DE249316C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE249316C DE249316C DE1911249316D DE249316DD DE249316C DE 249316 C DE249316 C DE 249316C DE 1911249316 D DE1911249316 D DE 1911249316D DE 249316D D DE249316D D DE 249316DD DE 249316 C DE249316 C DE 249316C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- tube
- voltage
- inductor
- glow
- magnetic inductor
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000009413 insulation Methods 0.000 claims description 3
- 238000005259 measurement Methods 0.000 description 3
- 230000000977 initiatory effect Effects 0.000 description 2
- 241000854350 Enicospilus group Species 0.000 description 1
- 230000003247 decreasing effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01R—MEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
- G01R27/00—Arrangements for measuring resistance, reactance, impedance, or electric characteristics derived therefrom
- G01R27/02—Measuring real or complex resistance, reactance, impedance, or other two-pole characteristics derived therefrom, e.g. time constant
- G01R27/025—Measuring very high resistances, e.g. isolation resistances, i.e. megohm-meters
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Investigating Or Analyzing Materials By The Use Of Magnetic Means (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- ΛΙ 249316 -KLASSE
21 e. GRUPPE
SIEMENS & HALSKE AKT.-GES. in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Februar 1911 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Isolationsprüfer, dessen Stromquelle aus einem
von Hand angetriebenen Magnetinduktor besteht, der nur Strom in einer Richtung liefert.
Diese Magnetinduktoren sind Maschinen ganz geringer Leistung, die Ströme von nur wenigen
Zehntel Ampere liefern können. Durch den Handbetrieb treten bei diesen Magnetinduktoren
infolge der stark wechselnden Tourenzahl variabele Spannungen auf, die für Messungen
ungeeignet sind. Um eine konstante Spannung zu erreichen, wird gemäß vorliegender
Erfindung an den Magnetinduktor eine Glimmlichtröhre angeschlossen, an deren Enden
nach Einleitung des Stromübergangs in der Röhre die konstante Spannung abgenommen
und für verschiedene Zwecke, vornehmlich für Meßzwecke, verwendet werden kann.
Die Glimmlichtröhren zeigen die Eigentümlichkeit, daß sie zunächst einer hohen Spannung
bedürfen, damit der Stromübergang darin eingeleitet wird, worauf jedoch ihre Gegenspannung
auf einen bestimmten, wesentlich geringeren Wert herabsinkt. Schaltet man nun eine solche Röhre an eine Stromquelle
mit wechselnder elektromotorischer Kraft, so ergibt sich die überraschende Tatsache, daß
sie die ihr eigentümliche Leuchtspannung dauernd unverändert aufrechterhält, solange
nur die elektromotorische Kraft der Stromquelle nicht unter diese herabgeht, während
sich bei geeigneter Bemessung der Röhre der Stromdurchgang durch diese derart regelt, daß
die durch eine Erhöhung der elektromotorischen Kraft auftretenden Überspannungen in
dem Widerstand des1 Stromkreises vernichtet werden. Es muß daher in diesem ein bestimmter
Widerstand vorhanden sein, der entweder allein in dem inneren Widerstand der Stromquelle oder auch in diesem und einem
Zusatzwiderstand bestehen kann.
Die Glimmlichtröhre zeigt aber auch die Eigenschaft, nicht nur eine an ihren Enden
mit einem gewöhnlichen Voltmeter meßbare Durchschnittsspannung konstant zu halten,
sondern es ergibt sich auch mit dem Oszillographen gemessen eine fast ganz gleichmäßige
Spannung, so daß also auch starke Spannungsspitzen, wie sie ein Magnetinduktor erzeugt,
vernichtet werden.
In Fig. ι der Zeichnung ist ein an der
neuen Vorrichtung mit Magnetinduktor aufgenommenes, sowohl die Spannung an der Glimmlichtröhre als auch am Induktor darstellendes
Oszillogramm veranschaulicht. Die konstante Spannung, welche der Einrichtung der Röhre entspricht, beträgt dabei ungefähr
500 Volt, während sich die Spitzen der Induktorspannurigen noch um annähernd
600 Volt höher erheben; diese Spitzen werden durch entsprechend schwingende Ströme in
dem Stromkreis von Induktor und Röhre vernichtet. Aus dem Oszillogramm ergibt sich
des weiteren, daß die elektromotorische Kraft des Induktors auch nicht plötzlich unter die
Röhrenspannung sinken darf, weil sonst die
Röhre verlöschen und dann für die Einleitung des Stromdurchganges die erheblich erhöhte
Anlaßspannung aufgewendet werden muß, die zunächst nicht vernichtet wird und daher an
den Röhrenenden wirksam ist.
In Fig. 2 ist schematisch eine entsprechend der Erfindung ausgebildete Isolationsprüfungsvorrichtung
dargestellt. An einen nur Strom in einer Richtung liefernden Magnetinduktor i
ίο ist über einen Widerstand w eine Glimmlichtröhre
r angeschlossen, an deren Enden über einen Ohmmesser ο der auf den Isolationszustand
zu prüfende Stromkreis p angelegt ist. Der Induktor i, der Widerstand w und
die Röhre r sind so bemessen, daß die Röhre die den maximalen elektromotorischen Kräften
entsprechenden Ströme, ohne Schaden zu nehmen, durchzulassen vermag, daß deshalb
diese Ströme möglichst gering sind, und daß schließlich die Erzeugung der gewünschten
konstanten Röhrenspannung ohne zu großen Energieaufwand am Induktor möglich ist.
Beim Betrieb zeigt das Aufleuchten der Glimmlichtröhre an, daß die gewünschte konstante
Spannung vorhanden ist, und die Messung kann vorgenommen werden, als ob sonst eine
Netz- oder Batteriespannung zur Verfügung stände. Es ist also gelungen, mittels einer
einfachen und leicht in einem tragbaren Gehäuse unterzubringenden Vorrichtung eine
jederzeit betriebsfertige Stromquelle für hohe Spannungen zu schaffen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Isolationsprüfer mit von Hand angetriebenem Magnetinduktor als Stromquelle, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Magnetinduktor eine Glimmlichtröhre angeschlossen wird, zum Zwecke, eine konstante Meßspannung zu erzielen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE249316T | 1911-02-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE249316C true DE249316C (de) | 1912-07-16 |
Family
ID=33426608
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1911249316D Expired DE249316C (de) | 1911-02-28 | 1911-02-28 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE249316C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE949580C (de) * | 1953-04-28 | 1956-09-20 | Licentia Gmbh | Isolations- und Widerstandsmesser |
-
1911
- 1911-02-28 DE DE1911249316D patent/DE249316C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE949580C (de) * | 1953-04-28 | 1956-09-20 | Licentia Gmbh | Isolations- und Widerstandsmesser |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69820995T2 (de) | Verfahren zur prüfung einer ausgabeschaltung vor einem defibrillationsimpuls | |
| DE2703880C3 (de) | Elektrisches Prüfgerät mit akustischer, quantitativer Analoganzeige für Widerstand und Spannung | |
| DE249316C (de) | ||
| DE1303197C2 (de) | Vorrichtung zur ermittlung der durchblutungsverhaeltnisse im menschlichen oder tierischen koerper | |
| AT405768B (de) | Verfahren und vorrichtung zur messung des schleifenwiderstandes in schutzschalter-geschützten netzen | |
| DE917378C (de) | Elektrische Umformer mit gasgefuellten Roehren | |
| DE1927302B2 (de) | Anordnung zur Formung und Prüfung von Spulen in den Nuten eines Magnetkerns einer elektrischen Maschine | |
| DE1061898B (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Pruefung und/oder Sortierung von spannungsabhaengigen Widerstaenden | |
| DE634370C (de) | Verfahren zur Isolationspruefung von Spulen fuer elektrische Maschinen, Transformatoren o. dgl. mittesls hochfrequenter Stroeme | |
| DE761967C (de) | Verfahren zur Pruefung von Trockengleichrichtern durch Messung des Scheitelwertes der Flussspannung und/oder des Rueckstromes | |
| DE481533C (de) | Anordnung zur Pruefung und Regelung von Netzspannungen nach der Differenzmethode | |
| DE373353C (de) | Isolationspruefeinrichtung | |
| DE738506C (de) | Anordnung zur Isolationspruefung | |
| DE763510C (de) | Einrichtung zur Verhuetung der UEberlastung von Roentgenroehren | |
| DE261419C (de) | ||
| AT157633B (de) | Verfahren und Einrichtung zur Messung von magnetischen Feldern. | |
| DE193262C (de) | ||
| DE411459C (de) | Verfahren zur Messung von Erdungswiderstaenden durch Abgleichung der beiden Spannungsabfaelle an dem Erdungswiderstand und in einem Regelwiderstand | |
| DE565125C (de) | Schaltung zur Entnahme verschiedener Spannungen fuer die Anodenkreise von Elektronenroehren aus einer gemeinsamen Stromquelle | |
| DE401975C (de) | Wechselstrommessgeraet fuer Bruecken-oder Kompensationsschaltungen mit Felderregung durch deren Stromquelle und elektrodynamischer Richtkraft | |
| DE291255C (de) | ||
| DE625772C (de) | Messanordnung zur Bestimmung der bei der Behandlung mit kurz- und ultrakurzwelligen elektrischen Schwingungen im Behandlungsobjekt umgesetzten Hochfrequenzenergie | |
| DE1042753B (de) | Anordnung zur Stosspruefung eines Spartransformators, dessen Zusatzwicklung durch einen UEberspannungsableiter geschuetzt ist | |
| DE597311C (de) | Schaltungsanordnung zur Erzeugung sehr hoher Spannungen, vorzugsweise zur Pruefung von Isolatoren | |
| DE964167C (de) | Verfahren und Anordnung zur Pruefung von spannungsabhaengigen Widerstaenden |