Die Erfindung betrifft eine Sicherheitseinrichtung eines Fahrzeugs nach den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1.The invention relates to a safety device of a vehicle according to the features of the preamble of claim 1.
Aus dem Stand der Technik ist, wie in der DE 101 32 950 A1 beschrieben, eine Sicherheitseinrichtung für Fahrzeuge bekannt. Die Sicherheitseinrichtung an Fahrzeugen, insbesondere Personenkraftfahrzeugen, umfasst eine Einrichtung, die bei einer Kollision des Fahrzeugs mit einem Fußgänger die Frontklappe des Fahrzeugs im Bereich der Windschutzscheibe aus ihrer geschlossenen Position in eine angehobene Position überführt, wodurch zwischen der angehobenen Frontklappe und der Windschutzscheibe bzw. den seitlichen Kotflügelbereichen des Fahrzeugs ein Zwischenraum entsteht. Die Zwischenräume sind mit einer in Richtung auf die Windschutzscheibe bzw. die seitlichen Kotflügelbereiche bewegbaren Abdeckung verschließbar. Es ist ein Bowdenzug zum Bewegen der Abdeckung vorgesehen, wobei über den Bowdenzug der sich vergrößernde Abstand zwischen der Frontklappe und dem restlichen Rohbau zum Bewegen der Abdeckung genutzt wird.From the prior art, as in the DE 101 32 950 A1 described a safety device for vehicles known. The safety device on vehicles, in particular passenger vehicles, comprises a device which, in the event of a collision of the vehicle with a pedestrian, moves the front flap of the vehicle in the area of the windshield from its closed position into a raised position, whereby between the raised front flap and the windscreen lateral fender areas of the vehicle creates a gap. The intermediate spaces can be closed by a cover that can be moved in the direction of the windshield or the side fender areas. It is a Bowden cable provided for moving the cover, being used on the Bowden cable of increasing distance between the front door and the rest of the shell for moving the cover.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine verbesserte Sicherheitseinrichtung eines Fahrzeugs anzugeben.The invention is based on the object to provide an improved safety device of a vehicle.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Sicherheitseinrichtung eines Fahrzeugs mit den Merkmalen des Anspruchs 1.The object is achieved by a safety device of a vehicle having the features of claim 1.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.Advantageous embodiments of the invention are the subject of the dependent claims.
Eine Sicherheitseinrichtung eines Fahrzeugs umfasst eine Einrichtung, die bei einer Kollision des Fahrzeugs mit einem Fußgänger eine Frontklappe des Fahrzeugs im Bereich einer Windschutzscheibe aus ihrer geschlossenen Position in eine angehobene Position überführt, woraus eine Relativbewegung der Frontklappe zu einer Fahrzeugkarosserie des Fahrzeugs resultiert, wobei diese Relativbewegung mittels zumindest eines Seiles auf ein zu bewegendes Fahrzeugbauteil übertragbar ist, welches mit einem ersten Seilende des Seiles gekoppelt ist.A safety device of a vehicle comprises a device which, in the event of a collision of the vehicle with a pedestrian, moves a front flap of the vehicle in the region of a windshield from its closed position into a raised position, resulting in a relative movement of the front flap to a vehicle body of the vehicle, this relative movement is transferable by means of at least one cable to a vehicle component to be moved, which is coupled to a first end of the cable rope.
Erfindungsgemäß ist unmittelbar vor oder während eines Starts der Überführung der Frontklappe aus ihrer geschlossenen Position in die angehobene Position ein zweites Seilende des Seiles mit der Fahrzeugkarosserie oder mit der Frontklappe automatisch zu verbinden.According to the invention, immediately before or during a start of the transfer of the front flap from its closed position to the raised position to connect a second end of the rope cable with the vehicle body or with the front flap automatically.
Durch das Anheben der Frontklappe sind zumindest Teilbereiche der Windschutzscheibe und eines Scheibenrahmens abdeckbar und zudem ein Abstand der Frontklappe zu einem Motor des Fahrzeugs vergrößert. Dadurch ist ein Kontakt von Körperteilen des mit dem Fahrzeug kollidierten Fußgängers oder einer anderen Person, beispielsweise eines Radfahrers, mit starren Teilen und Kanten des Fahrzeugs im Bereich der Windschutzscheibe, beispielsweise mit dem Scheibenrahmen verhindert oder zumindest deutlich vermindert und durch die angehobene Frontklappe ist ein größerer Verformungsbereich für die Frontklappe in Richtung des Motorraums geschaffen, so dass eine höhere Aufprallenergie des Fußgängers abbaubar ist.By lifting the front door at least portions of the windshield and a window frame can be covered and also increased a distance of the front door to an engine of the vehicle. As a result, contact of body parts of the pedestrian colliding with the vehicle or of another person, for example a cyclist, with rigid parts and edges of the vehicle in the area of the windshield, for example with the window frame, is prevented or at least significantly reduced and the raised front flap means a larger one Deformation area created for the front door in the direction of the engine compartment, so that a higher impact energy of the pedestrian is degradable.
Mittels des Seils ist durch die Frontklappenbewegung zusätzlich zumindest ein anderes Fahrzeugbauteil bewegbar, so dass zu dessen Bewegung kein separater Antrieb erforderlich ist. D. h. die Einrichtung zur Überführung der Frontklappe aus ihrer geschlossenen Position in eine angehobene Position, welche beispielsweise als eine Federeinheit oder als eine pyrotechnische Einheit ausgebildet ist, ist über das Seil auch zum Bewegen des zu bewegenden Fahrzeugbauteils nutzbar. Zudem ist auf diese Weise eine Synchronbewegung der Frontklappe und des anderen zu bewegenden Fahrzeugbauteils ermöglicht.By means of the rope is at least another vehicle component movable by the front flap movement, so that no separate drive is required for its movement. Ie. The device for transferring the front flap from its closed position to a raised position, which is designed, for example, as a spring unit or as a pyrotechnic unit, can also be used via the cable for moving the vehicle component to be moved. In addition, a synchronous movement of the front door and the other vehicle component to be moved is made possible in this way.
Das zu bewegende Fahrzeugbauteil ist beispielsweise eine Abdeckung, welche einen sich zwischen der angehobenen Frontklappe und der Windschutzscheibe bildenden Zwischenraum abdeckt. Dadurch ist die Gefahr des Einklemmens von Körperteilen in dem durch die angehobene Frontklappe gebildeten Zwischenraum verhindert oder zumindest deutlich vermindert, da dieser durch die Abdeckung bedeckt ist. Die Abdeckung ist beispielsweise in einer an der Frontklappe befestigten Führung angeordnet und in Richtung der Windschutzscheibe verschiebbar. Alternativ oder zusätzlich können auf diese Weise zu bewegende Fahrzeugbauteile beispielsweise Abdeckungen zum Bedecken von A-Säulenbereichen bzw. seitlichen Scheibenrahmenbereichen der Windschutzscheibe des Fahrzeugs sein, um einen Aufprall des Fußgängers auf diese sehr harten Bereiche des Fahrzeugs zu verhindern oder zumindest deutlich zu vermindern.The vehicle component to be moved is, for example, a cover which covers a gap forming between the raised front flap and the windshield. As a result, the risk of pinching of body parts in the space formed by the raised front flap is prevented or at least significantly reduced because it is covered by the cover. The cover is arranged for example in a guide attached to the front flap and slidable in the direction of the windshield. Alternatively or additionally, vehicle components to be moved in this manner can be, for example, covers for covering A-pillar regions or lateral pane frame areas of the windshield of the vehicle, in order to prevent or at least significantly reduce a collision of the pedestrian with these very hard areas of the vehicle.
Alternativ oder zusätzlich sind auf diese Weise auch eine Vielzahl weiterer Fahrzeugbauteile bewegbar, um dadurch insbesondere den Fußgängerschutz zu verbessern, beispielsweise Abdeckungen der Windschutzscheibe oder Mittel zum Auffangen des Fußgängers, um auf diese Weise dessen Aufprall auf das Fahrzeug zu verhindern oder zumindest zu reduzieren, oder ein Fahrzeugbauteil, welches sich zwischen der Frontklappe und einem Motor des Fahrzeugs entfaltet oder aufstellt und auf diese Weise zur Energieabsorption der auf die Windschutzscheibe einwirkenden Aufprallenergie des Fußgängers dient. Alternativ oder zusätzlich ist auf diese Weise als Fahrzeugbauteil beispielsweise ein Frontklappenschloss zu betätigen, um dadurch auch einen vorderen Bereich der Frontklappe anzuheben. Alternativ oder zusätzlich sind im vorderen Frontklappenbereich oder in einem Frontmodul des Fahrzeugs Fahrzeugbauteile zu bewegen, bevorzugt reversibel, welche den Fußgängerschutz durch Absorption von Aufprallenergie verbessern und/oder ein Abrollverhalten des Fußgängers auf der Fahrzeugfront verbessern.Alternatively or additionally, a plurality of further vehicle components are movable in this way, thereby particularly improving the pedestrian protection, such as covers of the windshield or means for intercepting the pedestrian to prevent in this way its impact on the vehicle or at least reduce, or a vehicle component deployed or deployed between the front door and an engine of the vehicle, thus serving to absorb the energy of the impact energy of the pedestrian acting on the windshield. Alternatively or additionally, this As a vehicle component, for example, a front door lock to operate, thereby also raising a front portion of the front door. Alternatively or additionally, in the front front flap area or in a front module of the vehicle, vehicle components are to be moved, preferably reversible, which improve pedestrian protection by absorbing impact energy and / or improve the rolling behavior of the pedestrian on the vehicle front.
Alternativ oder zusätzlich kann das zu bewegende Fahrzeugbauteil beispielsweise auch ein Bauteil zur Speicherung potentieller Energie sein, d. h. beispielsweise ein Federelement. Durch die Bewegung ist das Federelement zu spannen, d. h. es erfolgt eine Umwandlung kinetischer in potentielle Energie. Diese potentielle Energie, d. h. das gespannte Federelement ist zu einem späteren Zeitpunkt nutzbar, beispielsweise zum automatischen Schließen der Frontklappe, d. h. zum automatischen Überführen der Frontklappe aus der angehobenen Position zurück in die geschlossene Position.Alternatively or additionally, for example, the vehicle component to be moved may also be a component for storing potential energy, i. H. for example, a spring element. By the movement, the spring element is to be tensioned, d. H. There is a conversion of kinetic into potential energy. This potential energy, d. H. the tensioned spring element can be used at a later time, for example for automatically closing the front flap, d. H. for automatically transferring the front door from the raised position back to the closed position.
Die erfindungsgemäße Lösung erfordert einen wesentlich kleineren Bauraum als ein separater, von der Frontklappe unabhängiger, beispielsweise pyrotechnischer Antrieb zur Bewegung des zu bewegenden Fahrzeugbauteils, da lediglich das Seil im Fahrzeug entsprechend zu verlegen und gegebenenfalls umzulenken ist. Zudem ist diese Lösung sehr kostengünstig, da keine aufwändige zusätzliche Aktorik und Pyrotechnik erforderlich ist. Die erfindungsgemäße Lösung ist bei einer Vielzahl unterschiedlicher Fahrzeugtypen verwendbar, wobei zur Adaption an den jeweiligen Fahrzeugtyp nur ein sehr geringer Aufwand erforderlich ist, insbesondere, da ein Eingriff in einen Motorraumbereich sowie Veränderungen oder ein Bauraumbedarf im Motorraumbereich des Fahrzeugs nicht erforderlich sind.The solution according to the invention requires a much smaller space than a separate, independent of the front flap, for example, pyrotechnic drive for moving the vehicle component to be moved, since only the rope in the vehicle to relocate and possibly deflect. In addition, this solution is very cost-effective, since no complex additional Aktorik and pyrotechnics is required. The solution according to the invention can be used with a large number of different vehicle types, with only very little effort being required for adaptation to the respective vehicle type, in particular since intervention in an engine compartment area and changes or space requirements in the engine compartment area of the vehicle are not required.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im Folgenden anhand von Zeichnungen näher erläutert.Embodiments of the invention are explained in more detail below with reference to drawings.
Dabei zeigen:Showing:
1 schematisch eine erste Ausführungsform einer Sicherheitseinrichtung eines Fahrzeugs in einer ersten Position, 1 schematically a first embodiment of a safety device of a vehicle in a first position,
2 schematisch eine erste Ausführungsform einer Sicherheitseinrichtung eines Fahrzeugs in einer zweiten Position, 2 schematically a first embodiment of a safety device of a vehicle in a second position,
3 schematisch eine erste Ausführungsform einer Sicherheitseinrichtung eines Fahrzeugs in einer dritten Position und 3 schematically a first embodiment of a safety device of a vehicle in a third position and
4 schematisch eine zweite Ausführungsform einer Sicherheitseinrichtung eines Fahrzeugs. 4 schematically a second embodiment of a safety device of a vehicle.
Einander entsprechende Teile sind in allen Figuren mit den gleichen Bezugszeichen versehen.Corresponding parts are provided in all figures with the same reference numerals.
Die 1 bis 4 zeigen zwei Ausführungsformen einer Sicherheitseinrichtung 1 eines nicht näher dargestellten Fahrzeugs. Aus Gründen der Übersichtlichkeit ist in den 1 bis 3 lediglich ein Gelenkmechanismus 2 der Sicherheitseinrichtung 1 dargestellt.The 1 to 4 show two embodiments of a safety device 1 a vehicle, not shown. For the sake of clarity is in the 1 to 3 only a hinge mechanism 2 the safety device 1 shown.
Die Sicherheitseinrichtung 1 weist eine Einrichtung 3 auf, mittels welcher bei einer Kollision des Fahrzeugs mit einem Fußgänger oder mit einer anderen Person, beispielsweise mit einem Radfahrer, eine in 4 schematisch dargestellte Frontklappe 4 des Fahrzeugs im Bereich einer nicht dargestellten Windschutzscheibe aus ihrer geschlossenen Position in eine angehobene Position überführbar ist. Die Einrichtung 3 ist beispielsweise als eine Federeinheit oder, wie hier dargestellt, als eine pyrotechnische Einheit ausgebildet.The safety device 1 has a facility 3 auf, by means of which in a collision of the vehicle with a pedestrian or with another person, such as a cyclist, a in 4 schematically shown front door 4 of the vehicle in the region of a windshield, not shown, from its closed position into a raised position can be transferred. The device 3 is for example designed as a spring unit or, as shown here, as a pyrotechnic unit.
Durch das Anheben der Frontklappe 4 sind zumindest Teilbereiche der Windschutzscheibe und eines Scheibenrahmens abdeckbar und zudem ist ein Abstand der Frontklappe 4 zu einem Motor des Fahrzeugs vergrößert. Dadurch ist ein Kontakt von Körperteilen des mit dem Fahrzeug kollidierten Fußgängers mit starren Teilen und Kanten des Fahrzeugs im Bereich der Windschutzscheibe, beispielsweise mit dem Scheibenrahmen verhindert oder zumindest deutlich vermindert und des Weiteren ist ein größerer Verformungsbereich für die Frontklappe 4 im Bereich des Motorraums geschaffen, so dass eine höhere Aufprallenergie des Fußgängers abbaubar ist.By lifting the front door 4 are at least portions of the windshield and a window frame coverable and also is a distance of the front door 4 increased to an engine of the vehicle. As a result, contact of body parts of the pedestrian colliding with the vehicle with rigid parts and edges of the vehicle in the area of the windshield, for example with the window frame, is prevented or at least significantly reduced, and furthermore a larger deformation area for the front flap 4 created in the engine compartment, so that a higher impact energy of the pedestrian is degradable.
Aus der Überführung der Frontklappe 4 aus ihrer geschlossenen Position in die angehobene Position resultiert eine Relativbewegung der Frontklappe 4 zu einer Fahrzeugkarosserie 5 des Fahrzeugs, d. h. zu einem Fahrzeugrohbau. Diese Relativbewegung ist mittels zumindest eines Seiles 6 auf zumindest ein zu bewegendes Fahrzeugbauteil 7 übertragbar, welches mit einem ersten Seilende 6.1 des Seiles 6 gekoppelt ist, wie in 4 schematisch dargestellt. Auf diese Weise ist zur Bewegung des neben der Frontklappe 4 zusätzlich zu bewegenden Fahrzeugbauteils 7 kein separater Antrieb erforderlich. D. h. die Einrichtung 3 zur Überführung der Frontklappe 4 aus ihrer geschlossenen Position in eine angehobene Position ist über das Seil 6 auch zum Bewegen des zu bewegenden Fahrzeugbauteils 7 nutzbar. Zudem ist auf diese Weise eine Synchronbewegung der Frontklappe 4 und des anderen zu bewegenden Fahrzeugbauteils 7 ermöglicht. Das zu bewegende Fahrzeugbauteil 7 ist dabei beispielsweise rotatorisch und/oder linear, d. h. translatorisch, zu bewegen, wodurch es beispielsweise auch plastisch und/oder elastisch verformbar ist.From the transfer of the front flap 4 from its closed position to the raised position results in a relative movement of the front door 4 to a vehicle body 5 of the vehicle, ie to a vehicle body shell. This relative movement is by means of at least one rope 6 on at least one vehicle component to be moved 7 transferable, which with a first end of the rope 6.1 of the rope 6 coupled, as in 4 shown schematically. In this way is to move the next to the front door 4 in addition to moving vehicle component 7 no separate drive required. Ie. the device 3 for the transfer of the front flap 4 from its closed position to a raised position is over the rope 6 also for moving the vehicle component to be moved 7 available. In addition, in this way is a synchronous movement of the front door 4 and the other vehicle component to be moved 7 allows. The vehicle component to be moved 7 is in For example, rotationally and / or linearly, ie translationally, to move, whereby it is, for example, plastically and / or elastically deformable.
Diese Lösung erfordert einen wesentlich kleineren Bauraum als ein separater, von der Frontklappe 4 unabhängiger, beispielsweise pyrotechnischer Antrieb zur Bewegung des zu bewegenden Fahrzeugbauteils 7, da lediglich das Seil 6 im Fahrzeug entsprechend zu verlegen und gegebenenfalls umzulenken ist, wie im Folgenden noch näher beschrieben wird. Zudem ist diese Lösung sehr kostengünstig, da keine aufwändige zusätzliche Aktorik und Pyrotechnik erforderlich ist. Des Weiteren ist diese Lösung bei einer Vielzahl unterschiedlicher Fahrzeugtypen verwendbar, wobei zur Adaption an den jeweiligen Fahrzeugtyp nur ein sehr geringer Aufwand erforderlich ist, insbesondere, da ein Eingriff in einen Motorraumbereich sowie Veränderungen oder ein Bauraumbedarf im Motorraumbereich des Fahrzeugs nicht erforderlich sind.This solution requires a much smaller space than a separate, from the front door 4 independent, for example, pyrotechnic drive for moving the vehicle component to be moved 7 because only the rope 6 to be laid in the vehicle and possibly deflected, as will be described in more detail below. In addition, this solution is very cost-effective, since no complex additional Aktorik and pyrotechnics is required. Furthermore, this solution can be used for a large number of different types of vehicle, with only very little effort being required for adaptation to the respective vehicle type, in particular since intervention in an engine compartment area as well as changes or space requirements in the engine compartment area of the vehicle are not required.
Das zu bewegende Fahrzeugbauteil 7 ist, insbesondere in der in den 1 bis 3 dargestellten Ausführungsform der Sicherheitseinrichtung 1, beispielsweise eine hier nicht näher dargestellte Abdeckung, welche zum Beispiel aus Metall und/oder Kunststoff gefertigt ist und in einer Führung angeordnet ist, die beispielsweise in einem Zwischenraum in der Frontklappe 4 oder an der Frontklappe 4, beispielsweise an einer Unterseite der Frontklappe 4, angeordnet ist. Mittels des Seils 6 ist diese Abdeckung durch die Frontklappenbewegung in Richtung der Windschutzscheibe verschiebbar, um einen zwischen der angehobenen Frontklappe 4 und der Windschutzscheibe gebildeten Zwischenraum abzudecken. Dadurch ist die Gefahr des Einklemmens von Körperteilen in dem durch die angehobene Frontklappe 4 gebildeten Zwischenraum verhindert oder zumindest deutlich vermindert, da dieser durch die Abdeckung bedeckt ist.The vehicle component to be moved 7 is, especially in the in the 1 to 3 illustrated embodiment of the safety device 1 , For example, a cover not shown here, which is made for example of metal and / or plastic and is arranged in a guide, for example, in a space in the front door 4 or on the front flap 4 For example, on an underside of the front door 4 , is arranged. By means of the rope 6 this cover is displaceable by the front flap movement in the direction of the windshield to one between the raised front flap 4 and cover the windshield formed gap. As a result, the risk of pinching body parts in the through the raised front door 4 formed gap prevents or at least significantly reduced because it is covered by the cover.
Alternativ oder zusätzlich können auf diese Weise zu bewegende Fahrzeugbauteile 7 beispielsweise Abdeckungen zum Bedecken von A-Säulenbereichen bzw. seitlichen Scheibenrahmenbereichen der Windschutzscheibe des Fahrzeugs sein, um einen Aufprall des Fußgängers auf diese sehr harten Bereiche des Fahrzeugs zu verhindern oder zumindest deutlich zu vermindern. Diese Abdeckungen der A-Säulenbereiche sind beispielsweise mittels der durch das Seil 6 übertragenen Bewegung der Frontklappe 4 aus einer Position unterhalb der Frontklappe 4 herauszuschwenken und/oder herauszuschieben, d. h. in einer rotatonischen und/oder einer translatorischen Bewegung, und über den A-Säulenbereichen des Scheibenrahmens der Windschutzscheibe zu positionieren.Alternatively or additionally, to be moved in this way vehicle components 7 For example, covers for covering A-pillar portions or side window frame portions of the windshield of the vehicle to prevent or at least significantly reduce a collision of the pedestrian on these very hard areas of the vehicle. These covers of the A-pillar regions are, for example, by means of the rope 6 transmitted movement of the front door 4 from a position below the front flap 4 swing out and / or slide out, ie in a rotatonic and / or translational movement, and to position over the A-pillar portions of the window frame of the windshield.
Alternativ oder zusätzlich sind auf diese Weise auch eine Vielzahl weiterer Fahrzeugbauteile 7 bewegbar, um dadurch insbesondere den Fußgängerschutz zu verbessern, beispielsweise Abdeckungen der Windschutzscheibe oder Mittel zum Auffangen des Fußgängers, um auf diese Weise dessen Aufprall auf das Fahrzeug zu verhindern oder zumindest zu reduzieren, oder ein Fahrzeugbauteil 7, welches sich zwischen der Frontklappe 4 und einem Motor des Fahrzeugs entfaltet oder aufstellt und auf diese Weise zur Energieabsorption der auf die Windschutzscheibe einwirkenden Aufprallenergie des Fußgängers dient. Alternativ oder zusätzlich ist auf diese Weise als Fahrzeugbauteil 7 beispielsweise ein Frontklappenschloss zu betätigen und dadurch auch ein vorderer Bereich der Frontklappe 4 anzuheben. Alternativ oder zusätzlich sind im vorderen Frontklappenbereich oder in einem Frontmodul des Fahrzeugs Fahrzeugbauteile 7 zu bewegen, bevorzugt reversibel, welche den Fußgängerschutz durch Absorption von Aufprallenergie verbessern und/oder ein Abrollverhalten des Fußgängers auf der Fahrzeugfront verbessern.Alternatively or additionally, in this way, a plurality of other vehicle components 7 movable, thereby in particular to improve the pedestrian protection, such as covers of the windshield or means for intercepting the pedestrian, in order to prevent or at least reduce its impact on the vehicle, or a vehicle component 7 which is located between the front flap 4 and an engine of the vehicle is deployed or erected and thus serves for energy absorption of the impact energy of the pedestrian acting on the windshield. Alternatively or additionally, in this way as a vehicle component 7 For example, to operate a front door lock and thereby also a front portion of the front door 4 to raise. Alternatively or additionally, vehicle components are in the front front flap area or in a front module of the vehicle 7 to move, preferably reversible, which improve pedestrian protection by absorbing impact energy and / or improve the rolling behavior of the pedestrian on the front of the vehicle.
Alternativ oder zusätzlich kann das zu bewegende Fahrzeugbauteil 7 beispielsweise auch ein Bauteil zur Speicherung potentieller Energie sein, d. h. beispielsweise zumindest ein Federelement. Durch die Übertragung der Bewegung der Frontklappe 4 mittels des Seils 6 auf das Federelement ist dieses zu bewegen, d. h. Bereiche des Federelementes sind relativ zu anderen Bereichen des Federelementes zu bewegen, wodurch eine elastische Verformung des Federelementes, d. h. ein Spannen des Federelementes stattfindet und kinetische Energie der Bewegung der Frontklappe 4, übertragen über das Seil 6 auf das Federelement, als potentielle Energie im gespannten Federelement zu speichern ist. Diese potentielle Energie, d. h. das gespannte Federelement, ist zu einem späteren Zeitpunkt nutzbar, beispielsweise zum automatischen Schließen der Frontklappe 4, d. h. zum automatischen Überführen der Frontklappe 4 aus der angehobenen Position zurück in die geschlossene Position. Dies ermöglicht eine automatisierte Reversibilität der Sicherheitseinrichtung 1, da kein Eingriff eines Fahrzeugführers zum Überführen der Frontklappe 4 zurück in die geschlossene Position erforderlich ist.Alternatively or additionally, the vehicle component to be moved can 7 For example, be a component for storing potential energy, ie, for example, at least one spring element. By transferring the movement of the front door 4 by means of the rope 6 This is to move on the spring element, ie areas of the spring element are to move relative to other areas of the spring element, whereby an elastic deformation of the spring element, ie a tensioning of the spring element takes place and kinetic energy of the movement of the front door 4 , transmitted over the rope 6 on the spring element to store as potential energy in the tensioned spring element. This potential energy, ie the tensioned spring element, can be used at a later time, for example for automatically closing the front flap 4 , ie for automatic transfer of the front flap 4 from the raised position back to the closed position. This allows automated reversibility of the safety device 1 because no intervention of a driver to transfer the front door 4 back to the closed position is required.
Um die Übertragung der Bewegung der Frontklappe 4 mittels des Seils 6 auf das zu bewegende Fahrzeugbauteil 7 zu ermöglichen, gleichzeitig aber auch eine normale Öffnungsfunktion der Frontklappe 4 zu ermöglichen, bei welcher keine Übertragung der Bewegung der Frontklappe 4 auf das zu bewegende Fahrzeugbauteil 7 stattfinden soll, ist ein zweites Seilende 6.2 des Seiles 6 unmittelbar vor oder während eines Starts der Überführung der Frontklappe 4 aus ihrer geschlossenen Position in die angehobene Position mit der Fahrzeugkarosserie 5, wie in den 1 bis 3 dargestellt, oder mit der Frontklappe 4, wie in 4 dargestellt, automatisch zu verbinden.To transfer the movement of the front door 4 by means of the rope 6 on the vehicle component to be moved 7 to allow at the same time but also a normal opening function of the front door 4 to allow at which no transmission of movement of the front door 4 on the vehicle component to be moved 7 is to take place, is a second end of the rope 6.2 of the rope 6 immediately before or during a take-off of the front flap 4 from its closed position to the raised position with the vehicle body 5 . like in the 1 to 3 represented, or with the front flap 4 , as in 4 shown to connect automatically.
Ist das Seil 6 karosseriefest, d. h. rohbaufest verlegt, wie in 4 dargestellt, so ist das zweite Seilende 6.2 mit der Frontklappe 4 zu verbinden, um die Bewegung der Frontklappe 4 auf das zu bewegende Fahrzeugbauteil 7 zu übertragen. Ist das Seil 6 frontklappenfest, d. h. in oder an der Frontklappe 4 und/oder am Gelenkmechanismus 2 verlegt, wie in den 1 bis 3 dargestellt, so ist das zweite Seilende 6.2 mit der Fahrzeugkarosserie 5 zu verbinden, um die Bewegung der Frontklappe 4 auf das zu bewegende Fahrzeugbauteil 7 zu übertragen. Bei der normalen Öffnungsfunktion findet diese Verbindung des zweiten Seilendes 6.2 nicht statt, so dass das Seil 6 und dadurch das Fahrzeugbauteil 7 von der Bewegung der Frontklappe 4 entkoppelt ist.Is the rope 6 body test, ie laid construction test, as in 4 represented, so is the second end of the rope 6.2 with the front flap 4 to connect to the movement of the front door 4 on the vehicle component to be moved 7 transferred to. Is the rope 6 Front flap-proof, ie in or on the front flap 4 and / or on the hinge mechanism 2 misplaced, as in the 1 to 3 represented, so is the second end of the rope 6.2 with the vehicle body 5 to connect to the movement of the front door 4 on the vehicle component to be moved 7 transferred to. In the normal opening function, this connection is the second rope end 6.2 not held, so the rope 6 and thereby the vehicle component 7 from the movement of the front flap 4 is decoupled.
Das Verbinden des zweiten Seilendes 6.2 mit der Fahrzeugkarosserie 5 oder mit der Frontklappe 4 erfolgt bevorzugt über einen Kipphebel 8. Dieser Kipphebel 8 ist beispielsweise, wie in 4 dargestellt, an der Frontklappe 4 angeordnet und hakt in das zweite Seilende 6.2 ein, wodurch das zweite Seilende 6.2 über den Kipphebel 8, welcher sich mit der Frontklappe 4 mitbewegt, mit der Frontklappe 4 verbunden ist. In der anderen, in den 1 bis 3 dargestellten Ausführungsform ist dieser Kipphebel 8 am Gelenkmechanismus 2 angeordnet, wobei der Kipphebel 8 in dieser Ausführungsform nicht selbst in das zweite Seilende 6.2 einhakt, sondern das zweite Seilende 6.2 zu einem Hakenelement 9 führt und es in dieses einhakt. Das Hakenelement 9 bildet in den 1 bis 3 einen mit der Fahrzeugkarosserie 5 verbundenen Festpunkt. In einer weiteren, hier nicht dargestellten Ausführungsform kann der Kipphebel 8 beispielsweise auch an der Fahrzeugkarosserie 5 angeordnet sein und in das zweite Seilende 6.2 einhaken, wenn das Seil 6 in oder an der Frontklappe 4 verlegt ist, oder das zweite Seilende 6.2 zu einem entsprechenden Haken an der Frontklappe 4 führen und es in diesen einhaken, wenn das Seil 6 karosseriefest verlegt ist, d. h. in einem sich nicht mit der Frontklappe 4 mitbewegenden Bereich des Fahrzeugs.The connection of the second rope end 6.2 with the vehicle body 5 or with the front flap 4 takes place preferably via a rocker arm 8th , This rocker arm 8th is, for example, as in 4 shown on the front flap 4 arranged and hooked in the second end of the rope 6.2 one, making the second end of the rope 6.2 over the rocker arm 8th , which deals with the front flap 4 moved, with the front flap 4 connected is. In the other, in the 1 to 3 illustrated embodiment, this rocker arm 8th at the hinge mechanism 2 arranged, with the rocker arm 8th in this embodiment, not even in the second end of the rope 6.2 hooked up, but the second end of the rope 6.2 to a hook element 9 leads and hooks it into this. The hook element 9 forms in the 1 to 3 one with the vehicle body 5 connected benchmark. In another embodiment, not shown here, the rocker arm 8th for example, on the vehicle body 5 be arranged and in the second end of the rope 6.2 hook when the rope 6 in or on the front flap 4 is laid, or the second end of the rope 6.2 to a corresponding hook on the front flap 4 Lead and hook it into this when the rope 6 body is laid, ie in a not with the front door 4 moving area of the vehicle.
Besonders bevorzugt ist der Kipphebel 8 mittels der Einrichtung 3 zur Überführung der Frontklappe 4 aus ihrer geschlossenen Position in die angehobene Position bewegbar, wie in den 1 bis 4 dargestellt. Dabei erfolgt zuerst ein Bewegen des Kipphebels 8 und dadurch das Verbinden des zweiten Seilendes 6.2 mit der Frontklappe 4, wie in 4 dargestellt, oder mit der Fahrzeugkarosserie 5, wie in den 1 bis 3 dargestellt, und erst danach die Bewegung der Frontklappe 4 mittels der Einrichtung 3 zur Überführung der Frontklappe 4 aus ihrer geschlossenen Position in die angehobene Position. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass das zweite Seilende 6.2 während der Überführung der Frontklappe 4 aus ihrer geschlossenen Position in die angehobene Position bereits mit der Fahrzeugkarosserie 5 bzw. mit der Frontklappe 4 verbunden ist.Particularly preferred is the rocker arm 8th by means of the device 3 for the transfer of the front flap 4 from its closed position to the raised position, as in the Figs 1 to 4 shown. This is done first moving the rocker arm 8th and thereby connecting the second rope end 6.2 with the front flap 4 , as in 4 represented, or with the vehicle body 5 as in the 1 to 3 shown, and only then the movement of the front door 4 by means of the device 3 for the transfer of the front flap 4 from its closed position to the raised position. In this way it is ensured that the second end of the rope 6.2 during the transfer of the front flap 4 from its closed position to the raised position already with the vehicle body 5 or with the front flap 4 connected is.
Der in den 1 bis 3 dargestellte Gelenkmechanismus 2 ist unter dem anzuhebenden Bereich der Frontklappe 4 angeordnet, d. h. im Bereich der Windschutzscheibe unter der Frontklappe 4, wobei die Frontklappe 4 über den Gelenkmechanismus 2 mit der Fahrzeugkarosserie 5 des Fahrzeugs verbunden ist. Dazu ist der Gelenkmechanismus 2 mit einem Unterteil 2.1 an der Fahrzeugkarosserie 5 befestigt und mit einem Oberteil 2.2 an der Frontklappe 4 im Bereich der Windschutzscheibe befestigt. Der Gelenkmechanismus 2 weist mehrere Scharniergelenke auf und ist in 1 in einer geschlossenen Position der Frontklappe 4, in 2 zu Beginn eines Anhebens der Frontklappe 4 und in 3 in einer angehobenen Position der Frontklappe 4 dargestellt.The in the 1 to 3 illustrated hinge mechanism 2 is under the area of the front flap to be lifted 4 arranged, ie in the windscreen under the front door 4 , where the front flap 4 over the hinge mechanism 2 with the vehicle body 5 of the vehicle is connected. This is the hinge mechanism 2 with a lower part 2.1 on the vehicle body 5 attached and with a shell 2.2 at the front flap 4 attached in the windscreen. The hinge mechanism 2 has several hinge joints and is in 1 in a closed position of the front door 4 , in 2 at the beginning of lifting the front door 4 and in 3 in a raised position of the front door 4 shown.
Das mit dem zu bewegenden Fahrzeugbauteil 7 gekoppelte Seil 6 ist in der in den 1 bis 3 dargestellten Ausführungsform im Bereich des Gelenkmechanismus 2 über zwei Umlenkpunkte P1, P2 geführt. Das zweite Seilende 6.2 ist, wie bereits beschrieben, unmittelbar vor oder während des Starts der Überführung der Frontklappe 4 aus ihrer geschlossenen Position in die angehobene Position mit der Fahrzeugkarosserie 5 automatisch zu verbinden, d. h. mit dem Hakenelement 9, welches an einem während der Überführung der Frontklappe 4 aus ihrer geschlossenen Position in die angehobene Position relativ zur Fahrzeugkarosserie 5 unbeweglichen Teil des Fahrzeugs befestigt ist und einen Festpunkt bildet.That with the vehicle component to be moved 7 coupled rope 6 is in the in the 1 to 3 illustrated embodiment in the region of the hinge mechanism 2 passed over two deflection points P1, P2. The second end of the rope 6.2 is, as already described, immediately before or during the start of the transfer of the front door 4 from its closed position to the raised position with the vehicle body 5 automatically connect, ie with the hook element 9 which at one during the transfer of the front flap 4 from its closed position to the raised position relative to the vehicle body 5 immovable part of the vehicle is attached and forms a benchmark.
Das Hakenelement 9 ist im hier dargestellten Beispiel an dem an der Fahrzeugkarosserie 5 angeschraubten Unterteil 2.1 des Gelenkmechanismus 2 befestigt. Das Hakenelement 9 oder ein anders ausgebildeter Festpunkt kann in weiteren, hier nicht dargestellten Ausführungsbeispielen auch an einer unteren Querstrebe des mit der Fahrzeugkarosserie 5 verbundenen Gelenkmechanismus 2 angeordnet sein. Auf diese Weise ist der Festpunkt immer ein Teil des Gelenkmechanismus 2, welcher bei einer Frontklappeneinstellung bewegt wird. Dadurch sind Toleranzen durch die Frontklappeneinstellung beispielsweise an einem linken und rechten Gelenkmechanismus 2 minimiert.The hook element 9 is in the example shown here on the on the vehicle body 5 bolted lower part 2.1 of the hinge mechanism 2 attached. The hook element 9 or another trained fixed point can in other, not shown embodiments, also on a lower cross member of the vehicle body 5 connected joint mechanism 2 be arranged. In this way, the fixed point is always part of the hinge mechanism 2 , which is moved at a front flap setting. As a result, tolerances by the front flap setting, for example, on a left and right hinge mechanism 2 minimized.
Um eine gute Seilführung zu ermöglichen und einen Verschleiß des Seils 6 zu minimieren, kann das Seil 6 Bestandteil eines Bowdenzugs sein, wobei Hüllenteile des Bowdenzugs zumindest im Bereich der Umlenkpunkte P1, P2 angeordnet sind. Es sind alternativ oder zusätzlich jedoch auch andere Möglichkeiten der Führung des Seils 6 um die Umlenkpunkte P1, P2 herum möglich, beispielsweise in Form von Röhren, Halbröhren oder Führungskanälen 10, zum Beispiel aus Kunststoff oder Metall. In einer bevorzugten Ausführungsform sind alle Führungskanäle 10, Seilführungen und Umlenkpunkte P1, P2 Bestandteil einer Seileinheit oder Bowdenzugeinheit und sind bei einer Montage gemeinsam am Gelenkmechanismus 2 zu befestigen. Dabei sind beispielsweise während der Montage die Führungskanäle 10 der Umlenkpunkte P1, P2 auf Führungen am Gelenkmechanismus 2 aufzustecken und kraft-, form- und/oder stoffschlüssig mit diesen zu verbinden, beispielsweise zu verrasten. In 4 ist das Seil 6 Bestandteil eines Bowdenzugs, d. h. es ist zumindest partiell von einer Hülle 11 umgeben.To allow a good rope guidance and a wear of the rope 6 can minimize the rope 6 Be part of a Bowden cable, wherein shell parts of the Bowden cable are arranged at least in the region of the deflection points P1, P2. However, as an alternative or in addition, other possibilities for guiding the rope are also possible 6 around the deflection points P1, P2 possible, for example in the form of tubes, half-tubes or guide channels 10 , for example made of plastic or metal. In a preferred embodiment, all guide channels 10 , Cable guides and deflection points P1, P2 are part of a cable unit or a Bowden cable unit and are common to the hinge mechanism during assembly 2 to fix. In this case, for example, during assembly, the guide channels 10 the deflection points P1, P2 on guides on the hinge mechanism 2 aufzustecken and force, form and / or materially connected to these, for example, to lock. In 4 is the rope 6 Part of a Bowden cable, ie it is at least partially of a shell 11 surround.
Die Umlenkpunkte P1, P2, über welche das Seil 6 verläuft, sind derart angeordnet, dass sich deren Entfernung voneinander während der Überführung der Frontklappe 4 aus ihrer geschlossenen Position in die angehobene Position vergrößert und dass sich eine Entfernung des mit dem Hakenelement 9 verbundenen zweiten Seilendes 6.2 zum entlang eines Seilverlaufs folgenden ersten Umlenkpunkt P1 ebenfalls während der Überführung der Frontklappe 4 aus ihrer geschlossenen Position in die angehobene Position vergrößert. Auf diese Weise ist ein Flaschenzugeffekt realisiert, mittels welchem ein Bewegungsweg des zu bewegenden Fahrzeugbauteils 7, beispielsweise der Abdeckung, gegenüber einem Hubweg der Frontklappe 4 vervielfacht ist.The deflection points P1, P2, over which the rope 6 runs, are arranged such that their distance from each other during the transfer of the front door 4 increased from its closed position to the raised position and that a distance of the hook with the element 9 connected second rope end 6.2 to following a cable course following first deflection point P1 also during the transfer of the front door 4 increased from its closed position to the raised position. In this way, a pulley effect is realized, by means of which a movement path of the vehicle component to be moved 7 , For example, the cover, compared to a stroke of the front door 4 is multiplied.
Bei einer Umlenkung über zwei Umlenkpunkte P1, P2, wie hier dargestellt, ist ein Faktorenflaschenzugeffekt mit dem Faktor zwei realisiert, so dass ein Bewegungsweg des Fahrzeugbauteils 7 erreicht ist, welcher einem doppelten Hubweg der Frontklappe 4 entspricht. Auf diese Weise ist ein ausreichend schnelles und ausreichend weites Verschieben des beispielsweise als Abdeckung ausgebildeten zu bewegenden Fahrzeugbauteils 7 zum Verschließen des Zwischenraums sichergestellt. So ist beispielsweise bei einem Hubweg der Frontklappe 4 von ca. 80 mm das als Abdeckung ausgebildete Fahrzeugbauteil 7 gleichzeitig um ca. 160 mm verschiebbar.In a deflection over two deflection points P1, P2, as shown here, a Faktorflaschenzugeffekt is realized with the factor two, so that a movement path of the vehicle component 7 is reached, which is a double stroke of the front door 4 equivalent. In this way, a sufficiently fast and sufficiently far displacement of the example designed as a cover to be moved vehicle component 7 ensured to close the gap. For example, with a stroke of the front door 4 of about 80 mm designed as a cover vehicle component 7 simultaneously displaceable by approx. 160 mm.
Es sind in weiteren, hier nicht dargestellten Ausführungsformen auch weitere Umlenkpunkte zum Umlenken des Seils 6 möglich, deren Entfernung voneinander sich während der Überführung der Frontklappe 4 aus ihrer geschlossenen Position in die angehobene Position jeweils vergrößert, so dass eine noch größere Faktorwirkung erzielbar ist, d. h. mit dem gleichen Hubweg der Frontklappe 4 ist dann eine noch größere Bewegung des zu bewegenden Fahrzeugbauteils 7, beispielsweise ein noch größerer Verschiebeweg der Abdeckung realisierbar. Alternativ oder zusätzlich zur Vergrößerung der Anzahl der Umlenkpunkte P1, P2 ist auch durch eine Variation einer Entfernungsänderung der Umlenkpunkte P1, P2 zueinander und/oder durch eine Variation einer Entfernungsänderung des mit dem Hakenelement 9 verbundenen zweiten Seilendes 6.2 zum entlang des Seilverlaufs folgenden ersten Umlenkpunkt P1 während des Überführens der Frontklappe 4 von der geschlossenen Position in die angehobene Position eine Änderung des Verhältnisses des Bewegungswegs des zu bewegenden Fahrzeugbauteils 7 zum Hubweg der Frontklappe 4 erreichbar.There are in further, not shown embodiments, further deflection points for deflecting the rope 6 possible, their distance from each other during the transfer of the front door 4 each increased from its closed position to the raised position, so that an even greater factor effect can be achieved, ie with the same stroke of the front door 4 is then an even greater movement of the vehicle component to be moved 7 , For example, an even greater displacement of the cover feasible. Alternatively or in addition to increasing the number of deflection points P1, P2 is also by a variation of a change in distance of the deflection points P1, P2 to each other and / or by a variation of a distance change of the hook element 9 connected second rope end 6.2 for following along the cable course first turning point P1 during the transfer of the front door 4 from the closed position to the raised position, a change in the ratio of the travel of the vehicle component to be moved 7 to the stroke of the front door 4 reachable.
Um die Entfernungsvergrößerung der Umlenkpunkte P1, P2 zueinander sowie die Entfernungsvergrößerung des mit dem Hakenelement 9 verbundenen zweiten Seilendes 6.2 zum entlang des Seilverlaufs folgenden ersten Umlenkpunkt P1 während des Überführens der Frontklappe 4 von der geschlossenen Position in die angehobene Position zu realisieren, ist der entlang des Seilverlaufs dem Hakenelement 9 folgende erste Umlenkpunkt P1 am Oberteil 2.2 des Gelenkmechanismus 2 angeordnet, welches an der Frontklappe 4 befestigt ist und sich während der Überführung der Frontklappe 4 aus ihrer geschlossenen Position in die angehobene Position zusammen mit der Frontklappe 4 relativ zur Fahrzeugkarosserie 5 und zum an dieser befestigten Hakenelement 9 bewegt, und der zweite Umlenkpunkt P2 ist an der Fahrzeugkarosserie 5 oder, wie in den dargestellten Beispielen, an einem Teil des Gelenkmechanismus 2 angeordnet, welcher sich während der Überführung der Frontklappe 4 aus der geschlossenen Position in die angehobene Position von der Frontklappe 4 entfernt. Wenn der zweite Umlenkpunkt P2 beispielsweise an der Fahrzeugkarosserie 5 oder am Unterteil 2.1 des Gelenkmechanismus 2 befestigt ist, ist ein im Vergleich zum Hubweg der Frontklappe 4 beispielsweise dreifacher Bewegungsweg des zu bewegenden Fahrzeugbauteils 7 erreichbar, d. h. ein Faktor drei.To the distance increase of the deflection points P1, P2 to each other and the distance increase of the hook element 9 connected second rope end 6.2 for following along the cable course first turning point P1 during the transfer of the front door 4 from the closed position to the raised position, the one along the cable path is the hook element 9 following first deflection P1 at the top 2.2 of the hinge mechanism 2 arranged, which at the front flap 4 is attached and during the transfer of the front door 4 from its closed position to the raised position together with the front door 4 relative to the vehicle body 5 and attached to this hook element 9 moves, and the second turning point P2 is on the vehicle body 5 or, as in the illustrated examples, on a part of the hinge mechanism 2 arranged, which is during the transfer of the front door 4 from the closed position to the raised position from the front door 4 away. If the second deflection point P2, for example, on the vehicle body 5 or at the bottom 2.1 of the hinge mechanism 2 is attached, is one compared to the stroke of the front door 4 for example, three times the movement path of the vehicle component to be moved 7 achievable, ie a factor of three.
Wie bereits beschrieben, erfolgt in der in den 1 bis 3 dargestellten Ausführungsform das Einhaken des zweiten Seilendes 6.2 in das Hakenelement 9 mittels des Kipphebels 8, welcher das zweite Seilende 6.2 zu dem Hakenelement 9 führt. Der Kipphebel 8 ist in der geschlossenen Position der Frontklappe 4 in einer durch einen Haltebolzen gebildeten Halterung 12 am an der Frontklappe 4 befestigten Oberteil 2.2 des Gelenkmechanismus 2 eingerastet. Aufgrund dieses Einrastens ist der der Windschutzscheibe zugewandte Bereich der Frontklappe 4 während des regulären Öffnens der Frontklappe 4 durch Anheben des von der Windschutzscheibe abgewandten Teils der Frontklappe 4 an der Fahrzeugkarosserie 5 gehalten und ein Anheben dieses Bereichs in die angehobene Position verhindert, d. h. die Frontklappe 4 ist mittels des Gelenkmechanismus 2 normal von einer Fahrzeugfront aus zu öffnen, durch eine Vergrößerung eines Winkels zwischen der Frontklappe 4 und der Fahrzeugkarosserie 5, wobei der Scheitelpunkt des Winkels dann im Bereich der Windschutzscheibe liegt.As already described, takes place in the in 1 to 3 illustrated embodiment, the hooking of the second rope end 6.2 in the hook element 9 by means of the rocker arm 8th , which is the second end of the rope 6.2 to the hook element 9 leads. The rocker arm 8th is in the closed position of the front door 4 in a holder formed by a retaining bolt 12 at the front flap 4 attached shell 2.2 of the hinge mechanism 2 engaged. Due to this engagement, the area of the front flap facing the windshield is 4 during the regular opening of the front flap 4 by lifting the part of the front flap facing away from the windshield 4 on the vehicle body 5 held and prevented lifting this area in the raised position, ie the front door 4 is by means of the hinge mechanism 2 open normally from a vehicle front, by increasing an angle between the front door 4 and the vehicle body 5 , where the Vertex of the angle then lies in the area of the windshield.
Bei einem Anheben der Frontklappe 4 mittels der Einrichtung 3 zur Überführung der Frontklappe 4 von der geschlossenen Position in die angehobene Position erfolgt ein automatisches Schwenken des Kipphebels 8 um eine Drehachse D, welche parallel zur Fahrzeugquerachse ausgerichtet ist, hervorgerufen durch einen Bolzen 13, welcher sich pyrotechnisch angetrieben nach oben aus der als pyrotechnische Einheit ausgebildeten Einrichtung 3 herausbewegt und gegen den Kipphebel 8 presst, wie in 2 schematisch dargestellt.When lifting the front door 4 by means of the device 3 for the transfer of the front flap 4 from the closed position to the raised position, an automatic pivoting of the rocker arm takes place 8th about a rotation axis D, which is aligned parallel to the vehicle transverse axis, caused by a bolt 13 , which is pyrotechnically driven upward from the designed as a pyrotechnic device 3 moved out and against the rocker arm 8th presses, as in 2 shown schematically.
Durch dieses Schwenken des Kipphebels 8, betätigt durch den Bolzen 13 der pyrotechnischen Einheit, schwenkt der Teil des Kipphebels 8, an welchem das zweite Seilende 6.2 angeordnet ist, um die Drehachse D nach vorn und oben, d. h. in Fahrtrichtung und in Richtung der Frontklappe 4, so dass das zweite Seilende 6.2 in das Hakenelement 9 einhakt. Des Weiteren schwenkt durch dieses Schwenken des Kipphebels 8, betätigt durch den Bolzen 13 der pyrotechnischen Einheit, der aus der Halterung 12 auszurastende Teil des Kipphebels 8 nach hinten und unten, d. h. entgegen der Fahrtrichtung und in Richtung eines Fahrzeugbodens, wodurch ein Herausrutschen des am Oberteil 2.2 befestigten Haltebolzens der Halterung 12 aus dem Kipphebel 8 und dadurch ein Freigeben der Bewegung des der Windschutzscheibe zugewandten hinteren Bereichs der Frontklappe 4 nach oben erfolgt.By this pivoting of the rocker arm 8th , actuated by the bolt 13 the pyrotechnic unit pivots the part of the rocker arm 8th at which the second end of the rope 6.2 is arranged to the rotation axis D forward and upward, ie in the direction of travel and in the direction of the front door 4 so that the second end of the rope 6.2 in the hook element 9 hooks. Furthermore pivots by this pivoting of the rocker arm 8th , actuated by the bolt 13 the pyrotechnic unit coming out of the holder 12 ausurastende part of the rocker arm 8th to the rear and below, ie against the direction of travel and in the direction of a vehicle floor, thereby slipping out of the upper part 2.2 fastened retaining bolt of the bracket 12 from the rocker arm 8th and thereby releasing the movement of the windshield facing rear portion of the front door 4 upwards.
Da der Kipphebel 8 nun aus der am Oberteil 2.2 befestigten Halterung 12 ausgerastet ist, kann sich das Oberteil 2.2 des Gelenkmechanismus 2 zusammen mit der Frontklappe 4 vom Kipphebel 8 weg nach oben in die angehobene Position bewegen, wobei die weitere Bewegung des Gelenkmechanismus 2 durch den am Kipphebel 8 angreifenden und sich weiter aus der pyrotechnischen Einheit nach oben herausbewegenden Bolzen 13 der Einrichtung 3 erfolgt. Da der Kipphebel 8 an einem sich vom Unterteil 2.1 entfernenden Teil des Gelenkmechanismus 2 befestigt ist und durch den Bolzen 13 der pyrotechnischen Einheit nach oben bewegt wird, löst er sich während des weiteren Anhebens der Frontklappe 4 vom am Hakenelement 9 eingehakten zweiten Seilende 6.2 und schwenkt aufgrund eines durch den Kipphebel 8 vorgespannten Rückstellfederelementes 14 bei vollständig angehobener Frontklappe 4 oder spätestens nach einem Entfernen der verbrauchten pyrotechnischen Einheit auf der Drehachse D in seine Grundausrichtung zurück.Because the rocker arm 8th now from the top 2.2 attached bracket 12 is disengaged, the upper part can 2.2 of the hinge mechanism 2 together with the front flap 4 from the rocker arm 8th Move upwards to the raised position, taking further movement of the hinge mechanism 2 through the rocker arm 8th attacking and further out of the pyrotechnic unit upwardly moving bolt 13 the device 3 he follows. Because the rocker arm 8th at one of the lower part 2.1 removing part of the hinge mechanism 2 is attached and through the bolt 13 the pyrotechnic unit is moved upward, it dissolves during further lifting of the front door 4 from the hook element 9 hooked on the second end of the rope 6.2 and pivots due to a through the rocker arm 8th prestressed return spring element 14 with fully raised front door 4 or at the latest after removal of the spent pyrotechnic unit on the axis of rotation D in its basic orientation.
Vorzugsweise ist der beschriebene Vorgang reversibel, d. h. durch ein Herunterdrücken der Frontklappe 4 beispielsweise durch einen Fahrzeugführer, zum Beispiel nach einer Fehlauslösung, ist die Frontklappe 4 wieder von der angehobenen Position in die geschlossene Position zu überführen, wobei der Kipphebel 8 wieder in die Halterung 12 am Oberteil 2.2 des Gelenkmechanismus 2 einrastet. Zum Verschieben des beispielsweise als Abdeckung ausgebildeten Fahrzeugbauteils 7 in die Ausgangsposition beispielsweise in oder unter der Frontklappe 4 sowie zum Zurückziehen des Seils 6 und zum Ausrasten des zweiten Seilendes 6.2 aus dem Hakenelement 9 ist dann vorzugsweise am Fahrzeugbauteil 7 und/oder am Seil 6 zumindest ein Rückstellelement beispielsweise in Form einer Feder angeordnet. Auf diese Weise ist, falls die Einrichtung 3 zur Überführung von der geschlossenen Position in die angehobene Position nicht als Federeinheit, sondern, wie in diesen Beispielen als pyrotechnische Einheit ausgebildet ist, lediglich diese pyrotechnische Einheit auszutauschen, d. h. zu entfernen und gegen eine neue zu ersetzen. Ist die Einrichtung 3 in anderen Ausführungsformen als Federeinheit ausgebildet, so ist die Sicherheitseinrichtung 1 vollständig reversibel. Des Weiteren ist durch dieses Rückstellelement, welches beispielsweise als Zug- oder Druckfeder ausgebildet ist, oder durch ein anderes derart ausgebildetes Federelement das Seil 6 immer gespannt haltbar, wodurch das zweite Seilende 6.2 sicher führbar und positionierbar ist.Preferably, the process described is reversible, ie by pressing down the front door 4 for example, by a driver, for example after a false trip, is the front door 4 to transfer again from the raised position to the closed position, wherein the rocker arm 8th back in the holder 12 at the top 2.2 of the hinge mechanism 2 locks. To move the example designed as a cover vehicle component 7 in the starting position, for example, in or under the front flap 4 and to pull back the rope 6 and for disengaging the second end of the rope 6.2 from the hook element 9 is then preferably on the vehicle component 7 and / or on the rope 6 arranged at least one return element, for example in the form of a spring. That way, if the device is 3 for the transfer from the closed position to the raised position not as a spring unit, but, as in these examples is designed as a pyrotechnic unit, only to replace this pyrotechnic unit, ie to remove and replace it with a new one. Is the device 3 formed in other embodiments as a spring unit, so is the safety device 1 completely reversible. Furthermore, by this restoring element, which is designed for example as a tension or compression spring, or by another spring element designed in this way the rope 6 always tense, making the second end of the rope 6.2 safe to guide and position.
In 4 ist das Seil 6, wie bereits beschrieben, karosseriefest verlegt und mittels des Kipphebels 8 über sein zweites Seilende 6.2 unmittelbar vor oder während des Starts der Überführung der Frontklappe 4 aus ihrer geschlossenen Position in die angehobene Position mit der Frontklappe 4 automatisch zu verbinden. Bei einem Anheben der Frontklappe 4 mittels der Einrichtung 3 zur Überführung der Frontklappe 4 von der geschlossenen Position in die angehobene Position erfolgt auch hier ein automatisches Schwenken des Kipphebels 8, hervorgerufen durch den Bolzen 13, welcher sich pyrotechnisch angetrieben nach oben aus der als pyrotechnische Einheit ausgebildeten Einrichtung 3 herausbewegt und gegen den Kipphebel 8 presst.In 4 is the rope 6 , as already described, laid body-fixed and by means of the rocker arm 8th over his second rope end 6.2 immediately before or during the start of the transfer of the front flap 4 from its closed position to the raised position with the front door 4 automatically connect. When lifting the front door 4 by means of the device 3 for the transfer of the front flap 4 from the closed position to the raised position, an automatic pivoting of the rocker arm also takes place here 8th caused by the bolt 13 , which is pyrotechnically driven upward from the designed as a pyrotechnic device 3 moved out and against the rocker arm 8th pressed.
Durch dieses Schwenken des Kipphebels 8, betätigt durch den Bolzen 13 der pyrotechnischen Einheit, schwenkt der Teil des Kipphebels 8, welcher im in 4 dargestellten Beispiel hakenförmig ausgebildet ist, nach vorn zu dem zweiten Seilende 6.2 und hakt in diesem ein. Danach liegt der Teil des Kipphebels 8, welchen der Bolzen 13 der als pyrotechnische Einheit ausgebildeten Einrichtung 3 berührt, an einem Anschlagpunkt 15 der Frontklappe 4 an, wodurch bei einer weiteren Bewegung des pyrotechnisch angetriebenen Bolzens 13 nun ein Bewegen der Frontklappe 4 aus ihrer geschlossenen Position in die angehobene Position erfolgt. Da der Kipphebel 8 an der sich bewegenden Frontklappe 4 befestigt ist und das zweite Seilende 6.2 am Kipphebel 8 und über diesen an der sich bewegenden Frontklappe 4 befestigt ist, erfolgt ein Bewegen des zweiten Seilendes 6.2 zusammen mit der Frontklappe 4 und dadurch auch in dieser, in 4 dargestellten Ausführungsform die Übertragung der Bewegung der Frontklappe 4 über das Seil 6 auf das zu bewegende Fahrzeugbauteil 7.By this pivoting of the rocker arm 8th , actuated by the bolt 13 the pyrotechnic unit pivots the part of the rocker arm 8th which is in in 4 illustrated example is hook-shaped, forward to the second end of the rope 6.2 and hook in this one. After that lies the part of the rocker arm 8th which the bolt 13 the device designed as a pyrotechnic unit 3 touched, at an anchor point 15 the front flap 4 which, upon further movement of the pyrotechnically driven bolt 13 now moving the front door 4 from its closed position to the raised position. Because the rocker arm 8th on the moving front flap 4 is attached and the second end of the rope 6.2 on the rocker arm 8th and about this at the moving front flap 4 is fixed, a movement of the second rope end takes place 6.2 together with the front flap 4 and thereby also in this, in 4 illustrated embodiment, the transmission of the movement of the front door 4 over the rope 6 on the vehicle component to be moved 7 ,
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DE 10132950 A1 [0002] DE 10132950 A1 [0002]