DE10208722A1 - Betätigungsvorrichtung für die Türverriegelung eines Fahrzeuges - Google Patents
Betätigungsvorrichtung für die Türverriegelung eines FahrzeugesInfo
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Abstract
Um einen Verriegelungshebel einer Türverriegelungseinrichtung daran zu hindern, in einen Superverriegelungszustand in Folge eines Weiterlaufens zu gelangen, enthält die Konstruktion der vorliegenden Erfindung ein erstes Schwenkelement (Rotor 18), an dem ein Eingriffsvorsprung 22 ausgebildet ist, ein zweites Schwenkelement (Knopfwelle 26), der es ermöglicht ist, koaxial mit dem ersten Schwenkelement zu verschwenken, ein Kupplungselement (Schiebeeinrichtung 34) zum Kuppeln des ersten Schwenkelementes mit dem zweiten Schwenkelement zu einer Einheit, um sich frei zu verschwenken oder um die Kupplung hiervon aufzulösen, und ein Nockenelement (Schneckenrad 39). Das Nockenelement enthält eine Nockeneinheit 43, welche mit einer ersten Nockenwandfläche 44 versehen ist, die den Eingriffsvorsprung 22 mit einer Druckkraft beaufschlagt, um ihm zu ermöglichen, in eine Verriegelungsposition zu verschwenken, und eine zweite Nockenwandfläche 45, die den Eingriffsvorsprung 22 mit einer Druckkraft beaufschlagt, um ihm zu ermöglichen, in eine Entriegelungsposition zu verschwenken, eine Superverriegelungs-Betätigungseinheit 48, welche es dem Kupplungselement ermöglicht, sich zu verschwenken, so dass das erste Schwenkelement und das zweite Schwenkelement in einen entkuppelten Zustand gebracht werden, und eine Entriegelungsbetätigungseinheit 49, welche es dem Kupplungselement ermöglicht, sich so zu verschwenken, dass es das erste Schwenkelement und das zweite Schwenkelement in einen ...
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Betätigungsvorrichtung für eine Türverrie
gelung eines Fahrzeuges und insbesondere eine Betätigungsvorrichtung für eine
Türverriegelung eines Fahrzeuges, die mit einem Motor ausgerüstet ist, welcher
eitlen Verriegelungshebel einer Türverriegelungseinrichtung zwischen einer Ent
riegelungsposition und einer Verriegelungsposition verschiebt.
Bekanntlich ermöglicht eine Betätigungsvorrichtung für die Türverriegelung eines
Fahrzeuges dem Verriegelungshebel der Türverriegelungseinrichtung, zwischen
einer Entriegelungsposition, einer Verriegelungsposition und einer Superverrie
gelungsposition mittels des Antriebs eines Motors zu verschwenken. Hierbei be
zeichnet die Superverriegelungsposition einen Zustand, bei dem der Türverriege
lungszustand nicht wieder auflösbar ist, sogar wenn der Benutzer in dem Fahr
zeug den innenliegenden Verriegelungsknopf betätigt.
Jedoch neigt die Ausgangswelle des Motors bei der vorstehend erwähnten Betä
tigungsvorrichtung für die Türverriegelung eines Fahrzeuges in dem Fall, bei dem
es dem Verriegelungshebel ermöglicht wird, aus der Entriegelungsposition in die
Verriegelungsposition zu verschwenken, dazu, in Folge der Trägheit zu überlau
fen bzw. weiter zu drehen (die Drehung wird fortgesetzt), sogar wenn die Ener
giezuführung zu dem Motor unterbrochen wird, mit dem Ergebnis, dass sich der
Verriegelungshebel zu der Superverriegelungsposition verschwenken kann.
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Betätigungsvorrichtung für
eine Türverriegelung eines Fahrzeuges bereitzustellen, welche den Verriege
lungshebel der Türverriegelungseinrichtung daran hindert, in Folge eines Weiter
laufens in den Superverriegelungszustand zu gelangen.
Um das vorstehend erwähnte Problem zu lösen, enthält eine Betätigungsvorrich
tung für eine Türverriegelung eines Kraftfahrzeuges gemäß der vorliegenden
Erfindung:
ein erstes Schwenkelement mit einem daran ausgebildeten Eingriffsvorsprung, wobei es dem ersten Schwenkelement ermöglicht wird, sich zu verschwenken, und welches einem Verriegelungshebel einer Türverriegelungseinrichtung er laubt, zwischen einer Entriegelungsposition und einer Verriegelungsposition in einer ineinandergreifenden bzw. verzahnten Weise verschoben bzw. überführt zu werden;
ein zweites Schwenkelement, welches mit einem innenliegenden Verriegelungs knopf gekuppelt bzw. verbunden ist und welchem ermöglicht wird, koaxial mit dem ersten Schwenkelement zu verschwenken;
ein Kupplungselement, welches vorgesehen ist, um zu verschwenken, und wel ches in einer ersten Schwenkposition das erste Schwenkelement und das zweite Schwenkelement verbindet bzw. kuppelt, damit diese als Einheit verschwenken, und welches in einer zweiten Schwenkposition das erste Schwenkelement sowie das zweite Schwenkelement aus dem gekuppelten Zustand freigibt, und
ein Nockenelement, welches durch einen Motor angetrieben wird, um zu ver schwenken, wobei das Nockenelement aufweist:
eine Nockeneinheit, die eine erste Nockenwandfläche, welche den Eingriffsvor sprung des ersten Schwenkelements mit einer Druckkraft beaufschlagt, um dem ersten Schwenkelement zu ermöglichen, aus der Entriegelungsposition in die Verriegelungsposition zu verschwenken, und eine zweite Nockenwandfläche enthält, die den Eingriffsvorsprung mit einer Druckkraft beaufschlagt, um dem ersten Schwenkelement zu ermöglichen, aus der Entriegelungsposition in die Verriegelungsposition zu gelangen;
eine Superverriegelungs-Betätigungseinheit, die es dem Kupplungselement er möglicht, so zu verschwenken, dass das erste Schwenkelement und das zweite Schwenkelement aus dem gekuppelten Zustand in den nicht gekuppelten Zu stand freigegeben werden; und
eine Entriegelungsbetätigungseinheit, die es dem Kupplungselement ermöglicht, so zu verschwenken, dass das erste Schwenkelement und das zweite Schwenk element aus dem nicht gekuppelten Zustand in den gekuppelten Zustand verschoben werden bzw. gelangen.
ein erstes Schwenkelement mit einem daran ausgebildeten Eingriffsvorsprung, wobei es dem ersten Schwenkelement ermöglicht wird, sich zu verschwenken, und welches einem Verriegelungshebel einer Türverriegelungseinrichtung er laubt, zwischen einer Entriegelungsposition und einer Verriegelungsposition in einer ineinandergreifenden bzw. verzahnten Weise verschoben bzw. überführt zu werden;
ein zweites Schwenkelement, welches mit einem innenliegenden Verriegelungs knopf gekuppelt bzw. verbunden ist und welchem ermöglicht wird, koaxial mit dem ersten Schwenkelement zu verschwenken;
ein Kupplungselement, welches vorgesehen ist, um zu verschwenken, und wel ches in einer ersten Schwenkposition das erste Schwenkelement und das zweite Schwenkelement verbindet bzw. kuppelt, damit diese als Einheit verschwenken, und welches in einer zweiten Schwenkposition das erste Schwenkelement sowie das zweite Schwenkelement aus dem gekuppelten Zustand freigibt, und
ein Nockenelement, welches durch einen Motor angetrieben wird, um zu ver schwenken, wobei das Nockenelement aufweist:
eine Nockeneinheit, die eine erste Nockenwandfläche, welche den Eingriffsvor sprung des ersten Schwenkelements mit einer Druckkraft beaufschlagt, um dem ersten Schwenkelement zu ermöglichen, aus der Entriegelungsposition in die Verriegelungsposition zu verschwenken, und eine zweite Nockenwandfläche enthält, die den Eingriffsvorsprung mit einer Druckkraft beaufschlagt, um dem ersten Schwenkelement zu ermöglichen, aus der Entriegelungsposition in die Verriegelungsposition zu gelangen;
eine Superverriegelungs-Betätigungseinheit, die es dem Kupplungselement er möglicht, so zu verschwenken, dass das erste Schwenkelement und das zweite Schwenkelement aus dem gekuppelten Zustand in den nicht gekuppelten Zu stand freigegeben werden; und
eine Entriegelungsbetätigungseinheit, die es dem Kupplungselement ermöglicht, so zu verschwenken, dass das erste Schwenkelement und das zweite Schwenk element aus dem nicht gekuppelten Zustand in den gekuppelten Zustand verschoben werden bzw. gelangen.
In Übereinstimmung mit der vorstehend erläuterten Betätigungsvorrichtung für
die Türverriegelung eines Kraftfahrzeuges ermöglicht die Superverriegelungs-
Betätigungseinheit dem Kupplungselement, so zu verschwenken, dass das zwei
te Schwenkelement, welches mit dem innenliegenden Verriegelungsknopf ver
bunden ist, und das erste Schwenkelement, welches den Verriegelungshebel der
Türverriegelungseinrichtung in einer ineinandergreifenden bzw. verzahnten Wei
se verschiebt, in einen nicht gekuppelten Zustand gebracht werden. Daher wird
in diesem Zustand dem ersten Schwenkelement nicht erlaubt, zu verschwenken,
mit dem Ergebnis, dass sich die Türverriegelungseinrichtung nicht in einem ent
riegelten Zustand befindet, sogar wenn der Benutzer eine innenliegende Verrie
gelung betätigt. Daher wird der Superverriegelungszustand nicht durch die No
ckeneinheit, die auf dem Nockenelement angeordnet ist, betätigt bzw. hervorge
rufen, sondern durch die Superverriegelungs-Betätigungseinheit; daher kann der
Abstand zwischen dem Endabschnitt der ersten Nockenwandfläche, die die No
ckeneinheit bildet, und der Superverriegelungs-Betätigungseinheit frei gestaltet
werden. Aus diesem Grund wird es möglich, einen ungewollten Superverriege
lungszustand in Folge des Überlaufens bzw. Weiterlaufens des Motors sicher zu
verhindern, das sogar dann auftreten kann, wenn der Benutzer einen normalen
Verriegelungsvorgang ausführt.
Insbesondere ist die vorstehend erwähnte Betätigungsvorrichtung für die Türver
riegelung eines Fahrzeuges vorzugsweise in einer solchen Weise gestaltet, dass
ein Kupplungsstift an dem Kupplungselement in einer hervorstehenden Weise
angebracht ist;
dass das Kupplungselement entweder an dem ersten Schwenkelement oder dem zweiten Schwenkelement angeordnet ist, um daran zu verschwenken und;
dass eine Eingriffsnut, die mit dem Kupplungsstift, der an dem anderen Schwenkelement ausgebildet ist, in Eingriff gelangt, wobei die Eingriffsnut das erste Schwenkelement und das zweite Schwenkelement in einen gekuppelten Zustand in einer ersten Schwenkposition des Kupplungsstiftes bringt und das erste Schwenkelement sowie das zweite Schwenkelement in einen nicht gekup pelten Zustand in einer zweiten Schwenkposition bringt.
dass das Kupplungselement entweder an dem ersten Schwenkelement oder dem zweiten Schwenkelement angeordnet ist, um daran zu verschwenken und;
dass eine Eingriffsnut, die mit dem Kupplungsstift, der an dem anderen Schwenkelement ausgebildet ist, in Eingriff gelangt, wobei die Eingriffsnut das erste Schwenkelement und das zweite Schwenkelement in einen gekuppelten Zustand in einer ersten Schwenkposition des Kupplungsstiftes bringt und das erste Schwenkelement sowie das zweite Schwenkelement in einen nicht gekup pelten Zustand in einer zweiten Schwenkposition bringt.
Weiterhin ist die Betätigungsvorrichtung für die Türverriegelung eines Kraftfahr
zeuges vorzugsweise in einer solchen Weise gestaltet, dass ein elastisches Ele
ment zum Halten bzw. Aufrechterhalten des gekuppelten Zustandes oder des
nicht gekuppelten Zustandes des ersten Schwenkelementes mit dem zweiten
Schwenkelement an einem der Schwenkelemente angebracht ist, an dem das
Kupplungselement vorgesehen ist, um daran zu verschwenken. Diese Anord
nung macht es möglich, das Kupplungselement vom unbeabsichtigten Freigeben
des gekuppelten Zustandes des ersten Schwenkelementes mit dem zweiten
Schwenkelement in Folge von Schwingungen usw. während der Fahrt zu hin
dern.
Daher ist es bevorzugt, das Kupplungselement an dem ersten Schwenkelement
so anzubringen, dass es daran verschwenken kann.
Weiterhin ist es bevorzugt, eine Anordnung bereitzustellen, in der ein Druckele
ment, welches das Kupplungselement von der Seite des nicht gekuppelten Zu
standes des ersten Schwenkelementes mit dem zweiten Schwenkelement zu der
Seite des gekuppelten Zustandes mit einer Druckkraft beaufschlagt, angeordnet
ist. Mit dieser Anordnung ist es möglich, den gekuppelten Zustand zwischen dem
ersten Schwenkelement und dem zweiten Schwenkelement sicher daran zu hin
dern, in Folge irgend eines Grundes freigegeben zu werden, und darüber hinaus
aus dem nicht gekuppelten Zustand in den gekuppelten Zustand sicher verscho
ben zu werden.
Fig. 1 zeigt eine Betätigungsvorrichtung für eine Türverriegelung eines Fahr
zeuges in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung, wobei Fig.
1A eine Draufsicht, welche einen Zustand wiedergibt, in der ein oberes
Gehäuse entfernt ist, und Fig. 1B eine Querschnittsansicht ist;
Fig. 2 zeigt eine Verriegelungswelle, welche mit einem Verriegelungshebel ei
ner Türverriegelungseinrichtung verbunden ist, wobei Fig. 2A eine Drauf
sicht und Fig. 2B eine Vorderansicht ist;
Fig. 3 zeigt einen Rotor, der ein erstes Schwenkelement ist, wobei Fig. 3A eine
Draufsicht und Fig. 3B eine Vorderansicht ist;
Fig. 4 zeigt eine Knopfwelle, die ein zweites Schwenkelement ist, wobei Fig. 4A
eine Draufsicht und Fig. 4B eine Vorderansicht ist;
Fig. 5 zeigt eine Schiebeeinrichtung, die ein Kupplungselement ist, wobei Fig.
5A eine Draufsicht und Fig. 5B eine Seitenansicht ist;
Fig. 6 zeigt ein Schneckenrad, das ein Nockenelement ist, wobei Fig. 6A eine
Draufsicht und Fig. 6B eine Querschnittsansicht ist;
Fig. 7 ist eine Draufsicht, die eine Feder wiedergibt, welche ein Druckelement
ist;
Fig. 8 ist eine Draufsicht, die einen entriegelten Zustand wiedergibt;
Fig. 9 ist eine Draufsicht, die einen verriegelten Zustand wiedergibt;
Fig. 10 ist eine Draufsicht, die einen Verriegelungsvorgang wiedergibt, welcher
die Betätigungsvorrichtung verwendet;
Fig. 11 ist eine Draufsicht, die einen Superverriegelungsvorgang wiedergibt, der
die Betätigungsvorrichtung verwendet;
Fig. 12 ist eine Draufsicht, die einen Superverriegelungszustand wiedergibt;
Fig. 13 ist eine Draufsicht, die einen Zustand zeigt, bei dem sich ein innenlie
gender Verriegelungsknopf bei dem Superverriegelungszustand im ent
riegelten Zustand befindet;
Fig. 14 ist eine Draufsicht, die einen ersten Zustand eines Vorganges wiedergibt,
der ausgeführt wird, wenn der Superverriegelungszustand in den Entrie
gelungszustand verschoben bzw. überführt wird;
Fig. 15 ist eine Draufsicht, die einen zweiten Zustand des Vorganges wiedergibt,
welcher ausgeführt wird, wenn der Superverriegelungszustand in den
entriegelten Zustand überführt wird;
Fig. 16 ist eine Draufsicht, die einen dritten Zustand des Vorganges wiedergibt,
welcher ausgeführt wird, wenn der Superverriegelungszustand in den
entriegelten Zustand überführt wird; und
Fig. 17 ist eine Draufsicht, die die Vorgänge wiedergibt, in denen ein Entriege
lungsvorgang ausgeführt wird, wenn sich der innenliegende Verriege
lungsknopf bei dem Superverriegelungszustand im entriegelten Zustand
befindet.
Unter Bezugnahme auf die Figuren erläutert die nachstehende Beschreibung
Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung.
Fig. 1 zeigt eine Betätigungsvorrichtung für eine Türverriegelung eines Fahrzeu
ges in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung. Diese Betätigungsvor
richtung für die Türverriegelung besteht hauptsächlich aus einem Gehäuse 1,
einem Schlüsselschaft bzw. einer Schlüsselwelle 12, einem Verriegelungsschaft
bzw. einer Verriegelungswelle 13, einem Rotor 18, welcher ein erstes Schwenk
element bildet, einem Knopfschaft bzw. einer Knopfwelle 26, welcher bzw. wel
che ein zweites Schwenkelement bildet, einer Schiebe- bzw. Überführungsein
richtung 34, welche ein Kupplungselement bildet, einem Schneckenrad bzw.
Schneckenzahnrad 39, welches ein Nockenelement bildet, und einer Feder 53,
welche ein Druckelement bildet.
Das Gehäuse 1 nimmt entsprechende Bauteile auf, die nachstehend erläutert
werden und die einen Motor 2 enthalten, der in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung
drehbar ist. Das Gehäuse 1 weist ein unteres Gehäuseteil 4, welches eine obere
Öffnung besitzt, und ein oberes Gehäuseteil 7 auf, welches die obere Öffnung
des unteren Gehäuseteils 4 abdeckt. In der Figur bezeichnet Bezugszeichen 3
eine Schnecke bzw. ein Schneckenritzel, welche bzw. welches an einer Aus
gangswelle des Motors 2 angebracht ist. Das untere Gehäuseteil 4 ist mit einer
Lagereinheit 5 zum Lagern der Welle des Schneckenrades 39 und einem Durch
gangsloch 6 versehen, durch das die Schlüsselwelle 12 hindurchgeht. Ein Schal
tungssubstrat 8 zum Steuern des Betriebes des Motors 2 ist an dem vorstehend
erwähnten oberen Gehäuseteil 7 angeordnet. Weiterhin besitzt dieses obere Ge
häuseteil 7 ein Durchgangsloch 9, durch das die Knopfwelle 26 hindurchgeht,
sowie ein Durchgangsloch 10, durch das die Verriegelungswelle 13 hindurch
geht. Weiterhin ist auch ein vorspringender Abschnitt 11 vorgesehen, mit dem ein
Ende 53b der Feder 53, welche nachstehend erläutert wird, in Eingriff gelangt.
Die vorstehend erwähnte Schlüsselwelle 12, welche mit einem Zylinderschloss
(nicht gezeigt) über eine Stange (nicht gezeigt) verbunden ist, ist in dem Durch
gangsloch 6 in dem vorstehend erwähnten unteren Gehäuseteil 4 so angeordnet,
dass sie darin verschwenken bzw. sich drehen kann. Wenn daher der Benutzer
das Zylinderschloss mittels eines Schlüssels betätigt, ermöglicht die Schlüssel
welle 12 einem Verriegelungshebel der Türverriegelungseinrichtung, über die
Verriegelungswelle 13 zwischen einer Entriegelungsposition und einer Verriege
lungsposition zu verschwenken.
Die vorstehend erwähnte Verriegelungswelle 13, welche mit dem Verriegelungs
hebel der Türverriegelungseinrichtung verbunden ist, ist in dem Durchgangsloch
10 des oberen Gehäuseteils 7 so angeordnet, dass sie darin verschwenken
kann, und ist einstückig mit der Schlüsselwelle 12 verbunden. Wie in den Fig. 2A
und 3B dargestellt ist, besitzt die Verriegelungswelle 13 einen Aufbau, bei dem
eine Welle 15, welche durch das Durchgangsloch 10 hindurchgeht und welche
mit dem Verriegelungshebel verbunden ist, an der oberen Fläche eines Grund
plattenabschnittes 14 angeordnet ist, der im Wesentlichen eine Kreissektorform,
die nach außen hervorsteht, besitzt. Ein Vorsprung 16, welcher zum Einstellen
eines Kontaktpunktes, nicht gezeigt, verwendet wird, der zum Ausführen der
Kontaktvorgänge gegenüber dem Schaltungssubstrat 8 des vorstehend erwähn
ten oberen Gehäuseteiles 7 verwendet wird, um den verriegelten und den entrie
gelten Zustand zu erfassen, ist an der Substrateinheit 14 mit einem runden
Querschnitt in einer solchen Weise angeordnet, dass er hervorsteht. Eine Zahn
radeinheit bzw. ein Zahnradsegment 17, welche bzw. welches sich in Eingriff mit
dem Rotor 18 befindet, der nachstehend beschrieben wird, um ihn an seinem
einen Abschnitt an der Seitenfläche zu halten, ist an der unteren Fläche der Sub
strateinheit 14 angeordnet.
Der vorstehend erwähnte Rotor verschiebt den Verriegelungshebel der Türver
riegelungseinrichtung zwischen der Entriegelungsposition und der Verriege
lungsposition über die vorstehend erwähnte Verriegelungswelle 13 in einer ver
zahnten bzw. wechselseitigen Weise. Wie in den Fig. 3A und 3B dargestellt ist,
ist in dem Rotor 18 ein Schaft- bzw. Wellenabschnitt 20, welcher in Aufwärts- und
Abwärtsrichtung hervorsteht und mit dem vorstehend erwähnten unteren Gehäu
seteil 4 sowie der Knopfwelle 26, die nachstehend erläutert wird, verbunden ist,
um sich daran zu drehen, in vorbestimmten Positionen in der Figur an der rech
ten Seite einer Substrateinheit 19 angeordnet, die im Wesentlichen eine Kreis
sektorform besitzt. Weiterhin ist eine Zahnradeinheit bzw. ein Zahnradsegment
21, welche bzw. welches in Eingriff mit der Zahnradeinheit 17 der vorstehend
erwähnten Verriegelungswelle 13 gelangt, an dem Seitenabschnitt angeordnet,
an dem diese Verschiebeeinheit 20 angebracht ist. Darüber hinaus ist in der Fi
gur an der linken Seite des Substratabschnittes 19 ein Eingriffsvorsprung 22,
welcher eine sogenannte Tröpfchenform besitzt, so ausgebildet, dass er nach
unten hervorsteht. Außerdem ist an der gleichen Seite mit diesem Eingriffsvor
sprung 22 eine Fixiereinheit 23 zum Sichern einer Schiebeeinrichtung 34, die
später erläutert werden wird, um sich daran zu drehen, angeordnet. Die Fixier
einheit 23 wird durch ein Loch gebildet, welches eine runde Form und einen ge
kerbten bzw. geschlitzten Abschnitt besitzt, der in einer Position angeordnet ist,
die dem Loch gegenüberliegt. Weiterhin ist eine Langnut 24, die sich im Wesent
lichen in einer gebogenen Form krümmt, zwischen der Fixiereinheit 23 und dem
vorstehend erwähnten Eingriffsvorsprung 22 ausgebildet, wobei ein elastisches
Element 25, welches das Verschieben eines Kupplungswellenabschnittes der
Schiebeeinrichtung 34 verhindert, an einer Seite der Langnut 24 angeordnet ist.
Die vorstehend erwähnte Knopfwelle 26, welche mit einem innenliegenden Ver
riegelungsknopf, der nicht gezeigt ist, verbunden ist, ist so angebracht, dass sie
durch das Durchgangsloch 9 des oberen Gehäuseteils 7 koaxial zu dem Wellen
abschnitt 20 des Rotors 18 hindurchgeht und mit dem Rotor 18 verschwenkt. Wie
in den Fig. 4A und 4B gezeigt, ist ein Schaft- bzw. Wellenabschnitt 28, der eine
im Wesentlichen zylindrische Form besitzt, der durch das vorstehend erwähnte
Durchgangsloch 9 eingeführt ist, um an dem Schaft bzw. der Welle angebracht
zu werden, und der den Wellenabschnitt 20 aufweist, der durch das Durchgangs
loch eingeführt ist, um daran angebracht zu werden, an dem in der Figur rechten
Seitenende des Substratabschnittes 27 angeordnet, der im Wesentlichen eine
Kreissektorform besitzt. Weiterhin ist an der linken Seite des Substratabschnittes 27
in der Figur eine Eingriffsnut 29 ausgebildet, die mit einem Kupplungsstift 37
der Schiebeeinrichtung 34 in Eingriff gelangt, welche später erläutert wird. Diese
Eingriffsnut 29, welche im Wesentlichen die Form der Zahl 7 besitzt, ist durch
eine Kupplungsnut 30 gebildet, die die Knopfwelle 26 und den Rotor 18 in einen
integralen bzw. eine Einheit bildenden, gekuppelten Schwenkzustand über die
Schiebeeinrichtung 34 bringt, und eine Nicht-Kupplungsnut bzw. Entkupplungs
nut 31, die verhindert, dass der Rotor 18 zusammen mit der Schwenkbewegung
der Knopfwelle 26 verschwenkt, es aber der Knopfwelle 26 ermöglicht, zusam
men mit der Schwenkbewegung des Rotors 18 zu verschwenken. Die vorstehend
erwähnte Kupplungsnut 30 fällt mit einem Abschnitt der vorstehend erwähnten
Langnut 24 zusammen, wobei sich die Knopfwelle 26 und der Rotor 18 im ge
kuppeltem Zustand befinden. Eine Führungsfläche 31a ist an einer Seite der
Nicht-Kupplungsnut 31 angeordnet, um den Kupplungsstift 37 in eine Verbin
dungsposition mit der Kupplungsnut 30 zu bringen. Weiterhin ist in dem Sub
stratabschnitt 27 ein Montageabschnitt 32, an dem eine Feder 53 so angebracht
ist, dass sie daran verschwenkt, an einem oberen Abschnitt der vorstehend er
wähnten Eingriffsnut 29 angeordnet. Dieser Montageabschnitt 32 wird durch ei
nen Schaft- bzw. Wellenabschnitt gebildet, der in die gleiche Richtung wie der
Wellenabschnitt 28 und die Eingriffselemente, die an dem hervorstehenden Ende
des Wellenabschnittes mit vorbestimmten Abständen angeordnet sind, hervor
steht. In der Figur bezeichnet Bezugszeichen 33 einen Vorsprung, der zum Un
terdrücken der Schwenkbewegung der Feder 53 verwendet wird.
In der Eingriffsnut 29 der vorstehend erwähnten Knopfwelle 26 ist die oben ge
nannte Schiebeeinrichtung 34, die es dem Rotor 18 und der Knopfwelle 26 er
möglicht, miteinander so gekuppelt zu werden, dass sie in einer ersten Schwenk
position, bei der sie innerhalb der Kupplungsnut 30 angeordnet sind, als eine
Einheit verschwenken, und die es darüber hinaus dem Rotor 18 sowie der Knopf
welle 26 ermöglicht, in einer zweiten Schwenkposition, in der sie innerhalb der
Nicht-Kupplungsnut 31 angeordnet sind, aus dem gekuppelten Zustand frei
gegeben (entkuppelt) zu werden, an dem vorstehend erwähnten Montageab
schnitt 23 an der unteren Fläche des Rotors 18 angeordnet, um daran zu ver
schwenken. Wie in den Fig. 5A und 5B gezeigt ist, ist ein Montageabschnitt 36,
der an dem vorstehend erwähnten Rotor 18 angebracht wird, an einer Oberflä
che des Substratabschnittes 35 vorgesehen. Dieser Montageabschnitt 36 wird
durch einen Schaft- bzw. Wellenabschnitt sowie ein Eingriffselement gebildet,
das aus einer Position, welche dem hervorstehenden Ende des Wellenabschnitts
gegenüberliegt, herausragt. Weiterhin ist ein Kupplungsstift 37, dem ermöglicht
ist, durch die Langnut 24 des Rotors 18 und die Eingriffsnut 29 der Knopfwelle 26
hindurchzugehen, an dem Montageabschnitt 36 so angebracht, dass er in die
gleiche Richtung hervorsteht, wie der vorstehend erwähnte Montageabschnitt 36.
Weiterhin ist ein Kontaktelement 38, dem ermöglicht ist, mit einer Superverriege
lungs-Betätigungseinheit 48 des Schneckenrades 39 und einer Entriegelungsbe
tätigungseinheit 49 in Kontakt zu gelangen, an dem Montageabschnitt 36 in einer
Weise vorgesehen, dass es im Wesentlichen in Tangentialrichtung hervorsteht.
Das vorstehend erwähnte Schneckenrad 39 ermöglicht es dem Rotor 18, in einer
verriegelten bzw. ineinandergreifenden oder verzahnten Weise durch die An
triebarbeit des Motors 2 zu verschwenken. Wie in den Fig. 6A und 6B gezeigt ist,
besitzt dieses Schneckenrad 39 einen Aufbau, bei dem eine Schneckennut bzw.
eine Schneckenverzahnung 41 an dem Umfang eines Basisabschnittes 40 aus
gebildet ist, der im Wesentlichen eine Scheibenform mit einem Wellen- bzw.
Schaftabschnitt 42 besitzt, welcher in dem unteren Gehäuseteil 4 angeordnet ist,
um daran zu verschwenken, wobei der Wellenabschnitt 42 in der Mitte des Ba
sisabschnittes 40 angeordnet ist. Weiterhin ist eine Nockeneinheit 43, die eine
Vertiefungs- bzw. Ausnehmungsform aufweist, an der oberen Oberfläche des
Basisabschnittes 40 angeordnet, um den vorstehend erwähnten Eingriffsvor
sprung 22 des Rotors 18 aufzunehmen. Diese Nockeneinheit 43 ist mit einer ers
ten Nockenwandfläche 44 versehen, die den vorstehend erwähnten Eingriffsvor
sprung 22 des Rotors 18 nach innen drückt, wenn sich dieser in Vorwärtsrichtung
(Uhrzeigerrichtung) dreht, um dem Rotor 18 zu ermöglichen, aus der Entriege
lungsposition in die Verriegelungsposition zu verschwenken. Sie ist weiterhin mit
einer zweiten Nockenwandfläche 45 versehen, welche den Eingriffsvorsprung 22
nach außen drückt, wenn der Motor in die entgegengesetzte Richtung (Gegen
uhrzeigerrichtung) gedreht wird, um es dem Rotor 18 zu ermöglichen, aus der
Verriegelungsposition in die Entriegelungsposition zu verschwenken. Weiterhin
ist die Einheit mit einer ersten Bogenwandfläche 46 ausgerüstet, welche einen
Nicht-Störungszustand an dem vorstehend erwähnten Eingriffsvorsprung 22 be
reitstellt, wenn der Rotor 18 aus der Verriegelungsposition in einen
Superverriegelungszustand weiter vorwärts gedreht wird. Darüber hinaus ist sie
mit einer zweiten Bogenwandfläche 47 versehen, welche für den oben
zweiten Bogenwandfläche 47 versehen, welche für den oben genannten Ein
griffsvorsprung 22 einen Nicht-Störungszustand bildet, wenn der Rotor 18 aus
der Entriegelungsposition in seine ursprüngliche, neutrale Position zurückkehrt.
Daher ist die Einheit mit einer vertieften Form ausgebildet, um diese Wandflä
chen 44 bis 47 einstückig zu bilden. Weiterhin ist an der oberen Oberfläche des
Basisabschnitts 40 eine Superverriegelungs-Betätigungseinheit 48, die das vor
stehend erwähnte Kontaktelement 38 mit einer Druckkraft beaufschlagt, um der
Schiebeeinrichtung 34 zu ermöglichen, in Uhrzeigerrichtung zu verschwenken,
so dass der Rotor 18 und die Knopfwelle 26 aus dem gekuppelten Zustand in
den entkuppelten Zustand gebracht werden, in einer Weise angeordnet, dass sie
hervorsteht. Hierbei ist diese Superverriegelungs-Betätigungseinheit 48 in einer
Position entfernt von dem Endabschnitt der vorstehend erwähnten ersten No
ckenwandfläche 44 in einem vorbestimmten Winkel angeordnet. Weiterhin bildet
dieser Winkel einen Abstand, der die Superverriegelungs-Betätigungseinheit 48
daran hindert, in Kontakt mit dem Kontaktelement 38 in Folge des Über- bzw.
Weiterlaufens durch den Motor 2 zu gelangen. In der gleichen Weise ist an der
oberen Fläche des Basisabschnittes 40 eine Entriegelungsbetätigungseinheit 49,
die das Kontaktelement 38 mit einer Druckkraft beaufschlagt, um der Schiebeein
richtung 34 zu ermöglichen, in Gegenuhrzeigerrichtung zu verschwenken, so
dass der Rotor 18 und die Knopfwelle 26 aus dem entkuppelten Zustand in den
gekuppelten Zustand gelangen, in einer Weise angeordnet, dass sie hervorsteht.
Weiterhin ist ein Gehäuseabschnitt 50 an einem unteren Abschnitt des Basisab
schnittes 40 angeordnet. Wie in der Fig. 1B dargestellt ist, nimmt dieser Gehäu
seabschnitt 50 eine Feder 51, welche dazu verwendet wird, das Schneckenrad
39 in die neutrale Position vor dem Verschwenken zurückzuführen, und einen
Anschlag 52 für den Eingriff und das Anhalten der Feder 51 auf.
Wie in Fig. 7 wiedergegeben ist, besitzt die Feder 53, welche die vorstehend er
wähnte Schiebeeinrichtung 34 in Richtung der ersten Schwenkpositionsseite mit
einer Druckkraft beaufschlagt, im Wesentlichen die Form des Buchstabens "U"
und ist mit den Elementen 53b, 53c versehen, die von einem Aufwickelabschnitt
53a aus in die gleiche Richtung hervorstehen. Der oben genannte Aufwickelab
schnitt 53a der Feder 53 ist an dem Montageabschnitt 32 der Knopfwelle 26 an
gebracht, um daran zu verschwenken. Weiterhin sind die vorstehend erwähnten
Elemente 53b, 53c jeweils zwischen dem Vorsprung 11 des oberen Gehäuses 7
und dem Kupplungsstift 37 der Schiebeeinrichtung 34 platziert, so dass, während
sich die Knopfwelle 26 in die Entriegelungsposition verschwenkt, die Elemente
die Schiebeeinrichtung 34 in Richtung der ersten Schwenkpositionsseite drän
gen.
Nachstehend wird der Betrieb der vorstehend erläuterten Betätigungsvorrichtung
für die Türverriegelung eines Kraftfahrzeuges erläutert.
Zunächst wird in einem Entriegelungszustand der Betätigungsvorrichtung für die
Türverriegelung eines Fahrzeuges, wie er in Fig. 8 dargestellt ist, der Rotor 18 in
einen Schwenkzustand gebracht, wobei sein Eingriffsvorsprung 22 an der außen
liegenden Umfangsseite in der Nockeneinheit 43 des Schneckenrades 39 ange
ordnet ist.
In diesem Zustand fallen die Kupplungsnut 30 der Knopfwelle 26, welche die
Eingriffsnut 29 bildet, und die Langnut 24 des Rotors 18 miteinander zusammen,
wobei der Kupplungsstift 37 der Schiebeeinrichtung 34 in der ersten Schwenkpo
sition am Rand angeordnet ist. Daher werden der Rotor 18 und die Knopfwelle
26 miteinander durch die Schiebeeinrichtung 34 gekuppelt, um als eine Einheit
zu verschwenken. Dieser gekuppelte Zustand wird durch das elastische Element
25 des Rotors 18 sowie der Druckkraft der Feder 53 aufrecht erhalten.
Weiterhin ist die Verriegelungswelle 13, die mit der Türverriegelungseinrichtung
gekuppelt ist, in die Entriegelungsposition verschwenkt. Daher bedient der Be
nutzer den inneren oder den äußeren Handgriff der Fahrzeugtür, um der Verrie
gelung der Türverriegelungseinrichtung zu ermöglichen, zu verschwenken, wo
durch die Tür geöffnet werden kann.
Anschließend wird der Vorgang für den Übergang des Entriegelungszustandes in
den Verriegelungszustand erläutert.
Wenn der Benutzer den innenliegenden Verriegelungsknopf in die Verriegelungs
richtung betätigt, wird es zunächst der Knopfwelle 26 ermöglicht, in Gegenuhr
zeigerrichtung 1 zu verschwenken, wie es in Fig. 9 gezeigt ist. Dies ermöglicht
dem Rotor 18, der als Einheit über die Schiebeeinrichtung 34 mit der Knopfwelle
26 verbunden ist, gemeinsam mit dieser zu verschwenken.
Dabei wird es der Verriegelungswelle 13, die in Eingriff mit dem Rotor 18 steht,
ermöglicht, in Uhrzeigerrichtung 2 in einer verriegelten bzw. verzahnten Weise zu
verschwenken, um die Verriegelungsposition zu erreichen. Im Ergebnis kann der
Benutzer oder die Benutzerin die Verriegelung der Türverriegelungseinrichtung
nicht drehen, um die Tür zu öffnen, sogar wenn er oder sie den inneren oder den
äußeren Handgriff der Fahrzeugtür betätigt.
Wenn weiterhin der Benutzer den Schlüssel in das Zylinderschloss einführt und
ihn in die Verriegelungsrichtung dreht, wird es der Verriegelungswelle 13, die mit
der Schlüsselwelle 12 verbunden ist, ermöglicht, in Uhrzeigerrichtung 1' zu ver
schwenken bzw. sich zu drehen, um die Verriegelungsposition zu erreichen. Im
Anschluss zu der Schwenkbewegung der Verriegelungswelle 13 wird dem Rotor
18 und der Knopfwelle 26 ermöglicht, in Gegenuhrzeigerrichtung 2' zu ver
schwenken. Demzufolge kann in der gleichen Weise, wie es vorstehend erläutert
worden ist, der Benutzer oder die Benutzerin die Tür nicht öffnen, sogar wenn er
oder sie den inneren oder äußeren Handgriff betätigt. Weiterhin wird es dem Ro
tor 18 und der Knopfwelle 26, die als Einheit miteinander durch die Schiebeein
richtung 34 gekuppelt sind, in Verriegelung mit der Schwenkbewegung der Ver
riegelungswelle 13 ermöglicht, in Uhrzeigerrichtung zu verschwenken.
Wenn weiterhin der Benutzer einen Fernsteuervorgang ausführt, um die Türver
riegelungs-Betätigungsvorrichtung zu verriegeln, wird der Motor 2 zunächst an
getrieben, wie es in Fig. 10 gezeigt ist, so dass das Schneckenrad 34 in Uhrzei
gerrichtung 1 um ca. 90° durch das Schneckenritzel 3 gedreht wird.
In der Nockeneinheit 43 des vorstehend erwähnten Schneckenrades 39 wird der
Eingriffsvorsprung 22 des Rotors 18, der an der Außenumfangsseite angeordnet
ist, durch die erste Nockenwandfläche 44, welche die Nockeneinheit 43 bildet,
nach innen gedrückt. Demzufolge wird es dem Rotor 18 und der Knopfwelle 26,
die sich in einem gekuppelten Zustand befinden, ermöglicht, als Einheit in Uhr
zeigerrichtung 2 zu verschwenken.
Daher wird in der gleichen Weise, wie es vorstehend erläutert worden ist, der
Verriegelungswelle 13, die in Eingriff mit dem Rotor 18 steht, ermöglicht, in Uhr
zeigerrichtung 3 in den verriegelten Zustand zu verschwenken, in dem der Be
nutzer oder die Benutzerin die Tür nicht öffnen können, sogar wenn sie oder er
den inneren oder äußeren Handgriff betätigen.
Nachdem das Schneckenrad 39 um ca. 90° durch den Motor 2 gedreht worden
ist, wird es ihm ermöglicht, durch eine Druckkraft von der Feder in Gegenuhrzei
gerrichtung zu verschwenken, um in die neutrale Position zurückzukehren, wie
es in Fig. 9 gezeigt ist.
Nachfolgend wird der Vorgang zum Überführen des Entriegelungszustandes
oder des Verriegelungszustandes in den Superverriegelungszustand erläutert.
Wenn der Benutzer einen Fernsteuervorgang ausführt, um die Türverriegelungs-
Betätigungsvorrichtung superzuverriegeln, führt der Motor 2 zunächst einen An
triebsvorgang in der Weise aus, dass das Schneckenrad 39 in Uhrzeigerrichtung
1 um ungefähr 180° gedreht wird, wie es in Fig. 11 gezeigt ist. Wenn in diesem
Fall der Entriegelungszustand in den Superverriegelungszustand überführt wird,
während das Schneckenrad 39 um 180° gedreht wird, wird der vorstehend er
wähnte Verriegelungsvorgang während der ersten 90° und der Superverriege
lungszustand während der letzten 90° ausgeführt. In dem Fall, bei dem der ver
riegelte Zustand in den Superverriegelungszustand überführt wird, unterscheidet
sich dieser Vorgang von dem vorstehend erläuterten Vorgang lediglich dahinge
hend, dass der Vorgang während der ersten 90° nicht und der Superverriege
lungsvorgang während der letzten 90° ausgeführt wird.
Wenn sich das Schneckenrad 39 gedreht hat, um den Abschnitt der letzten 90°
zu erreichen, wird der Eingriffsvorsprung 22 des Rotors 18 in den Nicht-
Störungszustand durch die erste Bogenwandfläche 46 innerhalb der Nockenein
heit 43 gebracht; daher wird keine Funktion auf den Rotor 18 ausgeübt.
Wenn das Schneckenrad 39 weiterhin fortsetzt, sich zu drehen, gelangt die Su
perverriegelungs-Betätigungseinheit 48 in Kontakt mit dem Kontaktelement 38,
was es der Schiebeeinrichtung 34 ermöglicht, durch die Drehbewegung des
Schneckenrades 39 in Uhrzeigerrichtung 2 zu verschwenken. Im Ergebnis gleitet
der Kupplungsstift 37 der Schiebeeinrichtung 34 innerhalb der Kupplungsnut 30,
in der Langnut 24 des Rotors 18 und in die Eingriffsnut 29 der Knopfwelle 26, um
in die zweite Schwenkposition innerhalb der Nicht-Kupplungsnut bzw. Ent
kupplungsnut 31 platziert zu werden.
Nachdem das Schneckenrad 39 um ca. 180° durch den Motor 2 gedreht worden
ist, wird es ihm ermöglicht, in Gegenuhrzeigerrichtung durch eine Druckkraft aus
der Feder 51 zu verschwenken, um in die neutrale Position zurückzukehren, wie
es in Fig. 12 gezeigt ist, wodurch es in den Superverriegelungszustand gebracht
worden ist.
In diesem Superverriegelungszustand wird der Knopfwelle 26 ermöglicht, in Uhr
zeigerrichtung mit dem Rotor 18 bzw. um den Rotor 18 zu verschwenken, wel
cher hiermit nicht verriegelt ist, wie es in Fig. 13 gezeigt ist, wenn der Benutzer
den innenliegenden Verriegelungsknopf zum Entriegeln betätigt. Weiterhin wird
es der Schiebeeinrichtung 34 ermöglicht, sich in Richtung der ersten Schwenk
position durch eine Druckkraft aus der Feder 53 zu verschwenken, die an der
vorstehend erwähnten Knopfwelle 26 angebracht ist.
Auf diese Weise wird es dem Rotor 18, der mit der Verriegelungswelle 13 verrie
gelt ist, nicht ermöglicht, zu verschwenken, so dass der verriegelte Zustand nicht
freigegeben wird, sogar wenn der innenliegende Verriegelungsknopf zum Entrie
geln betätigt wird. Wenn weiterhin der Benutzer die Betätigung des innenliegen
den Verriegelungsknopfes freigibt, bleibt die Knopfwelle 26 in ihrer Position.
Wenn der innenliegende Verriegelungsknopf zum Verriegeln betätigt wird, wird
es der Knopfwelle 26 ermöglicht, in Gegenuhrzeigerrichtung zu verschwenken.
Anschließend wird es der Schiebeeinrichtung 34, die in Richtung der ersten
Schwenkposition durch die Schwenkbewegung dieser Knopfwelle 26 gedrückt
worden ist, ermöglicht, wieder in die zweite Schwenkposition zu verschwenken,
wobei der Kupplungsstift 37 durch die Führungsfläche 31a der Entkupplungsnut
31 gedrückt wird, wodurch er in den Zustand, der in Fig. 12 gezeigt ist, zurück
kehrt. Der Vorgang zum Entriegeln der Türverriegelungs-Betätigungsvorrichtung
mit dem innenliegenden Verriegelungsknopf, der zum Entriegeln betätigt wird,
wird nachstehend im Detail erläutert.
Anschließend wird der Vorgang zum Überführen des Superverriegelungszustan
des in den Entriegelungszustand erklärt.
Wenn der Benutzer einen Fernsteuervorgang zum Entriegeln der Türverriege
lungs-Betätigungsvorrichtung ausführt, wird zunächst das Schneckenrad 39 in
Gegenuhrzeigerrichtung 1 um ca. 180° durch den Motor 2 gedreht, wie es in den
Fig. 14 bis 16 gezeigt ist.
Wenn insbesondere das Schneckenrad 39 beginnt, sich aus der neutralen Posi
tion zu verschwenken, gelangt seine Entriegelungsbetätigungseinheit 49 in Kon
takt mit dem Kontaktelement 38 der Schiebeeinrichtung 34. Daher wird der
Schiebeeinrichtung 34 ermöglicht, in Gegenuhrzeigerrichtung 2 durch die
Schwenkbewegung des Schneckenrades 39 zu verschwenken, um in der ersten
Schwenkposition angeordnet zu werden. Demzufolge werden der Rotor 18 und
die Knopfwelle 26 wieder als Einheit gekuppelt, um koaxial in einer verriegelten
Weise miteinander zu verschwenken.
Wenn das Schneckenrad 39 aufeinanderfolgend bzw. weiter gedreht wird, ge
langt die Entriegelungsbetätigungseinheit 49 über das Vorsprungsende des Kon
taktabschnittes, so dass es, wie in Fig. 15 gezeigt ist, die zweite Nockenwandflä
che 45, die die Nockeneinheit 43 bildet, ermöglicht wird, in Kontakt mit dem Ein
griffsvorsprung 22 des Rotors 18 zu gelangen. Auf diese Weise wird der Ein
griffsvorsprung des Rotors 18 durch die zweite Nockenwandfläche 45 nach au
ßen gedrückt. Im Ergebnis wird dem Rotor 18 und der Knopfwelle 26, die mitein
ander gekuppelt sind, ermöglicht, als Einheit in Uhrzeigerrichtung 3 zu ver
schwenken, so dass es der Verriegelungswelle 13 ermöglicht wird, in Gegenuhr
zeigerrichtung 4 zusammen mit dieser Schwenkbewegung zu verschwenken.
Wenn das Schneckenrad 39 um ca. 180° gedreht wird, wird die Verriegelungs
welle 13, welche durch den Rotor 18 betätigt wird, in den Entriegelungszustand
gebracht, wie es in Fig. 16 gezeigt ist, in dem der Benutzer die Tür durch Betäti
gen des inneren oder äußeren Handgriffes öffnen kann.
Nachdem das Schneckenrad ca. 180° durch den Motor 2 gedreht worden ist,
wird es ihm ermöglicht, durch eine Druckkraft aus der Druckfeder 51 in Uhrzei
gerrichtung zu verschwenken, um in die neutrale Position zurückzukehren, wie
es in Fig. 8 gezeigt ist, so dass es sich im Entriegelungszustand befindet.
Wenn weiterhin der innenliegende Verriegelungsknopf aus irgendeinem Grund
zum Entriegeln betätigt wird und wenn der Benutzer einen Fernsteuervorgang
ausführt, um die Türverriegelungs-Betätigungsvorrichtung in diesem Zustand zu
entriegeln, wird bei dem vorstehend erläuterten Superverriegelungszustand der
in den Fig. 13 und 17 gezeigt ist, das Schneckenrad 39 um ca. 180° durch den
Motor 2 in Gegenuhrzeigerrichtung 2 gedreht.
In diesem Fall wird die Schiebeeinrichtung 34 in Richtung der ersten Schwenk
position durch die Schwenkbewegung der Knopfwelle 26, wie es vorstehend er
läutert worden ist, durch eine Druckkraft beaufschlagt. Aus diesem Grund wird es
der Entriegelungsbetätigungseinheit 49 des Schneckenrades 39 nicht ermöglicht,
in Kontakt mit dem Kontaktabschnitt der Schiebeeinrichtung 34 zu gelangen und
sie geht darüber hinweg. Wenn das Schneckenrad 39 kontinuierlich gedreht wird,
gelangt die zweite Nockenwandfläche 45, die die Nockeneinheit 43 bildet, in Kon
takt mit dem Eingriffsvorsprung 22 des Rotors 18. Auf diese Weise wird der Ein
griffsabschnitt des Rotors 18 nach außen durch die zweite Nockenwandfläche 45
gedrückt und ihm ermöglicht, in Uhrzeigerrichtung 3 zu verschwenken. Im An
schluss an die Schwenkbewegung des Rotors 18 wird es der Schiebeeinrichtung
34, die an der Welle angebracht ist, ermöglicht, in Uhrzeigerrichtung 4 entgegen
einer Druckkraft aus der Feder 53 in Übereinstimmung mit der Führungsfläche
31a der Entkupplungsnut 31, die die Eingriffsnut 29 der Knopfwelle 26 bildet, zu
verschwenken. Im Anschluss an die Schwenkbewegung des Rotors 18 wird es
der Verriegelungswelle 13, die hierdurch betätigt wird, ermöglicht, in Gegenuhr
zeigerrichtung zu verschwenken.
Wenn daraufhin ihre Langnut 24 mit der Kupplungsnut 30 der Eingriffsnut 29 der
Knopfwelle 26 zusammenfällt, gelangt die Schiebeeinrichtung 34 mit der Endkan
te der Verbindungsnut 30 der Eingriffsnut 29 durch eine Druckkraft aus der
Druckfeder 53 in Kontakt. Demzufolge werden der Rotor 18 und die Knopfwelle
26 wieder in den eine Einheit bildenden Kupplungszustand gebracht.
Wenn das Schneckenrad 39 um ca. 180° gedreht wird, wird die Verriegelungs
welle 13, die durch den Rotor 18 betätigt wird, in den Entriegelungszustand ge
bracht, in dem der Benutzer die Tür durch Betätigen des inneren oder äußeren
Handgriffs öffnen kann. Nachdem das Schneckenrad 39 um ca. 180° durch den
Motor 2 gedreht worden ist, wird es ihm ermöglicht, in Uhrzeigerrichtung durch
eine Druckkraft aus der Feder 51 zu verschwenken, um in die neutrale Position,
die in Fig. 8 gezeigt ist, zurückzukehren.
Bei dem vorstehend erwähnten Superverriegelungszustand wird es der mit der
Schlüsselwelle 12 verbundenen Verriegelungswelle ermöglicht, in Gegenuhrzei
gerrichtung zu verschwenken, um in die Entriegelungsposition zurückzukehren,
wenn der Benutzer einen Entriegelungsvorgang durch Einführen des Schlüssels
in das Zylinderschloss ausführt. Im Anschluss an die Schwenkbewegung der
Verriegelungswelle 13 wird es dem Rotor 18 ermöglicht, sich in Uhrzeigerrichtung
zu drehen. In diesem Fall ist die Schiebeeinrichtung 34, die an dem Rotor 18
angebracht ist, durch die Kante der Langnut 24 und die Kante der Eingriffsnut 29
umgeben, so dass ihr nur ermöglicht ist, in Richtung der Kupplungsnut 30, wel
che die Eingriffsnut 29 bildet, zu verschwenken. Demzufolge wird die Knopfwelle
26 durch den Kupplungsstift 37 der Schiebeeinrichtung 34 mit einer Druckkraft
beaufschlagt und es ihm ermöglicht, zusammen mit dem Rotor 18 zu verschwen
ken. Nach dem Verschwenken in die Entriegelungsposition drückt die Feder 53,
die an der Knopfwelle 26 angebracht ist, den Kupplungsstift 37 der Schiebeein
richtung 34 herab, um ihn in eine erste Schwenkposition in seinen gekuppelten
Zustand zu bringen.
Das Schneckenrad 39 wird in Gegenuhrzeigerrichtung 1 um ca. 180° durch den
Motor 2 in der gleichen Weise, wie es bei der Freigabe für den Superverriege
lungszustand der Fall ist, gedreht, wenn der Benutzer einen Fernsteuervorgang
ausführt, um die Türverriegelungs-Betätigungsvorrichtung im verriegelten Zu
stand zu entriegeln, wie es in Fig. 9 gezeigt ist. Da gleichzeitig die Schiebeein
richtung 34 in der ersten Schwenkposition im verriegelten Zustand angeordnet
ist, ist dieser Vorgang nur von dem vorstehend erwähnten Fall unterschiedlich,
bei dem die Schwenkbewegung der Schiebeeinrichtung 34 durch die Entriege
lungsbetätigungseinheit 49, die in Fig. 14 gezeigt ist, unterblieben ist. Mit ande
ren Worten wird der Rotor 18 durch das Schneckenrad 39 gedreht, wie es in den
Fig. 15 und 16 gezeigt ist, um den Verriegelungszustand in den Entriegelungszu
stand zu überführen.
Wie vorstehend erläutert worden ist, wird es bei der Betätigungsvorrichtung für
die Türverriegelung eines Fahrzeuges gemäß der vorliegenden Erfindung der
Schiebeeinrichtung 34 ermöglicht, sich zu verschwenken, um den Superverriege
lungszustand zu erreichen, dadurch, dass die Nockeneinheit 43, die in dem
Schneckenrad 39 angeordnet ist, nicht verwendet wird jedoch die Superverriege
lungs-Betätigungseinheit 48; daher kann der Abstand zwischen dem Endab
schnitt der ersten Nockenwandfläche 44 und der Superverriegelungs-
Betätigungseinheit 48 frei gestaltet werden. Aus diesem Grund wird es möglich,
einen ungewollten Superverriegelungszustand in Folge des Überlaufens bzw.
Weiterlaufens des Motors 2 sicher zu verhindern, sogar wenn der Benutzer einen
normalen Verriegelungsvorgang ausführt.
Weiterhin ist bei dem Rotor 18 das elastische Element 25, welches den gekup
pelten Zustand oder den entkuppelten Zustand aufrecht erhält, in der Langnut 24
angeordnet, durch die der Kupplungsstift 37 eingeführt ist, so dass es möglich ist,
die Schiebeeinrichtung 34 vom unbeabsichtigten Lösen des gekuppelten Zustan
des oder des entkuppelten Zustandes in Folge von Schwingungen etc. während
der Fahrt zu hindern. Da weiterhin die Feder 53, die die Schiebeeinrichtung 34 in
Richtung des gekuppelten Zustandes mit einer Druckkraft beaufschlagt, vorge
sehen ist, wird es möglich, dass der Rotor 18 und die Knopfwelle 26 aus ihrem
gekuppelten Zustand freigegeben werden. Bei Überführen des Superverriege
lungszustandes in den Entriegelungszustand drückt die vorstehend erwähnte
Feder 53 die Schiebeeinrichtung 34 in Richtung der Seite, an der der Rotor 18
und die Knopfwelle 26 über den Kupplungsstift 37 miteinander gekuppelt sind;
sogar wenn daher der Entriegelungsvorgang in irgendeinem Zustand ausgeführt
wird, ist es möglich, den Rotor 18 und die Knopfwelle 26 in den gekuppelten Zu
stand in diesem entkuppelten Zustand zu bringen.
Die Betätigungsvorrichtung für die Türverriegelung eines Fahrzeuges gemäß der
vorliegenden Erfindung ist nicht auf die Konstruktion des vorstehend erläuterten
Ausführungsbeispiels beschränkt.
Beispielsweise wird bei dem vorstehend erwähnten Ausführungsbeispiel die
Schiebeeinrichtung 34, die als Kupplungselement dient, an bzw. auf dem Rotor
18 angeordnet, d. h. dem ersten Schwenkelement, so dass sie darauf ver
schwenken kann; jedoch kann sie auf der Seite der Knopfwelle 26 vorgesehen
werden, die das zweite Schwenkelement bildet, und verschiedene Änderungen
können ausgeführt werden.
Wie durch die vorstehend erläuterte Beschreibung deutlich zutage tritt, wird der
Superverriegelungsvorgang bei der Betätigungsvorrichtung für die Türverriege
lung eines Fahrzeuges gemäß der vorliegenden Erfindung durch Drehen der
Kupplungselemente dadurch erreicht, dass nicht die Nockeneinheit zum Ausfüh
ren des Verriegelungsvorganges und des Entriegelungsvorganges verwendet
wird jedoch die Superverriegelungseinheit, die getrennt hiervon angeordnet ist.
Daher kann der Abstand zwischen dem Endabschnitt der ersten Nockenwandflä
che zum Ausführen des Verriegelungsvorganges an der Nockeneinheit und der
Superverriegelungs-Betätigungseinheit frei gestaltet werden. Demzufolge wird es
möglich, einen ungewollten Superverriegelungszustand in Folge eines Weiterlau
fens des Motors sicher zu verhindern, was auftreten kann, sogar wenn der Be
nutzer einen normalen Verriegelungsvorgang ausführt.
Weiterhin wird ein elastisches Element, welches den gekuppelten Zustand oder
den entkuppelten Zustand des ersten Schwenkelementes und des zweiten
Schwenkelementes aufrecht erhält, an einem der Schwenkelemente angebracht,
an dem das vorstehend erwähnte Kupplungselement angeordnet ist, um darauf
zu verschwenken; daher ist es möglich, das Kupplungselement sicher daran zu
hindern, dass es den gekuppelten Zustand oder den entkuppelten Zustand des
ersten Schwenkelementes und des zweiten Schwenkelementes freigibt.
Weiterhin wird ein Druckelement angeordnet, welches das Kupplungselement in
Richtung der Seite, in der das erste Schwenkelement und das zweite Schwenk
element im gekuppelten Zustand angeordnet sind, mit einer Druckkraft beauf
schlagt; daher ist es möglich, den gekuppelten Zustand des ersten Schwenkele
ments und mit dem zweiten Schwenkelement sicher daran zu hindern, aus ir
gendeinem Grund freigegeben zu werden. Darüber hinaus wird das Kupplungs
element beim Überführen des Superverriegelungszustandes in den Entriege
lungszustand in Richtung der Seite herabgedrückt bzw. mit einer Druckkraft be
aufschlagt, an der das erste Schwenkelement und das zweite Schwenkelement
gekuppelt sind; daher wird es möglich, das erste Schwenkelement und das zwei
te Schwenkelement in diesem entkuppelten Zustand in den gekuppelten Zustand
zu bringen, sogar wenn der Entriegelungsvorgang in jedem Zustand ausgeführt
wird.
Claims (5)
1. Betätigungsvorrichtung für eine Türverriegelung eines Fahrzeuges, enthal
tend:
ein erstes Schwenkelement mit einem daran ausgebildeten Eingriffsvor sprung, wobei es dem Schwenkelement ermöglicht ist, sich zu verschwen ken, und das einem Verriegelungshebel einer Türverriegelungseinrichtung ermöglicht, zwischen einer Entriegelungsposition und einer Verriegelungspo sition in einer verzahnten Weise verschoben zu werden;
ein zweites Schwenkelement, welches mit einem innenliegenden Verriege lungsknopf verbunden ist und welchem ermöglicht ist, koaxial mit dem ersten Schwenkelement zu verschwenken;
ein Kupplungselement, welches so angeordnet ist, dass es verschwenkt, und welches das erste Schwenkelement mit dem zweiten Schwenkelement in ei ner ersten Schwenkposition kuppelt, damit diese als eine Einheit verschwen ken, und in einer zweiten Schwenkposition das erste Schwenkelement sowie das zweite Schwenkelement aus dem gekuppelten Zustand freigibt; und
ein Nockenelement, welches zum Verschwenken durch einen Motor ange trieben wird, wobei das Nockenelement enthält:
eine Nockeneinheit, die eine erste Nockenwandfläche aufweist, welche den Eingriffsvorsprung des ersten Schwenkelementes mit einer Druckkraft beauf schlagt, um dem ersten Schwenkelement zu ermöglichen, aus der Entriege lungsposition in die Verriegelungsposition zu verschwenken, und eine zweite Nockenwandfläche, die den Eingriffsvorsprung mit einer Druckkraft beauf schlagt, um das erste Schwenkelement aus der Verriegelungsposition in die Entriegelungsposition zu bringen;
eine Superverriegelungsbetätigungseinheit, die es dem Kupplungselement ermöglicht, sich zu verschwenken, um das erste Schwenkelement und das zweite Schwenkelement aus dem gekuppelten Zustand in den entkuppelten Zustand freizugeben; und
eine Entriegelungsbetätigungseinheit, die es dem Kupplungselement ermög licht, sich zu verschwenken, um das erste Schwenkelement und das zweite Schwenkelement aus dem entkuppelten Zustand in den gekuppelten Zustand zu bringen.
ein erstes Schwenkelement mit einem daran ausgebildeten Eingriffsvor sprung, wobei es dem Schwenkelement ermöglicht ist, sich zu verschwen ken, und das einem Verriegelungshebel einer Türverriegelungseinrichtung ermöglicht, zwischen einer Entriegelungsposition und einer Verriegelungspo sition in einer verzahnten Weise verschoben zu werden;
ein zweites Schwenkelement, welches mit einem innenliegenden Verriege lungsknopf verbunden ist und welchem ermöglicht ist, koaxial mit dem ersten Schwenkelement zu verschwenken;
ein Kupplungselement, welches so angeordnet ist, dass es verschwenkt, und welches das erste Schwenkelement mit dem zweiten Schwenkelement in ei ner ersten Schwenkposition kuppelt, damit diese als eine Einheit verschwen ken, und in einer zweiten Schwenkposition das erste Schwenkelement sowie das zweite Schwenkelement aus dem gekuppelten Zustand freigibt; und
ein Nockenelement, welches zum Verschwenken durch einen Motor ange trieben wird, wobei das Nockenelement enthält:
eine Nockeneinheit, die eine erste Nockenwandfläche aufweist, welche den Eingriffsvorsprung des ersten Schwenkelementes mit einer Druckkraft beauf schlagt, um dem ersten Schwenkelement zu ermöglichen, aus der Entriege lungsposition in die Verriegelungsposition zu verschwenken, und eine zweite Nockenwandfläche, die den Eingriffsvorsprung mit einer Druckkraft beauf schlagt, um das erste Schwenkelement aus der Verriegelungsposition in die Entriegelungsposition zu bringen;
eine Superverriegelungsbetätigungseinheit, die es dem Kupplungselement ermöglicht, sich zu verschwenken, um das erste Schwenkelement und das zweite Schwenkelement aus dem gekuppelten Zustand in den entkuppelten Zustand freizugeben; und
eine Entriegelungsbetätigungseinheit, die es dem Kupplungselement ermög licht, sich zu verschwenken, um das erste Schwenkelement und das zweite Schwenkelement aus dem entkuppelten Zustand in den gekuppelten Zustand zu bringen.
2. Betätigungsvorrichtung für eine Türverriegelung eines Fahrzeuges nach An
spruch 1, bei der ein Kupplungsstift an dem Kupplungselement in einer her
vorspringenden Weise angebracht ist;
bei der das Kupplungselement entweder an dem ersten Schwenkelement oder dem zweiten Schwenkelement angebracht ist, so dass es sich darauf verschwenken kann; und
bei der eine Eingriffsnut, die in Eingriff mit dem Kupplungsstift gelangt, an dem anderen Schwenkelement ausgebildet ist, wobei die Eingriffsnut das ers te Schwenkelement und das zweite Schwenkelement in einen gekuppelten Zustand in einer ersten Schwenkposition des Kupplungsstiftes und das erste Schwenkelement sowie das zweite Schwenkelement in einen entkuppelten Zustand in einer zweiten Schwenkposition bringt.
bei der das Kupplungselement entweder an dem ersten Schwenkelement oder dem zweiten Schwenkelement angebracht ist, so dass es sich darauf verschwenken kann; und
bei der eine Eingriffsnut, die in Eingriff mit dem Kupplungsstift gelangt, an dem anderen Schwenkelement ausgebildet ist, wobei die Eingriffsnut das ers te Schwenkelement und das zweite Schwenkelement in einen gekuppelten Zustand in einer ersten Schwenkposition des Kupplungsstiftes und das erste Schwenkelement sowie das zweite Schwenkelement in einen entkuppelten Zustand in einer zweiten Schwenkposition bringt.
3. Betätigungsvorrichtung für eine Türverriegelung eines Fahrzeuges nach An
spruch 2, bei der ein elastisches Element zum Aufrechterhalten des gekup
pelten Zustandes oder des entkuppelten Zustandes des ersten Schwenkele
mentes und des zweiten Schwenkelementes an einem der Schwenkelemente
angebracht ist, an dem das Kupplungselement angeordnet ist, um darauf zu
verschwenken.
4. Betätigungsvorrichtung für eine Türverriegelung eines Fahrzeuges nach An
spruch 2 oder 3, bei der das Kupplungselement an dem ersten Schwenkele
ment angebracht ist, um darauf zu verschwenken.
5. Betätigungsvorrichtung für eine Türverriegelung eines Fahrzeuges nach ei
nem der Ansprüche 1 bis 4, bei der ein Druckelement, welches das Kupp
lungselement von der Seite des entkuppelten Zustandes des ersten
Schwenkelementes und des zweiten Schwenkelementes zu der Seite des
gekuppelten Zustandes mit einer Druckkraft beaufschlagt, angeordnet ist.
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