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DE1021558B - Verfahren und Arbeitsmittel zum Bespannen groesserer Flaechen mit spannfaehigen Stoffen - Google Patents

Verfahren und Arbeitsmittel zum Bespannen groesserer Flaechen mit spannfaehigen Stoffen

Info

Publication number
DE1021558B
DE1021558B DEM24653A DEM0024653A DE1021558B DE 1021558 B DE1021558 B DE 1021558B DE M24653 A DEM24653 A DE M24653A DE M0024653 A DEM0024653 A DE M0024653A DE 1021558 B DE1021558 B DE 1021558B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fabric
sections
covered
stretched
nails
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM24653A
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Metzger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CHARLOTTE BURGER GEB RIEGEL
Original Assignee
CHARLOTTE BURGER GEB RIEGEL
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CHARLOTTE BURGER GEB RIEGEL filed Critical CHARLOTTE BURGER GEB RIEGEL
Priority to DEM24653A priority Critical patent/DE1021558B/de
Publication of DE1021558B publication Critical patent/DE1021558B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F13/00Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings
    • E04F13/002Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings made of webs, e.g. of fabrics, or wallpaper, used as coverings or linings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Verfahren und Arbeitsmittel zum Bespannen größerer Flächen mit spannfähigen Stoffen Die Erfindung betrifft das Bespannen größerer Flächen mit spannfähigen Stoffen, wie Textilien, Kunststoffolien u. dgl. Bisher machte es erhebliche Schwierigkeiten, in großen Räumen, wie Konzert-und Vortragssälen, Zuschauerräumen von Theatern, Kinos, Gaststätten u.dgl., die Decken und Wände mit derartigen Stoffen zu bespannen, insbesondere dann, wenn der Stoff faltenlos aufgespannt werden sollte. In diesen Fällen war es auch den geschicktesten Arbeitskräften meistens nicht möglich, das Spannen des Stoffes ohne jede Faltenbildung durchzuführen.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, ein. Spannverfahren zu schaffen, das von der Geschicklichkeit der Arbeitskräfte völlig unabhängig ist und das insbesondere ein völlig faltenloses Ausspannen des Stoffes auch auf den ößten Flächen ermöglicht.
  • Das zur Lösung dieser Aufgabe vorgeschlagene Verfahren zum Bespannen größerer Flächen mit spannfähigen Stoffen, beispielsweise Kunststoffolien, Textilien od.dgl., besteht darin, daß der auszuspannende Stoff gegenüber der zu bespannenden Fläche um ein solches Maß kleiner zugeschnitten wird, daß einerseits die Dehnfähigkeit des Stoffes nicht überschritten und andererseits sich nach dem Bespannen eine gewünschte Zugkraft im Stoff ergibt; ferner daß zur Erreichung einer gleichmäßigen Verteilung der Zugkräfte im Stoff während und nach dem Spannen korrespondierendeKanten der zu bespannendenFläche und des Stoffes in eine gleiche Anzahl jeweils auf der Fläche sowie auf dem Stoff gleich großer Teilstrecken unterteilt werden und daß das Bespannen in der Weise erfolgt, daß von einem Punkt ausgehend die Teilstrecken des Stoffes mit den Teilstrecken der Fläche zur Deckung gebracht werden und der Stoff an den Teilpunkten festgelegt wird.
  • Dieses Verfahren ist unabhängig von der Gestaltung der Flächen durchführbar. Bei rechteckigen oder quadratischen Flächen ist ein Eckpunkt derjenige Punkt, an dem die beiden Kanten, also die Längs-und Querkanten, zusammenstoßen, die benutzt werden, um sie in Teilstrecken einzuteilen, wobei diese Einteilung sowohl längs der Kanten der zu bespannenden Fläche als auch längs der Kanten des zur Bespannung zu verwendenden Stoffes durchgeführt wird. Die korrespondierenden Längskanten haben also die unter sich gleiche Anzahl Teilstrecken. Ebenso haben die korrespondierendenQuerkanten eine unter sich gleiche Anzahl Teilstrecken. Eine Teilstrecke an der zu bespannenden Fläche unterscheidet sich von der korrespondierenden Teilstrecke des zur Bespannung dienenden Stoffes lediglich in der Länge, und zwar ist die Teilstrecke an dem zur Bespannung dienenden Stoff um das Verzugsmaß kleiner als die entsprechende Teilstrecke an der korrespondierenden Kante der zu bespannenden Fläche. Der letzte Punkt, bei dessen Erreichen das Zerfahren durchgeführt ist, ist der dem Anfangseckpunkt diagonal gegenüberliegende Eckpunkt des Rechtecks oder Quadrats. Was für Rechtecke und Quadrate ausgeführt worden ist, gilt sinngemäß auch für Dreiecke, Trapeze usw. Auch bei kreisförmigen und elliptischen, ovalen, ogivalen und sonstwie gestalteten Flächen ist das Verfahren durchführbar. Bei einer Kreisfläche liegt der Anfangspunkt auf der Peripherie der korrespondierenden Kreise, und es fällt der Endpunkt mit dem Anfangspunkt zusammen. Anders ist es lediglich dann, wenn die Stoffe nicht faltenlos, sondern mit Falten ausgespannt werden sollen. In einem solchen Falle ist es lediglich erforderlich, die Teilstrecken an dem zur Bespannung dienenden Stoff um das Maß größer zu wählen, das zur Faltenbildung notwendig ist. Überschreitet die nach dem Spannen zugelassene Zugbeanspruchung ein gewisses Maß, so besteht die Gefahr, daß der Stoff am Rande einreißt. Es ist daher zweckmäßig, den Stoff in an sich bekannter Weise vor dem Verspannen an den Rändern zu verstärken. Das Verfahren kann mit oder ohne besondere Arbeitsmittel durchgeführt werden. Arbeitsmittel sind aber zweckmäßig, um die Durchführung des Verfahrens zu erleichtern. Dieses wird in einem solchen Falle so durchgeführt, daß in den Teilpunkten des Stoffes, dessen Kanten zweckmäßig verstärkt sind, Rund- oder Langlochösen und an der Unterlage der zu bespannenden Fläche Nägel oder Haken bzw. mit Nägeln oder Haken versehene Leisten angebracht werden, so daß beim Aufspannen des Stoffes die Ösen nacheinander an den Nägeln oder Haken angehängt werden, die anschließend vorteilhaft durch eine Deckleiste abgedeckt werden. Die Nagel-oder Hakenleisten werden zweckmäßig so ausgebildet, daß ihre Nägel oder Haken aus dem Leistenmaterial herausgestanzte Lappen oder Zungen sind. Weist die Leiste einen winkelförmigen Querschnitt auf, so kann die Leiste, wenn sie beispielsweise in der oberen Eckkante eines Raumes angebracht ist, sowohl zum Anhängen des Stoffes für die Decke als auch zum Anhängen des Stoffes für die Wand dienen. In allen Fällen ist es zweckmäßig, als weiteres Arbeitsmittel eine Deckleiste anzuordnen, die einen Wulst aufweist, der nach Verlegung der Leiste eine Klemmwirkung auf den gespannten Stoff ausübt. Dadurch ist eine besonders saubere Verlegung des Stoffes möglich, ohne daß Teile sichtbar werden, die zum gleichmäßigen Ausspannen des Stoffes gedient haben.
  • Die beschriebenen Arbeitsmittel haben den besonderen Vorteil, daß die ausgespannten Stoffe jederzeit zum Zwecke der Reinigung, der Nachfärbung oder einer sonstigen Nachbehandlung abgenommen und später wieder angebracht werden können.
  • Wenn das erfindungsgemäße Verfahren ohne besondere Arbeitsmittel durchgeführt wird, dann können an die Stelle der Ösen beispielsweise einfache Löcher oder Schlitze treten, die durch Umlegen des Stoffes oder durch ähnliche :Maßnahmen gegen Einreißen geschützt sein können. An Stelle der Hakenleisten können einfache Nägel verwendet werden, an denen der mit den Löchern versehene Stoff eingehängt wird.
  • In der Zeichnung sind einige Ausführungsformen der Arbeitsmittel dargestellt. Außerdem wird die Durchführung des vorgeschlagenen Verfahrens veranschaulicht. Es zeigt Fig. 1 die zur Durchführung des Verfahrens erforderlichen Maßnahmen.
  • Fig. 2 eine in einem Teilpunkt des Stoffes angeordnete Langlochöse, Fig. 3 die Befestigung des Stoffes mittels Nägel. Fig.4 eine Leiste mit ausgestanzten Lappen oder Zungen, Fig.5 eine winkelförmig abgebogene Leiste mit ausgestanzten und bereits hakenförmig ausgebogenen Zungen, Fig. 6 bis 8 Ausführungsformen einer Stoffverstärkung an der Kante des auszuspannenden Stoffes. Fig. 1 zeigt eine rechteckige Fläche 1 mit der Längskante 2 und der Querkante3, die mit dem Stoff 4 bespannt werden soll, und zwar völlig faltenlos. Nach dem erfindungsgemäß vorgeschlagenen Verfahren wird wie folgt vorgegangen: Es wird zunächst ermittelt, welche Zugbeanspruchungen der Stoff nach dem Spannen aufweisen soll. Die in dieser Richtung zu stellenden Anforderungen sind verschieden. Es gibt Stoffe, die zur Erzielung der gewünschten dekorativen und/oder akustischen Wirkung sehr straff ausgespannt werden müssen, so daß der prozentuale Verzug sehr hoch ausfällt. Es gibt aber auch Stoffe, die nur eine sehr geringe Zugbeanspruchung auf die Dauer vertragen, da sie sonst unerwünschte bleibende Formänderungen erfahren.
  • Auf Grund der zuzulassenden Zugbeanspruchung im Stoff ergibt sich ein bestimmter Verzugsgrad, der beispielsweise mit 20% angenommen wird. Das bedeutet, daß die mit der nuerkante 3 der zu bespannenden Fläche 1 korrespondierende Ouerkante 5 des zur Bespannung dienenden Stoffes um ein Fünftel kleiner sein muß als die Kante 3 und daß entsprechend die Längskante 6 des zur Bespannung dienenden Stoffes 4 ebenfalls um ein Fünftel kleiner sein muß als die entsprechendeLängskante2 derzu bespannendenFlächel. Demgemäß wird der auszuspannende Stoff so zugeschnitten, daß er die Ouerkante 5 und die Längskante 6 aufweist. Nunmehr wird festgelegt, wie groll die Teilstrecken zu wählen sind. Es sei angenommen, es erweise sich eine Teilstreckenlänge vom Maße 7 als zweckmäßig. Das bedeutet, daß die Querkante 5 z. B. in zehnTeilstrecken zu zerlegen ist. DieseTeilstrecken sind mit 7 bis 16 bezeichnet. In eine entsprechende Anzahl Teilstrecken wird auch die Ouerkante 3 zerlegt, so daß sich die Teilstrecken 17 bis 26 ergeben. Die Teilstrecken der korrespondierenden Längskanten 2 und 6 brauchen durchaus nicht die Größe 7 aufzuweisen. Die Länge 27 der ersten Teilstrecke der Längskante 6 kann auch ein abweichendes Maß besitzen. Wesentlich ist lediglich, daß die "Zahl der Teilstrecken an der Längskante 6 des Stoffes genau übereinstimmt mit der Zahl der Teilstrecken an der Längskante 2 der zu bespannenden Fläche. Die übereinstimmende Zahl der Teilstrecken 25 bis 41 und 42 bis 56 beträgt im Beispielsfalle fünfzehn.
  • Nachdem die Teilstrecken auf dem Stoff und auf der zu bespannenden Fläche festgelegt sind, wird der mit dem Eckpunkt 57 des Stoffes 4 praktisch zusammenfallende Anfangspunkt 58 mit dem Eckpunkt 59 der zu bespannenden Fläche 1 zur Deckung gebracht. Das geschieht praktisch dadurch, daß am Anfangspunkt 60 der beiden Teilstrecken 17 und 42 ein Nagel oder Haken eingeschlagen wird. Soll ohne Hilfsmittel gearbeitet «erden, so wird der Stoff 4 einfach an seinem Punkt 58 auf den Punkt 60 gehalten, und der Stoff wird dort an die zu bespannende Fläche angenagelt. Finden Arbeitsmittel, etwa Langlochösen nach Fig. 2, Anwendung, so wird diese Öse am Punkt 58 des Stoffes 4 angebracht. Dagegen erhält der Punkt 60 der zu bespannenden Fläche 1 einen Schrägnagel (Fig. 3) oder es liegt dort eine Zunge 81. die aus den Leisten gemäß Fig. 4 oder 5 herausgestanzt ist. Allschließend werden die Teilstrecken 7 und 27. vom Punkte 58 aus beginnend, so verzogen, daß ihre Endpunkte 61 und 62 mit den Endpunkten 63 und 64 der Teilstrecken 17 und 42 zusammenfallen, wobei wiederum an den Punkten 61 und 62, die nunmehr mit den Punkten 63 und 64 der zu bespannenden Fläche zusammenfallen, die Festlegung des Stoffes 4 stattfindet, indem etwa Ösen nach Fig. 2 in an den Stellen 63 und 64 befindliche Haken eingehakt werden, Das Verfahren wird fortgesetzt. bis der Punkt 65 des Stoffes 4 mit dem Punkt 66 der zu bespannenden Fläche zur Deckung gebracht ist. Dann ist auch der diagonal gegenüberliegende Punkt 67 des Stoffes 4 mit dem Punkt 68 der zu bespannenden Fläche 1 zur Deckung gebracht, und die Fläche 1 ist in ihrer ersten Diagonalhälfte bespannt. Durch Fortsetzung des Verfahrens kommt es zur Bespannung der zweiten Diagonalhälfte, bis der letzte, den Teilstrecken 41 und 16 angehörende Endpunkt 69 des Stoffes 4 mit dein Endpunkt 70 der zu bespannenden Fläche zur Deckung gekommen ist. Der gesamte Stoff 4 ist dann völlig faltenlos über die Fläche 1 ausgespannt. Wie groß die Teilstreckenlängen 7 und 27 gewählt werden dürfet. damit auf den kurzen Teilstrecken keine Faltenbildungen auftreten, ergibt sich aus Erfahrungswerten. Es hängt von den zur Verwendung kommenden P@ohstoffen und von der Art einer gegebenenfalls vorhandenen textilen Bindung ab. ob die Teilstreckenlängen 7 und 27 größer oder kleiner zu wählen sind.
  • Was für das faltenlose Ausspannen eines Stoffes ausgeführt worden ist, gilt sinngemäß für das Spannen eines Stoffes mit Falten. Sollen beispielsweise wellenförmige Falten längs der Kanten 2 und 6 vorgesehen sein, so bedeutet das, daß das Verfahren längs der Kanten 3 und 5 genauso auszuführen ist, wie es oben erläutert wurde. Es verbleibt auch bei der Einteilung der Kanten 2 und 6 in die Teilstrecken 27 bis 41 und 42 bis 56. Unterschiedlich ist lediglich, daß die Teilstrecken 27 bis 41 um das Stoffmaß, das zur Bildung der Falten erforderlich ist, länger sind als nach dem oben ausführlich erläuterten Ausführungsbeispiel mit glatter Bespannung.
  • Die Fig. 2 und 3 zeigen ein für die Durchführung des Verfahrens zweckmäßig zu verwendendes Arbeitsmittel in Form einer Langlochöse 71, die einen ringförmigen Innenteil 72 aufweist, von dem der feste Rand 73 ausgeht. Dieser Rand ist bei 74 ausgebuchtet und dort mit einer Ausnehmung 75 versehen. Außer dem festen Rand 73 ist der umgebördelte Rand 76 zu erkennen. Zwischen den Rändern 73 und 76 ist eine irgendwie verstärkte Kante 77 des auszuspannenden Stoffes 4 eingeklemmt. Die Ausnehmung 75 ist durchsetzt mit einem Nagel 78, der zum Festhalten des Stoffes 4 an der zu bespannenden Fläche 1 dient. An Stelle des schräg eingetriebenen Nagels 78 kann beispielsweise auch ein Haken verwendet «-erden.
  • Es macht an sich keine besonderen Schwierigkeiten, die Nägel oder Haken an den Ecken der zu bespannenden Flächen anzubringen. Trotzdem ist das Verfahren mit einzelnen Nägeln, beispielsweise an den Kanten einer Decke, außerordentlich mühselig und zeitraubend, so daß es vorzuziehen ist, wenn die Arbeiten bereits am Boden weitgehend vorbereitet werden können. Hierzu dienen die Arbeitsmittel nach den Fig. 4 und 5. Die- Fig. 4 zeigt eine schienenförmige Leiste 80, in der Zungen 81 durch die Stanz- oder Schnittränder 82 gebildet sind. Diese Zungen können, wie es in Fig. 4 dargestellt ist, zu Haken abgebogen sein. Da man darüber unterrichtet ist, wie groß die Teilstrecken 17 bzw. 42 der zu bespannenden Fläche l sein müssen, da außerdem die Längen der Kanten 2 und 3 bekannt sind, können die Zungen 81 ausgebogen werden, bevor die Leiste 80 an der Wand befestigt wird. Die Leiste 80 ist mit Bohrungen 83 versehen, die zur Befestigung der Leiste mittels Nägel oder Schrauben an der zu bespannenden Fläche dienen.
  • Sollen Decken und Wände gleichzeitig bespannt werden, so wird zweckmäßig die in Fig. 5 dargestellte winkelförmigeLeiste 84 verwendet. Bei dieser Winkelschiene sind an beiden Schenkeln ausgestanzte Lappen oder Zungen 81 vorgesehen.
  • Die Fig. 6 bis 8 zeigen. in welcher Weise die Verstärkung 77 des auszuspannenden Stoffes 4 auszubilden ist. Zunächst kann die Verstärkung, wie in Fig. 3 angedeutet, bereits bei der Herstellung des Stoffes 4 erzeugt sein. Das ist insbesondere dann zweckmäßig. wenn eine größere Anzahl gleich großer Flächen gleichzeitig bzw. unmittelbar nacheinander zu bespannen ist. In einem solchen Falle kann es vorteilhaft sein, wenn beispielsweise abgesetzte `,Talzen zumAuswalzen der Folien, insbesondere Kunsstoff- bzw. Kunstharzfolien, benutzt werden, so da.ß die Wulstbildung 77 selbsttätig entsteht. Die Verstärkung kann gemäß Fig.6 auch dadurch hergestellt werden, daß weitere Stoffteile 85 und 86 mit dem Stoff 4 vereinigt sind, wobei die Vereinigung durch Verklebung oder Anschweißung bewirkt sein kann. Bei Textilstoffen kann die Verstärkung auch angenäht sein. Die Fig. 7 zeigt eine Verstärkung durch einfache Verdoppelung 87 des Stoffes 4 an der Stoffkante.
  • Fig. 8 gibt eine Ausführungsform wieder, bei der die Verstärkung durch einen beidseitig aufgebrachten Stoffstreifen 88 bewirkt wird.
  • Es ist vorteilhaft, ein weiteres Arbeitsmittel in Form einer Abdeckleiste 89 (Fig. 3) zu verwenden, welche die gesamten zum Verspannen dienenden Arbeitsmittel abdeckt. Diese Abdeckleiste hat zweckmäßig eine wulstartigeVerstärkung 90, der eine flache Kerbe 91 in der die Fläche 1 bildenden Unterlage 79 gegenüberliegen kann. Dadurch erfolgt nochmals eine zusätzliche geringfügige Verspannung des Stoffes 4, durch die auch die letzten Unebenheiten im Stoff ausgeglichen werden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zum Bespannen größerer Flächen mit spannfähigen Stoffen, z. B. Kunststoffolien, Textilien u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß der auszuspannende Stoff (4) gegenüber der zu bespannenden Fläche (1) um ein solches Maß kleiner zugeschnitten wird, daß einerseits die Dehnfähigkeit des Stoffes (4) nicht überschritten und andererseits sich nach dem Bespannen eine gewünschte Zugkraft im Stoff (4) ergibt; ferner daß zur Erreichung einer gleichmäßigen Verteilung der Zugkräfte im Stoff (4) während und nach dem Spannen korrespondierende Kanten (2, 6 bzw. 3, 5) der zu bespannenden Fläche (1) und des Stoffes (4) in eine gleiche Anzahl jeweils auf der Fläche (1) sowie auf dem Stoff (4) gleich großer Teilstrecken unterteilt werden und daß das Bespannen in der Weise erfolgt, daß von einem Punkt (58) ausgehend die Teilstrecken des Stoffes (4) mit den Teilstrecken der Fläche (1) zur Deckung gebracht werden und der Stoff (4) an den Teilpunkten (58. 61, 62 usw.) festgelegt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den Teilpunkten (58, 61, 62 usw.) des Stoffes (4), dessen Kanten (5, 6) zweckmäßig verstärkt sind, Rund- oder Langlochösen (71) und an der Unterlage (79) der zu bespannenden Fläche (1) Nägel (78) oder Haken bzw. mit Nägeln oder Haken versehene Leisten (80) angebracht werden, so daß beim Aufspannen des Stoffes (4) die Ösen (71) nacheinander an den Nägeln (78) oder Haken angehängt werden, die anschließend vorteilhaft durch eine Deckleiste (89) abgedeckt werden.
  3. 3. Nagel- oder Hakenleiste für das Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ihre .Nägel oder Haken aus dem Leistenmaterial herausgestanzte Lappen oder Zungen (81) sind.
  4. 4. Nagel- oder Hakenleiste für das -'erfahren nach Anspruch 2 oder nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen winkelförmigen Querschnitt hat.
  5. 5. Deckleiste für dasVerfahren nachAnspruch2, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen Wulst (90) aufweist, der nach Verlegung der Leiste eine Klemmwirkung auf den ausgespannten Stoff (4) ausübt.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1228047B (de) * 1960-04-12 1966-11-03 Nils Emil Lennart Bergstroem Verfahren zum Bespannen einer Wandflaeche, Deckenflaeche od. dgl. mit einer Folie und Geraet zur Durchfuehrung des Verfahrens
DE2936190A1 (de) * 1979-09-07 1981-03-19 Daimler-Benz Ag, 7000 Stuttgart Befestigung eines verkleidungs- oder bezugsstoffes an einem festen rahmenteil

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1228047B (de) * 1960-04-12 1966-11-03 Nils Emil Lennart Bergstroem Verfahren zum Bespannen einer Wandflaeche, Deckenflaeche od. dgl. mit einer Folie und Geraet zur Durchfuehrung des Verfahrens
DE2936190A1 (de) * 1979-09-07 1981-03-19 Daimler-Benz Ag, 7000 Stuttgart Befestigung eines verkleidungs- oder bezugsstoffes an einem festen rahmenteil

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