DE102012007117A1 - Bremsscheibe für eine Scheibenbremse eines Fahrzeugs - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Bremsscheibe für eine Scheibenbremse eines Fahrzeugs, insbesondere eines Kraftfahrzeugs, mit einem radial inneren, auf einer Fahrzeugachse bzw. einem Fahrzeugrad anbringbaren Tragteil (2) und mit einer radial äußeren belüfteten Reibscheibe (1), die über sich in Radialrichtung nach innen erstreckende Verbindungsstege (7, 8) mit dem Tragteil (2) verbunden ist. Die Verbindungsstege (7, 8) stehen in Umlaufrichtung der Bremsscheibe wechselseitig in zwei unterschiedlichen Axialpositionen von der Reibscheibe (1) ab, so dass am Rand des Tragteils (2) große Belüftungsöffnungen realisierbar sind.
Description
- Die Erfindung betrifft eine Bremsscheibe für eine Bremsscheibe eines Fahrzeugs nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
- Bremsscheiben für Fahrzeuge können während eines Bremsvorganges hohen thermomechanischen Belastungen ausgesetzt sein, weshalb zur besseren Kühlung zwischen den gegenüberliegenden Reibflächen der Bremsscheibe innen einliegende Kühlrippen vorgesehen sein können. Eine solche innenbelüftete Bremsscheibe ist aus der
EP 1 972 823 A1 bekannt, die zwei über im Wesentlichen radial ausgerichteten Kühlrippen miteinander verbundene Reibringe besitzt. Über die zwischen den Kühlrippen ausgebildeten Kühlkanäle kann Wärme an die Umgebung abgeführt werden, wobei eine möglichst gute Belüftung der Kühlkanäle anzustreben ist. - Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Bremsscheibe für eine Scheibenbremse eines Fahrzeugs anzugeben, die ein verbessertes thermomechanische Verhalten besitzt, und zwar bei reduziertem Gewicht, bei optimaler Luftzufuhr und günstigem Herstellverfahren.
- Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst. Besonders vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen offenbart.
- Mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 wird eine Bremsscheibe für eine Scheibenbremse eines Fahrzeugs, insbesondere eines Kraftfahrzeugs, erhalten, die aufgrund der wechselseitigen Anordnung der Verbindungsstege und der am Rand des Tragteils vorgesehenen Belüftungsöffnungen eine verbesserte Belüftung der Scheibenbremse ermöglicht. Somit ergibt sich eine wechselseitige Anbindung der Verbindungsstege, bei der die Verbindungsstege in Umlaufrichtung der Bremsscheibe wechselseitig in zwei unterschiedlichen Axialpositionen von der Reibscheibe abstehen. Die Vorteile dieser wechselseitigen Anbindung bestehen darin, dass beim Gießen die Ausformbarkeit aus der Kokille begünstigt ist. Zudem ergibt sich durch die Belüftungsöffnungen eine verbesserte Belüftung der Reibscheibe ausgehend von der Innenseite des topfförmigen Tragteils. Der Reibring kann gegebenenfalls über einen Ringspalt radial nach außen vom topfförmigen Tragteil beabstandet sein. Die Ringspalt-Breite kann dabei beispielhaft in einem Bereich von 0 bis 10 mm liegen.
- Außerdem ergibt sich ein Packageoptimierungspotential, da die Verbindungsstelle zwischen Reibring und Tragteil in radialer Richtung weniger Platz beansprucht. Auf diese Weise können relativ kleine Bremsscheiben für einen stark begrenzten Einbauraum hergestellt werden.
- Bevorzugt ist der Gesamtaufbau der Bremsscheibe, mit Ausnahme der in Umfangsrichtung versetzten Anordnung der Verbindungsstege, spiegelsymmetrisch zu einer zur Rotationsachse rechtwinkligen Symmetrieachse. Ein solcher spiegelsymmetrischer Aufbau begünstigt in Verbindung mit dem radialen Freiheitsgrad das thermische Verhalten (insbesondere die sogenannte Schirmung) der Bremsscheibe.
- Wie aus obiger Beschreibung hervorgeht, sind zu beiden Seiten der Symmetrieachse jeweils in Umfangsrichtung aneinander gereihte Verbindungsstege angeordnet. Die Verbindungsstege dieser beiden Verbindungssteg-Reihen sind in Umfangsrichtung jeweils um einen ersten Teilungswinkel Δα1 zueinander versetzt. Zudem sind die Verbindungsstege jeder Verbindungssteg-Reihe über zweite Teilungswinkel Δα2 in Umfangsrichtung voneinander beabstandet. Die beiden Teilungswinkel können zur Beeinflussung des Schwingungsverhaltens der Bremsscheibe konstant sein oder in Umfangsrichtung variieren.
- Zur weiteren Verbesserung der Belüftung der Bremsscheibe ist vorgesehen, dass das Tragteil, welches die Reibscheibe trägt, topfartig mit einer den Verbindungsstegen zugewandten zylindrischen Seitenwand ausgebildet ist, in der Belüftungseinschnitte oder anderweitig ausgebildete, sich bis zum Rand der Seitenwand erstreckende Belüftungsöffnungen vorgesehen sind. Die Belüftungseinschnitte bilden dabei besonders große Belüftungsöffnungen, wenn der Verlauf des Randes der Seitenwand gemäß der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung an die Position der Verbindungsstege angepasst ist. Stehen die Verbindungsstege wechselseitig in unterschiedlichen Axialpositionen ab, so lassen sich an jedem zweiten Verbindungssteg entsprechende große Einschnitte als Belüftungsöffnungen am Rand der Seitenwand realisieren.
- Um besonders große Belüftungsöffnungen zu erhalten, kann der Rand der Seitenwand die Verbindungsstege jeweils nur geringfügig überdecken.
- Damit Tangentialkräfte (Bremskräfte) übertragen werden können, sind die Verbindungsstege in Umfangsrichtung formschlüssig mit dem Tragteil verbunden.
- Die Bremsscheibe ist gemäß einer bevorzugten Weiterbildung als innenbelüftete Bremsscheibe ausgebildet, deren Reibscheibe zwei axial gegenüberliegende Reibringe hat, an denen die Verbindungsstege in Richtung Tragteil an unterschiedlichen Umlaufwinkelpositionen abstehen. Eine derart aufgebaute Reibscheibe lässt sich als einstückiges Teil aus einem geeigneten Keramikmaterial herstellen. Die Reibscheibe kann auch als Graugussteil oder als Kohlefaserteil hergestellt sein. Die jeweils verwendeten Materialien können dabei anwendungsbezogen entsprechend ausgewählt werden.
- Zwischen den Reibscheiben sind vorzugsweise radial ausgerichtete Kühlrippen vorgesehen, zwischen denen sich Kühlkanäle mit radial nach innen und nach außen ausgerichteten Öffnungen erstrecken. In Verbindung mit den an dem Tragteil ausgebildeten Belüftungsöffnungen wird eine optimale Belüftung der Kühlkanäle erreicht.
- Die an der Reibscheibe abstehenden Verbindungsstege können fußseitig mit einer Rundung größeren Radius in die Reibscheibe übergehen. Die Rundung dient der Reduzierung von Kerbwirkung zur Vermeidung von Spannungsspitzen.
- Das Tragteil, in das die Verbindungsstege eingreifen, kann vorteilhaft als Gussteil oder als ein geschmiedetes Teil hergestellt sein, wobei das Tragteil vorzugsweise aus Leichtmetall besteht. Um eine formschlüssige Verbindung mit den an der Reibscheibe abstehenden Verbindungsstegen zu erhalten, kann das Tragteil durch ein Kokillengussverfahren oder durch einen Schmiedevorgang die Verbindungsstege formschlüssig umschließen.
- Die in der Axialrichtung zueinander versetzten Verbindungsstege können um einen Axialversatz im Bereich von beispielhaft 10 bis 15 mm voneinander beabstandet sein, wobei der Außendurchmesser der Bremsscheibe in einem Bereich von 300 mm bis 400 mm liegen kann.
- Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
- Es zeigen:
-
1 einen als Halbschnitt dargestellten Querschnitt einer erfindungsgemäßen Bremsscheibe, -
2 ein Segment der Bremsscheibe von1 in der Seitenansicht, teilweise im Schnitt entlang der Schnittlinie AA von1 , und -
3 einen Schnitt entlang der Schnittebene BB von1 . - Die in
1 dargestellte zweiteilige Bremsscheibe besteht aus einer Reibscheibe1 und einem Tragteil2 und ist der Einfachheit halber im Querschnitt nur oberhalb der Mittelachse3 als Halbschnitt dargestellt. Die Reibscheibe1 besteht aus zwei im Abstand angeordneten Reibringen4 ,5 , die über Kühlrippen6 miteinander verbunden sind. An beiden Reibscheiben4 ,5 stehen in Umlaufrichtung der Bremsscheibe wechselseitig radial ausgerichtete Verbindungsstege7 ,8 nach innen in Richtung Mittelachse3 ab. Beide Verbindungsstege7 ,8 greifen in das topfförmige Tragteil2 ein, und zwar in dessen zylindrische Seitenwand9 . Die Verbindungsstege7 ,8 sind vorzugsweise formschlüssig mit der Seitenwand9 verbunden. Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind die Reibringe4 ,5 über einen Ringspalt Δr (2 ) radial nach außen vom topfförmigen Tragteil2 beabstandet. - In
2 ist die Schnittansicht entlang der Schnittlinie AA der Bremsscheibe von1 dargestellt. Die zwischen den Reibringen4 ,5 verlaufenden Kühlrippen6 begrenzen radial verlaufende Kühlkanäle10 , durch die Luft zur Kühlung der Bremsscheibe hindurchströmen kann. Die Verbindungsstege7 ,8 ragen mit ihrem Ende11 radial nach innen, wodurch eine formschlüssige, jedoch keine kraftschlüssige Verbindung mit der Seitenwand9 des Tragteils2 erreicht wird. Dadurch ist gewährleistet, dass sich der Reibring4 ,5 abgesehen von Reibkräften frei mit Bezug auf das topfförmige Tragteil2 bewegen kann, ohne dass anderweitig sich Kräfte aufbauen können. - Die Verbindungsstege
7 ,8 sind in Umlaufrichtung der Bremsscheibe aufeinanderfolgend auf Lücke bzw. mit einem Umlaufwinkelabstand sowie in abwechselnden Axialpositionen (wechselseitig) angeordnet. In Umlaufrichtung aufeinanderfolgende Verbindungsstege7 ,8 haben jeweils den gleichen Umlaufwinkelabstand Δα1 (3 ) und sind abwechselnd an den beiden in1 mit Pfeilen markierten unterschiedlichen Axialpositionen12 ,13 positioniert. Die Verbindungsstege7 ,8 stehen somit wechselseitig an den Reibringen4 ,5 ab. - Die Bremsscheibe ist, mit Ausnahme der in Umfangsrichtung versetzten Anordnung der Verbindungsstege
7 ,8 , spiegelsymmetrisch zu einer zur Rotationsachse rechtwinkligen Symmetrieachse (nicht gezeigt), die in der1 mittig zwischen den Reibringen4 ,5 verläuft. Zu beiden Seiten dieser Symmetrieachse sind jeweils in Umfangsrichtung in Reihen19 ,20 (3 ) die Verbindungsstege7 ,8 angeordnet. Die Verbindungsstege7 ,8 dieser beiden Verbindungssteg-Reihen19 ,20 sind in Umfangsrichtung jeweils um einen ersten Teilungswinkel Δα1 (2 oder3 ) zueinander versetzt. Zudem sind die Verbindungsstege7 ,8 einer jeden Verbindungssteg-Reihe19 ,20 über zweite Teilungswinkel Δα2 (3 ) in der Umfangsrichtung voneinander beabstandet. Die beiden Teilungswinkel Δα1 und Δα2 können zur Beeinflussung des Schwingungsverhaltens der Bremsscheibe konstant sein oder in Umfangsrichtung variieren. - Die in
3 dargestellte Schnittansicht entlang der Schnittlinie BB von1 zeigt insbesondere, dass der Rand14 des Tragteils2 nicht durchgängig in einer zur Rotationsachse3 rechtwinkligen Ebene verläuft, sondern in seinem Verlauf an die Axialpositionen der Verbindungsstege7 ,8 angepasst ist. Der Rand14 der Seitenwand9 überdeckt die Verbindungsstege7 ,8 jeweils nur geringfügig und bildet somit als Belüftungsöffnungen dienende Belüftungseinschnitte15 . - Gemäß den Figuren sind daher zu beiden Seiten der Symmetrieachse A jeweils die in Umfangsrichtung aneinander gereihten Verbindungsstege
7 ,8 angeordnet. Die Verbindungsstege7 ,8 dieser beiden Verbindungssteg-Reihen sind in Umfangsrichtung jeweils um einen ersten Teilungswinkel Δα1 zueinander versetzt. Zudem sind die Verbindungsstege jeder Verbindungssteg-Reihe über zweite Teilungswinkel Δα2 in Umfangsrichtung voneinander beabstandet. Die beiden Teilungswinkel können zur Beeinflussung des Schwingungsverhaltens der Bremsscheibe konstant sein oder in Umfangsrichtung variieren. - Die in der Axialrichtung zurückgesetzten Belüftungseinschnitte
15 wechseln sich in Umfangsrichtung mit Axialvorsprüngen18 (3 ) ab. Im Fahrbetrieb entstehen bei einer solchen Bremsscheiben-Geometrie die in der1 angedeuteten Luftströme I, II, III. Von diesen sind die Luftströme I und II in Axialrichtung zueinander entgegengesetzt ausgerichtet. Die Luftströme I, II werden durch Freiräume zwischen den Verbindungsstegen7 ,8 in die Kühlkanäle10 zwischen den Kühlrippen6 radial nach außen geführt. Der zusätzliche Luftstrom III wird dagegen ausgehend von der Innenseite des topfförmigen Tragteils2 durch die Belüftungseinschnitte15 ungehindert radial nach außen in die Kühlkanäle10 geführt. - Der dem Verbindungssteg
7 in3 zugeordnete Belüftungseinschnitt15 ist auch in2 mit der entsprechenden Bezugszahl15 gekennzeichnet. Die Kühlkanäle10 haben radial nach innen und nach außen ausgerichtete Öffnungen16 ,17 (2 ), die in Verbindung mit den an dem Tragteil2 ausgebildeten Belüftungseinschnitten15 eine optimale Belüftung der Kühlkanäle10 ermöglichen. - Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind als Belüftungsöffnungen Belüftungseinschnitte
15 vorgesehen, an deren Stelle aber auch Belüftungsbohrungen, Belüftungsschlitze oder anderweitig ausgebildete Belüftungsöffnungen verwendet werden können. Das topfförmige Tragteil2 kann beispielsweise als Gussteil hergestellt sein. Vorzugsweise besteht das Tragteil2 aus Leichtmetall, bei dem die Formschlussverbindung mit den Verbindungsstegen7 ,8 durch einen Gießvorgang, zum Beispiel einen Umformvorgang, hergestellt werden kann. Die Reibscheibe1 kann aus Keramikmaterial oder Kohlefasermaterial bestehen oder als Graugussteil hergestellt sein. - ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
- Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
- Zitierte Patentliteratur
-
- EP 1972823 A1 [0002]
Claims (11)
- Bremsscheibe für eine Scheibenbremse eines Fahrzeugs, insbesondere eines Kraftfahrzeugs, mit einem radial inneren, auf einer Fahrzeugachse bzw. einem Fahrzeugrad anbringbaren zylindrischen Tragteil (
2 ), und mit einer radial äußeren belüfteten Reibscheibe (1 ), die über sich in Radialrichtung nach innen erstreckende Verbindungsstege (7 ,8 ) mit dem Tragteil (2 ) verbunden ist, wobei Verbindungsstege (7 ) beidseitig mit axialem Abstand an der Reibscheibe (1 ) abstehen, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsstege (7 ,8 ) in Umlaufrichtung der Bremsscheibe wechselseitig von der Reibscheibe (1 ) abstehen, und dass am Rand (14 ) des Tragteils (2 ) Belüftungsöffnungen (15 ) vorgesehen sind. - Bremsscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Verbindungsstege (
7 ,8 ) zu beiden Seiten einer Symmetrieachse in Reihen (19 ,20 ) angeordnet sind, und dass insbesondere die Verbindungsstege (7 ,8 ) dieser beiden Verbindungssteg-Reihen (19 ,20 ) in Umfangsrichtung jeweils um einen ersten Teilungswinkel (Δα1) zueinander versetzt, und/oder die Verbindungsstege (7 ,8 ) einer jeden Verbindungssteg-Reihe (19 ,20 ) über zweite Teilungswinkel (Δα2) in der Umfangsrichtung voneinander beabstandet sind, wobei insbesondere die Teilungswinkel (Δα1 und Δα2) zur Beeinflussung des Schwingungsverhaltens der Bremsscheibe konstant sind oder in Umfangsrichtung variieren. - Bremsscheibe nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragteil (
2 ) topfartig mit einer den Verbindungsstegen (7 ,8 ) zugewandten zylindrischen Seitenwand (9 ) ausgebildet ist, in der Belüftungseinschnitte (15 ) oder anderweitig ausgebildete, sich bis zum Rand der Seitenwand (9 ) erstreckende Belüftungsöffnungen vorgesehen sind. - Bremsscheibe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Rand (
14 ) der in Axialrichtung vom Tragteil (2 ) abstehenden Seitenwand (9 ) einen an die jeweilige Axialposition der Verbindungsstege (7 ,8 ) angepassten Verlauf mit Belüftungseinschnitten (15 ) hat. - Bremsscheibe nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Rand (
14 ) der Seitenwand (9 ) die Verbindungsstege (7 ,8 ) jeweils nur geringfügig überdeckt. - Bremsscheibe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsstege (
7 ,8 ) formschlüssig mit dem Tragteil (2 ) verbunden sind. - Bremsscheibe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Reibscheibe (
1 ) zwei axial gegenüberliegende Reibringe (4 ,5 ) hat, an denen die Verbindungsstege (7 ,8 ) an unterschiedlichen Umlaufwinkelpositionen abstehen. - Bremsscheibe nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass sich zwischen den Reibscheiben (
4 ,5 ) Kühlrippen (6 ) befinden, zwischen denen sich Kühlkanäle (10 ) mit radial nach innen und nach außen ausgerichteten Öffnungen erstrecken. - Bremsscheibe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsstege (
7 ,8 ) fußseitig mit Rundungen mit größeren Radien in die Reibscheibe übergehen. - Bremsscheibe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Reibscheibe (
1 ) aus Keramikmaterial oder Kohlefasermaterial besteht oder ein Graugussteil ist. - Bremsscheibe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragteil (
2 ) ein Gussteil oder ein in einem Umformvorgang hergestelltes Teil ist.
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| DE201210007117 DE102012007117A1 (de) | 2012-04-05 | 2012-04-05 | Bremsscheibe für eine Scheibenbremse eines Fahrzeugs |
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| DE102012007117A1 true DE102012007117A1 (de) | 2013-10-10 |
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