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DE1021479B - Verfahren zur Fortzuendung eines Lichtbogens bei in Pruefanordnungen mit getrennten Energiequellen zu pruefenden Stromunterbrechern - Google Patents

Verfahren zur Fortzuendung eines Lichtbogens bei in Pruefanordnungen mit getrennten Energiequellen zu pruefenden Stromunterbrechern

Info

Publication number
DE1021479B
DE1021479B DEL23208A DEL0023208A DE1021479B DE 1021479 B DE1021479 B DE 1021479B DE L23208 A DEL23208 A DE L23208A DE L0023208 A DEL0023208 A DE L0023208A DE 1021479 B DE1021479 B DE 1021479B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
current
voltage
arc
circuit
switch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL23208A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Ernst Slamecka
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEL23208A priority Critical patent/DE1021479B/de
Publication of DE1021479B publication Critical patent/DE1021479B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R31/00Arrangements for testing electric properties; Arrangements for locating electric faults; Arrangements for electrical testing characterised by what is being tested not provided for elsewhere
    • G01R31/327Testing of circuit interrupters, switches or circuit-breakers
    • G01R31/333Testing of the switching capacity of high-voltage circuit-breakers ; Testing of breaking capacity or related variables, e.g. post arc current or transient recovery voltage
    • G01R31/3333Apparatus, systems or circuits therefor
    • G01R31/3336Synthetic testing, i.e. with separate current and voltage generators simulating distance fault conditions

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Driving Mechanisms And Operating Circuits Of Arc-Extinguishing High-Tension Switches (AREA)

Description

  • Verfahren zur Fortzündung eines Lichtbogens bei in Prüfanordnungen mit getrennten Energiequellen zu prüfenden Stromunterbrechern Zusatz zum Patent 1001763 Das Hauptpatent bezieht sich auf ein Verfahren zur Fortzündung eines Lichtbogens bei Stromunterbrechern. insbesondere Kochspannungs-I,eistungsschaltern, in einer Priifanordnung mit getrennten Energiequellen für den Hochstrom und die Hochspannung, bei dem die Wiederkehrspannung im Hochstromkreis zur Aufrechterhaltung des Lichtbogens zwischen den Schaltkontakten verwendet, und die Wiederkehrspannung von solcher Steilheit gewählt wird, daß sie die Spannungsfestigkeit der Unterbrechungsstrecke überwiegt und daß vor dem Augenblick der eigentlichen Spannungsprüfung mit der Hochspannungsquelle die Steilheit der Wiederkehrspannung im Hochstromkreis gesteuert bis zur Unterbrechung der Fortzündung des Lichtbogens herabgesetzt wird.
  • Das Verfahren nach dem Hauptpatent verwendet dazu eine steuerbare Frequenz der Wiedlerkehrspannung, die zuerst so groß gewählt wird, daß sie von vornherein einen Stehlichtbogen hervorruft, der dann, durch Senkung des Anstiegs dieser Spannung unter den Wert der Spannungsfestigkeit, erlischt. Es kann auch eine steile Wiederkehrspaunung durch einen Transformator an den Stromunterbrecher gelegt werden die den Lichtbogen bei einem vorzeitigen Erlöschen neu zündet, so daß dieser erst durch Abschaltenh der Transformatorsapnnaung in einem gewünschten Augenblick erlischt.
  • Die vorliegende Erfindung hat eine Verbesserung des Verfahrens nach dem Hauptpatent zum Gegenstand. Sie nutzt die Tatsache aus, daß beim plötzlichen Unterbrechen stromdurchflossener induktiver Stromkreise an der Induktivität hohe Überspannungen auftreten. Erfindungsgemäß wird die Wiederkehrspannung durch die Unterbrechung eines induktiven. in Reihe mit dem zu prüfenden Stromunterbrecher liegenden Gleichstromkreis hervorgerufen. Bei geeigneten Wahl des Gleichstromes und der Induktivität ist eine Stromunterbrechung überhaupt nicht möglich.
  • Im Falle eines Hochspannungs-Leistunsschalters mit großer Löschwirkung verhindern die an der Induktivität entstehenden Überspannungen eine vorzeitige Unterbrechung des Lichtbogens.
  • Zur näheren Erläuterung der Erfindung sei auf die Zeichnung verwiesen, in der in Fig. 1 ein Schaltschema einer bekannten Schalterprüfanordnung mit zwei getrennten Energiequellen für den Hochstrom und die Hoch- bzw. Prüfspannung gezeigt ist. Der Hochstromkreis besteht aus dem Generator 1, dem TRansformator 3, dem den Hochstromkreis schließenden Draufschalter Sd, den Strombegrenzungsdrosseln L1 und L2, dem Hilfsschalter Sjj und dem Prüfling Sp.
  • Der Prüfspannungskreis umfaßt die Energiequelle 2, die aus einem auf eine hohe Gleichspannung auf- geladenen I&ondensator besteht, die steuerbare Funkenstrecke F, die Schwingspule Ls und den Prüfling Sp.
  • Der Stromkreis zur Fortzündung des Lichtbogens bis zum Anlegen der Prüfspannung besteht aus der Gleichstromquelle 4, der Induktivität L. dem Schalter S. dem Hilfsschalter Sh und dem Prüflign Sp. Als Gleichstromquelle kann eine Maschine, eine Batterie oder ein Gleichrichter (Fig. 2) verwendet werden.
  • Die Wirkungsweise der Prüfanordnung ist folgende: Bei geschlossenen Schaltern Sh und Sp sowie geöffnetem Schalter Sp wird zunächst der Schalter S betätigt und damit der Gleichstromkreis geschlossen.
  • WIit der Öffnung der Schalter Sl, und Sp entstehen hohe Schaltüberspannaungen an der Induktivität L. die verhindern. daß der Lichtbogen an den Schaltkontakten der Schalter, SIZ und Sp vorzeitig erlischt.
  • Erst bei Erreichen der optimalen Ausschaltstellung wird der Draufschalter geschlossen. so daß der Hochstrom über den zu prüfenden Schalter zu fließen vermag. Mit dem Schließen des Draufschalters wird der Geichstromkreis durch Betätigen des Schalters S uinterbrochen.
  • In Fig. 3 ist ein Stromdiagramm dargestellt. das den Verlauf des Hochstromes k und des Gleichstromes ug zeigt. Der resultierende Strom ist als ik + ig bezeichnet, Der Hochstrom wird im Zeitpunkt t1 der intensivern Einvwirkung des Löschmittels zugeschaltet. Der Gleichstrom ig kann dann ahgeschaltet werden, er kann jedoch auch weiterfließen. wodurch lediglich eine kleine Verschiebung in dem NTulldurchgang des resultierenden Stromes entsteht. Am Ende der Hochstromhalbwelle im Zeitpunkt t.> wird die Prüfspannung Up, angelegt.
  • Bei Druckgasschaltern braucht der Gleichstrom im allgemeinen nur so groß gewählt zu werden, daß er gerade ein vorzeitiges Abreißen des Schaltlichtbogens verhindert. Für die Nachbildung der Schalterbeanspruchung genügt eine nachfolgende Hochstromhalbwelle. Sind zur Nachbildung der Ausschaltbeanspruchung jedoch mehrere Hochstromhalbwellen notwendig, dann können diese durch einen gleichwertigen Gleichstrom ersetzt werden. An Stelle des reinen Gleichstromes kann auch ein pulsierender Gleichstrom verwendet werden.

Claims (4)

  1. P A T E N T A N S P R U C H 1. Verfahren zur Fortzündung eines Lichtbogens bei Stromunterbrechern, insbesondere Hochspannungs-Leistungsschaltern, in einer Prüfanordnung mit getrennten Energiequellen für den Hochstrom und die Hochspannung, bei dem die Wiederkehrspannung im Hochstromkreis zur Aufrechterhaltung des Lichtbogens zwischen den Schaltkontakten verwendet und die Wiederkehrspannung von solcher Steilheit gewählt wird. daß sie die Spannungsfestigkeit der Unterbrediungsstrecke überwiegt und daß vor dem Augenblick der eigentlichen Spannungsprüfung mit der Hochspannungsquelle die Steilheit der Wiederkehrspannung im Hochstromkreis gesteuert bis zur Unterbrechung der Fortzündung des Lichtbogens herabgesetzt wird, nach Patent 1001763 dadurch gekennzeichnet, daß die Wiederkehrspannnng durch die Unterbrechung eines induktiven, in Reihe mit dem zu prüfenden Stromunterbrecher liegenden Gleichstromkreis hervorgerufen wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Draufschaltung des Hochstromes erst nach der Zündung des Gleichstromlichtbogens und Errehcen der Ausschaltendstellung der Schaltkonatkae des Stromunterpbrechers erfolgt.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 für die Fortzündung mehrerer Hochstromhalhxvellen, dadurch gekennzeichnet, daß der Hochstrom durch einen Gleichstrom ersetzt wird, der die gleiche thermische Beanspruchung der Schaltstrecke wie der Hochstrom hervorruft.
  4. 4. Verfahren nach einem oder mehreren der vorangebenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle des reinen Gleichstromes ein pulsierender Gleichstrom verwendet wird.
DEL23208A 1955-10-15 1955-10-15 Verfahren zur Fortzuendung eines Lichtbogens bei in Pruefanordnungen mit getrennten Energiequellen zu pruefenden Stromunterbrechern Pending DE1021479B (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1067926B (de) * 1959-10-29
EP0242707A1 (de) * 1986-04-22 1987-10-28 BBC Brown Boveri AG Prüfkreis
EP0276455A1 (de) * 1987-01-15 1988-08-03 BBC Brown Boveri AG Prüfkreis

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