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DE10210294B4 - Raffnähmaschine - Google Patents

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DE10210294B4
DE10210294B4 DE10210294A DE10210294A DE10210294B4 DE 10210294 B4 DE10210294 B4 DE 10210294B4 DE 10210294 A DE10210294 A DE 10210294A DE 10210294 A DE10210294 A DE 10210294A DE 10210294 B4 DE10210294 B4 DE 10210294B4
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DE
Germany
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sewing
data
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gathering
crimp
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Jiro Chofu Ishibashi
Shinji Chofu Kamakura
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Juki Corp
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Juki Corp
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
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Abstract

Raffnähmaschine zur Ausführung eines Raffnähvorgangs an einem Nähgut, wobei ein oberes Vorschubausmaß des Nähgutes gegenüber einem unteren Vorschubausmaß verschieden ist, umfassend
erste Speichermittel (22) zur Speicherung erster Raffdaten mit einer solchen Struktur, dass ein vorbestimmtes Raffmaß jedem Nähabschnitt zugeordnet ist, der durch Unterteilung eines Nähbereiches zwischen einem Nähstartpunkt und einem Nähendpunkt in eine Mehrzahl von Teilen erhalten ist, wobei die ersten Raffdaten auf den Raffnähvorgang an einem ersten Nähgut angewandt werden;
Invertiermittel (24, 100) zum Invertieren einer Datenanordnungsreihenfolge der ersten Raffdaten zwischen Nähstart- und Nähendpunkt, wodurch invertierte Raffdaten gewonnen werden;
Startpunkteinstellmittel (24, 100) zur Einstellung eines wahlweisen Anordnungsteils der invertierten Raffdaten am Nähstartpunkt, wodurch zweite Raffdaten erzeugt werden, wobei der Startpunkt der zweiten Raffdaten gegenüber dem Startpunkt der ersten Raffdaten veränderbar ist,
wobei der Raffnähvorgang nachfolgend an einem zweiten, zum ersten symmetrischen Nähgut, ausgehend vom Nähstartpunkt basierend auf den zweiten Raffdaten ausgeführt wird.

Description

  • [Detaillierte Beschreibung der Erfindung]
  • [Gewerbliches Anwendungsgebiet]
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Raffnähmaschine zur Ausführung einer Raffnähoperation durch abwechselnde Anwendung eines Paares von Nähprogrammdaten entsprechend einem eines linken und rechten Ärmels (einem ersten Nähgut) und dem anderen Ärmel (einem zweiten Nähgut) der dazu symmetrisch ist, und zwar in jeweils linken und rechten Ärmelbefestigungsvorgängen.
  • Bei der Ärmelbefestigung für Kleidungsstücke wurde die Vernähung im allgemeinen ausgeführt während Ausbildung einer sogenannten "Raffung" oder "Kräuselung", bei welcher das Vorschubausmaß eines oberen Nähgutes größer gemacht wird als das Vorschubausmaß eines unteren Nähgutes.
  • In dem Falle, in welchem der Ärmel durch eine für einen solchen Nähvorgang zu benutzende Raffnähmaschine befestigt werden soll, wird ein rechter Ärmel unter Verwendung von Raffdaten für den rechten Ärmel (Nähprogrammdaten) befestigt, welche eine solche Struktur haben, daß das Raffmaß für jeden Nähabschnitt zugeordnet wird, der beispielsweise durch Teilung eines Nähbereiches, ausgehend von einem Startpunkt bis hin zu einem Endpunkt, in eine Mehrzahl von Teilen erhalten wird. Dann wird in dem Falle, in welchem ein linker Ärmel durch die gleiche Nähmaschine befestigt werden soll, der Nähvorgang in der entgegengesetzten Richtung ausgeführt, durch Einstellung des Endpunktes für den rechten Ärmel derart, daß er der Startpunkt mit der Verwendung von Raffdaten für den linken Ärmel ist, welche eine Struktur haben, die durch Invertierung der Start- und Endpunkte der Raffdaten für den rechten Ärmel erhalten werden.
  • JP-B-1-031917 offenbart eine Raffnähmaschine für seitlich symmetrisch behandelte Nähgüter, umfassend erste Datenerzeugungsmittel zur Erzeugung von Nahtnummerdaten und Raffmaßdaten für jeden Nähbereich A bis F für eines der Nähgüter (ein erstes Nähgut) und zweite Datenerzeugungsmittel zur Betätigung eines Inversionsschalters, zur Ausführung eines Vorganges zur automatischen, in umgekehrter Richtung erfolgenden Auslesung der Daten, die durch die ersten Datenerzeugungsmittel erzeugt wurden, wenn das andere (zweite) behandelte Nähgut vernäht wird.
  • Bei dem Ärmelbefestigungsvorgang werden im allgemeinen in vielen Fällen der rechte und der linke Ärmel abwechselnd wiederholt vernäht. Um den Ärmelbefestigungsvorgang mit hoher Qualität wie auch die linken und rechten Ärmelbefestigungsvorgänge zu vollenden, wurde großer Scharfsinn ausgeübt. Während beispielsweise das Vorschubausmaß für die Vernähung gewöhnlich durch eine Differenz zwischen einer Nählänge eines Nähgutkörpers und derjenigen eines Ärmelnähgutes dargestellt wird, ist es vorzuziehen, daß die Startpositionen für den Nähvorgang in manchen Fällen für die linken und rechten Ärmelbefestigungsoperationen auf einer Datenbasis nicht immer identisch sein sollten. Der Grund liegt darin, daß eine Endbearbeitung besser durch Änderung der Nähstartpositionen für die linken und rechten Ärmelbefestigungsvorgänge in Abhängigkeit von einem Nähmuster oder einem Nähgut erfolgt. Aus diesem Grund wurde verlangt, daß die Startposition für den Raffnähvorgang über die linken und rechten Ärmelstoffe hinweg (erste und zweite Nähgüter) geändert wird.
  • [Probleme, welche die Erfindung lösen soll]
  • Bei der herkömmlichen Raffnähmaschine werden jedoch die zweiten Daten für den Nähvorgang über das zweiten Nähgut hinweg, welches symmetrisch zum ersten Nähgut ist, durch Ausführung einer Operation zur Invertierung der ersten Daten gewonnen, die für das erste Nähgut, wie oben beschrieben, benutzt werden sollen, wobei die Daten für jeden Bereich in umgekehrter Reihenfolge vom Raffmaß entsprechen dem Nähendpunkt gelesen und sie folgerichtig eingestellt werden. Daher gibt es ein Problem insoweit, als die Startposition auf dem Nähgut nicht geändert werden kann, wenn der Raffnähvorgang über das zweite Nähgut hinweg ausgeführt werden soll.
  • Die DE 34 90 775 C2 offenbart eine Nähmaschine zur Ausführung eines Ärmeleinnähens mit entlang des auszuführenden Nahtverlaufes vorbestimmten Stichlängen, wobei reduzierte Stichlängen für ein zweites Nähgut berücksichtigt und entsprechende Speichermittel eingesetzt werden.
  • Die DE 29 06 718 C2 offenbart eine Nähmaschine mit einem Mikroprozessor, der dazu in der Lage ist, Nadelsteuerdaten in Abhängigkeit von zusätzlichen Funktionsschaltern zu invertieren, um eine Abänderung von Nähmustern zu erzielen.
  • Die Erfindung hat als Aufgabe die Vermittlung einer Raffnähmaschine, die befähigt ist, in einfacher Weise einen Nähvorgang auf einem Nähgut in einer unterschiedlichen Position gegenüber derjenigen eines ersten Nähgutes zu starten, wenn ein Raffnähvorgang über ein zweites Nähgut hinweg durchgeführt wird, welches zum ersten Nähgut symmetrisch ist, unter Verwendung von Raffdaten, die durch Invertierung der ersten Raffdaten gewonnen wurden, die zur Ausführung der Raffnähoperation über das erste Nähgut hinweg benutzt wurden.
  • [Mittel zur Lösung der Probleme]
  • Diese Aufgabe wird durch eine Raffnähmaschine nach Anspruch 1 gelöst.
  • Weiterbildungen der Nähmaschine nach Anspruch 1 sind Gegenstand der Ansprüche 2 bis 6.
  • Bei der Erfindung wird die Nähreihenfolge der ersten Raffdaten, die zum Nähen des ersten Nähgutes benutzt werden, invertiert, um invertierte Raffdaten zu gewinnen, durch welche das zweite symmetrische Nähgut in umgekehrter Richtung genäht werden kann, und die Anordnung der invertierten Raffdaten kann durch Einstellung einer wahlweisen Vorschubposition an den Daten, welche der Startpunkt sein sollen, geändert werden. Daher ist es möglich, den Raffnähvorgang über das zweite Nähgut hinweg, ausgehend von einer wahlweisen Startposition auf dem Stoff auszuführen.
  • [Art zur Ausführung der Erfindung]
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung werden unten im einzelnen mit Bezug auf die Zeichnungen beschrieben.
  • [Kurze Beschreibung der Zeichnungen]
  • 1 ist ein Blockdiagramm mit der Darstellung des Hauptteils einer Raff- oder Kräuselnähmaschine gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung,
  • 2 ist ein Blockdiagramm mit der Darstellung der Zusammenfassung der gesamten Raff- oder Kräuselnähmaschine,
  • 3 ist ein Diagramm mit der Darstellung eines Bildes der Struktur erster Raff- oder Kräuseldaten,
  • 4 ist eine Tabelle mit der Darstellung der ersten Kräuseldaten, dargestellt durch einen numerischen Wert,
  • 5 ist ein schematisches Flußdiagramm mit der Darstellung des Hauptteils einer Funktion gemäß einem Ausführungsbeispiel,
  • 6 ist ein Diagramm mit der Darstellung eines Bildes eines Monitorschirms, dargestellt zur Zeit der Erzeugung von Kräuseldaten,
  • 7 ist ein Diagramm mit der Darstellung eines Bildes der Struktur invertierter Kräuseldaten, die durch Invertierung der ersten Kräuseldaten erhalten sind,
  • 8 ist ein Diagramm mit der Darstellung eines Bildes der Struktur zweiter Kräuseldaten, die aus den invertierten Kräuseldaten gewonnen sind,
  • 9 ist ein Diagramm mit der Darstellung eines Bildes der Struktur der ersten Kräuseldaten, die auf ein zweites Ausführungsbeispiel angewandte werden sollen,
  • 10 ist ein Diagramm mit der Darstellung eines Bildes der Struktur der invertierten Kräuseldaten, die auf das zweite Ausführungsbeispiel angewandt werden sollen,
  • 11 ist ein Diagramm mit der Darstellung der invertierten Kräuseldaten, die nach Änderung einer Startposition in einer Einheit der Stichzahl erhalten sind, und
  • 12 ist ein Diagramm mit der Darstellung eines Bildes der Struktur erster Kräuseldaten, die auf ein viertes Ausführungsbeispiel angewandt werden sollen.
  • Eine Raff- oder Kräuselnähmaschine gemäß dem Ausführungsbeispiel kann einen Raff- oder Kräuselvorgang über ein Nähgut hinweg dadurch ausführen, daß sie veranlaßt, daß ein oberes Vorschubausmaß gegenüber einem unteren Vorschubausmaß verschieden ist, und umfaßt einen Nähmaschinensteuerteil 10 zur Durchführung verschiedener Vorgänge und einer Steuerung, einen Nähmaschinenkörper 12 zur Ausführung eines Nähvorgangs und eine Betriebstafel 14 zur Veranlassung einer Bedienungsperson verschiedene Operationen während der Vernähung auszuführen, wie in 2 dargestellt.
  • Der Nähmaschinensteuerteil 10 schließt eine CPU 100 zur Ausführung verschiedener Operationen ein, beispielsweise Datengewinnung, was unten beschrieben werden wird, ein ROM 102 zum Speichern verschiedener Programme, ein RAM 104 zum Speichern verschiedener Prozeßdaten, eine Eingangssignalsteuerschaltung 106 zur Steuerung des Eingangs verschiedener Signale aus dem Nähmaschinenkörper 12 in den Nähmaschinensteuerteil 10 und eine Ausgangssignalsteuerschaltung 108 zur Steuerung des Ausgangs verschiedener Signale aus dem Nähmaschinensteuerteil 10 in den Nähmaschinenkörper 12.
  • Weiterhin schließt der Nähmaschinenkörper 12 ein: Einen Feststellsensor 120 für eine obere Nadelposition, einen Schrittumschalter 122, ein Nähmaschinenstartpedal 124, einen Feststellsensor 126 für eine Nähmaschinendrehzahl, einen Nähmaschinenmotor 128 zur Verdrehung einer Hauptwelle der Nähmaschine, einen oberen Vorschubmotor 130 zum Zuführen eines oberen Nähguts, einen unteren Vorschubmotor 132 zum Zuführen eines unteren Nähguts und einen Nähmaschinendrehzahleinstellteil 134. Weiterhin schließt die Betriebstafel 14 einen Anzeigeteil 14a ein mit einem Berührungsfeld, und der Anzeigeteil 14a kann einen Schirm schalten in Abhängigkeit von der Auswahl eines Datenerzeugungsmodus, Einstellung einer Startposition, Dateneditierung und einer Auswahl erster und zweiter Daten, und kann durch Berührung des Schirms betätigt werden.
  • Wie in 1 dargestellt, umfaßt die Kräuselnähmaschine gemäß dem Ausführungsbeispiel im Hinblick auf den Aufbau der Hauptteile: Erste Datenerzeugungsmittel 20 zur Gewinnung erster Kräuseldaten mit einer solchen Struktur, daß sowohl vorbestimmte Kräusel- als auch Vorschubausmaße für jeden Nähabschnitt zugeordnet sind, der durch Teilung eines Nähbereiches, ausgehend von einem Startpunkt bis zu einem Endpunkt, in eine Mehrzahl von Teilen erhalten wird, welche ersten Kräuseldaten jeweils auf den Kräuselnähvorgang für ein erstes Nähgut angewandt werden, erste Speichermittel 22 zum Speichern der so erzeugten Daten, zweite Datenerzeugungsmittel 24, die als Invertiermittel funktionieren sollen, zum Lesen der gespeicherten ersten Kräuseldaten und Invertieren einer Datenanordnungsreihenfolge ausgehend von dem Startpunkt zum Endpunkt, wodurch invertierte Kräuseldaten gewonnen werden, und als Startpunkteinstellmittel zum Einstellen eines wahlweisen Anordnungsteils der so invertierten und angeordneten, invertierten Kräuseldaten auf einen Startpunkt, wodurch zweite Kräuseldaten geschaffen werden, und zweite Speichermittel 26 zur folgerichtigen Ausgabe der zweiten Kräuseldaten vom Startpunkt zu Kräuselsteuermitteln 28, die von der CPU 100 des Nähmaschinensteuerteils 10 gebildet werden, um den Antriebsvorgang der Nähmaschine zu steuern, wenn der Kräuselnähvorgang über ein zweites Werkstück hinweg durchgeführt wird, das zum ersten Werkstück symmetrisch ist. Die ersten Datenerzeugungsmittel 20 und die zweiten Datenerzeugungsmittel 24 werden der von der CPU 100 in der gleichen Weise wie die Kräuselsteuermittel 28 gebildet, und die Datenspeichermittel mit den ersten und zweiten Speichermitteln 22 und 26 werden vom RAM 104 gebildet.
  • An der Kräuselnähmaschine ist weiterhin die Betriebstafel 14 vorgesehen mit Startpositionseinstellmitteln 30, die zur Einstellung (Änderung) einer Startposition (Startpunkt) benutzt werden, um die zweiten Kräuseldaten zu gewinnen, und mit Programmdaten Editiermitteln 32, die benutzt werden sollen, um eine Instruktion zur Editierung zu geben, beispielsweise Feineinstellungen der Kräuseldaten. Mehr im einzelnen werden im Ausführungsbeispiel Invertiermittel, Startpunkteinstellmittel, Editiermittel und Schaltmittel gemäß den Ansprüchen gebildet von der CPU 100, den Startpositionseinstellmitteln 30 und der CPU 100, den Programmdateneditiermitteln 32 und der CPU 100, beziehungsweise den Schrittumschalter 122 und der CPU 100, wobei sich einige Teile überlappen.
  • Als nächstes werden Funktionen gemäß dem Ausführungsbeispiel in Übereinstimmung mit einem Flußdiagramm aus 5 beschrieben, in den als ein Beispiel von Programmdaten zur Ausführung einer Kräuselnähoperation für einen rechtem Ärmel der Fall angenommen wird, in welchem einer Graphik aus 3 und die ersten Kräuseldaten mit einem in einer Tabelle in 4 angegebenen Bild benutzt werden sollen.
  • Bei den ersten Kräuseldaten wird ein Nähbereich ausgehend von einem Nähstartpunkt zu einem Endpunkt, der einer Runde eines rechten Ärmelstoffes entspricht, in sechs Nähabschnitte von A bis F eingeteilt, und zwar durch Verwendung der Stichzahl (ein Vorschubausmaß) in einer Vorschubeinheit, wie in 3 dargestellt, und wird auf jeden Abschnitt mit der Niveauzahl in einer Einheit von beispielsweise 0,2 mm eingestellt, basierend auf dem Abschnitt F mit einem Kräuselausmaß von 0 (sowohl die oberen wie auch die unteren Vorschubausmaße sind beispielsweise mit 2,0 mm einander gleich). In diesem Falle gibt eine Niveau 7 im Nähabschnitt A für die in 4 dargestellte Stichzahl 6 ein Kräuselausmaß von 1,4 mm an. Somit haben die im Ausführungsbeispiel verwendeten Kräuseldaten eine solche Struktur, daß das Kräuselausmaß und die Stichzahl jeweils einer Mehrzahl von Nähabschnitten zugewiesen sind.
  • Zuallererst geben die ersten Kräuseldatenerzeugungsmittel 20 Kräuselausmaßdaten und Stichzahldaten in der Reihenfolge von Abschnitten ein, die nacheinander genäht werden sollen, ausgehend von einem ersten Stich (einem Anordnungsteil) des Abschnitts A, welcher der Nähstartpunkt sein soll, ein, und zwar durch Kräuselausmaßdatenerzeugungsmittel und Nahtnummer (Stichzahl) Datenerzeugungsmittel, erzeugen erste Kräuseldaten mit der oben beschriebenen Struktur und speichern die ersten Kräuseldaten in den ersten Speichermitteln 22 (Schritt 1). Zu dieser Zeit wird wenigstens einer der in 3 und 4 dargestellten Datenwerte auf einem linken Schirm 14aL eines Schirmes in einem Anzeigeteil 14a von 6 angezeigt.
  • Die ersten Kräuseldaten werden aus dem ersten Kräuseldatenerzeugungsmittel 20 in die ersten Speichermittel 22 eingegeben und werden gelesen und dann durch die zweiten Datenerzeugungsmittel 24 (Schritt 2) invertiert, und invertierte Kräuseldaten mit einem in 7 dargestellten Bild werden somit gewonnen und werden in den zweiten Speichermitteln 26 gespeichert (Schritt 3). Die invertierten Kräuseldaten werden in umgekehrter Reihenfolge bezüglich der ersten Kräuseldaten gewonnen. Die 7, welche eine Graphik sein soll und die invertierten Kräuseldaten darstellt, wird an einem rechten Schirm 14aR auf dem Schirm von 6 in der gleichen Weise angezeigt, was nicht dargestellt ist. Die ersten Kräuseldaten und die invertierten Kräuseldaten können jeweils für eine Mehrzahl von Nähgütern erzeugt und in der gleichen Weise in den ersten und zweiten Speichermitteln gespeichert werden.
  • Anschließend kann in dem Falle, in welchem der Kräuselnähvorgang über einen linken Ärmelstoff (ein zweites Nähgut) hinweg ausgeführt werden soll, ausgewählt werden, ob eine Nähstartposition durch die Betriebstafel 14 geändert werden soll (Schritt 4). Wenn die Startposition nicht geändert wird, (N im Schritt 4), werden die invertierten Kräuseldaten, die im zweiten Speichermittel 26 gespeichert sind, exakt als die zweiten Kräuseldaten für die Vernähung des linken Ärmels in die Kräuselsteuermittel 28 eingegeben, und das Kräuselausmaß und die Stichzahl werden von den Kräuselausmaßsteuermitteln 28A und einem Stichzahlsteuermittel 28B gesteuert, so daß der Kräuselnähvorgang in Übereinstimmung mit den Kräuseldaten, die einfach invertiert sind, durchgeführt werden kann.
  • Wenn andererseits die Nähstartposition geändert werden soll (Y im Schritt 4), spezifiziert eine Bedienungsperson und gibt einen Schritt ein (einen Nähabschnitt), der auf die Startposition mit Hilfe eines Schrittpositionsspezifizierschalters 30B eingestellt werden soll und zwar unter Benutzung der Startpositionseinstellmittel 30, die an der Betriebstafel 14 vorgesehen sind (Schritt 5).
  • Mehr im einzelnen wird die Spezifizierung ausgeführt durch Berührung eines Schrittes, der so eingestellt ist, daß er die Startposition in der Graphik von 7 sein soll, die im Anzeigeteil 14a angezeigt ist, und der spezifizierte Teil wird beispielsweise invertiert und so angezeigt, daß er von den anderen Schritten unterschieden wird. Die Invertierungsanzeige wird durch Berührung des invertierten und angezeigten Schritts beseitigt, um die Spezifizierung zu streichen, und weiterhin wird die Invertierung und Anzeige eines ursprünglichen Schrittes durch Berührung anderer Schritte eliminiert, und ein neu spezifizierter Schritt wird invertiert und angezeigt, um eine Änderung zu den anderen Schritten hin durchzuführen. Wenn die Spezifizierung bis zur dann erfolgenden Berührung eines Startpositionseinstellknopfes, der in 5 dargestellt ist, abgeschlossen ist, lesen die zweiten Datenerzeugungsmittel 24 die invertierten Kräuseldaten aus den zweiten Speichermitteln 26 aus und eine Anordnung wird geändert, um einen letzten Schritt einzustellen, der eine endgültige Anordnung sein soll derart, daß der spezifizierte Schritt eine erste (Kopf-) Anordnung ist (Schritt 6).
  • Die invertierten Kräuseldaten mit der so geänderten Anordnung werden als zweite Kräuseldaten für die Vernähung eines linken Ärmels in den zweiten Speichermitteln 26 wieder abgespeichert (Schritt 7). 8 zeigt die zweiten Kräuseldaten in dem Falle, in welchem zwei Schritte RF (erster Stich) eingestellt und zu einer Startposition (Startpunkt) auf den Daten aus dem ersten Schritt (Nähabschnitt) RF der invertierten, in 7 dargestellten Kräuseldaten in Übereinstimmung mit einer solchen Prozedur geändert werden. Wenn die zweiten Kräuseldaten auf diese Weise gewonnen werden, wird ein Bild entsprechend 8 wieder anstelle der Daten in 7 angezeigt, die auf der rechten Seite des Schirmes in 6 dargestellt sind.
  • Im Ausführungsbeispiel kann weiterhin für die Kräuseldaten eine Dateneditierung für jeden Schritt ausgewählt und durchgeführt werden, und zwar durch die Editiermittel 32 in Abhängigkeit von einem von der Betriebstafel 14 gegebenen Befehl. Mehr im einzelnen wird eine Programmnummer entsprechend den Kräuseldaten eines gewünschten Nähgutes, welche bereits erzeugt und in den ersten und zweiten Speichermitteln 22 und 26 gespeichert sind, durch Programmnummerauswahlmittel 32A der Editiermittel 32 ausgewählt, die ersten oder zweiten Kräuseldaten werden ausgewählt, um ein Objekt für die Datenauswahlmittel 32B zu sein, und weiterhin wird eine Schrittnummer der Kräuseldaten, die ein Editierobjekt sein soll, durch die Schrittnummerauswahlmittel 32C ausgewählt. Wenn die Schrittnummer auf diese Weise ausgewählt ist, können Kräuselausmaßdaten und Stichzahldaten, welche dem selben Schritt zugeordnet sind, wahlweise geändert werden, und die so editierten Kräuseldaten können wieder in den ersten Speichermitteln 22 oder den zweiten Speichermitteln 26 festgehalten werden.
  • Wie oben beschrieben, werden die zweiten Kräuseldaten, falls erforderlich, durch Editierung erzeugt und festgehalten, und die Bedienungsperson wählt dann Nähprogrammdaten entsprechend einem Nähgut über die Betriebstafel 14 aus und drückt anschließend den Nähmaschinenstartschalter (Pedal) 124. Infolgedessen startet der Nähmaschinenkörper 12 einen Nähvorgang und liest folgerichtig die zweiten, so gewonnenen Kräuseldaten aus, wodurch er einen Kräuselnähvorgang ausübt. Dementsprechend wird eine Startposition auf den Daten in einem Schritt, der durch die Startpositionseinstellmittel 30 zu dieser Zeit eingestellt ist, und der Kräuselnähvorgang kann in Positionen auf einem Nähgut gestartet werden, die auf den linken und rechten Seiten voneinander verschieden sind.
  • Im allgemeinen ist es in manchen Fällen vorzuziehen, daß der Nähvorgang an den linken und rechten Ärmeln nicht immer in der selben Position gestartet wird. Da beispielsweise eine "Webrichtung" des Nähguts schräg eingestellt ist, wird der Kräuselungsgrad in Abhängigkeit von einer Richtung des Nähfortschritts variiert. Um einen Kräuselungszustand mit dem gleichen Finish einzustellen, wird daher vorgezogen, daß die Kräuseldaten, die transversal invertiert werden sollen, nicht so verwendet werden, wie sie sind. In manchen Fällen ist es daher erforderlich, Nähdaten (gewöhnlich ein Kräuselausmaß oder eine Nählänge) so einzustellen, daß sie auf den linken und rechten Seiten verschieden sind, und hierdurch den Nähvorgang auszuführen. Herkömmlicherweise können diese Forderungen nicht erfüllt werden.
  • Gemäß dem oben im einzelnen beschriebenen Ausführungsbeispiel kann jedoch die Startposition des Kräuselnähvorgangs eingestellt und sowohl für den linken als auch den rechten Ärmelbefestigungsvorgang geändert werden. Dementsprechend ist es möglich, den Ärmelbefestigungsnähvorgang mit höherer Qualität auszuführen als diejenige im herkömmlichen Stand der Technik. Entsprechend dem Ausführungsbeispiel können weiterhin durch die Editiermittel 32 unterschiedliche Daten erzeugt und für die linken und rechten Ärmel eingestellt werden. Daher ist es auch ein Vorteil, daß ein Ärmelbefestigungsnähvorgang von viel höherer Qualität ausgeführt werden kann.
  • Im Ausführungsbeispiel haben weiterhin die Kräuseldaten eine solche Struktur, daß die Stichzahl (das Vorschubausmaß) zusammen mit dem Kräuselausmaß für jeden Nähabschnitt zugeordnet ist. Daher kann das Kräuselausmaß in Abhängigkeit von der Stichzahl gesteuert werden, so daß der Kräuselnähvorgang automatisiert werden kann.
  • 9 zeigt erste Kräuseldaten entsprechend 3 und 4, und 10 zeigt zweite Kräuseldaten entsprechend 8, die auf ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung angewandt werden können. Für die ersten und zweiten Kräuseldaten, wird das Kräuselausmaß durch Ein-Byte-Daten beschrieben, die als Folgedaten für einen Stich jeder Länge in jedem Nähabschnitt gespeichert werden sollen. Daher ist es möglich, die gleichen Effekte wie diejenigen im ersten Ausführungsbeispiel zu erhalten.
  • Mit einer solchen Datenstruktur kann bei der ersten Ausführungsform weiterhin lediglich ein Teil eines Grenzpunktes so eingestellt werden, daß er eine Startposition in einer Einheit eines geteilten Abschnittes (Nähabschnittes) ist. Andererseits ist es möglich, einen anderen wahlweisen Anordnungsteil als den Grenzpunkt als Startposition (Startpunkt) auf Daten einzustellen, und zwar durch Verwendung beispielsweise eines bestimmten Spezialcodenamens für die Startposition gemäß dem Ausführungsbeispiel. 11 zeigt ein Beispiel des Falles, in welchem 80 als Startpositionscode bei den invertierten Kräuseldaten eingestellt ist, und der Nähvorgang kann in einer Position 80 gestartet werden.
  • Als Verfahren zur Spezifizierung der Position des Codes 80 kann ein Verfahren zur Berührung einer vorbestimmten Position der invertierten Kräuseldaten vorgeschlagen werden, die durch eine Graphik in 7 repräsentiert sind, und zwar durch Benutzung eines Startpositionsspezifierschalters 30A der Startpositionseinstellmittel 30, wodurch eine Startposition in der gleichen Weise wie im ersten Ausführungsbeispiel eingestellt wird. Während der spezifizierte Nähabschnitt im ersten Ausführungsbeispiel invertiert und angezeigt wird, wird beim zweiten Ausführungsbeispiel ein Index an einem spezifizierten Startpunkt dargestellt. Die selben Lösch- und Änderungsmethoden wie diejenigen im ersten Ausführungsbeispiel werden durchgeführt.
  • Während das Beispiel, bei dem Kräuseldaten eine solche Struktur haben, daß die vorbestimmten Kräuselausmaßdaten und Stichzahlen (Vorschubausmaßdaten) für eine Mehrzahl von Nähabschnitten jeweils zugeordnet (eingestellt) werden, im ersten oder zweiten Ausführungsbeispiel beschrieben wurden, erfolgt nun die Beschreibung eines dritten Ausführungsbeispiels, bei dem Kräuseldaten mit den früheren, das heißt lediglich das Kräuselausmaß, zugeordnet für jeden Nähabschnitt, benutzt werden sollen.
  • Eine Kräuselnähmaschine gemäß dem Ausführungsbeispiel umfaßt einen Schrittumschalter 122, der ein Schaltmittel, wie ebenfalls in 2 gezeigt, sein soll, und im wesentlichen mit demjenigen im ersten Ausführungsbeispiel identisch ist, mit der Ausnahme, daß eine Bedienungsperson den Schalter 122 drückt in Übereinstimmung mit einer (nicht dargestellten) Marke, beispielsweise einer V-Kerbe, die an einem Nähgut vorgesehen ist, während sie die gleiche Marke während des Nähens sieht, und ein Schritt wird auf diese Weise folgerichtig geschaltet, so daß der Nähvorgang im Kräuselausmaß entsprechend jedem Schritt ausgeführt werden kann.
  • Gemäß dem Ausführungsbeispiel ist es auch möglich, eine Länge jedes Nähabschnittes im Ermessen der Bedienungsperson einzustellen. Daher kann der Kräuselnähvorgang spezieller in Übereinstimmung mit den Merkmalen des Nähgutes ausgeführt werden.
  • Als nächstes wird ein viertes Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben. Eine Kräuselnähmaschine gemäß dem Ausführungsbeispiel ist im wesentlichen identisch mit der Nähmaschine gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel, ausgenommen, daß erste Kräuseldaten mit einer solchen Struktur, in den ersten Speichermitteln 22 gespeichert werden, daß ein vorbestimmtes Kräuselausmaß jeder Stichzahl (Vorschubausmaß) zugeordnet wird, die innerhalb eines Nähbereiches von einem Nähstartpunkt zu einem Endpunkt angeordnet ist, welche ersten Kräuseldaten auf den Kräuselnähvorgang für ein erstes Werkstück angewandt werden.
  • Gemäß dem Ausführungsbeispiel gibt es kein Konzept des oben beschriebenen Nähabschnitts, wie in 12(A) entsprechend 3 und in 12(B) entsprechend 9 dargestellt. Auch in dem Fall, in welchem die ersten Kräuseldaten mit einem solchen Aufbau, daß ein vorbestimmtes Kräuselausmaß für jeden Stich eingestellt ist, benutzt werden sollen, ist es möglich, leicht zweite Kräuseldaten zu erzeugen, in welchen ein wahlweiser Anordnungsteil so eingestellt wird, daß er ein Startpunkt ist.
  • Während die Erfindung oben im einzelnen beschrieben wurde, ist sie nicht auf die Ausführungsbeispiele beschränkt sondern kann in verschiedener Weise abgewandelt werden, ohne vom Erfindungsumfang abzuweichen.
  • Während beispielsweise die besondere Struktur der Kräuselnähmaschine im Ausführungsbeispiel beschrieben wurde, ist die Kräuselnähmaschine gemäß der Erfindung nicht auf diejenige in jedem der Ausführungsbeispiele beschränkt.
  • Während weiterhin der Fall, in welchem das Vorschubausmaß durch die Stichzahl (Zahl der Nähte) dargestellt ist, in den Ausführungsbeispielen beschrieben wurde, ist sie nicht beschränkt, sondern das Vorschubausmaß kann durch eine Länge (mm) dargestellt werden.
  • Ferner können die invertierten Kräuseldaten dadurch erzeugt werden, daß zuallererst die ersten Kräuseldaten eingegeben werden und sie dann kollektiv invertiert werden, oder sie können sequentiell bei jeder Eingabe eines Nähabschnittes gewonnen werden. Das Letztere wird im einzelnen beschrieben. Unmittelbar nachdem Daten in einem ersten Nähabschnitt der ersten Kräuselungsdaten komplett eingegeben sind, werden dieselben Daten gespeichert, so daß sie Daten in einem endgültigen Nähabschnitt der invertierten Kräuseldaten sind. Durch Wiederholung dieser Operation, bis der endgültige Nähabschnitt eingegeben ist, werden die invertierten Kräuseldaten erzeugt.
  • Während ferner in den Ausführungsbeispielen der Fall beschrieben wurde, bei dem die zweiten Kräuseldaten in den zweiten Speichermitteln gespeichert und hieraus abgelesen werden, um den Nähvorgang auszuführen, werden sie nicht gespeichert sondern können während des Nähens direkt aus den invertierten Kräuseldaten abgelesen werden, und weiterhin können die ersten Nähdaten sequentiell mit einer Invertierung gelesen werden.
  • Im Falle eines Nähgutes, auf dem eine Startposition bestimmt ist, ist es auch möglich, die Startposition vorher einzustellen, wodurch automatisch die zweiten Kräuseldaten erzeugt werden, wenn die ersten Kräuseldaten invertiert werden.
  • [Effekt der Erfindung]
  • Wie oben beschrieben ist es gemäß der Erfindung möglich, den Nähvorgang leicht in einer Position zu starten, die von derenigen des ersten Nähgutes verschieden ist, wenn eine Kräuselnähoperation über das zweite Nähgut, das zum ersten Nähgut symmetrisch ist, hinweg ausgeführt wird, unter Verwendung der Kräuseldaten, die durch Invertierung der ersten Kräuseldaten erzeugt sind, welche dazu benutzt werden sollen, den Kräuselnähvorgang über das erste Nähgut hinweg auszuführen.

Claims (6)

  1. Raffnähmaschine zur Ausführung eines Raffnähvorgangs an einem Nähgut, wobei ein oberes Vorschubausmaß des Nähgutes gegenüber einem unteren Vorschubausmaß verschieden ist, umfassend erste Speichermittel (22) zur Speicherung erster Raffdaten mit einer solchen Struktur, dass ein vorbestimmtes Raffmaß jedem Nähabschnitt zugeordnet ist, der durch Unterteilung eines Nähbereiches zwischen einem Nähstartpunkt und einem Nähendpunkt in eine Mehrzahl von Teilen erhalten ist, wobei die ersten Raffdaten auf den Raffnähvorgang an einem ersten Nähgut angewandt werden; Invertiermittel (24, 100) zum Invertieren einer Datenanordnungsreihenfolge der ersten Raffdaten zwischen Nähstart- und Nähendpunkt, wodurch invertierte Raffdaten gewonnen werden; Startpunkteinstellmittel (24, 100) zur Einstellung eines wahlweisen Anordnungsteils der invertierten Raffdaten am Nähstartpunkt, wodurch zweite Raffdaten erzeugt werden, wobei der Startpunkt der zweiten Raffdaten gegenüber dem Startpunkt der ersten Raffdaten veränderbar ist, wobei der Raffnähvorgang nachfolgend an einem zweiten, zum ersten symmetrischen Nähgut, ausgehend vom Nähstartpunkt basierend auf den zweiten Raffdaten ausgeführt wird.
  2. Raffnähmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Raffdaten eine solche Struktur haben, dass in jedem Nähabschnitt ein Vorschubausmaß zusammen mit dem Raffmaß zugeordnet ist.
  3. Raffnähmaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Mittel (100) zur Auswahl der ersten oder zweiten Raffdaten und Editiermittel (32) zur Durchführung einer Editierung, um die ausgewählten Raffdaten in jedem Nähabschnitt endgültig einzustellen.
  4. Raffnähmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Schaltmittel (14) vorgesehen sind, um ein Raffmaß, das aus den zweiten Raffdaten in ein Raffmaß für einen nächsten Nähabschnitt eingelesen wird, zu schalten.
  5. Raffnähmaschine, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch erste Speichermittel (22) zur Speicherung erster Raffdaten mit einer solchen Struktur, dass ein vorbestimmtes Raffmaß jedem Vorschubausmaß zugeordnet ist, das innerhalb eines Nähbereiches zwischen einem Nähstartpunkt und einem Nähendpunkt angeordnet ist, wobei die ersten Raffdaten auf den Raffvorgang an einem erstem Nähgut angewandt werden.
  6. Raffnähmaschine nach Anspruch 1 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass das erste und das zweite Nähgut zylindrische Ärmelstoffe sind, bei denen eine Nähstartposition und eine Nähendposition im wesentlichen miteinander identisch sind.
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