DE1263269B - Klebestreifen fuer Kunststoffolien - Google Patents
Klebestreifen fuer KunststoffolienInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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Description
- Klebestreifen für Kunststoffolien Die Erfindung betrifft Klebestreifen zum Verbinden von Kunststoffolien, die auf einer Unterlage, insbesondere einer Schalung, verlegt werden und deren Oberflächen mit hohlen reliefartigen Erhebungen versehen sind und ein Verfahren zum Verlegen von Kunststoffolien bei Verwendung solcher Klebestreifen.
- Bei der Herstellung von Straßendecken, von Zementfußböden und von Zimmerdecken können Kunststoffolien zur Anwendung gelangen, welche entweder zur Erzeugung mit einem bestimmten Muster versehener Oberflächen dienen oder als Tragschicht in diese Schichten eingelegt werden. Derartige Kunststoffolien sind allgemein bekannt. Diese Folien haben teilweise reliefartige Oberflächen. Für den Straßenbau hat die Folie, die die Packlage der Straße in ganzer Breite und Länge bedeckt und deren Oberfläche beispielsweise mit halbkugelförmigen Noppen versehen ist, die Aufgabe, eine Trennschicht zwischen Unterbau und Straßendecke zu schaffen. Dadurch, daß die Folien selbst wasserdicht sind und die Verbindung mehrerer Bahnen ebenfalls wasserdicht erfolgt, kann dann weder von unten her Wasser nach oben dringen (Frostschäden), noch eine Verschwemmung des Unterbaus durch undichte Decken von oben erfolgen. Außerdem hat die Foliendecke die Aufgabe, Bindeglied zwischen Unterbau und Deckschicht zu sein. Die halbkugelförmigen Noppen in der Folie bilden eine Art Verzahnung zwischen Unterbau und Decke, wodurch das »Gleiten« des Oberbaus verhindert wird.
- Verwendet man Folien als schallschluckende Estrichfolie, so sind diese von ähnlicher Ausführungsform wie die Straßenfolien, jedoch sind die Noppen dichter aneinander angeordnet und kleiner. Hierbei haben die Noppen die Aufgabe, unter dem Estrich Luftpolster zu bilden. Auch diese Folien müssen dicht miteinander verbunden werden.
- Bei der Verwendung der Kunststoffolien als Deckenfolien dienen diese zur Formung der Decke. In modernen Schalungsbauten werden vielfach Decken ausgeführt, die keine glatte Oberfläche haben, sondern in die irgendwelche Figuren eingearbeitet sind, ähnlich wie dies früher bei Stuckarbeiten der Fall war.
- Aus Gründen der Festigkeit oder um die eingelegte Kunststoffolie im ganzen flüssigkeitsdicht auszuführen, müssen in all diesen Anwendungsfällen die einzelnen Folien durch Verbindungsstreifen bzw. Klebestreifen miteinander verbunden werden. Die bisher bekannten Verbindungsstreifen haben jedoch verschiedene Nachteile. Bei der Verwendung von reliefartig ausgeführten Kunststoffolien als Auflage in Betonschalungen zur Erzielung bestimmter Flächenmuster ergeben die einzelnen folienverbindenden Klebestreifen in dem Muster unerwünschte streifenförmige Abdrücke. Ein anderer Nachteil besteht darin, daß beim Auftreten von Kräften, beispielsweise bereits beim Aufgießen des Betons oder beispielsweise beim Aufbringen des Straßenbelags auf die ausgelegten Folien, die durch die Klebestreifen hergestellte Verbindung den Kräften nicht standhält und die Folien sich voneinander lösen.
- Aufgabe der Erfindung ist es, diese Nachteile zu beseitigen und einen Klebestreifen zu schaffen, welcher Folien mit hohlen reliefartigen Erhebungen in zuverlässiger Weise miteinander verbindet und welcher so angebracht werden kann, daß er sich bei der Erzeugung von Flächenmustern an den mit dem Muster versehenen Schichten nicht abzeichnet.
- Diese Aufgabe ist dadurch gelöst, daß der Klebestreifen die gleichen hohlen reliefartigen Erhebungen der zu verbindenden Kunststoffolien in derselben Anordnung wie die zu verbindenden Randzonen der Kunststoffolien aufweist und daß die Ehebungen des Klebestreifens und der Folien ineinandergreifen können. Dabei ist gemäß einem vorteilhaften Merkmal der Erfindung die Größe der Erhebungen des Klebestreifens etwas geringer als die Größe der Erhebungen auf den Kunststoffolien, so daß die Erhebungen satt ineinanderpassen. Gemäß einem weiteren vorteilhaften Merkmal der Erfindung erfolgt das Verlegen von derartigen Kunststoffolien unter Verwendung der Klebestreifen dadurch, daß die Kunststoffolien stumpf gestoßen und die Klebestreifen unter oder auf den Stößen angeordnet sind.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt F i g. 1 eine noppenartige Erhebungen aufweisende Kunststoffolie, F i g. 2 einen Klebestreifen zum Verkleben von Folien gemäß F i g. 1, F i g. 3 das Verlegen der in F i g. 1 und 2 dargestellten Folien und Klebestreifen und F i g. 4 einen Schnitt durch die gemäß F i g. 3 miteinander verbundenen Folien.
- F i g. 1 zeigt eine Folie, wie sie für den Deckenbau verwendet wird: Die Folie 1 weist halbkugelförmige Noppen 2 auf; diese sind von verschiedener Größe und in unregelmäßiger Anordnung auf der Oberfläche der Folie 1 verteilt. An Stelle der hier abgebildeten Noppen kann die Folie selbstverständlich auch ein andersartig ausgebildetes Reliefmuster aufweisen. Die Folie 1 wird im Rotationsverfahren her-i gestellt. Dadurch wiederholt sich das durch die Noppen entstehende »Bild« fortlaufend wie beispielsweise bei einer Tapete.
- F i g. 2 zeigt einen Klebestreifen 4, welcher für die in A b b. 1 dargestellte Deckenfolie 1 bestimmt ist. Dieser Streifen 4 ist ebenfalls als dünnes Folienband ausgeführt, welches so geformt ist, daß auf seiner linken Seite die Noppenanordnung der rechten Deckenfolienseite gleich ist und daß die rechte der linken Deckenfolienseite entspricht. Die Noppen 3 des Klebestreifens 4 sind dabei so ausgebildet, daß sie in die Noppen 2 der Deckenfolie 1 hineinpassen, d. h. sie sind im Durchmesser und in der Höhe entsprechend kleiner.
- Die Oberfläche des Klebestreifens 4 ist mit einem dem Material angepaßten Haftkleber versehen.
- Das Verlegen einer solchen Folie ist in F i g. 3 dargestellt. Auf einer Schalung 6 wird zunächst der Klebestreifen 4 so angeordnet, daß die Klebeschicht nach oben zeigt und er jeweils im Abstand »Folienbreite« liegt. Dann wird erst die eine und dann die andere Bahn 1 so ausgelegt, daß die noppenartigen Vorsprünge 3 des Klebestreifens 4 in die zugehörigen Vorsprünge 2 der Folienbahnen 1 eingreifen. Hierdurch ist eine verschiebesichere und geradlinige Verbindung hergestellt. Da der Klebestreifen 4 unten liegt, känn er sich in der Decke nicht äbzeiehnen. An dieser erscheint lediglich der dünne Strich des Stoßes der beiden Folien.
- Die Verlegung der Straßen- bzw. der Estrichfolien geschieht sinngemäß. Bei Bedarf kann hier der Klebestreifen von oben auf die Volienbahnen geklebt werden, da die Folien in diesem Fall anschließend abgedeckt werden.
Claims (3)
- Patentansprüche: 1. Klebestreifen zum Verbinden von Kunststofffolien, die auf einer Unterlage, insbesondere einer Schalung, verlegt werden und deren Oberflächen mit hohlen reliefartigen Erhebungen versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß er die gleichen hohlen reliefartigen Erhebungen (2) in derselben Annrdnung wie die zu verbindenden Randzonen der Kunststoffolien (1) aufweist, so daß die Erhebungen (3) des Klebestreifens (4) und der Folien (1) ineinandergreifen können.
- 2. Klebestreifen hach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe seiner Erhebungen (3) etwas geringer ist als die der Erhebungen (2) auf den Kunststofföhen (1i), so daß die Erhebungen (2, 3) satt ineinanderpassen.
- 3. Verfahren zum Verlegen voll Kunststoffolien bei Verwendung von Klebestreifen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenilzeichnet,- daß die Kunststoffolien (1) stumpf gestoßen und die Klebestreifen (4) unter oder auf den Stößen angeordnet werden. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 803 432, 821709; deutsche Patentanmeldung B 22180 V / 19 d (bekänntgeinacht am 26: B. 1954); »Bauwelt«, 1955, S. 211; Werbeschrift »Neu für den Bau, Beilage zur Zeitschrift »Baumeister«, 1959, Heft 3.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK38367A DE1263269B (de) | 1959-08-04 | 1959-08-04 | Klebestreifen fuer Kunststoffolien |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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|---|---|
| DE1263269B true DE1263269B (de) | 1968-03-14 |
Family
ID=7221354
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEK38367A Pending DE1263269B (de) | 1959-08-04 | 1959-08-04 | Klebestreifen fuer Kunststoffolien |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1263269B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0313014A1 (de) * | 1987-10-19 | 1989-04-26 | Aktieselskabet Jens Villadsens Fabriker | Befestigungsstreifen und Dacheindeckung mit solchen Streifen |
| EP0449584A1 (de) * | 1990-03-26 | 1991-10-02 | Inax Corporation | Verfahren zum Giessen von Beton zur Herstellung von Wänden |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE803432C (de) * | 1949-12-09 | 1951-04-02 | Robert Apold | Schalplatte fuer Baukoerper aus Beton o. dgl. |
| DE821709C (de) * | 1949-08-30 | 1951-11-19 | Julius Schumachers | Schalung zur Herstellung von glatten oder gemusterten Decken oder Waenden aus Beton, Stahlbeton oder aehnlichen Baustoffen |
-
1959
- 1959-08-04 DE DEK38367A patent/DE1263269B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE821709C (de) * | 1949-08-30 | 1951-11-19 | Julius Schumachers | Schalung zur Herstellung von glatten oder gemusterten Decken oder Waenden aus Beton, Stahlbeton oder aehnlichen Baustoffen |
| DE803432C (de) * | 1949-12-09 | 1951-04-02 | Robert Apold | Schalplatte fuer Baukoerper aus Beton o. dgl. |
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|---|---|---|---|---|
| EP0313014A1 (de) * | 1987-10-19 | 1989-04-26 | Aktieselskabet Jens Villadsens Fabriker | Befestigungsstreifen und Dacheindeckung mit solchen Streifen |
| EP0449584A1 (de) * | 1990-03-26 | 1991-10-02 | Inax Corporation | Verfahren zum Giessen von Beton zur Herstellung von Wänden |
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