DE10210294A1 - Kräuselnähmaschine - Google Patents
KräuselnähmaschineInfo
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Abstract
(Problem) Es ist ein Ziel, eine Startposition zu ändern, wenn ein Kräuselnähvorgang über ein zweites symmetrisches Nähgut ausgeführt wird, unter der Nutzung der Daten, die durch Invertierung erster Kräuseldaten für ein erstes Nähgut gehalten sind. DOLLAR A (Mittel zur Lösung) Eine Kräuselnähmaschine umfaßt erste Speichermittel 22 zur Speicherung erster Kräuseldaten mit einer solchen Struktur, daß ein Kräuselausmaß und ein Vorschubausmaß für jeden Nähabschnitt zugeordnet werden, der durch Teilung eines Nähbereiches, ausgehend von einer Nähstartposition bis zu einer Endposition, in eine Mehrzahl von Teilen erhalten ist, welche ersten Kräuseldaten auf ein erstes Nähgut angewandt werden, zweite Datenerzeugungsmittel 24 zur Invertierung einer Datenanordnungsreihenfolge von dem Startpunkt zu dem Endpunkt für die ersten Kräuseldaten, wodurch invertierte Kräuseldaten erzeugt werden, und Einstellen eines wahlweisen Anordnungsteils hiervon, so daß er ein Startpunkt ist, wodurch zweite Kräuseldaten erzeugt werden, und Speichern derselben in zweiten Speichermitteln 26 und Kräuselsteuermittel 28 zum folgerichtigen Ablesen der Daten aus dem Startpunkt und Nähen eines zweiten Nähgutes, das zum ersten Nähgut symmetrisch ist.
Description
Eine Kräuselnähmaschine befähigt, einen Kräuselnähvor
gang über ein Nähgut hinweg auszuführen, wobei veranlaßt ist, daß ein oberes
Vorschubausmaß gegenüber einem unteren Vorschubausmaß verschieden ist,
umfassend:
erste Speichermittel zur Speicherung erster Kräuseldaten mit einer sol chen Struktur, daß ein vorbestimmtes Kräuselausmaß jedem Nähabschnitt zu geordnet ist, der durch Teilung eines Nähbereiches, ausgehend von einem Nähstartpunkt bis hin zu einem Endpunkt, in eine Mehrzahl von Teilen erhalten wird, welche ersten Kräuseldaten auf den Kräuselnähvorgang für ein erstes Nähgut angewandt werden;
Invertiermittel zur Invertierung einer Datenanordnungsreihenfolge vom Startpunkt zum Endpunkt für die ersten Kräuseldaten, wodurch invertierte Kräuseldaten erzeugt werden, und
Startpunkteinstellmittel zur Einstellung eines wahlweisen Anordnungs teiles der so invertierten und angeordneten, invertierten Kräuseldaten am Startpunkt, wodurch zweite Kräuseldaten erzeugt werden,
wobei der Kräuselnähvorgang nachfolgend über ein zweites, zum ersten Nähgut symmetrisches Nähgut hinweg in einem vorbestimmten Kräuselaus maß, ausgehend vom Startpunkt, basierend auf den zweiten Kräuseldaten, aus geführt wird.
erste Speichermittel zur Speicherung erster Kräuseldaten mit einer sol chen Struktur, daß ein vorbestimmtes Kräuselausmaß jedem Nähabschnitt zu geordnet ist, der durch Teilung eines Nähbereiches, ausgehend von einem Nähstartpunkt bis hin zu einem Endpunkt, in eine Mehrzahl von Teilen erhalten wird, welche ersten Kräuseldaten auf den Kräuselnähvorgang für ein erstes Nähgut angewandt werden;
Invertiermittel zur Invertierung einer Datenanordnungsreihenfolge vom Startpunkt zum Endpunkt für die ersten Kräuseldaten, wodurch invertierte Kräuseldaten erzeugt werden, und
Startpunkteinstellmittel zur Einstellung eines wahlweisen Anordnungs teiles der so invertierten und angeordneten, invertierten Kräuseldaten am Startpunkt, wodurch zweite Kräuseldaten erzeugt werden,
wobei der Kräuselnähvorgang nachfolgend über ein zweites, zum ersten Nähgut symmetrisches Nähgut hinweg in einem vorbestimmten Kräuselaus maß, ausgehend vom Startpunkt, basierend auf den zweiten Kräuseldaten, aus geführt wird.
Die Kräuselnähmaschine nach Anspruch 1, wobei die Kräu
seldaten eine solche Struktur haben, daß für jeden Nähabschnitt ein Vorschub
ausmaß zusammen mit dem Kräuselausmaß zugeordnet ist.
Die Kräuselnähmaschine nach Anspruch 1, weiterhin um
fassend Mittel zur Auswahl der ersten Kräuseldaten oder der zweiten
Kräuseldaten und Editiermittel zur Durchführung einer Editierung zum end
gültigen Einstellen der ausgewählten Kräuseldaten für jeden Nähabschnitt.
Die Kräuselnähmaschine nach Anspruch 1, wobei Schalt
mittel vorgesehen sind zum Schalten eines Kräuselausmaßes, das aus den
zweiten Kräuseldaten in ein Kräuselausmaß für einen nächsten Nähabschnitt
eingelesen wird.
Eine Kräuselnähmaschine befähigt, einen Kräuselnähvor
gang zur Durchführung einer Vernähung während Ausbildung einer Kräuselung
über ein Nähgut hinweg auszuführen, wobei veranlaßt ist, daß ein oberes Vor
schubausmaß gegenüber einem unteren Vorschubausmaß verschieden ist, um
fassend:
erste Speichermittel zur Speicherung erster Kräuseldaten mit einer sol chen Struktur, daß ein vorbestimmtes Kräuselausmaß jedem Vorschubausmaß zugeordnet ist, das innerhalb eines Nähbereiches, ausgehend von einem Näh startpunkt bis hin zu einem Endpunkt, angeordnet ist, und welche ersten Kräu seldaten auf dem Kräuselnähvorgang für ein erstes Nähgut angewandt wer den;
Invertiermitttel zur Invertierung einer Datenanordnungsreihenfolge vom Startpunkt zum Endpunkt für die ersten Kräuseldaten, wodurch invertierte Kräuseldaten erzeugt werden, und
Startpunkteinstellmittel zur Einstellung eines wahlweisen Anordnungs teiles der so invertierten und angeordneten, invertierten Kräuseldaten am Startpunkt, wodurch zweite Kräuseldaten erzeugt werden,
wobei der Kräuselnähvorgang nachfolgend über ein zweites, zum ersten Nähgut symmetrisches Nähgut hinweg in einem vorbestimmten Kräuselaus maß, ausgehend vom Startpunkt, basierend auf den zweiten Kräuseldaten, aus geführt wird.
erste Speichermittel zur Speicherung erster Kräuseldaten mit einer sol chen Struktur, daß ein vorbestimmtes Kräuselausmaß jedem Vorschubausmaß zugeordnet ist, das innerhalb eines Nähbereiches, ausgehend von einem Näh startpunkt bis hin zu einem Endpunkt, angeordnet ist, und welche ersten Kräu seldaten auf dem Kräuselnähvorgang für ein erstes Nähgut angewandt wer den;
Invertiermitttel zur Invertierung einer Datenanordnungsreihenfolge vom Startpunkt zum Endpunkt für die ersten Kräuseldaten, wodurch invertierte Kräuseldaten erzeugt werden, und
Startpunkteinstellmittel zur Einstellung eines wahlweisen Anordnungs teiles der so invertierten und angeordneten, invertierten Kräuseldaten am Startpunkt, wodurch zweite Kräuseldaten erzeugt werden,
wobei der Kräuselnähvorgang nachfolgend über ein zweites, zum ersten Nähgut symmetrisches Nähgut hinweg in einem vorbestimmten Kräuselaus maß, ausgehend vom Startpunkt, basierend auf den zweiten Kräuseldaten, aus geführt wird.
Die Kräuselnähmaschine nach Anspruch 1 oder 5, wobei die
ersten und zweiten Nähgüter zylindrische Ärmelstoffe sind, bei denen eine
Nähstartposition und eine Nähendposition über den Stoff hinweg im wesentli
chen miteinander identisch sind.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Kräuselnähmaschine zur Ausfüh
rung einer Kräuselnähoperation durch abwechselnde Anwendung eines Paares
von Nähprogrammdaten entsprechend einem eines linken und rechten Ärmels
(einem ersten Nähgut) und dem anderen Ärmel (einem zweiten Nähgut) der
dazu symmetrisch ist, und zwar in jeweils linken und rechten Ärmelbefesti
gungsvorgängen.
Bei der Ärmelbefestigung für Kleidungsstücke wurde die Vernähung im
allgemeinen ausgeführt während Ausbildung einer sogenannten "Kräuselung",
bei welcher das Vorschubausmaß eines oberen Nähgutes größer gemacht wird,
als das Vorschubausmaß eines unteren Nähgutes.
In dem Falle, in welchem der Ärmel durch eine für einen solchen Näh
vorgang zu benutzende Kräuselnähmaschine befestigt werden soll, wird ein
rechter Ärmel unter Verwendung von Kräuseldaten für den rechten Ärmel
(Nähprogrammdaten) befestigt, welche eine solche Struktur haben, daß das
Kräuselausmaß für jeden Nähabschnitt zugeordnet wird, der beispielsweise
durch Teilung eines Nähbereiches, ausgehend von einem Startpunkt bis hin zu
einem Endpunkt, in eine Mehrzahl von Teilen erhalten wird. Dann wird in dem
Falle, in welchem ein linker Ärmel durch die gleiche Nähmaschine befestigt
werden soll, der Nähvorgang in der entgegengesetzten Richtung ausgeführt,
durch Einstellung des Endpunktes für den rechten Ärmel, derart, daß er der
Startpunkt mit der Verwendung von Kräuseldaten für den linken Ärmel ist,
welche eine Struktur haben, die durch Invertierung der Start- und Endpunkte
der Kräuseldaten für den rechten Ärmel erhalten werden.
JP-B-1-319175 offenbarte eine Kräuselnähmaschine für seitlich symme
trisch behandelte Nähgüter, umfassend erste Datenerzeugungsmittel zur Er
zeugung von Nahtnummerdaten und Kräuselausmaßdaten für jeden Nähbe
reich A bis F für eines der Nähgüter (ein erstes Nähgut) und zweite Datener
zeugungsmittel zur Betätigung eines Inversionsschalters, zur Ausführung eines
Vorganges zur automatischen, in umgekehrter Richtung erfolgenden Auslesung
der Daten, die durch die ersten Datenerzeugungsmittel erzeugt wurden, wenn
das andere (zweite) behandelte Nähgut vernäht wird.
Bei dem Ärmelbefestigungsvorgang werden im allgemeinen in vielen
Fällen der rechte und der linke Ärmel abwechselnd wiederholt vernäht. Um den
Ärmelbefestigungsvorgang mit hoher Qualität wie auch die linken und rechten
Ärmelbefestigungsvorgänge zu vollenden, wurde großer Scharfsinn ausgeübt.
Während beispielsweise das Vorschubausmaß für die Vernähung gewöhnlich
durch eine Differenz zwischen einer Nählänge eines Nähgutkörpers und der
jenigen eines Ärmelnähgutes dargestellt wird, ist es vorzuziehen, daß die
Startpositionen für den Nähvorgang in manchen Fällen für die linken und rech
ten Ärmelbefestigungsoperationen auf einer Datenbasis nicht immer identisch
sein sollten. Der Grund liegt darin, daß eine Endbearbeitung besser durch Än
derung der Nähstartpositionen für die linken und rechten Ärmelbefestigungs
vorgänge in Abhängigkeit von einem Nähmuster oder einem Nähgut erfolgt.
Aus diesem Grund wurde verlangt, daß die Startposition für den Kräuselnäh
vorgang über die linken und rechten Ärmelstoffe hinweg (erste und zweite
Nähgüter) geändert wird.
Bei der herkömmlichen Kräuselnähmaschine werden jedoch die zweiten
Daten für den Nähvorgang über das zweiten Nähgut hinweg, welches symme
trisch zum ersten Nähgut ist, durch Ausführung einer Operation zur Invertie
rung der ersten Daten gewonnen, die für das erste Nähgut, wie oben be
schrieben, benutzt werden sollen, wobei die Daten für jeden Bereich in umge
kehrter Reihenfolge vom Kräuselausmaß entsprechen dem Nähendpunkt gele
sen und sie folgerichtig eingestellt werden. Daher gibt es ein Problem insoweit,
als die Startposition auf dem Nähgut nicht geändert werden kann, wenn der
Kräuselnähvorgang über das zweite Nähgut hinweg ausgeführt werden soll.
Die Erfindung hat als ein Ziel, die Vermittlung einer Kräuselnähma
schine, die befähigt ist, in einfacher Weise einen Nähvorgang auf einem Näh
gut in einer unterschiedlichen Position gegenüber derjenigen eines ersten Näh
gutes zu starten, wenn ein Kräuselnähvorgang über ein zweites Nähgut hinweg
durchgeführt wird, welches zum ersten Nähgut symmetrisch ist, unter
Verwendung von Kräuseldaten, die durch Invertierung der ersten Kräuseldaten
gewonnen wurden, die zur Ausführung der Kräuselnähoperation über das erste
Nähgut hinweg benutzt wurden.
Die Erfindung vermittelt eine Kräuselnähmaschine, befähigt, einen Kräu
selnähvorgang zur Durchführung einer Vernähung während Ausbildung einer
Kräuselung über ein Nähgut hinweg auszuführen, wobei veranlaßt ist, daß ein
oberes Vorschubausmaß gegenüber einem unteren Vorschubausmaß verschie
den ist, umfassend erste Speichermittel zur Speicherung erster Kräuseldaten
mit einer solchen Struktur, daß ein vorbestimmtes Kräuselausmaß jedem Näh
abschnitt zugeordnet ist, der durch Teilung eines Nähbereiches, ausgehend
von einem Nähstartpunkt bis hin zu einem Endpunkt, in eine Mehrzahl von
Teilen erhalten wird, welche erste Kräuseldaten auf dem Kräuselnähvorgang
für ein erstes Nähgut angewandt werden, Invertiermittel zur Invertierung einer
Datenanordnungsreihenfolge vom Startpunkt zum Endpunkt für die ersten
Kräuseldaten, wodurch invertierte Kräuseldaten erzeugt werden, und Start
punkteinstellmitttel zur Einstellung eines wahlweisen Anordnungsteils der so
invertierten und angeordneten, invertierten Kräuseldaten am Startpunkt, wo
durch zweite Kräuseldaten erzeugt werden, wobei der Kräuselvorgang nachfol
gend über ein zweites, zum ersten Nähgut symmetrisches Nähgut hinweg in
einem vorbestimmten Kräuselausmaß, ausgehend vom Startpunkt, basierend
auf den zweiten Kräuseldaten, ausgeführt wird. Infolgedessen kann das Pro
blem gelöst werden.
Weiterhin sieht die Erfindung eine Kräuselnähmaschine vor, befähigt,
einen Kräuselnähvorgang zur Durchführung einer Vernähung während Ausbil
dung einer Kräuselung über ein Nähgut hinweg auszuführen, wobei veranlaßt
ist, daß ein oberes Vorschubausmaß gegenüber einem unterem Vorschubaus
maß verschieden ist, umfassend erste Speichermittel zur Speicherung erster
Kräuseldaten mit einer solchen Struktur, daß ein vorbestimmtes Kräuselaus
maß jedem Vorschubausmaß zugeordnet ist, das innerhalb eines Bereiches,
ausgehend von einem Nähstartpunkt, bis hin zu einem Endpunkt, angeordnet
ist, welche erste Kräuseldaten auf den Kräuselnähvorgang für ein erstes Näh
gut angewandt werden, Invertiermittel zur Invertierung einer Datenanord
nungsreihenfolge vom Startpunkt zum Endpunkt für die ersten Kräuseldaten,
wodurch invertierte Kräuseldaten erzeugt werden, und Startpunkteinstellmittel
zur Einstellung eines wahlweisen Anordnungsteils der so invertierten und an
geordneten, invertierten Kräuseldaten am Startpunkt, wodurch zweite Kräu
seldaten erzeugt werden, wobei der Kräuselnähvorgang nachfolgend über ein
zweites, zum ersten Nähgut symmetrisches Nähgut hinweg in einem vorbe
stimmten Kräuselausmaß, ausgehend vom Startpunkt, basierend auf den
zweiten Kräuseldaten, ausgeführt wird. Somit kann das Problem in ähnlicher
Weise gelöst werden.
Bei der Erfindung wird die Nähreihenfolge der ersten Kräuseldaten, die
zum Nähen des ersten Nähgutes benutzt werden, invertiert, um invertierte
Kräuseldaten zu gewinnen, durch welche das zweite symmetrische Nähgut in
umgekehrter Richtung genäht werden kann, und die Anordnung der invertier
ten Kräuseldaten kann durch Einstellung einer wahlweisen Vorschubposition an
den Daten, welche der Startpunkt sein sollen, geändert werden. Daher ist es
möglich, den Kräuselnähvorgang über das zweite Nähgut hinweg, ausgehend
von einer wahlweisen Startposition auf dem Stoff, auszuführen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden unten im einzelnen mit Be
zug auf die Zeichnungen beschrieben.
Fig. 1 ist ein Blockdiagramm mit der Darstellung des Hauptteils einer
Kräuselnähmaschine gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung und
Fig. 2 ist ein Blockdiagramm mit der Darstellung der Zusammenfassung
der gesamten Kräuselnähmaschine.
Eine Kräuselnähmaschine gemäß dem Ausführungsbeispiel kann einen
Kräuselvorgang über ein Nähgut hinweg dadurch ausführen, daß sie veranlaßt,
daß ein oberes Vorschubausmaß gegenüber einem unteren Vorschubausmaß
verschieden ist, und umfaßt einen Nähmaschinensteuerteil 10 zur Durchfüh
rung verschiedener Vorgänge und einer Steuerung, einen Nähmaschinenkörper
12 zur Ausführung eines Nähvorgangs und eine Betriebstafel 14 zur Veranlas
sung einer Bedienungsperson verschiedene Operationen während der Vernä
hung auszuführen, wie in Fig. 2 dargestellt.
Der Nähmaschinensteuerteil 10 schließ eine CPU 100 zur Ausführung
verschiedener Operationen ein, beispielsweise Datengewinnung, was unten
beschrieben werden wird, ein ROM 102 zum Speichern verschiedener Pro
gramme, ein RAM 104 zum Speichern verschiedener Prozeßdaten, eine Ein
gangssignalsteuerschaltung 106 zur Steuerung des Eingangs verschiedener
Signale aus dem Nähmaschinenkörper 12 in den Nähmaschinensteuerteil 10
und eine Ausgangssignalsteuerschaltung 108 zur Steuerung des Ausgangs
verschiedener Signale aus dem Nähmaschinensteuerteil 10 in den Nähmaschi
nenkörper 12.
Weiterhin schließt der Nähmaschinenkörper 12 ein: Einen Feststellsen
sor 120 für eine obere Nadelposition, einen Schrittumschalter 122, ein Nähma
schinenstartpedal 124, einen Feststellsensor 126 für eine Nähmaschinendreh
zahl, einen Nähmaschinenmotor 128 zur Verdrehung einer Hauptspindel der
Nähmaschine, einen oberen Vorschubmotor 130 zum Zuführen eines oberen
Nähguts, einen unteren Vorschubmotor 132 zum Zuführen eines unteren Näh
guts und einen Nähmaschinendrehzahleinstellteil 134. Weiterhin schließt die
Betriebstafel 14 einen Anzeigeteil 14a ein mit einem Berührungsfeld, und der
Anzeigeteil 14a kann einen Schirm schalten in Abhängigkeit von der Auswahl
eines Datenerzeugungsmodus, Einstellung einer Startposition, Dateneditierung
und einer Auswahl erster und zweiter Daten, und kann durch Berührung des
Schirms betätigt werden.
Wie in Fig. 1 dargestellt, umfaßt die Kräuselnähmaschine gemäß dem
Ausführungsbeispiel im Hinblick auf den Aufbau der Hauptteile: Erste Datener
zeugungsmittel 20 zur Gewinnung erster Kräuseldaten mit einer solchen
Struktur, daß sowohl vorbestimmte Kräusel- als auch Vorschubausmaße für
jeden Nähabschnitt zugeordnet sind, der durch Teilung eines Nähbereiches,
ausgehend von einem Startpunkt bis zu einem Endpunkt, in eine Mehrzahl von
Teilen erhalten wird, welche ersten Kräuseldaten jeweils auf den Kräuselnäh
vorgang für ein erstes Nähgut angewandt werden, erste Speichermittel 22 zum
Speichern der so erzeugten Daten, zweite Datenerzeugungsmittel 24, die als
Invertiermittel funktionieren sollen, zum Lesen der gespeicherten, ersten Kräu
seldaten und Invertieren einer Datenanordnungsreihenfolge, ausgehend von
dem Startpunkt zum Endpunkt, wodurch invertierte Kräuseldaten gewonnen
werden, und als Startpunkteinstellmittel zum Einstellen eines wahlweisen An
ordnungsteils der so invertierten und angeordneten, invertierten Kräuseldaten
auf einen Startpunkt, wodurch zweite Kräuseldaten geschaffen werden, und
zweite Speichermittel 26 zur folgerichtigen Ausgabe der zweiten Kräuseldaten
vom Startpunkt zu Kräuselsteuermitteln 28, die von der CPU 100 des Nähma
schinensteuerteils 10 gebildet werden, um den Antriebsvorgang der Nähma
schine zu steuern, wenn der Kräuselnähvorgang über ein zweites Werkstück
hinweg durchgeführt wird, das zum ersten Werkstück symmetrisch ist. Die
ersten Datenerzeugungsmittel 20 und die zweiten Datenerzeugungsmittel 24
werden der von der CPU 100 in der gleichen Weise wie die Kräuselsteuermittel
28 gebildet, und die Datenspeichermittel mit den ersten und zweiten Speicher
mitteln 22 und 26 werden vom RAM 104 gebildet.
An der Kräuselnähmaschine ist weiterhin die Betriebstafel 14 vorgese
hen mit Startpositionseinstellmitteln 30, die zur Einstellung (Änderung) einer
Startposition (Startpunkt) benutzt werden, um die zweiten Kräuseldaten zu
gewinnen, und mit Programmdaten Editiermitteln 32, die benutzt werden sol
len, um eine Instruktion zur Editierung zu geben, beispielsweise Feineinstel
lungen der Kräuseldaten. Mehr im einzelnen werden im Ausführungsbeispiel
Invertiermittel, Startpunkteinstellmittel, Editiermittel und Schaltmittel gemäß
den Ansprüchen gebildet von der CPU 100, den Startpositionseinstellmitteln 30
und der CPU 100, den Programmdateneditiermitteln 32 und der CPU 100, be
ziehungsweise den Schrittumschalter 122 und der CPU 100, wobei sich einige
Teile überlappen.
Als nächstes werden Funktionen gemäß dem Ausführungsbeispiel in
Übereinstimmung mit einem Flußdiagramm aus Fig. 5 beschrieben, in den als
ein Beispiel von Programmdaten zur Ausführung einer Kräuselnähoperation für
einen rechtem Ärmel der Fall angenommen wird, in welchem einer Graphik aus
Fig. 3 und die ersten Kräuseldaten mit einem in einer Tabelle in Fig. 4 angege
benen Bild benutzt werden sollen.
Bei den ersten Kräuseldaten wird ein Nähbereich, ausgehend von einem
Nähstartpunkt zu einem Endpunkt, der einer Runde eines rechten Ärmelstoffes
entspricht, in sechs Nähabschnitte von A bis F eingeteilt, und zwar durch Ver
wendung der Stichzahl (ein Vorschubausmaß) in einer Vorschubeinheit, wie in
Fig. 3 dargestellt, und wird auf jeden Abschnitt mit der Niveauzahl in einer Ein
heit von beispielsweise 0,2 mm eingestellt, basierend auf dem Abschnitt F mit
einem Kräuselausmaß von O (sowohl die oberen wie auch die unteren Vor
schubausmaße sind beispielsweise mit 2,0 mm einander gleich). In diesem
Falle gibt ein Niveau 7 im Nähabschnitt A für die in Fig. 4 dargestellte Stich
zahl 6 ein Kräuselausmaß von 1,4 mm an. Somit haben die im Ausführungs
beispiel verwendeten Kräuseldaten eine solche Struktur, daß das Kräuselaus
maß und die Stichzahl jeweils einer Mehrzahl von Nähabschnitten zugewiesen
sind.
Zuallererst geben die ersten Kräuseldatenerzeugungsmittel 20 Kräusel
ausmaßdaten und Stichzahldaten in der Reihenfolge von Abschnitten ein, die
nacheinander genäht werden sollen, ausgehend von einem ersten Stich (einem
Anordnungsteil) des Abschnitts A, welcher der Nähstartpunkt sein soll, ein, und
zwar durch Kräuselausmaßdatenerzeugungsmittel und Nahtnummer (Stich
zahl) Datenerzeugungsmittel, erzeugen erste Kräuseldaten mit der oben be
schriebenen Struktur und speichern die ersten Kräuseldaten in den ersten
Speichermitteln 22 (Schritt 1). Zu dieser Zeit wird wenigstens einer der in Fig.
3 und 4 dargestellten Datenwerte auf einem linken Schirm 14aL eines Schir
mes in einem Anzeigeteil 14a von Fig. 6 angezeigt.
Die ersten Kräuseldaten werden aus dem ersten Kräuseldatenerzeu
gungsmittel 20 in die ersten Speichermittel 22 eingegeben und werden gelesen
und dann durch die zweiten Datenerzeugungsmittel 24 (Schritt 2) invertiert,
und invertierte Kräuseldaten mit einem in Fig. 7 dargestellten Bild werden so
mit gewonnen und werden in den zweiten Speichermitteln 26 gespeichert
(Schritt 3). Die invertierten Kräuseldaten werden in umgekehrter Reihenfolge
bezüglich der ersten Kräuseldaten gewonnen. Die Fig. 7, welche eine Graphik
sein soll und die invertierten Kräuseldaten darstellt, wird an einem rechten
Schirm 14aR auf dem Schirm von Fig. 6 in der gleichen Weise angezeigt, was
nicht dargestellt ist. Die ersten Kräuseldaten und die invertierten Kräuseldaten
können jeweils für eine Mehrzahl von Nähgütern erzeugt und in der gleichen
Weise in den ersten und zweiten Speichermitteln gespeichert werden.
Anschließend kann in dem Falle, in welchem der Kräuselnähvorgang
über einen linken Ärmelstoff (ein zweites Nähgut) hinweg ausgeführt werden
soll, ausgewählt werden, ob eine Nähstartposition durch die Betriebstafel 14
geändert werden soll (Schritt 4). Wenn die Startposition nicht geändert wird,
(N im Schritt 4), werden die invertierten Kräuseldaten, die im zweiten Spei
chermittel 26 gespeichert sind, exakt als die zweiten Kräuseldaten für die Ver
nähung des linken Ärmels in die Kräuselsteuermittel 28 eingegeben, und das
Kräuselausmaß und die Stichzahl werden von den Kräuselausmaßsteuermitteln
28A und einem Stichzahlsteuermittel 28B gesteuert, so daß der Kräuselnäh
vorgang in Übereinstimmung mit den Kräuseldaten, die einfach invertiert sind,
durchgeführt werden kann.
Wenn andererseits die Nähstartposition geändert werden soll (Y im
Schritt 4), spezifiziert eine Bedienungsperson und gibt einen Schritt ein (einen
Nähabschnitt), der auf die Startposition mit Hilfe eines Schrittpositionsspezifi
zierschalters 30B eingestellt werden soll, und zwar unter Benutzung der Start
positionseinstellmittel 30, die an der Betriebstafel 14 vorgesehen sind (Schritt
5).
Mehr im einzelnen wird die Spezifizierung ausgeführt durch Berührung
eines Schrittes, der so eingestellt ist, daß er die Startposition in der Graphik
von Fig. 7 sein soll, die im Anzeigeteil 14a angezeigt ist, und der spezifizierte
Teil wird beispielsweise invertiert und so angezeigt, daß er von den anderen
Schritten unterschieden wird. Die Invertierungsanzeige wird durch Berührung
des invertierten und angezeigten Schritts beseitigt, um die Spezifizierung zu
streichen, und weiterhin wird die Invertierung und Anzeige eines ursprüngli
chen Schrittes durch Berührung anderer Schritte eliminiert, und ein neu spezi
fizierter Schritt wird invertiert und angezeigt, um eine Änderung zu den ande
ren Schritten hin durchzuführen. Wenn die Spezifizierung bis zur dann erfol
genden Berührung eines Startpositionseinstellknopfes, der in Fig. 5 dargestellt
ist, abgeschlossen ist, lesen die zweiten Datenerzeugungsmittel 24 die inver
tierten Kräuseldaten aus den zweiten Speichermitteln 26 aus und eine Anord
nung wird geändert, um einen letzten Schritt einzustellen, der eine endgültige
Anordnung sein soll derart, daß der spezifizierte Schritt eine erste (Kopf-) An
ordnung ist (Schritt 6).
Die invertierten Kräuseldaten mit der so geänderten Anordnung werden
als zweite Kräuseldaten für die Vernähung eines linken Ärmels in den zweiten
Speichermitteln 26 wieder abgespeichert (Schritt 7). Fig. 8 zeigt die zweiten
Kräuseldaten in dem Falle, in welchem zwei Schritte RF (erster Stich) einge
stellt und zu einer Startposition (Startpunkt) auf den Daten aus dem ersten
Schritt (Nähabschnitt) RF der invertierten, in Fig. 7 dargestellten Kräuseldaten
in Übereinstimmung mit einer solchen Prozedur geändert werden. Wenn die
zweiten Kräuseldaten auf diese Weise gewonnen werden, wird ein Bild ent
sprechend Fig. 8 wieder anstelle der Daten in Fig. 7 angezeigt, die auf der
rechten Seite des Schirmes in Fig. 6 dargestellt sind.
Im Ausführungsbeispiel kann weiterhin für die Kräuseldaten eine Daten
editierung für jeden Schritt ausgewählt und durchgeführt werden, und zwar
durch die Editiermittel 32 in Abhängigkeit von einem von der Betriebstafel 14
gegebenen Befehl. Mehr im einzelnen wird eine Programmnummer entspre
chend den Kräuseldaten eines gewünschten Nähgutes, welche bereits erzeugt
und in den ersten und zweiten Speichermitteln 22 und 26 gespeichert sind,
durch Programmnummerauswahlmittel 32A der Editiermittel 32 ausgewählt;
die ersten oder zweiten Kräuseldaten werden ausgewählt, um ein Objekt für
die Datenauswahlmittel 32B zu sein, und weiterhin wird eine Schrittnummer
der Kräuseldaten, die ein Editierobjekt sein soll, durch die Schrittnummeraus
wahlmittel 32C ausgewählt. Wenn die Schrittnummer auf diese Weise ausge
wählt ist, können Kräuselausmaßdaten und Stichzahldaten, welche dem selben
Schritt zugeordnet sind, wahlweise geändert werden, und die so editierten
Kräuseldaten können wieder in den ersten Speichermitteln 22 oder den zwei
ten Speichermitteln 26 festgehalten werden.
Wie oben beschrieben, werden die zweiten Kräuseldaten, falls erforder
lich, durch Editierung erzeugt und festgehalten, und die Bedienungsperson
wählt dann Nähprogrammdaten entsprechend einem Nähgut über die Be
triebstafel 14 aus und drückt anschließend den Nähmaschinenstartschalter
(Pedal) 124. Infolgedessen startet der Nähmaschinenkörper 12 einen Nähvor
gang und liest folgerichtig die zweiten, so gewonnenen Kräuseldaten aus, wo
durch er einen Kräuselnähvorgang ausübt. Dementsprechend wird eine Start
position auf den Daten in einem Schritt, der durch die Startpositionseinstell
mittel 30 zu dieser Zeit eingestellt ist, und der Kräuselnähvorgang kann in Po
sitionen auf einem Nähgut gestartet werden, die auf den linken und rechten
Seiten voneinander verschieden sind.
Im allgemeinen ist es in manchen Fällen vorzuziehen, daß der Nähvor
gang an den linken und rechten Ärmeln nicht immer in der selben Position ge
startet wird. Da beispielsweise eine "Webrichtung" des Nähguts schräg einge
stellt ist, wird der Kräuselungsgrad in Abhängigkeit von einer Richtung des
Nähfortschritts variiert. Um einen Kräuselungszustand mit dem gleichen Finish
einzustellen, wird daher vorgezogen, daß die Kräuseldaten, die transversal in
vertiert werden sollen, nicht so verwendet werden, wie sie sind. In manchen
Fällen ist es daher erforderlich, Nähdaten (gewöhnlich ein Kräuselausmaß oder
eine Nählänge) so einzustellen, daß sie auf den linken und rechten Seiten ver
schieden sind, und hierdurch den Nähvorgang auszuführen. Herkömmlicher
weise können diese Forderungen nicht erfüllt werden.
Gemäß dem oben im einzelnen beschriebenen Ausführungsbeispiel kann
jedoch die Startposition des Kräuselnähvorgangs eingestellt und sowohl für
den linken als auch den rechten Ärmelbefestigungsvorgang geändert werden.
Dementsprechend ist es möglich, den Ärmelbefestigungsnähvorgang mit hö
herer Qualität auszuführen als diejenige im herkömmlichen Stand der Technik.
Entsprechend dem Ausführungsbeispiel können weiterhin durch die Editier
mittel 32 unterschiedliche Daten erzeugt und für die linken und rechten Ärmel
eingestellt werden. Daher ist es auch ein Vorteil, daß ein Ärmelbefestigungs
nähvorgang von viel höherer Qualität ausgeführt werden kann.
Im Ausführungsbeispiel haben weiterhin die Kräuseldaten eine solche
Struktur, daß die Stichzahl (das Vorschubausmaß) zusammen mit dem Kräu
selausmaß für jeden Nähabschnitt zugeordnet ist. Daher kann das Kräusel
ausmaß in Abhängigkeit von der Stichzahl gesteuert werden, so daß der Kräu
selnähvorgang automatisiert werden kann.
Fig. 9 zeigt erste Kräuseldaten entsprechend Fig. 3 und 4, und Fig. 10
zeigt zweite Kräuseldaten entsprechend Fig. 8, die auf ein zweites Ausfüh
rungsbeispiel der Erfindung angewandt werden können. Für die ersten und
zweiten Kräuseldaten wird das Kräuselausmaß durch Ein-Byte-Daten be
schrieben, die als Folgedaten für einen Stich jeder Länge in jedem Nähab
schnitt gespeichert werden sollen. Daher ist es möglich, die gleichen Effekte
wie diejenigen im ersten Ausführungsbeispiel zu erhalten.
Mit einer solchen Datenstruktur kann bei der ersten Ausführungsform
weiterhin lediglich ein Teil eines Grenzpunktes so eingestellt werden, daß er
eine Startposition in einer Einheit eines geteilten Abschnittes (Nähabschnittes)
ist. Andererseits ist es möglich, einen anderen, wahlweisen Anordnungsteil als
den Grenzpunkt als Startposition (Startpunkt) auf Daten einzustellen, und
zwar durch Verwendung beispielsweise eines bestimmten Spezialcodenamens
für die Startposition gemäß dem Ausführungsbeispiel. Fig. 11 zeigt ein Beispiel
des Falles, in welchem 80 als Startpositionscode bei den invertierten Kräu
seldaten eingestellt ist, und der Nähvorgang kann in einer Position 80 gestar
tet werden.
Als Verfahren zur Spezifizierung der Position des Codes 80 kann ein
Verfahren zur Berührung einer vorbestimmten Position der invertierten Kräu
seldaten vorgeschlagen werden, die durch eine Graphik in Fig. 7 repräsentiert
sind, und zwar durch Benutzung eines Startpositionsspezifierschalters 30A der
Startpositionseinstellmittel 30, wodurch eine Startposition in der gleichen
Weise wie im ersten Ausführungsbeispiel eingestellt wird. Während der spezifi
zierte Nähabschnitt im ersten Ausführungsbeispiel invertiert und angezeigt
wird, wird beim zweiten Ausführungsbeispiel ein Index an einem spezifizierten
Startpunkt dargestellt. Die selben Lösch- und Änderungsmethoden, wie dieje
nigen im ersten Ausführungsbeispiel, werden durchgeführt.
Während das Beispiel, bei dem Kräuseldaten eine solche Struktur haben,
daß die vorbestimmten Kräuselausmaßdaten und Stichzahlen (Vorschubaus
maßdaten) für eine Mehrzahl von Nähabschnitten jeweils zugeordnet (einge
stellt) werden, im ersten oder zweiten Ausführungsbeispiel beschrieben wur
den, erfolgt nun die Beschreibung eines dritten Ausführungsbeispiels, bei dem
Kräuseldaten mit den früheren, das heißt lediglich das Kräuselausmaß, zuge
ordnet für jeden Nähabschnitt, benutzt werden sollen.
Eine Kräuselnähmaschine gemäß dem Ausführungsbeispiel umfaßt einen
Schrittumschalter 122, der ein Schaltmittel, wie ebenfalls in Fig. 2 gezeigt, sein
soll, und im wesentlichen mit demjenigen im ersten Ausführungsbeispiel iden
tisch ist, mit der Ausnahme, daß eine Bedienungsperson den Schalter 122
drückt in Übereinstimmung mit einer (nicht dargestellten) Marke, beispiels
weise einer V-Kerbe, die an einem Nähgut vorgesehen ist, während sie die
gleiche Marke während des Nähens sieht, und ein Schritt wird auf diese Weise
folgerichtig geschaltet, so daß der Nähvorgang im Kräuselausmaß entspre
chend jedem Schritt ausgeführt werden kann.
Gemäß dem Ausführungsbeispiel ist es auch möglich, eine Länge jedes
Nähabschnittes im Ermessen der Bedienungsperson einzustellen. Daher kann
der Kräuselnähvorgang spezieller in Übereinstimmung mit den Merkmalen des
Nähgutes ausgeführt werden.
Als nächstes wird ein viertes Ausführungsbeispiel der Erfindung be
schrieben. Eine Kräuselnähmaschine gemäß dem Ausführungsbeispiel ist im
wesentlichen identisch mit der Nähmaschine gemäß dem ersten Ausführungs
beispiel, ausgenommen, daß erste Kräuseldaten mit einer solchen Struktur, in
den ersten Speichermitteln 22 gespeichert werden, daß ein vorbestimmtes
Kräuselausmaß jeder Stichzahl (Vorschubausmaß) zugeordnet wird, die inner
halb eines Nähbereiches von einem Nähstartpunkt zu einem Endpunkt ange
ordnet ist, welche ersten Kräuseldaten auf den Kräuselnähvorgang für ein
erstes Werkstück angewandt werden.
Gemäß dem Ausführungsbeispiel gibt es kein Konzept des oben be
schriebenen Nähabschnitts, wie in Fig. 12(A) entsprechend Fig. 3 und in Fig.
12(B) entsprechend Fig. 9 dargestellt. Auch in dem Fall, in welchem die ersten
Kräuseldaten mit einem solchen Aufbau, daß ein vorbestimmtes Kräuselaus
maß für jeden Stich eingestellt ist, benutzt werden sollen, ist es möglich, leicht
zweite Kräuseldaten zu erzeugen, in welchen ein wahlweiser Anordnungsteil so
eingestellt wird, daß er ein Startpunkt ist.
Während die Erfindung oben im einzelnen beschrieben wurde, ist sie
nicht auf die Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern kann in verschiedener
Weise abgewandelt werden, ohne vom Erfindungsumfang abzuweichen.
Während beispielsweise die besondere Struktur der Kräuselnähmaschine
im Ausführungsbeispiel beschrieben wurde, ist die Kräuselnähmaschine gemäß
der Erfindung nicht auf diejenige in jedem der Ausführungsbeispiele be
schränkt.
Während weiterhin der Fall, in welchem das Vorschubausmaß durch die
Stichzahl (Zahl der Nähte) dargestellt ist, in den Ausführungsbeispielen be
schrieben wurde, ist sie nicht beschränkt, sondern das Vorschubausmaß kann
durch eine Länge (mm) dargestellt werden.
Ferner können die invertierten Kräuseldaten dadurch erzeugt werden,
daß zuallererst die ersten Kräuseldaten eingegeben werden und sie dann kol
lektiv invertiert werden, oder sie können sequentiell bei jeder Eingabe eines
Nähabschnittes gewonnen werden. Das Letztere wird im einzelnen beschrie
ben. Unmittelbar nachdem Daten in einem ersten Nähabschnitt der ersten
Kräuselungsdaten komplett eingegeben sind, werden dieselben Daten gespei
chert, so daß sie Daten in einem endgültigen Nähabschnitt der invertierten
Kräuseldaten sind. Durch Wiederholung dieser Operation, bis der endgültige
Nähabschnitt eingegeben ist, werden die invertierten Kräuseldaten erzeugt.
Während ferner in den Ausführungsbeispielen der Fall beschrieben
wurde, bei dem die zweiten Kräuseldaten in den zweiten Speichermitteln ge
speichert und hieraus abgelesen werden, um den Nähvorgang auszuführen,
werden sie nicht gespeichert, sondern können während des Nähens direkt aus
den invertierten Kräuseldaten abgelesen werden, und weiterhin können die
ersten Nähdaten sequentiell mit einer Invertierung gelesen werden.
Im Falle eines Nähgutes, auf dem eine Startposition bestimmt ist, ist es
auch möglich, die Startposition vorher einzustellen, wodurch automatisch die
zweiten Kräuseldaten erzeugt werden, wenn die ersten Kräuseldaten invertiert
werden.
Wie oben beschrieben, ist es gemäß der Erfindung möglich, den Nähvor
gang leicht in einer Position zu starten, die von derjenigen des ersten Näh
gutes verschieden ist, wenn eine Kräuselnähoperation über das zweite Nähgut,
das zum ersten Nähgut symmetrisch ist, hinweg ausgeführt wird, unter
Verwendung der Kräuseldaten, die durch Invertierung der ersten Kräuseldaten
erzeugt sind, welche dazu benutzt werden sollen, den Kräuselnähvorgang über
das erste Nähgut hinweg auszuführen.
Fig. 1 ist ein Blockdiagramm mit der Darstellung des Hauptteils einer
Kräuselnähmaschine gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Fig. 2 ist ein Blockdiagramm mit der Darstellung der Zusammenfassung
der gesamten Kräuselnähmaschine,
Fig. 3 ist ein Diagramm mit der Darstellung eines Bildes der Struktur
erster Kräuseldaten,
Fig. 4 ist eine Tabelle mit der Darstellung der ersten Kräuseldaten, dar
gestellt durch einen numerischen Wert,
Fig. 5 ist ein schematisches Flußdiagramm mit der Darstellung des
Hauptteils einer Funktion gemäß einem Ausführungsbeispiel,
Fig. 6 ist ein Diagramm mit der Darstellung eines Bildes eines Monitor
schirms, dargestellt zur Zeit der Erzeugung von Kräuseldaten,
Fig. 7 ist ein Diagramm mit der Darstellung eines Bildes der Struktur
invertierter Kräuseldaten, die durch Invertierung der ersten Kräuseldaten er
halten sind,
Fig. 8 ist ein Diagramm mit der Darstellung eines Bildes der Struktur
zweiter Kräuseldaten, die aus den invertierten Kräuseldaten gewonnen sind,
Fig. 9 ist ein Diagramm mit der Darstellung eines Bildes der Struktur der
ersten Kräuseldaten, die auf ein zweites Ausführungsbeispiel angewandt wer
den sollen,
Fig. 10 ist ein Diagramm mit der Darstellung eines Bildes der Struktur
der invertierten Kräuseldaten, die auf das zweite Ausführungsbeispiel ange
wandt werden sollen,
Fig. 11 ist ein Diagramm mit der Darstellung der invertierten Kräu
seldaten, die nach Änderung einer Startposition in einer Einheit der Stichzahl
erhalten sind, und
Fig. 12 ist ein Diagramm mit der Darstellung eines Bildes der Struktur
erster Kräuseldaten, die auf ein viertes Ausführungsbeispiel angewandt werden
sollen.
10
Nähmaschinensteuerteil
12
Nähmaschinenkörper
14
Betriebstafel
20
erste Datenerzeugungsmittel
22
erste Speichermittel
24
zweite Datenerzeugungsmittel
26
zweite Speichermittel
28
Kräuselsteuermittel
30
Startpositionseinstellmittel
32
Programmdateneditiermittel
Claims (6)
1. Kräuselnähmaschine zur Ausführung eines Kräuselnähvorgangs an einem
Nähgut, wobei ein oberes Vorschubausmaß des Nähgutes gegenüber
einem unteren Vorschubausmaß verschieden ist,
gekennzeichnet durch:
erste Speichermittel (22) zur Speicherung erster Kräuseldaten mit einer solchen Struktur, daß ein vorbestimmtes Kräuselausmaß jedem Nähab schnitt zugeordnet ist, der durch Unterteilung eines Nähbereiches zwi schen einem Nähstartpunkt und einem Nähendpunkt in eine Mehrzahl von Teilen erhalten ist, wobei die ersten Kräuseldaten auf den Kräusel nähvorgang an einem ersten Nähgut angewandt werden;
Invertiermittel (24, 100) zum Invertieren einer Datenanordnungsreihen folge der ersten Kräuseldaten zwischen Nähstart- und Nähendpunkt, wo durch invertierte Kräuseldaten gewonnen werden;
Startpunkteinstellmittel (24, 100) zur Einstellung eines wahlweisen An ordnungsteils der invertierten Kräuseldaten am Nähstartpunkt, wodurch zweite Kräuseldaten erzeugt werden,
wobei der Kräuselnähvorgang nachfolgend an einem zweiten, zum ersten symmetrischen Nähgut, ausgehend vom Nähstartpunkt, basierend auf den zweiten Kräuseldaten, ausgeführt wird.
erste Speichermittel (22) zur Speicherung erster Kräuseldaten mit einer solchen Struktur, daß ein vorbestimmtes Kräuselausmaß jedem Nähab schnitt zugeordnet ist, der durch Unterteilung eines Nähbereiches zwi schen einem Nähstartpunkt und einem Nähendpunkt in eine Mehrzahl von Teilen erhalten ist, wobei die ersten Kräuseldaten auf den Kräusel nähvorgang an einem ersten Nähgut angewandt werden;
Invertiermittel (24, 100) zum Invertieren einer Datenanordnungsreihen folge der ersten Kräuseldaten zwischen Nähstart- und Nähendpunkt, wo durch invertierte Kräuseldaten gewonnen werden;
Startpunkteinstellmittel (24, 100) zur Einstellung eines wahlweisen An ordnungsteils der invertierten Kräuseldaten am Nähstartpunkt, wodurch zweite Kräuseldaten erzeugt werden,
wobei der Kräuselnähvorgang nachfolgend an einem zweiten, zum ersten symmetrischen Nähgut, ausgehend vom Nähstartpunkt, basierend auf den zweiten Kräuseldaten, ausgeführt wird.
2. Kräuselnähmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kräuseldaten eine solche Struktur haben, daß in jedem Nähabschnitt ein
Vorschubausmaß zusammen mit dem Kräuselausmaß zugeordnet ist.
3. Kräuselnähmaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Mittel (100)
zur Auswahl der ersten oder zweiten Kräuseldaten und Editiermittel (32)
zur Durchführung einer Editierung, um die ausgewählten Kräuseldaten in
jedem Nähabschnitt endgültig einzustellen.
4. Kräuselnähmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
Schaltmittel (14) vorgesehen sind, um ein Kräuselausmaß, das aus den
zweiten Kräuseldaten in ein Kräuselausmaß für einen nächsten Nähab
schnitt eingelesen wird, zu schalten.
5. Kräuselnähmaschine, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
gekennzeichnet durch erste Speichermittel (22) zur Speicherung erster
Kräuseldaten mit einer solchen Struktur, daß ein vorbestimmtes Kräusel
ausmaß jedem Vorschubausmaß zugeordnet ist, das innerhalb eines
Nähbereiches zwischen einem Nähstartpunkt und einem Nähendpunkt
angeordnet ist, wobei die ersten Kräuseldaten auf den Kräuselvorgang an
einem erstem Nähgut angewandt werden.
6. Kräuselnähmaschine nach Anspruch 1 oder 5, dadurch gekennzeichnet,
daß das erste und das zweite Nähgut zylindrische Ärmelstoffe sind, bei
denen eine Nähstartposition und eine Nähendposition im wesentlichen
miteinander identisch sind.
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