DE1020734B - Fassung fuer den elektrischen Anschluss von in Ringform gebogenen Leuchtstofflampen - Google Patents
Fassung fuer den elektrischen Anschluss von in Ringform gebogenen LeuchtstofflampenInfo
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Fassung für den elektrischen Anschluß von in Ringform gebogenen Leuchtstofflampen,
bei denen die einander benachbarten Enden des Lampenrohres durch den die Kontaktstifte
tragenden Sockel miteinander verbunden sind. Die Erfindung nimmt ihren Ausgang von bekannten
Fassungen dieser Art, welche aus einem den Träger für die buchsenförmigen Fassungskontakte bildenden,
aus Isolierstoff gefertigten Fassungsstein bestehen, der lösbar in den eigentlichen, zur Befestigung eingerichteten
Fassungssockel eingesetzt ist, dessen Kopfbereich zu einem Auflager für den Sockelbereich
des Lampenrohres ausgebildet ist.
Bisher stehen für in Ringform gebogene Leuchtstofflampen nur wenige Fassungstypen zur Verfügung,
so daß die Hersteller von für diese Lampen bestimmte Leuchten gezwungen sind, bei der Gestaltung ihrer
Leuchten die Form der Fassung zu berücksichtigen. Andererseits ist es aber unwirtschaftlich, nur um den
jeweiligen Wünschen Rechnung tragen zu können, eine Vielzahl von derartigen Sonderfassungen zu
fertigen und am Lager zu halten. Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine
Fassung für in Ringform gebogene Leuchtstofflampen zu schaffen, welcher mit nur geringem Aufwand die
für den jeweiligen Verwendungszweck entsprechende Form gegeben werden kann. Ausgehend von der eingangs
erwähnten, bekannten, aus Fassungsstein und Sockel bestellenden Fassungsbauart wird das Ziel der
Erfindung im wesentlichen dadurch erreicht, daß der Fassungsstein als eine von seinem Befestigungssockel
baulich unabhängige, funktionell selbständige Einheit gestaltet ist. Der Hauptgedanke der Erfindung besteht
somit darin, von einem in seinem Aufbau stets gleichbleibenden Fassungsstein auszugehen und diesen mit
dem jeweiligen Verwendungszweck entsprechenden, der Befestigung und der äußeren Formgebung dienenden
Teilen zu kombinieren.
Ein weiteres Merkmal der Fassung nach der Erfindung besteht darin, daß der Fassungsstein das
Halte- und bzw. oder Stütz- und Führungsglied für das baulich selbständige Auflager für den Sockelbereich
des Lampenrohres bildet. Vorzugsweise ist dieses Auflager in Form einer verhältnismäßig dünnwandigen
Hülse aus Isolierstoff ausgebildet, welche entweder lediglich den Fassungsstein ummantelt und
bis etwa zu dessen Fußfläche reicht oder sowohl den Fassungsstein als auch ein mit dem Fassungsstein
verbundenes Zwischenstück ummantelt und bis zur Befestigungsfläche reicht.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden in der folgenden Beschreibung der Zeichnungen
näher erläutert, welche neben dem eigentlichen durch die Funktion bedingten mechanischen und elektrischen
Fassung für den elektrischen Anschluß
von in Ringform gebogenen
Leuchtstofflampen
Anmelder:
Vossloh-Werke G.m.b.H.,
Werdohl (Westf.)
Werdohl (Westf.)
Beanspruchte Priorität:
Schaustellung vom 29. April 1956 auf der am 29. April 1956
eröffneten Deutschen Industrie-Messe Hannover 1956
(Technische Messe — Mustermesse) in Hannover
Fritz Knüppel, Brügge (Westf.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Fassungsaufbau auch eine Auswahl verschiedener möglicher Fassungstypen zeigt.
Fig. 1 ist eine Draufsicht auf die einfachste, nur
aus dem Fassungsstein und der ummantelten Auf lagerhülse
bestehenden Fassung nach der Erfindung, welche direkt an einer unter 45° geneigten Tragfläche zu
befestigen ist;
Fig. 2 ist ein nach Linie II-II in Fig. 1 geführter
Schnitt, welcher Einzelheiten der Ausbildung der Fassungskontakte zeigt;
Fig. 3 ist eine Draufsicht auf die Stirnfläche einer Kontaktbuchse;
Fig. 4 ist ein nach Linie IV-IV in Fig. 1 geführter Schnitt;
Fig. 5 ist ein nach Linie V-V in Fig. 1 geführter Schnitt;
Fig. 6 zeigt als Einzelheit die Draufsicht auf die zentrale, zur Aufnahme des Befestigungsmittels
dienende Bohrung des Fassungssteines; in
Fig. 7 bis 15 sind im Mittellängsschnitt eine Auswahl möglicher Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Fassung dargestellt.
Fig. 7 bis 15 sind im Mittellängsschnitt eine Auswahl möglicher Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Fassung dargestellt.
Den für die Verwirklichung der Erfindung wichtigsten
Bestandteil der Fassung bildet der als baulich und funktionell selbständige Einheit gestaltete Fassungsstein
1, welcher vorzugsweise aus isolierendem Kunststoff gepreßt ist, aber auch aus keramischem
Werkstoff hergestellt sein kann. Sein rechteckiges, an den Ecken abgerundetes Kopfstück 2 entspricht in
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seiner Umrißform in üblicher Weise der im Sockel der Lampe befindlichen, die Kontaktstifte umgebenden
Ausnehmung, so daß bei eingesetzter Lampe sowohl den Forderungen nach Berührungsschutz der unter
Spannung stehenden Sockelstifte Genüge getan als auch das kontaktrichtige Zusammenfügen von Lampensockel
und Fassung gewährleistet ist.
An der Stirnfläche 3 des Fassungssteines münden die vier im erforderlichen gegenseitigen Abstand an-
dies eine Zylinderkopfschraube 22, die in einer den Fassungsstein von der Stirn- bis zur Fußfläche durchdringenden,
abgesetzten Bohrung 23 aufgenommen ist. Der an der Stirnfläche 3 des Fassungssteines 1 mündende
Teil dieser Bohrung 23 hat vorzugsweise quadratischen Querschnitt, um, wie Fig. 5 zeigt, an
Stelle einer Schraube auch eine Mutter einsetzen zu können, die bekanntlich gegen Verdrehung gesichert
sein muß. Um von vornherein einen unverlierbaren
geordneten Einführungsöffnungen 4 für die Sockel- io Sitz einer Mutter in der Bohrung 23 zu gewährleisten,
stifte. Diese Einführungsöffnungen 4 setzen sich im ist die in Fig. 5 und 6 dargestellte Mutter 24 vor-
Innern des Fassungssteines in zylindrische, bis zur gesehen. Es handelt sich um ein spanlos aus Blech ge-
Fußfläche reichende Kammern 5 fort, welche zur Auf- formtes Teil von achtkantigem Grundriß, welches mit
nähme der buchsenförmigen, die elektrische Verbin- Hilfe von vier sich paarweise gegenüberliegenden
dung der Sockelstifte der Lampe mit der Zuleitung 15 Fingern 25, die am Umfang hochgebogen sind und
herstellenden Fassungskontakte 6 ausgebildet sind, die sich in die Ecken des quadratischen Teils der Bohrung
von unten her in die Kammern 5 eingeschoben werden. 23 hineinlegen, in axialer Richtung gesichert ist.
Diese Kontaktbuchsen 6 sind vorzugsweise so ausge- Die Unverlierbarkeit der Schraube 22 wird dagegen
führt, daß ihr oberer, als geschlitzte Klemmbuchse in bekannter Weise durch einen vor dem zylindrischen
ausgeführter Teil 7 von der zur Aufnahme des An- 20 Teil 26 der Bohrung 23 liegenden, gegen den quadra-
schlußdrahtes bestimmten Bohrung 8 im unteren Bereich getrennt ist. Für die Befestigung der Anschlußdrähte
besitzen die Buchsen 6 nahe ihrem unteren Ende quer zur Buchsenachse einschraubbare
tischen Teil um 90° verdrehten Vierkantabsatz 27 erreicht, durch welchen die Schraube 22 beim Einsetzen
durchgeschraubt wird. Dabei schneidet die Schraube 22 ein entsprechendes Muttergewinde in die
Klemmschrauben 9, welche gleichzeitig auch die 25 über die Mantelfläche des zylindrischen Teils 26 vor-Halterung
der Kontaktbuchsen in den Kammern 5 ragenden Bereiche der Wände des Vierkantabsatzes,
übernehmen, was dadurch geschieht, daß die Klemm- so daß der vom Kopf ab ein kurzes Stück nur den
schraube 9 durch einen seitlichen Durchbruch 10 in Kerndurchmesser des Gewindes aufweisende Gewindeder
Wandung des Fassungssteines 1 hindurchtritt. Um teil der Schraube 22 im Verein mit dem Vierkantzu
möglichst kleinen Abmessungen des Fassungs- 30 absatz 27 zu der gewünschten unverlierbaren Haltesteines
1 zu kommen, sind die seitlichen Durchbrüche rung der Schraube 22 im Fassungsstein 1 führt.
10 für die Klemmschrauben 9 der vier Kontakt- In der einfachsten Ausführungsform, d. h. wenn die
10 für die Klemmschrauben 9 der vier Kontakt- In der einfachsten Ausführungsform, d. h. wenn die
büchsen 6 paarweise auf sich gegenüberliegenden Befestigung, wie Fig. 4 zeigt, unmittelbar auf einer
Seitenflächen 11 und 12 des Fassungssteines 1 ange- unter 45° geneigten Fläche 21 erfolgen soll, besteht
ordnet. Diese Seitenflächen 11 und 12 weisen einen 35 die Fassung nach der Erfindung nur aus dem Fassungs-Fußansatz
13 bzw. 14 auf, der an der Oberseite mit stein 1 und der Auflagerhülse 17. Damit diese beiden
muldenförmigen Rinnen 15 bzw. 16 für die Köpfe der Teile in unbefestigtem Zustand, also während des
Klemmschrauben versehen ist. Die beiden Fußansätze Versandes oder der Lagerung, sich nicht voneinander
13 bzw. 14 stellen nicht nur einen Anschlag für die lösen, ist gemäß der Erfindung eine kraftschlüssige,
Klemmschrauben 9 dar, sondern ergeben zusammen 40 von Hand lösbare Verrastung zwischen der Hülse 17
mit den anderen Seitenwänden des Fassungssteines 1 und dem Fassungsstein 1 vorgesehen. Diese besteht,
auch die Führung für denjenigen Teil der Fassung, wie Fig. 1 und 4 zeigen, aus zwei am Fassungsstein 1
welcher als Auflager für den Sockelbereich der Lampe diametral gegenüberliegend befestigten, etwa U-förmig
eingerichtet ist und nach der vorliegenden Erfindung gebogenen Rastfedern 28, die mittels abgekröpfter
in Form einer baulich selbständigen, verhältnismäßig 45 Nasen 30 am Ende ihres freien Schenkels 29 hinter
dünnwandigen, aus Isolierstoff gefertigten recht- entsprechende, auf der Innenseite der gegenüberliegenden
Wand der Auflagerhülse 17 ausgeformte Vorsprünge 31 treten, sobald die Hülse 17 bis zum
Zusammenwirken der gegenseitigen Anschläge 19 und Fassungssteines 1 reichenden Hülse 17 sind ent- 5° 20 über den Fassungsstein 1 geschoben ist bzw. letzsprechend
dem Durchmesser des Lampensockels gegen terer in die Hülse eingeführt ist. Selbstverständlich
den Fuß zu gewölbt gestaltet, so daß diese beiden sind die Rastfedern 28 an den Seiten des Fassungs-Kopfränder
18 die Lagerflächen für den Lampensockel Steines 1 angeordnet, an denen die Klemmschrauben 9
darstellen. vortreten, weil dort der notwendige Platz zur Ver-
Für die Auflagerhülse 17 stellt der Fassungsstein 1 55 fügung steht. Für jeweils eine Rastfeder 28 ist in der
nach Fig. 1 bis 6 nicht nur das Führungs-, sondern Mitte zwischen zwei Klemmschrauben 9 mit Hilfe
auch das Halteglied dar, was dadurch erreicht ist, daß zweier vom Fassungsstein 1 ausgehender Trennwände
die Hülse, wie Fig. 5 zeigt, mit von ihren Innenflächen 32 eine Aufnahmenische geschaffen, so daß einem
vorspringenden Kanten 19 gegen entsprechende Kanten etwaigen Kurzschluß zwischen den beiden benach-20
des Fassungssteines 1 anliegt, so daß, wie besonders 60 harten verschiedenpoligen Klemmschrauben 9 von
Fig. 4 zeigt, bei auf einer Tragfläche 21 direkt be- vornherein begegnet ist. Ein solcher Kurzschluß
festigtem Fassungsstein 1 auch die Befestigung der könnte, sofern die metallische Rastfeder nicht
Hülse 17 erreicht ist, die in diesem Fall die Funktion zwischen isolierenden Trennwänden 32 aufgenommen
eines Fassungssockels erfüllt, denn sie ist es, die mit wäre, ohne weiteres dadurch entstehen, daß sich die
ihrem Fußrand auf der Tragfläche 21 aufsitzt, während 65 Rastfeder in ihrer Befestigung lockert, schräg stellt
der Fassungsstein 1 auf den Innenkanten 19 der Hülse und beide Klemmschraubenköpfe berührt. Für die
aufliegt. Für die Befestigung von Fassungsstein 1
und Hülse 17 dient nur ein einziges, zentral zwischen
den Kontaktbuchsen 6 angeordnetes Befestigungs
und Hülse 17 dient nur ein einziges, zentral zwischen
den Kontaktbuchsen 6 angeordnetes Befestigungs
eckigen Hülse 17 ausgebildet ist, die den Fassungsstein 1 ummantelt. Die Kopfränder 18 der beiden
Längswände dieser etwa bis zur Stirnfläche des
Befestigung der Rastfeder am Fassungsstein dient der andere Schenkel 33, der einerseits sich mittels zweier
seitlicher Arme 34 auf den Trennwänden 32 abstützt,
mittel. Im Falle der Fassung nach Fig. 1 und 4 ist 70 andererseits mit seinem freien Ende um einen zwischen
den Trennwänden befindlichen Vorsprung 35 des Fassungssteines 1 herumgebogen ist.
Steht für die Befestigung der Fassung nach Fig. 1 bis 6 keine unter 45° geneigte Fläche an der Leuchte
zur Verfügung, d. h. sind nur horizontale oder vertikale Befestigungsflächen vorhanden, dann ist es notwendig,
die Fassung mit einem zur Befestigung dienenden Zwischenstück zu versehen, welches, wie
Fig. 7 bis 11 zeigen, den jeweiligen Erfordernissen entsprechend gestaltet sein kann. So ist das Zwischenstück
36 nach Fig. 7 ein klotzartiger, z. B. aus Metall geformter Vollkörper mit einer unter 45° geneigten
Befestigungsfläche 37 für den Fassungsstein 1 mit Hülse 17. Für die Befestigung an der Unterlage dient
ein in die Fußfläche 38 eingeschraubter Rohrnippel 39, der mittels einer Mutter 40 gesichert ist. Bei den
Zwischenstücken nach Fig. 8, 9 und 10 handelt es sich um vorzugsweise aus Isolierstoff gepreßte Hohlkörper,
die sich lediglich in der Art ihrer Befestigung unterscheiden. Das Zwischenstück 41 nach Fig. 8
besitzt innerhalb seines Umfanges liegende abgesetzte Bohrungen 42 für die Aufnahme der Befestigungsschrauben
43. Das Zwischenstück 44 nach Fig. 9 und 10 besitzt seitlich vorragende Ansatzflansche 45 mit
einer Bohrung 46 für die Befestigungsschraube. Den Zwischenstücken 41 und 44 nach Fig. 8 bzw. 9 ist
gemeinsam, daß für die zur Befestigung des Fassungssteines 1 dienende Schraube 22 eine metallische Nietmutter
47 in dem Quersteg 48 bzw. 49 vorgesehen ist. Nach Fig. 11 kann auch ein einfacher Metallwinkel
50 als Zwischenstück verwendet werden, um den Fassungsstein 1 mit seiner Hülse 17 an einer horizontalen
oder vertikalen Unterlagsfläche zu befestigen.
Die Fassungen nach Fig. 7 bis 11 bestehen praktisch aus drei baulich selbständigen Teilen, nämlich
dem Fassungsstein 1, der ummantelnden Auflagerhülse 17 und dem jeweiligen Zwischenstück 36 bzw.
41 bzw. 44 bzw. 50. Man kommt zu einer nur mehr aus zwei Hauptteilen bestehenden Fassung, wenn man,
wie Fig. 12 bis 15 zeigen, eine feste Verbindung zwischen der Auflagerhülse und dem Zwischenstück
schafft. Dabei kann die Auflagerhülse so gestaltet sein,
daß sie sowohl den Fassungsstein 1 als auch das mit dem Fassungsstein verbundene Zwischenstück ummantelt
und bis zur Befestigungsfläche reicht. Fassungen dieser Art sind in Fig. 12 bis 14 dargestellt,
die prinzipiell alle den gleichen Aufbau besitzen, nämlich ein metallenes Zwischenstück, an welchem die
nur noch die Funktion eines Auflagers und einer Kaschierung erfüllende Hülse unlösbar, der Fassungsstein
dagegen lösbar befestigt ist.
Die Fassung nach Fig. 12 besitzt ein aus Blech gefertigtes Zwischenstück 51 mit einem horizontalen,
eine spanlos herausgeformte Gewindebuchse 53 aufweisenden Fußflansch 52 und einen Kopfsteg 54, an
dem mittels einer Nietmutter 55 der Quersteg 56 der aus Isolierstoff gefertigten Auflagerhülse 57 befestigt
ist, welche nicht nur den Fassungsstein 1, sondern auch das Zwischenstück 51 bis zu dessen Fußfläche
ummantelt. Die zentrale Befestigungsschraube 22 des Fassungssteines 1 ist in die Mutter 55 eingeschraubt,
und der Fassungsstein 1 sitzt auf dem Quersteg 56. Es ist klar, daß es in diesem Fall keiner kraftschlüssigen
Verrastung zwischen der Hülse und dem Fassungsstein bedarf. Die hierzu notwendigen Teile
können somit weggelassen werden. Der Fassungsstein 1 bildet auch nicht mehr den Halter für die Hülse 57,
die in bekannter Weise mittels einer ausbrechbaren Wand 58 für die Einführung der Zuleitungen ausgestattet
ist. Von der Fassung nach Fig. 12 unterscheiden sich die Fassungen nach Fig. 13 und 14 im
wesentlichen durch eine andere Gestaltung der Zwischenstücke 59 (Fig. 13) bzw. 60 (Fig. 14). Beim
Zwischenstück 59 bildet ein Klemmnippel 61, beim Zwischenstück 60 ein Rohrnippel 62 den Fußteil. Die
Befestigung der Auflagerhülsen 63 (Fig. 13) bzw. 64 (Fig. 14) am Zwischenstück 59 bzw. 60 erfolgt ebenso
wie in Fig. 12 mittels der für die Schraube 22 bestimmten Nietmutter 55, jedoch mit dem Unterschied,
daß das Zwischenstück nicht an einem den Hohlraum der Hülse überbrückenden Quersteg, sondern an einem
entsprechend gestalteten Wandungsteil der Hülse 63 bzw. 64 angreift. Die Fassung nach Fig. 15 steht in
ihrem Aufbau zwischen der Fassung nach Fig. 11 und der Fassung nach Fig. 12, und zwar insofern, als
diese eine kurze, lediglich den Fassungsstein 1 ummantelnde Auf lagerhülse 65 besitzt, die jedoch mittels
eines Quersteges 66 unlösbar mit dem winkelförmigen Zwischenstück 67, und zwar mit Hilfe der zur Aufnahme
der Schraube 22 bestimmten Nietmutter 55 befestigt ist.
Claims (18)
1. Fassung für den elektrischen Anschluß von in Ringform gebogenen Leuchtstofflampen, bei
denen die einander benachbarten Enden des Lampenrohres durch den die Kontaktstifte tragenden
Sockel miteinander verbunden sind, die aus einem den Träger für die buchsenförmigen Anschlußkontakte
bildenden, aus Isolierstoff gefertigten Fassungsstein besteht, welcher lösbar in den
eigentlichen, zur Befestigung eingerichteten Fassungssockel eingesetzt ist, dessen Kopfbereich zu
einem Auflager für den Sockelbereich des Lampenrohres
ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Fassungsstein als eine vom Befestigungssockel der Fassung baulich unabhängige, funktionell
selbständige Einheit gestaltet ist.
2. Fassung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Fassungsstein das Halte- und
bzw. oder Stütz- und Führungsglied für das baulich selbständige Auflager für den Sockelbereich
des Lampenrohres bildet.
3. Fassung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Auflager eine verhältnismäßig
dünnwandige Hülse aus Isolierstoff ist, welche lediglich den Fassungsstein ummantelt und bis
etwa zu dessen Fußfläche reicht.
4. Fassung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Auflager eine verhältnismäßig
dünnwandige Hülse aus Isolierstoff ist, welche sowohl den Fassungsstein als auch das mit dem
Fassungsstein lösbar verbundene, der Befestigung dienende Zwischenstück ummantelt und bis zur
Befestigungsfläche reicht.
5. Fassung nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflagerhülse
mit dem Zwischenstück unlösbar verbunden ist.
6. Fassung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die unlösbare Verbindung der Auflagerhülse
mit dem Zwischenstück mittels einer Nietmutter erfolgt, welche für die den Fassungsstein mit dem Zwischenstück verbindende Schraube
bestimmt ist.
7. Fassung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflagerhülse mit von ihren
Innenflächen vorspringenden Kanten, Ansätzen od. dgl. gegen entsprechende Kanten, Ansätze
od. dgl. des Fassungssteines anliegt, so daß bei
Befestigung des Fassungssteines auch die Befestigung der Auflagerhülse erzielt ist.
8. Fassung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß für den Zusammenhalt von Auflagerhülse
und unbefestigtem Fassungsstein eine von Hand lösbare, kraftschlüssige Verrastung vorgesehen
ist.
9. Fassung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Verrastung zwischen Auflagerhülse
und Fassungsstein durch zwei am Fassungsstein diametral gegenüberliegend befestigte1, etwa
U-förmig gebogene Rastfedern erzielt ist, welche mittels abgekröpfter Nasen am Ende ihres freien
Schenkels hinter entsprechende Vorsprünge auf der Innenseite der Auflagerhülse treten, sobald
diese bis zum Zusammenwirken der gegenseitigen Anschläge über den Fassungsstein geschoben ist
bzw. letzterer in die Hülse eingeführt ist.
10. Fassung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß für die Befestigung
des Fassungssteines nur ein einziges Befestigungsmittel vorgesehen ist, welches zentrisch zwischen
den Kontaktbuchsen angeordnet ist.
11. Fassung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufnahme des Befestigungsmittels
eine zentrische, den Fassungsstein von der Stirn bis zur Fußfläche durchdringende, abgesetzte
Bohrung vorgesehen ist, deren an der Stirnfläche
mündender Teil quadratischen Querschnitt besitzt.
12. Fassung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß als Befestigungsmittel eine in der Grundform achtkantige, spanlos aus Blech geformte
Mutter dient, welche mit Hilfe von vier sich paarweise gegenüberstehenden, vom Mutterumfang
ausgehenden hochgebogenen Fingern in den vierkantigen Teil der abgesetzten zentrischen Bohrung
des Fassungssteines gehalten ist.
13. Fassung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, bei welcher die buchsenförmigen Anschlußkontakte
in von der Fußfläche des Fassungssteines ausgehenden, abgesetzten Kammern aufgenommen
sind, dadurch gekennzeichnet, daß solche buchsenförmigen Kontakte vorgesehen sind, welche eine
quer zur Buchsenachse einschraubbare, zur Befestigung des Anschlußdrahtes dienende Klemmschraube
besitzen, welche am unteren Ende des Kontaktes angeordnet ist, und daß die axiale Festlegung
der buchsenförmigen Kontakte im Fassungsstein dadurch bewirkt ist, daß die Klemmschrauben
jeweils durch einen seitlichen Durchbruch in der Wandung des Fassungssteines hindurchtreten.
14. Fassung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen Durchbrüche für die
Klemmschrauben paarweise auf sich gegenüberliegenden Seitenflächen des Fassungssteines angeordnet
sind.
15. Fassung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Fassungsstein an den beiden
Seitenwänden, welche die Durchbrüche für die Klemmschrauben aufweisen, einen Fußansatz
besitzt, welcher sowohl als Anschlag für die Klemmschrauben als auch zur Führung entweder
der Auflagerhülse am Fassungsstein oder des Fassungssteines in der Auflagerliülse dient.
16. Fassung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß an der Oberseite der Fußansätze
muldenförmige Rinnen für die Köpfe der Klemmschrauben
ausgespart sind.
17. Fassung nach den Ansprüchen 9 und 14, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden die Verrastung
zwischen der Auflagerhülse und dem Fassungsstein bewirkenden Rastfedern mittig an
den Seitenflächen des Fassungssteines angeordnet sind, an denen die Klemmschrauben für die
buchsenförmigen Kontakte vorragen.
18. Fassung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rastfedern in gegen die Klemmschrauben abgeschlossenen Nischen gehalten sind,
welche durch zwei parallele, von den entsprechenden Seitenwänden des Fassungssteines ausgehende
Wände gebildet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
■ 709 809,273 12.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV11329A DE1020734B (de) | 1956-10-05 | 1956-10-05 | Fassung fuer den elektrischen Anschluss von in Ringform gebogenen Leuchtstofflampen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV11329A DE1020734B (de) | 1956-10-05 | 1956-10-05 | Fassung fuer den elektrischen Anschluss von in Ringform gebogenen Leuchtstofflampen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1020734B true DE1020734B (de) | 1957-12-12 |
Family
ID=7573429
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV11329A Pending DE1020734B (de) | 1956-10-05 | 1956-10-05 | Fassung fuer den elektrischen Anschluss von in Ringform gebogenen Leuchtstofflampen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1020734B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1264611B (de) * | 1964-06-13 | 1968-03-28 | Siemens Ag | Fassung fuer Leuchtstofflampen |
-
1956
- 1956-10-05 DE DEV11329A patent/DE1020734B/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1264611B (de) * | 1964-06-13 | 1968-03-28 | Siemens Ag | Fassung fuer Leuchtstofflampen |
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