DE2555553A1 - Verfahren zum trocknen nasser partikel und zentrifugentrocknungsanlage - Google Patents
Verfahren zum trocknen nasser partikel und zentrifugentrocknungsanlageInfo
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Description
München, den F 226
Fluid Energy Processing and Equipment Company in Hatfield, Pa., V.St.A.
Verfahren zum Trocknen nasser Partikel und Zentrifugentrock-
nungsanlage
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Trocknen nasser Partikel, indem die Partikel in einen gerichteten Strom
heißer Gase hineingetrieben werden, durch den diese sowohl einem Trocknungs- als auch einem Zentrifugalvorgang unterworfen
werden, indem die Partikel und die Gase zentrifugal in einem im wesentlichen gekrümmten Weg bewegt werden, um die
trockenen, leichteren Partikel von den weniger trockenen, schwereren Partikeln durch Schleudern zu trennen und die leich-
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teren Partikel und einen Teil der Gase durch Herausschleudern aus dem Weg abzuziehen, währenddessen die
schwereren Partikel und ein weiterer Teil des Gases zur Mischung mit frischen, nassen Partikeln zurückgeführt
und nochmals den heißen Gasen ausgesetzt werden.
Trockungsanlagen des Zentrifugaltyps weisen eine Einlaßkammer auf, der nasse Partikel, wie Schlamm oder ähnliches,
zugeführt werden und die mit einer Reihe in einem Winkel in sie hineinragender Gasstromdüsen, die
mit einer Quelle für heiße Gase verbunden sind, versehen ist. Die nassen Partikel werden dabei am einen Ende in
die Einlaßkammer hineingegeben, vorzugsweise in Form eines zeistäubten Nebels/ und werden durch den Gasfluß mitgerissen.
Das andere Ende der Einlaßkammer ist mit einem Steigrohr verbunden, an das ein Sortierteil anschließt. Der Sortierteil
ist seinerseits mit einem Fallrohr verbunden, das in der Nähe des Zuflusses der Partikel in die Einlaßkammer
geführt ist. Zwischen Sortierteil und Fallrohr befindet sich an der inneren Wandung des Bogens eine Auslaßöffnung.
Das Steigrohr, der Sortierteil und das Fallrohr bilden zusammen einen gekrümmten Weg.
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Indem die Partikel von dem in einem Winkel in die Einlaßkammer
hineingelassenen Gas mitgerissen werden, werden sie in einer zentrifugalen Bewegung durch den im wesentlichen
gekrümraten Weg von der Einlaßkammer in den Sortierteil gewirbelt, wobei ein großer Teil der Partikel vollständig
und andere teilweise getrocknet werden. Die vollständig trockenen, leichteren Partikel werden auf dem
inneren Teil des Zentrifugalweges und die weniger trockenen, leichteren Partikel auf dem äußeren Teil des Zentrifugalweges
herumgewirbelt. Eine derartige Trennung oder Sortierung wird vorerst im Sortierteil vorgenommen, so daß
die Partikel, wenn sie in das Fallrohr gelangen, getrennt sind, wobei die leichteren Partikel bei der inneren Wandung
des Zentrifugenteils durch die Auslaßöffnung gelangen, während die schwereren Partikel durch das Fallrohr in die Einlaßkammer
zurück gelangen, wo sie sich dann mit dem frischen Material mischen und nochmals vom heißen Gasstrom mitgerissen
und durch die Anlage geleitet werden.
Obwohl die oben beschriebene Anlage hochwirksam für die meisten Materialien ist, war es bisher nicht möglich, die
Abmessungen der Anlage zu verkleinern, um sie für die Behandlung von kleinen Füllungen oder für Laboratorien oder
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21"
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zu Prüfzwecken ökonomisch zu machen. Ein Grund dafür
liegt darin, daß eine kleine Einlaß- oder Vortrocknungskammer keine genügend lange Zeit zuläßt, um einen großen
Teil der Partikel zu trocknen, weil keine genügende Ausbreitung der Partikel möglich ist, bevor diese aus der
Kammer herausgelassen wurden, damit die heißen Gase die
Zwischenflächen von benachbarten Partikeln, die an den
Zwischenflächen durch die Feuchtigkeit zusammengebacken
wurden, trocknen. Andererseits bewirkt eine zu große Hitze in der Kammer, daß die ausgesetzten Oberflächen der Partikel rasch schalengehärtet werden und die Hitze dadurch nie in das Innere dieser Partikel eindringen kann, wodurch
das Innere nicht getrocknet wird. Im weiteren bewirkt eine kleine Länge der Einlaßkammer, daß viele der Partikel, besonders wenn sie in einem zerstäubten Nebel in die Kammer
hineingewirbelt wurden, durch das Gas gegen die Kammerwände geschleudert werden, bevor sie aus der Kammer heraus gelangen und so eine Anhäufung in der Kammer bilden und möglicherweise die Anlage verstopfen.
liegt darin, daß eine kleine Einlaß- oder Vortrocknungskammer keine genügend lange Zeit zuläßt, um einen großen
Teil der Partikel zu trocknen, weil keine genügende Ausbreitung der Partikel möglich ist, bevor diese aus der
Kammer herausgelassen wurden, damit die heißen Gase die
Zwischenflächen von benachbarten Partikeln, die an den
Zwischenflächen durch die Feuchtigkeit zusammengebacken
wurden, trocknen. Andererseits bewirkt eine zu große Hitze in der Kammer, daß die ausgesetzten Oberflächen der Partikel rasch schalengehärtet werden und die Hitze dadurch nie in das Innere dieser Partikel eindringen kann, wodurch
das Innere nicht getrocknet wird. Im weiteren bewirkt eine kleine Länge der Einlaßkammer, daß viele der Partikel, besonders wenn sie in einem zerstäubten Nebel in die Kammer
hineingewirbelt wurden, durch das Gas gegen die Kammerwände geschleudert werden, bevor sie aus der Kammer heraus gelangen und so eine Anhäufung in der Kammer bilden und möglicherweise die Anlage verstopfen.
Eine Aufgabe der Erfindung besteht nun darin, eine kleine Zentrifugaltrocknungsanlage
zu schaffen, bei der die oben genannten Schwierigkeiten überwunden werden, indem die Partikeln
genügend Zeit in der Einlaßkammer gelassen wird, um die Ladung sorgfältig zu trocknen, eine Schalenhärtung zu verhindern
und im wesentlichen die Partikel daran zu hindern,
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sich an den Wänden der Anlage anzukleben. Weiter soll durch die Erfindung eine Anlage der vorgenannten Art geschaffen
werden, die einfach im Aufbau, sparsam bezüglich der Kosten, und die einfach zu handhaben und zu unterhalten
ist.
Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe ist dadurch gekennzeichnet,
daß die Partikel verlangsamt werden, bevor sie zu ihrer Trocknung und gleichzeitiger Herumführung im
Zentrifugenweg den heißen Gasen ausgesetzt werden.
Die dazu geeignete Anlage besitzt ein im wesentlichen gekrümmtes Gehäuse mit einer Einlaßkammer, ein am einen Ende
dieser Kammer angeschlossenes Steigrohr, einen an das Steigrohr anschließenden Sortierteil und ein an den Sortierteil
angeschlossenes Fallrohr, das an der entgegengesetzten Seite der Kammer in diese einmündet, ferner eine
von der innenliegenden Oberfläche des Gehäuses, zwischen Sortierteil und Fallrohr wegführende Ausführöffnung sowie
eine Einlaßöffnung, um nasse Partikel im wesentlichen in axialer Richtung in die Einlaßkammer einzuführen.und Gasstromdüse^
um einen heißen Gasstrom in vorbestimmten Winkeln bezüglich der Hauptstromrichtung in die Einlaßkammer zu
treiben und die heißen Gasströme gegen das Steigrohr zu
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richten, und ist dadurch gekennzeichnet, daß die Einlaßkammer eine größere innere Querschnittfläche aufweist
als das Steigrohr und das Fallrohr und wenigstens eine Wandung besitzt, die gegenüber dem benachbarten Ende
des Fallrohres durch eine Schulter vorsteht.
Nachfolgend werden einige Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigt:
Fig. 1 eine Seitenansicht der Trocknungsanlage,
Fig. 2 eine Ansicht der Anlage gemäß Fig. 1 von unten,
Fig. 3 eine Ansicht der Anlage gemäß Fig. 1 von oben,
Fig. 4 eine Seitenansicht einer geänderten Form der Anlage gemäß Fig. 1, und
Fig. 5 eine teilweise Seitenansicht einer weiteren geänderten Form gemäß Fig. 1.
Bezugnehmend auf die Figuren der Zeichnung, in denen gleiche Bezugszeichen auf gleiche Anlageteile hinweisen, ist eine im
allgemeinen mit der Bezugsziffer 10 bezeichnete Trocknungsanlage
dargestellt, die eine Einlaß- oder Trocknungskammer 12,
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ein Steigrohr 14, einen Sortierteil 16 und ein Fallrohr 18
aufweist. Zwischen Sortierteil 16 und Fallrohr 18 befindet
sich eine Auslaßöffnung 20.
Die Einlaßkammer 12 verjüngt sich sowohl nach unten als auch gegen die Seiten hin vom Steigrohr aus, wie aus Fig. 1 und 2
ersichtlich ist, und ist am entgegengesetzten Ende mit einem vorstehenden Schulterteil am unteren Ende des Fallrohres 18
versehen; dieser Schulterteil ist sowohl in der Vertikalebene, wie in Fig. 1 bei 22, als auch in der Horizontalebene, wie
in Fig. 2 bei 24, dargestellt. Mehrere Gasstromdüsen, von denen hier drei dargestellt sind und entsprechend mit 26, 28
und 30 bezeichnet sind, liegen zwischen einer Quelle für heißeß Gas unter Druck, wie eine Druckleitung oder dergleichen
(nicht dargestellt), und dem Boden der Kammer 12. Diese Düsen sind unter verschiedenen Winkeln angebracht, um die Gasströme
auf einen Punkt im Bodenteil des Steigrohrs 14 zu richten. Die
Düse 26 ist im Absatz, der durch die Schulter 22 gebildet wird, angeordnet, während die Düse 30 so liegt, daß der Strom in
das Steigrohr 14 gerichtet wird.
Ein wichtiger Vorteil wird durch das Anbringen der Einlaßöffnung 32 im Bogenteil des Fallrohres, oberhalb der Düse 26
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erreicht. Diese Einlaßöffnung kann irgend eine geeignete Form haben, aber vorteilhafterweise erzeugt sie einen Sprühnebel.
Die gezeigte Einlaßöffnung ist eine Sprühdüse, die mit einer Quelle für einen unter Druck stehenden Gasstrom
verbunden ist, und sie ist in Längsrichtung in einer Hülse 34 einstellbar. Der Strom aus der Düse 32 wird in horizontaler
oder axialer Richtung in die Kammer 12 hineingesprüht. Die obenliegende Anordnung dieser Einlaßöffnung erlaubt, daß
ausgestoßener Sprühnebel vorerst im Gasstrom, der nach unten aus dem Fallrohr kommt, mitgenommen wird. Dieser Gasstrom
ist relativ kühl und etwas feucht, weil ein großer Teil der Wärme während des endothermen Trocknungsprozesses in der
Einlaßkammer und während des nachfolgenden Durchflusses durch das Steigrohr, den Sortierteil und das Fallrohr abgegeben
wurde, während gewöhnlich ein kleiner Teil kondensiert. Damit agiert das relativ kühle und etwas feuchte Gas als
Verzögerungsmittel, um zu rasches Trocknen und Schalenhärtung der ausgesetzten Oberflächen der Partikel zu verhindern, wenn
diese in den heißen Gasstrom aus den Düsen 26, 28 und 30 gelangen .
Ein weiteres Merkmal ist die Lage der Düse 26 auf der Schulter 22, 24, weil dies die Bildung eines teilweisen Vakuums bei der
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Schulter verhindert, das sonst eine Turbulenz in diesem Gebiet erzeugen könnte. Die plötzliche Ausweitung der Einlaßkammer
12 unterhalb des Schulterteils 22, 24 bewirkt einen Umkehr- oder Rückdruck, mit dem die einzelnen Partikel
abgebremst werden und in der Kammer 12 kreisen. Dies
verteilt die Partikel nicht nur sorgfältig, sondern erlaubt ihnen für eine längere Zeit in der Kammer zu verbleiben,
als dies sonst der Fall sein würde und damit werden die Partikel während längerer Zeit dem heißen Gas ausgesetzt
und sie werden damit sorgfältiger getrocknet. Gleichzeitig bewegt sich die umlaufende Masse unter der Einwirkung des
Gasstromes aus den Düsen 26, 28 und 30 durch die Kammer in das Steigrohr 14.
In Fig. 4 wird eine veränderte, allgemein mit der Bezugsziffer 100 bezeichnete Form der oben beschriebenen Anlage
gezeigt. In dieser Anlage sind die oberen Teile dieselben wie die in Fig. 1, aber die Einlaß- oder Trocknungskammer
102 ist verändert, indem je ein Schulterteil, ähnlich demjenigen bei 22 und 24 in Fig. 1 und 2 gezeigten, an beiden
Enden der Kammer vorgesehen ist; diese Schulterteile sind mit 104 und 106 bezeichnet.
In dieser Ausbildung sind dieselben Gasdüsen 108, 110 und
112 vorgesehen, wie auch die gleiche Art der Einlaßöffnung
114. In der Schulter 106 ist eine Gasstromdüse 116 angeord-
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net, die einen Gasstrom in Gegenstromrichtung zur Sprührichtung aus der Einlaßöffnung 114 und den Düsen 108, 110
und 112 einbläst. Der Gasdruck aus der Düse 116 wird vorzugsweise
gerade genügend groß gehalten, um ein weiteres Abbremsen der umlaufenden Masse zu bewirken, um die Partikel
für eine längere Dauer in der Kammer zu halten und eine sorgfältigere Verteilung zu bewirken. Diese Art der Anlage
wird für bestimmte Materialien verwendet, die infolge ihrer Art eine stärkere Verteilung und eine längere Trockenzeit
benötigen.
Während die Düse 116 so dargestellt ist, daß sie mit einem
unter Druck stehenden Gasstrom beliefert wird, kann sie eventuell auch mit dem unteren Teil des Fallrohres verbunden
werden, um den Gasstrom von dort zu erhalten.
Es ist auch möglich, die Einlaßkammer so auszubilden, daß die Schulter 116 gleich wie die Schulter 104 im Boden liegt,
oder beide Schultern in der oberen Wandung anzuordnen, oder die Lage der Schultern umzukehren, wenn es gewünscht wird.
Jedoch sind die gezeigten und beschriebenen Anordnungen die bevorzugten Ausführungsarten, um die gewünschten Ergebnisse
zu erreichen.
ORJGIMAL !MSPEGTED
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?Γ
Fig. 5 zeigt eine weitere Ausführungsform, bei der
die Teile im allgemeinen dieselben wie die oben beschriebenen sind, mit der Ausnahme, daß bei dieser Ausbildung
der Anlage, die generell mit 200 bezeichnetet ist, die Einlaß- oder Trocknungskammer 202, die sonst
ähnlich der Kammer 102 in Fig. 4 ist, indem sie gegenüberliegende Schultern 204 und 206 aufweist, aus einer
Einlaßdüse 2Ο8 durch die Schulter 206 gespeist wird, so daß die Sprührichtung in Gegenrichtung zum heißen Gasstrom
aus den Düsen 210, 212 und 214 liegt. Durch diesen
Aufbau bewirkt der Sprühnebel aus der Düse 208 sowohl die Speisung als auch die Bremsung, wie der Strom aus der
Düse 116.
Es ist auch möglich, die Anordnung gemäß Fig. 5 in Gegenrichtung zu den heißen Gasströmen zu speisen, oder aber
die Schulter 204 zwischen dem Unterlauf und der Einlaßkammer 202 wegzulassen.
ORKäNAL IKSPECTED
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Claims (12)
1. !Verfahren zum Trocknen nasser Partikel, bei dem die
Partikel in einen gerichteten Strom heißer Gase hineingetrieben werden, durch den diese sowohl einem Trocknungs-
als auch einem Zentrifugalvorgang unterworfen werden, indem die Partikel und die Gase zentrifugal in
einem im wesentlichen gekrümmten Weg bewegt werden, um die trockenen, leichteren Partikel von den weniger
trockenen, schwereren Partikeln durch Schleudern zu trennen und die leichteren Partikel und einen Teil der
Gase durch Herausschleudern aus dem Weg abzuziehen, währenddessen die schwereren Partikel und ein weiterer
Teil des Gases zur Mischung mit frischen, nassen Partikeln zurückgeführt und nochmals den heißen Gasen ausgesetzt
werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Partikel verlangsamt werden, bevor sie zu ihrer Trocknung und
gleichzeitiger Herumführung im Zentrifugenweg den heißen Gasen ausgesetzt werden.
ORIGiPJAL JNSPECTED 603829/0528
?r;
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Partikel in Form eines Sprühnebels in den heißen
Gasstrom geschleudert werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Partikel und die heißen Gase in einer allgemeinen
Richtung in den Zentrifugenweg hineingeworfen werden,
währenddessen ein Gasstrom in entgegengesetzter Richtung zu den heißen Gasen gerichtet wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die heißen Gase in einer allgemeinen Richtung in den
Zentrifugenweg getrieben werden, währenddessen die Partikel in entgegengesetzter Richtung zu den heißen Gasen
in den Zentrifugenweg hineingetrieben werden.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Partikel, bevor sie den heißen Gasen ausgesetzt werden,
eine tiefere Temperatur aufweisen als diese Gase, so daß die Wärme aus den heißen Gasen gemäßigt wird, wenn sie
den Partikeln zugeführt wird.
6. Zentrifugaltrocknungsanlage zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, die ein im wesentlichen gekrümmtes
Gehäuse mit einer Einlaßkammer, ein am einen
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7.5 l:. "■ η b
Ende dieser Kammer angeschlossenes Steigrohr, einen an das Steigrohr anschließenden Sortierteil und ein
an den Sortierteil angeschlossenes Fallrohr, das an der entgegengesetzten Seite der Kammer in diese einmündet,
ferner eine von der innenliegenden Oberfläche des Gehäuses, zwischen Sortierteil und Fallrohr, wegführende
Ausführöffnung sowie eine Einlaßöffnung, um nasse Partikel im wesentlichen im axialer Richtung in
die Einlaßkammer zu schleudern,aufweist und mit Gasstromdüsen
bestückt ist, welche einen heißen Gasstrom in vorbestimmten Winkeln bezüglich der Hauptstromrichtung
in die Einlaßkammer treiben, um die heißen Gasströme gegen das Steigrohr zu richten, dadurch gekennzeichnet,
daß die Einlaßkammer (12) eine größere innere Querschnittfläche aufweist als das Steigrohr (14) und
das Fallrohr (18) und wenigstens eine Wandung besitzt, die gegenüber dem benachbarten Ende des Fallrohres durch
eine Schulter (22,24) vorsteht und mit den Gastromdüsen (26, 28, 30) bestückt ist.
7. Anlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Gasstromdüsen (26) im Schulterteil eingelassen
ist.
ORKsftML !NSPECTED
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rs / ■
γ ■'
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8. Anlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlaßkammer wenigstens eine Wandung aufweist, die
vom benachbarten Ende des Steigrohres durch einen zweiten Schulterteil (106) vorspringt.
9. Anlage nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlaßöffnung (114) so ausgebildet ist, daß sie
die Partikel gegen das Steigrohr richtet und daß eine Gasstromdüse (116) im zweiten Schulterteil (106) so
angeordnet ist, daß sie einen Gasstrom in einer Richtung in die Einlaßkammer richtet, die zu der Richtung
der eingeführten Partikel und der des heißen Gasstroms aus den übrigen Gasstromdüsen (108, 110) entgegengesetzt
ist»
10. Anlage nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
die Einlaßöffnung so im zweiten Schulterteil angeordnet ist, daß sie die Partikel in entgegengesetzter
Richtung zur Richtung des aus den Gasstromdüsen auftretenden heißen Gasstromes leitet.
11. Anlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlaßöffnung oberhalb der Gasstromdüsen angeordnet
ist.
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25B5553
12. Anlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlaßöffnung derart ausgebildet ist, daß sie einen
Sprühnebel in die Einlaßkammer wirft.
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60 9 829/0528
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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| 8141 | Disposal/no request for examination |