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DE922992C - Fahrradnabe mit Freilauf und Ruecktrittbremse - Google Patents

Fahrradnabe mit Freilauf und Ruecktrittbremse

Info

Publication number
DE922992C
DE922992C DEL3144D DEL0003144D DE922992C DE 922992 C DE922992 C DE 922992C DE L3144 D DEL3144 D DE L3144D DE L0003144 D DEL0003144 D DE L0003144D DE 922992 C DE922992 C DE 922992C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
guide ring
driver
brake
roller guide
hub
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL3144D
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Nowigk
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
UNBEKANNTE ERBEN DES AM 14 OKT
Original Assignee
UNBEKANNTE ERBEN DES AM 14 OKT
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by UNBEKANNTE ERBEN DES AM 14 OKT filed Critical UNBEKANNTE ERBEN DES AM 14 OKT
Priority to DEL3144D priority Critical patent/DE922992C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE922992C publication Critical patent/DE922992C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62LBRAKES SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES
    • B62L5/00Brakes, or actuating mechanisms therefor, controlled by back-pedalling
    • B62L5/02Brakes, or actuating mechanisms therefor, controlled by back-pedalling the brakes being actuated through coacting coaxial cones located in the rear wheel hub
    • B62L5/04Brakes, or actuating mechanisms therefor, controlled by back-pedalling the brakes being actuated through coacting coaxial cones located in the rear wheel hub the brakes being of expanding brake-bushing type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Fahrradnabe mit Freilauf und Rücktrittbremse Gegenstand des Patents 765 719 ist eine Fahrradnabe mit Freilauf und Rücktrittbremse, bei der auf Klemmflächen des Antreibers Walzen oder Kugeln gleiten, die in einem von dem Bremskonus unabhängig ausgebildeten und mit diesem bei der Bremsung durch gegenüberliegende Schrägflächen zusammenwirkenden Führungsring zusammengefaßt sind. Das Wesen des Patents 765 7I9 besteht darin, daß der Walzenführungsring und der Antreiber gegenüberliegende Schrägflächen haben, die entgegengesetzt den zwischen Bremskonus und Walzenführungsring vorhandenen Bremsschrägflächen verlaufen. Hierdurch wird eine Blockierung des Rades beim Rückwärtsschieben mit Sicherheit vermieden. Die Erfindung sieht eine Abänderung des Gegenstandes des Patents 765 719 vor. Erfindungsgemäß ist unter Fortlassung der üblichen Schleiffeder; beispielsweise zwischen Bremskonus und Bremse, eine Feder zwischen Antreiber und Walzenführungsring angeordnet, die das Bestreben hat, den Walzenführungsring immer in die Kuppelstellung der Walzen zwischen Nabe und den hochliegenden Klemmpunkten des Antreibers zu drehen.
  • Der Vorteil der Erfindung liegt darin, daß die übliche Schleiffeder weggelassen werden kann, die bei den bisherigen Ausführungsformen benötigt wurde, um beim Antreten des Rades durch Abbremsung der Drehbewegung des Bremskonus in der Bremse die erforderliche Drehbewegung des Walzenführungsringes zu erzeugen, um die Walzen in die Kuppelstellung zu bringen.
  • Diese für den Beginn des Antretens notwendige Schleiffeder ließ sich aber während der weiteren Dauer des Antretens nicht ausschalten, so daß der während des Antretens mit rundlaufende Bremskonus durch Überwindung nicht unerheblichen Reibungswiderstandes der Schleiffeder den Gang des Rades erheblich erschwerte.
  • Bei der Erfindung ist durch Wegfall der Schleiffeder ein reibungsfreier, leichter Lauf der Nabe beim Antreten gewährleistet. Die Fortlassung der Schleiffeder ist aber mit Vorteil nur möglich bei der Nabe des Patents 765 7I9. Durch die Spiralfeder erfolgt eine zwangläufige Drehung des Walzenführungsringes in seine Kuppelstellung, ohne daß eine Hemmung der Nabendrehung während des Antretens eintritt. Die Schrägflächen bewirken beim Antreten lediglich eine kurzes Verschieben des Walzenkorbes in Richtung auf die Bremse, während sie beim Rückwärtsschieben des Rades die Walzen in die Freilaufsteillung bewegen.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise rein schematisch veranschaulicht.
  • Fig. I zeigt einen senkrechten Längsschnitt durch eine bekannte Freilaufnabe mit Rücktrittbremse, an welcher die Merkmale gemäß der Erfindung angebracht sind; Fig. 2 zeigt einen senkrechten Schnitt durch den Walzenführungsring nach Herausnähme der Walzen; Fig. 3 ist eine Seitenansicht des Antreibers; Fig. 4 stellt eine Stirnansicht des auf den Antreiber aufgeschobenen Walzenführungsringes dar.. Auf der mit einem festen Konus a versehenen Achse b ist in bekannter Weise der Antreiber c aufgeschoben, welcher den Zahnkranz d und den Staubdeckel e trägt, die beide durch einen Stellring (gesichert sind. Der Antreiber c hat in bekannter Weise eine Reihe von spiralig verlaufenden Klemmflächen g, welche durch Nocken h voneinander getrennt sind. Auf jeder Klemmfläche g ruht eine Walze i. Die Walzen i sind in einem Walzenführungsring k zusammengefaßt, der drehbar auf dem Antreiber c sitzt. Der Walzenführungsring k hat dreieckförmige Zähne 1, mittels deren er mit entsprechenden Zähnen m des Bremskonus n zusammenarbeitet, welcher in dem Bremsmantel: o verschiebbar und drehbar geführt ist. Von der Gegenseite ragt in den Bremsmantel o der Hebelkonus q hinein, der in Zusammenarbeit mit dem Bremskonus n bei der Bremsung den Bremsmantel o auseinandertreibt und gegen die Nabe r anpreßt.
  • Die Nocken h des Antreibers c haben an ihren Stirnseiten Schrägflächen s; an dem Walzenführungsring k sind entsprechende, gegenüberliegende Schrägflächen t vorgesehen. Die Schrägflächen s, t sind entgegengesetzt den Bremsschrägflächen L, m gerichtet.
  • Erfindungsgemäß ist auf dem Antreiber c eine Spiralfeder u befestigt, die mit einem abgebogenen Ende v gegen einen der dreieckförmigen Zähne L des Walzenführungsringes k derart gerichtet ist, daß sie diesen immer in die Kupplungsstellung zwischen Nabe und Antreiber zu drehen sucht. Die Wirkungsweise dieser Einrichtung ist folgende: Beim Antreten ist infolge der Feder u zwischen Antreiber und Walzenführungsring von vornherein die Kupplung zwischen Nabe r und Antreiber c vorhanden. Der Walzenführungsring k wird also gleich mitgedreht und überträgt seine Drehbewegung durch die Zähne 1, m auch auf den Bremskonus u.
  • Beim Freilauf bleibt das Antriebsrad d und damit auch der Antreiber c stehen, während sich die Nabe r weiterdreht. Dadurch übt die Nabe r einen Druck auf die Walzen i aus, welcher in Richtung der Tiefstellen der Klemmflächen g des Antreibers c geht und etwa zwischen Antreiber und Nabe festgeklemmte Walzen leicht löst. Da während des Freilaufes auch der Bremskonus e stehentleibt, wird durch die Zähne 1, m der Walzenführungsring k zurückverschoben, wobei er gleichzeitig infolge der Schrägflächen s, t eine Drehbewegung in Richtung auf die Tiefstellen des Antreibers erfährt und die Walzen i auf den Tiefstellen festhält.
  • Die Verhältnisse beim Bremsen und Zurückverschieben des Rades sind die gleichen wie beim Patent 765 719, so daß sie hier nicht näher erörtert zu werden brauchen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Fahrradnabe mit Freilauf und Rücktrittbremse, bei der auf Klemmflächen des Antreibers Walzen oder Kugeln gleiten, die in einem von dem Bremskonus unabhängig ausgebildeten und mit diesem bei der Bremsung durch gegenüberliegende Schrägflächen zusammenwirkenden Führungsring zusammengefaßt sind, wobei der Walzenführungsring und der Antreiber gegenüberliegende Schrägflächen haben, die entgegengesetzt den zwischen Bremskonus und Walzenführungsring vorhandenen Bremsschrägflächen verlaufen, dadurch gekennzeichnet, daß unter Fortlassung der üblichen Schleiffeder (beispielsweise zwischen Bremskonus und Bremsmantel) zwischen Antreiber (c) und Warenführungsring (k) eine Feder (u) vorgesehen ist, welche den Walzenführungsring (k) in die Kuppelstellwng für. die Walzen (i) zwischen Nabe (r) und Antreiber (c) zu drehen sucht.
DEL3144D 1942-03-06 1942-03-06 Fahrradnabe mit Freilauf und Ruecktrittbremse Expired DE922992C (de)

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DE922992C true DE922992C (de) 1955-01-31

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ID=7256070

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DEL3144D Expired DE922992C (de) 1942-03-06 1942-03-06 Fahrradnabe mit Freilauf und Ruecktrittbremse

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