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DE102024001812A1 - Mobiles Anbauteil zum Beintraining - Google Patents

Mobiles Anbauteil zum Beintraining

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Publication number
DE102024001812A1
DE102024001812A1 DE102024001812.3A DE102024001812A DE102024001812A1 DE 102024001812 A1 DE102024001812 A1 DE 102024001812A1 DE 102024001812 A DE102024001812 A DE 102024001812A DE 102024001812 A1 DE102024001812 A1 DE 102024001812A1
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DE
Germany
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support
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lever
shoulder
crossbar
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Pending
Application number
DE102024001812.3A
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English (en)
Inventor
gleich Anmelder Erfinder
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B21/00Exercising apparatus for developing or strengthening the muscles or joints of the body by working against a counterforce, with or without measuring devices
    • A63B21/16Supports for anchoring force-resisters

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biophysics (AREA)
  • Orthopedic Medicine & Surgery (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Rehabilitation Tools (AREA)

Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Trainingsgerät zur Unterstützung des körperlichen Trainings. Insbesondere geht es um ein Anbauteil (10) für das Körpertraining, mit welchem gemeinsam mit einem Stützteil (20) ein Trainingsgerät gebildet werden kann, wobei das Stützteil (20) ein erstes Aufnahmeelement (60) und ein zweites Aufnahmeelement (62) anbietet, und wobei das Anbauteil (10) einen ersten linken Hebel (14), einen ersten rechten Hebel (16) und eine erste Querstrebe (18) umfasst, wobei die erste Querstrebe (18) den ersten linken Hebel (14) und den ersten rechten Hebel (16) verbindet und die ersten Hebel (14, 16) jeweils ein stützseitiges und ein körperseitiges Ende aufweisen und jeweils mit dem stützseitigen Ende mit dem Stützteil (20) verbunden werden können und die erste Querstrebe (18) ein Körperteil eines Nutzers bei einer Trainingsbewegung direkt oder indirekt führen kann und wobei der Abstand des stützseitigen Endes des ersten linken Hebels (14) zum stützseitigen Ende des ersten rechten Hebels (16) verändert werden kann. Die Erfindung betriff auch ein Verfahren zum Verbinden eines Anbauteils (10) mit einem Stützteil (20).

Description

  • Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Trainingsgerät zur Unterstützung des körperlichen Trainings. Im Wesentlichen geht es dabei um Fitness und Muskelaufbau. Konkreter geht es um ein Anbauteil für ein bereits vorhandenes Trainingsgerät oder ein Stützteil, mit welchem sich dann ein Trainingsgerät mit gewünschter Funktion schaffen lässt.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Die US-Patentanmeldung 2017/0106230 A1 offenbart ein Trainingsgerät, das die Ausführung von Kniebeugen (oder „Squats“) unterstützt. Dabei wird ein bewegliches Element mit Schulterstütze an vertikalen Stangen geführt. In dieser Weise findet eine kontrollierte präzise Bewegung der Schultern und des Oberkörpers statt. Das bewegliche Teil kann mit Gewichten beschwert werden.
  • Nachteilig könnte erscheinen, dass hier ein relativ aufwendiges und unvermeidlich wohl teures Gerät zur Verfügung gestellt wird, welches nur eine Übung zuzulassen scheint. Eine solche Option mag für Fitnessstudios akzeptabel sein, sie wird in der Regel aber in Situationen, in denen der Aufwand begrenzt werden muss, beispielsweise beim Training zu Hause, nicht attraktiv erscheinen.
  • Die vorliegende Erfindung möchte ein Anbauteil für ein Trainingsgerät zur Verfügung stellen. In dieser Weise soll ein effektives Training ermöglicht werden, ohne dass ein teures und aufwendiges Gerät angeschafft werden muss.
  • Diese Aufgabe wird durch ein Anbauteil nach Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen angegeben. Die entsprechenden Vorteile weisen die Verfahren nach den Ansprüchen 10 bis 12 auf.
  • Nähere Beschreibung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Anbauteil für das Körpertraining, welche gemeinsam mit einem Stützteil ein Trainingsgerät bilden kann. Das Anbauteil soll einzeln transportabel und handelbar sein. Ein möglicher Nutzer, der ein solches Anbauteil kauft, ist im Kern in der Regel nicht an dem Anbauteil allein, sondern an der Nutzung eines Trainingsgerätes interessiert. Häufig wird es aber so sein, dass der Nutzer ein Stützteil nicht eigens erwerben muss, um das Anbauteil zu nutzen, sondern dass er es mit einem vorhandenen Stützteil nutzen kann.
  • Ein geeignetes Stützteil bietet typischerweise ein erstes und ein zweites Aufnahmeelement an. Mit diesen Aufnahmeelementen kann das Anbauteil verbunden werden. Durch die Verbindung entsteht ein Trainingsgerät.
  • Das Stützteil kann verschiedene Formen annehmen. Es kann genügen, wenn an einer Zimmerwand in geeigneter Höhe passende Aufnahmeelemente angeboten werden. Denkbar ist auch, dass beispielsweise an einer Sprossenwand entsprechende Aufnahmeelemente angeboten werden. Gut denkbar ist auch, an einem Türrahmen geeignete Aufnahmeelemente anzubieten. Häufig wird der Anwender ein Trainingsgestell oder Trainingsrack als Stützteil verwenden. Bei einem solchen Rack sind üblicherweise senkrechte Pfosten vorgesehen, beispielsweise vier senkrechte Pfosten, die im Rechteck angeordnet sind. Die Pfosten verfügen in der Regel über eine Vielzahl von Löchern, welche vertikal als Lochreihen verlaufen und selbst als Aufnahmeelemente dienen können oder eine bequeme Befestigungsmöglichkeit für zusätzliche Aufnahmeelemente anbieten.
  • Das erste und das zweite Aufnahmeelement werden ggf. zweckmäßigerweise in Schulterhöhe eines Nutzers vorgesehen. Dies liegt daran, dass das Anbauteil in der Regel einen oberen Rahmen umfasst, der eine Stützfläche für die Schulter eines Nutzers aufweisen soll und daher zweckmäßigerweise in Schulterhöhe eines Nutzers angebracht wird. Der Begriff Schulterhöhe dient hier einer ungefähren Orientierung, ist jedoch nicht stark beschränkend gemeint. Zum einen liegt es daran, dass die Schulterhöhe eines Nutzers sehr verschieden sein kann, zum anderen kann auch bei bekannter Schulterhöhe die Anbringung des Anbauteils leicht über der Schulterhöhe oder leicht unter der Schulterhöhe zweckmäßig sein. Der Begriff Schulterhöhe wird daher im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung typischerweise eine Höhe von 1,00 m bis 2,20 m beschreiben.
  • Das Anbauteil soll in der Regel einen (vorzugsweise umlaufenden) oberen Rahmen umfassen. Dieser obere Rahmen soll einen linken Schulterhebel und einen rechten Schulterhebel umfassen. Bei beiden Schulterhebel handelt es sich meist um Langstücke, die vor allem eine hohe Stabilität gegen Dehnung aufweisen, also im Wesentlichen nicht dehnbar sind, in aller Regel vorteilhafterweise auch nicht stauchbar und nicht biegbar sind. Die Begriffe der Dehnbarkeit, Stauchbarkeit und Biegsamkeit sind in diesem Zusammenhang bezogen auf typische Kräfte bei der Nutzung zu verstehen.
  • Der linke Schulterhebel und der rechte Schulterhebel werden durch eine Schulterquerstrebe ergänzt. Diese Schulterquerstrebe dient in der Regel auch als hauptsächliche Verbindung zwischen dem linken Schulterhebel und dem rechten Schulterhebel, sodass der obere Rahmen von den Schulterhebeln über die Schulterquerstrebe umläuft. Hierin werden der linke Schulterhebel und der rechte Schulterhebel auch als erster linker Hebel bzw. als zweiter linker Hebel bezeichnet und die Schulterquerstrebe wird auch als erste Querstrebe bezeichnet.
  • Die Schulterquerstrebe soll in der Regel eine Stützfläche für die Schulter eines Nutzers aufweisen. Diese Stützfläche kann ein Abschnitt der Querstrebe selbst sein. Es kommt auch infrage, dass die Stützfläche anatomisch vorteilhaft geformt ist, insbesondere kann die Stützfläche auch eine Polsterung aufweisen. Die Schulterquerstrebe oder erste Querstrebe soll also ein Körperteil eines Nutzers (typischerweise den Schulterbereich oder oberen Rücken) bei einer Trainingsbewegung direkt oder indirekt führen können. Eine indirekte Führung kommt infrage, wenn die Schulterquerstrebe mit weiteren Bauteilen, beispielsweise einer Stützfläche oder Polsterfläche, ausgerüstet ist, die den Kontakt zum Körper herstellen.
  • Die Schulterhebel sollen jeweils ein stützseitiges und ein körperseitiges Ende aufweisen. Das stützseitige Ende ist also generell zum Stützteil hin orientiert und das körperseitige Ende ist generell zum Körper eines Nutzers hin orientiert, genauer zum Schulterbereich eines Nutzers. Das stützseitige Ende soll mit dem Stützteil verbunden werden.
  • Das Trainingsgerät soll insgesamt eine geführte Auf- und Ab-Bewegung zumindest eines Körperteils eines Trainierenden ermöglichen, insbesondere eine geführte Auf- und Ab-Bewegung der Schultern. Naturgemäß wird in der Regel eine gestützte Auf- und Ab-Bewegung des Oberkörpers des Trainierenden insgesamt erreicht. Bei der Trainingsbewegung nach unten werden die Knie gebeugt. Bei der Trainingsbewegung nach oben werden die Knie gestreckt. Die Auf- und Ab-Bewegung eines Trainierenden geschieht also in der Regel ähnlich zur Ausführung von Kniebeugen. Es handelt sich aber um eine geführte Bewegung, bei der sich die Schultern des Trainierenden nicht frei bewegen können. Durch den linken und den rechten Schulterhebel wird ein fester Abstand zwischen den Schultern des Trainierenden und dem stützseitigen Ende der Schulterhebel und damit zu den Aufnahmeelementen hergestellt.
  • Im Rahmen der vorliegenden Erfindung soll der Abstand stützseitigen Endes des ersten linken Hebels zum stützseitigen Ende des ersten rechten Hebels verändert werden können. Diese Veränderung erlaubt häufig die optimale Verbindung mit Stützelementen verschiedener Art. Beispielsweise kann so leicht eine Verbindung mit Pfosten in verschiedenem oder leicht verschiedenem Abstand hergestellt werden. Solche Pfosten können durch ein Trainingsrack angeboten werden. Häufig ist es zweckmäßig, wenn nicht nur der Abstand der stützseitigen Enden der Hebel verändert werden kann, sondern auch der Abstand der körperseitigen Enden der Hebel verändert werden kann und der Abstand der Hebel insgesamt verändert werden kann.
  • Um diese Abstandsveränderung zu erzielen, sind zweckmäßige Montageelemente für die Hebel zu wählen. Insbesondere sind zweckmäßige Verbindungselemente der Hebel mit der ersten Querstrebe zu wählen. Die Hebel können direkt oder indirekt mit der Querstrebe verbunden sein. Häufig ist eine direkte Verbindung zweckmäßig. Eine Möglichkeit zur Veränderung des Abstands sind Verbindungsmittel, die entlang der Querstrebe verschoben werden können. Dazu können verschiedene mechanische Verbindungsmittel eingesetzt werden. Wenn die Querstrebe im Wesentlichen röhrenförmig ist, bietet es sich an, Verbindungsmittel einzusetzen, bei denen die Enden der Hebel die Querstrebe umgreifen. Beispielsweise können die Hebel runde Hülsen oder Ausnehmungen aufweisen und über diese an der Querstrebe entlang gleiten. Die runde Form erlaubt zusätzlich eine Bewegung der Hebel um die Längsachse der Querstrebe.
  • Neben der Möglichkeit, für eine bessere Verbindung mit einem Stützelement den Hebelabstand zu variieren, ist diese Möglichkeit auch günstig, um das Anbauteil, wenn es nicht genutzt wird, besser verstauen zu können. Das Anbauteil kann so in eine geeignete Bereitschaftsstellung überführt werden.
  • In einer anderen Ausführungsform unterstützt das Trainingsgerät alternativ oder zusätzlich eine geführte Auf- und Ab-Bewegung der Beine nach Art einer „Beinpresse“. Die Anordnung eines oberen Rahmens in der beschriebenen ungefähren Schulterhöhe ist auch bei der Nutzung als Beinpresse zweckmäßig.
  • Der obere Rahmen soll beweglich sein. Zweckmäßigerweise ist die Schulterquerstrebe auf einer Kreisbahn beweglich. Dazu ist es gut, wenn der linke Schulterhebel und der rechte Schulterhebel jeweils auf einer Kreisbahn beweglich sind. Besonders zweckmäßig ist es, wenn der linke Schulterhebel und der rechte Schulterhebel um eine einzige horizontale Achse beweglich sind. Dies wird in der Regel eine geometrische Achse sein, die nicht als physisches Bauteil ausgeführt sein muss.
  • Besonders zweckmäßig ist ein Trainingsgerät, bei dem neben dem oberen Rahmen auch ein unterer Rahmen vorgesehen ist. Dementsprechend ist ein Anbauteil zweckmäßig, welches auch einen umlaufenden unteren Rahmen umfasst. Dieser wird zweckmäßigerweise aus einem linken Hüfthebel, einem rechten Hüfthebel und einer Hüftquerstrebe gebildet. Hierin werden der linke Hüfthebel und der rechte Hüfthebel auch als zweiter linker Hebel und als zweiter rechter Hebel zeichnet und die Hüftquerstrebe wird auch als zweite Querstrebe bezeichnet.
  • Die Hüftquerstrebe weist zweckmäßigerweise eine Stützfläche für die Hüfte eines Nutzers auf. Diese Stützfläche kann wiederum ein Abschnitt der Hüftquerstrebe sein, zweckmäßigerweise ist sie anatomisch ausgeformt und kann auch ein Polster umfassen. Die Hüftquerstrebe verbindet den linken Hüfthebel mit dem rechten Hüfthebel. Die Hüfthebel weisen jeweils ein stützseitiges und ein körperseitiges Ende auf. Sie werden mit dem stützseitigen Ende mit dem Stützteil verbunden.
  • In der Regel weist das Stützteil daher auch ein drittes und ein viertes Aufnahmeelement auf, wobei das dritte Aufnahmeelement den linken Hüfthebel aufnehmen kann und das vierte Aufnahmeelement den rechten Hüfthebel aufnehmen kann. Zweckmäßigerweise sind auch der linke Hüfthebel und der rechte Hüfthebel jeweils drehbar, wobei die Drehung um eine (geometrische) Achse besonders vorteilhaft ist.
  • Nützlich ist es auch, wenn die Schulterquerstrebe und die Hüftquerstrebe durch ein Verbindungselement miteinander verbunden sind. Durch diese Verbindung bewegen sich die Schulterquerstrebe und die Hüftquerstrebe gemeinsam und in einem vorgegebenen Abstand. Folglich bewegen sich dann auch der obere umlaufende Rahmen und der untere umlaufende Rahmen gemeinsam. Diese Verbindung schafft daher eine noch bessere Führung, da der Trainierende dann sowohl im Schulterbereich als auch im Hüftbereich eine geführte Bewegung ausführen kann.
  • Zweckmäßigerweise ist das Verbindungselement als Rückenstütze gestaltet. Diese Rückenstütze kann eine Stützung im Schulterbereich anbieten, sodass sie dort als Stützfläche für die Schulter dient und sie kann ebenfalls eine Stütze im Hüftbereich anbieten, sodass sie dort als Stützfläche für die Hüfte dient.
  • Es ist zweckmäßig, wenn die zweiten Hebel oder Hüfthebel ähnlich wie die ersten Hebel oder Schulterhebel relativ zur zweiten Querstrebe verschiebbar sind. Vorteilhaft ist jedenfalls, wenn auch der Abstand des stützseitigen Endes des zweiten linken Hebels zum stützseitigen Ende des zweiten rechten Hebels verändert werden kann. Vorteilhafterweise gilt dies auch für die entsprechenden körperseitigen Enden oder für die Hebel insgesamt. Es kann jedoch genügen, wenn bei einem Anbauteil die Abstandsänderung entweder nur der ersten Hebel oder nur der zweiten Hebel vorgesehen ist. Die Möglichkeit, den Abstand auch der zweiten Hebel zu ändern, kann wiederum vorteilhaft sein, um das Anbauteil an Stützteilen verschiedener Art zu befestigen.
  • Im Übrigen erlaubt (allgemein) die relative Verschiebung des ersten linken Hebels gegenüber dem zweiten linken Hebel, dass die beiden linken Hebel in eine günstige Bereitschaftsposition überführt werden können. Eine solche Position ist eine, bei der die Hebel in eine überkreuzte Position überführt werden können. Die Hebel werden dann in einer Ebene senkrecht zu ihrer Drehrichtung - und damit auch in der Regel senkrecht zum Verlauf zumindest der ersten oder der zweiten Querstrebe - ein Kreuz bilden. Die genaue geometrische Form des Kreuzes ist ohne große Bedeutung. Wichtig ist, dass eine Überlappung in dieser Ebene hergestellt werden kann. In gleicher Weise sollen sich auch die rechten Hebel (und ggf. weitere Hebelpaare) in eine Bereitschaftsstellung überführen lassen. In dieser Bereitschaftsstellung nehmen sie jeweils eine gekreuzte Position ein. Voraussetzung dafür ist in der Regel eine relative Verschiebung von Hebeln zueinander.
  • Vorteilhaft ist auch, wenn Fixiermittel angeboten werden, mit denen das Anbauteil in der Bereitschaftsstellung gehalten werden kann. Es kommt beispielsweise infrage, dass die beiden linken Hebel durch einen Sicherungsstift miteinander verbunden werden. Entsprechendes gilt natürlich auch für die rechten Hebel.
  • Vorteilhaft ist ferner, wenn das Anbauteil in seiner Bereitschaftsstellung auf Rollen über den Boden bewegt werden kann. Da das Anbauteil hohe Gewichte aufnehmen soll, muss es stabil und damit auch eher schwer ausgeführt werden. Es kommt in Betracht, dass jeweils am Ende des ersten linken Hebels und des ersten rechten Hebels eine Rolle angebracht ist (vorzugsweise an den stützseitigen Enden). In der Bereitschaftsstellung können die Enden, das heißt, insbesondere die stützseitigen Enden, so zum Boden hin orientiert werden, dass die Rollen eine Abstützung des Anbauteils am Boden erlauben. Zweckmäßigerweise werden zwei derart vorgesehene Rollen durch eine dritte Rolle ergänzt.
  • Diese dritte Rolle kann an einem Verbindungselement zwischen den Querstreben vorgesehen werden. Sie kann beispielsweise an der oder in Verlängerung der Rückenstütze vorgesehen werden. Sie kann auch an einem Anbauteil am Verbindungselement vorgesehen werden. Insbesondere ist es zweckmäßig, wenn am Verbindungselement eine Stütze vorgesehen ist und diese Rolle an dieser Stütze montiert wird. Die Stütze kann dann eine Stützstellung einnehmen, und in der Stützstellung das Anbauteil im Gebrauch gegen den Boden abstützen. Die Stütze kann dann ferner eine Transportstellung einnehmen und in dieser Transportstellung mithilfe der Rolle das Anbauteil ebenfalls gegen den Boden abstützen.
  • Es hat sich gezeigt, dass es vorteilhaft ist, wenn das Anbauteil in der Bereitschaftsstellung eine Position einnimmt, bei der das Verbindungsteil (häufig eine vorgesehene Rückenstütze) relativ aufrecht steht. Dies erlaubt die sicherere und bequemere Bewegung des Anbauteils. Zweckmäßig ist, wenn die Stützfläche des Verbindungsteils/der Rückenstütze gegenüber der Senkrechten einen kleinen Winkel, das heißt, einen Winkel von weniger als 30° oder auch von weniger als 20° einnimmt.
  • Vorteilhaft ist auch, wenn das Verbindungsteil erlaubt, den Abstand zwischen Schulterquerstrebe und Hüftquerstrebe zu variieren. Es ist möglich, den Abstand zwischen Schulterquerstrebe und Hüftquerstrebe so einzustellen, dass er dem Abstand zwischen den Aufnahmeelementen für den oberen Rahmen und dem unteren Rahmen entspricht. Wenn sich die Schulterhebel um eine erste horizontale Achse bewegen und die Hüfthebel um eine darunter angeordnete horizontale Achse, kann der Abstand von Schulterquerstrebe und Hüftquerstrebe genau so groß sein, wie der Abstand dieser horizontalen Achsen. Ein anderer Abstand kann aber bevorzugt sein.
  • Bei der Bewegung bilden dann in der Seitenansicht jeweils ein Schulterhebel, ein darunter angeordneter Hüfthebel, das Verbindungsteil und eine gedachte Linie zwischen oberer horizontaler Drehachse und unterer horizontaler Drehachse ein Parallelogramm. Auch während der Bewegung bleibt die Parallelogrammform erhalten.
  • Es kann auch zweckmäßig sein, durch das Verbindungselement einen größeren oder kleineren Abstand zwischen Schulterquerstrebe und Hüftquerstrebe herzustellen. Es hat sich als besonders zweckmäßig erwiesen, einen etwas kleineren Abstand herzustellen. Das führt dazu, dass zum Körper des Trainierenden hin jeweils ein Schulterhebel und ein korrespondierender Hüfthebel aufeinander zu laufen. Die gedachten Verlängerungen der Hebel kreuzen sich dann in einem Punkt weit hinter dem Trainierenden. Dies führt zu einer nicht ganz kreisbahnförmigen Bewegung, die sich als vorteilhaft erwiesen hat.
  • Es ist zweckmäßig, wenn das Anbauteil mit mindestens einer Gewichtsaufnahme ausgerüstet ist (diese kann z.B. am oberen Rahmen oder am unteren Rahmen vorgesehen sein) . Durch eine Beschwerung mithilfe der Gewichtsaufnahme lässt sich das Training intensivieren. Insbesondere die Auf-Bewegung muss dann gegen ein abwärts ziehendes Gewicht ausgeführt werden. Besonders zweckmäßig ist es, ein oder zwei Gewichtsaufnahmen vorzusehen und diese in Form vone ein oder zwei Dornen vorzusehen. Solche Dorne können Gewichtsscheiben (mit einem Mittelloch) aufnehmen. Da solche Gewichtsscheiben bei vielen Trainierenden zur Hand sind, lässt sich so mithilfe des Anbauteils leicht das Training intensivieren, ohne dass teure zusätzliche Mittel anzuschaffen sind.
  • Eine Gewichtsbelastung für das Anbauteil kann auch durch Seilzüge erreicht werden. Solche Seilzüge können in verschiedener Weise zweckmäßig zum Anbauteil geführt werden. Sie können sowohl einen Zug nach oben oder auch einen Zug nach unten ausüben. Die Zugkraft auf ein Seil oder einen Seilzug wird in der Regel durch einen Gewichtsblock erzeugt.
  • Zweckmäßig ist es auch, wenn das Anbauteil durch einen Ständer am Boden abgestützt werden kann. Gerade wenn das Anbauteil mit Gewichten beschwert ist, muss es dann nicht bodennah vom Trainierenden gehalten werden oder in einer tiefen Position am Boden abgestützt werden, sondern kann oberhalb des Bodenniveaus in einer günstigen Höhe abgestützt werden. Ein solcher Ständer kann zwei Standfüße aufweisen. Zweckmäßigerweise können die Standfüße durch Drehung in Bodenkontakt gebracht werden. Der Ständer hat in der Regel eine Position, bei der er keinen Bodenkontakt hat, beispielsweise indem seine Füße in eine im Wesentlichen waagerechte Position gebracht werden. Dazu ist es nützlich, wenn der Ständer gedreht werden kann.
  • Zweckmäßig ist auch, wenn das Anbauteil durch eine zum Boden hin orientierte Pressplatte ergänzt werden kann. Eine solche Platte kann abnehmbar gestaltet sein. Das Anbauteil kann dann mit einer solchen Platte oder ohne eine solche Platte genutzt werden. Verschiedene mechanische Verbindungen können dies ermöglichen.
  • Diese zum Boden hin orientierte Pressplatte kann zu Trainingsübungen für die Beine genutzt werden, bei der ein Nutzer auf dem Boden liegt und die Beine von unten gegen die Pressplatte stützt.
  • Die Pressplatte kann demgemäß in verschiedener Form gestaltet werden, es kommt eine ebene Platte infrage, es kommt auch eine anatomische Ausgestaltung infrage. Entscheidend ist, dass ein Nutzer mit seinen Füßen Druck nach oben ausüben kann.
  • Die genaue Orientierung der Pressplatte ist dabei nicht entscheidend. Es kommt grundsätzlich eine Orientierung der Pressplatte infrage, die im Wesentlichen parallel zum oberen Rahmen 12 oder zum unteren Rahmen 22 ist. Es kommt auch eine leichte Neigung relativ zu der durch den unteren Rahmen 22 vorgegebenen Ebene in Betracht, zweckmäßigerweise wird eine Neigung von plus bis minus 30° gewählt.
  • Insgesamt bezieht sich die Erfindung Anbauteil 10 für das Körpertraining, mit welchem gemeinsam mit einem Stützteil 20 ein Trainingsgerät gebildet werden kann, welches für eine geführte Körperbewegung mindestens ein Gelenkviereck anbietet, welches aus einem Abschnitt des Stützteils, einem oberen Arm (etwa dem rechten oder linken Schulterhebel), einem unteren Arm (etwa dem rechten oder linken Hüfthebel) und einem Verbindungsglied zwischen oberem Arm und unterem Arm (z.B. einer Rückenstütze) dient. Die Körperbewegung soll dabei gegen eine wählbare Kraft stattfinden.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft auch ein zum Verbinden eines Anbauteils mit einem Stützteil 20, bei dem
    • - das Anbauteil 10 mindestens einen ersten linken Hebel 14 und einen zweiten linken Hebel 24 umfasst, wobei der erste linke Hebel 14 um eine erste Achse und der zweite linke Hebel 24 um eine im Wesentlichen parallele zweite Achse drehbar sind
    • - der erste linke Hebel 14 und/oder der zweite linke Hebel 24 parallel zur Richtung der ersten Achse verschoben werden
    • - der erste linke Hebel 14 und der zweite linke Hebel 24 durch Drehung um die erste und/oder die zweite Achse aus einer gekreuzten in eine nicht gekreuzte Position überführt werden
    • - das Anbauteil 10 mit dem Stützteil 20 verbunden wird
  • Insbesondere ist auch ein Verfahren von Interesse, bei dem das Anbauteil Rollen umfasst und vor dem Verbinden mit dem Trainingsrack auf diesen Rollen zum Trainingsrack bewegt wird.
  • Ferner ist ein Verfahren zweckmäßig, bei dem das Anbauteil eine Rückenstütze aufweist und diese beim Bewegen des Anbauteils auf Rollen einen Neigungswinkel zur Senkrechten von nicht mehr als 30° einnimmt.
  • Das Verfahren ist auf das erfindungsgemäße Anbauteil bezogen zu verstehen. Das heißt, Merkmale der Gestaltung des Anbauteils sind analog auf das Verfahren zu übertragen, und Merkmale des Verfahrens sind analog auf Merkmale des Anbauteils zu übertragen
  • Weitere Merkmale, aber auch Vorteile der Erfindung, ergeben sich aus den nachfolgend aufgeführten Zeichnungen und der zugehörigen Beschreibung. In den Abbildungen und in den dazugehörigen Beschreibungen sind Merkmale der Erfindung in Kombination beschrieben. Diese Merkmale können allerdings auch in anderen Kombinationen von einem erfindungsgemäßen Gegenstand umfasst werden. Jedes offenbarte Merkmal ist also auch als in technisch sinnvollen Kombinationen mit anderen Merkmalen offenbart zu betrachten. Die Abbildungen sind teilweise leicht vereinfacht und schematisch.
    • 1 zeigt in einer perspektivischen Ansicht ein erfindungsgemäßes Anbauteil und ein Stützteil
    • 2 zeigt in einer etwas anderen perspektivischen Ansicht ein erfindungsgemäßes Anbauteil und ein Stützteil
    • 3 zeigt das Anbauteil an einem Stützteil in der Aufsicht
    • 4 zeigt das gleiche Anbauteil und Stützteil in einer Seitenansicht
    • 5 zeigt eine vergrößerte Ansicht des Ständers des Stützteils
    • 6 zeigt in vergrößerter Ansicht die Verbindung zwischen Stützteil und Anbauteil
    • 7 zeigt in einer Seitenansicht eine andere Ausführungsform eines Anbauteils
    • 8 zeigt in einer perspektivischen Ansicht die alternative Ausführungsform des Anbauteils in einer Bereitschaftsposition
  • 1 zeigt ein Anbauteil 10 nach der vorliegenden Erfindung. Das Anbauteil 10 umfasst einen oberen Rahmen 12. Dieser obere Rahmen 12 besteht aus einem linken Schulterhebel 14 und einem rechten Schulterhebel 16. Die beiden Schulterhebel (man könnte auch von Hebeln oder Armen sprechen) werden durch eine Schulterquerstrebe 18 verbunden.
  • Das Anbauteil 10 ist an einem Stützteil 20 montiert. Der Übersichtlichkeit halber ist das Stützteil 20 nur teilweise dargestellt.
  • Das Anbauteil 10 umfasst ferner einen unteren Rahmen 22, der aus dem linken Hüfthebel 24, dem rechten Hüfthebel 26 und der verbindenden Hüftquerstrebe 28 besteht.
  • Der obere Rahmen 12 und der untere Rahmen 22 sind durch die Rückenstütze 30 miteinander verbunden. Genauer verbindet die Rückenstütze 30 die Schulterquerstrebe 18 und die Hüftquerstrebe 28. Der obere Rahmen 12 und der untere Rahmen 22 sind somit nur zugleich beweglich.
  • Die Rückenstütze wird ergänzt durch einen linken Schultersteg 32 und einen rechten Schultersteg 34. In dieser Weise werden auch die Schultern gut geführt. Insbesondere ist es leicht möglich, mit den Schultern die Schulterstege und damit das Anbauteil 10 nach oben zu bewegen.
  • In Höhe der Schulterquertrebe sind ein linker Dorn 36 und ein rechter Dorn 38 vorgesehen. Diese werden in Verlängerung der Schulterquerstrebe 18 vorgesehen und können zweckmäßigerweise auch ein gemeinsames Bauteil mit der Schulterquerstrebe 18 bieten. Die Dorne sind geeignet, Gewichtsscheiben mit mittigem Loch aufzunehmen. Die Gewichtsscheiben werden üblicherweise durch auf einen Dorn jeweils aufgesteckte Klammern gesichert. Eine andere Form der Gewichtsaufnahme wäre ebenfalls zweckmäßig. Die Dorne erlauben es, handelsübliche runde Gewichtsscheiben zu verwenden und die Gewichtsbestückung leicht anzupassen. Durch die Beschwerung des Anbauteils ist ein effektives Training insbesondere der Beinmuskulatur möglich. Die Grundbewegung ähnelt dabei dem Ausführen von Kniebeugen, aber da der Körper durch die Rückenstütze 30 und die Schulterstege 32 und 34 geführt wird, ist das Training sicherer und effektiver.
  • Die Bewegung des Anbauteils nach unten kann durch den Ständer 40 begrenzt werden. Das Anbauteil 10 kann sich mit dem Ständer 40 am Boden abstützen. Dies erlaubt es einem Trainierenden, leichter die richtige Trainingsposition einzunehmen, da durch den Ständer 40 sichergestellt werden kann, dass sich die Schulterstege 32 und 34 in ungefähr der richtigen Höhe befinden. Der Ständer 40 weist ein linkes Bein 42 und ein rechtes Bein 44 auf. Er weist ferner einen Betätigungshebel 46 auf. Die Halterung 48 des Ständers 40 ist als Hülse ausgelegt, die die Hüftquerstrebe 28 umschließt. In dieser Weise ist der Ständer 40 um die Achse der Hüftquerstrebe 28 drehbar. Dies erlaubt die einfache Konstruktion eines gut belastbaren Ständers 40. Durch Ziehen am Betätigungshebel 46 können die Beine 42 und 44 in eine bodenferne Position gebracht werden. Zweckmäßig und ästhetisch vorteilhaft ist es, wenn die Beine 42 und 44 dabei im Wesentlichen parallel zu den Hüfthebeln 24 und 26 verlaufen.
  • Das Anbauteil wird vorteilhafterweise mit einer Fußstütze 50 kombiniert. Die Fußstütze weist eine Stützfläche 52 zum Aufsetzen der Füße auf. Diese Stützfläche 52 wird von einem Rahmen 54 gehalten. Der Winkel der Stützfläche 52 kann relativ zum Rahmen 54 verstellt werden.
  • Das Stützteil 20 weist insbesondere den linken Stützpfosten 56 und den rechten Stützpfosten 58 auf. Mit diesen Stützpfosten kann das Anbauteil 10 verbunden werden. Die Stützpfosten weisen dazu Aufnahmeelemente auf. Der linke Schulterhebel 14 ist am ersten am ersten Aufnahmeelement 60 befestigt und der rechte Schulterhebel 16 ist am zweiten Aufnahmeelement 62 befestigt. Die Aufnahmeelemente befinden sich in gleicher Höhe, sodass beide Schulterhebel um eine waagerechte Achse drehbar sind. In entsprechender Weise sind für den linken Hüfthebel 24 das dritte Aufnahmeelement 64 und für den rechten Hüfthebel 26 das vierte Aufnahmeelement 66 vorgesehen. Das Stützteil 20 umfasst noch weitere Stützelemente 68, insbesondere Querstreben, welche hier zur Vereinfachung aber nur teilweise dargestellt sind. Die Stützpfosten stützen sich auf Füße 70.
  • 2 zeigt in einer perspektivischen Gesamtansicht das Anbauteil zusammen mit einem Stützteil 20. Das Stützteil 20 entspricht dem in 1 gezeigten, in dieser Ansicht sind jedoch vier Stützpfosten erkennbar, welche im Quadrat angeordnet und durch Querstreben verbunden sind.
  • Das Stützteil umfasst insbesondere die schon dargestellten vertikalen Pfosten 56 und 58. Diese beiden dem Anbauteil zugewandten Stützpfosten werden ergänzt durch korrespondierende hintere Stützpfosten, nämlich den Stützpfosten 56A und 58A. Die Pfosten werden durch Querstreben verbunden. Oben sind dazu die Querstrebe 68A und gegenüberliegend die Querstrebe 68B vorgesehen. Die Stützpfosten 56A und 58A werden durch die Querstrebe 68C verbunden. Die Stützpfosten 56 und 58 werden durch die Querstrebe 68D verbunden. Im unteren Bereich der Stützpfosten sind ebenfalls Querstreben vorgesehen, nämlich die Querstreben 68E, 68F und 68G. In dieser Weise lässt sich ein Stützteil zur Verfügung stellen, welches auch als Trainingsgestell für verschiedene andere Fitnessübungen dienen kann.
  • Das Anbauteil wird in diesem Fall nur an die vorderen Stützpfosten montiert, nämlich den linken Stützpfosten 56 und den rechten Stützpfosten 58. Zu diesem Zweck wird der obere Rahmen 12 am ersten Aufnahmeelement 60 und am gegenüberliegenden zweiten Aufnahmeelement 62 befestigt. Der untere Rahmen 22 wird am dritten Aufnahmeelement 64 und am vierten Aufnahmeelement 66 gehalten. Der obere Rahmen und der untere Rahmen sind durch das Rückenteil 30 verbunden. Eine Fußstütze, die eine Stützfläche 52 anbietet, kann lose auf den Boden gestellt oder mit dem Stützteil 20 verbunden werden.
  • 3 zeigt eine Aufsicht auf das Anbauteil 10, welches an einem Stützteil 20 montiert ist. Der Übersichtlichkeit halber sind nur die wesentlichen Elemente gekennzeichnet. Gut erkennbar sind der linke Schulterhebel 14 und der rechte Schulterhebel 16, welche zusammen mit der Schulterquerstrebe 18 den oberen Rahmen 22 bilden. Ebenfalls gut erkennbar sind der linke Hüfthebel 24 und der rechte Hüfthebel 26, welche verbunden durch die Hüftquerstrebe 28 den unteren Rahmen 32 bilden. In dieser Darstellung ist gut erkennbar, dass der linke Dorn 36 und der rechte Dorn 38 eine Verlängerung der Achse der Schulterquerstrebe 18 darstellen. Dies erlaubt es, die Dorne mechanisch besonders fest mit dem oberen Rahmen zu verbinden, beispielsweise ein gemeinsames Bauteil, etwa ein Rohr, zur Herstellung der Schulterquerstrebe 18 und des linken Dornes 36 und des rechten Dornes 38 zu verwenden.
  • Ebenfalls gut erkennbar ist, dass sich das linke Bein 42 und das rechte Bein 44 jeweils in der Nähe der Hüfthebel auf dem Boden abstützen. Zur Abstützung der Füße eines Trainierenden wird eine breite Stützfläche 52 an der Fußstütze angeboten. Die Rückenstütze 30 ist mittig zwischen den Schulterhebeln und den Hüfthebeln vorgesehen.
  • 4 zeigt eine geschnittene seitliche Aufsicht auf das erfindungsgemäße Anbauteil 10 nach 3 und ein korrespondierendes Stützteil 20. Das Stützteil 20 stellt insbesondere den rechten Stützpfosten 58 zur Verfügung. An diesem Stützpfosten ist am zweiten Aufnahmeelement 62 der rechte Schulterhebel 16 montiert und am vierten Aufnahmeelement 66 ist der rechte Hüfthebel 26 montiert. Die Hebel sind um Drehachsen, welche durch die Aufnahmeelemente verlaufen, drehbar. Dies ist allgemein im Rahmen der vorliegenden Erfindung gewünscht, wenngleich die Drehachsen je nach Gestaltung des Aufnahmeelementes auch nur in der Nähe der Aufnahmeelemente liegen mögen.
  • Der Schulterhebel 16 ist mit der Schulterquerstrebe 18 verbunden und trägt diese. Der Hüfthebel 26 ist mit der Hüftquerstrebe 28 verbunden und trägt diese. Beide Querstreben sind durch die Rückenstütze verbunden, welche auch den Schultersteg 34 trägt. Die Hüftquerstrebe 28 ist mit dem Ständer 40 verbunden, dessen rechtes Bein 44 erkennbar ist. Im Bereich des Stützpfostens 58 ist auch die Fußstütze 50 positioniert. Die Verwendung einer Fußstütze ist nicht erforderlich, in der Regel aber vorteilhaft. Allgemein kann die Fußstütze im Rahmen der vorliegenden Erfindung mit dem Stützteil verbunden sein oder ohne Verbindung mit dem Stützteil verwendet werden.
  • Der rechte Schulterhebel 16 verläuft entlang der Achse A1, welche durch den Drehpunkt des Hebels verläuft, also durch das zweite Aufnahmeelement 62. Der Hüfthebel 26 verläuft entlang der Achse A2, welche durch seinen Drehpunkt, also durch das vierte Aufnahmeelement 66 verläuft. Bei der gezeigten Konfiguration des Anbauteils 10 bewegen sich beide Achsen parallel um die benannten Drehpunkte. Dies führt zu einer Bewegung der Rückenstütze 30 zum Boden hin und vom Boden weg, bei der diese in einem konstanten Winkel, gemessen beispielsweise zu einer Senkrechten, bleibt. Im Wesentlichen findet eine Parallelogrammbewegung statt, wobei das Parallelogramm durch einen Abschnitt des Pfostens 58, den Schulterhebel 16, einen wesentlichen Teil der Rückenstütze 30 und den Hüfthebel 26 gebildet wird.
  • Es ist im Rahmen der vorliegenden Erfindung im Allgemeinen möglich, die Höhe der Aufnahmeelemente am Stützteil zu variieren. Beispielsweise können die Aufnahmeelemente Löcher im Stützteil oder sogar eine Lochreihe umfassen. Eine Aufnahme der Schulterhebel und der Hüfthebel ist dann in Höhe jedes Loches möglich. Dementsprechend wäre es auch möglich, den rechten Hüfthebel 26 höher am Stützpfosten 58 anzubringen. Dann verliefe die Achse A2 nicht parallel zur Achse A1, sondern die Achsen liefen aufeinander zu (und würden sich in einem Bereich links vom Stützpfosten 58 außerhalb des Zeichnungsausschnittes treffen).
  • Diese Anordnung führt zu einer alternativen Bewegung. Bei dieser alternativen Bewegung des Anbauteils 10 würde sich der untere Teil der Rückenstütze 30 in der Abwärtsbewegung auf den Stützpfosten 58 zubewegen. Damit würde die Auf- und Ab-Bewegung mit einer leichten translatorischen Bewegung (insbesondere des Beckens eines Trainierenden) auf den Stützpfosten 58 zu kombiniert werden. Dieses Training hat sich als besonders effizient erwiesen.
  • Die Anbringung der Schulterhebel und/oder der Hüfthebel an Drehpunkten verschiedener Höhe ist daher im Rahmen der vorliegenden Erfindung durchaus gewünscht. Allgemein kann sinnvollerweise im Rahmen der vorliegenden Erfindung mit je einem Schulterhebel und korrespondierendem Hüfthebel, einem Abschnitt des Stützteil und einer Verbindung der körperseitigen Enden der Hebel ein Gelenkviereck ausbildetet werden.
  • 5 zeigt eine vergrößerte Ansicht des Ständers 40. Der Ständer 40 umfasst insbesondere ein linkes Bein 42 und ein rechtes Bein 44. Diese Beine können den unteren Rahmen und damit das gesamte Anbauteil nach unten abstützen. Dabei stützen sich die Beine 42 und 44 in der Regel auf der gleichen Bodenebene ab, auf der auch das Stützteil 20 steht und sich ggf. mit seinen Füßen 70 abstützt. Die beiden Beine 42 und 44 sind durch die Halterung 48 miteinander verbunden. Diese ist als Hülse ausgeführt, durch welche die Hüftquerstrebe 28 verläuft. In dieser Weise können die Beine die Hüftquerstrebe 28 effektiv unterstützen. Ferner ist es so leicht möglich, einen drehbaren Ständer 40 zur Verfügung zu stellen. Die Achse entlang derer die Hüftquerstrebe 28 verläuft, dient dabei als Drehachse, um welche sich die Beine 42 und 44 drehen können. Die Drehung des Ständers 40 kann durch den Betätigungshebel 46 geführt werden. Zweckmäßigerweise werden in der unteren Stellung, der Stützstellung, und in einer oberen Stellung jeweils Verrastungsmöglichkeiten angeboten. Eine ideale obere Stellung ergibt sich, wenn die Beine 42 und 44 im Wesentlichen parallel zu den Hüfthebeln 24 und 26 verlaufen.
  • Über die Verbindung zwischen Hüftquerstrebe 28 und Schulterquerstrebe 18, die durch die Rückenstütze 30 erreicht wird, stützt der Ständer 40 auch den oberen Rahmen 12 ab, sodass beispielsweise die Schulterstege 32 und 34 in einer zum Einstieg günstigen Höhe gehalten werden können.
  • 6 zeigt in einer vergrößerten Darstellung eine allgemein im Rahmen der Erfindung zweckmäßige Verbindung zwischen den Hebeln des Anbauteils und dem Stützteil. Gezeigt wird die Verbindung des linken Schulterhebels 14 mit dem linken Stützpfosten 56. Der Stützpfosten 56 weist an der Seite, an der Kontakt zum Schulterhebel 14 hergestellt werden soll, eine Lochreihe auf, die beispielsweise das Loch 72 umfasst. Der Schulterhebel 14 weist ebenfalls eine Vielzahl von Löchern auf, beispielsweise das Loch 74. Durch Verbindung zweier passender Löcher kann der Schulterhebel mit dem Stützpfosten verbunden werden. Hierzu kann ein Gewindebolzen 76 verwendet werden, der mit der Griffmutter 78 fixiert wird. Indem eine Vielzahl alternativ verwendbarer Löcher vorgesehen wird, kann die Position der Schulterhebel, aber auch der Hüfthebel, insbesondere, was die Höhe der Drehpunkte angeht, leicht angepasst werden. Da sich Trainingsgestelle als Stützteile anbieten, welche ohnehin über Pfosten mit Lochreihen verfügen, ist eine variable Verbindung in dieser Weise ohne großen Aufwand möglich.
  • 7 zeigt in einer Seitenansicht, in der der Blick auf die linke Seite des Anbauteils geht, ein anderes erfindungsgemäßes Anbauteil 10. Dieses ist wiederum an das Stützteil 20 montiert, welches im Wesentlichen die Form eines üblichen Trainingsracks hat. Insbesondere bietet es den linken Stützpfosten 56 an. An diesem Stützpfosten ist der linke Schulterhebel 14 mithilfe des Aufnahmeelements 60 befestigt. In entsprechender Weise ist der linke Hüfthebel 24 mithilfe des Aufnahmeelements 64 am Stützpfosten 56 befestigt. Am nutzerseitigen Ende der beiden Hebel ist die Rückstütze 30 vorgesehen. Diese ist zwischen den in dieser Ansicht nicht gut erkennbaren Querstreben, also der Schulterquerstrebe und der Hüftquerstrebe, vorgesehen. Benachbart zur Rückenstütze ist auch der linke Schultersteg 32 vorgesehen.
  • Abweichend von der anderen dargestellten Ausführungsform ist hier eine zentrale Gewichtsaufnahme 82 vorgesehen. Diese umfasst einen nach oben gerichteten Dorn, der durch eine Querstrebe gehalten wird, welche im Wesentlichen senkrecht zur Rückenstütze verläuft. Eine zentrale Gewichtsaufnahme ist häufig ebenso effektiv, wie zwei seitliche Gewichtsaufnahmen.
  • Ebenfalls ist bei dieser Ausführungsform nur ein zentraler Ständer / eine zentrale Stütze 80 vorgesehen. Diese ist im Wesentlichen mittig zwischen den Hüfthebeln vorgesehen.
  • 8 zeigt in einer perspektivischen Darstellung die alternative Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Anbauteils, wie sie schon in 7 dargestellt wurde. In 7 wurde das Anbauteil 10 jedoch in seiner Nutzstellung dargestellt. In 8 wird das Anbauteil nun in einer Bereitschaftsstellung dargestellt, das heißt, das Anbauteil ist mit keiner Stütze verbunden, sodass es auch nicht unmittelbar zu Trainingszwecken eingesetzt werden kann. Das Anbauteil umfasst auf der linken Seite den linken Schulterhebel 14 (auch erster linker Hebel genannt) und den linken Hüfthebel 24 (auch zweiter linker Hebel genannt). Auf der rechten Seite ist der rechte Schulterhebel 16 (auch erster rechter Hebel genannt) und der rechte Hüfthebel 26 (auch zweiter rechter Hebel genannt) vorgesehen. Ferner sind die Schulterquerstrebe 18 (oder erste Querstrebe) und die Hüftquerstrebe 28 (oder zweite Querstrebe) sichtbar. Der linke Schulterhebel 14 kann zusammen mit der Schulterquerstrebe 18 und dem rechten Schulterhebel 16 den oberen Rahmen 12 bilden. Der linke Hüfthebel 24 kann zusammen mit der Hüftquerstrebe 28 und dem rechten Hüfthebel 26 den unteren Rahmen 22 bilden.
  • In der Nutzstellung des Anbauteils 10 können die korrespondierenden Schulterhebel und Hüfthebel eine im Wesentlichen parallele Position einnehmen. Wie in 7 dargestellt, kann der linke Hüfthebel 14 im Wesentlichen parallel zum linken Hüfthebel 24 verlaufen. In entsprechender Weise ist dies für die rechten Hebel der Fall. Es kann sinnvoll und sogar sehr vorteilhaft sein, eine nicht ganz parallele Stellung der Hebel zu wählen, indem beispielsweise der Abstand zwischen dem Aufnahmeelement 60 und dem Aufnahmeelement 64 variiert wird. In der Nutzstellung kreuzen sich die Hebel jedoch nicht.
  • Anders verhält es sich in der dargestellten Bereitschaftsstellung. In dieser Bereitschaftsstellung nimmt der linke Schulterhebel relativ zum linken Hüfthebel 24 eine Kreuzstellung ein. In entsprechender Weise nimmt der rechte Schulterhebel 16 im Verhältnis zum rechten Hüfthebel 26 eine Kreuzstellung ein. Diese Kreuzstellung ist in der perspektivischen Darstellung schon gut sichtbar, sie ergibt sich insbesondere, wenn man die Hebel aus der Blickrichtung ihrer Drehachsen, das heißt, hier aus der Blickrichtung beispielsweise der Längsachse der Schulterquerstrebe 18, betrachtet. Die Hebel beschreiben dabei im Wesentlichen eine X-Form. Die genaue Form ist nicht entscheidend, zweckmäßig und vorteilhaft ist es aber, wenn sich die Hebel kreuzen.
  • Erkennbar können die Hebel diese Kreuzstellung dann am besten - und häufig nur dann - einnehmen, wenn die Hebel gegeneinander verschiebbar sind, und zwar in Richtung ihrer Drehachsen. Bei der dargestellten Ausführungsform stimmt die Richtung der Drehachse mit der Längsachse der Schulterquerstrebe 18 (und ebenfalls mit der Längsachse der Hüftquerstrebe 28) überein.
  • An den stützseitigen Enden der Hebel sind jeweils Verbindungselemente zu erkennen. Diese Verbindungselemente werden dazu genutzt, die Enden der Hebel mit einem Abschnitt des Stützteils zu verbinden. Die Verbindungselemente sind dabei hier als Hülsen ausgeführt, welche einen Stift aufnehmen können, der eine Verbindung mit dem Stützelement, also beispielsweise einem Aufnahmeloch in einem Stützpfosten, schaffen kann.
  • Am Ende des rechten Hüfthebels 26 ist das Verbindungselement 84A vorgesehen, am Ende des rechten Schulterhebels 16 ist das Verbindungselement 84B vorgesehen, am Ende des linken Schulterhebels 14 ist das Verbindungselement 84C vorgesehen und am Ende des linken Hüfthebels 24 ist das Verbindungselement 84D vorgesehen.
  • An den gegenüberliegenden Enden der Hebel sind Verbindungen zu den Streben vorgesehen. Gut erkennbar - und daher exemplarisch hervorgehoben - ist das Verbindungselement 86 des linken Hüfthebels 24 mit der Hüftquerstrebe 28. Dieses Element ist so gestaltet, dass der linke Hüfthebel 24 sich gut um die Hüftquerstrebe 28 drehen kann, deren Längsachse auch die Drehachse des rechten Hüfthebels 26 bildet.
  • Die Verbindung des rechten Schulterhebels 16 mit der Schulterquerstrebe 18 erfolgt durch das Verbindungselement 88. Dieses erlaubt ebenfalls die Drehung des rechten Schulterhebens 16 um eine Drehachse, die mit der Längsachse der Schulterquerstrebe 18 zusammenfällt. Das Verbindungselement 88 erlaubt aber zusätzlich eine Verschiebung des rechten Schulterhebels 16 entlang dieser Längsachse der Schulterquerstrebe 18. Die Schulterquerstrebe 18 ist als rundes Rohr ausgebildet. Das Verbindungselement 88 kann dementsprechend eine runde Hülse umfassen, die das Rohr umgibt. Diese Hülse erlaubt sowohl die Drehung um die Längsachse des Rohres als auch eine Verschiebung entlang dieser Längsachse. In dieser Weise lässt sich leicht ein Verbindungselement herstellen, das Drehung und Verschiebung gleichzeitig erlaubt. Das Vorsehen einer Hülse oder runden Ausnehmung als Verbindungselement für einen Hebel ist daher allgemein im Rahmen der vorliegenden Erfindung von Interesse.
  • Es kommt allgemein im Rahmen dieser Erfindung in Betracht, dass nur die Schulterhebel oder ersten Hebel oder auch nur die Hüfthebel oder zweiten Hebel entlang der entsprechenden Querstreben verschiebbar sind. Es kommt auch in Betracht, dass beide Hebel verschiebbar sind. Nützlich ist die relative Verschiebung, dazu genügt es also, wenn jeweils nur die Schulterhebel oder die Hüfthebel verschiebbar sind. Als Ergebnis dieser relativen Verschiebung ist es möglich, dass jeweils ein Hüfthebel und ein Schulterhebel eine überkreuzende Stellung einnehmen. Diese überkreuzende Stellung erlaubt es, das Anbauteil 10 in eine kompakte Bereitschaftsstellung zu überführen.
  • Um das Anbauteil 10 in dieser Bereitschaftsstellung zu fixieren, können Sicherungsstifte 92 eingesetzt werden. So wird der Sicherungsstift 92A durch korrespondierend Durchführungen im linken Schulterhebel 14 und im linken Hüfthebel 24 geführt. In entsprechender Weise wird der Sicherungsstift 92B durch entsprechende Aufnahmen im rechten Schulterhebel 16 und im rechten Hüfthebel 26 geführt.
  • In dieser kompakten und vorzugsweise gesicherten Bereitschaftsstellung ist das Anbauteil an sich gut transportabel. Noch leichter transportabel ist es, wenn in zweckmäßiger Weise Rollen vorgesehen sind. In der dargestellten Ausführungsform sind dazu an den stützseitigen Enden der Schulterhebel Rollen vorgesehen. Dies bietet sich an, weil die Schulterhebel etwas länger ausgeführt sind als die Hüfthebel. Prinzipiell und allgemein können im Rahmen der vorliegenden Erfindung aber auch Rollen an den Hüfthebeln vorgesehen werden. Am stützseitigen Ende des linken Schulterhebels 14 ist die Rolle 94A vorgesehen. Am stützseitigen Ende des rechten Schulterhebels 16 ist die Rolle 94B vorgesehen.
  • Im Rahmen dieser Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass diese beiden Rollen durch eine dritte Rolle ergänzt werden. Um eine sehr günstige Bereitschaftsstellung zu erreichen, ist vorgesehen, dass die zentrale Stütze 80 relativ zur Rückenstütze 30 abgeklappt werden kann. Mithilfe der Feststellmechanik 96 kann die Stütze 80 in eine Position zur Verlängerung der Rückenstütze gebracht werden. In dieser Position ist die Stütze 80 ideal, um das Anbauteil 10 gegenüber dem Boden abzustützen. Diese Position ist in 7 dargestellt. Die Feststellmechanik 96 erlaubt es aber auch, die zentrale Stütze 80 in eine Position zu überführen, in der diese gegenüber der Rückenstütze 30 eine etwa senkrechte Position einnimmt. Der genaue Winkel zur Rückenstütze 30 ist nicht relevant, nützlich ist aber, dass die zentrale Stütze 80 sich in flacher Orientierung von der Rückenstütze weg erstreckt. Die Feststellmechanik 96 erlaubt eine Fixierung der Rückenstütze 80 auch in dieser Position. In dieser Weise kann die Rückenstütze 80 sinnvoll genutzt werden, um die Rolle 98 zu befestigen. Die Rolle 98 bildet dann zusammen mit den Rollen 94A und 94B ein etwa gleichseitiges Dreieck.
  • Da das Anbauteil auch ein Training mit hohen Gewichten, beispielsweise auch 100 kg oder mehr möglich machen soll, muss es stabil gefertigt werden und ist somit in der Regel nicht bequem tragbar. Das Vorsehen von Rollen ermöglicht aber ein leichtes Verschieben des Anbauteils. In dieser Weise kann ein Trainingsrack mal mit und mal ohne Anbauteil genutzt werden.
  • Man erkennt, dass in der Bereitschaftsstellung des Anbauteils die Rückenstütze relativ aufrecht steht. Die Rückenstütze nimmt hier einen Winkel von weniger als 30° mit der Senkrechten ein.
  • Insgesamt erkennt man, wie sich mit sehr einfachen Mitteln unter Ausnutzung eines vorhandenen Stützteils ein anspruchsvolles Trainingsgerät ausbilden lässt.
  • Bezugszeichenliste
  • 10
    Anbauteil
    12
    oberer Rahmen
    14
    linker Schulterhebel
    16
    rechter Schulterhebel
    18
    Schulterquerstrebe
    20
    Stützteil
    22
    unterer Rahmen
    24
    linker Hüfthebel
    26
    rechter Hüfthebel
    28
    Hüftquerstrebe
    30
    Rückenstütze
    32
    linker Schultersteg
    34
    rechter Schultersteg
    36
    linker Dorn
    38
    rechter Dorn
    40
    Ständer
    42
    linkes Bein
    44
    rechtes Bein
    46
    Betätigungshebel
    48
    Halterung für Ständer
    50
    Fußstütze
    52
    Stützfläche
    54
    Rahmen
    56
    linker Stützpfosten
    58
    rechter Stützpfosten
    60
    erstes Aufnahmeelement
    62
    zweites Aufnahmeelement
    64
    drittes Aufnahmeelement
    66
    viertes Aufnahmeelement
    68
    weitere Stützelemente
    70
    Füße
    72
    Loch (Stützpfosten)
    74
    Loch (Arm)
    76
    Gewindebolzen
    78
    Griffmutter
    80
    Zentraler Ständer
    82
    Zentrale Gewichtsaufnahme
    84
    Verbindungselement (Loch)
    86
    Verbindung zur Strebe (von 26)
    88
    Verbindung zur Strebe (von 14)
    90
    Endstück für Strebe
    92
    Sicherungsstift
    94
    Rollen
    96
    Feststellmechanik
    98
    Rolle
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • US 2017/0106230 A1 [0002]

Claims (12)

  1. Anbauteil (10) für das Körpertraining, mit welchem gemeinsam mit einem Stützteil (20) ein Trainingsgerät gebildet werden kann, wobei das Anbauteil (10) einen ersten linken Hebel (14), einen ersten rechten Hebel (16) und eine erste Querstrebe (18) umfasst, wobei die erste Querstrebe (18) den ersten linken Hebel (14) und den ersten rechten Hebel (16) verbindet und die ersten Hebel (14, 16) jeweils ein stützseitiges und ein körperseitiges Ende aufweisen und jeweils mit dem stützseitigen Ende mit dem Stützteil (20) verbunden werden können und die erste Querstrebe (18) ein Körperteil eines Nutzers bei einer Trainingsbewegung direkt oder indirekt führen kann und wobei der Abstand des stützseitigen Endes des ersten linken Hebels (14) zum stützseitigen Ende des ersten rechten Hebels (16) verändert werden kann.
  2. Anbauteil (10) nach dem vorhergehenden Anspruch, bei dem der erste linke Hebel (14) und/oder der erste rechte Hebel (16) entlang der ersten Querstrebe (18) verschoben werden können.
  3. Anbauteil (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Anbauteil (10) ferner einen zweiten linken Hebel (24), einen zweiten rechten Hebel (26) und eine zweite Querstrebe (28) umfasst, wobei die zweite Querstrebe (28) den zweiten linken Hebel (24) und den zweiten rechten Hebel (26) verbindet und die zweiten Hebel (24, 26) jeweils ein stützseitiges und ein körperseitiges Ende aufweisen und jeweils mit dem stützseitigen Ende mit dem Stützteil (20) verbunden werden können.
  4. Anbauteil (10) nach dern vorhergehenden Anspruch, wobei die erst Querstrebe (18) und die zweite Querstrebe (28) durch ein Verbindungsteil miteinander verbunden sind.
  5. Anbauteil (10) nach dem vorhergehenden Anspruch, bei dem das Verbindungsteil als Rückenstütze (30) gestaltet ist.
  6. Anbauteil (10) nach einem der Ansprüche 3 bis 5, wobei das Anbauteil (10) in eine Bereitschaftsposition überführt werden kann, indem zumindest der erste linke Hebel (14) und der zweite linke Hebel (24) in eine überkreuzte Position zueinander gebracht werden.
  7. Anbauteil (10) nach einem der Ansprüche 3 bis 6, wobei an dem stützseitigen Ende des ersten linken Hebels (14) und an dem stützseitigen Ende des zweiten linken Hebels (24) jeweils eine Rolle (94) angebracht ist, mit der das Anbauteil über den Boden bewegt werden kann.
  8. Anbauteil (10) nach einem der Ansprüche 5 bis 7, wobei an der Rückenstütze (30) oder einem damit verbundenen Bauteil eine weitere Rolle (98) vorgesehen ist.
  9. Anbauteil (10) nach einem der Ansprüche 5 bis 8, wobei die weitere Rolle (98) an einem Ständer (40; 80) vorgesehen ist.
  10. Verfahren zum Verbinden eines Anbauteils mit einem Stützteil (20), bei dem - das Anbauteil (10) mindestens einen ersten linken Hebel (14) und einen zweiten linken Hebel (24) umfasst, wobei der erste linke Hebel (14) um eine erste Achse und der zweite linke Hebel (24) um eine im Wesentlichen parallele zweite Achse drehbar sind - der erste linke Hebel (14) und/oder der zweite linke Hebel (24) parallel zur Richtung der ersten Achse verschoben werden - der erste linke Hebel (14) und der zweite linke Hebel (24) durch Drehung um die erste und/oder die zweite Achse aus einer gekreuzten in eine nicht gekreuzte Position überführt werden - das Anbauteil (10) mit dem Stützteil 20 verbunden wird
  11. Verfahren nach dem vorhergehenden Anspruch, bei dem das Anbauteil Rollen (94, 98) umfasst und vor dem Verbinden mit dem Stützteil (20) auf diesen Rollen (94,98) zum Stützteil (20) bewegt wird.
  12. Verfahren nach dem vorhergehenden Anspruch, bei dem das Anbauteil (10) eine Rückenstütze (30) aufweist und beim Bewegen des Anbauteils (10) auf den Rollen (94, 98) einen Neigungswinkel zur Senkrechten von nicht mehr als 30° einnimmt.
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