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Gebiet der Erfindung
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Die vorliegende Erfindung betrifft Fitnessgeräte, das heißt Geräte, mit denen die körperliche Leistungsfähigkeit verbessert werden kann und in der Regel insbesondere Muskeln aufgebaut werden können. Sie können auch für medizinische und therapeutische Anwendungen eingesetzt werden. Konkret geht es um ein Anbauteil für ein solches Trainingsgerät, einen Gewichteträger. Das Anbauteil alleine ist also für ein Fitnesstraining nicht geeignet, es kann aber gut in Verbindung mit anderen Bauteilen, in der Regel Bauteilen eines Fitnessgerätes, für ein Training verwendet werden.
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Hintergrund der Erfindung
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Eine Vielzahl von Fitnessgeräten ist auf dem Markt erhältlich. Darunter sind relativ teure Geräte für die Anwendung in Fitnessstudios und einfachere Geräte für Heimanwender.
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Das Gebrauchsmuster
DE 201 110 385 A1 offenbart ein Krafttrainingsgerät, bei dem eine konventionelle Langhantel an einer Führung auf und ab bewegt werden kann. Dieses Trainingsgerät mag Vorteile beim Training bieten, das Grundprinzip eines Trainings mit der Langhantel, bei dem die Langhantel nach oben angehoben wird und ausschließlich in dieser Bewegungsrichtung eine Gegenkraft wirkt, bleibt erhalten.
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Die Europäische Patentanmeldung
EP 3 978 084 A1 beschreibt ein Trainingsgerät, bei dem zu Trainingsgriffen Zuggriffe im Wesentlichen horizontal auf den Körper hingezogen werden können. Ein Gegengewicht zur Zugbewegung wird durch quaderförmige Gewichtsblöcke erreicht. Diese Gewichtsblöcke sind durch Zugseile und ein System von vielen Umkehrrollen miteinander verbunden.
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Die US-Patentanmeldung
US2022/0219036 A1 offenbart ein Trainingsgerät für das Armtraining. Auch hier kommen quaderförmige Gewichtsblöcke und ein System von Zugseilen zum Einsatz. Dieses Gerät ermöglicht jedoch, Gegengewichte in beiden Bewegungsrichtungen aufzubauen, es kann also eine Zugbewegung und eine Druckbewegung gegen ein eingestelltes Gewicht stattfinden.
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Geräte mit Zugseilen und mehreren Umlenkungen sind jedoch aufwendig und wartungsanfällig. Insbesondere für den Einsatz zu Hause sind sie typischerweise nicht platzsparend genug oder auch zu kostspielig.
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Das
US-Patent 11,369,833 B2 offenbart ein Trainingsgerät, bei dem handelsübliche Gewichtsscheiben zum Einsatz kommen. Diese werden wiederum über Zugseile und Umlenkungen verbunden. Das Gerät ermöglicht es, dass ein Nutzer eine Zugbewegung nach unten ausführt und dabei gegen die Kraft der ebenfalls nach unten ziehenden Gewichte agiert. Es ist für viele Kraftsportler sicherlich vorteilhaft, die auch an der Langhantel verwendbaren Gewichtsscheiben einzusetzen, dennoch erscheint der Aufbau des Gerätes sowohl im Hinblick auf die Kompliziertheit des Mechanismus als auch im Hinblick auf den benötigten Raum wiederum nicht ideal für die Verwendung daheim.
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Die vorliegende Erfindung wünscht in einer einfachen und ökonomischen Weise ein Übungsgerät zur Verfügung zu stellen, welches insbesondere für das Training zu Hause geeignet ist. Dabei können dort vorhandene Einrichtungen, insbesondere ein Trainingsgestell oder Powerrack benutzt werden. Der Umbau des Übungsgerätes für Übungen mit und ohne den Gewichteträger soll leicht und bequem möglich sein.
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Diese Aufgabe wird durch einen Gewichteträger für ein Trainingsgerät nach Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen angegeben. Die entsprechenden Vorteile weisen auch die Verfahren nach den Ansprüchen 10 bis 14 auf.
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Nähere Beschreibung
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Die vorliegende Erfindung betrifft einen Gewichteträger für ein Trainingsgerät. Ein solches Trainingsgerät, welches hierin auch als Fitnessgerät bezeichnet wird, dient dem Muskeltraining.
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Dazu weist das Trainingsgerät einen beweglichen Arm oder mehrere bewegliche Arme auf. Ein solcher Arm ist von einem Drehpunkt ausgehend beweglich und weist ein dem Drehpunkt gegenüberliegendes freies Ende auf. Zum Zweck des Muskeltrainings können das freie Ende und der übrige Arm bewegt werden. Da die Schwerkraft auf den Arm wirkt, findet ein Muskeltraining in der Regel durch eine Bewegung des freien Endes nach oben, also in die der Schwerkraft entgegengesetzter Richtung statt.
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Wenngleich das Eigengewicht des Armes wirksam wird, wird der Arm typischerweise beschwert. Zu diesem Zweck kann er eine Aufnahmevorrichtung zur Aufnahme von Gewichten haben. Geeignete Gewichte sind beispielsweise scheibenförmige Gewichte, wie sie mit einer Hantelstange verwendet werden können. Es kommen auch Gewichte in anderer Form in Betracht, diese können auch über einen Seilzug mit dem Arm verbunden werden. Alternativ zur Beschwerung durch Gewichte kann auch in anderer Weise ein mechanischer Widerstand zur Intensivierung des Muskeltrainings aufgebaut werden, beispielsweise durch elastische Kräfte, wozu etwa eine Feder eingesetzt werden kann.
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Ein solcher beweglicher Arm kann zum Armtraining oder zum Beintraining eingesetzt werden. Zweckmäßig ist es meist, zwei bewegliche Arme vorzusehen, die zum Training des linken Beines und des rechten Beines oder zum Training des linken Armes und des rechten Armes angeordnet sind.
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Der bewegliche Arm weist in einiger Entfernung vom Drehpunkt und typischerweise in der Nähe des freien Endes zweckmäßigerweise einen Griff zum Greifen mit den Händen oder auch eine Stützeinrichtung auf, mit der Druck mit den Beinen ausgeübt werden kann. Der Arm wird zweckmäßigerweise mit einem Gelenk mit übrigen Teilen des Trainingsgerätes verbunden, an welchen der Arm gehalten wird. Zweckmäßig ist es, wenn eine physische Achse verwendet wird. Wenngleich der Arm in mehrere Richtungen drehbar aufgehängt sein kann, ist die Drehbarkeit in nur einer Ebene, welche senkrecht zu einer Drehachse steht, eine bevorzugte Ausführungsform.
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Im Rahmen der vorliegenden Erfindung soll ein Gewichteträger zum Einsatz kommen, der mit dem beweglichen Arm verbindbar ist. Zweckmäßig ist dazu eine mechanische Verbindung. Vorzugsweise ist dies eine lösbare Verbindung. Besonders zweckmäßig ist, wenn die Verbindung des Gewichteträgers und auch die Lösung des Gewichteträgers von dem beweglichen Arm werkzeuglos möglich ist.
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Die Gewichteaufnahme kann in verschiedener zweckmäßiger Weise gestaltet werden, typischerweise werden Gewichte mechanisch fixiert und die Gewichteaufnahme wird an die Art der aufzunehmenden Gewichte angepasst. Zweckmäßig ist es, einen Dorn vorzusehen, auf welchen die zentralen Löcher scheibenförmiger Gewichte gesteckt werden können. Der Dorn kann einen Sicherungsmechanismus aufweisen, um das Abfallen der Gewichte zu verhindern. Ein Splint oder eine Klammer sind dazu zweckmäßig. Der Gewichteträger kann auch so gegenüber der Waagerechten geneigt angeordnet sein, dass das Eigengewicht der Gewichte die Gewichte sicher auf dem Gewichteträger hält.
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Die erfindungsgemäße Gewichteaufnahme soll bezogen auf den Drehpunkt gegenüber dem freien Ende angeordnet sein. Anders gesagt, ist die Gewichteaufnahme so ausgelegt, dass der bewegliche Arm durch die aufzunehmenden Gewichte nach oben gezogen wird. In dieser Weise lässt sich mit dem beweglichen Arm ein alternatives Training verwirklichen. Während in einem üblichen Trainingsmodus der Arm von unten nach oben gedrückt wird, kann durch die Verbindung des Gewichteträgers mit dem beweglichen Arm eine Zugübung ausgeführt werden.
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Die Gewichteaufnahme des Gewichteträgers erlaubt es vorzugsweise, Gewichte in variabler Anzahl und mit variablem Gewicht vorzusehen. In dieser Weise kann das Zugtraining den Bedürfnissen des Trainierenden angepasst werden. Zusätzlich zu den Gewichten an dem Gewichteträger können an der gegenüberliegenden Seite des Drehpunktes weitere Gewichte vorgesehen werden. Weil der bewegliche Arm in der Regel auch zu Druckübungen genutzt wird, kann es sein, dass dort ohnehin eine weitere Gewichteaufnahme vorgesehen ist. Das Vorsehen von zwei Gewichteaufnahmen auf gegenüberliegenden Seiten des Drehpunktes oder in der Regel der Drehachse erlaubt es, das wirksame Gewicht sehr genau einzustellen. Dies ist bei einer solchen Anordnung nach dem Prinzip einer zweischaligen Waage möglich.
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Zweckmäßigerweise weist der Gewichteträger ein Verbindungselement oder eine Verbindungsklammer auf, mit der er mit dem beweglichen Arm verbindbar ist. Diese Verbindungsklammer kann eine Manschette umfassen, die den beweglichen Arm umschließt. Dabei wird vorzugsweise ein Winkelbereich von mehr als 180° umschlossen, zweckmäßigerweise auch ein Winkelbereich von mehr als 270° oder auch ein Winkelbereich von 360°.
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Zweckmäßig ist dabei auch ein Verbindungselement das zwei oder drei Anlageflächen zur Verbindung mit einem beweglichen Arm aufweist.
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Zweckmäßig ist es, wenn der Gewichteträger ein Rohr oder „Langstück“ umfasst, das die Gewichteaufnahme mit der Verbindungsklammer verbindet. Ein solches Rohr kann einen beliebigen zweckmäßigen Querschnitt haben, vorzugsweise ist der Querschnitt rechteckig oder quadratisch. (Man kann also ein Vierkantrohr einsetzen.) Das Rohr kann in seinem Querschnitt identisch zum Querschnitt des beweglichen Armes sein. Es kann auch identisch zu anderen Rohren des Trainingsgerätes sein, beispielsweise zu solchen, welche als vertikale Stützpfosten verwendet werden. In dieser Weise kann ein ästhetisch angenehmeres Trainingsgerät geschaffen werden, dessen mechanische Verbindungsstücke möglicherweise auch austauschbar sind und in verschiedener Weise verwendet werden können.
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Es ist zweckmäßig, wenn die Gewichteaufnahme an diesem Rohr verschiebbar ist; dazu kann auch der gesamte Gewichteträger relativ zum beweglichen Arm verschoben werden. In dieser Weise lässt sich das wirksame Gewicht anpassen. Es ist ebenfalls zweckmäßig, wenn die Verbindungsklammer relativ zum beweglichen Arm verschiebbar ist. Eine den Arm ganz oder teilweise umgreifende Manschette ist dabei hilfreich. In vielen Fällen ist der bewegliche Arm mit einem Lochraster ausgerüstet. Die Verbindungsklammer kann dann Zapfen aufweisen, die in entsprechende Löcher eingreifen können.
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Ein Gewichteträger nach der vorliegenden Erfindung bildet ein selbstständiges Bauteil, welches auch sinnvoll selbstständig lagerbar und auch handelbar ist. Beispielsweise sind eine Vielzahl von Trainingsgeräten im Einsatz, welche einen beweglichen Arm aufweisen, mit dem Muskeltraining stattfinden kann. Solche Arme werden häufig als Jammer Arms bezeichnet. Der Arm kann ein selbständiges Anbauteil sein oder fest mit einem Trainingsgerät verbunden sein. Der Gewichteträger kann fest oder lösbar mit dem Arm oder dem Trainingsgerät verbunden sein.
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Ein solcher Arm kann aber auch von einem Trainingsgerät lösbar und mit einem solchen verbindbar sein. Insofern ist es im Rahmen der vorliegenden Erfindung von Interesse, einen Gewichteträger mit einem beweglichen Arm verbunden anzubieten. Die Verbindung kann lösbar oder nicht lösbar sein.
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In jedem Fall kann ein solcher beweglicher Arm einschließlich des erfindungsgemäßen Gewichteträgers dann mit dem Trainingsgerät verbunden werden. Die Erfindung bezieht sich also auch auf einen beweglichen Arm mit verbundenem Gewichteträger. Im Übrigen bezieht sich die Erfindung auch auf ein Trainingsgerät, welches einen beweglichen Arm aufweist (der lösbar oder nicht lösbar sein kann) und bei welchem der bewegliche Arm einen erfindungsgemäßen Gewichteträger aufweist.
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Zweckmäßig ist auch ein Gewichteträger, welcher ein Langstück umfasst, welches die Gewichteaufnahme mit der Verbindungsklammer verbindet und welches sich entlang einer ersten Hauptachse erstreckt. Dieser Gewichteträger kann mit einem beweglichen Arm verbunden werden, der sich entlang einer zweiten Hauptachse erstreckt. Bei einem solchen Gewichteträger kann eine Winkelverstellung vorgesehen sein, mit der sich der Winkel zwischen erster Hauptachse und zweiter Hauptachse verstellen lässt. Durch eine Verstellung dieses Winkels wird das wirksame Gewicht bei der Bewegung des beweglichen Armes verändert. Insbesondere wird aber auch das wirksame Gewicht bei verschiedenen Stellungen des beweglichen Armes verändert. Welches Gewicht wirksam ist, hängt nicht nur davon ab, wie der Gewichteträger mit Gewichten bestückt wird. Je nach Stellung des beweglichen Armes wird ein unterschiedliches Gewicht wirksam. Wenn beispielsweise der bewegliche Arm (fast) vertikal nach oben weist und die Gewichte sich auf der anderen Seite der Drehachse in einer unteren Position befinden, werden geringe Hebelkräfte wirksam. Die ersten paar Grad einer Bewegung, mit der das freie Ende des beweglichen Armes von der nach oben weisenden Stellung auf eine horizontale Stellung zu bewegt wird, sind daher fast ohne Gewichtswiderstand möglich. Durch Verstellung des Winkels der zweiten Hauptachse zur ersten Hauptachse lässt sich dieses aber verändern.
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Der bewegliche Arm bewegt sich zweckmäßigerweise um eine Drehachse. Diese Drehachse kann mit einer physischen Achse, beispielsweise einem Bolzen, übereinstimmen, mit dem der bewegliche Arm mit dem Trainingsgerät verbunden ist. Diese Achse kann zweckmäßigerweise horizontal orientiert sein. Es hat sich jedoch als vorteilhaft erwiesen, wenn diese Achse auch eine nicht horizontale Position einnimmt. Es ist insbesondere vorteilhaft, wenn die Orientierung dieser Drehachse zur Horizontalen verändert werden kann. Die anders orientierte Achse bewirkt eine andere Bewegung des beweglichen Armes, welche sich als physiologisch vorteilhaft erwiesen hat. Es ist besonders vorteilhaft, wenn der um eine nicht horizontale Drehachse bewegliche Arm mit einem Gewichteträger ausgerüstet ist. In dieser Weise lassen sich auch sehr wirksame Zugübungen ausführen.
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Die Erfindung bezieht sich auch auf ein Verfahren zum Muskeltraining, welches folgende Schritte umfasst:
- - Zurverfügungstellen eines zwischen einer oberen Position und einer unteren Position beweglichen Armes
- - Montage eines Gewichteträgers an den beweglichen Arm, derart, dass dieser durch eine Kraft in Richtung der oberen Position gedrückt wird
- - Training von Muskelgruppen durch Bewegen des beweglichen Armes aus der oberen in die untere Position
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Nützlich ist auch ein Verfahren zum Muskeltraining, bei dem vor der Montage des Gewichteträgers eine Muskelgruppe durch Bewegen des beweglichen Armes aus der unteren Position in die obere Position gegen einen Widerstand trainiert wird.
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Darüber hinaus hat sich auch ein Verfahren als sehr zweckmäßig erwiesen, bei dem zwei Arme zum Einsatz kommen und dementsprechend das Training von zwei Extremitäten, besonders aber der beiden Arme eines Trainierenden, möglich ist. Dementsprechend geht es vorliegend auch um ein Verfahren zum Muskeltraining, bei dem ein erster beweglicher Arm und ein zweiter beweglicher Arm zur Verfügung gestellt wird, wobei beide Arme jeweils zwischen einer oberen Position und einer unteren Position beweglich sind und wobei das Verfahren folgende Schritte umfasst:
- - Trainieren von Muskelgruppen des linken Armes durch Bewegen des ersten Armes aus der unteren Position in die obere Position gegen einen Widerstand
- - Trainieren von Muskelgruppen des rechten Armes durch Bewegen des zweiten Armes aus der unteren Position in die obere Position gegen einen Widerstand
- - Montage eines Gewichteträgers an den ersten beweglichen Arm, derart dass dieser durch eine Kraft in Richtung der oberen Position gedrückt wird
- - Montage eines Gewichteträgers an den zweiten beweglichen Arm, derart dass dieser durch eine Kraft in Richtung der oberen Position gedrückt wird
- - Trainieren von Muskelgruppen des linken Armes durch Bewegen des ersten beweglichen Armes aus der oberen in die untere Position
- - Trainieren von Muskelgruppen des rechten Armes durch Bewegen des zweiten beweglichen Armes aus der oberen in die untere Position
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Ein solches Verfahren ist sowohl zum Trainieren des linken Armes und des rechten Armes wie auch analog zum Trainieren des linken Beines und des rechten Beines geeignet.
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Wenn die freien Ender der zwei beweglichen Arme je eine Kreisbogenbahn beschreiben, kann es von Vorteil sein, wenn diese Bahnen zueinander geneigt sind. Dies lässt sich in der Regel durch Neigung der Drehachsen der Arme erreichen.
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Nützlich ist auch bei zwei beweglichen Armen ein Verfahren zum Muskeltraining, bei dem vor der Montage des Gewichteträgers Muskelgruppen durch Bewegen der beweglichen Arme aus der unteren Position in die obere Position gegen einen Widerstand trainiert wird.
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Weitere Merkmale, aber auch Vorteile der Erfindung, ergeben sich aus den nachfolgend aufgeführten Zeichnungen und der zugehörigen Beschreibung. In den Abbildungen und in den dazugehörigen Beschreibungen sind Merkmale der Erfindung in Kombination beschrieben. Diese Merkmale können allerdings auch in anderen Kombinationen von einem erfindungsgemäßen Gegenstand umfasst werden. Jedes offenbarte Merkmal ist also auch als in technisch sinnvollen Kombinationen mit anderen Merkmalen offenbart zu betrachten. Die Abbildungen sind teilweise leicht vereinfacht und schematisch.
- 1 zeigt in einer Seitenansicht einen erfindungsgemäßen Gewichteträger, welcher an einem repräsentativen Fitnessgestell mit Hebelarm montiert ist
- 2 zeigt in einer perspektivischen Ansicht zwei erfindungsgemäße Gewichteträger, welche an einem Fitnessgerät montiert sind
- 3 zeigt dasselbe Fitnessgerät in der Frontalansicht
- 4 zeigt den erfindungsgemäßen Gewichteträger mit Gewichten bestückt
- 5 zeigt in einer perspektivischen vergrößerten Ansicht die Verbindung zwischen Gewichteträger und Hebel-Arm
- 6 zeigt Verbindungselemente für das erfindungsgemäße Anbauteil in einer Seitenansicht
- 7 zeigt Verbindungselemente für das erfindungsgemäße Anbauteil in einer perspektivischen Ansicht
- 8 zeigt in einer perspektivischen Ansicht einen erfindungsgemäßen Gewichteträger, welcher nicht an ein Fitnessgerät angebaut ist
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1 zeigt einen erfindungsgemäßen Gewichteträger 22 im Kontext eines Fitnessgerätes in der Seitenansicht. Der Gewichteträger 22 ist am Anbauteil 10 montiert. Dieses Anbauteil 10 kann zum Zweck des Muskeltrainings bewegt werden. Das Anbauteil 10 ist am Montagepfosten 12 montiert. Dieser bildet zusammen mit dem weiteren Pfosten 14 das Gestell eines Fitnessgerätes. Die Pfosten 12 und 14 sind über die Querstrebe 16 verbunden. Das Anbauteil selbst ist über das Verbindungsstück 18 mit dem Pfosten 12 verbunden. Das Anbauteil umfasst den Hebel 20 (dieser wird hierin auch als Hebelarm oder beweglicher Arm bezeichnet). Zum Zwecke des Armtrainings kann dieser Hebel nach oben oder unten bewegt werden. Das Anbauteil 10, welches typischerweise als Jammer-Arm bezeichnet wird, umfasst ebenfalls den Gewichteträger 22. Dieser ist mit einem Dorn 24 ausgerüstet, welcher als Aufnahmeeinrichtung für Gewichte (oder „Gewichteaufnahme“) dient. Gegenüberliegend, also auf der anderen Seite des Verbindungsstückes und der dort angeordneten Drehachse, weist der Hebel 20 einen Handgriff 26 auf. Dieser ist über die Halterung 28 mit dem Hebel 20 verbunden. Das freie Ende 30 des Hebels 20 liegt dem über das Verbindungsstück 18 mit dem Pfosten 12 verbundenen Ende des Hebels gegenüber. Vom freien Ende 30 gesehen ist der Gewichtsaufnahmedorn 24 des Gewichteträgers 22 gegenüberliegend zur Drehachse im Bereich des Verbindungsstücks 18 positioniert. Das bedeutet, dass die Beschwerung der Gewichteaufnahme 24 zu einer Bewegung des Hebels 20 und insbesondere seines freien Endes 30 nach oben führt. Somit ist eine Kraft aufzuwenden, um das Anbauteil 10 mithilfe des Handgriffes 26 nach unten zu ziehen. Das Anbauteil dient damit dem Muskelaufbau durch eine Zugbewegung.
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Gut erkennbar ist an dieser Abbildung bereits, dass eine andere Form des Muskeltrainings möglich wird, wenn das Anbauteil 10 auch ohne den Gewichteträger 22 verwendet werden kann. Sofern also der Gewichteträger 22 abnehmbar ist, könnte eine Muskelübung vorgesehen werden, bei der das freie Ende 30 des Hebels 20 nach oben gedrückt wird. Eine solche Bewegung findet gegen das Gewicht des Hebels 20 und den mit dem Hebel verbundenen Teilen statt. Zusätzlicher Widerstand könnte durch eine Bestückung des Hebels 20 mit Gewichten (vorzugsweise nahe dem freien Ende 30) erreicht werden.
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2 zeigt in perspektivischer Ansicht ein erfindungsgemäßes Trainingsgerät, welches mit zwei erfindungsgemäßen Gewichteträgern 22 ausgestattet ist. Das Gerät umfasst ein erstes Anbauteil 10A und ein zweites Anbauteil 10B. Das erste Anbauteil 10A wird vom ersten Montagepfosten 12A gehalten und das zweite Anbauteil 10B wird vom zweiten Montagepfosten 12B gehalten. Um insgesamt ein stabiles Gestell zu erzeugen, sind weitere Pfosten 14A und 14B vorgesehen. Die Pfosten sind in zweckmäßiger Weise durch Querstreben verbunden, insbesondere im oberen Bereich durch die Querstreben 16A, 16B, 16C und 16D. Insgesamt ergibt sich ein Gestell, dessen Kanten im Wesentlichen eine Quaderform beschreiben. Es ist leicht möglich, innerhalb dieses Gestells eine Hantelbank oder dergleichen aufzustellen, sodass ein Nutzer leicht das erste Anbauteil 10A und das zweite Anbauteil 10B für Muskelübungen verwenden kann. Zu diesem Zweck kann ein Nutzer die jeweiligen Handgriffe 26A und 26B greifen.
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Die Hebel 20A und 20B sind im Bereich ihrer Verbindungsstücke 18A und 18B drehbar, wobei im vorliegenden Fall die Drehung um eine horizontal orientierte Drehachse vorgesehen ist. Dementsprechend kann der Nutzer mithilfe der Handgriffe 26A und 26B die Hebel 20A und 20B nach oben oder nach unten bewegen. Die Gewichteträger 22A und 22B bieten Gewichtsaufnahmen an, die hinter diesen Drehachsen angeordnet sind, also im Wesentlichen gegenüberliegend zu den Handgriffen 26A und 26B. Die Gewichteaufnahmen 24A und 24B sind als Dorne ausgeführt. Dementsprechend können auf diese Gewichtsaufnahmen Gewichtsscheiben mit einem zentralen Loch aufgesteckt werden. Solche Gewichtsscheiben sind als Gewichte für Hanteltraining und allgemein im Fitnessbereich gängig. Die Gewichtsscheiben können in geeigneter Weise fixiert werden, beispielsweise mit auf die Dorne aufgeschobenen Klemmen.
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Gegenüberliegend zu den nach außen vom Nutzer weg orientierten Dornen 24A und 24B sind als weitere Gewichtsaufnahmen nach innen orientierte Zusatzaufnahme 34A und 34B vorgesehen. Diese sind ebenfalls dornförmig angelegt. Sie können daher leicht zusätzliche Gewichtsscheiben aufnehmen. Durch die Bestückung der Aufnahmen 24A, 34A, 24B und 34B wird eine Kraft erzeugt, welche die Handgriffe 26A und 26B nach oben bewegen kann. Eine Muskelübung, bei der ein Nutzer die Handgriffe aus der oberen Position in eine tiefere Position bewegt und dabei auch ein Stück auf seinen Oberkörper hinzieht, ergibt folglich ein Muskeltraining durch eine Zugbewegung.
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Das Gerät weist die zusätzlichen Gewichteaufnahmen 32A und 32B auf. Diese sind ebenfalls als Dorne ausgeführt und können daher ebenfalls leicht Gewichtsscheiben tragen. Wenn alle Gewichtsaufnahmen genutzt werden, kann je nach Verfügbarkeit von Gewichtsscheiben ein gewichtsoptimiertes Training ausgeführt werden. Die auf Aufnahmen 32A und 32B aufgesetzten Scheiben dienen dabei als Gegengewichte zu den Gewichten auf den übrigen Aufnahmen. Durch ein entsprechendes, vielleicht kleines Gegengewicht wird die Zugbewegung erleichtert. In dieser Weise lässt sich eine Auswahl von vorhandenen Gewichten vorteilhaft nutzen, um das gewünschte Gegengewicht genau einzustellen.
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Die Gewichteträger 22A und 22B können abnehmbar gestaltet sein. Dann wird es möglich, die Anbauteile 10A und 10B auch ohne diese Gewichteträger zu verwenden. In dieser Weise können die Anbauteile 10A und 10B auch für eine andere Form des Muskeltrainings genutzt werden. Vorteilhafterweise werden dabei die Gewichteaufnahmen 32A und 32B genutzt. Durch dort aufgesteckte Gewichte werden die freien Enden 30A und 30B der Hebel 20A und 20B nach unten gedrückt. In dieser Konfiguration eignet sich das Trainingsgerät für ein Muskeltraining durch eine drückende Bewegung. Die freien Enden 30A und 30B werden dabei durch Muskelkraft aus einer unteren Position in eine obere Position bewegt.
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3 zeigt das in 2 dargestellte Fitnessgerät in einer frontalen Ansicht. Dementsprechend blickt man links auf den Pfosten 12A und den Pfosten 12B. Diese verlaufen in der vertikalen Richtung V.
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An den linken Pfosten ist über das Verbindungsstück 18A der Hebel 20A montiert und an den rechten Pfosten ist über das Verbindungsstück 18B der Hebel 20B montiert. Die beiden Hebel tragen jeweils Gewichteträger, die Gewichteträger 22A und 22B. Die Gewichteträger bieten jeweils einen nach außen gerichteten Dorn (24A bzw. 24B) und einen zum Innenraum des Fitnessgeräts hin ausgerichteten Dorn (34A und 34B) an. Diese Dorne tragen die Gewichte in einer Position, die aus der Blickrichtung hinter den Pfosten 22A und 22B liegt. Vor der durch diese Pfosten aufgespannten Ebene liegen links der Hebel 22A, sein Handgriff 26A und die vordere Gewichteaufnahme mit dem vorderen Dorn 22A. Gegenüberliegend sind vor dieser Ebene der Hebel 22B, der zugehörige Handgriff 26B und der Dorn 32B der zugehörigen vorderen Gewichteaufnahme angeordnet.
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Die Hebel 20A und 20B bewegen sich jeweils um eine Drehachse, welche horizontal, also in Richtung der eingezeichneten Achse H ausgerichtet ist.
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Bei dieser Achsausrichtung ist ein Muskeltraining möglich, bei dem mit den Armen die Griffe 26A und 26B nach unten gezogen werden. Die Gewichteträger 22A und 22B erzeugen einen Widerstand gegen diese Bewegung. In einer Weiterbildung der vorliegenden Erfindung ist es auch möglich, dass die entsprechenden Drehachsen aus der Horizontalen herausgedreht werden können. In dieser Weise können die Handgriffe 26A und 26B bei der Bewegung der beweglichen Arme 20A und 20B ihren Abstand zueinander verändern. Ein Muskeltraining, bei dem eine derartige Zugbewegung erfolgt, also eine Zugbewegung, bei der die Arme 20A und 20B keine horizontale Drehachse haben, hat sich als besonders vorteilhaft erwiesen.
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4 zeigt einen erfindungsgemäßen Gewichteträger bestückt mit Gewichten 36. Dargestellt ist der rechte Gewichteträger 22B. Sein Dorn 24B trägt eine erste Gewichtsscheibe. Der gegenüberliegende Zusatzdorn 34B trägt eine zweite Gewichtsscheibe. Der Gewichteträger 22B ist über eine Lochblende 38 mit einer Manschette 40 verbunden. Diese Manschette 40 wird an den Hebel 20B montiert. Als wesentliche Verbindung zwischen der Manschette 40 und den Dornen 24B und 34B dient ein Langstück (oder allgemein auch Rohr) in Form des Vierkantrohrs 42. Ein entsprechendes Vierkantrohr kann auch beim linken Gewichteträger 22A verwendet werden.
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5 zeigt in einer vergrößerten perspektivischen Ansicht die Verbindung zwischen Gewichteträger und Hebelarm noch einmal genauer. Die Manschette 40 kann mit einem ersten Bolzen 44A und einem weiteren Bolzen 44B am Hebel 20B montiert werden. Die Bolzen können lösbar gestaltet werden. Die Bolzen können so angeordnet werden, dass sie mit mehreren Löchern oder Ausnehmungen in dem Hebelarm in Eingriff treten können. In dieser Weise lässt sich die Manschette 40 leicht am Hebel 20B verschieben. Die Manschette 40 weist das Seitenteil 46 auf, diesem liegt vorzugsweise, wie hier angedeutet, ein korrespondierendes Seitenteil gegenüber. Die Manschette 40 weist ferner ein Oberteil 48 auf. Es genügt in der Regel, wenn der Hebelarm 22B von zwei Seitenteilen und einem Oberteil umschlossen wird. Die Manschette weist also zweckmäßigerweise drei Anlageflächen (Seitenteile und Oberteil) zur Verbindung mit dem Hebel 20 auf.
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Am Oberteil 48 ist eine Klemmschraube 50 vorgesehen. Diese kann mit einer Lochreihe an der Oberseite des Armes 20B in Eingriff treten und die Manschette so in verschiedenen Positionen am Arm 20B sichern. Die Klemmschraube kann auch für eine bessere uns insbesondere spielfreie Verbindung zwischen dem Arm 20B und dem Oberteil bzw. der Manschette insgesamt sorgen, indem Druck auf die Oberseite des Armes ausgeübt wird. An der Manschette 40 ist ein Verbindungsstück 52 vorgesehen, welches die Drehachse 54 trägt. Diese Drehachse 54 ist zentral in der Lochblende vorgesehen und trägt ihrerseits den Gewichteträger 22. Mithilfe des Fixierbolzens 56 kann die Position des Gewichteträgers 22 fixiert werden. Der Gewichteträger 22 ist um die Drehachse 54 drehbar. Dementsprechend kann der Gewichteträger 22, der sich ja im Wesentlichen als Langstück erstreckt, parallel zum Hebel 20B ausgerichtet werden oder er kann alternativ auch einen Winkel zu diesem Hebel einnehmen.
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Wenn ein Winkel gewählt wird, kann der Widerstand bei der Bewegung des Hebels 20B angepasst werden. Es ist beispielsweise möglich, einen höheren oder geringeren Anfangswiderstand zu wählen und durch die Winkelstellung zu beeinflussen, ob sich der Widerstand bei der gewünschten Bewegung langsamer oder schneller aufbaut.
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6 zeigt in vergrößerter Ansicht das Verbindungsstück 18 eines Anbauteils 10. Mithilfe des Verbindungsstücks 18 wird der Hebel 20 mit einem Pfosten, hier dem Montagepfosten 12A verbunden. Der abgebildete Montagepfosten 12A weist seitliche Löcher 28 auf. Dies ist typisch für Fitnessgestelle. Mit solchen Löchern können Anbauteile, wie auch das Anbauteil 10 in verschiedener Höhe am Pfosten fixiert werden.
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Das Anbauteil 10 weist eine Manschette 60 auf, die den Pfosten 12A umschließt. Diese Manschette wird aus der Vorderplatte 62 und der Rückplatte 64 gebildet. Die Platten sind an den Seiten verbunden. Der Verbindung dienen die Bolzen 66A und 66B (und korrespondierende Bolzen auf der nicht sichtbaren Rückseite des Pfostens 12A). Diese Bolzen sind ihrerseits von Rollen 68A und 68B umschlossen. Diese Rollen stehen in Kontakt mit dem Pfosten 12A und erlauben ein leichtes Verschieben der Manschette 60 in der Höhe. Im Übrigen dienen die Rollen zusammen mit der Vorderplatte 62 und der Rückplatte 64 dazu, den Pfosten im horizontalen Querschnitt von allen Seiten zu umschließen.
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Die Manschette 60 kann gegenüber dem Pfosten 12A in der Höhe verstellt werden. Dazu können kraftschlüssige Verbindungen hergestellt werden. An den Pfosten von Powerracks sind üblicherweise Rastlöcher vorgesehen, so wie die seitlich sichtbaren Rastlöcher 28. Solche Rastlöcher sind in der Regel auf mehreren Postenflächen vorgesehen, beispielsweise auf der Pfostenfläche gegenüber der Rückplatte 64. Zur Verrastung mit entsprechenden Rastlöchern ist in der Rückplatte 64 des Pfostens ein Rastbolzen 61 vorgesehen.
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Es kann zweckmäßig sein, die Manschette 60 in einer Standardgröße anzubieten. Es kann auch zweckmäßig sein, die Manschette 60 mit Bolzen 66 verschiedener Länge zu verwenden, um diese Manschette leicht an verschiedene Pfostenprofile anzupassen. Zur Anpassung an Pfostenprofile ist es aber insbesondere sinnvoll, wenn an einer oder an mehreren Pfostenseite Distanzstücke zum Einsatz kommen. Zweckmäßig ist es beispielsweise, zwischen der Vorderplatte 62 und der korrespondierenden Vorderseite des Pfostens 12A das Distanzstück 63 vorzusehen. Weitere nicht dargestellte Distanzstücke können zwischen Pfosten und Vorderplatte oder auch zwischen Pfosten und Rückplatte oder auch an den Seiten des Pfostens vorgesehen werden.
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Die Manschette 60 stützt den Achsbolzen 70. Dieser Achsbolzen 70 trägt den Hebel 20. Er bildet auch die Drehachse für den Hebel 20. Der Achsbolzen 70 erlaubt die Drehung des Hebels von einer senkrecht nach unten gehenden Stellung als mögliche untere Stellung bis zu einer senkrecht nach oben weisenden Stellung als mögliche obere Stellung. Für viele Übungen ist es jedoch vorteilhaft, wenn die untere Stellung des Hebels 20 etwas höher eingestellt wählbar ist, der Hebel also nicht senkrecht nach unten weist. Zu diesem Zweck ist die Lochblende 72 vorgesehen. Ihre nähere Funktion wird aus der nachfolgenden Abbildung vollständig erkennbar.
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7 zeigt in perspektivischer Ansicht die Situation der 5, also in vergrößerter Ansicht vor allem das Verbindungsstück 18. Wie in dieser Ansicht erkennbar ist, umfasst dieses zwei Lochblenden zu jeder Seite des Hebels 20, also am linken End des Achsbolzens 70 die Lochblende 72A und am rechten Ende des Achsbolzens 70 die Lochblende 72B. Ein Sattelbolzen 74 kann durch zwei korrespondierende Löcher der Lochblenden 72A und 72B geführt werden. Dieser Sattelbolzen 74 dient dann als Ablage für den Hebel 20. Durch Wahl geeigneter Löcher kann mit dem Sattelbolzen 74 also die gewünschte untere Position des Hebels 20 festgelegt werden.
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Die Lochblenden 72A und 72B dienen ebenfalls dazu den Achsbolzen 70 zu halten.
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Die Lochblenden 72A und 72B werden ihrerseits von der Grundplatte 76 gehalten. Diese Grundplatte 76 wird auf einer korrespondierenden Trägerplatte 78 gelagert. Beide Platten können sich um einen zentralen Punkt zueinander drehen. Diese Drehung der Platten zueinander bewirkt eine Drehung des Achsbolzens 70 relativ zur horizontalen Achse. Somit bilden die Grundplatte 76 und die Trägerplatte 78 zusammen eine Winkelverstelleinrichtung 80 für den Achsbolzen 70.
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Die Grundplatte 76 und die Trägerplatte 78 können frei zueinander verdreht werden, ihre Stellung zueinander kann aber durch den Feststellbolzen 82 fixiert werden. Der Feststellbolzen wird von der Grundplatte 76 gehalten und kann mit Löchern einer Lochreihe in der Trägerplatte 78 verbunden werden.
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Ein zweckmäßiges Verbindungsstück 18 für den Hebel 20 umfasst also eine Manschette 60 zur Verbindung mit einem Pfosten sowie eine Winkelverstelleinrichtung 80 für den Achsbolzen 70. Zusätzlich kann es zweckmäßig sein, Lochblenden 72 zum Festlegen einer unteren Hebelstellung vorzusehen.
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8 zeigt in einer perspektivischen Ansicht einen erfindungsgemäßen Gewichteträger 22, der nicht mit einem Fitnessgerät verbunden ist. Ein solcher Gewichteträger kann selbstständig verkauft werden und durch einen Nutzer mit einem Fitnessgerät, insbesondere mit einem beweglichen Hebel eines Fitnessgerätes verbunden werden.
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Der Gewichteträger ist in einer Konfiguration gezeigt, die derjenigen des Gewichteträgers 22A aus 2 entspricht. Dementsprechend weist der Gewichteträger einen vom Betracht weg gerichteten Dorn 24 und einen gegenüberliegenden Zusatzdorn 34 auf. Beide Dorne können mit Gewichtsscheiben bestückt werden. Über das Vierkantrohr 42 sind diese Dorne mittelbar mit der Manschette 40 verbunden. Die Manschette weist die Seitenteile 46A und 46B auf. Zusammen mit dem Oberteil 48 können diese ein Vierkantrohr, in aller Regel das Vierkantrohr eines beweglichen Armes, umgreifen. Mithilfe der Bolzen 44A und 44B können sie an einem solchen beweglichen Arm befestigt werden. Um eine noch sicherere spielfreie Verbindung zu ermöglichen, ist zusätzlich die Klemmschraube 50 vorgesehen. Die Manschette 40 ist über das Verbindungsstück 52 mit der Drehachse 54 verbunden. Die Drehachse 54 selbst stellt eine feste, aber drehbare Verbindung mit dem Vierkantrohr 42 her. Der Drehwinkel zwischen dem Vierkantrohr 42 und einem verbindbaren beweglichen Arm kann mithilfe der Lochblende 38 verändert und fixiert werden.
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Insgesamt erkannt man, wie der erfindungsgemäße Gewichteträger mit einfachen Mitteln ein vielseitiges Muskeltraining ermöglicht.
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Bezugszeichenliste
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- 10
- Anbauteil
- 12
- Montagepfosten
- 14
- weiterer Pfosten
- 16
- Querstrebe
- 18
- Verbindungsstück
- 20
- Hebel
- 22
- Gewichteträger
- 24
- Dorn
- 26
- Handgriff
- 28
- Halterung
- 30
- freies Ende
- 32
- vorderer Dorn
- 34
- hinterer Zusatzdorn
- 36
- Gewichtsscheiben
- 38
- Lochblende für 22
- 40
- Manschette für 22
- 42
- Vierkantrohr
- 44
- Bolzen
- 46
- Seitenteil
- 48
- Oberteil
- 50
- Klemmschraube
- 52
- Verbindungsstück
- 54
- Drehachse
- 56
- Fixierbolzen
- 58
- Bohrung in Pfosten
- 60
- Manschette
- 61
- Rastbolzen
- 62
- Vorderplatte
- 63
- Distanzstück
- 64
- Rückplatte
- 66
- Bolzen
- 68
- Rolle
- 70
- Achsbolzen
- 72
- Lochblende
- 74
- Sattelbolzen
- 76
- Grundplatte
- 78
- Trägerplatte
- 80
- Winkelverstellung Drehachse
- 82
- Feststellbolzen
- V
- vertikale Achse
- H
- horizontale Achse
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- DE 201 110 385 A1 [0003]
- EP 3 978 084 A1 [0004]
- US2022/0219036 A1 [0005]
- US-Patent 11,369,833 B2 [0007]