DE102011054557B4 - Lagervorrichtung für gegenstände und förderer dafür - Google Patents
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Abstract
Lagervorrichtung für Gegenstände, die zum Lagern einer Vielzahl von Gegenständen ausgebildet ist und eine Vielzahl von in Reihe ausgerichteten Lagersektionen (A - E) besitzt, wobei die Lagervorrichtung Folgendes aufweist:
- einen Förderer (3) zum Befördern von Gegenständen (80), wobei der Förderer (3) eine Gegenstand-Ladeseite, von der aus ein Gegenstand transferiert wird, und eine Gegenstand-Entladeseite aufweist, zu der ein Gegenstand transferiert wird,
wobei der Förderer (3) dazu ausgebildet ist, in mindestens einer Richtung von der Ladeseite zu der Entladeseite zu laufen und über alle Lagersektionen (A - E) hinweg angeordnet ist,
wobei der Förderer (3) in eine Vielzahl von Steuerzonen unterteilt ist, die den jeweiligen Lagersektionen (A - E) entsprechen,
wobei die Steuerzonen aus einer an einem ersten Ende befindlichen Steuerzone (A), die auf der Ladeseite gelegen ist, einer an einem zweiten Ende befindlichen Steuerzone (E), die auf der Entladeseite gelegen ist, sowie aus mindestens einer zwischengeordneten Steuerzone (B - D) zwischen der am ersten Ende befindlichen und der am zweiten Ende befindlichen Steuerzone besteht,
wobei der Förderer (3) in jeder der Steuerzonen mit einer Steuerung (101 - 105) versehen ist,
wobei zumindest die in der zwischengeordneten Steuerzone vorgesehene Steuerung einen Ankunftsdetektor (21), eine Ladepräsenz-Speichereinrichtung (126) und ein Kommunikationswerkzeug (123) aufweist,
wobei der Ankunftsdetektor (21) zum Erfassen eines Gegenstands beim Eintritt in eine Home-Steuerzone von der auf der Ladeseite gelegenen Steuerzone ausgebildet ist,
wobei die Ladepräsenz-Speichereinrichtung (126) zum Speichern von Information ausgebildet ist, die anzeigt, ob ein Gegenstand in der Home-Steuerzone und/oder den anderen Steuerzonen vorhanden ist,
wobei das Kommunikationswerkzeug (123) dazu ausgebildet ist, Ladepräsenzinformation, die anzeigt, ob ein Gegenstand in der Home-Steuerzone vorhanden ist oder nicht, zu der Steuerung in der auf der Ladeseite gelegenen Steuerzone zu übertragen, und
wobei der Förderer (3) ferner Ladepräsenzdetektoren (111, 112) aufweist, die zumindest in der an dem ersten Ende und der an dem zweiten Ende befindlichen Steuerzone vorgesehen sind, so dass Gegenstände (80) in Richtung zu der Entladeseite weiterbewegt werden und in der Vorrichtung gelagert werden, und
wobei die Steuerung (102 - 104) in der zwischengeordneten Steuerzone den Förderer bei Stromaktivierung und/oder Netzwiederherstellung antreibt, um einen in der jeweiligen Steuerzone gelagerten Gegenstand (80), falls vorhanden, gegen einen anderen Gegenstand in einer auf der Entladeseite gelegenen Steuerzone zu drücken, um dadurch festzustellen, ob ein Gegenstand in der Home-Steuerzone vorhanden ist.
- einen Förderer (3) zum Befördern von Gegenständen (80), wobei der Förderer (3) eine Gegenstand-Ladeseite, von der aus ein Gegenstand transferiert wird, und eine Gegenstand-Entladeseite aufweist, zu der ein Gegenstand transferiert wird,
wobei der Förderer (3) dazu ausgebildet ist, in mindestens einer Richtung von der Ladeseite zu der Entladeseite zu laufen und über alle Lagersektionen (A - E) hinweg angeordnet ist,
wobei der Förderer (3) in eine Vielzahl von Steuerzonen unterteilt ist, die den jeweiligen Lagersektionen (A - E) entsprechen,
wobei die Steuerzonen aus einer an einem ersten Ende befindlichen Steuerzone (A), die auf der Ladeseite gelegen ist, einer an einem zweiten Ende befindlichen Steuerzone (E), die auf der Entladeseite gelegen ist, sowie aus mindestens einer zwischengeordneten Steuerzone (B - D) zwischen der am ersten Ende befindlichen und der am zweiten Ende befindlichen Steuerzone besteht,
wobei der Förderer (3) in jeder der Steuerzonen mit einer Steuerung (101 - 105) versehen ist,
wobei zumindest die in der zwischengeordneten Steuerzone vorgesehene Steuerung einen Ankunftsdetektor (21), eine Ladepräsenz-Speichereinrichtung (126) und ein Kommunikationswerkzeug (123) aufweist,
wobei der Ankunftsdetektor (21) zum Erfassen eines Gegenstands beim Eintritt in eine Home-Steuerzone von der auf der Ladeseite gelegenen Steuerzone ausgebildet ist,
wobei die Ladepräsenz-Speichereinrichtung (126) zum Speichern von Information ausgebildet ist, die anzeigt, ob ein Gegenstand in der Home-Steuerzone und/oder den anderen Steuerzonen vorhanden ist,
wobei das Kommunikationswerkzeug (123) dazu ausgebildet ist, Ladepräsenzinformation, die anzeigt, ob ein Gegenstand in der Home-Steuerzone vorhanden ist oder nicht, zu der Steuerung in der auf der Ladeseite gelegenen Steuerzone zu übertragen, und
wobei der Förderer (3) ferner Ladepräsenzdetektoren (111, 112) aufweist, die zumindest in der an dem ersten Ende und der an dem zweiten Ende befindlichen Steuerzone vorgesehen sind, so dass Gegenstände (80) in Richtung zu der Entladeseite weiterbewegt werden und in der Vorrichtung gelagert werden, und
wobei die Steuerung (102 - 104) in der zwischengeordneten Steuerzone den Förderer bei Stromaktivierung und/oder Netzwiederherstellung antreibt, um einen in der jeweiligen Steuerzone gelagerten Gegenstand (80), falls vorhanden, gegen einen anderen Gegenstand in einer auf der Entladeseite gelegenen Steuerzone zu drücken, um dadurch festzustellen, ob ein Gegenstand in der Home-Steuerzone vorhanden ist.
Description
- TECHNISCHES GEBIET
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Lagervorrichtungen für Gegenstände und befaßt sich insbesondere mit einer Lagervorrichtung für Gegenstände, die zum Lagern einer Vielzahl von Gegenständen dient und eine Vielzahl von in Reihe angeordneten Lagersektionen aufweist, und betrifft ferner auch einen Förderer, der bei der Lagervorrichtung für Gegenstände verwendet wird.
- EINSCHLÄGIGER STAND DER TECHNIK
- In solchen Einrichtungen, wie z.B. Verteilungszentren oder großen Warenhäusern werden enorme Mengen von Gegenständen auf einer täglichen Basis transportiert. Ein großes Warenhaus z.B. weist groß dimensionierte Rahmengestelle auf, die in einer Vielzahl von Reihen angeordnet sind. Ein solches Rahmengestell ist langgestreckt ausgebildet und erstreckt sich über mehr als 10 Meter Länge und weist eine Vielzahl von Reihen von Gestellregalen auf.
- Im allgemeinen werden in solchen Einrichtungen palettierte Gegenstände durch ein selbstfahrendes Beförderungsmittel, wie z.B. einen Gabelstapler (selbstfahrendes Materialfördergerät) in ein Rahmengestell mit einer Vielzahl von Reihen von Regalböden geladen und/oder aus diesem entladen. Die Tiefe jedes Regalbodens, in die ein Gabelstapler Gegenstände einbringen bzw. laden sowie aus diesen entnehmen bzw. entladen kann, ist durch die Länge der Gabeln des Gabelstaplers begrenzt und beträgt nicht mehr als die Tiefe von einer Palette. Infolgedessen werden Gegenstände zwangsweise von einer Vorderseite rechtwinklig zu der Längsrichtung eines Rahmengestells in das Rahmengestell geladen sowie aus diesem entladen.
- Dies führt dazu, daß Rahmengestelle nicht ohne Platz zwischen den einzelnen Gestellen angeordnet werden können und Passagen zwischen den Gestellen erforderlich sind, durch die sich der Gabelstapler bewegt. Aus diesem Grund benötigen große Warenhäuser im Stand der Technik Passagen zwischen den Rahmengestellen, und manche Einrichtungen mit begrenztem Platz stoßen leicht an ihre Grenze hinsichtlich der Umschlagmenge an Gegenständen. Zum Lösen eines derartigen Problems, wie es vorstehend geschildert worden ist, offenbart die nachfolgend genannte
-JP 2002 eine Lagereinrichtung für Gegenstände.347 914 A - Insbesondere offenbart die
-JP 2002 eine Lagereinrichtung für Gegenstände, die eine Vielzahl von Kurzförderern aufweist, die in einem Rahmengestell verbunden sind. Die in der347 914 A -JP 2002 offenbarte Lagereinrichtung lädt einen Gegenstand mittels eines Gabelstaplers von einer Seite in einer Längsrichtung des Gestellrahmens und transferiert den Gegenstand, der auf einen jeweiligen, von einem Elektromotor angetriebenen Förderer platziert worden ist, über die Förderer, um dadurch den Gegenstand in dem Gestellrahmen zu lagern.347 914 A - Der gelagerte Gegenstand wird wahlweise von der anderen Seite in der Längsrichtung des Rahmengestells mittels eines Gabelstaplers entnommen. Mit anderen Worten, in dem Rahmengestell kann eine Vielzahl von Gegenständen der Reihe nach in Längsrichtung des Gestells angeordnet werden, so daß auf eine Passage zwischen den Regalen, die bisher erforderlich war, verzichtet werden kann. Dies führt zu einer größeren Belegung mit Artikeln bezogen auf die Fläche von solchen Einrichtungen. Kurz gesagt, selbst Einrichtungen mit begrenzten Flächen können enorme Mengen an Gegenständen bewältigen.
- Die
US 6 860 381 B2 zeigt ein Staufördersystem zum Tragen und Bewegen einer Vielzahl von Gegenständen. Das Staufördersystem ist in eine Vielzahl von Zonen unterteilt, wobei jede Zone eine obere und eine untere Förderfläche aufweist und zwischen der oberen und der unteren Förderfläche ein Raum definiert ist. Jede Zone weist ferner einen eigenen Motor auf, der außerhalb des Raums zwischen den Förderflächen angeordnet und über eine schlupffreie Verbindung mit den Förderflächen verbunden ist. Ein Steuersystem ist mit dem Motor verbunden und steuert die Stromversorgung des Motors, sodass die Förderflächen in jeder Zone unabhängig voneinander bewegt werden können. Sobald ein Sensor eine leere nachgelagerte Zone feststellt, signalisiert er dem Steuersystem der vorgelagerten Zone, den Motor einzuschalten und das Objekt zu bewegen, um die leere Zone zu füllen. - Die
DE 20 2006 021 083 U1 zeigt einen Staurollenförderer für eine staudrucklose Förderung von Gegenständen längs eines Förderweges von einem stromaufwärts gelegenen Ort in Richtung eines stromabwärts gelegenen Ortes. Der Staurollenförderer weist das Folgende auf: eine Mehrzahl von separat abschaltbaren Fördersegmenten mit jeweils einer Mehrzahl von Transportrollen, die im Abstand zueinander längs des Förderwegs angeordnet sind; und mindestens ein Antriebselement zum Antreiben der Transportrollen. Dabei sind jedem Fördersegment eine Kupplungs-Bremskombinationsvorrichtung, ein Logikmodul und eine Sensorik zugeordnet. - Die
DE 10 2004 038 135 A1 zeigt ein zonengesteuertes Fördersystem mit mehreren Steuerzonen, das eine Antriebsrolle, eine Zonensteuerung für die Antriebsrolle und einen Präsenzsensor zur Erfassung eines Artikels aufweist. Die Zonensteuerung erfolgt in der Weise, dass während die Förderung eines Artikels von einer Zone in eine stromabwärts davon gelegene Zone verboten ist, die Zonensteuerung für die bestimmte Zone (a) den Betrieb einer Antriebsrolle in der bestimmten Zone mit einer ersten Fördergeschwindigkeit startet, die langsamer als die Standardfördergeschwindigkeit ist, wenn ein Präsenzsignal eines Artikels an die Zonensteuerung von einer direkt stromaufwärts gelegenen Zone übertragen wird, (b) die Antriebsrolle mit einer zweiten Fördergeschwindigkeit betreibt, die langsamer als die erste Fördergeschwindigkeit ist, nachdem der Artikel an einer vorgegebenen Position in der bestimmten Zone angekommen ist, und (c) dann den Betrieb der Antriebsrolle anhält, wenn ein Präsenzsignal in der bestimmten Zone ausgegeben wird. - Die
DE 10 2009 050 328 A1 zeigt einen Förderer mit einem Bereich auf seiner Förderlinie zum Einstellen von Intervallen zwischen Artikeln, wobei der Förderer Folgendes aufweist: (a) eine Vielzahl von den Bereich bildenden Zonen, die jeweils mindestens einen Antriebsmotor sowie einen Artikelsensor aufweisen, (b) eine Messeinrichtung zum Messen entweder eines Intervalls zwischen einander in Förderrichtung benachbarten Artikeln oder zum Messen einer Differenz zwischen den Zeitpunkten, zu denen einander in Förderrichtung benachbarte Artikel den Artikelsensor passieren, und eine Motorsteuerung für jede der Zonen zum Variieren einer Drehzahl des Antriebsmotors. Wenn die Messeinrichtung das Intervall oder die Differenz beim Empfang von Signalen von dem Sensor misst, nimmt die Motorsteuerung entweder eine Beschleunigung oder eine Verlangsamung der Drehzahl des Antriebsmotors in einer Zone vor, in der der Artikel angeordnet ist. - Die
US 4 802 094 A zeigt eine Prozessüberwachungsvorrichtung, die dazu eingerichtet ist, die Bewegung einer Vielzahl von Werkstücken zu verfolgen, die in einer Vielzahl von Einrichtungen in einem Prozess angeordnet sind, basierend auf einem Zustand eines Werkstückbewegungs-Erfassungssignals. Dabei werden die folgenden Daten voneinander getrennt in einem Computer in Form von Tabellen gespeichert: Daten, die das Layout von Einrichtungen, die eine Produktionslinie bilden, und die Eigenschaften der jeweiligen Einrichtung betreffen; Daten zur individuellen Definition von Verwaltungsdaten für ein zu verfolgendes Werkstück; Daten, die ein Werkstückbewegungs-Erfassungssignal enthalten; und Daten, die die Bedingungen für die Ausführung der Verfolgung in Abhängigkeit von den Verwaltungsdaten angeben. Dabei werden verschiedene Operationen werden in Abhängigkeit von den in den Tabellen gespeicherten Daten ausgeführt. - OFFENBARUNG DER ERFINDUNG
- TECHNISCHE AUFGABE
- Bei der Lagereinrichtung in der
-JP 2002 ist jedoch ein Ladepräsenzdetektor (Sensor) für jeden der kurzen Förderer vorhanden, so daß mühsame Verdrahtungsarbeiten erforderlich sind. Auch sind Detektor-Verdrahtungsarbeiten beim Hinzufügen oder Eliminieren von Förderern notwendig, so daß sich eine Änderung der Spezifikationen (Auslegungsmodifizierung) schwierig gestaltet.347 914 A - In Anbetracht des Vorstehenden besteht die Aufgabe der vorliegenden Erfindung in der Schaffung einer Lagervorrichtung für Gegenstände, die einfache Verdrahtungsarbeiten und rasche Spezifikationsänderungen (Auslegungsmodifizierungen) ermöglicht.
- LÖSUNG DER AUFGABE
- Die Lösung der Aufgabe erfolgt durch eine Lagervorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1, eine Lagervorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 4, eine Lagervorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 18 und eine Lagervorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 19. Vorteilhafte Weiterbildungen der Lagervorrichtungen sind in den Unteransprüchen 2, 3 und 5 bis 17 angegeben. Ferner erfolgt die Lösung der Aufgabe durch einen Förderer mit den Merkmalen des Anspruchs 20 sowie durch einen Förderer mit den Merkmalen des Anspruchs 21. Vorteilhafte Weiterbildungen des Förderers ergeben sich aus den Unteransprüchen 22 bis 25.
- Die vorliegende Erfindung betrifft gemäß einem Aspekt eine Lagervorrichtung für Gegenstände, die zum Lagern einer Vielzahl von Gegenständen ausgebildet ist und eine Vielzahl von in Reihe ausgerichteten Lagersektionen besitzt, wobei die Lagervorrichtung folgendes aufweist:
- einen Förderer zum Befördern von Gegenständen, wobei der Förderer eine Gegenstand-Ladeseite, von der aus ein Gegenstand transferiert wird, und eine Gegenstand-Entladeseite aufweist, zu der ein Gegenstand transferiert wird;
- wobei der Förderer dazu ausgebildet ist, in mindestens einer Richtung von der Ladeseite zu der Entladeseite zu laufen und über alle Lagersektionen hinweg angeordnet ist;
- wobei der Förderer in eine Vielzahl von Steuerzonen unterteilt ist, die den jeweiligen Lagersektionen entsprechen, wobei die Steuerzonen aus einer an einem ersten Ende befindlichen Steuerzone, die auf der Ladeseite gelegen ist, einer an einem zweiten Ende befindlichen Steuerzone, die auf der Entladeseite gelegen ist, sowie aus mindestens einer zwischengeordneten Steuerzone zwischen der am ersten Ende befindlichen und der am zweiten Ende befindlichen Steuerzone besteht;
- wobei der Förderer in jeder der Steuerzonen mit einer Steuerung versehen ist, wobei zumindest die in der zwischengeordneten Steuerzone vorgesehene Steuerung einen Ankunftsdetektor, eine Ladepräsenz-Speichereinrichtung und ein Kommunikationswerkzeug aufweist;
- wobei der Ankunftsdetektor zum Erfassen eines Gegenstands beim Eintritt in eine Home-Steuerzone von der auf der Ladeseite gelegenen Steuerzone ausgebildet ist; wobei die Ladepräsenz-Speichereinrichtung zum Speichern von Information ausgebildet ist, die anzeigt, ob ein Gegenstand in der Home-Steuerzone und/oder den anderen Steuerzonen vorhanden ist;
- wobei das Kommunikationswerkzeug dazu ausgebildet ist, Ladepräsenzinformation, die anzeigt, ob ein Gegenstand in der Home-Steuerzone vorhanden ist oder nicht, zu der Steuerung in der auf der Ladeseite gelegenen Steuerzone zu übertragen, und wobei der Förderer ferner Ladepräsenzdetektoren aufweist, die zumindest in der an dem ersten Ende und der an dem zweiten Ende befindlichen Steuerzone vorgesehen sind, so daß Gegenstände in Richtung zu der Entladeseite weiterbewegt werden und in der Vorrichtung gelagert werden.
- Gemäß diesem Aspekt besitzt die Lagervorrichtung für Gegenstände einen Förderer zum Befördern von Gegenständen. Der Förderer läuft in mindestens einer Richtung von einer Gegenstand-Ladeseite zu einer Gegenstand-Entladeseite. Der Förderer weist eine Vielzahl von in Reihe ausgerichteten Lagersektionen auf und ist in eine Vielzahl von Steuerzonen unterteilt, die den jeweiligen Lagersektionen entsprechen.
- Die am ersten Ende und die am zweiten Ende befindliche Steuerzone (die am weitesten bewegungsaufwärtige und die am weitesten bewegungsabwärtige Steuerzone) sind jeweils mit einem Ladepräsenzdetektor versehen. Dagegen wird bei der zwischengeordneten Steuerzone zwischen der am ersten Ende und der am zweiten Ende befindlichen Steuerzone auf einen solchen Ladepräsenzdetektor verzichtet.
- Der Grund hierfür besteht in einer Steuerung, die in der zwischengeordneten Steuerzone vorgesehen ist.
- Insbesondere ist die Steuerung zum Steuern der zwischengeordneten Steuerzone dazu ausgebildet, die Ankunft eines Gegenstands mittels eines Ankunftsdetektors in der Zone festzustellen, mittels einer Ladepräsenz-Speichereinrichtung Ladepräsenzinformation zu speichern, die anzeigt, ob ein Gegenstand in der Zone vorhanden ist oder nicht, sowie die Ladepräsenzinformation mittels eines Kommunikationswerkzeugs bzw. einer Kommunikationseinrichtung zu der Steuerung in der bewegungsaufwärtigen, der Ladeseite benachbarten Steuerzone zu übermitteln.
- Kurz gesagt, die Steuerung in der zwischengeordneten Steuerzone kann mittels des Ankunftsdetektors erfaßte Information in der Ladepräsenz-Speichereinrichtung speichern. Infolgedessen muß die zwischengeordnete Steuerzone das Vorhandensein oder Nichtvorhandensein eines Gegenstands nicht mittels eines Ladepräsenzdetektors überwachen, auf den somit verzichtet werden kann. Die reduzierte Anzahl von Ladepräsenzdetektoren vereinfacht die Verdrahtungsarbeiten.
- Darüber hinaus ist auch die Verdrahtungsarbeit bei jeglicher Modifikation der Spezifikationen, wie zum Beispiel dem Hinzufügen oder dem Eliminieren von Förderern, nicht schwierig. Somit müssen die Ladepräsenzdetektoren zum Erfassen eines Gegenstands nur in der am ersten und in der am zweiten Ende befindlichen Steuerzone vorgesehen werden, die sich am Eingang und am Ausgang der Lagervorrichtung für Gegenstände befinden.
- Ferner bewegt die Lagervorrichtung für Gegenstände gemäß diesem Aspekt Gegenstände zu der Entladeseite weiter und lagert die Gegenstände. Nur in dem Fall, in dem sich kein Gegenstand in der bewegungsabwärtigen, auf der Entladeseite gelegenen Steuerzone befindet, wobei dies mittels der Ladepräsenz-Speichereinrichtung und des Kommunikationswerkzeugs in der Steuerung der bewegungsaufwärtigen, auf der Ladeseite gelegenen Steuerzone bestätigt wird, ist ein automatischer Transfer von Gegenständen zu der jeweiligen, auf der Entladeseite gelegenen Steuerzone ermöglicht.
- Unter dem Begriff „weiterbewegen und lagern“ ist zu verstehen, daß geladene Gegenstände der Reihe nach zu den bewegungsabwärtigen und leeren Steuerzonen weiterbewegt werden. Wenn bei der vorliegenden Erfindung eine Vielzahl von Gegenständen weiterbewegt und gelagert wird, werden diese nebeneinander platziert, wobei sich die am weitesten bewegungsabwärtige und der Entladeseite benachbarte Steuerzone an vorderster Stelle befindet. Danach ist keine leere Steuerzone vorhanden.
- Vorzugsweise beinhaltet der Förderer einen Motor und einen Rotationskörper, wie zum Beispiel eine Kufeneinrichtung oder eine Rolleneinrichtung, die mit dem Motor zusammenarbeitet, wobei der Motor und der Rotationskörper in jeder der Steuerzonen angeordnet sind und der Ankunftsdetektor dazu ausgebildet ist, einen Gegenstand beim Eintritt in die Home-Steuerzone von der auf der Ladeseite gelegenen Steuerzone aus unter einer Bedingung festzustellen, die eine induzierte Rotation des Rotationskörpers in der Home-Steuerzone beinhaltet.
- Bei dieser Ausführungsform handelt es sich um einen bevorzugten Aspekt der Erfindung. Gemäß diesem Aspekt weist der Förderer einen Motor und einen Rotationskörper, wie zum Beispiel eine Kufeneinrichtung oder eine Rolleneinrichtung auf. Der Ankunftsdetektor erfaßt einen Gegenstand beim Eintritt in die Home-Steuerzone aus der auf der Ladeseite gelegenen Steuerzone unter einer Bedingung, die eine induzierte Rotation des Rotationskörpers in der Home-Steuerzone beinhaltet. Ein üblicher bürstenloser Motor ist z.B. mit einem Rotationspositionsdetektor zum Steuern eines Motors versehen, wobei es sich zum Beispiel um einen Hall-IC handelt.
- Da der Rotationskörper, wie zum Beispiel eine Kufeneinrichtung oder eine Rolleneinrichtung, mit dem Motor zusammenarbeitet, erzeugt die induzierte Rotation des Rotationskörpers ein Ausgangssignal von dem in dem Motor vorgesehenen Rotationspositionsdetektor. Im vorliegenden Fall wird dieses Ausgangssignal als Detektionssignal für die Ankunft eines Gegenstands betrachtet, so daß die Vorrichtung auf einen Sensor, wie zum Beispiel einen Infrarotsensor, verzichtet.
- Vorzugsweise weist die Lagervorrichtung für Gegenstände ferner einen Hall-IC zum Erfassen einer Rotationsbewegung des Motors und zum Erzeugen einer Pulsspannung auf, wobei sie ferner zum Erfassen der induzierten Rotation des Rotationskörpers durch die Pulsspannung ausgebildet ist.
- Vorzugsweise ist die Lagervorrichtung für Gegenstände dazu ausgebildet, die induzierte Rotation des Rotationskörpers durch eine gegenelektromotorische Kraft zu erfassen, die bei der Beaufschlagung des Motors mit einer Rotationskraft erzeugt wird.
- Weiterhin weist die Lagervorrichtung für Gegenstände vorzugsweise einen Beförderungsmittel-Detektor auf, um eine Annäherung und/oder ein Entfernen eines externen selbstfahrenden Beförderungsmittels in jeder der am ersten Ende und der am zweiten Ende befindlichen Steuerzone zu erfassen.
- Bei diesem bevorzugten Aspekt sind die am ersten Ende und die am zweiten Ende befindliche Steuerzone jeweils mit einem Beförderungsmittel-Detektor zum Feststellen der Annäherung und/oder der Entfernung eines externen selbstfahrenden Beförderungsmittels versehen. Hierbei ist unter einem „selbstfahrenden Beförderungsmittel“ eine selbstfahrende Materialbeförderungsgerätschaft zu verstehen, wobei es sich um einen allgemeinen Gabelstapler oder dergleichen handelt, die eine weitere, externe Vorrichtung hinsichtlich der Lagervorrichtung für Gegenstände bildet.
- Es ist möglich, den Betrieb des Förderers durch Erfassen der Annäherung und/oder des Entfernens der externen Vorrichtung beim Laden und/oder Entladen von Gegenständen zu deaktivieren und/oder zu aktivieren. Dadurch wird eine Sicherheitsvorrichtung gebildet, die als Verriegelungsschaltung bezeichnet wird.
- Vorzugsweise weist der Förderer den Motor in jeder der Steuerzonen auf, und es ist die Lagervorrichtung für Gegenstände dazu ausgebildet, den Motor in der am ersten Ende befindlichen Steuerzone außer Betrieb zu setzen, wenn die Annäherung eines Teils des Beförderungsmittels an die am ersten Ende befindliche Steuerzone festgestellt wird.
- Vorzugsweise ist die Lagervorrichtung für Gegenstände dazu ausgebildet, den Motor in der am ersten Ende befindlichen Steuerzone in Betrieb zu setzen, wenn das Entfernen des Teils des Beförderungsmittels von der am ersten Ende befindlichen Steuerzone festgestellt wird.
- Vorzugsweise ist die Lagervorrichtung für Gegenstände dazu ausgebildet, ein Stoppsignal an die Steuerung in der auf der Ladeseite gelegenen Steuerzone zu schicken, wenn eine Annäherung des Teils des Beförderungsmittels an die am zweiten Ende befindliche Steuerzone festgestellt wird.
- Vorzugsweise ist die Lagervorrichtung für Gegenstände dazu ausgebildet, Information dahingehend, daß kein Gegenstand in der am zweiten Ende befindlichen Steuerzone vorhanden ist, zu der Steuerung in der auf der Ladeseite gelegenen Steuerzone zu übermitteln, wenn ein Entfernen des Teils des Beförderungsmittels von der am zweiten Ende befindlichen Steuerzone festgestellt wird und weiterhin festgestellt wird, daß kein Gegenstand in der am zweiten Ende befindlichen Steuerzone vorhanden ist.
- Vorzugsweise ist die Lagervorrichtung für Gegenstände dazu ausgebildet, in den Steuerzonen gelagerte Gegenstände automatisch zu den jeweiligen, auf der Entladeseite gelegenen Steuerzonen weiterzubewegen, wenn ein Entladen des Gegenstands in der am zweiten Ende befindlichen Steuerzone stattfindet.
- Bei Betrachtung von der am zweiten Ende befindlichen Steuerzone aus sind die Gegenstände, die automatisch in die am zweiten Ende befindliche Steuerzone weiterbewegt worden sind und sich zuvorderst befinden, in der Ladereihenfolge (beginnend mit dem früheren Ladevorgang) ausgerichtet. Bei diesem bevorzugten Aspekt handelt es sich um eine Weiterbildung der Erfindung, die allgemein als „First-in First-out“- bzw. „FIFO“-Lagerverfahren bezeichnet wird, bei dem die in einer jeweiligen Steuerzone gelagerten Gegenstände automatisch in die jeweilige, auf der Entladeseite gelegene Steuerzone weiterbewegt werden, wenn ein Gegenstand von der am zweiten Ende befindlichen Steuerzone entladen worden ist.
- Gemäß diesem Aspekt kann das auf dem Markt verwendete „FIFO“-Verfahren vorab zum Beispiel als Grundprogramm installiert werden, um dadurch ein vom Benutzer einzugebendes Programm zu vermeiden.
- Vorzugsweise beinhaltet die Lagervorrichtung für Gegenstände weiterhin einen Motorreversierschalter, der dazu ausgebildet ist, ein Signal an die Steuerungen zu übermitteln, bei dem es sich um eine Anweisung zum Transferieren von in den Steuerzonen gelagerten Gegenständen zu den auf der Ladeseite gelegenen Steuerzonen handelt.
- Dieser bevorzugte Aspekt verwendet einen Motorreversierschalter, um dadurch den gelagerten Gegenstand zu der auf der Ladeseite gelegenen Steuerzone zu transferieren. Dadurch wird es ermöglicht, einen falsch geladenen Gegenstand von der Ladezone zu entladen und den Lagergegenstand in der umgekehrten Reihenfolge zu der Ladereihenfolge zu entladen, wobei es sich um ein „Last-In First-Out“- bzw. „LIFO“-System handelt.
- Vorzugsweise steuert die Steuerung in der zwischengeordneten Steuerzone den Förderer bei Stromaktivierung und/oder Netzwiederkehr derart an, daß ein in einer jeweiligen Steuerzone gelagerter Gegenstand, falls vorhanden, gegen einen weiteren Gegenstand in einer auf der Entladeseite gelegenen Steuerzone gedrückt wird, um dadurch festzustellen, ob ein Gegenstand in der Home-Steuerzone vorhanden ist.
- Wie vorstehend beschrieben worden ist, wird gemäß der vorliegenden Erfindung auf einen Ladepräsenzdetektor in der zwischengeordneten Steuerzone verzichtet. Nur beim Verlust der in der zwischengeordneten Steuerzone gespeicherten Ladepräsenzinformation im Fall eines unerwarteten Stromabschaltens oder Stromausfalls besteht eine Notwendigkeit, neue Ladepräsenzinformation durch irgendein Mittel zu beschaffen.
- Dieser bevorzugte Aspekt sieht ein Antreiben des Förderers bei Stromaktivierung und/oder Netzwiederherstellung vor, um dadurch einen in der zwischengeordneten Steuerzone (Home-Steuerzone) gelagerten Gegenstand gegen einen weiteren Gegenstand in der bewegungsabwärtigen Steuerzone zu drücken. Bei Berührung mit dem weiteren Gegenstand stoppt der Gegenstand in der Home-Steuerzone. Der Förderer ist dann überladen, wobei dies zum Fließen eines hohen elektrischen Stroms in der Steuerung führt. Der hohe elektrische Strom ermöglicht die Feststellung, daß ein Gegenstand in der nächsten bewegungsabwärtigen Steuerzone vorhanden ist.
- Vorzugsweise beinhaltet der Förderer den Motor in einer Anordnung in jeder der Steuerzonen, wobei die Vorrichtung dazu ausgebildet ist, die Feststellung, ob der Gegenstand gegen einen weiteren Gegenstand gedrückt wird oder nicht, durch einen Strom aufgrund einer Überlastung des Motors zu treffen.
- Vorzugsweise ist die Lagervorrichtung für Gegenstände dazu ausgebildet, eine Rotationsbewegung des Motors in umgekehrter Richtung auszuführen, wenn der Gegenstand in der Home-Steuerzone gegen den anderen Gegenstand gedrückt worden ist, so daß ein Zwischenraum zwischen den Gegenständen verbleibt.
- Vorzugsweise weist der Förderer den Motor in einer Anordnung in jeder der Steuerzonen auf, wobei die Steuerung in der zwischengeordneten Steuerzone den Förderer bei Stromaktivierung und/oder Netzwiederherstellung antreibt, um die Feststellung, ob ein Gegenstand in der Home-Steuerzone vorhanden ist, aufgrund eines Stroms bei einer langsamen Weiterbewegung oder einer mit geringer Drehzahl erfolgenden Rotationsbewegung des Motors zu treffen.
- Vorzugsweise weist der Förderer den Motor in einer Anordnung in jeder der Steuerzonen auf, wobei die Steuerung den Motor in der am zweiten Ende befindlichen Steuerzone beim Feststellen der Ankunft eines Gegenstands in der am zweiten Ende befindlichen Steuerzone stoppt.
- Vorzugsweise besitzt die Lagervorrichtung für Gegenstände weiterhin einen Anschlag in der am zweiten Ende befindlichen Steuerzone.
- Ein weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung besteht in einer Lagervorrichtung für Gegenstände, die zum Lagern einer Vielzahl von Gegenständen ausgebildet ist und eine Vielzahl von in Reihe ausgerichteten Lagersektionen besitzt, wobei die Lagervorrichtung folgendes aufweist:
- einen Förderer zum Befördern von Gegenständen, wobei der Förderer eine Gegenstand-Ladeseite, von der aus ein Gegenstand transferiert wird, und eine Gegenstand-Entladeseite aufweist, zu der ein Gegenstand transferiert wird;
- wobei der Förderer dazu ausgebildet ist, in mindestens einer Richtung von der Ladeseite zu der Entladeseite zu laufen und über alle Lagersektionen hinweg angeordnet ist;
- wobei der Förderer in eine Vielzahl von Steuerzonen unterteilt ist, die den jeweiligen Lagersektionen entsprechen, wobei die Steuerzonen aus einer an einem ersten Ende befindlichen Steuerzone, die auf der Ladeseite gelegen ist, einer an einem zweiten Ende befindlichen Steuerzone, die auf der Entladeseite gelegen ist, sowie aus mindestens einer zwischengeordneten Steuerzone zwischen der am ersten Ende befindlichen und der am zweiten Ende befindlichen Steuerzone besteht;
- wobei der Förderer von mindestens zwei Steuerungen gesteuert wird, wobei die Vorrichtung ferner Motoren aufweist, die jeweils die jeweiligen Steuerzonen betätigen, wobei die Steuerungen jeweils eine oder mehrere betreffende Steuerzonen steuern und dazu ausgebildet sind, die Motoren in den betreffenden Steuerzonen einzeln zu aktivieren und zu stoppen, wobei zumindest die Steuerung zum Steuern der zwischengeordneten Steuerzone einen Ankunftsdetektor, eine Ladepräsenz-Speichereinrichtung und ein Kommunikationswerkzeug aufweist;
- wobei der Ankunftsdetektor dazu ausgebildet ist, einen Gegenstand beim Eintritt in eine beliebige der betreffenden Steuerzonen von der auf der Ladeseite gelegenen Steuerzone zu erfassen, wobei die Ladepräsenz-Speichereinrichtung zum Speichern von Information ausgebildet ist, die anzeigt, ob ein Gegenstand in einer beliebigen der betreffenden Steuerzonen vorhanden ist oder nicht;
- wobei das Kommunikationswerkzeug dazu ausgebildet ist, Ladepräsenzinformation, die anzeigt, ob ein Gegenstand in der der Ladeseite am nächsten gelegenen Steuerzone von den betreffenden Steuerzonen vorhanden ist oder nicht, zu der Steuerung in den auf der Ladeseite gelegenen Steuerzonen zu übermitteln und/oder Ladepräsenzinformation zu empfangen, die anzeigt, ob ein Gegenstand in den näher bei der Entladeseite gelegenen Steuerzonen als der betreffenden Steuerzone vorhanden ist oder nicht; und
- wobei der Förderer ferner Ladepräsenzdetektoren aufweist, die zumindest in der am ersten Ende und der am zweiten Ende befindlichen Steuerzone vorgesehen sind, so daß Gegenstände zu der Entladeseite hin weiterbewegt werden und in der Vorrichtung gelagert werden.
- Die Lagervorrichtung für Gegenstände gemäß diesem Aspekt weist einen Förderer mit einer anderen Konfiguration als bei der eingangs beschriebenen Lagervorrichtung für Gegenstände auf. Bei diesem Aspekt wird der Förderer von mindestens zwei Steuerungen gesteuert. Jede Steuerzone weist einen Motor zum separaten Betätigen der jeweiligen Steuerzone auf. Jede der Steuerungen steuert eine oder mehrere der betreffenden Steuerzonen und sorgt für ein einzelnes Aktivieren und Stoppen der betreffenden Steuerzonen. Gemäß diesem Aspekt ist es nicht notwendig, eine Steuerung pro Steuerzone vorzusehen.
- Noch ein weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung besteht in einem Förderer mit einer Gegenstand-Ladeseite, von der aus ein Gegenstand transferiert wird, und einer Gegenstand-Entladeseite, zu der der Gegenstand transferiert wird, wobei der Förderer dazu ausgebildet ist, in mindestens einer Richtung von der Ladeseite zu der Entladeseite zu laufen, sowie in eine Vielzahl von in Reihe ausgerichteten Steuerzonen unterteilt ist;
- wobei die Steuerzonen aus einer am ersten Ende befindlichen Steuerzone, die auf der Ladeseite gelegen ist, einer am zweiten Ende befindlichen Steuerzone, die auf der Entladeseite gelegen ist, sowie aus mindestens einer zwischengeordneten Steuerzone zwischen der am ersten Ende und der am zweiten Ende befindlichen Steuerzone besteht;
- wobei der Förderer eine Steuerung in jeder der Steuerzonen aufweist, wobei zumindest die in der zwischengeordneten Steuerzone vorgesehene Steuerung einen Ankunftsdetektor, eine Ladepräsenz-Speichereinrichtung und ein Kommunikationswerkzeug aufweist;
- wobei der Ankunftsdetektor dazu ausgebildet ist, einen Gegenstand beim Eintritt in eine Home-Steuerzone von der auf der Ladeseite gelegenen Steuerzone festzustellen;
- wobei die Ladepräsenz-Speichereinrichtung zum Speichern von Information ausgebildet ist, die anzeigt, ob ein Gegenstand in der Home-Steuerzone vorhanden ist oder nicht;
- wobei das Kommunikationswerkzeug dazu ausgebildet ist, die Ladepräsenzinformation zu der Steuerung in der auf der Ladeseite gelegenen Steuerzone zu übermitteln; und
- wobei der Förderer ferner Ladepräsenz-Detektoren aufweist, die zumindest in der am ersten Ende und der am zweiten Ende befindlichen Steuerzone vorgesehen sind, so daß Gegenstände zu der Entladeseite weiterbewegt werden und auf dem Förderer gelagert werden.
- Vorzugsweise besitzt der Förderer ferner einen Motor und einen Rotationskörper, wie zum Beispiel eine Kufen- oder eine Rolleneinrichtung, die mit dem Motor zusammenarbeitet, wobei der Motor und der Rotationskörper in jeder der Steuerzonen angeordnet sind, wobei der Ankunftsdetektor dazu ausgebildet ist, einen Gegenstand beim Eintritt in die Home-Steuerzone von der auf der Ladeseite gelegenen Steuerzone aus unter einer Bedingung zu detektieren, die eine induzierte Rotation des Rotationskörpers in der Home-Steuerzone beinhaltet.
- Vorzugsweise besitzt der Förderer ferner einen Beförderungsmitteldetektor zum Erfassen der Annäherung und/oder des Entfernens eines externen selbstfahrenden Beförderungsmittels in jeder der am ersten Ende und der am zweiten Ende befindlichen Steuerzone.
- Vorzugsweise ist der Förderer dazu ausgebildet, die in den Steuerzonen gelagerten Gegenstände automatisch in die jeweiligen, auf der Entladeseite gelegenen Steuerzonen weiterzubewegen, wenn ein Entladen eines Gegenstands in der am zweiten Ende befindlichen Steuerzone stattfindet.
- Vorzugsweise weist der Förderer einen Motorreversierschalter auf, wobei der Motorreversierschalter zum Übertragen eines Signals an die Steuerungen ausgebildet ist, bei dem es sich um eine Anweisung zum Transferieren von in den Steuerzonen gelagerten Gegenständen in die jeweiligen, auf der Ladeseite gelegenen Steuerzonen handelt.
- Weiterhin vorzugsweise treibt die Steuerung in der zwischengeordneten Steuerzone den Förderer bei Stromaktivierung und/oder bei Netzwiederherstellung an, um einen in der jeweiligen Steuerzone gelagerten Gegenstand, falls vorhanden, gegen einen weiteren Gegenstand in der jeweiligen, auf der Entladeseite gelegenen Steuerzone zu drücken, um dadurch festzustellen, ob ein Gegenstand in der Home-Steuerzone vorhanden ist.
- VORTEILHAFTE WIRKUNGEN DER ERFINDUNG
- Die Lagervorrichtung für Gegenstände gemäß der vorliegenden Erfindung erleichtert Verdrahtungsarbeiten und ermöglicht eine kurzfristige Spezifikationsänderung.
- Darüber hinaus erleichtert auch der Förderer gemäß der vorliegenden Erfindung Verdrahtungsarbeiten und ermöglicht eine rasche Spezifikationsänderung.
- Die Erfindung wird im folgenden unter Bezugnahme auf bevorzugte Ausführungsbeispiele und die Zeichnungen noch ausführlicher erläutert.
- KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
- Es zeigen:
-
1 eine Perspektivansicht einer Lagervorrichtung für Gegenstände gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung; -
2 eine Draufsicht zur Erläuterung eines Förderers, der bei der Lagervorrichtung gemäß1 verwendet wird; -
3 ein Blockdiagramm einer Steuerung zum Steuern einer Ladezone bei dem Förderer gemäß2 ; -
4 ein Blockdiagramm einer Steuerung zum Steuern einer Lagerzone bei dem Förderer gemäß2 ; -
5 ein Blockdiagramm einer Steuerung zum Steuern einer Entladezone bei dem Förderer gemäß2 ; -
6A-6E Ansichten zur Erläuterung von Zuständen des Förderers, wobei die Vorrichtung einen Vorgang zum Vorwärtsbewegen einer Palette von einer Steuerzone A zu einer Steuerzone E ausführt; -
7A-7F Ansichten zur Erläuterung von Zuständen des Förderers, wobei die Vorrichtung einen „FIFO“-Vorgang ausführt, wobei Paletten in den Steuerzonen A bis D nacheinander nach vorn transferiert werden, nachdem eine Palette von der Entladezone entladen worden ist; -
8 eine Darstellung zur Erläuterung eines weiteren Ausführungsbeispiels des Förderers; -
9 eine Darstellung zur Erläuterung eines weiteren Ausführungsbeispiels des Förderers; -
10 eine Perspektivansicht des bei der Lagervorrichtung verwendeten Förderers; -
11 eine Perspektivansicht von einer Zone des Förderers gemäß10 ; -
12 eine auseinandergezogene Perspektivansicht eines wesentlichen Bereichs in der Nähe eines antreibenden Förderers bei dem in10 dargestellten Förderer; -
13 eine auseinandergezogene Perspektivansicht eines wesentlichen Bereichs in der Nähe eines angetriebenen Förderers bei dem in10 dargestellten Förderer; -
14 eine Schnittdarstellung einer Rolle mit integriertem Motor, die bei dem Förderer gemäß10 verwendet wird; -
15 eine Schnittdarstellung einer antriebslosen Rolle vom Rollenkörper-Drehtyp, wie diese bei dem Förderer gemäß10 verwendet wird; -
16 eine Schnittdarstellung einer antriebslosen Rolle vom integrierten Rollenkörper- und Tragachsentyp, wie diese bei dem Förderer gemäß10 verwendet wird; -
17 eine Perspektivansicht des Förderers mit vergrößerter voller Breite; -
18 eine Perspektivansicht des Förderers mit reduzierter voller Breite; und -
19 eine Perspektivansicht noch eines weiteren Ausführungsbeispiels des Förderers. - BESCHREIBUNG DER AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
- Im folgenden wird eine Lagervorrichtung für Gegenstände gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die Begleitzeichnungen ausführlich beschrieben. Die nachfolgende Beschreibung soll das Verständnis des Ausführungsbeispiels erleichtern, wobei die vorliegende Erfindung nicht auf das spezielle Ausführungsbeispiel beschränkt verstanden werden soll. Eine Beschreibung von Elementen des Standes der Technik ist weggelassen.
- Eine Lagervorrichtung 1 für Gegenstände gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel, wie sie in
1 gezeigt ist, wird durch ein Gestell 2 mit Aufbewahrungsregalen auf zwei Ebenen sowie mit zwei Förderern 3 (3A und 3B) gebildet, die auf den jeweiligen Regalen übereinander angeordnet sind. Bei dem Gestell 2 handelt es sich um einen Rahmen zum Lagern von im folgenden beschriebenen Paletten (Gegenständen) 80, wobei das Gestell eine hohe Steifigkeit aufweist und vorzugsweise aus einem Material mit hoher Lasttragfähigkeit gebildet ist. - Bei dem Förderer 3 handelt es sich um eine Vorrichtung, die zum Befördern der Paletten 80 ausgebildet ist. Eine spezielle mechanische Konfiguration des Förderers 3, der bei der Lagervorrichtung 1 gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel verwendet wird, ist im folgenden noch näher beschrieben, obwohl die mechanische Konfiguration des Förderers 3 nun in Anlehnung an einen einfachen Förderer beschrieben wird.
- Als erstes wird eine charakteristische elektrische Konfiguration des bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel verwendeten Förderers 3 in der Lagervorrichtung 1 beschrieben. Die Lagervorrichtung 1 besteht in erster Linie aus einer Vielzahl von Lagersektionen A bis E, die in Reihe ausgerichtet sind. Wie unter Bezugnahme auf
2 ersichtlich, erstreckt sich der Förderer 3 über die Sektionen A bis E. - Jede der Sektionen A bis E dient zum Aufnehmen von einer Palette 80. Somit kann die Lagervorrichtung 1 fünf Paletten 80 in Reihe aufnehmen.
- Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel finden die Sektionen A bis E bei jeweiligen Steuerzonen A bis E Anwendung. Ein Gegenstand wird in einer Richtung X transportiert, die von einer Ladeseite zum Aufnehmen des Gegenstands zu einer Entladeseite zum Entladen des Gegenstands von dem Förderer verläuft. Mit anderen Worten, die Palette 80 wird von der Steuerzone A in der Richtung X, bei der es sich um eine Laufrichtung handelt, zu der Steuerzone E transferiert.
- Insbesondere erfolgt eine ganz grundlegende Bewegung in einer derartigen Weise, daß die Palette 80, die in die Steuerzone A geladen worden ist, nacheinander in die Steuerzonen B bis D transferiert wird und dann über die Steuerzone E von der Lagervorrichtung 1 entladen wird. Bei der Steuerzone A handelt es sich um eine Steuerzone, die an einem proximalen Ende angeordnet ist, an dem ein Gegenstand geladen wird (an der am weitesten bewegungsaufwärts gelegenen Stelle) und die die Funktion einer „Ladezone“ hat. Bei den Steuerzonen B bis D handelt es sich um Steuerzonen, die in einer mittleren Region angeordnet sind und die Funktion einer „Lagerzone“ haben. Die Steuerzone E ist eine Steuerzone, die an einem distalen Ende positioniert ist, von dem der Gegenstand entladen wird (an der am weitesten bewegungsabwärts gelegenen Stelle), und die die Funktion einer „Entladezone“ aufweist.
- Die Steuerzonen A bis E besitzen jeweils Motoren 21, die jeweils in eine Rolle (motorisierte Rolle 7) integriert sind, sowie Steuerungen 101 bis 105. Die Motoren 21 der Steuerzonen A bis E sind mit den jeweiligen Steuerungen 101 bis 105 verbunden. Die Steuerungen 101 bis 105 sind der Reihe nach miteinander verbunden. Hierbei sind benachbart der Steuerzone A ein Näherungsschalter 111 (Beförderungsmitteldetektor), ein Infrarotsensor 112 (Ladepräsenzdetektor) sowie ein Motorreversierschalter 113 vorgesehen, die mit der Steuerung 101 verbunden sind. Benachbart der Steuerzone E sind ein weiterer Näherungsschalter 111 und ein weiterer Infrarotsensor 112 vorgesehen, die mit der Steuerung 105 verbunden sind.
- Die in der „Ladezone“ angeordnete Steuerung 101, wie sie in
3 dargestellt ist, umfasst einen Mikrocontroller 120, eine Motoransteuerschaltung 121, eine I/O-Schaltung 122, eine Kommunikationsschaltung 123 und einen DIP-Schalter 127. - Bei dem Mikrocontroller 120 handelt es sich um eine integrierte Schaltung, die mit bekannten Komponenten ausgestattet ist und eine CPU 124, einen ROM 125 und einen RAM 126 (Ladepräsenz-Speichereinrichtung) aufweist.
- Bei der CPU 124 handelt es sich um eine zentrale Verarbeitungseinheit, die ein Steuerprogramm, Anweisungen oder dergleichen ausführt und bei der es sich um einen sogenannten Prozessor handelt.
- Bei dem ROM 125 handelt es sich um ein Speichermedium, das durch solche Speicher, wie etwa einen EEPROM oder einen Flash-Speicher gebildet ist und solche Daten, wie etwa ein Steuerprogramm speichern kann.
- Bei dem RAM 126 handelt es sich um ein Speichermedium, das durch solche Speicher, wie etwa einen SRAM oder einen DRAM gebildet ist und bei dem es sich um einen sogenannten Hauptspeicher handelt. Der RAM 126 kann solche Daten speichern, wie etwa die vorstehend beschriebene „Ladepräsenzinformation“. Insbesondere kann der RAM 126 Information speichern, die anzeigt, ob sich ein Gegenstand in seiner Home-Steuerzone und/oder anderen Steuerzonen befindet. Im folgenden bezeichnet die Home-Steuerzone eine Steuerzone, in der die betreffende Steuerung angeordnet ist.
- In dem ROM 125 ist das folgende grundlegende Programm gespeichert: Bei Bestätigung der Ankunft von einer Palette 80 in der Home-Steuerzone (Steuerzone A) wird eine Bestätigung hinsichtlich „Ladepräsenzinformation“ eingeholt, die anzeigt, ob eine weitere Palette 80 in einer nachgeordneten Steuerzone (Steuerzone B) vorhanden ist, die sich in der Laufrichtung X auf der Entladeseite befindet. Wenn keine Palette 80 vorhanden ist (die Steuerzone „leer“ ist), wird die eine Palette 80 in die nachgeordnete Steuerzone (Steuerzone B) transferiert.
- Weiterhin ist in dem ROM 125 das folgende Programm gespeichert: Beim Empfang von Information, daß die nachgeordnete Steuerzone, die sich in der Laufrichtung X auf der Entladeseite befindet, „leer“ geworden ist, wird in einem Fall, in dem eine Palette 80 in der Home-Steuerzone vorhanden ist, die Palette 80 in die nachgeordnete Steuerzone transferiert. Bei diesem Programm handelt es sich um ein sogenanntes „FIFO“-Programm.
- Weiterhin ist in dem ROM 125 das folgende Programm als Sicherheitsschaltung für die Steuerung 101 gespeichert: Bei Feststellung der Annäherung eines Teils (z.B. metallischen Gabeln) eines externen selbstfahrenden Beförderungsmittels, wie zum Beispiel eines Gabelstaplers an die Home-Steuerzone (Steuerzone A), wird der Motor 21 in der Steuerzone A außer Betrieb gesetzt. Kurz gesagt, es wird dadurch die Palette 80 vor einer irrtümlichen Bewegung während der Arbeit unter Verwendung des Beförderungsmittels geschützt, da es sich hierbei um eine Verriegelungsschaltung handelt.
- Weiterhin ist in dem ROM 125 folgendes Programm gespeichert: Bei Feststellung der Trennung eines Teils (zum Beispiel der metallischen Gabeln) eines externen selbstfahrenden Beförderungsmittels, wie zum Beispiel eines Gabelstaplers, von der Home-Steuerzone (Steuerzone A), wird der Motor 21 in der Steuerzone A in Betrieb gesetzt. Kurz darauf wird durch die Bestätigung, daß sich das Beförderungsmittel entfernt hat, die Verriegelungsschaltung deaktiviert, und es beginnt wieder das „FIFO“-Programm.
- Bei der Motoransteuerschaltung 121 handelt es sich um einen bekannten Treiber, der den Motor 21 (die motorisierte Rolle 7) steuern kann. Die Schaltung 121 kann zum Beispiel den Motor 21 einschalten/ausschalten und die Drehzahl des Motors 21 einstellen.
- Bei der I/O-Schaltung 122 handelt es sich um eine Schnittstellenschaltung zum Senden und Empfangen von Signalen zu und von einer externen Vorrichtung, wobei mit der I/O-Schaltung 122 der Näherungsschalter 111, der Infrarotsensor 112 und der Motorreversierschalter 113 verbunden sind.
- Bei dem Näherungsschalter 111 handelt es sich um einen berührungslosen Magnetsensor zum Erfassen der Annäherung/Entfernung von metallischen Elementen, um dadurch die Annäherung/Entfernung eines Teils (zum Beispiel metallischer Gabeln) eines externen selbstfahrenden Beförderungsmittels, wie zum Beispiel eines Gabelstaplers an die bzw. von der Home-Steuerzone (Steuerzone A) festzustellen.
- Bei dem Infrarotsensor 112 handelt es sich um einen berührungslosen Sensor, der das Vorhandensein oder Nichtvorhandensein eines Gegenstands feststellen kann. Der Infrarotsensor 112 weist ein lichtemittierendes Teil und ein lichtempfangendes Teil auf und empfängt Infrarotlicht, das von dem lichtemittierenden Teil emittiert wird und an einem Gegenstand reflektiert wird, um dadurch das Vorhandensein oder Nichtvorhandensein des Gegenstands festzustellen. Bei dem Motorreversierschalter 113 handelt es sich um einen bekannten Drücktastenschalter, der ein Signal zum Ändern einer Förderrichtung der Palette 80 in die zu der Laufrichtung X entgegengesetzte Richtung abgeben kann.
- Bei der Kommunikationsschaltung 123 handelt es sich um eine Schaltung zum Kommunizieren mit der übrigen Steuerung. Die Kommunikationsschaltung 123 ist mit der nachgeordneten Steuerung 102 verbunden, die in der Laufrichtung X auf der Entladeseite gelegen ist, um von der die Steuerzone B steuernden Steuerung 102 „Ladepräsenzinformation“ zu erhalten, die anzeigt, ob die Palette 80 in der nachgeordneten Steuerzone B vorhanden ist, die in der Laufrichtung X auf der Entladeseite angeordnet ist.
- Bei dem DIP-Schalter 127 handelt es sich um einen manuellen Schalter zum Umschalten von Einstellungen. Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel kann durch Betätigung des DIP-Schalters 127 ein Lagerverfahren der Palette 80 zwischen dem „FIFO“-Verfahren und einem anderen Verfahren umgeschaltet werden und die Förderrichtung sowie die Fördergeschwindigkeit usw. umgeschaltet werden.
- Darüber hinaus wird der DIP-Schalter 127 betätigt, um die Steuerung 101 bei einem Steuervorgang zum Steuern der „Lagerzone“ anzuwenden. Alternativ hierzu wird der DIP-Schalter 127 betätigt, um die Steuerung 101 bei einem Steuervorgang zum Steuern der „Entladezone“ anzuwenden.
- Die in der „Lagerzone“ angeordneten Steuerungen 102 bis 104, wie sie in
4 dargestellt sind, beinhalten jeweils einen Mikrocontroller 120, eine Motoransteuerschaltung 121, eine I/O-Schaltung 122, eine Kommunikationsschaltung 123 und einen DIP-Schalter 127. Kurz gesagt, die Steuerungen 102 bis 104 weisen jeweils die gleiche grundlegende Konfiguration wie die Steuerung 101 auf, so daß auf die erneute Beschreibung teilweise verzichtet werden kann. - Die in jeder der Steuerungen 102 bis 104 vorgesehene Kommunikationsschaltung 123 ist, ausgehend von ihrer Home-Steuerzone, mit den nachgeordneten und vorgeordneten Steuerungen verbunden, die in der Laufrichtung X entladeseitig und ladeseitig angeordnet sind. Jede der Steuerungen 102 bis 104 empfängt „Ladepräsenzinformation“ von der nachgeordneten Steuerung, welche anzeigt, ob sich die Palette 80 in der nachgeordneten Steuerzone auf der Entladeseite befindet. Andererseits sendet jede dieser Steuerungen „Ladepräsenzinformation“ zu der auf der Seite der Ladezone gelegenen, vorgeordneten Steuerung, welche anzeigt, ob sich die Palette 80 in ihrer Home-Steuerzone befindet.
- Wie unter Bezugnahme auf
2 ersichtlich, ist die Steuerung 102 (Steuerzone B) der Steuerung 103 (Steuerzone C) auf der Entladeseite unmittelbar benachbart sowie der Steuerung 101 (Steuerzone A) auf der Ladeseite unmittelbar benachbart. In ähnlicher Weise ist die Steuerung 103 (Steuerzone C) der Steuerung 104 (Steuerzone D) auf der Entladeseite unmittelbar benachbart sowie der Steuerung 102 (Steuerzone B) auf der Ladeseite unmittelbar benachbart. - Ebenfalls in ähnlicher Weise ist die Steuerung 104 (Steuerzone D) der Steuerung 105 (Steuerzone E) auf der Entladeseite unmittelbar benachbart sowie der Steuerung 103 (Steuerzone C) auf der Ladeseite unmittelbar benachbart.
- Bei den Steuerungen 102 bis 104 ist keine von diesen mit der I/O-Schaltung 122 verbunden. Genauer gesagt, es sind die Steuerungen 102 bis 104 im Gegensatz zu der Steuerung 101 nicht mit einem Infrarotsensor 112 (Ladepräsenzdetektor) versehen. Bei jeder der Steuerungen 102 bis 104 erfolgt eine Bestätigung, ob die Palette 80 in der Home-Steuerzone (Steuerzonen B bis D) vorhanden ist, durch Erfassen der Bewegung der Palette 80 mittels des Motors 21.
- Insbesondere veranlaßt die Palette 80, die von der vorgeordneten, auf der Ladeseite gelegenen Steuerzone in die Home-Steuerzone transferiert worden ist, den in der Home-Steuerzone befindlichen Motor 21 durch Reibung zum Ausführen einer Rotationsbewegung. Ein in den Motor 21 integrierter Hall-IC (nicht gezeigt) zum Steuern des Motors 21 erzeugt beim Feststellen einer Rotationsbewegung des Motors 21 eine Pulsspannung.
- Die Home-Steuerzone empfängt die Pulsspannung (Ausgangssignal) über die Motoransteuerschaltung 121 mit dem Mikrocontroller 120, um dadurch die Ankunft der Palette 80 in der Home-Steuerzone zu erfassen. Dies ist zurückzuführen auf die Anwendung des Motors 21 bei einem „Ankunftsdetektor“. Mit anderen Worten, es hat der Motor 21 auch die Funktion eines Ankunftsdetektors.
- Alternativ hierzu kann als Detektionssignal eine gegenelektromotorische Kraft verwendet werden, die erzeugt wird, wenn der Motor 21 zum Ausführen einer Rotationsbewegung veranlaßt wird.
- Die erfaßte Information bleibt als „Ladepräsenzinformation“ erhalten, indem die Information in dem RAM 126 gespeichert wird. In jeder der Steuerungen 102 bis 104 speichert der ROM 125 das nachfolgende Programm, um die in dem RAM 126 gespeicherte „Ladepräsenzinformation“ zu der vorgeordneten, auf der Ladeseite gelegenen Steuerung zu übermitteln.
- Bei Bestätigung der Ankunft der Palette 80 in der Home-Steuerzone übermittelt die Steuerung die „Ladepräsenzinformation“ der Home-Steuerzone zu der vorgeordneten, auf der Ladeseite gelegenen Steuerzone. Die Steuerungen 102 bis 104 speichern ferner jeweils das grundlegende Programm und das „FIFO“-Programm in ähnlicher Weise wie bei der Steuerung 101.
- Die Steuerungen 102 bis 104 sind nicht mit dem Infrarotsensor 112 oder dergleichen ausgestattet. Somit speichert der ROM 125 vorab ein konformes Programm gegen potentiellen Verlust von „Ladepräsenzinformation“ der Home-Steuerzone im Fall eines unerwarteten Stromabschaltens oder Stromausfalls. Das konforme Programm führt folgenden Vorgang aus: Die Steuerung steuert den Motor 21 in der Home-Steuerzone bei Stromaktivierung oder Netzwiederherstellung an, um die in der Home-Steuerzone plazierte Palette 80 zu der nachgeordneten, auf der Entladeseite gelegenen Zone zu transferieren.
- Wenn der Motor 21 überlastet ist, stellt die Steuerung fest, daß sich die Palette 80 in der Home-Steuerzone befindet. Kurz gesagt, es wird dann, wenn die in der Home-Steuerzone plazierte Palette 80 mit der anderen Palette 80 in Kontakt gebracht worden ist, die in der nachgeordneten, auf der Entladeseite gelegenen Steuerzone plaziert ist, dann ist der Motor 21 überlastet worden, so daß ein hoher Strom in die Motoransteuerschaltung 121 fließt und dadurch die Steuerung das Vorhandensein einer Beladung feststellt.
- Alternativ hierzu ist es auch möglich, das Vorhandensein der Palette 80 durch einen Stromwert, der bei einer langsamen oder einer mit niedriger Drehzahl erfolgenden Rotation des Motors 21 gemessen wird, anstatt eine Überlastung des Motors 21 festzustellen.
- Dabei ist es möglich, einen Steuervorgang auszuführen, in dem ein Spalt zwischen den Paletten 80 durch eine geringfügige Rückwärtsrotation des Motors 21 gebildet wird, nachdem die eine Palette 80, die in der Home-Steuerzone plaziert ist, mit einer weiteren Palette 80 in Kontakt gebracht worden ist, die in der nachgeordneten, auf der Entladeseite gelegenen Steuerzone angeordnet ist.
- Die in der „Entladezone“ angeordnete Steuerung 105, wie sie in
5 gezeigt ist, umfaßt einen Mikrocontroller 120, eine Motoransteuerschaltung 121, eine I/O-Schaltung 122, eine Kommunikationsschaltung 123 und einen DIP-Schalter 127. Kurz gesagt, die Steuerung 105 hat ebenfalls die gleiche Grundkonfiguration wie die vorstehend genannte Steuerung 101, so daß auf die erneute Beschreibung teilweise verzichtet werden kann. Mit der I/O-Schaltung 122 sind der Näherungsschalter 111 und der Infrarotsensor 112 ebenso verbunden wie bei der Steuerung 101. - Die Steuerung 105 ist in der „Entladezone“ angeordnet, die der in Laufrichtung X am weitesten nachgeordneten Stelle benachbart ist (an einem distalen Ende, das sich auf der Entladeseite befindet). Somit ist der Steuerung 105 keine Steuerung nachgeordnet bzw. bewegungsabwärts von dieser vorgesehen. Wenn eine Palette 80 von der Ladeseite (bewegungsaufwärts) zu der Steuerzone E transferiert worden ist, muß die Palette 80 gestoppt werden und in der Home-Steuerzone (Steuerzone E) gelagert werden.
- Um dies vorzunehmen, ist in dem ROM 125 in der Steuerung 105 das folgende Programm als Grundprogramm gespeichert: Bei Bestätigung der Ankunft der Palette 80 in der Home-Steuerzone (Steuerzone E) wird der Motor 21 gestoppt. Dies dient dazu, die Palette 80 vor einem zwangsweisen Herausfallen aus dem Förderer 3 aufgrund einer Rotation des Motors 21 durch eine Fehlfunktion zu schützen. Die Ankunft der Palette 80 wird mit dem Infrarotsensor 112 bestätigt.
- Ferner ist in dem ROM 125 in der Steuerung 105 folgendes Programm gespeichert: Bei Feststellung der Annäherung eines Teils (zum Beispiel von metallischen Zinken) eines externen selbstfahrenden Beförderungsmittels, wie zum Beispiel eines Gabelstaplers, an die Home-Steuerzone (Steuerzone E) sendet die Steuerung 150 ein Stoppsignal zu der vorgeordneten, auf der Ladeseite gelegenen Steuerung.
- Kurz gesagt, das Stoppsignal wird zu der vorgeordneten, auf der Ladeseite gelegenen Steuerung übermittelt, um dadurch das Befördern einer weiteren Palette 80 von der vorgeordneten Steuerzone zu der Home-Steuerzone während der Arbeiten unter Verwendung des Beförderungsmittels zu verhindern, wobei es sich hierbei um eine Verriegelungsschaltung handelt.
- Weiterhin ist in dem ROM 125 in der Steuerung 105 folgendes Programm gespeichert: Beim Feststellen der Entfernung eines Teils (zum Beispiel von metallischen Zinken) eines externen selbstfahrenden Beförderungsmittels, wie zum Beispiel eines Gabelstaplers von der Home-Steuerzone (Steuerzone E) und beim Feststellen des Nichtvorhandenseins der Palette 80 ergeht Information dahingehend, daß die Home-Steuerzone keine Palette aufweist („leer“ ist). Kurz gesagt, es wird durch die Bestätigung der Entfernung des Beförderungsmittels die Verriegelungsschaltung deaktiviert, und das „FIFO“-Programm wird wieder gestartet.
- Im folgenden wird ein Vorgang zum Vorwärtsbewegen einer Palette durch den Förderer gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel unter Bezugnahme auf die
6A bis 6E beschrieben. - In
6A ist eine Palette 80 in die Steuerzone A geladen worden, bei der es sich um die „Ladezone“ handelt. Da ein Gabelstapler 140, der metallische Zinken 141 aufweist, von der Steuerzone A entfernt angeordnet ist, wird der Näherungsschalter 111 deaktiviert, und die Verriegelungsschaltung ist unterbrochen. - Die Steuerung 101 startet einen Vorgang auf der Basis des gespeicherten Programms. Die Steuerung 101 stellt mittels des Infrarotsensors 112 fest, daß die Palette 80 in die Steuerzone A geladen worden ist.
- Die Steuerung 101 erhält „Ladepräsenzinformation“ der nachgeordneten, auf der Entladeseite gelegenen Steuerzone B von der Steuerung 102. Da die Steuerzone B „leer“ ist, so ist die „leer“ anzeigende „Ladepräsenzinformation“ von der Steuerung 102 zu der Steuerung 101 übermittelt worden. Infolgedessen transferiert die Steuerung 101 die Palette von der Steuerzone A zu der nachgeordneten Steuerzone B auf der Basis des „FIFO“-Programms.
- In
6B veranlaßt die Palette 80, die von der Steuerzone A transferiert worden ist, den Motor 21 in der Steuerzone B zum Ausführen einer Rotationsbewegung. Eine in dem Motor 21 erzeugte gegenelektromotorische Kraft veranlaßt die Steuerung 102, die Ankunft der Palette 80 in der Steuerzone B festzustellen. Zu diesem Zeitpunkt wird in der Steuerung 102 die „Ladepräsenzinformation“ in dem RAM 126 gespeichert. - Die Steuerung 102 erhält dann die „Ladepräsenzinformation“ der nachgeordneten, auf der Entladeseite gelegenen Steuerzone C von der Steuerung 103. Da die Steuerzone C „leer“ ist, so ist die den „leeren“ Zustand anzeigende Ladepräsenzinformation von der Steuerung 103 zu der Steuerung 102 übermittelt worden. Infolgedessen transferiert die Steuerung 102 die Palette 80 von der Steuerzone B zu der nachgeordneten, auf der Entladeseite gelegenen Steuerzone C auf der Basis des grundlegenden Programms.
- In den
6C bis 6D führen die Steuerungen 103 und 104 die gleichen Vorgänge wie die Steuerung 102 aus. Infolgedessen wird die Palette 80 über die Steuerzonen C und D zu der Steuerzone E transferiert. - In
6E stellt die Steuerung 105 mittels des Infrarotsensors 112 fest, daß die Palette 80 in der Steuerzone E angekommen ist. Da sich die Steuerzone E an dem distalen Ende auf der Entladeseite (der am weitesten bewegungsabwärtigen Stelle) befindet, bringt die Steuerung 105 den Motor 21 zu einem Stopp und lagert die Palette 80 in der Steuerzone E auf der Basis des gespeicherten Programms. - Wie vorstehend beschrieben worden ist, wird die Palette 80 mittels der Steuerungen 101 bis 105 auf der Basis der gespeicherten Programme durch einfaches Laden in die Steuerzone A automatisch von der Steuerzone A zu der Steuerzone E transferiert. Mit anderen Worten, die Palette 80 wird innerhalb des Förderers 3 voranbewegt. Hierbei wird auch in einem Fall, in dem die Palette 80 nach ihrer Voranbewegung in einer beliebigen anderen der Steuerzonen A bis D als der Steuerzone E gelagert wird, die Palette 80 durch bloßes Laden in die Steuerzone A in der vorstehenden Weise automatisch transferiert.
- Das vorstehend beschriebene Ausführungsbeispiel schreibt einen Befehl zum „Transferieren“ in die Programme der Steuerungen 101 bis 105 ein, jedoch ist die vorliegende Erfindung nicht darauf beschränkt. Beispielsweise kann der Motor 21 auch eine Anweisung durch einen bestimmten Wert (Transferdistanz), einen Rotationswinkel des Motors 21 oder eine Pulsanzahl erhalten.
- Im folgenden wird der „FIFO“-Vorgang durch den Förderer 3 gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel unter Bezugnahme auf die
7A bis 7F ausführlich beschrieben. - In
7A sind Paletten 80 in sämtlichen der jeweiligen Steuerzonen A bis E gelagert. In der Steuerzone E („Entladezone“) wird eine Palette 80 mittels des Gabelstaplers 140 entladen bzw. entnommen. Der Gabelstapler 140 nähert sich der Steuerzone E, wobei dies mit dem Näherungsschalter 111 festgestellt wird. Beim Empfang des Detektionssignals schickt die Steuerung 105 ein Stoppsignal zu der vorgeordneten, auf der Ladeseite gelegenen Steuerung 104 auf der Basis des gespeicherten Programms. - Beim Empfang des Stoppsignals stoppt die Steuerung 104 einen Transferiervorgang in die Steuerzone D. Da die Steuerzone D zu diesem Zeitpunkt eine Palette 80 aufweist, zeigt die „Ladepräsenzinformation“ der Steuerzone D weiterhin „belegt“ an, wobei diese Information zu der vorgeordneten, auf der Ladeseite gelegenen Steuerung 103 übermittelt wird.
- Die „Ladepräsenzinformation“ zeigt „belegt“ in der nachgeordneten, auf der Entladeseite gelegenen Steuerung 104 an, so daß die Steuerung 103 nicht in der Lage ist, eine Palette 80 in die Home-Steuerzone C zu transferieren. Das gleiche gilt auch für die nachfolgenden Steuerzonen B und A. Kurz gesagt, das von der Steuerung 105 übermittelte Stoppsignal führt dazu, daß der Transfer der Paletten 80 in den Steuerzonen A bis D gestoppt wird.
- Wenn irgendeine „Ladepräsenzinformation“ der Steuerzonen A bis D „leer“ anzeigt, kann somit eine neu von der „Ladezone“ transferierte Palette 80 zu der Steuerzone transferiert werden, die die „Ladepräsenzinformation“ mit der Anzeige „leer“ aufweist. Mit anderen Worten, selbst während des Entladens der Palette 80 von der „Entladezone“, können somit weitere Paletten 80 in die Steuerzone weiterbewegt werden, die die „leer“ anzeigende „Ladepräsenzinformation“ aufweist. Dies ermöglicht das gleichzeitige Ausführen von Lade- und Entladevorgängen.
-
7B veranschaulicht einen Zustand, nachdem die Palette 80 durch den Gabelstapler 140 von der Steuerzone E entladen worden ist. Der Näherungsschalter 111 stellt das Entfernen des Gabelstaplers 140 von der Steuerzone E fest, während der Infrarotsensor 112 das Nichtvorhandensein der Palette 80 in der Steuerzone E feststellt. - Beim Empfang dieser Detektionssignale stoppt die Steuerung 105 das Übermitteln des Stoppsignals zu der Steuerung 104, um dadurch die Verriegelungsschaltung zu unterbrechen. Ferner übermittelt die Steuerung 105 „Ladepräsenzinformation“ mit der Anzeige „leer“ zu der Steuerung 104.
- Nachdem die Steuerung 104 die „leer“ anzeigende „Ladepräsenzinformation“ von der Steuerung 105 erhalten hat, transferiert die Steuerung 104 die Palette 80 von der Steuerzone D zu der nachgeordneten, auf der Entladeseite gelegenen Steuerzone E auf der Basis des „FIFO“-Programms. Infolgedessen gelangt der Förderer 3 in einen Zustand, wie er in
7C zu sehen ist. - In den
7C bis 7F führen des Steuerungen 103, 102 und 101 in dieser Reihenfolge die gleichen Vorgänge wie die Steuerung 104 aus. Infolgedessen werden die in den jeweiligen Steuerzonen C, B und A gelagerten Paletten 80 eine nach der anderen auf der Basis des „FIFO“-Programms nacheinander zu der Entladeseite (bewegungsabwärts) transferiert. - Wenn eine Palette 80 von der Steuerzone E entladen worden ist, transferieren die Steuerungen 104, 103, 102 und 101 in den Steuerzonen D, C, B und A gelagerte Paletten 80 eine nach der anderen auf der Basis des gespeicherten „FIFO“-Programms zu der Entladeseite (bewegungsabwärts), wie dies vorstehend beschrieben worden ist. Mit anderen Worten, es wird eine als erste eingebrachte Palette 80 auch als erste Palette von dem Förderer 3 abgegeben.
- In einem Zustand gemäß
7F kann somit durch Drücken des in der Steuerzone A (Ladezone) angeordneten Motorreversierschalters 113 die in der Steuerzone B gelagerte Palette 80 zur Ladeseite transferiert werden. Dadurch ist es möglich, daß ein „Last-In First-Out“-Programm (LIFO-Programm) eine Palette 80 in der umgekehrten Reihenfolge zu der Ladereihenfolge entlädt. Beispielsweise ist es hierdurch möglich, eine irrtümlich geladene Palette 80 von der Ladezone aus zu entladen. - Das vorstehend beschriebene Ausführungsbeispiel veranschaulicht ein Beispiel, bei dem die in den Steuerzonen D, C, B und A gelagerten Paletten 80 eine nach der anderen zu der Entladeseite transferiert werden, jedoch ist die vorliegende Erfindung nicht darauf beschränkt. Wenn zum Beispiel eine Palette 80 von der Steuerzone E entladen worden ist, kann die Steuerung 105 auch die „leer“ anzeigende „Ladepräsenzinformation“ zu allen anderen Steuerungen 101 bis 104 übermitteln, so daß die in den Steuerzonen D, C, B und A gelagerten Paletten gleichzeitig auf die Entladeseite (bewegungsabwärts) transferiert werden.
- Das vorliegende Ausführungsbeispiel verwendet einen einfachen Förderer zur Verwendung in der Steuerzone E, jedoch ist die vorliegende Erfindung nicht darauf beschränkt. Die Steuerzone E kann zum Beispiel mit einer Sicherheitsvorrichtung, wie einem mechanischen Anschlag, ausgestattet sein. Alternativ hierzu kann die Steuerzone E mit einem Anschlag ausgestattet sein, der als Endpunkt für den Vorgang der Vorwärtsbewegung (aufwärts) dient, indem eine Palette 80 mit dem Anschlag in Berührung gebracht wird.
- Das vorliegende Ausführungsbeispiel veranschaulicht eine Konfiguration, bei der eine Steuerung eine Steuerzone steuert. Genauer gesagt, bei dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel ist die gleiche Anzahl von Steuerzonen wie die Anzahl von Steuerungen oder eine Steuerung pro Steuerzone vorhanden. Jedoch ist die vorliegende Erfindung nicht darauf beschränkt, und diese kann zum Beispiel auch eine Steuerung aufweisen, die mehr als eine Steuerzone steuert, und sie kann ausschließlich aus Steuerungen gebildet sein, die jeweils mehr als eine Steuerzone steuern.
- In einem in
8 dargestellten Ausführungsbeispiel besitzt der Förderer 3 eine Steuerung 200, die mit einer Funktion der Steuerung 102 zum Steuern der Steuerzone B und mit einer Funktion der Steuerung 103 zum Steuern der Steuerzone C ausgebildet ist. Die Steuerung 200, die in Form einer einfachen Vorrichtung ausgebildet ist, enthält sowohl Information der Steuerzone B als auch Information der Steuerzone C und benötigt keine Kommunikationsfunktion zwischen der Steuerung 102 und der Steuerung 103, wie diese vorstehend beschrieben worden ist. - Jedoch ist die Steuerung 200 mit einer Kommunikationsschaltung 123 zur Kommunikation mit anderen Steuerungen versehen. Die Kommunikationsschaltung 123 ist mit der nachgeordneten, auf der Entladeseite gelegenen Steuerung 104 sowie der vorgeordneten, auf der Ladeseite gelegenen Steuerung 101 verbunden.
- Der Steuerung 200 wird „Ladepräsenzinformation“, welche anzeigt, ob eine Palette 80 in der Steuerzone D vorhanden ist, von der nachgeordneten, auf der Entladeseite gelegenen Steuerung 104 zugeführt, und die Steuerung 200 übermittelt „Ladepräsenzinformation“, welche anzeigt, ob eine Palette 80 in der Home-Steuerzone B vorhanden ist, zu der vorgeordneten, auf der Ladeseite gelegenen Steuerung 101.
- Wie in
9 gezeigt ist, kann der Förderer 3 alternativ auch eine Mischung aus Steuerungen 201 und 202 aufweisen, die jeweils eine Vielzahl von Steuerzonen einschließlich einer Endsteuerzone steuern. Bei diesem Ausführungsbeispiel steuert die Steuerung 201 die Steuerzonen A und B, und die Steuerung 202 steuert die Steuerzonen C, D und E. - Als zweites wird nun eine Konfiguration ausführlich beschrieben, die eine mechanische Konfiguration des bei dem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung verwendeten Förderers 3 aufweist.
- Der Förderer 3 (3A und 3B) ist in der in
10 dargestellten Weise durch zwei Rollenförderer 4 und 5 gebildet, die parallel zueinander mit einem Zwischenraum W angeordnet sind. Der Rollenförderer 4 weist eine motorisierte Rolle 7 (Rolle mit integrierten Motor) auf, wobei es sich hierbei um einen antreibenden Förderer mit Eigenantrieb mit einer Antriebsquelle handelt, während es sich bei dem Rollenförderer 5 um einen angetriebenen Förderer ohne Antriebsquelle handelt. Im folgenden wird der Rollenförderer 4 als antreibender Förderer 4 bezeichnet, und der Rollenförderer 5 wird als angetriebener Förderer 5 bezeichnet. - Der antreibende Förderer 4 ist, wie ein bekannter Förderer, durch parallel angeordnete Rahmenelemente 6 sowie eine Vielzahl von Rollen gebildet, die durch die Rahmenelemente 6 abgestützt sind und parallel zueinander ausgerichtet sind. Der antreibende Förderer 4 ist in der Laufrichtung (in der Richtung eines Pfeils X) in eine Vielzahl von Zonen A bis E unterteilt, wobei jede Zone acht Rollen mit einer motorisierten Rolle 7 aufweist, wie dies in
11 gezeigt ist. Insbesondere bestehen die Rollen in jeder der Zonen des antreibenden Förderers 4 aus nur einer motorisierten Rolle 7 und sieben antriebslosen Rollen 10 bis 16. - Die motorisierte Rolle 7 besitzt beispielsweise eine Konfiguration, wie sie in
14 gezeigt ist, bei der der Motor 21 und eine Untersetzung 22 in einen Rollenkörper 20 integriert sind. Die Untersetzung 22 weist eine Ausgangswelle 28 auf, die mit einer Innenfläche des Rollenkörpers 20 in Eingriff steht, so daß eine Rotationskraft des Motors 21 durch die Untersetzung 22 reduziert wird und den Rollenkörper 20 rotationsmäßig bewegt. - Der Rollenkörper 20 weist Tragachsen 23 und 25 auf, die von seinen beiden jeweiligen Enden wegragen. Die Tragachsen 23 und 25 sind an dem Rollenkörper 20 über Lager 26 bzw. 27 angebracht. Der Rollenkörper 20 ist relativ zu den Tragachsen 23 und 25 drehbar. Die Tragachse 23 ist hohl und besitzt einen hohlen Bereich 30, in den ein Kabel 31 eingeführt ist, um eine Stromzuführung durch das Kabel 31 von außen her zu erhalten.
- Der Rollenkörper 20 weist zwei Ringnuten 35 zum Einpassen von Riemen 53 an seiner Oberfläche auf.
- Weiterhin ist der Rollenkörper 20 mit einem kreisförmigen Flansch 36 versehen, der an einem Ende von diesem angebracht ist.
- Bei sechs antriebslosen Rollen 10 bis 15 der Antriebsrollen 10 bis 16 handelt es sich jeweils um einen Rollenkörper-Rotationstyp mit einer Konfiguration, wie sie in
15 veranschaulicht ist. Die antriebslosen Rollen 10 bis 15 weisen jeweils keine Antriebsquelle, wie einen Motor, im Inneren des Rollenkörpers 20 auf. - Insbesondere besitzen die antriebslosen Rollen 10 bis 15 jeweils einen Rollenkörper 20 mit Tragachsen 40 und 41, die von dessen beiden jeweiligen Enden wegragen. Die Tragachsen 40 und 41 sind an dem Rollenkörper 20 über Lager 43 bzw. 45 angebracht.
- Der Rollenkörper 20 ist relativ zu den Tragachsen 40 und 41 drehbar. Bei jeder der antriebslosen Rollen 10 bis 15 ist der Rollenkörper 20 relativ zu den Tragachsen 40 und 41 drehbar.
- Der Rollenkörper 20 weist die gleiche Konfiguration wie der Rollenkörper der motorisierten Rolle 7 auf, und er besitzt zwei Ringnuten 35 zum Einpassen von Riemen 53 an seiner Oberfläche. Weiterhin ist der Rollenkörper 20 mit einem kreisförmigen Flansch 36 versehen, der an einem Ende von diesem angebracht ist.
- Bei der antriebslosen Rollen 16 von den antriebslosen Rollen 10 bis 16 handelt es sich um einen integrierten Rollenkörper- und Tragachsen-Typ, wie er in
16 gezeigt ist, und sie besitzt Tragachsen 46 und 50, die von ihren beiden jeweiligen Enden wegragen. - Die antriebslose Rolle 16 vom integrierten Rollenkörper- und Tragachsen-Typ unterscheidet sich von den antriebslosen Rollen 10 bis 15 vom Rollenkörper-Rotationstyp darin, daß der Rollenkörper 20 der antriebslosen Rolle 16 relativ zu einer Tragachse 46 drehbar ist, während der Rollenkörper 20 von jeder der antriebslosen Rollen 10 bis 15 relativ zu beiden Tragachsen 40 und 41 drehbar ist. Genauer gesagt, es ist bei der antriebslosen Rolle 16 die andere Tragachse 50 in integraler Weise mit dem Rollenkörper 20 ausgebildet, so daß sich der Rollenkörper 20 nicht relativ zu der Tragachse 50 drehen kann.
- Die Tragachse 50 weist ein distales Ende 51 mit polygonalem Querschnitt auf. Insbesondere weist das distale Ende 51 der Tragachse 50 eine quadratische Formgebung auf, die für den Eingriff mit anderen Elementen ausgebildet ist.
- Der antreibende Förderer 4 ist in der vorstehend beschriebenen Weise durch die parallelen Rahmenelemente 6 und die durch die Rahmenelemente 6 abgestützten Rollen gebildet, die parallel zueinander ausgerichtet sind. Genauer gesagt, es sind in jeder Zone die motorisierte Rolle 7 und die antriebslosen Rollen 10 bis 15 zwischen den Rahmenelementen 6 derart angeordnet, daß eine Rotation der Tragachsen 23, 25, 40 und 41 unterbunden ist. Da die Rollenkörper 20 relativ zu den Tragachsen 23, 25, 40 und 41 drehbar sind, sind die Rollenkörper 20 relativ zu den Rahmenelementen 6 drehbar.
- Im Gegensatz dazu ist die antriebslose Rolle 16 in der in
12 dargestellten Weise an den Rahmenelementen 6 durch die einstückig mit dem Rollenkörper 20 ausgebildete Tragachse 50 über ein Lager 52 sowie durch die relativ zu dem Rahmenelement 6 drehfest angebrachte Tragachse 46 angebracht. Somit ist bei der antriebslosen Rolle 16 der Rollenkörper 20 relativ zu den Rahmenelementen 6 drehbar, während sich die Tragachse 50 in integraler Weise mit dem Rollenkörper 20 dreht. - Bei den Rollen 7 und 10 bis 16 sind die Riemen 53 jeweils zwischen einander benachbarten Rollen gespannt. Genauer gesagt, es weisen die Rollen 7 und 10 bis 16 jeweils zwei Nuten 35 in ihrer Oberfläche auf, so daß ein Riemen 53 in eine Nut 35 der einen Rolle sowie in eine weitere Nut 35 seiner benachbarten Rolle eingesetzt ist. Somit arbeiten alle Rollen 7 und 10 bis 16 zusammen, so daß eine Rotation von einer beliebigen der Rollen 7 und 10 bis 16 eine Rotationsbewegung von sämtlichen anderen Rollen 7 und 10 bis 16 hervorruft.
- Im folgenden wird der angetriebene Förderer 5 ausführlich beschrieben. Der angetriebene Förderer 5 ist ebenfalls durch parallel angeordnete Rahmenelemente 6 sowie eine Vielzahl von Rollen gebildet, die von den Rahmenelementen 6 gehaltert sind und parallel zueinander ausgerichtet sind. Der angetriebene Förderer 5 ist ebenfalls in eine Vielzahl von Zonen A' bis E' unterteilt, wobei jede Zone acht Rollen 60 bis 67 aufweist, wie dies in
11 gezeigt ist. Bei den Rollen 60 bis 67 des angetriebenen Förderers 5 handelt es sich bei allen um antriebslose Rollen ohne eine motorisierte Rolle. - Sieben antriebslose Rollen 60 bis 66 der antriebslosen Rollen 60 bis 67 sind jeweils als Rollen vom Rollenkörper-Rotationstyp ausgebildet und besitzen eine Konfiguration, wie sie in
15 veranschaulicht ist. Jede der antriebslosen Rollen 60 bis 66 besitzt die gleiche Konfiguration wie die antriebslosen Rollen 10 bis 15, indem sie keine Antriebsquelle, wie zum Beispiel einen Motor, in dem Rollenkörper 20 aufweisen. - Der Rollenkörper 20 weist Tragachsen 40 und 41 auf, die von seinen beiden jeweiligen Enden wegragen, wobei er relativ zu den Tragachsen 40 und 41 drehbar ist. Der Rollenkörper 20 weist ferner zwei Ringnuten 35 zum Einpassen von Riemen 53 an seiner Oberfläche sowie einen kreisförmigen Flansch 36 an seinem einen Ende auf.
- Die antriebslose Rolle 67 der antriebslosen Rollen 60 bis 67 ist als integrierter Rollenkörper- und Tragachsen-Typ ausgebildet, wie er in
16 dargestellt ist. - Die antriebslose Rolle 67 besitzt die gleiche Konfiguration wie die vorstehend beschriebene antriebslose Rolle 16, so daß der Rollenkörper 20 nur relativ zu einer Tragachse 46 drehbar ist. Kurz gesagt, es sind bei der antriebslosen Rolle 67 die Tragachse 50 und der Rollenkörper 20 in integraler Weise aneinander angebracht, so daß sie relativ zueinander nicht drehbar sind. Der Rollenkörper 20 der antriebslosen Rolle 67 weist ebenfalls zwei Ringnuten 35 zum Einpassen von Riemen 53 an seiner Oberfläche sowie einen an seinem einen Ende angebrachten kreisförmigen Flansch 36 auf.
- Wie vorstehend beschrieben, ist der angetriebene Förderer 5 ebenfalls durch die parallel angeordneten Rahmenelemente 6 sowie eine Vielzahl von Rollen gebildet, die durch die Rahmenelemente 6 gelagert sind und parallel zueinander ausgerichtet sind. Der angetriebene Förderer 5 weist somit keine motorisierte Rolle auf, und er nutzt die antriebslose Rolle des Rollenkörper-Rotationstyps anstelle der motorisierten Rolle 7.
- Weiterhin sind der angetriebene Förderer 5 und der antreibende Förderer 4 symmetrisch angeordnet, so daß der Flansch 36 und die Tragachse 50 bei dem angetriebenen Förderer 5 zu den entsprechenden Elementen des Förderers 4 spiegelbildlich angeordnet sind.
- Der angetriebene Förderer 5 und auch der antreibende Förderer 4 besitzen einen Rollenkörper 67 vom integrierten Rollenkörper- und Tragachsen-Typ, der in der gleichen Position wie die antriebslose Rolle 16 des integrierten Rollenkörper- und Tragachsen-Typs bei dem antreibenden Förderer 4 angeordnet ist.
- Auch bei dem angetriebenen Förderer 5 sind die antriebslosen Rollen 60 und 66 vom Rollenkörper-Rotationstyp durch die Rahmenelemente 6 an den beiden Enden über die drehfest angebrachten Tragachsen 40 und 41 gelagert.
- Dagegen ist in der in
13 dargestellten Weise die antriebslose Rolle 67 durch die Rahmenelemente 6 derart gelagert, daß die Tragachse 50, die einstückig mit dem Rollenkörper 20 ausgebildet ist, durch das Rahmenelement 6 über ein Lager 55 gelagert ist und die Tragachse 46 an dem Rahmenelement 6 drehfest angebracht ist. - Somit ist der Rollenkörper 20 der antriebslosen Rolle 67 relativ zu den Rahmenelementen 6 drehbar, wobei jedoch die Tragachse 50 zum Ausführen einer Rotationsbewegung in integraler Weise mit dem Rollenkörper 20 ausgebildet ist.
- Bei den Rollen 60 bis 67 sind die Riemen 53 zwischen den jeweiligen einander benachbarten Rollen 60 bis 67 gespannt, so daß alle Rollen 60 bis 67 zusammenarbeiten können. Infolgedessen führt eine Rotationsbewegung einer beliebigen der Rollen 60 bis 67 zu einer Rotationsbewegung der anderen Rollen 60 bis 67.
- Wie vorstehend beschrieben worden ist, sind der antreibende Förderer 4 und der angetriebene Förderer 5 parallel zueinander mit dem Zwischenraum W sowie symmetrisch zueinander angeordnet. Somit befinden sich die Flansche 36 der Rollen an den Außenseiten des Förderers 3 und die Tragachsen 50, die zum Ausführen einer integralen Rotationsbewegung mit den Rollenkörpern 20 der antriebslosen Rollen 16 und 67 ausgebildet sind, ragen zur Mitte zwischen dem antreibenden Förderer 4 und dem angetriebenen Förderer 5.
- Jede der Zonen A bis E und A' bis E' beinhaltet eine antriebslose Rolle 16 oder 67 vom integrierten Rollenkörper- und Tragachsen-Typ, wobei die antriebslose Rolle 16 und die antriebslose Rolle 67 in der gleichen Position angeordnet sind. Somit sind die Tragachse 50 der antriebslosen Rolle 16 des antreibenden Förderers 4 und die Tragachse 50 der antriebslosen Rolle 67 des angetriebenen Förderers 5 einander gegenüberliegend angeordnet.
- Darüber hinaus sind die Tragachse 50 des antreibenden Förderers 4 und die Tragachse 50 des angetriebenen Förderers 5 über eine Achse 70 derart miteinander verbunden, daß sie sich in integraler Weise drehen.
- Bei der Achse 70 handelt es sich um eine runde Stange, deren beide Enden 71 und 74 jeweils quadratisch ausgebildet sind. Die beiden Enden 71 und 74 der Achse 70 sind über Achskopplungen 72 bzw. 73 mit den Tragachsen 50 verbunden.
- Die Achskopplungen 72 und 73 sind jeweils als Hohlzylinder mit einer quadratischen Durchgangsöffnung 75 in dessen Zentrum ausgebildet. In jede der Achskopplungen 72 und 73 ist die Tragachse 50 in das eine Ende der Durchgangsöffnung 75 eingesetzt, und die Achse 76 ist in das andere Ende derselben eingesetzt.
- Da die Querschnittsformen der Tragachsen 50, der Durchgangsöffnungen 75 der Achskopplungen 72 und 73 sowie der beiden Enden 71 und 74 der Achse 70 quadratisch ausgebildet sind, wird eine relative Rotation verhindert, während eine integrale Rotation ermöglicht ist. Kurz gesagt, eine Rotationskraft von einer der Tragachsen 50 wird auf die andere der Tragachsen 50 übertragen.
- Als drittes wird nun eine Arbeitsweise des Förderers 3 ausführlich beschrieben. Der Förderer 3 ist dazu ausgebildet, große quadratische Paletten 80 zu befördern. Beim Befördern der Paletten 80 wird die motorisierte Rolle 7 des antreibenden Förderers 4 rotationsmäßig bewegt. Wie vorstehend beschrieben, ist die motorisierte Rolle 7 mit allen antriebslosen Rollen 10 bis 16 in der gleichen Zone durch die Riemen 53 direkt gekoppelt und über die durch die Riemen 53 direkt gekoppelten antriebslosen Rollen indirekt gekoppelt. Somit wird durch eine Rotationsbewegung der motorisierten Rolle 7 eine Rotationsbewegung von allen antriebslosen Rollen 10 bis 16 in der gleichen Zone gestartet.
- Zusammen mit der Rotationsbewegung des Rollenkörpers 20 der antriebslosen Rolle 16 vom integrierten Rollenkörper- und Tragachsen-Typ dreht sich infolgedessen auch die Tragachse 50 der antriebslosen Rolle 16. Dann dreht sich die mit der Tragachse 50 über die Achskopplung 72 verbundene Achse 70, so daß die Tragachse 50 in dem angetriebenen Förderer 5 über die mit dem anderen Ende der Achse 70 verbundene Achskopplung 73 gedreht wird.
- Somit dreht sich die antriebslose Rolle 67 vom integrierten Rollenkörper- und Tragachsen-Typ in dem angetriebenen Förderer 5. Da der Rollenkörper 20 der antriebslosen Rolle 67 über die Riemen 53 mit den antriebslosen Rollen 60 bis 66 gekoppelt ist, werden durch die Rotation des Rollenkörpers 20 der antriebslosen Rolle 67 die antriebslosen Rollen 60 bis 66 in der gleichen Zone rotationsmäßig bewegt. Die Rotation von allen Rollen 10 bis 16, 60 bis 67 erfolgt synchron mit der Rotation der motorisierten Rolle 7 in dem antreibenden Förderer 4, so daß sich somit alle der Rollen 7, 10 bis 16, 60 bis 67 synchron drehen. Infolgedessen werden die Paletten 80 in gerader Richtung transferiert.
- Es ist in einfacher Weise möglich, die Breite des Förderers 3 in Abhängigkeit von einer Größe eines zu befördernden Gegenstands (Palette 80) zu modifizieren. Insbesondere im Fall eines großen Gegenstands (Palette 80) wird der Raum W zwischen dem antreibenden Förderer 4 und dem angetriebenen Förderer 5 verbreitert, und die Förderer 4 und 5 werden über eine längere Stange 81 miteinander verbunden, wie dies in
17 gezeigt ist. Im Gegensatz dazu wird im Fall eines kleinen Gegenstands (Palette 80) der Raum W vermindert, und die Förderer 4 und 5 werden durch eine kürzere Achse 82 verbunden, wie dies in18 gezeigt ist. - Das vorstehend beschriebene Ausführungsbeispiel verwendet eine Achskopplung mit einfacher Konfiguration, bei der eine quadratische Öffnung in einem Zylinder ausgebildet ist, jedoch ist die vorliegende Erfindung nicht darauf beschränkt, und es kann eine Ausführung mit einer beliebigen Formgebung der Öffnung verwendet werden, die zum Beispiel eine sechseckige Form, eine dreieckige Form oder eine „D“-Form einschließt. Ferner kann die Achskopplung eine beliebige Konfiguration aufweisen und auch eine beliebige herkömmliche Konfiguration verwenden, die zum Beispiel eine Universal-Achskopplung oder eine elastische Achskopplung beinhaltet.
- Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel sind die beiden Förderer parallel zueinander angeordnet, jedoch ist die vorliegende Erfindung nicht darauf beschränkt, und es können auch mehr als zwei Förderer vorgesehen sein. Wie zum Beispiel in
19 gezeigt ist, können drei Förderer parallel zueinander angeordnet werden, wobei ein zentraler Förderer die Funktion eines antreibenden Förderers hat und die Förderer 86 und 87 an den beiden Seiten die Funktion von angetriebenen Förderern aufweisen. - Bei dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel wird die Rotationskraft auf alle Rollen übertragen, indem einander benachbarte Rollen mittels der Riemen kombiniert sind, jedoch ist die vorliegende Erfindung nicht darauf beschränkt, sondern diese kann auch eine Kette verwenden, die um eine Vielzahl der Rollen herumgeführt ist, so daß alle Rollen synchron gedreht werden. Die vorliegende Erfindung ist nicht nur bei einem Rollenförderer, sondern auch bei einem Riemenförderer anwendbar.
- Bei dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel sind die antriebslosen Rollen 16 und 67 über die Achse 70 verbunden. Der Grund hierfür besteht darin, daß solche Elemente, wie z.B. das Versorgungskabel 31, an der Außenseite des Endbereichs von der als Antriebsrolle wirkenden motorisierten Rolle 7 freiliegen, so daß eine Kraftabnahme von der Tragachse 23 schwierig ist. Jedoch ist bei der vorliegenden Erfindung die Kraftabnahme von der motorisierten Rolle 7 zweifellos möglich.
- Bezugszeichenliste
-
- 1
- Lagervorrichtung für Gegenstände
- 2
- Gestell
- 3
- Förderer
- 3A
- Förderer
- 3B
- Förderer
- 4
- Rollenförderer (antreibender Förderer)
- 5
- Rollenförderer (angetriebener Förderer)
- 6
- Rahmenelement
- 7
- (motorisierte) Rolle
- 10 bis 16
- antriebslose Rollen
- 20
- Rollenkörper
- 21
- Motor
- 22
- Untersetzung
- 23
- Tragachse
- 25
- Tragachse
- 26
- Lager
- 27
- Lager
- 28
- Ausgangswelle
- 30
- hohler Bereich
- 31
- Kabel
- 35
- Ringnut
- 36
- kreisförmiger Flansch
- 40
- Tragachse
- 41
- Tragachse
- 43
- Lager
- 45
- Lager
- 46
- Tragachse
- 50
- Tragachse
- 51
- distales Ende
- 53
- Riemen
- 55
- Lager
- 60 bis 67
- antriebslose Rollen
- 70
- Achse
- 71
- Achsende
- 72
- Achskopplung
- 73
- Achskopplung
- 74
- Achsende
- 75
- Durchgangsöffnung
- 80
- Palette (Gegenstand)
- 82
- Achse
- 35
- zentraler Förderer
- 86
- Förderer
- 87
- Förderer
- 101 bis 105
- Steuerungen
- 111
- Näherungsschalter (Beförderungsmitteldetektor)
- 112
- Infrarotsensor
- 113
- Motorreversierschalter
- 120
- Mikrocontroller
- 121
- Motoransteuerschaltung
- 122
- I/O-Schaltung (Schnittstelle)
- 123
- Kommunikationsschaltung (Kommunikationswerkzeug)
- 124
- CPU
- 125
- ROM
- 126
- RAM (Ladepräsenz-Speichereinrichtung)
- 127
- DIP-Schalter
- 140
- Gabelstapler (selbstfahrendes Beförderungsmittel)
- 200
- Steuerung
- 201
- Steuerung
- 202
- Steuerung
- A bis E
- Lagersektionen (Steuerzonen)
- W
- Raum
- X
- Laufrichtung
Claims (25)
- Lagervorrichtung für Gegenstände, die zum Lagern einer Vielzahl von Gegenständen ausgebildet ist und eine Vielzahl von in Reihe ausgerichteten Lagersektionen (A - E) besitzt, wobei die Lagervorrichtung Folgendes aufweist: - einen Förderer (3) zum Befördern von Gegenständen (80), wobei der Förderer (3) eine Gegenstand-Ladeseite, von der aus ein Gegenstand transferiert wird, und eine Gegenstand-Entladeseite aufweist, zu der ein Gegenstand transferiert wird, wobei der Förderer (3) dazu ausgebildet ist, in mindestens einer Richtung von der Ladeseite zu der Entladeseite zu laufen und über alle Lagersektionen (A - E) hinweg angeordnet ist, wobei der Förderer (3) in eine Vielzahl von Steuerzonen unterteilt ist, die den jeweiligen Lagersektionen (A - E) entsprechen, wobei die Steuerzonen aus einer an einem ersten Ende befindlichen Steuerzone (A), die auf der Ladeseite gelegen ist, einer an einem zweiten Ende befindlichen Steuerzone (E), die auf der Entladeseite gelegen ist, sowie aus mindestens einer zwischengeordneten Steuerzone (B - D) zwischen der am ersten Ende befindlichen und der am zweiten Ende befindlichen Steuerzone besteht, wobei der Förderer (3) in jeder der Steuerzonen mit einer Steuerung (101 - 105) versehen ist, wobei zumindest die in der zwischengeordneten Steuerzone vorgesehene Steuerung einen Ankunftsdetektor (21), eine Ladepräsenz-Speichereinrichtung (126) und ein Kommunikationswerkzeug (123) aufweist, wobei der Ankunftsdetektor (21) zum Erfassen eines Gegenstands beim Eintritt in eine Home-Steuerzone von der auf der Ladeseite gelegenen Steuerzone ausgebildet ist, wobei die Ladepräsenz-Speichereinrichtung (126) zum Speichern von Information ausgebildet ist, die anzeigt, ob ein Gegenstand in der Home-Steuerzone und/oder den anderen Steuerzonen vorhanden ist, wobei das Kommunikationswerkzeug (123) dazu ausgebildet ist, Ladepräsenzinformation, die anzeigt, ob ein Gegenstand in der Home-Steuerzone vorhanden ist oder nicht, zu der Steuerung in der auf der Ladeseite gelegenen Steuerzone zu übertragen, und wobei der Förderer (3) ferner Ladepräsenzdetektoren (111, 112) aufweist, die zumindest in der an dem ersten Ende und der an dem zweiten Ende befindlichen Steuerzone vorgesehen sind, so dass Gegenstände (80) in Richtung zu der Entladeseite weiterbewegt werden und in der Vorrichtung gelagert werden, und wobei die Steuerung (102 - 104) in der zwischengeordneten Steuerzone den Förderer bei Stromaktivierung und/oder Netzwiederherstellung antreibt, um einen in der jeweiligen Steuerzone gelagerten Gegenstand (80), falls vorhanden, gegen einen anderen Gegenstand in einer auf der Entladeseite gelegenen Steuerzone zu drücken, um dadurch festzustellen, ob ein Gegenstand in der Home-Steuerzone vorhanden ist.
- Lagervorrichtung für Gegenstände nach
Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Förderer (3) den Motor (21) in einer Anordnung in jeder der Steuerzonen aufweist, und dass die Vorrichtung dazu ausgebildet ist, die Feststellung, ob der Gegenstand (80) gegen einen anderen Gegenstand gedrückt wird oder nicht, durch einen Strom aufgrund einer Überlastung des Motors (21) zu treffen. - Lagervorrichtung für Gegenstände nach
Anspruch 2 , dadurch gekennzeichnet, dass sie zum Ausführen einer gegenläufigen Rotation des Motors (21) ausgebildet ist, falls der Gegenstand (80) in der Home-Steuerzone gegen einen anderen Gegenstand gedrückt worden ist, um zwischen den Gegenständen einen Raum freizulassen. - Lagervorrichtung für Gegenstände, die zum Lagern einer Vielzahl von Gegenständen ausgebildet ist und eine Vielzahl von in Reihe ausgerichteten Lagersektionen (A - E) besitzt, wobei die Lagervorrichtung Folgendes aufweist: - einen Förderer (3) zum Befördern von Gegenständen (80), wobei der Förderer (3) eine Gegenstand-Ladeseite, von der aus ein Gegenstand transferiert wird, und eine Gegenstand-Entladeseite aufweist, zu der ein Gegenstand transferiert wird, wobei der Förderer (3) dazu ausgebildet ist, in mindestens einer Richtung von der Ladeseite zu der Entladeseite zu laufen und über alle Lagersektionen (A - E) hinweg angeordnet ist, wobei der Förderer (3) in eine Vielzahl von Steuerzonen unterteilt ist, die den jeweiligen Lagersektionen (A - E) entsprechen, wobei die Steuerzonen aus einer an einem ersten Ende befindlichen Steuerzone (A), die auf der Ladeseite gelegen ist, einer an einem zweiten Ende befindlichen Steuerzone (E), die auf der Entladeseite gelegen ist, sowie aus mindestens einer zwischengeordneten Steuerzone (B - D) zwischen der am ersten Ende befindlichen und der am zweiten Ende befindlichen Steuerzone besteht, wobei der Förderer (3) in jeder der Steuerzonen mit einer Steuerung (101 - 105) versehen ist, wobei zumindest die in der zwischengeordneten Steuerzone vorgesehene Steuerung einen Ankunftsdetektor (21), eine Ladepräsenz-Speichereinrichtung (126) und ein Kommunikationswerkzeug (123) aufweist, wobei der Ankunftsdetektor (21) zum Erfassen eines Gegenstands beim Eintritt in eine Home-Steuerzone von der auf der Ladeseite gelegenen Steuerzone ausgebildet ist, wobei die Ladepräsenz-Speichereinrichtung (126) zum Speichern von Information ausgebildet ist, die anzeigt, ob ein Gegenstand in der Home-Steuerzone und/oder den anderen Steuerzonen vorhanden ist, wobei das Kommunikationswerkzeug (123) dazu ausgebildet ist, Ladepräsenzinformation, die anzeigt, ob ein Gegenstand in der Home-Steuerzone vorhanden ist oder nicht, zu der Steuerung in der auf der Ladeseite gelegenen Steuerzone zu übertragen, und wobei der Förderer (3) ferner Ladepräsenzdetektoren (111, 112) aufweist, die zumindest in der an dem ersten Ende und der an dem zweiten Ende befindlichen Steuerzone vorgesehen sind, so dass Gegenstände (80) in Richtung zu der Entladeseite weiterbewegt werden und in der Vorrichtung gelagert werden, und wobei der Förderer (3) einen Motor (21) in einer Anordnung in jeder der Steuerzonen aufweist, wobei die Steuerung (102 - 104) in der zwischengeordneten Steuerzone den Förderer (3) bei Stromaktivierung und/oder Netzwiederherstellung antreibt, um die Feststellung, ob ein Gegenstand in der Home-Steuerzone vorhanden ist, durch einen Strom bei einer langsamen Bewegung oder einer mit niedriger Drehzahl erfolgenden Rotationsbewegung des Motors zu treffen.
- Lagervorrichtung für Gegenstände nach einem der
Ansprüche 1 bis4 , dadurch gekennzeichnet, dass der Förderer (3) einen Motor (21) und einen mit dem Motor (21) zusammenwirkenden Rotationskörper (20) aufweist, wobei der Motor und der Rotationskörper in jeder der Steuerzonen angeordnet sind, und dass der Ankunftsdetektor dazu ausgebildet ist, einen Gegenstand (80) beim Eintritt in die Home-Steuerzone von der auf der Ladeseite gelegenen Steuerzone unter einer Bedingung festzustellen, die eine induzierte Rotation des Rotationskörpers (20) in der Home-Steuerzone beinhaltet. - Lagervorrichtung für Gegenstände nach
Anspruch 5 , dadurch gekennzeichnet, dass sie ferner einen Hall-IC zum Feststellen einer Rotation des Motors (21) und zum Erzeugen einer Pulsspannung aufweist, und dass sie zum Feststellen der induzierten Rotation des Rotationskörpers (20) durch die Pulsspannung ausgebildet ist. - Lagervorrichtung für Gegenstände nach
Anspruch 5 , dadurch gekennzeichnet, dass sie zum Feststellen der induzierten Rotation des Rotationskörpers (20) durch eine gegenelektromotorische Kraft ausgebildet ist, die bei Beaufschlagung des Motors (21) mit einer Rotationskraft erzeugt wird. - Lagervorrichtung für Gegenstände nach einem der
Ansprüche 1 bis7 , dadurch gekennzeichnet, dass sie ferner einen Beförderungsmittel-Detektor (111) zum Erfassen der Annäherung und/oder Entfernung eines externen selbstfahrenden Beförderungsmittels (140) in jeder der an dem ersten Ende befindlichen und der an dem zweiten Ende befindlichen Steuerzone (A, E) aufweist. - Lagervorrichtung für Gegenstände nach
Anspruch 8 , dadurch gekennzeichnet, dass der Förderer (3) den Motor in jeder der Steuerzonen aufweist und dazu ausgebildet ist, den Motor (21) in der am ersten Ende befindlichen Steuerzone (A) außer Betrieb zu setzen, wenn eine Annäherung eines Teils des Beförderungsmittels (140) an die am ersten Ende befindliche Steuerzone (A) festgestellt wird. - Lagervorrichtung für Gegenstände nach
Anspruch 9 , dadurch gekennzeichnet, dass sie dazu ausgebildet ist, den Motor (21) in der am ersten Ende befindlichen Steuerzone (A) außer Betrieb zu setzen, wenn ein Entfernen des Teils des Beförderungsmittels (140) von der am ersten Ende befindlichen Steuerzone festgestellt wird. - Lagervorrichtung für Gegenstände nach einem der
Ansprüche 8 bis10 , dadurch gekennzeichnet, dass sie zum Übermitteln eines Stoppsignals an die Steuerung (101) in der auf der Ladeseite gelegenen Steuerzone ausgebildet ist, wenn eine Annäherung des Teils des Beförderungsmittels (140) an die am zweiten Ende befindliche Steuerzone festgestellt wird. - Lagervorrichtung für Gegenstände nach
Anspruch 11 , dadurch gekennzeichnet, dass sie zum Übermitteln von Information, dass kein Gegenstand (80) in der am zweiten Ende befindlichen Zone (E) vorhanden ist, an die Steuerung in der auf der Ladeseite gelegenen Steuerzone ausgebildet ist, wenn ein Entfernen des Teils des Beförderungsmittels (140) von der am zweiten Ende befindlichen Steuerzone (E) festgestellt wird und festgestellt wird, dass kein Gegenstand (80) in der am zweiten Ende befindlichen Steuerzone (E) vorhanden ist. - Lagervorrichtung für Gegenstände nach einem der
Ansprüche 1 bis12 , dadurch gekennzeichnet, dass sie zum automatischen Weiterbewegen von in den Steuerzonen gelagerten Gegenständen (80) in die jeweiligen, auf der Entladeseite gelegenen Steuerzonen ausgebildet ist, wenn ein Gegenstand in der am zweiten Ende befindlichen Steuerzone entladen wird. - Lagervorrichtung für Gegenstände nach einem der
Ansprüche 1 bis13 . dadurch gekennzeichnet, dass sie zum Übermitteln der Ladepräsenzinformation der Home-Steuerzone an die auf der Ladeseite gelegene Steuerzone ausgebildet ist, wenn die Ankunft eines Gegenstands (80) in der Home-Steuerzone von der zwischengeordneten Steuerzone bestätigt wird. - Lagervorrichtung für Gegenstände nach einem der
Ansprüche 1 bis14 , dadurch gekennzeichnet, dass sie ferner einen Motorreversierschalter (113) aufweist, wobei der Motorreversierschalter (113) zum Übermitteln eines Signals an die Steuerungen (101 - 105) ausgebildet ist, bei dem es sich um eine Anweisung zum Transferieren von in den Steuerzonen gelagerten Gegenständen zu den auf der Ladeseite gelegenen Steuerzonen handelt. - Lagervorrichtung für Gegenstände nach einem der
Ansprüche 1 bis15 , dadurch gekennzeichnet, dass der Förderer (3) den Motor (21) in einer Anordnung in jeder der Steuerzonen aufweist, und dass die Steuerung (105) den Motor (21) in der am zweiten Ende befindlichen Steuerzone (E) stoppt, wenn die Ankunft eines Gegenstands in der am zweiten Ende befindlichen Steuerzone festgestellt wird. - Lagervorrichtung für Gegenstände nach einem der
Ansprüche 1 bis16 , dadurch gekennzeichnet, dass sie ferner einen Anschlag in der am zweiten Ende befindlichen Steuerzone (E) aufweist. - Lagervorrichtung für Gegenstände, die zum Lagern einer Vielzahl von Gegenständen ausgebildet ist und eine Vielzahl von in Reihe ausgerichteten Lagersektionen (A - E) besitzt, wobei die Lagervorrichtung Folgendes aufweist: - einen Förderer (3) zum Befördern von Gegenständen (80), wobei der Förderer (3) eine Gegenstand-Ladeseite (A), von der aus ein Gegenstand transferiert wird, und eine Gegenstand-Entladeseite (E) aufweist, zu der ein Gegenstand transferiert wird, wobei der Förderer (3) dazu ausgebildet ist, in mindestens einer Richtung von der Ladeseite zu der Entladeseite zu laufen und über alle Lagersektionen (A - E) hinweg angeordnet ist, wobei der Förderer (3) in eine Vielzahl von Steuerzonen unterteilt ist, die den jeweiligen Lagersektionen (A - E) entsprechen, wobei die Steuerzonen aus einer an einem ersten Ende befindlichen Steuerzone (A), die auf der Ladeseite gelegen ist, einer an einem zweiten Ende befindlichen Steuerzone (E), die auf der Entladeseite gelegen ist, sowie aus mindestens einer zwischengeordneten Steuerzone (B - D) zwischen der am ersten Ende befindlichen und der am zweiten Ende befindlichen Steuerzone besteht, wobei der Förderer (3) von mindestens zwei Steuerungen (101 - 105) gesteuert wird, wobei die Vorrichtung ferner Motoren (21) aufweist, die jeweils die jeweiligen Steuerzonen betätigen, wobei die Steuerungen (101 - 105) jeweils eine oder mehrere betreffende Steuerzonen steuern und dazu ausgebildet sind, die Motoren (21) in den betreffenden Steuerzonen einzeln zu aktivieren und zu stoppen, wobei zumindest die Steuerung (102 - 104) zum Steuern der zwischengeordneten Steuerzone einen Ankunftsdetektor (21), eine Ladepräsenz-Speichereinrichtung (126) und ein Kommunikationswerkzeug (123) aufweist, wobei der Ankunftsdetektor (21) dazu ausgebildet ist, einen Gegenstand (80) beim Eintritt in eine beliebige der betreffenden Steuerzonen von der auf der Ladeseite gelegenen Steuerzone zu erfassen, wobei die Ladepräsenz-Speichereinrichtung (126) zum Speichern von Information ausgebildet ist, die anzeigt, ob ein Gegenstand (80) in einer beliebigen der betreffenden Steuerzonen vorhanden ist oder nicht, wobei das Kommunikationswerkzeug (123) dazu ausgebildet ist, Ladepräsenzinformation, die anzeigt, ob ein Gegenstand (80) in der der Ladeseite am nächsten gelegenen Steuerzone von den betreffenden Steuerzonen vorhanden ist oder nicht, zu der Steuerung (102 - 104) in den auf der Ladeseite gelegenen Steuerzonen zu übermitteln und/oder Ladepräsenzinformation zu empfangen, die anzeigt, ob ein Gegenstand in den näher bei der Entladeseite gelegenen Steuerzonen als der betreffenden Steuerzone vorhanden ist oder nicht, und wobei der Förderer (3) ferner Ladepräsenzdetektoren (111, 112) aufweist, die zumindest in der am ersten Ende und der am zweiten Ende befindlichen Steuerzone (A, E) vorgesehen sind, so dass Gegenstände (80) zu der Entladeseite hin weiterbewegt werden und in der Vorrichtung gelagert werden, und wobei die Steuerung (102 - 104) in der zwischengeordneten Steuerzone den Förderer bei Stromaktivierung und/oder Netzwiederherstellung antreibt, um einen in der jeweiligen Steuerzone gelagerten Gegenstand (80), falls vorhanden, gegen einen anderen Gegenstand in einer auf der Entladeseite gelegenen Steuerzone zu drücken, um dadurch festzustellen, ob ein Gegenstand in der Home-Steuerzone vorhanden ist.
- Lagervorrichtung für Gegenstände, die zum Lagern einer Vielzahl von Gegenständen ausgebildet ist und eine Vielzahl von in Reihe ausgerichteten Lagersektionen (A - E) besitzt, wobei die Lagervorrichtung Folgendes aufweist: - einen Förderer (3) zum Befördern von Gegenständen (80), wobei der Förderer (3) eine Gegenstand-Ladeseite (A), von der aus ein Gegenstand transferiert wird, und eine Gegenstand-Entladeseite (E) aufweist, zu der ein Gegenstand transferiert wird, wobei der Förderer (3) dazu ausgebildet ist, in mindestens einer Richtung von der Ladeseite zu der Entladeseite zu laufen und über alle Lagersektionen (A - E) hinweg angeordnet ist, wobei der Förderer (3) in eine Vielzahl von Steuerzonen unterteilt ist, die den jeweiligen Lagersektionen (A - E) entsprechen, wobei die Steuerzonen aus einer an einem ersten Ende befindlichen Steuerzone (A), die auf der Ladeseite gelegen ist, einer an einem zweiten Ende befindlichen Steuerzone (E), die auf der Entladeseite gelegen ist, sowie aus mindestens einer zwischengeordneten Steuerzone (B - D) zwischen der am ersten Ende befindlichen und der am zweiten Ende befindlichen Steuerzone besteht, wobei der Förderer (3) von mindestens zwei Steuerungen (101 - 105) gesteuert wird, wobei die Vorrichtung ferner Motoren (21) aufweist, die jeweils die jeweiligen Steuerzonen betätigen, wobei die Steuerungen (101 - 105) jeweils eine oder mehrere betreffende Steuerzonen steuern und dazu ausgebildet sind, die Motoren (21) in den betreffenden Steuerzonen einzeln zu aktivieren und zu stoppen, wobei zumindest die Steuerung (102 - 104) zum Steuern der zwischengeordneten Steuerzone einen Ankunftsdetektor (21), eine Ladepräsenz-Speichereinrichtung (126) und ein Kommunikationswerkzeug (123) aufweist, wobei der Ankunftsdetektor (21) dazu ausgebildet ist, einen Gegenstand (80) beim Eintritt in eine beliebige der betreffenden Steuerzonen von der auf der Ladeseite gelegenen Steuerzone zu erfassen, wobei die Ladepräsenz-Speichereinrichtung (126) zum Speichern von Information ausgebildet ist, die anzeigt, ob ein Gegenstand (80) in einer beliebigen der betreffenden Steuerzonen vorhanden ist oder nicht, wobei das Kommunikationswerkzeug (123) dazu ausgebildet ist, Ladepräsenzinformation, die anzeigt, ob ein Gegenstand (80) in der der Ladeseite am nächsten gelegenen Steuerzone von den betreffenden Steuerzonen vorhanden ist oder nicht, zu der Steuerung (102 - 104) in den auf der Ladeseite gelegenen Steuerzonen zu übermitteln und/oder Ladepräsenzinformation zu empfangen, die anzeigt, ob ein Gegenstand in den näher bei der Entladeseite gelegenen Steuerzonen als der betreffenden Steuerzone vorhanden ist oder nicht, und wobei der Förderer (3) ferner Ladepräsenzdetektoren (111, 112) aufweist, die zumindest in der am ersten Ende und der am zweiten Ende befindlichen Steuerzone (A, E) vorgesehen sind, so dass Gegenstände (80) zu der Entladeseite hin weiterbewegt werden und in der Vorrichtung gelagert werden, und wobei die Steuerung (102 - 104) in der zwischengeordneten Steuerzone den Förderer (3) bei Stromaktivierung und/oder Netzwiederherstellung antreibt, um die Feststellung, ob ein Gegenstand in der Home-Steuerzone vorhanden ist, durch einen Strom bei einer langsamen Bewegung oder einer mit niedriger Drehzahl erfolgenden Rotationsbewegung des Motors zu treffen
- Förderer mit einer Gegenstand-Ladeseite, von der aus ein Gegenstand transferiert wird, und einer Gegenstand-Entladeseite, zu der der Gegenstand transferiert wird, wobei der Förderer dazu ausgebildet ist, in mindestens einer Richtung von der Ladeseite zu der Entladeseite zu laufen sowie in eine Vielzahl von in Reihe ausgerichteten Steuerzonen (A - E) unterteilt ist, wobei die Steuerzonen aus einer am ersten Ende befindlichen Steuerzone (A), die auf der Ladeseite gelegen ist, einer am zweiten Ende befindlichen Steuerzone (E), die auf der Entladeseite gelegen ist, sowie aus mindestens einer zwischengeordneten Steuerzone (B - D) zwischen der am ersten Ende und der am zweiten Ende befindlichen Steuerzone (A, E) besteht, wobei der Förderer (3) eine Steuerung (101 - 105) in jeder der Steuerzonen aufweist, wobei zumindest die in der zwischengeordneten Steuerzone vorgesehene Steuerung (102 - 104) einen Ankunftsdetektor (21), eine Ladepräsenz-Speichereinrichtung (126) und ein Kommunikationswerkzeug (123) aufweist, wobei der Ankunftsdetektor (21) dazu ausgebildet ist, einen Gegenstand (80) beim Eintritt in eine Home-Steuerzone von der auf der Ladeseite gelegenen Steuerzone festzustellen, wobei die Ladepräsenz-Speichereinrichtung (126) zum Speichern von Information ausgebildet ist, die anzeigt, ob ein Gegenstand (80) in der Home-Steuerzone vorhanden ist oder nicht, wobei das Kommunikationswerkzeug (123) dazu ausgebildet ist, die Ladepräsenzinformation zu der Steuerung (102 - 104) in der auf der Ladeseite gelegenen Steuerzone zu übermitteln, und wobei der Förderer (3) ferner Ladepräsenz-Detektoren (111, 112) aufweist, die zumindest in der am ersten Ende und der am zweiten Ende befindlichen Steuerzone (A, E) vorgesehen sind, so dass Gegenstände (80) zu der Entladeseite weiterbewegt werden und auf dem Förderer gelagert werden, wobei die Steuerung (102 - 104) in der zwischengeordneten Steuerzone (B - D) den Förderer (3) bei Stromaktivierung und/oder bei Netzwiederherstellung antreibt, um einen in der jeweiligen Steuerzone gelagerten Gegenstand (80), falls vorhanden, gegen einen weiteren Gegenstand (80) in der jeweiligen, auf der Entladeseite gelegenen Steuerzone zu drücken.
- Förderer mit einer Gegenstand-Ladeseite, von der aus ein Gegenstand transferiert wird, und einer Gegenstand-Entladeseite, zu der der Gegenstand transferiert wird, wobei der Förderer dazu ausgebildet ist, in mindestens einer Richtung von der Ladeseite zu der Entladeseite zu laufen sowie in eine Vielzahl von in Reihe ausgerichteten Steuerzonen (A - E) unterteilt ist, wobei die Steuerzonen aus einer am ersten Ende befindlichen Steuerzone (A), die auf der Ladeseite gelegen ist, einer am zweiten Ende befindlichen Steuerzone (E), die auf der Entladeseite gelegen ist, sowie aus mindestens einer zwischengeordneten Steuerzone (B - D) zwischen der am ersten Ende und der am zweiten Ende befindlichen Steuerzone (A, E) besteht, wobei der Förderer (3) eine Steuerung (101 - 105) in jeder der Steuerzonen aufweist, wobei zumindest die in der zwischengeordneten Steuerzone vorgesehene Steuerung (102 - 104) einen Ankunftsdetektor (21), eine Ladepräsenz-Speichereinrichtung (126) und ein Kommunikationswerkzeug (123) aufweist, wobei der Ankunftsdetektor (21) dazu ausgebildet ist, einen Gegenstand (80) beim Eintritt in eine Home-Steuerzone von der auf der Ladeseite gelegenen Steuerzone festzustellen, wobei die Ladepräsenz-Speichereinrichtung (126) zum Speichern von Information ausgebildet ist, die anzeigt, ob ein Gegenstand (80) in der Home-Steuerzone vorhanden ist oder nicht, wobei das Kommunikationswerkzeug (123) dazu ausgebildet ist, die Ladepräsenzinformation zu der Steuerung (102 - 104) in der auf der Ladeseite gelegenen Steuerzone zu übermitteln, und wobei der Förderer (3) ferner Ladepräsenz-Detektoren (111, 112) aufweist, die zumindest in der am ersten Ende und der am zweiten Ende befindlichen Steuerzone (A, E) vorgesehen sind, so dass Gegenstände (80) zu der Entladeseite weiterbewegt werden und auf dem Förderer gelagert werden, und wobei der Förderer (3) einen Motor (21) in einer Anordnung in jeder der Steuerzonen aufweist, wobei die Steuerung (102 - 104) in der zwischengeordneten Steuerzone den Förderer (3) bei Stromaktivierung und/oder Netzwiederherstellung antreibt, um die Feststellung, ob ein Gegenstand in der Home-Steuerzone vorhanden ist, durch einen Strom bei einer langsamen Bewegung oder einer mit niedriger Drehzahl erfolgenden Rotationsbewegung des Motors zu treffen.
- Förderer nach
Anspruch 20 oder21 , dadurch gekennzeichnet, dass er weiterhin einen Motor (21) und einen mit dem Motor (21) zusammenarbeitenden Rotationskörper (20) aufweist, wobei der Motor (21) und der Rotationskörper (20) in jeder der Steuerzonen angeordnet sind, und wobei der Ankunftsdetektor (21) dazu ausgebildet ist, einen Gegenstand (80) beim Eintritt in die Home-Steuerzone von der auf der Ladeseite gelegenen Steuerzone unter einer Bedingung festzustellen, die eine induzierte Rotation des Rotationskörpers (20) in der Home-Steuerzone beinhaltet. - Förderer nach einem der
Ansprüche 20 bis22 , dadurch gekennzeichnet, dass er ferner einen Beförderungsmittel-Detektor (111) zum Erfassen der Annäherung und/oder des Entfernens eines externen selbstfahrenden Beförderungsmittels (120) in jeder der am ersten Ende und der am zweiten Ende befindlichen Steuerzone (A, E) aufweist. - Förderer nach einem der
Ansprüche 20 bis23 , dadurch gekennzeichnet, dass er zum automatischen Bewegen der in den Steuerzonen gelagerten Gegenstände (80) zu den jeweiligen, auf der Entladeseite gelegenen Steuerzonen ausgebildet ist, wenn ein Gegenstand in der am zweiten Ende befindlichen Steuerzone entladen wird. - Förderer nach einem der
Ansprüche 20 bis24 , dadurch gekennzeichnet, dass er ferner einen Motorreversierschalter (113) aufweist, wobei der Motorreversierschalter (113) dazu ausgebildet ist, ein Signal an die Steuerung (101) zu übermitteln, bei dem es sich um eine Anweisung zum Transferieren von in den Steuerzonen gelagerten Gegenständen (80) zu den jeweiligen, auf der Ladeseite gelegenen Steuerzonen handelt.
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