Halten der
Gleitführung gewährleistet.
F i g. 6 zeigt einen Richtungsweiser, kombiniert mit Versatzstellungsanzeige. Zu diesem Zweck ist an dem
Gehäuse eine Skala 27 mit den Versatzmöglichkeiten angebracht. Ein Zeiger 28, der mit der Gleitführung 22 in
hier nicht näher dargestellten Weise verbunden ist, sorgt für eine eindeutige Zuordnung.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Flachstrickmaschine mit Vorrichtung zum Einstellen des Versatzes und mit einer Versatzanzeige,
die die Stellung der Nadelbetten zueinander anzeigt, gekennzeichnet durch einen zwischen
den einzelnen Versatzstellungen ständig anzeigenden Richtungsweiser (3).
2. Flachstrickmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Richtungsweiser (3) aus
einem am beweglichen Nadelbett angebrachtem Gehäuse (18) besteht, das ein Sichtfenster (21)
aufweist, welches mit einem auf einem Schieber (14) aufgebrachten Symbol zusammenarbeitet, wobei der
Schieber auf einer ortsfesten Gleitführung (12) schiebbar gelagert ist und durch beidseitig angebrachte
Anschläge (19; 20) im Gehäuse durch letztere beim Schalten mitnehmbar ist
3. Flachstrickmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Schieber
(14) und der ortsfesten Gleitführung (12) eine Bremse (17), vorzugsweise in Form einer Blattfeder,
vorgesehen ist.
4. Flachstrickmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Symbol auf dem
Schieber (14) zwei in Längsrichtung der Betten mit der Spitze zueinandergekehrte Dreiecke (16) darstellt.
5. Flachstrickmaschine nach Anspruch 1 u. 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitführung (12)
aus einem von der Traverse (13) getrennten Teil (22) besteht, welches eine Nase besitzt, die in eine
Ausnehmung der Traverse greift und gleitend im Gehäuse (18) gelagert ist
6. Strickmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Richtungsweiser (3) und die
Versatzanzeige (6; 7) eine Einheit bilden.
7. Strickmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Richtungsweiser (3) in
unmittelbarer Nähe des Bedienorganes (4) für die Versatzschaltung angebracht ist.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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Publications (3)
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|---|---|
| DE2458085A1 DE2458085A1 (de) | 1975-07-10 |
| DE2458085B2 DE2458085B2 (de) | 1981-06-11 |
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Family Applications (1)
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Family Cites Families (1)
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- 1974-01-08 DD DD175884A patent/DD109680A1/xx unknown
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-
1975
- 1975-01-06 YU YU0017/75A patent/YU36766B/xx unknown
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- 1975-01-07 CS CS7500000109A patent/CS182414B1/cs unknown
Also Published As
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| YU36766B (en) | 1984-08-31 |
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| DD109680A1 (de) | 1974-11-12 |
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