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DE8710043U1 - Airbag-Schiene als Tankschutz für den Transport von gef. Flüssigkeiten - Google Patents

Airbag-Schiene als Tankschutz für den Transport von gef. Flüssigkeiten

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DE8710043U1
DE8710043U1 DE8710043U DE8710043U DE8710043U1 DE 8710043 U1 DE8710043 U1 DE 8710043U1 DE 8710043 U DE8710043 U DE 8710043U DE 8710043 U DE8710043 U DE 8710043U DE 8710043 U1 DE8710043 U1 DE 8710043U1
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DE
Germany
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tank
airbag
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air bags
transport
Prior art date
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DE8710043U
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VILZ BRIGITTE 8044 LOHHOF DE
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VILZ BRIGITTE 8044 LOHHOF DE
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Publication date
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    • B60R21/13Roll-over protection
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    • B60VEHICLES IN GENERAL
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    • B60P3/00Vehicles adapted to transport, to carry or to comprise special loads or objects
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    • B60R2021/138Roll-over protection using external airbags

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Air Bags (AREA)

Description

ViIz, Brigitte, 8044.Lqbliof, . ....
Beschreibt! &eegr;g:
Das Luftkissen, auch Airbag genannt, ist bereits im PKW-Bereich ein erprobter und bewährter Sicherheitsartikel bei Verkehrsunfällen!
Gerade weil dieses System bereits Erfolge zu verzeichnen hat und sich die Luftsäcke innerhalb von Bruchteilen von Sekunden aufblasen, kann man es auch als Schutzartikel Dei Tanklastwagen für den Transport gefährlicher Güter anwenden.
Kommt es bei Tankfahrzeugen zu Unfällen, läuft die im Tank befindliche Flüssigkeit in den häufigsten Fällen durch Beschädigung des Tanks und/oder Aufspringen oder Ab- bzw. Aufreißen der Verschlüsse aus.
Die Erfindung liegt darin, das bereits bekannte Airbag-System dahingehend zu erweitern, nicht nur als Insassenschutz sondern als Tankschutz außerhalb des Fahrzeuginnenraumes anzubringen. Hier sind anstatt, eines Kissens größere Luftsäcke anzuwenden, die an den Außenwänden des Tanks in einem säurefesten band- bzw. schienenförmig erstellten Behälter, siehe Fig. 1 (1 und Z)1 um den Tank zu befestigen sind.
Hier sind, entsprechend der Tankgröße, mehrere Luftsäcke, die im 6&thgr;&sfgr;&egr;&pgr;5&agr;&Igr;&zgr; zum bekannten Airbag-System größer und in evlt. ovaler Form, aus ver~ stärktem und ebenfalls säuref estemav hergestellt, sein müssen, an- bzw. einzubringen.
Der Abstand beim An-/Einbring§n der einzelnen LuftsäGke in den Schienenbeliälter (1 und 2) muß so ausgelegt seins daß die Luftsäcke ifri äufge^ blasenen Zustand (3) die gesamte Tänkfläöhe (Fig,3)vor eine Beschädigung durch Aufprall schützen.
Kommt es nun zu einem Unfall bei deir. ein Tanklastzug umkippt (Fig. 4 bis 7), so wird der vor dem Aufprall bereits aufgeblasene Luftsack (3) die Wucht des Aufpralles abfangen (Fig. 5 bis 7) bzw. so ernorm dämpfen, daß die Tankwand (5) hierdurch vor einer Beschädigung durch den Aufprall geschützt ist.
Dieses gilt ebenso bei einem tfuffahrunfal 1 (Fig. 8); z.B. könnte das Fahrerhaus (7) nicht durch Zurückstauchen (Fig. 8) die Tankwand beschädigen. |
Ist der Tank des Fahrzeuges so vor einerBeschädi-
gung geschützt, so kann keine gefährliche Flüs- f
sigkeit entlaufen! f
Die Ausführung der Anbringung (Fig. 1 und 2) für &igr;
eine solche Airbag-Schiene (aufblasbare Luftsäcke S
in einem schienenähnlichen Behälter untergebracht) ist von der jeweiligen Tankbauart abhängig. Die Anbringung von Airbag-Schienen oben über dem Tank (2) je rechts und links neben den Tank- I
deckein ist aus folgenden Gründen von Vorteil:
a) um, wie bereits genannt, den Tank vor |
1 Beschädigungen zu schützen, wenn sich das f
Fahrzeug bei einem Unfall über die Seitenlage hinaus (Fig. 6) in Dachlage (Fig. 7} | weiter überschlägt, |
b) verhindern die im Unfallmoment aufgeblase- | nen Luftsäcke (3), die dann im aufgeblase- | nenZustand die Tankdeckel uroschließen(6), |
it it ·<· i
. e I < «4 t > I ·
das Aufspringen und/öder Ab-/Aufreißen der Tankdeckel (Verschlüsse)·
Entsprechend könnten auch evtl. beim Unfall gefährdete andere Leitungen und Stutzen abgesichert werden.
Die Gefahr des Auslaufens einer gefährlichen Flüssigkeit bei einem Verkehrsunfall wird soir.it
drastisch eingeschränkt.
System und Funktion:
Hier soll das bereits bekannte System der Insassen-Airbag-Technik, bestehend aus Zünder, Generator und Luftsack, übernommen werden, daher Wird zu dieser Technik im Detail hier nicht weiter ausgeführt, da bereits bekannt.
Auch die zum Aufblasen der Luftsäcke erforderliche elektrische und elektronische Steuerung 1st bereits erprobt und kann auch hier mit Sensoren und Mikroprozessoren, die im Detail evtl. etwas abgeändert werden müßten, da hier mehrere Luftsäcke (3) und Generatoren ausgelöst sollen, überncinrren und angewendet werden.
Die Anzahl und Anordnung der Luftsäcke bzw. der Generatoren (Fig. 1 <a>) kann nur beispielhaft angenommen werden, da dieses vorn Fahrzeug und dessen Bauart abhängt.
Der Einbau der Luftsäcke soll in einem säurefesten stabilen Behälter (1 und 2), der im Nachhinein als "Schiene" (1 und 2) bezeichnet ist, erfolgen der der trockenen und sauberen Unterbringungen der Luftsäcke (3) mit Generatoren und Zündauslösern dient^
.4
Die Schiene (je nach Ausführung des Tafiks mehrere Schienen) wird an der Tankaussenwand stabil befestigt und nach Einbau des kompletten luftsack-Systercs schrrutz- und feuchtigkeitsdicht Unter Berücksichtigung der Funktionsfähigkeit (ähnlich dein Prinzip wie bei Einbau in die Lenksäule) verschlossen. Die aussenseitigen Kanten der Schiene sol ltenabgerundet sein, um eine Verletzungsgefahr oder eine Behinderung beim Säubern des Fahrzeuges zu vermeiden. In dieser oder fihnlicher Ausführung dürfte diese Schutzeinrichtung keinerlei Beeinträchtigung des Fahrverhältens oder der Nutzung des Tanks erbringen.
Wendet man hier die Erfahrungen aus dem PKW-Bereich an, so wird auch hier, wenn die elektronische überwachung ur.d Selbstüberwachung des Systems übernommen wird, eine Fehlauslösung dieses Schutz-Systems ausgeschlossen sein.
Ium Auslösen des Aufblasens der Luftsäcke muß fcei kcmplettem Tankschutz mit verschieden funktionierenden Auslösesystemen gearbeitet
werden:
a) Die Auslösung durch bereits im PKW-Bereich verwendete Stoßzündung mit den dazugehörenden Sensoren und Mikroprozessoren, die bei Auffahrunfälien (Fig. 8) auslösen;
b) Durch Sensoren und Zündmechanismen, die auf den seitlichen Neigungswinkel des Fahrzeuges ansprechen,
z.B. durch eine Neigungsauslösung dann, wenn die normale Staßenlage des Tanks sich seitlich im Winkel um ca. 50° verändert hat. (Fig. 5 bis 7)
I I I I ·
Das Material für den hier zu verwendenden Luftsack muß gegenüber dem im PKW-Bereich verwendeter) Luftkissen-Material verstärkt und vor allem säurefest angefertigt werden. Dieses dürfte aber kein Problem darstellen, da in der genannten Befestigungsschiene genügend Platz für einen, durch die Verstärkung evtl. voluminöser werdenden Luftsack Platz vorhanden ist.
Da die Airbag-Schiene hauptsächlich für den Bereich "Transport gefährlicher Güter auf der j Straße" angewand werden soils, dürften im Bezug
auf die Sicherheitsbestimmungen für die Airbag-Anwendung keine Probleme auftreten, da diese Sicherheitsvorschriften mit denen der zu transportierenden Gefahrengüter fast identisch sind und somit auch ohne Airbag-System schon eingehalten werden müssen.
Diese Airbag-Schiene bietet bei richtiger Installation einen ganz enormen Schutz gegen Beschädigungen von Tankbehältern bei Verkehrsunfällen.
Zusammenfassende Vorteile:
1) Drastische Einschränkung des Auslaufens gefährlicher Flüssigkeiten bei Verkehrsunfällen
mit Tanklastzügen.
; 2.) Mehr Sicherheit im Straßenverkehr.
3.) Problemlose Nachrüstung und Montage bei &phgr; bereits im Verkehr befindlichen Tanklastern.
4·.) Risikominderung für Mensch, Umwelt und für HaftpflichtVersicherer.
\. 5.) Hohes Sicherheits-Niveau durch elektron.
überwachung, d&s .Systems.
Die Erfindung ist im folgenden anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungs- und Funktionsbeispiele bei verschiedenen Unfallsituationen erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 Tankzug-Seitenansicht mit installierten Airbag-Schienen im verschlossenen (normalen Fahr-) Zustand.
Fig. 2 Tankzug-Rückansicht (Frontansicht ist entsprechend gleich) mit installierten Airbag-Schienen im verschlossenen (normalen Fahr-) Zustand.
Fig. 3 Tankzug-Seitenansicht mit aufgeblasenen Luftsäcken /geöffneten Airbag-Schienen.
Fig. 4 Tankzug-Rückansicht mit aufgeblasenen Luftsäcken /geöffneten Airbag-Schienen. (Frontansicht entsprechend gleich)
kj9· 5 Hier werden verschiedene Unfallsitua-Fig. 8 tionen mit aufgeblasenen Luftsäcken anhand der Tankzug-Rückansicht dargestellt, im Einzelenen wie folgt;
Flg. 5 Unfallsituation bei seitlichem Umkippen des Fahrzeuges, durch die aufgeblasenen Luftsäcke seitlich, wird das sofortige Aufschlagen der seitlichen Tankwand auf die Fahrbahn verhindert, somit wird durch die Dämpfung der Aufprallwucht und den weicheren Luftsack die Beschädigung des Tanks verhindert,
■ ·
■ ·
Fig. 6 Unfallsituation mit seitlichem Umkippen über die einfache Seitenlage hinaus.
Fig. 7 Unfallsituation mit Überschlag des Fahrzeuges auf die Dachfläche. Auch hier wird, wie schon bei Fig. 5 und 6 verdeutlicht, die Beschädigung des Tanks vermieden. Im weiteren ist das Aufspringen oder Abreißen der Tank-Dack-Deckel nicht möglich.
Fig. 8 Unfallsituation mit frontalem Auffahrunfall bei aufgeblasenen Luftsäcken. Durch die aufgeblasenen Luftsäcke zwischen Fahrerhaus und Tank wird eine Beschädigung des Tanks durch das zurückgestauchte Fahrerhaus verhindert.
In Fig. 1 wird eine beispielhafte Anbringung der Airbag-Schienen (oder ähnlicher Behälter) 1 und 2 dargestellt. Die mit a) gekennzeichneten Pfeile sollen die evtl. Anordnung der einzelnen Luftsäcke in der Schiene (Behälter) andeuten. Fig. 2 zeigt die gleiche o.g. Installationsvariante 1 und 2 und zeigt im Vergleich zu der Tankwand 5 wie platzsparer.d das Systeir. untergebracht sein könnte.
Bei Fig. 4 ist unter 6 gekennzeichnet, daß die aufgeblasenen Luftsäcke sich über die Tank-Deckel ausbreite^ sollen gleichfalls aber auch über die gesamte Dachoberfläche reichen.
Fig. 5, 6 und 7 verdeutlichen den Abstand der Tankfläche 5 bis zur Fahrbähhöberflache 4 bei Unfall,
I« i*ll * 4 I Il t tilt
Il · I I 4 I I I I I
4« 4 «4 Il III t t
Fig. 8 versinnbildlicht eine mögliche Zurückstauchung des Fahrerhauses 7 bei einem frontalen Auffahrunfal 1.
Bezeichnungen der Bezugszeichen in Kur^übersicht:
1 = Airbag-Schiene von ca. Frontmitte über
Seitenwand bis ca. Heckmitte in geschlossenem Zustand.
2 = Airbag-Schiene als Dach- und Deckelschutz in geschlossenem Zustand
3 = aufgeblasener Luftsack (geöffnete
Airbag-Schiene)
4 = Fahrbahn
5 = &Igr;ankaussenwände
6 = geschützte Deckel bei aufgeblasenen
Luftsäcken
7 = Fahrerhaus
Ii &Igr;&Igr;&Idigr;&Igr; i ",,'',J '"J

Claims (1)

  1. ) Tanklastzug oder anderes Kraftfahrzeug, insbesondere für den Transport von gefährlichen Gütern im Straßenverkehr, gekennzeichnet durch an den Aussenwänden und allen Seiten des Tanks angeordnete Behälteraufnahme /-Schiene, in denen Luftsäcke integriert sind.
    ; lanklastzug oder anderes Kraftfahrzeug nach Anspruch 1). gekennzeichnet dadurch, daß das Aufblasen der Luftsäcke durch Sensoren und Mikroprozessoren, Stoß- und/oder Neigungssensoren auslösbar ist.
    M IMl
DE8710043U 1987-07-22 1987-07-22 Airbag-Schiene als Tankschutz für den Transport von gef. Flüssigkeiten Expired DE8710043U1 (de)

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