DE10205725A1 - System und Verfahren für eine sichere Übertragung von Daten an Klienten - Google Patents
System und Verfahren für eine sichere Übertragung von Daten an KlientenInfo
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Abstract
Es werden ein System und ein Verfahren zum Durchführen einer sicheren Übertragung eines digitalen Dokuments an eine Anzahl von Empfängern geschaffen. Das System umfaßt eine Prozessorschaltung, die einen Prozessor und einen Speicher und einen digitalen Senderdienst aufweist, die auf dem Speicher gespeichert sind und durch den Prozessor ausführbar sind. Der digitale Senderdienst weist z. B. eine Logik auf, um von einer Anzahl von Zieladressen auf eine entsprechende Anzahl von Sicherheitsidentifizierern abzubilden, und eine Logik, um eine Anzahl von Zugriffsprivilegien zu dem digitalen Dokument über ein Netzwerk unter Verwendung der Sicherheitsidentifizierer hinzuzufügen. Der digitale Senderdienst umfaßt ferner eine Logik, um das digitale Dokument auf einem Server zu positionieren, der über ein Netzwerk zugreifbar ist. Zusätzlich umfaßt der digitale Senderdienst eine Logik, um eine Anzahl von Email-Meldungen zu erzeugen und an die entsprechende Anzahl von Zieladressen auf dem Netzwerk zu übertragen. Die Email-Meldungen umfassen eine einheitliche Quellenangabe des digitalen Dokuments auf dem Netzwerk.
Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf das
Feld von Multifunktions-Peripheriegeräten und bezieht sich
insbesondere auf ein System und ein Verfahren für die si
chere Übertragung von Daten an einen oder mehrere Klienten.
Die Dokumenthandhabungstechnologie hat mit der Aufgabe be
gonnen, die Funktionen eines Druckers, eines Scanners und
einer Kopiermaschine in einzelne Multifunktions-
Peripheriegeräte zu integrieren. In einer Büroumgebung sind
solche Multifunktions-Peripheriegeräte oft mit einem Compu
ter oder einem Netzwerk verbunden, um es Benutzern zu er
möglichen, Dokumente von ihren Computern auf dem gleichen
Netzwerk zu drucken. Auch Einzelpersonen kennen das Multi
funktions-Peripheriegerät verwenden, z. B. als die Büroko
piermaschine, einen Drucker, oder als einen Scanner, etc.
Zusätzlich können Multifunktions-Peripheriegeräte ferner
einen Digitalsender umfassen, um Dokumente über elektroni
sche Post, Faksimile oder andere Übertragungsmechanismen zu
übertragen. In einer Büroumgebung liefert die digitale Sen
defunktionalität eines Multifunktions-Peripheriegerätes ei
nen öffentlichen Zugriffspunkt für die Übertragung von Do
kumenten. Das heißt, daß mehrere Parteien das Multifunkti
ons-Peripheriegerät verwenden können, um ein Dokument für
eine Übertragung zu einer oder mehreren dritten Parteien zu
scannen. Diese Funktionalität unterscheidet sich von der
elektronischen Postfunktion von z. B. einem üblichen Compu
ter in einer Büroumgebung insofern, daß der Computer übli
cherweise einer bestimmten Einzelperson zugeordnet ist, oft
mit eingeschränktem Zugriff auf den Computer durch Benöti
gen eines Paßworts, etc.
In diesen Fällen, wo ein Benutzer das Multifunktions-
Peripheriegerät verwendet, um ein Dokument zu scannen und
z. B. an eine Anzahl von Einzelpersonen zu senden, kann eine
bedeutende Last auf die elektronischen Posthandhabungsvor
richtungen auferlegt werden, die dem Netzwerk zugeordnet
sind. Es sei z. B. angenommen, daß ein sehr großes Dokument
an eine Anzahl von Einzelpersonen über elektronische Post
übertragen werden soll. Zwangsläufig muß das elektronische
Postsystem mehrere Kopien des gleichen großen Dokuments an
die mehreren Empfänger senden. Dies wird zu einer bedeuten
den und unerwünschten Last für das durchschnittliche,
elektronische Postsystem.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, Verfahren
und Systeme zum Übertragen eines digitalen Dokuments sowie
ein Computerprogramm mit verbesserten Charakteristika zu
schaffen.
Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren gemäß Anspruch 1,
ein System gemäß Anspruch 6 oder 11 und ein Computerpro
gramm gemäß Anspruch 15 gelöst.
Im Hinblick auf das Vorangehende werden ein System und ein
Verfahren zum Durchführen eines sicheren Transfers eines
digitalen Dokuments an eine Anzahl von Empfängern geschaf
fen. Bei einem Ausführungsbeispiel umfaßt das System eine
Prozessorschaltung, die einen Prozessor und einen Speicher
und einen digitalen Senderdienst aufweist, die auf dem
Speicher gespeichert sind und durch den Prozessor ausführ
bar sind. Der digitale Senderdienst weist z. B. eine Logik
auf, um von einer Anzahl von Zieladressen auf eine entspre
chende Anzahl von Sicherheitsidentifizierern abzubilden,
und eine Logik, um eine Anzahl von Zugriffsprivilegien über
ein Netzwerk unter Verwendung der Sicherheitsidentifizierer
zu dem digitalen Dokument hinzuzufügen.
Der digitale Senderdienst umfaßt ferner eine Logik, um das
digitale Dokument auf einem Server zu positionieren, der
über das Netzwerk zugreifbar ist. Zusätzlich umfaßt der di
gitale Senderdienst eine Logik, um eine Anzahl von Email-
Meldungen zu erzeugen und an die entsprechende Anzahl von
Zieladressen auf dem Netzwerk zu übertragen. Jede der
Email-Meldungen umfaßt einen gleichförmigen bzw. einheitli
chen Ressourcen-Lokalisierer bzw. -Betriebsmittel des digi
talen Dokuments auf dem Netzwerk. Empfänger der Email-
Adressen können auf den Server unter Verwendung von z. B.
einem Browser auf das digitale Dokument zugreifen. Wenn ei
ne Einzelperson Zugriff auf das digitale Dokument auf dem
Server sucht, wird der Zugriff verweigert, wenn ihr zuge
ordneter Sicherheitsidentifizierer nicht in der Zugriffs
steuerungsliste (ACL = Access Control List) des digitalen
Dokuments aufgelistet ist.
Bei einem anderen Ausführungsbeispiel schafft die vorlie
gende Erfindung ferner ein Verfahren zum Durchführen eines
sicheren Transfers eines digitalen Dokuments zu einer An
zahl von Empfängern. Das vorliegende Verfahren umfaßt fol
gende Schritte: Abbilden von einer Anzahl von Zieladressen
auf eine entsprechende Anzahl von Sicherheitsidentifizie
rern über einen Verzeichnis-Server bzw. Verzeichnis-Server,
Hinzufügen einer Anzahl von Zugriffsprivilegien zu dem di
gitalen Dokument in einem Computersystem über ein Netzwerk
unter Verwendung der Sicherheitsidentifizierer und Positio
nieren des digitalen Dokuments auf einem Server, der über
das Netzwerk zugreifbar ist. Das vorliegende Verfahren um
faßt ferner z. B. die Schritte des Erzeugens einer Anzahl
von Email-Meldungen, die an die Anzahl von Zieladressen
übertragen werden sollen bzw. das Zuordnen eines gleichför
migen Ressourcenlokalisierers des digitalen Dokuments auf
dem Netzwerk mit jeder der Email-Meldungen und ein Übertra
gen der Email-Meldungen zu den entsprechenden Zieladressen
auf dem Netzwerk.
Die vorliegende Erfindung schafft ferner ein Computerpro
gramm, das auf einem computerlesbaren Medium zum Übertragen
eines digitalen Dokuments verkörpert ist. In dieser Hin
sicht weist das Computerprogramm eine Logik auf, um von ei
ner Anzahl von Zieladressen zu einer entsprechende Anzahl
von Sicherheitsidentifizierern abzubilden, eine Logik, um
eine Anzahl von Zugriffsprivilegien an das digitale Doku
ment über ein Netzwerk unter Verwendung des Sicherheitsi
dentifizierers hinzuzufügen, und eine Logik, um das digita
le Dokument auf einem Server zu positionieren, der über das
Netzwerk zugreifbar ist. Das Computerprogramm weist ferner
eine Logik auf, um eine Anzahl von Email-Meldungen zu er
zeugen, die an die Anzahl von Zieladressen übertragen wer
den sollen, bzw. eine Logik, um einen gleichförmigen Res
sourcenlokalisierer des digitalen Dokuments auf dem Netz
werk jeder der Email-Meldungen zuzuordnen und eine Logik,
um die Email-Meldungen an die entsprechenden Zieladressen
auf dem Netzwerk zu übertragen.
Andere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung
werden für Fachleute hinsichtlich der folgenden Zeichnungen
und der detaillierten Beschreibung offensichtlich. Alle
solchen zusätzlichen Merkmale und Vorteile sollen hierin
innerhalb des Schutzbereichs der vorliegenden Erfindung um
faßt sein.
Die Komponenten in den Zeichnungen sind nicht notwendiger
weise maßstabsgetreu. Ferner bezeichnen in den Zeichnungen
gleiche Bezugszeichen entsprechende Teile in den verschie
denen Ansichten.
Bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung
werden nachfolgend bezugnehmend auf die beiliegenden Zeich
nungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein Blockdiagramm von z. B. einem Büronetzwerk ge
mäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 ein Flußdiagramm eines digitalen Senders, der in
einem Multifunktions-Peripheriegerät des Büro
netzwerks von Fig. 1 gespeichert und ausgeführt
wird; und
Fig. 3 ein Flußdiagramm eines digitalen Senderdienstes,
der in einem Server in dem Büronetzwerk von Fig.
1 gespeichert und ausgeführt wird.
Bezugnehmend auf Fig. 1 ist z. B. ein Büronetzwerk 100 gemäß
der vorliegenden Erfindung gezeigt. Das Büronetzwerk 100
umfaßt ein Multifunktions-Peripheriegerät (MFP) 105, einen
Server 110, eine Domänensteuerung 115 und einen Verzeich
nis-Server 120. Das MFP 105, der Server 110, die Domänen
steuerung 115 und der Verzeichnis-Server 120 sind alle mit
einem Netzwerk 125 gekoppelt und befinden sich über das
Netzwerk 125 in Datenkommunikation miteinander. Das MFP 105
führt z. B. die Funktionen eines Kopierers, eines Druckers
und eines Scanners durch. Das MFP 105 umfaßt eine Prozes
sorschaltung, um Kopier-, Druck- und Scan-Funktionen zu
implementieren und zu steuern. Die Prozessorschaltung um
faßt einen Prozessor 130 und einen Speicher 135, die beide
mit einer lokalen Schnittstelle 140 gekoppelt sind. Die lo
kale Schnittstelle 140 kann ein Datenbus mit einem beglei
tenden Steuerbus sein, wie Fachleuten bekannt ist.
Die Domänensteuerung 115 und der Verzeichnis-Server 120
können z. B. in ihren eigenen Computersystemen implementiert
sein oder sie können in dem Server 110, etc. implementiert
sein. Die spezifische Operation der Domänensteuerung 115
und des Verzeichnis-Servers 120 ist Fachleuten in dem Be
reich im allgemeinen bekannt. Der Verzeichnis-Server 120
verwendet im allgemeinen ein Leichtverzeichniszugriffspro
tokoll, um die Wechselwirkung mit den anderen Vorrichtungen
auf dem Netzwerk 125 zu erleichtern. Der Verzeichnis-Server
120 umfaßt eine Anzahl von Adressen 141 einer Anzahl von
Vorrichtungen auf dem Netzwerk 125 und eine entsprechende
Anzahl von Sicherheitsidentifizierern 143, die in dem Spei
cher desselben gespeichert sind. Jede der Adressen 141 wird
auf einen entsprechenden der Sicherheitsidentifizierer 143
unter Verwendung von z. B. einer Nachschlagetabelle abgebil
det. Die Adressen 141 können z. B. Email-Adressen oder ande
re Adressen auf dem Netzwerk 125 sein.
Das MFP 105 umfaßt ferner eine Netzwerkschnittstelle 145,
die die lokale Schnittstelle 140 mit dem Netzwerk 125 kop
pelt. Die Netzwerkschnittstelle 145 kann z. B. eine Schnitt
stellenkarte oder eine andere Schnittstelle sein, die einen
entsprechenden Puffer oder eine andere Schaltungsanordnung
umfaßt, die die lokale Schnittstelle 140 mit dem Netzwerk
125 verbindet, basierend auf dem Datenkommunikationsproto
koll des Netzwerks 125. Zusätzlich zu der Netzwerkschnitt
stelle 145 umfaßt das MFP 105 ferner Eingangs-/Ausgangs-
Schnittstellen 150, die die lokale Schnittstelle 140 mit
einer Anzahl von Eingangs-/Ausgangs-Vorrichtungen 155 kop
peln. Die Eingangs-/Ausgangs-Vorrichtungen 155 können Be
nutzereingabevorrichtungen umfassen, wie z. B. ein Tasten
feld, ein Berührungsfeld, einen Berührungsbildschirm, ein
Mikrophon, eine Maus, einen Joystick, eine oder mehrere
Drucktasten oder Scanner, etc. Benutzerausgabevorrichtungen
können Anzeigevorrichtungen, Lautsprecher, Drucker, etc.
umfassen. Die Anzeigevorrichtungen können z. B. eine Katho
denstrahlröhre (CRT = Cathode Ray Tube), einen Flüssigkris
tall-Anzeigebildschirm, einen auf Gasplasma basierenden
Flachbildschirm, Anzeigeleuchten, lichtemittierende Dioden
und andere Anzeigevorrichtungen umfassen. Andere Benutzer-
Eingabe-/Ausgabe-Vorrichtungen 155, abgesehen von den oben
aufgelisteten, können ebenfalls verwendet werden. Es gibt
ferner andere Eingabe-/Ausgabe-Vorrichtungen, die durch den
Prozessor 130 gesteuert werden, die die verschiedenen Funk
tionen des MFP 105 durchführen, einschließlich von Motoren
und anderer Ausrüstung, etc., wie Fachleuten in dem Bereich
bekannt ist.
Der Server 110 umfaßt ferner eine Prozessorschaltung mit
einem Prozessor 160 und einem Speicher 165, wobei beide mit
einer lokalen Schnittstelle 170 gekoppelt sind. Ähnlich zu
der lokalen Schnittstelle 140 kann die lokale Schnittstelle
170 ein Datenbus mit einem begleitenden Steuerbus sein, wie
Fachleuten in dem Bereich bekannt ist. Die lokale Schnitt
stelle 170 ist durch eine Netzwerkschnittstelle 175 mit dem
Netzwerk 125 gekoppelt. Ferner kann der Server 110 eine
oder mehrere Eingabe-/Ausgabe-Vorrichtungen 180 umfassen,
die mit der lokalen Schnittstelle 170 durch eine oder meh
rere Eingangs-/Ausgangs-Schnittstellen 185 verbunden sind.
Die Eingangs-/Ausgangs-Vorrichtungen 180 können z. B. Vor
richtungen ähnlich den oben diskutierten Eingangs-/Aus
gangs-Vorrichtungen 155 umfassen.
Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung ist das Netz
werk 125 ein lokales Netz (LAN = Local Area Network) oder
ein anderes, ähnliches Netzwerk, die im allgemeinen Fach
leuten in dem Bereich bekannt sind. In einem solchen Fall
ist das Netzwerk 125 z. B. mit dem Internet, einem weiten
Netzwerk oder einem anderen solchen Netzwerk über ein ge
eignetes Gateway oder eine andere, geeignete Vorrichtung
gekoppelt. Alternativ kann das Netzwerk 125 z. B. das Inter
net, weite Netzwerke (WANs = Wide Area Networks), lokale
Netzwerke oder andere geeignete Netzwerke, etc. umfassen,
oder jegliche Kombination aus zwei oder mehreren solcher
Netzwerke. Das MFP 105, der Server 110, der Verzeichnis-
Server 120 und die Domänensteuerung 115 sind jeweils mit
dem Netzwerk 125 gekoppelt, auf eine beliebige einer Anzahl
von Wegen, um die Datenkommunikation zu und von dem Netz
werk 125 zu erleichtern, wie Fachleuten in dem Bereich im
allgemeinen bekannt ist.
Zusätzlich können die Prozessoren 130/160 mehrere Prozesso
ren darstellen, und die Speicher 135/165 können mehrere
Speicher darstellen, die parallel arbeiten. In einem sol
chen Fall können die lokalen Schnittstellen 140/170 ein ge
eignetes Netzwerk sein, das die Kommunikation zwischen jeg
lichen zwei der mehreren Prozessoren oder zwischen einem
beliebigen Prozessor und einem beliebigen der Speicher,
etc. erleichtern. Die lokalen Schnittstellen 140/170 können
ferner Speicher-zu-Speicher-Kommunikation erleichtern. Die
Prozessoren 130/160, die Speicher 135/165, und die lokalen
Schnittstellen 140/170 können in ihrer Eigenschaft elekt
risch oder optisch sein. Die Speicher 135/165 können ferner
in ihrer Eigenschaft magnetisch sein.
Die Speicher 135/165 können sowohl flüchtige als auch
nichtflüchtige Speicherkomponenten umfassen. Flüchtige Kom
ponenten sind jene, die nach einem Leistungsverlust keine
Datenwerte sichern. Nichtflüchtige Komponenten sind jene,
die Daten auf ein einen Leistungsverlust hin sichern. Somit
können die Speicher 135/165 z. B. einen Direktzugriffsspei
cher (RAM = Random Access Memory), einen Nurlesespeicher
(ROM = Read-Only Memory), Festplattenlaufwerke, Disketten,
auf die über ein zugeordnetes Diskettenlaufwerk zugegriffen
wird, CD-Platten, auf die über ein CD-Platten-Laufwerk zu
gegriffen wird, Magnetbänder, auf die über ein entsprechen
des Bandlaufwerk zugegriffen wird und/oder andere Speicher
komponenten oder eine Kombination aus jeglichen zwei oder
mehr dieser Speicherkomponenten aufweisen.
Das MFP 105 umfaßt ferner ein MFP-Betriebssystem 190, das
auf dem Speicher 135 gespeichert ist und durch den Prozes
sor 130 ausführbar ist. Das MFP-Betriebssystem 190 umfaßt
einen digitalen Sender 195, der ausgeführt wird, um ein Do
kument von dem MFP 105 zu einer anderen Vorrichtung auf dem
Netzwerk 125 oder zu einer Vorrichtung auf einem externen
Netzwerk zu übertragen, z. B. durch einen einfachen Nach
richtenübertragungsprotokollserver (SMTP = Standard Mail
Transfer Protocol) (nicht abgebildet), der mit dem Netzwerk
125 gekoppelt ist. Unter anderen Funktionalitäten wird der
digitale Sender 195 ausgeführt, um die Email-Adressen 141
einer Anzahl von Empfängern eines digitalen Dokuments zu
identifizieren, das von einem Druckkopiedokument mit dem
Multifunktions-Peripheriegerät 105 eingescannt wird. Der
digitale Sender 195 wird ferner ausgeführt, um das digitale
Dokument an eine andere Vorrichtung auf dem Netzwerk 125 zu
senden.
Der Server 110 umfaßt ein Betriebssystem 198, einen digita
len Senderdienst 201 und einen Web-Server 203. Das Be
triebssystem 198 wird auf dem Speicher 165 gespeichert und
ist durch den Prozessor 160 ausführbar, um die Funktionali
tät des Servers 110 in ihrer allgemeinen Rolle auf dem
Netzwerk 125 bereitzustellen, wie Fachleuten in dem Bereich
bekannt ist. Der digitale Senderdienst 201 ist auf dem
Speicher 165 gespeichert und durch den Prozessor 160 aus
führbar, um ein digitales Dokument an eine Anzahl von Emp
fängern entweder auf dem Netzwerk 125 oder einem externen
Netzwerk zu übertragen, das mit dem Netzwerk 125 gekoppelt
ist. Der digitale Senderdienst 201 kann z. B. ein Dokument
an verschiedene Empfänger übertragen, indem er das Dokument
auf dem Web-Server 203 positioniert, und für ausgewählte
Empfänger Zugriff auf dasselbe bereitstellt, wie erörtert
werden wird.
Der Web-Server 203 macht Dokumente auf dem weltweiten Netz
(World Wide Web) verfügbar, wie Fachleuten in dem Bereich
allgemein bekannt ist, wo das Netzwerk 125 mit einem exter
nen Netzwerk, wie z. B. dem Internet verbunden ist. In Fäl
len, bei denen das Netzwerk 125 nicht mit einem externen
Netzwerk gekoppelt ist, kann auf die Dokumente oder andere
Informationen, die auf dem Web-Server 203 gespeichert sind,
durch die verschiedenen Vorrichtungen auf dem Netzwerk 125
unter Verwendung geeigneter Browser zugegriffen werden, wie
Fachleuten in dem Bereich im allgemeinen bekannt ist. Zu
sätzlich ist der Web-Server 203 nicht auf den Betrieb auf
dem World Wide Web begrenzt. Insbesondere kann der Web-
Server 203 ein Server sein, der mit anderen Netzwerksyste
men arbeitet.
Als nächstes wird eine allgemeine Erörterung des Betriebs
des MFP 105 und des Servers 110 in dem Kontext einer spezi
fischen Scan- und Sende-Aufgabe gegeben, um einen Überblick
über die verschiedenen Aspekte der vorliegenden Erfindung
zu liefern. Am Anfang möchte ein Benutzer das MFP 105 ver
wenden, um eine Druckkopie in ein digitales Dokument zu
scannen und möchte dann das digitale Dokument an eine An
zahl von Empfängern über das Netzwerk 125 senden. Der Be
nutzer gibt eine Anzahl von Ziel-Email-Adressen 141 der be
absichtigten Empfänger des digitalen Dokuments in das MFP
105 ein und leitet dann eine Sendefunktion ein, bei der das
digitale Dokument über Email an die beabsichtigten Empfän
ger verteilt wird. Dabei wird das eigentliche, digitale Do
kument nicht an jeden Empfänger übertragen, sondern auf dem
Web-Server 203 positioniert, um durch diese Empfänger zuge
griffen zu werden, für die eine Ziel-Email-Adresse 141 ein
gegeben wurde.
Insbesondere sendet der digitale Sender 195 des MFP 105 das
digitale Dokument und die Liste der Ziel-Email-Adressen 141
an den digitalen Senderdienst 201 des Servers 110. Der di
gitale Senderdienst 201 wandelt das digitale Dokument, das
von dem digitalen Sender 195 empfangen wurde, in ein Format
um, auf das über den Web-Server 203 zugegriffen werden
kann. Der digitale Senderdienst 201 kopiert dann das digi
tale Dokument auf den Web-Server 203, wo es durch die ver
schiedenen Vorrichtungen zugegriffen werden kann, die mit
dem Netzwerk 125, etc. gekoppelt sind.
Als nächstes ermöglicht der digitale Senderdienst 201 den
Zugriff auf das digitale Dokument, das auf dem Web-Server
203 gespeichert ist, für ausgewählte Empfänger, durch Hin
zufügen von Lesedateiprivilegien in die Zugriffssteuerungs
liste des digitalen Dokuments. Dies wird durchgeführt, in
dem dem digitalen Dokument der Sicherheitsidentifizierer
143 für jeden geeigneten Empfänger zugeordnet wird. Genauer
gesagt werden die entsprechenden Sicherheitsidentifizierer
143 in der Zugriffssteuerungsliste des digitalen Dokuments
aufgelistet. Um dies durchzuführen, erfordert der digitale
Senderdienst 201 die Sicherheitsidentifizierer 143, die je
der der Ziel-Email-Adressen 141 zugeordnet sind, die von
dem digitalen Sender 195 empfangen werden.
Dies wird erreicht durch Abbilden jeder der Ziel-Email-
Adressen 141 auf einen entsprechenden Sicherheitsidentifi
zierer 143. Genauer gesagt wird jede der Ziel-Email-
Adressen 141 an den Verzeichnis-Server 120 gesendet, zusam
men mit einer Anforderung nach dem Sicherheitsidentifizie
rer 143, der derselben zugeordnet ist. Die Anforderungen
sind gemäß einem Leichtverzeichniszugriffsprotokoll (LDAP
= Lightweight Verzeichnis Access Protocol) oder einem ande
ren geeigneten Protokoll formatiert, das verwendet wird, um
auf die Informationen zuzugreifen, die in dem Verzeichnis-
Server 120 enthalten sind. Für jede Anforderung schlägt der
Verzeichnis-Server 120 dann den spezifischen Sicherheitsi
dentifizierer 143 nach und sendet denselben zurück in einer
Antwort an den digitalen Senderdienst 201.
Danach erzeugt und überträgt der digitale Senderdienst 201
eine Email-Meldung an jeden der beabsichtigten Empfänger
des digitalen Dokuments, basierend auf den Ziel-Email-
Adressen 141. Eine einheitliche Quellenangabe (URL = Uni
form Resource locator), die die Position des digitalen Do
kuments auf dem Web-Server 203 liefert, ist jeder der
Email-Meldungen zugeordnet. Jede dieser Email-Meldungen in
formiert den Empfänger, daß sie bei dem URL auf das digita
le Dokument zugreifen können.
Jeder der Empfänger kann auf das digitale Dokument zugrei
fen, basierend auf der URL, unter Verwendung von z. B. einem
Browser auf einer Klientenvorrichtung, wie z. B. einem Com
putersystem oder einer anderen Vorrichtung, die mit dem
Netzwerk 125 gekoppelt ist. Beim Zugreifen auf das digitale
Dokument, das auf dem Web-Server 203 gespeichert ist, wird
die Klientenvorrichtung unter Verwendung verschiedener
Techniken authentifiziert, wie Fachleuten in dem Bereich im
allgemeinen bekannt sind. Beim Anfordern von Zugriff auf
das digitale Dokument überträgt die Klientenvorrichtung den
zugeordneten Benutzeridentifizierer, der z. B. den Benutzer
namen und den Domänennamen umfaßt, an den Web-Server 203,
um die Authentifizierung durchzuführen. Während des Authen
tifizierungsprozesses kann der Web-Server 203 z. B. den Be
nutzeridentifizierer und/oder andere Angaben an die Domä
nensteuerung 115 (Fig. 1) senden, mit einer Anforderung
nach dem zugeordneten Sicherheitsidentifizierer 143 gemäß
dem Leichtverzeichniszugriffsprotokoll. Der Verzeichnis-
Server 120 antwortet mit dem zugeordneten Sicherheitsiden
tifizierer 143. Der Web-Server vergleicht dann den Si
cherheitsidentifizierer 143 mit denjenigen, die in der
Zugriffssteuerliste des digitalen Dokuments gespeichert
sind, um zu bestimmen, wer auf dasselbe Zugriff hat. Wenn
der Klient Zugriff hat, dann wird das digitale Dokument
dementsprechend an den Klienten übertragen.
Die vorliegende Erfindung schafft insofern einen eindeuti
gen Vorteil, daß ein Dokument nur für eine vorbestimmte An
zahl von Empfängern zugreifbar gemacht werden kann, unter
Verwendung bestehender Netzwerktechnologie. Dies wird er
reicht, während die Übertragungslast auf einem Email-Server
oder einer ähnlichen Vorrichtung minimiert wird. Zusätzlich
bezieht sich der Ausdruck "digitales Dokument", wie er
hierin verwendet ist, auf jeglichen Typ einer digitalen Da
tei. Somit kann das digitale Dokument z. B. ein Dokument
sein, das durch ein Textverarbeitungsprogramm erzeugt wur
de, eine Tabellenkalkulation, eine Datendatei oder eine Da
tei, die ein anderes Datenformat für eine bestimmte Anwen
dung verwendet.
Bezugnehmend auf Fig. 2 ist ein Flußdiagramm eines Ab
schnitts der Funktionalität des digitalen Senders 195 gemäß
einem Aspekt der vorliegenden Erfindung gezeigt. Alternativ
kann das Flußdiagramm von Fig. 2 als ein Verfahren betrach
tet werden, das in dem MFP 105 (Fig. 1) durchgeführt wird.
Das Flußdiagramm von Fig. 2 stellt die Funktionalität des
digitalen Senders 195 beim Scannen eines Druckkopiedoku
ments dar, um ein digitales Dokument zu erzeugen, das dann
an eine andere Vorrichtung auf dem Netzwerk 125 übertragen
wird. Es wird darauf hingewiesen, daß der digitale Sender
195 eine andere Funktionalität über die hierin beschriebene
hinaus umfassen kann.
Beginnend mit Block 223 wartet der digitale Sender 195 auf
ein Druckkopiedokument, um gescannt und an einen bestimmten
Zielort in digitaler Form gesendet zu werden. Wenn dies der
Fall ist, bewegt sich der digitale Sender 195 zu Block 226,
bei dem der Benutzer aufgefordert wird, die Ziel-Email-
Adressen 141 (Fig. 1) der beabsichtigten Empfänger des di
gitalen Dokuments einzugeben. Dies kann z. B. durch Anzeigen
einer bestimmten Meldung auf einer Anzeigevorrichtung
durchgeführt werden. Nachfolgend, bei Block 229, empfängt
der digitale Sender 195 die Ziel-Email-Adressen 141 und
speichert diese als Eingaben, die durch den Benutzer über
ein Tastfeld oder eine andere Eingabevorrichtung eingegeben
werden.
Dann, bei Block 233, wartet der digitale Sender 195, bis
der Benutzer die Scanfunktion durch Bedienen einer geeigne
ten Eingabevorrichtung einleitet, wie z. B. eines Druckknop
fes, etc. Bei Block 236 weist der digitale Sender 195 das
MFP 105 an, um das Druckkopiedokument zu scannen, um das
digitale Duplikatdokument zu erzeugen, das in dem Speicher
135 (Fig. 1) gespeichert wird. Nachfolgend überträgt der
digitale Sender 195 bei Block 239 das digitale Dokument
und die Ziel-Email-Adressen 141 der beabsichtigten Empfän
ger an den digitalen Senderdienst 201 (Fig. 1) in dem Ser
ver 110 (Fig. 1) über das Netzwerk 125 (Fig. 1). Der digi
tale Sender 195 kehrt dann zurück zu Block 323, um auf das
nächste Dokument zum Scannen und entsprechenden Senden zu
warten.
Bezugnehmend auf Fig. 3 ist ein Flußdiagramm des digitalen
Senderdienstes 201 gemäß einem Aspekt der vorliegenden Er
findung gezeigt. Alternativ kann das Flußdiagramm von Fig.
3 als ein Verfahren betrachtet werden, das in dem Server
110 (Fig. 1) durchgeführt wird. Der digitale Senderdienst
201 wird durchgeführt, um ein digitales Dokument, empfangen
von dem MFP 105 (Fig. 1), an eine Anzahl von Empfängern zu
liefern, durch Positionieren des digitalen Dokuments auf
dem Web-Server 203 (Fig. 1) mit verschiedenen Zugriffser
laubnissen für die Empfänger. Beginnend mit Block 253 war
tet der digitale Senderdienst 201 auf ein neues, digitales
Dokument von dem MFP 105, um auf dem Web-Server 203 positi
oniert zu werden. Angenommen ein digitales Dokument wird
mit verschiedenen Email-Adressen 141 (Fig. 1) der beabsich
tigten Empfänger empfangen, dann bewegt sich der digitale
Senderdienst 201 zurück zu Block 256. Bei Block 256 werden
die Ziel-Email-Adressen 141 aus dem Speicher 165 zurückge
wonnen, wo sie nach der Ankunft von dem MFP 105 anfänglich
gespeichert wurden.
Dann, bei Block 259, wird die erste Ziel-Email-Adresse 141
bestimmt. Nachfolgend wird bei Block 263 die Ziel-Email-
Adresse 141 an den Verzeichnis-Server 120 (Fig. 1) übertra
gen, mit einer Anforderung für einen Sicherheitsidentifi
zierer, der der Ziel-Email-Adresse 141 zugeordnet ist. Auf
diese Weise wird die Ziel-Email-Adresse 141 auf einen ent
sprechenden Sicherheitsidentifizierer 143 (Fig. 1) abgebil
det. Die Anforderung ist in einem Format, das z. B. mit ei
nem Leichtverzeichniszugriffsprotokoll (LDAP) oder einem
anderen, ähnlichen Protokoll kompatibel ist. Als nächstes
wird bei Block 266 bestimmt, ob ein Sicherheitsidentifizie
rer 143 für die letzte Ziel-Email-Adresse 141 erhalten wur
de. Wenn nicht, dann bewegt sich der digitale Senderdienst
201 zu Block 269, bei dem die nächste Ziel-Email-Adresse
141 identifiziert wird. Nachfolgend kehrt der digitale Sen
derdienst 201 zurück zu Block 263, um den Sicherheitsiden
tifizierer 143 zurückzugewinnen, der der aktuellen Ziel-
Email-Adresse 141 zugeordnet ist.
Angenommen, daß der letzte Sicherheitsidentifizierer 143
von dem Verzeichnis-Server 120 erhalten wurde, dann begibt
sich der digitale Senderdienst 201 zu Block 273, bei dem
das zu positionierende, digitale Dokument in ein Web-
Dokument oder ein anderes Format umgewandelt wird, um auf
den Web-Server 203 auferlegt zu werden. Dann, bei Block
276, wird das digitale Dokument in dem Webdokument-Format
auf den Web-Server 203 kopiert, wo es für Vorrichtungen auf
dem Netzwerk 125 und für Vorrichtung auf einem externen
Netzwerk zugreifbar ist. Nachfolgend werden bei Block 279
dem digitalen Dokument Lesedateiprivilegien zugeordnet.
Dies wird z. B. durch Zuordnen der Sicherheitsidentifizierer
143 zu dem digitalen Dokument durchgeführt, wodurch die
Zugriffsprivilegien an das digitale Dokument von dem Netz
werk 125 angezeigt werden. Genauer gesagt sind die Si
cherheitsidentifizierer 143 aufgelistet, z. B. in geeigneten
Positionen einer Zugriffssteuerungsliste, die dem digitalen
Dokument zugeordnet ist.
Dann wird bei Block 283 eine Email-Meldung für jeden der
beabsichtigten Empfänger des digitalen Dokuments erzeugt.
Die einheitliche Quellenangabe, die dem digitalen Dokument
zugeordnet ist, das auf dem Web-Server 203 gespeichert ist,
wird jeder der Email-Meldungen zugeordnet. Die Email-
Meldungen werden dann an die Ziel-Email-Adressen 141 über
tragen, die dem digitalen Dokument zugeordnet wurden, so
daß die ausgewählten Einzelpersonen zu einer für sie geeig
neten Zeit auf das digitale Dokument zugreifen könnten.
Nachfolgend kehrt der digitale Senderdienst 201 zurück zu
Block 253, um auf die Ankunft des nächsten digitalen Doku
ments und die zugeordneten Ziel-Adressen 141 desselben zu
warten.
Obwohl der digitale Sender 195 und der digitale Sender
dienst 201 der vorliegenden Erfindung in einer Software
verkörpert sind, die durch eine Allzweckhardware wie oben
beschrieben ausgeführt wird, können der digitale Sender 195
und/oder der digitale Senderdienst als eine Alternative
ferner in einer dedizierten Hardware oder einer Kombination
aus Software/Allzweckhardware und dedizierter Hardware ver
körpert werden. Wenn er in einer dedizierten Hardware ver
körpert ist, kann der digitale Sender 195 und/oder der di
gitale Senderdienst 201 als eine Schaltung oder eine Ab
laufsteuereinheit implementiert werden, die eine beliebige
Technik oder eine Kombination einer Anzahl derselben ver
wendet. Diese Techniken können folgende umfassen, sind je
doch nicht darauf beschränkt: diskrete Logikschaltungen mit
Logikgattern zum Implementieren verschiedener Logikfunktio
nen auf eine Anwendung von einem oder mehreren Datensigna
len hin; Anwendungsspezifische, integrierte Schaltungen mit
geeigneten Logikgattern; programmierbare Gatterarrays
(PGA), frei programmierbare Gatterarrays (FPGA) oder andere
Komponenten, etc. Solche Techniken sind Fachleuten in dem
Bereich im allgemeinen bekannt und werden demzufolge hierin
nicht detailliert beschrieben.
Bezugnehmend auf Fig. 2 und 3 zeigen die Flußdiagramme von
Fig. 2 und 3 die Architektur, Funktionalität und den Be
trieb einer Implementierung des digitalen Senders 195 und
des digitalen Senderdienstes 201. Falls in der Software
verkörpert, kann jeder Block ein Modul, ein Segment oder
einen Abschnitt des Codes darstellen, der eine oder mehrere
ausführbare Anweisungen zum Implementieren der spezifizier
ten, logischen Funktion(en) aufweist. Falls in der Hardware
verkörpert, kann jeder Block eine Schaltung oder eine An
zahl verbundener Schaltungen zum Implementieren der spezi
fizierten, logischen Funktion(en) darstellen. Obwohl die
Flußdiagramme von Fig. 2 und 3 eine spezifische Ausfüh
rungsreihenfolge zeigen, wird darauf hingewiesen, daß die
Reihenfolge der Ausführung sich von der dargestellten un
terscheiden kann. Die Ausführungsreihenfolge von zwei oder
mehreren Blöcken kann z. B. relativ zu der gezeigten Reihen
folge verwürfelt werden. Ferner können zwei oder mehr Blö
cke, die in Fig. 2 und 3 aufeinanderfolgend dargestellt
sind, gleichzeitig oder mit teilweiser Gleichzeitigkeit
ausgeführt werden. Es wird darauf hingewiesen, daß alle
derartigen Variationen sich innerhalb des Schutzbereichs
der vorliegenden Erfindung befinden. Ferner sind die Fluß
diagramme von Fig. 2 und 3 relativ selbsterklärend und wer
den von Fachleuten in dem Bereich insoweit verstanden, daß
Software und/oder Hardware durch einen Fachmann in dem Be
reich erzeugt werden kann, um die verschiedenen logischen
Funktionen auszuführen, wie hierin beschrieben ist. Ferner
können der digitale Sender 195 und der digitale Sender
dienst 201 in einem computerlesbaren Medium zur Verwendung
durch oder in Verbindung mit einem Anweisungsausführungs
system verkörpert sein, wie z. B. einem Computer-/Prozessor
basierten System oder einem anderen System, das die Logik
von dem computerlesbaren Medium holen oder erhalten kann
und die Instruktionen ausführen kann, die darin enthalten
sind. In dem Kontext dieses Dokuments kann ein "computer
lesbares Medium" jegliches Medium sein, das den digitalen
Sender 195 oder den digitalen Senderdienst 201 zur Verwen
dung durch oder in Verbindung mit dem Anweisungsausfüh
rungssystem enthalten, speichern oder beibehalten kann. Das
computerlesbare Medium kann jegliches von vielen physischen
Medien aufweisen, wie z. B. ein elektronisches, magneti
sches, optisches, elektromagnetisches, Infrarot oder Halb
leiter-Medium. Genauere Beispiele eines geeigneten compu
terlesbaren Mediums würden folgende umfassen, sind jedoch
nicht auf dieselben begrenzt: eine tragbare, magnetische
Computerdiskette, wie z. B. eine Diskette oder Festplatten
laufwerke, einen Direktzugriffsspeicher (RAM), einen Nurle
sespeicher (ROM) und einen löschbaren, programmierbaren
Nurlesespeicher oder eine tragbare CD-Platte.
Claims (18)
1. Verfahren zum Übertragen eines digitalen Dokuments,
das folgende Schritte aufweist:
Abbilden von einer Anzahl von Zieladressen auf eine jeweilige Anzahl von Sicherheitsidentifizierern über einen Verzeichnis-Server;
Hinzufügen einer Anzahl von Zugriffsprivilegien zu dem digitalen Dokument in einem Computersystem über ein Netzwerk unter Verwendung der Sicherheitsidentifizie rer; und
Stationieren des digitalen Dokuments auf einem Server, der über das Netzwerk zugreifbar ist.
Abbilden von einer Anzahl von Zieladressen auf eine jeweilige Anzahl von Sicherheitsidentifizierern über einen Verzeichnis-Server;
Hinzufügen einer Anzahl von Zugriffsprivilegien zu dem digitalen Dokument in einem Computersystem über ein Netzwerk unter Verwendung der Sicherheitsidentifizie rer; und
Stationieren des digitalen Dokuments auf einem Server, der über das Netzwerk zugreifbar ist.
2. Verfahren gemäß Anspruch 1, das ferner folgende
Schritte aufweist:
Erzeugern einer Anzahl von Email-Meldungen in dem Com putersystem, um jeweils an die Anzahl von Zieladressen übertragen zu werden;
Zuordnen einer einheitlichen Quellenangabe des digita len Dokuments auf dem Netzwerk zu jeder der Email- Meldungen; und
Übertragen der Email-Meldungen an die jeweiligen Ziel- Adressen auf dem Netzwerk.
Erzeugern einer Anzahl von Email-Meldungen in dem Com putersystem, um jeweils an die Anzahl von Zieladressen übertragen zu werden;
Zuordnen einer einheitlichen Quellenangabe des digita len Dokuments auf dem Netzwerk zu jeder der Email- Meldungen; und
Übertragen der Email-Meldungen an die jeweiligen Ziel- Adressen auf dem Netzwerk.
3. Verfahren gemäß Anspruch 1 oder 2, wobei der Schritt
des Abbildens von der Anzahl von Zieladressen auf die
entsprechende Anzahl von Sicherheitsidentifizierern
über den Verzeichnis-Server ferner den Schritt des
Übertragens jeder der Zieladressen zu dem Verzeichnis-
Server aufweist, zusammen mit einer Anforderung nach
den Sicherheitsidentifizierer, der derselben zugeord
net ist.
4. Verfahren gemäß Anspruch 3, wobei der Schritt des Hin
zufügens der Anzahl von Zugriffsprivilegien zu dem di
gitalen Dokument in einem Computersystem über das
Netzwerk unter Verwendung der Sicherheitsidentifizie
rer ferner den Schritt des Auflistens der Sicherheit
sidentifizierer, die von dem Verzeichnis-Server emp
fangen werden in einer Zugriffssteuerungsliste, die
dem digitalen Dokument zugeordnet ist, umfaßt.
5. Verfahren gemäß Anspruch 4, das ferner den Schritt des
Authentifizierens einer Klientenvorrichtung umfaßt,
die versucht, über das Netzwerk auf das digitale Doku
ment zuzugreifen.
6. System zum Übertragen eines digitalen Dokuments, das
folgende Merkmale aufweist:
eine Prozessorschaltung, die einen Prozessor und einen Speicher aufweist;
einen digitalen Senderdienst, der auf dem Speicher ge speichert ist und durch den Prozessor ausführbar ist, wobei der digitale Senderdienst folgende Merkmale auf weist:
eine Logik, um von einer Anzahl von Zieladressen auf eine jeweilige Anzahl von Sicherheitsidentifizie rern abzubilden;
eine Logik, um eine Anzahl von Zugriffsprivile gien zu dem digitalen Dokument über ein Netzwerk unter Verwendung der Sicherheitsidentifizierer hinzuzufügen; und
eine Logik, um das digitale Dokument auf einem Server zu stationieren, der über das Netzwerk zugreif bar ist.
eine Prozessorschaltung, die einen Prozessor und einen Speicher aufweist;
einen digitalen Senderdienst, der auf dem Speicher ge speichert ist und durch den Prozessor ausführbar ist, wobei der digitale Senderdienst folgende Merkmale auf weist:
eine Logik, um von einer Anzahl von Zieladressen auf eine jeweilige Anzahl von Sicherheitsidentifizie rern abzubilden;
eine Logik, um eine Anzahl von Zugriffsprivile gien zu dem digitalen Dokument über ein Netzwerk unter Verwendung der Sicherheitsidentifizierer hinzuzufügen; und
eine Logik, um das digitale Dokument auf einem Server zu stationieren, der über das Netzwerk zugreif bar ist.
7. System gemäß Anspruch 6, bei dem der digitale Sender
dienst ferner eine Logik aufweist, um eine Anzahl von
Email-Meldungen zu erzeugen und an eine jeweilige An
zahl von Zieladressen auf dem Netzwerk zu übertragen,
wobei jede der Email-Meldungen eine einheitliche Quel
lenangabe des digitalen Dokuments auf dem Netzwerk um
faßt.
8. System gemäß Anspruch 6 oder 7, bei dem die Logik zum
Abbilden von der Anzahl von Zieladressen auf die je
weilige Anzahl von Sicherheitsidentifizierern ferner
eine Logik aufweist, um jede der Zieladressen zu dem
Verzeichnis-Server zu übertragen, zusammen mit einer
Anforderung nach dem Sicherheitsidentifizierer, der
derselben zugeordnet ist.
9. System gemäß Anspruch 8, bei dem die Logik zum Hinzu
fügen einer Anzahl von Zugriffsprivilegien zu dem di
gitalen Dokument über ein Netzwerk unter Verwendung
der Sicherheitsidentifizierer ferner eine Logik auf
weist, um die von dem Verzeichnis-Server empfangenen
Sicherheitsidentifizierer in einer Zugriffssteuerungs
liste aufzulisten, die dem digitalen Dokument zugeord
net ist.
10. System gemäß Anspruch 9, bei dem der digitale Sender
dienst ferner eine Logik aufweist, um eine Klienten
vorrichtung, die versucht über das Netzwerk auf das
digitale Dokument zuzugreifen, zu authentifizieren.
11. System zum Übertragen eines digitalen Dokuments, das
folgende Merkmale aufweist:
Einrichtung zum Abbilden von einer Anzahl von Zielad ressen auf eine jeweilige Anzahl von Sicherheitsiden tifizierern;
Einrichtung zum Hinzufügen einer Anzahl von Zugriffs privilegien zu dem digitalen Dokument über ein Netz werk unter Verwendung der Sicherheitsidentifizierer; und
Einrichtung zum Stationieren des digitalen Dokuments auf einem Server, der über das Netzwerk zugreifbar ist.
Einrichtung zum Abbilden von einer Anzahl von Zielad ressen auf eine jeweilige Anzahl von Sicherheitsiden tifizierern;
Einrichtung zum Hinzufügen einer Anzahl von Zugriffs privilegien zu dem digitalen Dokument über ein Netz werk unter Verwendung der Sicherheitsidentifizierer; und
Einrichtung zum Stationieren des digitalen Dokuments auf einem Server, der über das Netzwerk zugreifbar ist.
12. System gemäß Anspruch 11, das ferner eine Einrichtung
zum Erzeugen und Übertragen einer Anzahl von Email-
Meldungen an eine entsprechende Anzahl von Zieladres
sen auf dem Netzwerk umfaßt, wobei jede der Email-
Meldungen eine einheitliche Quellenangabe des digita
len Dokuments auf dem Netzwerk umfaßt.
13. System gemäß Anspruch 11 oder 12, bei dem die Einrich
tung zum Abbilden von der Anzahl von Zieladressen auf
die jeweilige Anzahl von Sicherheitsidentifizierern
ferner eine Einrichtung zum Übertragen jeder der Ziel
adressen auf den Verzeichnis-Server aufweist, zusammen
mit einer Anforderung nach dem Sicherheitsidentifizie
rer, der derselben zugeordnet ist.
14. System gemäß Anspruch 13, bei dem die Einrichtung zum
Hinzufügen der Anzahl von Zugriffsprivilegien zu dem
digitalen Dokument über das Netzwerk unter Verwendung
der Sicherheitsidentifizierer ferner eine Einrichtung
zum Auflisten der Sicherheitsidentifizierer, die von
dem Verzeichnis-Server empfangen werden, in einer
Zugriffssteuerungsliste aufweist, die dem digitalen
Dokument zugeordnet ist.
15. Computerprogramm, das auf einem computerlesbaren Medi
um verkörpert ist, zum Übertragen eines digitalen Do
kuments, wobei das Computerprogramm folgende Merkmale
aufweist:
Logik, um von einer Anzahl von Zieladressen auf eine entsprechende Anzahl von Sicherheitsidentifizierern abzubilden;
Logik, um eine Anzahl von Zugriffsprivilegien zu dem digitalen Dokument über ein Netzwerk unter Verwendung der Sicherheitsidentifizierer hinzuzufügen; und
Logik, um das digitale Dokument auf einem Server zu stationieren, der über das Netzwerk zugreifbar ist.
Logik, um von einer Anzahl von Zieladressen auf eine entsprechende Anzahl von Sicherheitsidentifizierern abzubilden;
Logik, um eine Anzahl von Zugriffsprivilegien zu dem digitalen Dokument über ein Netzwerk unter Verwendung der Sicherheitsidentifizierer hinzuzufügen; und
Logik, um das digitale Dokument auf einem Server zu stationieren, der über das Netzwerk zugreifbar ist.
16. Computerprogramm, das auf einem computerlesbaren Medi
um verkörpert ist, gemäß Anspruch 15, wobei das Compu
terprogramm ferner folgende Merkmale aufweist:
Logik, um eine Anzahl von Email-Meldungen zu erzeugen, um jeweils an die Anzahl von Zieladressen übertragen zu werden;
Logik, um eine einheitliche Quellenangabe des digita len Dokuments auf dem Netzwerk jeder der Email- Meldungen zuzuordnen; und
Logik, um die Email-Meldungen an die jeweiligen Ziel adressen auf dem Netzwerk zu übertragen.
Logik, um eine Anzahl von Email-Meldungen zu erzeugen, um jeweils an die Anzahl von Zieladressen übertragen zu werden;
Logik, um eine einheitliche Quellenangabe des digita len Dokuments auf dem Netzwerk jeder der Email- Meldungen zuzuordnen; und
Logik, um die Email-Meldungen an die jeweiligen Ziel adressen auf dem Netzwerk zu übertragen.
17. Computerprogramm, das auf einem computerlesbaren Medi
um verkörpert ist, gemäß Anspruch 15, bei dem die Lo
gik zum Abbilden von der Anzahl von Zieladressen auf
die entsprechende Anzahl von Sicherheitsidentifizie
rern ferner eine Logik aufweist, um jede der Zielad
ressen zu dem Verzeichnis-Server zu übertragen, zusam
men mit einer Anforderung für den Sicherheitsidentifi
zierer, der demselben zugeordnet ist.
18. Computerprogramm, das auf einem computerlesbaren Medi
um von Anspruch 17 verkörpert ist, bei dem eine Logik
zum Hinzufügen der Anzahl von Zugriffsprivilegien zu
dem digitalen Dokument über das Netzwerk unter Verwen
dung der Sicherheitsidentifizierer ferner eine Logik
aufweist, um die Sicherheitsidentifizierer, die von
dem Verzeichnis-Server empfangen werden, in einer
Zugriffssteuerungsliste aufzulisten, die dem digitalen
Dokument zugeordnet ist.
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