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DE102005024581A1 - Vorrichtung zum Ausrichten von Holzerzeugnissen - Google Patents

Vorrichtung zum Ausrichten von Holzerzeugnissen Download PDF

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DE102005024581A1
DE102005024581A1 DE102005024581A DE102005024581A DE102005024581A1 DE 102005024581 A1 DE102005024581 A1 DE 102005024581A1 DE 102005024581 A DE102005024581 A DE 102005024581A DE 102005024581 A DE102005024581 A DE 102005024581A DE 102005024581 A1 DE102005024581 A1 DE 102005024581A1
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DE
Germany
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conveyor
longitudinal
station
tree trunk
tree
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DE102005024581A
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English (en)
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Gerhard Dr. Peintinger
Horst Wiech
Klaus Klett
Günter Mayr
Johann Brandl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Esterer WD GmbH and Co
Original Assignee
Esterer WD GmbH and Co
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Abstract

Eine Vorrichtung (10) dient zum Ausrichten von Holzerzeugnissen (50) mit einem Längsförderer (12) zum Fördern der Holzerzeugnisse (50). Sie weist an den Holzerzeugnissen (50) angreifende Mittel auf, die eine vorgegebene Ausrichtung einer Längsachse (52) der Holzerzeugnisse (50) relativ zu einer Förderrichtung (16) des Längsförderes (12) bewirken. Der Längsförderer (12) weist Förderrollen (34-40) auf, die eine Föderebene (44) für die Holzerzeugnisse (50) bilden. Die Förderrollen (34-40) sind im Wesentlichen jeweils nur auf einer Seite einer Mittellinie (14) des Längsförderers (12) angeordnet und mit ihrer Drehachse parallel zu der Förderebene (44) mit ihrem im Bereich der Mittellinie (14) gelegenen Ende entgegen der Förderrichtung (16) geneigt. Die Vorrichtung wird in einer Bearbeitungsanlage für gekrümmte Baumstämme eingesetzt, in der die Baumstämme in mindestens einer Station derart bearbeitet werden, dass der jeweilige Baumstamm entlang einer bogenförmigen Bahn an raumfesten Bearbeitungswerkzeugen vorbei geführt wird, wobei ein Krümmungsradius der Bahn im Wesentlichen dem Krümmungsradius des Baumstammes entspricht. Dabei ist der Station eine Vorrichtung (10) der vorstehend genannten Art nachgeordnet (Fig. 3).

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ausrichten von Holzerzeugnissen, mit einem Längsförderer zum Fördern der Holzerzeugnisse, und mit an den Holzerzeugnissen angreifenden Mitteln, die eine vorgegebene Ausrichtung einer Längsachse der Holzerzeugnisse relativ zu einer Förderrichtung des Längsförderers bewirken.
  • Die Erfindung betrifft ferner eine Bearbeitungsanlage für gekrümmte Baumstämme, in der die Baumstämme in mindestens einer Station derart bearbeitet werden, dass der jeweilige Baumstamm entlang einer bogenförmigen Bahn an raumfesten Bearbeitungswerkzeugen vorbei geführt wird, wobei ein Krümmungsradius der Bahn im wesentlichen dem Krümmungsradius des Baumstammes entspricht.
  • Die Erfindung betrifft weiterhin ein Verfahren zum Bearbeiten von gekrümmten Baumstämmen, bei dem die Baumstämme derart bearbeitet werden, dass der jeweilige Baumstamm in Längsrichtung mit konstanter Ausrichtung an beweglichen Bearbeitungswerkzeuge vorbei geführt wird, die den Baumstamm an seiner konvexen Seite und/oder an seiner konkaven Seite bearbeiten.
  • Die Erfindung betrifft schließlich eine Bearbeitungsanlage zur Durchführung des vorgenannten Verfahrens.
  • Eine Vorrichtung der vorstehend genannten Art ist aus der DE 33 17 303 C3 bekannt, Bearbeitungsanlagen sowie ein Verfahren der vorstehend genannten Art aus der DE 102 03 871 A1 .
  • In Holzbearbeitungsanlagen besteht häufig die Notwendigkeit, Holzerzeugnisse, die auf einem Förderer in einer undefinierten Ausrichtung ihrer Längsachse ankommen, in eine hinsichtlich ihrer Längsachse definierte Lage zu bringen. Unter „Holzerzeugnisse" sind dabei sowohl unbearbeitete wie ganz oder teilweise bearbeitete Baumstämme, besäumte und unbesäumte Bretter, Bohlen, Platten und dergleichen zu verstehen.
  • Dies ist beispielsweise der Fall, wenn unbesäumte Bretter auf einem Querförderer angeliefert und dann in undefinierter seitlicher Lage und Ausrichtung einem Längsförderer übergeben werden. Wenn der Längsförderer die Bretter einer Sägestation zuführt, ist es zum Erzielen einer optimalen Ausbeute erforderlich, das Brett auf dem an den Querförderer angrenzenden Übernahmeabschnitt des Längsförderers in definierter Weise zu positionieren. Hierzu dienen sog. Richttische, von denen ein typi sches Beispiel in der oben erwähnten DE 33 17 303 C3 beschrieben ist.
  • Bei Richttischen dieser bekannten Bauart wird das Brett auf den Richttisch quer zu seiner Längsachse übergeben. Nach der Übergabe fahren auf beiden Seiten des Richttisches Richtarme hoch und greifen beidseits, üblicherweise jeweils am vorlaufenden und am nachlaufenden Ende des Brettes an. Wenn die Richtarme jeweils in definierter Weise das Brett vorne und hinten seitlich verschieben, kann dessen Lage auf dem Richttisch, also dessen seitliche Position und dessen Ausrichtung in Förderrichtung, ebenso definiert eingestellt werden. Das Brett kann nun mittels eines Niederhalters auf dem Längsförderer in dieser definierten Lage fixiert und der Sägestation zugeführt werden.
  • Aufgrund der gewünschten Positionierung sowohl hinsichtlich der seitlichen Lage, als auch der Ausrichtung ist diese bekannte Bauart von Richttischen relativ aufwendig und kostspielig.
  • Bei Bearbeitungsanlagen einer Bauart, wie sie in der oben erwähnten DE 102 03 871 A1 beschrieben ist, werden gekrümmte Baumstämme zunächst mit ihrer konvexen Seite nach oben ausgerichtet und dann seitlich angeflacht. Sie werden dann auf eine der angeflachten Seiten gelegt und weitergefördert, so dass die Baumstämme sich mit ihrer Krümmungsebene parallel zur Förderebene bewegen, die in der Regel eine Horizontalebene ist. In dieser Lage gelangen sie auf einem Längsförderer in zwei Arten von Bearbeitungsstationen:
    In einer ersten Art von Stationen ist der jeweilige Baumstamm nicht auf dem Längsförderer fixiert. Vielmehr wird der Baum stamm entlang einer Bahn gefördert, die im wesentlichen kreisbogenförmig ist, wobei der Radius des Kreisbogens so eingestellt ist, das er im wesentlichen dem zuvor gemessenen Radius der Längsachse des Baumstamms entspricht. Diese Vorgehensweise ermöglicht es, die Bearbeitungswerkzeuge in der Station, beispielsweise ein Bandsägeaggregat, stationär, d.h. während des Bearbeitungsvorganges ortsfest anzuordnen.
  • Wenn nun ein Baumstamm eine derartige Station verlässt, dann hat er notwendigerweise eine zur Förderrichtung geneigte Ausrichtung. Wenn der Station aber weitere Stationen folgen, in die der Baumstamm in einer zur Förderrichtung im wesentlichen parallelen Ausrichtung eintreten soll, dann muss der Baumstamm zunächst ausgerichtet werden.
  • Für dieses Ausrichten könnte man einen Richttisch der oben beschriebenen Art verwenden. Dies würde jedoch wirtschaftlich nicht optimal sein, weil die Möglichkeiten dieser bekannten Bauart überhaupt nicht ausgenützt würden, da es im vorgenannten Fall lediglich erforderlich wäre, den Baumstamm im wesentlichen in eine mittige Lage auf dem Längsförderer und ausgerichtet in dessen Förderrichtung zu bringen.
  • In zweiten Art von Stationen der Bearbeitungsanlage, wie sie in der oben erwähnten DE 102 03 871 A1 beschrieben ist, werden die Baumstämme hingegen in fester Ausrichtung auf dem Längsförderer fixiert und gefördert. Sie laufen dabei an Bearbeitungswerkzeugen vorbei, die in diesem Falle natürlich nicht raumfest angeordnet sein können sondern die vielmehr beweglich sind und der Kontur des vorbeilaufenden Baumstammes folgen, beispielsweise beim Profilieren. Dabei folgen die in Förderrichtung rechts liegenden Bearbeitungswerkzeuge beispielsweise der konvexen Seite und die links gelegenen Bearbeitungswerkzeuge der konkaven Seite des Baumstammes oder umgekehrt oder es werden die rechte und die linke Seite in verschiedenen Stationen bearbeitet.
  • Bei diesen Stationen müssen die Bearbeitungswerkzeuge beim Übergang von dem gerade bearbeiteten Baumstamm zum nächsten Baumstamm in ihrer Position springen bzw. entsprechend verstellt werden. Dies kostet Zeit und erfordert daher, dass die Baumstämme längs der Förderstrecke einen hinreichend großen Abstand zueinander einhalten, der so groß bemessen ist, dass die Bearbeitungswerkzeuge nach Beendigung der Bearbeitung an einem Baumstamm in die Position gefahren werden können, die sie zu Beginn der Bearbeitung des nachfolgenden Baumstammes einnehmen müssen.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung sowie eine Bearbeitungsanlage der eingangs genannten Art dahingehend weiterzubilden, dass die vorstehend genannten Nachteile vermieden werden. Insbesondere sollen eine Vorrichtung und eine Bearbeitungsanlage geschaffen werden, bei denen ein einfacher Ausrichtvorgang mit ebenso einfachen Mitteln, d.h. auch mit niedrigen Kosten, ausgeführt werden kann. Ferner soll der Übergang der in der Position der Bearbeitungswerkzeuge zwischen zwei Baumstämmen möglichst verkürzt werden.
  • Bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass der Längsförderer Förderrollen aufweist, die eine Förderebene für die Holzerzeugnisse bilden, wobei die Förderrollen im wesentlichen jeweils nur auf einer Seite einer Mittellinie des Längsförderers angeordnet und mit ihrer Drehachse parallel zu der Förderebene mit ihrem im Bereich der Mittellinie gelegen Ende entgegen der Förderrichtung geneigt sind.
  • Bei einer Bearbeitungsanlage der eingangs genannten Art wird die Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass der Station eine Vorrichtung der vorstehend genannten Art nachgeordnet ist.
  • Gemäß einem Verfahren sowie einer zur Durchführung des Verfahrens geeigneten Vorrichtung der eingangs genannten Art wird die Aufgabe schließlich erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Baumstämme der Station mit ihren Seiten abwechselnd derart ausgerichtet zugeführt werden, dass ein Bearbeitungswerkzeug nacheinander im Wechsel konvexe Seiten und konkave Seiten bearbeitet.
  • Bei einer Bearbeitungsanlage zur Durchführung des vorstehend genannten Verfahrens schließlich wird die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe dadurch gelöst, der Station eine Vorrichtung der oben genannten Art vorgeordnet ist.
  • Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird auf diese Weise vollkommen gelöst.
  • Erfindungsgemäß wird nämlich für die erfindungsgemäße Vorrichtung lediglich ein herkömmlicher Rollenförderer mechanisch modifiziert, um die genannte Aufgabe zu lösen. Man kann daher auf bewährte Bauteile bzw. Komponenten zurückgreifen, die in erprobter Form und zu niedrigen Kosten zur Verfügung stehen. Hinsichtlich der als zweites genannten Bearbeitungsanlage wird erreicht, dass die Bearbeitungswerkzeuge ihre Position zwischen zwei Baumstämmen schnell und stetig wechseln können. Damit wird in der gesamten Bearbeitungsanlage zugleich eine Erhöhung des Durchsatzes an Baumstämmen pro Zeiteinheit bewirkt, weil die Baumstämme jetzt in dichterer Folge durch die Bearbeitungsstation gefördert werden können. Dies wirkt sich wirtschaftlich positiv aus.
  • Die Drehachsen der Förderrollen sind bei einem Ausführungsbeispiel der Erfindung unter einem Winkel im Bereich von 95° bis 110°, vorzugsweise von 100° zur Förderrichtung geneigt.
  • Diese Maßnahme hat den Vorteil, dass bei diesen Winkeln in einer vektoriellen Zerlegung der von den geneigten Förderrollen ausgeübten Kräfte einerseits die Ausrichtwirkung der Querkomponente ausreicht, andererseits aber die Förderwirkung der Längskomponente nicht merklich herabgesetzt ist.
  • Weiterhin ist bevorzugt, wenn die Förderrollen seitlich in einem Rahmen des Längsförderers fliegend gelagert sind.
  • Diese Maßnahme hat den Vorteil, dass im Bereich der Förderebene keine störenden Lager vorhanden sind.
  • Bei einem besonders bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist den geneigten Förderrollen mindestens eine weitere Förderrolle nachgeordnet, wobei die weitere Förderrolle um eine senkrecht zur horizontalen Förderebene verlaufende Achse schwenkbar ist.
  • Diese Maßnahme hat den Vorteil, dass das Holzerzeugnis, also beispielsweise ein Baumstamm, nach dem Verlassen des Längsförderers mit seinem vorlaufenden Ende für eine nachfolgende Bearbeitung neu ausgerichtet werden kann. Dies kann die Verstellzeiten nachfolgender Stationen verkürzen.
  • Besonders bevorzugt ist dabei, wenn die weitere Förderrolle anhebbar ist.
  • Diese Maßnahme hat den Vorteil, dass das Holzerzeugnis an seinem vorlaufenden Ende außer Eingriff mit den geneigten Förderrollen gebracht wird, diese also keine in Richtung der Mittellinie wirkende Rückstellkraft ausüben können.
  • In diesem Zusammenhang wird ferner eine gute Wirkung erzielt, wenn der weiteren Förderrolle eine Messvorrichtung zum Erfassen der Position eines vorlaufenden Endes des Holzerzeugnisses nachgeordnet ist, und die weitere Förderrolle in Abhängigkeit von Ausgangssignalen der Messvorrichtung schwenkbar ist, wobei die Messvorrichtung vorzugsweise eine Lichtschranke ist.
  • Diese Maßnahme hat den Vorteil, dass die Position des vorlaufenden Endes kontinuierlich erfasst und die Ausrichtung mittels der weiteren Förderrolle geregelt bewirkt werden kann.
  • Weitere Vorteile ergeben sich aus der Beschreibung und der beigefügten Zeichnung.
  • Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und die nachstehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen:
  • 1: eine Draufsicht auf ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung;
  • 2: ein vergrößertem Maßstab einen Ausschnitt aus 1;
  • 3: eine Seitenansicht, im Schnitt entlang der Linie III-III in 2, auf einen Teil der Vorrichtung gemäß 2;
  • 46: Ansichten ähnlich 2 für drei unterschiedliche Betriebszustände der Vorrichtung;
  • 7: einen schematisierten Ausschnitt aus einem Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Bearbeitungsanlage; und
  • 8: eine Darstellung ähnlich 7, betreffend ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • In 1 bezeichnet 10 als Ganzes eine Vorrichtung zum Ausrichten von Holzerzeugnissen, also von nicht oder teilweise bearbeiteten Baumstämmen, Brettern, sog. Modeln usw. Die Vor richtung 10 weist einen Längsförderer 12 auf, an den sich in Förderrichtung ein weiterer Längsförderer 13 anschließt.
  • Der Längsförderer 12 ist im Prinzip ein Rollenförderer mit einer Mittellinie 14. Auf dem Längsförderer 12 werden die Holzerzeugnisse in einer zur Mittellinie 14 parallelen Förderrichtung 16, in 1 von links nach rechts, gefördert.
  • Der Längsförderer 12 weist einen Rahmen 18 auf, der in der Draufsicht von 1 mit einem rechten Längsträger 20 sowie einem linken Längsträger 22 versehen ist, die sich parallel zur Mittellinie 14 erstrecken.
  • Am stromaufwärtigen Ende des Längsförderers 12 befinden sich vier gerade Rollen 24, die sich mit ihren Achsen 25 also quer zur Förderrichtung 16 erstrecken. Daran schließen sich insgesamt achtzehn geneigte Rollen 26 an, die als halb lange Rollen fischgrätartig mit ihren Achsen 27 gegen die Förderrichtung 16 geneigt sind. Einzelheiten dazu werden weiter unten anhand der 2 bis 6 noch erläutert werden.
  • Am stromabwärtigen Ende der geneigten Rollen 26 befindet sich noch eine weitere, schwenkbare Rolle 28 und dahinter eine Lichtschranke 29. Auch dies wird weiter unten noch erläutert werden. Der sich daran anschließende weitere Längsförderer 13 führt zu einer Bearbeitungsstation für die Holzerzeugnisse.
  • Aus der vergrößerten Darstellung von 2 erkennt man, dass in den Längsträgern 20 und 22 eine erste, gerade Rolle 30 in Lagern 31 gelagert ist. In der Förderrichtung 16 kurz dahinter befindet sich eine zweite gerade Rolle 32 gleicher Bauart.
  • Daran schließt sich in der Förderrichtung 16 eine erste, geneigte rechte Rolle 34r an. Die Rolle 34r ist vorzugsweise beidendig in Lagern 35a, 35b gelagert, kann aber auch fliegend, also einseitig im rechten Längsträger 20, gelagert sein. Sie erstreckt sich vom rechten Längsträger 20 bis zur Mittellinie 14. Auf die Rolle 34r folgt eine erste geneigte linke Rolle 341 gleicher Bauart, die sich vom linken Längsträger 22 bis zur Mittellinie 14 erstreckt. In gleicher Weise schließen sich dann zweite, dritte, vierte und ggf. weitere rechte/linke Rollen 36r, 361, 38r, 381, 40r, 401 usw. an.
  • Wie erwähnt, sind alle Rollen 34 bis 40 fischgrätartig, d.h. mit ihrem im Bereich der Mittellinie 14 gelegenen Ende entgegen der Förderrichtung 16 geneigt, und zwar (vgl. Rolle 34r) mit ihrer Drehachse 42 um einen stumpfen Winkel α, der im Bereich von 95° bis 110°, vorzugsweise bei 100° liegt. Dabei nehmen die rechten Rollen 34r bis 40r die rechte Seite und die linken Rollen 341 bis 401 die linke Seite von der Mittellinie 14 ein.
  • Aus der ausschnittsweisen Schnittdarstellung der 3 erkennt man, dass die Rollen 32 bis 40 eine Förderebene 44 bilden, auf der die Holzerzeugnisse aufliegen.
  • In 4 ist ein solches Holzerzeugnis 50 gezeigt, nämlich ein gekrümmter Baumstamm, der mit seiner Krümmungsfläche parallel zur Förderebene 44 auf dem Längsförderer 12 aufliegt. Der Baumstamm hat eine zumindest näherungsweise kreisbogenförmig gekrümmte Längsachse 52, deren Krümmungsradius mit R bezeichnet ist. In der Praxis sind Baumstämme mit Krümmungsradien R ab etwa 50 m wirtschaftlich verwertbar, ein typischer Krümmungsradius beträgt etwa 250 m.
  • Das Holzerzeugnis 50 befindet sich in der Darstellung der 4 in einer erheblichen Schräglage, bei der die Längsachse 52 mit der Mittellinie 14 einen großen Winkel β von beispielsweise 15 bis 20° einschließt und das Holzerzeugnis 50 diagonal über der Förderebene 44 liegt.
  • Dabei liegt ein vorlaufendes Ende 53 des Holzerzeugnisses 50 in einem Auflagepunkt 54/1 oder einer Auflagelinie auf der Rolle 341 auf. Infolge der Neigung dieser Rolle 341 wird auf den Auflagepunkt 54 eine Kraft 55/1 ausgeübt, die unter einem Winkel von α-90°, also im dargestellten Beispiel unter einem Winkel von 10°, zur Mittellinie 14 hin gerichtet ist.
  • Damit wird das Holzerzeugnis 50 an seinem vorlaufenden Ende 53 ergriffen und zur Mittellinie 14 hin verschoben. Der Winkel α ist dabei so dimensioniert, dass in der in 4 angedeuteten vektoriellen Zerlegung der Kraft 55/1 die in der Förderrichtung 16 wirkende Längskomponente deutlich größer ist als die Querkomponente.
  • 5 zeigt einen kurz danach eingenommenen Betriebszustand, in dem das Holzerzeugnis 50' sich bereits mit mehr als seiner Hälfte im Bereich der geneigten Rollen 34 bis 40 befindet. Ein Auflagepunkt 54/2 befindet sich bereits in Anlage auf der rechten Rolle 34r, so dass dort bereits eine nach links gerichtete Kraft 55/2 ausgeübt wird. Es überwiegen jedoch zu diesem Zeitpunkt noch die an den Punkten 54/3 und 54/4 angreifenden und nach rechts gerichteten Kräfte 55/3 und 55/4 der linken Rollen 341 bzw. 361. Der Winkel β' zwischen der Längsachse 52' des Holzerzeugnisses 50' und der Mittellinie 14 ist im Vergleich zum Winkel β in 4 bereits deutlich kleiner geworden.
  • In 6 ist der Endzustand gezeigt, in dem sich das Holzerzeugnis 50'' mit seiner Längsachse 52'' im wesentlichen entlang der Mittellinie 14 erstreckt. Infolge dieser mittigen Lage und Ausrichtung addieren sich die auf das Holzerzeugnis einwirkenden Kräfte gerade vektoriell in der Förderrichtung 16, nämlich die an den Punkten 54/5, 54/6, 54/7, 54/8, 54/9 und 54/10 angreifenden Kräfte 55/5, 55/6, 55/7, 55/8, 55/9 und 55/10, die jeweils abwechselnd nach links und nach rechts gerichtet sind.
  • An dieser Stelle kommt, sofern vorgesehen, die weitere, schwenkbare Rolle 28 zum Zuge. Wenn nämlich der Baumstamm 50'' in seiner nunmehr definierten, d.h. auf die Mittellinie 14 ausgerichteten und zentrierten Position einer Bearbeitungsstation zugeführt werden soll, in der er längs einer für ihn individuell eingestellten bogenförmigen Bahn geführt wird, so ist es zweckmäßig, den Baumstamm 50'' mit seinem vorlaufenden Ende 53 wieder etwas schräg zu führen, um ihn optimal in diese Bahn „einzufädeln". Das verkürzt auch die Verstellzeiten der Führungselemente der Bahn.
  • Die weitere, schwenkbare Rolle 28 wird zu diesem Zweck um eine Achse 56 verschwenkt, die senkrecht zur horizontalen Förderebene 44 gerichtet ist und die Mittellinie 14 schneidet. Der Verschwenkwinkel γ ist mittels einer Regelung (nicht dargestellt) kontinuierlich einstellbar. Das vorlaufende Ende 53 des Baumstamms 50'' wird infolge der verschwenkten Stellung der Rolle 28 in einer schrägen Richtung 57 geführt und läuft durch die Lichtschranke 29. Diese erkennt die Position und damit die Ausrichtung des vorlaufenden Endes 53 und kann durch Beeinflussung des Verschwenkwinkels γ sicherstellen, dass das vorlaufende Ende 53 geregelt in der gewünschten Ausrichtung in die bogenförmige Bahn einläuft.
  • Vorzugsweise wird die weitere Rolle 28 dabei kurzzeitig aus der Förderebene 44 angehoben. Das trennt den Kraftschluß zwischen dem Baumstamm 50'' und den geneigten Rollen kurzzeitig auf und erleichtert die Schrägführung.
  • 7 zeigt in Form eines Blockdiagramms einen Ausschnitt aus einer Bearbeitungsanlage 60 für gekrümmte Baumstämme, die etwa nach Art der in der DE 102 03 871 beschriebenen Anlage ausgebildet ist.
  • Innerhalb der Bearbeitungsanlage 60 laufen die Holzerzeugnisse, hier also die gekrümmten Baumstämme 50, zunächst auf einem Längsförderer 62 entlang einer Förderrichtung 64 in eine Station 66, in der der Baumstamm 50 zum Beispiel teilweise zerlegt werden soll. Der Baumstamm 50 wird dabei entlang einer bogenförmigen Bahn 68 gefördert, deren Radius R dem Radius R der Krümmung der Längsachse des Baumstamms 50 entspricht. Der Baumstamm 50 wird in dieser Weise auf seiner bogenförmigen Bahn 68 an schematisch angedeuteten Bearbeitungswerkzeugen 70 vorbei geführt. Diese Bearbeitungswerkzeuge 70 sind während des Bearbeitungsvorganges ortsfest. Wenn es sich dabei um Band- oder Kreissägen handelt, können also in der Station 66 Seitenbretter vom Baumstamm 50 abgesägt werden. Da sich der Baumstamm 50 entlang der bogenförmigen Bahn 68 bewegt, verlässt er die Station 66 in einer deutlichen Schräglage 50' relativ zur Förderrichtung 64 des nach der Station 66 wieder wirksamen Längsförderers 62. In dieser Schräglage gelangt der Baumstamm 50' in die Vorrichtung 10, in der er, wie oben im einzelnen beschrieben, auf den geneigten Rollen 26 bzw. 34 bis 40 des Längsförderers 12 wieder in eine mittige und in der Förderrichtung 64 ausgerichtete Lage 50'' gebracht wird.
  • 8 zeigt schließlich noch ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung mit einer Bearbeitungsanlage 78. Die Bearbeitungsanlage 78, die im übrigen auch Elemente wie die Bearbeitungsanlage 60 gemäß 7 enthalten kann, ist mit einer weiteren Station 80 versehen, die in diesem Falle stromabwärts der Vorrichtung 10 mit dem Längsförderer 12 angeordnet ist.
  • Die weitere Station 80, die beispielsweise eine Spanerstation sein kann, enthält einen Längsförderer 82, dessen Förderrichtung 84 mit einem Pfeil gekennzeichnet ist. Auf diesem Längsförderer 82 werden die Baumstämme 50 fest gehalten, wie mit einer Niederhalterrolle 86 angedeutet. Die Baumstämme 50 ändern daher ihre Lage und Ausrichtung nicht, so lange sie sich auf dem Längsförderer 82 befinden.
  • Seitlich des Längsförderers 82 sind Bearbeitungswerkzeuge 88 angeordnet, beispielsweise Profilierwerkzeuge. Die Bearbeitungswerkzeuge 88 sind im Gegensatz zu den raumfesten Bearbeitungswerkzeugen 70 der Anlage 60 in 7 beweglich. Dies ist in 8 mit Pfeilen 90 angedeutet. In 8 ist nur eine seitliche Bewegbarkeit dargestellt, es versteht sich jedoch, dass die Bearbeitungswerkzeuge 88 in mehreren Koordinaten ver stellbar sein können, wie dies an sich dem Fachmann bekannt ist.
  • Das Besondere der Bearbeitungsanlage 78 besteht nun darin, dass die gekrümmten Baumstämme 50 in ihrer Lage alternierend zugeführt werden.
  • Ausgangspunkt ist dabei eine Baumstammaufgabe (nicht dargestellt), in der die seitlich bereits angeflachten Baumstämme mit ihrer konvexen Seite nach oben bereit gestellt werden. Aus dieser Ausgangslage werden die Baumstämme dann alternierend um jeweils 90° nach rechts bzw. nach links gekippt und gelangen so in die Bearbeitungsanlage 78, Dies ist in 8 deutlich zu erkennen. Der in der Draufsicht von 8 am weitesten rechts gezeigte Baumstamm 50/1 liegt mit seiner konvexen Seite 92/1 oben (also in Förderrichtung gesehen links) und mit seiner konkaven Seite 94/1 unten (also in Förderrichtung gesehen rechts). Der nachfolgende Baumstamm 50/2 hingegen liegt hingegen mit seiner konvexen Seite 92/2 unten und mit seiner konkaven Seite 92/4 oben. Entsprechend liegt der nachfolgende Baumstamm 50/3, der sich noch im Bereich der Vorrichtung 10 befindet, mit seiner konvexen Seite 92/3 wiederum oben und mit seiner konkaven Seite 94/3 unten. Der schließlich noch gezeigte nachfolgende Baumstamm 50/4, der gerade mit schräger Ausrichtung in die Vorrichtung 10 einläuft, liegt wiederum mit seiner konvexen Seite 92/4 unten und mit seiner konkaven Seite 94/4 oben.
  • Diese Ausrichtung der aufeinander folgenden Baumstämme 50/1 bis 50/4 hat zur Folge, dass das jeweilige rechte bzw. linke Bearbeitungswerkzeug 88 relativ zu den Baumstämmen 50/1 bis 50/4 entlang einer schlangenförmige Bahn bewegt wird, wenn es nacheinander jeweils einen konvexen, einen konkaven, einen konvexen usw. Bogen durchfährt.
  • Damit die Verstellwege und -zeiten der Bearbeitungswerkzeuge 88 beim Übergang von einem Baumstamm 50/1 bis 50/4 zum jeweils nächsten minimiert werden, ist die Vorrichtung 10 in dieser Anwendung vorzugsweise mit der oben zu 1 bereits erwähnten schwenkbaren Rolle 28 versehen. Die Rolle 28 wird für jeden ankommenden Baumstamm 50 um einen individuell festgelegten Winkel γ verschwenkt, so dass in dem in 8 dargestellten Beispiel das vorlaufende Ende 53 des Baumstammes 50/3 nach unten, in Förderrichtung also nach rechts, abgelenkt wird. Damit können die in 8 strichpunktiert angedeuteten Übergänge 96 und 98 der Bahnen der Bearbeitungswerkzeuge 88 so gestaltet werden, dass die Übergänge von den Seiten 94/2 (konkav) nach 92/3 (konvex) bzw. von 92/2 (konvex) nach 94/3 (konkav) so kurz und so stetig wie möglich verlaufen.

Claims (12)

  1. Vorrichtung zum Ausrichten von Holzerzeugnissen (50) mit einem Längsförderer (12) zum Fördern der Holzerzeugnisse (50), und mit an den Holzerzeugnissen (50) angreifenden Mitteln, die eine vorgegebene Ausrichtung einer Längsachse (52) der Holzerzeugnisse (50) relativ zu einer Förderrichtung (16) des Längsförderers (12) bewirken, dadurch gekennzeichnet, dass der Längsförderer (12) Förderrollen (3440) aufweist, die eine Förderebene (44) für die Holzerzeugnisse (50) bilden, wobei die Förderrollen (3440) im wesentlichen jeweils nur auf einer Seite einer Mittellinie (14) des Längsförderers (12) angeordnet und mit ihrer Drehachse (42) parallel zu der Förderebene (44) mit ihrem im Bereich der Mittellinie (14) gelegenen Ende entgegen der Förderrichtung (16) geneigt (α) sind.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachsen (42) der Förderrollen (3440) unter einem Winkel (α) im Bereich von 95° bis 110°, vorzugsweise von 100° zur Förderrichtung (16) geneigt sind.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderrollen (3440) seitlich in einem Rahmen (18) des Längsförderers (12) fliegend gelagert sind.
  4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass den Förderrollen (3440) mindestens eine weitere Förderrolle (28) nachgeordnet ist, wobei die weitere Förderrolle (28) um eine senkrecht zur horizontalen Förderebene (44) verlaufende Achse (56) schwenkbar (γ) ist.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die weitere Förderrolle (28) anhebbar ist.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der weiteren Förderrolle (28) eine Messvorrichtung zum Erfassen der Position eines vorlaufenden Endes (53) des Holzerzeugnisses (50) nachgeordnet ist, und dass die weitere Förderrolle (28) in Abhängigkeit von Ausgangssignalen der Messvorrichtung schwenkbar (γ) ist.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Messvorrichtung eine Lichtschranke (29) ist.
  8. Bearbeitungsanlage für gekrümmte Baumstämme (50), in der die Baumstämme (50) in mindestens einer Station (66) derart bearbeitet werden, dass der jeweilige Baumstamm (50) entlang einer bogenförmigen Bahn (68) an raumfesten Bearbeitungswerkzeugen (70) vorbei geführt wird, wobei ein Krümmungsradius (R) der Bahn (68) im wesentlichen dem Krümmungsradius (R) des Baumstammes (50) entspricht, dadurch gekennzeichnet, dass der Station (66) eine Vorrichtung (10) nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7 nachgeordnet ist.
  9. Verfahren zum Bearbeiten von gekrümmten Baumstämmen (50/1 bis 50/4), bei dem die Baumstämme (50/1 bis 50/4) derart bearbeitet werden, dass der jeweilige Baumstamm (50/1 bis 50/4) in Längsrichtung mit konstanter Ausrichtung an beweglichen Bearbeitungswerkzeugen (88) vorbei geführt wird, die den Baumstamm (50/1 bis 50/4) an seiner konvexen Seite (92/bis 92/4) und/oder an seiner konkaven Seite (94/1 bis 94/4) bearbeiten, dadurch gekennzeichnet, dass die Baumstämme (50/1 bis 50/4) der Station (80) mit ihren Seiten (92, 94) abwechselnd derart ausgerichtet zugeführt werden, dass ein Bearbeitungswerkzeug (88) nacheinander im Wechsel konvexe Seiten (92/1 bis 92/4) und konkave Seiten (94/1 bis 94/4) bearbeitet.
  10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Baumstämme (50/1 bis 50/4) unmittelbar bevor sie an ihrem voraus laufenden Ende (53) mit den Bearbeitungswerkzeugen in Eingriff kommen, in ihrer Ausrichtung derart eingestellt werden, dass die Bearbeitungswerkzeuge (88) einen möglichst kurzen und stetigen Übergang (96, 98) vom gerade bearbeiteten Baumstamm (50/2) zu dem als nächsten zu bearbeitenden Baumstamm (50/3) zu durchlaufen haben.
  11. Bearbeitungsanlage zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Baumstämme (50/1 bis 50/4) in einer Station (80) auf einem Längsförderer (82) in Längsrichtung gefördert und dabei mittels der Bearbeitungswerkzeuge (88) bearbeitet werden, dadurch gekennzeichnet, dass der Station (80) eine Vorrichtung (10) nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7 vorgeordnet ist.
  12. Bearbeitungsanlage nach Anspruch 11 zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (10) am stromabwärtigen Ende eine schwenkbare Rolle (28) nach einem oder mehreren der Ansprüche 4 bis 7 enthält.
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