-
Stand der Technik
-
Manuell bedienbare und elektrisch angetriebene Fishtapevorrichtungen mit unveränderlich ausgebildeten Zugmitteln zu einem Einziehen von Kabeln und/oder Litzen in Leerrohre sind bereits vorgeschlagen worden.
-
Offenbarung der Erfindung
-
Es wird ein Zugmittel für eine Fishtapevorrichtung, mit einem freien Zugmittel-Längsende und mit einer an dem freien Zugmittel-Längsende angeordneten Schnittstelleneinheit zu einer zerstörungsfrei lösbaren Montage unterschiedlicher Zugmittelspitzen und/oder zumindest eines Adapters, an den die unterschiedlichen Zugmittelspitzen befestigbar sind, vorgeschlagen. Dadurch kann vorteilhaft eine hohe Flexibilität erreicht werden. Vorteilhaft kann eine Fishtapevorrichtung mit unterschiedlichen Zugmitteln bzw. Zugmittelspitzen betrieben werden. Vorteilhaft kann eine hohe Benutzerfreundlichkeit erreicht werden. Vorteilhaft kann eine Eignung des Zugmittels für unterschiedlichste Leerrohre, Kanäle, etc. erreicht werden.
-
Die Fishtapevorrichtung ist insbesondere als ein Zugsystem für ein Längselement, insbesondere das Zugmittel ausgebildet. Die Fishtapevorrichtung ist insbesondere zumindest dazu vorgesehen, das Zugmittel, welches beispielsweise litzen- oder seilartig ausgebildet sein kann, einzuziehen. Zusätzlich kann die Fishtapevorrichtung auch zu einem Ausgeben und/oder Schieben von Zugmitteln, also Seilen, Litzen oder dergleichen vorgesehen sein. Das Zugmittel (auch Fishtape oder Electrician's Snakes genannt) ist insbesondere auch als (Kabel-)Einziehband bekannt und vorzugsweise zu einem Verlegen von neuen, z.B. elektrischen, Leitungen, bevorzugt Kabeln, in Wänden oder in Kabelführungen, wie Leerrohre, vorgesehen. Das Zugmittel, insbesondere das Fishtape, das Seil oder dergleichen, kann einen runden Querschnitt, einen ovalen Querschnitt, einen polygonalen Querschnitt oder einen Querschnitt eines Flachbands aufweisen. Vorzugsweise ist der Querschnitt des Zugmittels entlang einer Längserstreckung des Zugmittels zumindest im Wesentlichen konstant. Insbesondere kann das Zugmittel mehrteilig ausgebildet sein, beispielsweise als gewobener Faden aus einzelnen Strängen oder als verdrillte Litze oder als Litzenseil. Das Zugmittel kann zudem aus unterschiedlichen Materialien ausgebildet sein, beispielsweise zumindest teilweise aus einem Kunststoff, wie z.B. einem Nylon, zumindest teilweise aus einem Metall, wie z.B. aus elastischem Federstahl, zumindest teilweise aus einem Fiberglas, etc. Das Zugmittel ist insbesondere dazu eingerichtet, eine Befestigung der einzuziehenden Kabel, Litzen, etc. an dessen Zugmittel-Längsende zu ermöglichen, vorzugsweise an einer für die Befestigung der Kabel, Litzen, etc. vorgesehenen Zugmittelspitze. In den meisten Fällen ist das dem freien Zugmittel-Längsende gegenüberliegende weitere Längsende des Zugmittels mit der Fishtapevorrichtung verbunden, so dass eine Einzugskraft und/oder - bewegung auf das Zugmittel übertragen werden kann. Die verschiedenen Zugmittelspitzen können dabei unterschiedliche Maße (Größe, Länge, Dicke, Durchmesser, etc.), unterschiedliche Materialien, unterschiedliche Flexibilitäten, unterschiedliche Befestigungsvorrichtungen und/oder unterschiedliche geometrische Spitzenformen, etc. aufweisen. Die unterschiedlichen Adapter können dabei unterschiedliche Adapterschnittstellen, unterschiedliche Materialien und/oder unterschiedliche Maße, etc., aufweisen. Insbesondere ist die Schnittstelleneinheit zu einem häufig wiederholbaren Wechsel und/oder Austausch der unterschiedlichen Zugmittelspitzen und/oder der unterschiedlichen Adapter vorgesehen. Unter „vorgesehen“ und/oder unter „eingerichtet“ soll insbesondere speziell programmiert, ausgelegt und/oder ausgestattet verstanden werden. Darunter, dass ein Objekt zu einer bestimmten Funktion vorgesehen und/oder eingerichtet ist, soll insbesondere verstanden werden, dass das Objekt diese bestimmte Funktion in zumindest einem Anwendungs- und/oder Betriebszustand erfüllt und/oder ausführt.
-
Ferner wird vorgeschlagen, dass die Schnittstelleneinheit, insbesondere bereits in einem Standalone-Zustand des Zugmittels ohne montierte Zugmittelspitze und ohne montierten Adapter, ein Befestigungselement zu einer Befestigung zumindest eines Kabels, einer Litze oder eines vergleichbaren Längselements aufweist. Dadurch kann vorteilhaft eine besonders hohe Einsatzbereitschaft erreicht werden. Vorteilhaft ist das Zugmittel in jedem Fall für ein Einziehen von Kabeln, Litzen, etc. nutzbar, insbesondere unabhängig davon, ob eine der wechselbaren Zugmittelspitzen momentan montiert ist oder nicht. Das Befestigungselement kann als eine Öse, als ein Haken oder dergleichen ausgebildet sein. Das Befestigungselement ist vorzugsweise fest und untrennbar mit dem Zugmittel verbunden. Das Befestigungselement kann beispielsweise einstückig oder monolithisch mit dem Rest des Zugmittels ausgebildet sein. Unter „einstückig“ soll insbesondere stoffschlüssig verbunden, wie beispielsweise durch einen Schweißprozess und/oder Klebeprozess usw., und besonders vorteilhaft angeformt verstanden werden, wie durch die Herstellung aus einem Guss und/oder durch die Herstellung in einem Ein- oder Mehrkomponentenspritzverfahren.
-
Weiterhin wird vorgeschlagen, dass das Befestigungselement zusätzlich eine Formschlussausnehmung zu einer Aufnahme eines Formschlussvorsprungs zur Herstellung einer Formschlussverbindung, insbesondere eines Clipsvorsprungs zur Herstellung einer Clipsverbindung, vorzugsweise mit der Zugmittelspitze und/oder dem Adapter, eines Riegels zur Herstellung einer Riegelverbindung, vorzugsweise mit der Zugmittelspitze und/oder dem Adapter, einer Federkugel zu einer Herstellung einer Kugelschnappverbindung, vorzugsweise mit der Zugmittelspitze und/oder dem Adapter, und/oder eines Teils einer beweglich gelagerten Verbindungsklaue einer Klauenverbindung, mit der Zugmittelspitze und/oder dem Adapter, ausbildet. Dadurch kann vorteilhaft eine einfache, insbesondere intuitiv bedienbare, und/oder sichere Montage- und Demontagemöglichkeit für die Zugmittelspitzen und/oder die Adapter erreicht werden. Insbesondere weist in diesem Fall die Zugmittelspitze und/oder der Adapter den Formschlussvorsprung, den Riegel, die Federkugel und/oder die Verbindungsklaue auf. Vorzugsweise sind durch die Formschlussverbindung alle translatorischen und rotatorischen Bewegungsfreiheiten der die teilnehmenden Formschlusselemente aufweisenden Systemkomponenten zueinander blockiert. Vorzugsweise kann die Formschlussverbindung Zugkräfte und Druckkräfte zwischen den die teilnehmenden Formschlusselemente aufweisenden Systemkomponenten übertragen. Vorzugsweise ist die Formschlussverbindung gegen ein selbsttätiges Lösen im Fishtapebetrieb gesichert.
-
Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die Schnittstelleneinheit ein um das, insbesondere als Öse ausgebildete, Befestigungselement umlaufendes unterbrochenes Schraubgewinde aufweist. Dadurch kann vorteilhaft eine einfache insbesondere intuitiv bedienbare, und/oder sichere Montage- und Demontagemöglichkeit für die Zugmittelspitzen und/oder die Adapter erreicht werden. Wenn das Befestigungselement als Öse mit umlaufendem Schraubgewinde ausgebildet ist, kann vorteilhaft auch bereits ohne montierte Zugmittelspitze und/oder ohne montiertem Adapter eine Befestigungsmöglichkeit für einzuziehende Längselemente bereitgestellt werden. Insbesondere ist jeder Gewindegang des Schraubgewindes genau zweimal unterbrochen. Vorzugsweise ist das Schraubgewinde auf einer Außenseite eines Ösenrands eines als Öse ausgebildeten Befestigungselements, insbesondere des Ösen-Befestigungselements, angeordnet, bevorzugt eingeschnitten. Insbesondere weist in diesem Fall die Zugmittelspitze und/oder der Adapter ein vollständig umlaufendes und als Innengewinde ausgebildetes Gegengewinde auf.
-
Alternativ dazu wird vorgeschlagen, dass die Schnittstelleneinheit (völlig) frei von Schraubgewinden oder dergleichen ausgebildet ist, dadurch kann vorteilhaft eine hohe Robustheit, insbesondere gegenüber Verformungen der Schnittstelleneinheit, welche beispielsweise beim zugmittelspitzenlosen Einsatz des Zugmittels entstehen können, erreicht werden.
-
Wenn die die Schnittstelleneinheit, insbesondere bereits in dem Standalone-Zustand ohne montierte Zugmittelspitze und ohne montierten Adapter, derart ausgebildet ist, dass eine Steifigkeit des Zugmittels an dem freien Zugmittel-Längsende gegenüber einem Mittelstück des Zugmittels wesentlich erhöht ist, kann vorteilhaft auch bereits ohne montierte Zugmittelspitze und/oder ohne montiertem Adapter, eine ausreichend gute Führungsfunktion, insbesondere beim Einführen des Zugmittels in ein Leerrohr, erreicht werden. Unter einer „wesentlichen Erhöhung“ soll insbesondere eine Erhöhung eines die Steifigkeit beschreibenden Parameters, beispielsweise einer (absoluten) Biegesteifigkeit, um wenigstens 25 %, vorzugsweise um wenigstens 50 %, bevorzugt um wenigstens 100 % und besonders bevorzugt um wenigstens 250 %, verstanden werden. Das Mittelstück ist insbesondere identisch zu wenigstens einem Großteil des Rests des Zugmittels ausgebildet. Unter einem Großteil soll in diesem Zusammenhang insbesondere 66 %, vorzugsweise 75 % und bevorzugt 90 %, vorzugsweise einer Gesamtlänge des Zugmittels, verstanden werden.
-
Außerdem wird vorgeschlagen, dass die Schnittstelleneinheit eine Drehriegelgeometrie zu einer Verriegelung mit dem Adapter oder den Zugmittelspitzen, insbesondere mittels eines zueinander um einen Winkel, z.B. etwa 90°, versetzten Fügen von Schnittstelleneinheit mit dem Adapter oder der Zugmittelspitze und einer anschließenden durch eine Drehbewegung des Adapters oder der Zugmittelspitze um den Winkel erzeugten Verriegelung, aufweist. Insbesondere besitzt die gesamte Schnittstelleneinheit die Drehriegelgeometrie und ist vorzugsweise frei von relativ zu anderen Teilen der Schnittstelleneinheit beweglichen, insbesondere schwenkbaren oder verschiebbaren, Teilen, wie z.B. Riegelelementen. Der zur Herstellung der Verriegelung nach dem Fügen notwendige Winkel kann etwa 90° betragen oder aber auch kleiner als 90°, z.B. etwa 60°, etwa 45° oder etwa 30°, sein oder aber auch größer als 90°, z.B. etwa 110°, etwa 135° oder etwa 160°, sein.
-
Zusätzlich wird vorgeschlagen, dass die Schnittstelleneinheit zumindest einen, insbesondere in Längsrichtung des Zugmittels von dem freien Zugmittel-Längsende abstehenden, Formschlussvorsprung, insbesondere Clipsvorsprung, ausbildet, welcher zu einem Einstecken in eine korrespondierende Formschlussausnehmung, insbesondere Clipsausnehmung, des Adapters oder der Zugmittelspitzen vorgesehen ist, und/oder dass die Schnittstelleneinheit zumindest eine, insbesondere entgegen der Längsrichtung des Zugmittels von dem freien Zugmittel-Längsende ausgehend eingestülpte, Formschlussausnehmung, insbesondere Pilzkopfausnehmung, ausbildet, welche zu einer Aufnahme eines korrespondierenden Formschlussvorsprungs, insbesondere Pilzkopfvorsprungs, des Adapters oder der Zugmittelspitzen vorgesehen ist. Dadurch kann vorteilhaft eine einfache, insbesondere intuitiv bedienbare, und/oder sichere Montage- und Demontagemöglichkeit für die Zugmittelspitzen und/oder die Adapter erreicht werden. Der Pilzkopfvorsprung des Adapters oder der Zugmittelspitze und/oder die Pilzkopfausnehmung der Schnittstelleneinheit kann dabei rotationssymmetrisch oder rotationsasymmetrisch ausgebildet sein.
-
Wenn dann die Schnittstelleneinheit ein Sicherungselement aufweist, welches dazu vorgesehen ist, über die Formschlussverbindung oder über die Drehriegelverbindung gestülpt zu werden und dadurch die Formschlussverbindung oder die Drehriegelverbindung gegen ein unerwünschtes Öffnen zu sichern, kann vorteilhaft eine besonders hohe Betriebssicherheit erreicht werden. Vorteilhaft kann ein Risiko die Zugmittelspitze und/oder den Adapter in einem Leerrohr zu verlieren wesentlich gesenkt werden. Das Sicherungselement kann als ein Sicherungsring, ein Verschlussring oder eine andere Art von Sicherungshülse ausgebildet sein. Vorzugsweise ist das übergestülpte Sicherungselement durch eine Schraubverbindung, durch eine Steckverbindung, durch eine Clipsverbindung, durch eine Reibschlussverbindung und/oder durch einen Bajonettverschluss an der verbundenen Schnittstelleneinheit und/oder an dem verbundenen Adapter / der verbundenen Zugmittelspitze befestigbar.
-
Überdies wird vorgeschlagen, dass die Schnittstelleneinheit zumindest ein quer zu einer Längsrichtung des Zugmittels von dem freien Zugmittel-Längsende abstehendes federrückgestelltes Einschnappelement aufweist, welches dazu vorgesehen ist, in eine korrespondierende Ausnehmung des/der mit der Schnittstelleneinheit zusammengefügten, insbesondere zusammengesteckten, Adapters/Zugmittelspitzen einzugreifen. Dadurch kann vorteilhaft eine einfache, insbesondere intuitiv bedienbare, und/oder sichere Montage- und Demontagemöglichkeit für die Zugmittelspitzen und/oder die Adapter erreicht werden.
-
Ferner wird der Adapter oder die Zugmittelspitze für eine Verbindung mit dem Zugmittel und ein System mit dem Zugmittel und mit dem Adapter und/oder der Zugmittelspitze vorgeschlagen. Dadurch kann vorteilhaft eine hohe Flexibilität erreicht werden. Vorteilhaft kann eine hohe Benutzerfreundlichkeit erreicht werden. Vorteilhaft kann eine Eignung von Zugmitteln für unterschiedlichste Leerrohre, Kanäle, etc. erreicht werden.
-
Zudem wird in diesem Zusammenhang vorgeschlagen, dass der Adapter oder die Zugmittelspitze eine Kabel- und/oder Litzenaufnahme aufweist, die zu einer irreversiblen Verbindung mit Kabeln und/oder Litzen vorgesehen ist. Dadurch kann vorteilhaft eine einfache und besonders sichere / besonders fest sitzende Verbindung zwischen Zugmittel und Zugmittelspitze / Adapter erreicht werden. Insbesondere ist die Kabel- und/oder Litzenaufnahme zu einer Herstellung einer Crimp-Verbindung mit Kabeln und/oder Litzen vorgesehen. Insbesondere weist der Adapter oder die Zugmittelspitze eine crimpbare Kabel- und/oder Litzenaufnahme auf.
-
Außerdem wird vorgeschlagen, dass der Adapter oder die Zugmittelspitze einen Formschlussvorsprung umfasst, welcher für eine Verbindung mit der Formschlussausnehmung des Zugmittels vorgesehen ist, und welcher an einem freien Ende einen Drehsicherungsriegel, der dazu vorgesehen ist, in zumindest einem Einstellzustand ein Herausfallen des Formschlussvorsprungs aus der Formschlussausnehmung zu verhindern, oder ein Montageelement für eine Befestigung eines Sicherungselements, wie beispielsweise eines C-Clips oder eines Sicherungsrings, das dazu vorgesehen ist, in einem montierten Zustand ein Herausfallen des Formschlussvorsprungs aus der Formschlussausnehmung zu verhindern, aufweist. Dadurch kann vorteilhaft eine einfache, insbesondere intuitiv bedienbare, und/oder sichere Montage- und Demontagemöglichkeit für die Zugmittelspitzen und/oder die Adapter erreicht werden.
-
Der Weiteren wird vorgeschlagen, dass der Adapter oder die Zugmittelspitze ein quer zu einer Längsrichtung abstehendes federrückgestelltes Einschnappelement aufweist, welches dazu vorgesehen ist, in einem montierten Zustand in eine korrespondierende Ausnehmung, insbesondere Formschlussausnehmung, der Schnittstelleneinheit einzugreifen. Dadurch kann vorteilhaft eine einfache, insbesondere intuitiv bedienbare, und/oder sichere Montage- und Demontagemöglichkeit für die Zugmittelspitzen und/oder die Adapter erreicht werden.
-
Das erfindungsgemäße Zugmittel, die erfindungsgemäße Zugmittelspitze, der erfindungsgemäße Adapter und das erfindungsgemäße System sollen hierbei nicht auf die oben beschriebene Anwendung und Ausführungsform beschränkt sein. Insbesondere kann das erfindungsgemäße Zugmittel, die erfindungsgemäße Zugmittelspitze, der erfindungsgemäße Adapter und das erfindungsgemäße System zu einer Erfüllung einer hierin beschriebenen Funktionsweise eine von einer hierin genannten Anzahl von einzelnen Elementen, Bauteilen und Einheiten abweichende Anzahl aufweisen. Zudem sollen bei den in dieser Offenbarung angegebenen Wertebereichen auch innerhalb der genannten Grenzen liegende Werte als offenbart und als beliebig einsetzbar gelten.
-
Zeichnung
-
Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung sind dreizehn Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammenfassen.
-
Es zeigen:
- 1a eine schematische Darstellung eines Systems für eine Fishtapevorrichtung mit einem Zugmittel, mit einem Adapter und mit einer Zugmittelspitze,
- 1b eine schematische Darstellung einer Zugmittelspitze, welche ohne Adapter an eine Schnittstelleneinheit des Zugmittels befestigbar ist,
- 2a eine schematische Darstellung eines ersten alternativen Systems mit einer ersten alternativen Zugmittelspitze und mit einem eine erste alternative Schnittstelleneinheit aufweisenden Zugmittel in einem nichtmontierten Zustand,
- 2b eine schematische Darstellung des ersten alternativen Systems in einem Montage-Zwischenzustand,
- 2c eine schematische Darstellung des ersten alternativen Systems in einem montierten Zustand,
- 3a eine schematische Darstellung eines zweiten alternativen Systems mit einer zweiten alternativen Zugmittelspitze und mit einem eine zweite alternative Schnittstelleneinheit aufweisenden Zugmittel in einem nichtmontierten Zustand,
- 3b eine schematische Darstellung des zweiten alternativen Systems in einem montierten Zustand,
- 4a eine schematische Darstellung eines dritten alternativen Systems mit einer dritten alternativen Zugmittelspitze und mit einem eine dritten alternative Schnittstelleneinheit aufweisenden Zugmittel in einem nichtmontierten Zustand,
- 4b eine schematische Darstellung des dritten alternativen Systems in dem nichtmontierten Zustand mit einem im Vergleich zu der 4a verstellten Drehsicherungsriegel,
- 4c eine schematische Darstellung des dritten alternativen Systems in einem montierten Zustand,
- 5a eine schematische Darstellung eines vierten alternativen Systems mit einer vierten alternativen Zugmittelspitze und mit einem eine vierte alternative Schnittstelleneinheit aufweisenden Zugmittel in einem nichtmontierten Zustand,
- 5b eine schematische Darstellung des vierten alternativen Systems in einem montierten Zustand,
- 6 eine schematische Darstellung eines fünften alternativen Systems mit einer fünften alternativen Zugmittelspitze und mit einem eine fünfte alternative Schnittstelleneinheit aufweisenden Zugmittel in einem montierten Zustand,
- 7a eine schematische Darstellung eines sechsten alternativen Systems mit einer sechsten alternativen Zugmittelspitze und mit einem eine sechste alternative Schnittstelleneinheit aufweisenden Zugmittel in einem nichtmontierten Zustand,
- 7b eine schematische Darstellung des sechsten alternativen Systems in dem nichtmontierten Zustand mit einer geöffneten Verbindungsklaue,
- 7c eine schematische Darstellung des sechsten alternativen Systems in einem montierten Zustand,
- 8a eine schematische Darstellung eines siebten alternativen Systems mit einer siebten alternativen Zugmittelspitze und mit einem eine siebten alternative Schnittstelleneinheit aufweisenden Zugmittel in einem nichtmontierten Zustand,
- 8b eine schematische Darstellung des siebten alternativen Systems in einem Montage-Zwischenzustand,
- 8c eine schematische Darstellung des siebten alternativen Systems in einem montierten Zustand,
- 9a eine schematische Darstellung eines achten alternativen Systems mit einer achten alternativen Zugmittelspitze und mit einem eine achte alternative Schnittstelleneinheit aufweisenden Zugmittel in einem nichtmontierten Zustand,
- 9b eine schematische Darstellung des achten alternativen Systems in einem montierten Zustand,
- 10a eine schematische Darstellung eines neunten alternativen Systems mit einer neunten alternativen Zugmittelspitze und mit einem eine neunte alternative Schnittstelleneinheit aufweisenden Zugmittel in einem nichtmontierten Zustand,
- 10b eine schematische Darstellung des neunten alternativen Systems in einem ersten Montage-Zwischenzustand,
- 10c eine schematische Darstellung des neunten alternativen Systems in einem zweiten Montage-Zwischenzustand,
- 10d eine schematische Darstellung des neunten alternativen Systems in einem montierten Zustand,
- 11 eine schematische Darstellung eines zehnten alternativen Systems mit einer zehnten alternativen Zugmittelspitze und mit einem eine zehnte alternative Schnittstelleneinheit aufweisenden Zugmittel in einem montierten Zustand,
- 12 eine schematische Darstellung eines elften alternativen Systems mit einer elften alternativen Zugmittelspitze und mit einem eine elfte alternative Schnittstelleneinheit aufweisenden Zugmittel in einem nichtmontierten Zustand,
- 13a eine schematische Darstellung eines zwölften alternativen Systems mit einer zwölften alternativen Zugmittelspitze und mit einem eine zwölfte alternative Schnittstelleneinheit aufweisenden Zugmittel in einem nichtmontierten Zustand,
- 13b eine schematische Darstellung eines Ausschnitts des zwölften alternativen Systems in einem Montage-Zwischenzustand und
- 13c eine schematische Darstellung des Ausschnitts des zwölften alternativen Systems in einem montierten Zustand.
-
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
-
Die 1a zeigt eine schematische Darstellung eines Systems 74a für eine Fishtapevorrichtung. Das System 74a umfasst ein Zugmittel 34a. Das Zugmittel 34a ist als ein Fishtape ausgebildet. Das Zugmittel 34a ist in Fishtapevorrichtungen, beispielsweise in bekannten Kabeleinzugsvorrichtungen (jeweils nicht dargestellt), einsetzbar. Das Zugmittel 34a weist ein freies Zugmittel-Längsende 10a auf. Das Zugmittel 34a weist eine Schnittstelleneinheit 12a auf. Die Schnittstelleneinheit 12a ist an dem Zugmittel-Längsende 10a angeordnet. Die Schnittstelleneinheit 12a ist fest und untrennbar mit dem Zugmittel 34a verbunden. Das System 74a umfasst einen Adapter 16a. Das System 74a könnte mehrere unterschiedliche Adapter 16a umfassen. An den/die Adapter 16a sind verschiedene Zugmittelspitzen 14a austauschbar befestigbar. Die Schnittstelleneinheit 12a ist zu einer zerstörungsfrei lösbaren Montage eines oder mehrerer Adapter 16a vorgesehen. Das System 74a umfasst die Zugmittelspitze 14a. Das System 74a könnte mehrere unterschiedliche Zugmittelspitzen 14a umfassen (vgl. auch 1b). Die Zugmittelspitze 14a aus dem Ausführungsbeispiel der 1a ist an den Adapter 16a zerstörungsfrei lösbar befestigbar. Alternativ könnte die Zugmittelspitze 14a auch direkt an die Schnittstelleneinheit 12a des Zugmittels 34a zerstörungsfrei lösbar befestigbar sein.
-
Die Schnittstelleneinheit 12a weist bereits in einem Standalone-Zustand ohne montierte Zugmittelspitze 14a und ohne montierten Adapter 16a an dem freien Zugmittel-Längsende 10a eine Steifigkeit auf, die gegenüber einer Steifigkeit in einem Mittelstück des Zugmittels 34a wesentlich erhöht ist. In der 1b sind beispielhaft unterschiedliche Zugmittelspitzen 14a mit unterschiedlichen Spitzengeometrien dargestellt. Die oberste der beispielhaft in der 1b dargestellten Zugmittelspitzen 14a weist beispielsweise eine Kamera mit einer Leuchteinheit auf. In der 1b sind beispielhaft Zugmittelspitzen 14a dargestellt, die unabhängig von Adaptern 16a an das Zugmittel-Längsende 10a des Zugmittels 34a befestigt werden können. Alle Zugmittelspitzen 14a der 1b könnten jedoch auch so ausgebildet sein, dass sie mit dem in der 1a dargestellten oder einem vergleichbaren Adapter 16a kombinierbar sind.
-
Die in der 1a dargestellte Schnittstelleneinheit 12a ist frei von Schraubgewinden oder dergleichen ausgebildet. Die Schnittstelleneinheit 12a weist ein Befestigungselement 18a auf. Das Befestigungselement 18a ist zu einer Befestigung eines einzuziehenden Längselements, wie eines Kabels, vorgesehen. Die in der 1a dargestellte Schnittstelleneinheit 12a weist bereits in einem Standalone-Zustand ohne montierte Zugmittelspitze 14a und ohne montierten Adapter 16a das Befestigungselement 18a auf. Das Befestigungselement 18a ist als eine Öse 30a ausgebildet. Das Befestigungselement 18a weist zusätzlich eine Formschlussausnehmung 20a auf. Die Formschlussausnehmung 20a ist zu einer Aufnahme eines Formschlussvorsprungs 22a des Adapters 16a (vgl. 1a) oder alternativ der Zugmittelspitze 14a (vgl. 1b) zur Herstellung einer Formschlussverbindung mit dem Adapter 16a bzw. der Zugmittelspitze 14a vorgesehen. Die Formschlussausnehmung 20a der Schnittstelleneinheit 12a bildet eine Clipsausnehmung 76a aus. Der Formschlussvorsprung 22a des Adapters 16a oder alternativ der Zugmittelspitze 14a bildet einen dazu korrespondierenden Clipsvorsprung 100a aus. Durch die Wechselwirkung von Clipsvorsprung 100a und Clipsausnehmung 76a wird eine zerstörungsfrei lösbare Clipsverbindung zwischen dem Zugmittel 34a und dem wechselbaren Adapter 16a oder alternativ der wechselbaren Zugmittelspitze 14a hergestellt. Die Verbindung zwischen dem Adapter 16a und der Zugmittelspitze 14a kann auf vielfältige Weisen bewerkstelligt werden. Beispielsweise durch Einstecken, Einschrauben, Einkleben, etc.
-
In den 2a bis 13c sind zwölf weitere Ausführungsbeispiele der Erfindung gezeigt. Die nachfolgenden Beschreibungen und die Zeichnungen beschränken sich im Wesentlichen auf die Unterschiede zwischen den Ausführungsbeispielen, wobei bezüglich gleich bezeichneter Bauteile, insbesondere in Bezug auf Bauteile mit gleichen Bezugszeichen, grundsätzlich auch auf die Zeichnungen und/oder die Beschreibung der anderen Ausführungsbeispiele, insbesondere der 1a und 1b, verwiesen werden kann. Zur Unterscheidung der Ausführungsbeispiele ist der Buchstabe a den Bezugszeichen des Ausführungsbeispiels in den 1a und 1b nachgestellt. In den Ausführungsbeispielen der 2a bis 13c ist der Buchstabe a durch die Buchstaben b bis m ersetzt.
-
Die 2a bis 2c zeigen ein erstes alternatives System 74b mit einem eine erste alternative Schnittstelleneinheit 12b aufweisenden Zugmittel 34b. Beispielhaft ist in den 2a bis 2c die Ausgestaltung gezeigt, in der die Schnittstelleneinheit 12b direkt mit einer Zugmittelspitze 14b zerstörungsfrei lösbar verbunden wird. Eine analoge Ausgestaltung mit einem zusätzlichen Adapter 16b wäre jedoch ebenfalls denkbar. Die in den 2a bis 2c dargestellte erste alternative Schnittstelleneinheit 12b weist bereits in einem Standalone-Zustand ohne montierte Zugmittelspitze 14b und ohne montierten Adapter 16b ein Befestigungselement 18b auf, welches zu einer Befestigung eines einzuziehenden Längselements, wie eines Kabels, vorgesehen ist. Das Befestigungselement 18b ist als eine Öse 30b ausgebildet. Die erste alternative Schnittstelleneinheit 12b ist frei von Schraubgewinden oder dergleichen ausgebildet. Die erste alternative Schnittstelleneinheit 12b weist eine Drehriegelgeometrie auf. Die Drehriegelgeometrie ist zu einer Verriegelung mit dem Adapter 16b oder mit der Zugmittelspitze 14b vorgesehen. Dazu wird zunächst, wie in der 2b dargestellt, die erste alternative Schnittstelleneinheit 12b mit der Zugmittelspitze 14b (oder mit dem Adapter 16b) um einen Winkel 78b zueinander versetzt gefügt. Die erste alternative Schnittstelleneinheit 12b und die Zugmittelspitze 14b werden dabei formschlüssig gefügt. Die erste alternative Schnittstelleneinheit 12b weist eine Formschlussausnehmung 46b auf. Die Formschlussausnehmung 46b bildet zugleich die Befestigungselement 18b aus und umgekehrt. Die Formschlussausnehmung 46b ist als ein rundes Loch ausgebildet. Die Zugmittelspitze 14b weist einen Formschlussvorsprung 50b auf. Der Formschlussvorsprung 50b korrespondiert zu der Formschlussausnehmung 46b. Der Formschlussvorsprung 50b ist als ein runder Pin ausgebildet. Der Pin wird bei dem Fügen in das Loch eingeführt. Die durch den Formschlussvorsprung 50b und die Formschlussausnehmung 46b miteinander gefügten Bauteile sind zueinander um eine Achse 80b rotierbar. Alternativ könnte auch die erste alternative Schnittstelleneinheit 12b über den Formschlussvorsprung 50b verfügen und die Zugmittelspitze 14b über die Formschlussausnehmung 46b.
-
Anschließend werden, wie in der 2c dargestellt, die erste alternative Schnittstelleneinheit 12b und die Zugmittelspitze 14b durch eine Drehbewegung um den Winkel 78b miteinander verriegelt. Nach dem Verdrehen um den Winkel 78b sind die Zugmittelspitze 14b und das Zugmittel 34b zueinander koaxial angeordnet. Die Zugmittelspitze 14b weist Haken 82b, 84b auf, welche nach dem Verdrehen die Zugmittelspitze 14b auf gegenüberliegenden Seiten der Formschlussausnehmung 46b umgreifen. Alternativ könnten die Haken 82b, 84b auch der ersten alternativen Schnittstelleneinheit 12b zugeordnet sein und im verriegelten Zustand die Zugmittelspitze 14b umgreifen. Das System 74b, insbesondere die Schnittstelleneinheit 12b und/oder die Zugmittelspitze 14b, weist ein Sicherungselement 54b auf. Das Sicherungselement 54b ist dazu vorgesehen, über die hergestellte Formschlussverbindung und insbesondere über die hergestellte Drehriegelverbindung gestülpt zu werden und dadurch die Formschlussverbindung und insbesondere die Drehriegelverbindung gegen ein unerwünschtes Öffnen zu sichern. Das Sicherungselement 54b ist als eine über die mit der Zugmittelspitze 14b gefügte erste Schnittstelleneinheit 12b schiebbare Manschette ausgebildet. In der 2a ist das Sicherungselement 54b als quadratische Manschette dargestellt. Andere Ausgestaltungen, insbesondere eine runde / rohrförmige Ausgestaltung sind jedoch ebenfalls denkbar. Das Sicherungselement 54b kann wiederum auf unterschiedliche Weise an dieser Stelle verriegelt werden, beispielsweise durch eine Bajonettverbindung (z.B. ähnlich der Sicherung eines Kletterkarabiners), durch eine Clipsverbindung oder durch einen Reibschluss.
-
Die 3a und 3b zeigen ein zweites alternatives System 74c mit einem eine zweite alternative Schnittstelleneinheit 12c aufweisenden Zugmittel 34c. Beispielhaft ist in den 3a und 3b die Ausgestaltung gezeigt, in der die Schnittstelleneinheit 12c direkt mit einer Zugmittelspitze 14c zerstörungsfrei lösbar verbunden wird. Eine analoge Ausgestaltung mit einem zusätzlichen Adapter 16c wäre jedoch ebenfalls denkbar. Die in den 3a und 3b dargestellte zweite alternative Schnittstelleneinheit 12c weist bereits in einem Standalone-Zustand ohne montierte Zugmittelspitze 14c und ohne montierten Adapter 16c ein Befestigungselement 18c auf, welches zu einer Befestigung eines einzuziehenden Längselements, wie eines Kabels, vorgesehen ist. Das Befestigungselement 18c ist als eine Öse 30c ausgebildet. Die zweite alternative Schnittstelleneinheit 12c weist ein um das Befestigungselement 18c umlaufendes unterbrochenes Schraubgewinde 32c auf. Die Zugmittelspitze 14c weist ein vollständig umlaufendes Innengewinde 86c auf. Die Zugmittelspitze 14c ist dadurch auf die zweite alternative Schnittstelleneinheit 12c aufschraubbar.
-
Die 4a bis 4c zeigen ein drittes alternatives System 74d mit einem eine dritte alternative Schnittstelleneinheit 12d aufweisenden Zugmittel 34d. Beispielhaft ist in den 4a bis 4c die Ausgestaltung gezeigt, in der die Schnittstelleneinheit 12d direkt mit einer Zugmittelspitze 14d zerstörungsfrei lösbar verbunden wird. Eine analoge Ausgestaltung mit einem zusätzlichen Adapter 16d wäre jedoch ebenfalls denkbar. Die in den 4a bis 4c dargestellte dritte alternative Schnittstelleneinheit 12d weist bereits in einem Standalone-Zustand ohne montierte Zugmittelspitze 14d und ohne montierten Adapter 16d ein Befestigungselement 18d auf, welches zu einer Befestigung eines einzuziehenden Längselements, wie eines Kabels, vorgesehen ist. Das Befestigungselement 18d ist als eine Öse 30d ausgebildet. Die dritte alternative Schnittstelleneinheit 12d ist frei von Schraubgewinden oder dergleichen ausgebildet. Das Befestigungselement 18d bildet zusätzlich eine Formschlussausnehmung 20d zu einer Aufnahme eines Formschlussvorsprungs 22d der Zugmittelspitze 14d zu einer Herstellung einer Formschlussverbindung und eines Riegels 24d der Zugmittelspitze 14d zu einer Herstellung einer Riegelverbindung, insbesondere zu einer Verriegelung der Formschlussverbindung, auf. Der Riegel 24d ist als Drehsicherungsriegel 64d ausgebildet. Der Riegel 24d ist an einem freien Ende 62d des Formschlussvorsprungs 22d angeordnet. Der Riegel 24d ist relativ zu dem Formschlussvorsprung 22d verdrehbar. Der Riegel 24d ist drehbar an dem Formschlussvorsprung 22d angelenkt. Der Riegel 24d ist dazu vorgesehen, gemeinsam mit dem Formschlussvorsprung 22d in die Formschlussausnehmung 20d der dritten alternativen Schnittstelleneinheit 12d eingeführt zu werden. Dabei passiert der Riegel 24d die Formschlussausnehmung 20d vollständig, so dass eine Verstellung / Verdrehung des Riegels 24d eine Sicherung der Formschlussverbindung bewirkt, insbesondere ein Herausfallen des Formschlussvorsprungs 22d aus der Formschlussausnehmung 20d verhindert. Der als Drehsicherungsriegel 64d ausgebildete Riegel 24d ist dazu vorgesehen, in zumindest einem Einstellzustand ein Herausfallen des Formschlussvorsprungs 22d aus der Formschlussausnehmung 20d zu verhindern (vgl. 4c). Die Anordnung von Formschlussausnehmung 20d und Formschlussvorsprung 22d an Zugmittelspitze 14d und vierter alternativer Schnittstelleneinheit 12d könnte prinzipiell auch umgekehrt vorgenommen werden.
-
Die 5a und 5b zeigen ein viertes alternatives System 74e mit einem eine vierte alternative Schnittstelleneinheit 12e aufweisenden Zugmittel 34e. Beispielhaft ist in den 5a und 5b die Ausgestaltung gezeigt, in der die Schnittstelleneinheit 12e direkt mit einer Zugmittelspitze 14e zerstörungsfrei lösbar verbunden wird. Eine analoge Ausgestaltung mit einem zusätzlichen Adapter 16e wäre jedoch ebenfalls denkbar. Die in den 5a und 5b dargestellte vierte alternative Schnittstelleneinheit 12e weist bereits in einem Standalone-Zustand ohne montierte Zugmittelspitze 14e und ohne montierten Adapter 16e ein Befestigungselement 18e auf, welches zu einer Befestigung eines einzuziehenden Längselements, wie eines Kabels, vorgesehen ist. Das Befestigungselement 18e ist als eine Öse 30e ausgebildet. Die vierte alternative Schnittstelleneinheit 12e ist frei von Schraubgewinden oder dergleichen ausgebildet. Das Befestigungselement 18e bildet zusätzlich eine Formschlussausnehmung 20e zu einer Aufnahme eines Formschlussvorsprungs 22e der Zugmittelspitze 14e zu einer Herstellung einer Formschlussverbindung auf. Der Formschlussvorsprung 22e weist an einem freien Ende 62e ein Montageelement 66e auf. Das Montageelement 66e ist für eine Befestigung eines Sicherungselements 68e vorgesehen. Das Sicherungselement 68e ist beispielhaft als ein C-Clip ausgebildet. Alternative Ausgestaltungen des Sicherungselements 68e, z.B. als Sicherungsring, sind ebenfalls denkbar. Das Sicherungselement 68e ist dazu vorgesehen, in einem montierten Zustand ein Herausfallen des Formschlussvorsprungs 22e aus der Formschlussausnehmung 20e zu verhindern (vgl. 5b). Die Anordnung von Formschlussausnehmung 20e und Formschlussvorsprung 22e an Zugmittelspitze 14e und vierter alternativer Schnittstelleneinheit 12e könnte prinzipiell auch umgekehrt vorgenommen werden.
-
Die 6 zeigt ein fünftes alternatives System 74f mit einem eine fünfte alternative Schnittstelleneinheit 12f aufweisenden Zugmittel 34f. Beispielhaft ist in der 6 die Ausgestaltung gezeigt, in der die Schnittstelleneinheit 12f direkt mit einer Zugmittelspitze 14f zerstörungsfrei lösbar verbunden wird. Eine analoge Ausgestaltung mit einem zusätzlichen Adapter 16f wäre jedoch ebenfalls denkbar. Die in der 6 dargestellte fünfte alternative Schnittstelleneinheit 12f weist bereits in einem Standalone-Zustand ohne montierte Zugmittelspitze 14f und ohne montierten Adapter 16f ein Befestigungselement 18f auf, welches zu einer Befestigung eines einzuziehenden Längselements, wie eines Kabels, vorgesehen ist. Das Befestigungselement 18f ist als eine Öse 30f ausgebildet. Die fünfte alternative Schnittstelleneinheit 12f ist frei von Schraubgewinden oder dergleichen ausgebildet. Das Befestigungselement 18f bildet zusätzlich eine Formschlussausnehmung 20f zu einer Aufnahme einer Federkugel 26f zu einer Herstellung einer Kugelschnappverbindung auf. Die Zugmittelspitze 14f weist die Federkugel 26f auf. Die Federkugel 26f ist in einer Ausnehmung 88f der Zugmittelspitze 14f durch eine Feder 90f federgelagert. Die Feder 90f ist dazu vorgesehen, die Federkugel 26f aus der Ausnehmung 88f herauszudrücken und somit im montierten Zustand in die Formschlussausnehmung 20f der fünften alternativen Schnittstelleneinheit 12f hineinzubewegen bzw. darin festzuhalten. Die Federkugel 26f bildet ein quer zu einer Längsrichtung 36f der Zugmittelspitze 14f abstehendes federrückgestelltes Einschnappelement 70f aus. Das federrückgestellte Einschnappelement 70f ist dazu vorgesehen, in dem montierten Zustand in die Formschlussausnehmung 20f, welche eine zu dem Einschnappelement 70f korrespondierende Ausnehmung 72f ausbildet, einzugreifen. Die in der 6 dargestellte Zugmittelspitze 14f weist mehrere Einschnappelemente 70f / Federkugeln 26f, bevorzugt genau zwei gegenüberliegende Einschnappelemente 70f / Federkugeln 26f, auf. Es ist denkbar, dass analog zu der ersten alternativen Schnittstelleneinheit 12b ein Sicherungselement (nicht dargestellt), wie ein Sicherungsring oder ein Bajonettring vorgesehen ist, welcher die Bewegung der Federkugeln 26f im montierten Zustand blockiert.
-
Die 7a bis 7c zeigen ein sechstes alternatives System 74g mit einem eine sechste alternative Schnittstelleneinheit 12g aufweisenden Zugmittel 34g. Beispielhaft ist in den 7a bis 7c die Ausgestaltung gezeigt, in der die Schnittstelleneinheit 12g direkt mit einer Zugmittelspitze 14g zerstörungsfrei lösbar verbunden wird. Eine analoge Ausgestaltung mit einem zusätzlichen Adapter 16g wäre jedoch ebenfalls denkbar. Die in den 7a bis 7c dargestellte sechste alternative Schnittstelleneinheit 12g weist bereits in einem Standalone-Zustand ohne montierte Zugmittelspitze 14g und ohne montierten Adapter 16g ein Befestigungselement 18g auf, welches zu einer Befestigung eines einzuziehenden Längselements, wie eines Kabels, vorgesehen ist. Das Befestigungselement 18g ist als eine Öse 30g ausgebildet. Die sechste alternative Schnittstelleneinheit 12g ist frei von Schraubgewinden oder dergleichen ausgebildet. Das Befestigungselement 18g bildet zusätzlich eine Formschlussausnehmung 20g zu einer Aufnahme eines Teils einer beweglich gelagerten Verbindungsklaue 28g einer Klauenverbindung mit der Zugmittelspitze 14g aus. Die Zugmittelspitze 14g weist die Verbindungsklaue 28g auf. Die Verbindungsklaue 28g umfasst zumindest zwei Klauenelemente 92g, 94g. Wenigstens ein Klauenelement 92g der Klauenelemente 92g, 94g ist relativ zu dem anderen Klauenelement 94g bewegbar gelagert. Die Klauenelemente 92g, 94g sind relativ zueinander federvorgespannt. Die Verbindungsklaue 28g weist eine Federvorspanneinheit 96g auf. Die Federvorspanneinheit 96g sorgt dafür, dass die Klauenelemente 92g, 94g im von externen Kräften freien Zustand geschlossen sind. Zu einer Öffnung der Verbindungsklaue 28g, insbesondere zu einem Auseinanderschwenken der Klauenelemente 92g, 94g muss eine Kraft gegen die Federvorspanneinheit 96g aufgebracht werden. Die Federvorspanneinheit 96g ist dazu bestrebt geöffnete Klauenelemente 92g, 94g wieder zu schließen. Die Federvorspanneinheit 96g ist dazu vorgesehen, die Verbindungsklaue 28g zuzudrücken. Die Federvorspanneinheit 96g könnte beispielsweise durch eine Torsionsschenkelfeder ausgebildet sein. Eine Öffnung der Verbindungsklaue 28g kann beispielsweise manuell geschehen.
-
Die 8a bis 8c zeigen ein siebtes alternatives System 74h mit einem eine siebte alternative Schnittstelleneinheit 12h aufweisenden Zugmittel 34h. Beispielhaft ist in den 8a bis 8c die Ausgestaltung gezeigt, in der die Schnittstelleneinheit 12h direkt mit einer Zugmittelspitze 14h zerstörungsfrei lösbar verbunden wird. Eine analoge Ausgestaltung mit einem zusätzlichen Adapter 16h wäre jedoch ebenfalls denkbar. Die in den 8a bis 8c dargestellte siebte alternative Schnittstelleneinheit 12h ist in einem Standalone-Zustand ohne montierte Zugmittelspitze 14h und ohne montierten Adapter 16h frei von Befestigungselementen 18h, welche zu einer Befestigung eines einzuziehenden Längselements, wie eines Kabels, vorgesehen sind. Die Zugmittelspitze 14h weist in diesem Fall ein Befestigungselement 98h auf. Das Befestigungselement 98h ist als eine Öse 30h ausgebildet. Die siebte alternative Schnittstelleneinheit 12h ist frei von Schraubgewinden oder dergleichen ausgebildet. Die siebte alternative Schnittstelleneinheit 12h weist eine eingestülpte Formschlussausnehmung 46h auf. Die eingestülpte Formschlussausnehmung 46h ist als eine Pilzkopfausnehmung 48h ausgebildet. Die eingestülpte Formschlussausnehmung 46h ist entgegen der Längsrichtung 36h des Zugmittels 34h von dem freien Zugmittel-Längsende 10h ausgehend nach innen hin eingestülpt. Die Zugmittelspitze 14h weist einen Formschlussvorsprung 50h auf. Der Formschlussvorsprung 50h korrespondiert zu der eingestülpten Formschlussausnehmung 46h. Der Formschlussvorsprung 50h ist als ein Pilzkopfvorsprung 52h ausgebildet. Die eingestülpte Formschlussausnehmung 46h bildet eine Negativform für den Pilzkopfvorsprung 52h aus. Die eingestülpte Formschlussausnehmung 46h ist zu einer Aufnahme des korrespondierenden Formschlussvorsprungs 50h der Zugmittelspitze 14h vorgesehen. Der Pilzkopfvorsprung 52h und die Pilzkopfausnehmung 48h bilden in einem montierten Zustand zusammen eine kippstabile und knickstabile Formschlussverbindung aus, welche insbesondere zu einer koaxialen Verbindung von Zugmittelspitze 14h und Zugmittel 34h führt.
-
Zudem weist die siebte alternative Schnittstelleneinheit 12h ein Sicherungselement 54h auf. Das Sicherungselement 54h ist dazu vorgesehen, über die Formschlussverbindung / Pilzkopfverbindung gestülpt zu werden und dadurch die Formschlussverbindung / Pilzkopfverbindung gegen ein unerwünschtes Öffnen zu sichern. Das Sicherungselement 54h kann wie in den 8a bis 8c gezeigt als ein Verschlussring ausgebildet sein, der je nach Translations- und/oder Rotationsposition die Formschlussausnehmung 46h, insbesondere die Negativform für den Pilzkopfvorsprung 52h, freigibt oder verdeckt. Das Sicherungselement 54h, insbesondere der Verschlussring, kann dabei gefedert sein, beispielsweise vergleichbar zu einem Bajonettring. Der Verschlussring könnte auch als Verschiebe-, Verdreh- und/oder Schraubhülse ausgebildet sein. Verdreh- oder Schraubhülsen können dabei vorteilhaft kürzer gebaut werden als Verschiebehülsen. Das Sicherungselement 54h kann fest mit dem Zugmittel 34h, insbesondere der siebten alternativen Schnittstelleneinheit 12h, verbunden sein oder als Wechselhülse ausgebildet sein, die von dem Zugmittel 34h trennbar ist. Dadurch kann vorteilhaft eine Flexibilität noch weiter vergrößert werden. Das Sicherungselement 54h könnte auch analog zu bekannten Sicherungselementen von Kletterkarabinern ausgebildet sein. Die in den 8a bis 8c dargestellte Pilzkopfverbindung umfasst einen rotationssymmetrischen Pilzkopfvorsprung 52h. Dadurch kann vorteilhaft ein Drallausgleich zwischen der Zugmittelspitze 14h und dem Zugmittel 34h stattfinden. Vorteilhaft können damit Zwänge durch eine mögliche Verdrillung des Zugmittels 34h und/oder des durch das Zugmittel 34h einzuziehenden Längselements / Kabels vermieden werden.
-
Die 9a und 9b zeigen ein achtes alternatives System 74i mit einem eine achte alternative Schnittstelleneinheit 12i aufweisenden Zugmittel 34i. Beispielhaft ist in den 9a und 9b die Ausgestaltung gezeigt, in der die Schnittstelleneinheit 12i direkt mit einer Zugmittelspitze 14i zerstörungsfrei lösbar verbunden wird. Eine analoge Ausgestaltung mit einem zusätzlichen Adapter 16i wäre jedoch ebenfalls denkbar. Das achte alternative System 74i der 9a und 9b ist im Wesentlichen identisch zu dem siebten alternativen System 74h der 8a bis 8c mit der Ausnahme, dass ein als Pilzkopfvorsprung 52i ausgebildeter Formschlussvorsprung 50i der Zugmittelspitze 14i nicht rotationssymmetrisch / rotationsasymmetrisch ausgebildet ist.
-
Die 10a bis 10d zeigen ein neuntes alternatives System 74j mit einem eine neunte alternative Schnittstelleneinheit 12j aufweisenden Zugmittel 34j. Beispielhaft ist in den 10a bis 10d die Ausgestaltung gezeigt, in der die Schnittstelleneinheit 12j direkt mit einer Zugmittelspitze 14j zerstörungsfrei lösbar verbunden wird. Eine analoge Ausgestaltung mit einem zusätzlichen Adapter 16j wäre jedoch ebenfalls denkbar. Das neunte alternative System 74j der 10a bis 10d ist im Wesentlichen identisch zu dem siebten alternativen System 74h der 8a bis 8c mit der Ausnahme, dass ein Sicherungselement 54j der Schnittstelleneinheit 12j und/oder der Zugmittelspitze 14j einen Teil eines Bajonettverschlusses ausbildet. Das Sicherungselement 54j ist als eine verdrehbare gefederte Verschlusshülse inklusive Bajonettverschluss-Kontur ausgebildet. Die 10a bis 10d illustrieren einen Ablauf einer Montage der Zugmittelspitze 14j an das Zugmittel 34j mittels der neunten alternativen Schnittstelleneinheit 12j.
-
Die 11 zeigt ein zehntes alternatives System 74k mit einem eine zehnte alternative Schnittstelleneinheit 12k aufweisenden Zugmittel 34k. Beispielhaft ist in der 11 die Ausgestaltung gezeigt, in der die Schnittstelleneinheit 12k direkt mit einer Zugmittelspitze 14k zerstörungsfrei lösbar verbunden wird. Eine analoge Ausgestaltung mit einem zusätzlichen Adapter 16k wäre jedoch ebenfalls denkbar. Das zehnte alternative System 74k der 11 ist im Wesentlichen identisch zu dem siebten alternativen System 74h der 8a bis 8c mit der Ausnahme, dass die Zugmittelspitze 14k eine Kabel- und/oder Litzenaufnahme 60k aufweist, die zu einer irreversiblen Verbindung mit einzuziehenden Kabeln und/oder Litzen vorgesehen ist. Alternativ oder zusätzlich könnte auch der Adapter 16k eine derartige Kabel- und/oder Litzenaufnahme 60k aufweisen. Die in der 11 dargestellte zehnte alternative Schnittstelleneinheit 12k ist in einem Standalone-Zustand ohne montierte Zugmittelspitze 14k und ohne montierten Adapter 16k frei von Befestigungselementen 18k, welche zu einer Befestigung eines einzuziehenden Längselements, wie eines Kabels, vorgesehen sind. Die Zugmittelspitze 14k weist in diesem Fall ein Befestigungselement 98k auf. Das Befestigungselement 98k ist als die Kabel- und/oder Litzenaufnahme 60k ausgebildet. Die Kabel- und/oder Litzenaufnahme 60k ist crimpbar ausgebildet. Die Kabel- und/oder Litzenaufnahme 60k ist dazu vorgesehen, mittels eines Crimpens mit einzuziehenden Kabeln und/oder Litzen verbunden zu werden. Die Kabel- und/oder Litzenaufnahme 60k ist als eine verformbare Metallhülse ausgebildet.
-
Die 12 zeigt ein elftes alternatives System 74l mit einem eine elfte alternative Schnittstelleneinheit 12l aufweisenden Zugmittel 34l. Beispielhaft ist in der 12 die Ausgestaltung gezeigt, in der die Schnittstelleneinheit 12l direkt mit einer Zugmittelspitze 14l zerstörungsfrei lösbar verbunden wird. Eine analoge Ausgestaltung mit einem zusätzlichen Adapter 16l wäre jedoch ebenfalls denkbar. Die in der 12 dargestellte elfte alternative Schnittstelleneinheit 12l ist in einem Standalone-Zustand ohne montierte Zugmittelspitze 14l und ohne montierten Adapter 16l frei von Befestigungselementen 18l, welche zu einer Befestigung eines einzuziehenden Längselements, wie eines Kabels, vorgesehen sind. Die Zugmittelspitze 14l weist in diesem Fall ein Befestigungselement 98l auf. Das Befestigungselement 98l ist als eine Öse 30l ausgebildet. Die elfte alternative Schnittstelleneinheit 12l ist frei von Schraubgewinden oder dergleichen ausgebildet. Die elfte alternative Schnittstelleneinheit 12l weist einen Formschlussvorsprung 38l auf. Der Formschlussvorsprung 38l steht in eine Längsrichtung 36l des Zugmittels 34l von einem freien Zugmittel-Längsende 10l des Zugmittels 34l ab. Der Formschlussvorsprung 38l ist als ein Clipsvorsprung 40l, insbesondere eine Clipsnase, ausgebildet. Die Zugmittelspitze 14l weist eine Formschlussausnehmung 42l auf. Die Formschlussausnehmung 42l korrespondiert mit dem Formschlussvorsprung 38l. Die Formschlussausnehmung 42l ist als eine Clipsausnehmung 44l, insbesondere als ein Clipsstecker, ausgebildet. Der Formschlussvorsprung 38l, insbesondere der Clipsvorsprung 40l, ist zu einem Einstecken in die korrespondierende Formschlussausnehmung 42l, insbesondere Clipsausnehmung 44l, der Zugmittelspitze 14l vorgesehen. Die Clipsausnehmung 44l wird bei einem Einstecken des Clipsvorsprungs 40l temporär verformt und dann ineinander verriegelt. Dazu können Clipsvorsprung 40l und Clipsausnehmung 44l zueinander korrespondierende Oberflächenelemente, z.B. Nuten und Erhebungen, aufweisen. Die Zugmittelspitze 14l weist einen maximalen Außendurchmesser auf, welcher weniger als 25 % größer ist als ein maximaler Außendurchmesser des Zugmittels 34l und/oder der elften alternativen Schnittstelleneinheit 12l.
-
Die 13a bis 13c zeigen ein zwölftes alternatives System 74m mit einem eine zwölfte alternative Schnittstelleneinheit 12m aufweisenden Zugmittel 34m. Beispielhaft ist in den 13a bis 13c die Ausgestaltung gezeigt, in der die Schnittstelleneinheit 12m direkt mit einer Zugmittelspitze 14m zerstörungsfrei lösbar verbunden wird. Eine analoge Ausgestaltung mit einem zusätzlichen Adapter 16m wäre jedoch ebenfalls denkbar. Die in den 13a bis 13c dargestellte zwölfte alternative Schnittstelleneinheit 12m ist in einem Standalone-Zustand ohne montierte Zugmittelspitze 14m und ohne montierten Adapter 16m frei von Befestigungselementen 18m, welche zu einer Befestigung eines einzuziehenden Längselements, wie eines Kabels, vorgesehen sind. Die Zugmittelspitze 14m weist in diesem Fall ein Befestigungselement 98m auf. Das Befestigungselement 98m ist als eine Öse 30m ausgebildet. Die zwölfte alternative Schnittstelleneinheit 12m ist frei von Schraubgewinden oder dergleichen ausgebildet. Die zwölfte alternative Schnittstelleneinheit 12m weist einen Formschlussvorsprung 38m auf. Der Formschlussvorsprung 38m steht quer zu einer Längsrichtung 36m des Zugmittels 34m von einem freien Zugmittel-Längsende 10m des Zugmittels 34m ab. Der Formschlussvorsprung 38m ist als ein federrückgestelltes Einschnappelement 56m, insbesondere eine Federkugel 26m, ausgebildet. Die Zugmittelspitze 14m weist eine Ausnehmung 58m auf (vgl. 13b und 13c). Die Ausnehmung 58m korrespondiert mit dem Einschnappelement 56m. Im zusammengefügten / zusammengesteckten Zustand des zwölften alternativen Systems 74m greift das Einschnappelement 56m in die Ausnehmung 58m ein. Wie in der 13a dargestellt ist kann die zwölfte alternative Schnittstelleneinheit 12m mehrere zumindest im Wesentlichen identische Einschnappelemente 56m aufweisen, welche jeweils mit Ausnehmungen 58m der Zugmittelspitze 14m korrespondieren. Das Einschnappelement 56m ist im Wesentlichen identisch zu der im Zusammenhang mit dem fünften alternativen System 74f beschriebenen Kugelschnappverbindung ausgebildet.