[go: up one dir, main page]

DE10203256A1 - Verfahren zur Sanierung von Gebäuden, insbesondere von Gebäudeaußenwänden sowie Gebäudewand, insbesondere Gebäudeaußenwand - Google Patents

Verfahren zur Sanierung von Gebäuden, insbesondere von Gebäudeaußenwänden sowie Gebäudewand, insbesondere Gebäudeaußenwand

Info

Publication number
DE10203256A1
DE10203256A1 DE10203256A DE10203256A DE10203256A1 DE 10203256 A1 DE10203256 A1 DE 10203256A1 DE 10203256 A DE10203256 A DE 10203256A DE 10203256 A DE10203256 A DE 10203256A DE 10203256 A1 DE10203256 A1 DE 10203256A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
building wall
calcium silicate
profile
facing
building
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE10203256A
Other languages
English (en)
Inventor
Heribert Hiendl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DE10135725A external-priority patent/DE10135725A1/de
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE10203256A priority Critical patent/DE10203256A1/de
Publication of DE10203256A1 publication Critical patent/DE10203256A1/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24DDOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
    • F24D13/00Electric heating systems
    • F24D13/02Electric heating systems solely using resistance heating, e.g. underfloor heating
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/62Insulation or other protection; Elements or use of specified material therefor
    • E04B1/64Insulation or other protection; Elements or use of specified material therefor for making damp-proof; Protection against corrosion
    • E04B1/644Damp-proof courses
    • E04B1/648Damp-proof courses obtained by injection or infiltration of water-proofing agents into an existing wall
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/62Insulation or other protection; Elements or use of specified material therefor
    • E04B1/70Drying or keeping dry, e.g. by air vents
    • E04B1/7015Drying or keeping dry, e.g. by air vents by heating the ambient air
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/62Insulation or other protection; Elements or use of specified material therefor
    • E04B1/70Drying or keeping dry, e.g. by air vents
    • E04B1/7069Drying or keeping dry, e.g. by air vents by ventilating
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02BCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO BUILDINGS, e.g. HOUSING, HOUSE APPLIANCES OR RELATED END-USER APPLICATIONS
    • Y02B30/00Energy efficient heating, ventilation or air conditioning [HVAC]

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Abstract

Bei einem Verfahren zur Sanierung von Gebäuden oder Gebäudewänden wird an der Innenfläche einer Gebäudewand, vorzugsweise an einer Gebäudeaußenwand nach dem Ein- oder Aufbringen einer Salzsperre in bzw. auf diese Wand eine Vorsatzschale aus Calziumsilikat aufgebracht.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren gemäß Oberbegriff Patentanspruch 1 sowie auf eine Gebäudewand gemäß Oberbegriff Patentanspruch 10.
  • Speziell auch bei älteren Gebäuden besteht vielfach das Problem einer erhöhten Feuchtigkeit insbesondere in Kellerräumen und dabei speziell auch an dortigen Gebäudeaußenwänden sowie durch diese Feuchtigkeit bedingt das Problem eine gesundheitsgefährdende Pilzbildung, insbesondere auch in schlecht durchlüfteten Ecken und Winkeln.
  • Bekannt sind verschiedene Verfahren zur Sanierung von feuchten Gebäuden, wobei diese bekannten Verfahren grundsätzlich mit Erdaushub verbundene Maßnahmen an der Gebäudeaußenseite vorsehen, was aber in der Regel einen schwerwiegenden Eingriff in bestehende Außenanlagen zur Folge hat oder aber vielfach wegen der baulichen Situation nicht möglich ist, weil z. B. eine zu sanierende Gebäudeaußenwand unmittelbar an eine öffentliche Straße oder an ein benachbartes Grundstück angrenzt, so daß ein Erdaushub nicht möglich ist.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren aufzuzeigen, welches eine wirksame Sanierung feuchter Gebäude oder Gebäudewände von der Innenseite des Gebäudes her ermöglicht und Erdarbeiten an der Gebäudeaußenseite vermeidet. Zur Lösung dieser Aufgabe ist ein Verfahren entsprechend dem Patentanspruch 1 ausgebildet. Eine Gebäudewand ist entsprechend dem Patentanspruch 10 ausgeführt.
  • Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche. Die Erfindung wird im folgenden anhand der Figuren an Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
  • Fig. 1 in einem vereinfachten Teilschnitt einen Kellerraum eines Gebäudes im Bereich einer Gebäudeaußenwand;
  • Fig. 2 in vergrößerter Teildarstellung den unteren Bereich einer inneren Vorsatzschale;
  • Fig. 3-5 ein Profil zur Verwendung bei der Ausführungsform der Fig. 2.
  • In der Fig. 1 ist 1 eine Gebäudewand in Form einer Kelleraußenwand, die als Mauerwerk unter Verwendung von Steinen, beispielsweise Ziegelsteinen und/oder Bruchsteinen hergestellt ist. Um die Gebäudewand 1, die beispielsweise an der Gebäudeaußenseite nicht oder nur schwer zugänglich ist, soweit zu sanieren, daß ein möglichst trockener Kellerinnenraum erhalten wird, wird zunächst von der Kellerinnenseite her über Bohrungen 2 durch Injizieren von Wasserglas oder wasserglashaltigen Mitteln oder anderen Injektionsmitteln eine Verkieselung in der Gebäudewand 1 vorgenommen. Hierdurch wird die Wärmedämmung des Mauerwerks bzw. der Gebäudewand 1 erhöht und zugleich auch die Wasseraufnahme und -wanderung und damit das Wandern von Salzen, wie Sulfate und Ammoniak in der Gebäudewand 1 verhindert (Salzsperre).
  • Zusätzlich zu dieser ersten Maßnahme werden dann an der Innenfläche der Gebäudewand 1 Platten 3 aus Calziumsilikat (CaSiO3) befestigt, und zwar über Distanzprofile oder Distanzhalter 4. Die Platten 3 sind aus Kalk und Sand mit einer Faserverstärkung hergestellt und besitzen daher einen hohen pH-Wert sowie eine hohe Porösität. Über die Distanzhalter 4 ist eine Hinterlüftung des Raumes zwischen den Platten 3 und der Gebäudeinnenwand gewährleistet. Die Distanzhalter 4 sind beispielsweise Kunststoffprofile, die horizontal an der Innenfläche der Gebäudewand 1 in geeigneter Weise, beispielsweise durch Dübeln befestigt und mit Ausstanzungen oder Ausnehmungen derart versehen sind, daß die angestrebte Hinterlüftung der Platten 3 erreicht ist.
  • Auf dem Boden 5 des Kellerraums ist eine belastbare thermische Bodenisolation 6 aufgebracht, und zwar in Form von aneinander anschließenden Bahnen oder Platten aus geschäumten Glas oder aus einem hoch belastbaren, geschäumten Kunststoffmaterial, beispielsweise aus Hartstyrol. Wie in der Fig. 1 dargestellt, endet diese Bodenisolation 6 mit einem gewissen Abstand von der Gebäudewand 1, wobei weiterhin an der Oberseite der Bodenisolation 6 und im unteren Bereich der Platten 3 Öffnungen oder Schlitze 7 gebildet sind, über die die Hinterlüftung der Platten 3 erfolgt.
  • Mit der beschriebenen Ausbildung wird erreicht, daß insbesondere auch an der dem Kellerraum zugewandten Innenfläche der Platten 3 der Taupunkt nicht oder nur wenig unterschritten wird und somit Feuchtigkeit nicht auftritt oder abgeschieden wird. Hiermit wird auch eine gesundheitsschädliche Schimmelbildung verhindert, wobei die Platten aus Calziumsilikat (CaSiO3) wegen ihres hohen pH-Wertes fungizide Eigenschaften aufweisen und dadurch die Schimmelbildung verhindern.
  • Eine der Bodenisolation 6 entsprechende Isolation ist auch an der Decke des Kellerraumes vorgesehen, wobei diese Isolation wiederum bis an die Gebäudewand 1 reicht und von dieser beabstandet ist, wobei auch im Bereich dieser Deckenisolation wiederum Öffnungen oder Schlitze für die Hinterlüftung der Platten 3 vorgesehen sind.
  • Es besteht weiterhin die Möglichkeit, die Platten 3 aus Calziumsilikat zu beheizen, und zwar dadurch, daß auf diese Platten 3, vorzugsweise auf die dem Kellerinnenraum zugewandte Seite dieser Platten eine Elektroheizung 8 in Form einer elektrischen Heizmatte oder einer elektrischen Folienheizung aufgebracht ist. Die flächige Elektroheizmatte besteht beispielsweise aus einem mit einer geeigneten, wärmebeständigen Isolation versehenen Heizdraht, der mäanderförmig oder in einer anderen geeigneten Form auf einem als Träger dienenden Flachmaterial verlegt und dort fixiert ist.
  • Die Folienheizung besteht beispielsweise aus einer aus Metall gefertigten Heizfolie, die durch Stanzen in einen beispielsweise mäanderförmigen Heizleiter geformt ist, der durch ein elektrisch isolierendes Flachmaterial abgedeckt ist. Insbesondere das elektrische Folienheizelement kann auch als eine Art Tapete ausgeführt sein, die dann durch Aufkleben an der Innenfläche der Platten 3 befestigt ist.
  • Grundsätzlich besteht auch die Möglichkeit, die Platten 3 durch eine Art Warm- Wasser-Heizung zu beheizen, wobei dann das entsprechende Heizelement von wenigstens einem beispielsweise mäanderförmig in oder an den Platten 3 verlegten Rohr besteht, welches dann in geeigneter Weise an die Warm-Wasser-Heizung des Gebäudes angeschlossen ist.
  • Durch die Beheizung der Platten 3 wird nicht nur ein zusätzlicher Trockeneffekt erreicht, sondern zugleich auch eine Beheizung des entsprechenden Kellerraumes, so daß dieser dann auch in der kalten Jahreszeit als Wohnraum, beispielsweise als Hobby- und/oder Partyraum genutzt werden kann.
  • Es ist beispielsweise auch möglich, anstelle der Verkieselung der Gebäudewand 1 durch Injizieren beispielsweise von Wasserglas oder wasserglashaltigen Substanzen oder aber zusätzlich zu dieser Verkieselung auf die Innenfläche der Gebäudewand 1 einen Putz 9 aufzubringen, der einen großen Porenanteil aufweist und damit insbesondere auch zur Aufnahme von Salzen aus der Gebäudewand 1 geeignet ist und eine zusätzliche Wärmedämmung garantiert. Auf diesen Putz werden dann die Distanzprofile 4 aufgebracht. Mit 10 ist in der Fig. 1 noch eine äußere abschließende Schicht oder Lage bezeichnet, die bei der dargestellten Ausführungsform von einem Metallblech, beispielsweise von einem verzinkten Eisenblech gebildet ist. Durch die Lage 10, die an der freiliegenden Außenfläche mit einem Farbanstrich versehen ist, wird zum einen ein Schutz für die Heizung 8 erreicht, insbesondere auch gegen ein unerwünschtes, die Heizung 8 beschädigendes Einschlagen von Nägeln oder anderen Befestigungselementen. Weiterhin wird aber durch die Lage 10 insbesondere aber durch Wärmespeisung eine gleichmäßigere und verbesserte Abstrahlung von Wärme in den von der Gebäudewand 1 begrenzten Gebäude- oder Kellerraum erreicht, so daß mit reduzierter Heizleistung der angestrebte Effekt (Trockenhaltung der Gebäudewand 1 sowie auch Beheizung des Gebäudeinnenraums bzw. Kellerraums) erreicht wird.
  • Die Fig. 2 zeigt eine Ausführung ähnlich Fig. 1, wobei die von den Platten 3 gebildete Innenschale sich an der Unterseite auf einem Verlege- und Abstandhalterprofil 11 abstützt, welches bei der dargestellten Ausführungsform als U- Profil aus Kunststoff hergestellt ist, beispielsweise durch Strangpressen und anschließendes Bearbeiten. Das Profil 11 ist einstückig mit zwei Schenkeln 12 und 13 hergestellt, die durch einen Profil- oder Jochabschnitt einstückig zu dem Profil 11 miteinander verbunden sind, und zwar derart, daß die sich über die gesamte Länge des Profils 11 erstreckenden Schenkel 12 und 13 parallele und im Abstand voneinander vorgesehen sind. In dem Schenkel 12 sind in Profillängsrichtung aufeinander folgend großflächige Öffnungen 15 eingebracht, die jeweils zum freien Rand des Schenkels 12 hin offen sind. Der Schenkel 13 ist gitter- oder siebartig mit einer Vielzahl von Öffnungen 16 versehen, die wesentlich kleiner sind als die Öffnungen 15 und die jeweils einen geschlossenen Rand aufweisen. Bei der dargestellten Ausführungsform besitzen die Öffnungen 16 beispielsweise einen Durchmesser in der Größenordnung von etwa maximal 10 mm, sind auf jeden Fall aber so gewählt, daß Kleintiere, insbesondere auch Mäuse durch die Öffnungen 16 nicht hindurchgelangen können. Der Jochabschnitt 14 ist mittig mit mehreren in Profillängsrichtung aufeinander folgenden Öffnungen 17 versehen, deren Durchmesser ebenfalls kleiner ist als der Querschnitt der Öffnungen 15. Die Öffnungen 15-17 sind beispielsweise nach dem Extrudieren eines Profilrohlings mittels eines geeigneten Werkzeugs durch Ausstanzen erzeugt.
  • Das Profil 11 wird als Abstandhalter mehrfach verwendet, und zwar zunächst als unterer, horizontaler Abstandhalter oder als untere, horizontale Basis. Hierfür wird das Profil 11 auf dem Boden des zu sanierenden Raumes, beispielsweise des Kellerraumes 5 bzw. auf der dortigen Bodenisolierung 6 in geeigneter Weise derart befestigt, daß die beiden Schenkel 12 und 13 mit ihren freien Rand auf den Boden bzw. der Bodenisolierung 6 aufliegen und sich das Profil 11 im Abstand von der Gebäudewand 1 parallel zu dieser Gebäudewand erstreckt. Um das Profil 11 gegen verrutschen zu sichern, kann es z. B. mit geeigneten, die Öffnungen 17 durchdringenden Befestigungsmitteln befestigt werden. Grundsätzlich besteht auch die Möglichkeit, die Schenkel 12 und 13 jeweils mit einer Abwinklung zu versehen, die über diejenige Außenseite eines Schenkels 12 bzw. 13 vorsteht, die dem anderen Schenkel abgewandt ist, wie dies in der Fig. 3 mit unterbrochenen Linien bei 12' bzw. 13' angedeutet ist. Mit diesen Abwinklungen, die eine zusätzliche Versteifung des Profils 11 bringen, ist es dann möglich, dieses Profil an der Bodenisolierung 6 mit Befestigungselementen, beispielsweise durch Annageln zu befestigen.
  • Das Profil 11 wird hierbei so verlegt, daß der die Öffnungen 15 aufweisende Schenkel der Gebäudewand 1 benachbart ist, während der die Öffnungen 16 aufweisende Schenkel 13 sich an der der Gebäudewand 1 abgewandten Seite des Profils befindet. Auf dem am Boden bzw. auf der Bodenisolierung 6 verlegten Profil wird dann mit Hilfe der Kalzium-Silikatplatten 3 die inneren Isolierschale errichtet. Um den Abstand zwischen der Gebäudewand 1 und den Kalziumsilikatplatten 3 einzuhalten werden mehrere Profile 11 als Abstandhalter an der Innenfläche der Gebäudewand 1 befestigt, und zwar in vertikaler Richtung verlaufend derart, daß diese Profile 11 mit dem jeweiligen Jochabschnitt 14 gegen die Innenfläche der Gebäudewand 1 anliegen und dort mit die Öffnungen 17 durchgreifenden Befestigungselementen fixiert sind. Wie die Fig. 2 zeigt, reichen diese vertikalen Längen des Profils 11 bis an den Kellerboden 5 und bilden dabei mit ihren Schenkeln 12 und 13, ggfs. mit den dortigen Abwinklungen 12' und 13' auch Anlagen für das horizontale Profil 11.
  • Die Breite des Profils 11 bzw. des Jochabschnittes 14 ist so gewählt, daß diese Breite die Dicke der Platten 3 entspricht, so daß die Platten 3 mit ihren Oberflächenseiten bündig mit den Außenflächen der Schenkel 12 und 13 angeordnet werden können.
  • Sowohl das untere, horizontale, als Abstandhalter oder Basis dienende Profil als auch die vertikalen, an der Gebäudewand 1 befestigten Längen dieses Profils sind beispielsweise unter Verwendung eines geeigneten Klebers mit den Platten 3 verbunden.
  • An der Oberseite der von den Platten 3 gebildeten inneren Isolierverschalung ist ebenfalls ein horizontales Profil 11 vorgesehen, welches mit den freien Enden der Schenkel 12 und 13 nach oben weisend mit dem Jochabschnitt 14 auf der Oberseite der oberen Platten 3 aufliegt und dort in geeigneter Weise befestigt ist, und zwar wiederum derart, daß der Schenkel 12 der Gebäudewand 1 benachbart liegt und der Schenkel 13 die der Gebäudewand 1 abgewandte Seite des oberen Profils bildet. Der Spalt zwischen den freien Rändern der Schenkel 12 und 13 bzw. zwischen den dortigen Abwinklungen 12' und 13' und der Kellerdecke ist mit einem geeigneten Material, beispielsweise mit einer dauerelastischen Dichtungsmasse und/oder einem Dichtungsband abgedichtet. Auch für diesen Zweck ist es vorteilhaft, wenn die Schenkel 12 und 13 mit der jeweiligen Abwinklung 12' bzw. 13' versehen sind.
  • Die Verbindung der Platten 3 mit dem jeweiligen Profil 11 erfolgt über einen geeigneten Kleber, vorzugsweise über den Kleber, mit dem auch die Platten 3 miteinander verbunden werden.
  • Durch die Ausbildung des Profils 11, d. h. insbesondere durch die Öffnungen 15 und 16 ist eine wirksame Hinterlüftung der von den Platten 3 gebildeten Isolierschale gewährleistet, ohne daß es Kleintieren, beispielsweise Mäusen möglich ist, in den Raum hinter die Isolierschale zu gelangen. Wird eine Heizung 8 und eine Schicht 10 verwendet, so enden diese oben und unten jeweils vor dem dortigen horizontalen Profil derart, daß die Öffnungen 16 für die Hinterlüftung freigehalten sind.
  • Der besondere Vorteil des von den Platten 3 und dem Profil 11 gebildeten Systems besteht darin, daß mit nur wenigen Komponenten eine wirksame Isolierung einer Gebäudeinnenwand, insbesondere einer Kellerwand möglich ist, wobei das Profil 11 mehrfach verwendet wird, und zwar als untere horizontale Basis, auf der die Isolierschale aus den Platten 3 errichtet wird, als Abstandhalter zur Einhaltung eines Abstandes zwischen der Isolierschale und der Innenseite der Gebäudewand und als oberer horizontaler Abschluß mit Luftdurchtrittsöffnungen für die Hinterlüftung.
  • Die Erfindung wurde voranstehend an Ausführungsbeispielen beschrieben. Es versteht sich, daß zahlreiche Änderungen sowie Abwandlungen möglich sind, ohne daß dadurch der der Erfindung zugrundeliegende Erfindungsgedanke verlassen wird. Bezugszeichenliste 1 Gebäudewand
    2 Bohrung für Injektion zur Verkieselung
    3 Calziumsilikatplatte
    4 Distanzprofil
    5 Kellerboden
    6 Bodenisolierung
    7 Lüftungsöffnung
    8 Heizung
    9 Porenputz
    10 Schicht
    11 Profil
    12, 13 Schenkel
    12', 13' Abwinklung
    14 Profil- oder Jochabschnitt
    15, 16, 17 Öffnung

Claims (27)

1. Verfahren zur Sanierung von Gebäuden oder Gebäudewänden, dadurch gekennzeichnet, daß an der Innenfläche einer Gebäudewand (1), vorzugsweise an einer Gebäudeaußenwand nach dem Ein- oder Aufbringen einer Salzsperre in bzw. auf diese Wand eine Vorsatzschale (3) aus Calziumsilikat aufgebracht wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Aufbringen der Vorsatzschale (3) die Gebäudewand (1) mit Wasserglas oder mit einem Wasserglas enthaltenden Medium behandelt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf die dem Gebäuderaum zugewandten Seite der Gebäudewand (1) ein Putz aufgebracht wird, der ein mineralisches Bindemittel, vorzugsweise Kalk sowie einen Zuschlag zur Bildung eines hohen Porenanteils enthält.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsatzschale aus Calziumsilikat unter Verwendung von Platten (3), vorzugsweise faserverstärkte Platten aus Calziumsilikat hergestellt wird.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsatzschale (3) aus Calziumsilikat mit Abstand auf die Gebäudewand (1) aufgebracht wird.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch das Aufbringen einer beheizbaren Vorsatzschale (3) aus Calziumsilikat.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Boden (5) und/oder die Decke eines Gebäuderaumes, beispielsweise Kellerraumes eine Wärmeisolierung (6) aus Schaumglas und/oder Kunststoffhartschaum aufgebracht wird.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsatzschale (3) auf einer auf dem Boden (3) verlegten Profil (11) mit Öffnungen (15, 16) für eine Hinterlüftung der Vorsatzschale errichtet wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsatzschale an der Oberseite mit einem Öffnungen (15, 16) für eine Hinterlüftung der Vorsatzschale aufweisenden Profil (11) abgeschlossen wird.
10. Gebäudewand, insbesondere Gebäudeaußenwand, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Innenfläche der mit einer Salzsperre versehenen Gebäudewand (1) eine Vorsatzschale aus Calziumsilikat aufgebracht ist.
11. Gebäudewand nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsatzschale (3) aus Calziumsilikat von der Innenfläche der Gebäudewand (1) beabstandet ist.
12. Gebäudewand nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Schale aus Calziumsilikat von wenigstens einer vorzugsweise faserverstärkten Platte aus Calziumsilikat gebildet ist.
13. Gebäudewand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch Abstandhalter zwischen der Innenfläche der Gebäudewand und der Schale aus Calziumsilikat.
14. Gebäudewand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf die der Schale aus Calziumsilikat zugewandte Innenfläche der Gebäudewand (1) eine Putzschicht aus einem Putz mit hohem Porenanteil aufgebracht ist.
15. Gebäudewand, dadurch gekennzeichnet, daß an die Gebäudewand anschließend eine Boden- und/oder Beckenisolierung (6) vorgesehen ist.
16. Gebäudewand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsatzschale aus Kalzium-Silikat mit einer Heizung (8) versehen ist.
17. Gebäudewand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsatzschale aus Kalzium-Silikat an ihrer der Gebäudewand (1) abgewandten Seite mit einer Heizung (8) versehen ist.
18. Gebäudewand nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsatzschale aus Kalzium-Silikat mit einer der Gebäudewand (1) abgewandten Seite der Heizung (8) mit wenigstens einer Schicht aus einem Wärme gut leitenden Material, beispielsweise aus Metall versehen, beispielsweise mit einer Lage aus einem Metallblech.
19. Gebäudewand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizung von wenigstens einem mit Warm-Wasserbetriebenen Heizelement gebildet ist.
20. Gebäudewand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizung (8) von wenigstens einem mit elektrischem Strom betriebenen Heizelement gebildet ist.
21. Gebäudewand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsatzschale (3) auf einem auf einem Boden (5) verlegten Profil (11) errichtet ist, welches Öffnungen (15, 16) für eine Hinterlüftung der Vorsatzschale (3) aufweist.
22. Gebäudewand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsatzschale (3) an der Oberseite mit einem Öffnungen (15, 16) für eine Hinterlüftung aufweisenden Profil (11) abgeschlossen ist.
23. Gebäudewand nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß Längen des Profils zugleich als Abstandhalter zwischen der Vorsatzschale (3) und der Gebäudewand (1) vorgesehen sind, und zwar vorzugsweise in vertikaler Richtung verlaufend.
24. Gebäudewand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Profil ein U-Profil mit zwei Schenkeln (12, 13) und mit einem die Schenkel verbindenden Jochabschnitt (14) ist, und daß in den Schenkeln (12, 13) Öffnungen (15, 16) für die Hinterlüftung vorgesehen sind.
25. Gebäudewand nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Schenkel (12) großflächige Öffnungen oder Ausnehmungen (15) und in dem anderen Schenkel (13) Öffnungen mit einem stark reduzierten Querschnitt vorgesehen sind.
26. Gebäudewand nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Schenkel (12) bei den oberen und/oder unteren Profillängen der Gebäudewand benachbart ist und der andere Schenkel (13) die der Gebäudewand (1) abgewandte Seite der Profillänge bilden.
27. Gebäudewand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichent, daß das Profil ein Kunststoffprofil ist.
DE10203256A 2001-07-26 2002-01-29 Verfahren zur Sanierung von Gebäuden, insbesondere von Gebäudeaußenwänden sowie Gebäudewand, insbesondere Gebäudeaußenwand Ceased DE10203256A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE10203256A DE10203256A1 (de) 2001-07-26 2002-01-29 Verfahren zur Sanierung von Gebäuden, insbesondere von Gebäudeaußenwänden sowie Gebäudewand, insbesondere Gebäudeaußenwand

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE10135725A DE10135725A1 (de) 2001-07-13 2001-07-26 Verfahren zur Sanierung von Gebäuden, insbesondere von Gebäudeaußenwänden sowie Gebäudewand, insbesondere Gebäudeaußenwand
DE10203256A DE10203256A1 (de) 2001-07-26 2002-01-29 Verfahren zur Sanierung von Gebäuden, insbesondere von Gebäudeaußenwänden sowie Gebäudewand, insbesondere Gebäudeaußenwand

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE10203256A1 true DE10203256A1 (de) 2003-07-31

Family

ID=26009758

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE10203256A Ceased DE10203256A1 (de) 2001-07-26 2002-01-29 Verfahren zur Sanierung von Gebäuden, insbesondere von Gebäudeaußenwänden sowie Gebäudewand, insbesondere Gebäudeaußenwand

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE10203256A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP3346069B1 (de) * 2016-06-23 2024-01-24 Tulilattia Oy Verfahren und system zum entfernen von feuchtigkeit und verunreinigungen von der struktur

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP3346069B1 (de) * 2016-06-23 2024-01-24 Tulilattia Oy Verfahren und system zum entfernen von feuchtigkeit und verunreinigungen von der struktur

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1054217B1 (de) Verfahren zur Herstellung einer Flächenheizung und Heizelementträgerplatte zur Durchführung des Verfahrens
AT403599B (de) Fertigbauelement sowie verfahren zur herstellung und bauseitigen anwendung
AT410567B (de) Deckenrandschalenelement sowie verwendung desselben
EP3532681B1 (de) Multifunktionale deckenkonstruktion
DE3217578C2 (de) Flächenheizung, bestehend aus mindestens einem, von einem Tragkörper gestützten Rohrleitungssystem
EP0927323A1 (de) Kühldecke, elemente für kühldecke und kühlrohrmatte zur anwendung bei einer kühldecke
DE3329789A1 (de) Waermegedaemmte vorhangfassade
AT403936B (de) Wandelement
DE19633306A1 (de) Plattenförmiges Bauelement
DE2438886A1 (de) Vorgefertigter baukoerper teilweise aus beton zum aufbau von gebaeuden, insbesondere reihenhaeusern
DE3118053C2 (de) Plattenförmiges wärmedämmendes Bauelement für Fensterbrüstungen von Gebäuden
DE10203256A1 (de) Verfahren zur Sanierung von Gebäuden, insbesondere von Gebäudeaußenwänden sowie Gebäudewand, insbesondere Gebäudeaußenwand
AT510162B1 (de) Flächenheiz- und/oder -kühlsystem
DE10135725A1 (de) Verfahren zur Sanierung von Gebäuden, insbesondere von Gebäudeaußenwänden sowie Gebäudewand, insbesondere Gebäudeaußenwand
DE19950356A1 (de) Mehrschichtige Bauplatte, sowie Verfahren zu ihrer Herstellung
AT519367B1 (de) Wand für ein gebäude
DE10030729A1 (de) Plattenelement zur Erstellung von Wand,Decke oder Dach eines Bauwerks
DE2551597C2 (de) Wärmedämmelemente für Gebäudeaußenwände
DE2158475A1 (de) Fertigbausystem mit fertigungsverfahren
EP0775784A1 (de) Wärmedämmende Wand, Verfahren zum Erstellen einer wärmedämmenden Wand und Wärmedämmblock
DE3005279C2 (de)
DE10221693B4 (de) Hinterlüftetes Warmedämmverbundsystem
DE202007007670U1 (de) Wandelement zur außenseitigen Anbindung an eine Wand
DE2345602A1 (de) Bauwerk
EP0801182A1 (de) Plattenförmiges Bauelement

Legal Events

Date Code Title Description
AF Is addition to no.

Ref document number: 10135725

Country of ref document: DE

Kind code of ref document: P

8131 Rejection