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DE10203871A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Zerlegen von in einer Ebene gekrümmten Rundhölzern in Holzerzeugnisse - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Zerlegen von in einer Ebene gekrümmten Rundhölzern in Holzerzeugnisse

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Publication number
DE10203871A1
DE10203871A1 DE10203871A DE10203871A DE10203871A1 DE 10203871 A1 DE10203871 A1 DE 10203871A1 DE 10203871 A DE10203871 A DE 10203871A DE 10203871 A DE10203871 A DE 10203871A DE 10203871 A1 DE10203871 A1 DE 10203871A1
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DE
Germany
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logs
plane
curvature
tools
conveying
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE10203871A
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Esterer WD GmbH and Co
Original Assignee
Esterer WD GmbH and Co
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Publication date
Application filed by Esterer WD GmbH and Co filed Critical Esterer WD GmbH and Co
Priority to DE10203871A priority Critical patent/DE10203871A1/de
Publication of DE10203871A1 publication Critical patent/DE10203871A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27BSAWS FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COMPONENTS OR ACCESSORIES THEREFOR
    • B27B1/00Methods for subdividing trunks or logs essentially involving sawing
    • B27B1/007Methods for subdividing trunks or logs essentially involving sawing taking into account geometric properties of the trunks or logs to be sawn, e.g. curvature
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27BSAWS FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COMPONENTS OR ACCESSORIES THEREFOR
    • B27B25/00Feeding devices for timber in saw mills or sawing machines; Feeding devices for trees
    • B27B25/04Feeding devices for timber in saw mills or sawing machines; Feeding devices for trees with feed chains or belts

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Milling, Drilling, And Turning Of Wood (AREA)

Abstract

Ein Verfahren und eine Vorrichtung dienen zum Zerlegen von in einer Ebene gekrümmten Rundhölzern in Holzerzeugnissen. Die Rundhölzer (12) werden mindestens in der Krümmungsebene seitlich angeflacht. Sie werden dann in einer zur Krümmungsebene parallelen Ebene gefördert. Dann werden die linear geförderten Rundhölzer vermessen und eine erste Bogenlinie der Krümmung bestimmt. Die linear geförderten Rundhölzer werden dann mittels erster Bearbeitungswerkzeuge bearbeitet, wobei die Bearbeitungswerkzeuge während des Durchlaufes der Rundhölzer quer zur Förderrichtung verstellt und durch Drehung um eine zur Krümmungsebene senkrecht verlaufende Achse in Richtung der ersten Bogenlinie derart ausgerichtet werden, daß sie der ersten Bogenlinie folgen. Dann werden die Rundhölzer erneut vermessen, und es wird eine zweite Bogenlinie (80) der Krümmung bestimmt. Die Rundhölzer werden dann nichtlinear entlang einer der zweiten Bogenlinie (80) entsprechenden Förderbahn gefördert, wobei Vorschub- und/oder Führungselemente (68-78; 90) für die Rundhölzer vor dem Durchlauf der Rundhölzer quer zur Förderrichtung derart verstellt und positioniert wurden, daß sie die Rundhölzer entlang der zweiten Bogenlinie führen. Während der nichtlinearen Förderung werden die Rundhölzer mittels zweiter Bearbeitungswerkzeuge (82, 84) bearbeitet, wobei die zweiten Bearbeitungswerkzeuge (82, 84) vor dem Durchlauf der Rundhölzer (12) derart verstellt und positioniert wurden, daß sie beim Durchlaufen der Rundhölzer ...

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Zerlegen von in einer Ebene gekrümmten Rundhölzern in Holzerzeugnisse.
Die Erfindung betrifft weiterhin eine Vorrichtung zum Zerlegen von in einer Ebene gekrümmten Rundhölzern in Holzerzeugnisse.
Ein Verfahren und eine Vorrichtung der vorstehend genannten Art sind aus der US 6,039,097 bekannt.
Beim Zerlegen von Baumstämmen in Holzerzeugnisse ist man stets bemüht, eine optimale Holzausbeute zu erzielen. Baumstämme wei­ sen stets eine sich vom Erdende zur Spitze verjüngende Form auf. Der Baumstamm kann dabei im wesentlichen gerade gewachsen oder relativ zu seiner Längsachse gekrümmt sein. Bei derartigen gekrümmten Baumstämmen ist es in erster Näherung ausreichend, von einer einzigen Krümmungsebene auszugehen.
Die eingangs genannte US 6,039,097 beschreibt eine Vorrichtung zum bewegungsgesteuerten Kurvensägen von Baumstämmen. Die Baum­ stämme werden bei dieser bekannten Vorrichtung quer zu ihrer Längsrichtung mittels eines Querförderers zugeführt und auf diesem Wege mittels eines Scanners vermessen. Aus den Signalen des Scanners wird in einem Rechner eine hinsichtlich der Aus­ beute optimierte Bogenlinie für ein nachfolgendes Zerlegen der Baumstämme bestimmt.
Nach Umlenkung ihrer Bewegungsbahn um 90° in der Ebene werden die Baumstämme in Längsrichtung einem Zerlege-Aggregat zuge­ führt, in dem in. Förderrichtung hintereinander ein Paar An­ flach-Spaner und eine Doppelwellenkreissäge angeordnet sind. Die Anflach-Spaner sind als Walzen ausgebildet, die mit ihrer Umfangsfläche die Baumstämme seitlich anflachen. Das gesamte Aggregat kann mittels Stellzylindern um eine Hochachse ver­ schwenkt sowie quer zur Förderrichtung verfahren werden, wäh­ rend ein Baumstamm linear durch das Aggregat gefördert wird. Hierzu sind die Stellzylinder mit Bewegungsreglern verbunden, die ihrerseits Steuersignale vom Rechner erhalten. Auf diese Weise werden aus dem jeweiligen Baumstamm in Längsrichtung ge­ krümmte Holzerzeugnisse herausgesägt, die an der Sägefläche fertig bearbeitet sind.
Bei der bekannten Vorrichtung ist von Nachteil, daß der gesamte Zerlegevorgang für einen kompletten Baumstamm in einem einzigen Aggregat stattfinden muß. Folglich kann der Zerlegevorgang nur zu Holzerzeugnissen führen, die an ihrer Schmalseite noch wald­ kantig sind. Ein Profilieren der Baumstämme, bei dem eine opti­ male Zerlegung eines Baumstammes in allseits fertig bearbeitete Holzerzeugnisse (Bretter und Balken) erzielt wird, ist mit der bekannten Anlage weder vorgesehen noch möglich. Außerdem lassen sich nur relativ kurze Baumstammstücke von vielleicht 2 m Länge verarbeiten. Ferner werden bei der bekannten Anlage schlangen­ linienförmige Holzerzeugnisse hergestellt, deren Weiterverar­ beitung, insbesondere Glättung schwierig ist.
Weitere ähnliche Anlagen mit verschwenk- und quer verfahrbaren Anflach- und Sägeaggregaten sind aus der US 6,039,098 und der US 6,062,280 bekannt.
Aus der DE 42 09 407 A1 ist ein Verfahren bekannt, bei dem ein in einer Krümmungsebene gekrümmt verlaufender Baumstamm zu­ nächst hinsichtlich seiner Außenabmessungen vermessen wird. Der Baumstamm wird dann an zwei gegenüber liegenden Seiten parallel angeflacht, wobei die Anflachungsebene parallel zur Krüm­ mungsebene verläuft. Der Baumstamm wird dann mit einer der bei­ den angeflachten Seiten auf einen Förderer gelegt und auf die­ sem mittels eines Haltewerkzeugs von oben fixiert. Der Förderer ist als hin und her laufender Wagen ausgebildet, derart, daß der gesamte Baumstamm über seine gesamte Länge in Eingriff mit einem Paar von Bandsägen gebracht werden kann, die von dem an­ geflachten Baumstamm seitlich nacheinander Seitenbretter abtei­ len. Die Bandsägen werden dabei während des Sägevorganges kon­ tinuierlich quer zur Förderrichtung des Förderers verstellt, so daß parallel zur gekrümmten Mittellinie des Baumstammes Seiten­ bretter konstanter Dicke abgeteilt werden. Nach jedem Durchgang werden die Bandsägeblätter zusätzlich quer zur Förderrichtung um einen bestimmten Schritt versetzt, der der Dicke des als nächstes abzuteilenden Seitenbretts entspricht.
Die bekannte Vorrichtung ist damit nur für relativ einfache Zerlegungsvorgänge geeignet, bei denen waldkantige Seitenbret­ ter erzeugt werden.
Ein weiteres Verfahren der eingangs genannten Art ist aus der DE 334 39 523 A1 bekannt.
Bei diesem bekannten Verfahren wird ebenfalls ein in einer Ebe­ ne gekrümmt verlaufender Baumstamm auf einem Förderer in einer zur Krümmungsebene parallelen Richtung durch Bearbeitungswerk­ zeuge hindurch gefördert. Diese bestehen aus einem eingangs an­ geordneten Paar von Anflach-Zerspanern in konischer Bauweise und mit in der Krümmungsebene verlaufenden Drehachsen sowie aus nachgeschalteten Bandsägeaggregaten, die quer zur Förderrich­ tung des Förderers verstellbar sind. Die Abmessungen des ge­ krümmten Baumstammes werden bei diesem bekannten Verfahren un­ mittelbar vor dem Einlauf in den Anflach-Zerspaner mittels seitlicher, am Baumstamm anliegender Taster erfaßt.
Diese Vorgehensweise hat damit den Nachteil, daß eine optimale Zerlegungsstrategie nicht möglich ist, weil zu Beginn des Zer­ legungsvorganges Informationen über die Abmessungen des Baum­ stammes über dessen gesamte Länge fehlen.
Aus der DE 32 44 393 C1 ist ein Verfahren bekannt, bei dem ein in einer Krümmungsebene gekrümmt verlaufender Baumstamm zu­ nächst so ausgerichtet wird, daß die konvexe Seite des Baum­ stammes in einer vertikalen Richtung oben liegt. Der Baumstamm wird dann an den unten liegenden Enden zunächst angeflacht und dann einer Zerlegung unterworfen.
Aus der DE 198 29 112 C1 und der DE 199 60 319 C1 ist ein Ver­ fahren zum Zerlegen von Baumstämmen bekannt, bei dem die Baum­ stämme vor dem Abteilen von Seitenbrettern oder Balken zunächst profiliert werden. Hierunter versteht man eine Längsbearbeitung der Baumstämme mit Spanerwerkzeugen, bspw. Fräsern, die entlang des Baumstammes bestimmte Ecken- oder Treppenprofile anbringen, und damit ein sogenanntes Model erzeugen, von dem dann in opti­ maler Weise Seitenbretter oder Balken abgeteilt werden können, bis dann ggf. noch eine zentrale Hauptware verbleibt. Bei dem bekannten Verfahren wird entlang der auszuspanenden Ecken- oder Treppenprofile zunächst ein Sägeschnitt endlicher Tiefe ge­ führt, um eine Längsnut anzubringen. Das nachfolgende Zerspa­ nerwerkzeug taucht dann mit dem Flugkreis seiner Zerspaner­ messer in diesen Schlitz oder diese Nut ein, so daß Hackschnit­ zel erzeugt werden, die im Gegensatz zu herkömmlichen Hack­ schnitzeln kein dünn auslaufendes Ende aufweisen.
Ein Zerspanerkopf mit konischem Spanermesserträger ist in der DE 30 45 107 C2 beschrieben.
Der Offenbarungsgehalt sämtlicher vorgenannter Druckschriften zum Stand der Technik wird durch diese Bezugnahme zum Offenba­ rungsgehalt der vorliegenden Anmeldung gemacht.
Der vorliegenden Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zu­ grunde, Verfahren und Vorrichtungen der eingangs genannten Art dahingehend zu verbessern, daß die genannten Nachteile vermie­ den werden. Insbesondere soll es möglich sein, Baumstämme mit gekrümmter Gestalt in möglichst präziser und wirtschaftlich op­ timaler Weise in Holzerzeugnisse zu zerlegen. Dabei soll insbe­ sondere auch ein Profilieren der Baumstämme und damit ein Zer­ legen in allseits fertig bearbeitete Holzerzeugnisse möglich sein.
Bei einem ersten Verfahren der eingangs genannten Art wird die­ se Aufgabe erfindungsgemäß durch die folgenden Schritte gelöst:
  • a) seitliches Anflachen der Rundhölzer mindestens in der Krümmungsebene;
  • b) lineares Fördern der Rundhölzer in einer zur Krüm­ mungsebene parallelen Ebene;
  • c) Vermessen der linear geförderten Rundhölzer und Be­ stimmen einer Bogenlinie der Krümmung;
  • d) Bearbeiten der linear geförderten Rundhölzer mit­ tels erster Bearbeitungswerkzeuge, wobei die Bear­ beitungswerkzeuge während des Durchlaufes der Rund­ hölzer quer zur Förderrichtung verstellt und durch Drehung um eine zur Krümmungsebene senkrecht ver­ laufende Achse in Richtung der Bogenlinie derart ausgerichtet werden, daß sie der Bogenlinie folgen;
  • e) nichtlineares Fördern der Rundhölzer entlang einer der Bogenlinie entsprechenden Förderbahn, wobei Vorschub- und/oder Führungselemente für die Rund­ hölzer vor dem Durchlauf der Rundhölzer quer zur Förderrichtung derart verstellt und positioniert wurden, daß sie die Rundhölzer entlang der Bogen­ linie führen; und
  • f) Bearbeiten der nichtlinear geförderten Rundhölzer mittels zweiter Bearbeitungswerkzeuge, wobei die zweiten Bearbeitungswerkzeuge vor dem Durchlauf der Rundhölzer derart verstellt und positioniert wur­ den, daß sie beim Durchlaufen der Rundhölzer ent­ lang der Bogenlinie laufen.
Bei einem zweiten Verfahren der eingangs genannten Art wird die Aufgabe erfindungsgemäß durch die folgenden Schritte gelöst:
  • a) Zuführen der Rundhölzer mittels eines Querförde­ rers;
  • b) weiteres Fördern der Rundhölzer mittels eines Ket­ tenförderers;
  • c) erstes Vermessen der Rundhölzer in einem ersten Scanner;
  • d) Drehen der Rundhölzer um ihre Längsachse in Abhän­ gigkeit von dem ersten Vermessen, derart, daß eine konvexe Seite der Rundhölzer in Vertikalrichtung nach oben zeigt;
  • e) Anflachen der Rundhölzer an deren Unterseite mit­ tels eines Abrichtspaners;
  • f) seitliches Anflachen der Rundhölzer mittels eines Anflach-Zerspaners;
  • g) zweites Vermessen der Rundhölzer in einem zweiten Scanner;
  • h) Profilieren der Rundhölzer in Abhängigkeit von dem zweiten Vermessen mittels mindestens eines Profi­ lierers;
  • i) Absägen von Seitenbrettern von den profilierten Rundhölzern mittels eines ersten Sägeaggregates;
  • j) Drehen der Rundhölzer um ihre Längsachse um 90°;
  • k) drittes Vermessen der Rundhölzer in einem dritten Scanner und Bestimmen einer Bogenlinie in der Krüm­ mungsebene;
  • l) weiteres lineares Fördern der Rundhölzer und Bear­ beiten der linear geförderten Rundhölzer mittels erster Bearbeitungswerkzeuge, wobei die Bearbei­ tungswerkzeuge während des Durchlaufes der Rundhöl­ zer quer zur Förderrichtung verstellt und durch Drehung um eine zur Krümmungsebene senkrecht ver­ laufende Achse in Richtung der Bogenlinie derart ausgerichtet werden, daß sie der Bogenlinie folgen;
  • m) viertes Vermessen der Rundhölzer in einem vierten Scanner;
  • n) nichtlineares Fördern der Rundhölzer entlang einer der Bogenlinie entsprechenden Förderbahn, wobei Vorschub- und/oder Führungselemente für die Rund­ hölzer vor dem Durchlauf der Rundhölzer quer zur Förderrichtung derart verstellt und positioniert wurden, daß sie die Rundhölzer entlang der Bogen­ linie führen;
  • o) Bearbeiten der nichtlinear geförderten Rundhölzer mittels zweiter Bearbeitungswerkzeuge, wobei die zweiten Bearbeitungswerkzeuge vor dem Durchlauf der Rundhölzer derart verstellt und positioniert wur­ den, daß sie beim Durchlaufen der Rundhölzer ent­ lang der Bogenlinie laufen; und
  • p) Zerteilen der Rundhölzer in einem zweiten Säge­ aggregat.
Bei einer ersten Vorrichtung der eingangs genannten Art wird die Aufgabe erfindungsgemäß durch die folgenden Merkmale ge­ löst:
  • a) Mitteln zum seitliches Anflachen der Rundhölzer mindestens in der Krümmungsebene;
  • b) Mitteln zum linearen Fördern der Rundhölzer in einer zur Krümmungsebene parallelen Ebene;
  • c) Mitteln zum Vermessen der linear geförderten Rund­ hölzer und Bestimmen einer Bogenlinie der Krümmung;
  • d) Mitteln zum Bearbeiten der linear geförderten Rund­ hölzer mittels erster Bearbeitungswerkzeuge, wobei die Bearbeitungswerkzeuge während des Durchlaufes der Rundhölzer quer zur Förderrichtung verstellt und durch Drehung um eine zur Krümmungsebene senk­ recht verlaufende Achse in Richtung der Bogenlinie derart ausgerichtet werden, daß sie der Bogenlinie folgen;
  • e) Mitteln zum nichtlinearen Fördern der Rundhölzer entlang einer der zweiten Bogenlinie entsprechenden Förderbahn, wobei Vorschub- und/oder Führungsele­ mente für die Rundhölzer vor dem Durchlauf der Rundhölzer quer zur Förderrichtung derart verstellt und positioniert wurden, daß sie die Rundhölzer entlang der Bogenlinie führen; und
  • f) Mitteln zum Bearbeiten der nichtlinear geförderten Rundhölzer mittels zweiter Bearbeitungswerkzeuge, wobei die zweiten Bearbeitungswerkzeuge vor dem Durchlauf der Rundhölzer derart verstellt und posi­ tioniert wurden, daß sie beim Durchlaufen der Rund­ hölzer entlang der Bogenlinie laufen.
Schließlich wird die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe bei einer zweiten Vorrichtung der eingangs genannten Art durch folgende Merkmale gelöst:
  • a) einem Querförderers zum Zuführen der Rundhölzer;
  • b) einem Kettenförderer zum weiteren Fördern der Rund­ hölzer;
  • c) einem ersten Scanner zum ersten Vermessen der Rund­ hölzer;
  • d) einer ersten Drehvorrichtung zum Drehen der Rund­ hölzer um ihre Längsachse in Abhängigkeit von dem ersten Vermessen, derart, daß eine konvexe Seite der Rundhölzer in Vertikalrichtung nach oben zeigt;
  • e) einem Abrichtspaner zum Anflachen der Rundhölzer an deren Unterseite;
  • f) einem Anflach-Zerspaner zum seitlichen Anflachen der Rundhölzer;
  • g) einem zweiten Scanner zum zweiten Vermessen der Rundhölzer;
  • h) mindestens einem Profilierer zum Profilieren der Rundhölzer in Abhängigkeit von dem zweiten Vermes­ sen;
  • i) einem ersten Sägeaggregat zum Absägen von Seiten­ brettern von den profilierten Rundhölzern;
  • j) einer zweiten Drehvorrichtung zum Drehen der Rund­ hölzer um ihre Längsachse um 90°;
  • k) einem dritten Scanner zum dritten Vermessen der Rundhölzer und zum Bestimmen einer Bogenlinie in der Krümmungsebene;
  • l) einem Linear-Förderer zum weiteren linearen Fördern der Rundhölzer und mit ersten Bearbeitungswerkzeu­ gen zum Bearbeiten der linear geförderten Rundhöl­ zer, wobei die Bearbeitungswerkzeuge während des Durchlaufes der Rundhölzer quer zur Förderrichtung verstellt und durch Drehung um eine zur Krüm­ mungsebene senkrecht verlaufende Achse in Richtung der Bogenlinie derart ausgerichtet werden, daß sie der Bogenlinie folgen;
  • m) einem vierten Scanner zum vierten Vermessen der Rundhölzer;
  • n) einem Nichtlinear-Förderer zum nichtlinearen För­ dern der Rundhölzer entlang einer der Bogenlinie entsprechenden Förderbahn, wobei Vorschub- und/oder Führungselemente für die Rundhölzer vor dem Durch­ lauf der Rundhölzer quer zur Förderrichtung derart verstellt und positioniert wurden, daß sie die Rundhölzer entlang der Bogenlinie führen;
  • o) zweiten Bearbeitungswerkzeugen zum Bearbeiten der nichtlinear geförderten Rundhölzer, wobei die zwei­ ten Bearbeitungswerkzeuge vor dem Durchlauf der Rundhölzer derart verstellt und positioniert wur­ den, daß sie beim Durchlaufen der Rundhölzer ent­ lang der Bogenlinie und in Abhängigkeit von dem vierten Vermessen laufen; und
  • p) einem zweiten Sägeaggregat zum Zerteilen der Rund­ hölzer.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird auf diese Wei­ se vollkommen gelöst.
Die Erfindung gestattet es nämlich, beim Zerlegen von gekrümm­ ten Baumstämmen ein erheblich höheres Maß an Optimierung der Holzausbeute zu erreichen. Insbesondere kann im Gegensatz zu herkömmlichen Anlagen mit verschwenk- und quer verfahrbarem An­ flach- und Kreissägeaggregat der eingangs genannten Art mit ei­ ner einzigen Bearbeitungsphase eine in einer ersten Bearbei­ tungsphase angebrachte Bogenlinie in einer zweiten oder in noch weiteren Bearbeitungsphasen exakt wiederaufgenommen werden. Auf diese Weise könne selbst äußerst differenzierte Profilier­ verfahren mit hoher Präzision durchgeführt werden.
Gegenüber dem herkömmlichen, relativ einfachen Verfahren mit einfachen Bandsägen ist erfindungsgemäß auch der Einsatz von Kreissägeaggregaten, insbesondere von Mehrfachwellen- Kreissägeaggregaten möglich, denen z. B. eine Profilieranlage vorgeschaltet ist. Allerdings können im Rahmen der vorliegenden Erfindung auch Bandsägen zum Zerlegen der Rundhölzer eingesetzt werden.
Insbesondere dadurch, daß aus einem zunächst ermittelten Krüm­ mungsprofil des Baumstammes ein vorgegebener Krümmungsverlauf ermittelt wird, dem der nachfolgende Zerlegungsvorgang folgt, ist es möglich, die Holzausbeute zu optimieren.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung werden die Vorschub- und/oder Führungselemente um eine senkrecht zur Krüm­ mungsebene verlaufende Achse gedreht.
Diese Maßnahme hat den Vorteil, daß auf konstruktiv einfache Weise der nichtlineare Förderweg für die Rundhölzer mit konven­ tionellen, vertikalachsigen Elementen aufgebaut werden kann.
Bei einer Variante des vorgenannten Ausführungsbeispiels werden die Vorschub- und/oder Führungselemente um eine parallel zur Krümmungsebene verlaufende Achse gedreht.
Diese Variante ist von Vorteil, wenn z. B. aus Gründen einer ge­ wünschten niedrigen Bauhöhe eine flache Anordnung mit horizon­ talachsigen Elementen bevorzugt wird.
Eine weitere Ausführungsform der Erfindung zeichnet sich da­ durch aus, daß die zweiten Bearbeitungswerkzeuge und/oder die Vorschub- und/oder Führungselemente an einem Eingang und/oder an einem Ausgang eines Sägeaggregates zum Aufteilen der Rund­ hölzer in Bretter oder Balken angeordnet werden.
Dieses Ausführungsbeispiel illustriert, daß die Erfindung mit Vorteil bei unterschiedlichen Bearbeitungsstationen, vorzugs­ weise bei Sägeaggregaten, eingesetzt werden kann.
Eine besonders gute Wirkung wird erfindungsgemäß erzielt, wenn die Bearbeitungswerkzeuge und/oder die Vorschub- und/oder Füh­ rungselemente paarweise auf gegenüberliegenden Seiten des Rund­ holzes angeordnet sind.
Dadurch ergibt sich nämlich in an sich bekannter Weise eine op­ timale und sichere Führung bzw. Förderung der Rundhölzer.
Bei einer Weiterbildung dieses Ausführungsbeispiels sind die Paare von Bearbeitungswerkzeugen und/oder von Vorschub- und/ oder Führungselementen mit konstantem Abstand zueinander ange­ ordnet.
Dies führt zu Holzerzeugnissen konstanter Dicke.
Besonders bevorzugt ist, wenn die Rundhölzer mit ihrem dicken Ende voran gefördert werden.
Diese Maßnahme hat den Vorteil, daß beim Einlaufen der Rundhöl­ zer in Bearbeitungswerkzeuge sogleich eine Führungsfläche im Bereich des dicken Endes entsteht. Dadurch können die Rundhöl­ zer von Anfang an sicher geführt werden.
Bei einem ersten bevorzugten Anwendungsbereich der Erfindung fräst mindestens eines der Bearbeitungswerkzeuge, während bei einem zweiten bevorzugten Anwendungsbereich das mindestens eine Bearbeitungswerkzeug sägt. Die Bearbeitungswerkzeuge können folglich als Fräser, Zerspaner, Kreissägen, Bandsägen usw. aus­ gebildet sein.
Schließlich ist bevorzugt, wenn die Rundhölzer vor dem Schritt des nichtlinearen Förderns an einer sich in Förderrichtung er­ streckenden, linearen Führung mit ihrer konkaven Seite abge­ rollt werden.
Diese Maßnahme hat den Vorteil, daß die Rundhölzer bei ihrem Übergang vom linearen in den nichtlinearen Förderer stetig ge­ führt werden.
Weitere Vorteile ergeben sich aus der nachfolgenden Beschrei­ bung der beigefügten Zeichnung.
Es versteht sich, daß die vorstehend genannten und die nachste­ hend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der angegebenen Kombination sondern auch in anderen Kombinationen oder in Al­ leinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dar­ gestellt und werden in der nachfolgenden Beschreibung näher er­ läutert.
Es zeigen:
Fig. 1A-1G sieben Abschnitte eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Vorrichtung, die stromabwärts in Holzförderrichtung hinterein­ ander angeordnet sind; und
Fig. 2-16 fünfzehn Querschnittsdarstellungen von Baum­ stämmen bzw. Vorrichtungsaggregaten entlang der Linien I-I bis XVI-XVI in Fig. 1 zur Er­ läuterung der Verfahrensschritte, wenn die Baumstämme die Vorrichtung gemäß Fig. 1 durchlaufen.
Die in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung ist eine Profilieranla­ ge, deren wesentliche Eigenschaften zunächst zusammengefaßt dargestellt werden sollen:
Ein gekrümmter Baumstamm bzw. allgemein ausgedrückt, ein Rund­ holz, wird in einem Scanner vermessen (Fig. 1A bzw. 1E). Aus der vermessenen Krümmung des Baumstammes bzw. Models wird ein Bogen von vorzugsweise konstanter Krümmung ermittelt, der eine optimale Ausbeute des unregelmäßig gewachsenen Baumstamms zu­ läßt.
Das gekrümmte Model wird in einer ersten Förderphase exakt ge­ radeaus vorgeschoben. Während dieses Vorschubes wird mittels Spanern eine Bogenkontur aus dem Baumstamm herausgearbeitet (Fig. 1E). Die Spaner drehen sich um eine Achse senkrecht zur Krümmungsebene und sind zum Abfahren der Bogenkontur während des Durchlaufs des Baumstammes zusätzlich quer zur Förderrich­ tung des Baumstammes verschiebbar.
Nach der Bearbeitung durch die Spaner erhält man ein viersei­ tig, planparallel bearbeitetes Model, das in der Krümmungsebene gerade ist, jedoch senkrecht zur Krümmungsebene von Anfang bis zum Ende einen Bogen mit vorzugsweise konstantem Krümmungsradi­ us aufweist. Die Außenflächen der Bogenkontur haben folglich bevorzugt den gleichen Abstand, können aber z. B. auch konisch aufeinander zulaufen.
Das in der vorstehend genannten Weise erzeugte Model wird in einer zweiten Förderphase längs einer gekrümmten Förderbahn durch Vorschubelemente oder Walzen hindurchgeführt, die während des Durchlaufs des Models ortsfest angeordnet sind (Fig. 1F). Deren Achse verläuft ebenfalls vertikal zur Krümmungsebene. Die Vorschubelemente oder Walzen sind vorzugsweise paarweise zuein­ ander angeordnet. Auf diese Weise wird das Model durch Bearbei­ tungswerkzeuge hindurchgeschoben, bspw. Profilierwerkzeuge oder Sägewerkzeuge, insbesondere Kreissägen, die ebenfalls während des Durchlaufs des Models ortsfest sind.
Die senkrecht zur Krümmungsebene verlaufenden Achsen der Vor­ schubelemente oder Walzen werden in ihrer Lage zuvor individu­ ell auf den vorher bestimmten z. B. konstanten Bogenradius ein­ gestellt, derart, daß sich die Bearbeitungswerkzeuge jeweils im Bereich des Bogenhöhepunktes befinden.
Alternativ ist es in dieser zweiten Förderphase auch möglich, Vorschubelemente zu benutzen, deren Achse parallel zur Krüm­ mungsebene verläuft. In diesem Falle wird die Vorschubrichtung des jeweiligen Vorschubelementes auf die Krümmung des durchlau­ fenden Models eingestellt. Dies geschieht dadurch, daß die Ach­ sen dieser Vorschubelemente innerhalb der Krümmungsebene um eine Drehachse verschwenkt werden, die senkrecht zur Krüm­ mungsebene verläuft.
Die letztgenannten Vorschubelemente werden bevorzugt zum Aus­ ziehen des Models aus Bearbeitungsaggregaten, insbesondere aus Kreissägeaggregaten, eingesetzt (Fig. 1G).
Dies vorausgeschickt sollen Einzelheiten der Erfindung wie folgt anhand der Zeichnung erläutert werden:
Fig. 1A zeigt den Zugangsbereich zu dem dargestellten Ausfüh­ rungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung. Über einen in der linken Hälfte von Fig. 1A erkennbaren und in der Zeiche­ nebene von oben kommenden Querförderer 10 gelangen Baumstämme, bzw. allgemein gesprochen Rundhölzer, in noch undefinierter Drehlage 12, 12', 12" unter Umlenkung ihres Förderweges um 90° auf einen in Fig. 1A von links nach rechts verlaufenden Längs­ förderer, z. B. einen Blockzug 14. In diesem Zustand (Linie II- II) haben die Rundhölzer 12 noch den in Fig. 2 gezeigten natür­ lichen kreisförmigen Querschnitt. Sie werden vorzugsweise auf dem Blockzug 14 mit ihrem dicken Ende voraus gefördert.
Der Blockzug 14 fördert das Rundholz 12, zu einem ersten Scan­ ner 16, in dem das Rundholz 12 vermessen wird. Dies ist (Linie III-III) in Fig. 3 dargestellt.
Nach Verlassen des ersten Scanners 16 fördert der Blockzug 14 das Rundholz 12 weiter zu einer Drehvorrichtung 18, wie dies in Fig. 1B dargestellt ist. In dieser Drehvorrichtung 18 wird das in seiner Drehlage bis dahin noch undefinierte Rundholz 12 in Abhängigkeit vom Ergebnis der Messung im ersten Scanner 16 um seine Längsachse so gedreht, daß es mit seiner konvexen Seite der Krümmung in Vertikalrichtung nach oben zeigt, d. h. in einer Richtung senkrecht zur Zeichenebene von Fig. 1B. Dies ist in der bereits erwähnten DE 32 44 393 C1 im einzelnen beschrieben, auf die hiermit verwiesen werden darf.
Nach diesem Zentriervorgang wird das Rundholz 12 einem Ab­ richtspaner 20 zugeführt, der das Rundholz 12 an seiner Unter­ seite anflacht, wie dies (Linie IV-IV) in Fig. 4 dargestellt ist (Einzelheiten hierzu siehe ebenfalls in der vorerwähnten DE 32 44 393 C1).
Das Rundholz 12 gelangt nun zu einem Anflach-Zerspaner 22, wie er von der Anmelderin unter der Typenbezeichnung FZ5 vertrieben wird. In dem Anflach-Zerspaner 22 wird das Rundholz 12 seitlich angeflacht, wie dies (Linie V-V) in Fig. 5 dargestellt ist.
Das Rundholz 12 durchläuft nun, wie Fig. 1C zeigt, diverse lan­ ge Führungen 24a-24e und wird auf diesem Wege in einem zwei­ ten Scanner 26 hinsichtlich der noch abzutrennenden Seitenbret­ ter vermessen (Linie VI-VI). Dies ist in Fig. 6 dargestellt. Vorzugsweise werden dabei maximal zwei Seitenbretter je Seite vorgesehen.
Fig. 1C zeigt weiterhin, daß das Rundholz 12 jetzt in den Be­ reich von zwei hintereinander geschalteten Profilierern 28 und 30 gerät, wie sie von der Anmelderin unter der Typenbezeichnung FR15 vertrieben werden. Die Rundhölzer 12 werden in diesen Pro­ filierern 28 und 30 derart profiliert (Linien VII-VII und VIII- VIII), wie dies in den Fig. 7 und 8 dargestellt ist und es entsteht ein sog. Model mit einer vorbestimmten Zahl von Ecken. Beim Ausspanen der Ecken werden dabei Hackschnitzel optimaler Form herausgearbeitet.
Vor dem Ausspanen der Eckenbereiche wird nämlich ein Säge­ schnitt endlicher Tiefe durchgeführt, um eine Längsnut im Baum­ stamm zu erzeugen. Die Eckenfräser oder Spaner zum Ausspanen der Ecke reichen mit dem Flugkreis ihrer Spanermesser bis in diese Längsnut hinein. Auf diese Weise werden Hackschnitzel op­ timaler Formgebung erzeugt. Dies ist mit weiteren Einzelheiten in den bereits oben erwähnten DE 198 29 112 C1 sowie DE 199 60 319 C1 beschrieben, auf die für weitere Einzelheiten verwiesen werden darf.
In einer nachfolgenden Doppelwellen-Kreissäge 32, wie sie von der Anmelderin unter der Typenbezeichnung DWK T 2 vertrieben wird, werden von dem zuvor profilierten Rundholz 12 oder Model Seitenbretter abgesägt (Linie IX-IX), wie dies in Fig. 9 darge­ stellt ist. Diese Seitenbretter werden, wie Fig. 1D zeigt, bei 34 abgetrennt und seitlich weg gefördert. Anstelle der Doppel­ wellenkreissäge 32 kann an dieser Stelle auch ein Bandsäge­ aggregat eingesetzt werden.
Das Model gelangt nun auf eine Drehvorrichtung 36, in der das in diesem Augenblick noch mit der konvexen Seite nach oben ste­ hende Model in Förderrichtung nach links gedreht wird (Linie X- X). Dies ist in Fig. 10 mit einem Pfeil eingezeichnet. Die kon­ vexe Seite 12a des Models liegt somit in der Darstellung der Fig. 1D oben.
Nach einer Vorzentrierung über Elemente 38 und 40, wobei das Element 40 ein unten liegender Kettenförderer (Blockzugkette) ist, wird das nun in seiner Krümmungsebene liegende Model, wie Fig. 1E zeigt, gemäß der oben erwähnten ersten Förderphase mit dem gekrümmten Bogen in Förderrichtung nach rechts in absolut gerader, d. h. linearer Ausrichtung durch einen dritten Scanner 42 geschoben (Linie XI-XI). Dies ist in Fig. 11 dargestellt. In dem dritten Scanner 42 wird das Model im Hinblick darauf ver­ messen, wie später ein Bahnsägeschnitt entlang einer gekrümmten Kurve mit vorzugsweise konstanter Krümmung vorgenommen werden soll, der eine optimale Ausbeute des an sich unregelmäßig ge­ wachsenen Rundholzes zuläßt. Der dritte Scanner ermittelt zu­ sammen mit einem zugehörigen Rechner also eine entsprechend op­ timierte Bogenlinie, die in Fig. 1F mit dem Bezugszeichen 80 bezeichnet ist. Die Bogenlinie 80 hat vorzugsweise einen kon­ stanten Krümmungsradius, ist also eine Kreislinie.
Der gerade Transport des Models wird dabei dadurch garantiert, daß das Model nach dem Ausrichtvorgang ausschließlich mittels von oben wirkender Andrückbalken auf den unten liegenden Ket­ tenförderer 40 gedrückt und auf diese Weise gerade geführt wird. Daran schließt sich ein gerade förderndes Walzenaggregat 44a an.
Das Model wird nun in einem konischen Anflach-Zerspaner 46 oder Anflach-Fräsaggregat, wie er von der Anmelderin unter der Ty­ penbezeichnung FZ25 (Einzelheiten vgl. DE 30 45 107 C2) ver­ trieben wird, beidseitig angeflacht, so daß ein planparalleles, seitlich gekrümmtes Model entsteht. Der Anflach-Zerspaner 46 ist um seinen Mittelpunkt 48 verschwenkbar sowie in einer Rich­ tung 52 quer zur Förderrichtung der Model verschiebbar, wie in Fig. 1E mit zwei Doppelpfeilen 50, 54 angedeutet. Auf diese Weise kann man den Anflach-Zerspaner 46 so positionieren, daß es das Model entlang der vorbestimmten Bogenlinie seitlich an­ flacht. Die Querschnittsform und die Ausrichtung des Models in diesem Augenblick (Linie XII-XII) sind in Fig. 12 dargestellt.
Der Anflach-Zerspaner 46 erledigt demnach das bereits mehrfach erläuterte Bahnfräsverfahren, bei dem der Anflach-Zerspaner 46 um seinen Mittelpunkt 48 verdrehbar ist und bei vorzugsweise konstanter Öffnung des Anflach-Zerspaners 46 zusätzlich in der Richtung 52 seitlich "tanzend", d. h. quer zur Förderrichtung der Model verschoben werden kann. Auf diese Weise kann die vor­ her bestimmte Bogenlinie des Models bei exakt geradem Vorschub des Models bearbeitet werden. Am Eingang bzw. am Ausgang des Anflach-Zerspaners 46 sind als Einzugsaggregat bzw. als Auszug­ saggregat die Walzenpaare 44a und 44b vorgesehen. Diese Walzen­ paare 44a, 44b dienen bevorzugt ebenfalls der geraden Führung der Model, sie können aber auch entsprechend dem Anflach- Zerspaner 46 verschwenkt werden.
Demgegenüber durchläuft in einer nachfolgenden, zweiten Bear­ beitungsphase das Rundholz 12 bzw. Model die entsprechenden Stationen nicht auf linear geführtem Weg, sondern vielmehr auf einer der vorbestimmten Bearbeitungsbahn bzw. Bogenlinie ent­ sprechenden gekrümmten Bahn. Die Bearbeitungswerkzeuge sind in diesem Falle ebenso wie die Vorschubelemente oder Walzen ent­ sprechend dieser Bogenlinie ortsfest voreingestellt und ändern ihre Lage während des Durchlaufs des Models nicht. Die zweite Phase wird bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel bevorzugt im Bereich hinter dem Anflach-Zerspaner 46 verwendet.
Diese zweite Bearbeitungsphase des erfindungsgemäßen Verfahrens soll nun anhand der Fig. 1F und 1G näher beschrieben werden.
Am Ausgang des ausziehenden Walzenaggregates 44b (Linie XII- XII) liegt ein planparalleles, aber seitlich gekrümmtes Model vor (vergleiche Fig. 12). Dieses gelangt mit seiner konvexen Seite 12a in Förderrichtung links liegend auf einen Förderer 58. Auf dem Weg dorthin hat ein vierter Scanner 56 die Waldkan­ tenkonturen der später zu profilierenden Seitenbretter erfaßt und daraus die Seitenbrettbreite sowie deren Dicke errechnet. Das vom Anflach-Zerspaner 46 vorbearbeitete, gekrümmte Model läuft nun, von der unten liegenden Kette ohne obere Andrück­ elemente weiter gefördert, in einen sich verengenden Kanal ein, der in Fig. 1F bei 60 gezeigt ist. Der Kanal 60 selbst besteht dabei aus einer vertikalen Transportfläche oder Kette 62 sowie einer einstellbaren Kanalbegrenzung 64 auf der gegenüberliegen­ den Seite des Förderers 58.
Wenn eine den Zwischenraum zwischen der vertikalen Transport­ fläche 62 und der einstellbaren Kanalbegrenzung 64 verjüngende Kette 66 in Eingriff mit dem Model kommt, rollt sich das krumme Model über seinen konvexen Rücken ab, der an der senkrechten Transportfläche 62 anliegt.
Auf diese Weise wird erreicht, daß sich das gekrümmte Model durch eine sanfte Ausrichtbewegung, nämlich ein Abrollen an seinem konvexen Rücken, vorpositionierten Führungsrollen 68 und 70 stetig nähert. Es wird dann von diesen zusammen mit dem als Zentrierung wirkenden, sich verengenden Kanal 60 und der verti­ kalen Transportfläche oder -kette 62 in die richtige Stellung positioniert.
Das Model wird nun mittels in ihrer Lage individuell für jedes Model voreinstellbaren aber während des Durchlaufs des Models ortsfesten Vorschubelementen oder Rollen durch Profilierwerk­ zeuge hindurch geschoben. In Fig. 1F ist dies durch die Rollen 68 und 70 sowie weitere Rollen 72, 74, 76 und 78 veranschau­ licht, die vorzugsweise jeweils paarweise angeordnet sind. Bei­ spielhaft für das Rollenpaar 68 ist mit Doppelpfeilen 69 ange­ deutet, daß die Rollen 68-78 quer zur Förderrichtung des Mo­ dels verstellbar sind.
Die Achsen der Vorschubelemente oder Rollen 68-78 stehen ver­ tikal zur Krümmungsebene. Die Achsen werden vor Beginn des be­ arbeitungsvorganges jede für sich entlang der Bogenlinie 80 mit vorzugsweise konstantem Radius eingestellt, die zuvor auf­ grund der individuellen Vermessung jedes einzelnen Models im dritten Scanner 42 für eine optimale Nutzholzausbeute ermittelt wurde. Auf diese Weise befindet sich ein zugehöriges Bearbei­ tungswerkzeug jeweils im Bereich des Bogenhöhepunktes. Dabei wird hinsichtlich der Lage und Position der Waldkante des Mo­ dels bzw. hinsichtlich der Dicke der abzusägenden Seitenbretter auch das Meßergebnis des vierten Vermessungsvorganges im vier­ ten Scanner 56 berücksichtigt.
Die zugehörigen Zerspaner sind bei 82 und 84 dargestellt. Die Zerspaner 82, 84 werden von der Anmelderin unter der Typenbe­ zeichnung FR15 vertrieben. In den Zerspanern 82 und 84 wird das Model ausgespant (Linien XIV-XIV und XV-XV), wie dies in den Fig. 14 und 15 dargestellt ist. Auch die Zerspaner 82 und 84 sind, ähnlich wie der Anflach-Zerspaner 46, um eine Hochachse drehbar und quer zur Förderrichtung der Model verschiebbar. Sie sind daher in der beschriebenen Weise auf eine Position entlang der Bogenlinie 80 einstellbar und dort in tangentialer Richtung der Bogenlinie 80 ausrichtbar, wobei diese Position während des Bearbeitungsvorganges am Model raumfest ist.
In der vorstehenden Erläuterung wurde bereits dargelegt, daß im Gegensatz zur Vorgehensweise beim Anflach-Zerspaner 46 in Fig. 1E im Bereich der mit 68 bis 84 bezeichneten Aggregate der be­ reits am Model erzeugte Bogen 80 durch diese Aggregate insge­ samt nachgebildet wird, indem diese Aggregate entsprechend ent­ lang der Bogenlinie 80 positioniert und ausgerichtet werden. Es handelt sich hier also im Prinzip um einen Kopiervorgang. Die Anordnung der Transportaggregate bzw. Rollen 68-78 wird dabei statisch überbestimmt. Diese Überbestimmung dient dazu, eventu­ elle Verformungen des Holzes, die nicht dem errechneten Bogen entsprechen, zurückzustellen. Zu diesem Zweck sind auch vor je­ dem Bearbeitungsaggregat bzw. Zerspaner 82, 84 zusätzlich seit­ liche Führungsbacken angebracht, so daß eine genaue Zentrierung für die jeweiligen Bearbeitungswerkzeuge trotz möglicher Frei­ setzung von Spannungen im Holz durch die jeweils vorgenommenen Bearbeitungen bewirkt wird.
Die gleichmäßige Bogenlinie 80 mit einem von der Krümmung des Rundholzes abhängigen Bogenradius hat seinen Hochpunkt bei 86 in Fig. 1F.
In Fig. 1F ist beispielhaft für den Zerspaner 82 mit 83 eine Nutsäge bezeichnet und mit 85 ein Profilierfräser angedeutet. Diese Aggregate 83, 85 werden senkrecht zur Förderrichtung auf eine Position auf dem Bogen 80 verschoben, also entlang der Bo­ genlinie 80 ortsfest positioniert. Bei diesem Abschnitt des er­ findungsgemäßen Verfahrens werden Hackschnitzel erzeugt, wie dies in der bereits erwähnten DE 198 29 112 C1 sowie der DE 199 60 319 C1 im einzelnen beschrieben ist.
Das profilierte Model läuft dann auf den weiter durchlaufenden und in Fig. 1G erneut dargestellten Kettenförderer 58', der gleichfalls stromabwärts mit einem sich verjüngenden Kanal 60' sowie einer entsprechenden Kette 66' versehen ist. Das Model gelangt von dort auf eine aufschneidende Doppelwellen-Kreissäge 88, wie sie von der Anmelderin unter der Typenbezeichnung DWK T 6 vertrieben wird. Die Sägeblätter der Doppelwellen-Kreissäge 88 sind in Fig. 1G mit 89 bezeichnet. Auch hier kann anstelle der Doppelwellenkreissäge 88 ein Bandsägeaggregat eingesetzt werden.
In der Doppelwellen-Kreissäge 88 wird das Model in Holzerzeug­ nisse zerlegt (Linie XVI-XVI). Dies ist in Einzelheiten in Fig. 16 gezeigt.
Der Doppelwellen-Kreissäge 88 nachgeschaltet sind Auszugsrollen 90. Die Auszugsrollen 90 dienen zum Herausbefördern der Seiten­ bretter und sonstigen Holzerzeugnisse aus der Doppelwellen- Kreissäge 88.
Für die Positionierung und Wirkungsweise der Führungsrollen 86 sowie der Auszugsrollen 90 gilt das, was bereits weiter vorne hinsichtlich der zweiten Alternative des Förderverfahrens ge­ sagt wurde. Diese Elemente sind ebenfalls bevorzugt ortsfest entlang der gebogenen Bearbeitungsbahn angeordnet. Bei den Aus­ zugsrollen 90 kommt hinzu, daß diese infolge der Ausrichtung ihrer Drehachsen parallel zur Krümmungsebene insgesamt ver­ schwenkbar ausgebildet sind, wie mit Doppelpfeilen 92 in Fig. 1G angedeutet. Die Schwenkachse verläuft dabei senkrecht zur Krümmungsebene.
Die Einstellung ist daher ebenfalls ein durch die positionie­ renden Elemente erzeugter bogenförmiger Kopiervorgang, dessen Hochpunkt auf der Mitte der Sägewelle bei 94 liegt.
Das nun vollständig aufgesägte Model wird nun in einen Trenn­ keil 96 entlassen, der seinerseits in einem Bereich 98 die Sei­ tenbretter abscheidet und die Hauptware über ein Förderelement weiter befördert.

Claims (13)

1. Verfahren zum Zerlegen von in einer Ebene gekrümmten Rund­ hölzern (12) in Holzerzeugnisse, mit den Schritten:
  • a) seitliches Anflachen der Rundhölzer (12) mindestens in der Krümmungsebene;
  • b) lineares Fördern der Rundhölzer (12) in einer zur Krümmungsebene parallelen Ebene;
  • c) Vermessen der linear geförderten Rundhölzer (12) und Bestimmen einer Bogenlinie (80) der Krümmung;
  • d) Bearbeiten der linear geförderten Rundhölzer (12) mittels erster Bearbeitungswerkzeuge (46), wobei die Bearbeitungswerkzeuge (46) während des Durch­ laufes der Rundhölzer (12) quer zur Förderrichtung verstellt (54) und durch Drehung (50) um eine zur Krümmungsebene senkrecht verlaufende Achse in Rich­ tung der Bogenlinie (80) derart ausgerichtet wer­ den, daß sie der Bogenlinie (80) folgen;
  • e) nichtlineares Fördern der Rundhölzer (12) entlang einer der Bogenlinie (80) entsprechenden Förder­ bahn, wobei Vorschub- und/oder Führungselemente (6878; 90) für die Rundhölzer (12) vor dem Durchlauf der Rundhölzer (12) quer zur Förderrichtung derart verstellt und positioniert wurden, daß sie die Rundhölzer (12) entlang der Bogenlinie (80) führen; und
  • f) Bearbeiten der nichtlinear geförderten Rundhölzer (12) mittels zweiter Bearbeitungswerkzeuge (82, 84), wobei die zweiten Bearbeitungswerkzeuge (82, 84) vor dem Durchlauf der Rundhölzer (12) derart verstellt und positioniert wurden, daß sie beim Durchlaufen der Rundhölzer (12) entlang der Bogen­ linie (80) laufen.
2. Verfahren zum Zerlegen von in einer Ebene gekrümmten Rundhölzern (12) in Holzerzeugnisse, mit den Schritten:
  • a) Zuführen der Rundhölzer (12) mittels eines Querför­ derers (10);
  • b) weiteres Fördern der Rundhölzer (12) mittels eines Kettenförderers (14);
  • c) erstes Vermessen der Rundhölzer (12) in einem er­ sten Scanner (16);
  • d) Drehen (18) der Rundhölzer (12) um ihre Längsachse in Abhängigkeit von dem ersten Vermessen, derart, daß eine konvexe Seite (12a) der Rundhölzer (12) in Vertikalrichtung nach oben zeigt;
  • e) Anflachen der Rundhölzer (12) an deren Unterseite mittels eines Abrichtspaners (20);
  • f) seitliches Anflachen der Rundhölzer (12) mittels eines Anflach-Zerspaners (22);
  • g) zweites Vermessen der Rundhölzer (12) in einem zweiten Scanner (26);
  • h) Profilieren der Rundhölzer (12) in Abhängigkeit von dem zweiten Vermessen mittels mindestens eines Pro­ filierers (28, 30);
  • i) Absägen von Seitenbrettern von den profilierten Rundhölzern (12) mittels eines ersten Sägeaggrega­ tes (32);
  • j) Drehen (36) der Rundhölzer (12) um ihre Längsachse um 90°;
  • k) drittes Vermessen der Rundhölzer (12) in einem dritten Scanner (42) und Bestimmen einer Bogenlinie (80) in der Krümmungsebene;
  • l) weiteres lineares Fördern der Rundhölzer (12) und Bearbeiten der linear geförderten Rundhölzer (12) mittels erster Bearbeitungswerkzeuge (46), wobei die Bearbeitungswerkzeuge (46) während des Durch­ laufes der Rundhölzer (12) quer zur Förderrichtung verstellt (54) und durch Drehung (50) um eine zur Krümmungsebene senkrecht verlaufende Achse in Rich­ tung der Bogenlinie (80) derart ausgerichtet wer­ den, daß sie der Bogenlinie (80) folgen;
  • m) viertes Vermessen der Rundhölzer in einem vierten Scanner (56);
  • n) nichtlineares Fördern der Rundhölzer (12) entlang einer der Bogenlinie (80) entsprechenden Förder­ bahn, wobei Vorschub- und/oder Führungselemente (6878; 90) für die Rundhölzer (12) vor dem Durchlauf der Rundhölzer (12) quer zur Förderrichtung derart verstellt und positioniert wurden, daß sie die Rundhölzer (12) entlang der Bogenlinie (80) führen;
  • o) Bearbeiten der nichtlinear geförderten Rundhölzer (12) mittels zweiter Bearbeitungswerkzeuge (82, 84), wobei die zweiten Bearbeitungswerkzeuge (82, 84) vor dem Durchlauf der Rundhölzer (12) derart verstellt und positioniert wurden, daß sie beim Durchlaufen der Rundhölzer (12) entlang der Bogen­ linie (80) und in Abhängigkeit von dem vierten Ver­ messen laufen; und
  • p) Zerteilen der Rundhölzer (12) in einem zweiten Sä­ geaggregat (88).
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschub- und/oder Führungselemente (68-78) um eine senkrecht zur Krümmungsebene verlaufende Achse ge­ dreht werden.
4. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschub- und/oder Füh­ rungselemente (90) um eine parallel zur Krümmungsebenever­ laufende Achse gedreht werden.
5. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zweiten Bearbeitungswerk­ zeuge (82, 84) und/oder die Vorschub- und/oder Führungs­ elemente (68-78) an einem Eingang und/oder an einem Aus­ gang eines Sägeaggregates (88) zum Aufteilen der Rundhöl­ zer (12) in Bretter oder Balken angeordnet werden.
6. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Bearbeitungswerkzeuge (46, 82, 84) und/oder die Vorschub- und/oder Führungselemente (68-78) paarweise auf gegenüberliegenden Seiten des Rundholzes (12) angeordnet sind.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Paare von Bearbeitungswerkzeugen (46, 82, 84) und/oder von Vorschub- und/oder Führungselementen (68-78) mit kon­ stantem Abstand zueinander angeordnet sind.
8. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Rundhölzer (12) mit ihrem dicken Ende voran gefördert werden.
9. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eines der Bearbei­ tungswerkzeuge (46, 82, 84) fräst.
10. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eines der Bearbei­ tungswerkzeuge sägt.
11. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Rundhölzer (12) vor dem Schritt des nichtlinearen Förderns an einer sich in För­ derrichtung erstreckenden, linearen Führung (62) mit ihrer konkaven Seite (12a) abgerollt werden.
12. Vorrichtung zum Zerlegen von in einer Ebene gekrümmten Rundhölzern (12) in Holzerzeugnisse, mit:
  • a) Mitteln zum seitliches Anflachen der Rundhölzer (12) mindestens in der Krümmungsebene;
  • b) Mitteln zum linearen Fördern der Rundhölzer (12) in einer zur Krümmungsebene parallelen Ebene;
  • c) Mitteln zum Vermessen der linear geförderten Rund­ hölzer (12) und Bestimmen einer Bogenlinie (80) der Krümmung;
  • d) Mitteln zum Bearbeiten der linear geförderten Rund­ hölzer (12) mittels erster Bearbeitungswerkzeuge (46), wobei die Bearbeitungswerkzeuge (46) während des Durchlaufes der Rundhölzer (12) quer zur För­ derrichtung verstellt (54) und durch Drehung (50) um eine zur Krümmungsebene senkrecht verlaufende Achse in Richtung der Bogenlinie (80) derart ausge­ richtet werden, daß sie der Bogenlinie (80) folgen;
  • e) Mitteln zum nichtlinearen Fördern der Rundhölzer (12) entlang einer der Bogenlinie (80) entsprechen­ den Förderbahn, wobei Vorschub- und/oder Führungs­ elemente (68-78; 90) für die Rundhölzer (12) vor dem Durchlauf der Rundhölzer (12) quer zur Förder­ richtung derart verstellt und positioniert wurden, daß sie die Rundhölzer (12) entlang der Bogenlinie (80) führen; und
  • f) Mitteln zum Bearbeiten der nichtlinear geförderten Rundhölzer (12) mittels zweiter Bearbeitungswerk­ zeuge (82, 84), wobei die zweiten Bearbeitungswerk­ zeuge (82, 84) vor dem Durchlauf der Rundhölzer (12) derart verstellt und positioniert wurden, daß sie beim Durchlaufen der Rundhölzer (12) entlang der Bogenlinie (80) laufen.
13. Vorrichtung zum Zerlegen von in einer Ebene gekrümmten Rundhölzern (12) in Holzerzeugnisse, mit:
  • a) einem Querförderers (10) zum Zuführen der Rundhöl­ zer (12);
  • b) einem Kettenförderer (14) zum weiteren Fördern der Rundhölzer (12);
  • c) einem ersten Scanner (16) zum ersten Vermessen der Rundhölzer (12);
  • d) einer ersten Drehvorrichtung (18) zum Drehen der Rundhölzer (12) um ihre Längsachse in Abhängigkeit von dem ersten Vermessen, derart, daß eine konvexe Seite (12a) der Rundhölzer (12) in Vertikalrichtung nach oben zeigt;
  • e) einem Abrichtspaner (20) zum Anflachen der Rundhöl­ zer (12) an deren Unterseite;
  • f) einem Anflach-Zerspaner (22) zum seitlichen Anfla­ chen der Rundhölzer (12);
  • g) einem zweiten Scanner (26) zum zweiten Vermessen der Rundhölzer (12);
  • h) mindestens einem Profilierer (28, 30) zum Profilie­ ren der Rundhölzer (12) in Abhängigkeit von dem zweiten Vermessen;
  • i) einem ersten Sägeaggregat (32) zum Absägen von Sei­ tenbrettern von den profilierten Rundhölzern (12);
  • j) einer zweiten Drehvorrichtung (36) zum Drehen der Rundhölzer (12) um ihre Längsachse um 90°;
  • k) einem dritten Scanner (42) zum dritten Vermessen der Rundhölzer (12) und zum Bestimmen einer Bogen­ linie (80) in der Krümmungsebene;
  • l) einem Linear-Förderer (40) zum weiteren linearen Fördern der Rundhölzer (12) und mit ersten Bearbei­ tungswerkzeugen (46) zum Bearbeiten der linear ge­ förderten Rundhölzer (12), wobei die Bearbeitungs­ werkzeuge (46) während des Durchlaufes der Rundhöl­ zer (12) quer zur Förderrichtung verstellt (54) und durch Drehung (50) um eine zur Krümmungsebene senk­ recht verlaufende Achse in Richtung der Bogenlinie (80) derart ausgerichtet werden, daß sie der Bogen­ linie (80) folgen;
  • m) einem vierten Scanner (56) zum vierten Vermessen der Rundhölzer (12);
  • n) einem Nichtlinear-Förderer zum nichtlinearen För­ dern der Rundhölzer (12) entlang einer der Bogen­ linie (80) entsprechenden Förderbahn, wobei Vor­ schub- und/oder Führungselemente (68-78; 90) für die Rundhölzer (12) vor dem Durchlauf der Rundhöl­ zer (12) quer zur Förderrichtung derart verstellt und positioniert wurden, daß sie die Rundhölzer (12) entlang der Bogenlinie (80) führen;
  • o) zweiten Bearbeitungswerkzeugen (82, 84) zum Bear­ beiten der nichtlinear geförderten Rundhölzer (12), wobei die zweiten Bearbeitungswerkzeuge (82, 84) vor dem Durchlauf der Rundhölzer (12) derart ver­ stellt und positioniert wurden, daß sie beim Durch­ laufen der Rundhölzer (12) entlang der Bogenlinie (80) und in Abhängigkeit von dem vierten Vermessen laufen; und
  • p) einem zweiten Sägeaggregat (88) zum Zerteilen der Rundhölzer (12).
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