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Die Erfindung betrifft ein Führungssystem
mit einer pneumatischen Verzögerungsvorrichtung,
die eine, der Hubbewegung eines in einem Zylinder mittels einer
durch interne und externe Kräfte
belasteten Kolbenstange axial geführten, mit mindestens einem Kolbendichtelement
ausgestatteten, einen Verdrängungsraum
gegen die Umgebung abgrenzenden Kolben entgegengerichtete Kraft
aufbaut, wobei der Leckagestrom zwischen dem Verdrängungsraum
und der Umgebung zumindest hubrichtungsabhängig ist und das Kolbendichtelement
die Zylinderinnenwandung zumindest bei Lage des Kolbens in der dem Verdrängungsraum
abgewandten Endlage im drucklosen Zustand kontaktiert.
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Mittels eines Führungssystems werden Gegenstände, z.B.
Schubladen, Türen,
etc. auf geometrisch bestimmten Bahnen begrenzter Länge geführt. Um
die Massen dieser Gegenstände
zu bewegen, werden diese mittels externer und interner Kräfte beschleunigt.
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Die internen Kräfte werden durch Speicher potentieller
Energie freigesetzt, deren Energiegehalt lage- und/oder spannungsabhängig ist.
Vom Speicher abgegebene Energie wird wieder aufgenommen, wenn die
ursprüngliche
Lage z.B. einer Masse wieder eingenommen wird. Derartige Energiepotentiale
sind z.B. ein Schwerepotential oder ein Federpotential. Auf dem
geschlossenen Weg wird alle verrichtete Arbeit zurückgewonnen.
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Die externen Kräfte sind beispielsweise durch
einen Bediener aufgebrachte Kräfte.
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Vor Erreichen z.B. der geschlossenen
Endlage einer Schublade werden die bewegten Massen mittels einer
Verzögerungsvorrich tung
abgebremst, um u.a. zum einen Beschädigungen der Führungs-, der
Umgebungs- und der geführten
Bauteile und zum anderen Geräusche – z.B. Besteckgeklapper
in der Schublade – zu
vermeiden.
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Um die bewegte Masse zu verzögern, wird
in einer pneumatischen Zylinder-Kolben-Einheit aus einem durch den
Kolben begrenzten Verdrängungsraum
Luft gedrosselt in die Umgebung verdrängt.
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Elemente des Anmeldegegenstandes
sind aus der
DE 100
21 762 A1 bekannt. In der Verzögerungseinrichtung wird beim
Einfahren des Kolbens die aus dem Verdrängungsraum verdrängte Luft über einen
im Kolben angeordneten Kanal abgeführt. Die Verzögerung eines
derartigen Systems ist konstant niedrig über den zurückgelegten Hub. Je nach aufgebrachter
Energie bleibt der Kolben vor dem Erreichen seiner Endlage stehen
oder er prallt bei Erreichen der Endlage u.a. aufgrund der Federeigenschaft
der komprimierten Restluft im Zylinder zurück.
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Aus der GB 643,505 ist ein Zeitschaltglied zur
Anwendung im Modellbau bekannt. Dieses ist ein Führungssystem mit einer pneumatischen
Verzögerungseinrichtung,
die einen Zylinder und eine durch interne und externe Kräfte belastete
Kolbenstange umfasst. Die Kolbenstange wird entlang des Hubes beschleunigt.
Am Ende des Hubes bewirkt die Aufweitung des Zylinders unter Federwirkung
ein abruptes Beschleunigen des Kolbens in die Endlage, wodurch z.B.
die sprungartige Kontakttrennung der Versorgung einer Treibstoffpumpe
sichergestellt wird.
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Der vorliegenden Erfindung liegt
daher die Problemstellung zugrunde, ein auf Dauer betriebssicheres
Führungssystem
mit einer pneumatischen Verzögerungsvorrichtung
zu entwickeln, das bei Erreichen der Endlage ohne Rückprall
und/oder harten Anschlag stehen bleibt.
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Diese Problemstellung wird mit den
Merkmalen des Hauptanspruches gelöst. Dazu weitet sich der Querschnitt
des Zylinderin nenraumes entlang des Kolbenhubes zumindest bereichsweise
stetig auf, wobei der größte Querschnitt
am Ende des Verdrängungsraumes
liegt. Das Kolbendichtelement liegt zumindest in der verdrängungsraumseitigen Endlage
des Kolbens nicht an der Zylinderinnenwandung abdichtend an. Ab
einer definierten Hubstellung des Kolbens verrastet die Kolbenstange
mit einem vorgespannten Energiespeicher und entspannt diesen, so
dass die freigesetzte Kraft der aufgebrachten externen Kraft gleichgerichtet
ist.
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Beispielsweise beim schnellen Einfahren des
Kolbens in den Zylinder wird die im Luft im Verdrängungsraum
komprimiert. Die Luft, deren Volumen verkleinert wird, kann nicht
entweichen. Der Druck im Verdrängungsraum
erhöht
sich. Hierdurch wird eine der Hubbewegung entgegengerichtete Kraft
aufgebaut. Die Hubbewegung des Kolbens wird verzögert.
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Schon bei einer ersten Kompression
im Verdrängungsraum
legt sich das Kolbendichtelement an die Innenwandung des Zylinders
an.
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Mit zunehmendem Hub des Kolbens weitet sich
der Innenquerschnitt des Zylinders auf. Der Außendurchmesser des Kolbendichtelements
folgt beispielsweise zu Beginn des Hubes dem Querschnitt. Bei Erreichen
der verdrängungsraumseitigen
Endlage des Kolbenhubes kann z.B. wegen der starken Querschnittsaufweitung
des Zylinderinnenraumes das Kolbendichtelement der Zylinderinnenwandung nicht
mehr folgen. Die im Verdrängungsraum
komprimierte Luft verformt das Kolbendichtelement. Dessen Dichtwirkung
an der Zylinderinnenwandung lässt nach
und die Luft strömt
z.B. schlagartig aus dem Verdrängungsraum
in die Umgebung ab. Dies führt zu
einer Angleichung des Luftdruckes zwischen dem Verdrängungsraum
und der Umgebung. Durch den großen
Druckverlust wirkt jetzt keine selbsthelfende Kraft mehr auf das
Kolbendichtelement. Es nimmt wieder seine Ausgangsposition auf dem
Kolben ein. Die Schublade fährt
mit einem minimalen Restschwung in ihre beispielsweise nur wenige
Millimeter entfernte Endlage.
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Hierdurch ist das Führungssystem
auch bei vielfachem Einsatz betriebssicher.
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Beim Ausfahren des Kolbens strömt Luft
aus der Umgebung ggf. unter Verformung des Kolbendichtelementes
in den Verdrängungsraum.
Die Ausfahrbewegung wird nur wenig verzögert.
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Derartige Verzögerungsvorrichtungen können sowohl
zur Verzögerung
eines einfahrenden als auch zur Verzögerung eines ausfahrenden Kolbens eingesetzt
werden. Der Zylinderinnenraum ist dann jeweils in Richtung der zu
verzögernden
Bewegung aufgeweitet.
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Zumindest in der die Zylinderinnenwandung kontaktierenden
Oberfläche
des Kolbendichtelements können
grundwerkstoffsfremde Werkstoffe chemisch gebunden oder physikalisch
eingelagert sein.
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Die grundwerkstoffsfremden Werkstoffe,
z.B. Halogene, in der Oberfläche
des Kolbendichtelementes verhindern u.a. ein Anhaften des Kolbendichtelements
an der Zylinderinnenwandung. Die veredelte Oberfläche verhindert
außerdem
eine Beschädigung des
Kolbendichtelements beim Überfahren
unstetiger Bereiche des Zylinderquerschnittes. Auch löst sich
das Kolbendichtelement problemlos von der Zylinderinnenwandung.
Die Änderung
der Verzögerung in
diesem Bereich ist hierdurch auf Dauer zuverlässig wiederholbar.
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Am Kolbendichtelement kann auch die
gesamte Oberfläche
halogenisiert sein. So wird dann zusätzlich z.B. ein Verkleben des
Kolbendichtelementes mit dem Kolben verhindert.
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Der Zylinderinnenraum kann sich zum
Beispiel kegelstumpfförmig
aufweiten. Die Steigung des Innenkegels kann beispielsweise 1:50
bis 1:250 betragen. Ggf. können
in der Zylinderinnenwandung längsgerichtete
Nuten angeordnet sein, mittels derer der Querschnitt des Zylinderinnenraumes
zusätzlich vergrößert wird.
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Weitere Einzelheiten der Erfindung
ergeben sich aus den Unteransprüchen
und der nachfolgenden Beschreibung schematisch dargestellter Ausführungsformen.
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1:
Führungssystem
mit Verzögerungsvorrichtung;
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2:
Verzögerungsvorrichtung;
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3:
Zylindermantel mit Kopfteil zu 2;
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4:
Kolbenstange zu 2;
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5:
Kolbenteil zu 2;
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6:
Verzögerungsvorrichtung
mit Schnappkupplung und zusätzlichem
Dichtelement;
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7:
Kolbenteil zu 6
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8:
Kolbenstange zu 6;
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9:
Längsschnitt
eines Dichtelements zu 6;
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10:
Querschnitt zu 8;
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11:
Führungsschiene
mit Haken im verrasteten Zustand;
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12: 11 im entrasteten Zustand.
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In der 1 ist
vereinfacht ein halbseitiges Führungssystem
mit einer Verzögerungsvorrichtung (10)
dargestellt, das beispielsweise eine Schublade (1) in einem
hier nicht dargestellten Möbelstück führt und
trägt.
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Das in 1 dargestellte
Führungssystem umfasst
Führungselemente
(2, 3) mit dazwischenliegenden, symbolisch dargestellten
Wälzkörpern, beispielsweise
eine in einer Führungsschiene
(92) geführte
Feder (5) mit einem Haken (91), vgl. auch die 11 und 12, und die Verzögerungsvorrichtung (10).
In der in 1 dargestellten
Position der Schublade (1) ist diese in einer mittleren
Hubstellung, z.B. halb eingefahren. Beispielsweise an der Schublade
(1) ist in einem Adapter (8) die Verzögerungsvorrichtung
(10) befestigt. Dies ist z.B. eine Zylinder-Kolbeneinheit,
deren Kolbenstange (41) ausgefahren ist und beispielsweise
frei in Hubrichtung über
den Rand der Schublade (1) übersteht. In den 11 und 12 ist die Führungsschiene (92)
mit der in ihr geführten
Feder (5) dargestellt. In 11 ist
die Feder (5), z.B. eine Zugfeder, gedehnt. Ein Ende der
Feder (5) ist am Führungselement
(3) befestigt, das andere z.B. mit einem Haken (91) in
der Führungsschiene
(92) beispielsweise verrastet.
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Wird die Schublade (1) weiter
geschlossen, kommt die Kolbenstange (41) mit einem auf
dieser angeordnetem Mitnahmeelement (12) zur Anlage an ein
Anschlagelement (4) der Gegenführung (3). Bei Fortsetzung
des Schließhubes
der Schublade (1) greift z.B. ein an der Unterseite der
Schublade (1) angeordneter Bolzen (6) in den Haken
(91) ein und schiebt diesen aus seiner Verrastung. Hierbei schwenkt
der Haken (91) beispielsweise um den Bolzen (6)
und umgreift diesen. Die nun entsperrte Feder (5) zieht
die Schublade (1) weiter in Richtung der Schließstellung,
vgl. 12. Bei der Fortsetzung
der Hubbewegung der Schublade (1) wird deren Bewegung mittels
der Verzögerungsvorrichtung
(10) verzögert.
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Die Verzögerungsvorrichtung (10),
vgl. 2, umfasst einen
Zylinder (20), in dem ein Kolben (51, 43, 54, 58)
mit Kolbenstange (41) und einem Kolbendichtelement (61)
geführt
ist. Das nach außen gerichtete
Ende der Kolbenstange (41) trägt das Mitnahmeelement (12).
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Der Zylinder (20), vgl.
auch 3, besteht u.a.
aus einem Mantel (26), einem Bodenteil (28) und einem
Kopfteil (21). Letzteres ist hier beispielsweise als Flansch
(21) ausgebildet.
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Die 3 zeigt
den Zylindermantel (26) mit dem Kopfteil (21),
die hier beispielsweise als Spritzgussteil aus thermoplastischem
Kunststoff, z.B. Polyoximethylen, hergestellt sind. Der Zylindermantel (26)
ist z.B. auf seiner Außenseite
zylindrisch. Seine Länge
beträgt
beispielsweise etwa das fünfeinhalbfache
des Durchmessers. Die nichtzylindrische Zylinderinnenwandung (27)
ist z.B. in Form eines Kegelstunipfmantels ausgebildet. Die kleinere
Querschnittsfläche
dieses Kegelstumpfmantels befindet sich am Kopfteil (21)
des Zylinders, die größere Querschnittsfläche am Bodenende
(29) des Zylindermantels (26). Die letztgenannte
Querschnittsfläche beträgt z.B.
etwa 100 mm2. Die Steigung dieses Kegels
beträgt
etwa 1:140. Die Innenwandung (27) ist ggf. poliert. Die
minimale Wandstärke
des Zylindermantels (26) beträgt etwa 6% seines Außendurchmessers.
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In der Zylinderinnenwandung (27)
ist weiterhin eine Längsnut
(32) vorhanden. Ihre Länge
beträgt etwa
70% der Zylinderlänge
und endet am Bodenende (29) des Zylindermantels (26).
Ihre Breite beträgt etwa
2% des größeren Durchmessers
der Zylinderinnenwandung (27). Die Tiefe der Nut (32)
beträgt
etwa ein Viertel ihrer Breite. Sie ist zur Innenwandung (27) hin
scharfkantig, der Nutauslauf hat beispielsweise eine Steigung von
45°. Statt
einer einzelnen Nut (32) können auch mehrere Nuten (32)
an der Innenwandung (27) angeordnet sein. Auch kön nen sich
diese z.B. schraubenlinienförmig
an der Innenwandung (27) des Zylindermantels (26)
entlangwinden.
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Am Bodenende (29) befindet
sich eine weitere Längsnut
(33) in der Zylinderinnenwandung (27). Diese Längsnut (33),
sie ist z.B. um 180° versetzt
zur Nut (32), ist beispielsweise doppelt so breit wie die Nut
(32), ihre Länge
beträgt
etwa 15% der Zylinderlänge.
Die Tiefe dieser Nut (33) beträgt etwa ein Achtel ihrer Breite.
Auch diese Nut (33) ist zur Zylinderinnenwandung (27)
hin scharfkantig und hat z.B. eine Auslaufschräge von 45°.
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Jede dieser Nuten (32, 33)
vergrößert den Querschnitt
des Zylinderinnenraumes (25).
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Zum Einsetzen des Bodenteils (28)
verfügt das
Bodenende (29) über
eine zweistufige rotationssymmetrische Einkerbung (36, 37).
Der Durchmesser der kleineren Einkerbung (37) beträgt etwa
90% der größeren (36).
Zur Luftverdrängung
bei der Mantage des Bodens (28) weist die größere Einsenkung eine
Hinterschneidung (38) auf, während von der kleineren Einkerbung
(37) aus die Luft in den Innenraum (25) des Zylinders
(20) verdrängt
wird.
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Das Kopfteil (21) umfasst
die Kolbenstangendurchführung
(22). Diese ist eine Bohrung (22) mit beispielsweise
fünf z.B.
längsgerichteten
steg- oder noppenförmigen
Erhebungen (231. Der freie Bohrungsdurchmesser beträgt etwa
75% des größeren Innendurchmessers
des Zylindermantels (26). Zwischen den einzelnen Erhebungen
(23), deren Höhe
z.B. etwa 1% des freien Bohrungsdurchmessers beträgt, sind
so nach der Montage der Kolbenstange Durchlasskanäle (24)
angeordnet, vgl. 2.
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Die 4 zeigt
die Kolbenstange (41) mit einem angeformten Teil des Kolbens.
Die z.B. zylindrische Kolbestange (41) hat etwa die Länge des
Zylinders (20), ihr Durchmesser beträgt etwa 75% des größeren Innendurchmessers
des Zylindermantels (26), so dass die Kolbenstange im eingebauten
Zustand an den Erhebungen (23) der Kolbenstangendurchführung (22)
anliegt. Das vordere, hier rechte Ende der Kolbenstange (41)
hat beispielsweise eine Aufnahmebohrung (44) für das Mitnahmeelement (12),
beispielsweise einen Magneten oder ein anderes Kupplungsteil. Zur
Zentrierung des Mitnahmeelementes (12) hat die Aufnahmebohrung
(44) z.B. drei jeweils um 120° versetzte längsgerichtete steg- oder noppenförmige Erhebungen
(49).
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Das andere Ende der Kolbenstange
(41) ist beispielsweise als Stützfläche (43) ausgebildet.
Der Durchmesser der Stützfläche (43)
entspricht etwa 98% des kleineren Innendurchmessers des Zylinders (20).
Auch auf der Seite der Stützfläche (43)
verfügt die
Kolbenstange (41) über
eine Aufnahmeausnehmung (46). Diese ist beispielsweise
kegelförmig
und nimmt ein Kolbenteil (51) auf. Das Kolbenteil (51), vgl. 5, hat beispielsweise gestufte
Durchmesserbereiche (52, 53). Mit einem Einsteckbereich
(52) sitzt das Kolbenteil (51) nach der Montage
in der Aufnahmeausnehmung (46) der Kolbenstange (41).
Der Durchmesser des nachfolgenden zylindrischen Bereiches (53)
beträgt
etwa 60% des kleineren Innendurchmessers des Zylinders (20),
seine Länge
etwa 35% dieses Durchmessers.
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An diesen zylindrischen Bereich grenzt
ein Anlageflansch (54) an. Der Außendurchmesser dieses Anlageflansches
(54) beträgt
etwa 98% des kleineren Innendurchmessers des Zylinders (20).
Der Anlageflansch (54) hat z.B. zwei Kerben (58),
deren Nutgrund in zylindrischen Bereich (53) übergeht.
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Bei der Montage der beiden Kolbenteile
(41, 51) wird zwischen diese das Kolbendichtelement
(61) eingesetzt, vgl. 2.
Dieses ist z.B. ein Dichtring (61), dessen Innendurchmesser größer ist
als der Durchmesser des zylindrischen Bereiches (53) und dessen
Außendurchmesser
mindestens so groß ist wie
der kleinste Innendurchmesser des Zylinders (20). Der Dichtring
(61) besteht beispielsweise aus Nitril-Butadien-Kautschuk.
Seine Oberfläche
ist quasi gehärtet.
Bei dieser sogenannten Härtung
werden in die Oberfläche
des Werkstoffs Halogene eingelagert. Diese Oberflächenbehandlung
vermindert das Anhaften der Kolbendichtelement (61) an
der Zylinderinnenwandung (27) sowie am Kolben (51, 43, 54, 58)
und somit den Verschleiß.
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Nach der Montage des Kolbens (51, 43, 54, 58)
im Zylinder (20), vgl. 2,
begrenzt innerhalb des Zylinderinnenraumes (25) beispielsweise
der Kolben (51, 43, 54, 58)
mit dem Zylinderboden (28) einen Verdrängungsraum (15), während der
durch die kolbenstangenseitige Seite des Kolbens (51, 43, 54, 58)
und den Zylinderkopf (21) begrenzte Raum mit der Umgebung über die
Durchlasskanäle
(24) kommuniziert. Ist der Kolben (51, 43, 54, 58)
des Zylinders (20) ausgefahren, befindet sich dieser im
Bereich des kleineren Innendurchmessers des Zylinders (20).
Er liegt hierbei außerhalb
der Nut (32). Die Innenwandung (27) des Zylinders
(20) ist in diesem Bereich glatt.
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Beispielsweise beim manuellen Schließen der
Schublade (1), vgl. 1,
kuppeln die Mitnahmeelemente (4, 12) miteinander
sowie der Haken (91) der Feder (5) mit dem Bolzen
(6). Sobald der Haken (91) mit dem Bolzen (6)
gekuppelt ist, zieht die Feder (5) die Schublade (1)
mittels dieser Elemente (91, 6) mit. Hierbei wird
in der Verzögerungsvorrichtung
(10) die Kolbenstange (41) in den Zylinder (20)
eingefahren.
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Bei einer schnellen Schließbewegung
der Schublade (1), beispielsweise durch einen Bediener verursacht,
ist die Volumen änderung
des Verdrängungsraum
(15) größer als
die Luftvolumenänderung durch
Abströmen über die
Spalte am Kolbendichtelement (61). Das Gas im Verdrängungsraum
(15) wird komprimiert, der Druck dort steigt an. Dieser
Druck wirkt von der Seite des Verdrängungsraumes (15)
auf das Kolbendichtelement (61) und drückt dieses ggf. mit einer Durchmesservergrößerung nach
außen
gegen die Zylinderinnenwandung (27). Gleichzeitig wird das
Kolbendichtelement (61) an die Stützfläche (43) gedrückt. Die
im Verdrängungsraum
(15) komprimierte Luft kann nicht entweichen. Sie erzeugt
eine Gegenkraft gegen die Vortriebskraft der Hubbewegung. Die Hubbewegung
wird verzögert.
Hierbei wird beispielsweise der Kunststoffzylinder (20)
elastisch aufgeweitet.
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Entweicht ein geringer Luftvolumenstrom zwischen
dem Kolbendichtelement (61) und der kegelstumpfmantelförmigen Innenwand
(27), wird der Luftdruck im Verdrängungsraum (15) verringert
und die Gegenkraft gegen die Vortriebskraft der Hubbewegung nimmt
ab. U.a. die Restschwungkraft schiebt den Kolben (51, 43, 54, 58)
in den Bereich des Drosselkanals (32). Sobald das Kolbendichtelement
(61) den hinteren Rand des Drosselkanals (32)
passiert hat, überströmt die Luft
das Kolbendichtelement (61) durch den Drosselkanal (32).
Der Luftdruck im Verdrängungsraum
(15) wird geringfügig
vermindert. Das Kolbendichtelement (61) gleitet hierbei
entlang der sich aufweitenden z.B. kegelstumpfmantelförmigen Innenwandung
(27). Sobald der Kolben (51, 43, 54, 58)
den hinteren Rand der zweiten, kürzeren
Nut (33) passiert hat, wird der aus dem Verdrängungsraum
(15) abströmende
Volumenstrom weiter erhöht. Diese
zweite Nut (33) wirkt nun ebenfalls als Drosselkanal. Die
im Verdrängungsraum
(15) eingeschlossene Luft kann i.d.R. nicht weiter komprimiert
werden. Die Volumenänderung
ist etwa gleich dem Volumenverlust. Der Druck im Verdrängungsraum
(15) nähert sich
dem Umgebungsdruck an. Das Kolbendichtelement (61) entspannt
sich. Es löst
sich fast vollständig von
der kegel stumpfmantelförmigen
Innenwand (27) des Zylinders (20). Die Bewegungsenergie
und damit Geschwindigkeit der Schublade (1) ist dabei soweit herabgesetzt,
dass die Schublade (1) sich langsam bis in die Endlage
bewegt und dort stehen bleibt.
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Wird der Kolben (51, 43, 54, 58)
aus dem Zylinder (20) ausgefahren, strömt Luft aus der Umgebung um
das Kolbendichtelement (61) und durch die Kerben (58)
in den Verdrängungsraum
(15). Über den
Kolben (51, 43, 54, 58) wird
keine Druckdifferenz aufgebaut. Das Kolbendichtelement (61)
wird nicht gedehnt. Der Kolben (51, 53, 54, 58)
kann – bis
auf die Restreibung z.B. in der Kolbenstangendurchführung (22) – frei bewegt
werden.
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Der Kolben (51, 43, 54, 58)
trägt also
eine Art entsperrbares Kolbendichtelement-Rückschlagventil (61),
das durch den Kolbenhub gesteuert wird. Beim Einfahren des Kolbens
(51, 43, 54, 58) in den Zylinder
(20) sperrt das Rückschlagventil
(61), beim Ausfahren wird es entsperrt.
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Die 6 zeigt
eine Variante einer Verzögerungsvorrichtung
mit einem Kolbendichtelement (61) und einem hierzu in Reihe
geschalteten Dichtelement (62) sowie einer Mitnahmevorrichtung
(12) in Form einer Schnappkupplung (70). Bei dieser
Variante ist beispielsweise die Verzögerungsvorrichtung (10)
am Führungselement
(3) und das Gegenelement (4) an der Schublade
(1) angeordnet, vgl. 1.
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Der Zylinder (20) hat auch
hier eine innenkegelstumpfmantelförmige Innenwandung (27),
die sich in Einschubsrichtung der Kolbenstange (41) aufweitet
sowie z.B. zwei Drosselkanäle
(32, 33) unterschiedlicher Länge. Die Kolbenstangendurchführung (22)
ist beispielsweise ringförmig.
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Die Kolbenstange (41), vgl. 8, hat z.B. die Querschnittsform
eines Kreisabschnitts mit einem Zentriwinkel größer als 180°. Der zum Kreisvollschnitt fehlende
Querschnittsbereich bildet einen Luftdurchlasskanal (24).
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Das kolbenseitige Ende der Kolbenstange weist
auf der Stützfläche (43)
eine Ringnut (42) auf.
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Am freien Ende der Kolbenstange (41)
sitzt die Schnappkupplung (70), die in das entsprechende Gegenelement
(4), z.B. einen Bolzen (7) der Schublade (1)
eingreift, vgl. 6.
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Die Schnappkupplung (70)
verfügt
hierfür über einen
Einzugsbereich (71), einen Haltebereich (74) und
einen flexiblen Biegebereich (76). Der Einzugsbereich (71)
hat einen obere (72) und eine untere Gleitfläche (73),
die zusammen – zur
Bildung eines Einführkeils – einen
spitzen Winkel einschließen.
Im Haltebereich (74) gehen die obere (72) und
die untere Gleitfläche
(73) in jeweils eine Halbschale (75) über, deren Öffnungen
zueinander zeigen. Im Biegebereich (76) ist der obere (77)
und der untere Teil (78) der Schnappkupplung (70)
durch einen parallelen Spalt (79) getrennt. Die Wandstärke der
Schnappkiupplung (70) ist hier geringer als in den vorgenannten
Bereichen (71, 74). Der Spalt (75) endet
zur Vermeidung von Kerbspannungen in einer Kerbbohrung.
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Bei der Annäherung der Schublade (1)
an die Verzögerungsverrichtung
(10) wird der Bolzen (7) an der Schublade (1)
in den Einzugsbereich (71) eingeführt. Der obere (77)
und der untere Teil (78) der Schnappkupplung (70)
werden auseinandergebogen und der führungsseitige Bolzen (7)
verrastet weitgehend geräuschlos
im Haltebereich (74) der Schnappkupplung (70).
Beim Ausziehen der Schublade (1) biegt der Bolzen (7)
das obere (77) und das untere Teil (78) der Schnappkupplung
(70) auseinander. Hierdurch wird der Bolzen (7)
freigegeben.
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Zur Befestigung der Schnappkupplung
(70) auf der Kolbenstange (41), vgl. die 6 und 8, verfügt letztere z.B. über eine
exzentrisch angeordnete Längsnut
(47) sowie auf ihrer Ober- und Unterseite über eine
halbseitig eingefräste
Haltenut (45), vgl. B. In
diese Haltenuten (45) greifen Halteklammern (81)
der Schnappkupplung (70) ein und verrasten die Schnappkupplung
(70) an der Kolbenstange (41).
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Am anderen Ende der Kolbenstange
(41) ist ein Kolbenteil (51) fixiert, vgl. 6 und 7. Dieses hat gestufte Durchmesserbereiche.
Ein erster Bereich (52), sein Durchmesser beträgt etwa
die Hälfte
des kleineren Innendurchmessers des Zylinders (20), ist zu
etwa zwei Dritteln seiner Länge
in der Kolbenstange (r) befestigt. Der Durchmesser des
zentralen Bundes (55) des Kolbenteils (51) beträgt etwa
das anderthalbfache dieses Durchmessers. Zur Kolbenstange (41)
hin weist die Stirnseite (56) des zentralen Bundes (55)
eine Ringnut (57) auf.
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Der Durchmesser eines weiteren Bereiches des
Kolbenteils (51) beträgt
etwa 80% des Durchmessers des zentralen Bundes (55). Dieser
Bereich wird durch einen Anlageflansch (54) begrenzt.
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Zwischen der Kolbenstange (41)
und dem Kolbenteil (51) sitzt mit einem Einspannbereich
(63) formschlüssig
in den beiden Ringnuten (57, 42) das z.B. topfförmige Dichtelement
(62), vgl. die 9 und 10. Der Außendurchmesser
des Dichtelementes (62) entspricht beispielsweise seiner
Länge und
beträgt z.B.
etwa 98% des kleineren Innendurchmessers des Zylinders (20).
Seine Wandstärke
beträgt
etwa 3% seines Außendurchmessers.
Auf der zylindrischen Außenfläche sind
beispielsweise vier Längsnuten (66)
mit einer Tiefe von etwa 3% des Außendurchmessers des Dichtelements
(62) angeordnet, so dass diese auf die Innenseite des Dichtelements
(62) als Erhebungen (67) überstehen. Das dem Einspannbereich
(63) gegenüberliegende
Ende des Dichtelements (62) ist als Innenbund (68)
ausgebiadet und hat einen Innendurchmesser von etwa 70% des Außendurchmessers
des Dichtelements (62). Die axiale Außenseite des Dichtelementes
(62) bildet die Anlagefläche (69).
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Dieses Dichtelement (62)
ist beispielsweise aus Nitril-Butadien-Kautschuk mit halogenisierter Oberfläche.
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Das Dichtelement (62) kann
auch ohne Einspannbereich (63) ausgeführt sein. Es hat dann die Form
einer Hülse,
die z.B. mit einer ihrer Stirnseiten an der Stützfläche (43) anliegt.
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Zwischen dem Dichtelement (62)
und dem Anlageflansch (54) ist das Kolbendichtelement (61) angeordnet.
Dieses ist beispielsweise genauso aufgebaut wie das anhand der 2 beschriebene Kolbendichtelement
(61). Auch dieses Kolbendichtelement (61) hat
radiales Spiel zum Kolbenteil (51).
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Bei der Montage werden das Dichtelement (62)
und das Kolbendichtelement (61) auf das Kolbenteil (51)
gesetzt und letzteres in die Kolbenstange (41) eingesetzt
und gesichert. Die Öffnung
des Dichtelements (62) zeigt hierbei zum Kolbendichtelement (61).
Das Dichtelement (62) hat hierbei außer im Einspannbereich (63)
radiales Spiel zum Kolbenteil (51), wobei aber die Erhebungen
(67) ggf. teilweise aufliegen. Die Erhebungen (67)
ermöglichen
so eine gleichmäßige Hinterlüftung des
Dichtelements (62). Die derart vormontierte Kolbenstange
(41) wird dann über
die Bodenseite in den Zylinder (20) eingeschoben und der
Boden (28) des Zylinders (20) verschlossen. Nach
der Montage der Schnappkupplung (70) auf der Kolbenstange
(41) wird die gesamte Einheit in das Führungssystem eingebaut.
-
Statt eines Dichtelementes (62)
und eines Kolbendichtelements (61) kann auch ein einteiliges Dichtelement
eingesetzt werden. Dieses ist dann beispielsweise ähnlich aufgebaut
wie das Dichtelement (62), verfügt aber über mindestens eine zusätzliche radial
nach außen
abstehende Dichtlippe, mit der es die Zylinderinnenwandung (27)
kontaktiert.
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Bei ausgefahrener Kolbenstange (41),
vgl. 6, ist das Dichtelement
(62) z.B. unverformt und liegt nicht an der Zylinderinnenwandung
(27) an. Außerhalb
des Einspannbereiches (63) hat es radiales Spiel zum Kolbenteil
(51). Der Dichtring (61) liegt beispielsweise
axial beweglich zwischen der Anlagefläche (69) und dem Anlageflansch
(54) bereichsweise an der Zylinderinnenwandung (27)
an.
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Beim üblichen Einfahren der Kolbenstange (41)
in den Zylinder (20) legt sich das Kolbendichtelement (61)
an die Zylinderinnenwandung (27) und an das Dichtelement
(62) an. Die Luft im Verdrängungsraum (15) wird
komprimiert und drückt
nach dem Prinzip der Selbsthilfe das Kolbendichtelement (61)
und das Dichtelement (62) radial nach außen. Diese
pressen sich an die Zylinderinnenwandung (27) an und verzögern durch
ihre Reibung an der Zylinderinnenwandung (27) zusätzlich die
Hubbewegung der Kolbenstange (41). Sobald das Kolbendichtelement
(61) den hinteren Rand des Drosselkanals (32)
passiert hat, wird Luft aus dem Verdrängungsraum (15) über den
Drosselkanal (32) und die Längsnuten (66) in die
Umgebung verdrängt.
-
Mit zunehmendem Hub der Kolbenstange (41)
verringert sich die Anlagefläche
des Dichtelementes (62) an der Zylinderinnenwandung (27).
Die durch den Luftdruck verursachte Normalkraft auf die Zylinderinnenwandung
(27) nimmt ab und damit die durch die Reibung bedingte
Verzögerung
der Hubbewegung. Sobald das Kol– bendichtelement
(61) den hinteren Rand des Drosselkanals (33) passiert
hat, strömt
zusätzlich
Luft aus dem Verdrängungsraum (15) über die
Drosselkanäle
(33, 32, 66, 24) in die Umgebung.
Der Druck im Verdrängungsraum
(15) fällt
z.B. schlagartig ab. Das Kolbendichtelement (61) und das
Dichtelement (62) nehmen wieder ihre Ausgangslage vor dem
Beginn der Hubbewegung an. Die Schublade (1) fährt nun
langsam und mit nur noch geringer Verzögerung in ihre Endlage. Dort bleibt
sie ohne Rückprall
stehen.
-
Wird die Schublade (1) wieder
ausgezogen, strömt
Luft aus der Umgebung über
die Drosselkanäle
(24, 66, 32, 33) in den Verdrängungsraum
(15). Das Dichtelement (62) bleibt unverformt
und hat keinen Kontakt mit der Zylinderinnenwandung (27).
Das Kolbendichtelement (61) legt sich bei der Ausfahrbewegung
an den Anlageflansch (54) an, der die Kerben (58)
umfasst. Während
der Ausfahrbewegung strömt
nun die Luft ungehindert aus der Umgebung in den Verdrängungsraum
(15). Die Ausfahrbewegung verläuft zumindest annähernd widerstandsfrei.
-
Sobald die Kolbenstange (41)
vollständig ausgefahren
ist, löst
sich die Schnappkupplung (70) weitgehend geräuschlos
vom Bolzen (7). Die Verzögerungsvorrichtung (10)
kommt außer
Eingriff.
-
Der Zylinder (20) der Verzögerungseinrichtung
(10) kann statt eines konischen Raumes in Quer- und Längsrichtung
auch andere, zumindest bereichsweise stetige Formen aufweisen. So
kann z.B. ein konischer Raum mit großer Kegelsteigung in einen
Raum mit kleiner Kegelsteigung übergehen. Auch
kann sich an den konischen Raum ein polygonförmiger Raum anschließen. So
können
verschiedene Funktionen der Verzögerung über den
Hub des Kolbens (51, 43, 54, 58)
erzeugt werden.
-
Die Nuten können statt durchgehender Längsnuten
(32, 33) auch unterbrochene Nuten sein, wobei
die einzelne Nut z.B. länger
ist als die Länge des
Kolbens (51, 43, 54, 58). Auch
können
eine oder mehrere Nuten (32, 33) schraubenlinenförmig an
der Innenwandung (27) angeordnet sein. Die Nuten können parallele
Flanken aufweisen oder sich z.B. aufweiten. Auch kann beispielsweise
die Tiefe der einzelnen Nuten (32, 33) zum Verdrängungsraum
(15) hin zunehmen. Anstatt der Nuten kann in der Zylinderinnenwandung
(27) z.B. auch eine oder mehrere längsgerichtete Erhebungen angeordnet
sein, die dann Drosselkanäle
seitlich begrenzen.
-
Die Verzögerung der Verzögerungsvorrichtung
kann beispielsweise auch einstellbar sein. So kann z.B. der Querschnitt
der Luftdurchführungskanäle (24)
veränderlich
sein und so der aus dem Verdrängungsraum
(15) verdrängte
Luftstrom eingestellt werden.
-
Die Feder (5) kann auch
innerhalb des Zylinders (20) angeordnet sein. Sie ist dann
z.B. eine Druckfeder, die zwischen dem Kopfteil (21) des
Zylinders (20) und dem Kolben (51, 43, 54, 58)
angeordnet ist. In diesem Fall wird dann beispielsweise die ausgefahrene
Kolbenstange (41) mittels einer inner- oder außerhalb
des Zylinders (20) angeordneten, z.B. durch die Schublade
betätigte
Verriegelung ver- und entrastet.
-
- 1
- Schublade
- 2
- Führungselemente,
Führungsschienen
- 3
- Führungselemente,
Führungsschienen
- 4
- Anschlagelement,
Gegenstück
zu (12)
- 5
- Feder
- 6
- Bolzen
- 7
- Bolzen
- 8
- Adapter
für (10)
- 10
- Verzögerungsvorrichtung
- 12
- Mitnahmeelement,
Magnet
- 15
- Verdrängungsraum
- 20
- Zylinder
- 21
- Flansch,
Kopfteil
- 22
- Kolbenstangendurchführung, Bohrung
- 23
- Erhebung
- 24
- Luftdurchlasskanäle
- 25
- Zylinderinnenraum
- 26
- Zylindermantel
- 27
- Zylinderinnenwandung
- 28
- Bodenteil,
Zylinderboden
- 29
- Bodenende
- 32
- Drosselkanal
lang, Nut in (27)
- 33
- Drosselkanal
kurz, Nut in (27)
- 36,
37
- Einkerbungen
- 38
- Hinterschneidung
- 41
- Kolbenstange
- 42
- Ringnut
- 43
- Kolbenteil,
Stützfläche
- 44
- Aufnahmebohrung
- 45
- Haltenut
- 46
- Aufnahmeausnehmung
- 47
- Längsnut
- 49
- Erhebungen
- 51
- Kolbenteil
- 52
- Einsteckbereich
- 53
- zylindrischer
Bereich
- 54
- Anlageflansch
verdrängungsraumseitig
- 55
- zentraler
Bereich
- 56
- Stirnseite
- 57
- Ringnut
- 58
- Kerben
- 61
- Kolbendichtelement;
Dichtelement, dehnfähig
- 62
- Dichtelement,
topfförmig
- 63
- Einspannbereich
- 64
- Außenseite
- 66
- Längsnuten
- 67
- Erhebungen
- 68
- Innenbund
- 69
- Anlagefläche
- 70
- Schnappkupplung
- 71
- Einzugsbereich
- 72
- Gleitfläche, oben
- 73
- Gleitfläche, unten
- 74
- Haltebereich
- 75
- Halbschale
- 76
- Biegebereich,
flexibel
- 77
- Oberer
Teil von (70)
- 78
- Unterer
Teil von (70)
- 79
- Spalt
- 81
- Halteklammern
- 91
- Haken
- 92
- Führungsschiene