[go: up one dir, main page]

DE102021201863A1 - Modularer Wassertank für ein Dampfgargerät, sowie Dampfgargerät und Verfahren - Google Patents

Modularer Wassertank für ein Dampfgargerät, sowie Dampfgargerät und Verfahren Download PDF

Info

Publication number
DE102021201863A1
DE102021201863A1 DE102021201863.7A DE102021201863A DE102021201863A1 DE 102021201863 A1 DE102021201863 A1 DE 102021201863A1 DE 102021201863 A DE102021201863 A DE 102021201863A DE 102021201863 A1 DE102021201863 A1 DE 102021201863A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
water tank
base part
end piece
water
cooking appliance
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE102021201863.7A
Other languages
English (en)
Inventor
Sebastian Frey
Sebastian Rieth
Andreas Unruh
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BSH Hausgeraete GmbH
Original Assignee
BSH Hausgeraete GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BSH Hausgeraete GmbH filed Critical BSH Hausgeraete GmbH
Priority to DE102021201863.7A priority Critical patent/DE102021201863A1/de
Priority to PCT/EP2022/052976 priority patent/WO2022179843A1/de
Publication of DE102021201863A1 publication Critical patent/DE102021201863A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Images

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C15/00Details
    • F24C15/003Details moisturising of air
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C15/00Details
    • F24C15/32Arrangements of ducts for hot gases, e.g. in or around baking ovens
    • F24C15/322Arrangements of ducts for hot gases, e.g. in or around baking ovens with forced circulation
    • F24C15/327Arrangements of ducts for hot gases, e.g. in or around baking ovens with forced circulation with air moisturising

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cookers (AREA)

Abstract

Ein Aspekt der Erfindung betrifft einen Wassertank (2) für ein Dampfgargerät (1), mit einem hohlen Basisteil (11), welches ein Aufnahmevolumen (12) aufweist, in dem bestimmungsgemäß Wasser zum Lagern im Wassertank (2) aufgenommen werden soll, mit einem ersten Endstück (15), das mit einem ersten Ende (13) des Basisteils (11) verbunden ist und mit einem dazu separaten zweiten Endstück (18), welches mit einem zweiten Ende (14) des Basisteils (11) verbunden ist, wobei das Basisteil (11) durch die Endstücke (15, 18) an den Enden (13, 14) verschlossen ist, wobei das Basisteil (11) elastisch verformbar ist und/oder das Aufnahmevolumen (12) des Wassertanks (2) reversibel veränderbar ist. Ein Aspekt betrifft ein Dampfgargerät (1). Weitere Aspekte betreffen Verfahren.

Description

  • Ein Aspekt der Erfindung betrifft einen Wassertank für ein Dampfgargerät. Der Wassertank weist ein hohles Basisteil auf, welches ein Aufnahmevolumen für Wasser aufweist. Der Wassertank weist darüber hinaus ein erstes Endstück auf, das mit einem ersten Ende des Basisteils verbunden ist. Der Wassertank weist ein zweites Endstück auf, welches mit einem zweiten Ende des Basisteils verbunden ist. Das Basisteil ist durch diese beiden Endstücke an den gegenüberliegenden Enden verschlossen.
  • Dampfgargeräte sind in vielfältigen Ausgestaltungen bekannt. Sie weisen üblicherweise einen Zubereitungsraum beziehungsweise einen Garraum auf, in dem das Lebensmittel eingebracht und zubereitet werden kann. In diesem Garraum wird Dampf eingebracht beziehungsweise Dampf darin erzeugt, der auf das Lebensmittel zum Garen einwirkt. Das Dampfgargerät weist dazu einen Verdampfer beziehungsweise einen Fluidverdampfer auf. Flüssiges Fluid, wie Wasser, kann in einem Wasserreservoir bereitgestellt werden. Dieses Wasserreservoir kann ein Tank sein. Dieser ist fluidleitend mit dem Verdampfer verbunden. Es kann eine Pumpe dazwischengeschaltet sein. Damit wird das Wasser von dem Tank zum Verdampfer gefördert. Das Wasserreservoir kann auch ein Hauswassernetz sein, welches mit einer Leitung mit dem Verdampfer verbunden ist. Mit einem Ventil kann der Zulauf des Wassers zum Aufnahmebecken freigegeben oder gesperrt werden.
  • Aus der WO 2019 / 038006 A1 ist ein rohrförmiger Wassertank für ein Dampfgargerät bekannt. Dort ist ein Grundkörper ausgebildet, an den endseitig einerseits ein Verschlussteil, andererseits ein Adapterteil angeordnet ist. Der diesbezügliche Wassertank ist formstarr.
  • Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Wassertank bereitzustellen, der flexibler genutzt werden kann.
  • Diese Aufgabe wird durch einen Wassertank und ein Dampfgargerät gemäß den unabhängigen Ansprüchen gelöst. Des Weiteren wird dies durch Verfahren gemäß den unabhängigen Ansprüchen gelöst.
  • Ein Aspekt der Erfindung betrifft einen Wassertank für ein Dampfgargerät. Der Wassertank weist zumindest ein hohles Basisteil auf, welches bestimmungsgemäß ein Aufnahmevolumen für Wasser zum Lagern dieses Wassers im Wassertank aufweist. Es ist also ein hohles Basisteil bereitgestellt, welches ein Aufnahmevolumen aufweist, in dem bestimmungsgemäß Wasser zum Lagern im Wassertank aufgenommen werden soll. Der Wassertank weist darüber hinaus ein erstes Endstück auf, das mit einem ersten Ende des Basisteils verbunden ist. Das erste Ende des Basisteils ist durch dieses erste Endstück verschlossen. Der Wassertank weist darüber hinaus ein zweites Endstück auf. Das zweite Endstück ist insbesondere ein zum ersten Endstück separates Endstück. Das zweite Endstück ist mit einem zweiten Ende des Basisteils verbunden. Durch das zweite Endstück ist das zweite Ende des Basisteils verschlossen. Das Basisteil ist zumindest bereichsweise elastisch verformbar ausgebildet. Insbesondere ist es vollständig elastisch verformbar ausgebildet. Zusätzlich oder anstatt dazu ist das Aufnahmevolumen des Wassertanks reversibel veränderbar. Durch eine derartige Ausgestaltung des Wassertanks ist dieser individuell konfigurierbar. Er kann flexibel in seiner Geometrie und Größe geändert werden. Dies auch reversibel. Darüber hinaus kann er individuell auch das Aufnahmevolumen verändern. Dadurch kann ein Wassertank bereitgestellt werden, der situationsabhängig und bedarfsgerecht sein Aufnahmevolumen verändern kann. Ein hoch flexibler und vielfältig nutzbarer und umfänglich individuell konfigurierbarer Wassertank ist dadurch ermöglicht.
  • So kann in einem Ausführungsbeispiel durch das elastisch verformbare Basisteil zusätzlich auch gleich das Aufnahmevolumen des Wassertanks reversibel verändert werden. Das Basisteil kann in dem Zusammenhang in einem Ausführungsbeispiel bedarfsabhängig elastisch gedehnt werden, sodass ein größeres Aufnahmevolumen bereitgestellt ist. In einem anderen Ausführungsbeispiel kann das Aufnahmevolumen des Wassertanks dahingehend reversibel verändert werden, dass das zu den Endstücken separate Basisteil durch ein anderes Basisteil ersetzt wird und somit gegebenenfalls ein größeres oder kleineres Aufnahmevolumen des Wassertanks gebildet ist. Dies ist insbesondere durch den modularen Aufbau des Wassertanks ermöglicht. Denn dadurch kann das Basisteil bestimmungsgemäß situationsabhängig durch ein anderes Basisteil ersetzt werden.
  • Besonders vorteilhaft ist die elastische Verformbarkeit des Basisteils auch dahingehend, dass die Formgebung des Wassertanks dadurch vielfältig und individuell verändert werden kann. Besonders vorteilhaft ist dies dahingehend, den Wassertank auch bei sehr knappen Bauraumverhältnissen im Dampfgargerät oder in Hinblick auf nur eine bestimmte Geometrie eines vorhandenen Bauraums angepasste Form des Wassertanks zu erzeugen und durch diese Verformung den Wassertank dann auch in einen diesbezüglichen vorgegebenen und formspezifischen Bauraum anordnen zu können. Gerade das Basisteil bietet hier besondere Vorteilhaftigkeit, da es dasjenige Bauteil des Wassertanks ist, welches ein ohnehin sehr flexibles Medium bestimmungsgemäß aufnehmen soll, nämlich das Wasser. Damit ist auch aufgrund der Primärfunktionalität des Basisteils dieses besonders geeignet, die elastische Verformbarkeit bereitzustellen, da auch im mit Wasser gefüllten Zustand diese Verformbarkeit gegeben ist und das Medium diese Verformung mitträgt. Andererseits ist die Tauglichkeit des Basisteils zur Aufnahme des Wassers auch im verformten Zustand jederzeit möglich und diesbezüglich nicht eingeschränkt.
  • In einem Ausführungsbeispiel ist das Basisteil ein Schlauch. Dadurch wird einerseits eine besonders vorteilhafte Geometrie und Materialausgestaltung des Basisteils ermöglicht. Insbesondere in Hinblick auf die Verformbarkeit einerseits, aber auch bezüglich der Kopplung mit den Endstücken andererseits. Insbesondere dann, wenn die Endstücke zum Basisteil separate Komponenten sind. Darüber hinaus ist ein Schlauch mit seiner hohlzylinderförmigen Geometrie ein ohnehin kompaktes Bauteil. Dies ermöglicht beispielsweise Verformungen bezüglich entsprechenden Krümmungen auch dahingehend, dass das Aufnahmevolumen diesbezüglich nicht beeinträchtigt wird. Vielfältig gekrümmte Verformungen sind dadurch ermöglicht.
  • Das Basisteil kann hohlzylinderförmig ausgebildet sein. Es kann dann ein erstes Ende aufweisen, das mit einer Öffnung ausgebildet ist. Es kann mit einem zweiten Ende ausgebildet sein, dass eine Öffnung aufweist. Das zweite Ende kann aber auch durch das Material des Basisteils selbst geschlossen sein. Es weist dann keine Öffnung auf, die durch ein separates Endstück verschlossen werden muss. Dann ist ein einseitig an einen Ende geschlossener Hohlzylinder ausgebildet. Möglich ist es auch, dass das Basisteil mehrere längliche, hohlzylinderförmige Äste aufweist. Das Basisteil ist dann verzweigt ausgebildet. Die einzelnen Äste können dann an den frei kragenden Enden mit Öffnungen versehen sein. Diese können jeweils durch separate Endstücke geschlossen sein. Es kann aber auch vorgesehen sein, dass zumindest ein frei kragendes Ende durch das Material des Basisteils selbst verschlossen ist. Das Basisteil kann diesbezüglich beispielsweise T-förmig oder H-förmig oder K-förmig oder X-förmig oder Y-förmig etc. sein. Dies sind nur Beispiele für mögliche verzweigte Formen des Basisteils und sie sind nicht abschließend zu verstehen.
  • In einem Ausführungsbeispiel weist das erste Endstück einen Stutzen auf. Dieser erstreckt sich dann, wenn das erste Endstück eine zum Basisteil separate Komponente ist, am ersten Ende in das Basisteil hinein. Dies ist zum Erzeugen der klemmenden Verbindung zwischen dem ersten Endstück und dem Stutzen. Zusätzlich oder anstatt dazu weist das zweite Endstück einen Stutzen auf. Auch dieser ist dann, wenn das zweite Endstück eine zum Basisteil separate Komponente ist, am zweiten Ende in das Basisteil eingeführt beziehungsweise erstreckt sich darin hinein. Auch hier ist dies zum Erzeugen einer Klemmverbindung zwischen dem zweiten Endstück und dem Basisteil realisiert. Damit kann durch derartige Ausgestaltung dann, wenn der modulare Aufbau des Wassertanks mit diesbezüglich drei separaten Komponenten erfolgt, an den jeweiligen Schnittstellen zwischen den Endstücken und dem Basisteil eine sichere mechanische Verbindung erreicht werden. Dies ist auch dahingehend vorteilhaft, um das Aufnahmevolumen spezifisch zu begrenzen und die Schnittstellen auch mediendicht zu gestalten.
  • In einem Ausführungsbeispiel weist zumindest einer der Stutzen an seiner Außenseite im Vergleich zum Innendurchmesser desjenigen Endes des Basisteils, an welchem der Stutzen eingeführt ist, ein Übermaß auf. Damit ist es erreicht, dass beim mechanischen Koppeln zwischen dem Stutzen und dem Basisteil an dem diesbezüglichen Ende ein fester Sitz erreicht ist. Ein nur bloßes Hineinführen, welches diesbezüglich mechanisch nicht haltend ist, kann dadurch vermieden werden. Durch ein derartiges Übermaß ist dann auch ein passgenauer Klemmsitz beziehungsweise Presssitz zwischen dem Stutzen und dem Basisteil erreicht. Zusätzlich oder anstatt dazu kann vorgesehen sein, dass an einer Außenseite eines Stutzens Rippen zur Klemmung mit dem Basisteil ausgebildet sind. Damit wird die mechanische Kopplung mit dem Basisteil und dem jeweiligen Stutzen nochmals verbessert. Insbesondere die axiale Fixierung zwischen dem Basisteil und dem Stutzen ist dadurch nochmals erhöht.
  • In einem Ausführungsbeispiel kann vorgesehen sein, dass eine klemmende Verbindung zwischen dem Basisteil und einem Endstück zusätzlich durch eine dazu separate Schelle unterstützt ist. Durch diese Schelle wird das entsprechende Ende des Basisteils radial an die Außenseite des Stutzens gedrückt.
  • In einem Ausführungsbeispiel ist die klemmende Verbindung zwischen dem Basisteil und einem Endstück ohne separates Zusatzbauteil wasserdicht. Dies bedeutet, dass insbesondere durch das Übermaß und/oder die Rippen, wie sie im vorteilhaften Ausführungsbeispiel oben genannt wurden, derartig dimensioniert wurden, dass die mechanische Verbindung eines Stutzens mit dem Basisteil dann von sich aus bereits wasserdicht ist. Ein Austritt von Wasser aus dem Aufnahmevolumen an dieser Schnittstelle zwischen einem Endstück und dem Basisteil ist dadurch vermieden. Des Weiteren ist dann diese mechanische Verbindung bauteilminimiert ausgebildet.
  • In einem Ausführungsbeispiel ist das erste Endstück einer Füllstandmesseinrichtung des Wassertanks ausgebildet. Damit weist dieses Endstück eine spezifische Zusatzfunktion auf. In einem Ausführungsbeispiel weist die Füllstandmesseinrichtung einen Reed-Kontakt auf. Dieser ist an einer Außenseite des ersten Endstücks angeordnet. In einem Ausführungsbeispiel weist die Füllstandmesseinrichtung ein magnetisches Schwimmerteil auf. Dieses ist im Inneren des ersten Endstücks angeordnet. Insbesondere ist es dort bewegbar gelagert angeordnet. Abhängig von der Position des magnetischen Schwimmerteils in dem Endstück ist eine Relativposition zu diesem außenseitig ortsfest angeordneten Reed-Kontakt gegeben und dadurch der Füllstand des Wassers in dem Wassertank bestimmbar. Denn das Wasser in dem Aufnahmevolumen des Basisteils ist aufgrund der endseitigen Öffnung des Basisteils auch mit entsprechendem Füllstand in dem Endstück vorhanden. Da das Endstück an demjenigen Bereich, welcher in das Basisteil eingeführt ist, zum Aufnahmevolumen des Basisteils hin offen ist, tritt das Wasser im Aufnahmevolumen auch in das diesbezüglich hohle Endstück ein.
  • In dem Zusammenhang weist das erste Endstück ein hohles Einführteil auf, welches in das Basisteil eingeführt ist. Insbesondere ist dieses hohle Endstück ein Rohr beziehungsweise ein Ring.
  • In einem Ausführungsbeispiel ist das erste Endstück einstückig ausgebildet. Es kann beispielsweise aus Kunststoff ausgebildet sein. Das erste Endstück weist in einem Ausführungsbeispiel einen Standfuß auf. Damit kann eine Kopplung mit anderen Komponenten des Dampfgargeräts erfolgen und ein sicherer Stand des Wassertanks an beziehungsweise auf diese andere Komponente erreicht werden. Somit ist auch diesbezüglich eine verbesserte Kopplung mit einem anderen Bauteil des Dampfgargeräts ermöglicht und ein Kippschutz gebildet.
  • In einem Ausführungsbeispiel weist das zweite Endstück einen Zulauf für Wasser auf. Es weist darüber hinaus in einem Ausführungsbeispiel auch einen Ablauf für Wasser auf. Der Zulauf kann als Rohrstutzen ausgebildet sein. Der Ablauf kann als Rohrstutzen ausgebildet sein. Durch diese Integration des Zulaufs und/oder des Ablaufs in das zweite Endstück sind diese beiden unterschiedlichen Medienleiteinheiten an einem gleichen, gemeinsamen Endstück ausgebildet. Dies ist hier in einem Ausführungsbeispiel das zweite Endstück. Damit kann auch eine Integration dieser beiden Medienleitelemente in ein einziges Endstück erfolgen. Auch dadurch kann ein multifunktionelles Bauteil ausgebildet werden. Es kann eine einfache, insbesondere einstückige Herstellung des zweiten Endstücks mit diesem Zulauf und/oder dem Ablauf erfolgen.
  • Allgemein betrachtet kann das zweite Endstück auch einstückig ausgebildet sein. Es kann insbesondere aus Kunststoff ausgebildet sein.
  • Möglich ist es auch, dass das zweite Endstück zusätzlich zum Zulauf und zum Ablauf auch die Füllstandmesseinrichtung aufweist. Sie kann daher in einem Ausführungsbeispiel dann anstelle der Anordnung in dem ersten Endstück, wie es oben in einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel genannt ist, auch an dem zweiten Endstück angeordnet sein. Damit kann an einem Endstück eine noch höhere Funktionsintegration erfolgen.
  • Möglich ist es auch, dass an dem ersten Endstück zusätzlich zur Füllstandmesseinrichtung auch der Zulauf und/oder der Ablauf angeordnet sind.
  • Damit kann auch abhängig von einer individuell zu gestaltenden Form des Wassertanks eine Integration von vielen Funktionen entweder an dem ersten Endstück oder an dem zweiten Endstück erfolgen. Damit kann wiederum abhängig davon, wo der Wassertank im Bauraum des Gehäuses des Dampfgargeräts verbaut werden soll, eine diesbezüglich bestmöglich angepasste Konfiguration des Wassertanks bereitgestellt werden.
  • In einem Ausführungsbeispiel ist der Zulauf in Höhenrichtung des Wassertanks betrachtet oberhalb dem Ablauf angeordnet. Eine sehr direkte Zuleitung des Wassers von dem Endstück zu dem Basisteil ist dadurch ermöglicht.
  • In einem Ausführungsbeispiel ist der Ablauf in Höhenrichtung des Wassertanks betrachtet unterhalb dem Niveau einer Unterkante des Basisteils angeordnet. Das bedeutet, dass in einer Schnittdarstellung der Hohlraum des Ablaufs vollständig unterhalb dem Hohlraum beziehungsweise dem Aufnahmevolumen angeordnet ist.
  • Insbesondere sind die oben genannten Ausgestaltungen und geometrischen Positionen des Zulaufs und/oder des Ablaufs unvorteilhaft, wenn in dem Endstück, in dem auch der Zulauf und/oder der Ablauf angeordnet sind, ein Ventil angeordnet ist, mit welchem das Zulaufen und Ablaufen vom Wasser zum Wassertank und aus dem Wassertank geregelt ist. In dem Zusammenhang ist vorteilhaft, wenn dieses Ventil in Höhenrichtung so angeordnet ist, dass beim Zulauf des Wassers über den Zulauf das Ventil durch den Wasserdruck automatisch geschlossen wird. Beispielsweise kann das Ventil ein Schwimmerventil sein. Durch das einströmende Wasser wird dann ein Schwimmerteil, wie eine Schwimmkugel, des Schwimmerventils in den Dichtsitz des Ventils gedrückt, sodass ein Ablaufen des zugeleiteten Wassers über den in Höhenrichtung darunter befindlichen Ablauf erfolgt.
  • Es ist auch erreicht, dass durch das Befüllen des Wassertanks das Schwimmerteil dieses Ventils bei einem bestimmten Füllstand aufschwimmt und somit Wasser dann automatisch aus dem Aufnahmevolumen und diesem Endstück mit dem Ablauf aus dem Wassertank ablaufen kann und zum Verdampfer des Dampfgargeräts laufen kann.
  • In einem Ausführungsbeispiel weist dasjenige Endstück, welches den Zulauf und/oder den Ablauf aufweist, auch ein Luftablassventil auf. Dieses kann ein Belüftungsventil mit einem zugehörigen Schwimmerteil, beispielsweise einer Schwimmkugel, sein. Dieses Luftablassventil kann in einem Ausführungsbeispiel an demjenigen Endstück ausgebildet sein, welches den Zulauf und/oder den Ablauf und/oder die Füllstandmesseinrichtung aufweist. Somit kann hier eine nochmals höhere Integration von Funktionalität in ein einziges Endstück erfolgen. Möglich ist es jedoch auch, dass die oben genannten mehreren Funktionalitäten einerseits betreffend Füllstandmesseinrichtung, dem Zulauf, dem Ablauf und das Luftablassventil auf die genannten zwei Endstücke aufgeteilt werden.
  • In einem Ausführungsbeispiel weist das zweite Endstück einen Stutzen auf, wie dies oben erläutert wurde, der sich in das Basisteil hineinerstreckt. Der Stutzen ist insbesondere rohrartig gebildet. Insbesondere ist an einer Innenwand dieses Stutzens eine Entlüftungsrinne ausgebildet. Dieser ist in Höhenrichtung des Wassertanks betrachtet an einem Stutzenmaximum der Innenwand ausgebildet. Damit kann beim Befüllen des hohlzylinderförmigen Basisteils die darin enthaltene Luft aus dem Basisteil ausgefördert beziehungsweise nach außen gedrückt werden und dann von dem zuständigen Endstück über dieses Luftablassventil aus dem Wassertank entweichen, insbesondere auch bei schon sehr hohen Füllständen.
  • In einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel ist an der Innenseite beziehungsweise der Innenwand dieses Stutzens des Endstücks mit dem Zulauf und/oder einem Ablauf eine Entwässerungsrinne ausgebildet. Diese ist insbesondere separat zu der Entlüftungsrinne. Insbesondere ist die Entwässerungsrinne in Höhenrichtung betrachtet an einem Minimum der Innenwand ausgebildet. Damit wird erreicht, dass beim Entleeren des Wassertanks, insbesondere des Basisteils, ein unerwünscht großer Wasserrückstand verbleibt. Insbesondere dann, wenn sich der Stutzen in das Basisteil hineinerstreckt und das Basisteil an dem entsprechenden Ende somit nur außenseitig an dem Stutzen anliegt. Da der Stutzen eine gewisse radiale Dicke aufweist, und diesbezüglich ein Ablaufhemmnis über zumindest die radiale Dicke des Stutzens entstehen würde, welche durch diese Ablaufrinne aufgehoben ist, ist dieses Ausführungsbeispiele für eine vollständige oder im Wesentlichen vollständige Entleerung des Aufnahmevolumens vorteilhaft.
  • Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft ein Dampfgargerät mit einem Fluidverdampfer beziehungsweise einem Verdampfer gemäß dem oben genannten Aspekt oder einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel davon.
  • Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen eines Dampfgargeräts, bei welchem ein Wassertank in einem Gehäuse des Dampfgargeräts verbaut wird. Zur Konfiguration eines ersten Typs eines Dampfgargeräts wird der Wassertank gemäß dem oben genannten Aspekt oder einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel davon verbaut, und dazu der Wassertank mit einem ersten Basisteil aufgebaut, sodass ein erstes Aufnahmevolumen konfiguriert wird. Bei dem Herstellen kann zur Konfiguration eines zweiten Typs eines Dampfgargeräts der Wassertank gemäß dem oben genannten Aspekt oder einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel verbaut werden, und dazu der Wassertank mit einem zum ersten Basisteil unterschiedlichen zweiten Basisteil aufgebaut werden, sodass ein zum ersten Aufnahmevolumen unterschiedliches zweites Aufnahmevolumen konfiguriert wird. Somit ist es möglich, dass durch den modularen Aufbau des Wassertanks und dem Verbau von unterschiedlichen Basisteilen unterschiedliche Konfigurationen des Wassertanks einfach erreicht werden können. Des Weiteren ist dadurch auch die individuelle Ausgestaltung eines Aufnahmevolumens leicht möglich. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist es dann nicht erforderlich, dass die elastische Verformbarkeit, insbesondere die Dehnbarkeit des Basisteils so sein muss, dass mit ein und demselben Basisteil, insbesondere auch deutlich, unterschiedliche Aufnahmevolumen generiert werden können.
  • Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen eines Dampfgargeräts, bei welchem ein Wassertank in einem Gehäuse des Dampfgargeräts verbaut wird. Es wird ein Wassertank gemäß dem oben genannten Aspekt oder einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel in dem Gehäuse verbaut, wobei dazu das Basisteil beim Verbauen des Wassertanks definiert und bestimmungsgemäß elastisch verformt wird, sodass in der Endposition des Wassertanks in dem Gehäuse das Basisteil im Vergleich zur nichtverbauten Situation des Wassertanks verformt angeordnet wird. Beispielsweise kann in dem Zusammenhang ein in der Grundposition und in somit der nichtverbauten Situation des Wassertanks geradliniges Basisteil oder ein entsprechend diesbezüglich ausgebildeter Schlauch demgegenüber deutlich verformt oder verformter, beispielsweise gekrümmt oder gekrümmter sein, zumindest in eine Raumrichtung. Es sind somit beispielweise auch S-förmige oder sinusförmige oder aber auch anderweitige Verformungen eines geraden Basisteils ermöglicht.
  • Gerade ein diesbezüglich flexibler Schlauch kann somit im Dreidimensionalen spezifisch und vielfältig verformt werden, sodass auch bei knappen und komplexen Formen eines Bauraums der Verbau eines derartigen Wassertanks möglich ist. Es kann somit auch ein gegebenenfalls sehr kleiner und/oder komplex geformter Bauraum genutzt werden, um einen oben vorgeschlagenen Wassertank darin einfach verbauen zu können.
  • Bei der Erfindung ist es auch möglich, dass der Wassertank durch den Verbau von vielfältig geformten und/oder in Länge und/oder Durchmesser und/oder Profil unterschiedlich gestalteten Basisteilen individuell konfiguriert werden kann. Ein derartiges Zwischenstück beziehungsweise ein Basisteil kann ein Schlauch, eine Membran, ein Extrusionsprofil, ein Spritzgussprofil oder ein Rohr oder dergleichen genutzt werden. Ein Schlauch und eine Membran haben den Vorteil, dass sie im Gehäuse auch flexibel verlegt und verformt werden können und diesbezüglich auch nicht starr sind.
  • Vorzugsweise ist es auch vorgesehen, dass der Wassertank eine Überfüllschutzvorrichtung aufweist. Vorzugsweise weist diese ein Ventil auf. Dies kann ein Schwimmerventil sein, welches ein Schwimmerteil, insbesondere eine Schwimmkugel aufweist, insbesondere ist dies in einem Endstück ausgebildet. Insbesondere in einem derartigen Endstück, welches auch ein Luftablassventil aufweist. Um diesbezüglich ein Überfüllen des Wassertanks mit Wasser zu verhindern, wird das Schwimmerteil dieses Schwimmventils gegen den Dichtsitz am Luftablassventil gedrückt und dichtet dies somit ab. Damit kann keine Luft mehr aus dem Wassertank entweichen und das Befüllen mit Wasser im Weiteren ist dann unterbunden.
  • Befindet sich kein Wasser mehr im Wassertank, ist dies mit der vorzugsweise vorhandenen Füllstandmesseinrichtung detektiert, da sich diese in der unteren Lage befindet, wird dies über die Füllstandmesseinrichtung auch angezeigt.
  • In einem Ausführungsbeispiel ist der Wassertank zerstörungsfrei lösbar in dem Gehäuse angeordnet. Dadurch kann er auch einfach beispielsweise zur Reinigung oder zur Wartung entnommen werden. Auch der Austausch von Einzelkomponenten, beispielsweise dem Basisteil, ist dadurch einfach ermöglicht. Auch das Reinigen des zerlegbaren Wassertanks ist dadurch einfach möglich. Auch das Zusammenfügen dieser Einzelkomponenten ist dann wiederum einfach möglich. Im Zusammenhang können beispielsweise Schnellverschlüsse vorgesehen sein, um die Einzelkomponenten an den Schnittstellen zu verbinden.
  • Mit den Angaben „oben“, „unten“, „vorne“, „hinten, „horizontal“, „vertikal“, „Tiefenrichtung“, „Breitenrichtung“, „Höhenrichtung“ sind die bei bestimmungsgemäßen Gebrauch und bestimmungsgemäßen Positionieren des Wassertanks beziehungsweise des Geräts gegebenen Positionen und Orientierungen angegeben.
  • Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen, den Figuren und der Figurenbeschreibung. Die vorstehend in der Beschreibung genannten Merkmale und Merkmalskombinationen, sowie die nachfolgend in der Figurenbeschreibung genannten und/oder in den Figuren alleine gezeigten Merkmale und Merkmalskombinationen sind nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. Es sind somit auch Ausführungen von der Erfindung als umfasst und offenbart anzusehen, die in den Figuren nicht explizit gezeigt und erläutert sind, jedoch durch separierte Merkmalskombinationen aus den erläuterten Ausführungen hervorgehen und erzeugbar sind. Es sind auch Ausführungen und Merkmalskombinationen als offenbart anzusehen, die somit nicht alle Merkmale eines ursprünglich formulierten unabhängigen Anspruchs aufweisen.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand schematischer Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
    • 1 eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines Dampfgargeräts in Teilkomponenten;
    • 2 eine schematische Schnittdarstellung von Teilkomponenten eines Ausführungsbeispiels eines Wassertanks des Dampfgargeräts; und
    • 3 eine perspektivische Schnittdarstellung eines Endstücks des Wassertanks gemäß 2.
  • In den Figuren werden gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
  • In 1 ist in einer sehr schematischen Darstellung ein Ausführungsbeispiel eines Dampfgargeräts 1 gezeigt. Es sind hier einige der Komponenten des Dampfgargeräts 1 dargestellt. Das Dampfgargerät 1 weist ein Wasserreservoir auf. Dieses Wasserreservoir ist ein Wassertank 2. Er ist in einem Gehäuse 1a des Dampfgargeräts 1 angeordnet. In dem Wassertank 2 ist flüssiges Fluid 3, insbesondere Wasser. Darüber hinaus weist das Dampfgargerät 1 hier ein Leitungssystem 4 auf. Das Leitungssystem 4 ist mit dem Wassertank 2 strömungstechnisch verbunden. Das Leitungssystem 4 kann zumindest eine Leitung 5 aufweisen. Es weist in einem Ausführungsbeispiel auch zumindest ein Ventil 6 und eine Pumpe 7 auf. Darüber hinaus weist das Dampfgargerät 1 einen Fluidverdampfer beziehungsweise einen Verdampfer 8 auf. Der Verdampfer 8 ist strömungstechnisch mit dem Leitungssystem 4 verbunden. Der Verdampfer 8 ist eine zum Wassertank 2 separate Komponente. Flüssiges Fluid 3 des Wassertanks 2 kann mit dem Leitungssystem 4 zum Verdampfer 8 gefördert werden. Andererseits kann flüssiges Fluid, welches sich in dem Verdampfer 8 befindet, mit dem Leitungssystem 4 zum Wassertank 2 zurückgefördert werden.
  • Der Verdampfer 8 weist eine Heizung 9 auf. Mit dieser kann das flüssige Fluid in einem Aufnahmebecken 10 des Verdampfers 8 verdampft werden. Das Aufnahmebecken 10 ist Bestandteil des Verdampfers 8. Wie darüber hinaus in 1 zu erkennen ist, weist das Dampfgargerät 1 einen Zubereitungsraum beziehungsweise einen Garraum 11 auf. In diesen können Lebensmittel bestimmungsgemäß eingebracht werden, um darin zubereitet zu werden. Diesbezüglich kann Dampf, der mit dem Verdampfer 8 erzeugt wird, in den Garraum 11 eingeleitet werden.
  • In 2 ist in einer Schnittdarstellung ein Ausführungsbeispiel des Wassertanks 2 gezeigt. Er ist zerstörungsfrei lösbar in dem Gehäuse 1a in einem Ausführungsbeispiel angeordnet. Der Wassertank 2 ist im Ausführungsbeispiel modular aufgebaut. Dies bedeutet hier insbesondere, dass er aus mehreren Einzelkomponenten aufgebaut ist.
  • Gerade dadurch kann bestimmungsgemäß eine unterschiedliche Konfiguration eines derartigen Wassertanks 2 vollzogen werden. Der Wassertank 2 weist ein Basisteil 11 auf. Dieses ist insbesondere einstückig ausgebildet. Es ist insbesondere als Hohlzylinder ausgebildet. Das Basisteil 11 ist in einem Ausführungsbeispiel elastisch verformbar. Es kann beispielsweise ein Schlauch oder eine Membran sein. Möglich ist jedoch auch ein Extrusionsprofil oder dergleichen. Das Basisteil 11 ist hier als längliche Komponente ausgebildet. Es weist ein Aufnahmevolumen 12 auf. Dieses ist bestimmungsgemäß zur Aufnahme von Fluid, insbesondere Wasser, vorgesehen. Das Basisteil 12 weist ein erstes Ende 13 auf. Es weist darüber hinaus ein gegenüberliegendes zweites Ende 14 auf. Der Wassertank 2 weist darüber hinaus ein erstes Endstück 15 auf. Dieses ist hier eine zu dem Basisteil 11 separate Komponente. Insbesondere ist das Endstück 15 formsteif. Es kann aus Kunststoff und einstückig ausgebildet sein. Das erste Endstück 15 ist an dem ersten Ende 13 des Basisteils 12 in dieses eingeführt und erstreckt sich in dieses Basisteil 11 hinein. Das erste Endstück 15 weist einen Stutzen 16 auf. Dieser ist rohrförmig beziehungsweise ringförmig ausgebildet. Im Ausführungsbeispiel weist das erste Endstück 15 auch einen Standfuß 17 auf. Mit diesem kann das erste Endstück 15, insbesondere der Wassertank 2, auf eine andere Dampfgargerätekomponente aufgestellt beziehungsweise daran angeordnet werden. Insbesondere bildet dieser Fuß 17 auch einen Kippschutz. Damit wird ein Kippen des Wassertanks 2 vermieden. Er kann somit auch relativ horizontal orientiert angeordnet werden.
  • In einem Ausführungsbeispiel weist der Wassertank 2 ein zweites Endstück 18 auf. Dieses ist hier ebenfalls eine zum Basisteil 2 und zum anderen Endstück 15 separate Komponente. Das Gehäuse des zweiten Endstücks 18 ist insbesondere einstückig ausgebildet, insbesondere aus Kunststoff. In einem Ausführungsbeispiel weist das zweite Endstück 18 einen Stutzen 19 auf. Mit diesem rohrförmigen Stutzen ist das zweite Endstück 2 über das zweite Ende 14 in das Basisteil 11 eingeführt. Sowohl zwischen dem ersten Endstück und dem Basisteil 11 als auch zwischen dem zweiten Endstück 18 und dem Basisteil 11 ist jeweils mechanisch klemmende Verbindung 20 beziehungsweise 21 ausgebildet. Insbesondere kann dies dadurch erreicht werden, dass ein Außenmaß des Stutzens 19 und/oder ein Außenmaß des Stutzens 16 größer dimensioniert ist, als ein Innenmaß des Basisteils 11, insbesondere an den Enden 13 und 14. Zusätzlich oder anstatt dazu kann an einer Außenseite 16a und/oder an einer Außenseite 19a der Stutzen 16 beziehungsweise 19 eine Fixierstruktur zur mechanischen Fixierung der Verbindung ausgebildet sein. Beispielsweise können in dem Zusammenhang Rippen 22 an diesen Außenseiten 16a und/oder 19a ausgebildet sein. Damit wird der axiale Sitz und somit diese axiale Positionsfixierung zwischen den genannten Komponenten verbessert.
  • In einem Ausführungsbeispiel weist das zweite Endstück 18 einen Zulauf 23 auf. Dieser ist mit einem Stutzen 24 ausgebildet. Über den Zulauf 23 wird Wasser in das zweite Endstück 18 und von dort in das Basisteil 11 geleitet. Des Weiteren weist in dem gezeigten Ausführungsbeispiel das zweite Endstück 18 einen separaten Ablauf 25 auf. Dieser weist hier einen Stutzen 26 auf.
  • Vorzugsweise kann über diesen Ablauf 25 ein Entleeren des Wassertanks 2 erfolgen.
  • Es ist vorzugsweise vorgesehen, dass in Höhenrichtung (y-Richtung) der Zulauf 23 oberhalb und beabstandet zu dem Ablauf 25 angeordnet ist.
  • In einer Kammer 27 des zweiten Endstücks 18 ist ein Ventil 28 angeordnet. Damit kann der Ablauf 25 freigegeben oder verschlossen werden. Ist der Tank 2 leer, ist dieses Ventil 28 geschlossen. Insbesondere aufgrund der Gewichtskraft drückt dann ein Schwimmerteil 29 auf einen Dichtsitz 30, sodass dieses Ventil 28 verschlossen ist.
  • Möglich ist es auch, dass in diesem zweiten Endstück 18 ein zweites Ventil 31 vorhanden ist. Dieses weist vorzugsweise ein Schwimmerteil 32, wie beispielsweise eine Schwimmkugel, auf. Insbesondere ist in dem Zusammenhang ein Luftablass 33, der an dem zweiten Endstück 18 hier ausgebildet ist, verschließbar. Damit ist insbesondere auch eine Überlaufschutzvorrichtung 34 des Wassertanks 2 gebildet. Wird Wasser über den Zulauf 23 zugeleitet, steigt der Füllstand an und das Schwimmerteil 32 wird diesbezüglich mit diesem Füllstand nach oben bewegt.
  • Wie hier zu erkennen ist, ist in Höhenrichtung betrachtet der Luftablass 33 höher angeordnet, als eine in Höhenrichtung betrachtete Oberkante 12b des Aufnahmevolumens 12. Wird also das Aufnahmevolumen 12 gefüllt, wird weiter Wasser zugeleitet, so drückt das Schwimmerteil 32 an diesen Luftablass 33 und verschließt diesen. Damit kann keine Luft mehr aus dem Wassertank 2 entweichen und das Nachfüllen von Wasser über den Zulauf 23 ist verhindert.
  • Damit ist in einem Ausführungsbeispiel durch diesen Luftablass 33 und das Ventil 31 auch ein Luftablassventil 35 gebildet.
  • In einem Ausführungsbeispiel weist der Wassertank 2 auch eine Füllstandmesseinrichtung 36 auf. Diese ist im Ausführungsbeispiel in dem ersten Endstück 15 angeordnet. Sie kann zur Funktionsintegration und Bündelung auch beispielsweise zusätzlich an dem zweiten Endstück 18 ausgebildet sein. Diese Füllstandmesseinrichtung 36 weist einen Reed-Kontakt 37 auf. Dieser ist an einer Außenseite 38 des ersten Endstücks 15 angeordnet. Des Weiteren weist die Füllstandmesseinrichtung 36 ein in Höhenrichtung bewegbar an dem ersten Endstück 15 angeordnetes Schwimmerteil 39 auf. Dieses ist im Inneren des ersten Endstücks 15, insbesondere in dem Stutzen 16 angeordnet.
  • In 3 ist in einer perspektivischen Schnittdarstellung das zweite Endstück 18 des Wassertanks 2 gezeigt. Wie hier zu erkennen ist, ist an einer Innenwand 19b dieses Stutzens 19 eine Entlüftungsrinne beziehungsweise Luftablassrinne 40 ausgebildet. Diese ist im Ausführungsbeispiel in Höhenrichtung betrachtet am Maximum dieser Innenwand 19b ausgebildet. Durch diese Luftablassrinne 40 kann Luft, welche im Aufnahmevolumen 12 enthalten ist, beim Befüllen mit Wasser vollständig ausgelassen beziehungsweise ausgedrückt werden und dann über das noch offene Luftablassventil 35 im zweiten Endstück 18 ausgelassen werden.
  • In einem Ausführungsbeispiel weist der Stutzen 19 eine Entwässerungsrinne beziehungsweise Restwasserablaufrinne 41 auf. Diese ist ebenfalls eine an der Innenwand 19b ausgebildete radiale Vertiefung. Sie ist in Höhenrichtung betrachtet an einem Minimum der Innenwand 19b ausgebildet. Dadurch kann Restwasser in dem Aufnahmevolumen 12 wesentlich und vollständig in das zweite Endstück 18 abgelassen werden und von dort aus dem Wassertank 2 abgeleitet werden.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Dampfgargerät
    1a
    Gehäuse
    2
    Wassertank
    3
    Fluid
    4
    Leitungssystem
    5
    Leitung
    6
    Ventil
    7
    Pumpe
    8
    Verdampfer
    9
    Heizung
    10
    Aufnahmebecken
    11
    Basisteil
    12
    Aufnahmevolumen
    12a
    Unterkante
    12b
    Oberkante
    13
    Ende
    14
    Ende
    15
    Endstück
    16
    Stutzen
    16a
    Außenseite
    17
    Standfuß
    18
    Endstück
    19
    Stutzen
    19a
    Außenseite
    20
    Verbindung
    21
    Verbindung
    22
    Rippen
    23
    Zulauf
    24
    Stutzen
    25
    Ablauf
    26
    Stutzen
    27
    Kammer
    28
    Ventil
    29
    Schwimmerteil
    30
    Dichtsitz
    31
    Ventil
    32
    Schwimmerteil
    33
    Luftablass
    34
    Überlaufschutzvorrichtung
    351
    Luftablassventil
    36
    Füllstandsmesseinrichtung
    37
    Reed-Kontakt
    38
    Außenseite
    39
    Schwimmerteil
    40
    Luftablassrinne
    41
    Restwasserablaufrinne

Claims (15)

  1. Wassertank (2) für ein Dampfgargerät (1), mit einem hohlen Basisteil (11), welches ein Aufnahmevolumen (12) aufweist, in dem bestimmungsgemäß Wasser zum Lagern im Wassertank (2) aufgenommen werden soll, mit einem ersten Endstück (15), das mit einem ersten Ende (13) des Basisteils (11) verbunden ist und mit zumindest einem dazu separaten zweiten Endstück (18), welches mit einem zweiten Ende (14) des Basisteils (11) verbunden ist, wobei das Basisteil (11) durch die zumindest zwei Endstücke (15, 18) an den zumindest zwei Enden (13, 14) verschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Basisteil (11) elastisch verformbar ist und/oder das Aufnahmevolumen (12) des Wassertanks (2) reversibel veränderbar ist.
  2. Wassertank (2) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Basisteil (11) ein Schlauch oder eine Membran ist.
  3. Wassertank (2) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Endstück (15) einen Stutzen (16) aufweist, der sich zum klemmenden Verbinden mit dem Basisteil (11) am ersten Ende (13) in das Basisteil (11) hinein erstreckt und/oder das zweite Endstück (18) einen Stutzen (19) aufweist, der sich zum klemmenden Verbinden mit dem Basisteil (11) am zweiten Ende (14) in das Basisteil (11) hinein erstreckt.
  4. Wassertank (2) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einer der Stutzen (16, 19) an seiner Außenseite (16a, 19a) im Vergleich zum Innendurchmesser des Endes (13, 14) des Basisteils (11) ein Übermaß aufweist und/oder an einer Außenseite (16a, 19a) des Stutzens (16, 19) Rippen (22) zur Klemmung mit dem Basisteil (11) aufweist.
  5. Wassertank (2) nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine klemmende Verbindung (20, 21) durch eine Schelle unterstützt ist, durch welche das entsprechende Ende (13, 14) des Basisteils (11) radial an die Außenseite (16a, 19a) des Stutzens (16, 19) gedrückt ist.
  6. Wassertank (2) nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die klemmende Verbindung (20, 21) ohne separates Zusatzbauteil wasserdicht ist.
  7. Wassertank (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Endstück (16) eine Füllstandsmesseinrichtung (36) aufweist.
  8. Wassertank (2) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Füllstandsmesseinrichtung (36) einen Reed-Kontakt (37) aufweist, der an einer Außenseite (38) des ersten Endstücks (16) angeordnet ist, und eine magnetisches Schwimmerteil (39) aufweist, welches im ersten Endstück (16) bewegbar gelagert ist.
  9. Wassertank (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Endstück (18) einen Zulauf (23) für Wasser aufweist, und einen Ablauf (25) für Wasser aufweist.
  10. Wassertank (2) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Zulauf (23) in Höhenrichtung (y) betrachtet oberhalb dem Ablauf (25) angeordnet ist und/oder der Ablauf (25) in Höhenrichtung (y) unterhalb dem Niveau einer Unterkante (12a) des Basisteils (11) angeordnet ist.
  11. Wassertank (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in dem zweiten Endstück (16) ein Ventil (28) angeordnet ist, mit welchem das Zulaufen und Ablaufen von Wasser zum Wassertank (2) und aus dem Wassertank (2) geregelt ist.
  12. Wassertank (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Endstück (19) ein Luftablassventil (35) aufweist.
  13. Dampfgargerät (1) mit einem Verdampfer (8) nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
  14. Verfahren zum Herstellen eines Dampfgargeräts (1), bei welchem ein Wassertank (2) in einem Gehäuse (1a) des Dampfgargeräts (1) verbaut wird, dadurch gekennzeichnet, dass zur Konfiguration eines ersten Typs eines Dampfgargeräts (1) der Wassertank (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche verbaut wird, und dazu der Wassertank (2) mit einem ersten Basisteil (11) aufgebaut wird, so dass ein erstes Aufnahmevolumen (12) konfiguriert wird, und zur Konfiguration eines zweiten Typs eines Dampfgargeräts (1) der Wassertank (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche verbaut wird, und dazu der Wassertank (2) mit einem zum ersten Basisteil (11) unterschiedlichen zweiten Basisteil (11) aufgebaut wird, so dass ein zum ersten Aufnahmevolumen (12) unterschiedliches zweites Aufnahmevolumen konfiguriert wird.
  15. Verfahren zum Herstellen eines Dampfgargeräts (1), bei welchem ein Wassertank (2) in einem Gehäuse (1a) des Dampfgargeräts (1) verbaut wird, dadurch gekennzeichnet, dass ein Wassertank (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche in dem Gehäuse (1a) verbaut wird, wobei dazu das Basisteil (11) beim Verbauen des Wassertanks (2) definiert und bestimmungsgemäß elastisch verformt wird, so dass in der Endposition des Wassertanks (2) in dem Gehäuse (1a) das Basisteil (11) im Vergleich zur nicht verbauten Situation verformt angeordnet wird.
DE102021201863.7A 2021-02-26 2021-02-26 Modularer Wassertank für ein Dampfgargerät, sowie Dampfgargerät und Verfahren Pending DE102021201863A1 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102021201863.7A DE102021201863A1 (de) 2021-02-26 2021-02-26 Modularer Wassertank für ein Dampfgargerät, sowie Dampfgargerät und Verfahren
PCT/EP2022/052976 WO2022179843A1 (de) 2021-02-26 2022-02-08 Modularer wassertank für ein dampfgargerät, sowie dampfgargerät und verfahren

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102021201863.7A DE102021201863A1 (de) 2021-02-26 2021-02-26 Modularer Wassertank für ein Dampfgargerät, sowie Dampfgargerät und Verfahren

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102021201863A1 true DE102021201863A1 (de) 2022-09-01

Family

ID=80683099

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102021201863.7A Pending DE102021201863A1 (de) 2021-02-26 2021-02-26 Modularer Wassertank für ein Dampfgargerät, sowie Dampfgargerät und Verfahren

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE102021201863A1 (de)
WO (1) WO2022179843A1 (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4597425A (en) 1984-10-23 1986-07-01 Tally David N Collapsible liquid storage tank
DE10190402B4 (de) 2000-02-09 2004-09-16 Mike Hannemann Schlauchbehälter
DE102017214932A1 (de) 2017-08-25 2019-02-28 BSH Hausgeräte GmbH Dampfgargerät

Family Cites Families (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JP2009030874A (ja) * 2007-07-26 2009-02-12 Sharp Corp 蒸気調理器
DE102017214928A1 (de) 2017-08-25 2019-02-28 BSH Hausgeräte GmbH Dampfgargerät

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4597425A (en) 1984-10-23 1986-07-01 Tally David N Collapsible liquid storage tank
DE10190402B4 (de) 2000-02-09 2004-09-16 Mike Hannemann Schlauchbehälter
DE102017214932A1 (de) 2017-08-25 2019-02-28 BSH Hausgeräte GmbH Dampfgargerät

Also Published As

Publication number Publication date
WO2022179843A1 (de) 2022-09-01

Similar Documents

Publication Publication Date Title
WO2018104411A2 (de) Druckspülsystem für ein wc-becken
EP3722525A1 (de) Heizbarer spülkasten für intelligente toilette
EP3448732B1 (de) Absaugvorrichtung für einen abwassertank, nachrüstset hierfür und verfahren für das leeren eines abwassertanks
AT398836B (de) Vorrichtung bei einem warmwasserbereiter zum vermeiden des tropfens
DE202020101760U1 (de) Vakuumtoilette und Behälterkörper für eine Vakuumtoilette
DE102008032687B4 (de) Befestigungsanordnung für wasserdurchflossene Sanitärbauteile
DE102023123249A1 (de) Anordnungssystem zur Anordnung eines Spülbehälters eines Sanitärausstattungsgegenstandes
DE102021201863A1 (de) Modularer Wassertank für ein Dampfgargerät, sowie Dampfgargerät und Verfahren
EP0083358A1 (de) Automatische einfüllvorrichtung für batteriezellen.
EP3502364A2 (de) Rohrbelüfter und system zur rohrbelüftung
DE202008011255U1 (de) Systemtrenner II
DE102023123248A1 (de) Anordnungssystem zur Anordnung eines Spülbehälters eines Sanitärausstattungsgegenstandes
WO2007104600A1 (de) Laugenabpumpstrang in einer waschmaschine
DE2212112C3 (de) Entlüftungsvorrichtung
DE102016100338A1 (de) Überlauf für ein Becken, insbesondere Spülenbecken
DE102005048696B4 (de) Behälter mit Filtereinsatz
AT6052U1 (de) Sicherheitsablass
DE1190351B (de) Zapfhahn fuer einen Fluessigkeitsbehaelter
EP4520887B1 (de) Bodeneinlauf mit geruchsverschluss
DE202005016872U1 (de) Auslaufeinrichtung
EP3708724A1 (de) Sanitärer ablauf mit überlaufschutz
DE4212708A1 (de) Selbsttätig wirkende Hebervorrichtung
AT506524B1 (de) Wasserablauf für aquarien und andere wasserbehälter
DE102021213577A1 (de) Siphon für ein Wäschepflegegerät
DE102017205250A1 (de) Einstechteil für ein medizinisches Infusionssystem

Legal Events

Date Code Title Description
R163 Identified publications notified