DE10211622A1 - Auflösewalze für eine Offenend-Spinnvorrichtung - Google Patents
Auflösewalze für eine Offenend-SpinnvorrichtungInfo
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Abstract
Für die Ausgestaltung einer Auflösewalze (1) für eine Offenend-Spinnvorrichtung, bei der die Auflösewalze (1) eine Stirnfläche (11) besitzt, wird vorgeschlagen, den Grundkörper (12) der Auflösewalze (1) auf dem dem Lager (21) abgewandten Ende einer Welle (2) anzuordnen, wobei zwischen dem Grundkörper (12) und dem Lager (21) ein axialer Abstand (9) besteht. Zum Freilegen des Spaltes (22) zu Wartungszwecken wird der Garniturhalter (3) in axialer Richtung über das Lager (21) hinweg demontierbar ausgebildet, wobei die dem Lager (21) zugewandte Stirnfläche (11) am Garniturhalter (3) ausgebildet ist.
Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine Auflösewalze für eine Offenend- Spinnvorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
- Auflösewalzen werden bei Offenend-Spinnvorrichtungen zum Vorbereiten der zu verspinnenden Fasern eingesetzt, wobei diese aus einem Faserband herausgelöst werden. Dazu wird das Faserband einem Auflösewalzengehäuse zugeführt, in dem es von einer Auflösewalze, die mit Zähnen oder Nadeln besetzt ist, in einzelne Fasern aufgelöst wird. Dabei rotiert die Auflösewalze mit hoher Geschwindigkeit. Die vereinzelten Fasern werden danach über einen Faserkanal aus dem Auflösewalzengehäuse heraus- und einem Spinnorgan, beispielsweise einem Spinnrotor, zugeführt.
- Um die Drehbarkeit der Auflösewalze zu gewährleisten, ist diese auf einer Welle angeordnet, die über ein Lager gelagert ist. Im Betrieb der Auflösewalze wird das Lager Staub- und Faserflug ausgesetzt, die in einer Spinnerei praktisch allgegenwärtig sind. Der Stand der Technik hat daher schon vorgesehen Auflösewalzen so zu gestalten, daß deren Lager, insbesondere zu Inspektions- und Reinigungszwecken, zugänglich ist.
- Aus der DE 31 23 480 A1 ist eine Auflösewalze bekannt, die einen Grundkörper besitzt, auf dem ein Garniturträger aufgeschoben und mit Hilfe eines Klemmechanismus befestigt ist. Wenn der Garniturträger vom Grundkörper entfernt wird, kann durch radiale Bohrungen des Grundkörpers hindurch der Bereich des Lagers inspiziert werden. Bei einer anderen Ausgestaltung besitzt die Auflösewalze eine gesondert angeordnete Stirnfläche, die auf dem Außenring des Lagers angeordnet ist. Die erste Ausgestaltung der hier gezeigten Auflösewalze macht zwar das Innere des Grundkörpers zugänglich, wenn der Garniturträger entfernt wird, jedoch ist das Lager selbst praktisch nicht zugänglich, da zwischen dem Grundkörper und dem Außenring des Lagers nur ein sehr geringer Spalt verbleibt und im übrigen der Zugang nur durch die Bohrungen hindurch möglich ist.
- Die andere Ausgestaltungsform hat den Nachteil, daß der Garniturträger gleichzeitig sehr paßgenau im Verhältnis zum Grundkörper ausgebildet werden muß, ebenso wie zu der dem Lager zugewandten Stirnfläche. Diese ist ihrerseits mittels einer Passung am Außenring des Lagers montierbar und hat zum Garniturring einen Abstand, da die dem Lager zugewandte Stirnfläche im Verhältnis zum Garniturring sich nicht mitdreht. Im übrigen hat auch diese Ausführungsform den Nachteil, daß der Grundkörper und der Außenring des Lagers kaum einen Abstand zueinander besitzen, so daß ein Reinigen des Inneren der Auflösewalze zwar grundsätzlich als einfach möglich erscheint, jedoch nicht der Bereich des Lagers. Insbesondere die nicht mitdrehende Stirnfläche, welche dem Lager zugewandt ist, macht außerdem diese Auflösewalze aufwendig in der Herstellung und bei der Demontage des Garniturrings.
- Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine Auflösewalze so auszugestalten, daß die Nachteile des Standes der Technik vermieden werden und eine gute Reinigung des Lagers und eines ihm gegenüber liegenden Bereichs möglich ist, wobei gleichzeitig die Auflösewalze mehrteilig ausgebildet ist, so daß bei Verschleiß ein leichter Austausch der Garnitur möglich ist.
- Die vorliegende Aufgabe wird durch eine Auflösewalze gelöst, die gemäß den Merkmalen des Patentanspruchs 1 ausgebildet ist. Mit Hilfe der erfindungsgemäßen ausgestalteten Auflösewalze ist es einer Wartungsperson einfach möglich, beispielsweise während des Austausches einer verschlissenen Garnitur, mittels einfacher Reinigungsmittel, wie Schaber oder Pinsel, oder auch mittels Druckluft den Bereich des Lagers und, wenn der Grundkörper den Spalt überragt, diesen überragenden Bereich von dort abgelagerten Fasern oder Fett zu reinigen. Gleichzeitig kann eine erfindungsgemäß ausgestaltete Auflösewalze kostengünstig und einfach hergestellt und montiert werden. Dabei kann vorteilhaft der Garniturhalter in Richtung über das Lager, von dem Grundkörper der Auflösewalze weg, geschoben werden, bei einteiliger Ausgestaltung von Garniturhalter 3 und Garniturträger 4 ebenso wie bei mehrteiliger Ausgestaltung von Garniturträger 4 und Garniturhalter 3 kann der Garniturträger mit dem Garniturhalter, in Richtung auf das Lager verschoben werden, um den Spalt zugänglich zu machen. Dadurch, daß der Garniturhalter gleichzeitig die dem Lager zugewandte Stirnfläche trägt, kann sie auf vorteilhafte Weise an der Auflösewalze befestigt werden und sie dreht sich mit der Garnitur, so daß sie keine relative Bewegung im Verhältnis zur Garnitur macht.
- In besonders vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung ist die Auflösewalze mit einem Anschlag für den Garniturhalter ausgebildet, wobei der Anschlag in axialer Richtung wirkt und am Grundkörper ausgebildet ist. An ihm legt sich der Garniturhalter in axialer Richtung an den Grundkörper an. Vorteilhaft kann der Anschlag des Garniturhalters auch über den Garniturträger erfolgen, wobei dann der Garniturträger an einem Anschlag des Grundkörpers in axialer Richtung anschlägt. Vorteilhaft ist der Garniturhalter am Grundkörper demontierbar angeordnet, wodurch er zum Austausch der Garnitur entfernt werden kann. Besonders günstig ist der Garniturhalter dazu mit Hilfe von Befestigungsmitteln am Grundkörper der Auflösewalze befestigt.
- In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung ist am Grundkörper selbst wenigstens teilweise das Befestigungsmittel für den Garniturhalter ausgebildet. Vorteilhaft ist dazu das Befestigungsmittel als Gewinde am Grundkörper ausgestaltet, wobei vorteilhaft der Garniturhalter selbst das Gegenstück des Gewindes trägt, so daß beide zusammen aneinander befestigt werden können und das Befestigungsmittel die jeweiligen Teile des Gewindes sind, die an ihnen ausgebildet sind.
- In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung ist das Befestigungsmittel als Bohrung im Grundkörper oder Garniturhalter ausgebildet, wobei die Bohrung vorzugsweise mit einem Gewinde ausgestattet ist. Dadurch kann auf einfache Weise beispielsweise mittels Schrauben eine Befestigung des Garniturhalters am Grundkörper erfolgen. Besonders günstig ist das Befestigungsmittel als Clipverbindung zwischen Grundkörper und Garniturträger oder Garniturhalter ausgebildet. Dadurch kann eine besonders einfache Montage und Demontage des Garniturhalters oder Garniturträgers am Grundkörper erfolgen. Vorteilhaft übt dazu die Clipverbindung auf den Garniturhalter eine Kraft in Richtung auf den Grundkörper aus. Dadurch wird eine sichere Verbindung zwischen den beiden Bauteilen gewährleistet.
- In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung besitzt der Spalt zwischen dem Grundkörper und dem Lager eine kleinste Breite von 1,5 mm. Besonders günstig ist eine Ausgestaltung, bei der der Spalt als kleinste Breite eine Breite von 2,5 mm hat. Vorteilhaft besitzt der Spalt eine größte Breite von 19 mm, besonders günstig eine größte Breite von 9 mm. Die Höhe des Spaltes beträgt dabei günstiger Weise weniger als 16 mm. Die vorteilhaften Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben und ergeben sich aus der Beschreibung und den zeichnerischen Darstellungen der Erfindung. Es zeigen:
- Fig. 1 einen Schnitt durch eine Auflösewalze mit Lager, bei der Garniturhalter und Garniturträger getrennte Bauteile sind,
- Fig. 2 den Schnitt von Fig. 1 ohne Garniturhalter und -träger.
- Der Längsschnitt der erfindungsgemäß ausgebildeten Auflösewalze 1 von Fig. 1 zeigt deren Aufbau und Anordnung am Lager 21 zur drehbaren Lagerung. Die Auflösewalze 1 besteht aus einem Grundkörper 12, der auf der Welle 2, auf der vom Lager 21 abgewandten Seite, mittels eins Preßsitzes befestigt ist. Die Welle 2 ist mittels nicht gezeigter Wälzlager gelagert, wobei sich die rechts vom Grundkörper 12 befindende Lagerhülse 210 des Lagers 21 den Außenring eines Wälzlagers darstellt und sich entsprechend nicht mit der Auflösewalze 1 dreht.
- Neben dem Grundkörper 12 besteht die Auflösewalze 1 noch aus dem Garniturhalter 3, der mittels Befestigungsmitteln 5, die hier als Schrauben ausgebildet sind, am Grundkörper 12 befestigt ist. Zwischen dem Garniturhalter 3 und dem Grundkörper 12 befindet sich ein ringförmig ausgebildeter Garniturträger 4. Der Garniturträger 4 ist von der einen Seite vom Grundkörper 12 beaufschlagt, während er auf der anderen Seite vom Garniturhalter 3 beaufschlagt ist.
- Der als Ring 41 ausgebildete Garniturträger 4 schlägt mit seinem einen Rand 46, der dem Lager 21 abgewandt ist, am Anschlag 8 des Grundkörpers 12 an. Sind Garniturhalter 3 und Garniturträger 4 einteilig ausgebildet, kann die Auflösewalze ebenso ausgebildet sein, nämlich, daß der Rand 46 des Garniturträgers 4 am Anschlag 8 des Grundkörpers 12 anliegt. Bei einem mit dem Garniturträger 4 einteilig ausgebildeten Garniturhalter 3 besteht aber auch die Möglichkeit, daß der Garniturhalter direkt am inneren Anschlag 81 des Grundkörpers 12 anschlägt. An seinem Außenumfang 43 trägt der Ring 41 eine Garnitur bestehend aus Zähnen oder Nadeln (nicht dargestellt).
- Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung besitzt der Grundkörper 12 mit dem Ring 41 in Umfangsrichtung eine formschlüssige Verbindung. Dazu besitzt der Rand 46 im Bereich der zylindrischen Innenwand 44 eine Aussparung 7, in die ein Vorsprung 6 des Grundkörpers 12 eingreift. Vorsprung 6 und Aussparung 7 ergeben somit in Umfangsrichtung der Auflösewalze betrachtet eine formschlüssige Verbindung.
- Durch diese durch Aussparung 7 und Vorsprung 6 gebildete formschlüssige Verbindung zwischen dem als Ring 41 ausgestalteten Garniturträger 4 und dem Grundkörper 12 wird erreicht, daß die durch das Auflösen des Faserbandes entstehenden in Umfangsrichtung des Garniturträgers 4 wirkenden Kräfte aufgenommen werden können. Eine axiales Aufpressen des Garniturträgers 4 auf den Grundkörper 12 auf den Garniturträger 4, um eine kraftschlüssige Verbindung zu erzielen, ist also nicht erforderlich. Günstiger Weise sind dabei die Fugen zwischen dem Garniturträger 4 und Garniturhalter 3 und Grundkörper 12 soweit wie möglich geschlossen, so daß keine Fasern eindringen können.
- Beim Montieren des Garniturhalters 3 und des Garniturträgers 4 werden diese axial in Richtung auf den Grundkörper 12 über das Lager 21 geschoben. Durch die Ausgestaltung des Grundkörpers mit dem Anschlag 8 ist ein genaues Positionieren des Garniturträgers 4, auch in axialer Richtung betrachtet, am Grundkörper 12 möglich. Über das Befestigungsmittel 5 und den Garniturhalter 3 wird der Garniturträger 4 am Anschlag 8 gehalten, ohne daß dazu eine in axialer Richtung wirkende Vorspannung gegeben sein muß, wenn in Umfangsrichtung eine formschlüssige Verbindung zwischen dem Grundkörper 12 und dem Garniturträger 4 vorliegt.
- Der Grundkörper 12 ist über die Aufnahme 13 auf der Welle 2 befestigt. Dabei bilden die Aufnahme 13 mit der Welle 2 eine Preßverbindung, so daß eine sichere und feste Verbindung zwischen dem Grundkörper 12 und der Welle 2 gegeben ist. Die Welle 2 wird über das Lager 21 drehbar in Wälzlagern gelagert. Die Wälzlager sind in bekannter Weise mittels geeigneter Dichtscheiben abgedichtet, trotzdem muß dafür Sorge getragen werden, daß die Lagerung soweit wie möglich vom Einfluß des Schmutzes abgeschirmt wird. Dies erfolgt bei der Auflösewalze 1 von Fig. 1 durch den Garniturhalter 3, der auf dem Grundkörper 12 aufsitzt und eine dichte Verbindung bildet sowie dadurch, daß der Garniturhalter 3 mit der Lagerhülse 210 einen sehr engen Spalt 22 bildet. Trotzdem kann es erforderlich sein, den Bereich des Lagers von eingedrungenem Schmutz zu reinigen, wozu nach dem Entfernen des Garniturhalters 3 sowie des Garniturträgers 4 der Spalt 22 des Lagers 21 leicht zugänglich wird. Beim Entfernen des Garniturhalters 3 wird dieser, nach dem Lösen der Befestigungsmittel 5, in axialer Richtung über das Lager 21 verschoben, ebenso wie der Garniturträger 4. Erforderlichenfalls kann dann auch der Garniturträger 4 ausgetauscht werden, indem er komplett zusammen mit dem Garniturhalter 3 entfernt wird und ein neuer eingesetzt wird.
- Fig. 2 zeigt eine ähnliche Darstellung wie Fig. 1, allerdings ohne Garniturträger und Garniturhalter. Der auf der Welle 2 mit seiner Aufnahme 13 befestigte Grundkörper 12 bildet mit der Lagerhülse 210 des Lagers 21 einen Spalt 22. Grundkörper 12 und Lagerhülse 210 haben dabei den Abstand 9. Um ein Eindringen des Schmutzes in den Bereich zwischen Grundkörper 12 und Lagerhülse 210 zu verhindern, könnte versucht werden den Abstand 9 sehr klein zu machen. Der Einsatz des Lagers im Bereich einer Spinnerei läßt dies aber nicht zu. Bei der Fadenproduktion entstehen nämlich Stäube, die mit Fasern versetzt sind, die derart enge Spalte nicht nur überwinden würden sondern zu Blockierungen der sich mit derart geringem Spalt zueinander bewegenden Teile verursachen würden. Auch die Abdeckung des Spaltes 22 durch den Garniturhalter 3 bietet noch keinen ausreichenden Schutz, um zu verhindern, daß in den Spalt 22 Fasern gelangen. Zwar ist der Garniturhalter 3 mit dem Grundkörper 12 der Auflösewalze so verbunden, daß keine Fasern eindringen können, jedoch besteht zwischen dem Garniturhalter 3 und der Lagerhülse 210 ein geringer Spalt, da sich beide relativ zueinander bewegen.
- Durch die Ausgestaltung des Grundkörpers 12, daß dessen Stirnfläche 11 auf der dem Lager 21 abgewandten Seite angeordnet ist, wird erreicht, daß der Spalt 22 radial zugänglich gemacht werden kann. Dadurch, daß die zweite verbleibende Stirnfläche 11 der Auflösewalze (vgl. Fig. 1) nicht vom Grundkörper 12 gebildet wird, sondern vom Garniturhalter 3, wird durch Demontage des Garniturhalters 3 gleichzeitig der Spalt 22 freigelegt. Der Garniturhalter 3, ob nun einteilig mit dem Garniturträger 4 ausgebildet oder zweiteilig, wird für eine Demontage nach dem Öffnen der Befestigungsmittel einfach über das Lager 21 in axialer Richtung weg vom Grundkörper 12 geführt, so daß in radialer Richtung der Spalt 22 frei zugänglich ist. Selbstverständlich muß bei einer zweiteiligen Lösung der Ring 41 (vgl. Fig. 1) ebenfalls vom Grundkörper abgezogen werden.
- Während der Demontage des Garniturhalters und des Garniturträgers 4 steht die Auflösewalze 1 mit ihrem Lager 21 auf der Stirnfläche 11 des Grundkörpers 12, so daß von der Bedienperson keine weiteren Vorrichtungen benötigt werden, um während des Austausches der Garnitur oder der Reinigung des Spaltes 22 die Auflösewalze 1 zu handhaben. Bei der Ausgestaltung des Grundkörpers 12 sowie des freien Endes der Welle 2 müssen bestimmte Abmessungen eingehalten werden, damit der Grundkörper 12 über seine Aufnahme 13 sicher an der Welle 2 befestigt werden kann. Dies erfolgt wie oben bereits dargelegt über eine Preßpassung. Zum Austausch der Garnitur ist der Grundkörper nicht zu entfernen, so daß, wenn er einmal befestigt ist, er auf der Welle 2 trotz eines Austausches der Garnitur verbleibt.
- Für die Abmessungen der Breite des Spaltes hat sich gezeigt, daß ein Wert von ca. 4 mm ausreichende Zugänglichkeit für die Reinigung bietet. Für die Höhe des Spaltes hat sich gezeigt, daß bei der oben genannten Breite eine Höhe von 13 mm noch günstige Voraussetzungen für die Reinigung des Spaltes bietet.
- Für die Reinigung kann neben Schabern oder Bürsten, die eine mechanische Reinigung erlauben auch Preßluft eingesetzt werden, die dann von der Wartungsperson mittels einer Düse in den Spalt eingeblasen wird. Bezüglich der Abmessungen des Spaltes ergibt sich neben der letztlich auch von den Reinigungsmitteln vorgegebenen Breite die Notwendigkeit bei einer größeren Höhe des Spaltes gleichzeitig auch eine größere Breite vorzusehen.
Claims (15)
1. Auflösewalze (1) für eine Offenend-Spinnvorrichtung, mit einem,
wenigstens Teile einer Stirnfläche (11) der Auflösewalze (1) enthaltenden
Grundkörper (12), über den die Auflösewalze (1) auf einer Welle (2)
befestigt ist, die in einem Lager (21) zur drehbaren Lagerung der
Auflösewalze (1) gelagert ist, mit einem wenigstens Teile einer Stirnfläche (11) der
Auflösewalze (1) enthaltenden Garniturhalter (3) zum Halten eines
Garniturträgers (4) an der Auflösewalze (1), wobei der Grundkörper (12) auf
dem dem Lager (21) abgewandten Ende der Welle (2) angeordnet ist und
zwischen dem Grundkörper (12) und dem Lager (21) ein axialer Abstand
(9) besteht, der einen in radialer Richtung verlaufenden Spalt (22) ergibt,
dadurch gekennzeichnet, daß zum Freilegen des Spaltes (22) oder eines
diesem gegenüberliegenden Bereiches des Grundkörpers (12) der
Garniturhalter (3) in axialer Richtung über das Lager (21) hinweg
demontierbar ausgebildet ist und der Garniturhalter (3) die dem Lager (21)
zugewandte Stirnfläche (11) trägt.
2. Auflösewalze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Garniturhalter (3) an einem Anschlag (8) des Grundkörpers (12) anschlägt.
3. Auflösewalze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Garniturhalter (3) über den Garniturträger (4) an einem Anschlag (8) des
Grundkörpers (12) anschlägt.
4. Auflösewalze nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der Garniturhalter (3) am Grundkörper (12)
demontierbar befestigt ist.
5. Auflösewalze nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der
Garniturhalter (3) mit Hilfe von Befestigungsmitteln (5) am Grundkörper (12)
befestigt ist.
6. Auflösewalze nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß am
Grundkörper (12) wenigstens teilweise das Befestigungsmittel (5) für den
Garniturhalter (3) ausgebildet ist.
7. Auflösewalze nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß das
Befestigungsmittel (5) als Gewinde an Grundkörper (12) und
Garniturhalter (3) ausgebildet ist.
8. Auflösewalze nach einem oder mehreren der Ansprüche 5 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß das Befestigungsmittel (5) als Bohrung,
vorzugsweise mit Gewinde, im Grundkörper (12) oder Garniturhalter (3)
ausgebildet ist.
9. Auflösewalze nach einem oder mehreren der Ansprüche 5 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß das Befestigungsmittel (5) als Clipverbindung
zwischen Grundkörper (12) und Garniturträger (4) oder Garniturhalter (3).
10. Auflösewalze nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die
Clipverbindung auf den Garniturhalter eine Kraft in Richtung auf den
Grundkörper (12) ausübt.
11. Auflösewalze nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die kleinste Breite des Spaltes (22) 1,5 mm
beträgt.
12. Auflösewalze nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die kleinste Breite des Spaltes (22) 2,5 mm
beträgt.
13. Auflösewalze nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß
die größte Breite des Spaltes 19 mm beträgt.
14. Auflösewalze nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß
die größte Breite des Spaltes (22) 9 mm beträgt.
15. Auflösewalze nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, daß der Spalt eine Höhe (H) von weniger als 16 mm
hat.
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| DE10211622A DE10211622A1 (de) | 2002-03-15 | 2002-03-15 | Auflösewalze für eine Offenend-Spinnvorrichtung |
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Family
ID=27762944
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