DE1020367B - Mehrstufiger magnetischer Verstaerker - Google Patents
Mehrstufiger magnetischer VerstaerkerInfo
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- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03F—AMPLIFIERS
- H03F9/00—Magnetic amplifiers
- H03F9/04—Magnetic amplifiers voltage-controlled, i.e. the load current flowing in only one direction through a main coil, e.g. Logan circuits
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- G05B—CONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
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Description
DEUTSCHES
Die nachstehend beschriebene Erfindung hat einen mehrstufigen magnetischen Verstärker zum Gegenstand,
bei dem der Steuerkreis einer nachgeschalteten Verstärkerstufe in Selbstsättigungsschaltung über ein
Kopplungsventil durch den Arbeitskreis einer vorhergehenden Verstärkerstufe beeinflußt wird.
Bei den bisher bekannten Kopplungen mit zwei Stufen eines magnetischen Verstärkers unter Verwendung
eines Kopplungsventils ist eine besondere Spannungsquelle erforderlich, die einen konstanten
Strom durch das Kopplungsventil schickt. In entgegengesetzter Richtung" wirken auf das Kopplungsventil der Steuerstrom der zu steuernden Verstärkerstufe
und der Ausgangsstrom der vorhergehenden Verstärkerstufe. Im allgemeinen werden dabei die
drei über das Kopplungsventil fließenden Ströme verschiedene Quellen haben. Um sicherzustellen, daß die
Kopplung nicht durch Stromschwankungen des im Kopplungsventilstromkreis fließenden Stromes, die
nicht von dem Arbeitsstrom der vorhergehenden Verstärkerstufe herrühren, verfälscht wird, muß man
darüber hinaus dafür Sorge tragen, daß durch das Kopplungsventil ein konstanter Strom fließt. Eine
Vereinfachung läßt sich aber dann erzielen, wenn man die drei auf das Kopplungsventil wirkenden Stromkreise
in geeigneter Weise an eine gemeinsame Spannungsquelle anschließt.
Es wird daher ein mehrstufiger magnetischer Verstärker, bei dem der Steuerkreis einer nachgeschalteten
Verstärkerstufe in Selbstsättigungsschaltung über ein Kopplungsventil durch den Arbeitskreis
einer vorhergehenden Verstärkerstufe beeinflußt wird, erfindungsgemäß derart ausgebildet, daß Kopplungsventilkreis,
Steuerstromkreis der nachgeschalteten Verstärkerstufe und Arbeitsstromkreis der vorgeschalteten
Verstärkerstufe symmetrisch an verschiedenen Abgriffen eines gemeinsamen Spannungsteilers
liegen, an dessen Mittelabgriff das Kopplungsventil angeschlossen ist, mit dem sie derart verbunden
sind, daß der Steuerstrom und der Arbeitsstrom dem Strom im Kopplungsventilkreis entgegenwirken. Die
Schaltung kann man dabei so ausführen, daß die S teuer wicklungen der nachgeschalteten Verstärkerstufe
in Reihe liegen und über symmetrisch zum Kopplungsventil an den Spannungsteiler angeschlossene
parallel geschaltete Ventile gleicher Durchlaßrichtung wie das Kopplungsven til gespeist werden,
dem sie entgegengeschaltet sind. Entsprechend werden die Arbeitswicklungen der vorgeschalteten Verstärkerstufe
an symmetrisch zum Kopplungsventilanschluß liegende Anschlüsse des Spannungsteilers geführt und
ebenfalls über Ventile gleicher Durchlaßrichtung wie das Kopplungsventil diesem entgegengeschaltet. Der
Kopplungsventilstromkreis selbst wird bei dem er-Mehrstufiger magnetischer Verstärker
Anmelder:
LICENTIA Patent-Verwaltungs-G.m.b.H.,
Hamburg 36, Hohe Bleichen 22
Dipl.-Ing. Heinz-Günter Lott, Berlin-Reinickendorf,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
findungsgemäßen mehrstufigen Verstärker unter Zwischenschaltung eines Widerstandes über zwei
Strompfade mit für den Kopplungsventilstrom offenen Ventilen an symmetrisch liegende äußere Anschlüsse
des Spannungsteilers geführt. Der Spannungsteiler kann dabei ohmisch oder als Spartransformator
induktiv wirkend ausgeführt werden. Besitzt die nachgeschaltete Verstärkerstufe einen Gleichstromausgang
und wird sie über einen Spannungsteiler mit Mittelabgriff gespeist, so kann dieser Spannungsteiler
zugleich zur Speisung des Kopplungsventilstrom-, Steuerstrom- und Arbeitsstromkreises dienen. Als
Kopplungsventil können dabei Gleichrichter, Transistoren, Elektronenröhren od. dgl. Verwendung finden.
Es ist aber auch möglich, als Kopplungsventil Schaltelemente zu benutzen, die eine geeignete EMK
besitzen. In diesem Fall sind unter anderem Spannungsquellen, Photoelemente od. dgl. als Kopplungsventil
geeignet.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen magnetischen Verstärkers dargestellt.
Zu steuern sind dabei die Arbeitswicklungen 1 und 2 der Endstufe eines magnetischen Verstärkers
mit Gleichstromausgang in Selbstsättigungsschaltung.
Die Arbeitswicklungen 1 und 2 und die ihnen nachgeschalteten Sättigungsventile 3 und 4 liegen über die
Klemmen 5 und 6 an einer nicht dargestellten Spannungsquelle und sind über den Lastwiderstand 7
mit dem Mittelabgriff eines als Spartransformator ausgebildeten induktiven Spannungsteilers 8 verbunden.
An diesen Mittelabgriff ist zugleich auch das Kopplungsventil 9 angeschlossen, das über den Widerstand
20 und die als Stromweichen wirkenden Ventile 21 und 22 an äußere Abgriffe des Spartransformators 8
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geführt ist. Dem Kopplungsventil 9 sind die in Reihe
geschalteten Steuerwicklungen 12 und 13 entgegengeschaltet, welche über die mit den Ventilen 10 und 11
verbundenen Abgriffe des Spartransformators von dem Steuerstrom durchflossen werden. Außer durch
die Steuerwicklungen 12 und 13 werden die Arbeitswicklungen 1 und 2 auch noch durch die Arbeitspunktwicklungen
14 und 15 beeinflußt. An diese wird in nicht dargestellter Weise eine Spannung gelegt, die
so eingestellt wird, daß der durch die Arbeitspunktwicklungen fließende Strom die Arbeitsströme derart
steuert, daß bei Strom- und Spannungslosigkeit der Steuerwicklungen an dem Lastwiderstand 7 die
maximale Spannung auftritt. Der die Steuerwicklungen 12 und 13 durchfließende Strom wird, wie noch
näher auszuführen ist, durch den Arbeitsstrom einer vorhergehenden Verstärkerstufe beeinflußt. Von dieser
Verstärkerstufe ist in die Zeichnung nur der Arbeitsstromkreis mit den Arbeitswicklungen 16 und 17 und
den ihnen zugehörigen Sättigungsventilen 18 und 19 gezeichnet. Der Arbeitsstrom wird den symmetrisch
zum Mittelabgriff liegenden äußeren Abgriffen des Spartransformators 8 entnommen und ebenfalls dem
Kopplungsventilstrom entgegengeschaltet. Da der Kopplungsventilstromkreis an dem höchsten Potential
liegt, wird zunächst über das Kopplungsventil 9, den Widerstand 2.0 und, je nach der gerade anliegenden
Spannungshalbwelle, über die Ventile 21 oder 22 ein Kopplungsventilstrom fließen. Die zwischen dem
Mittelabgriff des Spartransformators und dem der gerade anliegenden Spannungshalbwelle entsprechenden
Anschluß des Steuerstromkreises liegende Spannung wird einen Steuerstrom bewirken, für den das
Kopplungsventil 9 keine Sperrwirkung ausübt, da er kleiner als der ihm entgegengesetzt gerichtete Kopplungsventilstrom
ist. Diesem Kopplungsventilstrom ist auch der Arbeitsstrom, der über die Wicklungen
16 bzw. 17 fließt, entgegengesetzt.
Solange die Größe des resultierenden Stromes aus Arbeitsstrom und Steuerstrom kleiner ist als der
Kopplungsventilstrom, wird der Arbeitsstrom über das Kopplungsventil keinen wesentlichen Einfluß auf
den Steuerstrom ausüben. Wird jedoch der Arbeitsstrom so gesteuert, daß der sich aus Arbeitsstrom und
Steuerstrom ergebende resultierende Strom größer ist als der Kopplungsventilstrom, so wird die Sperrwirkung
des Kopplungsventils wirksam und ein Stromfluß über das Kopplungsventil verhindert. Die
Steuerwicklungen der nachgeschalteten Verstärkerstufe bleiben stromlos, und entsprechend ihrer Stromlosigkeit
wird der Ausgangsarbeitsstrom verändert. Vorausgesetzt ist dabei eine entsprechende Bemessung
der übrigen in den einzelnen Kreisen vorhandenen Widerstände und Gleichrichter.
Mit dieser Anordnung ist es auf einfachste Weise möglich, über ein Kopplungsventil zwei Verstärkerstufen
zu koppeln. Besitzt ein magnetischer Verstärker mehr als zwei Stufen, so kann in sinngemäßer
Anwendung die gleiche Kopplungsart zwischen je zwei aufeinanderfolgenden Stufen verwendet werden.
Desgleichen ist sie bei mehrphasigen magnetischen Verstärkern anwendbar.
Claims (8)
1. Mehrstufiger magnetischer Verstärker, bei dem der Steuerkreis einer nachgeschalteten Verstärkerstufe
in Selbstsättigungsschaltung über ein Kopplungsventil durch den Arbeitskreis einer vorhergehenden
Verstärkerstufe beeinflußt wird, dadurch gekennzeichnet, daß Kopplungsventilkreis,
Steuerstromkreis der nachgeschalteten Verstärkerstufe und Arbeitsstromkreis der vorgeschalteten
Verstärkerstufe symmetrisch an verschiedenen Abgriffen eines gemeinsamen Spannungsteilers liegen,
an dessen Mittelabgriff das Kopplungsventil angeschlossen ist, mit dem sie derart verbunden sind,
daß der Steuerstrom und der Arbeitsstrom dem Strom im Kopplungsventilkreis entgegenwirken.
2. Mehrstufiger magnetischer Verstärker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Steuerwicklungen der nachgeschalteten Verstärkerstufe in Reihe liegen und über symmetrisch zum
Kopplungsventil an den Spannungsteiler angeschlossene parallel geschaltete Ventile gleicher
Durchlaßrichtung wie das Kopplungsventil gespeist werden, dem sie entgegengeschaltet sind.
3. Mehrstufiger magnetischer Verstärker nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Arbeitswicklungen der vorgeschalteten Verstärkerstufe an symmetrisch zum Kopplungsventilanschluß
liegende Anschlüsse des Spannungsteilers angeschlossen und über Ventile gleicher Durchlaßrichtung
wie das Kopplungsventil diesem entgegengeschaltet sind.
4. Mehrstufiger magnetischer Verstärker nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
der Kopplungsventilstromkreis unter Zwischenschaltung eines Widerstandes über zwei Strompfade
mit für den Kopplungsventilstrom offenen Ventilen an symmetrisch liegende äußere Anschlüsse
des Spannungsteilers angeschlossen ist.
5. Mehrstufiger magnetischer Verstärker nach Ansprüchen 1 bis 4, gekennzeichnet durch einen
ohmschen oder als Spartransformator wirkenden induktiven Spannungsteiler.
6. Mehrstufiger magnetischer Verstärker nach Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
bei nachgeschalteter Verstärkerstufe mit Gleichstromausgang, die über einen Spannungsteiler mit
Mittelabgriff gespeist wird, dieser auch zur Speisung des Kopplungsventilstrom-, Steuerstrom-
und Arbeitsstromkreises dient.
7. Mehrstufiger magnetischer Verstärker nach Ansprüchen 1 bis 5, gekennzeichnet durch einen
Gleichrichter, Transistor, eine Elektronenröhre od. dgl. als Kopplungsventil.
8. Mehrstufiger magnetischer Verstärker nach Ansprüchen 1 bis 5, gekennzeichnet durch eine
Spannungsquelle, Photozelle od. dgl. als Kopplungsventil.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL23225A DE1020367B (de) | 1955-10-19 | 1955-10-19 | Mehrstufiger magnetischer Verstaerker |
| CH350015D CH350015A (de) | 1955-10-19 | 1956-10-11 | Mehrstufiger magnetischer Verstärker |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL23225A DE1020367B (de) | 1955-10-19 | 1955-10-19 | Mehrstufiger magnetischer Verstaerker |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1020367B true DE1020367B (de) | 1957-12-05 |
Family
ID=7262661
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL23225A Pending DE1020367B (de) | 1955-10-19 | 1955-10-19 | Mehrstufiger magnetischer Verstaerker |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH350015A (de) |
| DE (1) | DE1020367B (de) |
-
1955
- 1955-10-19 DE DEL23225A patent/DE1020367B/de active Pending
-
1956
- 1956-10-11 CH CH350015D patent/CH350015A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH350015A (de) | 1960-11-15 |
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