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DE1021415B - Verfahren zur UEbertragung von Fernsehbildern - Google Patents

Verfahren zur UEbertragung von Fernsehbildern

Info

Publication number
DE1021415B
DE1021415B DET6363A DET0006363A DE1021415B DE 1021415 B DE1021415 B DE 1021415B DE T6363 A DET6363 A DE T6363A DE T0006363 A DET0006363 A DE T0006363A DE 1021415 B DE1021415 B DE 1021415B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
image
transmission
sharpness
image field
field
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET6363A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Wilhelm Runge
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken AG filed Critical Telefunken AG
Priority to DET6363A priority Critical patent/DE1021415B/de
Publication of DE1021415B publication Critical patent/DE1021415B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N11/00Colour television systems
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N3/00Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages
    • H04N3/10Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages by means not exclusively optical-mechanical
    • H04N3/30Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages by means not exclusively optical-mechanical otherwise than with constant velocity or otherwise than in pattern formed by unidirectional, straight, substantially horizontal or vertical lines
    • H04N3/34Elemental scanning area oscillated rapidly in direction transverse to main scanning direction

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Television Systems (AREA)

Description

  • Verfahren zur Übertragung von Fernsehbildern Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur übertragung von Fernsehbildern, bei welchem die den einzelnen Bildpunkten :entsprechenden Helligkeitswerte nacheinander übertragen werden. Bei den gebräuchlichen Verfahren erfolgt die zeilenweise Abtastung des Bildfeldes auf der Sende- wie auf der Empfangsseite mittels eines Abtaststrahls, dessen Ouerschnitt etwa die Größe des Bildpunktes hat und die Bildschärfe, d. h. die Größe der auf dem Empfangsbild noch erkennbaren Einzelheiten bestimmt. Beim Abtasten des ganzen Bildfeldes mit gleichförmiger Geschwindigkeit und gleichbleibender Größe des Bildpunktes, d. h. gleichbleibender Rasterzahl, erstrecken sich die Helligleeitsschwankungen über ein Frequenzband, das theoretisch von Null bis zu einer oberen Grenzfrequenz gleich i/2 - n - r reicht, wobei n die Zahl der Bildwechsel in der Sekunde und r die Zahl der in einem Bildfeld enthaltenen Rasterelemente bedeutet. Dies ist bei Einseitenbandübertragung auf einer hochfrequenten Trägerwelle gleichzeitig die -Mindestbandbreite des für eine Fernsehübertragung ohne Tonbegleitung bereitzustellenden Frequenzkanals.
  • Als Liniensteuerung bezeichnet man ein anderes bekanntes Bildübertragungsverfahren, bei welchem die Geschwindigkeit des Abtaststrahls als Funktion der abgetasteten örtlichen Lichtintensität verändert wird. Theoretisch sollte bei diesem übertragungsverfahren bei gleicher Bildschärfe das Frequenzband erheblich schmaler werden. Die praktische Durchbildung dieses Verfahrens gestaltete sich jedoch so schwierig und unbefriedigend, daß es im Anfangsstadium steckenblieb und nicht weitergeführt wurde.
  • in der praktischen Fernsehtechnik konnte sich bis heute nur die Bildabtastung mit gleichförmiger Abtastgeschwindigkeit und gleichbleibender Bildschärfe behaupten. Nach einem bekannten Vorschlag kann jedoch der Zwiespalt, daß man einerseits eine ähnlich große Bildschärfe wie beim Filmprojektionsbild erzielen möchte, aber die Breite der verfügbaren Frequenzkanäle andererseits diesem Bestreben entgegensteht, dadurch gelöst werden, daß bei der `-Miedergabe von Bildern, die aus fortlaufend abgetasteten Punkten zusammengesetzt sind, scharfe und unscharfe Bildelemente miteinander gemischt werden und daß die Verteilung der scharfen und der unscharfen Komponenten ständig so verändert wird, daß jeder Teil der Bildfläche des übertragenen Bildes gegebene Schärfebedingungen periodisch durchläuft. Es ist auf diese Weise möglich, eine sehr erhebliche Ersparnis an der Breite des ausgesandten Frequenzspektrums unter Beibehaltung der Feinheit des sonst mit gleichbleibender Cveschwindigkeit zerlegten Bildes zu erzielen. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur zeilenweisen Übertragung von Fernsehbildern, bei welchen ein Teil des Bildfeldes, der periodisch im Verlauf von nicht mehr als wenigen Sekunden über das ganze Bildfeld verschoben wird, mit größerer Schärfe und geringerer Geschwindigkeit abgetastet wird als der Rest des Bildfeldes, und besteht darin, daß der von diesem Verfahren nicht in Anspruch genommene Teil desjenigen Frequenzbande, das zur gleichmäßig schnellen Übertragung aller Bildpunkte mit größter Schärfe erforderlich wäre, zur Übertragung des Farbinhaltes des Bildes ausgenutzt wird. Es gelingt auf diese Weise, eine farbige Fernsehübertragung innerhalb des Frequenzbandes durchzuführen, das nicht breiter ist als das Frequenzband, das für die Übermittlung von Schwarzweißbildern mit gleichmäßiger Bildpunktschärfe benötigt wird.
  • Eine Einsparung an Frequenzbandbreite läßt sich dadurch erreichen, daß der jeweils mit voller Bildschärfe wiedergegebene Bildteil langsamer und der gröber zerlegte Rest des Bildes entsprechend schneller abgetastet wird. Es ist leicht einzusehen, daß die höchstens in Anspruch genommene Frequenzbandbreite im scharf gezeichneten Teil des Bildes infolge der geringeren Abtastgeschwindigkeit und im unscharf wiedergegebenen Teil trotz der dort größeren Abtastgeschwindigkeit infolge der größeren Ausdehnung des Bildelementes unter sonst gleichen Verhältnissen geringer ist als bei einer in derselben Zeit vor sich gehenden Übertragung des ganzen Bildfeldes mit derselben Schärfe wie der des scharf gezeichneten Teils. Da der bilderzeugende Abtaststrahl auf einer Flächeneinheit des scharf gezeichneten Flächenteils länger verweilt als auf einer Flächeneinheit der Restfläche, würde bei gleichbleibender mittlerer Strahlintensität erstere heller erscheinen als letztere. Um dies zu verhindern, muß die Strahlintensität in an sich bekannter Weise beim Übergang von dem scharf gezeichneten Flächenteil zur Restfläche gleichzeitig mit der Abtastgeschwindigkeit in umgekehrtem Sinne wie diese geändert werden. Verwendet man als Bildempfänger eine Braunsche Röhre, so läßt sich dies sehr einfach durch eine Änderung der Vorspannung einer die Strahistromdichte und/oder die Elektronengeschwindigkeit bestimmenden Elektrode bewerkstelligen.
  • Der mit größerer Schärfe wie die Restfläche abgetastete Teil des Bildfeldes kann sich beispielsweise unter der Annahme waagerechter Bildzeilen über die ganze Höhe des Bildfeldes erstrecken und etwa ein Viertel der Bildfläche einnehmen; er wandert stetig oder ruckweise von links nach rechts über das ganze Bildfeld hinweg, so daß er dieses im Verlauf von nicht mehr als einigen Sekunden einmal überstrichen hat, worauf der Vorgang sich wiederholt. Die Signale, welche die synchrone Umschaltung der Abtastgeschwindigkeit am Sender und am Empfänger bewirken, können in ähnlicher Weise wie die Gleichlaufimpulse übertragen und aus dem Bildfrequenzgemisch abgesondert werden.
  • Bei einer anderen Anordnung erstreckt :ich der jeweils scharf gezeichnete Flächenteil als waagerechtes Band über die ganze Breite des Bildfeldes und schiebt sich von oben nach unten über das Bildfeld. Es ist dabei angenommen, daß der Zeilenabstand im ganzen Bildfeld derselbe ist. Diese Anordnung des scharf gezeichneten Flächenteils hat den Vorteil, daß jeweils eine ganze Gruppe von Bildzeilen mit derselben -,Ubtastgeschwindigkeit geschrieben wird und infolgedessen bei der Abtastung eines Bildfeldes nur zweimal ein Geschwindigkeitswechsel vorgenommen zu werden braucht.
  • Man kann aber auch den Zeilenabstand derart ändern, daß er im scharf gezeichneten Flächenteil kleiner ist als in der Restfläche. Es ist in diesem Falle möglich, in beiden Flächenabschnitten Bildelemente gleicher Form (quadratisch oder kreisrund) von verschiedener Größe zu verwenden. Wenn man es so einrichtet, daß auf die Restfläche infolge des dort größeren Zeilenabstandes nur ebenso viele Bildzeilen entfallen wie auf den scharf gezeichneten Flächenteil, braucht man die Abtastgeschwindigkeit beim Übergang von einem Flächenabschnitt zum anderen überhaupt nicht zu ändern, sondern lediglich den Zeilenabstand und die Größe des Bildelementes. Diese Rasterumschaltung kann wieder durch ähnliche Impulse wie die Gleichlaufimpulse bewirkt werden.
  • Schließlich kann man diese beiden Anordnungen miteinander vereinigen, indem man den scharf gezeichneten Flächenteil nur auf einen Teil der Breite und Höhe des Bildfeldes beschränkt und ihn allmählich oder ruckweise über das ganze Bildfeld verschiebt.
  • Wenn das Bildfeld so groß ist, daß es nicht mehr in seiner ganzen Ausdehnung mit einem Blick erfaßt werden kann, pflegt der Beschauer seine Aufmerksamkeit vorwiegend der Bildmitte zuzuwenden. Dieser Gewohnheit kann man dadurch Rechnung tragen, daß man bei der periodischen Verschiebung des mit größerer Auflösung übertragenen Bildteils die Umgebung der Bildmitte häufiger oder länger mit größerer Auflösung überträgt als gleich große wandnahe Bildteile.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: ,'erfahren zur zeilenweisen Übertragung von Fernsehbildern, bei welchen ein Teil des Bildfeldes, der periodisch im Verlauf von nicht mehr als wenigen Sekunden über das ganze Bildfeld verschoben wird, mit größerer Schärfe und geringerer Geschwindigkeit abgetastet wird als der Rest des Bildfeldes, dadurch gekennzeichnet, daß der von diesem Verfahren nicht in Anspruch genommene Teil desjenigen Frequenzbandes, das zur gleichmäßig schnellen Übertragung aller Bildpunkte mit größter Schärfe erforderlich wäre, zur Übertragung des Farbinhaltes des Bildes ausgenutzt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentanmeldung F954 VIII a21 a 1 (bekanntgemacht am 29. 5. 1952) ; deutsche Patentschrift Nr. 739 803.
DET6363A 1952-06-19 1952-06-19 Verfahren zur UEbertragung von Fernsehbildern Pending DE1021415B (de)

Priority Applications (1)

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DET6363A DE1021415B (de) 1952-06-19 1952-06-19 Verfahren zur UEbertragung von Fernsehbildern

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DET6363A DE1021415B (de) 1952-06-19 1952-06-19 Verfahren zur UEbertragung von Fernsehbildern

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1021415B true DE1021415B (de) 1957-12-27

Family

ID=7545278

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DET6363A Pending DE1021415B (de) 1952-06-19 1952-06-19 Verfahren zur UEbertragung von Fernsehbildern

Country Status (1)

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DE (1) DE1021415B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE739803C (de) * 1937-01-15 1943-10-05 Josef Briza Ing Verfahren zur elektrischen Bilduebertragung und zum Fernsehen

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE739803C (de) * 1937-01-15 1943-10-05 Josef Briza Ing Verfahren zur elektrischen Bilduebertragung und zum Fernsehen

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