DE1021185B - Verfahren zum Ermitteln der Falzfestigkeit von Papieren, Folien od. dgl. - Google Patents
Verfahren zum Ermitteln der Falzfestigkeit von Papieren, Folien od. dgl.Info
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Description
- Verfahren zum Ermitteln der Falzfestigkeit von Papieren, Folien od. dgl.
- Eine sowohl für die Verarbeitung als auch für den Gebrauch wichtige Eigenschaft der Papiere ist ihr Widerstand gegen wiederholtes Falzen. Zum Messen dieses Widerstandes kann der technologische Falzvorgang in verschiedener Weise mehr oder weniger vollkommen nachgeahmt werden. Es gibt Geräte, die sich darauf beschränken, den eingespannten Prüfstreifen nur um einen bestimmten Winkel zu biegen oder um eineMetallzunge zu falten, wobei der Streifen einer Zugbeanspruchung unterworfen wird, unter deren Wirkung er dann nach einer bestimmten Anzahl von Biegungen auseinanderreißt. Eine korrektere Nachahmung des technologischen Falzvorganges geschieht in bekannter Weise dadurch, daß der Streifen zwischen zwei Flächen unter definiertem Druck der wirksamen Teile, jedoch ohne Zugbeanspruchung, gefalzt und anschließend einer einstellbaren Festigkeitsheanspruchung ausgesetzt wird. Dieser sich aus Falzen unter Druck und anschließender bestimmter anderer Festigkeitsbeanspruchung zusammensetzende Vorgang wird so lange wiederholt, bis der Streifen reißt. Die Anzahl der Falzungen liefert die Falzzahl und soll ein Maß für die Festigkeit darstellen, die ein Papier gegeniiber einer Falzbeanspruchung aufweist.
- Alle diese Verfahren haben jedoch den Nachteil, daß einerseits die mechanische Beanspruchung des Papiers nicht aus einer reinen Falzung besteht und daß andererseits die ermittelten Falzzahlen eine erhehliche Streuung aufweisen. Eingehende Untersuchungen haben gezeigt, daß die Streuung der Meßwerte in erster Linie auf die Tatsache zurückzuführen ist, daß die Festigkeit eines Papiers bei einer Reihe aufeinanderfolgender Falzbeanspruchungen zuerst rasch, dann nur mehr langsam abnimmt. Das bedeutet, daß die Schwächungskurve einen allmählich immer flacheren Verlauf aufweist. so daß hei jenen relativ hohen Falzzahlen, bei denen ein durch Zug beanspruchter Streifen reißen würde, der Einfluß der IJngleichmäßigkeiten in der Festigkeit des Materials notwendigerweise sehr große Schwankungen hervorrufen muß.
- Die Erfindung geht von dieser Erkenntnis aus und ermöglicht eine weitgehende Verminderung der Streu ungen der Meßwerte, indem zunächst in bekannter Weise der zu prüfende Materialstreifen zum Zwecke der Schwächung durch reine Falzung zwischen zwei unter Druck stehende Rollen eingeführt wird und dabei einen scharfen Falz erhält, worauf dieser Vorgang erfindungsgemäß in bestimmter Häufigkeit, z. B.
- 50mal, wiederholt und der Prohestreifen nach dem Herauslaufen aus den Druckrollen nach jeder Falzung so weit geradegestreckt wird, daß an ihm noch keine Zugbeanspruchung auftritt. Als Maß für die Falzfestigkeit dient dabei nach dem weiteren Erfindungsmerkmal entweder die nach der Falzbeanspruchung noch verbliebene Restfestigkeit, z. B. Restzugfestigkeit, oder auch das Verhältnis dieser Restzugfestigkeit zur Ausgangs festigkeit.
- Bei dem Verfahren gemäß der Erfindung wird also der Dauervorgang des Falzens abgebrochen. so daß die mit dem flachen Verlauf der Schwächungskurve verknüpften großen Ungenauigkeiten nahezu vermieden werden. Für eine genügende Schwächung und Differenzierung der Proben ist nur eine relativ geringe Zahl von Falzungen (z. B. 50) erforderlich.
- Die Art der mechanischen Beanspruchung des Papiers nach dem neuen Verfahren gewährleistet außerdem wegen des Wegfallens j eglicher Zugbeausprudmng sowohl während als auch zwischen den einzelnen Falzungen, daß eine reine, von anderen Festigkeitseigenschaften unbeeinflußte Falzfestigkeit ermittelt wird. Diese Falzfestigkeit wird nun nicht mehr als »Falzzahl« gemessen. sondern ergibt sich aus der allein durch die Falzbeanspruchung bewirkten Schwächung einer definierten Festigkeitseigenschaft. z. B. der Bruchlast.
- Das neue Meßverfahren stellt gegenüber den bekannten Verfahren zudem eine große Vereinfachung dar, weil für alle zu prüfenden Materialien die Dauer der Prüfung von gleicher Kürze ist. so daß auch der für Falzfestigkeitsermittlungen besonders bedenkliche Einfluß von Schwankungen in der relativen Luftfeuchtigkeit weitgehend herabgesetzt wird.
- Was die Durchführung des Verfahrens anlangt. kann man die Falzbeanspruchung und die Messung der Restzugfestigkeit ohne Schwierigkeiten in einem einzigen Meßgerät vereimgen, dergestalt, daß zunächst die Falzung vorgenommen und daß nach Ablauf des Prozesses durch Umschalten von Hand oder automatisch der Festigkeitswert ermittel wird, ohne daß der Streifen ausgespannt zu werden braucht.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Verfahren zum Ermitteln der Falzfestigkeit von Papieren, Folien od. dgl., bei dem der zu prüfende Materialstreifen zum Zwecke der Schwächung durch reine Falzung zwischen zwei unter Druck stehende Rollen eingeführt wird und dabei einen scharfen Falz erhält, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Vorgang in bestimmter Häufigkeit, z.B.50mal, wiederholt und der Probestreifen nach dem Herauslaufen aus den Druckrollen nach jeder Falzung so weit geradegestreckt wird, daß an ihm noch keine Zugbeanspruchung auftritt, und daß als Maß für die Falzfestigkeit entweder die nach der Falzbeanspruchung noch verbliebene Restfestigkeit (z. B. Restzugfestigkeit) oder das Verhältnis dieser Restfestigkeit zur Ausgangsfestigkeit dient.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 411124; Deutsche Patentanmeldung B 16132 IXb/42k (bekanntgemacht am 30. 4. 1952).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB22196A DE1021185B (de) | 1952-09-26 | 1952-09-26 | Verfahren zum Ermitteln der Falzfestigkeit von Papieren, Folien od. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB22196A DE1021185B (de) | 1952-09-26 | 1952-09-26 | Verfahren zum Ermitteln der Falzfestigkeit von Papieren, Folien od. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1021185B true DE1021185B (de) | 1957-12-19 |
Family
ID=6960825
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB22196A Pending DE1021185B (de) | 1952-09-26 | 1952-09-26 | Verfahren zum Ermitteln der Falzfestigkeit von Papieren, Folien od. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1021185B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10119634A1 (de) * | 2001-04-20 | 2002-10-24 | Focke & Co | Vorrichtung zum Messen von Zuschnitten |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE411124C (de) * | 1925-03-16 | Duesseldorfer Maschb Akt Ges V | Einrichtung zur Pruefung von Stanniol auf Sproedigkeit |
-
1952
- 1952-09-26 DE DEB22196A patent/DE1021185B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE411124C (de) * | 1925-03-16 | Duesseldorfer Maschb Akt Ges V | Einrichtung zur Pruefung von Stanniol auf Sproedigkeit |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10119634A1 (de) * | 2001-04-20 | 2002-10-24 | Focke & Co | Vorrichtung zum Messen von Zuschnitten |
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