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DE1021066B - Wicklungsanordnung fuer in Kaskade geschaltete Transformatoren oder Wandler - Google Patents

Wicklungsanordnung fuer in Kaskade geschaltete Transformatoren oder Wandler

Info

Publication number
DE1021066B
DE1021066B DEM21380A DEM0021380A DE1021066B DE 1021066 B DE1021066 B DE 1021066B DE M21380 A DEM21380 A DE M21380A DE M0021380 A DEM0021380 A DE M0021380A DE 1021066 B DE1021066 B DE 1021066B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
winding
voltage
windings
core
potential
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM21380A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Otto Erich Noelke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
OTTO ERICH NOELKE DR ING
Original Assignee
OTTO ERICH NOELKE DR ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by OTTO ERICH NOELKE DR ING filed Critical OTTO ERICH NOELKE DR ING
Priority to DEM21380A priority Critical patent/DE1021066B/de
Publication of DE1021066B publication Critical patent/DE1021066B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F38/00Adaptations of transformers or inductances for specific applications or functions
    • H01F38/18Rotary transformers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Coils Of Transformers For General Uses (AREA)

Description

  • Wicklungsanordnung für in Kaskade geschaltete Transformatoren oder Wandler Die Erfindung betrifft eineWicklungsan.ordnung für Transformatoren oder Wandler, insbesondere für hohe Spannungen. Bei derartigen Geräten wird; häufig eine Kaskadenschaltung benutzt, bei der die Hochspannungswicklungen in Reihe geschaltet sind, während die zum Energietransport bzw. zur Magnetisieru@ng erforderliche Leistung durch besondiere Wicklungen, die als Überkopplungswicklungen oder Schubwicklungen bezeichnet werden, von einem Kern zum näch,-sten bzw. von einem Schenkel eines Kernes zum nächsten übertragen wird.
  • Bei den Kaskadenhochspannungstransformatoren kann man im wesentlichen zwei Typen unterscheiden. Bei der einen Type ist für jeden bewickelten. Schenkel ein besonderer Eisenkern, vorzugsweise ein Mantelkern, vorgesehen, während die zweite Ausführungsart Rahmenkerne aufweist, von denen zwei Schenkel be-«-ickelt sind.
  • Bei der ersten Art, bei welcher jeder bewickelte Schenkel einen besonderen Eisenkern aufweist, sind dis Spulen gewöhnlich so angeordnet, daß sich unmittelbar auf dein Eisenkern eine Niederspannungswicklung befindet, «-elche häufig beim räumlich und qhannungsmäßig untersten Kern die Primärwicklung des Hochspannungstransformators bzw. bei Spannungswandlern die Sekundärwicklung bildet. Der Eisenkern selbst hat dabei ein elektrisches Potential, das in der Nähe des Potentials dieser Wicklung liegt. C'lier dieser Wicklung ist die eigentliche Hochspannungswicklung des bertreffenden Kernes angeordnet, und zwar so, daß das Potential vom Wicklungsgrund nasch außen hin zunimmt. Über der Hochspannungswicklung ist eine weitere Niederspannungswicklung N urgesehen, die als Überkopplungswicklung dient und mit der Wicklung auf dem nächsten. Schenkel verbunden ist. Diese Wicklung befindet sich auf dem höchsten Potential der Hochspannungswicklung des betrcffenden Kernes.
  • Auch bei der zweiten Art von Hochspannungstransformatcren, bei der zwei Schenkel eines Rahmenkernes mit je drei Wicklungen versehen sind, befindet sich üblicherweise die Hochspannungswicklung zwischen. zwei Niederspannungswicklungen., von denen die eine sich. a.u.f dem Kernpotential befindet und als Überkopplungswicklung dient, während jeweils die anderen, außen auf der Hochspannungswicklung liegenden, sich auf einem Potential befinden, das um das Potential der Hochspannungswicklung ihres Schenkels gegen den Kern verschoben ist.
  • Bei beiden Arten von Kaskadentransformatoren befindet sich also die Hochspannungswicklung zwischen den beiden Niederspannungswicklungen.
  • Die Erfindung geht von. der Erkenntnis aus, daß diese Wicklungsanordnung sehr urigünstig ist, wenn man. eine größere Leistung bzw. eine kleinere Kurzschlußspa.nn.ung erreichen will. Die Anordnung führt nämlich zwangläufig zu einer Verkettung der Streuspannungen von zwei Wicklungen. da, von einer Niederspannungswicklung ausgehend, die Energie SO-wohl auf die Hochspanaiungswicklung wie auf' die jenseits der Hochspannungswicklung liegende weitere Niederspannungswicklung transformiert werden muß. Daher ergeben sich, bei diesen Wicklungsanordnungen insbesondere beim untersten Schenkel des Kaskadentransforrnators verhältnismäßig hohe Streuspa.nnungsabfälle.
  • Die Erfindung betrifft eine Wicklungsanordnung für in Kaskade geschaltete Transformatoren oder Wandler, insbesondere für hohe Spannungen, bei denen nur drei Wicklungen, nämlich eine Hochspannungs-, eine Niederspannungs- und eine Kopplungswicklung, auf einem gemeinsamen Kernschenkel angebracht sind und die erforderlichen Isolationsabstände durch von einer Isalierflüssigkeit durchflossene Isolierkanäle zwischen den betreffenden Wicklungen bzw. zwischen diesen und. dem Eisenkern erzielt werden. Erfindungsgemäß ist zur Vermeidung einer Verkettung der Streuflüsse bei der Transformation von der (bzw. auf die) Wicklung größter AW-Zahl auf die (bzw. von den) beiden anderen Wicklungen die Wicklung größter AW-Zahl zwischen den beiden anderen Wicklungen angeordnet. Vorzugsweise ist zwischen der Wicklung größter AW-Zahl und der Kopplungswicklung eines zusätzliche Isolation angeordnet, welche für das gesamte Hochspannungspotential des Schenkels bemessen ist.
  • Es ist bereits ein Trockentransformator in Kaska.denschaltung bekanntgeworden, bei dem die- Kopplungswicklung aus je zwei konzentrisch zu den Tra.nsformatorwicklungen innen- und außenliegenden Wicklunge. n besteht. Hier sind also auf dem Kerasclivnlcel vier Wicl:lungcn angeordnet, während- es sich bei der Erfindung um eine M'icklungsanordnung handelt. bei welcher auf dem gem; insamen Kernschenkel nur drei Wiclcluii-an vorgesehen sind.
  • Bei diesem bekannten Transformator findet die Tra.nsformatio-ii von den beiden Überkopplungswicklungen auf die Sekundärwicklung statt. Demgemäß tritt bei der Transf^rma,tion der außenliegenden Merkopplungswicklung auf die Sekundärwicklung ein Streufluß auf, der auch eine unerwünschte Verkettung mit dem Streufluß der Primärwicklung aufweist und somit den Streuspannungsabfall der außenliegenden Üb erkopplungswicklun:g und der Primärwicklung in unerwünschter Weise vergrößert. Auch. dieser bekannte Transformator hat daher den wesentlichen Nachteil, der erst durch die Erfindung vermieden wird.
  • Eine rechnerische Überprüfung ergibt, da.ß durch die Wicklungsanordnung gemäß der Erfindung ein außerordentlicher Gewinn an verminderter Kurzsohlußspannu.ng bzw. an erreichbarer Leistung im Vergleich mit den bekannten Anordnungen erzielt wird. Bei einem Kaskadentransformator mit Rahmenkern, bei dem je zwei Schenkel Wicklungen tragen, genügt es, in manchen Fällen dieWicklungsanerd.nu.ng gemäß der Erfindung nur bei dem Schenkel größter AM'-Zahl anzuwenden. Jedoch kann auch die Benutzung dieser Wicklungsanordnung bei den übrigen Schenkeln;, insbesondere bei mehrstufigen Kaskadentransformatoren, noch Vorteile bringen: Bei Kaskadentransformatoren, welche für jeden mit Wicklungen versehenen Schenkel einen besonderen Kern aufweisen, ist die erfindungsgemäße Anordnung der Wicklungen bei allen mit drei Wicklungen versehenen Schenkeln zweckmäßig. Eine solche Anordnung hat außerdem den Vorteil einer großen Symmetrie des gesamten Wicklungsaufbaues.
  • Außerdem empfiehlt es sich, bei der Hoch;pannungswicklung das Erdpotential nach innen und das Hochspannungspotential nach außen zu legen und die axiale Länge der Wicklungslagen in an sich, bekannter Weise nach außen zunehmen zu lassen. Dieser der üblichen Wicklungsart entgegengesetzte Aufbau der Wicklung ist wegen: der Potentialverhältnisse günstiger.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Fig.1 die schematische Darstellung eines vierteiligen Kaskadentransformators bekannter Bauart, bei welchem jeder bewickelte Schenkel einen, besonderen Eisenkern aufweist, Fig.2 den Aufbau eines Kaskadentransformators. !).ei welchem gemäß der Erfindung die Wicklungen größter AMT-Zahl zwischen den beiden anderen \@'icl:-lungen angeordnet sind, Fig. 3 einen Kaskadentransformator be-kannter Bauart mit zwei rahmenförmigen Eisenkernen. von denen jeder auf zwei Schenkeln bewickelt ist, und Fig. 4 einen Kaskadentransformator gemäh der findung, der ebenfalls zwei rahmenförmige Eisenkern aufweist, von denen jeder auf zwei Schenkeln 1),---wickelt ist.
  • In Fig. 1 und 2 sind von jedem Eisenkern nur die bewickelten Schenkel dargestellt, während die Rücl:-schlußschenkel sich in einer senkrecht zur Zeichenebene liegenden Ebene schließen.
  • Von den vier Eis2nkernen1 bis 4 befindet sich der Kern 1 auf Erdpotential und trägt unmittelbar auf seinem _Mittelschenkel. die Niederspannungswickl.un## 5, welche die Primärwicklung des KaskadentransforniatGrs darstellt.
    Auf dieser ist die erste HoclispaimungswickIung 9
    angebracht und über dieser eine als Kopplungswick-
    lung geschaltete Z:ederspannungswiclaung 13. In ähn-
    licher Weise sind die übrigen Kern; bewickelt, wobei
    die \iederspaninnigstvickiungta 6. 7 und 8 auf dem
    Kern liegen, darüb;-r die @ochspanvungsn-icklungen
    10, 11 und. 12 und über diesen die Ieopppltuigstvicl;-
    lungen 14 und 15.
    Die M'icklungen sind folgen.derniafen geschaltet:
    Die Hochspannungswicklungen 9, 10, 11. 12 liegen
    sämtlich in. Reibe. Der Anfang der Ho.°lispannungs-
    wicklung 9 liegt an dein geerdeten Eisenkern 1, ihr
    Hochspannungsende. welches das gleiche Potential hat
    wie der Eisenkern 2 und die Überkopplungswicklung
    13, ist mit dem Anfang der Hochspannungs.wichlung
    10 verbunden. Das Ende der Hochspa.n.nungswick-
    iung 10 ist wiederum an die Kopplungswicklung 14
    und den Eisenkern 3 sowie an den Anfang der Hoch-
    spannungswicklung 11 angeschlossen. Das End@'e der
    Hochspa.nn.urigswicklung 11 steht mit der Ü berkoq>p-
    lungswicklung 15, dem Eisenkern 4 und dein Anfang
    dei Hochspannungswicklung 12 in Verbindung. Das
    Ende der Hocbspannungswicklung 12 führt zum Hoch-
    spannungspol des 7`i-ansforinatoi-s. Die Kopplungs-
    wicklung 13 ist mit der Wicklung 6 des Kernes 2 ver-
    iiunden, die Kopplungswicklung 14 finit der Wicklung 7
    des Kernes 3 und die Kohl>lungswicklung 15 mit der
    U'icklung 8 des Kernes 4.
    Da sich die Kopplungswicldungen 13. 14, 15 1>z w.
    die obersten Lagen der Hochspannungswicklung 12
    auf einem Potential l;efinden, tvelcli2s uni (las der
    Hochspannungswicklung eines jeden Kernes v:rscliie-
    den von dem Kern ist. muß zwischen diesen Wick-
    lungen und dein I-Zernriickscliltiß eine entsprechende
    Isolation vorgesehen sein. Bei dein Kern 1 ist dies
    schematisch dadurch dargestellt, daß der innere Uni-
    riß des Kernfensters 25 in die Bildebene gedreht ist,
    wobei ein ausreichender Isolationsabstand zwischen
    der @-%'ieklu,rig 13 und dem lZiickscliltißjncli 25 vc;r-
    lian(len ist.
    Der in Fig. ? dargestellte Kaskadentransfortnator
    hat die gleiche Anzahl von Kernen wie der Transfor-
    mator (I.r Fig, 1. Jedoch sind die 1@'icklw@;en ge-
    mäß der Erfindung angeordnet, wobei einander ent--
    sprechende Teile mit gleichem Bezugszeichen v2 rselileii
    sind. Auf jedem bewickelten Kernschenkel 1, 2, 3
    und 4 befindet sich die Wicklung gröl.lter AW-Zahl 13,
    14, 15, 16, in der -litte zwischen den beiden aiirleren
    M'ickluagen. Die Niederspannung., und Priniärwick-
    lung 13 liegt zwischen der Ho,clispannungst\-ickluii" 9
    und der lsclil)ltingstricl:lu:ng 5. Sie ist ,gegenüber der
    Kopplungswicklung 5 durch einen entsprechenden
    :Vistand 21 1@C11:'rt. Das Potential der Hochspan-
    9 t#: ä clist voni G1`ici;lung;@@rtind. der
    unmittelbar atit der @;-ickhing13 lieL"t, nach außcii
    zunehmend. Die @c:hsl>annungswicklung ist so au<-
    gebildet. d-ai.i auch die axiale länge der I_agca nach
    außen hin zunimmt. Der Kerii 1 befindet sich auf deni
    Potential der letzten Lage der H"chspannungswick-
    lung 9. Die Kcl>I@lurig#;wicl:ltin" 5 ist mit der Kopp-
    iungswicIdinig 14 dls nächsten Kern:: verbunden, die
    @r.e,Tenüber der _\i@d:ispannungt<<;icklung 6 dies.
    Kernes durch den Abstand 22 io_iiert ist.
    Die Kei>I)litngs@vicklung 6 de, Kernes 2 ist finit der
    Kcl>I>lungstviclaun 15 des Kernes 3 verbunden, die
    gegen die @ie(Ier#pannun@@swiclclun:; 7 durch den Iso-
    liei-alist2ind 23 isc.lier-t ist. 1)ie «'icklung 7 steht mit
    (hr t@`ichlung 16 d1s Iier-nes 4 in @-erbindun,.;, dlic°
    ge"cnüber der Wicklung 8 durch den Isolierzilistancl 24
    isoliert ist.
    Die Kerne 2, 3 und 4 liegen jeweils an dem Hochspannungspotential der letzten äußersten Lagen der Hochspannungswicklungen 10, 11 und 12, die alle in Reihe geschaltet sind.
  • Die Niederspannungswicklung 8 des letzten Kernes 4 ist bei der Serienschaltung aller vier Kaskadenteile nicht erforderlich; sie kann jedoch bei besonderer Anordnung zur wahlweisen, parallelen Schaltung der Kerne benutzt werden.
  • Bei der Anordnung nach Fig.2 sind die doppelpoligen Zu- und Ableitu:ogen zu. dien Wicklungen 13, 14, 15 und 16, die außerdem noch einen weiteren, Leiter für den jeweiligen Anfang der Hochspannungsspulen 9, 10, 11 und 12 enthalten, mit einer Isolationsbandage 17, 18, 19 und 20 versehen.
  • Die Anordnung nach Fig.2 hat den Vorteil, d'aß sich die speisende Wicklung jedes. Kernes zwischen den beiden anderen Wicklungen befindet, so daß -die Streuverluste insbesondere bei den, Wicklungen des Kernes 1 und 2 stark vermindert sind.
  • Bei einer praktischen Ausführung gemäß der Erfindung zeigt sich, daß bei einem Wicklungsaufbau, nach Fig. 2 die Streuspannungen nur etwa: die Hälfte bis ein Drittel des Wertes betragen, die bei einer Anordnung nach Fig. 1 vorhanden sind. Dabei ist der Aufwand der Wicklungsanordnung nicht wesentlich größer.
  • Bei dein Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 und. 4 sind j: zwei rahmentörmige Eisenkerne 29 und 30 vo-rgesehe:n. Bei der Ausführung nach Fig.3 trägt der Rahmenkern 29 auf zwei Schenkeln die Wicklungen 31 und 32, der Rahmenkern 30 die Wicklungen 33 und 34, welche als Kopplungswicklungen des jeweiligen Kernes miteinander verbunden sind. Über diesen Kopplungswicklungen befinden sich die Hochspannungswicklungen 35, 36, 37 und 38, und über diesen die Niederspannuligswickfungen 39, 40 und 41.
  • Die Hochspannungswicklungen 35 und 38 sind in Reihe geschaltet. Di.; Kerne 29 und 30 befinden sich nach. Fig.3 jeweils auf dem Potential des inneren %t'icklungsendes dieser Hochspannungswicklungen.
  • Die Niederspannungswicklung 39 ist die Primärwicklung dis Transformators. Die Wicklungen 31 und 32 liegen auf Kernpotential und sind als Kopplungswicklungen miteinander verbunden. Ebenso die Wicklungen 33 und 34 des Kernes 30. Die Kopplungswicklung 40 ist an die Kopplungswicklung 41 angeschlossen.
  • Gegenüber diesem bekannten Aufbau zeigt Fig.4 den Aufbau gemäß der Erfindung. Hierbei befindet sich die N iederspannungswitklung 39 zwischen der Hochspannungswicklung 35 und der Kopplungswicklung 31. Die Wicklung 39 ist gegen die Kopplungswickltnlg 31 durch den Isolierkanal 43 isoliert. Die Hochspannungswicklung 35 hat an ihrem inneren Umrang das Potential der Wicklung 39, d. h. Erdpotential. und an ihrem äußeren Umfang das Potential des Kerns 29. Die Wicklung ist wieder so. ausgebildet, claß die axiale Länge der Lagen nach außen hin zunimmt. In ähnlicher Weise hat die Hochspannungs-#.viclclung 36 auf ihrem äußeren Umfang das Potential deä Eisenkernes 29 und auf ihrem innren Umfang das höhere Potential, welches dem mittleren Potential der Wicklung 40 entspricht und zur Wicklung 41 sowie zum Wicklungsanfang der Hochspannungswicklung 37 übertragen wird.
  • Die Verbindungsleitung zur Niederspannungswicklung 3'9 bz.w. von der Wicklung 40 zur M'icklung 41 ist durch Isol:ierstoffba.nda,gen 47 und 48 isoliert.
  • Der Kern 30 hat das Potential der äußersten Lagen der -licchspannungswicklung 37, während an. der Hochspannungswicklung 38 außen das höchste Potential liegt.
  • Aus Fig. 4 ist ersichtlich, daß bei den Kernschenkein mit den Wicklungen 31, 39 und 35 sowie 41, 33 und 37 die Streuspannungen wesentlich. niedriger sind als nach. Fig. 3, da sich die Wicklungen 39 und 40 der höchsteil AW-Zahl zwischen. den Wicklungen befinden, auf die sie die Energie zu übertragen haben. Auch bei der Anordnung der Wicklungen 32, 40 und 36 wird eine kleinere Streuspannung erhalten als beli der bisher bekannten Anordnung, da die beiden Wicklungen 32 und 40, welche dien Hauptteil der Energie zu übermitteln haben, sich unmittelbar nebeneinander befinden und da, die Wicklung 40, welche eine Niederspannungswicklung ist., einen wesentlich kleineren radialen Umfang aufweist als die Hochspannungswicklung 36.
  • Auch bei diesem Beispiel hat die Anordnung der Fig. 4 nur etwa die Hälfte bis ein Drittel der Streuspannung wie b,eii der bekannten Anordnung nach Fig. 3.
  • Die am. Beispiel von Transformatoren gezeigte Anordnung kann auch bei Spannungswandlern benutzt werden. Bei Transformatoren kann durch die Erfindung der, induktive Anteil der Kurzschlußspannung insbesondere bei dem Schenkel größter A.W-Zahl beträchtlich gesenkt werden, und zwar bis zu etwa 40 bis 50% gegenüber dem Wert der bekannten Anoirdnungen.
  • Da sich bei Kaskadenhochspannungstransforinatoren des 01imsche- Anteil der Kurzscblußspannun:g durch Anordnung größerer Wicklungsquerschnitte ohne wesentlich: höheren Aufwand herabsetzen läßt, ist es möglich, durch die Wicklungsanordnung nach der Erfindung aus etwa dem gleichen Modell bei gleicher Kurzschlußspannun.g annähernd die zwe.ifacheLeistung zu entnehmen bzw. bei gleicher entnehmbarer Leistung die Kurzschlußspanmung auf annähernd die Hälfte zu senken..
  • Bei Kaskadenspannungswandlern wird durch die Wicklungsanordnung der Streuspannungsabfall gesenkt. Da dieser bei dieser Spannungswandlertype den größten Anteil an dem gesamten Spa.nn:ungsabfall darstellt, wird bei gleicher Klassengenauigkeit die 1Ießleistung der betreffenden Wandlertype auf etwa das Zweifache erhöht bzw. bei gleicher entnommener 11-1eß -leistung die Genauigkeit verdoppelt.
  • Ein weiterer Vorteil der Erfindung liegt darin., däß die Sicherheit des Wicklungsaufbaues gegen Sprungdellen und elektrische Spannungsstöße verbessert wird. Bei dein neuen `,'icklungsau.fbau ist nämlich der Kapazität der Hochspannungswicklung gegen den Kern die etwa zwei- bis dreimal so grüße Kapazität der beiden Niederspannuilgswicklungen gegeneinander elektrisch parallel geschaltet. Bei auftretenden Stoßbeanspruchungen fließt daher über die verhältnismäßig empfindlichen Hochspannungs@vicl_lungcn nur etwa ein Viertel bis ein Drittel des gesamten über den Transformator oder Spannungswandler fließenden Stoßstrc.mes. Hierdurch wir' die Staßbeanspruchung der Hochspannungswicklungen beträchtlich herabgesetzt.

Claims (3)

  1. P.1 TE\TA\sl'fIt'C11E: 1. Wicklungsanordnung für in Kaskade, geschaltete Transformatoren oder Wandler, insbesondere für hohe Spannungen, bei denen nur drei Wicklungen, nämlich eine Hochspannungs-, eine Niederspannun:gs- und eine Kopplungswicklung, auf einem gemeinsamen Kernschenkel angebracht sind und die erforderlichen Isolationsabstände- durch von einer Isolierflüssigkeit durchflossene Isalier'ka,näle zwischen den betreffenden, Wicklungen bzw. zwischen diesen und dem Eisenkern erzielt werden. dadurch gekennzeichnet, daß zurVermeidung einer Verkettung der Streuflüsse bei derTransformation von: der (bzw. auf die) Wicklung größter AW-Zahl auf die (bzw. von den) beiden anderen Wicklungen die Wicklung größter AW-Zahl zwischen den beiden anderen Wicklungen angeordnet ist.
  2. 2. Wicklungsanordnung nach Anspruch 1, da._ durch gekennzeichnet, daß zwischen: der Wicklung größterAW-Zahl und der Kopplungswicklung eine zusätzliche Isolation, welche für das gesamte Hochspannungspotential des Schenkels bemessen ist, angeordnet ist.
  3. 3. M' icklungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Hochspannungswicklung das Erdpotential innen und das Hochspannungspotential außen liegt und die axiale Länge der Wicklungslagen in an sich bekannter Weise nach außen zunimmt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift \?r. 58-124-1.
DEM21380A 1953-12-31 1953-12-31 Wicklungsanordnung fuer in Kaskade geschaltete Transformatoren oder Wandler Pending DE1021066B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1119406B (de) * 1958-12-03 1961-12-14 Raupach Friedrich Kombinierter Strom- und Spannungswandler

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE584244C (de) * 1931-07-10 1933-09-16 Koch & Sterzel Akt Ges Transformator, insbesondere Messwandler

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