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DE1021393B - Patrone zum Fuellen von Feuerzeugen mit einem brennbaren Gas in verfluessigter Form - Google Patents

Patrone zum Fuellen von Feuerzeugen mit einem brennbaren Gas in verfluessigter Form

Info

Publication number
DE1021393B
DE1021393B DER11387A DER0011387A DE1021393B DE 1021393 B DE1021393 B DE 1021393B DE R11387 A DER11387 A DE R11387A DE R0011387 A DER0011387 A DE R0011387A DE 1021393 B DE1021393 B DE 1021393B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cartridge
filling
gas
fuel
lighter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER11387A
Other languages
English (en)
Inventor
Ray Lewendon Burchett
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RONSON ART METAL WORKS Inc
Original Assignee
RONSON ART METAL WORKS Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by RONSON ART METAL WORKS Inc filed Critical RONSON ART METAL WORKS Inc
Publication of DE1021393B publication Critical patent/DE1021393B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q2/00Lighters containing fuel, e.g. for cigarettes
    • F23Q2/34Component parts or accessories
    • F23Q2/52Filling devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lighters Containing Fuel (AREA)

Description

  • Patrone zum Füllen von Feuerzeugen mit einem brennbaren Gas in verflüssigter Form Zum Füllen von Feuerzeugen mit einem brennbaren Gas in verflüssigter Form, z. B. Butan, Isobutan oder Propan, sind Patronen bekannt, die an ihrem beim Füllen des Feuerzeuges nach unten zu richtenden Auslaß durch eine durchstoßbare Membran abgeschlossen sind und anschließend an die Membran einen inneren Ventilsitz für eine lose in der Patrone befindliche Ventilkugel aufweisen.
  • Von den bekannten Füllpatronen der vorgenannten Art unterscheidet sich die Erfindung in der Hauptsache -dadurch, daß die Patrone zur Beschleunigung ,des Füllvorganges teilweise mit .einem inerten Druckgas. dessen Druck wesentlich höher als der Dampfdruck des Flüssiggases ist, gefüllt und die Ventilkugel spezifisch leichter als dias Flüssiggas ist, so daß sie bei dem Fitllen des Feuerzeuges auf dem Flüssiggas schwimmt und nach dem Austritt des Flüssiggases gegen den Ventilsitz gedrückt wird, um ein Austreten des Druckgases zu verhindern, Durch die Erfindung wird .demnach der Vorteil erzielt, d@aß einerseits durch das inerte Druckgas ein schnelles Füllen des Feuerzeuges erzielt, andererseits aber ein unerwünschtes Eindringen des Druckgases in das Feuerzeug zuverlässig vermieden wird.
  • Es ist zwar bei anderen Zwecken dienenden Vorrichtungen zum Abfüllen von Flüssiggasen aus Vorratsbehältern bereits bekannt, den im Behälter herrschenden Druck durch zusätzliche Füllung des Behälters mit einem permanenten Druckgas zu erhöhen, auch versteht es sich, daß die Verwendung von scll-#viinmfähigen Ventilkugeln bei Schwimmerventilen schon für mannigfache Zwecke bekannt ist. Neu und Gegenstand der Erfindung ist demgegenüber die Verwendung einer schwimmfähigen Ventilkugel bei einer Füllpatrone für Feuerzeuge, die teilweise mit einem brennbaren Flüssiggas und teilweise mit einem inerten permanenten Druckgas gefüllt ist, wodurch gegenüberden bekannten Patronen zum Füllen von Feuerzeugen mit brennbarem Flüssiggas die bereits genannten Vorteile erzielt werden.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel einer rfindungsgemäß ausgebildeten Füllpatrone.
  • Fig. 1 ist ein Längsschnitt durch die Patrone in der umgekehrten Lage, die sie während des Füllvorganges einnimmt; Fig. 2 ist eine ähnliche Darstellung der Patrone in Verbindung mit einem Feuerzeug beim Abschluß des Füllvorganges; Fig.3 zeigt in größerem Maßstab einen Schnitt durch das Einspritzventil des in Fig. 2 dargestellten Feuerzeuges.
  • Die dargestellte Patrone besteht aus einer hohlen zvlindirischen Metallhülse 1, an die sich ein Hals 2 anschließt, auf den eine Düse 3 mit einem Auslaßkanal 18 und einem inneren Ventilsitz 19 aufgesetzt ist. An dem äußeren Ende der Düse 3 ist eine durchstoßbare Membran 4 angebracht, welche das Innere der Patrone luftdicht abschließt. Die Düse 3 kann mit einem Schraubgewinde 5 versehen sein, welches in das Einspritzventil des zu füllenden Feuerzeuges einschraubbar ist.
  • Der Innenraum der Patrone enthält teilweise eine Brennstoffüllung 6 aus einem brennbaren Gas in verflüssigter Form, z. B. Butan, und teilweise eine Füllung 6 a aus einem inerten Druckgas, dessen Druck wesentlich höher als der Dampfdruck des Brennstoffs ist. In der Patrone befindet sich ferner eine Ventilkugel 17, die spezifisch leichter als der flüssige Brennstoff ist.
  • Das Feuerz-euggehäuse 7 umschließt eine Brennstoftkainmer B. in welcher der aus der Füllpatrone abgefiillte Brennstoff teils in flüssiger und teils in Gasform gespeichert wird. Zum Nachfüllen des Breimstofis weist das Feuerzeug ,ein Ventilgehäuse 9 auf, in das eine Gewindehülse 10 eingeschraubt ist, in deren Innengewinde der Gewindeteil s der Patrone hineinpaßt. Das innere Ende der Hülse 10 liegt gegen eine elastische Scheibe 11 an, die als Ventilsitz für einen topfartigen Ventilkörper 12 dient, der durch eine Feder 13 und außerdem durch den Überdruck in der Kammer 8 in die Schließlage zedrückt wird, um die Kammer 8 luftdicht abzuschließen. Diese Anordnung der Teile ist in Fig. 3 dargestellt. -Wenn die Patrone in das Füllventil des Feuerzeuges eingeschraubt wird, durchbohrt ein auf dem Ventilkörper 12 vorgesehener, einen Querschlitz 15 aufweisender Stechkopf 14 die Membran 4, sobald der Ventilkörper 12 so weit niedergedrückt ist, daß er an dem Gehäuse 9 anliegt. Infolgedessen wird die in der Patrone befindliche flüssige Brennstoffmenge 6 durch den Druck der Druckgasfüllung 6a durch den Schlitz 15 des Stechkopfes 14 nach unten in den den Ventilkörper 12 umgebenden Raum und von hier durch eine Öffnung 16 des Ventilgehäuses 9 in die Breinistoffkammer 8 gepreßt.
  • Während der Brennstoffüllung sind die Brennstoffpatrone und das Feuerzeug in umgelehrter Lage zu halten, wie es Fig.2 zeigt, damit gewährleistet ist, daß d!ie flüssige Brenustoffm°nge 6 von Anfang an in flüssiger Form in die Kammer 8 gedrückt wird, bevor dass inerte Druckgas und die verhältnismäßig kleine Menge des in Gasform befindlichen Brennstoffs, die mit ihm vermischt ist. die Kammer 8 erreichen.
  • Wenn während des Füllvorganges der Flüssigkeitsspiegel in der Patrone fällt, nähert sich die auf dein flüssigen Brennstoff schwimmend; Ventilkugel 17 dem Auslaßkanal 18 der Düse 3. Sobald das Ausspritzen des flüssigen Brennstoffs aus der Patrone uni we#,e?itlichen beendet ist, wird die Ventilkugel 17 durch den verhältnismäßig hohen, noch wesentlich über dem Dampfdruck des Brennstoffs liegenden Gasdruck des Druckgases gegen den kreisförmigen Sitz 19 der Düse 3 gedrückt, wodurch ein Austreten des Druckgases und der verhältnismäßig kleinen Mengen des in Gasform vorhandenen Brennstoffs, der mit ihm vermischt -ist, verhindert wird.
  • Die Schwimmerventilkuge117, deren Durchmesser größer als .die Weite des Auslaßkanals 18 ist, kann in die Patrone eingelegt werden, bevor die Düse 3 ange- bracht wird. Hierauf wird die Patrone mit dem Brennstoff und Druckgas gefüllt und die Düse 3 angeschweißt. Die Ventilkugel 17 kann beispielsweise aus synthetischem Kautschuk nach Art des mit dem geschützten Warenzeichen »Buna - n« bezeichneten, nicht miteinander in Verbindung stehende Zellen oder Poren aufweisenden Werkstoffes bestehen. Durch Wahl eines Werkstoffs entsprechender Porosität kann die Ventilkugel so hergestellt werden, daß sie bei einem Druck von etwa 11 kg/cm 2 ein spezifisches Gewicht von etwa 0,5 besitzt. Die Ventilkugel ist zweckmäßig etwas verformbar, so daß bei ihrem Anpressen gegen den inneren Ventilsitz 19 der Patrone ein im wesentlichen gas- und flüssigkeitsdichter Verschluß hergestellt wird. Geringfügige Leckverluste zwischen der Kugel und dem Ventilsitz sind urbeachtlich, da der Füllvorgang innerhalb sehr kurzer Zeit beendet ist und die Patrone anschließend sofort von dem Feuerzeug getrennt und fortgeworfen wird.
  • Als Druckgas kann beispielsweise Stickstoff, Kohlenstoffdioxyd. Luft oder ein anderes, vorzugsweise nicht hrenul)ares Gas verwendet werden, welches gegenüber dem Brennstoff inert ist. Wesentlich ist, daß das verwendete Gas innerhalb des Temperatur- und Druckbereichs, dem die Füllpatrone bei bestimmungsgemäßem Gebrauch ausgesetzt sein kann, seine Gasform beibehält. Beispielsweise kann cli.e Patrone zuerst finit einer bestimmten Menge flüssigen Brennstoffs cl--,r Butanart, welcher bei normaler Raumtemperatur einen Dampfdruck zwischen 1,-I und 1,9 kg/eiii" besitzt, gefüllt und hierauf Stickstoffgas in die Patrone eingelilasen werden, bis der in ihr herrschende Gasdruck --- "-ntsprecliend der gewünschten Füllmenge an flüssigen- Brennstoff - zwischen 3,16 und 14 kg/cm2 beträgt. Anschließend wird die Patrone verschlossen. je größer das Volumen des in die Patrone eingeführten Brennstoffs ist, um so höher ist der Gasdruck, der dazu erforderlich ist, um den flüssigen Brennstoff schiic 1l und vollständig aus der Patrone in die Brennstoffkammer des Feuerzeuges überzuführen. Die Tatsache, daß der Gasdruck in der Patrone wesentlich liölier als der Dampfdruck des Brennstoffs ist, hat zur Folg. daß nur ein geringer Bruchteil des Brennstoffs in der Patrone sich in gasförmigem Zustand befindet. solange die Patrone verschlossen ist. Wenn die Patrone mit dein Feuerzeug verbunden und durchstochen ist, wird <12r flüssige Brennstoff durch die _@usclehnung des unter liohein Druck stellenden Druckgases sehr sclni-:ll in die Brennstoikanuner de: Federzeuges. eingespritzt. Danach wird die Patrone unverzüglich durch die Schwinimerventil.kugel druckdicht abgeschlossen, um ein Eindringen des Druckgases in das Feuerzug zu verhindern. Dadurch, daß zu diesem Zeitpunkt der Gasdruck in der Patrone noch über dem Dampfdruck des Brennstoffs liegt, läßt sich erreichen. daß die gesamte Brennstoffüllung der Patrone in das Feuerzug eingefüllt und nur das Druckgas am Eintritt in das Feuerzeug gehindert wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Patrone zum Füllen von Feuerzeugen mit einem brennbaren Gas in verflüssigter Form, z. B. Butan, die an ihrem beim Füllen des Feuerzeuges nach unten zu richtenden Auslaß durch eine durchstoßbare Membran abgeschlossen ist und anschließend an die Membran einen inneren Ventilsitz für eine lose in der Patrone befindliche Ventilkugel aufweist und die teilweise mit einem inerten Druckgas gefüllt ist, dessen Druck wesentlich höher als der Dampfdruck des Flüssiggases ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilkugel (17) zur Verhinderung eines Austretens des Druckgases (6a1 spezifisch leichter als das Flüssiggas (6) ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 259 775, 638 203-, französische Patentschrift Nr. 34 938 (Zusatz zum Patent Nr. 626 405) ; USA.-Patentschriften Nr. 2 393 078, 2 460 114.
DER11387A 1952-04-22 1953-04-10 Patrone zum Fuellen von Feuerzeugen mit einem brennbaren Gas in verfluessigter Form Pending DE1021393B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US1021393XA 1952-04-22 1952-04-22

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1021393B true DE1021393B (de) 1957-12-27

Family

ID=22288309

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DER11387A Pending DE1021393B (de) 1952-04-22 1953-04-10 Patrone zum Fuellen von Feuerzeugen mit einem brennbaren Gas in verfluessigter Form

Country Status (1)

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DE (1) DE1021393B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1238796B (de) * 1963-12-03 1967-04-13 Georg & Heinrich Boehme Metall Vorrichtung zum Fuellen von Gasfeuerzeugen aus einer das fluessige Gas aufnehmenden Fuellpatrone
DE1263039B (de) * 1961-04-18 1968-03-14 Charles Louis Marsot Fuellverschraubung fuer Gasbehaelter

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE259775C (de) *
FR34938E (de) * 1927-02-11 1929-10-30
DE638203C (de) * 1935-08-23 1936-11-11 Dampfkessel Und Gasometerfabri Einrichtung zum volumetrisch gemessenen Abfuellen von fluessigem Gas
US2393078A (en) * 1943-10-12 1946-01-15 Wager Robert Hudson Inverted vent check valve
US2460114A (en) * 1945-03-29 1949-01-25 Warren B Zern Tank flush ball and guide support

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