DE102011005312A1 - Einschwenkbarer Flossenstabilisator mit längenreduzierbarer Flosse - Google Patents
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Abstract
Description
- Die Erfindung betrifft eine Flossenvorrichtung zur Stabilisierung eines Wasserfahrzeugs nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, ein Verfahren zum Positionieren eines Flossenstabilisators in einem Schiff.
- Aus dem Stand der Technik sind Flossenstabilisatoren bekannt, die in Schiffen zum Einsatz kommen. Sie sind an den Seiten des Schiffes unterhalb der Wasserlinie angebaut, um bei Seegang Rollbewegungen des Schiffes entgegenzuwirken bzw. zu dämpfen. Bei ruhiger See, wenn das Schiff nicht ins Rollen gerät, stellt der Flossenstabilisator ein Hindernis dar, das den Vortrieb des Schiffes erschwert. Auch wenn das Schiff in einem Hafen vor Anker liegt erhöht der Flossenstabilisator unnötigerweise den Platzbedarf. Aus diesem Grund können einige Flossenstabilisatoren innerhalb des Schiffsrumpfes verstaut werden, so dass sie nicht über die Schiffsbreite hinausragen. Ein solcher Flossenstabilisator ist z. B. das Modell „Simplex-Compact Type S” der hiesigen Anmelderin.
- Die Patentschrift
US 2,942,570 zeigt einen Flossenstabilisator mit einer Flosse, die zum Verstauen entweder nach oben oder horizontal in das Schiff eingeschwenkt wird. Bei dieser Lösung besteht ein Konflikt zwischen der Sehnenlänge und dem möglichen Stauraum im Schiff. Für manche Betriebsarten ist eine hohe Sehnenlänge gewünscht, um einen möglichst großes aufrichtendes Moment auf das Schiff durch das Bewegen der Flosse um die Schaftachse zu erzielen. Innerhalb des Schiffes ist der Platz jedoch z. B. dadurch beschränkt, dass die Flossenstabilisatoren sich gegenüberliegend angeordnet werden und jeweils nur eine Hälfte der Schiffsbreite für einen Flossenstabilisator zur Verfügung steht. Des Weiteren sind andere Schiffselemente, die im Inneren des Schiffes untergebracht werden zu berücksichtigen. Außerdem weist ein alternativer nach oben eingeschwenkter Flossenstabilisator nach US 2,942,570 den Nachteil auf, dass eine große Öffnung in der Schiffswand erforderlich ist, was aus strömungstechnischen Gründen nachteilig ist. - Aufgabe der Erfindung ist es, einen Flossenstabilisator aufzuzeigen, der möglichst platzsparend, gut geschützt und strömungsgünstig in einem Schiff verstaut werden kann.
- Die Erfindung löst die Aufgabe mittels einer erfindungsgemäßen Flossenvorrichtung zur Stabilisierung eines Wasserfahrzeugs der eingangs genannten Art, dessen Tiefe des Gehäuses in Einfahrrichtung kleiner ist als die gemeinsame maximale Länge des Haupt- und Schwanzflossenelements, und dessen Schwanzflossenelement in der eingefahrenen Position so relativ zu dem Hauptflossenelement angeordnet ist, dass das Haupt- und Schwanzflossenelement sich im Wesentlichen innerhalb des Gehäuses befinden. (Anspruch 1)
- Vorteilhafterweise reduziert sich der Platzbedarf zum Positionieren der Flossenvorrichtung innerhalb eines Wasserfahrzeug oder Schiffes in der Einfahrrichtung um einen Bruchteil der maximalen gemeinsamen Sehnenlänge des Haupt- und im Idealfall im Wesentlichen um die Länge des Schwanzflossenelements. Die Einfahrrichtung entspricht der Richtungskomponente, in welche die Sehne des Hauptflossenelements in der eingefahrenen, nicht abgelegten oder abgesenkten Position zeigt. Erfindungsgemäß erreicht die platzsparende Anordnung des Schwanzflossenelements relativ zum Hauptflossenelement, dass der Platzbedarf im Wasserfahrzeug stets kleiner ist, als wenn beide Flossenelemente fluchtend hintereinander angeordnet wären. Beispielhaft kann die relative Anordnung erreicht werden durch ein Verschieben des Schwanzflossenelements innerhalb des Hauptflossenelements, weites Verschwenken des Schwanzflossenelements relativ zum Hauptflossenelement oder durch Anordnen des Schwanzflossenelements gelöst vom Hauptflossenelement.
- Das Gehäuse wird üblicherweise als ein in den Schiffsrumpf hineinragender Kasten oder dgl. ausgebildet sein. Die Größe der Öffnung des Gehäuses ist in der Länge abhängig von der Gesamtlänge des Stabilisators, wobei die Öffnungshöhe des Gehäuses Idealerweise im Wesentlichen der Profildicke des Hauptflossenelements entspricht.
- Eine weitere Lösung der Aufgabe wird mittels einer erfindungsgemäßen Flossenvorrichtung eingangs genannter Art mit einer Öffnung des Gehäuses erreicht, die in der eingefahrenen Position mittels des Schwanzflossenelements zumindest teilweise verschließbar ist. (Anspruch 2)
- Die Schiffswandfläche wird auf diese Weise nicht durch die Öffnung des Gehäuses der Flossenvorrichtung unterbrochen, so dass Turbulenzen oder Strömungswiderstände reduziert werden.
- Ein dritter Aspekt der Erfindung betrifft eine erfindungsgemäße Flossenvorrichtung der eingangs genannten Art mit einem Haupt- und/oder Schwanzflossenelement, die mittels mindestens einer Sicherungseinrichtung in der eingefahrenen Position sicherbar sind. (Anspruch 3)
- Auf diese Weise verbleiben das Haupt- und/oder Schwanzflossenelement stets sicher in der eingefahrenen Position unabhängig davon, ob sich das Wasserfahrzeug gerade vor Anker oder in Fahrt befindet und unabhängig davon ob das Wasserfahrzeug in Betrieb ist. Vorteilhafterweise ist die Sicherungseinrichtung modular aufgebaut, so dass je nach Bedarf nur das Haupt- oder Schwanzflossenelement oder beide in der eingefahrenen Position gesichert werden um ein ungewolltes Ausschwenken des Schwanzflossenelements sicher zu unterbinden.
- Die Erfindung wird mittels einer erfindungsgemäßen Ausführungsform weitergebildet, bei der das Schwanzflossenelement so anstellbar ist, dass es in der eingefahrenen Position im Wesentlichen fluchtend zur Außenwand des Gehäuses und/oder eines Schiffes angeordnet ist. Diese Ausführungsform erreicht eine besonders bündige Ausrichtung des Schwanzflossenelements zur Schiffswand in einer Weise, so dass die Schiffswand an der Stelle der Öffnung des Gehäuses vom Schwanzflossenelement weitergebildet wird.
- Hierzu kann es je nach Bedarf dienlich sein, das Oberflächenprofil derjenigen Seite des Schwanzflossenelements, die fluchtend zur Schiffswand ausgerichtet wird, entsprechend dem Profil der Schiffswand auszubilden.
- Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass eine Dichtungsvorrichtung mit dem Schwanzflossenelement zusammenwirkt, um die Öffnung des Gehäuses zumindest abschnittsweise fluiddicht zu verschließen. Vorteilhafterweise enthält die Dichtungsvorrichtung ein Pufferelement, z. B. aus Gummi, das zwischen dem Schwanzflossenelement und dem Gehäuse angebracht wird, um eine Beschädigung der Metallbeschichtung des Gehäuses bzw. Schiffswand zu verhindern. An der Stelle des abgedichteten Übergangs zwischen der Schiffswand und dem Schwanzflossenelement dringt auf diese Weise kein Wasser in das Gehäuse ein, wodurch die Turbulenzen in der Strömung in verbesserter Weise reduziert werden. Des Weiteren kann ein solches Element dämpfend wirken und evtl. auftretende Vibrationen reduzieren.
- Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das Schwanzflossenelement in der eingefahrenen Position in einen Winkel relativ zum Hauptflossenelement anstellbar ist, der zwischen 50° und 150° liegt. Auf dieser Weise reduziert sich der Platzbedarf zum Positionieren des Schwanzflossenelements innerhalb des Gehäuses in Einfahrrichtung um die maximale Sehnenlänge des Schwanzflossenelements.
- Besonders bevorzugt ist eine erfindungsgemäße Ausführungsform, die dadurch gekennzeichnet ist, dass das Schwanzflossenelement in der eingefahrenen Position in einen Winkel zwischen 70° und 110°, vorteilhafterweise zwischen 80° und 100° bevorzugt zwischen 85° und 95° und besonders bevorzugt im Wesentlichen orthogonal zum Hauptflossenelement anstellbar ist. Insbesondere in der im Wesentlichen orthogonalen Stellung des Schwanzflossenelements relativ zum Hauptflossenelement entspricht der Platzbedarf für das Schwanzflossenelement in Einfahrrichtung nur der maximalen Dicke des Schwanzflossenelements.
- Des Weiteren wird die Erfindung mit einer vorteilhaften Ausführungsform weitergebildet, die eine erste Sicherungseinrichtung zum Sichern des Schwanzflossenelements mit einer an einer seitlichen Innenfläche des Gehäuses angeordneten Nut und einem an der Seitenfläche des Schwanzflossenelements angeordneten Arretierungsvorsprung enthält. Die Ausführungsform erlaubt eine besonders einfache und sichere Sicherung des Schwanzflossenelements in einer gewünschten Stellung relativ zum Hauptflossenelement. Die erste Sicherungseinrichtung ist modular ausgebildet und in Kombination oder auch unabhängig von den nachfolgend erläuterten Sicherungseinrichtungen einsetzbar.
- Vorteilhaft ist auch die folgende Weiterbildung der erfindungsgemäßen Flossenvorrichtung, bei der die Nut mit einem Aretierungsvorsprung für die Hauptflosse kombiniert wird, so dass sie nach dem Absenken des Hauptflossenelements und in einer relativ zu diesem angestellten Stellung des Schwanzflossenelements in Eingriff stehen. Der Sicherungsmechanismus entfaltet hierdurch besonders einfach und im Zuge der platzsparenden Anordnung des Haupt- und Schwanzflossenelements innerhalb des Gehäuses seine Wirkung.
- Besonders vorteilhaft wird die erfindungsgemäße Flossenvorrichtung dadurch weitergebildet, dass auf jeder seitlichen Innenfläche des Gehäuses und des Schwanzflossenelements eine Nut und eine Arretierungsvorrichtung angeordnet sind. Auf diese Weise wird das Schwanzflossenelement besonders stabil in der eingefahrenen Position gesichert.
- Eine weitere vorteilhafte erfindungsgemäße Ausführungsform der Flossenvorrichtung enthält eine zweite Sicherungseinrichtung, die einen am Gehäuse angeordneten Bolzen aufweist, der in eine innerhalb des Schwanzflossenelements angeordnete Bohrung einschiebbar ist, um das Schwanzflossenelement in der eingefahrenen Position relativ zum Hauptflossenelement zu sichern. In Kombination oder unabhängig von den weiteren Sicherungseinrichtungen der Erfindung, ermöglicht die zweite Sicherungseinrichtung eine einfache Sicherung des Schwanzflossenelements in der eingefahrenen Position und in einer gewünschten Stellung relativ zum Hauptflossenelement.
- Nach einer bevorzugten erfindungsgemäßen Ausführungsform wird die Flossenvorrichtung dadurch weitergebildet, dass der Bolzen parallel zur Längskante des Schwanzflossenelements in die Bohrung des Schwanzflossenelements einschiebbar ist. Die Ausrichtung des Bolzes parallel zur Längskante des Schwanzflossenelements erlaubt eine besonders stabile Sicherung des Schwanzflossenelements gegen Ausschwenken relativ zum Hauptflossenelement.
- Vorteilhaft ist auch eine erfindungsgemäße Ausführungsform der Flossenvorrichtung mit einer Bohrung, die in einem Anbau am Schwanzflossenelement ausgebildet ist, der in der angestellten Stellung des Schwanzflossenelements zur Innenseite des Gehäuses weist.
- Der Anbau ermöglicht dank seiner besonders robusten Bauweise eine stabile erfindungsgemäße Sicherung des Schwanzflossenelements.
- Besonders vorteilhaft ist eine erfindungsgemäße Ausführungsform mit einem Anbau, der im Wesentlichen mittig auf dem Schwanzflossenelement angeordnet ist und auf diese Weise eine gleichmäßige Lastenverteilung auf dem Schwanzflossenelement ermöglicht.
- Weiterhin ist eine erfindungsgemäße Ausführungsform der Flossenvorrichtung bevorzugt, deren Anbau in der eingefahrenen und angestellten Position des Schwanzflossenelements mit einer Aufnahmevorrichtung im Gehäuse kooperiert, wobei die Aufnahmevorrichtung eine Bohrung aufweist, die in der besagten Position des Schwanzflossenelements mit der Bohrung des Anbaus fluchtet, und der Bolzen zum Arretieren des Schwanzflossenelements durch beide Bohrungen einschiebbar ist.
- Die erfindungsgemäße Flossenvorrichtung wird mittels einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weitergebildet, die dadurch gekennzeichnet ist, dass eine dritte Sicherungseinrichtung einen am Gehäuse bewegbar gelagerten Riegel aufweist, der die Außenfläche des Schwanzflossenelements hintergreift und das Schwanzflossenelement in der eingefahrenen Position relativ zum Hauptflossenelement abstützt. Die dritte Sicherungseinrichtung erreicht auf eine besonders einfache Weise eine Sicherung des Schwanzflossenelements. Zugleich wirkt sie unterstützend bei der Anstellung des Schwanzflossenelements in die gewünschte Stellung relativ zum Hauptflossenelement. Auch die dritte Sicherungseinrichtung ist modular in Kombination oder unabhängig von den bisherigen Sicherungseinrichtungen verwendbar.
- Vorteilhaft ist dabei eine erfindungsgemäße Ausführungsform der Flossenvorrichtung, bei der der Riegel als abgewinkelte Stange ausgebildet ist und einen im Wesentlichen runden Querschnitt aufweist. Dies ermöglicht eine besonders einfache Bewegung des Riegels im Kontakt mit dem Schwanzflossenelement.
- Hierbei ist auch eine erfindungsgemäße Ausführungsform der Flossenvorrichtung vorteilhaft, bei der in der Außenfläche des Schwanzflossenelements eine Vertiefung zum Aufnehmen des Riegels vorgesehen ist. Der Riegel bewegt sich auf diese Weise zuverlässig entlang einer definierten Trajektorie innerhalb der Vertiefung.
- Ferner umfasst die Erfindung auch folgende vorteilhafte Verfahren, mittels der die erfindungsgemäße Flossenvorrichtung betreibbar ist:
Ein vorteilhaftes Verfahren zum Positionieren einer Flossenvorrichtung mit einem Haupt- und Schwanzflossenelement innerhalb eines Gehäuses, enthält die Schritte:
Verfahren des Hauptflossenelements in eine eingefahrene Position innerhalb des Gehäuses, wobei das Gehäuse in Einfahrrichtung kleiner ist als die gemeinsame maximale Länge des Haupt- und Schwanzflossenelements, und
Anordnen des Schwanzflossenelements so relativ zum Hauptflossenelement, dass das Haupt- und Schwanzflossenelement sich im Wesentlichen innerhalb des Gehäuses befinden. - Einen weiteren Aspekt der Erfindung betrifft ein Verfahren zum Positionieren einer Flossenvorrichtung mit einem Haupt- und Schwanzflossenelement innerhalb eines Gehäuses, enthaltend die Schritte:
Verfahren des Hauptflossenelements in eine eingefahrene Position innerhalb des Gehäuses, wobei das Gehäuse in Einfahrrichtung kleiner ist als die gemeinsame maximale Länge des Haupt- und Schwanzflossenelements,
Anordnen des Schwanzflossenelements so relativ zum Hauptflossenelement, dass das Haupt- und Schwanzflossenelement sich im Wesentlichen innerhalb des Gehäuses befinden, und
zumindest teilweises Schließen einer Öffnung des Gehäuses in der eingefahrenen Position mittels des Schwanzflossenelements. - Außerdem umfasst die Erfindung einen weiteren Aspekt zum Lösen der Aufgabe mittels eines Verfahrens zum Positionieren einer Flossenvorrichtung mit einem Haupt- und Schwanzflossenelement innerhalb eines Gehäuses, enthaltend die Schritte:
Verfahren des Hauptflossenelements in eine eingefahrene Position innerhalb des Gehäuses, wobei das Gehäuse in Einfahrrichtung kleiner ist als die gemeinsame maximale Länge des Haupt- und Schwanzflossenelements,
Anordnen des Schwanzflossenelements so relativ zum Hauptflossenelement, dass das Haupt- und Schwanzflossenelement sich im Wesentlichen innerhalb des Gehäuses befinden, und
Arretieren des Schwanzflossenelements mittels mindestens einer Arretierungseinrichtung in der eingefahrenen Position relativ zum Hauptflossenelement. - Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft ein Verfahren zum Positionieren einer Flossenvorrichtung mit einem Haupt- und Schwanzflossenelement innerhalb eines Gehäuses, enthaltend die Schritte:
Verfahren des Hauptflossenelements in eine eingefahrene Position innerhalb des Gehäuses, wobei das Gehäuse in Einfahrrichtung kleiner ist als die gemeinsame maximale Länge des Haupt- und Schwanzflossenelements,
Anordnen des Schwanzflossenelements so relativ zum Hauptflossenelement, dass das Haupt- und Schwanzflossenelement sich im Wesentlichen innerhalb des Gehäuses befinden, und
zumindest teilweises Schließen einer Öffnung des Gehäuses in der eingefahrenen Position mittels des Schwanzflossenelements, sowie
Arretieren des Schwanzflossenelements mittels mindestens einer Arretierungseinrichtung in der eingefahrenen Position relativ zum Hauptflossenelement. - Die Erfindung wird im Folgenden anhand von Ausführungsbeispielen und Zeichnungen eingehend dargestellt, ohne die Erfindung auf die Details und Kombination der einzelnen Merkmale zu beschränken. Es zeigen:
-
1 Eine perspektivische Ansicht einer halb ausgefahrenen Flossenvorrichtung nach einem ersten Ausführungsbeispiel; -
2 eine perspektivische Ansicht des ersten Ausführungsbeispiels in einer eingefahrenen Position; -
3 eine vergrößerte Einzeldarstellung der seitlichen Nut des Gehäuses aus dem Bereich Y in2 ; -
4 eine perspektivische Ansicht des ersten Ausführungsbeispiels in einer eingefahrenen Position und mit einem eingeschwenkten Schwanzflossenelement; -
5 eine vergrößerte Einzeldarstellung eines mit der Nut des Gehäuses im Eingriff stehenden seitlicher Arretierungsvorsprungs der Schwanzflosse gemäß dem Bereich Z aus4 ; -
6 eine perspektivische Ansicht des ersten Ausführungsbeispiels in einer eingefahrenen Position in einer abgesenkten Stellung des Hauptflossenelements mit einem eingeschwenkten Schwanzflossenelement; -
7 eine Draufsicht auf das erste Ausführungsbeispiel mit unterschiedlichen Positionen des Haupt- und Schwanzflossenelements; -
8 eine Seitenansicht des ersten Ausführungsbeispiels in einer eingefahrenen Position;8 entspricht der Ansicht aus der Perspektive ,Z' wie in7 gekennzeichnet; -
9 eine Seitenansicht des ersten Ausführungsbeispiels mit eingeklapptem Schwanzflossenelement;9 entspricht der Ansicht aus der Perspektive ,Z' wie in7 gekennzeichnet; -
10 eine vergrößerte Darstellung des Bereichs V aus9 ; -
11 eine Seitenansicht des ersten Ausführungsbeispiels mit eingeschwenktem Schwanzflossenelement und in einer abgesenkten Stellung des Hauptflossenelements; -
12 eine vergrößerte Darstellung des Bereichs W aus11 ; -
13 eine vergrößerte Darstellung des Bereichs X aus11 ; -
14 –17 perspektivische Ansichten eines zweiten Ausführungsbeispiels der Flossenvorrichtung beim Verfahren des Haupt- und Schwanzflossenelements in ein Gehäuse; -
18 eine Draufsicht des zweiten Ausführungsbeispiels in unterschiedlichen Positionen des Haupt- und Schwanzflossenelements; -
19 eine perspektivische Ansicht der Rückseite des Gehäuses des zweiten Ausführungsbeispiels; -
20 eine Draufsicht auf das Gehäuse des zweiten Ausführungsbeispiels; -
21 eine vergrößerte Darstellung des Bereichs Z aus20 ; -
22 eine vergrößerte Darstellung des Bereichs X aus20 ; -
23 –26 perspektivische Ansichten eines dritten Ausführungsbeispiels der Flossenvorrichtung beim Einschwenken des Haupt- und Schwanzflossenelements in ein Gehäuse; -
27 –28 eine Seiten- und Frontansicht des dritten Ausführungsbeispiels in einer eingefahrenen Position des Haupt- und Schwanzflossenelements; -
29 –30 eine Seiten- und Frontansicht des dritten Ausführungsbeispiels in einer eingefahrenen Position des Hauptflossenelements mit einschwenkendem Schwanzflossenelement; -
31 –32 eine Seiten- und Frontansicht des dritten Ausführungsbeispiels in einer eingefahrenen und abgesenkten Position des Hauptflossenelements mit einschwenkendem Schwanzflossenelement, -
33 eine perspektivische Seitenansicht eines vierten Ausführungsbeispiels in einer ausgefahrenen Position des Haupt- und Schwanzflossenelements, -
34 eine Draufsicht des vierten Ausführungsbeispiels in einer ausgefahrenen Position des Haupt- und Schwanzflossenelements, -
35 –37 eine schrittweise Darstellung des vierten Ausführungsbeispiels beim Verstellen des Schwanzflossenelements aus einer perspektivischen Ansicht, -
38 –39 Seitenansichten des vierten Ausführungsbeispiels beim Verstellen des Schwanzflossenelements, -
40 –43 eine schrittweise Darstellung eines fünften Ausführungsbeispiels beim Verstellen des Schwanzflossenelements aus einer perspektivischen Ansicht, und -
44 eine Seitenschnittansicht des fünften Ausführungsbeispiels in der eingefahrenen Endposition des Haupt- und Schwanzflossenelements. - Die
1 bis13 zeigen ein erstes Ausführungsbeispiel der Flossenvorrichtung1 zur Stabilisierung eines Schiffes. Es weist ein mittels einer Antriebswelle2 antreibbares Hauptflossenelement20 sowie ein an dem Hauptflossenelement20 bewegbar gelagertes und relativ zu diesem verstellbares Schwanzflossenelement30 auf. Darüber hinaus weist die Flossenvorrichtung1 ein Gehäuse2 zum Aufnehmen des Haupt- und Schwanzflossenelements20 ,30 auf. Das Hauptflossenelement20 ist zusammen mit dem Schwanzflossenelement30 durch eine Öffnung6 in eine eingefahrene Position P1 in einen Flossenkasten10 des Gehäuses einfahrbar bzw. aus diesem in eine ausgefahrene Position P2 aus dem Gehäuse2 ausfahrbar, wie in7 gezeigt. In der vollständig ausgefahrenen Position P2 nehmen das Haupt- und Schwanzflossenelement20 ,30 eine senkrechte Stellung zum Gehäuse2 ein. In der vollständig eingefahrenen Position P1 befindet sich das Haupt- und Schwanzflossenelement20 ,30 in einem Winkel von etwa 90° zur vollständig ausgefahrenen Position P2. Die Antriebswelle2 ist an einem Wellengehäuse7 drehbar gelagert und mittels dessen zwischen den Positionen P1 und P2 verfahrbar. Das Wellengehäuse7 ist in33 eines vierten Ausführungsbeispiels dargestellt und ist um eine vertikale verlaufende Achse am Gehäuse2 gelagert. - Das Gehäuse
2 der Flossenvorrichtung1 ist mit einer Außenwand4 und einem Flossenkasten10 zum Aufnehmen des Haupt- und Schwanzflossenelements20 ,30 ausgebildet, wie z. B. in den1 und2 dargestellt. Die Außenwand4 hat eine gewölbte Kontur und ist an die Kontur der Schiffswand angepasst geformt. An der Außenwand4 des Gehäuses2 befindet sich die Öffnung6 zum Ein- und Ausfahren des Haupt- und Schwanzflossenelements20 ,30 . Die Öffnung6 an der Außenwand hat eine Länge, die in etwa der Breite des Hauptflossenelements20 und des Wellengehäuses7 entspricht. Die Höhe der Öffnung6 entspricht der Länge des Schwanzflossenelements30 , so dass das Schwanzflossenelement30 in einer hiernach beschriebenen gesicherten Stellung zumindest abschnittsweise die Öffnung verschließt. An der oberen Kante der Öffnung6 befindet des Weiteren eine Anschlagfläche8 mit einer Länge, die etwa der Breite des Schwanzflossenelements30 gleicht. Die Anschlagfläche8 bildet einen Abschnitt der Außenwand4 an der oberen Kante der Öffnung6 , die in einem Winkel von etwa 10° zur Außenwand4 nach innen geneigt ist. Die Neigung der Anschlagfläche8 zur Außenwand ist so ausgelegt, dass das Schwanzflossenelement in einer gewünschten Position relativ zum Hauptflossenelement steht, sobald es an der Anschlagfläche8 anschlägt. - Der Flossenkasten
10 befindet sich von außen gesehen hinter der Außenwand4 innerhalb des Schiffes und ist mittels mehrerer Plattenelemente18 ausgebildet. Der Flossenkasten10 ist wasserdicht verschlossen, so dass kein Wasser in das Schiffsinneren dringen kann. Die Tiefe des Flossenkastens10 ist in Einfahrrichtung kleiner als die gemeinsame maximale Länge des Haupt- und Schwanzflossenelements20 ,30 und entspricht in etwa der Länge des Hauptflossenelements20 . In der Länge und Höhe entspricht der Flossenkasten in etwa den Dimensionen der Öffnung6 . Der Flossenkasten10 ist in zwei Bereiche unterteilt. Im ersten Bereich des Flossenkastens10 ist die Antriebswelle3 am Wellengehäuse7 gelagert (vgl.33 ). Der zweite Bereich des Flossenkastens ist für das Haupt- und Schwanzflossenelement20 ,30 in der eingefahrenen Position P1 vorgesehen. Vorzugsweise befinden sich an der Seitenwand des Flossenkastens10 im ersten Bereich sowie auf der Rück- und Oberseite des Flossenkastens Verstärkungsrippen16 und19 .19 zeigt die Rückseite des Flossenkastens10 wie sie vergleichbar in allen Ausführungsbeispielen zu finden ist. Nicht in den Figuren gezeigt sind weitere Verstärkungsrippen, die je nach Bedarf an entsprechenden Stellen des Gehäuses2 angeordnet sein können. Innerhalb des zweiten Bereiches des Flossenkastens10 befinden sich des Weiteren Elemente von Sicherungseinrichtungen zum Sichern des Haupt- oder Schwanzflossenelements20 ,30 , die hiernach näher beschrieben sind. - Die Antriebswelle
3 ist mittels eines Wellengehäuses7 am Gehäuse2 gelagert, wie beispielhaft in33 dargestellt. Innerhalb des Wellengehäuses7 ist eine Antriebseinrichtung zum Antreiben der Antriebswelle3 integriert, die jedoch in den Figuren nicht abgebildet sind. Die Antriebseinrichtung ist in diesem Ausführungsbeispiel als Drehflügelmotor8 ausgebildet. Alternativ wären andere Antriebseinrichtungen denkbar. Ferner ist das Wellengehäuse7 mittels einer nicht dargestellten weiteren Antriebseinrichtung gekoppelt, um das Wellengehäuse7 zu verdrehen, um so das Haupt- und Schwanzflossenelement20 ,30 zwischen der eingefahrenen Position P1 und ausgefahrenen Position P2 zu verfahren. - Das Hauptflossenelement
20 weist ein tropfenförmiges Längsprofil auf, das von einem ersten dickeren Ende zum anderen zweiten Ende hin verjüngend geformt und innen hohl ausgebildet ist. In der ausgefahrenen Position P2 befindet sich das erste Ende vorne und das zweite Ende hinten in Bezug auf die Strömungsrichtung. Die Länge des Hauptflossenelements20 bestimmt sich nach dem erforderlichen Moment zur Stabilisierung des Schiffes und nach dem maximalen vom Antrieb der Antriebswelle3 aufbringbaren Moment. Das Hauptflossenelement20 ist im Bereich des ersten Endes mit der Antriebswelle3 fest gekoppelt und um die Längsachse mittels Drehung der Antriebswelle schwenkbar. Die Antriebswelle ist hierzu senkrecht zur Längsachse des Hauptflossenelements ausgerichtet. Wie in den11 und13 detailliert dargestellt, ist das Hauptflossenelement in der eingefahrenen Position P1 mittels einer Sicherungseinrichtung am Gehäuse2 sicherbar, um ein ungewolltes Ausfahren des Hauptflossenelements20 aus dem Gehäuse2 heraus zu verhindern. Hierzu weist das Hauptflossenelement20 einen Sicherungsvorsprung22 auf, der mit einem auf der unteren Innenfläche12 des Flossenkastens10 angebrachten Vorsprung24 zusammenwirkt. Wie in13 dargestellt; ist der Sicherungsvorsprung22 in Form einer senkrecht von dem Hauptflossenelement20 abstehenden Kante ausgebildet. Die Vorsprünge22 ,24 sind so zueinander angeordnet, dass das der Sicherungsvorsprung22 in der eingefahrenen und abgesenkten Position des Hauptflossenelements20 an einem Abschnitt des Vorsprungs24 formschlüssig hintergreifend anschlägt. Das Hauptflossenelement20 wird hierzu um die Längsachse der Antriebswelle3 so geschwenkt, dass das hintere Ende zur unteren Innenfläche12 des Flossenkastens10 hin abgesenkt wird. - Das Schwanzflossenelement
30 ist am hinteren Ende des Hauptflossenelements20 angeordnet und drehbar an mehreren Lagerungsrippen26 des Hauptflossenelements mittels einer durchgehenden oder mehrerer einzelner Lagerungswellen gelagert. Die Lagerung wird über Lagerbuchsen in den Lagerungsrippen26 realisiert wobei die Lagerungsrippen in Aussparungen des Schwanzflossenelements20 hineinragen. - Ferner weist das Schwanzflossenelement ein dreieckiges Längsprofil auf, das sich zum hinteren Ende hin verjüngt, und welches an das Profit des Hauptflossenelements
20 strömungsoptimierend angepasst ist. Die Länge des Schwanzflossenelements entspricht etwa einem Drittel des Hauptflossenelements20 , wobei die Länge je nach Bedarf an einem zusätzlichen Moment angepasst ist, das mittels des Schwanzflossenelements in unterschiedlichen Betriebszuständen zum Stabilisieren eines Schiffes zur Verfügung gestellt werden soll. Auch das Schwanzflossenelement ist Innen hohl ausgebildet. - Um eine platzsparende Positionierung des Schwanzflossenelements
30 innerhalb des Gehäuses2 zu erreichen, wird das Schwanzflossenelement30 in der eingefahrenen Position P1 relativ zum Hauptflossenelement20 verstellt. Zunächst wird das Hauptflossenelement20 in eine eingefahrene Position P1 innerhalb des Flossenkastens10 des Gehäuses2 verfahren, wobei das Gehäuse2 in horizontaler Einfahrrichtung kleiner ist als die gemeinsame maximale Länge des Haupt- und Schwanzflossenelements20 ,30 . Anschließend wird das Schwanzflossenelement30 so relativ zum Hauptflossenelement6 angeordnet bzw. verschwenkt, bis das Schwanzflossenelement30 an der Anschlagfläche8 anschlägt und das Haupt- und Schwanzflossenelement20 ,30 sich im Wesentlichen innerhalb des Gehäuses2 befinden. In dieser Anordnung befindet sich das Schwanzflossenelement30 in einer orthogonalen Stellung zum Hauptflossenelement20 . Das Schwanzflossenelement30 befindet sich in dieser Position fluchtend zur Außenwand4 des Gehäuses2 , wo es zumindest teilweise die Öffnung6 des Gehäuses2 verschließt. Abschließend wird das Schwanzflossenelement30 mittels mindestens einer Sicherungseinrichtung in der eingefahrenen Position relativ zum Hauptflossenelement gesichert. - Das erste Ausführungsbeispiel der Flossenvorrichtung
1 zeigt beispielsweise in3 ,10 und12 eine erste Sicherungseinrichtung zum Sichern des Schwanzflossenelements30 in der eingefahrenen Position P1. Die Sicherungseinrichtung weist an beiden seitlichen Innenflächen des Flossenkastens10 jeweils eine Nut40 auf. Diese Nuten40 wirken mit jeweils an den Seitenflächen des Schwanzflossenelements30 angeordneten Arretierungsvorsprüngen42 zusammen, um das Schwanzflossenelement30 in der eingeschwenkten Position zu arretieren. Die Nuten40 und die Arretierungsvorsprünge42 sind so relativ zueinander angeordnet, dass sie nach dem Absenken des Hauptflossenelements20 und in der orthogonalen Stellung des Schwanzflossenelements30 ineinandergreifen. Die Nuten40 der ersten Sicherungseinrichtung sind jeweils mittels zweier sich gegenüberliegender Absätze44 ,46 ausgebildet. Der erste Absatz44 befindet sich an der Anschlagfläche8 der Öffnung6 wogegen der zweite Absatz46 auf einer Erweiterung48 an der Außenwand4 des Gehäuses angeordnet ist, wie in3 dargestellt. Die sich gegenüberliegenden Innenflächen der Absätze44 ,46 sind parallel zur Anschlagfläche8 abgeschrägt geformt. Die Arretierungsvorsprünge42 sind in Form eines Stiftes ausgebildet. - Zum Sichern des Schwanzflossenelements wird das Hauptflossenelement
20 in die eingefahrene Position P1 verfahren und zunächst in einer horizontalen Ausrichtung gehalten. Das Schwanzflossenelement30 wird relativ zum Hauptflossenelement20 verschwenkt, bis das Schwanzflossenelement30 mit einem Abschnitt an der Anschlagfläche8 der Öffnung6 anliegt. Durch Absenken des Hauptflossenelements20 auf den Flossenkasten10 gleitet das Schwanzflossenelement30 entlang der Anschlagfläche8 nach unten bis die Vorsprünge42 in die Nuten40 eingreifen. Zum Lösen der Arretierung des Schwanzflossenelements30 wird der Vorgang in umgekehrter Reihenfolge ausgeführt. - Die
14 bis22 zeigen ein zweites Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Flossenvorrichtung100 , das sich vom ersten Ausführungsbeispiel im Wesentlichen durch die Sicherungseinrichtung unterscheidet. Die Bezugszeichen in den folgenden Ausführungsbeispielen gleichen denen aus dem ersten Ausführungsbeispiel, soweit die Elemente vergleichbar ausgebildet sind; es wird vollumfänglich auf obige Beschreibungen Bezug genommen. Das zweite Ausführungsbeispiel enthält eine zweite Sicherungseinrichtung zum Sichern des Schwanzflossenelements30 , die einen am Gehäuse2 angeordneten Bolzen144 aufweist. Die19 –22 zeigen den Aufbau der Sicherungseinrichtung im Detail. Der Bolzen144 ist in eine dazu korrespondierende Bohrung142 am Schwanzflossenelement30 einschiebbar, die in einem Anbau140 am Schwanzflossenelement30 ausgebildet ist. Der Anbau140 kooperiert mit einer Aufnahmevorrichtung146 im Gehäuse2 , sobald das Schwanzflossenelement30 in der eingefahrenen und angestellten Position befindet. Hierzu weist die Aufnahmevorrichtung146 eine Bohrung148 auf, die in der besagten Position des Schwanzflossenelements30 mit der Bohrung142 des Anbaus140 fluchtend ausgerichtet ist, so dass in dieser Stellung ist der Bolzen144 zum Sichern des Schwanzflossenelements30 durch beide Bohrungen142 ,148 einschiebbar ist. Der Anbau140 ist in Form eines Bleches ausgebildet und flossenartig mittig auf dem Schwanzflossenelement30 angeordnet. Die Aufnahmevorrichtung146 ist in Form eines Würfels hinter der Anschlagfläche8 angeordnet und weist eine Bohrung148 zum Durchführen des Bolzens sowie einen Schlitz147 zum Aufnehmen des Anbaus140 auf. Die Bohrung148 der Aufnahmevorrichtung146 ist parallel zur Längskante des Schwanzflossenelements30 und fluchtend zur Bohrung142 des Anbaus140 ausgerichtet, wenn dieser bis zu einem Anschlag156 sich innerhalb des Schlitzes147 befindet. Die Bohrung148 der Aufnahmevorrichtung146 ist, wie in21 dargestellt, nur zur Eingangsseite des Bolzens144 durchgängig ausgeführt und hat den gleichen Durchmesser wie der Bolzen144 , so dass die Bohrung148 der Aufnahmevorrichtung146 mittels des Bolzens144 wasserdicht verschließbar ist. Innerhalb der Bohrung148 der Aufnahmevorrichtung146 ist der Bolzen152 mit einem Endabschnitt gleitend gelagert. Die Verschiebung des Bolzens144 erfolgt mittels einer hydraulischen Antriebseinrichtung, die einen Hydraulikzylinder152 und Zylinderstange150 aufweist. Die Zylinderstange150 ist innerhalb des Hydraulikzylinders154 angeflanscht. Das Ende der Zylinderstange150 , das sich außerhalb des Hydraulikzylinders154 befindet, ist mit dem Bolzen152 gekoppelt und treibt diesen an. Eine nicht in den Figuren gezeigte alternative Ausführung der Sicherungseinrichtung ist derart ausgebildet, dass ein Bolzen in eine Bohrung an der Seitenfläche des Schwanzflossenelements eingeführt wird. - Zum Sichern des Schwanzflossenelements
30 wird das Hauptflossenelement20 in den Flossenkasten10 verfahren und mittels Schwenken um die Antriebswelle3 am zweiten Ende abgesenkt. Anschließend wird das Schwanzflossenelement30 relativ zum Hauptflossenelement20 zur Anschlagfläche8 der Öffnung6 hin verschwenkt bis der Anbau140 sich bis zum Anschlag in den Schlitz147 einschiebt. Anschließend wird der Bolzen144 mittels der Antriebseinrichtung durch die Bohrungen142 und148 des Anbaus und der Aufnahmevorrichtung hineingeschoben, so dass das Schwanzflossenelement30 in seiner eingeschwenkten Position relativ zum Hauptflossenelement20 arretiert wird. - In den
23 bis32 ist ein drittes Ausführungsbeispiel der Flossenvorrichtung200 gezeigt, die sich durch eine dritte Sicherungseinrichtung zum Sichern des Schwanzflossenelements30 von den vorangegangenen Ausführungsbeispielen unterscheidet. Die dritte Sicherungseinrichtung weist einen am Gehäuse2 bewegbar gelagerten Riegel240 auf, der die Außenfläche des Schwanzflossenelements30 hintergreift und das Schwanzflossenelement30 in der eingeschwenkten Position relativ zum Hauptflossenelement20 abstützt. Der Riegel240 ist im dritten Ausführungsbeispiel in Form einer L-förmigen Stange ausgebildet, wobei der kürzere Abschnitt242 der Stange die Außenfläche34 des Schwanzflossenelements30 hintergreift. Die Stange240 weist einen im Wesentlichen runden Querschnitt auf und liegt mit dem längeren Abschnitt244 mittig auf der unteren Innenfläche12 des Flossenkastens10 auf. Der längere Abschnitt244 ist außerhalb des Flossenkastens10 mit einer Antriebseinrichtung gekoppelt, welche die Stange240 um die Längsachse des längeren Abschnitts244 verdreht. Der kürzere Abschnitt242 der Stange240 kann auf diese Weise aus einer auf der unteren Innenfläche12 des Flossenkastens10 aufliegende Position um 90° verdreht in eine senkrechte Position verdreht werden, so dass es die Außenfläche34 des Schwanzflossenelements30 hintergreift, siehe z. B.32 . An der Außenfläche34 des Schwanzflossenelements30 ist eine Vertiefung246 in Form eines viertel Kreisstücks zum als Berührungsfläche des kürzeren Abschnitts242 vorgesehen. Die Vertiefung246 entspricht dem Bewegungsbereich des kürzeren Abschnitts242 an der Außenfläche des Schwanzflossenelements30 . Der längere Abschnitt244 der Stange liegt innerhalb einer Einbuchtung248 auf der unteren Innenseite12 des Flossenkastens10 . - Die
27 bis32 zeigen schrittweise das Sichern des Schwanzflossenelements30 mittels der dritten Sicherungseinrichtung. In der Ausgangsposition, wie in den27 und28 dargestellt, befindet sich das Hauptflossenelement20 in waagerechter Stellung innerhalb des Flossenkastens10 und das Schwanzflossenelement30 in einer zum Hauptflossenelement20 fluchtend ausgerichteten Stellung außerhalb des Gehäuses2 . Im zweiten Schritt wird das Hauptflossenelement20 auf die untere Innenfläche12 des Flossenkastens10 abgesenkt und das Schwanzflossenelement30 relativ zum Hauptflossenelement20 angewinkelt.30 zeigt, dass im zweiten Schritt der kürzere Abschnitt242 der Stange240 aus einer liegenden Position in eine senkrechte Position verdreht wird. In der Endposition, wie in31 und32 dargestellt, befindet sich das Schwanzflossenelement30 orthogonal zum Hauptflossenelement20 , wobei der kürzere Abschnitt242 in einer senkrechten Position aufgestellt und an der Außenfläche des Schwanzflossenelements30 anliegt. - Die bisher beschriebenen Ausführungsbeispiele beschreiben einen beispielhaften Einsatz der Sicherungseinrichtungen. Alternativ können mehrere Sicherungseinrichtungen der Ausführungsbeispiele in einer Flossenvorrichtung kombiniert eingesetzt werden.
- Die
33 bis39 zeigen ein viertes Ausführungsbeispiel der Flossenvorrichtung300 mit einem Gehäuse2 , einem mittels einer Antriebswelle verschwenkbaren Hauptflossenelement320 und einem abnehmbaren Schwanzflossenelement330 . Die Merkmale der bisher beschriebenen Elemente sind bis auf die hiernach beschriebenen Unterschiede auch auf dieses Ausführungsbeispiel zutreffend. - Das Schwanzflossenelement
330 ist blechförmig ausgebildet und weist auf der Flossenfläche entlang der Längsrichtung verlaufende Versteifungsrippen302 auf. Die Verbindung zwischen dem Hauptflossenelement320 und dem Schwanzflossenelement330 erfolgt mittels einer Steckverbindung. Das Schwanzflossenelement330 weist hierzu an der dem Hauptflossenelement320 gegenüberliegenden Kante mehrere Steckvorsprünge301 auf, die in die am zweiten Ende des Hauptflossenelements320 eingebrachten Verbindungslöcher304 zum Verbinden beider Flossenelemente eingefügt werden. Zum Trennen und Verbinden beider Flossenelemente sind zwei Greifarme306 vorgesehen, die im oberen Bereich des Flossenkastens10 angebracht sind. Die Greifarme306 sind drehbar und vertikal verschiebbar am Flossenkasten gelagert und weisen hierzu einen vertikal ausgerichteten Stangenabschnitt308 . Außerdem weisen die Greifarme jeweils horizontal ausgerichteten Greifabschnitte310 zum Greifen des Schwanzflossenelements330 auf. Der Stangenabschnitt308 jedes Greifarms306 ist in außerhalb des Flossenkastens angeordneten Hülsen39 gleitend gelagert und mit einer hydraulischen oder elektrischen Antriebseinrichtung gekoppelt. Am freien Ende des Greifabschnitts310 weisen die Greifarme306 jeweils einen vertikal ausgerichteten stiftförmigen Greifvorsprung312 auf, die in dazu korrespondierende Löcher314 auf dem Schwanzflossenelement eingreifen, um eine formschlüssige Verbindung zum Schwanzflossenelement330 herzustellen. - In den
35 bis39 ist der Trennvorgang des Schwanzflossenelements von dem Hauptflossenelement schrittweise in mehreren Ansichten dargestellt. Die Greifarme306 werden zunächst so ausgerichtet, dass die stiftförmigen Greifvorsprünge312 fluchtend zu den Löchern314 ausgerichtet sind. Aus dieser Position werden die Greifarme306 auf Höhe des Schwanzflossenelements330 abgesenkt bis die Greifvorsprünge312 in die Löcher eingreifen. Anschließend werden die Greifarme306 auf gleicher Höhe um die Längsachse der Stangenabschnitte308 verdreht, um die Steckverbindung zwischen den Flossenelementen320 ,330 zu lösen. Sobald sich das Schwanzflossenelement330 vollständig vom Hauptflossenelement320 gelöst hat, werden die Greifarme306 gemeinsam mit dem Schwanzflossenelement30 angehoben und durch Verdrehung der Greifarme306 innerhalb des Flossenkastens10 des Gehäuses2 verfahren, wie in39 dargestellt. In der Endposition befindet sich das Hauptflossenelement320 sich in einer leicht abgesenkten Stellung und das Schwanzflossenelement330 in einer horizontalen Ausrichtung oberhalb des Hauptflossenelements320 . - Eine fünftes Ausführungsbeispiel der Flossenvorrichtung
400 , wie in den40 bis44 abgebildet, zeigt eine weitere Alternative zum Positionieren des Schwanzflossenelements430 innerhalb des Flossenkastens bzw. des Gehäuses. Hierbei wird das Schwanzflossenelement430 in einen hierfür vorgesehenen Schacht403 im Inneren des Hauptflossenelements420 eingefahren. Für den Antrieb des Schwanzflossenelements in und aus dem Hauptflossenelement420 sorgt ein innerhalb des Hauptflossenelements420 angeordnete Antriebseinrichtung404 mit mehreren Führungs- und Antriebsrädern405 . Die Kraftübertragung auf das Schwanzflossenelement erfolgt formschlüssig. Alternativ wäre auch eine kraftschlüssige Verbindung zum Schwanzflossenelement denkbar. Das Schwanzflossenelement430 ist plattenförmig ausgebildet und innerhalb einer Führungsschiene innerhalb des Hauptflossenelements420 gleitend gelagert. - In den
40 bis43 ist das Einfahren des Schwanzflossenelements430 schrittweise dargestellt. Sobald sich das Hauptflossenelement420 innerhalb des Flossenkastens10 und sich in einer waagerechten Position befindet, wird das Schwanzflossenelement430 in das Hauptflossenelement420 verfahren. Wenn das Schwanzflossenelement439 sich vollständig innerhalb des Hauptflossenelements420 befindet, wird das Hauptflossenelement420 gemeinsamt mit dem Schwanzflossenelement430 in eine abgesenkte Position verfahren. - ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
- Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
- Zitierte Patentliteratur
-
- US 2942570 [0003]
Claims (23)
- Flossenvorrichtung (
1 ,100 ,200 ,300 ,400 ) zur Stabilisierung eines Wasserfahrzeugs, insbesondere eines Schiffes, enthaltend ein mittels einer Antriebswelle3 antreibbares Hauptflossenelement (20 ,320 ,420 ), ein an dem Hauptflossenelement (20 ,320 ,420 ) bewegbar gelagertes und relativ zu diesem verstellbares Schwanzflossenelement (30 ,330 ,430 ), ein eine Öffnung (6 ) aufweisendes Gehäuse (2 ) zum Aufnehmen des Haupt- und Schwanzflossenelements (20 ,320 ,420 ;30 ,330 ,430 ), wobei das Hauptflossenelement (20 ,320 ,420 ) zusammen mit dem Schwanzflossenelement (30 ,330 ,430 ) in das Gehäuse (2 ) in eine eingefahrene Position (P1) einfahrbar bzw. aus diesem in eine ausgefahrene Position (P2) ausfahrbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Tiefe des Gehäuses (2 ) in Einfahrrichtung kleiner ist als die gemeinsame maximale Länge des Haupt- und Schwanzflossenelements (20 ,320 ,420 ;30 ,330 ,430 ), und dass das Schwanzflossenelement (30 ,330 ,430 ) in der eingefahrenen Position so relativ zu dem Hauptflossenelement (20 ,320 ,420 ) angeordnet ist, dass das Haupt- und Schwanzflossenelement (20 ,320 ,420 ;30 ,330 ,430 ) sich im Wesentlichen innerhalb des Gehäuses (2 ) befinden. - Flossenvorrichtung (
1 ,100 ,200 ,300 ,400 ) nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 oder Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung (6 ) des Gehäuses (2 ) in der eingefahrenen Position mittels des Schwanzflossenelements (30 ,330 ,430 ) zumindest teilweise verschließbar ist. - Flossenvorrichtung (
1 ,100 ,200 ,300 ,400 ) nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 oder einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Haupt- und/oder Schwanzflossenelement (20 ,320 ,420 ;30 ,330 ,430 ) mittels mindestens einer Sicherungseinrichtung in der eingefahrenen Position sicherbar sind. - Flossenvorrichtung (
1 ,100 ,200 ,300 ,400 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwanzflossenelement (30 ,330 ,430 ) so anstellbar ist, dass es in der eingefahrenen Position im Wesentlichen fluchtend zur Außenwand (4 ) des Gehäuses (2 ) und/oder eines Schiffes angeordnet ist. - Flossenvorrichtung (
1 ,100 ,200 ,300 ,400 ) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwanzflossenelement (30 ,330 ,430 ) so geformt ist, dass die Öffnung (6 ) des Gehäuses (2 ) im Wesentlichen geschlossen ist, wenn das Schwanzflossenelement (30 ,330 ,430 ) fluchtend zur Außenwand (4 ) des Gehäuses (2 ) und/oder eines Schiffes angeordnet ist. - Flossenvorrichtung (
1 ,100 ,200 ,300 ,400 ) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwanzflossenelement (30 ,330 ,430 ) in der eingefahrenen Position in einen Winkel relativ zum Hauptflossenelement (20 ,320 ,420 ) anstellbar ist, der zwischen 50° und 150° liegt. - Flossenvorrichtung (
1 ,100 ,200 ,300 ,400 ) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwanzflossenelement (30 ,330 ,430 ) in der eingefahrenen Position in einen Winkel zwischen 70° und 110°, vorteilhafterweise zwischen 80° und 100°, bevorzugt zwischen 85° und 95° und besonders bevorzugt im Wesentlichen orthogonal zum Hauptflossenelement (20 ,320 ,420 ) anstellbar ist. - Flossenvorrichtung (
1 ,100 ,200 ,300 ,400 ) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine erste Sicherungseinrichtung zum Sichern des Schwanzflossenelements (30 ,330 ,430 ) eine an einer seitlichen Innenfläche des Gehäuses (2 ) angeordnete Nut (40 ) und einen an der Seitenfläche des Schwanzflossenelements (30 ,330 ,430 ) angeordneten Arretierungsvorsprung (42 ) enthält. - Flossenvorrichtung (
1 ,100 ,200 ,300 ,400 ) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut (40 ) und der Arretierungsvorsprung (42 ) derart angeordnet sind, dass sie nach Absenken des Hauptflossenelement(20 ,320 ,420 )s auf eine Innenfläche des Gehäuses (12 ) und in einer relativ zu diesem angestellten Stellung des Schwanzflossenelements (30 ,330 ,430 ) in Eingriff stehen. - Flossenvorrichtung (
1 ,100 ,200 ,300 ,400 ) nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass auf jeder seitlichen Innenfläche des Gehäuses (2 ) und Schwanzflossenelements (30 ,330 ,430 ) eine Nut (40 ) und ein Arretierungsvorsprung (42 ) angeordnet sind. - Flossenvorrichtung (
1 ,100 ,200 ,300 ,400 ) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine zweite Sicherungseinrichtung zum Sichern des Schwanzflossenelements (30 ,330 ,430 ) einen am Gehäuse (2 ) angeordneten Bolzen (144 ) aufweist, der in eine am Schwanzflossenelement (30 ,330 ,430 ) angeordnete Bohrung (142 ) einschiebbar ist, um das Schwanzflossenelement (30 ,330 ,430 ) in der eingefahrenen Position relativ zum Hauptflossenelement (20 ,320 ,420 ) zu sichern. - Flossenvorrichtung (
1 ,100 ,200 ,300 ,400 ) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Bolzen (144 ) parallel zur Längskante des Schwanzflossenelements (30 ,330 ,430 ) in die Bohrung (142 ) des Schwanzflossenelements (30 ,330 ,430 ) einschiebbar ist. - Flossenvorrichtung (
1 ,100 ,200 ,300 ,400 ) nach einem der Ansprüche 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohrung (142 ) in einem Anbau (140 ) am Schwanzflossenelement (30 ,330 ,430 ) ausgebildet ist, der in der angestellten Stellung des Schwanzflossenelements (30 ,330 ,430 ) zur Innenseite des Gehäuses (2 ) weist. - Flossenvorrichtung (
1 ,100 ,200 ,300 ,400 ) nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Anbau (140 ) im Wesentlichen mittig auf dem Schwanzflossenelement (30 ,330 ,430 ) angeordnet ist. - Flossenvorrichtung (
1 ,100 ,200 ,300 ,400 ) nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Anbau (140 ) in der eingefahrenen und angestellten Position des Schwanzflossenelements (30 ,330 ,430 ) mit einer Aufnahmevorrichtung (146 ) im Gehäuse (2 ) kooperiert, wobei die Aufnahmevorrichtung (146 ) eine Bohrung (148 ) aufweist, die in der besagten Position des Schwanzflossenelements (30 ,330 ,430 ) mit der Bohrung (142 ) des Anbaus fluchtet, und der Bolzen (144 ) zum Sichern des Schwanzflossenelements (30 ,330 ,430 ) durch beide Bohrungen (142 ,148 ) einschiebbar ist. - Flossenvorrichtung (
1 ,100 ,200 ,300 ,400 ) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine dritte Sicherungseinrichtung zum Sichern des Schwanzflossenelements (30 ,330 ,430 ) einen am Gehäuse (2 ) bewegbar gelagerten Riegel (240 ) aufweist, der die Außenfläche (34 ) des Schwanzflossenelements (30 ,330 ,430 ) hintergreift und das Schwanzflossenelement (30 ,330 ,430 ) in der eingefahrenen Position relativ zum Hauptflossenelement (20 ,320 ,420 ) abstützt. - Flossenvorrichtung (
1 ,100 ,200 ,300 ,400 ) nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Riegel (240 ) als abgewinkelte Stange ausgebildet ist und einen im Wesentlichen runden Querschnitt aufweist. - Flossenvorrichtung (
1 ,100 ,200 ,300 ,400 ) nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass in der Außenfläche des Schwanzflossenelements (30 ,330 ,430 ) eine Vertiefung (246 ) zum Aufnehmen des Riegels (240 ) vorgesehen ist. - Verfahren zum Positionieren einer Flossenvorrichtung (
1 ,100 ,200 ,300 ,400 ) mit einem Haupt- und Schwanzflossenelement (20 ,320 ,420 ;30 ,330 ,430 ) innerhalb eines Gehäuses (2 ), enthaltend die Schritte: Verfahren des Hauptflossenelements (20 ,320 ,420 ) in eine eingefahrene Position innerhalb des Gehäuses (2 ), wobei das Gehäuse (2 ) in Einfahrrichtung kleiner ist als die gemeinsame maximale Länge des Haupt- und Schwanzflossenelements (20 ,320 ,420 ;30 ,330 ,430 ), und Anordnen des Schwanzflossenelements (30 ,330 ,430 ) so relativ zum Hauptflossenelement (20 ,320 ,420 ), dass das Haupt- und Schwanzflossenelement (20 ,320 ,420 ;30 ,330 ,430 ) sich im Wesentlichen innerhalb des Gehäuses (2 ) befinden. - Verfahren zum Positionieren einer Flossenvorrichtung (
1 ,100 ,200 ,300 ,400 ) mit einem Haupt- und Schwanzflossenelement (20 ,320 ,420 ;30 ,330 ,430 ) innerhalb eines Gehäuses (2 ), enthaltend die Schritte: Verfahren des Hauptflossenelements (20 ,320 ,420 ) in eine eingefahrene Position innerhalb des Gehäuses (2 ), wobei das Gehäuse (2 ) in Einfahrrichtung kleiner ist als die gemeinsame maximale Länge des Haupt- und Schwanzflossenelements (20 ,320 ,420 ;30 ,330 ,430 ), Anordnen des Schwanzflossenelements (30 ,330 ,430 ) so relativ zum Hauptflossenelement (20 ,320 ,420 ), dass das Haupt- und Schwanzflossenelement (20 ,320 ,420 ;30 ,330 ,430 ) sich im Wesentlichen innerhalb des Gehäuses (2 ) befinden, und zumindest teilweises Schließen einer Öffnung (6 ) des Gehäuses (2 ) in der eingefahrenen Position (P1) mittels des Schwanzflossenelements (30 ,330 ,430 ). - Verfahren zum Positionieren einer Flossenvorrichtung (
1 ,100 ,200 ,300 ,400 ) mit einem Haupt- und Schwanzflossenelement (20 ,320 ,420 ;30 ,330 ,430 ) innerhalb eines Gehäuses (2 ), enthaltend die Schritte: Verfahren des Hauptflossenelements (20 ,320 ,420 ) in eine eingefahrene Position (P1) innerhalb des Gehäuses (2 ), wobei das Gehäuse (2 ) in Einfahrrichtung kleiner ist als die gemeinsame maximale Länge des Haupt- und Schwanzflossenelements (30 ,330 ,430 ), Anordnen des Schwanzflossenelements (30 ,330 ,430 ) so relativ zum Hauptflossenelement (20 ,320 ,420 ), dass das Haupt- und Schwanzflossenelement (20 ,320 ,420 ;30 ,330 ,430 ) sich im Wesentlichen innerhalb des Gehäuses (2 ) befinden, und Sichern des Schwanzflossenelements (30 ,330 ,430 ) mittels mindestens einer Sicherungseinrichtung in der eingefahrenen Position relativ zum Hauptflossenelement (20 ,320 ,420 ). - Verfahren zum Positionieren einer Flossenvorrichtung (
1 ,100 ,200 ,300 ,400 ) mit einem Haupt- und Schwanzflossenelement (20 ,320 ,420 ;30 ,330 ,430 ) innerhalb eines Gehäuses (2 ), enthaltend die Schritte: Verfahren des Hauptflossenelements (20 ,320 ,420 ) in eine eingefahrene Position innerhalb des Gehäuses (2 ), wobei das Gehäuse (2 ) in Einfahrrichtung kleiner ist als die gemeinsame maximale Länge des Haupt- und Schwanzflossenelements (20 ,320 ,420 ;30 ,330 ,430 ), Anordnen des Schwanzflossenelements (30 ,330 ,430 ) so relativ zum Hauptflossenelement (20 ,320 ,420 ), dass das Haupt- und Schwanzflossenelement (20 ,320 ,420 ;30 ,330 ,430 ) sich im Wesentlichen innerhalb des Gehäuses (2 ) befinden, und zumindest teilweises Schließen einer Öffnung (6 ) des Gehäuses (2 ) in der eingefahrenen Position (P1) mittels des Schwanzflossenelements (30 ,330 ,430 ), sowie Sichern des Schwanzflossenelements (30 ,330 ,430 ) mittels mindestens einer Sicherungseinrichtung in der eingefahrenen Position relativ zum Hauptflossenelement (20 ,320 ,420 ). - Schiff mit mindestens einer Flossenvorrichtung (
1 ,100 ,200 ,300 ,400 ) nach mindestens einem der vorstehenden Ansprüche.
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|---|---|---|---|
| DE102011005312.3A DE102011005312B4 (de) | 2011-03-09 | 2011-03-09 | Einschwenkbarer Flossenstabilisator mit längenreduzierbarer Flosse |
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|---|---|
| DE (1) | DE102011005312B4 (de) |
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- 2011-03-09 DE DE102011005312.3A patent/DE102011005312B4/de not_active Expired - Fee Related
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