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DE1020888B - Ruecktrittbremse fuer Fahrraeder, Kleinmotorraeder od. dgl. - Google Patents

Ruecktrittbremse fuer Fahrraeder, Kleinmotorraeder od. dgl.

Info

Publication number
DE1020888B
DE1020888B DE1954P0011739 DEP0011739A DE1020888B DE 1020888 B DE1020888 B DE 1020888B DE 1954P0011739 DE1954P0011739 DE 1954P0011739 DE P0011739 A DEP0011739 A DE P0011739A DE 1020888 B DE1020888 B DE 1020888B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cables
brake
rollers
bicycles
pedal crank
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1954P0011739
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Hartung
Julius Pussel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1954P0011739 priority Critical patent/DE1020888B/de
Publication of DE1020888B publication Critical patent/DE1020888B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62LBRAKES SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES
    • B62L5/00Brakes, or actuating mechanisms therefor, controlled by back-pedalling
    • B62L5/003Brakes, or actuating mechanisms therefor, controlled by back-pedalling the brakes being arranged apart from the rear wheel hub

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Rücktrittbremse für Fahrräder, Kleinmotorräder od. dgl. Die Erfindung betrifft eine Rücktrittbremse für Fahrräder, Kleinmotorräder, wie Mopeds, Mofas od. dgl., deren Rücktritt auf die bekannten Nabenbremsen mit Walzenlagern wirkt, die durch den Rücktritt der Pedale in eine Klemmlage gebracht werden. Solche Bremsen arbeiten mit doppelten Seilzügen zu den beiden Rädern, die mit den Bremsen verbunden sind, wobei die Walzen von einem ringförmigen Bremsmantel mit geringem Spielraum umfangen werden. Hierbei sind in der Tretkurbelachse zum Ver klemmen Schrägflächen eingearbeitet.
  • Die bekannten Bremsen dieser Art haben verschiedene Nachteile. So können bei einzelnen Ausführungsformen die Seilzüge reißen, da keine Begrenzung des Bremsweges vorhanden ist, oder es ist keine Sicherung vorhanden, daß die einzelnen Bremskeile oder -walzen gleichmäßig angelegt und gleichmäßig wieder aus der Klemmlage gelöst werden. Namentlich das Lösen der Klemme beim Antritt macht Schwierigkeiten.
  • Die Erfindung beseitigt diese Nachteile dadurch, daß der zum Klemmlager gehörige Walzenkäfig durch einen auf der Kurbelachse festen Stift mit Spielraum verstellbar ist, während der mit den diagonal gegenüberliegenden Seilzügen verbundene und drehbare Bremsmantel durch einen weiteren ortsfesten Stift in seiner Bewegung durch eine Schlitzführung begrenzt ist. Hierbei sind weiterhin, in an sich bekannter Weise, bei einer Schlitzverbindung zwischen Kettenrad und Tretkurbel das Kettenrad und die Tretkurbel bzw. deren Ringscheibe durch eine Zugfeder verbunden, welche die beiden Teile aus der Bremslage zu ziehen sucht, wobei dann beim Antreten in Fahrtrichtung die Walzen zum gleichzeitigen Lösen beider Radbremsen bei entspannten Seilzügen freigegeben werden.
  • Durch diese Einrichtung bleibt zwischen Antritt nach einer Bremsung und Mitnehmen des Kettenrades ein Freilaufweg, der zum Lösen der Walzen aus der Klemmlage dient, so daß die unerläßliche Entsperrung ermöglicht wird.
  • Die Einrichtung der Bremse nach der Erfindung ist in der Zeichnung veranschaulicht.
  • Fig. 1 zeigt die Tretkurbelachse mit Bremsvorrichtung nach der Erfindung, teilweise im Schnitt A-B der Fig. 2; Fig. 2 ist ein Schnitt der Fig. 1 bei Fahrstellung der Bremsvorrichtung; Fig. 3 ist der gleiche Schnitt bei Bremsstellung der Lagerwalzen; Fig. 4 zeigt die aus Ringscheibe und Zahnkranz bestehende Vorlaufvorrichtung; Fig. 5 ist der Schnitt C-D der Fig. 4.
  • Auf der Tretkurbelachse 1 ist der mittlere Teil 2 zu Schrägflächen 3 ausgearbeitet, auf denen in bekannter Weise die Walzen 5 im Ringkäfig 4 laufen. Die Walzen 5 in Fahrtrichtung nicht berührend, umgibt den Bremsteil 2 ein drehbarer Bremsmantel 6, der mit zwei Ösen 9 und 9 b versehen ist, an denen Seilzüge 13 und 13 b in Richtung des Pfeiles 10 ziehen. Diese Seilzüge sind unmittelbar mit den. Felgen- oder Trommelbremsen verbunden. Walzen, Käfig und Hülse sind zwischen zwei Festscheiben 7, 8 geführt (Fig. 1). Der Ringkäfig 4 hat einen kleinen peripherischen Schlitz 11, in dem der in die Tretkurbelachse 1, 2 fest eingelassene Stift 12 hineinragt, der sich in dem Spielraum 11 (Fig. 3) bewegen kann. Beim Drehen der Tretkurbeln 24 in Fahrtrichtung des Pfeiles x (Fig. 2) nimmt der Stift 12 den Käfig 4 mit Walzen 5 mit, die sich hierdurch in der rechten Tieflage der Schrägfläche 3 zwischen dem Kern 2 und dem Bremsmantel 6 frei drehen.. Beim Rücktritt der Tretkurbeln bewegen sich die Walzen 5 aus der Tieflage heraus, so daß sie auf die Schrägflächen 3 auflaufen, womit die. Bremswirkung an dem Bremsmantel 6 unter gleichzeitiger Spannung der Seilzüge 13 und 13 b eintritt. Der Bremsmantel 6 ist durch einen ortsfesten Stift 14 in seiner Bewegung durch eine Schlitzführung 15 begrenzt.
  • Zur Sicherung der Seilzüge 13 und 13 b gegen schädliche Scheuerung in den Rahmenrohren sind drehbare Führungswalzen 16 und 16 b im Vorder- und Sitzrohr eingesetzt.
  • Die zur Ents:perrung der geklemmten Walzen 5 notwendige Einrichtung besteht aus der mit fünf Langlöchern 19, 19 a bis 19 d versehenen und mit dein Pedalfuß 23 fest verbundenen Ringscheibe 18 sowie aus dein Zahnkranz 22. In dem auf der Ringscheibe 18 aufliegenden Zahnkranz 22 sind fünf Ka,rnme.ransatzschrauben 20, 20a bis 204 eingelassen, die, durch di;: Langlöcher 19; 19a bis 19d geführt, eine begrenzte Verschiebung des Zahnkranzes 22 im Kreis auf der Ringscheibe 18 zulassen. Durch die Zugfeder 21, die den Zahnkranz 22 mit der Ringscheibe 18 verbindet, werden die Kammeransatzschrauben 20, 20a bis 20d im Anschlag gehalten. Bei dem Antritt der Tretkurbeln im Fahrtsinne legt die Ringscheibe 18 unter Dehnung der Zugfeder 21 ohne gleichzeitige Mitnahme des Zahnkranzes 22 einen leeren Weg zurück, der durch die Länge der Langlöcher 19, 19a bis 19d bestimmt ist, und dieser Vorlauf der mit dem Pedalfuß 23 und Tretkurbelachse 1, 2 unverrückbar verbundenen Ringscheibe 18 entsperrt die Walzen, ohne daß bei diesem Vorgang ein synchroner Antrieb des Hinterrades über Zahnkranz und Kette. erfolgt. Auf diese Weise wird beim Antreten der Kurbel in Fahrtrichtung die Bremswirkung der Walzen automatisch aufgehoben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Rücktrittbremse für Fahrräder, Kleinmotorräder od. dgl. mit Klemmlagern und doppelten Seilzügen von der Kurbelachse aus sowie mit in der Tretkurbelachse eingearbeiteten Schrägflächen zum Verklemmen des Klemmlagers, dadurch gekennzeichnet, daß der zum Klemmlager gehörige Walzenkäfig (4) durch einen auf der Kurbelachse (2) festen Stift (12) mit Spielraum verstellbar ist, während der mit den diagonal gegenüberliegenden Seilzügen (10) verbundene vierdrehbare Bremsmantel (6) durch einen ortsfesten Stift (14) in seiner Bewegung durch eine Schlitzführung (15) begrenzt ist. z. Bremse nach Anspruch 1 mit Schlitzverbindung zwischen Kettenrad und Tretkurbel, dadurch gekennzeichnet, daß das Kettenrad (22) und die Tretkurbel (24) bzw. deren Ringscheibe (18) durch eine Zugfeder (21) in bekannter Weise verbanden sind, die aber die beiden Teile aus der Bremslage zu ziehen sucht, wobei beim Antreten in Fahrtrichtung die Walzen (5) zum gleichzeitigen Lösen beider Radbremseil= bei entspannten Seilzügen (10) freigegeben werden. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 850 856, 91559, 87 834; österreichische Patentschrift Nr. 152 326; schweizerische Patentschriften Nr.205840, 1:72920.
DE1954P0011739 1954-04-10 1954-04-10 Ruecktrittbremse fuer Fahrraeder, Kleinmotorraeder od. dgl. Pending DE1020888B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4570468A (en) * 1982-04-30 1986-02-18 Neiman S.A. Device for locking the rotational movement of a steering column of a motor vehicle

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE87834C (de) *
DE91559C (de) *
CH172920A (de) * 1934-02-17 1934-10-31 Foelmli Adolf Bremsbetätigungsvorrichtung an einem Fahrrad.
AT152326B (de) * 1936-06-26 1938-01-25 Albert Herold Bremsanordnung an Fahrrädern.
CH205840A (de) * 1938-10-31 1939-06-30 Montanus Thomas Fahrrad-Rücktrittbremse.
DE850856C (de) * 1950-03-16 1952-09-29 Karl Brunner Dreiteiliges Kurbellager mit automatischer Bremsvorrichtung

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