DE102013216900B4 - Anordnungsstruktur für ein Vorhang-Airbagsystem - Google Patents
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Abstract
Anordnungsstruktur für ein Vorhang-Airbagsystem, mit:
einem entlang einer Dachseitenschiene (16) in einem zusammengefalteten Zustand angeordneten Airbag (52);
einer Dachverkleidung (21), die eine Decke bildet und den zusammengefalteten Airbag (52) durch ein Ende davon abdeckt;
einer Säulenverkleidung (25), die eine Fahrgastraumseite einer Säule (12) abdeckt;
einer Airbagführung (32) mit einer Oberseite (32a), die einer Unterseite des zusammengefalteten Airbags (52) zugewandt ist, und mit einem der Innenseite des Fahrgastraums zugewandten Ende (32c); und
einer Airbagführungshalterung (33)
zum Halten der Airbagführung (32) in einer Normalposition bei zusammengefaltetem Airbag (52),
wobei das Ende (32c) der Airbagführung (32) dem Ende (21A) der Dachverkleidung (21) gegenüberliegt mit einem Zwischenraum oberhalb des oberen Endes (25A) der Säulenverkleidung (25) und die Oberseite (32a) der Airbagführung (32) der Unterseite des zusammengefalteten Airbags (52) zugewandt ist, und
zum Steuern der Bewegung der Airbagführung (32), wenn der Airbag (52) aufgeblasen und entfaltet wird,
wobei die Airbagführung (32) eine nach unten gerichtete Druckkraft (P2) vom sich entfaltenden Airbag (52) auf der Oberseite (32a) der Airbagführung (32) empfängt und sich zu einer Wirkposition bewegt, in der das Ende (32c) der Airbagführung (32) in Kontakt mit dem oberen Ende (25A) der Säulenverkleidung (25) oder einem auf der Säulenverkleidung (25) ausgebildeten Anschlag (41) steht und in der die Airbagführung (32) den aufgeblasenen und sich entfaltenden Airbag (52) zu einem Nichtkontaktzustand führt, in dem der Airbag (52) vom oberen Ende (25A) der Säulenverkleidung (25) beabstandet gehalten wird,
wobei, wenn der Airbag aufgeblasen und entfaltet wird, der Airbag (52) gegen das Ende (21A) der Dachverkleidung (21) drückt und dieses zur Innenseite des Fahrgastraums hin verformt und dadurch einen Zwischenraum zwischen dem Ende (21A) der Dachverkleidung (21) und einem oberen Ende (25A) der Säulenverkleidung (25) erzeugt, durch den der Airbag (52) sich in einer vertikalen Richtung entfaltet.
einem entlang einer Dachseitenschiene (16) in einem zusammengefalteten Zustand angeordneten Airbag (52);
einer Dachverkleidung (21), die eine Decke bildet und den zusammengefalteten Airbag (52) durch ein Ende davon abdeckt;
einer Säulenverkleidung (25), die eine Fahrgastraumseite einer Säule (12) abdeckt;
einer Airbagführung (32) mit einer Oberseite (32a), die einer Unterseite des zusammengefalteten Airbags (52) zugewandt ist, und mit einem der Innenseite des Fahrgastraums zugewandten Ende (32c); und
einer Airbagführungshalterung (33)
zum Halten der Airbagführung (32) in einer Normalposition bei zusammengefaltetem Airbag (52),
wobei das Ende (32c) der Airbagführung (32) dem Ende (21A) der Dachverkleidung (21) gegenüberliegt mit einem Zwischenraum oberhalb des oberen Endes (25A) der Säulenverkleidung (25) und die Oberseite (32a) der Airbagführung (32) der Unterseite des zusammengefalteten Airbags (52) zugewandt ist, und
zum Steuern der Bewegung der Airbagführung (32), wenn der Airbag (52) aufgeblasen und entfaltet wird,
wobei die Airbagführung (32) eine nach unten gerichtete Druckkraft (P2) vom sich entfaltenden Airbag (52) auf der Oberseite (32a) der Airbagführung (32) empfängt und sich zu einer Wirkposition bewegt, in der das Ende (32c) der Airbagführung (32) in Kontakt mit dem oberen Ende (25A) der Säulenverkleidung (25) oder einem auf der Säulenverkleidung (25) ausgebildeten Anschlag (41) steht und in der die Airbagführung (32) den aufgeblasenen und sich entfaltenden Airbag (52) zu einem Nichtkontaktzustand führt, in dem der Airbag (52) vom oberen Ende (25A) der Säulenverkleidung (25) beabstandet gehalten wird,
wobei, wenn der Airbag aufgeblasen und entfaltet wird, der Airbag (52) gegen das Ende (21A) der Dachverkleidung (21) drückt und dieses zur Innenseite des Fahrgastraums hin verformt und dadurch einen Zwischenraum zwischen dem Ende (21A) der Dachverkleidung (21) und einem oberen Ende (25A) der Säulenverkleidung (25) erzeugt, durch den der Airbag (52) sich in einer vertikalen Richtung entfaltet.
Description
- Die vorliegende Erfindung beansprucht die Priorität der am 7. September 2012 eingereichten
, deren gesamter Inhalt hierin durch Bezugnahme aufgenommen ist.japanischen Patentanmeldung Nr. 2012-196856 - Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anordnungsstruktur für ein Vorhang-Airbagsystem, das im Fall eines Seitenaufpralls oder eines Überschlags eines Kraftfahrzeugs einen Airbag von einer Dachseitenschiene in eine vertikale Richtung entfaltet.
- Kraftfahrzeuge sind in jüngster Zeit mit einem Vorhang-Airbagsystem ausgerüstet worden, das einen Insassen im Fall eines Seitenaufpralls oder eines Überschlags durch Entfalten eines Airbags von einer Dachseitenschiene in eine vertikale Richtung schützt.
- Ein derartiger Airbag des Vorhang-Airbagsystems ist in einem zusammengefalteten Zustand entlang der Dachseitenschiene angeordnet, wobei eine Fahrgastraumseite des Airbags durch ein Ende einer Dachverkleidung abgedeckt ist. Im zusammengefalteten Zustand ist ein oberes Ende einer Säulenverkleidung, z.B. einer Mittelsäulenverkleidung und einer Verkleidung einer hinteren Seitensäule, von der Fahrgastraumseite aus einem Rand des Endes der Dachverkleidung überlagert.
- Bei einem Entfaltungsvorgang veranlasst das Vorhang-Airbagsystem, dass der Airbag das Ende der Dachverkleidung zur Innenseite des Fahrgastraums hin zwingt, so dass der Airbag sich durch einen zwischen dem verformten Ende und dem oberen Ende einer Seitenscheibe und einer Säulenverkleidung erzeugten Zwischenraum in einer vertikalen Richtung entfalten kann.
- Die Säulenverkleidung ist jedoch typischerweise aus einem im Vergleich zur Dachverkleidung harten Element hergestellt, insbesondere aus einem harten Kunstharz, um eine Verformung oder Beschädigung zu verhindern, die verursacht werden kann, wenn ein Insasse oder Gepäck daran anstößt. Ein derartiges Kunstharz wird insbesondere bei niedrigen Umgebungstemperaturen tendenziell härter und kann leicht brechen. Aus diesem Grunde kann ein oberes Ende der Säulenverkleidung brechen, wenn der sich schnell entfaltende Airbag auf diesen Abschnitt auftrifft. Infolgedessen können Trümmerteile der Säulenverkleidung im Fahrgastraum versprengt werden.
- Um dieses Problem zu vermeiden, ist in der
ein Vorhang-Airbagsystem mit einer Airbagführung beschrieben, die dazu geeignet ist, ein oberes Ende einer Säulenverkleidung abzudecken, wenn der Airbag in einer vertikalen Richtung entfaltet wird.JP 2008 - 230 474 A - Das in der
beschriebene Vorhang-Airbagsystem wird nachstehend unter Bezug auf dieJP 2008 - 230 474 A 7 und8 kurz dargestellt.7 zeigt eine schematische Seitenansicht eines Fahrgastraums, betrachtet von der Innenseite des Fahrgastraums, wo das Vorhang-Airbagsystem angeordnet ist.8 zeigt eine vergrößerte Querschnittansicht entlang der LinieVIII -VIII in7 . - Wie in
7 dargestellt ist, weist ein Vorhang-Airbagsystem100 im Wesentlichen auf: einen in einem zusammengefalteten Zustand entlang einer Dachseitenschiene115 über den Bereich einer Vordersäule111 , einer Mittelsäule112 und einer hinteren Seitensäule114 angeordneten Airbag101 und einen Gasgenerator (nicht dargestellt), der im Fall eines Seitenaufpralls aktiviert wird, um Gas auszustoßen. - Wie in
8 dargestellt ist, ist der Airbag101 des Vorhang-Airbagsystems100 an seiner Fahrgastraumseite durch ein nach unten gekrümmtes Ende117A einer Dachverkleidung117 abgedeckt, die eine Decke des Fahrgastraums bildet. Ein oberes Ende118A einer Säulenverkleidung118 ist einem Rand des Endes117A der Dachverkleidung117 von der Innenseite des Fahrgastraums überlagert. - Die Mittelsäule
112 kann im Wesentlichen eine Säuleninnenwand113 und einen Mittelsäulenabschnitt115A einer Seitenaußenwand115 aufweisen. Eine Dachseitenschiene116 erstreckt sich in einer Längsrichtung eines Fahrzeugs an der Innenseite eines Dachseitenschienenabschnitts115B der Seitenaußenwand115 und ist an ihrer Fahrgastraumseite mit einem oberen Ende der Säuleninnenwand113 verbunden. Ein Innenrand des Dachseitenschienenabschnitts115B und ein Außenrand einer Dachplatte119 sind an der Oberseite der Dachseitenschiene116 durch einen Verbindungsflansch verbunden. - Eine sich nach oben zur Außenseite des Fahrgastraums hin erstreckende Haltewand
118B ist auf einem oberen Ende118A der Säulenverkleidung118 integral ausgebildet und im Inneren der Mittelsäule112 angeordnet. Außerdem ist eine Halterungseinheit118C , die sich von einem oberen Ende der Haltewand118B nach unten zur Außenseite des Fahrgastraums hin erstreckt, unter Verwendung einer Klammer an der Säuleninnenwand113 befestigt. - Eine obere Wand
118D ist derart ausgebildet, dass sie sich vom oberen Ende der Haltewand118B nach oben erstreckt. Der Airbag101 ist in einem zusammengefalteten Zustand auf einer Führungswand118E angeordnet, die sich von einem oberen Ende der oberen Wand118D schräg nach oben zur Außenseite des Fahrgastraums hin erstreckt. Eine Airbagführung120 ist auf der oberen Wand118D angeordnet und dafür konfiguriert, das obere Ende118A der Säulenverkleidung118 abzudecken, wenn ein oberes Ende120A davon zur Innenseite des Fahrgastraums hin verformt wird. - Der zusammengefaltete Airbag
101 wird, wenn ihm Gas vom Gasgenerator zugeführt wird, aufgeblasen und entfaltet, wie durch Doppelpunkt-Strich-Linien dargestellt ist. Wenn der Airbag101 entfaltet wird, wird das obere Ende120A der Airbagführung120 zur Innenseite des Fahrgastraums hin verformt und deckt das obere Ende118A der Säulenverkleidung118 ab, wie durch Doppelpunkt-Strich-Linien dargestellt ist. Außerdem öffnet, wenn der Airbag101 entfaltet wird, eine durch das Aufblasen und Entfalten des Airbags101 verursachte Druckkraft ein Ende117A der Dachverkleidung117 zur Innenseite des Fahrgastraums hin, wie durch Doppelpunkt-Strich-Linien dargestellt ist. - Wie vorstehend beschrieben wurde, wird, wenn der Airbag
101 sich entfaltet, die Airbagführung120 derart verformt, dass sie das obere Ende118A der Säulenverkleidung118 abdeckt, wodurch verhindert wird, dass der rasch aufgeblasene und entfaltete Airbag101 mit dem oberen Ende118A der Säulenverkleidung118 in direkten Kontakt kommt. Diese Technik kann eine Beschädigung des oberen Endes118A der Säulenverkleidung118 verhindern, wodurch verhindert wird, dass Trümmerteile verstreut werden. - Gemäß der
nutzt der AirbagJP 2008 - 230 474 A 101 während des Entfaltungsvorgangs eine durch seinen Aufblas- und Entfaltungsvorgang erzeugte Druckkraft, um das obere Ende117A der Dachverkleidung117 zur Innenseite des Fahrgastraums hin zu öffnen. In der Mittelsäule112 drückt die zur Innenseite des Fahrgastraums hin ausgeübte Druckkraft gegen das obere Ende120A der Airbagführung120 und verformt es, wodurch das obere Ende120A der Airbagführung120 erweitert und dann das obere Ende117A der Dachverkleidung117 geöffnet wird. Dies führt zu einer Verminderung der zum Öffnen des oberen Endes117A der Dachverkleidung117 ausgeübten Druckkraft sowie zu einem verzögerten Aufbau der zum Öffnen des oberen Endes117A der Dachverkleidung117 erforderlichen Druckkraft, wodurch das Aufblasen und Entfalten des Airbags101 lokal behindert und eine vorübergehende Änderung im Aufblas- und Entfaltungsvorgang des Airbags101 verursacht wird, so dass ein gleichmäßiger Aufblas- und Entfaltungsvorgang des Airbags101 beeinträchtigt wird. Außerdem kann dadurch der Entfaltungsvorgang nachteilig beeinflusst werden, z.B. kann während des Entfaltens des Airbags101 eine Zeitverzögerung auftreten. - Die vorliegende Erfindung ist unter Berücksichtigung der vorstehend beschriebenen Umstände entwickelt worden, und es ist eine Aufgabe der Erfindung, eine Anordnungsstruktur für ein Vorhang-Airbagsystem bereitzustellen, die ein gleichmäßiges Entfalten eines Airbags ermöglicht. Diese Aufgabe wird durch die Merkmale der Patentansprüche gelöst.
- Erfindungsgemäß drückt, wenn der Airbag aufgeblasen und entfaltet wird, der sich entfaltende Airbag das Ende der Dachverkleidung zur Innenseite des Fahrgastraums hin und übt gleichzeitig eine nach unten gerichtete Druckkraft auf die Oberseite der Airbagführung aus, wodurch veranlasst wird, dass die Airbagführung von einer Normalposition zu einer Wirkposition bewegt wird, in der die Airbagführung den sich entfaltenden Airbag zu einem Nichtkontaktzustand bewegt, in dem der Airbag vom oberen Ende der Säulenverkleidung beabstandet gehalten wird. Dadurch wird verhindert, das der sich schnell entfaltende Airbag mit dem oberen Ende der Säulenverkleidung in Kontakt kommt, wodurch eine Beschädigung des oberen Endes der Säulenverkleidung verhindert wird.
- Außerdem wirkt, wenn der Airbag aufgeblasen und entfaltet wird, die Druckkraft, die das Ende der Dachverkleidung zur Innenseite des Fahrgastraums hin drückt, direkt auf das Ende der Dachverkleidung und öffnet es, ohne dass ein Einfluss durch eine Druckkraft ausgeübt wird, die die Airbagführung nach unten drückt, wodurch ein ungehinderter glatter und gleichmäßiger Aufblas- und Entfaltungsvorgang des Airbags über die gesamte Länge des Airbags ermöglicht sowie ein schneller Aufblas- und Entfaltungsvorgang gewährleistet wird.
- Vorzugsweise kann die Airbagführung in der Wirkposition das obere Ende der Säulenverkleidung durch ein Ende davon von oben abdecken. Dies ist die spezifische Wirkposition der Airbagführung, in der die Airbagführung das obere Ende der Säulenverkleidung durch ihr Ende von oben abdecken kann, wodurch sicher verhindert wird, dass der Airbag, während er entfaltet wird, mit dem oberen Ende der Säulenverkleidung in Kontakt kommt.
- Vorzugsweise kann in der Wirkposition das Ende der Airbagführung an einer Position außerhalb des oberen Endes der Säulenverkleidung angeordnet sein und kann die Oberseite der Airbagführung auf der Höhe des oberen Randes des oberen Endes der Säulenverkleidung oder höher angeordnet sein.
- Das ist die spezifische Wirkposition der Airbagführung, in der das Ende der Airbagführung an der Außenseite des Fahrgastraums beabstandet vom oberen Ende der Säulenverkleidung angeordnet sein kann und die Oberseite der Airbagführung auf der Höhe des oberen Randes des oberen Endes der Säulenverkleidung oder höher angeordnet sein kann, wodurch sicher verhindert wird, dass der Airbag, während er entfaltet wird, mit dem oberen Ende der Säulenverkleidung in Kontakt kommt.
- Vorzugsweise kann das Ende der Airbagführung in der Wirkposition an einer Position außerhalb des oberen Endes der Säulenverkleidung und unterhalb des oberen Randes des oberen Endes der Säulenverkleidung angeordnet sein und den sich entfaltenden Airbag zum Nichtkontaktzustand führen, in dem der Airbag vom oberen Ende der Säulenverkleidung beabstandet ist.
- D.h., in der spezifischen Wirkposition der Airbagführung kann das Ende der Airbagführung außerhalb des Fahrgastraums und vom oberen Ende der Säulenverkleidung beabstandet angeordnet sein und kann die Oberseite unterhalb des oberen Randes des oberen Endes der Säulenverkleidung angeordnet sein. Insbesondere kann das obere Ende der Airbagführung unterhalb des oberen Randes des oberen Endes der Säulenverkleidung angeordnet sein und den sich entfaltenden Airbag zum Nichtkontaktzustand führen, in dem der Airbag vom oberen Ende der Säulenverkleidung beabstandet gehalten wird, wodurch verhindert wird, dass der sich entfaltende Airbag mit dem oberen Ende der Säulenverkleidung in Kontakt kommt.
- Nach der Erfindung ist eine Airbagführungshalterung vorgesehen, die eine Endenführungseinheit mit einer Halterung, die sich von der Säulenverkleidung zur Außenseite des Fahrgastraums erstreckt, und eine andere Endenführungseinheit, die sich über ein Scharnier an einem Ende der Halterung nach oben zur Innenseite des Fahrgastraums hin erstreckt und an einem Ende davon über ein Scharnier mit dem Ende der Airbagführung verbunden ist, und eine Unterseitenführungseinheit aufweisen kann, die an ihrem proximalen Ende mit der Säule verbunden ist und an einem Ende davon eine Kontaktfläche aufweist, die dazu geeignet ist, mit der Unterseite der Airbagführung in Gleitkontakt zu stehen.
- Daher kann die Airbagführungshalterung derart vereinfacht werden, dass sie eine Endenführungseinheit mit einer Halterung, die sich von der Säulenverkleidung zur Außenseite des Fahrgastraums hin erstreckt, und einer Endenführung, die sich über ein Scharnier an einem Ende der Halterung nach oben zur Innenseite des Fahrgastraums hin erstreckt und an einem Ende davon über ein Scharnier mit dem Ende der Airbagführung verbunden ist, und einer Unterseitenführung aufweist, die an ihrem proximalen Ende mit der Säule verbunden ist und an einem Ende davon eine Kontaktfläche aufweist, die dazu geeignet ist, mit der Unterseite der Airbagführung in Gleitkontakt zu stehen.
- Vorzugsweise können die Endenführungseinheit und die Airbagführung mit der Säulenverkleidung integral ausgebildet sein. Wenn die Endenführungseinheit und die Airbagführung mit der Säulenverkleidung integral ausgebildet sind, werden die Anzahl von Komponenten vermindert und die Montage und Kontrolle vereinfacht.
- Daher übt erfindungsgemäß, wenn der Airbag aufgeblasen und entfaltet wird, der sich entfaltende Airbag eine nach unten gerichtete Druckkraft auf die Airbagführung aus, die veranlasst, dass der Airbag von der Normalposition zur Wirkposition bewegt wird, in der die Airbagführung den sich entfaltenden Airbag zum Nichtkontaktzustand führt, in dem der Airbag vom oberen Ende der Säulenverkleidung beabstandet gehalten wird. Dadurch wird verhindert, dass der sich schnell entfaltende Airbag mit dem oberen Ende der Säulenverkleidung in Kontakt kommt, wodurch eine Beschädigung des oberen Endes der Säulenverkleidung verhindert wird.
- Außerdem wirkt, wenn der Airbag aufgeblasen und entfaltet wird, die Druckkraft, die das Ende der Dachverkleidung zur Innenseite des Fahrgastraums hin drückt, direkt auf das Ende der Dachverkleidung und öffnet dieses, ohne dass ein Einfluss durch eine Druckkraft ausgeübt wird, die die Airbagführung nach unten drückt, wodurch ein ungehinderter glatter und gleichmäßiger Aufblas- und Entfaltungsvorgang über die gesamte Länge des Airbags ermöglicht und ein schneller Aufblas- und Entfaltungsvorgang gewährleistet wird.
- Die vorliegende Erfindung wird nachstehend unter Bezug auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben; es zeigen:
-
1 eine schematische Ansicht eines Fahrgastraums, betrachtet von der Innenseite des Fahrgastraums, zum Darstellen einer Anordnungsstruktur einer ersten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Vorhang-Airbagsystems; -
2 eine vergrößerte Querschnittansicht entlang der LinieII -II in1 ; -
3 eine vergrößerte Ansicht des AbschnittsIII in2 ; -
4 eine perspektivische Explosionsansicht eines Hauptteils von3 ; -
5 eine Querschnittansicht zum Darstellen eines entfalteten Zustands des Airbags; -
6 eine schematische Querschnittansicht zum Darstellen einer zweiten Ausführungsform; -
7 eine schematische Ansicht eines Fahrgastraums, betrachtet von der Innenseite des Fahrgastraums, zum Darstellen einer Fahrzeugstruktur, die mit einem herkömmlichen Vorhang-Airbagsystem ausgerüstet ist; und -
8 eine vergrößerte Querschnittansicht entlang der LinieVIII -VIII in7 . - In den
1 bis6 zeigt ein Pfeil „F “ eine Vorwärtsrichtung des Fahrzeugs an, während ein Pfeil „IN “ eine lateral nach innen verlaufende Richtung des Fahrzeugs anzeigt. - Wie in
1 dargestellt ist, sind eine Vordersäule (A -Säule)11 , eine Mittelsäule (B -Säule)12 , eine hintere Seitensäule (C -Säule)15 und eine Hecksäule (D -Säule) (nicht dargestellt) in dieser Folge von der Vorder- zur Rückseite an einer Seite eines Fahrgastraums angeordnet, wobei die Vordersäule11 , die Mittelsäule12 , die hintere Seitensäule15 und die Hecksäule an ihren oberen Abschnitten mit einer sich in der Längsrichtung des Fahrzeugs erstreckenden Dachseitenschiene16 verbunden sind. - Ein Vorhang-Airbagsystem
51 gemäß der vorliegenden Ausführungsform besteht im Wesentlichen aus einem Airbag52 , der in einen zusammengefalteten Zustand entlang der Dachseitenschiene16 innerhalb eines Bereichs von der Vordersäule11 zur Mittelsäule12 und zur hintere Seitensäule15 angeordnet ist, und aus einem im Wesentlichen zylinderförmigen Gasgenerator55 , der mit einem in Längsrichtung hinteren Ende des Airbags52 verbunden ist und im Fall eines Seitenaufpralls und eines Überschlags aktiviert wird, um Gas auszustoßen. - Der Airbag
52 weist Befestigungsteile53 auf, die an seinem oberen Rand ausgebildet und in vorgegebenen Intervallen beanstandet sind. Die Befestigungsteile53 sind an der Dachseitenschiene16 befestigt. Der Gasgenerator55 zum Aufblasen und Entfalten des Airbags52 ist an der Dachseitenschiene16 durch eine dazwischen angeordnete Klammer oder dergleichen befestigt und fixiert. Eine Gasausstoßeinrichtung55a des Gasgenerators55 ist mit einem hinteren Ende52a des Airbags52 verbunden. Der Gasgenerator55 ist mit einer Airbag-ECU (nicht dargestellt) verbunden und wird aktiviert, um Gas zu erzeugen, wenn ein Seitenaufprallsensor oder ein Überschlagsensor einen Seitenaufprall- oder einen Überschlagzustand erfasst. - Wie in den
2 und3 dargestellt ist, ist der Airbag52 des Vorhang-Airbagsystems51 von der Innenseite des Fahrgastraums durch eine Mittelsäulenverkleidung25 und ein Ende21A einer Dachverkleidung21 abgedeckt, die eine Decke des Fahrgastraums bildet. D.h., der zusammengefaltete Airbag52 wird entlang der Innenseite des Endes21A der Dachverkleidung21 aufgenommen. - Im zusammengefalteten Zustand sind ein oberes Ende
25A der auf der Mittelsäule12 angeordneten Mittelsäulenverkleidung25 und ein oberes Ende45a einer auf der hinteren Seitensäule15 angeordneten Verkleidung45 der hinteren Seitensäule derart angeordnet, dass sie an einen Rand des Endes21A der Dachverkleidung21 von der Innenseite des Fahrgastraums überlagert werden. - Die Mittelsäule
12 ist durch eine Säuleninnenwand13 mit einem im Wesentlichen hutförmigen Querschnitt, die derart angeordnet ist, dass sie sich im Inneren des Fahrgastraums vertikal erstreckt, und eine Mittelsäule10A einer Seitenaußenwand10 , die derart angeordnet ist, dass sie sich außerhalb des Fahrgastraums vertikal erstreckt, in einer sich vertikal erstreckenden geschlossenen Querschnittsform ausgebildet. Eine Säulenverstärkung14 ist zwischen der Säuleninnenwand13 und der Mittelsäule10A derart angeordnet, dass sie sich entlang der Mittelsäule10A vertikal erstreckt. - Die Dachseitenschiene
16 hat eine geschlossene Querschnittstruktur, die aus einer Seitenschieneninnenwand17 mit einem hutförmigen Querschnitt, die im Inneren des Fahrgastraums angeordnet ist, und einer Seitenschienenaußenwand18 besteht, die außerhalb des Fahrgastraums angeordnet ist. Die Säuleninnenwand13 ist an einem oberen Ende13A davon an der Seitenschieneninnenwand17 befestigt. Die Säulenverstärkung14 ist an einem oberen Ende davon an der Seitenschienenaußenwand18 befestigt. - Ein lateral inneres Ende eines Seitenschienenaußenelements
10B einer Seitenaußenwand10 und ein lateral äußeres Ende einer Dachplatte19 sind durch einen an der Oberseite der Dachseitenschiene16 ausgebildeten Verbindungsflansch16A verbunden. Eine sich lateral entlang einer Unterseite der Dachplatte19 erstreckende Klammer20 ist an ihrem lateralen Ende mit einer Innenseite der Seitenschieneninnenwand17 verbunden. - Wie in einer Querschnittansicht in den
2 und3 und in einer perspektivischen Ansicht von4 dargestellt ist, weist die Mittelsäulenverkleidung25 eine Basis26 mit einem im Wesentlichen C-formigen Querschnitt auf, die eine einer Fahrgastraumseite der Mittelsäule12 zugewandte Innenseite26A , eine einer Vorderseite der Mittelsäule12 zugewandte Vorderseite26B und eine einer Rückseite der Mittelsäule12 zugewandte Rückseite26C aufweist. Außerdem ist das obere Ende25A der Mittelsäulenverkleidung25 an einem oberen Ende davon ausgebildet, das dem Ende21A der Dachverkleidung21 von der Innenseite des Fahrgastraums überlagert ist. Außerdem weist die Vorderseite26B eine an ihrem unteren Ende ausgebildete Halterungseinheit27A auf, die unter Verwendung einer Klammer oder dergleichen an der Säuleninnenwand13 der Mittelsäule12 befestigt ist. Außerdem weist die Rückseite26C eine an ihrem oberen Ende ausgebildete Halterungseinheit27B auf, die unter Verwendung einer Klammer oder dergleichen an der Seitenschieneninnenwand17 befestigt ist. - Die Mittelsäulenverkleidung
25 weist ein in der Innenseite26A ausgebildetes Gurteinführloch28 auf, durch das ein Sicherheitsgurtband56 , nachdem es aus einer Aufrollvorrichtung einer (nicht dargestellten) Sicherheitsgurtvorrichtung herausgezogen und an einem Durchgangsring29 umgelenkt worden ist, in den Fahrgastraum geführt wird. Die Sicherheitsgurtvorrichtung wird nicht näher beschrieben, da sie für die vorliegende Erfindung nicht relevant ist. - Eine Airbagführungseinheit
31 mit einer Airbagführung32 und einer Airbagführungshalterung33 , die aus einer Endenführungseinheit34 zum Steuern einer Bewegung der Airbagfuhrung32 und einer Unterseitenführungseinheit39 konstruiert ist, ist in der Nähe des oberen Endes25A der Mittelsäulenverkleidung25 angeordnet. - Die Airbagführung
32 , die sich im Wesentlichen horizontal zwischen dem oberen Ende25A der Mittelsäulenverkleidung25 und der Mittelsäuleninnenwand13 erstrecken kann, weist eine rechteckige Platte mit einer Oberseite32a und einer Unterseite32b auf, wobei die Oberseite32a einer Unterseite des zusammengefalteten Airbags52 zugewandt ist, und wobei ein Ende32c , das dem Ende21A der Dachverkleidung21 zugewandt ist, über eine dünnwandiges flexibles Harzgelenk oder ein sogenanntes Falzscharnier38 mit einer Endenführung37 der später zu beschreibenden Endenführungseinheit34 integral verbunden ist. - Die Endenführungseinheit
34 weist eine im Wesentlichen plattenähnliche Halterung35 auf, die unter dem oberen Ende25A der Mittelsäulenverkleidung25 angeordnet ist und sich von der Innenseite26A schräg nach oben zur Außenseite des Fahrgastraums erstreckt und eine Verstärkungsrippe35A aufweist, die eine direkte Verbindung zwischen einer Unterseite der Halterung35 und der Innenseite26A bereitstellt. Die Halterung35 ist an einem Ende davon mit der plattenähnlichen Endenführung37 verbunden, die sich über ein sich in Längsrichtung erstreckendes flexibles, dünnwandiges Falzscharnier36 schräg nach oben zum Fahrgastraum hin erstreckt. Außerdem ist die Endenführung37 an einem Ende davon über ein sich in Längsrichtung erstreckendes flexibles, dünnwandiges Falzscharnier38 mit dem Ende32c der Airbagführung32 integral verbunden. - Die Unterseitenführungseinheit
39 ist eine gebogene Platte mit einem im Wesentlichen kurbelähnlichen Querschnitt und weist eine mit der Säuleninnenwand13 verbundene Basis39a , einen Hauptabschnitt39b , der sich von der Basis39a erstreckt und zum Fahrgastraum hin gebogen ist, so dass er sich von der Säuleninnenwand13 entfernt, und ferner nach oben gebogen ist, so dass er sich einem Ende der Halterung35 der Endenführungseinheit34 näher und dieser zugewandt ist, und einen sich in Längsrichtung erstreckenden Kontaktbereich40 mit einem bogenförmigen Querschnitt auf, der an einem oberen Ende des Hauptabschnitts39b derart angeordnet ist, dass er der Unterseite des zusammengefalteten Airbags52 mit einem Zwischenraum dazwischen zugewandt ist. - Wie in
3 dargestellt ist, ist in einem Normalzustand, in dem die Oberseite32a der Airbagführung32 der Unterseite des zusammengefalteten Airbags52 zugewandt ist, das Ende32c der Airbagführung32 dem Ende21A der Dachverkleidung21 mit einem Zwischenraum dazwischen in einer Position über dem oberen Ende25A der Mittelsäulenverkleidung25 zugewandt, während die Unterseite32b der Airbagführung32 der auf der Unterseitenführungseinheit39 ausgebildeten Kontaktfläche40 mit einem Zwischenraum dazwischen zugewandt ist. - Wenn als Ergebnis der Entfaltung des Airbags
52 eine nach unten gerichtete DruckkraftP2 auf die Oberseite32a der Airbagführung32 ausgeübt wird, wird die Airbagführung32 durch die DruckkraftP2 nach unten gedrückt, wodurch veranlasst wird, dass die Unterseite32b der Airbagführung32 mit der Kontaktfläche40 der Unterseitenführungseinheit39 in Kontakt kommt, wie durch Doppelpunkt-Strich-Linien dargestellt ist. Zu diesem Zeitpunkt wird das Ende32c durch die Endenführung37 , die sich um das Falzscharnier38 nach unten zum Fahrgastraum hin dreht, zu einem oberen Ende25a des oberen Endes25A der Mittelsäulenverkleidung25 geführt, um das obere Ende25A der Mittelsäulenverkleidung25 von oben abzudecken. Infolgedessen wird das Ende32c an einer Wirkposition gehalten, in der der Kontakt mit dem oberen Ende25A erhalten wird, d.h. an einer Wirkposition, in der die Airbagführung32 den aufgeblasenen und sich entfaltenden Airbag52 zu einem Nichtkontaktzustand geführt hat, in dem der Airbag52 vom oberen Ende25A der Mittelsäulenverkleidung25 beabstandet gehalten wird. - Die auf der hinteren Seitensäule
15 angeordnete Verkleidung45 der hinteren Seitensäule weist ebenfalls einen Airbagführungsabschnitt mit der gleichen Konfiguration und Funktion wie der Airbagführungsabschnitt31 auf und wird daher nicht näher beschrieben. - Nachstehend wird die Funktionsweise dieser Ausführungsform unter Bezug auf die
3 und5 beschrieben, die einen entfalteten Zustand des Airbags zeigen. - Wenn durch einen Seitenaufprallsensor oder einen Überschlagsensor (nicht dargestellt) eines Fahrzeugs ein Seitenaufprall oder ein Überschlag erfasst wird, wird ein Signal vom Seitenaufprallsensor oder vom Überschlagsensor an den Gasgenerator
55 übertragen, der dadurch aktiviert wird, um Gas in den Airbag52 auszustoßen. Der sich entfaltende Airbag52 erzeugt eine zum Fahrgastraum hin gerichtete DruckkraftP1 , durch die das Ende21A der Dachverkleidung21 zur Innenseite des Fahrgastraums hin über im Wesentlichen die gesamte Länge von der Vordersäule11 zur Rückseite der hinteren Seitensäule15 geöffnet wird. - Wenn der Airbag
52 aufgeblasen und entfaltet wird, drückt die nach unten gerichtete DruckkraftP2 , deren Richtung sich von der Richtung der DruckkraftP1 unterscheidet, die das Ende21A der Dachverkleidung21 zur Innenseite des Fahrgastraums hin drückt, gegen die Airbagführung32 des an der Mittelsäulenverkleidung25 angeordneten Airbagführungsabschnitts31 . Wie in den3 und5 durch Doppelpunkt-Strich-Linien dargestellt ist, veranlasst die derart gedrückte Airbagführung32 , dass die Unterseite32b mit der Kontaktfläche40 der Unterseitenführungseinheit39 in Kontakt kommt. Zu diesem Zeitpunkt wird das Ende32c durch die Endenführung37 , die sich um das Falzscharnier38 nach unten zum Fahrgastraum hin dreht, zu einem oberen Ende25a des oberen Endes25A der Mittelsäulenverkleidung25 geführt, um das obere Ende25A der Mittelsäulenverkleidung25 von oben abzudecken, wie in5 dargestellt ist. Daher wird das Ende32c an der Wirkposition gehalten, in der der Kontakt mit dem oberen Ende25A erhalten wird. Ähnlich bewegt sich die an der Verkleidung45 der hinteren Seitensäule angeordnete Airbagführung32 ebenfalls zu einer Wirkposition, um das obere Ende45A der Verkleidung45 der hinteren Seitensäule abzudecken. - Wie vorstehend beschrieben wurde, wird, wenn der Airbag
52 entfaltet wird, das obere Ende25A der Mittelsäulenverkleidung25 durch die schräge Airbagführung32 von oben abgedeckt. Ähnlich wird das obere Ende45A der Verkleidung45 der hinteren Seitensäule durch eine Airbagführung von oben abgedeckt. Durch diese Anordnung wird verhindert, dass der sich schnell entfaltende Airbag52 mit dem oberen Ende25A der Mittelsäulenverkleidung25 und mit dem oberen Ende45 der der Verkleidung45 der hinteren Seitensäule direkt in Kontakt kommt, so dass der Airbag52 im Fahrgastraum über einen Zwischenraum zwischen dem Ende21A der Dachverkleidung21 , das durch eine Aufblaskraft des Airbags52 verformt wird, und dem oberen Ende25A der Mittelsäulenverkleidung25 , die durch eine Seitenscheibe abgedeckt ist, und der Airbagführung32 und dem oberen Ende45A der Verkleidung45 der hinteren Seitensäule, die durch die Airbagführung32 von oben abgedeckt wird, aufgeblasen und entfaltet wird, wie in5 dargestellt ist. - Wie vorstehend beschrieben wurde, verhindern, wenn der Airbag
52 sich entfaltet, das obere Ende25A der Mittelsäulenverkleidung25 , das durch die Airbagführung32 abgedeckt wird, und das obere Ende45A der Verkleidung45 der hinteren Seitensäule, das durch die Airbagführung abgedeckt wird, dass der sich schnell entfaltende Airbag52 mit dem oberen Ende25A der Mittelsäulenverkleidung25 und mit dem oberen Ende45A der Verkleidung45 der hinteren Seitensäule direkt in Kontakt kommt, wodurch eine Beschädigung des oberen Ende25A der Mittelsäulenverkleidung25 und des oberen Endes45A der Verkleidung der hinteren Seitensäule verhindert und vermieden wird, dass mögliche Trümmerteile umherfliegen. - Wenn der Airbag
52 aufgeblasen und entfaltet wird, unterscheidet sich die Richtung der Aufblaskraft des Airbags52 , insbesondere der DruckkraftP1 , die das Ende21A der Dachverkleidung21 zum Fahrgastraum hin drückt, von der Richtung der DruckkraftP2 , die die Airbagführung32 nach unten drückt und direkt auf das Ende21A der Dachverkleidung21 wirkt, ohne durch die nach unten gedrückte Airbagführung32 beeinflusst zu werden, und das Ende21A der Dachverkleidung21 öffnet, wodurch ein glatter und gleichmäßiger Aufblas- und Entfaltungsvorgang des Airbags52 über die gesamte Länge des Airbags52 ermöglicht sowie ein schneller Aufblas- und Entfaltungsvorgang gewährleistet wird. - Außerdem sind die Endenführungseinheit
34 und die Airbagführung32 mit der Mittelsäulenverkleidung25 integral ausgebildet, was zu einer Verminderung der Anzahl von Komponenten und zu einer vereinfachten Montage und Kontrolle führt. - Nachstehend wird eine zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindung unter Bezug auf
6 beschrieben. In der zweiten Ausführungsform sind die gleichen Komponenten wie in der ersten Ausführungsform durch die gleichen Bezugszeichen und Symbole bezeichnet und werden daher nicht wiederholt beschrieben.6 zeigt eine der3 der ersten Ausführungsform entsprechende Querschnittansicht. - Wie in
6 dargestellt ist, ist ein Airbagführungsabschnitt31 , der aus einer plattenähnlichen Airbagführung32 und einer Airbagführungshalterung33 besteht, die aus einer Endenführungseinheit34 zum Steuern einer Bewegung der Airbagführung32 und einer Unterseitenführungseinheit39 konstruiert ist, in der Nähe eines oberen Endes25A einer Mittelsäulenverkleidung25 angeordnet. - Die Airbagführung
32 ist eine rechteckige Platte mit einer Oberseite32a und einer Unterseite32b , wobei die Oberseite32a einer Unterseite des Airbags52 zugewandt ist und damit in Kontakt oder in Gleitkontakt steht, und wobei ein dem Ende21A der Dachverkleidung21 zugewandtes Ende32c über ein Falzscharnier38 mit einer Endenführung37 der Endenführungseinheit34 integral verbunden ist. - Die Endenführungseinheit
34 weist eine im Wesentlichen rechteckige plattenähnliche Halterung35 auf, die unter dem oberen Ende25A der Mittelsäulenverkleidung25 angeordnet ist und sich von der Innenseite26A schräg nach oben zur Außenseite des Fahrgastraums hin erstreckt. Die Halterung35 ist an einem Ende davon über ein Falzscharnier36 mit einer rechteckigen plattenähnlichen Endenführung37 verbunden, die sich nach oben zur Innenseite des Fahrgastraums hin erstreckt. Die Endenführung37 ist an einem Ende davon über das Falzscharnier38 mit dem Ende32c der Airbagführung32 verbunden. Ein sich von einer Innenseite26A zur Außenseite des Fahrgastraums hin erstreckender Anschlag41 befindet sich an einer Position, die zwischen der Halterung35 und einem oberen Ende25a des oberen Endes25A der Mittelsäulenverkleidung25 liegt. - Die Unterseitenführungseinheit
39 weist eine mit einer Säuleninnenwand13 verbundene Basis39a , einen Hauptabschnitt39b , der sich von der Basis39a erstreckt und zum Fahrgastraum hin und ferner nach oben gebogen ist, und eine Kontaktfläche40 auf, die an einem oberen Ende des Hauptabschnitts39b derart angeordnet ist, dass sie der Unterseite des Airbags52 in einem zusammengefalteten Zustand mit einem Zwischenraum dazwischen zugewandt ist. - In einem Normalzustand, in dem die Oberseite
32a der Airbagführung32 mit der Unterseite des zusammengefalteten Airbags52 in Kontakt steht, ist das Ende32a der Airbagführung32 dem Ende21A der Dachverkleidung21 mit einem Zwischenraum dazwischen in einer Position über dem oberen Ende25A der Mittelsäulenverkleidung25 zugewandt, während die Unterseite32b der Airbagführung32 der auf der Unterseitenführungseinheit39 ausgebildeten Kontaktfläche40 mit einem Zwischenraum dazwischen zugewandt ist. - Wenn infolge der Entfaltung des Airbags
52 eine nach unten gerichtete DruckkraftP2 auf die Oberseite32a der Airbagführung32 ausgeübt wird, wird die Airbagführung32 durch die DruckkraftP2 nach unten gedrückt, wodurch veranlasst wird, dass die Unterseite32b der Airbagführung32 mit der Kontaktfläche40 der Unterseitenführungseinheit39 in Kontakt kommt, wie durch Doppelpunkt-Strich-Linien in6 dargestellt ist. Zu diesem Zeitpunkt wird das Ende32c durch die Endenführung37 , die sich um das Falzscharnier38 zum Fahrgastraum hin nach unten dreht, zum oberen Ende25A der Mittelsäulenverkleidung25 geführt. Infolgedessen wird das Ende32c an einer Wirkposition gehalten, in der ein Kontakt mit dem auf der Mittelsäulenverkleidung25 ausgebildeten Anschlag41 erhalten wird. - Wenn das Ende
32c an der Wirkposition gehalten wird, in der ein Kontakt mit dem Anschlag41 erhalten wird, wird die Oberseite32a der Airbagführung32 auf der Höhe des oberen Endes25a des oberen Endes25A der Mittelsäulenverkleidung25 oder höher gehalten. Die auf der hinteren Seitensäule15 angeordnete Verkleidung45 der hinteren Seitensäule weist ebenfalls einen Airbagführungsabschnitt31 auf, der die gleiche Konfiguration und Funktion hat wie der Airbagführungsabschnitt31 und daher nicht näher beschrieben wird. - Nachstehend wird die Funktionsweise dieser Ausführungsform beschrieben.
- Wenn durch einen Seitenaufprallsensor oder einen Überschlagsensor (nicht dargestellt) eines Fahrzeugs ein Seitenaufprall oder ein Überschlag erfasst wird, wird der Gasgenerator aktiviert, um Gas in den Airbag auszustoßen. Das derart ausgestoßene Gas bläst den Airbag
52 auf, wodurch das Ende21A der Dachverkleidung21 zur Innenseite des Fahrgastraums hin über im Wesentlichen die gesamte Länge von der Vordersäule11 zur Rückseite der hinteren Seitensäule15 geöffnet wird. - Wenn der Airbag
52 aufgeblasen und entfaltet wird, drückt die nach unten gerichtete DruckkraftP2 , deren Richtung sich von derjenigen der DruckkraftP1 unterscheidet, die das Ende21A der Dachverkleidung21 zur Innenseite des Fahrgastraums hin drückt, gegen die Airbagführung32 des an der Mittelsäulenverkleidung25 angeordneten Airbagführungsabschnitts31 . Wie in6 durch Doppelpunkt-Strich-Linien dargestellt ist, veranlasst die derart gedrückte Airbagführung32 , dass die Unterseite32b mit der Kontaktfläche40 der Unterseitenführungseinheit39 in Kontakt kommt. Zu diesem Zeitpunkt wird das Ende32c durch die Endenführung37 , die sich um das Falzscharnier38 zum Fahrgastraum hin nach unten dreht, zu einem oberen Ende25a des oberen Endes25A der Mittelsäulenverkleidung25 geführt. Dadurch kommt das Ende32c mit dem auf der Mittelsäulenverkleidung25 ausgebildeten Anschlag41 in Kontakt, wodurch der aufgeblasene und sich entfaltende Airbag52 in eine Wirkposition kommt, in der der Airbag52 zu einem Nichtkontaktzustand geführt wird, in dem der Airbag52 vom oberen Ende25A der Mittelsäulenverkleidung25 beabstandet gehalten wird. Ähnlich wird die Airbagführung32 in einer Wirkposition am oberen Ende45A der Verkleidung45 der hinteren Seitensäule gehalten. - Wie vorstehend beschrieben wurde, ist, wenn der Airbag
52 entfaltet ist, die schräge Airbagführung32 auf der Höhe des oberen Endes25a des oberen Endes25A oder höher und damit in der Nähe des oberen Endes25A der Mittelsäulenverkleidung25 angeordnet. Ähnlich ist die Airbagführung32 in der Nähe des oberen Endes45A der Verkleidung45 der hinteren Seitensäule angeordnet. Diese Anordnung verhindert, dass der sich schnell entfaltende Airbag52 mit dem oberen Ende25A der Mittelsäulenverkleidung25 und mit dem oberen Ende45A der Verkleidung45 der hinteren Seitensäule direkt in Kontakt kommt, so dass der Airbag52 im Fahrgastraum über einen Zwischenraum zwischen dem Ende21A der verformten Dachverkleidung21 und einer Seitenscheibe und dem oberen Ende25A der Mittelsäulenverkleidung25 und dem oberen Ende45A der Verkleidung45 der hinteren Seitensäule aufgeblasen und entfaltet werden kann, wie durch Doppelpunkt-Strich-Linien in6 dargestellt ist. - Dadurch wird verhindert, dass der sich schnell entfaltende Airbag
52 mit dem oberen Ende25A der Mittelsäulenverkleidung25 und mit dem oberen Ende45A der Verkleidung45 der hinteren Seitensäule direkt in Kontakt kommt, wodurch eine Beschädigung des oberen Ende25A der Mittelsäulenverkleidung25 und des oberen Endes45A der Verkleidung45 der hinteren Seitensäule verhindert und vermieden wird, dass mögliche Trümmerteile umherfliegen. - Wenn der Airbag
52 aufgeblasen und entfaltet wird, wirkt die Aufblaskraft des Airbags52 , insbesondere die DruckkraftP1 , die das Ende21A der Dachverkleidung21 zum Fahrgastraum hin drückt, direkt auf das Ende21A der Dachverkleidung21 , ohne durch die nach unten gedrückte Airbagführung32 beeinflusst zu werden, und öffnet das Ende21A der Dachverkleidung21 , wodurch ein glatter und gleichmäßiger Aufblas- und Entfaltungsvorgang des Airbags52 ermöglicht sowie ein schneller Aufblas- und Entfaltungsvorgang gewährleistet wird. - In der vorstehenden Ausführungsform ist die Oberseite
32a der Airbagführung32 in der Wirkposition, in der ein Kontakt mit dem Anschlag41 erhalten wird, derart konfiguriert, dass sie auf der Höhe des oberen Endes25a des oberen Endes25A der Mittelsäulenverkleidung25 oder höher gehalten wird; die Oberseite32a der Airbagführung32 kann aber auch derart konfiguriert sein, dass sie in der Wirkposition geringfügig unterhalb des oberen Endes25a des oberen Endes25A gehalten wird, so lange der aufgeblasene und entfaltete Airbag52 zu einem Nichtkontaktzustand bewegt wird, in dem der Airbag52 vom oberen Ende25A der Mittelsäulenverkleidung25 beabstandet gehalten wird. - Außerdem ist der Anschlag
41 in der vorstehenden Ausführungsform in der Nähe des oberen Endes25A der Mittelsäulenverkleidung25 angeordnet, um das Ende32c der Airbagführung32 zurückzuhalten; es kann aber auch ein Anschlag42 auf der Halterung35 derart angeordnet sein, dass er in der Lage ist, mit einer Unterseite der Endenführung37 in Kontakt zu kommen, wie in6 durch Doppelpunkt-Strich-Linien dargestellt ist. In diesem Fall ermöglicht der Kontakt der Endenführung37 mit dem Anschlag42 , dass die Airbagführung32 in der Wirkposition zurückgehalten wird. - Die vorliegende Erfindung wurde unter Bezug auf die vorstehenden bevorzugten Ausführungsformen beschrieben, ist aber nicht darauf beschränkt. Innerhalb des Umfangs der vorliegenden Erfindung sind verschiedenartige Modifikationen denkbar. Beispielsweise kann die Airbagführung gemäß der Spezifikation des Fahrzeugs nur an der Mittelsäulenverkleidung angeordnet sein, obwohl die Airbagführung in der vorstehenden Ausführungsform sowohl an der Mittelsäulenverkleidung als auch an der Verkleidung der hinteren Seitensäule angeordnet ist. Außerdem kann ein anderes Element, z.B. eine Führungsschiene, zum Führen der Airbagführung von ihrer Normalposition zur Wirkposition zum Konstruieren der Airbagführungshalterung verwendet werden, obwohl in der vorstehenden Ausführungsform die Airbagführungshalterung zum Führen der Airbagführung von ihrer Normalposition zur Wirkposition aus der Endenführungseinheit und der Unterseitenführungseinheit konstruiert ist.
Claims (7)
- Anordnungsstruktur für ein Vorhang-Airbagsystem, mit: einem entlang einer Dachseitenschiene (16) in einem zusammengefalteten Zustand angeordneten Airbag (52); einer Dachverkleidung (21), die eine Decke bildet und den zusammengefalteten Airbag (52) durch ein Ende davon abdeckt; einer Säulenverkleidung (25), die eine Fahrgastraumseite einer Säule (12) abdeckt; einer Airbagführung (32) mit einer Oberseite (32a), die einer Unterseite des zusammengefalteten Airbags (52) zugewandt ist, und mit einem der Innenseite des Fahrgastraums zugewandten Ende (32c); und einer Airbagführungshalterung (33) zum Halten der Airbagführung (32) in einer Normalposition bei zusammengefaltetem Airbag (52), wobei das Ende (32c) der Airbagführung (32) dem Ende (21A) der Dachverkleidung (21) gegenüberliegt mit einem Zwischenraum oberhalb des oberen Endes (25A) der Säulenverkleidung (25) und die Oberseite (32a) der Airbagführung (32) der Unterseite des zusammengefalteten Airbags (52) zugewandt ist, und zum Steuern der Bewegung der Airbagführung (32), wenn der Airbag (52) aufgeblasen und entfaltet wird, wobei die Airbagführung (32) eine nach unten gerichtete Druckkraft (P2) vom sich entfaltenden Airbag (52) auf der Oberseite (32a) der Airbagführung (32) empfängt und sich zu einer Wirkposition bewegt, in der das Ende (32c) der Airbagführung (32) in Kontakt mit dem oberen Ende (25A) der Säulenverkleidung (25) oder einem auf der Säulenverkleidung (25) ausgebildeten Anschlag (41) steht und in der die Airbagführung (32) den aufgeblasenen und sich entfaltenden Airbag (52) zu einem Nichtkontaktzustand führt, in dem der Airbag (52) vom oberen Ende (25A) der Säulenverkleidung (25) beabstandet gehalten wird, wobei, wenn der Airbag aufgeblasen und entfaltet wird, der Airbag (52) gegen das Ende (21A) der Dachverkleidung (21) drückt und dieses zur Innenseite des Fahrgastraums hin verformt und dadurch einen Zwischenraum zwischen dem Ende (21A) der Dachverkleidung (21) und einem oberen Ende (25A) der Säulenverkleidung (25) erzeugt, durch den der Airbag (52) sich in einer vertikalen Richtung entfaltet.
- Anordnungsstruktur nach
Anspruch 1 , wobei die Airbagführung (32) plattenförmig ausgebildet ist. - Anordnungsstruktur nach
Anspruch 1 oder2 , wobei die Airbagführung (32) in der Wirkposition das obere Ende (25A) der Säulenverkleidung (25) durch ein Ende (32c) der Airbagführung (32) von oben abdecken kann. - Anordnungsstruktur nach
Anspruch 1 ,2 oder3 , wobei das Ende (32c) der Airbagführung (32) in der Wirkposition an einer Position außerhalb des oberen Endes (25A) der Säulenverkleidung (25) angeordnet ist, und die Oberseite (32a) der Airbagführung (32) auf der Höhe eines oberen Randes (25a) des oberen Endes (25A) der Säulenverkleidung (25) oder höher angeordnet ist. - Anordnungsstruktur nach
Anspruch 1 ,2 ,3 oder4 , wobei das Ende der Airbagführung (32) in der Wirkposition an einer Position außerhalb des oberen Endes (25A) der Säulenverkleidung (25) und unterhalb des oberen Randes (25a) des oberen Endes (25A) der Säulenverkleidung (32) angeordnet ist und den sich entfaltenden Airbag (52) zum Nichtkontaktzustand führt, in dem der Airbag (52) vom oberen Ende (25A) der Säulenverkleidung (25) beabstandet gehalten wird. - Anordnungsstruktur nach einem der
Ansprüche 1 bis5 , wobei die Airbagführungshalterung (33) aufweist: eine Endenführungseinheit (34) mit einer Halterung (35), die sich von der Säulenverkleidung (25) zur Außenseite des Fahrgastraums hin erstreckt, eine andere Endenführungseinheit (37), die sich über ein Scharnier (36) an einem Ende der Halterung (35) zur Innenseite des Fahrgastraums hin erstreckt und an einem Ende davon über ein Scharnier (38) mit dem Ende (32c) der Airbagführung (32) verbunden ist, und eine Unterseitenführungseinheit (39), die an ihrer Basis (39a) mit der Säule verbunden ist und eine Kontaktfläche (40) an einem Ende davon aufweist, die dazu geeignet ist, mit der Unterseite (32b) der Airbagführung (32) in Gleitkontakt zu stehen. - Anordnungsstruktur nach
Anspruch 6 , wobei die Endenführungseinheit (34) und die Airbagführung (32) mit der Säulenverkleidung (25) integral ausgebildet sind.
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