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DE102011006405A1 - Flächengebilde zum Abschirmen von Öffnungen - Google Patents

Flächengebilde zum Abschirmen von Öffnungen Download PDF

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DE102011006405A1
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    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
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    • D10BINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBLASSES OF SECTION D, RELATING TO TEXTILES
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Flächengebilde zum Abschirmen von Öffnungen wie Fenster oder Türen gegen Eindringen von Insekten mit einem flexiblen Gittergewebe (12), das aus in Dreherbindung miteinander verbundenen Dreherfäden (20), Steherfäden (18) und Schussfäden (16) gebildet ist, wobei die zueinander parallelen Schussfäden (16) die sich paarweise als Kettfadenpaar (22) umschlingenden Dreher- und Steherfäden (18, 20) unter Freihaltung von Gitteröffnungen (24) kreuzen. Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, dass die Biegesteifigkeit des Gittergewebes (12) in Schussrichtung im Wesentlichen mit seiner Biegesteifigkeit in Kettrichtung übereinstimmt.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Flächengebilde zum Abschirmen von Öffnungen wie Fenster oder Türen gegen Eindringen von Insekten mit einem aufwickelbaren oder flächig aufspannbaren flexiblen Gittergewebe, das aus in Dreherbindung miteinander verbundenen Dreherfäden, Steherfäden und Schussfäden gebildet ist, wobei die zueinander parallelen Schussfäden die sich paarweise als Kettfadenpaar umschlingenden Dreher- und Steherfäden unter Freihaltung von Gitteröffnungen kreuzen.
  • Bei solchen Insektenschutzvorrichtungen soll eine möglichst unauffällige Optik bzw. eine gute Durchsicht und ein hoher Luftdurchsatz erhalten bleiben, wobei zugleich die Gewebeöffnungen so klein sein müssen, dass auch Kleinstinsekten wie Mücken nicht hindurchschlüpfen können. Zu diesem Zweck werden herkömmlich kunststoffbeschichtete Fiberglasgewebe in Leinwandbindung eingesetzt. Dabei sorgt ein Fiberglasfaden für die Stabilität und Reißfestigkeit des Gewebes, während eine Kunststoffbeschichtung den UV- und Witterungsschutz, die Farbgebung und die Kreuzpunktverschweißung des Gewebes ermöglichen soll. Um eine zusätzliche Abschirmung elektromagnetischer Strahlung zu erreichen, wurde in der DE-A 10153248 bereits vorgeschlagen, Abschirmfäden aus Edelstahldraht mit einem Kettfaden in Dreherbindung zu verweben. Dabei sollen die Abschirmfäden nahezu eine Größenordnung dünner als die Kettfäden sein, was die Herstellung und Montage eines solchen Gewebes sehr aufwändig macht.
  • Ausgehend hiervon liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die im Stand der Technik bekannten Insektenschutzvorrichtungen weiter zu verbessern und hierfür ein verbessertes Insektenschutzgewebe anzugeben, welches besondere Herstellungs- und Gebrauchsvorteile bietet.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe wird die im Patentanspruch 1 bzw. 4 angegebene Merkmalskombination vorgeschlagen. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
  • Die Erfindung geht von dem Gedanken aus, dass das Gebrauchsverhalten eines Gewebes durch seine Biegeeigenschaften maßgeblich bestimmt wird. Dementsprechend wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, dass die Biegesteifigkeit des Gittergewebes in Schussrichtung im Wesentlichen mit seiner Biegesteifigkeit in Kettrichtung übereinstimmt. Dadurch wird ein weitgehend isotropes Gewebe in Dreherbindung geschaffen, welches beim Einziehen in Rahmensysteme weitgehend frei von Verzug bleibt bzw. in einem Rollosystem wesentlich gleichmäßiger abrollt.
  • Auch bei letzterem kommt es zu keinem Verzug im Gewebe und vor allem zu keinem Wandern des Gewebes auf der Wickelwelle. Dies spielt eine besondere Rolle bei einem vergleichsweise offenen Gewebe mit besonders dünnen Fäden, wie es im Insektenschutz besonders bevorzugt ist. Dabei bietet die Dreherbindung weitere Vorteile durch die hohe Verschiebefestigkeit, die bereits ohne zusätzliche Fixierungsmittel erreichbar ist. Neben dem symmetrischen mechanischen Verhalten wird auch eine besondere optische Gleichmäßigkeit sichergestellt, so dass ein solches Gewebe vor einer Gebäudeöffnung nicht mehr störend auffällt.
  • Für weitere Verbesserungen in dieser Hinsicht ist es vorteilhaft, wenn die Fadenquerschnitte (d. h. Fadenquerschnittsflächen) bzw. Feinheiten der Dreher- und Steherfäden weniger als 20% und besonders bevorzugt weniger als 10% voneinander abweichen.
  • Günstig ist es auch, wenn die einzeln verlaufenden Schussfäden einen größeren, vorzugsweise einen etwa doppelt so großen Fadenquerschnitt als die paarweise verlaufenden Dreher- und Steherfäden besitzen. Sofern Multifilamente zum Einsatz kommen, sollten die Feinheiten der Schussfaden entsprechend größer sein als die Feinheit der Dreher- und Steherfäden.
  • Ein weiterer Erfindungsaspekt liegt darin, dass die Fadenquerschnitte bzw. Feinheiten der Dreher- und Steherfäden weniger als 20% voneinander abweichen, und dass die Schussfäden einen größeren Fadenquerschnitt bzw. eine größere Feinheit als die Dreher- und Steherfäden besitzen.
  • Vorteilhafterweise beträgt der Fadendurchmesser der Schussfäden zwischen 0,08 und 1 mm. Entsprechend sollte die Feinheit bei Multifilamentgarnen ausgelegt sein.
  • Für Insektenschutzzwecke ist es vorteilhaft, wenn die vorzugsweise quadratischen Gitteröffnungen eine lichte Weite bzw. Breite im Bereich zwischen 0,5 und 3 mm aufweisen.
  • Um eine besondere optische Gleichmäßigkeit zu erzielen, sollten die jeweils aus einem Dreher- und einem Steherfaden gebildeten Kettfadenpaare im Mittel etwa gleich dick wie die Schussfäden sein.
  • Auch für eine vereinfachte Gewebeherstellung ist es vorteilhaft, wenn die Dreherfäden und Steherfäden aus einem einheitlichen Fadenmaterial gebildet sind. Hierbei können die Dreherfäden, Steherfäden und Schussfäden aus Monofilamenten, Multifilamenten oder Bikomponentengarnen gebildet sein.
  • Für eine zusätzliche Gewebeverfestigung ist es vorteilhaft, wenn die Schussfäden und die Kettfadenpaare an ihren gemeinsamen Kreuzungspunkten vorzugsweise durch Verkleben oder Verschweißen stoffschlüssig miteinander verbunden sind.
  • Eine weitere Verbesserung sieht vor, dass das Gittergewebe durch eine Beschichtung verfestigt ist, wobei die Gitteröffnungen frei bleiben.
  • Um den Gebrauch vor Ort zu vereinfachen, ist es vorteilhaft, wenn das Gittergewebe in einer Rolloführung seitlich geführt oder in einem Spannrahmen flächig aufgespannt ist.
  • Im Folgenden wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung in schematischer Weise dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen
  • 1 eine als Spannrahmen mit einem Insektenschutzgewebe versehene Insektenschutzvorrichtung zum Einsetzen in eine Fensteröffnung in perspektivischer Darstellung;
  • 2 das in Dreherbindung gebildete Insektenschutzgewebe in ausschnittsweiser Draufsicht.
  • Die in 1 dargestellte Insektenschutzvorrichtung lässt sich außenseitig vor einem Gebäudefenster einhängen, um das Eindringen von Insekten zu verhindern, ohne jedoch die Sicht nach draußen und den Luftdurchtritt wesentlich zu beeinträchtigen. Zu diesem Zweck umfasst die Vorrichtung einen rechtwinklig aus Profilschenkeln zusammengesetzten Spannrahmen 10, ein darin flächig aufgespanntes, in Dreherbindung gewebtes Insektenschutzgewebe 12 sowie in den Eckbereichen des Spannrahmens 10 angeordnete Einhängelaschen 14. Einzelheiten des Montageprinzips ergeben sich aus der DE 197 49 517 , worauf hier ausdrücklich Bezug genommen wird.
  • Der Spannrahmen 10 besitzt eine Kedernut zum Einspannen des Gewebes 12 und lässt sich durch eine umlaufende Dichtung (nicht gezeigt) im eingehängten Zustand außenseitig an einem Blendrahmen des Fensters insektendicht anschließen, wobei auch eine einfache Demontage beispielsweise bei Nichtgebrauch über die Winterzeit möglich ist. Entsprechend angepasste Rahmenvarianten sind auch für andere Gebäudeöffnungen beispielsweise vor Türen oder Lichtschächten einsetzbar. Weitere Einsatzmöglichkeiten ergeben sich durch Rollokonstruktionen, bei denen das Insektenschutzgewebe 12 in Form einer aufwickelbaren Gewebebahn in seitlichen Führungsschienen gehalten ist. Für eine solche Ausführung wird auf die DE 19639478 Bezug genommen. Denkbar ist es auch, das Insektenschutzgewebe in lamellenartigen Bahnen an einer Halterung beispielsweise vor Außentüren aufzuhängen. Als besonders einfache Halterung ist auch ein Klebe- oder Klettband vorstellbar.
  • Wie in der Prinzipskizze nach 2 veranschaulicht, ist das Insektenschutzgewebe 12 als Drehergewebe aus Schussfäden 16, Steherfäden 18 und Dreherfäden 20 gebildet. Die Steher- und Dreherfäden umschlingen sich paarweise als Kettfadenpaar 22. In der gezeigten Ansicht liegen die Steherfäden 18 immer oberhalb der Dreherfäden 20, während die Dreherfäden 20 über die Oberseite der Schussfäden 16 und die Steherfäden 18 unter deren Unterseite verlaufen. Die in einer Kettrichtung sich erstreckenden Kettfadenpaare 22 kreuzen die im seitlichen Abstand parallel zueinander verlaufenden Schussfäden 16 rechtwinklig, so dass dazwischen Gitteröffnungen 24 freibleiben.
  • Um besondere Handhabungs- und Gebrauchsvorteile zu erzielen, sind die Fadensysteme 16, 18, 20 so ausgelegt, dass die Biegesteifigkeit des Insektenschutzgewebe 12 in Schussrichtung, d. h. in Längsrichtung der Schussfäden 16, im Wesentlichen mit seiner Biegesteifigkeit in Kettrichtung übereinstimmt.
  • Die Biegesteifigkeit lässt sich nach dem Freiträgerverfahren (Cantilever-Verfahren) bestimmen. Hierbei wird das Biegeverhalten aufgrund des Eigengewichts ermittelt. Die Prüfung erfolgt nach DIN 53362, wobei eine Biegelänge ermittelt wird, bei der die Gewebeprobe aufgrund des Eigengewichts um einen definierten Winkel nach unten gebogen wird.
  • Vorteilhafterweise besitzen die Schussfäden 16 eine etwa doppelt so große Querschnittsfläche als die Steher- und Dreherfäden 18, 20, während letztere im Querschnitt im Wesentlichen übereinstimmen. Zweckmäßig beträgt der Fadendurchmesser der Schussfäden 16 zwischen 0,08 und 1,0 mm.
  • Um einerseits die erforderliche Insektendichtigkeit zu gewährleisten und andererseits die Lichtdurchlässigkeit nicht unnötig einzuschränken, sollten die Gewebeöffnungen 24 eine lichte Weite von etwa 0,5 bis 3,0 mm aufweisen.
  • Bevorzugt besteht das Gewebe 12 aus monofilen Fäden 16, 18, 20, mit rundem Querschnitt und einheitlichem Material. Als preisgünstiges Fadenmaterial bietet sich Kunststoffe aus der Familie der Polyester an.
  • Grundsätzlich können anstelle von Monofilamenten auch Multifilamentgarne zum Einsatz kommen. Solche Multifilamente haben aufgrund des losen Verbundes ihrer Einzelfilamente in der Regel keinen runden Durchmesser. Daher wird anstelle des Durchmessers die Feinheit eines solchen Garnes in tex (Tt) angegeben. Diese Größe gibt die Garnmasse in Gramm bezogen auf eine Garnlänge von 1000 m an (1 tex = 1 g/1000 m). Das Tex-System ist Bestandteil des SI-Einheitensystems. Gemessen wird die Feinheit z. B. nach dem Weifverfahren (DIN EN ISO 2060). Für ideal runde Fäden wie Monofilamente kann die Feinheit über die Dichte ρ des Materials in den Durchmesser d gemäß folgender Gleichung umgerechnet werden: d = 2·(Tt/(1000·π·ρ))1/2.
  • Um die Gewebefestigkeit weiter zu verbessern, können die Schussfäden 16 und die Kettfadenpaare 22 an ihren gemeinsamen Kreuzungspunkten 26 stoffschlüssig miteinander verbunden werden. Hierfür kann ein Klebstoff beispielsweise durch Sprühen, Tauchen, Schaumimprägnieren oder sonstige Beschichtungsmethoden aufgebracht und ausgehärtet werden. Denkbar ist es auch, die Kreuzungsstellen 26 zu verschmelzen oder zu verschweißen. Grundsätzlich könnten auch Mehrkomponentengarne eingesetzt werden, bei denen im Garn bereits schmelzfähige Fäden bzw. Thermoplaste mit unterschiedlichen Schmelztemperaturen vorhanden sind.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • DE 10153248 A [0002]
    • DE 19749517 [0020]
    • DE 19639478 [0021]
  • Zitierte Nicht-Patentliteratur
    • DIN 53362 [0024]
    • DIN EN ISO 2060 [0028]

Claims (12)

  1. Flächengebilde zum Abschirmen von Öffnungen wie Fenster oder Türen gegen Eindringen von Insekten mit einem aufwickelbaren oder flächig aufspannbaren flexiblen Gittergewebe (12), das aus in Dreherbindung miteinander verbundenen Dreherfäden (20), Steherfäden (18) und Schussfäden (16) gebildet ist, wobei die zueinander parallelen Schussfäden (16) die sich paarweise als Kettfadenpaar (22) umschlingenden Dreher- und Steherfäden (18, 20) unter Freihaltung von Gitteröffnungen (24) kreuzen, dadurch gekennzeichnet, dass die Biegesteifigkeit des Gittergewebes (12) in Schussrichtung im Wesentlichen mit seiner Biegesteifigkeit in Kettrichtung übereinstimmt.
  2. Flächengebilde nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fadenquerschnitte oder Feinheiten der Dreher- und Steherfäden (18, 20) weniger als 20% voneinander abweichen.
  3. Flächengebilde nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schussfäden (16) einen größeren, vorzugsweise einen etwa doppelt so großen Fadenquerschnitt als die Dreher- und Steherfäden (18, 20) besitzen.
  4. Flächengebilde zum Abschirmen von Öffnungen wie Fenster oder Türen gegen Eindringen von Insekten mit einem flächig aufspannbaren oder aufgespannten flexiblen Gittergewebe (12), das aus in Dreherbindung miteinander verbundenen Dreherfäden (20), Steherfäden (18) und Schussfäden (16) gebildet ist, wobei die zueinander parallelen Schussfäden (16) die sich paarweise als Kettfadenpaar (22) umschlingenden Dreher- und Steherfäden (18, 20) unter Freihaltung von Gitteröffnungen (24) kreuzen, dadurch gekennzeichnet, dass die Fadenquerschnitte oder Feinheiten der Dreher- und Steherfäden (18, 20) weniger als 20% voneinander abweichen, und dass die Schussfäden (16) einen größeren Fadenquerschnitt oder eine größere Feinheit als die Dreher- und Steherfäden (18, 20) besitzen.
  5. Flächengebilde nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Fadendurchmesser der Schussfäden (16) zwischen 0,08 und 1 mm beträgt.
  6. Flächengebilde nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die vorzugsweise quadratischen Gitteröffnungen (24) eine lichte Weite im Bereich zwischen 0,5 und 3 mm aufweisen.
  7. Flächengebilde nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die jeweils aus einem Dreher- und einem Steherfaden (18, 20) gebildeten Kettfadenpaare (22) im Mittel etwa gleich dick wie die Schussfaden (16) sind.
  8. Flächengebilde nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Dreherfäden (20) und Steherfäden (18) aus einem einheitlichen Fadenmaterial gebildet sind.
  9. Flächengebilde nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Dreherfäden (20), Steherfäden (18) und Schussfäden (16) aus Monofilamenten, Multifilamenten oder Bikomponentengarnen gebildet sind.
  10. Flächengebilde nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Schussfäden (16) und die Kettfadenpaare (22) an ihren gemeinsamen Kreuzungspunkten (26) vorzugsweise durch Verkleben oder Verschweißen stoffschlüssig miteinander verbunden sind.
  11. Flächengebilde nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Gittergewebe (12) durch eine Beschichtung verfestigt ist, wobei die Gitteröffnungen (24) frei bleiben.
  12. Flächengebilde nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Gittergewebe (12) in einer Rolloführung seitlich geführt oder in einem Spannrahmen (10) flächig aufgespannt ist.
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