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DE1021476B - Elektrischer Spannungspruefer - Google Patents

Elektrischer Spannungspruefer

Info

Publication number
DE1021476B
DE1021476B DEN11911A DEN0011911A DE1021476B DE 1021476 B DE1021476 B DE 1021476B DE N11911 A DEN11911 A DE N11911A DE N0011911 A DEN0011911 A DE N0011911A DE 1021476 B DE1021476 B DE 1021476B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
discharge tube
voltage tester
voltage
incandescent lamp
contact
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN11911A
Other languages
English (en)
Inventor
Pieter Cornelis Marin Bleukens
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Gloeilampenfabrieken NV filed Critical Philips Gloeilampenfabrieken NV
Publication of DE1021476B publication Critical patent/DE1021476B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R19/00Arrangements for measuring currents or voltages or for indicating presence or sign thereof
    • G01R19/145Indicating the presence of current or voltage
    • G01R19/155Indicating the presence of voltage

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Current Or Voltage (AREA)

Description

  • Elektrischer Spannungsprüfer Die Erfindung bezieht sich auf einen Spannungsprüfer, bei dem zum Anzeigen von Spannungen in der Größenordnung einiger Volt der Leuchtdraht einer Glühlampe und zum Anzeigen höherer Spannungen eine gas- und/oder dampfgefüllte Entladungsröhre dient und dessen Gehäuse zum Anschluß an die zu prüfende Spannung mit zwei Kontaktorganen versehen ist, die mit dem Leuchtdraht der Glühlampe verbunden sind.
  • Bei den bekannten Spannungsprüfern dieser Art erfolgt die Anzeige kleiner Spannungen mit Hilfe einer Glühlampe und die Anzeige höherer Spannungen mittels einer Glimmlampe. Beide Lampen müssen je nach Verwendungszweck ausgewechselt werden, da der Spannungsprüfer nur jeweils eine von ihnen aufnehmen kann. Das Auswechseln der Lampen bzw. die Vorrathaltung mehrerer Glüh- und Glimmlampen ist umständlich und teuer.
  • Es ist ferner ein Spannungsprüfer bekannt, bei dem imKolben einerGlühlampe eine in sich abgeschlossene Glimmlampe untergebracht ist. Diese Ausführung ist aber äußerst kompliziert und kostspielig und bedingt einen großen Raumbedarf, der bei den modernen Spannungsprüfern, die etwa die Größe eines kleinen Schraubenziehers aufweisen, nicht zur Verfügung steht.
  • Die Erfindung beseitigt diese Nachteile und schafft einen Spannungsprüfer eingangs erwähnter Art, der nur wenig Raum beansprucht und ohne Auswechseln voll Lampen die Anzeige sowohl niedriger als auch Spannungen ermöglicht, dadurch, daß der Leuchtdraht im Inneren der gas- und/oder dampfgefüllten Ent ladungsröhre angebracht ist und als Entladungsröhrenelektrode für die Anzeige der höheren Spannungen dient.
  • Vorzugsweise ist eines der beiden Kontaktorgane aus dem Gehäuse herausnehmbar angeordnet. Hierdurch wird vermieden, daß bei der Prüfung vonHochspannung beide Kontaktorgane mit den Polen der Spannungsquelle in Berührung kommen können, da sonst die Gefahr eines Durchbrennens des Leuchtdrahtes besteht.
  • Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist in der gleichzeitig als Entladungsröhre verwendbaren Glühlampe eine weitere mit einem weiteren Kontaktorgan verbundene Entladungsröhrenelektrode vorhanden.
  • Mit einer solchen Lampe ist die Anzeige mittlerer Spannungen, etwa in der Größenordnung der üblichen Stadtnetze, möglich.
  • Die Erfindung wird an Hand zweier in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert.
  • Fig. t zeigt schematisch eine gas- und/oder dampfgefüllte Entladungsröhre 1 mit zwei Innenelektroden 2 und 3.
  • Die Elektrode 2 besteht aus einem Leuchtdraht, wie er bei Glühlampen zur Anwendung kommt; die Leuchtdrahtenden sind mit zwei Kontaktorganen 4 und 5 verbunden.
  • Die Elektrode 3 besteht aus stab- oder plattenförmigem Metall, und die Oberfläche dieser Elektrode kann mit elektronenemittierenden Stoffen. z. B. Erdalkalimetallverbindungen, überzogen sein. Die Elektrode 3 ist über eine Impedanz, z. B. einen Widerstand 6 von einigen tausend Ohm, mit einem Kontaktorgan 7 verbunden.
  • Illit ist ein sich in der Nähe derEntladungsröhrel befindender Leiter bezeichnet. Wenn die Entladungsröhre z. B. in einem zylindrischen Behälter untergebracht ist, stellen die Finger der Hand des den Behälter festhaltenden Bedienenden den Leiter 8 dar.
  • Dieser Leiter wirkt als Außenelektrode der Entladungsröhre.
  • Zwischen den Elektroden 2 und 3 tritt eine Entladung auf, wenn diese Elektroden über die Kontaktorgane 4 oder 5 bzw. 7 mit den Polen einer Spannungsquelle, z. B. von 220 Volt, verbunden werden.
  • Zwischen einer der Innenelektroden 2 oder 3 und der Außenelektrode 8 tritt innerhalb der Entladungsröhre eine sichtbare Entladung auf, wenn diese Elektroden mit den Polen einer Hochspannungsquelle, z. B. der Zündvorrichtung eines Benzimnotors, verbunden werden.
  • Es sei bemerkt, daß in den vorgenannten Fällen die Kontaktorgane 4 und 5 der Elektrode 2 miteinander verbunden werden können, weil hierbei nur ein einziges Stromzuführungsorgan für diese Elektrode benötigt wird. Aus den gleichen Gründen kann das überschüssige Kontaktorgan gegebenenfalls auch entfernt werden.
  • Schließlich wird der Leuchtdraht der Elektrode 2 auch aufleuchten, wenn die Kontaktorgane 4 und 5 mit den Polen einer geeigneten Spannungsquelle, z. B. einer Akkumulatorbatterie, verbunden werden. Da die meist vorkommenden Batteriespannungen 6, 12 oder 24 Volt betragen, kann derLeuchtdraht für eine dieser Spannungen bemessen werden. Es ist aber auch möglich, den Leuchtdraht für eine dazwischenliegende Spannung, z. B. 15 Volt, zu bemessen; in diesem Fall wird der Leuchtdraht bei 6 Volt noch sichtbar aufleuchten und bei kurzzeitiger Verwendung bei 24 Volt noch nicht durchbrennen.
  • Fig. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem nur der Leuchtdraht und die Außenelektrnde verwendet werden.
  • In diesem Fall ist die Entladungsröhre 11 zylindrisch; sie hat einen Durchmesser von etwa 5 mm und eine Gesamtlänge von etwa 35 mm. Die Röhre ist mit Neon von ungefähr 25 mm Quecksilbersäule Druck bei Zimmertemperatur gefüllt. Der Leuchtdraht 12 besteht aus Wolframdraht mit einem Durchmesser von etwa 30 Mikron und einer Länge von etwa 100 mm, der inn Form einer einzigen Schraubenlinie von etwa 0,2 mm Außendurchmesser und etwa 15 mm Länge gewunden ist. Die Leuchtdrahtenden sind in üblicher Weise mit Endkappen 13 und 14 verbunden.
  • Die Röhre 11 ist im Hohlhandgriff 15 eines Schraubenziehers 16 untergebracht, indem sie zwischen einer losen Schraubenfeder 17 und einem Stecker 18 festgeklemmt ist. Der durch einen Deckel 19 des Handgriffes hindurchgeführte Stecker ist mit einer Klemme 20 verbunden; die Feder 17 liegt an dem inneren Ende des Schraubenziehers 16 an. Gegebenenfalls kann der Schraubenzieher 16 teilweise mit einer Isolierschicht 21 versehen sein.
  • Der Leuchtdraht 12 entspricht einem solchen für 15 Volt, 0,2 Ampere. Mittels der Kontaktorgane 16 und 20 können Batteriespannungen von etwa 6, 12 oder 24 Volt angezeigt werden. Wenn das Kontakt- organ 16 an der Hochspannungselektrode einer Zündkerze liegt und die Finger des Bedienenden den zylindrischen Teil des Handgriffes 15 umfassen. kann die Kerzenspannung angezeigt werden. Hierbei empfiehlt es sich, den Stecker 18 aus dem Handgriff zu entfernen, um zu verhüten, daß man bei unvorsichtiger Handhabung mit Hochspannung in Berühruiig kommt.
  • Der Handgriff kann aus durchsichtigem Kunstharz von etwa 15 mm Außendurchmesser hergestellt sein.
  • Bei Verwendung eines undurdsichtigen Handgriffs ist ein Schauloch für die Entladungsröhre anzubringen.
  • Es sei erwähnt, daß Spannungsprüfer mit durchsichtigem Gehäuse aus Kunststoff, die gleichzeitig als Schraubenzieher ausgebildet sind, an sich bekannt sind.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRUCHE: 1. Spannungsprüfer, bei dem zum Anzeigen von Spannungen in der Größenordnung einiger Volt der Leuchtdraht einer Glühlampe und zum Anzeigen höherer Spannungen eine gas- undloder dampfgefüllte Entladungsröhre dient und dessen Gehäuse zum Anschluß an die zu prüfende Spannung mit zwei Kontaktorganen versehen ist, die mit dem Leuchtdraht der Glühlampe verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Leuchtdraht im Inneren der gas- und/oder dampfgefüllten Entladungsröhre angebracht ist und als Entladungsröhrenelektrode für die Anzeige der höheren Spannungen dient.
  2. 2. Spannungsprüfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eines der beiden Kontaktorgane aus dem Gehäuse herausnehmbar angeordnet ist.
  3. 3. Spannungsprüfer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der gleichzeitig als Entladungsröhre verwendbaren Glühlampe eine weitere mit einem weiteren Kontaktorgan verbundene Entladungsröhrenelektrode vorhanden ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 612 344, 813 057; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 698 014.
DEN11911A 1955-03-05 1956-03-01 Elektrischer Spannungspruefer Pending DE1021476B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL1021476X 1955-03-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1021476B true DE1021476B (de) 1957-12-27

Family

ID=19867130

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEN11911A Pending DE1021476B (de) 1955-03-05 1956-03-01 Elektrischer Spannungspruefer

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1021476B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
NL1023141C2 (nl) * 2003-04-10 2004-10-13 Walter Morauw Spanningzoeker.

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE612344C (de) * 1932-04-26 1935-05-06 Aeg Zur Spannungsueberwachung dienende Gluehlampe
DE813057C (de) * 1950-01-03 1951-09-06 Emil Pausch Prueflampenanordnung
DE1698014U (de) * 1955-03-03 1955-05-12 Weber Fa Gustav Spannungspruefer.

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