DE1020672B - Schaltung zum Ein- und Ausschalten des Stromes durch eine induktive Impedanz - Google Patents
Schaltung zum Ein- und Ausschalten des Stromes durch eine induktive ImpedanzInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltung zum Ein- und Ausschalten des Stromes durch eine vorwiegend
induktive Impedanz, ζ. Β. eine statische magnetische Kippschaltung, mittels eines Grenzschichttransistors,
in dessen Kollektor-Emitter-Kreis die Impedanz eingeschaltet ist.
Bekanntlich werden statische magnetische Kippschaltungen
unter anderem zur Aufzeichnung kodierter Informationen verwendet, wobei die Information
durch den Remanenzzustand des ferromagnetischen Materials bestimmt ist. Mittels Stromimpulsen, die
durch mindestens eine mit dem ferromagnetischen Kreis gekoppelte Eingangswicklung hindürcbgeführt
werden, kann ein bestimmter, dem Wert »0« oder »1« der kodierten Information entsprechender Remanenzzustand
eingestellt werden; »0« wird z. B. durch positive Remanenz, »1« durch negative Remanenz gekennzeichnet.
Durch Messung der Spannung, die an einer mit dem Kern gekoppelten Ausgangswicklung, infolge
des nächstfolgenden Stromimpulses in der Eingangswicklung, entsteht, kann derRenranenzzustand bestimmt
werden, oder mit anderen Worten, die im Kern enthaltene Information kann, wieder abgelesen werden.
Diese Stromimpulse zum Ein- und Ausschalten liegen sehr hoch, während die zur Erregung dieses
Stromes erforderliche Spannung mit Rücksicht auf die Selbstinduktion der statischen magnetischen Kippschaltungen
einen solchen Wert hat, daß, falls keine besonderen Maßnahmen getroffen werden, die durch
den Transistor zu liefernde Leistung größer als die maximal zulässige Leistung ist.
Es sind Schaltungsano-rdnungen bekannt, bei denen in Reihe mit einer Impedanz im Kollektor-Basis-Kreis
ein Widerstand liegt, der bewirkt, daß der Spannungsunterschied zwischen der Basis und der
Kollektorelektrode bei eingeschaltetem Strom relativ klein ist gegenüber dem Spannungsabfall am Widerstand.
Bei diesen mit Wechselstrom betriebenen Schaltungen darf die Linie maximaler Leistung am Transistor
aber nicht von der Belastungslinie überschritten werden, da der zur Speisung dienende
Wechselstrom die Belastungslinie kontinuierlich durchläuft. Die abgegebene Leistung bleibt bei diesen
Schaltungen relativ klein.
Die Erfindung weist nun das Merkmal auf, daß in Reihe mit der Impedanz der Eingangswicklung ein
Widerstand geschaltet ist, der so* bemessen ist, daß
beim eingeschalteten Strom der Spannungsunterschied zwischen Emitter- und Kollektorelektrode klein
ist gegenüber dem Spannungsabfall am Widerstand, wobei di'e an den Widerstand und die statische magnetische
Kippschaltung abgegebene Leistung die maximal zulässige Leistung des Transistors bedeutend
übersteigt.
Schaltung
zum Ein- und Ausschalten des Stromes
durch eine induktive Impedanz
durch eine induktive Impedanz
Anmelder:
N. V. Philips' Gloeilampenfabrieken,
Eindhoven (Niederlande)
Eindhoven (Niederlande)
Vertreter: Dipl.-Ing. K. Lengner, Patentanwalt,
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Hendrik van de Weg,
Adrianus Johannes Wilhelmus Marie van Overbeek
und Wilhelmus Antonius Joseph Marie Zwijsen,
Eindhoven (Niederlande),
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
Bei der Schaltungsanordnung nach der Erfindung werden der Widerstand und die statische magnetische
Kippschaltung mit Gleichstrom gespeist. Auf diese Weise ist erreicht, daß der Arbeitsbereich des Transistors
zwischen den beiden unterhalb der Linie maximaler Leistung liegenden. Arbeitspunkten hin- und
herspringt. Da nun der Wechsel des Arbeitspunktes sehr rasch erfolgt, kann die Belastungslinie ohne die
Gefahr, daß der Transistor unzulässigen Belastungen ausgesetzt ist, die Linie maximaler Leistung des
Transistors überschreiten.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert.
Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel,
Fig. 2 eine Reihe von Transistorkennlinien, und
Fig. 3, 4 und 5 zeigen andere Ausführungsbeispiele, wobei gleiche Elemente wie in der Fig. 1 mit
gleichen Bezugsziffern bezeichnet sind.
In Fig. 1 ist eine Schaltung nach der Erfindung dargestellt. Steuerimpulse 1 werden über eine Leitung
2 dem Basiskreis eines Grenzschichttransistors 3 zugeführt. Im Kollektorkreis des Grenzschichttransistors
3 liegt die Eingangswicklung 4 der statischen magnetischen Kippschaltung 5, die aus einem
geschlossenen Kern 6 aus ferromagnetischem Material mit hoher Remanenz und annähernd parallelogrammförmiger
Hystereseschleife, aus der mit dem Kern 6 gekoppelten Eingangswicklung 4 und aus einer mit
dem Kern 6 gekoppelten Ausgangswicklung 7 besteht,
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in Reihe mit dem Widerstand 8 und der Stromquelle 9. Die Wicklungen 4 und 7 können übrigens je
aus nur einer Windung bestehen.
In Fig. 2 ist der Kollektorstrom ic eines Grenzbetrieben
wird; diese Leistung W wird nur während der kurzen Übergangszeit, in welcher der Transistor
vom Arbeitspunkt α zum Arbeitspunkt d springt, überstiegen. Im Arbeitspunkt d kann der Transistor
der Spannungsabfall über dem Transistor ist klein gegenüber dem Spannungsabfall über dem Widerstand.
Beim Ausschalten des Basisstroms ib, also beim
Rücklauf des Steuerimpulses, sinkt auch der Kollektorstrom ic wieder herab auf den Endwert, der durch
den Arbeitspunkt ft gegeben ist. Es zeigt sich jedoch,
daß dieses Herabsinken infolge der in der Basis vor-
schichttransistors als Funktion der Kollektorspannung 5 eine beliebig lange Zeit betrieben werden. Die an die
Vc bei verschiedenen Werten des Basisstroms ib dar- Kippschaltung und den Widerstand abgegebene
gestellt. Bei großen Werten des Basisstroms i„ wächst Leistung entspricht im wesentlichen dem Produkt
der Kollektorstrom ic innerhalb einiger Zehntel Volt aus der Speisespannung Vb und dem zum Arbeits-Kollektorspannung
Vc bis über 100 mA. Bei hohen Punkt d gehörigen Wert des Kollektorstroms ic. Diese
Werten der Kollelctorspannung Vc ist der Kollektor- i° abgegebene Leistung kann die maximal zulässige
strom jc im wesentlichen ausschließlich durch die Leistung W des Transistors beträchtlich übersteigen;
Größe des Basisstroms ib bedingt. Der schnell ansteigende
Zweig p mit einem Differentialwiderstand von
nur wenigen Ohm geht dann in den annähernd waagerechten Zweig q mit einem Differentialwiderstand von 15
mindestens einigen kOhm über.
nur wenigen Ohm geht dann in den annähernd waagerechten Zweig q mit einem Differentialwiderstand von 15
mindestens einigen kOhm über.
Setzt man die Spannung der Stromquelle 9 gleich Vb,
den resistiven Widerstand der statischen magnetischen Kippschaltung 5 gleich R0 und den Wert des
Widerstandes 8 gleich R, so bildet die gestrichelte 20 handenen, aus dem Emitter injektierten Ladung verLinie R0 +R die Belastungslinie des Transistors, be- zögert wird.
den resistiven Widerstand der statischen magnetischen Kippschaltung 5 gleich R0 und den Wert des
Widerstandes 8 gleich R, so bildet die gestrichelte 20 handenen, aus dem Emitter injektierten Ladung verLinie R0 +R die Belastungslinie des Transistors, be- zögert wird.
vor der Strom durch die Eingangswicklung 4 einge- Fig. 3 zeigt eine Erweiterung der Erfindung, wobei
schaltet wird. R0 ist im allgemeinen verschwindend dieses Herabsinken beschleunigt wird durch Einklein
gegenüber R. schalten einer Sperrspannungsquelle 11 in den Basis-Wenn der Leitung 2 keine Steuerimpulse zugeführt 25 kreis des Transistors 3, die ein Abfließen der gewerden,
so daß die Spannung an der Basiselektrode nannten Ladung nach dem Emitter statt nach dem
und deshalb auch der Basisstrom. ib gleich Null sind, Kollektor bewirkt und also im Kollektorkreis ein
wird der Transistor 3 im Arbeitspunkt α betrieben, sehr schnelles Herabsinken des Stromes herbeiführt,
wobei die Kollektorspannung Vc im wesentlichen der In Fig. 3 wird der Transistor 3 außerdem gesteuert
Speisespannung Vb entspricht und der in der Ein- 30 mittels eines Transistors 10, welcher als Vorstufe
gangswicklung 4 auftretende Strom ic fast vernach- benutzt wird. Da der gezeichnete Transistor 10 von
lässigbar ist. einem gleichen Leitfähigkeitstyp ist wie der darge-Beim
Empfang der Steuerimpulse, also während stellte Transistor 3, ist hier die Basiselektrode des
des Hinlaufs dieser Steuerimpulse, steigt die Span- Transistors 3 mit der Emitterelektrode des Trannung
an der Basiselektrode und infolgedessen auch 35 sistors 10 verbunden. Beide Transistoren werden von
der Basisstrom ib plötzlich auf einen verhältnismäßig derselben Stromquelle 9 betrieben,
hohen' Wert an. Infolgedessen steigt auch der Wenn jedoch die beiden Transistoren von entgegen-Kollektorstrom
ic an, und während dieses Anstiegs gesetztem Leitfähigkeitstyp sind, dann ist die: Basis des
Kollektorstroms ic bildet die Eingangswicklung 4 elektrode des Transistors 3 mit der Kollektorelektrode
der Kippschaltung eine beträchtliche Impedanz. Die 40 des als Vorstufe benutzten Transistors 20 verbunden.
Geschwindigkeit dieses Anstiegs steht in direktem Eine Schaltungsanordnung, wobei die Transistoren
Verhältnis zur Spannung Vb der Stromquelle 9, und
die Größe dieser Spannung Vb ist also durch die Selbstinduktion der Eingangs wicklung und die gewünschte
Schaltgeschwindigkeit bedingt.
Wäre jezt kein Widerstand 8 in Reihe mit der Eingangswicklung 4 und der Stromquelle 9 in den
Emitter-Kollektor-Kreis des Transistors aufgenommen, dann wird, nachdem ic seinen Endwert erreicht hat,
von entgegengesetztem Leitfähigkeitstyp sind, ist in Fig. 4 gezeigt. Auch hier werden beide Transistoren
von derselben Stromquelle 9 betrieben. 45 In dem gewählten Beispiel hat das magnetische
Feld im Kern 6 der Kippschaltung 5 durch den in der Eingangswicklung 4 fließenden Strom nur eine einzige
Richtung. Es ist ersichtlich, daß man zum Erzeugen eines magnetischen Feldes in einer entgegengesetzten
einem Widerstand und einer Stromquelle in den Emitter-Kollektor-Kreis eines weiteren Transistors
geschaltet ist.
Es ist aber auch möglich, nur eine mit dem Kern gekoppelte Eingangswicklung in Reihe mit einem
Widerstand für beide Richtungen des magnetischen Feldes zu benutzen. In Fig. 5 ist die Eingangswicklung
4 in Reihe mit dem Widerstand 8 sowohl in den
die Belastung des Transistors nur durch R0 gebildet. 50 Richtung eine weitere Eingangswicklung auf dem
Diese Belastung entspricht der in Fig. 2 ebenso mit Kern vorsehen kann, welche ebenso in Reihe mit
R0 angegebenen Belastungslinie. Da R0, der resistive
Widerstand der Eingangs wicklung 4, im allgemeinen
sehr klein ist, z. B. 1 Ohm oder kleiner, steht diese
Belastungslinie nahezu senkrecht auf der f-'c.-Achse; 55
der entsprechende Arbeitspunkt des Transistors ist
mit f angegeben.
Widerstand der Eingangs wicklung 4, im allgemeinen
sehr klein ist, z. B. 1 Ohm oder kleiner, steht diese
Belastungslinie nahezu senkrecht auf der f-'c.-Achse; 55
der entsprechende Arbeitspunkt des Transistors ist
mit f angegeben.
In Fig. 2 ist durch die Kurve W die maximal zulässige Verlustleistung eines normalen Grenzschichttransistors
angegeben" In dem mit f angegebenen Ar- 60 Kollektcr-Emitter-Kreis des Transistors 3 als auch
beitspunkt wird also der Transistor stark überlastet. in den Kollektor-Emitter-Kreis des Transistors 3'
Wenn aber, nach der Erfindung, in Reihe mit der aufgenommen. Die beiden Transistoren sind von ent-Eingangswicklung
der Widerstand 8 in den Kollektor- gegengesetztem Leitfähigkeitstyp. In den Kollektor-Emitter-Kreis
aufgenommen ist, entspricht die Be- Emitter-Kreis des Transistors 3 ist die Stromquelle 9
lastung, nachdem ic seinen Endwert erreicht hat, der 65 geschaltet, in den Kollektor-Emitter-Kreis des Tranin
Fig. 2 mit R+R0 angegebenen Belastungslinie, sistors 3' ist die Stromquelle 9'geschaltet. Unter der
und der Arbeitspunkt des Transistors ist jetzt d. Der Einwirkung positiver, der Leitung 2 zugeführter
Widerstand 8 ist derart gewählt, daß in diesem Steuerimpulse erzeugt der Transistor 3 in der Ein-Arbeitspunkt
d der Transistor unterhalb seiner gangswicklung Ströme der einen Richtung, und unter
durch W dargestellten, maximal zulässigen Leistung 70 der Einwirkung negativer, der Leitung 2 zugeführter
Steuerimpulse erzeugt der Transistor 3' in der Eingangswicklung
Ströme der anderen Richtung. Diese Ströme entgegengesetzter Richtung erzeugen also im
Kerne magnetischer Felder entgegengesetzter Richtung.
Die Einrichtung nach der Erfindung ist sehr geeignet zur Steuerung statischer magnetischer Kippschaltungen,
die zu einer Speichermatrize vereinigt sind, bei der die Kippschaltungen in Reihen und
Spalten angeordnet sind. Jede Kippschaltung kann z. B. für jede Richtung des im Kerne auftretenden
magnetischen Feldes zwei Eingangswicklungen aufweisen, von denen eine mit den Eingangswicklungen
der zugeordneten Reihe in Reihe liegt und die andere mit den Eingangswicklungen der zugeordneten Spalte
in Reihe liegt. Jede Reihe bzw. jede Spalte von Eingangswicklungen
kann also mit nur einem einzigen Widerstand im Kollektor-Emitter-Kreis des zugeordneten
Transistors versehen werden. In diesem Fall hat also jede Kippschaltung vier Eingangswicklungen.
Durch Benutzung einer einzigen Wicklung für beide Richtungen des magnetischen Feldes, wie bei der
Schaltung gemäß Fig. 5, ist es möglich, diese Zahl auf zwei herabzusetzen.
Claims (6)
1. Schaltung zum. Ein- und Ausschalten des Stromes durch eine vorwiegend induktive Impedanz,
z. B. eine statische magnetische Kippschaltung, mittels eines Grenzschicihttranisistors, in
dessen Kollektor-Emitter-Kreis die Impedanz eingeschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß in
Reihe mit der genannten Impedanz ein Widerstand mit einem so· großen Wert geschaltet ist,
daß beim eingeschalteten Strom der Spannungsunterschied zwischen Emitter- und Kollektorelektrode
klein ist gegenüber dem Spannungsabfall über dem Widerstand, wobei die an den Widerstand und die statische magnetische Kippschaltung
abgegebene Leistung die maximal zulässige Leistung des Transistors bedeutend übersteigt.
2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den Basis-Emitter-Kreis des
Grenzschichttransistors eine geeignete Sperrspannungsquelle eingeschaltet ist zur Beschleunigung
des Herabsinkens des Kollektorstroms beim Ausschalten dieses Stroms.
3. Schaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Reihenschaltung der Impedanz
und d'es Widerstandes außerdem in den Kollektor-Emitter-Kreis eines weiteren Grenzschichttransistors
des entgegengesetzten Leitfähigkeitstyps geschaltet ist.
4. Schaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Basiselektrode des Grenzschichttransistors mit der Emitterelektrode eines weiteren Grenzschichttransistors
des gleichen Leitfähigkeitstyps, der als Vorstufe benutzt wird, verbunden ist.
5. Schaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Basiselektrode des Grenzschichttransistors mit der Kollektorelektrode eines weiteren Grenzschichttransistors
des entgegengesetzten Leitfähigkeitstyps, welcher als Vorstufe benutzt wird, verbunden
ist.
6. Schaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche zur Steuerung von statischen magnetischen
Kippschaltungen, die zu einer Speichermatrize vereinigt sind, bei der die Kippschaltungen
in Reihen und Spalten angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß jede Reihe bzw.
jede Spalte von Eingangswicklungen mit einem .Widerstand im Kollektor-Emitter-Kreis von einem
oder zwei zugeordneten Grenzschichttransistoren versehen ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
»Elektronics«, August 1953, S. 136 bis 140.
»Elektronics«, August 1953, S. 136 bis 140.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 809/117 12.57
Priority Applications (4)
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|---|---|---|---|
| DEN9783A DE1020672B (de) | 1954-11-19 | 1954-11-19 | Schaltung zum Ein- und Ausschalten des Stromes durch eine induktive Impedanz |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEN9783A DE1020672B (de) | 1954-11-19 | 1954-11-19 | Schaltung zum Ein- und Ausschalten des Stromes durch eine induktive Impedanz |
Publications (1)
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|---|---|
| DE1020672B true DE1020672B (de) | 1957-12-12 |
Family
ID=7339211
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEN9783A Pending DE1020672B (de) | 1954-11-19 | 1954-11-19 | Schaltung zum Ein- und Ausschalten des Stromes durch eine induktive Impedanz |
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| DE (1) | DE1020672B (de) |
| FR (1) | FR1135638A (de) |
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