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Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zur Rettung eines Fahrzeugs (PKW, LKW) oder andere Transportmittel wie Schiffe, Yachts, Flugzeuge oder andere geeignete Objekte oder Transportmitteln, einschließlich die Transportbehälter oder Containers, bei denen eine Gefahr des Versenkens, Ertrinkens oder Untergehens im Wasser bestehen kann und die gerettet werden muss.
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Zur Stand der Technik gehört:
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Nach der Patentanmeldung
DE10332935 A1 (Deutschland) ist ein Fahrzeug mit einem Frühwarnsystem bekannt, das ein Daten Auswertegerät des Umwelt Detektors des Fahrzeugs in Verbindung mit einem Steuergerät enthält. Zweck dieser Erfindung ist es, einen Fußgänger vor einem Zusammenstoß mit dem Fahrzeug durch Auslösen von Außen Airbags zu retten, aber diese und ähnliche Erfindung rettet weder die Insassen noch das Fahrzeug vor Tod oder Beschädigung des Fahrzeugs, weder bei einem Sturz ins Wasser noch bei einem Zusammenstoß mit einem schweren Hindernis, wie oben beschrieben ist.
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Die Unwirksamkeit dieser Erfindung liegt auf der Hand, denn ein Airbag im Rahmen dieses Patents kann einen leichten Gegenstand wie einen Fußgänger beeinflussen, er schützt nicht einmal das Auto, sondern schützt eine Person außerhalb des Autos nur theoretisch vor einem Zusammenstoß.
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Der Airbag schützt nur vor Zusammenstößen zwischen einem Fußgänger und einem Auto, aber er kann einen Fußgänger unter die Räder eines anderen Autos oder auf die Gegenfahrbahn werfen. Diese Erfindung hat sich in der Praxis nicht bewährt und wird daher derzeit nicht benutzt. Auch wurde überhaupt nicht mal daran gedacht, daß es derartige Fahrzeug mit einer System wie die in der o.g. Anmeldung beim Inwasserfallen die angemeldete System dafür nicht mal teoretisch ums zu Überleben einsätzt.
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Das oben genannte Luftkissen wird nicht helfen, wenn das Auto von der Brücke ins Wasser fällt. Der Wagen und seine Insassen sind in Lebensgefahr, wenn er ins Wasser fällt, zum Beispiel von einer Brücke oder von einem Kai aus. Dies war der Fall bei einem Zwischenfall mit Edward Kennedy, im Juli 1969 in Chappaquiddick, der zum Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt werden sollte, als sein Auto mit einem Passagierin in der Kabine von einer Brücke ins Wasser stürzte. Das Wasser war nur wenige Meter tief, aber Kennedys PKW konnte nicht gerettet werden. Grösstwahrscheinlich deshalb Edward Kennedy nicht zum Präsidenten gewählt wurde; und die Geschichte der Menschheit ging einen völlig anderen Weg. Es ist also klar, daß das Vorhandensein eines Rettungsgerätes für die eigentliche Erfindung bei diesem Vorfall hätte helfen könnte, die Begleiterin zu retten, wenn es damals existiert hätte.
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Daher besteht die Aufgabe darin, eine Vorrichtung zu schaffen bzw. anzubieten, die die Passagiere und, wenn möglich und idealerweise auch das Auto selbst vor dem Versinken rettet, wenn es ins Wasser fällt.
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Die Aufgabe erfindungsgemäß wird durch die Verwendung eines Airbags oder mehrerer Airbags (aufblasbare Luftkissen-System) gelöst, die sich außerhalb des Autos befinden und die sich aufbläst bzw. Aufblasen dann, wenn das Auto ins Wasser fällt, und das Auto auf der Wasseroberfläche hält und damit die Passagieren des PKW vorm Ersinken retten.
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Im Folgenden wird genau beschrieben, wie die Passagiere und das Auto vor dem Untergang bzw. Versinken und dadurch Ertrinken im Wasser gerettet werden.
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Ein Vorrichtung wurde erfunden, um ein Fahrzeug (oder ein Transportmittel generell), einschließlich eines PKW, LKW, Busses, Motorrads, sowie ein Luftfahrzeug, einschließlich eines Flugzeugs und eines Hubschraubers, ein Schiff, einschließlich einer Jacht, sowie einen Container oder Behälter und andere transportierte Last zu retten, die zur Verhinderung von Versinken in Wasser verwendet werden, falls das Transportmittel ins Wasser fällt, die ein oder mehrere äußere aufblasbare Luftkissen enthalten, wobei die aufblasbaren Kissen ein Gesamtvolumen und dementsprechend eine Gesamt Hubkraft (Schwimmkraft bzw. Auftrieb) haben, die ausreicht, um den geschützten Gegenstand ganz oder teilweise sicher über Wasser zu halten, und den Fahrzeuginsassen ein sicheres Verlassen des Fahrzeugs zu ermöglichen; dabei die Vorrichtung enthält ein Kissen Aufblassystem bis zu einem Volumen, das bei jeder Beladung des Fahrzeugs für ausreichenden Auftrieb bzw. Schwimmkraft sorgt, sowie einen oder mehrere mit dem Airbag-Steuersystem verbundene Sensoren besitzt, die die Auslösung des Airbag-Systems auslösen, auch durch den hydrostatischen Druck, wenn das Fahrzeug in einer bestimmten Tiefe in Wasser eingetaucht ist, wodurch die Gefahr einer Überflutung des geschützten Objekts erkennt und die Auslösung (das Aufblasen) des Airbag-Systems ausgelöst wird.
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Die Vorrichtung ermöglicht es, einen Wagen, der z.B. von einer Brücke ins Wasser gefallen ist, sicher an der Wasseroberfläche zu halten, und das Innere (Lebensraum) des Wagens mit den Passagieren wird durch den hydrostatischen Druck außerhalb des Wagens blockiert. Ein Fahrzeug, das ins Wasser gefallen ist, wird auf der Wasseroberfläche gehalten, bis dem es von einer Rettungsaktion erreicht wird; und es wird leicht sein, das Fahrzeug auf der Wasseroberfläche zu finden, indem die Airbags durch eine spezielle Einfärbung der Airbags mit Leuchtfeuern, einschließlich audiovisuellen und Funkfeuern, versehen wird, während der Lebensraum des Fahrzeugs durch den Wasserdruck nicht zerquetscht wird, was das Leben der Passagiere rettet.
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Die Eigenschaften der Vorrichtung sind so gewählt, daß ihr Volumen und ihre Form im aufgeblasenen Zustand selbst voll beladenen Passagieren, Gepäck, Treibstoff, Ausrüstung oder einem anderen Frachtfahrzeug erlauben, nicht mehr als bis zu einer sicheren Tiefe ins Wasser einzutauchen und das geschützte Objekt automatisch in die normale, gebräuchlich übliche Position relativ zur Horizontalen zu drehen, selbst wenn es kopf unten ins Wasser fällt, bei denen das Volumen, die Form und die Reihenfolge der Aktivierung der Kissen so gewählt wird, daß sie ausreichen, um den Wagen in einer horizontalen Position zu drehen und halten, was dadurch erreicht wird, daß zuerst ein Kissen aufgeblasen wird, der Wagen durch die Hubkraft des ersten Kissens umgedreht und dann die anderen Kissen aufgeblasen werden, um den Wagen in eine normale stabile Position zu bringen bzw. zu halten.
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Diese Lösung ermöglicht es, das Fahrzeug sicher auf der Wasseroberfläche zu sichern und zu halten, was insbesondere bei Rettungseinsätzen von größter Bedeutung ist, wobei die Notwendigkeit Menschen aus dem stabilisiertem Fahrzeug zu befreien, gestartet wird.
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Um Fehlalarme zu vermeiden, ist das Timing der Sensoren so angestellt bzw. gesteuert, daß der hydrostatische Auslöse-Druck ausreichend eingestellt ist, um zuverlässig zu erkennen, daß das Fahrzeug ins Wasser gelangt ist, und die Realität der Bedrohung durch Verzinkung besteht.
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Damit wird es erreicht, daß die Auslösung der Schutzvorrichtung blockiert wird, wenn das Fahrzeug nicht in die Wassertiefe sinkt, sondern auf einer überfluteten Straße fährt, und den Bodenkontakt besteht.
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Die Erfindung löst auch zusätzlich und hinzukommend weiter das Problem, der Rettung von Passagieren und in häufigen Fällen des Fahrzeugs selbst bei drohender Kollision mit einem äußeren beweglichen oder feststehenden Hindernis jeglicher Art und relativer Geschwindigkeit und Beschleunigung im Verhältnis zum geschützten Fahrzeug, wobei das Hindernis eine Wand, ein Fels, ein Straßenzaun oder ein Baum sein kann, ein anderes Fahrzeug, einschließlich eines schweren Lastfahrzeugs, einschließlich eines fahrenden oder stehenden Fahrzeugs, eines Straßenfahrzeugs auf der Fahrbahn, eines großen Tieres oder eines Fußgängers und eines Schiffs auf einem Kreuzungskurs; unter bestimmten Bedingungen eine horizontale Fläche, wenn ein Gegenstand aus einer Höhe fällt, z.B. von einer Klippe oder einer Böschung, für die die Vorrichtung mit zusätzlichen Detektoren für Kollisionsgefahr ausgerüstet ist, Erkennen des bedrohlichen Objekts, Abschätzen des Abstands, der Geschwindigkeit, der verbleibenden Zeit bis zum Zusammenstoß, der Unmöglichkeit, den Zusammenstoß entweder durch die aktiven Sicherheitssysteme des geschützten Fahrzeugs oder durch mögliche Änderungen von Position und Geschwindigkeit des bedrohlichen Objekts zu verhindern, d.h. ein Sensor, der die Unausweichlichkeit einer Kollision bei jedem möglichen Manöver des bedrohlichen Objekts und jeder Aktion des aktiven Sicherheitssystems des Fahrzeugs berechnet, sowie ein Schwerelosigkeitssensor besitzt, der den Sturz des Fahrzeugs aus der Höhe, z.B. von einer Böschung, Brücke oder Schlucht erkennt, diese Schwerelosigkeitssensor liefern unabhängig für jede ihrer geschätzten Aktivierungszeiten der Kissen, und die Kissenaufblassysteme werden mit der entsprechenden Geschwindigkeit ausgeführt.
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Dies ist als Zusatzfunktion zu ersehen, und da die Sicherheitsvorrichtung immer bereit ist, während der Fahrt ausgelöst zu werden, ist es sinnvoll, Airbags auch im Falle eines frontalen, seitlichen oder anderen möglichen Zusammenstoßes mit einem sich bewegenden oder feststehenden Hindernis zu verwenden.
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Damit löst die dargestellte Erfindung erschöpfend und erfinderisch die Aufgabe der Gewährleistung der Sicherheit von Personen im Auto im Falle eines Sturzes ins Wasser und der Möglichkeit ihrer sicheren Rettung beim Versinken;
darüber hinaus löst die Erfindunge nicht nur das Problem, das Leben der Menschen in einem ins Wasser gefallenen Auto zu retten, sondern verhindert auch, daß das Auto selbst versinkt und ggf. nicht mehr aufgefunden wird.
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Ein weiteres Ziel und Zweck der Erfindung ist es, das Fahrzeug vor einem Zusammenstoß zu schützen, einschließlich des Schutzes einer Yacht oder eines anderen Schiffes vor einem Zusammenstoß mit auf der Wasseroberfläche schwimmenden Objekten wie Schiffscontainern, die ins Wasser gefallen und unerkannt sind. Sowie um eine Jacht vor der Kollision mit einem Meeres Transportcontainer zu schützen, auch wenn die Kollision mit einem Kollisions Fahrzeug keine sehr große Breite dieser Kissen erfordert, weil der Druck des kollidierenden Objekts, z.B. eines anderen Fahrzeugs, das im Inneren des Kissens unter Gasdruck steht, gleichmäßig auf die gesamte Oberfläche des Fahrzeugs übertragen wird, die von einem Luftkissen umgeben ist. Zum Beispiel erzeugt ein Seitenkissen eines Personenkraftwagens mit Gesamtabmessungen von 3*1*0,5 Kubikmetern (Länge*Höhe*Breite) bei der Zusammenstöße eine gleichmäßige Druckverteilung von fast 3 Quadratmetern, und selbst bei einer maximalen Zusammenstoß Kraft von 30 Tonnen oder 300.000 Newton drückt dieses Luftkissen die Türen und Ständer des Wagens gleichmäßig nicht mehr als 100 kPa, was offensichtlich unter dem Druck des Beginns der Verformung der Karosserie liegt.
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Die Ausführungsbeispiele.
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Da die Erfindung ein breites Spektrum von geschützten Fahrzeugen und Transportobjekten sowie ein breites Spektrum von Bedrohungen der Sicherheit und vor Unversehrtheit geschützter Objekte abdeckt, werden diese in einzelnen betrachtet.
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1. Personenkraftwagen (PKW).
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- (a) Ein Personenkraftwagen ist ein relativ kleines Fahrzeug mit einem Gewicht von einigen hundert Kilogramm bis zu einigen Tonnen, hauptsächlich bis zu 3,5 Tonnen Bruttogewicht, das ins Wasser fallen kann, wenn es auf einer Straße entlang eines Flusses, einer Brücke, einer Fähre, einer plötzlichen Überschwemmung in anderen Fällen fährt, die aus der Literatur und den Verkehrschroniken allgemein bekannt sind. Auch beim Transport der PKW über Sea ist es möglich, dass das PKW vom Schiff beim Storm zum Beispiel runtergespült wird.
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In einigen Fällen übersteigt die Tiefe des Wasserstandes an der Aufprallstelle die Höhe des Fahrzeugs, und oft sind Fahrer und Passagiere Opfer eines Ereignisses, wie z.B. wenn ein Auto in tiefes Wasser aufschlägt. Fahrzeugkonstruktionen, die an das Fahren im Wasser angepasst sind, haben bekanntermaßen hermetische oder abgedichtete Innenräume, was jedoch bei den meisten Autos nicht der Fall ist.
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Die Erfindung ermöglicht es, die Menschen und in den meisten Fällen auch das Auto selbst zu retten, indem an Auto-Gestell ein oder mehrere aufblasbare Kissen befestigt werden, die ein entsprechendes Volumen haben, das ausreichend ist ums Autos in einem schwimmendem Zustand zu halten. Zum Beispiel sollte bei einem Auto mit einem Gesamtgewicht von 3 Tonnen das Volumen solcher Kissen etwas nicht größer als 3 Kubikmeter sein. In diesem Fall befindet sich ein Teil des Körpers des Wagens unter Wasser und verliert einen Teil seines Gewichts nach dem Gesetz des Archimedes, und solche Kissen gewährleisten sein Eintauchen auf ein Niveau, das nicht höher als die Seitenfenster des Wagens ist, was es dem Fahrer und den Passagieren ermöglicht, sich sicher durch die offenen Fensteröffnungen nach Außen auf die Oberfläche der aufgeblasenen Kissen zu evakuieren, von wo aus sie von Rettungskräften entfernt werden oder von selbst auf den harten Boden gelangen.
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Eine klare Vorteil eines solchen Rettungssystems ist, daß das Fahrzeug auf der Wasseroberfläche verbleibt und unbeschädigt sein kann, d.h. es kann von einem Schlepper aus dem Wasser gezogen und nach dem Einsatz reaktiviert werden. Das Airbag- oder Kissensystem kann auf verschiedene Weise konfiguriert werden. Dabei kann es sich um ein einzelnes Kissen unter dem Unterboden des Fahrzeugs, innerhalb des Fahrzeugbodens, oder um zwei Kissen unter dem Unterboden oder in den Seitenschwellern des Fahrzeugs, innerhalb des Fahrzeugbodens, und vordere und hintere Kissen handeln; die, wenn sie ausgelöst werden, eine schwimmende Plattform unter, an den Seiten des Fahrzeugs, an der Vorder- und Rückseite bilden, auf der das Fahrzeug im Wasser schwimmen kann, wobei es höchstens bis zur Seitenfenster Abtrennung eintaucht und es dem Fahrer und den Insassen ermöglicht, das Fahrzeug durch die abgesenkten Seitenfenster zu evakuieren.
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Falls gewünscht, kann ein weiterer Airbag auf dem Autodach angebracht werden, so daß dieses Kissen, wenn das Auto mit dem Dach nach unten ins Wasser fällt, eine Hubkraft auslöst, die das Auto in eine normale Position bringt.
- (b) Ein Airbag oder mehrere Airbags müssen mit einem oder mehreren Airbag-Füllsystemen verbunden sein, z. B. solchen, die auf den bekannten Prinzipien des Aufblasens von Druckgasflaschen beruhen, oder mit Pyropatronen, die das erforderliche Gasvolumen erzeugen, wenn sie durch eine Initialladung ausgelöst werden. Wenn das Auto ins Wasser fällt, muss die Geschwindigkeit des Aufblassystems nicht sehr hoch sein, da das Auto einige Zehntel Sekunden Zeit hat, bevor es gefährlich unter Wasser getaucht wird. In einigen Fällen kann die Geschwindigkeit des Ladesystems jedoch im Handumdrehen eingestellt werden, wenn das Ladesystem auch auf die unten beschriebenen Kollisionsgefahren reagieren soll.
- (c) Sensoren zur Erkennung des Ereignisses, daß ein Auto auf das Wasser aufschlägt, können eine bekannte Konstruktion haben, die seit Jahrzehnten oder sogar Jahrhunderten getestet wurde. Dabei kann es sich um einen hydrostatischen Drucksensor handeln, von dem bekannt ist, daß es 10 Kilopascal beträgt, wenn es 1 Meter tief eingetaucht wird, oder um einen Sensor nach anderen Prinzipien, wie z.B. einen Sensor, der durch das Schmelzen eines Stücks raffinierten Zuckers ausgelöst wird, wenn Wasser in das Sensorvolumen eindringt. Ein Stück Zucker kann auch in 20 Sekunden auf- und ausgelöst werden, die klassische Zeit, um eine Seemine in Aktion zu setzen, und die klassische Zeit sei, um die Auftriebskissen aufzublasen.
- (d) Natürlich benötigen die Sensoren, das Ladungssystem und das Fahrzeug Rettungssystem als Ganzes ein intelligentes, mikrocomputergestütztes Steuerungssystem, das über elementare künstliche Intelligenz verfügt, um die Gefahr einer Überflutung zuverlässig zu erkennen und das Rettungssystem einzuleiten.
- (e) Ein solches intelligentes Rettungssystem kann z.B. die Funktionen der automatischen Störfallmeldung an die Rettungsdienste übernehmen, integriert mit anderen Funktionen des Fahrzeug-Rettungs Managementsystems, z.B. durch Aktivierung von audiovisuellen und Funkbaken.
- (f) Ein Rettungsgerät mit einer intelligenten Steuereinheit kann eine Umkehr-Erkennungsfunktion haben und das Füllen der Luftkissen so steuern, daß sich das Fahrzeug in einer normale Position (Kopf-nach-oben) umdreht - entweder durch Voraufblasen des oberen Kissens im Dach des Fahrzeugs oder durch Voraufblasen zuerst eines Seitenkissens und dann, nachdem eine Seite des Fahrzeugs aufgetaucht ist, des zweiten Seitenkissens.
- (g) Außenairbags können auch in der aktiven Sicherheit eingesetzt werden, um zu verhindern, daß das Fahrzeug mit einem Hindernis zusammenstößt. Dazu gehören feste Hindernisse wie Mauern, Felsen, Bäume, Brückenstützen, stehende Autos, Straßenfahrzeuge, bewegliche Hindernisse, einschließlich Autos bei einer Kollision auf der gegenüberliegenden Straßenseite, einschließlich Frontal-, Schrägfrontal-, Seiten- und Heckaufprall, sowie eine Kollision mit einem Hindernis auf der gegenüberliegenden Straßenseite, wenn das Auto aus der Spur gerät, z.B. durch ein Schwerlastfahrzeug bei einem Seitenaufprall. Dazu gehören auch umstürzende Bäume, Ladung von den vorbeifahrender Autos, von Tornadowirbeln in die Luft gehobene Gegenstände und so weiter. Es liegt auf der Hand, daß die Geschwindigkeit der Airbag-Aufblassysteme von Außenairbags den dynamischen Eigenschaften dieser Bedrohungen angemessen entsprechen sollte, und die Zeit der Airbag-Entfaltung sollte in diesem Fall nicht mehr als einige zehn Millisekunden betragen, was den Systemen von Innenairbags in diesem Fall ähnlich ist.
- (h) Ein Sonderfall ist ein System als Mittel zur Rettung eines Fußgängers vor einer Fahrzeugkollision. Da es meistens wahrscheinlich ist, daß ein Fussgänger von vorne, d.h. im Sektor von links vorne bis zum rechten vorderen Pfosten der Autokarosserie, mit dem Auto kollidiert, erlaubt das Sicherheitssystem, einen solchen Fussgänger zu erkennen und den Airbag auf der Seite der Front links, saubere Front oder Seite der Front rechts aufzublasen, aber ein Fussgänger wird meistens nicht gerettet (bekanntes Patentanmeldung von Mercedes, die DE10332935 A1 ), und der Fussgänger wird unter die Räder anderer Autos geworfen. Um einen solchen Fall zu verhindern, werden die Frontsektor-Airbags in Form von mehrteiligen Airbags ähnlich den Seiten eines Buches hergestellt, so daß ein Fußgänger, der in einen mehrteiligen Airbag fliegt, darin stecken bleibt und vom Airbag unter den Rädern anderer Verkehrsteilnehmer nicht reflektiert wird.
- (i) Wenn die Reichweite des externen Airbags mit 0,5 Metern angenommen wird und die Kollisionsgeschwindigkeit mit einem festen starren Hindernis 10 Meter pro Sekunde beträgt, beträgt die negative Beschleunigung bei gedämpftem Fahrzeug : wobei (a) die Beschleunigung, (V) die Geschwindigkeit (10 m/s), (S) der Bremsweg (0,5 m) ist, was ergibt : oder etwa 10g, was in etwa den Überlastungen der Astronauten entspricht. Und um ein Vielfaches weniger als bei einem harten Frontalzusammenstoß.
- (j) Auch beim Sturz von einer Brücke oder einer Klippe kann die Auslösung eines Airbags die Fahrzeuginsassen retten. Zum Beispiel fällt das Fahrzeug aus einer Höhe von 10 Metern und das Kissen hat einen Schutzradius von 0,5 Metern. Dann wird die Geschwindigkeit des Autos auf dem Boden: und die Insassen werden die gleiche Beschleunigung von 10g erleben, wenn sie mit dem Auto auf den Boden aufschlagen werden, was viel weniger ist als beim Aufprall auf den Boden ohne Airbag.
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Der Ereignis-Sensor kann in diesem Fall ein Beschleunigungsmesser sein, der den Zustand der Schwerelosigkeit beispielsweise innerhalb von hundert Millisekunden erkennt - eine Zeit, die unrealistisch groß ist, wenn sich das Auto auch bei eventuellen Sprüngen bewegt.
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2. Lastkraftwagen (LKW).
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Für den Fall, wenn der LKW ins Wasser gerät, ist es unrealistisch, ein Rettungskissen zu haben, das Hubkraft für zulässigen Gesamtgewichts des LKW bietet. Da aber nach dem Gesetz von Archimedes die im Wasser untergetauchten Körper so viel Gewicht verlieren, wie sie das Wasser verdrängen werden, ist es möglich, ein Kissen von Teilvolumen so zu abnehmen, daß es nur der Fahrerkabine und dann nur einem Teil davon Auftrieb verleiht, das ausreicht, um dem Fahrer und seinem möglichen Beifahrer genügend Lebensvolumen und die Möglichkeit zu geben, den sinkenden Wagen zu verlassen, d.h. ein solcher Airbag reicht aus, wenn der Wagen nicht untergetaucht ist. Die Kollisionsschutzfunktionen können im Wesentlichen die gleichen sein wie die eines Personenkraftwagens, erkennen aber nur die Gefahr eines Frontal- und Seitenaufpralls in der Fahrerkabine.
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3. Bus.
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Ein großer Bus mit 30 bis 50 oder mehr Passagieren ist aufgrund seiner Gewichtseigenschaften und der Art der Ladung - den Lastwagen - dem Lastwagen ähnlich, daher ist die Aufgabe hier umstrittener. Vielleicht wird ein Airbag nicht in der Lage sein, den vollen Auftrieb des Busses zu gewährleisten, wenn er ins Wasser gelangt, aber unter Berücksichtigung des Gewichtsverlustes eines teilweise untergetauchten Busses wird die Aufgabe realistischer. Bei einem Bus mit einem Bruttogewicht von 20 Tonnen beispielsweise wird ein 10 Kubikmeter großes Kissen das Schweben eines halb untergetauchten Busses sicherstellen, so daß in seinem Innenraum genügend Luft für die Fahrgäste bleibt und die Möglichkeit einer Evakuierung durch Seitenfensteröffnungen und obere Luken erhalten bleibt.
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Das Sicherheitssystem des Busses kann dann die Seitenfenster gewaltsam öffnen und die oberen Luken herunterlassen, so daß die Fahrgäste keine Zeit damit verlieren, sie aufzubrechen oder zu öffnen.
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4. Ein Leichtflugzeug und ein Hubschrauber.
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Was die Lösung des Problems der Rettung vor drohenden Überschwemmungen und versinken anbelangt, so sind Leichtflugzeuge hinsichtlich ihres Gewichts und der Anzahl der Passagiere fast daßelbe wie Autos. Daher kann fast alles, was oben gesagt wurde, auf Leichtflugzeuge zurückgeführt werden.
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5. Passagierflugzeug.
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Passagierflugzeuge wie auch Frachtflugzeuge stürzen sehr selten ins Meer jedoch besteht die Aufgabe bei der Rettung solcher Flugzeuge in erster Linie von der Notwendigkeit die Leute zusammen und auf der Wasseroberfläche zu halten womöglich ohne ins Wasser abzusteigen, das Flugzeug über Wasser sicher zu halten, und die spätere die Untersuchung des Flugzeugunfalls zu ermöglichen. Das Gewicht solcher Flugzeuge beträgt Zehner und Hunderte von Tonnen, und um ihren Auftrieb zu gewährleisten, sind die Kapazitäten der Rettungskissen in der Größenordnung von Zehner und Hunderten von Kubikmetern erforderlich, aber bei solchen Flugzeugen wird die Aufgabe dadurch erleichtert, daß die Flugzeuge aus Leichtmetalllegierungen gebaut sind und beim Eintauchen in Wasser von einem Viertel bis zu einem Drittel ihres Gewichts verlieren, wodurch das Volumen der Airbags geringer sein kann.
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6. Ein Boot, eine Yacht oder ein Motorboot.
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Yachten und Boote versinken im Sturm, bei Unterwasserhindemissen, Riffen und Felsen, auf hoher See und vor der Küste, und oft ist eine Rettungsinsel die einzige Möglichkeit sei, die Besatzung im grenzenlosen Ozean zu retten. Mit der Aussicht, dutzende von Tagen umherirren zu müssen, ohne ein Schiff zu treffen, um geretten zu werden. In diesem Fall gibt selbst eine stark beschädigte Yacht oder ein stark beschädigtes Boot den Menschen eine viel bessere Chance am Leben zu bleiben, als die Aussicht, in/auf eine kleine Rettungsinsel zu krachen.
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Eine Yacht mit einer vollen Verdrängung von 50 Tonnen kann 10 und 20 Tonnen wiegen, selten mehr. Das heißt, Airbags oder Rettungskissen mit einem Volumen von 10 bis 20 Kubikmetern können den Auftrieb einer völlig beschädigten Jacht gewährleisten, wobei jedoch für die Besatzung ein gewisser Wohnraum im Inneren der Yacht erhalten bleibt. Und hier ist es vernünftig, die Außenairbags mit einem gewissen Volumen der Innenpolster (eine aufblassbare Kissen innen) zu kombinieren, die durch die Belegung eines Teils des Volumens der Innenräume den Rest- bzw. Zusatz-Auftrieb einer Jacht erhöhen und die Verringerung des notwendigen Volumens der Außenairbags ermöglichen. Gleichzeitig kann ein Außenairbag als zusätzlicher Radarreflektor mit guter Sichtbarkeit für vorbeifahrende Schiffe oder bei Rettungseinsätzen dienen.
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7. Seefrachtcontainer.
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Heute sind Seecontainer die Hauptursache für Schiffskollisionen von kleinen Schiffen, Yachten und Booten auf hoher See, da sie fast vollständig unter Wasser verborgen sind und so den Restauftrieb besitzen. Ein kostengünstiges Rettungsgerät mit einem einzigen Airbag mit integriertem passiven Eckradarabweiser wird die Gefahrenerkennung verbessern und das Risiko von Jachtschäden durch Kollision mit schwimmenden Containern verringern.
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Da die Gefahr solcher Objekte auf hoher See lebensbedrohlich ist, besteht die Aufgabe darin, die Gefahr zu beseitigen und das Objekt retten und finden zu können. Diese Aufgaben werden gleichzeitig durch den Einsatz von Airbags erfüllt, und zwar sowohl durch die Gewährleistung des Auftriebs als auch durch die Verbesserung der Radar- und Sichtweite, einschließlich des Einsatzes von Lichtquellen innerhalb der Airbags und der Verbesserung der Radarsicht durch die Öffnung von Radareckenreflektoren innerhalb der Airbags.
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Kontainer sowie Automobile und einige andere Ladungen wie die Trockenladungen, die von den Decks von Containerschiffen fallen können, so daß das Rettungsgerät und das Alarmsystem an solchen Containern befestigt werden können, nachdem sie auf dem Deck des Schiffes aufgestellt wurden. Damit wird ein System denkbar, die nicht für jeder Container vorgesehen wird, sondern nach dem Fracht abgenommen wird und dem weiteren übergegeben wird.
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Eine schematische Darstellung der oben beschriebenen Vorrichtung ist in 1 gezeigt, wobei die Draufsicht des geretteten Fahrzeugs (1) und (2 und 3) externe Airbags aus Hohlräumen in den Seitenschwellern auf beiden Seiten des Fahrzeugs (1) aufblasen, wobei die Seitenwände des Fahrzeugs (1) an die Höhe der Seitenfenster angrenzen und Auftrieb des geretteten Fahrzeugs erzeugen.
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2 zeigt das Fahrzeug (1) von hinten, und die Airbags (2 und 3) sind an den Seiten des Fahrzeugs (1) angebracht oder montiert.
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Die Platzierung der externen Airbags im Unterflügelraum des Fahrzeugs, 4 Airbags, einer unter jedem Kotflügel, ist in 3 dargestellt, wobei die Draufsicht des geretteten Fahrzeugs (1) und (2) die externen Airbags aus Hohlräumen in den Unterflügelaussparungen auf beiden Seiten des Fahrzeugs (1) aufgeblasen werden, wo die externen Airbags an die Kotflügel des Fahrzeugs (1) angrenzen und das gerettete Fahrzeug auftreiben.
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4 zeigt ein solches Fahrzeug (1) in der Heckansicht, wobei die Airbags (2) an den Radmulden des Fahrzeugs (1) angebracht bzw. montiert sind.
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Offensichtlich ist es mit dieser Variante möglich, jedes Fahrzeug mit einem System von 4 Airbags im Unterbodenbereich der Radmulden auszustatten, das ursprünglich nicht mit einem solchen System ausgestattet war.
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Diese Konfiguration der Hauptairbags scheint die einfachste und optimalste zu sein, obwohl es andere praktische Konfigurationen nicht ausschließt, und die Anordnung der Airbags an den Seiten des Wagens über die gesamte Länge des Zwischenradsatzes macht diesen Wagen schwimmend.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- DE 10332935 A1 [0002, 0024]