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Die vorliegende Erfindung betrifft eine Fußmatte, insbesondere eine Fußmatte mit intelligenter Leuchtfunktion.
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Gewöhnliche Fußmatten finden ihre Anwendung vornehmlich bei einem Übergang von einer Umgebung oder einem Raum in eine andere Umgebung oder einen anderen Raum, wie z.B. vom Außenbereich in den Innenbereich oder von außerhalb eines Fahrzeuges in den Fahrzeuginnenraum. Dabei dienen die Fußmatten vor allem dazu, die Umgebung des Innenbereiches oder des Fahrzeuginnenraums sauber zu halten und, insbesondere beim Einsatz im Fahrzeuginnenraum, eine durch Treten verursachte Verschmutzung der Fahrzeuginnenausstattung auszuschließen.
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Aus der TW M427302 ist eine Fahrzeugfußmatte bekannt, in der eine Leuchtdiode eingebaut ist, so dass die Fußmatte neben der Reinhaltung des Fahrzeuginnenraums zur Beleuchtung dienen kann. Allerdings ist diese Verbesserung nur auf die Beleuchtungsanwendung beschränkt.
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Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Fußmatte mit intelligenter Leuchtfunktion anzubieten, mit der zumindest eines der oben erwähnten Probleme gelöst werden kann.
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Die vorliegende Erfindung stellt eine Fußmatte mit intelligenter Leuchtfunktion bereit, die einen Fußmattenkörper umfasst. Der Fußmattenkörper umfasst eine am Rand des Fußmattenkörpers angeordnete Leuchteinrichtung und eine in dem Fußmattenkörper eingebaute Steuereinheit. Die Steuereinheit umfasst einen Speicher, in dem eine Leuchtzustandsliste der Leuchteinrichtung gespeichert ist, in welcher Leuchtzustandsliste wiederum mehrere Leuchtzustände und mehrere den mehreren Leuchtzuständen zugeordnete Codes gespeichert sind, eine Steuerung, die mit der Leuchteinrichtung und dem Speicher verbunden ist und dazu dient, anhand der mehreren Codes den Leuchtzustand der Leuchteinrichtung zu steuern, und eine drahtlose Sende-/Empfangseinrichtung, die mit der Steuerung verbunden ist und dazu dient, ein Funksteuersignal zu empfangen und es auf die Steuerung zu übertragen. Dabei ermittelt die Steuerung durch Parsen des Funksteuersignals einen Code, vergleicht diesen mit den mehreren Codes in der Leuchtzustandsliste und steuert anhand des Codes die Leuchteinrichtung dazu an, einen zugeordneten Leuchtzustand zu erzeugen.
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Somit kann die erfindungsgemäße Fußmatte mit intelligenter Leuchtfunktion neben der Beleuchtungsfunktion verschiedene verschiedenen Codes zugeordnete Leuchtzustände bereitstellen, um den Benutzer auf verschiedene Anwendungen hinzuweisen, wodurch sich die Anwendungsmöglichkeiten der Fußmatte erheblich vermehren.
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Zum besseren Verständnis der Merkmale und technischen Ausgestaltungen der Erfindung wird diese nachfolgend anhand der beiliegenden Abbildungen näher beschrieben. Die beigefügten Zeichnungen stellen keine Einschränkung der Erfindung dar, sondern dienen lediglich der Erläuterung der Erfindung.
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Figurenliste
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- 1 in schematischer Darstellung eine Fußmatte mit intelligenter Leuchtfunktion gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung,
- 2 ein systematisches Blockschaltbild einer Steuereinheit gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung,
- 3 ein systematisches Blockschaltbild einer Energieversorgungseinrichtung gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung,
- 4 in schematischer Darstellung eine Fußmatte mit intelligenter Leuchtfunktion gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung,
- 5 in schematischer Darstellung eine Fußmatte mit intelligenter Leuchtfunktion gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung,
- 6 ein systematisches Blockschaltbild einer Steuerschaltung gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung und
- 7 ein systematisches Blockschaltbild einer Steuerschaltung gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung.
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Im Folgenden werden anhand spezifischer konkreter Ausführungsbeispiele die Ausführungsformen der Erfindung beschrieben. Den Fachleuten auf diesem Gebiet wird klar sein, dass aus den Offenbarungen in der vorliegenden Beschreibung Vorteile und technische Wirkungen der Erfindung ableitbar sind. Die Erfindung kann in anderen konkreten Ausführungsbeispiele ausgeführt werden oder zur Anwendung kommen, wobei an den in der vorliegenden Beschreibung offenbarten Einzelheiten je nach Bedarf und Anwendungsfall verschiedene Modifikationen bzw. Abänderungen vorgenommen werden können, ohne dabei die Grundideen der Erfindung zu verlassen. Ferner sei angemerkt, dass die einzelnen Bauteile der Erfindung nicht in ihrer tatsächlichen Größe, sondern nur schematisch dargestellt sind. Die nachstehenden Ausführungsformen dienen der näheren Erläuterung der einschlägigen Ausgestaltungen der Erfindung und schränken keineswegs den Schutzumfang der Erfindung ein.
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Es versteht sich, dass die zur Beschreibung verschiedener Elemente oder Signale ggf. verwendeten Begriffe „erste“, „zweite“, „dritte“ usw. nicht als einschränkend aufzufassen sind. Vielmehr dienen solche Begriffe vor allem dazu, ein Element von einem anderen oder ein Signal von einem anderen zu unterscheiden. Des Weiteren kann der in der vorliegenden Beschreibung zum Einsatz kommende Begriff „oder“ ggf. jeden der jeweils aufgeführten Gegenstände oder eine Kombination von mehreren solchen Gegenständen umfassen.
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[Erstes Ausführungsbeispiel]
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1 zeigt in schematischer Darstellung eine Fußmatte mit intelligenter Leuchtfunktion gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung. Die erfindungsgemäße Fußmatte mit intelligenter Leuchtfunktion 1 umfasst einen Fußmattenkörper 10. In 1 ist der Fußmattenkörper 10 nur beispielhaft in Form eines Rechteckes dargestellt. Vielmehr kann der Fußmattenkörper 10 erfindungsgemäß beliebig geformt sein, z.B. quadratisch oder kreisförmig. Hierbei umfasst der Fußmattenkörper 10 eine Leuchteinrichtung 101 und eine Steuereinheit 102.
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Die Leuchteinrichtung 101 befindet sich am Rand des Fußmattenkörpers 10. Bei der Leuchteinrichtung 101 kann es sich um eine LED-Lichtleiste oder eine anderweitige flexible Lichtleiste handeln. Im Rahmen der vorliegenden Erfindung unterliegt die Leuchteinrichtung 101 keiner Beschränkung in Bezug auf ihre Art. Dabei kann die Leuchteinrichtung 101 durch Ankleben, Einbetten usw. am Rand des Fußmattenkörpers 10 angeordnet sein. Im Rahmen der vorliegenden Erfindung unterliegt die Leuchteinrichtung 101 keiner Beschränkung in Bezug auf die Art und Weise, wie sie an dem Fußmattenkörper 10 angeordnet ist.
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Die Steuereinheit 102 befindet sich in dem Fußmattenkörper 10 oder außerhalb des Fußmattenkörpers 10 und ist über eine elektrische Schnittstelle mit der Leuchteinrichtung 101 verbunden. Dabei soll die in 1 gezeigte Position der Steuereinheit 102 im Fußmattenkörper 10 lediglich beispielhaft aufgefasst werden. Vielmehr kann die Steuereinheit 102 erfindungsgemäß in dem Fußmattenkörper 10 beliebig positioniert sein. In 1 ist die Steuereinheit 102 nur beispielhaft in Form eines Quadrats dargestellt. Vielmehr kann die Steuereinheit 102 erfindungsgemäß beliebig geformt sein, z.B. rechteckig oder kreisförmig. Darüber hinaus kann die Steuereinheit 102 vom Fußmattenkörper 10 getrennt ausgeführt sein, um eine Reinigung des Fußmattenkörpers 10 durch den Benutzer zu erleichtern.
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In 2 und 4 ist jeweils ein systematisches Blockschaltbild einer Steuereinheit gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung bzw. eine schematische Ansicht einer Fußmatte mit intelligenter Leuchtfunktion gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Die Steuereinheit 102 umfasst einen Speicher 12, eine Steuerung 14, eine drahtlose Sende-/Empfangseinrichtung 16 und eine Energieversorgungseinrichtung 18.
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In dem Speicher 12 ist eine Leuchtzustandsliste der Leuchteinrichtung 101 gespeichert, in welcher Leuchtzustandsliste wiederum mehrere Leuchtzustände und mehrere den mehreren Leuchtzuständen zugeordnete Codes gespeichert sind. Hierbei sind den mehreren Codes Gerätezustände einer mobilen Kommunikationseinrichtung 20, wie Rufnummernanzeige, Erinnerung an verpasste Anrufe, SMS-Benachrichtigung, Gerätebatteriestand oder Erinnerung an APP-Informationen, zugeordnet. Im Rahmen der vorliegenden Erfindung besteht jedoch keine Einschränkung für Gerätezustände. Der Fachmann auf diesem Gebiet kann einem Gerätezustand der Leuchteinrichtung 101 einen beliebigen, einem Leuchtzustand zugeordneten Code zuordnen und zudem auch die Leuchtzustände der Leuchteinrichtung 101, den Leuchtzuständen zugeordnete Codes sowie die Zuordnung zwischen Gerätezuständen und Codes selbst festlegen.
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Die Steuerung 14 ist mit der Leuchteinrichtung 101 und dem Speicher 12 verbunden und dient dazu, anhand der mehreren Codes den Leuchtzustand der Leuchteinrichtung 101 zu steuern.
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Die drahtlose Sende-/Empfangseinrichtung 16 ist mit der Steuerung 14 verbunden und dient dazu, ein Funksteuersignal zu empfangen und es auf die Steuerung 14 zu übertragen. Dabei empfängt die drahtlose Sende-/Empfangseinrichtung 16 mittels einer drahtlosen Kommunikations- und Übertragungstechnik von der mobilen Kommunikationseinrichtung 20 ein Funksteuersignal und überträgt dieses auf die Steuerung 14, um den Leuchtzustand der Leuchteinrichtung 101 zu steuern. Ferner empfängt sie mittels einer drahtlosen Kommunikations- und Übertragungstechnik von der mobilen Kommunikationseinrichtung 20 ein Leuchtzustands-Einstellsignal und überträgt dieses auf die Steuerung 14, um den Leuchtzustand der Leuchteinrichtung 101 bezüglich der Flackerfrequenz, der Farbenhelligkeit oder der Farbwechselfrequenz einzustellen. Bei der drahtlosen Kommunikations- und Übertragungstechnik kann es sich um Bluetooth oder um ein drahtloses lokales Netzwerk handeln. Erfindungsgemäß kann jedoch jede drahtlose Kommunikations- und Übertragungstechnik verwendet werden. Des Weiteren dient die erfindungsgemäße Einstellung des Leuchtzustands der Leuchteinrichtung 101 bezüglich der Flackerfrequenz, der Farbenhelligkeit oder der Farbwechselfrequenz nur als Beispiel. Im Rahmen der vorliegenden Erfindung besteht keine Einschränkung für die Einstellung des Leuchtzustands der Leuchteinrichtung 101.
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Die Energieversorgungseinrichtung 18 ist mit der Leuchteinrichtung 101, dem Speicher 12, der Steuerung 14 und der drahtlosen Sende-/Empfangseinrichtung 16 verbunden, um die Leuchteinrichtung 101, den Speicher 12, die Steuerung 14 und die drahtlose Sende-/Empfangseinrichtung 16 mit elektrischer Energie zu versorgen.
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Es wird auf die 3 Bezug genommen, die ein systematisches Blockschaltbild einer Energieversorgungseinrichtung gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt. Die Energieversorgungseinrichtung 18 umfasst eine Batterie 22 und einen Ein-/Ausgabeport 24. Hierbei dient der Ein-/Ausgabeport 24 dem Verbinden der Batterie 22 mit einer externen Energiequelle, um die elektrische Energie der externen Energiequelle aufzunehmen und in die Batterie 22 einzuspeichern.
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In einem Ausführungsbeispiel handelt es sich bei der Fußmatte mit intelligenter Leuchtfunktion 1 um eine Fahrzeugfußmatte, wobei der Ein-/Ausgabeport 24 der Energieversorgungseinrichtung 18 der Fußmatte mit intelligenter Leuchtfunktion 1 mit einer fahrzeugeigenen Energiequelle verbunden ist, um mit Hilfe der fahrzeugeigenen Energiequelle die Batterie 22 aufzuladen und dadurch die Fußmatte mit intelligenter Leuchtfunktion 1 mit elektrischer Energie zu versorgen.
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Es wird gleichzeitig auf 2 und 4 Bezug genommen. In einem Ausführungsbeispiel ermittelt die Steuerung 14 durch Parsen des Funksteuersignals einen Code, vergleicht diesen mit den mehreren Codes in der Leuchtzustandsliste und steuert anhand des Codes die Leuchteinrichtung 101 dazu an, einen zugeordneten Leuchtzustand zu erzeugen.
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In einem Ausführungsbeispiel ist die mobile Kommunikationseinrichtung 20 eines Benutzers mittels der drahtlosen Kommunikations- und Übertragungstechnik, wie beispielsweise Bluetooth, mit der Fußmatte mit intelligenter Leuchtfunktion 1 verbunden. Wenn ein Gerätezustand der mobilen Kommunikationseinrichtung 20 des Benutzers, wie etwa eine Erinnerung an APP-Informationen, auftritt, setzt die mobile Kommunikationseinrichtung 20 den der Erinnerung an APP-Informationen zugeordneten Code in ein Funksteuersignal um und überträgt dieses auf die Fußmatte mit intelligenter Leuchtfunktion 1. Beim Empfang des Funksteuersignals durch die Steuerung 14 der Fußmatte mit intelligenter Leuchtfunktion 1 über die drahtlose Sende-/Empfangseinrichtung 16 ermittelt die Steuerung 14 durch Parsen des Funksteuersignals einen der Erinnerung an APP-Informationen zugeordneten Code, liest die im Speicher 12 gespeicherte Leuchtzustandsliste der Leuchteinrichtung 101 ab und vergleicht den der Erinnerung an APP-Informationen zugeordneten Code mit allen Codes in der Leuchtzustandsliste. Ergibt sich aus dem Vergleich, dass in der Leuchtzustandsliste ein gleicher Code besteht, so steuert die Steuerung 14 anhand des Codes die Leuchteinrichtung 101 dazu an, einen dem der Erinnerung an APP-Informationen zugeordneten Code entsprechenden Leuchtzustand, wie z.B. ein Licht im Siebenfarbverlauf, zu erzeugen.
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In einem Ausführungsbeispiel kann der Benutzer auf der Schnittstelle eines Anwendungsprogramms in der mobilen Kommunikationseinrichtung 20 in Abhängigkeit von dem Gerätezustand der mobilen Kommunikationseinrichtung 20 einen einem Leuchtzustand zugeordneten Code festlegen, den Leuchtzustand der Leuchteinrichtung 101 einstellen und die Zuordnung von Codes zu Leuchtzuständen zuordnen. Beispielsweise umfasst die Leuchtzustandsliste der Leuchteinrichtung 101 mehrere, z.B. fünf, Leuchtzustände und diesen Leuchtzuständen zugeordnete Codes, z.B. fünf Codes, wobei der Benutzer auf der Schnittstelle des Anwendungsprogramms in der mobilen Kommunikationseinrichtung 20 beispielsweise für den Gerätezustand „Rufnummernanzeige“ der mobilen Kommunikationseinrichtung 20 einen einem ersten Leuchtzustand zugeordneten ersten Code, für den Gerätezustand „Erinnerung an verpasste Anrufe“ einen einem zweiten Leuchtzustand zugeordneten zweiten Code, für den Gerätezustand „Gerätebatteriestand“ einen einem dritten Leuchtzustand zugeordneten dritten Code, usw., festlegen kann. Überdies ist für den Benutzer auch möglich, auf der Schnittstelle des Anwendungsprogramms in der mobilen Kommunikationseinrichtung 20 den Leuchtzustand der Leuchteinrichtung 101 z.B. bezüglich der Flackerfrequenz, der Farbenhelligkeit oder der Farbwechselfrequenz einzustellen. Zusätzlich hierzu ist es auch denkbar, dass der Benutzer auf der Schnittstelle des Anwendungsprogramms in der mobilen Kommunikationseinrichtung 20 die Zuordnung zwischen Codes und Leuchtzuständen ändert, wie z.B. den zweiten Code zu dem ersten Leuchtzustand, den dritten Code zu dem zweiten Leuchtzustand und den ersten Code zu dem dritten Leuchtzustand zuordnet.
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In einem Ausführungsbeispiel handelt es sich bei der Fußmatte mit intelligenter Leuchtfunktion 1 um eine Fahrzeugfußmatte, wobei beim Eintritt des Benutzers in das Fahrzeug die mobile Kommunikationseinrichtung 20 per Bluetooth automatisch der drahtlosen Sende-/Empfangseinrichtung 16 in der Fußmatte mit intelligenter Leuchtfunktion 1 zugeordnet wird. Wenn während der Fahrt auf der mobilen Kommunikationseinrichtung 20 eine Rufnummer angezeigt wird, setzt die mobile Kommunikationseinrichtung 20 den dem Gerätezustand „Rufnummernanzeige“ zugeordneten Code in ein Funksteuersignal um und überträgt dieses auf die Fußmatte mit intelligenter Leuchtfunktion 1. Dieses Funksteuersignal wird durch die drahtlose Sende-/Empfangseinrichtung 16 in der Fußmatte mit intelligenter Leuchtfunktion 1 empfangen und auf die Steuerung 14 übertragen, die durch Parsen des Funksteuersignals einen der Rufnummernanzeige zugeordneten Code ermittelt, die im Speicher 12 gespeicherte Leuchtzustandsliste der Leuchteinrichtung 101 abliest und den der Rufnummernanzeige zugeordneten Code mit allen Codes in der Leuchtzustandsliste vergleicht. Ergibt sich aus dem Vergleich, dass in der Leuchtzustandsliste ein gleicher Code besteht, so steuert die Steuerung 14 anhand des Codes die Leuchteinrichtung 101 dazu an, einen dem der Rufnummernanzeige zugeordneten Code entsprechenden Leuchtzustand, wie z.B. ein mit hoher Frequenz flackerndes monochromatisches Licht, zu erzeugen.
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[Zweites Ausführungsbeispiel]
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Es wird gleichzeitig auf 5, 1 und 2 Bezug genommen, wobei die 5 in schematischer Darstellung eine Fußmatte mit intelligenter Leuchtfunktion gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt. Die erfindungsgemäße Fußmatte mit intelligenter Leuchtfunktion 2 umfasst einen Fußmattenkörper 4. Die Steuerschaltung 26 der Fußmatte mit intelligenter Leuchtfunktion 2 umfasst zusätzlich eine Tastenschnittstelle 28, auf der eine erste Taste 281 und eine zweite Taste 282 vorgesehen sind. Die Tastenschnittstelle 28 ist elektrisch mit der Steuerung 14 so verbunden, dass durch die Steuerung 14 ein durch Drücken der Tastenschnittstelle 28 erzeugtes Tastensignal empfangen werden kann. Die Steuerung 14 steuert anhand des Tastensignals die Leuchteinrichtung 101. Die Steuerung 14 führt anhand des Tastensignals über die drahtlose Sende-/Empfangseinrichtung 16 eine drahtlose Steuerung des Betriebs einer mobilen Kommunikationseinrichtung 20 durch. Beim Empfang einer Rufnummernanzeige der mobilen Kommunikationseinrichtung 20 durch die Steuerung 14 löst diese die erste Taste 281 und die zweite Taste 282 auf der Tastenschnittstelle 28 aus, um auf den eingehenden Anruf zu reagieren. Empfängt die Steuerung 14 hingegen von der mobilen Kommunikationseinrichtung 20 keine Rufnummernanzeige, so kann die Steuerung 14 über die erste Taste 281 und die zweite Taste 282 auf der Tastenschnittstelle 28 die Leuchteinrichtung 101 bezüglich ihrer Farbe, Flackerfrequenz, Farbenhelligkeit oder Farbwechselfrequenz steuern.
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So kann der Benutzer, wenn ein eingehender Anruf besteht, beispielsweise durch ein einmaliges Drücken der ersten Taste 281 den eingehenden Anruf entgegennehmen, wobei die Farbe der Leuchteinrichtung 101 zu grünem Licht und der Leuchtzustand zu konstant hell wechselt, was den Benutzer eindeutig darauf hinweist, dass der eingehende Anruf bereits entgegengenommen worden ist und nun ein Gespräch durchgeführt werden kann. Wenn der Benutzer das Gespräch beendet hat und auflegen möchte, kann er die zweite Taste 282 einmal drücken, woraufhin die Farbe der Leuchteinrichtung 101 zu rotem Licht und der Leuchtzustand zu konstant hell wechselt, was den Benutzer eindeutig darauf hinweist, dass der eingehende Anruf bereits abgeschaltet und das Gespräch bereits abgeschlossen worden ist. Nach Ablauf einer bestimmten Zeit wechselt der Leuchtzustand von konstant hell zu konstant dunkel.
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Wenn während eines Gesprächs ein weiterer eingehender Anruf eingefügt wird, bleibt die Farbe der Leuchteinrichtung 101 grün, während der Leuchtzustand zu flackernd wechselt, was den Benutzer eindeutig darauf hinweist, dass momentan ein weiterer einzufügender eingehender Anruf besteht. Sodann kann der Benutzer die erste Taste 281 erneut zweimal drücken, um den eingefügten eingehenden Anruf entgegenzunehmen, wobei die Farbe der Leuchteinrichtung 101 ein gelbes Licht ist und der Leuchtzustand zu flackernd wechselt, was den Benutzer darauf hinweist, dass der vorige eingehende Anruf bisher gehalten wird.
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Wenn der Benutzer zu dem vorigen eingehenden Anruf zurückkehren möchte, um das Gespräch weiterzuführen, kann er die erste Taste 281 noch einmal drücken, woraufhin die Farbe der Leuchteinrichtung 101 wieder zu grünem Licht und der Leuchtzustand zu flackernd wechselt, was den Benutzer darauf hinweist, dass der eingefügte eingehende Anruf noch nicht abgeschaltet worden ist. Wird eine nochmalige Entgegennahme des eingefügten eingehenden Anrufs gewollt, kann man die erste Taste 281 erneut zweimal drücken. Während der Beantwortung des eingefügten eingehenden Anrufs wechselt die Farbe der Leuchteinrichtung 101 wieder zu gelbem Licht und der Leuchtzustand wieder zu flackernd. Wenn der Benutzer das eingefügte Gespräch beenden möchte, kann er die zweite Taste 282 zweimal drücken, um den eingefügten eingehenden Anruf abzuschalten, wobei die Farbe der Leuchteinrichtung 101 wieder zu rotem Licht und der Leuchtzustand wieder zu flackernd wechselt.
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Wenn der vorige eingehende Anruf noch nicht abgeschaltet worden ist, kehrt die Steuerung 14 automatisch zu dem vorigen eingehenden Anruf zurück, wobei die Farbe der Leuchteinrichtung 101 wieder zu grünem Licht und der Leuchtzustand zu konstant hell wechselt. Ist der vorige eingehende Anruf bereits abgeschaltet worden, so wechselt die Farbe der Leuchteinrichtung 101 wieder zu rotem Licht und der Leuchtzustand zu konstant hell. Nach Ablauf einer bestimmten Zeit wechselt der Leuchtzustand von konstant hell zu konstant dunkel. Die oben beschriebene Steuerungsart für eingehende Anrufe und der entsprechende Farbwechsel der Leuchteinrichtung 101 stellen lediglich ein mögliches Ausführungsbeispiel dar und dienen nicht zur Einschränkung der vorliegenden Erfindung.
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Die oben beschriebene Art und Weise zur Entgegennahme eingehender Anrufe ist in der folgenden Tabelle zusammengefasst:
| Nr. | Handlung | Drückweise | Farbe der Leuchteinrichtung | Leuchtzustand |
| Erster eingehender Anruf | Entgegennehmen | Erste Taste einmal drücken | Grünes Licht | Konstant hell |
| Abschalten | Zweite Taste einmal drücken | Rotes Licht | Konstant hell |
| Zweiter eingehender Anruf | Entgegennehmen | Erste Taste zweimal drücken | Gelbes Licht | Flackernd |
| Abschalten | Zweite Taste zweimal drücken | Rotes Licht | Flackernd |
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In einem Ausführungsbeispiel kommt der eingehende Anruf von einer Kontaktperson in einer häufigen Kontaktgruppe der mobilen Kommunikationseinrichtung, wobei die Flackerfrequenz der Leuchteinrichtung 101 von Person zu Person variiert.
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Wenn der eingehende Anruf z.B. von den Eltern oder von der Frau des Benutzers kommt, wird dieser Anruf durch die Steuerung 14 als erstklassig eingestuft, so dass die Leuchteinrichtung 101 alle fünf Sekunden einmal flackert. Kommt der eingehende Anruf von einem Leiter oder Mitarbeiter des Benutzers, so wird dieser Anruf durch die Steuerung 14 als zweitklassig eingestuft, so dass die Leuchteinrichtung 101 alle zehn Sekunden einmal flackert. Für den Fall, dass der eingehende Anruf von einem Freund des Benutzers kommt, wird dieser Anruf durch die Steuerung 14 als drittklassig eingestuft, so dass die Leuchteinrichtung 101 alle fünfzehn Sekunden einmal flackert. Kommt der eingehende Anruf von einer Person, deren Rufnummer nicht angezeigt wird, stuft die Steuerung 14 diesen Anruf als viertklassig ein, so dass die Leuchteinrichtung 101 alle zwanzig Sekunden einmal flackert.
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Zum Abschalten der Flackerfunktion der Leuchteinrichtung 101 kann der Benutzer gleichzeitig die erste Taste 281 und die zweite Taste 282 für mehr als fünf Sekunden drücken, wobei die Steuerung 14 unmittelbar nach Empfang des Drücksignals die Leuchteinrichtung 101 ausschaltet. Wird eine Wiedereinschaltung der Flackerfunktion der Leuchteinrichtung 101 gewollt, so kann der Benutzer ebenfalls gleichzeitig die erste Taste 281 und die zweite Taste 282 für mehr als fünf Sekunden drücken, um die Flackerfunktion der Leuchteinrichtung 101 wiederzugewinnen. Die oben beschriebene Flackerfrequenz der Leuchteinrichtung 101 stellt lediglich ein mögliches Ausführungsbeispiel dar und dient nicht zur Einschränkung der vorliegenden Erfindung.
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Es wird gleichzeitig auf 6 und 5 Bezug genommen, wobei in 6 ein systematisches Blockschaltbild einer Steuerschaltung gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt ist. Die Steuerschaltung 26 umfasst zusätzlich die Tastenschnittstelle 28, auf der die erste Taste 281 und die zweite Taste 282 vorgesehen sind. Die Tastenschnittstelle 28 ist elektrisch mit der Steuerung 14 in der Steuereinheit 102 so verbunden, dass durch die Steuerung 14 ein durch Drücken der Tastenschnittstelle 28 erzeugtes Tastensignal empfangen werden kann. Erfindungsgemäß kann die Tastenschnittstelle 28 eine beliebige Anzahl an Tasten besitzen. Die Leuchteinrichtung 101 kann entsprechend der Betätigung der Tasten auf der Tastenschnittstelle 28 seinen Leuchtzustand bezüglich der Farbe, der Flackerfrequenz, der Farbenhelligkeit oder der Farbwechselfrequenz einstellen. Im Rahmen der vorliegenden Erfindung besteht keine Einschränkung für die Anzahl der Drückvorgänge der Tastenschnittstelle 28. Wenn die Steuerung 14 von der mobilen Kommunikationseinrichtung 20 keine Rufnummernanzeige empfängt, kann die Steuerung 14 über die erste Taste 281 und die zweite Taste 282 auf der Tastenschnittstelle 28 die Leuchteinrichtung 101 bezüglich ihrer Farbe, Flackerfrequenz, Farbenhelligkeit oder Farbwechselfrequenz steuern.
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So kann beispielsweise vorgesehen sein, dass durch Drücken der Tasten auf der Tastenschnittstelle 28 lediglich der Farbwechsel der Leuchteinrichtung 101 geändert wird, wobei die übrigen, vom Benutzer wählbaren Variationen bezüglich der Flackerfrequenz, der Farbenhelligkeit oder der Farbwechselfrequenz im ursprünglichen Werkszustand bleiben. Auf der Tastenschnittstelle 28 ist z.B. eine erste Taste 281 vorhanden. Beim Drücken der ersten Taste 281 gibt die Leuchteinrichtung 101 ein rotes Licht aus, wobei die Steuerung 14 in der Steuerschaltung 26 nach Empfang des durch Drücken der Tastenschnittstelle 28 erzeugten Tastensignals die Leuchteinrichtung 101 so steuert, dass diese ein orangefarbenes Licht anstelle eines roten Lichts ausgibt. Im Rahmen der vorliegenden Erfindung besteht keine Einschränkung für die Einstellung des Farbwechsels der Leuchteinrichtung 101.
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Weiterhin kann z.B. vorgesehen sein, dass durch Drücken der Tasten auf der Tastenschnittstelle 28 lediglich die Flackerfrequenz der Leuchteinrichtung 101 geändert wird, wobei die übrigen, vom Benutzer wählbaren Variationen bezüglich des Farbwechsels, der Farbenhelligkeit oder der Farbwechselfrequenz im ursprünglichen Werkszustand bleiben. So beträgt die Flackerfrequenz der Leuchteinrichtung 101 beim Drücken der ersten Taste 281 beispielsweise Null, d.h. nicht flackert, wobei die Steuerung 14 in der Steuerschaltung 26 nach Empfang des durch Drücken der Tastenschnittstelle 28 erzeugten Tastensignals die Flackerfrequenz der Leuchteinrichtung 101 so steuert, dass diese wieder flackert. Im Rahmen der vorliegenden Erfindung besteht keine Einschränkung für die Einstellung der Flackerdauer der Leuchteinrichtung 101.
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Darüber hinaus kann z.B. vorgesehen sein, dass durch Drücken der Tasten auf der Tastenschnittstelle 28 lediglich die Farbenhelligkeit der Leuchteinrichtung 101 geändert wird, wobei die übrigen, vom Benutzer wählbaren Variationen bezüglich des Farbwechsels, der Flackerfrequenz oder der Farbwechselfrequenz im ursprünglichen Werkszustand bleiben. So erreicht die Farbenhelligkeit der Leuchteinrichtung 101 beim Drücken der ersten Taste 281 z.B. ihr Maximum, wobei die Steuerung 14 in der Steuerschaltung 26 nach Empfang des durch Drücken der Tastenschnittstelle 28 erzeugten Tastensignals die Farbenhelligkeit der Leuchteinrichtung 101 auf eine mittlere Helligkeit einstellt. Stellt die Steuerung 14 ein langes Drücken der ersten Taste 281 fest, so stellt die Steuerung 14 die Farbenhelligkeit der Leuchteinrichtung 101 auf die höchste Helligkeit ein. Im Rahmen der vorliegenden Erfindung besteht keine Einschränkung für die Anzahl der Drückvorgänge der Tastenschnittstelle 28 und die Stufen der Farbenhelligkeit.
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Ferner kann beispielsweise vorgesehen sein, dass durch Drücken der Tasten auf der Tastenschnittstelle 28 lediglich die Farbwechselfrequenz der Leuchteinrichtung 101 geändert wird, wobei die übrigen, vom Benutzer wählbaren Variationen bezüglich des Farbwechsels, der Flackerfrequenz oder der Farbenhelligkeit im ursprünglichen Werkszustand bleiben. Beim Drücken der ersten Taste 281 erfolgt die Farbwechselfrequenz der Leuchteinrichtung 101 z.B. so, dass diese alle zehn Sekunden zum Aufleuchten in abwechselnd roter und weißer Farbe wechselt, wobei die Steuerung 14 in der Steuerschaltung 26 nach Empfang des durch Drücken der Tastenschnittstelle 28 erzeugten Tastensignals die Farbwechselfrequenz der Leuchteinrichtung 101 so steuert, dass diese alle fünf Sekunden zum Aufleuchten in abwechselnd roter und weißer Farbe wechselt. Im Rahmen der vorliegenden Erfindung besteht keine Einschränkung für die Einstellung des Farbwechsels und der Farbwechselzeit der Leuchteinrichtung 101.
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Die Leuchtzustände der Leuchteinrichtung 101 können entsprechend den Benutzergewohnheiten in Kombination untereinander genutzt werden und lassen sich zusammen oder einzeln einstellen. So können z.B. der Farbwechsel und die Flackerfrequenz eingestellt werden, aber nicht die Farbenhelligkeit und die Farbwechselfrequenz. Überdies ist eine Einstellung der Flackerfrequenz und der Farbenhelligkeit denkbar, während der Farbwechsel und die Farbwechselfrequenz nicht eingestellt werden. Die oben beschriebenen mehreren Leuchtzustände stellen lediglich mögliche Ausführungsbeispiele dar und dienen nicht zur Einschränkung der vorliegenden Erfindung.
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[Drittes Ausführungsbeispiel]
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7 zeigt in schematischer Darstellung eine Fußmatte mit intelligenter Leuchtfunktion gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung. Die Steuerschaltung 30 umfasst zusätzlich einen Tonabnehmer 301 und einen Tonerkenner 302, welcher Tonerkenner 302 mit der Steuerung 14 in der Steuereinheit 102 elektrisch verbunden ist und ein durch den Tonabnehmer 301 erhaltenes Tonsignal erkennt, wobei die Steuerung 14 in Abhängigkeit von dem Erkennungsergebnis des Tonerkenners 302 den Leuchtzustand der Leuchteinrichtung 101 bezüglich der Flackerfrequenz, der Farbenhelligkeit oder der Farbwechselfrequenz steuert.
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Da der Benutzer z.B. beim Fahren konzentriert bleiben muss, ist es manchmal für ihn unmöglich, den Leuchtzustand der Leuchteinrichtung 101 mit der Hand zu steuern. Bei schlechten Straßenverhältnissen, bei denen ein häufiger Tritt auf das Bremspedal oder das Gaspedal notwendig ist, ist es auch ziemlich schwierig, den Leuchtzustand der Leuchteinrichtung 101 durch Drücken der Tastenschnittstelle 28 mit dem Fuß zu steuern. Diese Probleme können durch eine akustische Steuerung des Leuchtzustands der Leuchteinrichtung 101 gelöst werden. Dazu erfasst der Tonabnehmer 301 der Steuerschaltung 30 zunächst einen Ton des Benutzers und übermittelt ihn an die Steuerung 14, die über den Tonerkenner 302 das durch den Tonabnehmer 301 erhaltene Tonsignal erkennt und in Abhängigkeit von dem empfangenen Tonsignal anhand mehrerer mehreren Leuchtzuständen zugeordneter Codes die Leuchteinrichtung 101 steuert.
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So fragt die Steuerung 14, nachdem der Tonerkenner 302 beispielsweise ein erstes Tonsignal erkannt hat, anhand des ersten Tonsignals die Leuchtzustandsliste der Leuchteinrichtung 101 ab und ordnet einen ersten Code zu einem ersten Leuchtzustand zu. Die Steuerung 14 steuert die Leuchteinrichtung 101 dazu an, ein rotes Licht auszugeben.
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Nachdem der Tonerkenner 302 z.B. ein zweites Tonsignal erkannt hat, fragt die Steuerung 14 anhand des zweiten Tonsignals die Leuchtzustandsliste der Leuchteinrichtung 101 ab und ordnet einen zweiten Code zu einem zweiten Leuchtzustand zu. Die Steuerung 14 steuert die Flackerfrequenz der Leuchteinrichtung 101 so, dass diese alle fünf Sekunden einmal flackert.
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Nachdem der Tonerkenner 302 z.B. ein drittes Tonsignal erkannt hat, fragt die Steuerung 14 anhand des dritten Tonsignals die Leuchtzustandsliste der Leuchteinrichtung 101 ab und ordnet einen dritten Code zu einem dritten Leuchtzustand zu. Die Steuerung 14 steuert die Farbwechselfrequenz der Leuchteinrichtung 101 so, dass diese alle fünf Sekunden zum Aufleuchten in abwechselnd roter und weißer Farbe wechselt.
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Nachdem der Tonerkenner 302 beispielsweise ein viertes Tonsignal erkannt hat, fragt die Steuerung 14 anhand des vierten Tonsignals die Leuchtzustandsliste der Leuchteinrichtung 101 ab und ordnet einen vierten Code zu einem vierten Leuchtzustand zu. Die Steuerung 14 steuert die Farbenhelligkeit der Leuchteinrichtung 101 so, dass diese eine mittlere Farbenhelligkeit besitzt.
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Die oben beschriebene Änderung des Leuchtzustands der Leuchteinrichtung 101 mittels Tonerkennung stellt lediglich ein mögliches Ausführungsbeispiel dar und dient nicht zur Einschränkung der vorliegenden Erfindung. Die erfindungsgemäße Fußmatte mit intelligenter Leuchtfunktion kann beliebig positioniert, d.h. an jeder Stelle, die eine einfache Tonabnahme erlaubt, angeordnet sein. Beim Einsatz im Bereich eines Fahrersitzes kann sie der Sicherheit halber vorzugsweise links vor dem Fahrersitz angeordnet sein, um durch den Benutzer auf einfache Weise bedient werden zu können. Im Rahmen der vorliegenden Erfindung besteht also keine Einschränkung für die Positionierung der Fußmatte mit intelligenter Leuchtfunktion.
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Die erfindungsgemäße Fußmatte mit intelligenter Leuchtfunktion kann neben der Beleuchtungsfunktion verschiedene verschiedenen Codes zugeordnete Leuchtzustände bereitstellen, um den Benutzer auf verschiedene Anwendungen hinzuweisen, wodurch sich die Anwendungsmöglichkeiten der Fußmatte erheblich vermehren. Zudem kann die Fußmatte mit intelligenter Leuchtfunktion anhand des jeweils empfangenen Tastensignals oder des jeweils erkannten Tonsignals den Leuchtzustand der Leuchteinrichtung bezüglich der Flackerfrequenz, der Farbenhelligkeit oder der Farbwechselfrequenz ändern. Für die Situationen, in denen eine manuelle Steuerung nur schwer möglich ist, bietet die Fußmatte mit intelligenter Leuchtfunktion durch die Zusammenarbeit mit der Tastenschnittstelle oder einer Tonerkennung eine leichte Steuermöglichkeit.
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Das oben Beschriebene stellt keine Einschränkung der Patentansprüche der Erfindung dar, sondern dient lediglich der Darstellung möglicher bevorzugter Ausführungsbeispiele der Erfindung. Jede gleichwertige Abänderung, die aus der Beschreibung bzw. den Zeichnungen der Erfindung ableitbar ist, fällt daher in den Schutzumfang der Patentansprüche der Erfindung.
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Bezugszeichenliste
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- 1
- Fußmatte mit intelligenter Leuchtfunktion
- 10
- Fußmattenkörper
- 101
- Leuchteinrichtung
- 102
- Steuereinheit
- 12
- Speicher
- 14
- Steuerung
- 16
- Drahtlose Sende-/Empfangseinrichtung
- 18
- Energieversorgungseinrichtung
- 20
- Mobile Kommunikationseinrichtung
- 22
- Batterie
- 24
- Ein-/Ausgabeport
- 2
- Fußmatte mit intelligenter Leuchtfunktion
- 4
- Fußmattenkörper
- 26
- Steuerschaltung
- 28
- Tastenschnittstelle
- 281
- Erste Taste
- 282
- Zweite Taste
- 30
- Steuerschaltung
- 301
- Tonabnehmer
- 302
- Tonerkenner