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DE1119406B - Kombinierter Strom- und Spannungswandler - Google Patents

Kombinierter Strom- und Spannungswandler

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Publication number
DE1119406B
DE1119406B DER24504A DER0024504A DE1119406B DE 1119406 B DE1119406 B DE 1119406B DE R24504 A DER24504 A DE R24504A DE R0024504 A DER0024504 A DE R0024504A DE 1119406 B DE1119406 B DE 1119406B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
current transformer
transformer
core
combined
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER24504A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing E H Friedrich Raupach
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
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Priority to DER24504A priority Critical patent/DE1119406B/de
Publication of DE1119406B publication Critical patent/DE1119406B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F38/00Adaptations of transformers or inductances for specific applications or functions
    • H01F38/20Instruments transformers
    • H01F38/22Instruments transformers for single phase AC
    • H01F38/34Combined voltage and current transformers
    • H01F38/36Constructions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transformers For Measuring Instruments (AREA)

Description

  • Kombinierter Strom- und Spannungswandler Es sind bereits verschiedene Konstruktionen für kombinierte Meßwandler, d. h. eine bauliche Einheit bildende Strom- und Spannungswandler, bekanntgeworden. Bei der sogenannten Topfbauweise sind Stromwandler und Spannungswandler nebeneinander in einem ölgefüllten Stahlblechgehäuse mit einem zum Herausführen der Hochspannungsanschlüsse beider Wandler dienenden Durchführungsisolator angeordnet. Die Stützerbauweise benutzt zur Unterbringung des Stromwandlers und des Spannungswandlers ein, zylindrisches ölgefülltes Isoliergehäuse mit einem auf Hochspannung liegenden Deckel und einem auf Erdpotential befindlichen Bodenteil, wobei beide Wandler in dem Isoliergehäuse meist übereinander angeordnet werden, in der Regel so, daß der Stromwandler oben, die Spannungswandler unten liegt. Bei anderen bekannten kombinierten Meßwandlern der Stützerbauweise, bei denen sowohl für den Spannungswandler als auch den Stromwandler eine sogenanate Kaskadenschaltung benutzt wird, wobei die Eisenkerne beider Wandler die halbe Betriebsspannung führen, der Eisenkern des Spannungswandlers auf zwei gegenüberliegenden Schenkeln die in zwei Spulen unterteilte Hochspannungswicklung und der Eisenkern des Stromwandlers auf einer gegenüberliegenden Schenkeln die durch Schubwicklungen miteinander gekoppelte Primär- und Sekundärwicklung trägt, liegen die Eisenkerne beider Wandler vertikal in dem ölgefüllten Isoliergehäuse. Dabei liegt entweder der Spannungswandler in dem vom Stromwandlerkern umfaßten Raum oder der Stromwandler in dem vom Spannungswandlerkern umfaßten Raum. Bei einer anderen Ausführungsform hat man einen Stromwandler, der Primär- und Sekundärwicklung auf ein und demselben Schenkel des geerdeten Eisenkernes trägt, in dem von dem Spannungswandlerkern umfaßten Raum untergebracht. Auch hier steht der Eisenkern des Spannungswandlers, der auf einander gegenüberliegenden Schenkeln die entsprechend unterteilte Hochspannungswicklung, die Schubwicklungen und die Sekundärwicklung trägt, in dem ölgefüllten Isoliergehäuse senkrecht. Nachteilig ist bei diesen bekannten kombinierten Meßwandlern in Stützerbauweise, daß durch den senkrecht stehenden Eisenkern des Spannungswandlers oderkund den senkrecht stehenden Eisenkern des Stromwandlers ein großer Teil des Isoliergehäuses elektrostatisch kurzgeschlossen wird. Es ist auch schon bekannt, den mit einer auf zwei Kernschenkel verteilten Oberspannungswicklung aus Scheibenspulen versehenen Spannungswandler in dem ölgefüllten Isoliergehäuse neben dem Stromwandler mit seiner von den Spannungswandlerspulen gesteuerten Durchführung anzuordnen. Bei einer weiteren in der Praxis. bewährten Bauweise für kombinierte Meßwandler wird der eine Wandler, z. B. der Spannungswandler, in einem auf Erdpotential befindlichen ölgefüllten Gehäuse, der andere Wandler, z. B. der Stromwandler, in einer auf Hochspannungspotential befindlichen ölgefüllten Haube und die Ausleitungen der beiden Wandler nebeneinander, in entgegengese.tzten Richtungen verlaufend, in einem das Gehäuse und die Haube verbindenden, ebenfalls ölgefüllten Isolierzylinder untergebracht, der einen wesentlich kleineren Durchmesser haben kann als das Isoliergehäuse bei der Stützerbauweise.
  • Alle diese Konstruktionen setzen eine Ölisolation der aktiven Wandlerteile voraus. Wohl ist auch der Vorschlag bekanntgeworden, diese kombinierten Meßwandler .in Trockenbauweise auszuführen, indem man den Stromwandler ebenso wie den Spannungswandler in Gießharz einbettet, wie man dies bei Einzelwandlern schon mit gutem Erfolg getan hat. Jedoch wäre eine solche Gießharzisolation nur für verhältnismäßig niedrige Betriebsspannungen (bis höchstens 60 kV) möglich, weil es bisher für höhere Betriebsspannungen (110, 220 und 380 kV) nicht gelingt, Spannungswandler, wie sie bei den oben beschriebenen bekannten Konstruktionen für kombinierte Wandler verwendet werden müssen, in Gießharz einwandfrei einzubetten.
  • Es besteht :daher die Aufgabe, eine Konstruktion für einen kombinierten Strom- und Spannungswandler zu schaffen, die auch bei hohen und höchsten Betriebsspannungen eine Trockenausführung mit Gießharzisolation ermöglicht.
  • Die Erfindung betrifft einen kombinierten Strom-und Spannungswandler, insbesondere für hohe und höchste Betriebsspannungen, bei dem beide Wandler geschlossene, magnetisch nicht miteinander verkettete Eisenkerne besitzen; der oder die rahmenförmigen, ein rechteckiges Kernfenster aufweisenden Eisenkerne des Spannungswandlers tragen auf einander gegenüberliegenden Schenkeln die entsprechend unterteilte Hochspannungswicklung, die Schubwicklungen, die gegebenenfalls erforderlichen. Kopplungswicklungen und die Sekundärwicklungen. Erfindungsgemäß wird die geschilderte Aufgabe dadurch gelöst, daß der oder die rahmenförmigen Eisenkerne des Spannungwandlers horizontal liegend angeordnet sind und daß das oder die durch entsprechende Bemessung der Länge der keine Wicklungen tragenden Kernteile ausreichend groß gestalteten Kernfenster des Spannungswandlers von den entsprechend isolierten Ausleitungen des Stromwandlers durchsetzt sind. Die aktiven Teile des Stromwandlers können in an sich bekannter Weise oberhalb oder unterhalb der aktiven Teile des Spannungswandlers angeordnet sein, wobei die Niederspannungsauslekungen bzw. die Hochspannungsausleitungen des Stromwandlers das oder die Kernfenster des Spannungswandlers durchsetzen. Wenn der Stromwandler in einer von zwei einzelnen Stromwandlern gebildeten Kaskade ausgeführt wird, ordnet man zweckmäßig das eine Stromwandlerglied oberhalb, das andere Stromwandlerglied unterhalb der aktiven Teile des zwei oder drei Eisenkerne aufweisenden Spannungswandlers an und läßt die Ausleitungen des oberen Stromwandlergliedes das Fenster des oberen Eisenkernes des Spannungswandlers, die Ausleüungen des unteren Stromwandlerglied; s das Fenster des untersten Eisenkernes des Spannungswandlers durchsetzen, wobei die elektrische Verbindung der beiden Stromwandlerglieder etwa in der Mitte zwischen den Ebenen des obersten und untersten Spannungswandlerkernes liegt. Hat der Spannungswandler drei Eisenkerne, so würde die elektrische Verbindung der beiden Stromwandlerglieder etwa in. Höhe des mittleren der drei Spannungswandlerkerne erfolgen.
  • Die erfindungsgemäße Anordnung ermöglicht es, den kombinierten Meßwandler in Trockenausführung mit Gießharzisolation einwandfrei herzustellen, indem die Isolation des Stromwandlers und: seiner Ausleitungen sowie die Isolation der Spannungswandlerspulen (gegebenenfalls ausgenommen die Schubwicklungen) mit den erforderlichen: Ausführungsisolatoren für die Spulenenden in an sich bekannter Weise aus Gießharz, z. B. Epoxydharz, hergestellt wird. Wenn im Bedarfsfall eine Trockenausführung des kombinierten Wandlers nicht erforderlich ist, so kann die. Anordnung gemäß der Erfindung auch für ölisolation verwendet werden, indem Strom-und Spannungswandler ebenso wie bei den bekannten kombinierten Meßwandlern nach der Stützerbauweise in einem ölgefüllten Isoliergehäuse untergebracht werden.
  • Wohl ist schon ein kombinierter Strom- und Spannungswandler bekannt, der mit einer Gießharzisolation sowohl für den Stromwandler als auch für den Spannungswandler versehen werden kann, wenn man eine Ölisolation vermeiden will. Bei diesem kombinierten Wandler ist jedoch der Spannungswandler als Säulenspannungswandler mit einem offenen Eisenkern und Polschuhen ausgebildet, wobei in den einzelnen Teilen des Eisenkerns und der Polschuhe Löcher vorgesehen werden müssen, um die Ausleitungen des Stromwandlers durch den Eisenkern hindurchführen zu können. Demgegenüber hat der kombinierte Wandler gemäß der Erfindung,die Vorteile, daß geschlossene Eisenwege für den Spannungswandler vorhanden sind und keine besonderen Löcher zum Hindurchführen der Stromwandlerausleitungen vorgesehen werden müssen, weil das oder die ohnehin vorhandenen Kernfenster für diesen Zweck mit ausgenutzt werden. Den letztgenannten Vorteil hat die Erfindung auch gegenüber einem anderen, übrigens nur für ölisolation bestimmten, kombinierten Wandler, bei dem der Spannungswandler mit einem oder mehreren Mantelkernen ausgerüstet ist, deren die Wicklungen tragender Mittelschenkel mit einer axialen Bohrung oder öffnung zum Hindurchführen der Stromwandlerausleitungen versehen werden muß. Dieser kombinierte Wandler hat gegenüber dem der Erfindung noch den Nachteil, daß durch den senkrecht stehenden Eisenkern des Spannungswandlers ein großer Teil des Isoliergehäuses elektrostatisch kurzgeschlossen wird.
  • Ferner ist ein Stromwandler bekannt, dessen Primärwicklung mit ihren Ausleitungen in Gießharz eingebettet ist und bei dem der die AusIeitungen enthaltende Teil des Gießharzkörpers von Potentialsteuerelementen umgeben ist, die aus einer Vielzahl von auf je einem Ringkern angeordneten Spulen bestehen. Diese Spulen sind analog wie die Primärspulen eines Kaskaden-Spannungswandlers in Reihe zwischen Hochspannung und Erde geschaltet und jeweils mit ringförmigen Steuerelektroden verbunden, die auf dem die Stromwandlerausleitungen enthaltenden Gießharzkörperteil in Abständen übereinander angeordnet sind. Hier handelt es sich jedoch nur um einen Stromwandler, nicht aber um einen kombinierten Strom- und Spannungswandler, ganz abgesehen davon, daß erhebliche Schwierigkeiten auftreten würden, wenn man diese lediglich einen Spannungsteiler bildenden Steuerelemente etwa als Kaskadenspannungswandler ausbilden wollte. Diese vorbekannte Stromwandleranordnung kann daher keine Anregung zum Bau eines kombinierten Strom- und Spannungswandlers gemäß der Erfindung geben.
  • Ein gemäß der Erfindung aufgebauter kombinierter Strom- und Spannungswandler mit Gießharzisolation braucht, insbesondere, wenn es sich um eine Innenraumäusführung handelt, nicht unbedingt einen die aktiven Wandlerteile umhüllenden Isolierzylinder. In manchen Fällen, z. B. für Freiluftaufstellung und auch zum Schutz gegen äußere Einflüsse, empfiehlt es sich jedoch, die gießharzisoliertenStrom- und Spannungswandler mit einem aus Isoliermaterial bestehenden, vorzugsweise aus Gießharz geschleuderten Schutzmantel zu umgeben, der in an sich bekannter Weise auf einem geerdeten, die sekundären Anschlußldemmen tragenden Fundament ruht und einen auf Hochspannungspotential befindlichen, gegebenenfalls mit den Hochspannungsanschlüssen versehenen Metalldeckel trägt. Die Hochspannungsanschlüsse des kombinierten Wandlers können aber auch am oberen Ende des Isoliermantels angeordnet sein; wenn dieser aus Gießharz geschleudert wird, kann man bereits bei seiner Herstellung Teile miteinschleudern, die für die Anbringung der Hochspannungsanschlüsse geeignet sind bzw. die Hochspannungsanschlüsse selbst mit einschleudern.
  • In den Fig. 1 bis 4 sind Ausführungsbeispiele für einen kombinierten Meßwandler gemäß der Erfindung dargestellt.
  • Der in den Fig.1 und 2 gezeichnete kombinierte Wandler weist einen Stromwandler auf, dessen mit der Niederspannungs- oder Sekundärwicklung versehener Ringkern in einem Gießharzkörper 11 eingebettet ist, in dessen sich konisch verjüngendem Tei112 die Niederspannungsausleitungen liegen. Die Primärwicklung des Stromwandlers ist mit 13 bezeichnet. Der in Kaskade geschaltete Spannungswandler hat zwei rahmenförmige Eisenkerne 14 und 15, welche in entsprechendem Abstand voneinander horizontal übereinanderliegen und, je auf einander gegenüberliegenden Schenke-In, insgesamt vier Gießharzkörpe.r 16, 17, 18 und 19 mit Ausführungsisolatoren für die betreffenden Spulenenden tragen. In diesen vier Gießharzkörpern sind die vier die Hochspannungswicklung des Spannungswandlers bildendem, in Reihe geschalteten Spulen eingebettet; in den beiden Gießharzkörpern 17, 18 liegen schließlich noch die erforderlichen Kopplungswicklungen, in dem Gießharzkörper 19 außerdem noch die Sekundärwicklung des Spannungswandlers. Die Schubwicklungen, von denen nur die des oberen Eisenkernes 14 in Fig. 2 dargestellt und mit 20, 21 bezeichnet sind, sind unmittelbar auf die. Eisenkerne aufgebracht, also nicht in die Gießharzkörper eingebettet, was aber auch möglich wäre. Anordnung und Schaltung der Wicklungen eines solchen Kaskadenspannungswandlers sind bekannt und brauchen daher hier nicht näher beschrieben zu werden. Die Gießharzkörper 16 und 19 haben in an sich bekannter Weise außen leitende Beläge, die sich bis zu der am Fuße dies Ausführungsisolators befindlichen Rille erstrekken und mit dem Eisenkern, auf dem die betreffenden Gießharzkörper sitzen, leitend verbunden sind. Die Eisenkerne 14 und 15 selbst befinden sich infolge leitender Verbindung mit den betreffenden Hochspannungsspulenverbindungen auf entsprechenden, zwischen der Betriebsbochspannung und Erde liegenden Zwischenpotentialen.
  • Der die Niederspannungsausleitungen enthaltende Tei112 des oberhalb des Spannungswandlers angeordneten Stromwandler-Gießharzkörpers 11 durchsetzt die Kernfenster der beiden Spannungswandlerkerne 14, 15, so daß sich ein völlig symmetrischer, elektrisch günstiger Aufbau für den kombinierten Wandler, unter Ausnutzung des Kernfensterraumes für das Herunterführen der Stromwandlerausleitungen, ergibt. Als Tragkonstruktion für den, Stromwandler und den Spannungswandler dienen vier Isoliersäulen, von .denen nur zwei in Fig. 1 sichtbar sind. Jede von diesen Isoliersäulen besteht aus vier axial übereinandergestellten, vorzugsweise aus Gießharz hergestellten Isolatoren 22, 23, 24 und 25. Die Isolatoren 25 ruhen auf dem Wandlerfundament 26, in welchem .die sekundären Wandleranschlußklemmen 27 angeordnet sind, und tragen den Eisenkern 15. Auf diesem stehen die Isolatoren 24 und darüber die Isolatoren 23, die den Eisenkern 14 abstützen. Die auf diesem aufgestellten Isolatoren 22 dienen zur Abstützung bzw. zum Tragen des Stromwandlers 11, 12, 13.
  • Zur Verbesserung der kapazitiven Durchkopplung des kombinierten Wandlers sind als Hohlringe ausgebildete Potentialrahmen 28 und 29 angeordnet, von denen der obere mit dem an die Betriebsspannung angeschlossenen Ende der Hochspannungsspule des Spannungswandlers verbunden ist, während der andere Hohlring 29 an die Verbindungsleitung der in den Gießharzkörpern 17 und 18 eingebetteten Hochspannungsspulen angeschlossen ist, sich also auf einem zwischen der Betriebshochspannung und Erde liegenden mittleren Potential befindet. In dem Hohlring 29 sind auch die Verbindungsleitungen der betreffenden Kopplungswicklungen untergebracht. Die keine Wicklungen tragenden Teile der beiden Eisenkerne 14, 15 sind mit abgerundeten, mit dem betreffenden Eisenkern leitend verbundenen Metallverkleidungen 30 und 31 (in Fig. 2 nicht .dargestellt) versehen und liegen also auf Zwischenpotentialen zwisch-en den Potentialen der beiden Hohhinge 28, 29 bzw. zwischen dem Potential des Hohlringes 29 und Erde.
  • Der Gießharzkörper 11 des Stromwandlers ist mit einem leitenden Belag versehen, der an die Betriebshochspannung angeschlossen wird. Der die Stromwandlerausleitungen enthaltende Gießharzkörperteil 12 trägt ringförmige Elektroden 32, 33 und 34, die zu seiner Potentialsteuerung .dienen und mit den ihnen benachbarten Teilen des Spannungswandlers, nämlich der Metallverkleidung 30, dem Potentialrahmen 29 bzw. der Metallverkleidung 31, leitend verbunden werden können. Ein die Niederspannungsausleitungen des Stromwandlers umhüllender leitender Belag 35 im Innern des Gießharzkörperteiles 12 ist an Erde angeschlossen. Die leitende Verbindung zwischen der Metallverkleidung 30 bzw. dem Eisenkern 14 und der Elektrode 32 ist in Fig. 2 mit 36 bezeichnet. Die innerhalb des Hohlringe&28 sichtbare Ringscheibe 37 dient zur Befestigung dies Stromwandlers 11, 12, 13 auf den Isolatoren 22.
  • Zum Schutz gegen äußere Einflüsse ist der kombinierte Wandler mit einem vorzugsweise aus Gießharz geschleuderten Schutzmantel38 umgeben, der auf dem Fundament 26 befestigt ist und oben durch einen Deckel 39 geschlossen ist, der aus Isolierstoff bestehen oder ein mit der Betriebshochspannung verbundener Metalldeckel sein kann. An seinem oberen Ende trägt der Schutzmantel 38 die beiden Hochspannungsanschlüsse 40 und 41 für den kombinierten Wandler. Auf dem Deckel 39 können die Schaltmittel angeordnet werden, die zum Umschalten des Wandlers dienen, wenn dieser primär umschaltbar ausgeführt wird. Wenn -der Wandler mit einem Schutzmantel versehen ist, kann man in Abweichung von dem dargestellten Beispiel den Stromwandler 11, 12, 13 an dem Deckel 39 befestigen und von diesem tragen lassen. Wird der kombinierte Wandler ohne Schutzmantel aufgestellt, so können die beiden Hochspannungsanschlüsse 40, 41 in geeigneter Weise an dem Gie:ßharzkörper 11 angebracht werden.
  • Die Fig.3 zeigt in vereinfachter, schematischer Darstellung einen kombinierten Wandler gemäß .der Erfindung, bei dem der Stromwandler unterhalb der aktiven Teile des Spannungswandlers 14 bis 19 angeordnet ist. In dem Gießharzkörper 11 ist die Primärwicklung -des Stromwandlers eingebettet, deren an die Hochspannung anzuschließenden Enden innerhalb des Gießharzkörperteiles 12 durch die Kernfenster des Spannungswandlers nach oben geführt sind. Der geerdete Eisenkern und die Sekundärwicklung des Stromwandlers sind nicht dargestellt. Es besteht aber auch die Möglichkeit, den Eisenkern auf Hochspannung zu legen und ihn zusammen mit der Primärwicklung in dem Gießharzkörper 11 einzubetten.
  • Fig. 4 zeigt schematisch ein Beispiel für einen aus einem Kaskadenspannungswandler und einem Kaskadenstromwandler bestehenden kombiniertenWandler gemäß der Erfindung. Der Spannungswandler besteht wieder aus zwei Gliedern, welche die. gleichen Bezugszeichen tragen wie in den anderen Beispielen. Der Kaskadenstromwandler wird von ebenfalls zwei Gliedern gebildet, deren Gießharzkörper mit 11a, 12a bzw. 11b, 12b bezeichnet sind. Das eine Stromwandlerglied liegt oberhalb, das andere unterhalb der aktiven Teile des Spannungswandlers 14 bis 19; der die Ausleitungen des oberen Stromwandlergliedes enthaltende Gießharzkörperteil12a durchsetzt das Fenster des oberen Kernes 14, der die Ausleitungen des unteren Stromwandlergliedes enthaltende Teil 12b das Fenster des unteren Kernes 15 des Spannungswandlers. Die Verbindung der beiden Stromwandlergheder liegt also etwa in der Mitte zwischen den Ebenen der beiden Spannungswandlerkerne 14, 15, d. h. in Höhe des Potentialrahmens 29. Eine der beiden Verbindungsleitungen der beiden Stromwandlerglieder verbindet man mit dem Potentialrahmen 29, so daß sich die in den Gießharzkörpern Ila und 11b eingebetteten Wicklungen des Kaskadenstromwandlers auf mittlerem Potential befinden. Falls die beiden Stromwandlerkerne mit eingebettet werden, haben sie das gleiche mittlere Potential. Andernfalls wird der Kern des oberen Stromwandlergliedes auf Hochspannungspotential .gelegt, der Kern des unteren Stromwandlergliedes auf Erdpotential. Es besteht aber auch die Möglichkeit, nur den einen Kern des Stromwandlers in den Gießharzkörper mit einzubetten, so daß dieser Kern auf Mittelpotential liegt, während der andere Stromwandlerkern auf Erdpotential oder auf Hochspannungspotential liegt.
  • Soll ein zweigliedriger Kaskadenstromwandler mit einem drei Eisenkerne aufweisenden Kaskadenspannungswandler kombiniert werden, so wird die An Ordnung analog der von Fig.4 getroffen; nur liegt dann die Verbindung der beiden Stromwandlerglieder etwa in Höhe des mittleren der drei Spannungswandlerkerne.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Kombinierter Strom- und Spannungswandler, insbesondere für hohe und höchste Betriebsspannungen, mit für beide Wandler geschlossenen, magnetisch nicht miteinander verketteten Eisenkernen, wobei der oder die rahmenförmigen, ein rechteckiges Kernfenster aufweisenden Eisenkerne des Spannungswandlers auf einander gegenüberliegenden Schenkeln die entsprechend unterteilte Hochspannungswicklung, die Schubwicklungen, die gegebenenfalls erforderlichen Kopplungswicklungen und die Sekundärwicklung tragen, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die rahmenförmigen. Eisenkerne des Spannungswandlers horizontal liegend angeordnet sind und daß das oder die durch entsprechende Bemessung der Länge der keine Wicklungen tragenden Kernteile ausreichend groß gestalteten Kernfenster des Spannungswandlers von entsprechend isolierten Ausleitungen des Stromwandlers durchsetzt sind.
  2. 2. Kombinierter Meßwandler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die aktiven Teile des Stromwandlers in an sich bekannter Weise oberhalb oder unterhalb der aktiven Teile des Spannungswandlers angeordnet sind und seine Niederspannungs- bzw. Hochspannungsausleitungen das oder die Kernfenster des Spannungswandlers durchsetzen.
  3. 3. Kombinierter Meßwandler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, d'aß bei Ausführung des Stromwandlers in einer von zwei einzelnen Stromwandlern gebildeten Kaskade das eine Stromwandlerglied oberhalb, das andere Stromwandlerglied unterhalb der aktiven Teile des zwei oder drei Eisenkerne aufweisenden Spannungswandlers angeordnet ist und die Ausleitungen des oberen Stromwandlergliedes das Fenster des obersten Eisenkernes des Spannungswandlers, die Ausleitungen des unteren Stromwandlergliedes das Fenster des untersten Eisenkernes des Spannungswandlers durchsetzen, wobei die elektrische Verbindung beider Stromwandlerglieder etwa in der Mitte zwischen den Ebenen des obersten und untersten Spannungswandlerkernes liegt.
  4. 4. Kombinierter Meßwandler nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolation des Stromwandlers und seiner Ausleitungen sowie die Isolation der Spannungswandlerspulen (gegebenenfalls ausgenommen die Schubwicklungen) mit den erforderlichen Ausführungsisolatoren für die Spulenenden in an sich bekannter Weise aus Gießharz, z. B. Epoxydharz, besteht.
  5. 5. Kombinierter Meßwandler nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Wicklungen auf den Schenkeln des Eisenkernes oder der Eisenkerne des Spannungswandlers derart angeordnet sind, daß der Ausführungsisolator der einen Wicklung nach oben, der Ausführungsisolator der anderen nach unten gerichtet ist.
  6. 6. Kombinierter Meßwandler nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der gießharzisolierte Stromwandler und der gießharzisolierte Spannungswandler von einem aus Isoliermaterial bestehenden, vorzugsweise aus Gießharz geschleuderten Schutzmantel umhüllt sind, der in an sich bekannter Weise auf einem geerdeten, die sekundären Anschlußklemmen tragenden Fundament ruht und einen auf Hochspannungspotential befindlichen, mit den Hochspannungsanschlüssen versehenen Metalldeckel trägt.
  7. 7. Kombinierter Meßwandler nach Anspruch 1 oder einem der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Tragkonstruktion für die aktiven Teile des Stromwandlers und des Spannungswandlers mehrere, z. B. vier Isoliersäulen dienen, von denen jede aus mehreren axial übereinander angeordneten, vorzugsweise aus Gießharz hergestellten Isolatoren besteht, die teils auf dem Fundament, teils auf dem oder den Eisenkernen des Spannungswandlers ruhen. B.
  8. Kombinierter Meßwandler nach Anspruch 1 oder einem der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die keine Wicklungen tragenden Teile des oder der Eisenkerne des Spannungswandlers mit abgerundeten, mit dem betreffenden Eisenkern leitend verbundenen Metallverkleidwngen versehen sind und daß die das höchste Potential bzw. ein Zwischenpotential aufweisenden Enden. der Spannumgswandlerspulen mit vorzugsweise als Hohlringe ausgebildeten Potentialrahmen leitend verbunden sind.
  9. 9. Kombinierter Meßwanäler nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsleitungen. der Kopplungswicklungen bei einem zwei oder mehr Kerne aufweisenden Spannungswandler innerhalb des oder der Potentialrahmen untergebracht sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 954 622, 970 444, 967 656, 705 658, 892165, 970 021; schweizerische Patentschrift Nr. 301852; deutsche Auslegeschriften Nr.1030 445, 1021066.
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